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    Thema: Der Homo sapiens und sein Stillstand
LelaihahDer Homo sapiens und sein Stillstand

Seid Jahrtausenden unterliegt der Homo sapiens einer der eindrucksvollsten Erfindungen der Natur: Der Evolution. Er entwickelte sich vom Jäger und Sammler zum „Gesellschaftsfähigen Wesen“. Er zog aus seinen kargen Steinzeithöhlen in die Großstadthölle um eine der komplexesten Zivilisationen der Tierwelt zu erschaffen. Er legte sein urzeitliches Fell ab um sich eine dicke Haut zuzulegen.
Doch nun, so scheint es, hat Homo sapiens begonnen sich gegen die Evolution zu wehren. Aus Angst vor dem Identitätsverlust zieht er sich wieder zurück in seine Höhle. Und während wenige Einzelexemplare schwer für die kulturelle Verständigung und somit für die menschliche Entwicklung kämpfen, warnen uns die braunen Kameraden eindringlich vor der „Islamisierung Europas“ und vor „der Ausrottung der europäischen Rasse“.
„Schluss mit dem Multi-Kulti Terror“, sagen die NPDler. „Schluss mit dem evolutionären Stillstand!“, sage ich.
Immer wieder heißt es man habe sich die Kulturen über Jahrtausende aufgebaut und will sie jetzt nicht einfach dem kulturellen Einheitsbrei übergeben. Homo sapiens möchte scheinbar nicht einsehen, dass weder die kulturelle noch sonst eine Entwicklung abgeschlossen ist. Viel lieber möchte Homo sapiens eine dicke Mauer ziehen um seine Entwicklung auf Teufel komm raus zu verhindern. Bei diesem Vorhaben hat homo sapiens einen starken Verbündeten: „die Medien“. Dieser Verbündete, der uns täglich mit unnützen Informationen bombardiert und schon lange die Herrschaft über Homo sapiens erlang hat, schafft es immer wieder dem jeweiligen Zielpublikum die kulturelle Verständigung madig zu machen. Aus einer Vogelkrankheit macht er die Apokalypse und aus ein paar religiösen Fanatikern macht er die Bedrohung für die westliche Welt.
Dieser kulturelle Stillstand bedeutet einen Rückschritt für die Entwicklung des homo sapiens und während er völlig ahnungslos über den Verlust der europäischen Kultur referiert verspeist er einen Döner bei der Imbissbude um die Ecke und während er sich über die Globalisierung ausheult schraubt er an seiner original Sony Soundanlage um den perfekten Sound für die neue CD seines Lieblingsstars aus den USA zu erreichen.
Charles H. Duelle sagte 1899 als er von seinem Posten als Chef des Patentamtes zurück trat: "Es gibt nichts Neues mehr. Alles, was man erfinden kann, ist schon erfunden worden"
Zum Glück gab es einige Individuen die das Gegenteil zu beweisen wussten und noch so einigen Schnickschnack erfanden um das Leben des Homo sapiens zu verbessern und somit ihren Teil zur Weiterentwicklung des Menschen leisteten. Warum sollte der homo sapiens von heute also nicht auch seine Mauern niederreißen und sich der „Neuerfindung“ seiner Kultur öffnen um Homo sapiens, die Hochgelobte Rasse, die einst von den Bäumen stieg, weiter zu verbessern???

[SIZE=1]Edit:Thread Titel geändert da noch weitere Essays folgen könnten und es dann besser passt.hat aber irgendwie nicht funktioniert...[/SIZE]
Quer[i]Warum sollte der homo sapiens von heute also nicht auch seine Mauern niederreißen und sich der „Neuerfindung“ seiner Kultur öffnen um Homo sapiens, die Hochgelobte Rasse, die einst von den Bäumen stieg, weiter zu verbessern???[/i]

...denn wenn sich homo sapiens weiterentwickelt wird nur noch mehr Elend entstehen.
Egal mit welcher Absicht, egal mit welchem Hintergrund, alles was wir erschaffen wird schlussendlich zu unserem eigenen Untergang fuehren.
Wir sind keine "hochgelobte Rasse", wir sind nicht von den Baeumen herabgestiegen, wir sind nur heruntergefallen.
Es gibt keinen evolutionaeren Stillstand, alles verlaeuft weiter "nach Plan". Das Schicksal fuehrt uns, ob wir wollen oder nicht.

...so sehe ich das zumindest.
Lelaihahdie hochgelobte Rasse war ironisch gemeint...Der Mensch wird zwar hochgelobt aber IMO hat ers nicht verdient. Dachte das würde aus dem Text deutlich...
KampfsauWahrscheinlich weil die Entwicklung so schnell ist und immer schneller wird,dass der Homosapiens sich massiven Veränderungen innerhalb von Jahrzehnten und in seiner Lebenszeit gegenüber sieht.

Wenn etwas neues entsteht,muss das Alte weichen und wer will schon weichen müssen.Krokodile und viele Insekten haben sich über zig oder hunderte Millionen Jahre in der Evolution bewährt und kaum verändert.


Vielleicht gehen einem die Veränderungen nicht fließend genug.Anpassung bedarf Zeit und mit kleinen aber stätigen Veränderungen kommt man besser klar als mit dem riesen Umsprung

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