| schwarze13 | Seit dem ich einen Menschen verloren habe, der mir nahe stand habe ich alles Glück dass mir noch blieb verloren... ich stürze von einem Unglück zum nächsten. Ich möchte kein Mitleid, jedoch würde ich gern selbst besser verstehen was in mir vorgeht, denn ich kenne mich selbst nicht mehr wieder... Es war so schrecklich, einfach so aus dem Leben gerissen, es ging so plötzlich, der einzige Mensch der meine Selbstmordversuche verhindert hat nicht mehr da, einfach nicht mehr da... Ich habe erst später erfahren wie Krank diese Person war und sie hat niemandem etwas gesagt, selbst mir nicht... oder hatte sie es angedeutet und ich habe es nicht geglaubt? Nicht wahr haben wollen? Ich hatte eine Größere Kieferoperation und im Wartezimmer während die OP statt fand ist es passiert... als ich erwachte musste ich feststellen das der wichtigste Mensch für mich direkt neben mir im Aufwachraum reanimiert wird und wozu? Das sie uns einen Tag später doch entrissen wurde... Ich wahr gefasster als ich es mir je vorgestellt hatte, es war schrecklich aber dennoch war alles so fern... ich glaube ich verdränge den Schmerz... und das ich keinen Schmerz oder nur kaum empfinde macht mir Angst und ein schlechtes Gewissen. Manchmal weiß ich nicht weiter und denke mir dass es alles nicht wahr ist, dass es ein Traum ist aus dem ich nicht aufwache und mir den morgen so sehr ersehne aber ich erwache einfach nicht, es ist schrecklich, aber da ist kaum Schmerz... Ich fühle mich gespalten ich kann es nicht beschreiben aber ich habe Angst dass meine Gefühle erkalten. Früher mochte ich Gesellschaft von lieben Freunden(wobei mir Andere/Fremde, jedenfalls schon immer egal waren) und heute bin ich lieber allein, ich bin genervt wenn sich jemand im Zug zu mir setzt und mit mir redet oder jemand den ich Liebe das Zimmer betritt, m liebsten würde ich schreien "Verpiss dich" Ich habe mich so sehr verändert... Es ist im August ein Jahr erst her und ich habe die Trauer überwunden, das kann doch nicht normal sein... bin ich etwa gefühlskalt? Irgendjemand hat mir mal erzählt das die Trauer so lange anhält wie der Körper noch existiert, erst wenn er völlig zersetzt ist tut es nicht mehr weh... liegt es daran dass ihr Körper verbrannt wurde? Ich schreibe sicher totalen quatsch aber ich weiß selbst nicht mehr wie ich mit mir umgehen soll, ich verstehe mich nicht mehr... Und alles geht schief, egal was ich tue, irgendetwas passiert und ich bin wieder am Boden zerstört... Ich würde mir gern eure Meinung anhören... wenn ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt und sie erzählen wollt, dann tut das. |
| Demon_King | Ich habe eine ähnlich erfahrung gemacht und auch ähnliches mit den gefüllen erlebt. ei mir war es so das es eine bis 2 jahre dauerte bis ich wiedr irgendetwas empfinden konnte , ich hatte mkich verändert und mir ging es so äöhnlich wie dir hier in diesm text. Doch was mir hilf war das ich einen brief an dise verstorbene person schrieb ich schieb darüber was sie mir bedeutete und wie ich mich fühle, aber auch das ich auf hilde warte und hoffe. ich ging zun ihrem grab und legte den brief dort ab, ich setze mich zu dem grab und redete noch lange mit dieser person wie als were sie da ich erzählte ihr alles einfach alles und es half in gewisser weise, ich redete immer öfter mit ihr und irgendwann war ich soweit das ich es auch anderen erzählen konnte wie ich mich fülle die mir dann halfen. |