| Dichterseele | Eine Nacht wie jede andere - und doch so neuartig und fremd... Nach so langer Zeit hat mich mein Freund, der momentan in der Bundeswehr dient, mal wieder angerufen und in unsere Lieblingsbar geschleppt. Stunden vergingen in heiterem Gespräche, etwas Alkohol und alten Geschichten. Doch als sich unsere Wege trennten spürte ich, als sei irgendetwas anders; Unbeschreiblich könnte ich schon fast sagen, nur wäre es lächerlich. Was war anders? In der Bar war mir noch kalt und auch leicht nass, durch den strömenden Regen, doch als ich nach Hause ging - als wär ich nie durch den Regen gegangen. Mir war warm, heiß, ich hätte mir am liebsten den Ledermantel vom Leibe gerissen. Und ich war nicht nass, durchaus nicht - trocken. Einfach nur trocken. Seltsam... obwohl ich schon so lange durch den Regen ging und immer noch ein ordentliches Stück Weg vor mir hatte. Etwas belanglos, doch wieso fühlte ich mich so eigenartig? So... ergänzt, auch wenn dieses Wort es nicht ansatzweise beschreiben mag... Wie tief dacht ich über alles nach? Die Straßen waren still und leise, nur der Regen plapperte, und die schwarze Gestalt mit der Kapuze überm Kopf ging weiter Richtung Heimat. "Was macht unsere Angst vor dem Dunkeln aus?", So dachte ich mir, "Weil wir nicht wissen was dorthinter ist?" und es kam mir vor, als wäre jemand in meinem Kopf, ein Seelenverwandter, der sich herabgelassen hatte, mich endlich zu besuchen. "Nicht die Dunkelheit ist's, die du fürchten musst. Es sind die Menschen, die sich dahinter verstecken und böses im Sinne haben." Wie Recht die Stimme doch hatte. Der Mond blickte ein paar Mal verlegen herunter und ich sah zu ihm auf... wie endlos fern er doch erschien. "Doch die Finsternis schützt... sie verbirgt vieles, und du kannst so viel mehr sein, Dinge, die du dir nicht erträumst am Tage zu sein." Nun, da fragte ich mich, wie dies denn sein könnte... "Du wirst sehen. Die Zeit kommt wie immer, und bringt dir die Antwort, unverhofft und ungewollt." Selbstgespräche - ich dachte ich spinne. Aber löst die Dunkelheit einen Teil von meiner Psyche? Lässt sie mich so viel stärker werden? Sicherlich, meiner Kleidung nach sehe ich nicht gerade freundlich und schwach aus, aber im Dunkeln kam ich mir größer, stärker, schneller, gefährlicher und trotz alledem attraktiver vor. Wieso fühlte ich mich so anders in dieser Nacht? Ich hatte nicht viel getrunken, zwei Bier - und doch war's mir so neu. Ich begriff, wie wenig ich die Nacht und das Dunkel fürchten muss - und erneut fühlte ich; was mir fehlte. Kinder der Nacht, die mich verstanden. Alle Freunde hin oder her - aber keiner versteht mich und mein sein - erkennt das Tiefe hinter meinen Augen - und doch ist es angenehm trotz unserer Differenzen. Einsamkeit... jeder Schritt lies es aufleben in mir, ich sehnte mich nach Leuten meines Holzes... nicht genau meiner Art, sondern meines Standes; Nicht Arrogant soll es sein, sondern eher um zu umschreiben, welche Sorte Mensch an meiner Seite fehlte; "Wieso schaff ich es nicht, solche Menschen zu finden und mit ihnen zu reden?" Diese Frage hallte im meinem Kopfe immer wieder wider. Eigentlich war ja nichts dabei... aber seit dieser Nacht fühle ich mich stärker als denn je; als hätte ich endlich angefangen aus meinem Kokon zu schlüpfen und würde die ersten Atemzüge machen; Ich würde nur am Anfang einer Metamorphose stehen; Nun fehlen mir die Helfer dazu. Meine Lebenseinstellung tröstet mich mehr denn je; Kraftvoller will ich ausbrechen und jene finden, die mir helfen, mein Leben endlich anzutreten. |
| Dichterseele | Eine neue Nacht. Zerfressen vom Gedanken, was an mir falsch sei - bin ich denn so anders dass ich immer allein rumhocken muss? Nie hat irgendwer Zeit, nicht mal wenn du innig drum bittest. Ist aber auch scheißegal, ich bin's ja nicht anders gewohnt. Ich denk gerad drüber nach was man jetzt machen könnt, aber alles erscheint zu aufwendig, oder zu langweilig, oder ich hab's schon zig mal gemacht. Die Menschen rennen aneinander vorbei... "verhüllen sich", so heißt es. Doch niemand merkt, wie dünn doch die Fassade ist, da hilft alles verstecken nichts. Der einzige Schutz den man sich bauen kann ist purer, blanker Wahnsinn, ein Wort- und Gedankengeflecht der Schizophrenie, die uns den letzten Schutz bietet - vor anderen wie auch vor dem eigenen Selbst - wie passend, dass man jene, die sich am besten zu schützen wissen einfach wegsperrt. Mord ist Kunst, so heißt es. Wenn man die richtige Methode verwendet - der Mörder tänzelt herum um sein Opfer, wie in einem aufwendig koreografierten Ballet, schneller und schneller Atmend, während dass Adrenalin in immer größeren Dosen durch die Adern gejagt wird. Die Muskeln spannen sich immer stärker, die Adern treten auf den Armen hervor. Die Hände werden feuchter, man greift noch mal den Griff des Dolches nach, während man eine Bewegung mit den Fingern macht, die einem Klavierspiel ähneln. Langsam folgt man dem nichtsahnenden Kinde vor seiner selbst, hört seine Schritte auf dem Fußboden hallen. Hat es angst, es läuft schneller und hastiger, der Atem pulsiert, als würde seine Lunge selbst gleich den Hals hinausspringen. Ist es gelassen, so sind die Schritte langsam, vielleicht sogar langsamer als sonst - was hetzt uns denn? Wollen wir so dringend nach Hause? Zu unserer Familie? Bei aller Liebe, in der Ruhe liegt die Kraft. Seine Kleidung gibt uns Auskunft... polierte Schuhe vielleicht? Ein prall gefülltes Porte-Monnaie? Oder ein paar zerrissene Hosen, mit Flicken versehene Ärmel? Das Kind summt vielleicht sogar... schöne Melodien, wertvoll für seiner selbst, wertvoller als es selbst erahnt. Nun aber genug der Schwärmerei für die Szene - Haltung bewahren... bei der richtigen Haltung ist alles schnell vorbei. Die richtige Haltung erhöht die Geschwindigkeit des Mordes um bis zu 38%... so heißt es, jedenfalls. Dunkle Hallen, dunkle Gassen... ein paar Gaslaternen, Kopfsteinpflaster. ZACK! Das Kind war einmal. Noch ein paar Andenken mitnehmen. IchTöteNichtAusVergnügenErVerlangtEsIchTöteNichtAusVergnügenErVerlangtEs IchTöteNichtAusVergnügenErVerlangtEsIchTöteNichtAusVergnügenErVerlangtEs IchTöteNichtAusVergnügenErVerlangtEsIchTöteNichtAusVergnügenErVerlangtEs IchVerlangeNichtVergnügenErTötetEsIchVerlangeNichtVergnügenErTötetEs IchVerlangeNichtVergnügenErTötetEsIchVerlangeNichtVergnügenErTötetEs Zwiespalt... in meinem Kopf... Stimmen werden lauter... es hört nicht auf... Kopfschmerzen... Aspirin. Schon krank was in meinem Schädel geistert... aber eine Faszination für Jack the Ripper hatte ich schon als kleines Kind. Diese Allmacht, gejagt und nie gefasst. Nur der Morgen ist der Überbringer des Unheils. Ich hoffe, ich werde nächste Woche zum Psychater überwiesen... vielleicht werd ich mir dann endlich klar darüber, wie's psychisch um mich steht... |
| Dichterseele | Eine neue Nacht, ein neuer Gedanke geboren - passend - nach meinem Letzten Filmriss war's eh nur noch ein Gebrabbel, passend und irgendwie praktisch zu sehen was mein anderes Ich so schreibt... bizarr erinnert es doch an Jack the ripper, in gewisser Weise - was soll's. Der Mensch hat Angst vor der Dunkelheit - vor den sich in seiner Einbildung schaffenden Silhouetten, geformt aus den Konturen der Schatten - und doch ist es nur die eigene Einbildung, vor der er sich fürchtet - der Mensch fürchtet sich folglich vor sich selbst. Vielleicht sogar vor der Macht, die er erkennt, die in seiner ungewohnt starken Kreativität liegt. Man muss nur für den Bruchteil einer Sekunde drauf achten und es verzerrt sich die helle, fröhliche Welt in die Realität, trifft uns wie ein Zaunpfahl am Schädel. Diese Modepüppchen gehen mir auf den Sack - sie sehen zwar gut aus, ja, keine Frage! Aber sie sehen alle GLEICH aus. Und darum werd ich lieber Autosexuell, als dass ich mit einer etwas anfang, die wie jede andere Aussieht. Ich mag zwar immer noch Jungfrau sein - aber ehrlich gesagt, es stört mich gar nicht mehr. Ich sehe es als Normalität an und zudem - ist es denn so eine Art Trophähe? Ein Muss? Eine Norm, die man einhalten MUSS? Ich wette viele, die das Lesen (würden), (würden) lachen. Aber da sieht man mal die Verrohung der Sitten, der Bräuche. Es ist jedem selbst überlassen, aber muss man jene, die in der heutigen Zeit dies noch nicht erlebt haben, deshalb auslachen? Belächeln? Zeugt das nicht irgendwo von der eigenen Eitelkeit? Ich finde, man sollte sich nichts drauf einbilden, denn, ich zweifle gar nicht an der Schönheit dieses Aktes, was bringt mir aller Sex der Welt, wenn ich Menschlich einfach nur Müll bin? Dann kann ich noch so gut aussehen, wie ich will, dann können mir noch so viele Frauen hinterherrennen - Wenn ich dann allerdings Flach wie das Salamibrot von heute Morgen bin, dann werd ich nicht glücklich, dann kann man nicht glücklich werden. Ich hasse meine Familie. Insbesonders meinen Vater. Immer wieder dreht sich bei ihm nur alles um dieses verf***te Spiel, World of Warcraft. Gut, sicherlich, es mag sehr nett sein und viel Zeit investieren, aber WAS BRINGT ES?! Er ist süchtig, man sieht doch seine psychische Abhängigkeit zu diesem Spiel. Fehlt nur noch, dass er den Job kündigt um es mehr spielen zu können - dann bin ich weg, dann kann er mich am Arsch lecken, ich hasse ihn und brauche ihn nicht. Er kümmert sich zudem nie um meine Mutter. Er interessiert sich doch nur für seine dumme Arbeitskollegin, die ich sowieso nicht ausstehen kann. Ich weiß, dass sie was zusammen haben, ich hab die äußerst schlecht versteckten Dateien auf seinem Rechner gelesen, er kann es nicht leugnen. Und zudem verbringt er soviel Zeit mit ihr, das merkt selbst ein blinder. Doch - niemand erkennt das Leid, dass er meiner Mutter zufügt. Ihre starren Blicke, ihre feuchten Augen - es muss die Hölle für sie sein. Er kümmert sich nie um sie, unternimmt mal etwas mit ihr, nur mit ihr - Und das den Rest ihres Lebens? Nun ich könnte da abhilfe schaffen, ein paar kleine Sätze und das Chaos wäre endgültig Perfekt - ich passe nur noch den Richtigen Augenblick ab. Mein kleiner Bruder geht mir ebenso auf den Keks. Er benimmt sich wie ein 3-Jähriger, man sieht es allein an seiner Etikette, insbesondere zu Tische. Schmatzen, schlürfen, sich den ganzen Mund verschmieren, grunzen - ich könnte die Liste ewig weiterführen. Ich ekel mich geradezu, ihn auch nur zu berühren - ich hasse es, auch nur in seiner Nähe zu sein. Ich bin froh über jedes Stückchen Einsamkeit, dass ich zu Hause bekomm. Einzig meine Mutter kann ich ab - nur mit ihr macht der Tag wirklich Spaß, das merkt man - besonders da ich ihr viel Aufmerksamkeit schenke, es tut ihr wirklich gut - ich hoffe, niemand denkt etwas Falsches von mir. So, das musste ich mir einfach mal von der Seele schreiben, Kopf frei kriegen. Mittwoch wieder Berufsschule - naja mal sehen, was sich die Idioten diesmal einfallen lassen, um mich wieder zu versuchen zu ärgern. Mich als Hund aufgrund meines Nietenhalsbandes zu bezeichnen ist wohl so ziemlich das Langweiligste, was ich kenn. Und "Eierschnüffler" brachte mich nur zum Lachen - eher verächtlich als wirklich gekränkt. Trotzdem verlier ich die Lust an der Schule, denn so macht es gewiss keinen Spaß, wenn man mich nicht in Ruhe lässt. Das soll's erst mal gewesen sein, mehr folgt. |
| Dichterseele | Noch ist die Nacht nicht da, doch Zeit zum Aufschreiben meiner Gedanken - die finde ich immer.[/sinnlos] Es ist nicht schön sein Leben lang nur Fernbeziehungen zu haben, die eh nur in die Brüche gehen - Ich brauche nicht noch Leute, die das Feuer schüren und alles breit treten, obwohl sie genau wissen, dass sie mich damit verletzen. Aber daran denken sie oft erst, wenn sie abends in den Armen ihrer Liebsten liegen und an deren Lippen hängen, während Menschen wie ich die Liebe nur vom Hören-Sagen kennen und Geborgenheit nie kennen gelernt haben - so sieht's nämlich aus. Und es tut extrem weh. Es ist schon grässlich, wenn ich an manchen Menschen denke, der abends in der grauen Wohnung alleine sitzt, zum Fenster hinausblickt, vielleicht sogar den Mond samt Sterne sieht und ein Quell der Emotion aus ihm bricht, heißeste Tränen der Einsamkeit und des Schmerzes. Überwältigt vom Tränenmeer den Blick zum Fenstersims sinken lässt, und innerlich ein weiteres Stück vergeht, wie eine Rose, die man nicht gießt. Wie ich, so viele Nächte... während ich Melodien wie "Nothing else Matters" von Apocalyptica oder Ludwig van Beethoven's siebter Symphonie lauschte. Ja, da begräbt die eigene Emotion die eigene Hoffnung. Die achso müden Augen langsam schließend, wie ein letzter Funke der Kaminglut ein letztes mal entzündend, bevor sie, unfähig zu entzünden, sich in ihrer eigenen Leidenschaft vernichtet, und das Leben aus diesem Menschen vergeht. Man merkt nur noch wie etwas in ihm fehlt, die große Leere nun dort sitzt, wo einst die eigene Seele hauste. Dann wird das Lachen zur Qual, denn Lachen ist die Sprache der Seele - doch eine Sprache, die man nicht spricht, kann man nicht sprechen. Schlimmer wird es aber, sieht man zwei Menschen miteinander, in tiefer Intimität. Ich spreche nicht vom Geschlechtsverkehr - aber von anderen Zärtlichkeiten, nach denen sich das Ego sehnt. Was man nicht kennt, das vermisst man nicht - doch in dieser Hinsicht ist das Falsch. Jeder Mensch hat die Gabe zu lieben - aber nicht jedem wird es ermöglicht, die Liebe, die er gibt auch zurück zu erhalten. Es ist wie ein Monolog, ein Feuer; schneller vorbei als das langsame Intro. Zurück bleibt das Häufchen Asche, nichts mehr als Elend, ein... Inri an die Macht, die ein solches Gefühl hervorbringt. Wenn man dann mit trüben Blicke an den eigenen Freunden und deren Herzensdamen vorbeigeht, sie alle miteinander sieht, und man sich selbst doch auf einen einzelnen Stuhl alleine setzt, dann ergreift die Schamesröte die Person; Man ist anders, selbst unter den eigenen Freunden. Man möchte am liebsten weinen aus Verzweiflung, aus Kummer. Hinter all der Hülle, da kann man keine Immunität erwarten, denn Immunität gegen Gefühle, die gibt es nicht. Man möchte dann am liebsten einfach raus, einfach weg, sich im Egozentrismus fangen, sich selbst helfen - man kennt es schließlich nicht anders, drum ist es auch nicht falsch, sich selbst wieder Mut zuzusprechen, sich selbst etwas Geborgenheit zu bieten - Zu sagen: "Okay, du bist alleine. Aber jeder hilft sich selbst am Besten." - Dies soll nicht egoistisch gemeint sein, lediglich als Beispiel dienen. Man muss dazu stehen, das ist das Wichtigste. Ich kann nicht wirklich beraten, ich kenne nur eine Seite der Medaille und viele würden mich einfach nur missverstehen, wenn ich nun weiter ausführen würde. Man fühlt sich wie ein Versager, man hat das nicht erreicht, was anderen einmal, und manchen sogar wöchentlich passiert (ist). Doch man sollte es so sehen; Es ist wie mit dem guten Wein, der braucht halt seine Zeit zum Reifen. Und hilft alles nicht, so sollte man doch wenigstens sein "Exil", wenn man es so nennen mag, akzeptieren und weiter machen. Es schmerzt oft und stark, aber was uns nicht umbringt, stärkt uns nur weiter. So weit von meiner Seite, erinnert mich leicht an ein Essay, nur fehlt dazu etwas mehr Kritik und ein etwas anderes Thema, wenn man mich fragt. In dem Sinne, Carpe Noctem @ alle Leser |
| Dichterseele | Okay, Überweisung ist abgeholt, morgen erst mal die Psychaterin anrufen... Meine Mutter soll nichts erfahren, die dreht doch nur wieder durch und will's mir ausreden - doch ich lass mir mein Leben nicht beeinflussen. Es kommt mir immer wieder alles wie die Hölle vor - wenn ich allein schon an die Berufsschule denk wird mir schlecht. Naja ich kämpf mich da durch, vielleicht wäre ein Beruhigungsmittel für Wale nicht schlecht. Wie ich mitgekriegt hab, wurd eine Mitschülerin ziemlich arg gemobbt, als ich krank zu Haus lag - naja die Lehrerin hat erst mal alle ermahnt, etc. - vielleicht besinnen sich diese Kinder jetzt endlich, wenn man sie mal auf ihre eigenen Fehler aufmerksam macht. Ich muss halluzinieren - es kommt mir abends, ständig vor, als ob jemand direkt hinter mir geht, fast wie eine Art "Wächter". Aber gut, die Fantasie spielt mir sicherlich nur einen Streich, der Wahnsinn erledigt den Rest. Aktuell wundert's mich immer wieder, dass Menschen solche Gefühlskrüppel sein können - aber heutzutage wundert mich nichts mehr. Wenn ich mitkrieg, dass irgendwer mit irgendjemanden nur "gespielt" hat, dann frag' ich mich echt, wie so ein Mensch sich morgens noch vorm Spiegel das Gel in seinen Fiffi reinschmieren kann, ohne am liebsten den Spiegel zu zerbrechen und sich die Scherben in den eigenen Arsch zu rammen. Oder ähnliches nur aus der Sicht einer Frau. Niemand erkennt die Schönheit der Menschlichen Seele - man muss nur einen Moment lang genau auf eine Person achten und es offenbaren sich die größten Geheimnisse seines Naturells - so erscheint der Schläger auf dem Pausenhof in einem Moment plötzlich als ängstlicher und eigentlich eher friedliebender Mensch, der lediglich durch seine Gewalt seine Angst kompensiert. So viele Geheimnisse - und so wenig Zeit. Oder der hässliche Typ von Nebenan, der den ganzen Tag lachend durch's lebend zieht - so erscheint er im nächsten Moment depressiv und Traurig. Also, bevor man sein Urteil fällt, sollte man lieber aufpassen, wie der Mensch ist. Und nur weil jemand gut aussieht, muss er noch lange kein guter Mensch sein, genauso verhält sich's mit jemanden, der nicht gut aussieht. Man denkt, man erkenne nicht, doch sollte man erst mal die eigene Ignoranz überwinden und offener für das werden, was versteckt bleibt. In dem Sinne, Gute Nacht. |
| Dichterseele | Wieder sitz ich hier und schreibe, was mich bewegt - in der Hoffnung auf ebenso viel Verständnis zu finden und meine Gefühle in anderen Menschen zu inkarnieren - denn nichts ist höher als des Schreibers Feder, die dem Leser eine Träne entlockt. Ich hab mich mal wieder verschossen - nun, vielleicht wird's ja dieses Mal etwas - man muss ja nicht immer zwangsläufig den Pessimisten heraushängen lassen... und etwas Optimismus ist in Zeiten tiefer Depression gar nicht schlecht (solange man nicht hofft, zu sterben). Ich habe viel Angst davor, es wieder einmal nicht zu schaffen - sie erinnert mich an meine erste große Liebe, sie ähnelt ihr auch in vielerlei Hinsicht. Wenn man solch einen Menschen findet, dann ist es etwas besonderes. Ich muss Goethe an dieser Stelle zustimmen - ich könnte sie Engel nennen, aber dass machen Abertausende und darum wäre diese Bezeichnung nicht ansatzweise gut genug für sie - sicherlich, andere mögen sie als nicht sonderlich Hübsch abtun, aber ich persönlich denke, dass sie mehr Schönheit ausstrahlt, als viele andere Frauen - es ist als ob sie den Raum füllt. Ich verlier mich dermaßen in ihren Augen, dass ich mir aufschreiben musste, welche Augenfarbe sie hat - man sieht, mich hat es vollkommen erwischt. Wenn ich nun nach ihr greife und sie doch nicht erreiche - welch Qual dies nur wieder wäre... ich hab's schon mal durchgemacht, es hat mich sehr verletzt, aber deshalb muss ich, darf ich nicht zögern. Wenn ich mich endlich entschlossen habe, dann werde ich auch zugreifen - nur verspüre ich Neid zu einem "Nebenbuhler", ich habe noch nicht mal die geringste Ahnung, ob er eine Freundin hat, aber ich habe Angst davor, sie aus meiner Reichweite zu verlieren. Was soll's, es wäre nicht das erste mal... Engel? Was sind Engel? Ich denke, ich habe meine Antwort darauf gefunden... Ein Engel ist jemand, der kurz in dein Leben tritt und etwas zum Positiven hin umdreht. Wenn du ihn allerdings zu lange bei dir behälst, geht er kaputt... Menschen - wahre Menschen - fühlende Menschen - Engel Fein Mechanisiert in einer Porzellanhülle, mal grob, mal abstrakt, mal fein - wenn man nur den kleinsten Fehler macht, gehen sie kaputt. Es ist, als würden sie in einem "Lichthain" sitzen, das feine Gesicht auf das gerichtet, was sie gerade beschäftigt - die Augenlider halb verschlossen, zart lächelnd, die Haut so weiß und die Haare Lichtdurchtränkt, so sitzen sie dort am Wasser und spiegeln sich im klaren Wasser, während die Blätter einer Trauerweide sanft singen und die Wasseroberfläche streicheln. Solche Momente sind Rarer als Diamanten gesäht - was bringt uns all unser Materialismus, mit dem wir uns letztendlich doch nur im Kreise bewegen, während wir in solchen Menschen etwas finden können, das uns so viel mehr erfüllt? Tausend mal tausend schöner Worte genügen heutzutage nicht mehr, wollen wir unsere Gefühle ausdrücken nur um solche Menschen zu beschreiben. Schönheit kommt von innen und diese Momente offenbaren es uns - da könnte selbst ein Supermodel daneben stehen, ich würde es ignorieren, nur um eine solche Seeligkeit zu sehen. Seeligkeit = Schönheit der Seele, in diesem Falle. |
| Dichterseele | Schon seltsam wie oft etwas das eigene Gegenteil erschaffen kann; Zerstörung bringt Frieden, Selbstzerstörung bringt Überleben - doch nur für wie lange? Keine Sorge, es geht nicht um mich - Nur um abertausend andere Individuuen, die es anscheinend belebend finden, sich selbst zu zerschneiden, statt massiv dagegen anzukämpfen - aber nachgeben ist nicht immer schlecht in der Taktik. Ich höre gerade ein paar Lieder, unter anderem KoRn - Got the life und entsinne mich früherer Zeiten, als die Welt noch anders stand. Ich seh mich förmlich selbst wieder am Strassenrand mit meinen alten "Genossen" herumstehen und die alten, unbekümmerten Zeiten, als ich endlich die Depression überwunden hatte, die oft gerne in der Pubertät auftritt. Aber je weiter sich ein Geist bildet, desto mehr Probleme treten auf; es verhält sich ähnlich mit der Technik, je komplexer etwas wird, desto stärker und zufälliger die Probleme. Nichts Neues, aber manch ein Mensch muss einfach sagen, wie die Dinge sind, offensichtlicher denn je. Der Mensch ist seit jeher ein Neugieriges Wesen - vielleicht in unterschiedlich intensiven Graden, aber nichts desto weniger neugierig. Erst wenn der eigene Geist vor dem Leben kapituliert, hört der Mensch auf, sich für anderes zu interessieren, sowas kann man auch besonders bei totkranken Kleinkindern beobachten; so Menschenverachtend dies auch klingt, aber es ist einfach das... "beste" Beispiel. Sie blicken nicht mehr interessiert in die Gegend oder starren etwas gespannt mit ihren großen, funkelnden Augen an, mit ihren kleinen Mündern, die weit offen stehen, und ihren kleinen Fingern, die auf das Objekt ihrer Interesse zeigen. Nein, sie blicken nur noch auf die Erde, ihr neues Heim, welches sie bald bewohnen werden. Es klingt hart, aber das ist die Realität. Und hier ist nur noch wenig, sehr wenig Platz für Träumer. Leider. Manchmal träum ich selbst davon vielleicht irgendwann mal eine Familie zu haben, etwas, woran ich mich intensiv festhalten kann, einen Platz in dieser Welt. Aber momentan streune ich noch etwas durch die Weltgeschichte, hin- und hergerissen von dieser Hülle an Erfahrungen, die ich hätte machen sollen, als ich jünger war, doch aufgrund meiner... ungewollten Einsamkeit nie machte. Was soll's, wer weint denn heute noch um einen Träumer? Hier ist nur noch wenig, sehr wenig Platz für Träumer. |
| Dichterseele | Ich hab heute viel Zeit mit dem Nachdenken verbracht - wie traumatisiert bin ich durch die Welt gegangen - was hat mich denn so aus der Bahn gebracht? Ich habe drüber nachgedacht, wieso so viele Menschen einem bestimmten Trend folgen - aber bei genauerem Betrachten ist es einfach Läppisch, sich weiter damit zu beschäftigen, es gibt so viel wichtigere Dinge, als irgendwelche Trends, die man eh nächste Woche wieder vergessen hat. Vergänglicher als alles andere, könnte man sagen - wenn nicht sogar vergänglicher als manch Chemisches Element. Ich setzte mich in die Natur, an einen kleinen Teich - tief in Gedanken versunken, während der Graue Himmel über mir stand, auf das Wasser starrend. Manchmal wünschte ich mir in solchen Momenten ein paar Gleichgesinnte an meiner Seite, einfach nur um sich über ein paar Gedanken und wichtige Dinge zu unterhalten; Sachen, die so bald aussterben werden, wenn niemand mehr gewillt ist, sich mit solch Schönheit zu beschäftigen. Ein schönes Gemälde oder eine Oper gar; Immer weniger interessieren sich für solch Fundamentale Dinge - Für mich zählen solche Dinge einfach zu den wohlsten und schönsten Dingen der Welt. "Warum?", das werden sicherlich viele Fragen. Wir leben in einem Zeitalter in dem die menschliche Maschine, der Cyborg, immer mehr in den Vordergrund rückt. Wenn man sich alleine schon den Kinohelden ansieht, dem ein ganzes Pistolenmagazin in die Brust gejagt wird und dennoch ohne das Gesicht zu verziehen weiter Dutzende seiner Widersacher vernichtet - das zieht Blicke auf sich, die Menschen interessieren sich für diese Allmacht, die von dem Helden ausgeht, da bleibt kein Platz mehr für den Menschen, den Homo Sapiens Sapiens, der liebt und fühlt, wie ein jeder anderer. Seien wir doch mal ganz ehrlich - die ganzen Bad Boys und Player und wie sie sich nennen, wissen einen Scheißdreck vom Leben und vom Gefühl, ein Mensch zu sein. Sie sehen sich selbst als Norm an und merken selber nicht, wie Mechanisch sie doch geworden sind. Sie verstecken Feinheiten ihrer Seele, ihre Ängste, ihre Wünsche und Träume - und vieles mehr. Vielleicht sehnen sich einige nach etwas Liebe, vielleicht haben andere Angst vor der Dunkelheit, oder mancher hört gar gerne klassische Musik, doch niemand gibt es zu, denn man will ja nicht wieder menschlich werden - man muss ja sein Gesicht vor den anderen Maschinen wahren. Und alles, was dabei rauskommt ist eine Kakophonie ohne Perspektive - ich glaube kaum, dass irgendeiner von denen eine Träne bei einem schönen Lied verlieren würde, aber das tun sowieso wenige... Ich gebe zu, ich musste bei manchem Lied weinen, auch bei manchem Kinofilm, The Green Mile zum Beispiel - ich gebe es gerne und offen zu, denn ich mache kein Geheimnis daraus, dass ich verletzlich bin und manches beweine - doch gehen wir etwas weiter - Was macht den Menschen aus? Gefühle. Oben beschrieben - Wenn man nun dem Klang einer schönen Melodie lauscht und vielleicht sogar die wahre Emotion manches Interpreten dorthinter entdeckt, dem Läuft das Herz über und weint, denn er findet die ganze Wahrheit hinter der Melodie, hinter dem ganzen Lied - der kann sich wahrlich Mensch nennen, der noch bereit ist, etwas zu beweinen, nicht weil es ihn selbst trifft, sondern weil er mitfühlt, auch wenn es ihm selbst in keinster Weise schadet. Das soll's erst mal wieder gewesen sein, schönen Abend noch. Eure Dichterseele. |
| Dichterseele | Ich habe heute einige Überlegungen zu der Jugend gemacht, von der ich selbst noch nicht wirklich entfernt bin. Wenn ich mir die ganzen 10 Jährigen Mädchen anseh, die schon versuchen, aufzutreten wie die ganz großen - dann denke ich mir nur, dass etwas ganz schön verkehrt läuft in der Welt. Aufgestylt, mit Handschuhe und Handy - und das mit 10 Jahren! Ich denke manchmal ich steh im Walde - wobei der Wald mir manchmal wesentlich lieber ist, als jede Siedlung. Wenn ich dann an früher denke, als man in diesem Alter noch wirklich brav und unschuldig war, dann dreht sich mir der Magen um. Ich weiß auch nicht wieso, aber ich finde, man sollte sich wirklich Zeit lassen mit seiner Entwicklung. Bei einem Menschen verhält es sich wie mit einem guten Wein - je länger, desto besser. (Naja, fast überall) Ich wunder mich dann schon so manches Mal, dass die 13 und 14-Jährigen mehr Erfahrungen im Leben haben, als ich selber - aber gut, was die Leben nennen, ist eh nichts weiter als Unsinn. Klarheit finden sie nicht, egal wie sehr sie auch suchen werden. Man muss erkennen, was vor einem liegt, ins Reine kommen - dann kann man sich entwickeln, und jede Körperliche oder Psychische Reife ist komplett irrelevant, wenn die seelische auf einem Gefrierpunkt liegt. Ich weiß, ich habe eine Art "Seelentick", aber ich sehe in einem Menschen mehr als nur Körper und Psyche - etwas dorthinter, der das ganze Uhrwerk antreibt und wirklich fühlen lässt. In dem Sinne Dichterseele. |
| Dichterseele | Schon schmerzhaft ein Paar gemeinsam zu sehen, während sie zusammen herumliegen, sich ein wenig streicheln und auch sonst ziemlich lieben - naja, was soll's, niemand vermag zu wissen, welchen Schmerz hinter der Fassade des anderen liegt - ich hatte wenigstens meinen Spaß, allerlei Stellen im Horrorfilm zu kommentieren und mich drüber totzulachen, als manch einer auf groteske Art und Weise getötet wurde. Naja, was soll's, es war sowieso alles übertrieben. Immer wieder hab ich mich dabei erwischt die beiden peinlich genau zu beobachten und es tat wirklich weh - ich wäre am liebsten weggelaufen, aber der eigene Verstand hat mich dann doch noch bis zum Ende der Filme gehalten - nun, am nächsten Morgen, merke ich doch erst wie sehr es mir zusetzt - Musik weiß glücklicherweise mir zu helfen - ein wenig Morphium für die Nerven. Ich höre gerade Machine Head - Bulldozer. Es tut gut, die Aggression dorthinter zeigt doch genau das, was in mir vorgeht, ein Inferno, das alles vernichtet, einschließlich sich selbst. Ich streite mich ab und an mit jedem aus der Familie, auch wenn ich eigentlich nicht will - aber irgendwie geht's nicht anders. Ich fühle mich leer, als hätte mich jemand auf den Boden geworfen und alles in mir herausgerissen, jeden Knochen, jeden Muskel, jede Faser in mir, die Seele verschlungen und den jämmerlichen Rest im Glauben, er sei tot, liegen gelassen. Aber dieser Rest lebt immer noch und versucht gegen die Tatsache anzukämpfen, ausgehungert und zitternd, wie ein Drogensüchtiger, kriechend in Richtung des Lichts - nur damit er erlebt, wie es sich wieder und wieder weiterentfernt. Und jede Person um ihn herum rennt einfach hin und erreicht es ohne Probleme. Bizarr, aber besser kann und will ich's nicht beschreiben. In dem Sinne, Dichterseele. |
| Dichterseele | Man ich hab Kopfschmerzen - und irgendwie wird meine Schizophrenie wieder schlimmer - die Gedanken Kreisen wild umher wie in Quartet aus Helixen, die sich immer wieder verbinden und auseinander reissen - aber gut, was solls, irgendwo doch ganz hilfreich, man findet die wahnsinnigsten Gedanken und Samen für neue Antriebe - aber genug davon... Ich überlege gerade: Der Teufel wird gerne als Figur mit Widderkopf/Ziegenkopf dargestellt - wieso ähnelt er dann bitte der mythologischen Gottheit Pan? Ich wette, das ganze ist eine einzige Verschwörung - es ist einfach alles geklaut und schlecht zusammengekleistert, man sieht die Nähte überall. Ich beobachte nebenbei allerlei... "Gothics" in einem Chatroom - schon seltsam was das für Gestalten sind - verstehen das Wenigste und wollen alles sein. Ich überlege jetzt, ich würde am liebsten meinen Mantel ein wenig umstylen, nur habe ich keine Ahnung wie ich das anstellen soll - ich will einen haufen Dinge raufschreiben, allerlei Gedanken und Worte, die zum Denken anregen, ein bizarres Konstrukt, die Mutter der Schizophrenie - wie oben beschrieben, Helix. Stille muss man hören können, sonst existiert sie nicht. Stille... wo findet man heute noch absolute Stille? Und würde man dann nicht schreien wollen, weil es so steril ist? Ich würde, vor allen Dingen, da sonst niemand da wäre, der es tun würde. In dem Sinne Dichterseele |
| Dichterseele | Ich weiß, ich schreibe viel zu viel - ich fühl mich immer schlimmer... niemand will mit mir reden, alle haben irgendetwas zu tun und ich finde keinen Weg mich mal "auszukotzen" - ich habe wieder diese dummen Gedanken von Selbstzerstörung im Kopf - und dabei hatte ich mir geschworen, nie wieder so etwas zu tun - und ich komme einfach nicht drüber weg - will einfach nur zerstören, vernichten - einfach all meinen Frust und meinen Hass auf mich selbst und auf den Rest der Welt rauslassen - all meine Angst, und meinen Schmerz, der mich unter sich begräbt. Es zerquetscht mich. Dichterseele |
| Dichterseele | Der heutige Tag war eine ziemliche Mischung aus allen möglichen Dingen - Freude, Neid, etc.. Freude; Ich habe einen alten Klassenkameraden und guten Freund von mir getroffen, mit seiner Freundin - man hat förmlich gespürt wie gut sie ihm tat. Es freute mich sehr - aber ließ mich auch neiden. Trotzdem freute ich mich ihn mal wieder - und vor allen Dingen so gut gelaunt - zu treffen. Neid; Nicht nur wie oben beschrieben - Meine Brüder, ein jüngerer und ein älterer, bekommen wieder alles in den Arsch geschoben und ich blicke einfach so drein - wie soll's auch anders sein? War schließlich schon immer so, solange ich mich erinnern kann. Da hieß es dann "Dein Bruder ist älter/jünger" oder "Du hast sowas ja schon" oder, wie mitlerweile "Du verdienst dein eigenes Geld". Naja vernachlässigung steht ja anscheinend hoch im Trend, man ließt es ja überall. Lapalien, wo ich mich doch drüber aufrege - aber mein Draht zur Familie war ja nie wirklich berauschend, wurde ich schließlich immer bei Seite geschoben und allein gelassen, wenn's mir mal scheiße ging - und meinen Brüdern wurde auch noch der rote Teppich ausgerollt. Naja ich bin so oder so früher oder später weg, dann brauch ich mich nicht mehr um sie kümmern - sollen sie mich doch gern haben, wenn sie mich nicht beachten, dann brauchen sie mich nicht - beachtet wurde ich ja eh nur, wenn ich scheisse gebaut hab - gut, wenn sie mich nicht wollen, will ich sie erst recht nicht - warum denn auch, wenn's eh alles für die Katz ist? In dem Sinne Dichterseele Post Skriptum: Hab tolle Drachenpflaster vom Hautarzt bekommen. ^.^ |
| Dichterseele | So, es hat gedauert, bis ich wieder Gedanken fand, die es wert sind, niedergeschrieben zu werden... Wieso versuche ich psychischen Schmerz zu finden? Habe ich mich schon so sehr dran gewöhnt, dass ich ihn brauche? Ich sitze wie gewöhnlich zwischen den Stühlen - ein Teil will jeden weiteren Schmerz vermeiden, ein anderer will ihn erfahren - musste ich doch feststellen, wie ich zwei streitende Menschen drum beneidete, als sie die halbe Wohnung dabei verwüsteten... Vielleicht wünsche ich mir auch nur eine Möglichkeit, meine Gefühlslage auszudrücken - etwas, was mir die Last von den Schultern nimmt, alles etwas leichter macht - vielleicht bin ich auch nur meine Einsamkeit leid. Was ist das Ich? Das frage ich mich momentan. Das Ich macht den Menschen aus. Aber ich kann es auch ganz krass biologisch sehen. Der Mensch besteht aus vielen Milliarden Zellen - Ist das Ich dann nicht eine Art Kollektivbewusstsein, die den Körper steuert? Oder ist das lediglich unser Unterbewusstsein, auf dessen Ebene auch der physische Schmerz operiert? Und alles danach, die Persönlichkeit die höhere Ebene der Psyche, die das Ich komplett macht? Die uns ermöglicht, zu Träumen, uns an einer schönen Melodie weiden lässt? Komplexes lässt sich nur komplex erklären, Simpel lässt alles nur undurchsichtig bleiben. Du kannst nicht töten, was du nicht erschaffen hast - vielleicht. Physisch. Rein Aber alles darüber - Nein. Einen Gedanken, eine Idee - die kann nur der Denkende selbst zerstören, da nur er selbst sie am Besten versteht. Was braucht der Mensch um glücklich zu sein? Viel, und noch viel mehr. Ein Mensch kann nicht immer absolut glücklich sein. Das geht nicht. Und irgendwo ist es auch besser so. Es verhält sich wie mit mir selbst in gewisser Art und Weise. Ich kenne hauptsächlich nur die schechten Seiten des Lebens - aber nun kommt das Positive daran: Man erfreut sich mehr an den schönen Seiten des Lebens. Man erkennt die wahren Werte von den Dingen, die das Leben ausmacht. Licht und Schatten - das eine geht ohne das andere nicht, und je mehr man das eine kennt, desto erfreulicher ist das andere. Herzen... Herzen sind aus Glas... so zerbrechlich wie Glas. Nur lässt das Leben sie immer härter werden, wenn sie einige Male kurz vorm Zerbrechen standen. Was dich nicht umbringt, das macht dich stärker. Vergiss niemals, was passierte. Es gibt Dinge, die man vergessen darf, aber manchmal ist es besser, sich lieber an Dinge erinnern zu können. Man kann nicht wegrennen, man kann nur hinauszögern. Dinge sind nunmal unausweichlich, wie der Tod. Man kann ihn herauszögern, doch für was für einen Preis? Ist er es manchmal wirklich wert? Ganz nach Situation abhängig. So, mein Kopf ist erst mal wieder frei von den wichtigsten Dingen, hilft mir vielleicht etwas mehr entspannen zu können. MfG Dichterseele |
| Dichterseele | Duschen... Wie entspannend das doch sein kann... diese simplen Momente können so unglaublich erholsam sein, wenn man komplexität durchlebt. Komplex ist gut, man erkennt mehr. Das Wasser streichelt sanft die Haut, ich schließe die Augen, während ich Andy McKee's "Art of Motion" höre. Ich bin woanders. In einem Raum aus purem Licht - während das Wasser mich weiter streichelt. Mich reinigt. Meinen Körper reinigt. Die Musik reinigt meinen Geist. Meinen Verstand. Meine Seele. Ganz egal wie sehr man verschmutzt. Ich bin nun völlig woanders - so viel mehr in so viel wenigem. Ich möchte am Liebsten den ganzen Tag hier stehen und mich duschen. Ich stelle den Wasserhahn ab und setze mich auf den Boden. Langsam perlt das Wasser von der Haut ab, dieses Streichen ist angenehm. Ich kauere mich zusammen und will am Liebsten dieses Gefühl festhalten und aufbewahren. Ich fühle mich sicher. Unverwundbar. Vor allen Dingen dieser Welt. Die Luft ist feucht vom Wasserdampf. Ich trockne mich ab und geh aus dem Badezimmer. Ich schau noch ein letztes Mal hinein, bevor ich den Lichtschalter betätige und diese Oase wieder in die Dunkelheit verdränge. Der Mensch ist perfekt - mit allen seinen Makeln ist er doch perfekt. Aus der Sicht der Menschen ist er unvollkommen und Fehlerhaft. Sie meckern an allem rum, statt es zu akzeptieren, wie es ist. Aus der Sicht eines Erschaffers sind sie Perfekt. Nur machen auch sie Fehler. All diese Jahre, die sie länger und länger leben sind sie Arrogant und Dekadent geworden. Sie verändern ihre Umgebung bis auf das kleinste aller Details und zerstören die Perfektion. Der Hang zur eigenen Perfektion zerstört die Vorhandene. Illusioniert von dem Drang, Perfekt zu sein. Dinge sind wie sie sind; Man sollte sie nicht unbedingt ändern. |
| Dichterseele | Seltsam... wie tot die Welt doch erscheint, ich sehne mich nach dem ersten Knospen an den Bäumen. Maybe tomorrow's a better day... |
| Dichterseele | Warum müssen sie immer wieder streiten? Warum müssen Eltern immer wieder streiten? Jeden Abend die selbe Scheiße. Ich ertrag's nicht mehr. Das gleiche Bild wie jeden abend... er sitzt vor dem Fernseher oder Computer und trinkt Bier, während sie auf der Couch liegt und liest. Und immer wieder keift er sie an. Grundlos... aber was soll man auch machen, wenn so eine Bestie von Mensch... so ein Arsch eine andere Frau liebt? Er soll sich aus meinem Leben verpissen, ich kann ihn nicht mehr ab. Egal wie nett er auch manchmal sei. Ich darf nicht vergessen, wie er früher war, und wie schlimm er auch immer noch in der heutigen Zeit ist. Lustlos ertrag ich dieses Ballett aus seinen Schreien, Wutausbrüchen, Beleidigungen, Leugnungen und Hasspredigten. Ich würd' am Liebsten ausziehen.... nur ich habe Angst, ich würde damit nicht zurecht kommen... Aber ich glaube, ich könnte, wenn ich mir einen Ruck gebe - ich weiß auch nicht, was mich dran hindert. |
| Dichterseele | Was zum Teufel ist mit mir los? Ich hasse dieses Gefühlschaos in mir - Immer wieder denke ich an alle möglichen Damen aus meiner Berufsschulklasse, mit denen ich hin und wieder recht amüsante Gespräche führe und jeden Tag... scheine ich mich von einer zu distanzieren, nur um näher an eine andere heranzukommen. Ich hasse es. Ich wünsch mir manchmal, ich würde aufhören zu fühlen - obwohl ich eigentlich froh sein sollte, so fühlen zu können... Ich dachte ein manches mal darüber nach mich selbst zu zerschneiden, am heutigen Tag. Ich wusste auch nicht... ich stand so abseits, leicht abgegrenzt kann man sagen - man redete zwar mit mir aber dennoch verspürte ich dieses Gefühl von Leere in mir. Von absoluter Sehnsucht nach Dingen, Erfahrungen, die ich alleine nie machen könnte. Und dieses "Loch" in mir dehnt sich von Minute zu Minute weiter aus, und es scheint mir, als könne ich es nicht stopfen. Ich fühle mich fürchterlich; niedergeschlagen. Ich würde am liebsten weinen, doch es kommen einfach keine Tränen. Es ist unfassbar, dass ich wegen solcher Lapalien so... tot bin. Ja, tot. Ich fühl mich innerlich tot. [COLOR=crimson]I hurt myself today to see if i still feel. I focus on the pain, the only thing thats real. The needle tears a hole; the old familiar sting, try to kill it all away, but I remember everything. what have I become, my sweetest friend? Everyone i know, goes away in the end, and you could have it all: my empire of dirt, I will let you down, I will make you hurt. I wear this crown of thorns upon my liars chair: full of broken thoughts, I cannot repair. Beneath the stains of time, the feelings dissapear. You are someone else, I am still right here. What have I become, my sweetest friend? Everyone I know, goes away in the end, and you could have it all: my empire of dirt. I will let you down, I will make you hurt. If I could start again, a million miles away, I will keep myself, I would find a way. [/COLOR] |
| Seelas | Ich bin fasziniert von deinem Schreibstil und auch wie du deine Umwelt wahrnimmst. Wahrlich faszinierend... Und ich muss sagen, dass Ritzen ganz und gar kein Ausweg ist. Besonders nicht auf lange Sicht. Das Loch stopfen, ja, das ist wohl der größte Wunsch von sehr Vielen. Aber wohl auch einer der Wünsche, die sehr schwer umzusetzen sind. Vielleicht erst einmal sich selbst und seine Fehler akzeptieren und dann anfangen nach dem Seelenverwandten zu suchen? Gehe ich recht in der Annahme, dass du nicht genau weißt, was du willst, dass du Angst hast sie zu finden und sie dann nicht erreichen zu können? Und aus diesem Grund so flatterhaft bist? Entschuldige wenn ich dich so unverschämt frage und dich mit diesen Fragen womöglich in Verlegenheit gebracht habe. |
| Dichterseele | Wo beginnt das Leben? Wo hört es auf? Fragen über Fragen. Dieser Tiefsinn erscheint immer erst dann, wenn es zu spät ist; Das Leben ist eine reinste Parodie, eine Ironie von sich selbst; Dinge passieren immer dann, wenn sie schon lange passieren hätten müssen; und doch scheint es fast so, als ob sie zur richtigen Zeit passieren. Man muss es nur genau nehmen, mit der... "Magie des Momentes". Man fliegt auf die Nase und doch steht man nicht zu spät wieder auf, sondern manchmal im richtigen Augenblick. Das Leben überdauert die Menschliche Existenz. Wenn nun etwas ausstirbt, so lebt etwas anderes an dessen Stelle. Man sollte deshalb nicht ewig trauern, weil etwas vergeht; Etwas anderes tritt an seiner Stelle und versucht die Lücke in gewisser Art und Weise zu füllen, die die vorige Existenz hinterließ. Existenzen enden. Leben nicht. So ist man gut beraten, sein Leben nicht damit zu verschwenden, nach seinem Sinn zu suchen; Wer ein Leben lang nach dem Sinn des Lebens sucht, der hat seinen Lebenszweck verloren. Warum scheint die Sonne? Warum regnet es? Weil das dass Leben ist. Blumen wachsen und verwelken. Man existiert, um zu existieren. Man sollte das Beste aus dieser Zeit machen, die Tage sind lang und doch ist die Zeit, die wir hier auf Erden wandeln, kurz. |
| Dichterseele | Dummheit ist eine Flut... Ein Teufelskreis. Ein Idiot wird geboren. Alles was er tut, ist irgendwelchen Meinungen Glauben zu schenken, Talk Shows zu sehen und sich die Birne zu zu kippen. Dann findet er einen weiteren Idioten und sie zeugen in kürzester Zeit einen neuen Idioten, weil sie zu dumm sind, zu verhüten. Das passiert ein paar mal. Und das gleiche beginnt mit jedem neuen Lebenszyklus. Idioten bilden das einzigste Problem, was sich selbst löst. Doch irgendwann löst es alles aus den Ankern. Exodus. Armaggedon. Apocalypse. Ragnarök. [COLOR=blue]Teufel. Satan. Baal. Mephistopheles.[/COLOR] [COLOR=green]Gott. Herr. Hirte. Vater.[/COLOR] Wir geben vielen Dingen mehrere Namen. Aber nur Dingen, von Bedeutung. [COLOR=purple]Grufties. Gothics. Krähen.[/COLOR] Die Listen lassen sich weiter führen. Aber das ist unwichtig. Wenn man sich einen Namen macht, so ist man dennoch nur mit einem Namen gesegnet. Was, wenn man nun mehrere Namen erhält? Man müsste an Bedeutung gewinnen, weil man mehrere Namen hat. Musik entspannt mich. Wie sanft doch die Schneebedeckten grauen Betonblöcke hinwegziehen, wenn eine Geige sanft tönt. Die Welt scheint friedlich. Der Schnee leuchtet leicht in der Dunkelheit, und plötzlich ist es nicht mehr kalt. Trotz der brüllenden Motoren, alles verliert an Wert. Die Zeit scheint sich in die Länge zu ziehen und doch ist es so furchtbar angenehm, ich schlendere langsamer, es ziehen etliche Menschen an mir vorbei. Und doch stört es mich nicht. Der Mensch nimmt sich heute keine Zeit mehr. Was hetzt mich denn, was zu Hause auf mich wartet? Ich kann mir doch Zeit lassen, genießen. Die Musik unterstreicht diese Gefühle, ich spüre einen jeden ihrer Bestandteile. Jedes Instrument, jede Bewegung der Musiker, die sie so schön klingen lassen, während ich am Wasser entlang gehe. Ich bleibe am schneebedeckten Ufer stehen, und schaue, wie es dahin geht, so rasend schnell. Es vergeht. Allmählich. Dieses Gefühl von Leben bleibt in meinem Körper. Ich lebe. Ich existiere. Ich denke, also bin ich. Die Vorbeiziehenden Menschen verstehen nicht, warum der große schwarz gekleidete Mensch dort steht und das Wasser anstarrt. Sie werden es auch niemals, denn sie erkennen diese Momente nicht. Sie sind von unglaublicher Schönheit. Schöner als all diese künstlich gebräunten, lederhäutigen Menschen. Ich bin blass. Aber dennoch lebendiger als jeder andere in dieser Stadt. |
| Dichterseele | Wann fängt ein anderer Mensch an, Empathie zu verspüren? Muss man erst weinend zusammenbrechen? Meistens wird man selbst dann noch belächelt. [COLOR=darkblue]I'm so cold...[/COLOR] [COLOR=red]Thou have fathered [/COLOR] Wie konntest du es wagen, Vater zu werden...? [COLOR=red]Son and daughter [/COLOR] Setzt neue Existenzen in die Welt... [COLOR=red]Doth begat, yet raised not bother[/COLOR] quälst sie... [COLOR=red]Paralyzed your children's lives [/COLOR] und verletzt dich in gewisser Weise selbst... [COLOR=red]Wither vines of family ties [/COLOR] Was für ein Familienstammbaum, getränkt vom Alkohol... [COLOR=red]Self-destruction [/COLOR] Schmerz... [COLOR=red]Make him function [/COLOR] lässt Menschen funktionieren... [COLOR=red]Crayons and clay [/COLOR] selbst wenn sie ihren Kindern weh tun... [COLOR=red]Days turn blue to gray [/COLOR] lässt die Welt verblassen. [COLOR=red]Seventeen when [/COLOR] Über Jahre hinweg.... [COLOR=red]Family begin [/COLOR] gemeinsam als Sippe... [COLOR=red]Drinking, fighting, heroin [/COLOR] die sich gegenseitig umbringt... [COLOR=red]Unquenchable addictions call [/COLOR] Wie Kain einst Abel erschlug... [COLOR=red]Responsible to none above all [/COLOR] so verwandelt sich der schöne Menschenschmetterling... [COLOR=red]Self-destruction [/COLOR] Leid... [COLOR=red]Make him function [/COLOR] lässt Menschen ergötzen... [COLOR=red]Crayons and clay [/COLOR] Monster... [COLOR=red]Days turn blue to gray [/COLOR] die Kinder aus ihren heilen Kokon-Welten reissen. [COLOR=red]Lest I taste [/COLOR] Ich kann diese grotesken Gefühle schmecken... [COLOR=red]Its sweet grapes [/COLOR] ihre schmerzverzerrten Fratzen sehen... [COLOR=red]Glass to tongue [/COLOR] und will vergessen... [COLOR=red]Across it tips [/COLOR] wenn langsam das Gefühl über meine Lippen wandert... [COLOR=red]Cross my lips [/COLOR] es ertränkt mich... [COLOR=red]Swallow it down [/COLOR] will schreien, während ich schlucke. [COLOR=red]Please [/COLOR] Bitte... [COLOR=red]Won't you love me? [/COLOR] Verrate mir, was ich falsch gemacht habe... [COLOR=red]Please help me see [/COLOR] Nenn mir den Grund, warum du mich nicht lieben kannst... [COLOR=red]What did I do? [/COLOR] Siehst du dich selbst in mir? [COLOR=red]Did I hurt you? [/COLOR] Bin ich so wertlos? [COLOR=red]And now that you're gone [/COLOR] Geh nicht... [COLOR=red]Emptiness lives on [/COLOR] Lass mich nicht leer zurück... [COLOR=red]The guilt is all I feel [/COLOR] Schuldig und leer, wie ich mich fühle... [COLOR=red]No closure [/COLOR] Ich will nur wissen, warum. [COLOR=red]Father [/COLOR] Kannst du mich hören? [COLOR=red]Motherfucker [/COLOR] Kannst du mich verstehen? [COLOR=red]No closure [/COLOR] Ich will dir sagen, dass ich dich hasse. [COLOR=red]The strings of my heart [/COLOR] Du schneidest immer wieder in meine Psyche... [COLOR=red]You pulled on endlessly [/COLOR] Ich habe angst, mit dir zu reden... [COLOR=red]This twine is severed [/COLOR] Bin ich doch schon lange getrennt von dir... [COLOR=red]In tragedy [/COLOR] Tragisch, dass ich dennoch neben dir sitze. [COLOR=red]Father [/COLOR] Hörst du mir jemals zu? [COLOR=red]Mother Destroyer [/COLOR] Macht es dir spaß, jeden Menschen zu verletzen? [COLOR=red]Destroy her [/COLOR] Dann komm und versuch mich zu zerstören. [COLOR=red]Your self-destruction [/COLOR] Du bist mir ein Enigma... [COLOR=red]What made you feel alive [/COLOR] Das sich selbst verzehrt... [COLOR=red]Your self-destruction[/COLOR] Was lässt dich denn überhaupt noch fühlen? [COLOR=red]Of your children's Lives[/COLOR] Du bist nicht mehr mein Vater. |
| Dichterseele | Die menschliche Vorstellungskraft ist grenzenlos... immer wieder erstaunlich, wozu sie in der Lage ist. So denken wir uns schnell in eine andere Existenz; Wir haben keine Makel mehr, sind schneller, stärker, klüger, besser. Wir vernichten unsere Peiniger, erlangen Ruhm und halten um die Hand unserer angebeteten Dame/ unseres angebeteten Herren. Ich tagträume viel... ich schließe die Augen, du stehst vor mir und lächelst mich an. Die Welt erscheint perfekt. Doch unsere Träume können auch schrecklich sein. So wünschen wir unseren Feinden alles mögliche, nur um sie los zu werden... schnell stellt man sich da mal sein Gegenüber tot im Morast liegend vor, Ruinen von einst prachtvollen Städten, die man aus Hass einfach im Kopfe hat vernichtet. Das Leben getötet. [COLOR=crimson]Tu mir das nie wieder an.[/COLOR] Der Mensch ist und bleibt ein Mysterium. So kann ein friedvoller, verzweifelnd liebender Mensch zu einem hungrigen Monstrum mutieren. Einzig auf der Suche, um seinen Hunger zu stillen. [COLOR=darkblue]Ich will, dass du mich liebst.[/COLOR] Es sehnt sich nach all den schönen Dingen, die die Liebe bietet. Seien es Sätze. [COLOR=green]Ich brauche dich. Ich liebe dich. Ich vermisse dich. Ich kann nicht ohne dich Leben.[/COLOR] Blindes, armes, Monster. Ich bin selbstmitleidig. Ich verknall mich immer wieder auf's neue, nur weil ich die Liebe nie kennen gelernt habe, als jeder andere sie kennen gelernt hat. [COLOR=darkred]Neid.[/COLOR][COLOR=darkblue]Hass.[/COLOR][COLOR=orangered]Verzweiflung.[/COLOR][COLOR=indigo]Trauer.[/COLOR] [COLOR=darkred]Neid.[/COLOR] [COLOR=red]Neid zerfrisst mein Innerstes. Ich will nicht nur lieben. Ich will auch geliebt werden. Was tat ich, dass man mich nicht lieben kann? Sie hat mir nie eine Antwort gegeben. Sie fand meine Ehrlichkeit toll. Aber nie sagte sie mir, warum sie mich nicht liebt.[/COLOR] [COLOR=darkblue]Hass.[/COLOR] [COLOR=blue]Ich hasse mich selbst. Dafür, dass ich nicht fähig bin eine Beziehung auf zu bauen. Habe ich mein Gespür für die Bedürfnisse anderer so weit zurück gesetzt, dass ich nicht mal mehr vernünftige Freundschaften schließen kann?[/COLOR] [COLOR=royalblue]Ich hasse alle liebenden. Sie lachen über mich, weil mich niemand liebt.[/COLOR] [COLOR=orangered]Verzweiflung.[/COLOR] [COLOR=orange]Ich versuche mein Bestes, eine Beziehung aufzubauen. Und doch schaffe ich es nicht. Egal wie sehr ich es versuche. Und wenn ich warte, passiert auch nichts. Ich weiß es, ganz tief in mir drin.[/COLOR] [COLOR=indigo]Trauer.[/COLOR] [COLOR=purple]Dieser Zustand kotzt mich an. Ich ertrag es nur schwerlich. Einerseits liebe ich die Einsamkeit, auf anderer Seite hasse ich sie.[/COLOR] ---So viel zu meiner Gefühlswelt.--- Wenn meine Mutter noch einmal einfach so in mein Zimmer platzt, dann dreh ich durch. Ich hasse es, wenn sich mir Menschen einfach nähern und sehen, was ich schreibe. Ich will nicht, dass sie es lesen, während ich mir alles von der Seele schreibe. Ich will nur meine Ruhe. Ich würde am Liebsten rausgehen. Nur ich wüsste nicht, was mich dann vor oder zurück treiben würde. Ich würde vor der Tür stehen bleiben und erfrieren, weil ich keinen Ansporn habe, zu gehen. Wohin sollte ich gehen? Wann sollte ich gehen? Ich würde wahrscheinlich wieder zu den Feldern gehen und mich auf die Bank dort setzen. Eiskalt vom Schnee. Ich würde frieren. Und ich würde nachdenken, während sich die Welt um mich weiter verfinstert. Niemand in meiner Umgebung versteht mich, sie wissen nur ansatzweise, was ich meine, wenn ich spreche. Sie reden über - für mich - langweilige Dinge ohne Belang. Dinge, die nicht lustig sind. Müde kann ich nur noch belächeln, wenn ich ihnen zuhöre. Aber sie wollen nicht mehr viel mit mir zu tun haben. Die Meisten von ihnen. Sie versuchen gar nicht erst, mich zu verstehen. Oder den Grund, warum ich etwas tu; Traurig ist die Welt der Ignoranz. Gruß an einen jeden Leser, einen jeden von euch. Dichterseele |
| Dichterseele | Nun war ich doch draussen. Die Gedanken haben mich rausgetrieben. Frische, kalte, klare Luft. Reine Luft. Einsame Luft. Seltsam, ein leerer, zugeschneiter Acker, der mich so fasziniert. Ich starrte lange in das offene Feld hinaus und genoss dessen Anblick, während ich vertrauten Melodien meines MP3-Players lauschte. Sie unterstrichen dieses Gefühl in mir, es tat gut, zu fühlen, dass auch andere Menschen sich ihrem Leide luft machen. Klare Luft. Gereinigte Luft. Kalte Luft. Ein verschneiter Wald ohne Blätter. Ein herrlicher Anblick, der sich mir dort bot; Als sei die ganze Welt zur Ruhe gekehrt, zum Schlafen. Unvorstellbar, dass sich hier in den nächsten Monaten unzählige Tier- und Insektenarten tummeln werden. Das Wasser scheint frostig. Ich starre in den Wasserlauf. Kleine Wellen winken zu mir hoch. Fast wie eine Einladung, ich solle die Kleidung ablegen und die Kälte an meinen Körper lassen. Gänsehaut. Einschlafen. Einfach einschlafen. Es ist dunkel. Der Mond scheint hinter der verschlossenen Wolkendecke auf mich herab, aber dennoch vermag ich ihn nicht zu sehen; Er würde prima in diese Szene passen. |
| Dichterseele | Der Anfang eines Regengusses ist wie das zärtliche Liebkosen eines sanften Engels mit seinen Fingerspitzen auf meinem Gesicht... |
| Dichterseele | Der Frühling rückt näher. Die Tage scheinen länger. Aber auch leerer, ich suche weiter den Menschen, den ich mit meinem Sein beglücken kann. Aber die Tage werden schöner, ich weiß es. Wenn die Welt lichtdurchflutet ist, dann ist auch wieder mehr Platz für die schönen Dinge des Lebens. Wärme. Ja Wärme, das suche ich. Das will ich. Das brauche ich. |
| Dichterseele | Wut. Trauer. Verzweiflung. Der Pure Drang nach (selbst)zerstörung hat mich gepackt. Ich würde am liebsten irgendetwas zertrümmern. Ich weiß auch nicht wieso. Ich habe mir vielleicht sogar was gebrochen... und doch ist es mir so wahnsinnig egal. |
| Dichterseele | Ich bin müde. Müde von der Welt. Wie im Rausch scheint sie an mir vorbei zu ziehen. Lustlos betrachte ich all diese lächelnden Gesichter, die umhertollenden Menschen... und doch kann ich nur müde betrachten. Selten erfreut sich mein Herz noch an Dingen, die meine Augen im Vorbeiziehen erspähen. Aufstehen. Arbeiten. Schlafen. Aufstehen. Arbeiten. Schlafen. Ich scheine jegliche Verbindungen zu anderen Menschen zu verlieren. Alle Menschen scheinen sich mir zu entziehen. Kann ich überhaupt noch leben, wenn ich niemanden mehr zum Sprechen habe? Es wäre wohl hart am Limit. Meine Augen fühlen sich Tränenschwanger an. Und doch vermag ich nicht zu weinen... noch nicht. Ich habe keinen Sinn für Zeit mehr. Es erscheint mir alles so gleichgültig. Zeit ist egal. Essen ist egal. Schlafen ist egal. Sein ist egal. Ich sehne mich ein weiteres mal nach Dingen, die ich doch nicht bekomme. Ein Lächeln. Eine Umarmung. Einen Kuss. Dinge, die mich beflügeln würden. Die mir die Last nehmen würden. Es erscheint alles schwerer. Der Rucksack. Der Mantel. Mein eigener Körper. Jedes Wort, das aus meinem Munde stammt scheint so fatal. Müde, ja, wahrlich Müde bin ich geworden. Ich träume so viel, das ich müde werde. Ich will schlafen. |
| Dichterseele | Der Sonnenaufgang ist schön. Es ist friedlich in mir, doch gemischt mit einer Priese Tragik. Ich komme drüber hinweg, Dinge sind nun mal wie sie sind. Es ist egal, wie langsam wir uns fortbewegen, solange wir nicht stehen bleiben. Konfuzius Da hat er recht. Nicht stehen bleiben, weiter gehen. |
| Dichterseele | Die Gedanken sind frei. Die gregorianischen Gesänge füllen meinen Raum mit schier unendlichem Frieden und Kraft. Ich bin in einer Oase der Ruhe. Jeder, der so etwas nicht genießt oder genießen kann ist ein armes Wesen. |
| Dichterseele | Ständig treten neue Menschen in mein Leben. Wieso mache ich mir überhaupt noch hoffnungen, Beziehungen würden entstehen? Bis jetzt wurd ich doch schon oft genug enttäuscht, wieso lerne ich einfach nicht aus diesem Fehler? Vielleicht wird's dieses Mal etwas. Vielleicht nächstes Mal. Oder vielleicht doch erst im nächsten Leben? Es tut weh. Verdammt weh. Ich sehe es nicht als unmöglich an, eine Beziehung zu führen, geschweige denn, die Richtige zu finden. Aber es will einfach nicht. Irgendetwas da draussen will einfach nicht, dass mir auch mal etwas Liebe widerfährt. Was auch immer es ist, ich hasse es aus ganzem Herzen. Ein Cocktail aus Wut, Hass, Schmerz, Trauer und Verzweiflung rast durch meine Venen und verwirrt meine Gedanken. [color="red"]Ich will Schmerz. Ich will aufhören zu leiden. Ich will lieben. Ich will geliebt werden. Ich will gehasst werden. Ich will zerschunden werden. Ich will nicht mehr fühlen. Ich will fühlen, mehr als nur Schmerz.[/color] Ich lebe nur, um ein einziges Muster abzuarbeiten, wie ein Programm. Aufstehen, arbeiten, schlafen. Tage, an denen ich nicht arbeiten muss, sind die reinste Höllenqual für mich. Ich will mich selbst verletzen, ich bin so nutzlos. [color="blue"]Gottes Werk und Teufels Beitrag...[/color] Ich bin müde. Müde, etwas zu suchen, was ich nie finden werde. Ich will nicht aufgeben, aber ich kann langsam nicht mehr. |
| Der Kavalier | Was du beschreibst ist ein Kreislauf. Ein Kreislauf, den du dir selber geschaffen hast. Du hast den Alltag zum Teufelskreis erkoren. Mit anderen Aktivitäten als gewohnt, kannst du von diesem Pfad abweichen! Versuche dich selber neu zu entdecken. Tue etwas was du noch nie getan hast. Frage dich, was du schon immer machen wolltest und lebe es aus. Nicht auf einmal, sondern Schritt für Schritt... Konfuzius hast du schon richtig zitiert. Versuche ganz einfach nicht stehen zu bleiben. Versuche den Affen, der dir im Genick sitzt abzuschütteln. Mit ein wenig Einsatz wird es dir gelingen. Das Leben hat soviel mehr zu bieten. Und wenn du im Begriff bist zu resignieren, dann denke daran: Dir bleibt immer noch die Hoffnung. Und Hoffnung ist eine gute Sache... ...wenn nicht sogar die Beste! Viel Glück! :) |
| Dichterseele | Dankeschön erst einmal. Heut scheint die Welt schon ganz anders... so viel heller und freundlicher. Diese Worte sind so schön, die du mir am Höhrer sagst... auch wenn sie nicht viel bedeuten, ich kann ihnen den ganzen Tag zuhören... Es tut gut. |
| Dichterseele | Ich bin wieder mal allein. Und doch vermisse ich nichts. Ich trauere der verpassten Chance nicht hinterher. Ich fühle mich ausgeglichen und friedlich. Es fehlt mir nichts. Ich bin zufrieden mit alledem - okay, ich könnt mich etwas mehr bewegen, Urlaub macht mich halt faul wie nichts. *g* Ich freue mich auf den nächsten Monat. Endlich Geburtstag. Meine Freunde werden kommen, ich freue mich drauf. Sie sind mir die Liebsten, sie spenden mir unheimlich viel Kraft und Freude. Ich habe das Gefühl, dass sie mich brauchen und mich gerne bei ihnen haben. Es fühlt sich schön an. Wenn man schon Paartnertechnisch alleine ist, so sind Freunde doch das einzig Soziale in meinem Leben, was ich brauche. Nächstes Wochenende muss ich Lars sein Geld wiedergeben. Wir haben es so geplant. Dann hab ich das auch von meiner Liste. [COLOR=darkblue]Donnerstag kommt Papa nach Hause. Die Zeit ohne ihn war herrlich. Ruhig, entspannend. Wenn er nach Hause kommt, wird wieder diese Spannung in der Luft liegen. Ich hasse seine Aura. Sie ist mir unbekömmlich. Ich bekomme Angst und winde mich, ich hasse seine Nähe. Er sollte einen Entzug machen. Stressbewältigung. Anti-Aggressionstraining. Vielleicht wäre er dann wie die anderen Väter, die ich früher immer wieder gesehen habe. Die ich mir gewünscht habe, als ich noch klein war. Als er abends so aufgebracht war, dass er uns verbot, aus dem Bett zu gehen. Nicht einmal, wenn wir auf Toilette mussten. Grau erinnere ich mich an mein hämmerndes Herzchen, als ich durch den Türspalt geblickt habe, mit weit aufgerissenen Augen, darauf geachtet habe, dass Papa ja nicht kommt und mich bestraft, nur weil ich auf Toilette musste. Generell wenn ich heute betrachte, dass ich damals so schlecht geschlafen habe... schon seltsam. Wenigstens berührt er meinen Po nicht mehr. Ich habe ihm immer gesagt, er solle mich dort nicht anfassen. Es hat lange gedauert, bis er es umgesetzt hatte. Ebenso hasste ich es, wenn er ab und an mal in mein Bett kam und einfach dort lag. Wenn ich's heute betrachte - was hatte er wohl damals im Kopf? Ich will es nicht wissen.[/COLOR] |
| Dichterseele | [COLOR=red]Er will ausziehen.[/COLOR] Wie seltsam es sich doch anhörte, diese Worte. Vielleicht ist es auch besser so. Es liegt ihm nichts mehr an dieser Familie. Soll er doch ohne uns glücklich werden und wir ohne ihn. Freiheit? Oder nur die Illusion? |
| Dichterseele | Einsamkeit durchzieht mein Darsein... wie eine rote Schnur. Mitlerweile geht mir mein Egozentrisches Darsein dermaßen auf den Nerv... aber ich kann einfach nicht mehr anders... ich muss mich auch um niemanden kümmern. Ist mir auch egal. [COLOR=red]Wenn mich niemand will, will ich auch niemanden.[/COLOR] Das geht immer wieder durch meinen Kopf... ich will nicht mehr das Bedürfnis verspüren, einen Menschen suchen zu müssen, der mich liebt. Es gibt kein Happy End. Nicht in diesem Falle. Davon bin ich mitlerweile fest überzeugt. Ich will nicht mehr verzweifelt Nähe suchen, versuchen, irgendeinen Menschen zu umgarnen, damit dieser mich liebt... ich will es einfach nicht. Ich will nicht mehr. Warum? Weil es doch nur darauf hinausläuft, verletzt und betrogen zu werden. [COLOR=blue]No Risk, No fun.[/COLOR] Es hat nichts mit Risiko zu tun. Warum sollte ich eine Beziehung führen, in der ich angst haben muss, dass mich mein Partner betrügt? Das wäre doch von Anfang an nichts weiter als sinnfrei. Ich weiß auch nicht mehr, was ich überhaupt noch fühlen soll, wenn ich mich mal nicht leer und tot fühle. Ich wechsele zwischen Wutausbrüchen die in Selbstverletzung ausarten und tiefer Depression in denen ich Heulkrämpfe bekomm. Ich will nicht schlafen. Immer wieder Alpträume... ich wache mitlerweile nicht mal mehr auf, wenn ich einen habe, so stark habe ich mich bereits daran gewöhnt. Immer wieder Situationen in denen ich Angst habe... Graue Wände, dunkle Gestalten, weit aufgerissene Münder, Blut tropft aus ihnen heraus. Sie ziehen mich zu Boden, ich sehe nur wie sie an meinem Bein zerren. Und immer wieder diese Schatten, die mich Ohrfeigen. Es wird dunkel und der Schmerz intensiver. Ich wache auf und habe einen starken Hustenanfall. Ich habe mich wahrscheinlich am eigenen Speichel verschluckt. Es ist 5 Uhr in der Früh. Ich versuche mich zu winden, um wieder einzuschlafen. Es geht nicht. Ich kann nicht schlafen. Langsam stehe ich auf und setz mich ins Wohnzimmer. Ich betrachte die Sonne, die langsam aufgeht. Wie lang wird sie wohl heute scheinen? Ich habe angst, zu schlafen. Angst, Menschen zu sehen. Sie sind alle vergnügt und haben jemanden, der sie liebt. Ich habe niemanden. Ich kann nicht glücklich sein. Ich kämpfe gegen das Gefühl an, dass mich herunterzieht, doch ich schaffe es einfach nicht. Die Welt scheint über mir zusammen zu brechen, ohne dass ich mich wehren kann. Ich würde am Liebsten einfach im Alptraum gefangen bleiben und dort sterben... [COLOR=crimson]Schmerz.[/COLOR] Immer wieder habe ich das Verlangen mir weh zu tun... es zieht so in den adern, es kribbelt im Magen, es ist wie eine Sucht... ich atme unruhig und tippel leicht mit den Füßen auf der Stelle. Ich muss mich ablenken, sonst fang ich wieder an, mich zu schlagen. [COLOR=blue]Mit der flachen Hand, wie Papa.[/COLOR] [COLOR=green]Mit der Faust, wie in der Schule.[/COLOR] [COLOR=indigo]Mich zerkratzen, wie meine Katze es manchmal unbedacht macht.[/COLOR] [COLOR=teal]Nicht essen, so als wäre ich vor dem Abendbrot unartig gewesen.[/COLOR] [COLOR=firebrick]Mich quälen, so wie ich immer gequält wurde.[/COLOR] [COLOR=tomato]Mit der Hand übers Feuer, um zu spüren, wie der Schmerz brennt.[/COLOR] Ich will's nicht tun. Ich will's nicht tun. Aber ich kann einfach nicht anders... |
| Dichterseele | Es ist friedlich in mir. Alle Sorgen scheinen fern, weit weg, hinter dem Horizont zu liegen - doch wie lange braucht es, bis sie wieder bei mir sind? Ich hoffe es dauert. Ich habe mich abgefunden mit dem Darsein des Aussenseiters und Einzelgängers... und je mehr ich überlege, gefällt es mir. Manche Dinge bleiben lieber verborgen für Menschen, die sie vielleicht schätzen aber missbrauchen - So ist es doch mit fast allen, die sich abkapseln. Zumindest Jene, die ich kenne. Wie schätze behüte ich sie in meinen Gedanken und bin froh, sie zu kennen und manch wohl überlegtes Wort mit ihnen zu wechseln. Aussenseiter - sie sind nicht Massenkompatibel. Ihre Kleidung ist nicht Massenkompatibel. Ihr Stil ist nicht Massenkompatibel. Ihre Meinung ist nicht Massenkompatibel. Ihre Seele ist nicht Massenkompatibel. Ihr Verstand ist nicht Massenkompatibel. Und das ist auch gut so. Sie sind, wer sie sind - und das kann ihnen, weiß Gott, niemand nehmen. Schätze in.... "uninteressanten" Kisten, wenn man so will. Kleine Engel, die man nicht am Himmel erspähen kann, wenn man Nachts im Gras liegt und den Himmel betrachtet. Engel... sie sind unter uns. Man kann ihre Flügel nicht sehen und doch weiß man es, wenn sie in der Nähe sind. [img]http://www.nd.edu/~ois/PhotoContest/2005/Winners/MCA-3rd_rgiffard_5_Fallen%20Angel.jpg[/img] |
| Dichterseele | Regen.... herrlich. Wenn alles grünt ist der Regen so willkommen... er wäscht mich rein. Meine Seele rein. Ich blickte zum grauen Himmel und mir wurde warm ums Herz; Zwischen all diesen dunklen grautönen war ein riesiger Part fast weiß wie Schnee. Es war, als sei dort etwas großes, Großartiges. Es schien, als weine es nur für mich. Der einsame Vogel flog still vor sich hin; und ich wusste, wir teilten ein Schicksal. |
| Dichterseele | Seit dem letzten Eintrag vor 9 Tagen ist viel passiert... es hat mich abgehalten. Ein Mädchen ist in mein Leben getreten... Ein Engel. Eine Göttin. Ein Wunder. Etwas unbeschreibliches. Ein Enigma. Endlich kenne ich die Zweisamkeit... ich verstehe nun, was dieses Glück ausmacht. Ich freue mich für jeden Menschen, der ebenso fühlt, wie ich. Für jeden. Ich kann einfach nicht mehr sagen... ich schweige und genieße. |
| Dichterseele | Beziehung... anscheinend doch nicht das Richtige für mich? Seltsam. Ich sehnte mich nach Zweisamkeit und jetzt, da ich sie bekommen habe, will ich wieder alleine sein. Bin ich doch der einsame Wolf? Seltsam. Ich weiß wahrscheinlich selbst nicht recht was ich will. Doch eines... Freiheit. Meine Freiheit. Wieder mit den Vögeln fliegen. |
| Dichterseele | Dinge liegen weit entfernt. Mein Kopf ist voll tausender Gedanken, wie ein detailliertes Mosaik. Stress auf Arbeit. Ich will meine Ruhe, doch weiß ich, dass Verantwortung das nun einmal mit sich bringt, auch wenn man dann alle 5 Minuten von Kollegen um Rat gebeten wird, Vorgänge beschrieben werden sollen, das hat es nun mal an sich. Ich will manchmal verzweifeln, aber dann merke ich, wie wichtig meine Position doch aktuell ist. Aber das geht auch wieder vorbei, spätestens nächste Woche. Vielleicht ist es auch wieder besser so. Papa zieht aus. Seltsam - ich dachte immer, ich würde ihn hassen. Doch all die Ironie ist nun, dass ich jetzt merke, wo er sich mir entzieht, er mir doch irgendwie mehr bedeutet, als ich je gedacht hätte. Ich fühl mich schlecht, dass ich so empfinde. Ich will nicht so empfinden. [COLOR=blue]And now that you're gone, emptiness lives on.[/COLOR] Dieser Satz kreist mir immer wieder im Kopf. Vielleicht erkenne ich jetzt den Sinn dahinter? Bedeuten uns unsere Feinde nicht doch mehr, als wir denken? Wenn wir nichts als den blanken Hass haben und sie uns selbst diesen nehmen, lebt dann nicht die Leere in uns weiter? Manch jemand mag sagen, er wäre dann glücklich, aber ich denke, das ist eine Frage, was man im Leben "besitzt". |
| Dichterseele | Wo kommt nur all der Idealismus in mir plötzlich her? Warum glaube ich daran, die Welt verbessern zu können? Ich kann's nicht sagen. Ich will es aber versuchen, es kommt mir vor, als sei ich wieder in der Pubertät. So viele Träume die ich verwirklichen will. Vielleicht ist es aber nicht falsch. AKW's - Nein danke. Hat uns Tschernobyl nicht schon belehrt, was passieren kann? Sicherheit hin oder her, es muss noch nicht mal ein technischer Defekt kommen und wir haben ein Desaster von bisher unbekannten Ausmaßen. Erst ein helles Leuchten, ein Knall, Rauch, schreiende Menschen, fallen leblos nebeneinander zu Boden, bewegen sich nicht mehr. Die Welt verzerrt sich in ein endloses Grau, überall Autowracks, leblose Körper, Kinder suchen Eltern, Eltern suchen Kinder. Überall Polizei und andere Hilfskräfte, versuchen, Leben zu retten, fallen dabei aber ebenso dem Unsichtbaren zum Opfer. Hupen, Sirenen, Schreie, Helikopter dröhnen über den Köpfen hinweg. Abermillionen Fußschritte, Schuhe, Barfuß, Stiefel. Hundegebell, ein weinen, heulen in der Ferne. Beton. Menschen versuchen, ihr Habgut oder das anderer in Sicherheit zu bringen. Kinder sitzen in der Schule, müssen fliehen. Sterben noch auf dem Weg aus dem Schulgebäude, von etwas, was sie nicht sehen und vielleicht auch noch nicht verstehen. Werden ihre Eltern oder Freunde nie wieder sehen. Zukunft und Träume sterben, genau wie Kinder, Eltern, Verwandte, Freunde, Helfer. Sie alle sterben unrechtens. Tausende unsichtbare Nadeln zerstechen die Gesichter, verbrennen Körper von innen Heraus. Verändern uns. Töten uns. Und wir können nichts dagegen tun. Und letztendlich sterben wegen unserem AKW Menschen in einem anderen Land, die es nicht verdient haben. Niemand hat das verdient. Sie verlieren Haare. Ihre Kinder werden niemals normal aufwachsen können. Sie sterben noch in ihrer Mutter oder in ihrer Kindheit. Viele von ihnen erleben niemals ihren 10. Geburtstag, ihren ersten Kuss, ihre erste Liebe, eine vielleicht glückliche Beziehung. Mutation. Tot, bevor das Leben anfing. Waisen. Witwen. Witwer. Die graue Stadt ein Mahnmal für die Gefahr, die wir versuchen zu kontrollieren. Einsamkeit - an einem Ort, der einst blühte. [url]http://www.youtube.com/watch?v=pjo43Tk4318[/url] People are People. |
| Dichterseele | Es muss etwas bewegt werden. Wenn wir uns heute die Welt anschauen, was sehen wir? Religionen kämpfen gegeneinander. Und das trotz - wie Herbert Grönemeyer uns sang "Religionen sind zu schonen, sind für Moral gemacht" - aller Vernunft. Wo steht in irgendeinem Heiligen Schriftstück, dass ich meinen nächsten Umbringen soll? Ganz egal, was er gesagt hat. Intolleranz brütet immer noch überall auf dieser Welt. Gegen andere Gesinnungen, Einstellungen, Weltansichten, Hautfarben, Religionen. Rassismus und Faschismus ist immer noch in den Köpfen und infiziert weitere. Krieg tobt auf dieser Welt, nach wie vor - Irak, Sudan, Afghanistan, nur um ein paar Beispiele zu nennen. Wie viele Menschen müssen noch sterben, damit wir endlich merken, dass es so nicht weiter gehen kann? Wie viele Kinder sollen noch ohne Eltern aufwachsen? Oder in den Krieg geschickt werden? Und warum werden Raubkopierer wie Schwerstverbrecher behandelt, während Vergewaltiger vielleicht 1 Jahr auf Bewährung bekommen, wenn's hochkommt? Erinnert mich schon fast an den Spruch "Kampf dem Kapital". Aber egal, was auch immer passiert... ich werde dagegen kämpfen... auch wenn der "Kampf" vielleicht aussichtslos aussieht, aber so kann es nicht weiter gehen... und ich hoffe, es werden mehr Menschen wie ich denken. |
| Dichterseele | Mein Urlaub ist vorbei. Leider. Ich habe mich gerade daran gewöhnt, tun und lassen zu können, was ich will - bis zu einem bestimmten Grad natürlich. Etwas gesellschaft seitens einer Dame wäre mal wieder interessant. Oder vielleicht wenigstens etwas belebend. Ich misse momentan meinen Tiefsinn. Ich habe aber das Gefühl, dieser ist nicht weit entfernt, er will sich momentan nur nich zeigen. Klingt schon seltsam... aber was soll's. |
| Darklove | Diese Nacht vor drei monaten hat mein ganzes Leben bis jetzt total verändert..es gab einen heftigen Streit mit meinem freund..(jetzt ex)...es flogen die fetzen..ich schrie es ist aus..und er sagte das auch...kein wort kam danach mehr..es war stille..und doch durchbohrte eine innere Stimme mein herz.."Jetzt bist du total alleine"..ich wollte es nicht war haben..ich begann an zu weinen..aber nur innerlich in mir..keiner sollte es sehn.. Ich habe mich net aufgegeben..sondern bin stark geblieben..habe jetzt wieder neuen lebensmut gefast..habe ne neue arbeit..ne neue wohnung.. Diese nacht werd ich so schnell nicht vergessen..sie ist zum teil noch so arg in mir das ich nachts nicht schlafen kann.. Manchmal da hasse ich diese nacht wenn mich das gefühl wieder sucht so von wegen du bist "allein".. |
| Dichterseele | Viele hassen es ... alleine zu sein. Doch kann die Einsamkeit manchmal auch ein Segen sein... Mir ging heut vieles durch den Kopf... habe Werther gelesen... wieder einmal... ich liebe dieses Buch... [COLOR=red]Mit nichten... wenn das, womit man sich selbst und seinem Nächsten schadet, diesen Namen verdient. Ist es nicht genug, dass wir einander nicht glücklich machen können, müssen wir auch noch einander das Vergnügen rauben, das jedes Herz sich noch manchmal selbst gewähren kann? Und nennen Sie mir den Menschen, der übler Laune ist und so brav dabei, sie zu verbergen, sie allein zu tragen, ohne die Freude um sich her zu zerstören! Oder ist sie nicht vielmehr ein innerer Unmut über unsere eigene Unwürdigkeit, ein Missfallen an uns selbst, das immer mit einem Neide verknüpft ist, der durch eine törichte Eitelkeit aufgehetzt wird? Wir sehen glückliche Menschen, die wir nicht glücklich machen, und das ist unerträglich... Wehe denen... die sich der Gewalt bedienen, die sie über ein Herz haben, um ihm die einfachen Freuden zu rauben, die aus ihm selbst hervorkeimen. Alle Geschenke, alle Gefälligkeiten der Welt ersetzen nicht einen Augenblick Vergnügen an sich selbst, den uns eine neidische Unbehaglichkeit unsers Tyrannen vergällt hat. Wer sich das nur täglich sagte... du vermagst nichts auf deine Freunde, als ihnen ihre Freuden zu lassen und ihr Glück zu vermehren, indem du es mit ihnen genießest. Vermagst du, wenn ihre innere Seele von einer ängstigenden Leidenschaft gequält, vom Kummer zerrüttet ist, ihnen einen Tropfen der Linderung zu geben? Und wenn die letzte, bangste Krankheit dann über das geschöpf herfällt, das du inblühenden Tagen untergraben hast, und sie nun daliegt in dem erbärmlichsten Ermatten, das Auge gefühllos gen Himmel sieht, der Todesschweiß auf der blassen Stirne abwechselt, und du vor dem Bette stehst wie ein Verdammter, in dem innigsten Gefühl, dass du nichts vermagst mit deinem ganzen Vermögen, und die Angst dich inwendig krampft, dass du alles hingeben möchtest, dem untergehenden Geschöpfe einen Tropfen Stärkung, einen Funken Mut einflößen zu können.[/COLOR] -Die Leiden des jungen Werther, Seite 34 und 35. |
| Asgard | [color=indigo][font=century gothic][I]Meet me after dark again and I'll hold you I am nothing more than to see you there And maybe tonight, we'll fly so far away We'll be lost before the dawn [...] Somehow I know that we cant wake again from this dream It's not real, but it's ours Maybe tonight, we'll fly so far away We'll be lost before the dawn Maybe tonight, we'll fly so far away We'll be lost before the dawn[/I][/font][/color] [size=1]Evanescence - Before the dawn[/size] einfach ein danke.... danke für alles. danke, dass es dich gibt. dass ich dich kennelernen durfte und mittlerweile ein teil deines lebens bin. ja, ich bin immer noch verwirrt... :rolleyes: anders zwar, aber dennoch. ich weiß nur noch nicht, ob es gut ist.... |
| Dichterseele | [b]Strand der Depression[/b] Hoffnungslos sitz' ich nun im Dunkeln, so weit entfernt von dir, keine Augen die voll Mute funkeln - Es ist so eisig kalt in mir. Das Licht selbst hat mich betrogen und lässt mich an des Schmerzens Strand, alle Liebe ist tief in grauen Wogen, voller Ängste gefroren Land. Ich liege hier im Nebel und warte auf die Flut, trauer presst in meinem Schädel und färbt mir schwarz mein Blut. Verlogen ist der Gedanke, ich schmeiß' ihn weg - leer und ohne lust - verloren ist des Löwen Pranke, stärkte mir den Arm und auch die Brust. Vergebens der Wörter Wahl, egal welches ich auch nutze, es bleibt die selbe Qual. Glorreich war'n der Tage viele, ich sehne mich mit schwerem Herz, egal, wieviele ich auch zähle es lindert mir nicht den Schmerz. Die Wolken so schwarz ziehen über graue Wasser her, Tropfen fallen in das Nass, wie meine Träume leer. Weisse Blumen formen munter Gischt doch selbst sie Trocknen meine Tränen nicht. Unsichtbar wie ich einst werde sein - so stirbt doch ein jeder für sich allein. [i]Copyright 1989-2007 by Dichterseele A.k.a. M1-OVERK!LL[/i] [img]http://www.uni-muenster.de/Rektorat/veranst/image/vst0275.jpg[/img] |