| lacuna | Dieser Tag gibt mir den Rest. Heute war der Höhepunkt meiner mittlerweile 14jährigen Schulkarriere... Glücklich sollte ich wohl sein, froh es hinter mich gebracht zu haben, den Ort "den ich in Zukunft vermissen werde". Einmal in meinem Leben über meinen Schatten springen, vielleicht zumindest so tun als ob man glücklich wär. Nur irgendeine leise Stimme im Kopf sagt mir es ist noch lange nicht vorbei... eine schreckliche Vorstellung. 150 feiernde, lachende, trinkende Menschen. Nein, ich gehöre nicht dazu. Nicht heute. Es ist so ermüdend ständig gegen sich ankämpfen zu müssen, sich ständig sagen zu müssen warum man was wie tun sollte obwohl alles im Körper sich dagegen strebt. Diese fiesen Gedanken und Gefühle.. Es tut so weh festzustellen, das es Menschen gibt, die man mag, aber aus irgendwelchen Gründen deren Nähe nicht erträgt. Das die Gefühle einfach nicht rauskönnen und man im Endeffekt dafür fertig gemacht wird. Es tut mir Leid. Nur weiß ich selber nicht was ich jetzt tun kann. Ich will nichts dazu sagen, weiß eh nicht was. Ich will nicht mehr angefasst werden, nicht an der Hand, am Arm oder sonstwo.Und es macht einfach keinen Spaß beim Sex an nichts anderes denken zu können als sich verletzen zu müssen. Entschuldige, du musst es nicht verstehen. Und weh tut es doch. Ich wollte nie jemanden beschuldigen aber wütend bin ich von Zeit zu Zeit doch. Aber ihr versteht das nicht. Wie auch? Ich habe nie etwas gesagt. Ich bin so unglaublich traurig, ihr seht das nicht. Ich bin enttäuscht, am meisten wahrscheinlich von mir selbst. Ich habe mich selbst zu dem gemacht, was ich heute bin. 20 Jahre und ich fühl mich so kaputt. Ich weiß, ich darf nicht mitreden, ich bin die, die nie etwas erreicht hat im Leben. Vielleicht auch heute nicht. Und da fragt mich jemand warum ich nicht feiern will. Ich kann es nicht. |
| lacuna | Der Tag danach.. vielleicht hab ich es ja doch geschafft ?! Zwei Monate noch, ich rechne mir jetzt schon seit Wochen jeden Tag aus was ich wo wie mindestens brauch um zu bestehen... Warum muss ich so lange warten?? Naja, eigentlich ist es ja auch schön mal ein Problem zu haben, das man ausnahmsweise beim Namen nennen kann. Da findens die andern zwar lächerlich wie man sich anstellt aber immerhin, es scheint für sie bis zu einem gewissen Grad nachvollziehbar zu sein. Jetzt da ich ja wohl mehr Zeit habe als ich (hoffentlich) jemals haben werde, frage ich mich ob ich nicht doch zu einem Psychologen gehen soll. Leider weiß ich gar nicht was ich so einem erzählen sollte und zum Hausarzt gehen und sagen das ich gerne eine Überweisung hätte ist ja blöd. Vorallem nachdem mir immer nachgesagt wird ich bild mir immer allles nur ein. Zum Glück weiß ja jeder bestens über mich bescheid. Wem soll ich nun glauben? Vertraue ich mir überhaupt? Manchmal spiele ich mir selber Streiche und frage ich am Ende warum. Ich habe vor Tagen beim aufräumen alte Tagebücher gelesen und konnte gar nicht glauben das ich das war und das ich mir schon so lange Probleme mache bzw. unzufrieden mit mir selbst bin. Heute ist es mir peinlich und ich habe sie weggeworfen. Ich wills nie wieder sehen müssen. Wahrscheinlich weil ich 10 Jahre lang mich immer wieder im Kreis drehe. Nur die Sprache hat sich geändert. Vielleicht hätte ich damals zum Arzt gemusst. Nur jetzt sind diese Verhaltenweisen und Denkstrukturen wohl unwiderruflich ein Teil von mir geworden. |
| lacuna | Die anderen sind jetzt in Prag. Ich bin froh nicht dabei zu sein. Eigentlich wollten wir "Prag-Verweigerer" gemeinsam losziehen und einen Abend/Nacht dem Vergangenen gedenken, doch die Tatsache, das niemand von uns weiter eine Idee eingebracht hat, ließ die Geschichte im Sande verlaufen. Ich war die Tage im Zoo mit einer Freundin. Keine Ahnung warum ich mitgegangen bin- krank, kaputt, kein Geld, keine Lust aber leider genausowenig eine gute Ausrede nicht mitzukommen. Hinterher war ich schon froh. Alleine ist es sowieso das schlimmste, auch wenn ich eigentlich lieber alleine wäre. Ich fühle mich wie ein kleines Kind auf das man aufpassen muss, das Kind weiß das auch aber will nicht. Lieber würde es Mist bauen. Meine Freundin ist es nicht entgangen das es mir mies geht (der Maskentrick funktioniert eben leider doch nicht immer). "Du weißt schon das du mit mir reden kannst" Ich weiß. Glaub mir ich würd auch gerne, nur zu gerne. Aber es geht nicht, die Wände die ich mir gezogen hab sind zu hoch geworden. Ich bin kein guter Kletterer. Gefangen in mir selbst. Aber danke- ich weiß es zu schätzen. Am liebsten würde ich dir schweigend alles sagen können, ich weiß das geht nicht. Es gibt im wesentlichen nur 2 Dinge, die mich zum Weinen bringen, egal wie traurig, wütend, enttäuscht oder gerührt ich bin. Mein Freund und vor allem bestimmte Musik. Musik beschäftigt mich sehr, ich fühle jeden Ton. Es hilft mir frei zu sein für einen Moment, Gefühle zu zeigen ohne Scham und mich -auf welche Weise auch immer- lebendig zu fühlen. Wie oft würde ich gerne weinen, damit jemand versteht wie ich mich fühle. Oder lachen um zu zeigen das ich mich freue. Ich muss ziemlich kalt wirken. Ich kann niemand dran teilhaben lassen. Jetzt würde ich gerne weinen. Aber wie solls sein? Mein Kopf sagt mir ich habe keinen Grund. Ich weiß nicht was ich glauben soll. |
| lacuna | Immer das gleiche Bild... Er, ich, seine Hände, seine Fäuste, die Schmerzen und Ängste. Ich weiß nicht wieviel von diesem Bild wahr ist, ob überhaupt was daran wahr ist, ob ich verrückt geworden bin oder was auch immer. Immer das gleiche Bild, diesselbe Frequenz, in klaren Farben, seit einigen Jahren und heute Nacht wieder. So wie letzte Woche und die davor. Ich will gar nicht darüber nachdenken doch die Wahl scheint klein wenn es mir in den Kopf schießt. Wo sind die Arme die mich fangen können, ich will umarmt werden, beschützt wie ein kleines Kind und nicht als Liebhaberin. Ziemlich dumm fühle ich mich auch wenn ich hiersitz und mich zum Thema Blutvergiftung schlaumache, Ängste, die ich mir selber schaffe und die mir keiner abnehmen kann. Selbst Schuld. |
| lacuna | Du machst mir Angst. Ignorierst meine Angst, meinen Ekel. Bittest mich solange, Dinge zu tun, die ich nicht machen will bis ich nicht mehr anders kann. Du tust es immer wieder. Ich hoffe du hast mich dabei nicht vergessen. Umso schlimmer ist der Schmerz wenn du mich nicht in Ruhe lassen kannst. Hasst du mich? |
| x-xcva | Hallo Du.... [QUOTE]Ich bin enttäuscht, am meisten wahrscheinlich von mir selbst. Ich habe mich selbst zu dem gemacht, was ich heute bin. 20 Jahre und ich fühl mich so kaputt. Ich weiß, ich darf nicht mitreden, ich bin die, die nie etwas erreicht hat im Leben. Vielleicht auch heute nicht. Und da fragt mich jemand warum ich nicht feiern will. Ich kann es nicht.[/QUOTE] ....weißt Du, ich denke es ist immer eine Frage des Blickwinkels. Die Erkenntnis, dass man selbst es ist der sich im Wege steht, denkt und lenkt.... ja, alleine diese Erkenntnis ist harte Arbeit. Es ist keine Arbeit im herkömnmlichen Sinne, sie taucht auf keiner Lohnabrechnung auf und ist von außen nicht zu sehen, nicht auf den ersten Blick und genau das macht sie zu einer der schwersten Arbeiten, dass sie so wenig Anerkennung bringt.... und dass man selbst der einzige Mensch ist, der ihr Ausmaß überhaupt ermessen kann. Bis auf einige, wenige Ausnahmen. Menschen, die das Gleiche mit sich erreichen, es zumindest versuchen. Ja - und Menschen, auf die DU DICH einlässt, denn dann machst Du es sichtbar, machst DICH sichtbar. ;) Lieben Gruß Mischa |
| lacuna | [SIZE=1]@ x-xcva: danke für deine Worte[/SIZE] [COLOR=purple]I hurt myself today, to see if i still feel, i focus on the pain, the only thing that's real[/COLOR] [COLOR=purple](Nine Inch Nails- Hurt)[/COLOR] Selten habe ich so Angst wie heute. Nur heute ist es anders wie sonst. Das einzige, was wie immer ist, ist die Tatsache das keiner da ist, den ich zutexten könnte und meinen Geisteszustand richtig verstehen kann. "Glaubst du ich bin schwanger?" - "Nein, natürlich nicht.. glaub mir, es ist nichts passiert...!" Ich weiß, das wahrscheinlich nichts passiert ist. Doch ich finde immer was, weswegen ich Angst haben könnte. Die Tatsache, das es mich jetzt schonwieder ekelt, das du mich angefasst hast, machts nicht wesentlich besser. Echt. Ich will eigentlich gar nichts besonderes mehr, außer einem Tag (und wenns hoch kommt mehrere am Stück), die ich LEBEN kann. So warte ich, wie immer schon, auf ein Zeichen, doch es kommt nicht. Welches zeichen soll auch schon kommen? Und am Ende, wenn das warten vorbei ist, fängts von vorne an. Es will einfach nicht aufhören... Irgendwie hat sich mit der Zeit alles verlaufen. Ich weiß zwar die Richtung, aber der Kompass ist lange verloren und das genaue Ziel vergessen. Es wird zwar immer weitergehen, aber genau das ist das Berunruhigende dabei. Vielleicht sollte es so gar nicht weitergehen. Mittlerweile macht auch die Suche nach dem Weg keinen Spaß mehr, wenn keiner dabei ist zu helfen, die Steine weiter hinter sich zu werfen. Man selbst versucht zu helfen, und nicht zur Last zu fallen, aber jetzt wo ich sehe, das ichs nicht weiter schaffe, merke ich auch wie leer das Gerede von wegen Hilfe blabla ist. Mir kann oder will keiner helfen. Schon wieder eine Erfahrung reicher. Manchmal wäre ich gern eines dieser Mädchen, die sich tatsächlich ernsthaft den halben Tag mit Make-Up und Klamotten beschäftigen können. Das würde einem zeigen, wie gut man es eigentlich doch hat. Und selbst wenn man dabei nicht kritisch an manche Sachen rangeht. Das wäre mir dann ja egal. Ich würds ja nicht wissen. Naja.. was davon wohl besser ist, weiß ich auch nicht. [COLOR=orangered]Und mein Herz steht still[/COLOR] |
| lacuna | Wenn man Probleme hat, und denkt, das man was dagegen tun kann, dann sollte man eines nicht tun: googeln. Sollte man brennende Fragen haben, und tatsächlich glauben Antworten zu finden, sollte man auf dieses Utensil verzichten. Zumindest was bestimmte Dinge angeht. Nackte Angst ist die Macht die dich regiert, Angst die deine Seele kontroliert (Eisbrecher- Angst) Das ist eigentlich nicht meine Musik, aber dieses Lied wirkt eine seltsame Faszination auf mich aus. Es hört sich an wie das Lied das mein Kopf singen könnte. Bummbummzack- Angst. Naja. Muss auch keiner verstehen. |
| ChildOfTheNight | Hm.. So ähnlich ging es mir vor einiger Zeit -etwa einem dreiviertel Jahr - auch noch... Es geht mir jetzt aber nicht darum, zu erläutern, was damals vorgefallen ist, sondern vielmehr darum, wie ich wieder aus diesem bodenlosen Loch, was es damals für mich war, herausgekommen bin. Auch ich hatte wahnsinnige Angst; hatte Angst vor der Vergangenheit, hatte Angst vor der Gegenwart und noch viel mehr vor der Zukunft. In der Schule konnte ich mich nicht konzentrieren, Freunde (in der Schule) schauten weg, auch wenn sie wussten, dass es mir schlecht -daran hat sich auch nie etwas geändert. Aber mein Freund war es, der mir geholfen hat. Er konnte mir Kraft geben, auch als ich dachte, schon am Boden zu liegen. Anfangs machte mir das nur noch mehr Angst, da ich dachte, ihm würden meine Probleme -so wie wohl auch mir - genau so über den Kopf wachsen und er könnte mich verlassen. Aber mit der Zeit wurde es eher besser. Er konnte mir die Augen öffnen! Es gibt leider kein Geheimrezept für die Überbrückung solcher Geschehnisse, das weiß ich wohl.. Aber wenn man eine Person hat, der man sich voll und ganz anvertrauen kann, hat man den ersten Schritt getan, um freier leben zu können. Mit der Zeit muss man lernen, die Dinge nicht mehr so an sich herankommen zu lassen -ich weiß wie viel Geduld und Selbstdisziplin man dafür aufbringen muss, ich habe es schließlich auch durchlebt. Man erlangt auch ein wenig Vertrauen in sich selbst zurück. Aber hat man den Grundstein, etwas an der momentanen Situation ändern zu wollen, nicht gelegt, kann einem auch niemand helfen. Man muss alle Strapazen auf sich nehmen, aber zumindest für mich hat es sich gelohnt. [B]Damals[/B] war ich verängstigt, verletzt, hatte so gut wie jegliche Hoffnung auf eine Besserung verloren. Ich dachte, dass meine Wenigkeit es nicht wert wäre, dass mich niemand beachten würde. [B]Heute[/B] weiß ich es besser. Ich bin ein Individuum, mit seinen Fehlern und Schwächen, aber auch mit seinen Stärken und Kräften! Zusammen mit meinem Freund habe ich mir ein Ziel gesetzt. Wir wollen in 2 1/2 Jahren zusammen nach Berlin ziehen um dort dann endlich gemeinsam ein glückliches Leben führen zu können. Und irgendwann mit einem Kind & einer Katze :) Es ist erstaunlich, wie viel Kraft einem ein Mensch geben kann, ein gemeinsamer Traum geben kann, wenn man es zulässt... Sicher, du könntest jetzt meinen, eine 14-jährige könne das nicht beurteilen, aber ich habe auch ziemlich viel mitgemacht oder vielmehr mitmachen müssen -und werde das noch die nächsten 2 1/2 Jahre tun :confused: -. Ich weiß wovon ich rede... Ich hoffe, ich konnte dir in irgendeiner Weise weiterhelfen. Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und hoffe für dich, dass es dir bald besser geht. Liebe (& dunkle Grüße), Child |
| lacuna | Viele Jahre sind gelöscht, als ob sie niemals von mir gelebt wurden. Nur selten habe ich die Lichtblicke wie heute als ich mit jemanden geredet hab. Ein kurzer Augenblick, einige Bilder strömen auf mich ein und ich wundere mich, wie ich vergessen konnte. Das komische daran ist, es sind nicht nur die Nichtigkeiten, nein, es sind Dinge, die mich geformt haben, Dinge, die ich mir eher hätte merken sollen als andere, an die ich mich sicher erinnern kann. Es fühlt sich seltsam an, so, als ob man sich selbst fremd ist und so, als ob man sich nicht mehr sicher ist, was man jetzt und heute tatsächlich ist. Auch wenns natürlich Schwachsinn ist. Es hat sich tatsächlich schließlich nichts geändert. Dennoch, wenn ich mich heute im Spiegel anschaue, und alte Fotos sehe (auch wenn es seltsamerweise sehr, sehr wenige sind), dann glaube ich es nicht, das ich da stehe. So dastehe, wie ich denke, fühle, alles in diesem Spiegelbild? Noch schlimmer mit den Fotos.. ich kenne diese merkwürdige Person nicht.. Ich frage mich, ob ich mich nicht lange Zeit verleugnet habe. Jetzt steh ich hier, kann nicht mehr viel dazu sagen. Letztenendes interessiert es keinen, bisweilen war es auch mir egal. Doch es brodelt tief im Innern, kann nur erahnen warum und spüre doch nur das Resultat. Könnte ich doch nur... Hätte ich doch bloß... Wenn ich doch nur... keine Ahnung was passiert wäre. Ich wills nicht wissen. Die Erinnerungen, die geblieben sind, sind nicht die besten, alles verdeckt mit einem grauen Schleier einer unausgesprochenen, jedoch gefühlten Wehmut, so, als ob alles was darauf folgte absehbar gewesen wäre. So kann man sich auch die "schönen" Momente versauen. Was dann am Ende bleibt, ja... was bleibt dann? Ich bins, sitz hier vorm Pc und bin -wie des öfteren- in einem unbeschreiblichen Gefühlszustand, zu stabil um wahnsinnig zu sein, aber zu verloren im Moment um zurechnungsfähig zu sein. Sitz hier und grüble über bereits geschehene Dinge und traue mich nicht zu träumen, den träumen heißt hoffen und das Hoffen ist vorbei. Die Zeit ist vorbei. |
| lacuna | Alleine und ohne Unterstützung bahne ich mich durch alle Möglichkeiten was ich jetzt in meiner Situation zun kann bzw. wann ich überhaupt was tun muss... Von außenstehenden belächelt schiebe ich Panik und weiß das sie teils auch berechtigt ist. Heute wollte ich einen Test kaufen.. alle ausverkauft- ein Wink des Schicksals? Spätestens nächste Woche wird einer gemacht. Oh ich habe Angst, auch wenn die Chance ziemlich gering ist schwanger zu sein. Wo bist du eigentlich wenn ich dich brauche, seis nur das ich jemanden brauch um meinen Kopf anzulehnen, jemand, der mir Mut zuspricht. Von mir wird es doch auch erwartet. Und du, A., bist du beleidigt? Nerve ich dich? Immer hieß es ich kann kommen wenn ich Hilfe brauche. JA, jetzt BRAUCHE ich welche, wo ein Problem zum nächsten kommt und du? Du erwartest das ich auf den Ringelpitz zwischen deinen Leuten eingeh. Sonst immer. Aber ich hab grad echt andre Probleme, und merke wie sinnlos deine Versprechungen waren. Ist ok... mein Freund schaffts auch nich besser. Bitte erwarte nicht das ich mich weiter für dich aufopfern würde, denn dafür hab ich keine Kraft, solange ich mein eigenes Leben nicht geregelt bekomme. Ich gebe gern, das wisst ihr alle.. aber auf dieser Ebene kommt nicht viel zurück. Dabei erwarte ich doch nicht viel. Verdammt, ich platze vor Gefühlen. Jaja- keinen interessierts. Deswegen versuch ichs auch aufzuschreiben, dann zwing ich mich schon niemanden auf. Will ja keinen überrumpeln... [COLOR=skyblue]Ich möchte ein Eisbär sein, im kalten Polar dann müsste ich nicht mehr schrei'n, alles wär so klar, Eisbären müssen nie weinen[/COLOR] (Oomph- Eisbär) Ja, und wie immer lasse ich mich selbst im Stich. "Lass doch das Emo- gekiddie" - Nein, kann ich nicht lassen. Und nein. Wegen dir tuts miir heut nicht Leid. Du hast soviel Verständnis und Gefühl wie mein Sprudelglas. Ich habe dich nie nach deiner Meinung gefragt. Doch hätte ich, wäre ich schwer enttäuscht. Eigentlich bin ich es sogar- das du mich für so blöd hälst, hätt ich nich gedacht. |
| lacuna | Was bitte schön erdreistest du dich wieder in mein Leben zu kehren? Warum gehst du jetzt auf mich ein, warum gehst du immer dann auf mich ein wenn ich dich abgeschrieben habe. Abgeschrieben, weil du mir gar nicht oder nur kümmerliche Antworten gibst. Und wieso gehe ich auf dich ein? Hab weiß Gott andre Probleme als dich. Verdammt ich kenne dich nicht mal mehr richtig... Am liebsten würde ich dir alles erzählen. Die letzten Monate, Tage, Stunden. Es würde dich eben so wenig interessieren wie allen andre auch. Weil ich heute wie damals nicht mit dir in die Kiste springen würde. Nur heute weißt du das im Gegensatz zu damals. Warum sollte man auch einer leicht entrückten Dame einfach mal so das Ohr leihen.. Mir scheint, als müsste ich noch lange Suchen bis ich die Person finde, die mit mir die Seele teilt. Suchen bringt eh nix. Auch du hörst meine Stummen Hilfeschreie nicht.. naja. Es kommt auch nicht raus. Ich will meine Maske ablegen, mal zeigen, wie es tatsächlich in mir aussieht, nicht lachen und innerlich zerreißen müssen. Meine Wut rauslassen wenn sie da ist, lieben wenn ich kannn..Das Lachen genießen und ernst meinen, ja, ich will gezeigt bekommen wie man lebt und ich habe mir immer eingebildet du könntest mir helfen. Tief innen drin hoffe ich das jetzt noch aber es ist sehr weit weg. Wir kennen uns nicht mal mehr. Muss mir wohl ein neues Opfer suchen. Keine freiwilligen in Sicht... oh, mist, da bin noch ich selbst... ich werde mich wohl darauf beschränken müssen. |
| ChildOfTheNight | Ich würde dir gern helfen, doch ich weiß nicht so recht wie.. Zudem kommt, dass es gerade für Aussenstehende schwierig ist, deine Situation (richtig) zu interpretieren und Ratschläge zu geben. Aber eines verstehe ich nicht so ganz.. Wieso bleibst du bei ihm, wenn er dich doch so verletzt? Wenn er dein Innerstes zerstört? |
| lacuna | Ja.. ich bin naiv. Sehr sogar. Ich habe dich vor 2,3 Wochen aufgegabelt in einem Selbsthilfeforum und ich habe meinen grenzenlosen Charme walten lassen und dir im ICQ aufgelauert (anders kann man es nicht nennen). Wollte soviel reden, doch wusste nicht worüber. Ich bin so leicht einzufangen und du hast es geschafft, mit ein paar netten Sätzen, denen ich wohl zuviel Bedeutung schenke. Wie ich nunmal bin habe ich es meiner Freundin A. erzählt, sie meint ich spinne. Seit sie mich aufgeweckt hat und mir die Brille so ehrlich und unsanft entrißen hat sehe ich wieder hinab in das Loch und hoffe inständig das du jetzt und hier mir wieder was schreibst, irgendwas, damit ich weiß -oder es mir einbilden kann- das du an mich denkst. Wie schön wäre es zu glauben, das es stimmt was du mir sagst. Aber wir kennen uns nicht, und wenn wir ehrlcih sind, kann es nichts werden. Eigentlich. Eigentlich bin ich sogar vergeben. Aber was scheint dies wert zu sein. Im Moment, oder besser gesagt all die letzten Wochen, läuft alles in eine Richtung, die ich nich mehr überblicken kann und es macht mir Angst, obwohl ich mich auch freue. Nur bitte nicht zuviel des Guten. Sonst bild ich mir echt was ein. |
| lacuna | Morgen ist es (endlich?) soweit... die Ergebnisse aus den schriftlichen Prüfungen werden mitgeteit. Es fühlt sich an als ob davon mein Leben abhängen würde. Mir wird schlecht, und ich sage das nicht nur so, nein, ich habe echt das Gefühl kotzen zu müssen. Alle haben Angst, das sagen sie, vielleicht stimmt das auch, aber meiner Meinung nach ist das eher eine rhetorische Angst die man immer hat, wenn man Ergebnisse bekommt. Es gibt Menschen, die haben Angst ihr Abi überhaupt zu bestehen, egal wenn sie sonst auch einen guten 2er Durchschnitt haben. Diese zählen für mich dazu. Und es gibt mich. Ich kämpfe ums bestehen. Und das schlimme dabei ist, wenn ich das sage, dann meine ichs auch so. Ich habe auch Angst jetzt von der mündlichen Prüfung nächste Woche abhängig zu sein, alles dreht sich und dabei sollte ich mich zusammenreißen und endlich anfangen... Lieber T., es tut mir Leid sagen zu müssen, das ich mich auf den Auszug freue und hoffe, das es dann alles besser wird, egal in welche Richtung es läuft. Du bist dort zu locker wo ich mehr Bodenständigkeit brauche und zu streng wo ichs nich ernst nehme. Ich weiß nicht, wie ein Leben ohne dich aussehen würde. Aber mittlerweile kann ichs mir sogar vorstellen. Jeder neue Tag bestätigt mich mehr. Wenn alles nich besser wird, egal ob ich mein Abi bestanden hab, Abstand hab, von dem, was mich fertig macht, Medikamente nehme und mich versuche abzulenken.. dann werde ich zum Arzt gehen. Ich weiß, ich habe es dir versprochen, A., aber ich habe es mich nicht getraut anzusprechen. Es ist wohl noch nicht schlimm genug. Was morgen ist, das weiß ich nicht, Angst habe ich, Angst, zu versagen, Angst wieder alles falsch gemacht zu haben, Angst nächste Woche zu versagen, Angst, das sich manche bestätigt fühlen, Angst, Angst; Angst.. es schnürt mir die Luft zum Atmen ab, hält mich fest und gibt mich nur widerwillig wieder frei. |
| lacuna | Ích hab es geschafft... egal was ich nächste Woche bei der mündlichen Prüfung für nen Mist verzapfe... ICH HABS GESCHAFFT!! Die Größe des Steines, der mir heute an diesem Tag vom Herzen gefallen ist, ist unwahrscheinlich groß und ich freue ich darüber zumindest diesbezüglich keine Sorgen mehr haben zu müssen. Leider scheint sich keiner mit mir zu freuen oder es werden gleich neue, größere Dinge von mir erwartet, es scheint so, als ob das, was man vorher nicht zugetraut bekam plötzlich den Wert verliert, dadurch, das man es geschafft hat. Ich kann es immernoch nicht glauben, dass es das jetzt gewesen sein soll. Doch bevor ich anfange es zu realisieren wird es mir von andren zunichte gemacht. Es ist vollkommen egal, was ich mache, wenn mich jemand schlechtreden will, wird er immer was finden, und andersrum. Es wird wohl Zeit Abstand von denjenigen zu gewinnen, die nicht in der Lage sind, konstruktive Kritik zu leisten und immer was an mir und anderen zu nölen haben. Denn wisst ihr was? Ihr werdet das wohl nie lesen, und das ist auch gut so. aber ihr macht mich kaputt und ich will mich nicht weiter kaputt machen lassen, egal ob es gut oder schlecht gemeint ist. Denn ich bin alt genug, selbst zu wissen, was für mich gut ist und wie und mit wem ich mein Leben verbringen will. [COLOR=silver]grey would be the color, if I had a heart (NIN)[/COLOR] Musik, was wäre ich nur ohne Musik? Keine Ahnung warum ich immer alles mit mir machen lasse und mich nicht wehren kann, die Musik ist immer da und sie versteht , so scheint es, alle meine Gefühle. Es fehlt jemand der dieses Gefühl zur Musik mit mir teilen kann... *seufz* |
| lacuna | Ich muss aufhören.. aufhören, zu versuchen jemanden zu finden, der mich aufheben kann, damit, das ich mich alleine fühle.. es kann da sein, wer will, ich bin nie zufrieden, ich bin nicht sattzukriegen, ich will mehr.. immer mehr.. keiner kann mir das geben, von dem ich glaube, es zu benötigen. Ich muss aufhören, mich selbst fertig zu machen, körperlich als auch psychisch, aufhören mich auf alles einzulassen. All die Gefühle, Träume, Ängste.. alle weg.. ausradieren... aufhören zu existieren? Was wäre ich ohne dem, was mich zu dem macht, wie ich hier sitze? Wäre ich die gleiche? Könnte ich ich selbst sein, wenn ich jemand anders wäre?? Ich drehe mich im Kreis.. ich drehe und drehe und drehe... und warte, warte auf ein Zeichen, eine Nachricht, ein Wunder, auf alles was man warten kann... |
| lacuna | Es tut mir so Leid um dich, mein kleiner, Karamellfarbener Hamster.. vielleicht war ich nicht das perfekte Frauchen für ein ungestümes Tier wie dich, aber ich hab dich trotzdem sehr, sehr gern gehabt. Ich hoffe du findest ein schönes Hamsterweibchen in deinem Hamsterhimmel. |
| lacuna | Ja, ich hab alles versucht.. versucht für jeden da zu sein, meine Freunde, Eltern, Freund, Tiere. meine Internetbekanntschaft und nicht zuletzt auch für mich selbst... Nach einiger Zeit stelle ich fest, es ist unmöglich, allen gerecht zu werden, vorallem sich selbst. Jetzt versuche ich unbemerkt einen neuen Weg einzuschlagen, wie eine Verräterin, die sich verdrücken will, um den Konsequenzen auszuweichen. Doch ob es wirklich so ist, und vorallem ob es funktioniert, das kann nicht mal ich sagen. Ich weiß zum Beispiel wie unvernünftig es ist, mit A. zu chatten, "heimlich" von ihm zu schwärmen, auf eine für mein Alter mittlerweile ganz und gar lächerliche Weise... Ich habe doch einen Freund, was für einen miesen Charakter habe ich denn? Sollte ich Schluss machen, soll ich aufhören zu chatten, soll ich mir überhaupt Gedanken darüber machen?? Ich ziehe gerade um, es ist ein furchtbares Chaos.. und je mehr alles zu vermüllen scheint, desto größer wird die Unsicherheit, das Richtige getan zu haben. Mir schleicht sich angsam ständig das Gefühl ein, ständig aus Vernunft falsche Entscheidungen getroffen zu haben. Denn mein Gefühl wird schlechter, je ordentlicher das Leben von außen aussieht. Und verdammt, ich will mich verlieben... in jemanden, der ein Psychopath sein könnte... jemanden, den ich nicht kenne, ich weiß, das das alles kaputt machen könnte, aber es hält mich nicht ab.. Verwirrte Tage stehen mir bevor, und obwohl ich eine schlechte Ahnung habe, Angst wie immer sowieso, freue ich mich auf Veränderungen, über sichtbare Arbeit und tue einfach so, als ob ich ein neues Leben anfangen könnte. |
| Rodehild | DAS ist eine gute Voraussetzung + halt an Deinen wahren Gefühlen fest ! (m.Bruder riet mir mal: wer nichts wagt, der nichts gewinnt) |
| lacuna | Viele Dinge sind mittlerweile geschafft.. der Umzug, viele vorbereitenden Gänge zu Ämter etc gemacht, Abstand in die Beziehung gebracht... und dennoch.. ist vieles nichts so, wie es sein sollte. Es ist zwar klar, dass es DEN idealen Zustand nicht gibt, aber meine Situation mit meinen zwei Männern ist alles andere als in Ordnung. Sollte ich jetzt Angst haben, jetzt, wo es soweit oder schon wieder zu spät ist? Soll ich jetzt den Schwanz einziehen und mein altes Leben aufgreifen oder soll ich was ganz, ganz neues anfangen? Es ist so simpel.. ich will geliebt werden, bin bereit mir die Blöße zu geben und mache mich für andere verletzbarer als ich es ohnehin schon bin. Ob der Schuß nach hinten ging? Gibt es die große Liebe übers Internet? Ist es diese Beziehung wert? Ich soll auf mein Herz hören? Dann bitte ich mein Herz inständig darum, eine klare Ansage für mich zu machen und dass es mich dabei nicht belügt. |
| lacuna | Es wäre so schön einen Tag mal sagen zu können "boah wie gehts mir gut heute, heute fühl ich mich gut und will dieses Gefühl mit allen teilen". Dieses Gejammere von mir und anderen.. ich bin es Leid, unendlich Leid, aber es geht nicht anders, es scheint zumindest so. Ich will nicht mehr alleine sein, nirgendwo im Kopf, im Herzen, vorm PC.. ich will keine leeren Worte mehr hören, ihnen glauben schenken, sie Teil meines Lebens werden lassen und doch wieder alleine sein. Einsam. So gottverdammt einsam wie schon lange nicht mehr. Wie hab ich das bloß geschafft? Bald fängt das"echte" Leben an. Es fühlt sich leer an ohne Begleitung einen neuen Schritt zu machen. Ohne eine Bestätigung, was gut ist und was schlecht, ohne einen Traum zu teilen oder die Ängste. Ohne zu wissen das da jemand ist, dem es was bedeutet, dass man sich jeden Tag durchs Leben kämpft und der mit dem, was man geben kann, was anfängt. Wie kann man Spaß an Dingen haben, wenn man die Freude nicht teilen kann? ich sehe viele Dinge, die mir Freude bereiten (können) aber sie sind tot, alle tot bis jemand kommt um ihnen leben einzuhauchen. Ich alleine bin dazu wohl nicht in der Lage. Nicht mehr. Alle weg- wegezogen, im Raum, im Geist, im Herzen... Vielleicht sollte ich alt genug sein, alleine mit allem klarzukommen... aber ich will es nicht.. nein.. ich kann es nicht. Tief durchatmen... Morgen ist ein neuer Tag... Morgen vielleicht... vielleicht ist ja ausgerechnet morgen alles besser. Vielleicht lohnt es sich tatsächlich mal dran zu glauben. |
| Rodehild | Morgen ist zwar schon heute. Aber genau deshalb denke ich an Dich und wünsch Dir einen Schönen. :) Hast Du inzwischen wieder 1 Tier, daß Du lieb haben kannst ? Das kann einem soviel helfen, Freude schenken und vertreibt doch etwas die Einsamkeit. Tue für Dich selbst kleine Dinge, die Du magst + schon fühlste Dich glücklicher (strahlt aus). Ich hoffe, daß Dein Herz Dir Antwort gab (!DAS! lügt nicht). |