| Sturmrabe | Scheine ich dem Universum im allgemeinen entgegenzuschreien. Dies ist eine Erklärung, vor allem an mich selbst. Eine Resulution endlich eine Entschedung zu treffen und zu ihr zu stehen. Komme was kommen mag. Ich habe darüber nachgedacht ein Thema in den Auswegen zu eröffnen. Aber ich habe einen Ausweg. Was mir bisher gefehlt hat; was ich hoffe nun endlich gefunden zu haben ist der Wille diesem Weg zu folgen. Mich sozusagen meinen Eigenen Ketten wie ein Sklave zu unterwerfen. Den ist Freiheit nicht die Möglichkeit seine eigenen Ketten zu wählen? Und noch eine Bedeutung hat Freiheit für mich. Die Fähigkeit sich selbst zu vertrauen. Auf Kritik von außen zu warten bevor ich mich selbst analysiere und nach Fehlern suche. Und daher soll dies ein Tagebuch werden. Eines in dem ich mich selbst der Welt preisgebe ohne Angst zu haben Jemanden zu stören. Eine Möglichkeit mich auszudrücken und zu wissen das es legitim ist. Mein Leben in den letzten Jahren war seltsam und vielleicht unter dem Begriff Leben falsch eingeordnet. Vielleicht würde "Beobachten" es besser treffen. Nun ich habe beobachtet was ich nicht sein will. Und ich habe gesehen was ich sein will. Jemand der mit sich selbst im reinen ist. Der sich nicht beklagt und das positive in der Welt sieht. Dieser letzte und erste Schritt den ich in den letzten Tagen gegangen bin hat mir klarheit darüber verschafft was ich sein will und was nicht. Er bestand aus den Früchten meiner Arbeit. Probearbeit bei McDonalds. Drei Tage in denen ich gefordert wurde und an denen ich letztendlich meine eigenen Greuen erkannt habe. Ich habe den Job. Ich will ihn auch. Ich will die selbstbestätigung die der Lohn ist hinter dem ich wirklich hinterher bin. Doch ich werde ihn nicht annehmen. Es währe nur eine einzige Qual da ich nicht das Gefühl habe irgendetwas richtig zu tun. Am letzten Tag der Probe, einem Tag an dem mir die ganze Welt ohnehin zuviel war und ich trotzdem gegangen bin, habe ich nicht verstanden was von mir verlangt wird. Einfache Handgriffe schienen zu schwer. "Ich scheine die Hälfte der Zeit nicht zu wissen was ich eigentlich tue" hat mein Chef über mich gesagt. Ich stimme ihm zu. Das mann etwas tun kann bedeutet nicht das man es tun muss. Nicht wenn man sich selbst dabei verleugnet. Das man etwas könnte heißt nicht das man es kann. Das habe ich an diesem Tag gelernt. Und das man ehrlich mit sich selbst sein muss wenn mann seine Ziele erreichen will. Den so oft wissen wir selbst nicht was unsere Ziele tatsächlich sind. Sie zu verfolgen ist genauso sehr dafür da sich über sie klar zu werden wie sie zu erreichen. Daher lasse ich mich mein Leben nicht mehr nur einfach an mir vorbeistreichen. Gebe mich nicht mehr damit zufrieden zu beobachten. Sondern treffe Endscheidungen. Auch wenn ich das Gefühl habe das sie so oder so falsch sind. Ich habe mich entschlossen Verantwortung zu übernehmen. Mein Ausweg aus einer für mich ausweglosen Situation kam in Form einer Person zu mir. Eine Person in die ich mich verliebt habe. Meine Hoffnungen wurden enttäuscht. Ich habe nicht das bekommen was ich wollte. Aber ich habe das bekommen was ich gebraucht habe. Die Frage "Warum". Und die Motivation sie ehrlich zu beantworten. Auf die Antworten zu reagieren und irgendwann vielleicht ein "Ja" zu haben. Mir wurde Hoffnung geschenkt. Eine Hoffnung die stärker als die Realität ist. Stärker sogar als meine tiefverwurzelte Vorstellung von der Realität. Dafür möchte ich diesem Menschen danken. Das ist alles was ich in diesem Moment zu sagen habe. Eure Kommentare sind mir Willkommen. |
| Teufelsfussel | manchmal stirbt hoffnung zuletzt |
| rainraven | It's better to fail with something you love that to succeed with something you hate. Dieses Zitat habe ich mal irgendwo gefunden und es ist exakt das, was ich fühle und denke. Auch ich könnte mich nicht verleugnen und verbiegen und ich weiß das. Habe auch schon zum Entsetzen aller Dinge in den Sand gesetzt und gerade beruflich eine wahre Odyssee hinter mich gebracht, wo ich auch schon am Boden lag und dachte, es geht nicht mehr weiter, aber aus eigener Kraft bin ich stärker denn je geworden und es geht mir inzwischen wieder ziemlich gut. Ich habe auch erkannt, daß auch Verluste ihren Sinn haben können, und wenn es auch nur der ist, sich selbst zu beweisen, daß es nicht das Ende ist, sondern eine neue Chance, aus der man lernen kann. Deswegen bin auch ich der Meinung, sobald man IRGENDETWAS selbst in die Hand nimmt, ist es schon sehr viel besser, als apathsich auf Besserung zu warten. Vie Erfolg und viel Kraft wünsche ich auf allen weiteren Wegen! |