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  Forum: Nebelpfade
    Thema: Plötzlich standen sie direkt vor mir, ...
blaber... ich schreckte hoch und konnte mich gar nicht so schnell einordnen, wie ich auch schon aufrecht stand und mit dem Kopf an der Gepäckablage hing.
Erst danach bemerkte ich, das sich draußen alles bewegte und nur schummriges Licht umher flog.
Ein mehr oder weniger fröhliches "Guten Morgen" holte mich dann vollends in die Realität. Ich saß im Zug. Ich musste eine recht lange Zeit schlafend verbracht haben, denn ich fühlte mich etwas seltsam. Nungut. Während mich die netten Herren zum Eingangsbereich des Waggons begleiteten, erfuhr ich dank der Durchsage der netten Computerstimme, das ich genau zwischen den Stationen war, wo mein Ticket nicht gültig war.

Es schien also interessant zu werden...

Während man mich auszog und betastete, vielleicht um zu sehen, ob ich Drogen oder gar ein Meerschweinchen dabei hatte, passierte dann das, mit dem ich auf jeden Fall gerechnet hatte. Ein Bediensteter der Deutschen Bahn kam durch die Verbindungstür, um die Fahrscheine der sitzenden Beförderten zu überprüfen. Wohlgemerkt hatte ich immer noch keinen gültigen Fahrschein, denn mein Semesterticket bekam erst ab der übernächsten Station Gültigkeit. Ich stand also da, mit weit ausgestreckten Gliedmaßen und den Händen der netten Herren an meinem Körper und grinste den DB-Mitarbeiter hilflos an. Der grinste (scheinbar genauso hilflos) zurück, bemerkte das ungemein freundliche Lächeln der beiden Herren und entfernte sich in dieselbe Richtung, aus der er gekommen war.

Bis hierhin eigentlich noch eine normale Sache. Aber dann ...

... als ich wieder, immernoch müde und ein bisschen ergriffen durch die Beamten, zurück an meinen Platz kam und mich setzte, um auch die letzten paar Stationen meiner Fahrt zu verschlafen, musste ich ansehen, wie eine Dame ... ich möchte nicht sagen, sie hätte einen Stock im Arsch gehabt, aber locker, flockig war sie sicherlich auch nicht, aufstand und zu mir herüberging. Nachdem sie sich neben mir platzierte holte sie tief Luft und meinte dann, mir sagen zu müssen, was für ein Terrorist ich sei und wie ich denn mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren könnte. Dieses Gerede ging einige Zeit lang weiter bis sie dann ins Beleidigende überging und mich doch unter die Schienen wünschte, wo ich ihrer Meinung nach besser Angst machen sollte als hier oben im Zug.
Ich meine, ich lasse mir einiges Gefallen - aber das ging dann doch zu weit. Also stand ich auf, in meiner weiten Hose, der schwarzen Jacke, den langen Haaren und zog meine DIN A3 Zeichenrolle aus meinem Rucksack und schaute traurig in ihre Augen, während ich an dem Verschluss fingerte.
Daraufhin setzte sich die Dame mit dem Stock im Arsch wieder und alles ging normal weiter.
Als ich an meinem Zielort ausstieg, sah ich die Dame durch das Fenster mit den beiden netten Herren sprechen und aus dem Zug deuten. Ich ging beherzt auf die Treppen zu, setzte mich in meinen Bus und fuhr heim. Zuhause machte ich mir dann Gedanken darüber, wie man der Terrorgefahr-Gefahr am Besten ins Auge sehen kann und ärgerte mich über die Dame, die mir doch ein wenig zu Nahe kam.

Aber wenigstens konnte ich die beiden Stationen überbrücken und bin mit meinem Ticket weiter gekommen, als angenommen.

Einen schönen Abend wünsche ich.

blaber
Seidenspinner[SIZE=1]Das musst Du einfach akzeptieren und verstehen. Sobald Du das Haus verlässt, kann jederzeit ein Islamist aus dem Kornblumenbeet Deines Nachbarn springen und Dich unaufgefordert terrorisieren. Da musst Du Dir ein bisschen ungerechtfertigte Zivilparanoia schon gefallen lassen. Gerade als Zielper... äh, ich meine: Gerade als Subjekt mit langen Haaren ist es doch selbstverständlich, dass Du dem wachsamen Blick der Bevölkerung auffällst. Als ich selbst noch jung und unbedarft war und sich mein mittlerweile zu Kahlheit tendierender Schädel einer fünfzig Centimeter langen Haarpracht erfreute, wollten die freundlichen Herren von der Grenzkontrolle auch regelmäßig meinen Ausweis sehen. (Damals war das Inkrafttreten des Schengener Abkommens noch in weiter Ferne und Terrorgefahr kannte man da in Ermangelung islamischer Feindbilder noch gar nicht.)

Nach ungefähr zehn Jahren schienen sie mein Gesicht aber zu kennen und zu wissen, dass ich weder Waffen schmuggle noch Drogen zu meinem üblichen Handgepäck gehören. Das war schon amüsant, was man hier an der Grenze – ich wohne ja im direkt an die deutsche Stadt Konstanz angrenzenden schweizerischen Kreuzlingen – so alles erleben konnte. Einmal haben zwei Polizeibeamte in Zivil meine Schulsachen gründlich inspiziert. Sie haben sogar das Papierchen, in dem ich den Abfall aus dem Bleistiftspitzer lagerte, aufgemacht und hineingeschaut – vermutlich haben sie da Gras oder dergleichen erwartet. (Ich muss aber hinzufügen, dass die Damen und Herren Sicherheitsbeamten zu mir jederzeit höflich und freundlich waren.)

Da man sich noch mehr gut ausgebildete und zumindest halbwegs intelligente Beamte nicht leisten und auf ausschließliche Inanspruchnahme privater Sicherheitsunternehmen des schlechten neoliberalistischen Eindrucks wegen verzichten möchte, kam man halt auf den genialen Trick, den normalen Bundesbürger zum Sicherheitsbeauftragten zu machen – unterstelle ich frech. Es gab schon mal eine Zeit in Deutschland, in der sich dieser Trick als effizient erwiesen hatte. Ich bin mir gerade nicht sicher, ob diese Zeit bis 1945 oder 1989 anhielt, aber das ist auch egal. Jedenfalls ist das mit der landesweiten Paranoia ein bewährtes Konzept, um die Bundesbürger zu kontrollie... äh, ich meine, um böse Staatsfeinde zu fangen.

Mit einem Wohlfühlverteidigungsminister, der als Vatersöhnchen einer Adelsfamilie natürlich bestens über das Schicksal des gemeinen Fußsoldaten informiert ist – ich meine: der Adel hat schließlich schon früher dem Volk den Heldentod für's Vaterland »ermöglicht« und kennt sich dementsprechend aus –, und einem Innenminister, der zwar gerne mal Terrorwarnungen auf der Grundlage konkreter Ermittlungsansätze und konkreter Spuren ausspricht, zu Letzteren aber angeblich der sogenannten Panikvermeidung wegen dann doch nichts sagen möchte, kann einem doch nichts passieren. ;o)

(Ich war mal so frei. Wenn Dich der Kommentar stört, dann kannste ihn gerne von einem Moderator löschen lassen. Ich hab Dich dann einfach nicht mehr lieb. Hrhr... nein, passt schon. Ich könnte es verstehen und manche Leute verbieten ja sogar ausdrücklich die Kommentierung ihrer Nebelpfade.)[/SIZE]
JohnSteedIn unserem Vorgarten sind auch mal Aliens gelandet und wollten wissen, wo es nach Bad Kleinkirchheim geht.
Naja, ich schickte sie nach Bad Salzufflen.
Auch egal.
blaber[QUOTE][i]Original geschrieben von Seidenspinner [/i]
[B][SIZE=1]Das musst Du einfach akzeptieren und verstehen. Sobald Du das Haus verlässt, kann jederzeit ein Islamist aus dem Kornblumenbeet Deines Nachbarn springen und Dich unaufgefordert terrorisieren. Da musst Du Dir ein bisschen ungerechtfertigte Zivilparanoia schon gefallen lassen. Gerade als Zielper... äh, ich meine: Gerade als Subjekt mit langen Haaren ist es doch selbstverständlich, dass Du dem wachsamen Blick der Bevölkerung auffällst. Als ich selbst noch jung und unbedarft war und sich mein mittlerweile zu Kahlheit tendierender Schädel einer fünfzig Centimeter langen Haarpracht erfreute, wollten die freundlichen Herren von der Grenzkontrolle auch regelmäßig meinen Ausweis sehen. (Damals war das Inkrafttreten des Schengener Abkommens noch in weiter Ferne und Terrorgefahr kannte man da in Ermangelung islamischer Feindbilder noch gar nicht.)

Nach ungefähr zehn Jahren schienen sie mein Gesicht aber zu kennen und zu wissen, dass ich weder Waffen schmuggle noch Drogen zu meinem üblichen Handgepäck gehören. Das war schon amüsant, was man hier an der Grenze – ich wohne ja im direkt an die deutsche Stadt Konstanz angrenzenden schweizerischen Kreuzlingen – so alles erleben konnte. Einmal haben zwei Polizeibeamte in Zivil meine Schulsachen gründlich inspiziert. Sie haben sogar das Papierchen, in dem ich den Abfall aus dem Bleistiftspitzer lagerte, aufgemacht und hineingeschaut – vermutlich haben sie da Gras oder dergleichen erwartet. (Ich muss aber hinzufügen, dass die Damen und Herren Sicherheitsbeamten zu mir jederzeit höflich und freundlich waren.)

Da man sich noch mehr gut ausgebildete und zumindest halbwegs intelligente Beamte nicht leisten und auf ausschließliche Inanspruchnahme privater Sicherheitsunternehmen des schlechten neoliberalistischen Eindrucks wegen verzichten möchte, kam man halt auf den genialen Trick, den normalen Bundesbürger zum Sicherheitsbeauftragten zu machen – unterstelle ich frech. Es gab schon mal eine Zeit in Deutschland, in der sich dieser Trick als effizient erwiesen hatte. Ich bin mir gerade nicht sicher, ob diese Zeit bis 1945 oder 1989 anhielt, aber das ist auch egal. Jedenfalls ist das mit der landesweiten Paranoia ein bewährtes Konzept, um die Bundesbürger zu kontrollie... äh, ich meine, um böse Staatsfeinde zu fangen.

Mit einem Wohlfühlverteidigungsminister, der als Vatersöhnchen einer Adelsfamilie natürlich bestens über das Schicksal des gemeinen Fußsoldaten informiert ist – ich meine: der Adel hat schließlich schon früher dem Volk den Heldentod für's Vaterland »ermöglicht« und kennt sich dementsprechend aus –, und einem Innenminister, der zwar gerne mal Terrorwarnungen auf der Grundlage konkreter Ermittlungsansätze und konkreter Spuren ausspricht, zu Letzteren aber angeblich der sogenannten Panikvermeidung wegen dann doch nichts sagen möchte, kann einem doch nichts passieren. ;o)

(Ich war mal so frei. Wenn Dich der Kommentar stört, dann kannste ihn gerne von einem Moderator löschen lassen. Ich hab Dich dann einfach nicht mehr lieb. Hrhr... nein, passt schon. Ich könnte es verstehen und manche Leute verbieten ja sogar ausdrücklich die Kommentierung ihrer Nebelpfade.)[/SIZE] [/B][/QUOTE]

Gegen deinen Kommentar hab ich gar nichts. :) Aber ich wollte damit nicht so wirklich auf die Paranoi- ... Sicherheitsdefizite der Bevölkerung hinaus, sondern eigentlich nur auf das Happening an sich, welches ich recht amüsant und extravagant empfand. (Mah, wie sich das reimt. :< )

MfG blaber


PS: John? Du mochtest den jetzt nicht so, oder? :>
JohnSteed@Blaber

Ja/Nein...

Mir geht dieser Terrorhype etwas auf die Nerven.
Narzissten "opfern" sich für eine angeblich altruistische Sache, die sie im Regelfall eh nicht verstehen,
vermutlich war dem einen oder andern nur langweilig.

Nun, ich glaube in Ignoranz liegt ein grosses Potential.
Würden wir diese pubertären Affen einfach ignorieren,egal was alles explodiert, wäre langfristig die Gefahr geringer.
Sie würden sich an uns abarbeiten und wir wären einfach nicht beeindruckt.
Das würde sie mehr treffen als alles andere....
blaber[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]@Blaber

Ja/Nein...

Mir geht dieser Terrorhype etwas auf die Nerven.
Narzissten "opfern" sich für eine angeblich altruistische Sache, die sie im Regelfall eh nicht verstehen,
vermutlich war dem einen oder andern nur langweilig.

Nun, ich glaube in Ignoranz liegt ein grosses Potential.
Würden wir diese pubertären Affen einfach ignorieren,egal was alles explodiert, wäre langfristig die Gefahr geringer.
Sie würden sich an uns abarbeiten und wir wären einfach nicht beeindruckt.
Das würde sie mehr treffen als alles andere.... [/B][/QUOTE]

Mir geht der Terrorhype genauso auf die Nerven. LalaTerror hier und OhmeingottdasistvielleichteineBombe da. Dazu unfähige Politiker, die nicht weiter als bis zur Nächsten Mittagspause gedacht haben.
Aber ich schrieb oben ja schon, was ich eigentlich meinte und was nicht. :P
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von blaber [/i]
[B]Mir geht der Terrorhype genauso auf die Nerven. LalaTerror hier und OhmeingottdasistvielleichteineBombe da. Dazu unfähige Politiker, die nicht weiter als bis zur Nächsten Mittagspause gedacht haben.
Aber ich schrieb oben ja schon, was ich eigentlich meinte und was nicht. :P [/B][/QUOTE]

Bedienstete der Deutschen Bahn sind arme Würmer.

Mein persönlicher Rückzug ins Private schliesst sogar Terroristen aus.

Wir sollten mehr denken wie die Pfadfinder, nicht nur jeden Tag eine gute Tat, sondern nie vergessen, dass die Hälfte aller Pfadfinder weiblich ist, was im Regelfall die Motivation erhöht (Girls are bigger than life).
Wobei ich jetzt diverse andere Gruppen nicht diskriminieren wollte...
blaber[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Bedienstete der Deutschen Bahn sind arme Würmer.

Mein persönlicher Rückzug ins Private schliesst sogar Terroristen aus.

Wir sollten mehr denken wie die Pfadfinder, nicht nur jeden Tag eine gute Tat, sondern nie vergessen, dass die Hälfte aller Pfadfinder weiblich ist, was im Regelfall die Motivation erhöht (Girls are bigger than life).
Wobei ich jetzt diverse andere Gruppen nicht diskriminieren wollte... [/B][/QUOTE]

Ja, ich sehe jedesmal in meiner Stammkneipe einen, der nicht mehr kann und nur noch trinkt.
JohnSteedEinen Bahnangestellten oder einen Pfadfinder?

Oh St.Georg, was passiert nur in dieser Welt?
blaberBahnangestellter. Ob er auch Pfadfinder ist, weiß ich nicht. Ich kann ihn mal fragen. ;)
JohnSteedEs besteht die Möglichkeit, dass ein General Baden-Powell der Bahn besser täte als Mähdorn oder Bau-Grube.
Aber das ist reine Spekulation.
blaberWarum nicht gleich ein Rommel oder ein Montgomery? Die wussten wenigstens, wie man sich durch die (Service-)-Wüste kämpft.
JulyaYou made my day! ;)
blaberYeah!
SenecaVielen Danke für Deinen Erfahrungsbericht. Zeichenrollen sind demnach nicht mehr sicher und werden von unserer Zelle auch seit November nicht mehr verwandt. Allerdings hatten wir in in Berlin gute Erfahrungen mit Geigenkoffern gemacht mit dene wir problemlos auch Strassensperren durchschreiten konnten. Deine Erfahrungen werden zum nächten Terrorcamp auf jeden Fall vermittelt werden um den Brüdern und Schwestern als Warnung zu dienen.
blaberIch freue mich sehr einen Beitrag zum allgemeinen Terrorhypeterror geleistet zu haben. Ich hoffe, das euer Plan gelingt und Geigenkoffer mehr Verwendung finden.
Für meine nächste Reise plane ich, meine Gitarre mitzunehmen - vielleicht funktioniert das ja auch. Bietet ein bisschen mehr Stauraum für Nutzlast.
JohnSteedNun, ich sage danke, weil du hier Diskussion und Beiträge zulässt (übrigens bei mir auch möglich)
und damit Dialog und Wortwitz ermöglichst!

Viele Beiträge in dieser Unterabteilung sind bisweilen etwas autistisch, ohne dass ich es damit zu sehr kritisieren wollte.
blaberNaja - ich finde, wenn es schon ein Online-Tagebuch oder so etwas in der Art sein soll, warum sollte man dann nicht auch Diskussion zulassen? Wenn ich etwas aufschreiben will, was keiner lesen soll, dann mach ich das analog auf Papier oder so. :D

Und wenn hier einer etwas schreiben will(!), aber nicht will, das einer was dazu sagt, dann braucht derjenige meiner Meinung nach Beratung zum Thema Aufmerksamkeitsgeilheit. Klingt hart, aber ich bin im Internet großgeworden und vertrete einige, alte und vielleicht nicht Web2.0 angepasste Meinungen und Verhaltensweisen.

Freut mich aber, das du das ähnlich siehst. :)
JohnSteedGeht mir nicht viel anders, ich habe die Anfangszeit des Internet quasi an "vorderster Front" miterlebt.
Web 2.0 ist mir wurscht und Autistennerds wie Assange oder Zuckerberg gehen mir am Allerwertesten vorbei.
Für mich war das Internet eine Art Werkzeug, ich konnte schneller und vielerorts direkter sagen, was ich denke, nicht mehr-nicht weniger.
Im Gesichtsbuch kann ich meine Gedanken gar nicht äussern, weil es dafür keine Schreibleisten gibt.
Die Möglichkeit zur Anarchie, ohne dass jemand dabei zu schaden kommt, hat mich immer interessiert.
Aber auch hier, wie überall haben sich die Links-Zwo-drei-vier, ein-Dreieck-hat-drei-Seiten-Spiesser durchgesetzt.
Geschichte wiederholt sich nicht immer, aber sie verlangt die Zinsen für frühere Daseinsformen.
Egal. Deine Beiträge gefallen mir.
Wenn es dafür keine vorgesehen Leisten mehr gibt, ist das auch doof.

P.S.
Anarchie ist keine Domäne der 68er, Spontis oder der Antifa.
Jeder kann Anarchie, egal wie er denkt.
Es ist strukturell,nicht ideologisch.
blaberIch verstehe ja, warum das manche User nicht wollen. Aber ganz ehrlich: Dann sollen sie, was auch immer sie schreiben, nicht online, wo es eh alle sehen können, hinschreiben.
Das ist genau das Aufmerksamkeits-Prinzip was ich meine. Man schreibt es hin, damit alle es sehen und lesen und sich denken "wow, das ist aber einer" - und dann verbieten sie einem den Mund, damit keiner was zu dieser Heile-Welt sagt und sie ja nicht kaputt macht.
Dazu ist die Öffentlichkeit nicht da. Wer an sie herangeht, der muss damit rechnen, das Leute was dazu sagen wollen und werden.

Ich freue mich immer darüber, wenn Menschen etwas zu dem sagen, was ich für brav genug halte in der Öffentlichkeit zu stehen, denn so lernt man sich kennen und so sieht man, das man vielleicht nicht alleine ist, mit dem, was so passiert.

----

Die Grundsatzdiskussion über Kommentare ja/nein verbitte ich mir jedoch hier, denn das gehört schon rein thematisch nicht in die Nebelpfade sondern in ein Hilfe-/Supportforum.

MfG blaber

Edit:
Ich meinte mit Aufmerksamkeitsgeilheit die Autoren, nicht die Kommentatoren.
JohnSteed[QUOTE][i]Original geschrieben von blaber [/i]
[B]...

Die Grundsatzdiskussion über Kommentare ja/nein verbitte ich mir jedoch hier, denn das gehört schon rein thematisch nicht in die Nebelpfade sondern in ein Hilfe-/Supportforum.
...[/B][/QUOTE]

Komiker gibts immer, die das Wetter diskutieren müssen, die Höhe von Bergen oder das Thema an sich.
Wenn mich ein Thema nicht interessiert, dann bleibe sogar ich draussen...
Wenn ich trotz geringer Affinität zu einem Thema trotzdem reingehe, wie etwa das Thema "Magie" und schreiben dann rein, dass das alles Humbug sei, dann
ist das der Tatbestand des Missionierens.
Als Elementarsatz könnte man sich für ein Forum merken, dass man gerne mitdiskutiert, manchmal auch scharfkantig, aber dass man nicht missioniert!
Das sollte unter "Todesstrafe" verboten sein.
SeidenspinnerGrundsätzlich sehe ich das so ähnlich wie der Blaber, aber:
(Boah, das reimt sich. :D)

[QUOTE][i]Original geschrieben von blaber [/i]
[B]...
Und wenn hier einer etwas schreiben will(!), aber nicht will, das einer was dazu sagt, dann braucht derjenige meiner Meinung nach Beratung zum Thema Aufmerksamkeitsgeilheit.
...[/B][/QUOTE]
Dumm ist es nur, wenn an "Aufmerksamkeitsgeilheit" leidende Leute anfangen, fremde Nebelpfade voll zu schreiben - insofern ich dann schon ein gewisses Verständnis für Schreibverbote aufbringen kann. :)
blaberIst ja auch korrekt. Ich pauschalisiere nur zu gerne, weil ich im Internet schon so einiges gesehen habe.
[B]Ausnahmen bestätigen die Regel[/B] - und da ich hier das Thema doch nicht so stoppen konnte, wie ich dachte - können wir hier auch gerne über das Kommentieren von Nebelpfaden weitersprechen.
Auch du Odessa bist eingeladen hier weiter mitzumachen. :)

MfG blaber
JulyaSorry, wenn es [i][b]nur[/i][/b] um das Kommentieren eines Nebelpfadbeitrages geht, macht das doch bitte in einem anderen Unterforum.

Wenn es sich so entwickelt, daß ein paar Reaktionen auf einen Beitrag hier folgen, ist das ja völlig ok.
Wenn hier nun aber jemand eine sehr persönliche Sache beschreibt, gebietet es einem der Respekt und der Anstand, daß man das einfach mal kommentarlos so stehen lässt. Soviel dazu, ob man nun kommentieren sollte, oder nicht.

Die Nebelpfade sind nunmal keine 'Laberecke'.
JohnSteed@Julya

Wenn der Threadersteller es ausdrücklich gutheisst, wie ich z.B. oder es toleriert oder zumindest nicht bekämpft?
Warum päpstlicher sein als der Papst?

"Die guten Sitten" enden dort, wo mindestens zwei Menschen neu festlegen,was denn die guten Sitten sein mögen...........
rainraven[QUOTE][i]Original geschrieben von JohnSteed [/i]
[B]Wenn ich trotz geringer Affinität zu einem Thema trotzdem reingehe, wie etwa das Thema "Magie" und schreiben dann rein, dass das alles Humbug sei, dann
ist das der Tatbestand des Missionierens.
[/B][/QUOTE]

Das Magie-Thema stand aber nicht unter den "Nebelpfaden", wo ausdrücklich KEINE Diskussion erwünscht ist, oder?

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