| SeeDevil | Ich hatte vor 9 Jahren ein Erlebnis von dem ich heute erzählen will. Es war an meinem Geburtstag. Ich war arbeiten wie immer und freute mich schon auf Abends wenn ich wieder zuhause sein würde. Es war früher Vormittag. Mein Meister trug mir auf an der Punktschweißmaschine bleche zusammen zu Schweißen. ZUm Glück hab ich ja eine Lehre in einem Metallberuf hinter mir und eine Einweisung. Die Arbeit erledigte ich wie in den Tagen zuvor ohne Probleme. Doch das sollte sich ändern. Ein Bauteil an dieser Maschine mußte ersetzt werden was von mir sofort erledigt wurde. Um zu sehen ob alles in Ordnung war schaltete ich das Kühlaggregat ein und sah Kühlflüssigkeit. Das Bau teil war ein sogenannter Schweißstempel durch den Strom zum verschweißen der Bleche lief. Die Flüssigkeit sammelte sich um diesen Schweißstempel und ich wollte Ihn in die Halterung weiter reindrücken doch plötzlich setzte sich die Maschine in Bewegung und drückte mir ein Loch in die Hand. Als der Schweißstempel in meiner Hand war dachte ich an die Warnung doch es war zu spät. Als der Schweißstempel draußen war, bekamm ich sofort von meinen alamierten Kollegen nen Druckverband und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Von dort gings in eine Spezialklinik. Dort wurde schnell klar das ich mich zwar schwer verletzt hatte. Aber nichts was nicht wieder in Ordnung käme. Ein toller Geburtstag doch es kam noch schlimmer. Ich wurde schnellstmöglich operiert und der Arzt der mich operiert hatte besuchte mich kurze Zeit später nach der operation. Kurze Zeit später stand fest das ich noch mal in den Op-Saal mußte. Den Nachmittag verbrachte ich unter Höllenschmerzen und dachte es kann nicht noch schlimmer werden. Kann es nicht? Oh doch. Es kann. Es war gegen 22 Uhr als ich nochmal in den Op-Saal mußte.Wie bei der ersten operation bekam ich eine örtliche Betäubung doch dieses mal konnten die Ärzte nicht warten bis die Betäubung voll gewirkt hatte weil noch in dieser Nacht einige Notfälle kommen sollten. Eine Vollnarkose kam nur im absoluten Notfall in betracht da ich schon gegessen hatte was bei einer Vollnarkose unter Umständen schwerwiegende Folgen haben kann. Die zweite operation war schlimm was die Schmerzen angeht. Doch ich habs überlebt. Es waren Höllenschmerzen. Es war ja mein Geburtstag. Totaler Mist um es mal so auszudrücken. Am nächsten Tag wartete ich auf einen Anruf von meinen Eltern die in der zwischen Zeit informiert worden waren. Doch es kam nichts. Im laufe des Tages rief ich an und wurde gefragt: Ach Du bist es. Na wie geht es Dir denn? Klingen so besorgte Eltern? Nein. Noch heute sehe ich den Unfall. Noch heute sehe ich beide operationen. Die Erinnerung will einfach nicht verblassen. Nicht an diesen Unfall und auch nicht an die Schmerzen an diesem Tag. Aber ich gebe niemals auf! Niemals! |