| plaizir | Es gibt so viele Bens und Annas in dieser Welt... Hier moechte ich ein bisschen ueber sie schreiben. Eingeladen sich zu beteiligen sind selbstverstaendlich auch alle anderen. Es gibt viele Geschichten zu erzaehlen, ob wahr, (mit- oder selbst-)erlebt oder `fiktiv`, da `nur` Gedanken um das `Was-waere-wenn`. Einfach nur (Momente aus) Beziehungen... Der Gedanke zu einem Thread dieser Art kam mir als ich vor etwas laengerer Zeit den gleichen Betreff las und gar nicht mit dem gleichnamigen Buch assoziierte sondern mir unmittelbar ein paar Fragen in den Sinn kamen: Wer sind Ben und Anna? Warum liebt Ben Anna? Liebt Anna Ben auch? Wie ist ihre Geschichte?... Man verzeihe also die Gleichbenennung des Titels. *** |
| Orla | "ben liebt anna"? das ist doch ein kinder-, bzw. jugendbuch, wenn ich mich richtig erinnere von peter härtling. hab' das früher mal gelesen. (kurzer hinweis, weil's gerade passt: "alter john" ist auch ein jugendbuch von peter härtling, ziemlich gut geschrieben!). okay, aber nun mein beitrag zum thema... "anna liebt ben" es ist wochenende. die beiden sitzen im auto und fahren von a nach b. die autoheizung spinnt mal wieder und es ist ziemlich kalt. sie berichten sich gegenseitig, wie ihre woche war, reden über dies und das, kommen nahtlos von einem thema zum nächsten. anna erzählt ben von einem film, den sie neulich gesehen hat: ein intelligenter film, gesellschafts- und konsumkritisch. anna mag solche dinge. während sie ben davon erzählt, fuchtelt sie wild in der luft herum, um ihren standpunkt klar zu machen. sie ist in ihrem element. ben hört zu, wirft hier und da einen kommentar ein, er ist nicht ihrer meinung. plötzlich fängt er an zu lachen. über anna. nicht mit ihr. annas lippen werden schmal, vor wut, vor enttäuschung. sie sagt nichts mehr, zieht sich wieder in ihre eigene welt zurück. ganz weit weg. ben grinst selbstzufrieden, mal wieder hat er gewonnen. same planet - different world. |
| Little Dreamer | Ben liebt Anna, Es war der Tag, an dem Ben Anna das erste mal gesehen hat. Vorsichtig schleicht sie zu der Gruppe Menschen und gratuliert ihrer Freundin zum Geburtstag. Ben sah sie sofort, irgendetwas war auffällig, obwohl sie doch so unauffällig war; er versuchte mit ihr zu reden, doch sie war so schüchtern, das ein Gespräch fast nicht zustandekam. War das jetzt Ablehnung, oder Unsicherheit? Vorsichtig tastet er nach ihrer Hand, legte seinen Arm um ihre Schultern, mag sie ihn vielleicht auch? Am nächsten Tag, kalte Ablehnung, und wieder tastet er vorsichtig nach ihrer Hand und wieder wird der druck zaghaft erwiedert. Als sie sich das nächste mal sehen, gesteht er Anna seine Liebe und sie küssen sich innig, doch nun? Die Wege trennen sich, jeder geht in seine Wohnung, und jetzt? ........... |
| Phentesilea | sie hatten sich versprochen: niemals wuerden sie ihre liebe der realitaet preisgeben. niemals wuerden sie sich darueber unterhalten, dass sie noch einkaufen muesste, dass er doch nur arbeitete, dass kein geld mehr da war und die kinder neue schuhe brauchten, was fuer schwierigkeiten all der alltag mit sich bringt, niemals wuerden sie sich ausmachen, wann einmal wieder zeit waere sich zu sehen - allein. sie wuerden sich nur sehen im mantel der nacht, in der zeitlosigkeit, in der ewigkeit. das war wo sie existierte - ihre liebe. und da wuerden sie traeumen, mit worten schoene bilder zeichnen, die ewigkeit heraufbeschwoeren, das paradies.... doch fuer die zeitlosigkeit blieb keine zeit.... ihre liebe blieb ein traum. |
| plaizir | [QUOTE]"ben liebt anna"? das ist doch ein kinder-, bzw. jugendbuch, wenn ich mich richtig erinnere von peter härtling. hab' das frEer mal gelesen.[/QUOTE] Orla: Nein, ehrlich? [i]Lesen[/i] muesste man koennen...: [QUOTE]Der Gedanke zu einem Thread dieser Art kam mir als ich vor etwas laengerer Zeit den gleichen Betreff las und gar nicht mit dem [b]gleichnamigen Buch[/b] assoziierte sondern mir unmittelbar ein paar Fragen in den Sinn kamen:[/QUOTE] ...! Ich bin grad ein wenig in Zeitnot.... Wollte nur darauf hinweisen, dass es hier [b]nicht[/b] darum geht eine Fortsetzungsstory ueber Ben & Anna zu schreiben... Bitte beachtet das. Ansonsten koennte das ganze hier naemlich in den Freundeskreisen landen, was ich so nicht moechte. Also, beisst euch nicht auf vorherige Posts fest... im Idealfall haette ich gern von jeder Person eine eigene, kleine Geschichte. |
| Orla | plaizir: ich weiß nicht so ganz, was deine bissige antwort soll. ich hab' sehr wohl gelesen, dass du betontest, dass es ein gleichnamiges buch gibt. ich wusste nur nicht so ganz, in welcher hirnschublade der inhalt des buches bei mir begraben war, bis mir dann eingefallen ist, dass es ja ein jugendbuch ist, eben von härtling. dann kam die assoziation mit dem anderen buch von ihm, was mir irgendwie deutlicher in erinnerung geblieben ist. aber wozu rechtfertige ich mich hier eigentlich?! ich finde, deine patzige antwort war wirklich nicht nötig. |
| Larmedesuicide | Als Ben Anna das erste mal küsste, war ihr sofort klar, dass es für ewig war. Sie schwor sich (und das in dem spannenden Moment wo sich ihre Zungenspitzen das erste Mal berührten), dass sie beide nie streiten würden. Dass sie alles für ihn tun würde, so dass er jedesmal, wenn er von ihr sprach, diesen zärtlichen Ausdruck im Blick bekommen würde und sie liebevoll "seinen Engel auf Erden" (gehauchterweise natürlich) nennen würde. Dass sie sein letzter gedanke vorm Schlafengehen wäre und der erste beim Aufstehen. Dass er manchmal verträumt den Ellenbogen auf die Tischplatte gestützt sein Arbeit vergäße, weil er sich ihre Lippen und Augen und Haare und überhaupt ihre ganze anmutige Gestalt vor Augen rief. Als Ben Anna das erste mal küsste, dachte er nur daran, dass sie viel zu abgelenkt wäre und dass das doch jetzt schon keine Zkunft hatte, wenn er sie nichtmal so interessierte, dass sie nciht einmal im Kuss versinken konnte. |
| plaizir | Orla: Die Erklaerung die du gibst macht den Absatz von dir erst eindeutig. So, wie es im ersten Post stand ist es missverstaendlich. Und eben weil es missverstaendlich geschrieben steht hab ich`s auch `falsch gelesen` und war dementsprechend genervt, habe also `bissig` geantwortet. Kann ich wissen was du gelesen hast und was nicht? Nein, also versuche ich das dem Post zu entnehmen. Und wenn ich da die Frage sehe, ob es nicht der Titel von einem Buch ist kann ich ja eigentlich davon ausgehen, dass die schreibende Person den Satz von mir ueberflogen hat der darauf hinweist. Es fehlt bei Geschriebenem nunmal die Betonung, und in der Reihenfolge in der du fragst scheinst du danach zu fragen ob es ein Buch ist, nicht ob es von Peter Haertling ist. (und das alles ist NICHT bissig geschrieben, gemeint oder sonstwas, sonders einfach nur sachlich...) * |
| B84 | Ben liebt Anna über alles und für immer - sagt er. Doch Anna zweifelt manchmal an seiner Liebe - und an ihrer Liebe zu ihm. Vor allem in solchen Situationen wie heute: Anna muss eine schwierige Entscheidung treffen. Und Ben weiß das auch. Doch anstatt ihr bei der Problemlösung zu helfen, legt er sich irgendwann einfach in Annas Bett und schläft, bis sie ihn weckt und nach Hause schickt. Er sieht nicht einmal die Tränen, die schon den ganzen Tag in ihren Augen schimmern. Anna hat das Gefühl, als wäre sie Ben egal, und sie weiß auch nicht mehr, wie wichtig es ihr ist, dass Ben ihr hilft. Doch zum Abschied gibt Anna Ben einen Kuss, und sagt ihm, dass sie ihn liebt, und er antwortet, dass er sie auch liebt - über alles und für immer... |
| DaRkNiGhTWalKeR | Ben liebt Anna... und das weis er, sofort. Anna steht auf der anderen Seite der Straße, ganz alleine. Und sie sieht toll aus, das sieht Ben sofort. Ihre Haut, so weis wie Schnee- ihr Körper so zart und sanft das er in dieser harten Welt irgendwie... falsch aussieht. Irgendwie ZU perfekt... ben geht auf sie zu, sicher das sie seine firsch aufgekeimte Liebe erwiedern wird. In diesem Moment hebt Anna die AUgen und sieht ihm ins Gesicht. Die zeit hält an, und dehnt sich wie Gummi aus- Ben sieht in Annas Augen und versinkt darin... er sinkt tief in den Grund ihrer Seele und sieht so viel schönens, so viel ganz und gar entzückendes... oh ja, er liebt Anna. Das weis er. Er betrachtet ihr Gesicht, und es ist das Gesicht eines Engels. Er betrachtet ihre Harre, fein wie Seide und schwarz wie Pech. Er sieht ihre vollen Lippen, wie sie WOrte formen deren Bedeutung er nicht versteht- er hört nicht zu, er sieht nur wie sie ihre Lippen bewegen, ganz langsam, wie in Zeitlupe, sieht ihre Zunge wie sie zwischen den weißen Zähnen hervorlugt... und er weis das er sie leibt. Er steht da, total perplex, und noch ímmer dehnt sich der Gummi. Er sieht wie Anna wie in Zeitlupe die Hände an den Mund legt und zu ihm ruft, sieht wie ihre Hände auf etwas deuten das irgendwo recht von ihm liegen muss...Ben dreht den Kopf, und die Zeit schnellt zurück, als müsse sie das defiziet aufholen das in Bens Kopf entstanden war- er nimmt gerade noch etwas großes wahr das sich plötzlich über ihm aufbaut- dann rollt der Bus über Ben hinweg. ("Liebe auf den ersten Blick? Nein, nicht Liebe, aber Sehnsucht- sehnsucht auf den ersten Blick gibt es imemr wieder!") |
| My anguish | [I]Anna liebt Ben[/I] Ganz alleine sitz Anna auf dem Geländer. Ihre Freundinen sind schon nach Hause. Die Schule ist endlich aus. Sie baumelt mit den Füßen und träumt vor sich hin: von ihm. Wie so oft, wie schon viele Tage. Sie kann ihn vor sich sehen, ihn hören. Ploötzlich hebt sie den Kopf. Da kommt er den Weg hoch. Das ist er wirklich. Mit einem Freund, einer von denen, der sich gerne über sie lustig macht. Ihr Magan zieht sich zusammen. Hin und her gerissen, er ist da. Jetzt steht er fast neben ihr. "Tschö" , sie hat sich nur ganz ruhig verabschieden wollen. Er schaut sie an. Er durchbort sie mit seinem Blick. Und er geht weiter, ohne stehen zu bleiben, ohne ein Wort. Sie wartet auf ihren bus, um nach Hause zu fahren. Er geht weiter, es interessiert ihn nicht. Er findet sie nervig, unaustehlich, dumm... Anna steigt in den Bus ein. |
| Diva | [I]Anna liebt Ben[/I]. Bis auf sie beide lag der Platz wie ausgestorben. Es hatte gerade aufgehört zu regnen. Eine einsame Laterne verströmte ihr ruhiges Licht, tauchte die feuchten Blätter am Boden in blutiges Rot. Und er stand da, so verletzt und verloren, dass Anna lächeln musste. Es war ein trauriges Lächeln, das sie unheimlich alt erscheinen ließ, aber es löschte jede Bitterkeit aus ihren Zügen. Er war doch nur ein kleiner, kranker Junge, dachte sie, der mit dem Feuer gespielt hatte. Er litt viel zu sehr unter seinen eigenen Wunden, als dass er begreifen konnte, dass er auch sie verbrannt hatte. Die Wut war nur noch kalte Asche. Vorsichtig streckte sie eine Hand aus, um seine Wange zu berühren. Seine Haut war kalt, erwärmte sich aber unter ihren Fingerspitzen. Er sah sie aus großen Augen an. Er konnte nicht begreifen, dass sie ihn nicht auslachte oder schlug oder beschimpfte, eben so verhielt, wie er es erwartet hätte, dass sie ihn stattdessen freiwillig berührte... In die Trauer ihres Lächelns mischte sich Nachsichtigkeit. Er war wirklich nur ein Kind, unschuldig in seinem Egoismus, er begriff nichts. Und sie hatte entschieden, dass es nicht an ihr war, ihm die Wirklichkeit zu zeigen. Sie stellte sich auf Zehenspitzen und deutete ihm, sich ein bisschen herunterzubeugen, damit sie ihn auf die Stirn küssen konnte. "Es ist soweit," hauchte sie gegen die nun wieder lebendig warme Oberfläche. "Ich muss gehen." Immer noch verstand er nicht, was in ihr vorging, das las sie in seinen Augen. Aber weder sein Körper noch seine Blicke genügten noch, um sie zu halten. Das Märchenbuch, das immer alles erklären konnte, war ebenfalls den Flammen zum Opfer gefallen. Und als sie langsam davonging, dachte sie daran, dass er ohnehin nie lesen gelernt hatte. |
| Nebeltaenzerin | ben liebt anna? ja das sagte er anna ein jahr später.... es war liebe..auf den ersten blick.. es waren die shcönsten tage für anna inihrem leben, doch sie hatte angst..zu viel angst vor der liebe. es konnte nicht sein... man konnte sienicht lieben... es ging zu ende.. sehr schnell.. zu schnell.. weil sie angst hatte.. un damit war es verloren.. ein halbes jahr später traf man sich und redete darüber... nie offen... immer versteckt.. anna bereuhte..nun aber hatt ben angst. er sagte das er sie liebe.... ben liebte anna... doch wussten beide wohl das es nicht merh zu halten war.. anna liebe ben mehr noch als er sie, doch wusste man..es war verloren. jeder hoffte und doch blieben beide allein... so bleiben die erinnerungen an den menschen des lebens.. ben sagte.. in 30 jahren werde ich dich ncohnicht vergessenhaben..ichwerde dich nie vergessen... und so wird es sein... doch nie mal mehr wird man zu den glücklichen tagen zurückkeren können... ben liebt anna...und anna liebt ben |
| Carcas999 | Eure Geschichten sind so wunderschön..so rührend.Nun will ich meine hinzusetzten Anna liebt Ben Sie schaut ihn an, seine Augen schweifen in der Ferne als wären sie auf der Suche nach etwas. Er merkt dass sie ihn anschaut, traurig und liebevoll und er wendet seinen Blick auf sie. Sein Blick zeigt Unverständnis und ihrer zeigt nichts als Liebe, tiefe Liebe. Dann sieht Anna wie sich seine rosigen Wangen nach oben schieben, er lächelt ihr zu und auch sie entringt sich ein verzweifeltes Lächeln und schenkt es ihm. Anna liebt Ben. Da ist sie sich sicher, zu sicher. Schon seit so langem und jeden Tag tut es aufs neue weh. Ben mag Anna, sehr sogar,aber nicht genug, nicht so sehr wie sie ihn. Sie kann nicht ohne ihre Freundschaft. Er auch nicht. Aber miteinander können sie auch nicht. Sie wissen,sie brauchen sich, sie wissen, sie haben dem anderen viel zu verdanken und doch liegt etwas zwischen ihnen,eine Mauer, teils durchbrochen,teils meterdick. Anna denkt oft an Ben. Sie weiss wie es ihm geht, sie versucht immer ihn zu verstehen. Ben lässt sie nicht oft an sich heran, es fällt ihm schwer mit ihr zu reden. Er zieht sich zurück in seine Welt. Es geht nicht immer so wie Anna es gerne hätte. Sie wollte eine gemeinsame Welt erschaffen,eine Welt in der sie sich beide wohlfühlen doch Ben wehrte sich dagegen. Er hat Angst, wovor dass weiss sie nicht. Anna kommt zu Ben und legt sich in seine Arme, will seine Hände bei sich haben. Und mit jeder Umarmung die sie sich geben fühlt Anna seine Wärme ohne die sie nicht leben kann, und Ben? Er spürt ihre Liebe und sie tut ihm leid. Auch er hat sich Sorgen gemacht um sie, er wollte doch nie dass es ihr wegen ihm schlecht geht. Erst spät hat er begriffen wie groß ihre Liebe ist. Doch er kann nichts tun und dass weiss Anna. Sie macht ihm keine Vorwürfe auch wenn sie manchmal denkt wie ungerecht es doch ist dass sie soviel gibt und nichts zurück bekommt. Aber so ist die Welt, dass hat sie begriffen und langsam aber stetig baut sich Hass in ihr auf. Hass der kein Hass ist, sondern nur ein Produkt ihrer ewigen Verzweiflung. Doch ihr kann niemand helfen, denn auch sie lässt nur wenige an sich heran. Wieder ein Punkt in dem sie sich so gleich sind. Vielleicht zu gleich. Anna denkt Ben könnte ihr helfen. Er wäre der einzige...doch Ben tut nichts. Ben lacht und versteckt sich hinter der Maske der Freude....Anna weint und betrachtet die Scherben die von ihrem Herzen noch über sind. Anna liebt Ben genau wie vorher Ben liebt eine andere Anna |
| Latona | ich würde gerne meine geschichte dahin schreiben, aber ich kann nicht, ich bin noch viel zu verwirrt, aber ich habe alle gelesen und alle sind schön und traurig zugleich..die beiden letzten haben mich besonders getroffen :-( schön und traurig... [I]ich würde so gerne sagen: ich liebe dich![/I] |
| Kildare | Ben liebt Anna? Anna vertraut Ben. Warum auch nicht? Sie kennt ihn lange; er ist ein guter Freund. Sie sind immer noch ein bisschen zynischer, wenn sie zusammen sind und das hilft Anna, über ihr Leben, das auf seine leichte Art so schrecklich komplitziert ist, zu lachen anstatt zu weinen. Dann, an einem Abend, sie haben getrunken, sie haben geredet, küsst Ben Anna. Sie denkt darüber nach, weiss nicht, was das zu bedeuten hat. Liebt Ben sie? Sie denkt viel an ihn, an sein Gesicht im Zwielicht und fühlt sich verstört dabei. Anna ist kein einfacher Mensch und sie hat Angst, Ben zu verletzen oder - noch schlimmer- zu verlieren. Sie ist sich ihrer selbst nie ganz sicher. Aber sie wird sicher, dass Ben für sie wie ein Stück wiedergefundene Heimat ist. Ben hat Anna geküsst. Es ist passiert. Er sagt ihr, das es falsch war. Ein Fehler, er hätte das nicht tun dürfen. Einer der glücklichsten Abende in Annas Leben - ein Fehler. |
| NARRator | ben liebt anna ben sitzt allein in seiner wohnung und denkt nach. er hat sich mit anna gestritten, schon wieder. sie haben sich gestritten und anna ist ohne ein wort gegangen. ben fragt sich was sich verändert hat, seit damals, als alles so perfekt war, fast wie im traum... er findet einfach keine erklärung, doch vor allem macht er sich sorgen um anna. er möchte nicht das sie sich wieder wehtut, das hatte sie ihm doch versprochen, damals, als sie noch über alles reden konnten. und er wollte immer bei ihr sein, damit sie nie wieder einen grund hätte traurig zu sein. nach einer weile reißt ihn das klingeln des telefons aus seinen gedanken, es ist anna, sie möchte sich mit ihm im park treffen, um zu reden... später findet er sie auf einer wiese sitzend und bietet ihr die decke an, welche er für sie dabei hat, doch sie lehnt ab. er setzt sich zu ihr und sie schweigen eine weile. nach einer kleinen ewigkeit durchbricht annas stimme das betretene schweigen, 'was soll nun werden?' doch ben weiß keine antwort und beginnt lediglich zu weinen. anna sieht zu den sternen und fragt erneut, 'was soll mit uns werden?' 'ich weiß es nicht,' antwortet ben schluchzend. 'ich weiß nur, das ich dich liebe.' fügt er schließlich voll überzeugung hinzu. irgendwann schließt sie ihn in die arme und streicht mit ihrer zarten hand über seinen kopf. ben hat das gefühl das er sterben müsse, sollte er eines tages nicht mehr annas berührungen spüren dürfen. lange liegt er in ihren armen und irgendwann beschließen sie es noch einmal zu versuchen, doch wirklich gesagt hat niemand etwas... ben liebte anna... |
| Ryoko777 | In den letzten neun monaten hatte sich in annas leben so viel verändert.es gab so wenig was noch konstant war...was ihr halt gab.sie hatte sich selbst dafür entschieden,doch hätte sie sich niemals vorstellen können wie sehr sich ihr leben verändern würde. denn anna hatte eine entscheidung getroffen.wahrscheinlich die wichtigste in ihrem ganzen leben.doch so viel sie damit auch gewann so viel verlor sie gleichzeitig auch. kaum einer ihrer alten freunde meldete sich noch bei ihr.viele wohl aus unsicherheit,einige aus unverständnis. ein paar aus ablehnung. sie hatte ein neues leben begonnen.endlich durfte sie voll und ganz sie selbst sein...doch sie hatte angst,war immer auf der suche nach jemandem der ihr den halt gab den sie so dringend brauchte,dem sie zuneigung und wärme schenken könnte,...von dem sie diese auch zurück bekommen würde. anna suchte sehr lange nach so einem menschen.doch was sie fand waren leere versprechnungen,kurzzeitige befriedigung ihrer sehnsucht nach wärme und geborgenheit. immer wieder liess sie sich auf kleine abenteuer ein,von denen sie sich so viel erhoffte.nur um am nächsten morgen wieder allein zu sein.sie wusste wie dumm es war was sie tat,... sie wusste auch wie dumm es war zu glauben das sie all diese dinge für einen mann tun müsse um überhaupt geliebt werden zu können. denn wer konnte so etwas wie sie schon wirklich lieben? anna sagte sich immer wieder das sie sich langsam daran gewöhne auf ewig nur ein exotisches sexspielzeug zu sein...doch mit jedem mal verlor sie sich ein stückchen mehr,obwohl sie sich gerade erst gefunden hatte. der einzige der sie davor bewahrte war ben,ihr bester freund. jedenfalls war er das vor ihrer entscheidung gewesen.im laufe der zeit wurde diese freundschaft jedoch zu etwas ganz anderem. ben war für anna etwas ganz besonderes,denn er stellte fragen.er drang immer weiter in sie vor,doch gleichzeitig öffnete er sich ihr auch immer mehr. anna sagte ihm er sei für sie wie der grosse bruder den sie nie hatte, und ben sagte sie sei für ihn wie die kleine schwester die er sich immer gewünscht hat. doch anna liebte ihn,dass wusste sie,und zwar nicht wie einen bruder.doch sie hatte angst sich ihm zu offenbaren,denn er kannte sie noch aus der zeit bevor sie ihre entscheidung traf...und wie könnte er so etwas wie sie dann lieben? er war immer sehr besorgt und zuvorkommend,gab ihr bestätigung,war für sie da wenn sie kummer hatte.gab ihr zärtliche kosenamen.doch anna hatte angst davor all dies zu verlieren wenn sie ihm sagen würde wie sehr sie ihn liebte. so gut sie ihn mittlerweile auch kannte,sie war sich nie sicher was er wirklich für sie empfand.und so stürzte sie sich weiterhin in ein abenteuer nach dem anderen,genoss es eine kurze zeit im arm gehalten zu werden.auch wenn es die arme eines fremden waren,so war es in ihren gedanken doch immer ben der sie hielt. sie erzählte ben jedesmal von diesen erlebnissen,und jedesmal sah sie wie besorgt und traurig er sie anblickte.dann lächelte sie jedesmal nur müde und sagte,dass sie sich wohl langsam daran gewöhne nur ein exotisches sexspielzeug zu sein. doch als sie ihm an diesem abend von dem erzählte was sie wiedereinmal erlebt hatte,war alles anders. diesmal lag etwas anderes in seinem blick,die besorgnis war noch da,doch was war das andere.anna war nervös und unsicher,wusste nicht was sie sagen sollte. doch als er seinen arm um sie legte und ihr sanft über die wange streichelte wurde sie plötzlich ganz ruhig.so saßen sie sehr lange da,eng aneinander geschmiegt,...ohne ein wort zu sagen. anna war verwirrt,sie konnte immer noch nicht glauben was da gerade zwischen ihnen geschah.leise zweifel schlichen sich in ihren euphorisierten geist. ich bin seine allererste freundin,was wenn ich für ihn nur ein ersatz für etwas anderes bin?was wenn er merkt das er mit so etwas wie mir doch nicht so klar kommt wie er vielleicht denkt? doch all diese gedanken verflogen als sie in seine augen sah,kurz bevor ihre lippen sich das erste mal berührten und sie sich fallen liess um mit ihm zu versinken. "ich liebe dich anna",sagte ben als sich ihre lippen nach einer kleinen ewigkeit wie es schien,langsam wieder trennten. anna lächelte nur und küsste ihn wieder lange und innig. sie war immer noch viel zu überwältigt von dem was gerade geschehen war,...nie hätte sie gedacht das es hätte wirklichkeit werden können. denn anna war früher einmal anton... ------------------------------------------------------------------------------------ [url]http://www.venusenvy.keenspace.com[/url] |
| Diva | [i]Anna liebt Ben[/i] Seine Küsse sind feucht und ungeschickt, werden erst dann angenehm, wenn sie die Führung übernimmt. Was sie im Endeffekt noch schlimmer macht, denn Anna möchte nicht mehr führen. Ihr Platz auf dem Thron ist mit Gold beschlagen, ein wunderschönes Einzelstück, doch er bietet nur Platz für eine einzige Person. Es ist einsam dort, so furchtbar einsam. Langeweile übertüncht das leise Gefühl des Ekels, das sie ihm gegenüber empfindet, und sie wendet sich ab. Er sieht sie an. Sein Blick ein Scherbenspiel aus Überraschung, Empörung und Unsicherheit. Sie lächelt nur kühl und erhebt sich. Manchmal erklärt sie noch, denkt sich irgendeine Nettigkeit aus, damit er unter seiner Erbärmlichkeit nicht allzusehr leidet. Aber heute hat sie keine Lust. Ihr ist kalt. Zu kalt, um Wärme vorzutäuschen, und das muss etwas heißen, denn sie tut es doch sonst ständig. Ungerührt lässt er die Beschimpfungen über sich ergehen, die er ihrem Rücken entgegenschleudert, als er sich wieder gefangen hat. Wenn es ums Verschwinden geht, ist sie schon immer schnell gewesen. Zuhause trifft sie Ben. Er sitzt auf den Treppenstufen zu ihrem Haus und schläft. Kleine, weiße Wölckchen entweichen seinen Lippen und verblassen in der Dunkelheit. Sie muss lächeln, warm lächeln. Das ist so typisch für ihn, für ihren Ben. Immer wartet er irgendwo auf sie, auch wenn sie dazu neigt, solche Dinge zu vergessen. Sie möchte ihm dafür danken, dass er sie daran erinnert, dass sie lieben kann. So irgendwie, auf ihre Art und Weise. Aber sie bringt es nicht über´s Herz, ihn jetzt aufzuwecken, sie weiß schließlich, dass er mindestens genauso wenig schläft wie sie selbst. Also setzt sie sich lediglich neben ihn, rutscht ohne Zögern so dicht an ihn heran, dass sie seine Wärme spüren kann, durch all das Eis hindurch. Wenn wir erfrieren, denkt sie, dann wäre das nur recht und billig. Ja, wir sitzen hier und warten auf den Schnee, auf dass die ganze Welt weiß und rein und totenstill wird. Anna liebt Ben und manchmal weiß sie das sogar. |
| Carcas999 | Anna liebt Ben Ja, sie ist sich sicher. Schon für so eine lange Zeit gehört ihr Herz nur ihm, doch Ben nimmt es nicht, er zerstört es nur. Dennoch würde sie alles für ihn tun, ausnahmslos. Dessen ist er sich bewusst, man sieht es in der Weise wie sie ihn anschaut, verträumt und selbstlos. All die Jahre hat diese Liebe überdauert, sie beide haben sich verändert, mal miteinander, mal auseinander und doch stehen sie sich immer noch sehr nahe. Viele schöne Tage haben die beiden gemeinsam erlebt, gemeinsame Tage mit ruhigen Spaziergängen, Urlaubswochen, fröhliche Tage bei gemeinsamen Kinobesuchen und traurige Tage an denen Anna immer in Bens Arme flüchten konnte. Anfangs als sie ihn noch in naiver Art angehimmelt hat weil er doch so süß war und so ein liebes Lächeln hatte, als sie sich dann über ihre beste Freundin näher kennengelernt haben und viel zusammen gelacht haben...als Anna begann immer stiller zu werden,ihre Gefühle zu verstecken und die kurzen Flirts die Ben so oft hatte zu übersehen und gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Doch kaum war sie allein durchfluteten die Gedanken ihren Kopf und die Tränen schossen nur so aus ihr heraus. Die Herzen von ein paar lieben Männern musste sie verletzen seinetwegen, weil sie nicht anders konnte als nur ihn zu lieben. Sie wurde nur bestraft für ihre Selbstlosigkeit...und nun weisse Ben endlich was Anna empfindet doch es erscheint ihr als wäre es ihm gänzlich egal. Nun hat sie endlich jemanden gefunden bei dem sie denkt es würde sich lohnen wenn sie sich ihm öffnet, jemand der so anders ist als Ben. Doch Anna hat Angst. Angst davor dass hinter diesem jemand auch nur ein Trugbild steckt Angst davor dass sie weiterhin nur verletzt wird Und Angst davor dass sie sich ihm nie ganz öffnen kann weil sie niemanden anders lieben kann als Ben. Manchmal denkt Anna dass kann keine Liebe sein, es ist nur eine schmerzhafte Art des Fesselspiels die sie auf ewig an ihn kettet... und die Frage ist Liebt Anna Ben wirklich? |
| Kildare | Ben (ohne Anna?) Ben. Anna hallte der Name im Kopf herum, gleich neben dem Lächeln und der Wärme, die sie nicht verdrängen konnte. Ben. Sie kannte ihn nicht, hatte nur einen Abend mit ihm verbracht und wusste im Grunde, dass sie nur ihre Wünsche in ihn projezierte. Aber sie hatte ihn an diesem Abend gewollt, mehr noch, wollte und wünschte seine Nähe noch immer und wurde auch 800 Kilometer von ihm entfernt sein Bild nicht los. Anna war der Hase und Ben der Igel. "Ich bin schon hier Anna." schien er in ihren Nächten zu flüstern. Schlimmer als das war das Wissen, dass sie Ben nichts bedeutete. Für ihn war sie nur ein Mädchen. Irgendein Mädchen. Sie war aus dem Gleichgewicht geraten durch Ben. Und sie war ratlos. Also versuchte sie, seine Existenz zu ignorieren, ihre Gefühle, das Verlangen, Ben zu kennen. Anna war nie gut darin gewesen, Fragen unbeantwortet zu lassen. Wer war er? Warum nahm gerade er sie so für sich ein? Anna schlief nicht mehr gut. Sie vermisste den Mann, den sie nicht kannte. Aber den Mut noch einmal seine Nähe zu suchen, den hatte sie nicht. Anna. Ben vergaß sie nie. Doch das erfuhr sie nicht. |
| Serena | Auf den ersten Blick war Ben damals in Anna verliebt...Anna wollte es ignorieren und sich zu nichts zwingen lassen. "Es mir nicht möglich, sofort nach einer beendeten Beziehung eine neue zu beginnen" ... so lernten sich Ben und Anna jeden Tag, jede Woche, jeden Monat besser kennen... irgendwann sagte Anna zu Ben "ich würde gerne mit dir zusammensein..." Ben und Anna lieben sich heute sehr und sind immernoch glücklich zusammen... @plaizir: schöner Thread :) |
| Morri | Anna liebt Ben Annas Vater hat Geburtstag und alle lieben Leute sind geladen, sich in ihren schönsten Kleidern im Vereinsheim eines kleinen Dorfes zu versammeln. Auch Ben, der beste Freund von Anna. Immer fröhlicher wird die Stimmung im Saal und irgendwann flüchten Ben und Anna vor dem nächsten Bier und der nächsten Runde Schlagermusik. Runde um Runde auf der Aschenbahn... es ist dunkel und die feuchtkalte Februarluft schiebt ihre Tentakel langsam durch den dünnen Stoff der Festtagskleidung, dringt durch die dünnen Ledersohlen, haucht Tautropfen in lange Haare. Die beiden spüren es kaum, sie gehen, reden - hat Ben Annas Hand genommen oder sie seine? Die Februarkälte weiß es, aber niemand fragt sie. Irgendwann gehen sie wieder Richtung Saal, als gute Freunde haben sie ihn verlassen, als Paar betreten sie ihn wieder... für Ben und Anna hat die Welt für einen Moment den Stem angehalten, die vielen Menschen in dem überhitzen Saal haben es nicht bemerkt, es weggetrunken, weggesungen, weggetanzt. Ben und Anna verabschieden sich und kaum jemand nimmt Notiz davon. Sie sitzen noch lange auf dem Parkplatz im Auto, reden schmieden Pläne, wundern sich. Draußen lauert die Kälte: beleidigt, ungehalten, weil sie ausgesperrt wurde, weil sie wissen will, wie es weitergeht. Sie kriecht durch die Ritzen und haucht an die Scheiben, sie malt Eisblumen von außen an die Scheiben, sie taucht den Motor in kalten Atem, um eine Flucht zu verhindern... ...vergebens. Sie schaut den beiden hinterher, ein wenig wehmütig. Wieder haben zwei Seelen zusammengefunden - und vielleicht ist sie auch ein wenig froh: die beiden waren so mit Liebe angefüllt, daß sie vergaßen die Kälte zu schmähen und zu beleidigen. |
| Little Dreamer | Ben liebt Anna. Doch Anna war immer so abweisend, sobald er näher kam flüchtete sie. Manchmal da lies sie ihn gewähren, eine kleine Umarmung, ein sanfter Kuss, manchmal war alles so schön. Manchmal erwiderte sie seine Liebkosungen, manchmal kam sogar ein kleines Lächeln auf ihr Gesicht. Doch an den anderen Tagen floh ie vor ihm, sie hatte Angst, Angst davor, dass er ihr zu nahe kam. Ihre Gefühle waren so durcheinander, sie mochte ihn doch so gerne, wünschte sich nichts mehr als eine richtige Beziehung mit ihm, doch sie hatte Angst. Wenn sie versuchte diese Angst zu ignorieren, dann konnte sie nicht glücklich sein, doch das konnte sie auch so nicht. Es tat ihr immer weh, wenn sie ihn weggestoßen hatte. Warum konnte sie Ben nicht einfach lieben? So wie andere Mädchen lieben? Warum musste sie immer Angst haben, mit Ben, ohne Ben, vor Ben, vor dem Verlust, dieser seltsamen Freundschaft. Anna liebt Ben, aber sie hasst ihn, sie liebt ihn, solange er fort ist, und hasst ihn, wenn er da ist. Manchmal auch umgekehrt, doch nie kann sie ihn von ganzem Herzen lieben. Warum? Warum nur? Warum? Ben liebt Anna und doch kann er sie nicht verstehen, sie kann so verletzend sein, so gemein, und doch weiß er, dass sie ihn liebt. Anna ist irgendwie komisch, findet Ben..... |
| Darket | Ben liebt Anna. Anna liebt Ben irgendwie auch....sagt sie und er glaubt ihr. "Es gibt so viel, was Du nicht von mir weißt", sagt sie und so vieles was ich nicht von Dir weiß." "Ist das wirklich wichtig?" Fragt Ben. "Irgendwie schon" Ben lächelt, er weiß, dass er dummes Zeug geredet hat, natürlich ist es wichtig. Ben liebt das was er kennt, es ist mehr als genug an Anna, was sich zu lieben lohnt. Ben hofft, dass es Anna ähnlich geht, manchmal scheint es so, dann wieder nicht. Sie brauche Zeit sagt Anna. Ben hat Angst, große Angst vor dem was kommen wird, egal was es sein wird. Anna hat auch Angst, Angst davor Ben wehzutun, sie weiß, dass das sehr leicht passieren könnte. Angst davor falsche Hoffnungen zu wecken und noch mehr Angst davor dieses Risiko einzugehen. Anna und Ben sitzen auf dem Sofa und schweigen sich an. Sie wissen nicht was passieren wird. Sie wissen was sie wollen, das passieren wird, aber es passiert nicht. Sie reden darüber, wollen beide, dass es passiert, beschließen jedoch es nicht dazu kommen zu lassen. Ben sitzt in der Bahn und fährt nach Hause, er hat sich nie so einsam gefühlt. Er meldet sich bei Anna, es kommt keine Antwort. Ben wartet auf den Bus, raucht eine Zigarette und starrt auf den Fluss, der unter der Brücke entlangfließt, es kommt keine Antwort. Ben wartet immernoch auf eine Antwort, ist einsam und glaubt etwas falsch gemacht zu haben. |
| Levander | [size=1]eine schöne idee *lächel*[/size] ** Anna liebt Ben. Weshalb, das weiss sie schon gar nicht mehr. Sie ist ein kleines Häufchen Elend, wie sie an der Zigarette zieht und weint, wenn ihr Sträuben umsonst ist. Es war vor über einem Jahr, als er ihre Hand hielt und sie dachte, gäbe es jemals einen Grund zu zweifeln, so wäre sie es. Er war so komplex, so faszinierend, so emotional, voller Schönheit, die von innen heraus strahlte; die sie wärmte, nahm er sie in den Arm. Und nun sind es nur noch feuchte Küsse, Tränen, Distanz, Verletzungen. Anna liebt Ben, zu sehr, auch wenn sie inzwischen um die Notwendigkeit weiss, endlich Vernunft walten zu lassen. Doch gleichzeitig weiss sie auch, dass sie es nicht kann. Stattdessen geht sie den Weg des geringeren Widerstandes, der schon so oft geübt wurde – Schuldzuweisungen an sich selbst, Entschuldigungen für Ben, irgendetwas, das sie an ihn bindet, gleichgültig wie sehr diese Bindung schmerzt. Bis er für einen Tag ihre Augen schließt, ihr Vertrauen zurück gibt um von vorne beginnen zu können. Anna schaut aus dem Fenster, es ist kalt geworden. Sie wartet auf ein Lebenszeichen, sich bewusst, es wird nicht kommen. Ben sitzt wahrscheinlich zu Hause und verflucht sie. Ben war schon immer ein Egozentriker, und ein egoistischer dazu. Sie wird sich entschuldigen. Wahrscheinlich irgendwann einmal selbst daran glauben. Blut im Schuh. Er geht wohl bald ins Bett – ohne sie. Ben hat nicht verstanden, und wird es auch nie. Denn Ben braucht lediglich eine gesichtlose Puppe, die ihn stützt. |
| psychochicken | [SIZE=1]Anna liebt Ben[/SIZE] Anna geht durch den engen Flur. Plötzlich steht Ben vor ihr und will sie nicht vorbei lassen. Eigentlich soll das Ganze ein Scherz sein, doch keiner von beiden lacht. Anna hebt den Kopf und sieht Ben an. Die Zeit scheint stehen zum bleiben. Eine Art Angst überkommt Anna - wie seltsam ist ist diese Situation, so gänzlich unangebracht... und doch, dieser Moment ist Realität, er ist greifbar... ...und plötzlich rast die Zeit weiter. "Ach, lass mich durch!" murmelt Anna mürrisch, drückt sich an Ben vorbei und geht. |
| Feuerschatten | "Ich liebe dich!!" seufzt Ben Anna mit einem erstickten Schluchzen in den Nacken, als sie engumschlungen am See stehen. Das bewegte Wasser gleißt blutrot in der untergehenden Sonne. Er blickt auf, in ihre verzweifelten Augen. Sie scheinen mit ihrer Tränenflut den sommerlichen See auffüllen zu wollen. "So glaube mir bitte! Meine Liebe zu dir ist so ungeheuer stark. Und tief. Du wirst bis zu meinem letzten Gedanken in meinem Herzen sein. Doch ich muss dich bewahren. Du wirst eines Tages verstehen!" Mit diesen letzten Worten stößt er sie regelrecht von sich, schnappt sich das Handtuch und rennt, ohne ein Blick zurück, den staubigen Weg entlang. Tief verletzt bleibt sie stehen, ruft der Staubwolke nur noch hinterher "Warum?! Wovor musst du mich bewahren?!" In einem Weinkrampf bricht sie zusammen. "Warum tust du mir das an? Lässt mich einfach im Stich?! Eines Tages bekommt sie eine Karte von den Eltern ihres Lieblings. Eine Trauerkarte in der sie zu seiner Beerdigung eingeladen wird. Er sei nach langer Zeit der Schmerzen und der Qual an einem inoperablen Hirntumor verstorben. Und sie verstand! Er hat sie nur vor seinem Leid bewahren wollen, vor der Belastung, die seine Krankheit im letzten Stadium mit sich brachte, als er auf Pflege angewiesen war, unfähig zu sprechen oder auch nur eine Regung zu zeigen. Und sie liebte ihn noch viel, viel mehr. Denn dies war seine wahre Liebe! |
| Darket | -ohne Worte- *Mit Tränen in den Augen* |
| Seraphim | Ben liebt Anna Glaubt Ben jedenfalls. Jeden Tag fragt er sich aufs neue ob er sie wirklich liebt. Ben ist sich so unsicher. Er ist gerne mit Anna zusammen, aber auch nur mit ihr allein. Ben mag es nicht wenn andere dabei sind. Warum auch? Er hat ja Anna und braucht niemanden der sich über sie oder ihn lustig macht. Das tun sie doch alle... Bens Herz schmerzt wenn er nicht bei Anna ist, doch wenn er mit ihr zusammen ist, dann mag er Anna nicht mehr ansehen. Ben versteht sich selbst nicht. Wenn Ben ohne Anna ist geht es ihm schlecht, wenn Ben mit Anna ist dann behandelt er Anna schlecht. Ben weiß nicht was er tun soll. Ben hasst sich selbst dafür das er Anna so schlecht behandelt und sich sogar für sie schämt. Und Ben ist unglaublich wütend auf sich selbst eben weil er Anna so schlecht behandelt. Ben sagt sich selber, dass all das eh nur ein Spiel ist. Er ist ja noch so furchtbar jung. Doch im nächsten Augenblick sehnt Ben sich nach Beständigkeit, danach Anna zu heiraten, mit ihr wegzugehen und sein ganzes Leben mit ihr zu verbringen. Doch das würde Anna nie tun. Ben würde ihr irgendwann langweilig und sie würde sich jemanden neues, besseres aussuchen. Glaubt Ben. Nach zwei Jahren hält Anna es nicht mehr aus. Sie trennt sich von Ben. Ben glaubt zu sterben. Sein erster und letzter Gedanke an einem Tag ist die Frage an ihn selbst, warum all das so geschehen ist und warum er Anna nicht so behandelt hat wie er es eigentlich wollte. Ben und Anna sind heute Freunde. Glauben Anna und Ben. Aber Ben ist sich da nicht so sicher... |
| psychochicken | [SIZE=1]Anna liebt Ben[/SIZE] Bens bester Freund hat Geburtstag und feiert mit ein paar freunden in seinem Stammlokal. Da Anna ihr Wochenende mal wieder bei Bens Schwester verbringt, ist sie auch dabei. Und dieser Abend ist richig schön, alle verstehen sich gut und haben ihren Spaß. Schließlich fahren sie mit der Straßenbahn nach Hause. Und dieses eine mal sitzt Ben neben Anna. Aber sie ist müde, kramt ihren Discman hervor und schließt die Augen. Doch da hört die Musik auf - Ben will sie ärgern indem er auf den Tasten rumdrückt. So geht das eine zeitlang bis Anna ihm den Arm über die Schulter legt und sagt: "Ja, ich hasse dich doch auch!" Und sie kann es kaum glauben, doch für eine Weile legt er seinen Arm auch auf ihre Schulter und grinst. Nichtigkeiten, die die Welt bedeuten... Doch dieser Moment sagt alles über Ben und Anna. |
| meus | Ben liebt Anna. In diesen unendlichen Momenten, in denen nur zwei Menschen existieren, in denen die Nähe eines jeden zu einer Einzigen wird. In diesen Momenten, Vergessen des Vergangenen und dem Zukünftigen, nur im Jetzt. Nicht Anna zu binden, sie nur zu fühlen, zu erkennen, zu erfahren. Doch wie alles sind auch diese Momente vergänglich. Nichts wird mehr übrig bleiben. Sie wird sein Leben nicht beeinflussen, wird nur eine Erinnerung sein. Anna liebt Ben. In diesen unendlichen Momenten, in denen eine Mauer bricht und sich zwei Seelen berühren. In diesen Momenten, frei und einmalig. Nicht Ben zu binden, ihn nur zu genießen, zu erleben, zu lieben. Doch wie alles sind auch diese Momente vergänglich. Irgendwann werden es vielleicht nur noch Erinnerungen sein. Er hat ihr Leben beeinflusst, sie wird niemals frei von ihm sein. |
| Kildare | [U]Ben und Anna[/U] [I]Ein Ferngespräch[/I] Sie hatte seine Nummer gewählt, die Nummer des fernen Bruders, eigentlich nur, um ihn zu fragen, wie es ihm ginge, kurz, bevor er es ihr gleichtun konnte, denn sie wollte nicht lügen. "Anna." Im Hintergrund hörte sie andere Menschen. Er war immer so fahrig, beschäftigt, verstörend viel unter Menschen für sie, die Einsiedlerin. "Ich wollte nur..." "Wart' mal." Und sie hörte noch, wie der Hörer weitergegeben wurde. "Anna." Das war Ben. Ben. Der Name explodierte hinter ihrern Schläfen. Sie räusperte sich. "Wie geht's dir." Dann halt er. Wo war der Unterschied? "Gut. Was machst du?" "Nichts." Nichts außer an dich denken und daran ersticken. "Ähm, ja." Schweigen. "Was machst du?" Sie konnte die Stille am anderen Ende der Leitung nicht ertragen. Sie wünschte sich sehnlichst, er hätte ihr etwas zu sagen gehabt. "Och, dies und das, bisschen studieren. So'n Zeug." "Prima." sagte sie, auch wenn gar nichts prima war, weil er nicht redete und sie nicht reden konnte. "Kommst du noch mal? Ich meine dieses Jahr?" "Nein." Warum auch? Ihr Bruder kam wunderbar ohne sie zu recht. Und Ben? Den wollte sie sehen, aber er sie nicht. Nicht wirklich. "Oh." Pause. schon wieder Pause. Anna hätte gern aufgelegt. Aber auch wieder nicht, schließlich konnte sie so seine Stimme hören, sein Atmen. In ihren Tagträumen hatte sie viel mit ihm geredet, darüber, wie sehr sie seine Wärme genossen hatte und wie schnell er wichtig für sie geworden war. Dem lebenden, echten Ben, der sie abweisen konnte, abweisen würde, hätte sie so etwas nie gesagt. "Anna, dann komm' ich halt." Er klang beinahe fröhlich. "Was? Wohin?" Sie stockte. Was wollte er von ihr. "Zu dir. Dich besuchen. Wir wollten doch noch einen Video-Abend machen." "Bei dir." "Aber du willst ja nicht herkommen. Dann seh' ich mir halt deine Stadt an." Und er lachte ein bisschen befangen. "Gut. Bis dann." "Ich ruf' dann an und sag' dir, wann ich ankomme." Und hinter diesen Worten schien die Frage zu lauern: Holst du mich ab? "Ja." Anna legte auf. Ihre Hände zitterten. ben würde kommen. Ja, es wäre nur ein Urlaub, eine günstige Möglichkeit, etwas anderes zu sehen zu bekommen. Aber er wäre bei ihr. Er wäre bei ihr. Ben atmete tief durch. Er hatte mit Anna geredet. Endlich. Seit Wochen hatte er es sich vorgenommen und es dann doch nicht getan. Er würde Anna wiedersehen. Es war vollkommen wahnwitzig zu einer beinahe Fremden in eine fremde Stadt zu fahren, aber das war ihm egal. Denn dort, am Bahnhof, wartete Anna. |
| Weltenbummler | ben liebt anna "ich liebe dich"flüstert er ihr ins ohr. die anderen sitzen auf dem boden, nur sie beide etwas weiter hinten, nur anna betielligt sich von zeit zu zeit mit zwischenrufen an der politikkritischen diskussion der anderen.ben hat keine ahnung von politik, sagt er selbst. ist ja auch ok. ben hat einen arm um ihre taillie gelegt. "ich liebe dich auch" auch anna flüstert, sie lächelt. sie kann gut schauspielen, ben glaubt es ihr, er liebt sie, sie schimpft sich lügnerin. aber warum nicht? nein, sie liebt ihn nicht. er schaut gut aus, denkt sie, die hellen haare, die dunklen augen, das scharf geschnittene gesicht, der schöne mund, die grade nase, die weissen zähne, sportlicher körper. und er ist nett, zuvorkommend, aber sie liebt ihn nicht. hat ihn nie geliebt. es fing damit an das anna sich fragte ob sie ben kriegen könnte. und er war mehr als glücklich darüber. er mochte sie schon lange, sie hatte das nur nie mitbekommen, villeicht war sie wirklich so unsensiebel wie immer alle sagten. vieliecht sollte sie ihm sagen das sie ihn nicht liebte. aber wollte sie auf die streicheleinheiten am abend verzichten..? nur weil sie nicht mehr für ihn emfand konnte sie doch dennoch geniessen... er küsste sie, sie lächelte. nein, sie würde es ihm nciht sagen. das hätte keine vorteile für sie. _________________________ "natürlich liebst du ihn, und natürlich wirst du ihn heiraten!!!" jasmin klang sauer, fast drohend. jasmin ist annas beste freundin "wielange seid ihr schon zusammen? 3jahre? 4? hör mal, er liebt dich, er legt dir den himmel zu füssen! er hat geld, er amcht kaierre, und er will dich heiraten!!!!!" anna nickte. warum nicht?! er hat geld. er hat einen eigenen betrieb der prima geht. warum sollte sie nciht davon provitieren das er sie liebte? warum ihn nciht heiraten? warum auf all das verzichten...?!?! sie hatte ja tags die arbeit, müsste ihn ja nciht immer sehen, abends konnte sie sagen sie ginge mit freundinnen nochetwas essen... "ja, du hast recht jasmin"sie lächelt. sie kann wirklich gut schauspielern!"natürlich,klar. endschuldige, ich bin so durcheinander...vor glück"... __________________ "Du könntest dich auchmal um die kinder kümmern, ich wollte heute abend mit jasmin weg!" anna schreit fast, anna ist sauer. sie denkt an den netten jungen mann von heute morgen, der sie in 2 stunden im café treffen wollte... "ich habe gearbeitet anna! arbeit, weisst du überhaubt was das ist?! den ganzen tag bist du zuhause, spielst nur mit den kindern..." ben war auch sauer. weil er nciht in ruhe lesen konnte. anna knallte die vase auf den boden die neben ihr auf dem tisch stand. "du..du.." sie zitterte vor wut. tommy kam angekrabbelt, "mama,windel,aa.." "die kinder kennen dich garnicht, spiel dochmal mit ihnen! wenigstens das!" ben stöhnte "anna... ich habe GE-AR-BEI-TET." Anna sah ihn wütend an. diese coolness regte sie auf. sie drehte sich um, ging zur spüle nam einen lappen und wischte die schreben auf. dann wusch sie tommy, und verbrachte den abend damit den kindern etwas vorzuselesen. _________ beim ersten. bummler. . |
| Kleines Ich | Anna liebt Ben.Seit Monaten schon.Jeden Donnerstag trafen sie sich.Was sollte sie denn tun?Doch eines Donnerstags geschah es: Ben küsste Anna.Anna war glücklich aber auch ängstlich.Verarschte er sie auch nicht? Und weil sie die Situation nicht überblicken konnte lief sie weg. Ben liebt Anna.Seit Monaten schon. Jeden Donnerstag trafen sie sich.Was sollte er denn tun? Er fasste den Entschluss ihr seine Liebe zu gestehen. Er tat es. Es war wunderschön. Aber dann lief sie weg. 2 Jahre später Ben beschimpft Anna. Sie liebt ihn schon lange nicht mehr, aber es verletzt trotzdem. Was macht sie denn? Nur wegen der Klamotten? |
| Kildare | [B]Ben liebt Anna ?[/B] Ben liebt Anna sehr. Er will immerzu bei ihr sein. Er folgt ihr. Er tut. was sie sagt. Anna ist seine erste große Liebe. Und sie ist seine erste Freundin. Ben möchte alles richtig machen. Anna, sein Abgott, seine Liebste, sein Idealbild steht auf dem Podest seiner Zuneigung. Und sie hat Höhenangst. |
| Solitaire noir | Ben liebt Anna Ja Ben liebte Anna... Sie war ein tolles Mädchen, das Mädchen von dem er immer geträumt hatte und es sogar heute noch Jahre später tat. Doch er wagte es nicht ihr das zu gestehen. Denn zum einen hatte sie einen festen Freund, zum anderen behauptete Annas bester Freund Ben hätte bei ihr keine Chance, als er ihn fragte. Eines Tages waren beide bei einer Geburtstagsfeier eingeladen. Man spielte Flaschendrehen. Anna musste eine Frage beantworten. Ben liebe ich, das sagte sie in etwas anderen Worten. Ja Ben war überglücklich . Aber was sollte er tun? Als er kurz darauf die gleiche Frage beantworten musste, verweigerte er die Antwort. Denn da war noch immer Annas Freund. Mit dieser Situation war er damals überfordert. Er tat so als sei nichts geschehen. Bald waren Sommerferien und sie sahen sich nichtmehr. Als die Schule wieder begann, ließ Anna sich in eine andere Klasse versetzten. War er der Grund? Er glaubte ja. Der Kontakt verlor sich, sie sprachen nicht mehr miteinander. Es tat ihm weh. Dann ging sie von der Schule ab und sie war komplett verschwunden aus seinem Leben. 2 Jahre später sah er sie wieder. Sie hatte sich total verändert, selbst ihre beste Freundin von früher erkannte sie kaum wieder. Sie hatte alle ihre Grundsätze über den Haufen geworfen. Und vor allem war sie Mutter geworden und er war Luft für sie......Trotz allem war Anna noch die hübscheste Frau, die er kannte. Sein Herz tat ihm wieder so weh. Noch heute weint er wegen seiner Dummheit von damals, als er einen der größten Fehler seines Lebens machte in dem er nichts sagte. Sie war die Frau seines Lebens gewesen. Nun war sie gegangen, für immer. |
| more | [COLOR=crimson]Anna liebt Ben[/COLOR] Anna steht in der Disko... Sie hat sich mit ihrem Freund verabredet, den sie erst seit wenigen Wochen kennt. Ein großer Mann und ein Mann mit vielen Freunden. Und sie? Sie steht auf dem Abstellgleis. So hatte sie sich diesen Abend nicht vorgestellt. Sie drängt sich etwas zwischen seine Freunde und lächelt unbeholfen. Eigentlich müsste sie doch seine ganze Aufmerksamkeit bekommen, eigentlich müsste er doch ihre Hand halten... Er bedenkt sie mit einem flüchtigen Blick, und wendet sich wieder seinen Gesprächspartnern zu. Irgendwie kommt Anna sich hilflos vor. Sie sieht sich hilfesuchend um, doch nur das Gesicht ihrer Freundin, mit der sie gefahren ist entdeckt sie. Und dieses Gesicht sieht sie etwas verwirrt an... Schamesrot wendet sich Anna wieder ihrem Freund zu. Er sieht sie an... Dann breitet sich ein Grinsen auf seinem Gesicht aus... Er packt sie, schleudert sie in die Mitte und lacht sie aus. Verletzt und beleidigt sie vor allen Anwesenden. Er lacht über Annas körperliche Schwächen und stellt sie zu seinem Amüsement bloss. Anna möchte am liebsten im Boden versinken. Was ist nur in ihn gefahren, warum nur? Nach einiger Zeit stellt ihr Freund sie einem Bekannten vor... Ein junger Mann, er schaut schüchtern, zurückhaltend. Höflich gibt er ihr seine Hand, seine Augen berühren den Grund ihrer Seele... Und die ganze Nacht hallt es durch Annas Kopf, diese vier Worte:"Hallo, ich heiße Ben...." Ben und Anna sind bis heute ein Paar und Anna hatte die beste Entscheidung ihres Lebens gefällt... |
| Kildare | Ben liebt Anna Oh ja, Ben liebt Anna. Er könnte den Tag damit verbringen, sie anzusehen, ihre tiefgrünen Augen zu bewundern, die wie alte Jade schimmern. Wenn er ihre Schritte auf dem Flur hört, schlägt sein Herz schneller. Und wenn sie sich auf die Lehne seines Sessels setzt, eigentlich ehr schmiegt, bleibt es beinahe stehen. Anna, mit ihrer Sahnehaut und der Samtstimme, die nach Zimt und Kardamon duftet oder manchmal nach Vanille, wenn sie gebacken hat, schafft mühelos, was ihm selbst nie gelingt: Sie vertreibt alle Gedanken-bis auf den Gedanken an sie. Ben unterhält sich gern mit Anna, der es verwirrend gut gelingt, bei Gesprächen gleichzeitig zuzuhören und näher zu kommen, bis ihre Knie seine beinahe berühren. Manchmal streicht Anna ihm über den Rücken, balgt sich mit ihm um die Fernbedienung oder wärmt ihre Hände an seinem Nacken. Aber irgendwie weiß er nicht, ob sie zulassen würde, dass er sie dann in die Arme nimmt oder ihre Hand hält. Er hat viele seltsame Dinge über Anna gehört und sie selbst gibt ihm auch noch Rätsel auf. Abends, je dunkler es wird, desto näher kommt sie, tagsüber aber weicht sie vor den meisten Berührungen zurück, fast so, als hätte sie Angst ertappt zu werden oder als wäre er ihr zuwider. Also begnügt sich Ben mit dem, was er hat, seiner Freundin Anna, der Seltsamen. Anna liebt Ben Man hatte ihr im vorhinein eine Menge über ihn erzählt, wie intelligent er sei und wie vergesslich und dass sie nicht versuchen brauchte, sich mit ihm ernsthaft zu unterhalten, denn dafür wäre sie ohnehin zu dumm. An diesem ersten Abend blieb sie deshalb zunächst stumm. Später dann begannen sie miteinander zu reden, über Filme, die sie beide mochten, über das, was eine Familie ausmacht und Anna konnte sich nicht mehr vom seinem leuchtenden Blick lösen. Seitdem versucht sie, Ben nahe zu sein. Sie trifft sich mit ihm, sie kocht für ihn, sie schickt ihn spät in der Nacht nach Hause und verlässt manchmal so gar erst in der Morgendämmerung seine Wohnung. Wenn er dann so etwas sagt wie: "Schau Anna, die Vögel begrüßen dich.", spürt sie diesen Kloß in der Kehle. Das ist ihr Ben, der einzige Mann, bei dem so ein Satz nicht vollkommen bescheuert klingt. Das ist ihr Ben? Nein. Langsam akzeptiert sie, dass sie für ihn nicht mehr ist, als eine Freundin. Es ist gut, seine platonische Freundin zu sein. Sie hätte mehr gewollt. Sie hätte sich gewünscht, morgens nicht gehen zu müssen und abends hätte sie ihm gern wirre Zärtlichkeiten ins Ohr geraunt. Er würde über diese Vorstellungen bestimmt lachen. "Anna." würde er sagen," Wir sind doch vernünftig. Wir sind Freunde. Das ist viel mehr und geht nicht so schnell vorbei." Nie, egal, wie weit sie sich vorbeugte oder die Lider schloss, hat er versucht, sie zu küssen. Er hat sie auch nicht umarmt, wenn sie sich auf dem Fußboden wälzten, um zu klären, wer die Fernbedienung bekam. Dabei geht es ihr nicht um die Fernbedienung. Sie will Ben spüren. und sie weiss genau, dass er sich nichts dabei denkt. Sonst hätte er es gelasssen. Sie glaubt, dass er ihr keine Hoffnungen machen würde, wenn er wüsste, was sie fühlt. Sie ist minderwertig, er hat etwas besseres verdient - Er ist so einer, der eine schlanke, schöne, kluge Freundin hat, weil ihm die bessere Zukunft ins Gesicht geschrieben steht. Anna liebt dieses hohlwangige Gesicht. Sie ist nur auf eine pummelige Art und Weise hübsch. Verglichen mit ihm ist sie auch nicht intelligent. Sie kann ihm nichts bieten außer Vanilleplätzchen. Im Grunde sollte sie froh sein, dass er sich überhaupt mit ihr abgibt. Also stiehlt Anna sich hier und da eine Berührung und versucht, dankbar zu sein. Denn Ben ist ihr Freund. |
| psychochicken | Nachdem sich Anna so viele male eingeredet hat, sie hätte diese ben-sache hinter sich, hat sie jetzt das alles erdrückende gefühl, als sei das ganze nun ohne ihre zustimmung beendet worden. seine art, sie wie abschaum zu behandeln. neben ihr zu sitzen und von seiner noch-nicht-aber-fast-freundin zu erzählen. und diese szene bei ihrem onkel. die drei sitzen in dessen wohnzimmer und reden über ein thema, bei dem sich anna wiedereinmal wie der letzte idiot vorkommt. dann meint der onkel: "ben, kommt nicht gleich dein bus?" der springt auf, schnappt sich jacke und tasche und ist auch schon weg. und da steht anna, ihren mantel in der hand. zu spät. als sie den gehweg erreicht, sieht sie ben 50 meter vor sich laufen. [I]ja, so ist das zwischen ihnen.[/I] es gab viele sachen dieser art, und auch bei diesem zusammentreffen gab es auch schöne momente. und dennoch hat anna das gefühl, dass es hoffnunglos ist. bens arche noha ist ohne sie losgefahren. und jetzt? ertrinken... |
| Schattenlied | Anna liebt [i]Anna[/i] Anna sitzt heute noch einmal vor dem gleichen Fenster, vor der gleichen Birke, die wieder ihre Blätter verliert und in einem heftigen Herbssturm gegen das Fensterglas peitscht. Anna denkt immer noch täglich an [i]Anna[/i] und sie ist sich sicher, dass [i]Anna[/i] das auch weiß. Es ist fast ein Jahr her, nun, noch nicht ganz und Anna ist jetzt schon mit ihrem Sylvesterplanungen beschäftigt, damit sie bloß nicht allein ist, am Ende dieses Jahres. Vieles hat sich geändert, seit dem sie [i]Anna[/i] kennen gelernt hat und vieles ist gleich geblieben. Trotz des Schmerzes ist sie glücklich, dass [i]Anna[/i] ein Teil ihres Lebens war, irgendwie, und das sie wohl immer in einem kleinen Kämmerchen in ihrem Herzen sein wird. Auch wenn Anna jetzt wieder weint, gibt es eigentlich keinen Grund mehr traurig zu sein. Ein schöner morgiger Tag wartet auf sie, ein noch schönerer zwei Tage später. Und überhaupt ist alles viel heller als in der Zeit mit oder besser ohne [i]Anna[/i]. Anna geht es gut. Und [i]Anna[/i]? [i]Anna[/i] wird wohl allein in ihrem Zimmer sein, genauso allein wie Anna, aber wird sie auch so glücklich in ihrem Herzen sein? Sie wird zusehen, wie alles um sie herum zerfällt, weil sie entweder zuviel oder gar nichts geben wollte und irgendwann werden auch aus ihren Augen Tränen kullern, versteckt und einsam. Was hat sie noch? Sie ist da, wo Anna war, an einem Ort, an dem die Sonne nicht mehr scheinen kann. Da, wo alle allein sind und das Salz der Tränen in ihren Wunden brennt. Anna ahnt es und [i]Anna[/i] tut Anna Leid. Aber Anna weiß auch, dass [i]Anna[/i] leiden muss, um irgendwann wieder aufzustehen und sagen zu können: Hier bin ich wieder, Welt! |
| psychochicken | heute hat ben anna angerufen. ihr letztes telefonat war schrecklich gewesen. ben sagte, er habe den kalender, dem sie ihm zum geburtstag geschenkt hatte, zwar ausgepackt, aber die plastikfolie noch nicht entfernt. na toll. nachdem sie ihn gestern um eine adresse gebeten hat, ruft er sie heute zurück. fragt, wie es ihr geht. nicht so gut - annas noten sind schlechter geworden. "wie geht's dem kalender? lass mich raten, du hast ihn immer noch nicht aufgemacht..." doch, hat er und so wie es sich anhört findet er ihn wirklich gut. ach ja die adresse... "wie geht es dir denn, ben?" "ach ja, gut, doch. wie geht es dir denn abgesehen von den noten?" "ach. hm. nee, eigentlich nicht so toll. hmpf." "warum...?" "soll ich das jetzt wirklich erzählen?" ben sagt "ja, leg los" und anna freut sich wie ein schneekönig. plötzlich wird ihr bewusst, dass ben von seinem handy angerufen hat-also ruft sie ihn zurück, nicht ohne sich zu freuen, dass er die kosten in kauf genommen hätte. und erzählt von ihren problemen mit den mitschülern, dass sie sich ausgeschlossen fühlt. und ben meint schließlich meint "lass den kopf nicht hängen. bleib so wie du bist." glaubt sie fast im falschen film zu sein. was ihren geburtstag betrifft, weiß er noch nicht 100%ig ob er kommen wird. "aber ich würde echt gerne dabei sein. doch, eigentlich müsste es gehen. fange jetzt an fürs ticket zu sparen." "danke, mein guter alter ben, dass du mich aus dem zweifeln der letzten zeit befreit hast" denkt anna und lächlet und lächelt und lächelt. |
| Amygdala | Ben liebt Anna. Ben liebt Anna, seit er sie das erste Mal gesehen hat. Im Frühling. Einen Monat vor der Geburt seiner Tochter. Bens Frau mag Anna nicht. Die beiden sind sich fast ähnlich, wenn sie nebeneinander stehen. "Ich bin Anna" sagt Anna. "Ich bin schwanger" sagt Bens Frau. Anna wundert sich. Das sieht man doch...? Anna hat im Sommer Geburtstag. Als es schon wieder hell wird, umarmt sie Ben. Ben, der ihr aus dem Weg gegangen ist. Als er sie küßt, fühlt es sich so selbstverständlich an. Sie erschrickt. Sie läuft weg. Sie gehen sich wieder aus dem Weg. Im Winter treffen sie sich zufällig. Und Ben erzählt, was in ihm vorgeht. In dieser Nacht friert Anna nicht. Die Freunde schütteln den Kopf. Alle raten Anna davon ab, sich auf so etwas einzulassen. Aber Anna hört nicht. Sie läuft durch die Straßen, durch den grauen Schnee. Alles ist schön. Vier Wochen später sagt Ben "Ich liebe Dich". Dann ist er weg. Anna geht aus, aber sie sieht ihn nie. Es wird Frühling. Kein Zeichen von Ben. Im Sommer glaubt Anna, daß er nie wieder kommt. Und bis zum nächsten Sommer sucht sie Ben in anderen. Aber da ist er nicht. Im nächsten Herbst hat Annas Freundin Geburtstag. Plötzlich steht Ben in der Tür. Anna erschrickt. Ben erschrickt. Sie sprechen miteinander, als ob nichts gewesen sei. Stundenlang. Und endlich, endlich fragt er. Anna wartet auf Ben. Wenn er bei ihr ist, läßt sie Musik laufen, damit sie das Summen seines Telefons nicht hören muß. Bens Frau hat keine Geduld. Anna hat Geduld. Sie wartet und baut ihr Leben um wenige Stunden. "Wie hätte ich ihn denn wegschicken sollen?" fragt Anna ihre Schwester. Anna liebt Ben. |
| espenlaub | [U]Ben liebt Anna [punkt][/U] Lichter huschen an den Fenstern vorbei, die Nacht scheint sich zu bewegen. Die kleinen Halogenlichter im InterCity spenden fahles Licht, der Raum an sich scheint vollkommen stillzustehen, nur hin und wieder ein Geräusch von Metall auf Metall. Es ist kurz vor zwölf Uhr, der Zug hat Verspätung, über 35 Minuten. Es hat niemanden gestört. 1 und 2 sind eingeschlafen, beide Ben gegenüber sitzend. Anna schläft auch. Sie lehnte zuerst an seiner Schulter, er streichelte ihr Haar, nun ruht ihr Kopf in seinem Schoß. Der Schaffner tauscht Reservierungsplaketten aus, belächelt die vier schwarzgekleideten Gestalten kurz und geht weiter. Nur Ben ist noch wach. Annas Atem geht ruhig, ihre Hand hält seine fest umschlossen. Sie sieht so wunderschön aus wenn sie schläft, so... ruhig, friedlich. Ihr Make-Up ist teilweise verwischt, er lächelt knapp, fährt ihr sanft durch die Haare. In seinen Ohren klingelt es noch, das Konzert was wunderschön. Im Grunde genommen war es ihr erstes gemeinsames. Fast lautlos summt Ben "Wenn Du gehst", wendet den Blick nicht von Anna ab. Ob er glücklich ist? Ob sie glücklich ist? Er weiß nur eines: Ben liebt Anna. |
| Auri | Der warme Wind fährt Anna durchs Haar als sie aus dem Flugzeug steigt und den kleinen Flughafen betritt. Anna hat keine Ahnung was sie erwartet, sie will das erledigen, was sie zu erledigen hat und dann schnell wieder weg. Anna blickt auf die Wartenden draußen. Wer wird dieser Ben sein, der sie abholen soll? Anna nimmt ihren Koffer und geht schüchtern los. Da kommt jemand auf sie zu und sagt: Du musst Anna sein! Ich bin Ben. Und reicht ihr die Hand. Anna blickt Ben an. Sein Gesicht ist etwas verschlossen, pflichtbewußt. Ben packt Annas Koffer und schleppt ihn zum Auto. Anna genießt die Fahrt, schaut sich die kleine Insel an und denkt an das, was sie alles erledigen muss. ………..ein paar Tage später……… Ben und Anna fahren über die Insel und Ben zeigt ihr alles. Ein anderes Leben in einer anderen Welt. Sie fahren an kleinen Krämerläden vorbei und die Sonne scheint. Anna fühlt sich wohl. Die Menschen schauen Anna skeptisch und neugierig an wie eine Außerirdische. Anna muss lachen und Ben lächelt sie an. Seine dunklen Augen sind voller Sehnsucht und so warm…….doch das merkt Anna nicht. Anna möchte baden und Ben sucht eine schöne Stelle für Anna aus. Anna genießt das türkisblaue Wasser und fragt Ben, ob er nicht auch baden möchte. Nein, Ben wartet im Auto auf Anna. Anna wundert sich kurz und schwimmt durch das glitzernde Wasser. ……..noch ein paar Tage später……. Ben und Anna sitzen auf der Schaukel, trinken Rotwein und beobachten die Sterne. Sie unterhalten sich über Gott und die Welt und über die Liebe. Erzählen sich ihre Geschichten. Und merken wie ähnlich sie sich doch sind. Morgens um 6 gehen beide in ihre Zimmer. Anna kann nicht einschlafen weil ihre Probleme sie nicht einschlafen lassen. Ben liegt auch wach und denkt an Anna. Anna ist nervös und steht wieder auf und geht zur Schaukel und raucht eine Zigarette. Sie fühlt sich überhaupt nicht wohl. Dann geht sie ins Wohnzimmer um ein Telefonat zu erledigen. Ben schreckt aus dem Schlaf. Anna erschrickt, sie hatte Ben nicht im Wohnzimmer erwartet. Anna will wieder gehen doch Ben sagt sie soll bleiben. Ben weiß von Annas Problemen und er ermutigt sie, ihr Telefonat zu erledigen. Anna tut es und sagt Ben er solle ruhig weiterschlafen. Ben sagt: „Wenn du nicht schläfst, schlafe ich auch nicht, schließlich wohnen wir seit einer Woche zusammen und ich bin deswegen für dich verantwortlich.“ Anna lächelt. Ben hat soviel Mitgefühl. Ben versucht Anna Mut zu machen und Anna blickt durch die gläserne Fensterfront auf das Meer. Sie beobachtet das Wellenspiel. Das Rauschen beruhigt sie. Anna redet noch lange mit Ben und dann geht sie schlafen. ……..noch ein paar Tage später…….. Der letzte Tag ist gekommen. Anna ist inzwischen aufgefallen, dass Ben ein attraktiver und liebevoller Mann ist. Sie beobachtet ihn heimlich, möchte ihm am liebsten über das lockige weiche schwarze Haar streichen. Anna sitzt in ihrem Sessel und Ben lümmelt auf seiner Couch. Anna denkt wie ein altes Ehepaar. So vertraut und nah und doch so weit entfernt. Anna fragt Ben ob er etwa wieder einschlafen will. Ben sagt ja er ist müde. Anna wirft ein Kissen nach Ben. Ben wirft es zurück. Anna denkt sich jetzt oder nie. Sie sagt zu Ben: „Ich weiss genau, wie ich dich dazu bekomme, dass du nicht einschläfst“ und kitzelt ihn durch. Beide lachen und aufeinmal hält Ben Anna fest. Es ist sehr still und Anna schaut Ben in seine dunklen Augen. Ben sieht Anna an und versinkt in ihren blauen Augen. Sie halten sich sehr lange fest. Anna war seit ein paar Tagen so erleichtert. Sie hat sich gefreut, so liebe Freunde gefunden zu haben und gedacht nun beginnt ein neues Kapitel in ihrem Leben. Die Insel wird sie vielleicht irgendwann mal wieder besuchen. Und da macht Ben ihr einen Strich durch die Rechnung. Das hatte Anna nicht erwartet. Anna schlägt daher vor, Freunde zu bleiben und entweicht Bens Versuchen, sie zu küssen. Ben sagt es ist eh zu spät und dann ist alles out of control. ……..Abschied…….. Ben hat Annas Koffer gepackt. Anna ist noch ganz benommen. Auf einen Schlag hat sich ihr ganzes Leben verändert. Anna hat noch gescherzt und Ben hat mit einer Bestimmtheit gesagt, die wahre Liebe kann man nie vergessen. Anna denkt, er redet sich etwas ein. Sie möchte sich keine Illusionen machen. Sie hört Ben wie er nach ihrem Ticket fragt. Ach ja das Ticket. Sie hat keine Kraft und Ben nimmt es und geht es bestätigen. Anna nimmt sich vor, stark zu sein und ja nicht zu weinen. Doch ein dicker Kloß sitzt in ihrem Hals. Anna liebt Bananen, vor allem diese kleinen süssen. Und Ben gibt ihr einen kleinen Baum mit, wickelt ihn sanft ein und sie packen ihn in Annas Koffer. Ben sagt: Lass ihn niemals sterben! Dann bringt er Anna zum Flughafen und sie checkt ein und gibt ihren Koffer ab. Ben sagt, sie hätten noch eine halbe Stunde Zeit und sie fahren einfach wieder weg. Anna unterdrückt ihre Tränen und auch Bens lange Wimpern schimmern verdächtig. Sie halten sich lange fest bis Ben wieder Richtung Flughafen fährt. Anna fragt Ben wie sie es schaffen soll, stark zu sein. Ben sagt du musst dich ganz fest konzentrieren. Die Maschine, die Anna wegbringen soll, ist schon gelandet. Ben fährt immer langsamer und sagt er will nicht dass Anna geht. Anna sagt beeil dich sonst schaff ich den Flug nicht. Anna gibt Ben noch einen Kuss und dann fährt Ben schnell weg. …….Monate später….. Schon lange ist Anna wieder zu Hause. Ihre Telefonrechnungen sind ins unermessliche gestiegen, aber das ist Anna egal. Wichtig ist nur eins: Ben kommt bald. Anna kann es kaum erwarten. Alles ist vorbereitet. Anna hat ihre Freundin geschnappt und am Flughafen Leute angesprochen, die ihr die Papiere mitgenommen haben. Ben ruft Anna an und sagt er kommt bald. Und dann ist alles aus. Anna hört nichts mehr von Ben. Die Wochen gehen ins Land und Anna versucht alles um Informationen über Ben zu erhalten. Irgendwann macht ein Freund ihn ausfindig und erzählt Anna, dass er nichts mehr von Anna wissen will und einen Job angefangen hat. Für Anna bricht eine Welt zusammen. Sie wünscht sich sie wäre tot. Sieht keinen Sinn mehr im Leben, keinen Spaß. Alles ist nur noch grau und Anna hat keine Kraft mehr für die täglichen Kämpfe des Lebens. Und Anna versteht es nicht. Tausend Fragen und keine Antworten. Anna hat geglaubt es ist die wahre Liebe, wie konnte sie sich nur so täuschen. Sie lebt ihr Leben dahin, beschließt alle Gefühle aus ihrem Leben zu verbannen und denkt Liebe ist nur Illusion. Von der man nur einen Hauch zu spüren bekommt, ein kleines Stück wo man mal dran riechen darf. Verlieben kann sie sich nicht mehr. Die wahre Liebe findet man nur einmal im Leben. ……2 Wochen später…….. Anna beschließt wie durch eine Eingebung noch einmal auf der Insel anzurufen, auf der Ben jetzt arbeitet. Nach 3 Versuchen bekommt sie ihn tatsächlich ans Telefon. Auch Ben hatte Angst, Anna anzurufen. Ben war überglücklich über Annas Anruf. Er hatte nicht den Mut, Anna zu sagen, dass er das Geld für den Flug selber verdienen wollte. Er kannte Anna ja und ihre impulsiven Reaktionen. Er wollte Zeit verstreichen lassen und dann wusste er nicht mehr, wie er es ihr sagen sollte. Anna und Ben haben sich ausgesprochen. Ben hat gesagt er möchte keinen Tag mehr ohne Anna leben. Und dass er die wahre Liebe nie vergessen kann. Ben ging es sehr schlecht, Anna hat es an seiner Stimme gehört. In Zukunft will Ben nichts mehr allein regeln und Anna vertrauen. Anna hat beschlossen zu Ben zu fliegen und ihn endlich nach Hause zu holen. |
| Sethose | ....Nun war es soweit, Panik macht sich in Bens Gedanken breit. Anna sieht zu ihm auf aus ihren lieben, unschuldigen Augen und erklärt ihm, dass sie ihn liebt. Ben wusste, dass dieser Moment unausweichlich war, doch hatte er gehofft, dass ihm noch mehr Zeit blieb. Er versucht den Moment zu überspielen, lächelt sie charmant an und versucht mit Phrasen den Moment zu entwaffnen. Selbst in seinen Ohren klingt sein Gerede hohl und abgedroschen. Er schaut ihr wieder in die Augen und kann seine eigenen Gedanken in ihnen lesen, er sieht ihren Schmerz, ihre Enttäuschung. Seine Gedanken drehen sich im Kreis. Warum ist er in diesen Dingen so unfähig? Warum schafft er es nicht seinem Herzen zu folgen, sich einzulassen? Er hatte einmal geliebt....es war lange her und endete schmerzhaft, danach hatte er es nie wieder geschafft sich einzulassen. Er denkt an seine Grundsätze, an Disziplin und Selbstbeherrschung...Liebe macht dies alles zunichte, sie verleitet dich zu törichtem Verhalten, zu Schwäche! Er gibt sich einen Ruck und schenkt Anna ein dünnes Lächeln. Er sagt ihr, dass er sie anrufen wird und sie sich nicht so einen Kopf machen soll. Ben sieht, dass ihre Augen feucht werden und wendet sich schnell ab um zu gehen, er kann es nicht ertragen wenn Frauen weinen. In Gedanken plant er den Abend, er ist aufgewühlt. Er wird sich mit seinen Freunden treffen, feiern und sich betrinken...vielleicht wird er sich auch eine neue Anna suchen, wer weiß. Doch tief in sich spürt er seine Leere und er gibt sich Mühe seine Niedergeschlagenheit zu unterdrücken, es wird eine neue Anna geben, schon bald und es wird wieder so enden, weil es immer so endet. |
| Caitlyn | Anna liebt Ben.... oder zumindest sollte es doch so sein, denkt Anna. Gut, am Anfang ging alles furchtbar schnell - viel schneller als Anna sich das je hätte träumen lassen. Waren es wirklich nur 4 Tage zwischen Kennenlernen und Beziehung? Es muß wohl so sein, jedenfalls sagt das der Kalender. Und die erste Zeit war fast wie in den Büchern, die sie als Teenager so gerne gelesen hat: Spazieren gehen, lange Küsse, gemütliche Abende, ein Hauch Romantik - und das obwohl Ben fest behauptet nicht romantisch zu sein. Aber dann kommt da dieser Abend, an dem Ben zu viel getrunken hat. Er stellt Anna die Frage:" Liebst du mich?" Und Anna weiß für einen Bruchteil einer Schrecksekunde nicht, was sie jetzt sagen oder tun soll. "Oh Gott" ist das erste, was ihr in den Kopf schießt. Und dann, während ihr noch die Ohren summen, sagt sie etwas wie: "Natürlich, sonst wäre ich ja nicht mit dir zusammen." Bens Reaktion auf diesen Satz tut weh. Er sagt nämlich: "Boah, das war jetzt aber echt schleimig." Und während sie gegen die Tränen ankämpft, die in ihren Augen schwimmen, fragt sich Anna, warum er dann überhaupt erst die Frage gestelllt hat wenn er mit der Antwort nicht umgehen kann. Die beiden legen sich schlafen, jeder auf seiner Seite. Und Anna braucht sehr lange bis sich die Gedanken nicht mehr um diesen Moment drehen, bis der Schmerz in ihrer Brust nicht mehr so stechend ist, daß sie tatsächlich in den Schlaf sinkt. Heute weiß Anna, daß das der Anfang vom Ende war. Zwar hat sie es noch monatelang versucht, aber Ben war doch nicht der, für den Anna ihn in diesen ersten Wochen gehalten hatte. Und die Wahrheit, die sich an diesem Abend zum ersten Mal gemeldet hatte war nun einmal: Anna liebt Ben .... nicht. |
| Amy | Anna liebt Ben nicht... Hallo, ich bin Anna. Und ich liebe Ben nicht. Er weiß das, ich weiß das und wir haben es schon vielen erzählt. Aber sie glauben uns nicht. Ich weiß, Ben hat mich geliebt. Ob's jetzt noch so ist? Er zeigt es nicht und spricht nicht darüber. Das Einzige, worüber wir reden, sind diese Fragen. "Du bist doch mit Ben zusammen, oder Anna?" "Nein", erwiedere ich dann immer genervt. Warum verstehn sie das nicht? Anna liebt Ben nicht. Aber ich war weiß Gott dumm genug, ihn zu küssen. Liebe besteht nicht nur aus Küssen und Ben nicht nur aus... ja woraus eigentlich? Ach, ich weiß auch nicht. Sie machen es alle kompliziert. Anna liebt Ben nicht. Punkt. Anna liebt niemandem, doch einen, einen sieht sie anders an. Bemerken sie nicht, wie ich IHN anschaue? Dieses Dauergrinsen auf dem Gesicht. Sie können das Prickeln in meinem Bauch nicht spürn, aber vieleicht erkennen sie, dass die Röte, die in meinem Gesicht aufsteigt, nichts mit Cha Cha Cha oder Rumba zu tun hat. Das nicht zu sehn sind sie dumm genug. Vielleicht merkt ER es dann auch nicht. Anna liebt Ben nicht. |
| Caitlyn | Anna liebt Ben Schon am ersten Tag, als Anna Ben gertoffen hat, war sie von ihm fasziniert. Auch wenn sie eigentlich furchtbar schüchtern ist, hatte sie doch ihren ganzen Mut zusammengenommen und Ben angesprochen. Die kurze Unterhaltung hat ihr den Atem geraubt, aber Anna ist gut im Theater spielen, deshalb merkt man es ihr nicht an. Auch der zweite Tag, an dem Anna und Ben sich treffen, ist eigentlich ganz normal. Dank der gemeinsamen Freunde gibt es immer wieder eine Möglichkeit, sich unauffällig ganz nahe zu Ben zu stellen, sich mit ihm zu unterhalten. Der dritte Tag - oder eher der Abend - wird Anna für immer im Gedächtnis bleiben. Man feiert, trinkt guten Wein, Met oder Schnaps, und der Alkohol löst die Fesseln der Schüchternheit. Anna flirtet so heftig wie schon lange nicht mehr, und Ben macht fröhlich mit - es scheint sich da tatsächlich etwas anzubahnen. Leider wohnt Ben in einer anderen Stadt, daher werden Telefonnummern und email Adressen ausgetauscht. Während der nächsten Wochen laufen die Telefonleitungen heiß, glühen die Tastaturen. Ben und Anna lernen sich immer besser kennen, reden über Gott und die Welt. Anna hat das berauschende Gefühl, endlich jemanden gefunden zu haben mit dem sie sich wieder auf eine Beziehung einlassen könnte. Also nimmt sie all ihren Mut zusammen und fragt Ben ob er sich eine Beziehung mit ihr vorstellen kann. An dem Abend platzt die schöne Seifenblase - denn Ben hat eine Freundin. Zwar ist Anna für ihn sehr begehrenswert, doch die Beziehung mit seiner Freundin ist ihm zu wichtig. Anna ist unglücklich, aber wenn sie ehrlich ist hat Ben ihr niemals direkt gesagt, daß er solo ist. All die Momente, die Anna so bedeutsam erschienen, könnte man auch anders auslegen: und dann sind sie nicht mehr so knisternd und prickelnd sondern nur ganz normale Momente zwischen engen Freunden. Und hat er nicht des öfteren von einer Freundin gesprochen? War es nicht Anna, die diese Sätze bewußt so interpretierte, daß es halt nur eine ganz normale weibliche Bekannte sei, und nicht "die" Freundin? Also findet sich Anna damit ab, daß sie sich mal wieder von ihrer Phantasie einen Streich hat spielen lassen und läßt den Traum von Ben gehen. Trotzdem bleiben Ben und Anna sehr gute Freunde, reden weiterhin oft miteinander und erzählen sich auch die dunklen Flecken ihrer Seelen. Anna ist schon fast soweit, daß sie sich mit dieser Freundschaft zufrieden geben kann - da bekommt sie eine email von Ben: seine Freundin hat ihn verlassen. Anna kann es nicht fassen.... Noch gestern hatte sie geglaubt, alle Funken ausgetreten zu haben, und jetzt hat sie fast das Gefühl von innen heraus zu verbrennen. Ben ist wieder solo!! Zwar sagt ihr die Vernunft, daß sie ihm Zeit geben muß, aber ihr Herz fängt wieder an zu hoffen. Sie ist für Ben da als er sich langsam von den Wunden der Trennung erholt, fährt ihn sogar besuchen. Und die ganze Zeit über wächst dieses Gefühl in ihr, wird stärker und festigt sich: Anna weiß jetzt, daß sie Ben liebt. Aber die Zurückweisung damals hat sie nicht vergessen, deshalb hofft sie, daß es Ben ist der diesmal zu ihr kommt. Daß Ben von alleine sieht, wie gut er doch zu Anna passt und sie zu ihm. Wie ähnlich die Träume sind, die sie sich erzählen, wie sehr sich ihre Vorstellungen von einem Partner doch decken. Wieviel Anna ihm geben könnte. Kaum ein Tag vergeht, an dem Anna nicht versunken in die Ferne starrt und sich vorstellt, wie es werden wird. Wenn nur Ben endlich etwas sagen würde!! Die Klausuren, die Anna schreibt, fallen schlechter aus als sonst, denn an lernen kann Anna nicht denken. All ihre Energien steckt sie in Hoffnungen und Pläne. Irgendwann hält sie die Spannung nicht mehr aus. Zweifel haben sich eingeschlichen: interpretiert sie Bens Verhalten richtig? Oder bildet sie sich wieder nur ein, daß er auch mehr als Freundschaft für sie empfindet? Hat sie sich wieder nur in ihren Phantasien verstrickt? Ihre Freunde sagen, daß es zu lange dauert, daß Ben ihr sicher schon längst seine Gefühle offenbart hätte wenn er mit ihr zusammen sein wollte. Anna will das nicht hören, aber so wie jetzt kann es auch nicht weiter gehen. Also nimmt sich Anna ein zweites Mal ein Herz. Es ist ihr fast schon egal, ob ihre Wünsche in Erfüllung gehen, wenn nur dieser Schwebezustand endlich aufhört. Sie muß es jetzt einfach wissen. Deshalb sagt sie Ben, daß sie ihn immer noch will, daß sie wissen muß wie er dazu steht. Ben ist schmerzhaft ehrlich: er findet Anna immer noch begehrenswert, könnte sich auch eine Affäre mit ihr vorstellen - aber er kennt Anna inzwischen zu genau und weiß, daß es nicht das ist was sie sich von ihm wünscht. Anna braucht eine feste Beziehung, und die kann Ben ihr nicht geben. Er fühlt sich immer noch leer und ausgebrannt, würde Anna zwar körperliche Nähe geben können, aber sich einlassen - nein, daß kann Ben nicht. Und Ben schätzt Anna zu sehr als daß er ihr etwas vorlügen wollte. Anna ist betäubt. Sie kann noch nicht einmal wütend auf Ben sein, denn er hat ihr schließlich nie etwas vorgemacht, hat sie nie angelogen. Wieder versucht Anna, sich Ben aus dem Kopf zu schlagen. Die Freundschaft mit ihm ist ihr wichtig - es ist fast wie eine Seelenverwandtschaft zwischen den beiden, und darauf kann und will Anna nicht verzichten. Also trauert sie um einen Traum, der nicht in Erfüllung gehen kann, den sie aber trotz allem immer noch nicht ganz los lassen kann. Anna liebt Ben. Ben mag Anna sehr. Anna weiß sehr wohl, daß sie sich an etwas klammert, das nicht sein wird. Aber solange Ben ungebunden und frei ist, kann Anna sich einfach nicht helfen. Hoffnung ist zerbrechlich und zäh zugleich, und läßt sich einfach nicht aus Annas Gedanken verbannen. Erst als sie mit eigenen Augen miterlebt, wie Ben seine neue Freundin trifft, kann Anna endlich dieses Kapitel in ihrem Leben abschließen. Sie freut sich aufrichtig für Ben, ist zwar im ersten Moment betroffen, aber nicht eifersüchtig. Es ist nur ein weiterer Beweis für sie, daß es zwischen Anna und Ben nie hätte klappen können. Und so läßt Anna endlich ihre Träume und Wünsche in Frieden ruhen. Anna liebt Ben noch immer. Aber es ist nichtmehr die drängende, alles aufwühlende Verliebtheit, sondern die warme, ruhige, andauernde Liebe die nichts fordert. Die schenkt und nur das beste des Geliebten im Sinn hat. Und darum ist Anna glücklich: Anna liebt Ben. |
| café.koma | ben liebt anna zufällig sind sie sich wider über den weg gelaufen: sie sah ihn an und wurde sofort sehr traurig, er verkörperte alles, was sie glücklich machen könnte. wenn bloß dieses könnte nicht wäre,.... und er blickte sie etwas verwirrt an, wusste erst nciht, was er tun soll. sie bei der begrüßung umarmen? wäre das hinterlistig und gelogen? er umarmte sie, setzt sich aber erst nicht zu ihr, redete mit anderen und sie war still. kein einziges wort zu ihm oder sonstwem. sie fühlte sich so fehl am platz und wollte eigentlich gehen, doch irgendwas hielt sie fest und ließ sie nicht abhauen. und dann setzte er sich doch zu ihr, schute sie an. wie geht es dir? fragte er sie -wie soll es mir gehen? traurig, scheiße,.... er suchte nach rechtfertigungen, wusste aber nciht was er eigentlich sagen wollte, suchte nach worten und ihr war es so klar dass es ausreden waren, die eigentlic nicht nötig waren. warum sollte er sich für seine nichtvorhandenen gefühle rechtfertigen? was bringt es denn? sie liefen ein stück. redeten über sie, ihn, sich und die person, die ihnen irgendwie im wege stehen würde. sie fühlte sich so wohl bei ihm und obwohl sie sich bewusst war, dass er sie nicht will wollte sie nicht gehen. er war aufeinmal alles für sie geworden. und dann saßen sie auf der bank, wange an wange, er sagte imer wieder er sei sich nicht sicher, er will sie nciht verletzten,... und sie ist still, will nciht noch mehr leiden und hört zum teil weg. sie liebt ihn, sie weiss zwar nciht warum, aber sie liebt ihn ohne wenn und aber und ohne könnte und wenn er noch 1000 mal nein sagen wird, sie wird ihn lieben. und dann dreht er sich zu ihr, blickt in ihre traurigen augen und küsst sie. was war das? sie weiss es nicht. sie weiss nciht wie sie damit umgehen soll udn all ihre gedanken werden wirr. er schut in ihre augen und lächelt und sie lächelt auch und er nimmt sie in seine arme. beide sind glücklich und irgendwann ist es nur noch ein *wir* welches in der luft hallt... |
| Little Dreamer | Ben liebt Anna. Anna mag Ben, könnte ihn vielleicht lieben, doch sie hat Angst. Angst vor Nähe, Angst vor Zärtlichkeit, Angst vor Ben, dass er zu viel über sie erfahren könnte, dass er hinterlistig wird, dass er sie hintergeht. Sie weiß, dass diese Angst bei Ben unbegründet ist, doch die Angst bleibt. Bleibt für immer, Stets wenn eine Person zu lange nett zu Anna war, dann bekam sie Angst. Immer und immer wieder... sie wusste von der Angst, aber sie blieb. Dumme, dumme, Angst. Anna weiß nicht, was sie tun soll, weiß nicht mehr was sie fühlt, weiß nicht mehr, ob sie überhaupt noch etwas fühlt außer der Angst. Und sie rennt weg. Flieht vor Ben, flieht vor den Gefühlen. Sie rennt weg, wie eh und je... Ben denkt Anna wäre arrogant. Dumme, dumme, Angst |
| psychochicken | und schließlich ist auch die kleine anna 18 geworden. und zum ersten mal hat sie die möglichkeit, richtig zu feiern. an diesem abend prallen zwei welten aufeinander. ihre freunde sehen ihn endlich, diesen ben von dem anna immer gesprochen hat. anna hatte auch einen freund von ben eingeladen, mit dessen auto die beiden kommen. am anfang ist nicht viel los, doch später treffen mehr gäste ein und die stimmung wird besser. und dann ist da noch bens freund. er wirft anna vor, die musik sei total daneben und will r'n'b auflegen. wahrscheinlich hat er sogar recht und diese musik würde den leuten besser gefallen. aber anna kann r'n'b nicht leiden. "es ist doch mein geburtstag..." anna weiß auch nicht, was sie machen soll. einige leute teilen ihren geschmack dann aber doch, wenigstens ein paar tanzen, darunter auch ben. dessen freund fährt derweil mit zwei mädchen zur nächsten tankstelle und kauft eine flasche gin. "wollt ihr die jetzt ganz allein trinken?" fragt anna mit einem grinsen "ich hab doch geburstag, da müsstet ihr mir eigentlich ein schlückchen..." sie denkt, dass sie die sache damit symbolisch bereingen kann. denn was hier läuft ist eigentlich nicht okay. aber anna kriegt keinen schluck. als sich jedoch ihre beste freundin zu ihnen gesellt, läuft ein großer anteil des alkohols ihre kelhle hinunter und sie ist nachher so betrunken, dass anna die organisation der spiele alleine bewältigen muss. versprechen sind da um gebrochen zu werden. bens freund verschwindet dann für längere zeit. die beiden mädels sieht anna später noch hinter der theke, eine hat kopfhörer auf. nachdem sie nochmal ordentlich bier gekippt haben, sind sieweg, woanders feiern. die zeit rast an anna vorbei und genegn ein uhr sind die meisten gegangen. plötzlich hat sie bauchschmerzen. irgendwas vom buffet... oh gott. scheiße. jetzt läuft "tag am meer". ben freut sich, kommt zu anna, legt seinen arm und ihre hüfte und will dass sie tanzen kommt. aber sie kann nicht. sie kann einfach nicht. [I]verdammt.[/I] letztendlich war die fete gar nicht so schlecht. wenn nur bens freund und die beiden mädels nicht gewesen wären. als ben und anna am sonntag telefonieren, erfährt sie noch viel mehr, dass sein freund mit einem der mädchen was hatte, und als er wiederkam meinte nun sei sein selbstvertrauen gestärkt und als nächstes sei "die da hinten" dran. dass er anderen erzählt hat was für ein dämlicher kindergeburtstag das sei. und ben meint er sei eingentlich auf annas seite gewesen, doch er konnte nichts sagen, weil er kein geld für den zug hatte. er habe die schnauze voll von diesem kerl. das hat anna auch. sie schreibt ihm eine e-mail. inzwischen dürfte er verstanden haben, dass es mit ihrer freundschaft aus ist. noch zwei wochen, dann fährt anna nach norwegen. und ben wird auch dasein. "bitte lieber gott, lass etwas passieren" denkt anna und weiß dass es umsonst ist. wie die letzten tausend male auch. für einen kuss von ben würde anna sterben. |
| Kildare | [COLOR=indigo]Anna liebt Ben[/COLOR] Die Sache zwischen Anna und Ben ist schon vor langer Zeit seltsam geworden. Zwischen, nicht mit ist hier das richtige Wort, denn miteinander haben die beiden nur noch wenig. Zuerst war er immer der kleine Ben, jüngerer Bruder von Annas Freund. Und je älter er wurde, desto mehr ignorierte sie diese Tatsache. Sie war selbst beschäftigt damit, erwachsen zu werden. Und er war ja immer vernünftig. Anna und ihre Freundinnen wünschten ihm das Beste, vor allem eine wunderbare Freundin, die ihn liebte und so gut behandelte, wie ihr vergötterter Wahlverwandter es verdiente. Anna hat sich nie wunderbar gefühlt. Und außerdem war Ben irgendwie auch ihr kleiner Bruder. Jahre beugen sich Wünschen nicht. Sie sahen sich seltener und doch blieb sie eine Art Kummerkastentante für ihn. Tante Anna hörte seinen Sorgen zu und sie war gut darin, diese zu zerstreuen. Sie konnte ihm glaubhaft versichern, wie liebenswert er war. Schließlich liebte sie ihn - wie einen Bruder? Nicht so ganz. Das wäre ein reichlich inzestuöses Verhältnis gewesen, indem die Schwester bang auf den Namen der ersten Angebeteten des Bruders wartet, weil der mit dem Anfangsbuchstaben A beginnt wie ihr eigener und eigentlich doch nur hören will: "Sie heißt Anna. Und Anna bist Du." Aber sie hieß Anja. Und so konnte Anna aufatmen. Sie redete sich ein, dass es nur Eitelkeit war, die sie dazu trieb, mehr in Bens Zuneigung zu sehen, als bloße Freundschaft. Seit sie nicht mehr in der gleichen Stadt lebten meldete er sich nur noch selten. Sie konnte ihm nicht viel bedeuten, wenn er so wenig Bedürfnis hatte, sie zu sehen oder zu hören. Aber schließlich hat Ben versucht, sie zu küssen. Nein, er hat sie geküsst. Erfolgreich seine Lippen auf ihren platziert. Es wurde schwierig, das Märchen von der platonischen Freundschaft aufrecht zu erhalten. Anna änderte die Taktik. Sie war klug genug, um Dinge zu erklären, wie es ihr passte. Also redete sie sich ein, dass er gar nicht sie gewollt hatte. Das war leicht. Kaum eine Woche später hatte er schließlich eine andere Freundin. Natürlich tat es Anna weh, ihre Erklärung zu glauben. Schließlich bedeutete das, dass sie Ben nicht wichtig war. Er scherte sich nicht um die Verwirrung, die er in ihr auslöste. Er hatte irgendjemanden gebraucht. Dafür war sie gut genug. Aber seine Freundin, die er liebte, war eine andere. Es funktionierte prächtig. Annas Selbstbewußtsein bekam einen weiteren, tiefen Riss, aber sie brauchte sich keine Gedanken um Ben mehr zu machen. Sie konnte sich selbst glauben lassen, dass er nicht mehr als einen Funken Freundschaft für sie empfand. Das war sehr gut so, denn es dämpfte Annas Hoffnungen und Wünsche. Sie konnte ihr Leben wie geplant weiter leben, in der Stadt bleiben, in der sie jetzt war, konnte sich einem anderen Mann zuwenden, ohne dabei an Ben denken oder auf ihn Rücksicht nehmen zu müssen. Nur als sie sich wieder sahen, hatten weder Zeit, noch anderer Mann, noch Vernunft irgendeinen Effekt. Kaum war der Abend fortgeschritten, Annas Freund nicht mehr da, hingen die beiden aneinander, er verzweifelt, weil er ihr nicht weh tun wollte, sie resigniert, weil sie wusste, dass es doch so kommen würde. Anna behielt recht. Ben suchte ihre Nähe, ein betrunkener, anlehnungsbedürftiger Ben, der Halt wollte und ihn an Annas Hals fand. Nach all den Erklärungen, die sie sich selbst gegeben hatte, war diese Situation für sie schwierig. Aber Anna war so überzeugend gewesen, dass sie sich selbst glaubte. "Er braucht nur irgendjemanden." flüsterte die Stimme in ihrem Kopf. "Bild dir nichts darauf ein." Also ließ sie sich umarmen, zerbeißen, hielt ihn fest und schlich sich davon, als ihm die Augen zuf ielen. Irgendwo in ihrem Inneren hat Anna Ben diesen besonderen Platz reserviert, den nur ein paar Auserwählte je erreicht haben. Sie liebt Ben mit der gleichen geduldigen Resignation, die Verwandten vorbehalten ist. Sie verzeiht ihm seine Inkonsequenz, vielleicht weil sie selber nicht konsequent ist. Und sie liebt Ben. Anna liebt Ben. Wie einen Bruder? |
| psychochicken | anna wird nie verstehen, was es mit ben seltsamen gemütswandlungen auf sich hat. einmal behandelt er sie wie jemanden, den er mag und um den er sich sorgt und dann hat sie das gefühl, wenn ben einen menschen hasst, dann sie. der anfang war gar kein schlechter, sie ärgerten sich gegenseitig mit ein paar sticheleien, wie süß. doch als sie in norwegen ankamen, sollte anna bald merken, das ben nicht ganz der wundervolle, liebe mensch war den sieh in ihm sah. seine liebsten gesprächthemen entpuppten sich nunmher als sein charakter, sein können, sein mut, seine gedanken, seine zukunft. ach, armer ben, ja du hast recht, es ist ein schweres schicksal, wie ein bekannter schauspieler auszusehen. und noch viel schlimmer ist diese anna. wenn du neben ihr sitzen musst. kommt dir dann das essen hoch? irgendwann steht anna vorm badezimmerspiegel. eine freundin hat mal zu ihr gesagt: "wir beide sind zwar nicht dünn, aber wir haben wenigstens ein schönes gesicht." damals glaubte ihr anna. Doch jetzt fällt es ihr wie Schuppen von den augen. was ihr da entgegenblickt ist häßlich. ihr gesicht wäre selbst dann nicht annehmbar, wenn sie 10kg weniger wiegen würde. später liegt anna im bett. sie macht die augen zu und stellt sich vor, wie sie sich selbst begegnet, zu boden reißt und auf sich einschlägt. anna muss ben vergessen oder sie wird an ihm zu grunde gehen. sein schlechtes verhalten sollte ihr das doch leichter machen. sie sollte ihn hassen. anna versucht, alle gedanken an ben wegzuschieben, ihm aus dem weg zugehen. doch dann kommt er auf sie zu, wegen der versprochenen mathe-nachhilfe. dabei betrachtet anna sein gesicht und will ihn nur noch um den hals fallen. später pügeln sie sich wieder wie kleine kinder. auf der rückfahrt gerät die fähre in einen sturm. anna kämpft sich mit den anderen stockwerk für stockwerk gegen die wind an die reling. ein tolles gefühl. dann stehen sie vor der tür zum sonnendeck. nicht mal ben will rausgehen. "so schlimm wird es nicht sein" denkt anna. kaum hat sie die tür geöffnet, wird diese vom wind aufgerissen, anna wird nach draußen geschleudert, schreit, klammert sich an den türgriff. mit mühe gelingt es ihr der rückzug. und ben, ben steht im türrahmen, aber es ist ja anna, darum wird er ihr nicht helfen. anna hat die schnauze voll, von ben, von sich, von allem. es muss sich etwas ändern. |
| Kildare | [COLOR=seagreen]Ben liebt Anna - platonisch[/COLOR] [I]"Liebe heißt heute Partnerschaft. Aber wo gibt es schon die große Partnerschaft?"[/I] => W. Ludin Anna hat einen Hund gekauft, ein großes Ungetier mit rotgoldenem Fell, dem sie den Namen Rachmaninov gegeben hat. "Nov." flüstert sie zärtlich in seinen Nacken, bevor sie spät in der Nacht unter ihre Decken kriecht und er sich am Fußende zusammen rollt. Anna hat sich entschieden, mit wem sie ihr Leben führen will. Er steht morgens mit ihr auf. Er isst abends die Reste. Eigentlich hatte Anna immer gehofft, mit "ihrem" Mann, mit dem, den sie liebt, einen Hund anzuschaffen. Sie hatte sich einen Hund, ein Haus und Kinder gewünscht. Ganz spießig. Geblieben von diesen Plänen ist Nov. Denn alles andere ist ihr auf dem Weg verloren gegangen. Da war zuerst der Glaube. Als sie jünger war, hatte sie gedacht, sie würde lieben. Aber dann war das Gefühl, dass sie ihrem ersten Freund entgegen gebracht hatte sanft entschlafen. Und auch die Trennung vom zweiten hatte sie überstanden. Sollte Liebe nicht etwas endgültiges sein? Und direkt aus dieser Frage entstand ihr anderes Problem. Sie wollte keine Kinder mit einem Mann haben, den sie nicht liebte. Ihre Kinder sollten eine Familie haben. Sie sollten Eltern haben, die miteinander glücklich waren. Also bekam Anna vorerst keine Kinder und schob die endgültige Entscheidung auf. So alt ist sie nocht nicht. Ben schätzt Anna. Die beiden haben aneinander einen Narren gefressen, verstehen sie sich doch auch ohne Worte mit Hilfe zynischer Blicke und ironischer Mundwinkelzuckungen. Er mag ihren Verstand, der wie ein scharfes Messer durch Argumentationslinien schneiden kann. Sie hat ein hübsches Gesicht und Augen wie Brunnenschächte. er hat Angst, darin unter zu gehen. Aber sie hat diesen einen großen Makel. Anna ist gefühlsduselig. Sie ist so emotional, dass sie manchmal selbst den gut gehärteten Panzer aufbricht, den er um seine Gefühle gezogen hat. Und sie bringt damit seine schlechten Seiten zum Vorschein. Plötzlich ist er nämlich nicht mehr beherrscht. Er schmiegt sich an Anna. Und sie? Sie sieht darin immer mehr, als wirklich vorhanden ist. In einem Kuss glaubt sie, Verliebtheit zu erkennen. Aber da ist nichts. Ben mag Anna. Nicht mehr. Und er würde niemals ihr Liebhaber werden. Das könnte dazu führen, dass sie sich, wie fast alle Paare, irgendwann trennen. Dann wären sie keine Freunde mehr. An der Frau Anna liegt ihm nicht so viel, als dass er seine Freundin Anna aufgeben würde. Selbst wenn sie es wollte. Sie erinnert sich an schlechten Tagen an die wenigen Male, die Ben sie geküsst ha. Noch heute prickeln ihre Lippen dann. Aber sie erinnert sich auch, was er gesagt hat, als sie ihn fragte, ob er sich vorstellen könnte, sie zu lieben: "Nein. Niemals. Nicht in diesem Leben." Anna weiss nicht, was nach diesem Leben kommt. Also versucht sie, sich den Gedanken an einen Ben, der sie liebt, aus dem Kopf zu schlagen. Schließlich nützt es nichts, auf einen Tag zu warten, der nicht kommt. Also hat sie Nov in ihre Wohnung geholt. Und irgendwann wird sie die Partnerin eines anderen Mannes werden. Sie wird Kinder haben. Oder sie wird mit dem großen Hund allein bleiben, weil sie die Sehnsucht nach Ben nicht abschütteln kann. Vielleicht ist es nicht die Sehnsucht nach ihm, sondern nur die Sehnsucht nach einem großen Gefühl. Es bleiben Hundetapsen auf Parkettboden. Ben fragt sich, warum er nicht die richtige findet. Er will nicht viel. Er möchte ein Mädchen beschützen, sich um jemanden kümmern. Manchmal denkt er an Anna und die Bestie, die sie Haustier nennt. Und er rätselt, wer von den beiden sich eigentlich um den anderen kümmert. In jedem Fall hat er sich richtig entschieden. Er liebt Anna - platonisch. Nur an den seltenen Abenden, an denen er die Kontrolle verliert, findet er sich in ihren Armen wieder. Das bereitet ihm jedoch kein Kopfzerbrechen. Sie ist eine vernünftige, moderne Frau. Sie versteht das. Anna versteht gar nichts, außer das sie und Ben wie Bäume an verschiedenen Flussufern sind. Im Märchen, würden ihre Äste sich miteinander verzweigen. Sie glaubt nicht an Märchen. |
| psychochicken | anna weiß nicht ob sie ben liebt. sie sagt sich, dass da nichts ist, als sie in seine stadt fährt, zusammen mit ihrer freundin besucht sie ihren onkel, der auch dort wohnt. doch je näher der freitagabend kommt, für den sie und ben sich verabredet haben, desto mulmiger wird ihr. am freitag morgen scheint es ihr, als ob ihr bauch den flugverkehr wieder aufgenommen hätte. idiotisch, sie kauft sich für diesen abend neue kleider. tanzentanzentanzen, diese scheiß letzten wochen hinter sich lassen... sie hetzt sich im bad ab. bens kumpel soll sie abholen. erkommt eineinhalb stunden zu spät. bei ben angekommen verkündet die beiden" heute ist hier gar nichts los." man einigt sich darauf erst mal einen kaffee trinken zu gehen und dann mal zu schauen ob gewisse veranstaltungen nicht doch was sein könnten. Und sie trinken und reden. Bens freund wirft einen blick auf ihr t-shirt „seltsam, dass manche menschen immer versuchen einem klischee zu entsprechen.“ Hier hätte anna gehen können. Wäre moralisch richtig gewesen. Aber nein. Stattdessen ließ sich anna den ganzen abnd verarschen. Weil leute die zwei jahre jünger sind, zwei jahre dümmer sind, nicht wahr ben? Annas freundin wird sowieso wie luft behandelt. Die vier verbringen ihren abnd hautsächlich vor den türen von kneipen wo sie die entscheidung was nun getan werden soll auf einen der anderen abwälzen. „wenn ihr nach hause wollt, gehen wir halt“ meint anna. „Nein, nein.“ Trotz allem - anna konnte nicht gehen. Denn dann hätte sie sich in ihr kissen geweint. Wenn hier das nächste mal ne studentenparty ist, ruf ich dich an!“ sagt ben als anna ins taxi steigt. „Das wirst du bestimmt nicht tun“ lacht anna bitter. Und ben hat nichts verstanden. |
| Kildare | [COLOR=darkred]Anna liebt Ben[/COLOR] Da stehen sie nun auf der Tanzfläche: Ben und Anna. Sie bewegt sich langsam, lasziv ist das richtige Wort dafür, mit wiegenden Hüften, hebt das lange Haar an, atmet schwer. Und er würde sie am liebsten erwürgen. Sie ist betrunken, so betrunken, wie es eben nur Frauen wie Anna sein können. Schrecklich betrunken und dabei immer noch so furchtbar beherrscht. Sie wird ihn auch heute nicht küssen. Ihn nicht, jeden anderen, aber ihn nicht. Und das weiss Ben. Er spürt, wie sie sich an ihn schmiegt, kann die begehrlichen Blicke der anderen Männer erahnen. In diesem Moment ist die unspektakuläre Anna schön. Sie ist die öffentliche Frau, das sinkende Schiff und ihre Arme um seinen Nacken reißen ihn hinunter. Aber sie wird ihn auch heute Nacht in sein Bett schicken - allein. Sie löst sich von ihm. Umtanzt ihn, wie eine Cobra den Schlangenbeschwörer, auf ihren Lippen spielt ein verheißungsvolles Lächeln - ein leeres Versprechen. In ihren riesigen Pupillen flackern Lichter. Irrlichter. Ben hasst Anna in solchen Nächten. Anna, die Hure. Anna, die Schlampe mit dem zerlaufenen Maskara. Vielleicht schmerzt ihn am meisten, dass sie nicht seine Hure ist. Was ist an ihm verdammt noch mal schlechter als anden anderen kerlen, mit denen sie geschlafen hat? Anna haucht Ben einen Kuss auf die Stirn, bevor sie in den Bus steigt und durch die halbe Stadt heim fährt. Wieder einmal war sie dem Feuer zu nahe. Sie liebt Ben. Sie liebt alles an ihm, sein Vertrauen, seine Sanftmut, seine mürrische Art, seine Verlertzlichkeit, seine Sturrheit, seinen Ärger, seine Rücksicht. In solchen Nächten, wenn sie zu viel trinkt, um Ben und sich selbst noch rational zu betrachten, würde sie ihn gern küssen, ihm nahe kommen, seine Haut kosten. Aber das ist Ben und mit Ben müsste sie es ernst meinen. Das würde er nicht wollen. Eine ernste Anna ist nicht das, was er kennt. Sie könnte nicht trennen zwischen dem mann in ihrem Bett und ihrem Freund Ben, wie sie es sonst immer tut. Aber der Mann in ihrem bett verschwindet normalerweise im Morgengrauen. Sie will, das Ben bleibt. Also küsst sie Ben nicht und tanzt ums Feuer. |
| rose_of_pain | *hochzieh* Ben liebt Anna, sagt…nein, schreibt er zumindest – auch wenn sie es nicht glaubt. Und das in einer SMS. 160 Zeichen, nicht mal, etwa 5 Stunden, nach dem sie sich getroffen hatten. Etwa 5 Stunden, nachdem er sich einen ganzen Nachmittag frei genommen hatte, nur um sie eine halbe Stunde lang zu sehen. Doch leider ist sie nicht bereit – versteht sowieso nicht, dass jemand sie so sehr mögen soll. Würde ihr heute so etwas passieren, sie wäre…ruhig, diplomatisch – vielleicht, doch damals war sie nichts davon. In ihrer Reaktion kamen Sätze wie „Lass den Scheiß!“ vor und sie hasst sich noch heute dafür. Ben ist wahrscheinlich der einzige Mensch, den sie jemals aktiv so sehr verletzt hat. Und hätte sie sich damals anders verhalten, könnte sie heute, ein, zwei Jahre später, einen Schlussstrich darunter ziehen, so wie sie es möchte. Er drängt sie, fragt immer wieder nach einem Treffen, doch sie kann sich nicht dazu durchringen. Vielleicht ist es das schlechte Gewissen, vielleicht auch nicht, das sie trotzdem noch an ihn bindet, doch ihn immer wieder zu sehen kommt ihr wie eine unmögliche Anstrengung vor, es würde Kraft verlangen, die sie nicht hat. Jedes mal, wenn sie ihn trifft, muss sie über Dinge lachen, von denen sie nur weiß, dass sie witzig gemeint sind, muss sie sich für Musik interessieren, die ihr nichts bedeutet, über die er aber stundenlang spricht. Anna weiß nicht, wieso er sie immer noch, immer wieder sehen will, doch sie hat es satt, Ben weiter zu vertrösten. Sie will ihn nicht noch einmal verletzen, aber das zu vermeiden scheint ihr unmöglich. Ben ist wahrscheinlich, bis jetzt, der einzige Mensch in den Anna jemals verliebt war, aber noch bevor sie zu so etwas bereit war. Anna liebt Ben nicht. Entschuldigt, wie schrecklich es geschrieben ist, aber ich bekomm es nicht ordentlicher hin. |
| mircca | florian, jana und ernesto holen anna abends ab und zusammen fahren sie in die disco. anna freut sich auf diesen abend, sie war schon lange nicht mehr dort. als sie ankommen, ist es nicht ganz so voll, wie anna erwartet. an der bar treffen sie kemal, sie begrüßen sich. florian und jana, die frisch verliebt sind, verziehen sich nach ein paar minuten, sie wollen allein sein. ernesto begibt sich richtung tanzfläche. anna fragt kemal, ob er ben gesehen hat. nein, sagt kemal und denkt, es wäre besser für anna, er käme nicht. anna holt sich etwas zu trinken und unterhält sich mit einigen leuten, die sie kennt. irgendwann läuft sie richtung toilette und ben kommt ihr entgegen. annas herz macht einen satz. ben schaut sie überrascht an, es versetzt ihm einen stich, sie hier zu sehen. beide sehen schnell weg. später denkt anna, ich muss heute nicht fahren. sie holt sich an der bar ein glas rotwein und geht nach draussen in den biergarten. ernesto sitzt auf einer bank, sie setzt sich zu ihm. eine längere unterhaltung folgt. anna spürt den wein, sie hat zu hause schon ein glas getrunken. sie merkt, dass sie redseliger ist als sonst und beginnt, sich zu entspannen. dann geht ernesto wieder hinein, er möchte tanzen. anna beschliesst, das gleiche zu tun. drinnen steht ben, sie stellt sich in seine unmittelbare nähe. ben geht sofort. anna fängt an zu tanzen, sie fühlt sich richtig gut, das tanzen geht von selbst. sie fängt an, die nacht richtig zu geniessen. später geht sie wieder nach draussen, setzt sich ganz hinten in eine ecke. kurz darauf kommt ben heraus, er blickt sich suchend um, sieht sie nicht. ein paar minuten später geht sie wieder hinein, ben läuft vorbei, sie sehen sich nicht an. er tanzt, sie schaut zu. kemal kommt, ich mach mir sorgen, du quälst dich, sagt er. mach dir keine sorgen, ich quäle mich nicht, nicht heute, dafür ist die nacht zu schön. ich will ihn nur anschauen, entgegnet anna. wenn es dir zuviel wird, komm zu uns, sagt kemal und geht. ben verrenkt sich den hals, um zu sehen, mit wem anna spricht, was sie tut. sie tun beide, als wäre der andere nicht existent und spüren die anwesenheit des anderen umso deutlicher. anna hat ben verletzt. ben hat anna verletzt. beide trauen sich nicht mehr, den anderen anzusprechen. anna beobachtet ben. ben beobachtet anna. anna unterhält sich mit ernesto, ben läuft vorbei, sie sieht ihm hinterher. endlich tauchen florian und jana wieder auf, alle beschliessen, zu gehen. während der heimfahrt sieht anna aus dem fenster, auf die in der morgendämmerung liegende landschaft, und denkt an ben. ben fährt nach hause, durch die selbe landschaft, und denkt an anna. anna kann ben nicht loslassen. ben kann anna nicht loslassen. anna liebt ben. ben liebt anna? |
| Thendara | [COLOR=tomato]Ben liebt Anna[/COLOR] Seit Tagen schon freut sich Anna auf die Party bei ihrer besten Freundin Lisa. Ben kommt ja auch. Schon früh fangen Anna und Lisa an alles vorzubereiten. Als die ersten Gäste kommen haben die beiden schon zwei Flaschen Sekt getrunken. Anna wartet nur noch auf den Anruf von Ben und einer anderen Bekannten. Die beiden kommen zusammen, kennen aber den Weg nicht. Als endlich um 10 Uhr der Anruf kommt geht es Anna schon sehr gut, sie verträgt kaum Alkohol. Sie geht los um Ben und Nina abzuholen. Der Weg ist nicht weit. Als sie da ist stellt Anna mit Erschrecken fest das auch Tom mitgekommen ist. Tom liebt Anna aber Anna liebt Tom nicht. Als sie alle wieder bei Lisa sind wird der Abend doch noch schön. Anna versucht sich um alle Gäste gleichmäßig zu kümmern da Lisa besoffen ins Bett gegangen ist. Als Ben fragt ob er sich eine Pizza machen darf geht Anna mit ihm in den Keller um aus der Tiefkühltruhe eine Pizza zu holen. Sie suchen die ganze Truhe durch doch es gibt keine Pizza. Ben setzt sich enttäuscht auf die Truhe. Anna steht vor ihm und fragt was sie denn jetzt machen sollen. In diesem Augenblick geht Annas grösster Wunsch in Erfüllung. Ben küsst Anna. Doch Anna hat Angst. Vor zwei minuten noch hat Nina Anna erzählt sie würde Ben lieben. Anna ist gut mit Nina befreundet und möchte ihr nicht wehtun. Also läuft Anna weg. Sie geht zu Tom und redet ein bisschen mit ihm. Nach einer halben Stunde fällt ihr auf das sie weder Ben noch Nina gesehen hat. Sie geht sie suchen. Ben sitzt auf einer Kommode im Flur unter der Treppe zu Lisa Zimmer. Anna setzt sich zu Tom. Sie will nur reden, doch Ben küsst sie wieder, genau in dem Moment als Nina die Treppe aus Lisas Zimmer runterkommt. Anna hat Angst das Nina wütend ist. Sie geht sie suchen doch Nina ist weg. Als Anna Tom fragt sagt er sie wäre zum Auto gegangen. Anna macht sich Sorgen. Nina ist doch auch nicht mehr nüchtern. Also geht Anna raus um mit Nina zu reden. Sie will ihr sagen das Anna Ben liebt. Doch als Anna rauskommt sieht sie nur wie Nina mit dem Auto wegfährt. Anna fängt an zu weinen, sie hat Anst um Nina.Nach etwa 10 minuten kommt Nina wieder. Sie ist völlig fertig, doch sie ist bereit mit Anna zu sprechen. Die ganze Nacht reden Anna und Nina. Nina verzichtet auf Ben, sie sagt sie tut das weil Ben Anna liebt. Als Anna sagt sie will das nicht wird Nina böse und stellt Anna vor die Wahl: Entweder sie wird mit Ben glücklich oder sie wird richtig sauer sein. Das will Anna auch nicht und sagt ok. Innerlich ist sie hin und hergerissen. Da ist doch auch noch Tom den sie nicht verletzten will. Sie hat ihn gern doch Anna liebt nicht Tom. Als Tom von Ben und Anna erfährt ist er traurig und lässt sich von einem Freund abholen obwohl er doch auch bei Lisa schlafen wollte.Wochenlang redet er nicht mit Anna. Und das alles nur weil Ben Anna liebt, immernoch hat Anna ein schlechtes Gewissen und doch liebt sie Ben. |
| LosingEmotion | nach den vielen schönen beiträgen, auch ein kleiner von mir.... Ben loves Anna „I don’ t wanna let you go to the noman' s land“….“I want to hold your hand”. And they held their hands. And he painted a heart into the evening sky. And they’ re still holding hands. |
| Sophya | Ben liebt anna - anna liebt ben "es geht leider nicht" sagte ben zu anna "ich werde nicht zu dir ziehen können, so viele geld werde ich nirgendwo sonst verdienen können. "es ist ok" sagt anna, doch nichts war ok. ben sah annas tränen nicht, spürte nicht ihre trauer, ihre angst ihn zu verlieren. "doch werde auch ich die nächsten 3jahre nicht zu dir ziehen können" bei diesen worten war sich anna sicher, dass sie es nicht so lange aushalten könnte. warum liebte sie ihn nur so sehr? sie wusste, dass es nicht so weitergehen konnte und fing bitterlich an zu weinen. war denn geld mehr wert als sie? wut und etwas ähnliches wie hass stiegen in ihr auf. ben bemerkte auf einmal annas wut und wurde sehr ernst. "ich weiß, du verstehst das nicht" hauchte er, "aber wenn wir denn endlich gemeinsam unsere zukunft leben können und ich geld habe, können wir ein eigenes haus haben und eine familie, es werden schwere drei jahre, doch danach wird es die schönste zeit unseres lebens, du musst es nur aushalten" das verstand auch anna. glücklich dachte sie an eine familie mit ben und sie wusste, das war alles warten wert. später stand ben wieder mal mit seinem gepäck vor der tür... wieder mal nahte der abschied und wieder schloss sich anna in sich ein.... doch diesmal hatte sie das gefühl das richtige getan zu haben, denn schließlich kehrt er bald wieder zurück und dann ist die freude umso größer. |
| bvQL | Frei erfunden: >>Was mußte Ben sich auch in Anna verlieben! Den Star, das Mädchen mit hunderten von Verehrern, die Königin! Er, der intelligente bescheidene, schweigsame, schüchterne Mensch; der nie eine Partnerin hatte, der sich nie traute, sich überwand; er, der bildschön war, und doch immer eine distanzierte, ja, fast ein wenig feindselig wirkende Erscheinung war. Er verdiene sie nicht, redete er sich ein. Er hätte doch niemals eine Chance, ihr Freund zu werden, sie zu erobern, niemals. Doch es half nichts, mit jedem Tage vererhte er sie mehr und mehr, er dachte an sie, wenn er morgens aus dem Bette kam. Er dachte an sie, als er im Unterricht saß, doch in der Pause traute er sich nicht aus dem Klassenraum, um sie nicht zu treffen, was er sich aber doch so sehr wünschte. Was er sich wünschte und nicht traute. Er konnte nicht glücklich sein. Niemals konnte er sie alleine treffen, war sie doch stets umschwärmt von Verehrern. Ihre Treffen ließen sich an den Fingern zählen, sie hatten keine tausend Worte miteinenader gesprochen. Hinterließ er einmal den Eindruck eines humorvollen, gebildeten Menschen, so machte er sich ein andermal zum Affen. Und doch grüßte sie ihn immer freudig im Vorbeigehen. Und er quetschte ein leises 'Hallo' oder 'Servus' aus sich heraus hastete schnell vorbei, war immer in Eile; sein Herz klopfte dabei wie ein Preßlufthammer. Wie er sich dafür haßte!<< ... |
| psychochicken | nachdem sie monate lang weder von ihm gehört noch an ihn gedacht hatte, glaubte anna feststellen zu können, dass ben ihr egal wäre. und dann, eines abends will sie sich unbedingt ein lied wünschen, aber ihr fällt der name nicht ein. und ben ist der einzige der das weiß. also - sie schreibt ihm eine sms. und plötzlich vermißt sie ihn. und sei es nur um ihrer freundschaft willen. der freundschaft, die gar nicht wirklich vorhanden ist. am nächsten tag spricht sie ihm im icq an (nie würde sie ihn nochmals anrufen). "es tut mir leid, dass ich so kurz angebunden war, ich habe mit meiner freundin telefoniert" und anna ist doch irgendwie bestürzt. aber nicht wirklich. neinnein. ben sagt seine freundin sei 15. und er war noch nie so glücklich. hier muss anna fast lachen. achja. plötzlich fühlt sie sich haushoch erhaben. ben kann ihr doch nichts anhaben. noch ein jahr und anna wird weg sein, weit weg von ben! |
| Feuerschatten | Ben ist in Anna verliebt. Und sie ist unendlich traurig darüber. Er sagte es ihr bei einem romantischen Abend am Lagerfeuer. Doch sie konnte ihn nur mit einem traurigen Lächeln ansehen. Sie fühlt in sich hinein - und da war NICHTS! An der Stelle, wo ihr liebendes Herz sein sollte, fühlte sie die eiskalte Stelle eines vor langer Zeit, einst herausgerissenen Herzens. Sie sah in das vom Feuer warm erleuchtete Gesicht von Ben, einem jungen Mann, der sich rührend um sie kümmerte, sie lieben wollte und sie war selber zu keinerlei Liebe mehr fähig. Vielleicht nie wieder. Und in diesem Augenblick erkannte er es. Und wandte sich von ihr ab. Für immer. Ihre Augen vermochten keine Tränen mehr zu weinen. Aber ihre Seele blutete in grausamen Schmerzen. Aber ohne es zu ahnen legte er einen kleinen Keim an die leere Stelle in ihrer Brust. Der wachsen sollte, zu einem neuen Herzen. Langsam. Über mehrere Jahre. Zu einem Herzen der ungeheuren Liebe! |
| Kildare | Ben liebt Anna Sie sitzt ihm gegenüber und er spürt, dass sie sich verändert hat. Wieder einmal. Kann sie denn keine zwei Tage gleich bleiben? Das ist nun also Anna, die er so gern besser kennen lernen wollte. War sie schon immer so zynisch? War sie schon immer so bissig? Der Blick, den sie ihm zur Begrüßung zugeworfen hat, hätte einen aktiven Vulkan einfrieren können. „Ben, schön dich zu sehen.“ Ihre Stimme triefte vor süßem Bemühen. Und nun unterhält sie sich in jede Richtung und sieht ihn nicht einmal an. Sie redet. Sie ist witzig. Er kennt diese Frau gar nicht. Er mochte die stille, lächelnde Anna, die ihre Hand in seine schmiegte und verhalten sagte: „Ich kann dich gut leiden.“ Mit der hat diese Frau wenig zu tun. Allein ihr Augenaufschlag ist wie ein Versprechen, sie wirkt gewandt, gefasst, als wäre sie für Abende wie diesen gemacht. Sie flirtet. Sie scherzt. Sie lacht verhalten, als würde ein geheimer Witz sie amüsieren. Ihre Augen sprühen vor Schalk. Und dann blinzelt sie ihm zu, verschwörerisch, als wüsste er ganz genau, was sie gerade tut, legt ihre Hand zärtlich auf den Unterarm ihrer Freundin und grinst. Es erscheint ihm wie ein Zähnefletschen. „Anna,“ möchte er fragen, „was ist denn los mit dir?“ Er hatte sich auf diesen Abend gefreut. Er hatte mit ihr reden, sie vielleicht noch einmal küssen wollen. Sie hat ihm die Hand gegeben. Keine Umarmung. Kein Kuss. Sie strahlt, sie glüht, aber trotz ihrer Offenheit, ihrer Freundlichkeit wirkt sie kalt. Jede Geste scheint zu sagen: Bleib mir vom Leib. Er versteht sie nicht. Warum? Sie hatten eine gute Zeit miteinander. Er würde gern daran anknüpfen. Anna lächelt. Sie weiss, dass sie schön sein kann, wenn sie wütend ist. Und sie ist wütend. Da hat Ben sich also auf das Sofa gelümmelt, etwas überheblich, wie immer und sie möchte ihn am liebsten in Stücke reißen. Was denkt der Mann? Das er einfach wiederkommen kann? Das er sie warten lassen kann, bis es ihm genehm ist? Nein. Bestimmt nicht. Ganz oder gar nicht war schon immer ihre Devise gewesen. Anna hätte ganz bevorzugt, aber Ben war zögerlich, unverbindlich und Ablehnung hat sie nie gut vertragen. Schließlich ist sie Anna, sie hasst sich. Sie weiß um all die kleinen und großen Schwächen, die ihr zu eigen sind und sie konnte nie glauben, dass jemand sie einfach mögen oder lieben könnte. Dafür braucht Anna leidenschaftliche Beweise, übertriebene Zuneigungsbekundungen. Für eine Frau wie sie ist es leicht, solche zu erhoffen. Anna kennt keinen Zweifel über ihre Gefühle. Sie ist verdammt sicher. Im wahrsten Sinne des Wortes verdammt, aber sicher. Sie hätte es mit Ben versucht, der gut riecht und gut schmeckt, ein bisschen arrogant ist und wunderschön, wenn er schläft. Sie hatte sich entschieden und das er es nicht sofort getan hat, das verzeiht sie ihm nicht. Nun ja, was heisst verzeihen? Da gibt es nichts zu verzeihen. Anna setzt es einfach auf die lange Liste der Dinge, in denen sie versagt hat. Sie konnte Bens Liebe nicht erringen. Wenn sie ehrlich ist, hat sie nicht gerungen. Sie hat ihm ihr Herz leise zu Füßen gelegt und erwartet, dass er es aufhebt. Ohne Worte. Wie hätte er es wissen können? Für Anna hätte er es wissen müssen. Und seine Ablehnung, seine Blindheit, kränkt sie maßlos. Anna kann ein Miststück sein. Ben hat ihr weh getan und ein kleiner, aber nicht unerheblicher Teil von ihr, will ihm weh tun. Nur damit er fühlt. „Zu seinem eigenen Besten.“ flüstert eine böswillige Stimme in Annas Kopf. Zu seinem eigenen Besten schenkt sie Ben gerade so viel Aufmerksamkeit wie man einem flüchtigen Bekannten zukommen lässt. Zu seinem eigenen Besten erwidert sie seine Bemerkungen von Zeit zu Zeit knapp, charmant, unverbindlich. Zu seinem eignen Besten kuschelt sie sich an ihre Freundin, legt die Füße auf dem Oberschenkel eines Fremden ab. Sie überlegt nicht lange. Anna hat Instinkte und wenn es darum geht, jemanden zu verletzten, funktionieren sie recht gut, auch wenn sie sie sonst im Stich lassen. Sie selbst sagt sich, dass sie ihm gar nicht weh tun könne. Schließlich empfindet er nichts für sie. Also nimmt sie den Rücken gerade und lächelt, ignoriert jeden Blick und seine hilflos verschränkten Hände. "Das ist nur ein Spiel." hört sie es in ihrem Kopf. Und sie glaubt daran, den Erwiederungszug zu machen. Die Eröffnung hatte sie schließlich ihm überlassen. Ben friert. Er zittert neben Anna. Er erkennt sie nicht mehr. Er würde sie gern in die Arme schließen. Aber er glaubt nicht daran, dass es noch helfen würde. Vor ihm sitzt die Schneekönigin. Und ihr Atem ist tödlich. |
| LilEevee | Ben liebt Anna das ist ihm neulich wieder klar geworden. Neulich als er im Bett lag, allein, und irgendwie nicht einschlafen konnte. Alles hat ihn wach gehalten, sogar die federn der matratze die er sonst nie spürte - über die sich Anna schon oft beklagt hatte - hinderten ihn am einschlafen. Dann hat er nachgedacht, über sie, Anna. Und am Ende ist rausgekommen, das er sie immernoch liebt, nach dem eineinhalben Jahr das sie nun zusammen sind. Und er hat sich vorgenommen es ihr zu sagen, und sich wieder mehr um sie zu kümmern. Anna ist in der selben Nacht auch wach geblieben. Aber nicht weil sie an Ben gedacht hat. In ihrem Kopf war zwar auch er, aber eigentlich nahm ein anderer ihre Gedanken ein. Die ganze Nacht, in der Ben wachlag. |
| Kildare | [COLOR=skyblue]Ben liebt Anna[/COLOR] Sie sitzt ihm gegenüber, hohlwangig und blass, und lächelt. "Wie geht's dir, Ben?" Ihre Stimme knistert vor guter Laune. Sie hat Urlaub genommen zwischen den beiden Projekten, die sie gerade beschäftigen. Einen der zwei Tage verbringt sie mit ihm. Er ist extra zu ihr gefahren und sie kocht Tee, hat einen Hefezopf gebacken und freut sich so ehrlich, dass es ihm fast weh tut. "Blendend." lügt er. Sie erzählt, von den Reisen, von der Arbeit, von ihren Plänen und ihrer Unzufriedenheit mit sich selbst. "Du wirst dich nie ändern, Anna." denkt er. Aber sie hat sich in den letzten Jahren verändert. Sie liebt ihn nicht mehr. Sie hat es einmal getan, aber er konnte oder wollte sie damals nicht so nahe an sich heran lassen. Annas Gefühle sind immer übermäßig, stark und beängstigend. Er ist logisch, rational und beherrscht. Er wusste damals, dass das nicht funktionieren konnte. Sie hat seine Entscheidung Zähne knirschend akzeptiert - und dann gelebt. Aber sie hat ihm auch gesagt, dass sie es an dieser Stelle beenden würde. Einmal wird geliebt. Einmal. Sie ist so elendig sturr, dass sie es wahr gemacht hat. Heute sind sie Freunde. Er kann sich an dieser Freundschaft wärmen. Allerdings steigen in letzter Zeit Zweifel in ihm auf. Damals kam ihm das alles so vernünftig vor. Keine Anna in seinem Leben, keine fordernde, liebesblöde, ihn mit Zuneigung erstickende Anna, die ihn wie ein Krake umschlingt und sich jeden Teil seiner Existenz aneignet. Jetzt weiß er nicht mehr, warum er geglaubt hat, dass es so sein würde. Er mochte sie doch. Und sie ist all die Jahre nicht so gewesen. Nachdem sie sich von seiner Ablehnung erholt hatte, hatte in unregelmäßigen Abständen sein Telefon geklingelt, waren ein paar Postkarten ins Haus geflattert und manchmal,alle paar Monate, kam dann Anna. Sie lachten, sie redeten und jeder lebte für sich. Die erste Zeit funktionierte das gut. Dann erwischte sich Ben dabei, wie er auf Annas Anrufe zu warten begann und sich selbst verbieten musste, häufiger als einmal im Monat mit ihr zu sprechen. Er merkte, wie sich ihr Bild still und heimlich in seinem wertvollen Verstand einnistete. Er hatte sie kennen gerlernt und sie gefiel ihm. Sie war nicht dumm. Eigentlich war sie so gar recht klug. Warum hatte er das vorher nie bemerkt? Warum hatte er diese Seite von ihr nicht gesehen? War sie neu? Er musste sich eingestehen, dass sie schon immer so gewesen war, unter all ihren Selbstzweifeln, den Emotionen und der oft so falschen Bescheidenheit. Ben kannte Ann also und er begann zu begreifen, dass sie es ernst gemeint hatte, als sie sagte, wenn es vorbei sei, dann sei es vorbei. Sie war keine, die alte Gefühle aufwärmte. Und sie war ein misstrauisches Biest, wenn es um ihre Liebe ging, weil sie wusste, wie verletzlich sie dadurch wurde. Sie würde ihm seine Ablehnung von damals nie vergessen. Vergeben, ja, darin war sie groß, aber vergessen, niemals. Das machte alles, was über eine Freundschaft hinausging unmöglich. Es musste an Annas Vorsicht scheitern. Und er war einer von denen, die diese Vorsicht mitverursacht hatten, denn vor einigen Jahren, da hatte sie ihm vertrauen wollen. Nur war ihm dieses Vertrauen zu groß gewesen. Ben starrt ihr in die Augen, deren fahlgrüne, jadedunkle, raubtiergelbe, wolkengraue Iris ihn schon früher fasziniert hat. Er spiegelt sich in Annas großen, schwarzen Pupillen. Und sie blickt einen Moment zurück, bevor sie die Lider niederschlägt und ihm lächelnd ein weiteres Stück Hefezopf auf den Teller stapelt. "Du bist zu dünn, Ben." "Ich bin fett geworden." "Das sagst du seit vier Jahren." Dann grinsen sie sich über die Teetassen hinweg an, alte Freunde, stille Verbündete, die sich zu gut kennen und ihm wird warm bis in die Eingeweide. Aber eines weiß Anna nicht von ihm: Ben liebt Anna. |
| psychochicken | [SIZE=1]Das hast du gut geschrieben, Kildare, ehrlich. Mir wird ganz komisch wenn ich das lese.[/SIZE] ---------- Und Anna ist weit weg von Ben. Sicher, sie haben telefoniert, er war für sie da, wenn sie nach ihm fragte. Es war ihm nicht egal, er sorgte sich. Doch er wird niemals von sich aus auf sie zukommen. Sie hatte sich so auf das Wiedersehen gefreut. Familienfeiern sind so eine Sache, gerade kurz vorm Abitur, aber sie kam, wegen Ben und seiner Schwester. Und dann sah Bens Freundin, sein Ein und Alles ganz anders aus. War nicht klein, hatte keinen braunen Locken, sondern lange blonde Haare, trug keinen Hippierock und kam nicht auf Anna zu um sich prächtig mit ihr zu verstehen. "Du bist Bens Freundin? Hallo!" lächelt Anna. Sie will dieses Mädchen mögen, sie will die mögen die Ben glücklich macht. "Ihr sehr euch so ähnlich. Als ich dich zum ersten Mal sah, musste ich sofort an Anna denken." meint Bens Schwester. Annas Lächeln friert ein. Sag doch sowas nicht! "Nein, also das finde ich gar nicht." Sie hofft so, dass Bens Freundin sie mögen wird. Aber Ben hat ihr alles erzählt, wie hätte er es sein lassen können. Vielleicht war er so gnädig zu sagen "Aber jetzt ist da nichts mehr." Doch selbst wenn dem so war, welches Mädchen bliebe nicht misstrauisch. Ben sagt nicht hallo. Anna mag nicht auf ihn zugehen. Sie will ihn nicht bedrängen. Wenn sie sieht, wie Ben seine Freundin umarmt, kann sie sich für ihn freuen. Ohne Zweifel. Nach Stunden erst, als Anna sich zu den jüngerern Gästen auf die Terrasse gesellt, spricht Ben sie an, die Freundin im Arm. "Na, Anna? Wie sieht's aus mit dem Kerl? Hast du ihn abserviert?" "Nein," sagt Anna leise, "er hat mich abserviert." Ben lacht, die anderen lachen. "Hey, du bist ihn los. Schlag ein." Anna schlägt ein, ohne es ernst zu meinen. Das war's. "Ich gehe dann mal" stellt Anna schließlich in den Raum, es sind schon viele gegangen, Anna hatte irgendwie gehofft, Ben würde sich vielleicht doch noch Zeit für sie nehmen. ben dreht sich noch nicht mal um. Es ist seine Freudnin, die auf sie zukommt und meint "Ich geb' dir mal die Hand." Doch es ist eine misstrauische Hand. "Danke," denkt Anna "Bleibt zusammen. Macht euch glücklich." Jedoch - Sie wird nicht mehr in Melodramatik ertrinken. Da ist nichts mehr. Es ist traurig, dass Ben sie links liegen lässt. Aber letzendlich nicht so wichtig. Da ist nichts mehr. |
| plaizir | Ben & Anna Ben und Anna sind ein schräger Zufall, ein Moment der sich irgendwie aus der Zeit befreit hat. Das erste Mal hört sie ihn, seine Stimme so ansteckend, so voller Emotionen, dass etwas in ihr ebenfalls zu singen beginnt. Bis sie ihn sieht vergeht Zeit, ein ganzer Abend, voll mit Bildern und Gefühlen. Sie sprechen nur kurz – alles an diesem Ort ist flüchtig. Sie sehen sich wieder – und wieder. Er erinnert sich, erinnert sich an alles, jedes Wort, jede Geste. Sie wundert sich wo all diese Erinnerungen herkommen, wie er sich all diese Kleinigkeiten merken kann. Er flüstert die vergangenen Unterhaltungen in ihr Ohr, ein sanftes Lachen. Die Anfänge ihrer Freundschaft, so ehrlich, so skurril. Alles ist so wie es sein sollte wenn Ben und Anna zusammen sind. Alles ist einfach und leicht. Anna lacht & Ben lacht mit ihr. Sie sprechen nicht über Liebe. Sie fühlen sie einfach. * |