| darkphoenixnix | Es ist mal wieder einer dieser häufigen Tage wo man nicht weiß was man auf dieser Welt hier eigentlich noch soll. Diese Welt ist mir so fremd geworden und schon lange nicht mehr meine Welt. Es kommt mir vor als wenn ich in ihr herum treibe und egal wo ich hinschaue ich sehe nirgends ein Stück Land oder ein Zeichen das mir Hoffnung gibt. Es ist alles so verdammt schwer geworden. Die Welt dreht sich mit einem ungeheuerlichen Tempo um ihre eigene Achse und wird dabei immer schneller und unkontrollierbarer. Erst ist man mittendrin, aber dann, wenn man nicht mit der Masse mitschwimmt, verlässt man immer mehr die Mitte und rutscht nach aussen ab. Man muss dann verdammt aufpassen das man nicht herunterfällt und nie mehr zurückkehren kann. Fällt man doch einmal herunter ist es unmöglich wieder auf diesen fahrenden Zug der sich Erde nennt aufzuspringen. Durch diese wahnsinnige Geschwindigkeit bekommt man keinen halt und man verbrennt sich an der Reibung die ganze Haut an den Händen. Das sind nicht nur unerträglische Schmerzen, sondern auch Wunden die nie mehr heilen. Was hält mich hier noch. Es ist der Selbsterhaltungstrieb. Es ist die Angst davor nicht nur in der Vergangenheit alles falsch gemacht zu haben, weshalb man jetzt in der Gegenwart nicht klar kommt mit dem Leben, nein man hat auch Angst den falsch Schritt zu tun und in der Zukunft alles falsch zu machen. Dazu kommen diese Gedanken die eine Quälen ob man selber das Problem ist oder die anderen. Man fühlt sich einfach so ausgegrenzt wenn man andere Meinungen und Weltansichten hat als die Masse. Man denkt man ist der einzigste der so ist. Man hat diesen "bösen schwarzen Humor" den die anderen nicht verstehen. Man darf ihn nicht äussern denn sonst ist man ein ausgestossener dieser Gesellschaft. Überall wird einem vorgespielt alles ist so schön, toll und alle haben sich lieb aber das ist alles nur so verdammt verlogen. Wer eine andere Meinung hat ist ein Feind dieser Gesellschaft. Wie die Leute schon schauen wenn man äussert das man sich "freut" wenn es wieder früh dunkel und erst später hell wird. Es ist so schon durch die Dunkelheit zu laufen und diese Stille zu geniessen. Die gibt einen Kraft. Es gibt einen Kraft wenn man sieht das es anderen Wesen auch schlecht geht. Die Musik die man hört gibt einen Kraft. Sie muss laut, böse und tiefschwarz sein. Man bekommt in diesen kleinen momenten wieder soviel Kraft um wieder aufzustehen und weiterzukämpfen. Auch wenn man nicht weiss wofür. Das einzige was man weiss es gibt dort draussen auch andere Wesen die genauso denken und fühlen. Man ist nicht allein, obwohl man sich immer wie ein Einzelkämpfer fühlt. Schwarz ist die Seele, schwarz die Gedanken und schwarz ist mein Leben. |