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  Forum: DIES und DAS
    Thema: ewig
stahl~traumHallo zusammen,

ich bin noch neu hier, und möchte einfach gerne mal Hallo sagen.
Naja nicht nur, auch meine Sorgen niederschreiben, und vielleicht eine Antwort erhalten.

Dabei ist es gar nicht so einfach, mein Problem in Worte zu fassen, es ist vielleicht zu difus.

Momentan kämpfe ich mit dem Problem, was Sinnvoll ist, was Sinnlos .. oder was das Leben Sinnvoll macht.
Bin jetzt mitte 20, und Frage mich, was das Ziel im Leben denn ist. Oder nein, ich frage mich ehr, was ich zum Glücklichsein im Leben wirklich brauche.
Brauche ich denn einen Partner, zum Beispiel? Nein, nicht auf etwaige Zukunft betrachtet, sondern jetzt, akut.
Oder - Mein Leben besteht aus Studium, Arbeit, und gelgentliches Treffen mit einem guten Freund, sporadischem Rollenspielen.

Und irgendwie fühle ich mich damit unausgewogen. Es mag daran liegen, dass mir so alleine meine Interessen, mein Hobbies nicht mehr Spass machen. Ich hab immer den Drang, das mit andren zu teilen, mit andren drüber zu reden. Aber es ist keiner da. Oder wenige. -dumm wenn man in einer fremden Stadt wohnt-
Nehmen wir als Beispiel mal ein Buch - früher, nein stimmt nicht, das warauch schon früher so. Hmm, ich merke gerade beim Schreiben, dass es früher auch nicht anders war. Nur hatte ich da noch eine feste Bezugsperson, einen besten Freund, der jetzt leider auf bestimmte Zeit weg ist. Vielleicht ist es da. Oder mein restlicher Freundeskreis aus meiner alten Stadt.

Hm, kommenwir zurück zu der Frage, ob das normal ist. Dass man seine Hobbies und Interessen immer teilen möchte. Warum kann ich nicht einfach glücklich sein, lese ein Buch (ich lese wirklich gerne) freue mich an dessen Inhalt und bin glücklich. Ich bin erst glücklich, wenn ich mit jemand auch das teilen kann. Und zwar, ganz wichtig, jemand, der sich auch wirklichdafür interessiert. Einem Realisten, der nur Krimis liest, mein neustes Sci-Fi Lieblingswerk näherzubringen würde mich nicht glücklich machen. Hm nein, ich hätte sogar starkle Probleme damit.

Erstaunlich finde ich auch, dass ich oft für gewisse Dinge einen Anstoss brauche. Alleine würde ich irgendein Spiel wohl nicht gut finden. Aber wenn eine Meinung eines anderen (Freunde, Geschwister z.B. also jemand Bekanntes) es gut findet, finde ich es plötzlichauch gut. Wenn ich alleine damit konfrontiert wäre, wäre ich oft nicht so sicher, ob ich es gut finden soll oder nicht.
So als ob ich ein Mitläufer wäre, der ich aber gar nicht sein will.

Erstaunlich finde ich auch, dass ich, wenn ich mit Leuten zusammen bin, deren Verhalten oft kopiere. Ohne aktiv etwas zu tun. Die Art zu lachen, die Ausrucksweise .. es passt sich in gewisser Weise an. Oder kommt es mit mit meiner inneren Stimme nur so vor? Es kann ja auch sein, es erscheint mir vor meinem inneren Augen lediglich so, und nach aussen hin passiert es gar nicht. Es erscheint mir aber ganz stark so.
Es ist allerdings immer nur eine Person, die ich zu kopieren glaube, wenn ich in einer Gruppe von Leuten bin, ist es die Person, die mir am sympatischsten ist.

Zuletzt möchte ich eine Frage stellen ... ein berühmter Psychologe sagte einst: "Wer nicht alleine sein kann, ist nicht gesund"

Was haltet ihr davon? Schafft es der Mensch alleine zu sein? Nicht auf Dauer, aber vielleicht wirlich mal tagelang? Ich neige dazu, nagst davor zu haben, wenn ich tage alleine bin, wenn nichts passiert, ich nur mit mir selbst bin. Ich habe alle Abwechslung der Welt, was Hobbies betrifft, also Beschäftigung genug. Langweilen würde ich mich nicht. Aber der Gedanke, dass eben einfach *nichts* passiert macht mich sehr serh unruhig, kürzlich schon beinahe depressiv.

Dabei spielt immer der Gedanke mit, er fesselt mich geradezu, erlässt mich nicht mehr los. Der Gedanke, es ist [i]ewig[/i] so. Unerschütterlich, nicht mehr zu ändern. Unverrückbar, auf alle Zeit. Das macht es erst wirklich schlimm,

Danke für's Lesen!
Vampyressder sinn des lebens... kann wohl nur jeder für sich selbst beantworten.
ich hab auch lange danach gesucht... nachdem ich einen unfall hatte, wusste ich zumindest schonmal, dass da leben was wert ist.

ich habe einen großen sinn darin gefunden, mich aktiv im naturschutz zu beteiligen. ich bin mitglied im [URL=http://www.nabu.de]NABU[/URL], mein vater ist dort geschäftsführer und ich leite eine kinderguppe... dort versuchen wir den kindern ein besseres verständnis für die natur beizubringen.
ich mache das, weil ich meinen eigenen kindern später einmal eine gute zukunft bieten möchte und das ich nicht angst haben muss, dass die zerstörung der natur einfluss auf ihr leben haben wird.
später einmal kinder zu haben ist für mich auch ein ziel das ich erreichen möchte.

ich denke du ehrenamtliche arbeit kann man seinem leben viel mehr sinn geben.

wegen dem allein sein... ich bin gern mal alleine, könnte aber auch nicht tagelang in völliger einsamkeit leben. nicht weil ich angst hab, aber ich brauch oft jemanden zum quatschen.
testbilddas ist seltsam, ich kann das gar nicht nachempfinden, dass man etwas partout teilen muss, ich mach immer alles mit mir ab und gehe dann erst nach draußen. ich bin aber auch auf niemanden angewiesen, kann meine entscheidungen also immer für mich fällen, ohne rücksicht nehmen zu müssen. das würd ich zwar gern ändern, aber es wird schwieriger, je älter man wird und sich solche dinge einschleifen. bei mir ist das eher der solipsismus-versuch, also wie weit man damit kommt, ohne andere menschen-. grüße-
stahl~traumHi

Hm ich weiß auch net warum ich dieses Mitteilen und Teilen so wichtig finde. Ich komm mir eben alleine vor, wenn es nicht passiert. Klar ich kann mir ne CD anhören, und finde die auch so gut.. aber richtig zufrieden bin ich erst, wenn ich jemand hab mit dem ich drüber labern kann.

Es kann aber auch sein, ich finde eine CD nicht gut, und jemand sagt, er finde sie gut.. dann hör ich sie und finde sie plötzlicha auch gut. Als ob es nur eines Anstosses bedürfte. Ich finde das so verwirrend.

Aber das GRundproblem ist wohl ehr, dass mir meine Sachen nimmr Spass machen. Alles was ich früher toll fand, befriedigt mich nur noch kurz unddann fall ich wieder in so en Loch.. es is so komisch. Dabei *eigentlich* wenn ich drüber nachdenke, denke ich, es würdem ir Spass machen und ich *will* es auch tun. Aber sitz ich dann davor, isses doof und ich fühl mich leer dabei. Warum nur ?


(PS: Warum ging dieser Thread nach D&D ?)

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