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  Forum: DIES und DAS
    Thema: Honigwein MET - wer hats schonmal gemacht???
DyingAngel84ich hoff dass ich damit jetzt hier richtig bin?!

also, ihr kennt ja sicher met, das lecker zeug, genauso wie wikingerblut. jetzt möchte ich fragen, ob jemand von euch schonmal probiert hat met selber zu brauen und wenn ja, obs geklappt hat und welches rezept wohl das beste is?

ich hab auf meiner page zwar selber ein rezept aber es gibt ja verschiedene empfehlungen was das gären betrifft und die rezeptur. könnt ihr mir weitere gute rezepte empfehlen?
unquiet graveselber habe ich noch keinen gemacht, aber vielleicht bringt dir diese anleitung etwas.


[url]http://www.tempora-nostra.de/cgi-bin/wissdb.cgi?aktion=kapaz&bereich=4&thema=11&kapitel=28[/url]
Exekutormein kumpel macht das schon seit 5 jahren, wenn ich ihn am we treff frag ich mal nach tipps

Ciao Exe
SchwarzePestIch hatte schon ein paar mal Met nach der alten Jean Pütz Methode gemacht. Eigentlich idiotensicher und man kann es sogar Trinken. :D
Cyberpagan[IMG]http://www.batpage.de/modules/eBoard/images/smilies/meld.gif[/IMG]

Und zwar nach folgendem Rezept:

Für einen 25l Ballon Met braucht man:

7 kg Bienenhonig
60 g Milchsäure
8 Tabletten Hefenährsalz
20 g Weizenmehl
2 Liter frischer gepreßter Obstsaft
(Apfel, Stachelbeere, oder weiße Johannisbeere)
12 Liter Wasser
Eine Ballonhefekultur Rasse Portwein

Der Honig wird im Wasser aufgelöst. Es empfiehlt sich, das Ganze ein wenig zu erhitzen. Nach dem Abkühlen auf Zimmertemperatur (Hefe stirbt bei 35° C!) kommen alle weiteren Zutaten in den Glasballon, der anschließend mit dem Gärröhrchen verschlossen wird. Der Ballon sollte warm stehen (20-25°C) und mindestens einmal am Tag gut durchgeschüttelt werden.
Die Gärung setzt später ein als bei Obstweinen. Es kann je nach Außentemperatur bis zu einer Woche dauern. Nach weiteren rund drei Wochen ist die Hauptgärung vorbei. Es steigt nur noch wenig Kohlensäure auf.
Man stellt den Ballon hoch (Tisch oder Ähnliches) und läßt ihn einen Tag lang ganz in Ruhe, damit sich die Hefe und die Trubstoffe absetzen können. Danach erfolgt der erste Abzug mit einem Weinheber. Erneut läßt man den Jungmet etwa drei Wochen im Warmen stehen für die Nachgärung. Danach erfolgt in gewohnter Manier der zweite Abzug. Jetzt soll der Ballon mit seinem inzwischen nur noch leicht trüben Inhalt ins Kühle, am besten einen Keller. Die restlichen Trubstoffe setzen sich nun recht schnell auf dem Boden ab.
Man kann den Met nun schon trinken, sollte die Flasche aber stets ruhig stehen lassen, also nicht gießen, sondern einen Weinheber benützen.
Auf Dauer lagerfähig wird der Met erst nach einem dritten Abzug etwa ein halbes Jahr nach dem Ansatz. Nun kann man ihn - auch hier mit dem Weinheber - auf kleine Flaschen ziehen und verkorken. Man kann ihn allerdings auch im großen Ballon aufbewahren und nur immer kleine Mengen entnehmen. Allerdings sollte man stets darauf achten, daß immer Wasser im Gärröhrchen steht, damit keine Verunreinigungen oder Fruchtfliegen in den Ballon geraten können. Ansonsten könnte es passieren, daß man auf einmal über eine Riesenflasche Honigessig verfügt.
Viel Erfolg!

P.S.: Seeeehr lecker wird's, wenn man als Obstsaftkomponente Sauerkirschsaft nimmt *yummy* ;)

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