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  Forum: DIES und DAS
    Thema: einsamkeit...
LordoftheSithkennt ihr das gefühl von einsamkeit das einen fast erdrückt?Man ist mit freunden zusammen und fühlt sich trotzdem einsam und verlassen auf der welt.Ich sitze in der schule und es trifft mich schlagartig diese alles übermannende einsamkeit die es mir nichtmehr ermöglicht irgendwas auf die reihe zu bekommen.
Kennt ihr das? ist es ein wenig verständlich geworden was ich damt meine?


ich hoffe das Dunkkelheitlicht die richtige sparte für dashier ist
(bin noch neu und weiß ent wo es sonst hinpassen würde)
Messiah*handreich*Willkommen im Club! Is ja schön, dass ich nich alleine bin. Hm, wenn du mit Freunden unterwegs bist und dich trotzdem einsam fühlst, dann sind es vielleicht nicht die richtigen Freunde(so war's zumindest bei mir). Kann natürlich auch nen anderen Grund haben...
Ich kann auf jeden Fall total nachvollziehen, was in dir vorgeht, wei gesagt, mir geht's nich anders. Das Gefühl, alleine zu sein ist echt schrecklich, aber was man dagegen unternehmen kann, hab ich leider auch noch nich rausgefunden...
Aber wenn ich's weiß, sag ich dir bescheid.
Best wishes and dark kisses
The black rose
licelledas mit dem einsam ist so eine sache.
man kann sich auch in einer gruppe von 5 , 20 oder 100 leuten einsam fühlen . auch wenn man sich mit jedem dieser menschen gut unterhalten kann .
bei mir war das ganz schlimm als meine beziehung in die brüche gegangen ist . da hab ich mich überall mit jedem menschen einsam gefühlt .
dieses "loch" im herzen ist eben einfach nicht zu füllen.
einfach versuchen sich nicht unterkriegen zu lassen .
bei mir ist es auch oft angst die noch zu diesem einsamen gefühl zusammen kommt .
naja stop jetzt sind wir schon fast bei einer depression , aber das ist ja wieder etwas anderes.
ist eben immer die frage ob es einen bestimmten grund , einen anlass, ein erlebnis gibt was zum gefühl der einsamkeit geführt hat oder ob es (scheinbar) grundlos auftritt ...
NARRatorhallo, bei mir ist es häufig so das ich in einem moment fröhlich inner disse rumhüpfe oder so und einen moment später bricht alles auf mich ein und ich könnte mich in die nächste ecke verkriechen... hab dadurch schon einige 'freunde' verloren... am schlimmsten finde ich immer den spruch: "nun lächel doch mal" gibt nur wenige welche trotzdem immer zu mir stehen...
LordoftheSith[QUOTE][i]Original geschrieben von NARRator [/i]
[B]hallo, bei mir ist es häufig so das ich in einem moment fröhlich inner disse rumhüpfe oder so und einen moment später bricht alles auf mich ein und ich könnte mich in die nächste ecke verkriechen... hab dadurch schon einige 'freunde' verloren... am schlimmsten finde ich immer den spruch: "nun lächel doch mal" gibt nur wenige welche trotzdem immer zu mir stehen... [/B][/QUOTE]

so gehts mir im moment 100% genauso

das von licelle erwähnte beziehungsende könnte seinen teil dazu beigetragen haben.Das war das bisher übelste beziehungsende das ich miterlebt habe (vond en wenigen die ich miterlebt habe).

Ob es die richtigen freunde sind oder nicht weiß ich nicht.Sind meist aus der "breiten masse" (schade das es bei mir keine goth szene gibt bzw. keine in der näheren umgebung) und sind manchmal recht oberflächlich aber im prinzip gute freunde.

edit: und es geht langsam in die depressionen rein /edit
kaipausna dann gesell ich mich mal auch zu den Einsamen.
Es ist ja nicht so, dass ich mich bei allen Freunden von mir einsam fühl aber ein Grossteil von ihnen ist Oberflächlich, Falsch und hat im Prinzip keine Gemeinsamkeiten mit mir (andere Wertevorstellungen/ Moral und of Stereotype Vorgefasste Meinungen etc.).
Was mich auch noch stört ist das Gefühl bei ihnen nich ICH sein zu können da ich schon merke wie die Freunde sich von mir als "Schwarzeswesen" distanzieren (da kommen dann auch so Sprüche wie: "pass damit auf das ist gefährlich!" (??) ).

Wenn ich jetzt versuchen würde mein Individuelles Ich (losgelöst von allen Normen in Sachen Kleidung) würde ich noch weiter von meinen Freunden abdrifften und dann macht es schwupps und sie sind weg. (das will ich ja auch nicht)

Fazit: Es siht so aus als müsst ich weiter einsam unter Freunden leben!
(hui der Satz erinnert mich jetzt an das Gedicht "verkehrte Welt" *gg*)
AsmodyrianSchon mal dran gedacht das ihr euch im tiefsten inneren nichts weiter als eine tiefere Beziehung wünscht ?
Reinkarnierter*nebenbei mal alle begrüss, ersten post hier tut*

Hallo, ich schließ mich mal an, ich empfinde recht ähnlich. Doch da es "besser" für mich geworden ist, kann ich vielleicht was sinnvolles dazu von mir geben.
Ich denke viele bedachteren Menschen (fast alle die so etwas noch nicht gefunden haben, und sogar einige die das eigentlich schon haben) wünschen sich tiefere Beziehungen, welcher Hinsicht auch immer.
Wie der Bekanntenkreis des Einzelnen aussieht, kann man leider nur begrenzt beeinflussen. Für viel wichtiger halte ich es, einfach zu akzeptieren dass man sich wenig in Anderen wieder findet. Sowas kann meiner Meinung nach an einem Selbst genauso wie an den Anderen liegen... man muss ja nicht gleich jemanden "Seelenverwandtes" finden ;)
Vielleicht ist es wenig, was ihr als Einzelne findet, doch zumindest das sollte man "nutzen", denke ich. Das öffnet auch die Augen für solche Sachen, die die Einsamkeit etwas unwichtiger erscheinen lässt. Zumindest sollte es kein Grund für Sorge sein, denn mehr als sich bemühen kann man nicht.

Ich habe so gehandelt, mir geht es damit recht gut. Ich bin mit meiner Rolle in meinem Kreis nicht glücklich, aber ich habe auch keien Sorge deswegen, denn es reicht mir.

Vielleicht hilft euch ähnliches...
waschbaerIntrovertiert:

Genau das bin ich, total und ganz.
Ausserdem müde und völlig kaputt.
Obendrein noch völlig unmotiviert.
Auch noch unglücklich und unzufrieden.

(das habe ich im Netz mal gefunden)

So fühle ich mich auch gerade und einfach einsam, obwohl ich "Freunde" habe. Aber doch habe ich kein Vertrauen in Sie, mit denen ich über meine Probleme/ Erfahrungen etc. reden kann. Immer wenn ich es versuche, stoß ich auf desinteresse.
LordoftheSith[QUOTE][i]Original geschrieben von DunklerMagier [/i]
[B]Schon mal dran gedacht das ihr euch im tiefsten inneren nichts weiter als eine tiefere Beziehung wünscht ? [/B][/QUOTE]


natürlich wünsche ich mir das.Habe ich es gefunden? NEIN
bisher bin ich nur verletzt worden und es endet immer damit das ich der verletzte bind em das herz gebrochen worden ist
ReinkarnierterIch habe das Glück, dass ich es geschafft habe es zu akzeptieren dass man verletzt wird. Ich denke man darf sich deswegen nicht langfristig sorgen...
Was will man auch tun? Sich aus allem zurückziehen halte ich für keine Alternative.
licelle... davon abgesehen heißt einen menschen lieben ja auch sich zu wünschen , dass er glücklich ist.
nur möchte man eben , dass dieser mensch durch einen und mit einem glücklich sein kann.
alles andere bedeutet ja auch nur einsam zu zweit sein

jemand hat mal gesagt
selbst im paradies können manche menschen nicht glücklich sein , weil sie einfach keine lebensfreude besitzen.
nie zufrieden strebt man nach mehr , wünscht sich immer mehr von der welt. transzendenz nennt man das glaube ich ... hm
White_FangBesorg dir ein Haustier. Hat bei meiner Oma auch geholfen,
Deathbornja, ich kenne dieses gefühl der einsamkeit auch sehr gut....
ich selbst glaube sogar, nicht die richtigen freunde zu haben, aber was solls... ich kann warten...
ReinkarnierterKonzentriert euch auf das was ihr habt, entwickelt euch ohne Druck, und versucht es zu schaffen trotzdem eure Träume und Wünsche zu bewahren :)

Sobald es äussere Verbesserungen gibt (durch euer Tun oder zufällig) könnt ihr es viel besser wahrnehmen. Das glaube ich fest.
anima nata lacrimans[QUOTE][i]Original geschrieben von NARRator [/i]
[B]hallo, bei mir ist es häufig so das ich in einem moment fröhlich inner disse rumhüpfe oder so und einen moment später bricht alles auf mich ein und ich könnte mich in die nächste ecke verkriechen... hab dadurch schon einige 'freunde' verloren... am schlimmsten finde ich immer den spruch: "nun lächel doch mal" gibt nur wenige welche trotzdem immer zu mir stehen... [/B][/QUOTE]

Das kenne ich auch...wobei die Momente, in denen ich fröhlich bin, auch wirklich echt sind...leider hält das viel zu selten länger als ein paar Stunden an...ich weiß nicht genau, woran das liegt...vielleicht, weil ich manchmal fühle, dass zwar viele Menschen um mich herum sind, dass ich aber keinen von ihnen wirklich an mich heranlasse...weil mir das Vertrauen fehlt, weil ich Angst habe, was auch immer...ich bin schon einige Male enttäuscht worden, weil ich mich allzusehr anderen anvertraut hatte, als ich es in meiner Einsamkeit nicht mehr aushielt...
Ja, es gibt zu wenige menschen, die zu einem stehen, wie man wirklich ist, bei denen man sich auch als man selbst mit Höhen und Tiefen wohl fühlt...und wenn diese wenigen Menschen nicht da sind, dann ist man wieder einsam...
DreamwomanHallo,

Ich kenne dieses Gefühl der Einsamkeit sehr gut. Manchmal überfällt es mich aus scheinbar heiterem Himmel, wenn ich mitten unter meinen Freunden bin. Im Gegensatz zu einigen vorherigen Meinungen denke ich nicht, dass das unbedingt daran liegen muss, dass man die "falschen" Freunde hat.
Ich habe des öfteren festgestellt, dass mich diese Gefühl der totalen Einsamkeit auch unter meinen besten Freunden überfällt. Manchmal ist es dann aber auch so schnell verfolgen, wie es aufgetaucht ist.
Ich denke, dass dieses Gefühl nicht immer von außen her kommen ist, sondern seinen Grund auch in dir selbst haben kann. Bei mir würde ich sagen, dass es Ausdruck einer Unzufriedenheit mit mir selbst ist. Weil ich mit mir selbst nicht "im Reinen" bin, projeziere ich meine inneren Konflikte quasi nach außen, was dann dieses Einsamkeitsgefühl hervorruft. Das heißt ich suche nach Freundschaften, die mir etwas geben, was ich mir nur selbst geben kann: Selbstakzeptanz.
Also das ist nur eine Theorie, die ich mal überlegt habe,
meldet euch und sagt mir, was ihr davon haltet.

Solidarische Einsamkeitsgrüße

Dreamwoman
AsmodyrianEs wird vielen so gehen, ich schließ mich da nicht mal aus, am Ende haben wir ohnehin alle das gleiche Phänomän, man is happy, dann passiert irgendwas (kann die kleinste Kleinigkeit sein) und man is Scheisse drauf... stimmts oder hab ich recht ?
ReinkarnierterEs geht wirklich um Selbstakzeptanz.
Meiner Meinung nach eine Grundlage für ein Leben nach eigener Bestimmung.
Manchmal frage ich mich was los ist, Individualität wird so unglaublich hoch gehalten als Wert, doch eine Bedingung dafür - Selbstakzeptanz - fehlt häufig.
Vielleicht passiert es häufiger bei jüngeren Menschen; halte ich für natürlich... doch ebenso wichtig - wenn auch leider nicht selbstverständlich - ist es dass sich Selbstakzeptanz entwickelt, die möglichst ohne äussere Selbstbestätigung funktioniert.
Keine Gemeinschaft kann als endlose Quelle dafür dienen.
licelle[QUOTE][i]Original geschrieben von Dreamwoman [/i]
[B]Hallo,

Ich denke, dass dieses Gefühl nicht immer von außen her kommen ist, sondern seinen Grund auch in dir selbst haben kann. Bei mir würde ich sagen, dass es Ausdruck einer Unzufriedenheit mit mir selbst ist. Weil ich mit mir selbst nicht "im Reinen" bin, projeziere ich meine inneren Konflikte quasi nach außen, was dann dieses Einsamkeitsgefühl hervorruft. Das heißt ich suche nach Freundschaften, die mir etwas geben, was ich mir nur selbst geben kann: Selbstakzeptanz.


Dreamwoman [/B][/QUOTE]


da kann ich dir zustimmen , darüber habe ich auch schon nachgedacht und ich glaube, dass dieses gefühl auch in der selbstakzeptanz seinen ursprung hat.
man sucht menschen, die einem das gefühl geben man sei nicht einsam .
man vergisst dabei , dass man ja eigentlich immer alleine ist , bei allem und ständig.
wenn man krank ist, fühlt man nur selber schmerzen , wenn man traurig ist nur selber die trauer oder umgekehrt auch freude.
man trifft alleine für sich entscheidungen.
DreamwomanNen Abend,

@licelle: Ja, ich denke da hast du nicht Unrecht.

Ich selbst frage mich immer wieder, wie man Selbstakzeptanz erreicht. Neigt man von Geburt an zu mehr oder weniger Selbstakzeptanz, liegt es an der Erziehung und am Elternhaus, oder ... Ich weiß es nicht.
Was meint ihr denn? :rolleyes:

Eure selbstkritische

Dreamwoman
anima nata lacrimansWenn man sich selbst nicht akzeptiert und darum andere Menschen sucht, die einem das Gefühl geben, nicht einsam zu sein, dann ist das nachvollziehbar...

Aber egal, ob man sich mehr oder weniger mag bzw akzeptiert, auch wenn man, um das Beispiel aufzugreifen, krank ist oder Schmerzen hat, fühlt man sich nicht wohler, geborgener, wenn man jemanden hat, der für einen da ist?
Sicher hat man die Schmerzen immernoch selbst, aber sicher ist es ein anderes Gefühl, wenn jemand am Bett sitzt, als wenn man tagelang allein ist und nichteinmal jemand anruft und fragt, wie es denn geht...und da sehe ich die Verbindung zur Selbstakzeptanz nicht mehr so deutlich...man kann sich doch auch einsam fühlen, wenn man mit sich selbst im Reinen ist, oder?
ReinkarnierterAber ich denke das fühlt sich anders an... man kann es mehr genießen und es schmerzt nicht so.

Nun, wie erreicht man jetzt Selbstakzeptanz? Kann ja auch sonst mal praktisch sein ;)
Ich weiss keinen wirklichen Leitfaden... aber ich glaube es setzt ein realistisches Bild über sich Selbst wie auch andere voraus - mitsamt Stärken und Schwächen.
Und ausserdem... Emanzipation vom Selbstbestätigungskonsum bei Anderen. Findet Stärke in euch selbst und beruft euch darauf.

Wird eure Einsamkeit an sich nicht lösen, aber darauf lässt sich aufbauen, und es wird sich anders anfühlen...

Nur eine Theorie :)
anima nata lacrimansSelbstakzeptanz heißt ja auch nicht gleich Selbstliebe...da gibt es doch genug feine Abstufungen...und Akzeptanz bedeutet ja, dass man mit sich zurechtkommt, auch mit seinen Fehlern etc. so würde ich das verstehen...kann man überhaut ganz mit sich im reinen sein? Ist da nicht immer etwas, das dazwischen steht?
ReinkarnierterIch wünschte ich könnte es begründen, aber ich kann nur sagen:
Es geht.
Für wie lange... weiss ich nicht.
Ich glaube man muss es immer wieder erneuern.
anima nata lacrimansSicherlich, denn man verändert sich und muss jede Veränderung wahr- und auch annehmen!

Aber der Bezug zur Einsamkeit ist mir teilweise immernoch nicht ganz klar...
Reinkarnierter[QUOTE][i]Original geschrieben von Dreamwoman [/i]
[B]Ich denke, dass dieses Gefühl nicht immer von außen her kommen ist, sondern seinen Grund auch in dir selbst haben kann. Bei mir würde ich sagen, dass es Ausdruck einer Unzufriedenheit mit mir selbst ist. Weil ich mit mir selbst nicht "im Reinen" bin, projeziere ich meine inneren Konflikte quasi nach außen, was dann dieses Einsamkeitsgefühl hervorruft. Das heißt ich suche nach Freundschaften, die mir etwas geben, was ich mir nur selbst geben kann: Selbstakzeptanz.
Also das ist nur eine Theorie, die ich mal überlegt habe,
meldet euch und sagt mir, was ihr davon haltet.
[/B][/QUOTE]

Naja, ich schätze das hat sich weiterentwickelt.
Und erschöpft sich jetzt?

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