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  Forum: DIES und DAS
    Thema: Warnung an alle - Augen auf beim Computerkauf! / Big Brother im PC
deadsoul[i]Vielen von euch werden die Begriffe "TCPA", "DRM","Palladium","TPM" sehr wenig sagen.
Da aber mittlerweile auch Computerzeitschriften(zumindest c't) sich damit beschäftigen, gibt es vielleicht schon einige mit einer Meinung darüber und hoffentlich Menschen mit offenen Ohren.[/i]

Allen dürften ja die Forderungen nach einem "sicheren PC" bekannt sein.(Viren, trojaner, raubkopien) Ebenso weiss jeder von den "Problemen" der Unterhaltungsindustrie, was das kopieren und verbreiten "ihrer" Inhalte angeht.

Aus diesem Grund haben sich mehrere Unternehmen angeführt von Intel zusammengesetzt und die Trusted Computing Platform Alliance (TCPA) gebildet. Ziel : "Etablierung einer Computerplattform für das nächste Jahrhundert, die für größeres Vertrauen in den PC sorgen soll"

Was die Unterhaltungsindustrie angeht, geht es um das sogenannte "Digital Rights Management" (DRM). Dabei geht es grob darum, dass gekaufte digitale Unterhatlung (film,musik,usw) nur von dem einen Endbenutzer genutzt werden kann. bzw. für jede Benutzung gezahlt werden soll. Technisch gesehen gibt es verschiedene Lösungsansätze dafür. z.b. "Wasserzeichen" in MP3 Dateien.

Microsoft mischt dabei natürlich auch ganz gross mit. Deshalb soll innerhalb der nächsten Windowsversion (2004/5 Codename Longhorn) eine Softwareschnittstelle namens Palladium integriert werden, welche auf TCPA aufsetzt.

Was den technischen Aspekt angeht, soll ein Trusted Platform Module(TPM) eingesetzt werden. Dabei wird es wohl auf einen Chip ("Fritz"chip) herauslaufen, welcher zunächst auf den Mainboards, später in den Prozessoren selbst! integriert werden soll. (Infineon hat 2001 ihre Chips vorgestellt!). Dieser enthält ebenfalls eine Verschlüsselungseinheit.

Gut, wie funktioniert das ganze zusammen?
Man bootet seinen Rechner. Der Fritzchip übernimmt die Kontrolle und geht anhand einer Liste zunächst die Hardware ab. Was nicht zertifiziert ist, darf nicht gestartet werden. Bei der Software sieht es nicht besser aus. Nur signierte/erlaubte Software darf gestartet werden.
Palladium setzt als nächstes auf und überwacht die festgelegten Richtlinien. Wo auch DRM integriert werden soll
Jegliche Änderung soll anhand der Listen abgeglichen werden. Wobei diese per Internet aktualisiert werden sollen. Auch Hardware- Änderungen müssen zunächst registriert werden (wie war das noch mit XP-Lizenzen/ aktivierung im bezug auf Hardware?!)
Zunächst soll das TCPA Modul abschaltbar sein. Aber TCPA Software läuft dann nicht mehr (auch Windows, Office usw.). Ebenso können keine DRM – Dateien mehr abgespielt werden. Gut, dann nimmt man halt Linux?! Eben nicht, denn spätestens mit der Integration in den Prozessor (erinnert ihr euch noch an die PII Seriennummer?) soll das Ding nicht mehr deaktivierbar sein. Also nur noch TCPA konforme Software laufen. Deswegen ist man auch am entwickeln eines TCPA Linux.
Überhaupt Software aufbauend auf GNU (grossteil von OpenSource) wird kaum noch möglich sein, da die Zertifizierungen schliesslich ebenfalls viel Geld kosten.
Was Viren usw. betrifft...tatsächliche Sicherheit bietet das gesamte System eigentlich nicht. Es wird immer Bugs und Exploits geben, und TCPA dekt z.b. auch kaum Skriptsprachen ab.

[b]Ums abzukürzen.. letztendlich läuft alles auf einen sicheren, total überwachten Heim-PC hinaus. Sicher?..ja für die Industrie.[/b]

Durchgesetzt ist natürlich noch lange nichts. Aber, wenn man bedenkt, dass die Entwicklung bereits 1995 angefangen hat und was die Industrie doch für einen Druck auf Politik (siehe MS- Prozess) ausüben kann, muss man sich doch schon berechtigte Sorgen machen. Dass die Hacker-Gemeinschaften an Lösungen arbeiten und versuchen gegenzuhalten, ist ebenfalls klar.
(hacker, nicht cracker!).

Gut, ich hoffe ich hab das jetzt alles richtig erklärt und hingestellt. Wenn jmd. etwas hinzuzufügen hat, bitteschön...ich würde aber eure Meinungen was das Thema betrifft gerne hören.

Eine FAQ gibs z.b. unter [url]http://moon.hipjoint.de/tcpa-palladium-faq-de.html[/url] ...dort werden die meisten Fragen beantwortet.
SenecaIch glaube ich brauch keinen neuen PC...

Ich habe schon extra wegen der CPU-Kennung ab dem Pentium III keine Intel Chipsätze mehr verwendet, von Windows XP ganz zu schweigen.
Ich denke, solange nicht alle Hersteller auf diesen Zug aufspringen, und es Altrnativen gibt, wie eine Mac/ OS/2 oder AMD/ Linux Konfiguration, lässt sich das nicht weltweit und bei allen Usern durchsetzen.
Im Endeffekt fürt das nur zu einer Abwanderung von Usern, die diese Durchleuchtung satt haben...

Allerdings ist es ja jetzt schon fast unmöglich, einen neuen PC ohne Windows XP zu ordern, was natürlich die Lage insgesamt verschärft.
Wenn dann demnächts auch noch neue Standards geschaffen werden, die dafür sorgen daß User alter Systeme nicht mehr mithalten können, das wäre in mehrfacher Hinsicht bedenklich...
Da Aber weltweit der PC auf IBM kompatibler x86 Basis der Häufigste ist, wird man wohl nocxh eien Weile auf Abwärtskompatibilität bestehen müssen...

Also...kein Grund zur Panik.
Es gibt noch mehr auf der Welt als Intel und Microsoft....Zeit für neuen Horizonte
alma muertaich stimme seneca zu.. mir kommen aber noch einige fragen..

was ist z.b. mit dem gebrauchtmarkt z.b. ebay.. sich kostengünstig hard/software zu ersteigern würde dann wohl doch sehr behindert werden wenn nicht völlig einbrechen.

ich bau sehr viel an rechnern rum privat und arbeitsmässig.. wenn ich mir vorstelle das ich nicht mehr ohne probleme einfach ein kaputtes teil auswechseln kann... ich will nicht drüber nachdenken was das fürn schaden anrichtet.
xp ist ein krampf an sich (auch in der normalen anwendung), wenn microsoft darauf weiter aufbaut bleib ich bis an mein lebensende bei 2k wenn es denn möglich wäre. :(

wenn es wirklich mal ein "sicheres" system auf dieser ebene geben wird sollten die hersteller nicht mal überlegen ob das nicht eher ein eigenes grab anstatt eine sicherheit ist. das problem viren etc. tritt doch eh fast nurnoch bei leuten auf die sich noch nicht so intensiv damit beschäftigt haben oder in firmen. (stichwort z.b. engl. sprachige mail mit anhang von heinz) wer sowas öffnet.. selber schuld. :rolleyes:

früher oder später wird es aber eh die möglichkeit geben die chips vom board zu entfernen oder cpus ohne zu bekommen.. ist dann vieleicht nicht legal aber ein komplett sicheres system wird es nie geben.
deadsoulAMD, ist ebenfalls am mitmischen, was TCPA betrifft.

Hier die mehr oder weniger komplette/bestätigte Mitgliederliste der TCPA
[url]http://www.macguardians.de/fullstory.php?p=1264&c=1&bereich=1[/url]

Die Grossen sind allesamt dabei!
Ebenso IBM und Motorola als PowerPC Hrsteller (der von apple eingesetzten CPU).

Bei intel steht auch schon alles in den Startlöchern: [url]http://www.heise.de/newsticker/data/ciw-13.09.02-001/[/url]

Apple steht noch nicht drauf, weil sie es sich angesichts ihrer User kaum leisten könnten. Aber DRM ist bei denen ebenfalls ein aktuelles Thema und wenn es sein muss, werden die ebenfalls aufspringen.

Abwärtskompatiblität ist gut...zunächst sind die TPM-Chips ja abschaltbar. Aber sie sollen in fast jeden zukünftigen Chipsatz/ Prozessor integriert sein.
Das ganze soll wohl mit harten Marketing durchgedrückt werden. Mit der Behauptung, dass es um sichere PCs ginge...(ist unbewiesen...dennoch anzunehmen)

...alternative Hard/Software. Funktioniert ja auch nur, wenn man mit einem TCPA- Computer kommunizieren kann. TCPA konforme Internetanwendungen sind nicht weit hergehohlt. Es geht ja um die "Sicherheit". Microsofts .NET Geschichten brauch ich wohl erst gar nicht erwähnen.

Wenn wichtige Internetanwendungen (e-commerce!) und sämtliche Unterhaltungsinhalte nur per TCPA- Computer nutzbar sind, wird kaum ein Enduser zu einem non-TCPA-Computer greifen wollen.
deadsoulAlma, wie geschrieben, kann man ohne die Chips dann keine TCPA-Software mehr ausführen. Und das wird wohl mindestens sämtliche MS - Produkte betreffen.

Man kann natürlich weiter an seinem PC rumschrauben, aber man muss eben seine Änderungen "anmelden". Das ganze läuft doch schon bei OEM-PCs mit Windows XP drauf. Das man das System per raubkopien/cracks/tricks aushebeln kann, ist eine ganz andere Sache.

Da Linux auf billige X86 Hardware angewiesen ist und wie gesagt überall TPM-Module eingebaut werden sollen, würde es dort echte Probleme geben. GNU-Lizenztechnische Entwicklungen sind nur schwerlich möglich, weil TCPA-Lizenzen geld kosten.

..ich will hier auch keine Panik verbreiten, ich seh da nur eine gewaltig böse Welle auf die Enduser zukommen.
DuNkelHeRz[QUOTE][i]Original geschrieben von alma muerta [/i]
[B]xp ist ein krampf an sich[/B][/QUOTE]

windows xp ist der größe **** was ich je erlebt habe, mehr davon? nein danke.
...doch wenn es nur so einfach wäre dem zu entgehen ;)

beste wünsche

dunkelherz
deadsoulAchso, das problem, dass TCPA vielleicht gar nicht akzeptiert wird, ist den Mitgliedern ebenfalls bekannt...was denkt ihr, warum die Liste der Mitglieder so lange unbekannt war?! Und mindestens seit der Geschichte mit dem Key im Pentium, werden die sich ihre Gedanken darüber gemacht haben. Sämtliche Firmen sind natürlich wenig davon begeistert. Zumal natürlich dem FBI oder sonstewem ein Hintertürchen offen bleiben wird. (siehe sämtliche Verschlüsselungssoftware aus den USA). Niemand will das zeug haben, bis auf die RIIA und konsorten...

aber was tun, wenn den alternativen die luft wegbleibt?!

achso wegen apple: [url]http://www.macwelt.de/_news/200207/id13278.shtml[/url]
Harlekinnunja ich hoffe mal auf die Hacker geminde da draussen.. als Linus Thorwal angefangen hat ein Unix system zu "deportieren" hat auch noch niemand dran geglaubt das das irgendwann mal zum echten Problem für Money-soft werden würde, und jetzt liebäugelt nicht nur IBM mit dem Freeware client.

Das die Riesen der Branche ihre Schafe ins Gatter treiben wollen ist allgemein bekannt und hätte die Technik früher bestanden wäre das auch schon früher gewesen.

aber es gibt viele viele Informatiker die codes entwickeln und Geld dafür bekommen und es gibt hundert mal mehr Hacker die genau das Gegenteil versuchen..

Und Chips zu betsellen ist weniger mehr ein problem.. und irgendwer wird sich in diesen neuen Nischenmarkt reinschleichen, vielleicht mit 2 oder 3 Fehlschlägen aber irgendwer wird genau die Bedürfnisse des "Unsichtbaren Users" decken wollen weil dieser wiederrum sich seine Unsichtbarkeit was kosten lassen würde..

Dann geht eben nicht der Rechner des Users ans Netz sondern ein dahintergeschalteter Rechner der hinter einer Art "Firewall" steht und durch diese hindurch wie eine Marionette den Rechenr lenkt der sich die Daten aus dem Netz zupft und diese dann für die "offline-Session" verarbeitet..

oder Wireless LAN,.. wenn sich geld amchen lässt sind imemr irgendwelche dabei-..




für mich gilt: ich hab immer noch win 98 und es geht immer noch.. selbst einige der neuesten CAD-Software läuft primstens drauf..

(und bis win 2K kann ich ja noch "updaten")



ich werde auf jeden fall beim nächsten Rechner linux drauf machen...



ids *ddd*

H
deadsoulDas System wird eindeutig ausgehebelbt werden... Das ist keine Frage...Das Problem ist aber die Gesetzgebung und Politik.

Und wie sehr die Politik von der Industrie (sprich Musik,Film,IT) abhängig ist, dürfte wohl klar sein.

...Und als Unternehmen kann man es sich generell kaum leisten illegale Software zu benutzen.
Und ausgehebelte TCPA-Systeme werden 100% illegal sein.

...und dann wäre noch die Verschärfung der Gesetze zu beachten: [url]http://www.heise.de/newsticker/result.xhtml?url=/newsticker/data/pmz-14.11.02-003/default.shtml&words=Cybercrime[/url] die wenigsten wollen jahre in den Knast.

...was mag wohl einem TCPA- Crack Benutzer blühen, wenn eine Massen- Aonymität im internet nicht mehr gegeben ist...?!
Lucas de VilIch mach mir da weniger Sorgen drum ...
Kaum gibs den neuesten Kopierschutz im Amiland gibs 3 Tage nach Veröffentlichung Cracks zur Umgehung aus Russland ...
So wie es bis jetzt mit allem war ...

Überhaupt ist diese ganze Geschichte doch nur der Habgierigkeit amerikanischer Software-Giganten zuzuschreiben, die sich öffentlich verfügbare Scripte zusammensuchen, sie zusammenkoordinieren und - entgegen der OpenSource-Software, die es ja bekanntlich (fast) umsonst gibt - für völlig überteuertes Geld Lizenzen auf den Markt zu schmeißen.

Der einzige gravierende Unterschied zwischen Microsoft Office und StarOffice ist der, dass das Produkt von Microsoft bei gleicher Leistung fast 250 € kostet, wärend die OpenSource Version die 'Käufer' lediglich mit den durch die Online-Zeit entstehenden Downloadgebühren belastet.

Die Idee an sich ist gar nicht mal so verkehrt, allerdings hätte das nur dann Sinn, wenn für Programmierer, Softwareentwickler und auch für Software-Development-Kits kostenlos bzw. kostengünstig Zertifikate zur Verfügung gestellt werden, so dass man sie benutzen kann. Doch würde das seinen Lauf nehmen dann wäre man dem eigentlichen 'Problem' der Raubkopiererei, dem das ja angeblich entgegenwirken solle, auch nicht gelöst ...
Denn wer weiß schon wessen Lizenz da für den neuesten Crack für Office XP Professional verwendet wurde?

Von mir aus sollen die machen was sie wollen, solange ich noch nen Rechner bekomme den ich platt machen und mit Linux bespielen kann isses mir ehrlich gesagt total egal.
deadsoulentnommen aus der FAQ
"TCPA wird die General Public License (GPL) untergraben, unter der viele freie und offene Software vertrieben wird. Die GPL verhindert, dass private Unternehmen die Früchte gemeinsamer freiwilliger Arbeit zu Profitzwecken einsacken können. Jeder kann die unter dieser Lizenz vertriebene Software verwenden oder modifizieren, solange man bei der Verteilung dieser veränderten Versionen auch den Quellcode mitgibt, so dass andere wiederum Änderungen an diesem Code vornehmen können."

(Staroffice? ...ist genauso ne mammutanwendung, wie MS Office und letztendlich nur ein Abklatsch davon. Da nehm ich gleich OpenOffice oder z.b. Applixware. Das funktioniert wenigstens, wenn ich will)

Nachtrag: mal von Programmen abseits gesehn.. Man kann theoretisch alles per TCPA signieren lassen.- auch websites
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Lucas de Vil [/i]
[B]Von mir aus sollen die machen was sie wollen, solange ich noch nen Rechner bekomme den ich platt machen und mit Linux bespielen kann isses mir ehrlich gesagt total egal. [/B][/QUOTE][URL=http://www.knopper.net/knoppix]Da empfiehlt sich [b]Knoppix :[/b] [/URL] Erstens läuft das direkt von CD (Hardware-Erkennung inklusive) und ist damit einigermaßen gut vor Viren geschützt. Und zweitens kann man den Rechner vor dem Kauf auf Kompatibilität testen, ohne daß man ihn platt machen muß, und wenn er nicht laufen will, dann läßt man ihn eben beim Händler stehen. Auf der CD ist ein lauffähiges OpenOffice und sogar ein CD-Brenner-Programm. Ich habe das [b]Knoppix 3.1[/b] von der DVD aus dem [URL=http://www.pc-magazin.de/common/shop/verwand.php3?verwand=229&tab=shop_artikel_weka]PC Magazin Sonderheft "Betriebssysteme & Emulatoren / Kreativ 11 2002/12", [/URL] auf der auch noch QNX, FreeBSD, Red Hat Linux 7.3, eComStation und FreeDOS drauf sind. Durch diese Investition von 10 EU habe ich beim Rechnerkauf letzte Woche 100 EU (und ein paar neugierige Augen) gespart. :)
Red_SparrowBLARG! Ich hab nen neuen PC und da ist Windoof XP drauf... Mit Linux kenn ich mich leider nicht so aus, aber mir geht diese WinXP Scheisse auch auf den Sack...
Lucas de VilTTP
Knoppix?
Kenn ich nicht ...

Orca:
Vorteile Linux (mit KDE) gegenüber Windows?
[list]
[*]Linux kostet [b]nix[/b]
[*]Linux hat keinen eingebauten Fehler dass es nach x Stunden abkacken lässt
[*]Die Resourcenverwaltung bei Linux ist etwas leichter geregelt
[*]Man kriegt das System [b]immer[/b] wieder hingebogen
[*]Bedienung der graphischen Oberfläche ist ähnlich einfach der von Windows
[/list]

Nachteile Linux (mit KDE) gegenüber Windows?
[list]
[*]Kaum einer kann damit um ...
[*]ergo nutzen einem die ganzen Vorteile überhaupt nix[/list]

Vorteile Linux (ohne KDE) gegenüber DOS?
[list]
[*]Linux kostet [b]nix[/b]
[*]bessere Nutzerverwaltung
[*]mehrere Nutzer auf unterschiedlichen Konsolen
[*]bessere Netzwerkfähigkeit
[/list]

Nachteile Linux (ohne KDE) gegenüber DOS?
[list]
[*]Kaum einer kann damit um ...
[*]ergo nutzen einem die ganzen Vorteile überhaupt nix[/list]

KDE mag ich persönlich auch nicht, da ist mir GNOME lieber ;)

Größter Nachteil bei Linux:
Kaum Software- und Treiberunterstützung durch Hersteller von Hardware. Irgendwelche Freaks haben die Treiber selbst zusammengeschrieben ...

Größter Vorteil bei Linux:
Software kostet nix, vergleichbare Software für Windows eine ganze Menge. So liegt meines Wissens nach der Preis für den Apache Web Server für Windows bei um und bei 50€ während es fast jeder Linux-Distribution beiliegt ...

Reicht das erst einmal an Punkten? ;)
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von OrcaDesign [/i]
[B]lest mal bitte wirklich die Liste durch, wer dem TCPA-Konsortium angehört, das sind wahrlich nicht nur die beiden, da stecken so gut wie alle Firmen drinne, die auch nur periphär etwas mit PCs zu tun haben, also erst recht auch AMD und VIA. [/B][/QUOTE]Das ist ein Argument, daß man zur Kenntnis nehmen muß. Warum habe ich dabei so ein komisches Gefühl in der Magengegend und [URL=http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3548750877]muß plötzlich an dieses Buch denken?[/URL] :eek: [QUOTE][B]Die Frage ist eher schon: wird ein Linux überhaupt noch funzen auf einer solchen zukünftigen Hardware-Umgebung? [/B][/QUOTE]Linux schon, nur die Hardware will nicht mehr funzen. Aber selbst das würde man in den Griff bekommen, es fragt sich nur, ob ungestraft. Und dann würde natürlich niemand anderes mit deinem PC reden wollen ("Kauft nicht bei ..."). [QUOTE][B]Gegenfrage: was ist denn bitte an Linux konkret besser?
Und was ist an einem Microsoft-Betriebsystem konkret schlecht?
... Linux ohne Oberfläche wie KDE mit Windows zu vergleichen ist von vornherein sowieso falsch... dann bitte gleich Linux mit DOS vergleichen - und da weiß ich wahrlich nicht, was von beiden schlechter sein soll *g*. [/B][/QUOTE]Linux (Unix) kennt schon immer lange Namen und hat vernünftige Befehle zur Datenbearbeitung und -Auswertung. Im Notfall kommst du ohne zusätzliche Programme aus, wobei es auch die (Compiler, MAKE) schon mitbringt. [QUOTE][B]Und Linux mit KDE.... *buah*... *würgs*... dann könnt ich mir ja gleich Windoof95 auf den Rechner tacken und nen PI-MMX drunterschrauben. [/B][/QUOTE]Wie z.B. Knoppix zeigt, kann Linux auch auf einem RO-Medium laufen. Das ging bei Windows nur bis zur Version 3.11, aber bis dahin gab's noch keine langen Namen. Seit Windows 95 kannst du keine vernünftige Sicherheitskopien mehr machen, dafür matscht er bei der kleinsten Hardware-Änderung UNGEFRAGT in den Software-Einstellungen herum. [QUOTE][B]Was TCPA angeht, bleibt nur zu hoffen, daß eine erstarkte EU dem ganzen mal rechtlich entgegenhalten wird und aufgrund eindeutiger Gesetze (gegen Monopolbildung) eine solche Technologie im gesamten EU-Gebiet verbietet (und damit unrentabel macht), wie ja schon beispielsweise geschehen in Deutschland mit dem MS-Vorstoß seinerzeit mit gebundelten Systemen zur Hardware. [/B][/QUOTE]Aber jetzt bist du derjenige, der an den Weihnachtsmann und den Osterhasen glaubt? Über ein paar Ecken bin ich von der TCPA-Teilnehmerliste [URL=http://moon.hipjoint.de/tcpa-palladium-faq-de.html]zu dieser Frage- und Antwortseite gelangt, [/URL] wo die Vor- und Nachteile für die einzelnen Seiten relativ allgemeinverständlich dargelegt sind. Das macht mir ehrlich gesagt keine großen Hoffnungen. :(
deadsoul"mit [X] wäre das nicht passiert" och noeee...keine Linux vs. Windows "Diskussionen"..wir sind hier nicht im Heise-Forum *g*

hm...der wesentliche Punkt für Windows sind wohl seine Fehler! Es gibt nichts einfacherers, als unproduktives Arbeiten auf seinen Wintel-PC zu schieben. das ist leider kein witz... ich war mal Admin u. hotliner...

Linux ist kein Spielzeug, dass merken auch langsam die Leute von Microsoft. Es ist ein Super Serverbetriebssystem, da Server meistens Admins mit Wissen und Hirn abverlangen. Sich die Leute also damit beschäftigen (müssen).
Beim normalen Enduser sieht das noch anders aus, aber es mausert sich langsam... und verkürzt den Abstand zu MS immer mehr.

Was Bedienungskomfort der GUI angeht, ist Windows noch Meilen vorne. Und kommt mir nicht mit Kommandozeile... Das IST für Wissende die beste und schnellste Lösung. Allerdings nicht die generell intuitivste und einfachste Lösung für den Norm-User. KlickiBunti ist für denjenigen einfacher.
Da muss Linux noch richtig einen drauflegen. Es sieht jetzt zwar alles schon hübscher aus, aber intuitiv geht das nicht von der Hand. Da hat damals schon NeXT mehr geboten. Und überhaupt fällt einen als erstes das ganze Zusammengewürfelte Äussere auf. Ein gemeinsamer Anwendungsstandard, wäre wirklich toll. Meinetwegen auch für jeden Windowsmanager einzeln.

Unter der Oberfläche, ist Linux, insofern man es zum laufen bekommt meistens Top. Nur hat man entweder kaum beeinflussbare "Treiber" oder sie sind weitaus höher entwickelt, als unter Windows. Da muss ebenfalls noch einiges passieren
Und vergesst nicht, Linux muss die bessere, nicht eine genausogute Lösung sein. Und solange Linux hinterherläuft und nicht aufhohlt und auch zukünftige Entwicklungen schon im vorraus plant, wirds immer hinten hängen.

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Sooo zurück zum Thema... Das Problem ist, dass Microsoft gemeinsam mit der TCPA Linux und allen anderen nonkommerziellen Alternativen von hinten ein Messer reinstösst. bzw. es versucht.
Wenn sie damit durchkommen, ist erstmal Ende mit der bisherigen GPL, auch wenn bereits an Lösungen gearbeitet wird. Die anderen Alternativen werden ebenfalls nichts zu lachen haben. Es sei denn ,sie haben genug Geld.

Habt ihr euch überhaupt schonmal überlegt, was die .net Geschichte in Bezug auf die TCPA/Palladium bedeutet/bedeuten kann?

Achso...ein IBM TCPA-Linux stösst mir im übrigen auch etwas auf, wenn ich an die Betriebssystem Politik von dem Laden denke. Linux ist ja eh schon kommerz geworden, aber wenn IBM das Ruder aus eigener Kraft drehen kann, finde ich das gar nicht gut.

Nachtrag:
@Turning... na die seite hab ich doch direkt im Eröffnungsthread verlinkt, also ALLE DIE [url=http://moon.hipjoint.de/tcpa-palladium-faq-de.html]FAQ[/url] LESEN! *g*
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Lucas de Vil [/i]
[B]TTP
Knoppix? Kenn ich nicht ... [/B][/QUOTE]Siehe Links in meinem Beitrag. [QUOTE][B]Nachteile Linux ... ?
* Kaum einer kann damit um ...
* ergo nutzen einem die ganzen Vorteile überhaupt nix
[/B][/QUOTE]Es ist nie zu spät, etwas dazuzulernen ... :D [QUOTE][B]Größter Nachteil bei Linux:
Kaum Software- und Treiberunterstützung durch Hersteller von Hardware. Irgendwelche Freaks haben die Treiber selbst zusammengeschrieben ... [/B][/QUOTE]Ersteres soll mit dem TCPA zementiert werden. Letzteres soll mit dem TCPA verhindert werden. Monopoly at its best. [QUOTE][B]Größter Vorteil bei Linux:
Software kostet nix, vergleichbare Software für Windows eine ganze Menge. [/B][/QUOTE]Von wem war doch der schlaue Spruch: [URL=http://www.heise.de/ct/02/24/108]"Wissen ist Macht" ? [/URL]
Lucas de VilOrca
Halbwissen lass ich mir von sowas wie dir nicht nachsagen :p

In einem Punkt hast du definitiv recht:
Microsoft Windows ist das benutzerfreundlichste Betriebssystem dieses Planeten. Setz nen Opa davor und erklär ihm was zu tun ist, er kapiert die Grundzüge schneller als bei Linux.

Allerdings gibt es eines was mich ankotzt (naja, zwei Sachen)

Zum Einen kriegst du dieses dämliche Microsoft-Produkt aufgezwängt, ob du es haben willst oder nicht
(es sei denn du stellst dir deinen PC selbst zusammen, aber wer hat denn schon die Zeit und Lust dazu?)

Zum Anderen basiert Linux ebenso wie Windows auf [b]von öffentlichen Quellen gesammelten, zusammengetragenen und überarbeiteten [/b]Scripten ... Also sehe ich es nicht ein, dass ich für ein Microsoft-Produkt zahlen soll! Und ja, es gibt Leute die zahl(t)en für sowas! *indieluftgugg*

Sämtliche Vorteile, die Linux bietet, existieren fast ausschließlich auf der administrativen Ebene, dem ist wohl so ... Jedoch sind z.B. die Brennprogramme wesentlich ausgeklügelter als die kostenpflichtigen Pendants für Windows-Systeme. Oder kennst du ein Proggie mit dem man auf Musik-CD's 'hidden tracks' speichern kann, die abgespielt, aber nicht direkt angewählt werden können? (ich meine jetzt nicht die grafischen Anwendungen ... Gibs eigentlich auch nen Brenn-Befehl für die Eingabeaufforderung?)

Ein weiterer Pluspunkt ist die getrennte Ressourcenverwaltung. Es stimmt nicht, das Programme unter Linux nicht abstürzen ... Allerdings lassen sie sich völlig aus der Ressourchenverwaltung abschießen und neu starten, wonach sie wieder einwandfrei laufen. Bei Windows hingegen darf ich in regelmäßigen Abständen die Kiste neu hochfahren, weil sich PureBASIC mal wieder verabschiedet hat und sich auch von alleine nicht wieder starten lässt ...

Das Programm wird kaum einer kennen, ich führe es nur an weil es eine Version für Linux und eine für Windows gibt und ich mich nun mal ein wenig damit auskenne.

Vielleicht benötigst [b]du[/b] keinen Apachen, [b]ich[/b] hingegen schon... Wie du schon schriebst als Serverbetriebssystem und Spielzeug für Informatikfreaks... Wobei denen ja das Rumspielen an Mac's nachgesagt wird ... Aber das führt jetzt zu weit ...

Also generell sollte man für Arbeitsplätze Windows, für Server Unix oder ein Unix-Derivat und für Grafikanwendungen Macintosh benutzen ... Alles hat seine Vor- und Nachteile. Ein perfektes Betriebssystem gibt es [b]nicht[/b] und das wird es auch [b]nie[/b] geben.

Abgesehen davon, ich habe auch Linux mit DOS verglichen und die Nachteile von Linux aufgezeigt. Ich bin kein Linux-als-Gott-Erklärer, man muss für sich Vor- und Nachteile abwägen können. z.B. surf ich gerade per WinME (das auch regelmäßig abkackt) weil die Deutsche Telekom AG keinen Treiber für ihre TK-Anlage für Linux bietet ...

Doch der größte Vorteil von Redhat Linux 7.3 gegenüber Windows XP HomeEdition (wenn du schon nach genauen Vergleichen brüllst)
[b][color="blue"]keine ärgerniserregenden Blue-Screens[/color][/b]
(ernsthaft, [b]ich [/b]habe bei XP auf nem LapTop nen BlueScreen bekommen ... danach lief dann nichts mehr ... Abschalten nicht möglich, Affengriff nicht möglich, CD auswerfen nicht möglich, Reset nicht möglich .... Akku raus und neu)
deadsoulWas "Linux" tatsächlich bräuchte, wäre eine einheitlicher User und Expert Modus.

...das man selbst unter windows oftmals Expertenwissen braucht, um es zu _nutzen_, dürfte bekannt sein. Ein Linuxler kann genausowenig mit Winfehlern anfangen, wie ein Windowsler mit Linuxproblemen.
Lucas de VilTTP
genau das meine ich ...
Stell dir vor du suchst im Netz ne Seite... Und die Suchmaschine knöpft dir pro Auskunft 10€ ab, weil sie es weiß und du nicht. Und wenn du's wissen willst musst du blechen. Wie die netten Herren vom Heise-Verlag schon andeuteten: das Ganze dient nur dazu um den Herren 'Scriptklauern und Vermarktern' die Konkurrenz vom Hals zu halten. Frei nach dem Motto:

a trusted pc
you don't trust your pc, but we do

Wie gesagt, an und für sich ist die Idee nicht schlecht.
Doch wird es nicht so durchgeführt werden wie es wünschenswert wäre ...
Lucas de VilOrca, man muss [b]nicht[/b] die neuesten Versionen vergleichen. Ich vergleiche nur [b]mein[/b] Suse Linux 7.2 mit [b]meinem[/b] Windows ME, was ja in Etwa zeitgleich rauskam ...

Starte unter NT4 nen abgekackten Dienst neu und *rums* hängt das Ding. Könnte eventuell an der Software liegen, jedoch rauschen die netten NT4 SP6 Rechner auf unserer Dienststelle regelmäßig ab. Das einzige halbwegs vernünftige Betriebssystem von Microschrott ist Win2k Professional. Allerdings ist ein legaler Erwerb dieses Betriebssystems für minder verdienende Auszubildende nicht möglich. Und da man ja gegen kein Gesetz verstoßen will holt man es sich halt NICHT illegal sondern gar nicht.

Nun, ich hatte mal Win2k installiert...
Es verlangte nach nem vernüftigen Grafiktreiber (640x480 auf 256 Farben sieht unmöglich aus) und mochte natürlich die mitgelieferten Treiber nicht. Also -> aus dem Netz saugen!
*hm* Der Standart-Kartentreiber blockierte die USB-Schnittstelle, weshalb ich nicht auf meine TK-Anlage zugreifen konnte und nicht ins Netz kam. Also, runter damit und wieder ME drauf.

Wie gesagt, ich persönlich beziehe mich [b]ausschließlich[/b] auf den Gebrauch der Betriebssysteme auf Heimrechnern, bei denen nun mal nur 95,98, ME und Neuerdings XP Home mitgeliefert werden.

Vorteil SuSe Linux 7.2 gegenüber WinME:
schon mal die Boot-Routine so durcheinander gebracht dass gleich nach dem hochfahren wieder heruntergefahren wird? Nicht im Bios, sondern im Betriebssystemeigenen Boot-Ablauf? Und den Fehler behoben bekommen ohne den Rechner platt zu machen? Bei ME nicht, bei SuSe schon ...

Was Mac betrifft: Nette Rechner, MAC OS9 is n nettes Betriebssystem ... aber laangsaam ...

Wie gesagt, die Grundidee hinter der Zertifizierung ist nicht verkehrt... Ebenso wie die Grundidee der Anarchie oder der Diktatur... Leider wird eine der Grundidee entsprechenden Durchführung ähnlich der beiden anderen Beispiele nicht möglich sein ...
deadsoulWindows ME ist bekanntlich ziemlicher Schrott und wurde letztendlich nur als Pausenfüller eingesetzt, nachdem Win2000 mehr Zeit in der Entwicklung brauchte. WinME ist ein Win98 mit Win2000 features. Und wenn man es genau betrachtet nichtmal ein echtes Betriebssystem. Nur eine nette GUI auf einem stark aufgebohrten DOS(16bit).

Windows NT wurde als erstes echtes 32bit OS von Microsoft in die Entwicklung gegeben. Die Oberfläche von Windows 3.0 + high end Untersatz. Eine Unterteilung von Shell und OS Aufgaben wurde angestrebt. Vorbild stand Unix mit Machkernel. Das ganze wurde bis NT 4.0 durchgezogen. danach kam NT5.0 aka Windows 2000. Hier sollten vorteile von 98+NT kombiniert werden, was aber nie passierte. Statt dessen kam später NT5.01 (codename whistler) heraus, welches als Windows XP bekannt werden sollte. Wesentliche Änderung war allerdings nur Bugfixes und die Luna Oberfläche, welche kurz nach Aqua(apple) in entwicklung gegeben wurde. Deswegen auch NT5.01. Achja, die Shell/OS Trennung wurde ziemlich aufgehoben...

Also, wenn du schon anfängst zu vergleichen, dann nehm bitte echte Betriebssysteme.
Lucas de VilEchte Betriebssysteme ...
Linux mit DOS hab ich vorher schon verglichen ....
deadsoulUnd da DOS sich seit '95 nicht wesentlich verändert hat, ist das ziemlich sinnlos...
DOS ist nach den Anforderungen nach ebenfalls kaum als Betriebssystem zu bezeichnen. Das sagt der Name und der Ursprung schon aus. Q-DOS Quik-Disc-Operating-System...
Lucas de VilDOS wurde nicht weiterentwickelt ... nimmt man Vergleichsweise den Kernel 0.6 von Linux, der zur selben Zeit aktuell war, so überragte selbst dieser.
deadsoulsag ich doch...(letzte wesentliche Änderung 1995:fat32...)

natürlich war linux damals schon leistungsfähiger als DOS... Das kann man schon an den Ursprungssystemen erkennen. Deswegen sage ich ja, dass man beides kaum vergleichen kann. Wenn dann Linuxdistrubition vs. Windows2000.

egal..ging es nicht mal um tcpa?! *g*
Lucas de VilWie war das mit der Boarddynamik ... :D

Nun, wie gesagt. Die Grundidee ist spitze, die Durchführung wird allerdings alles Andere als Zufriedenstellend sein ...
deadsoultja..*g*

hm...also mir ist selbst die Grundidee nicht im geringsten geheuer. Ich selbst will bestimmen, was auf meinem PC passiert oder nicht. Und ich hab nicht vor, meine Freiheit in dem Bezug irgendwie aufzugeben. Mir ist schon das ganze Konzept viel zu scheinheilig, als dass es meiner pers. Prüfung je bestehen könnte. Ausserdem muss man eben am System arbeiten/ es verändern, damit es überhaupt angemessen funktioniert.

hier die c't Artikel unbedingt mal durchlesen!
[url]http://www.heise.de/ct/02/15/018/default.shtml[/url]
[url]http://www.heise.de/ct/02/22/204/default.shtml[/url]
[url]http://www.heise.de/ct/02/24/186/default.shtml[/url]
und nochmal die FAQ *g*
[url]http://moon.hipjoint.de/tcpa-palladium-faq-de.html[/url]

...das Problem ist, dass die TPM-Hardware bereits fertig und verkauft ist. Palladium ist politisch noch nicht durch, aber wer den Microsoft- Prozess beobachtet hat, kann sich vorstellen, wie lange das noch dauern wird. Zumal das ganze wohl der Politik als reine Sicherheit/Sicherung im Bezug auf den DMCA verkauft werden wird.
Lucas de VilEinspruch!

Die Grundsatzidee, Systemabstürze und -schäden durch unsachgemäße Programmierung von Software und Treibern auszumerzen ist definitiv lobenswert.
deadsoulhm..was sagt uns denn heise...

das TCPA Konzept
-Sichern und Verifizieren von Soft und Hardware
//auf die "geschützten inhalte"(begriff ungeklärt) kann man erst zugreifen, wenn alle Komponenten verifiziert sind.
- das TPM hat ein Verschlüsselungsmodul onboard.
//Schlüssel können darauf gespeichert werden, das sorgt für sichere E-Mails, Passwörter, Office-Dokumente, Websites, usw.
- jedes TCPA System enthält eine ID
//ist ja für die Sicherheit
- das FBI u.ä. bekommen einen extra Zugang
//Verbrecher könnten das System ja ausnutzen.
- "ständige" Serververbindung
//siehe [url]http://www.heise.de/ct/02/22/204/bild2.gif[/url]

DRM
- DRM Inhalte sollen nur noch in einer sicheren Umgebung aufrufbar sein.
//ist durch TCPA/Palladium gegeben.
- Der "Fritzchip" ist ein TPM- Chip
// benannt nach US-Senator Fritz Hollings ein DRM-Fan und Sklave der Unterhaltungsindustrie.
- DRM- Chips sollen überall integriert werden
// Heim-Anlage, MP3-Player, notebook, pc, handheld, ...
- MS Media Player besitzt bereits DRM Funktionalität
//ebenso, das abgesicherte Recht heimlich Updates zu machen.
- Anwendungen auf der sog. Blacklist
//Blacklist wird zwingend heruntergeladen, Blacklist-Programme dürfen keinen Zugriff auf DRM- Programme haben.

Palladium
- deckt sich zum grossen Teil mit dem TCPA- Konzept.
- Microsoft hat ein DRM-OS Patent
//...oder nennen wir es Palladium?!
- dient nicht der Sicherung der PCs, sondern vielmehr der Sicherung von DMCA und soll somit gegen die Verbreitung von Raubkopien helfen.
- Raubkopierte Inhalte können sofort gelöscht werden
// Für was man jetzt schon alles lizenzen braucht...siehe MS-Politik..
- führt Protokolle
// datenschutz adé

Muss ich wirklich aufführen, was das alles in Zusammenhang mit den bereits laufenden Strategien bedeutet?!

- Einen sicheren PC für den Enduser ganz bestimmt nicht.

@Lucas
hm..wie war das noch mit Ansprüche an ein modernes Betriebssystem?! egal.

Die Idee ist gut, aber wenn es nur darum ginge, könnte man das jetzt bereits mit Hausmitteln erledigen.

@Orca
Zertifizierungen für Software und Treiber sind schon lange bekannt. Aber was tun, wenn nur noch diese Software läuft?!

Die Idee für das System ist nicht schlecht, aber die Durchführung durch die Industrie itself ist nicht annehmbar. Eine unabhängige Stelle wäre wenn überhaupt nötig.

Palladium hat ebenfalls "Militär-Optionen" frei.... Man wird sehen. Abhängig von USA...ja.. wenn silicon valley woanders liegen würde..*seufz* Aber die hier in der Gegend angesiedelten Firmen wurden ja schon vor ewigkeiten aufgekauft...

Was Firmen überhaupt angeht..
Ein guter Admin macht aus seinen Schäfchen sowieso nur Terminal- artige. Dann gibs auch kaum Probleme. Und Treiber überprüft man schon immer vorsichtshalber per Hand. Wenns dann noch kleinere Probleme gibt, löst man die per einem Klick auf 400 Rechnern auf einmal. Und es ist so, dass man nicht immer die stabilste und tollste Software (zertifizierte) benuzten kann... besonders in heterogenen Netzwerken. Und wenn dann ein Benutzer trotzdem versucht rumzubasteln oder Mist zu baun, dann gibts ne info-mail an den Admin oder gleich per SMS und die dicke Keule wird ausgepackt. Viren usw. kommen in so einem Netzwerk erst gar nicht auf...danke fester Regeln.(+mailserver) Für Firmen ist der Kram ziemlich unnütz. Es sei denn sie können sich nur einen hochnäsigen halbtags Admin leisten, der nochmal in die Computer- Grundschule gesteckt werden müsste. Und was soll das überhaupt mit der online Geschichte. Als wenn irgendein Sicherheits-Zuständiger(bzw admin) sich da drauf einlassen würde. Ich kenne jetzt schon 5 Stück, die dann ihr Handtuch werfen oder generell ohne gewähr Arbeiten würden.. Die bekommen jetzt schon rote augen bei "Microsoft".
deadsoul...hm ich denke direkt im Windows sind bereits solche (inaktiven)Hintertürchen enthalten, auch wenns unbewiesen ist. Dergleiche Ämter üben einen immensen Druck auf die Firmen aus. Verschlüsselungstechnische Software aus den USA hat z.b. generell ein FBI-Hintertürchen. Das ist glaube sogar gesetzlich geregelt. Deswegen setze ich derlei Produkte auch nicht ein. Wie ist das denn bei EFS (encrypted file system) ab nt5.0?!

Was kann die EU denn gross machen, wenns auf dem Rest der Welt durchkomm? Viele Firmen agieren bereits jetzt global. Wenn die TCPA/Palladium durchkommt, könnte ich mir sogar eine gesetzliche Vorschrift diesbezüglich vorstellen. Der DMCA war nur der Vorbote von industriell-beeinflussten Gesetzgebungen. Und da gabs Clinton noch...
deadsoulnein, ich meine wenn man es tatsächlich hier in D beispielsweise verbietet...
Dann kann man ja kaum noch mit den PCs, wo es erlaubt ist kommunizieren. bzw. über diese...
PopeCerealFür alle, die immer noch nichts davon gehört haben:
Auf alle User von Computern kommt eine ernste Bedrohung zu, die bis vor kurzer Zeit noch TCPA hieß, sich seit etwa einer Woche nun TCG nennt, da die Abkürzung TCPA wohl zuviel schlechte Presse hatte.

Wer oder was ist die TCPA/TCG?

TCPA steht für Trusted Computing Platform Alliance, TCG für Trusted Computing Group. Es ist eine Vereinigung von über 200 der größten Hersteller von Hardware, Software, Unterhaltungselektronik, von Medienfirmen und Anbietern digitaler Inhalte. Ziel dieser Gruppe ist es, einen "trusted computer" zu entwickeln, also einen Computer, dem SIE trauen können, auf daß der böse User mit ihm nichts tun kann, was der Industrie nicht paßt, wie etwa CDs kopieren oder unregistrierte Kauf-DVDs der nächsten Generation sehen. Es wird Bereiche innerhalb von Hard- und Software geben, auf die der User selbst keinen Zugriff mehr hat, dafür aber irgendwelche Firmen.

Mehr Informationen unter:
[url]http://www.notcpa.org/[/url]
[url]http://www.againsttcpa.com/[/url]
[url]http://www.stop1984.info/[/url]
PopeCerealGelegentlich findet man im Newsticker von Heise Online gute Infos, wie etwa hier:
[url]http://www.heise.de/newsticker/data/anw-09.04.03-000/[/url]
LonerSanfte Grüße.

Weshalb die Aufregung?

Zitat notcpa.org:
[i]allerdings verhandelt Microsoft mit den Regierungen, ob Polizei und Spione einen gewissen Zugriff auf GeneralSchlüssel bekommen sollten[/i]

Wie lange wird es wohl dauern, bis auch andere diese Generalschlüssel haben?

[COLOR=darkred]Loner[/COLOR]
Julya:( das ist wirklich richtig übel.
ich hab ja jetzt schon die totale paranoia, was meinen pc angeht und ich schätze mal, daß da schon genug leute in meinem zeug gewühlt haben, aber daß das ganze auch noch richtig gefördert, anerkannt wird!?!?! :eek:

hiiilfe!





Julya, *i-net-stecker-zieh*
Jorg... ich hoffe, das ich mit meinem macintosh von dieser art "schutz" vorerst ausgeschlossen bin. doch keep cool- es gibt immer einen weg, diese bestrebungen zu umgehen.
Distroia[QUOTE][i]Original geschrieben von Jorg [/i]
[B]... ich hoffe, das ich mit meinem macintosh von dieser art "schutz" vorerst ausgeschlossen bin. doch keep cool- es gibt immer einen weg, diese bestrebungen zu umgehen. [/B][/QUOTE]

Denke ich auch. Das war bis jetzt immer so.
SiriusWenn dieser PC wirklich alle Eventualitäten abdecken soll, wäre er unbrauchbar. Ich kann mir nicht vorstellen, das es für so ein Produkt (derzeit) einen Markt gibt! Um sich möglichst Weltweit durchsetzen zu können, müsste das System z.B. den verschiedenen Gesetzlichen Anforderungen der Staaten genügen - was in einem Land streng verboten, ist im nächsten Land erlaubt usw.

Desweiteren (was auch schon gesagt wurde) entwickeln sich die Hacker, Cracker usw. nahezu in gleichem Tempo - was immer für ein neuartiger Schutz auch erfunden wurde, bislang war es stets so, das er mit einer überschaubaren Zeitverzögerung geknackt wurde. Auch im Fall eines solchen "trusted PC" würden sich früher oder später Methoden zur Umgehung der Sicherheitssperren finden und falls nicht, kauft das Ding keiner, da dann der User dermaßen in seinen Rechten und Möglichkeiten beschnitten ist, das er wie gesagt, nichts mit dem System anfangen kann.

Ich denke schon, das die Industrie nach einem solchen Idealsystem strebt und in dieser Richtung Forschungen betreibt, aber diesen Idealzustand werden sie nie erreichen können.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Sirius [/i]
[B]Auch im Fall eines solchen "trusted PC" würden sich früher oder später Methoden zur Umgehung der Sicherheitssperren finden und falls nicht, kauft das Ding keiner, da dann der User dermaßen in seinen Rechten und Möglichkeiten beschnitten ist, das er wie gesagt, nichts mit dem System anfangen kann.[/B][/QUOTE]Bei der immer noch ziemlich großen Akzeptanz von Windows XP, das schon teilweise Tendenzen in diese Richtung zeigt (z.B. Aktivierung nur mit Zustimmung Fremder) bezweifle ich, daß die meisten Nutzer sich der ganzen Tragweite des Problems bewußt sind. :(
PopeCereal[QUOTE][i]Original geschrieben von Jorg [/i]
[B]... ich hoffe, das ich mit meinem macintosh von dieser art "schutz" vorerst ausgeschlossen bin. doch keep cool- es gibt immer einen weg, diese bestrebungen zu umgehen. [/B][/QUOTE]

VORSICHT! Motorola und IBM sind Mitglieder der TCPA/TCG, und diese beiden produzieren schließlich die PowerPC-CPUs - ganz abgesehen von den sonstigen Komponenten, die inzwischen auch beim Mac Standard-PC-Komponenten sind, etwa Motherboard-Chipsätze und Festplatten.

Vorläufig wird es noch so sein, daß die TCPA-Hardware nur durch entsprechende Software (Microsoft NGSCG oder NSDAP oder so ähnlich, hieß früher mal "Palladium") aktiviert werden kann, und unter Linux oder anderen offenen Betriebssystemen ist die Installation der zugehörigen Software optional. Allerdings wird es mehr und mehr Funktionen geben, die sich nur bei aktiviertem TPM (Trusted Platform Module) nutzen lassen, und irgendwann wird man womöglich ohne aktiviertes TPM nicht mehr ins Internet können...
Daydreamerhm,ich glaube ja nicht an viel,aber ich glaube immer noch daran,dass KEIN EINZIGER pc jemals vollkommen gesichert werden kann.
die hacker(nein,nicht die script-kiddies,sondern die richtigen,die großen meister,die es geschickt schaffen,sich vor der öffentlichkeit zu verstecken)sind vielleicht shcon weiter.auf jeden fall würde es auch in meinen augen nicht lange dauern,bis einer an den schlüssel kommt. ich meine,für die meisten ist es ein spiel und das ziel ist nunmal,zu gewinnen.
ob auch andere user an diesen schlüssel kommen,weiß ich aber nicht zu sagen,da das internet immer stärker kontrolliert wird und sich diese kontrolle sicher nicht nur gegen kinderpornografie und rechtsradikale inhalte wenden wird.
aber noch ist ja jedes gängige hackertool zu haben,von dem viele wissen.die wirklich gemeinen dinge werden aber wohl eh nicht ins netz gestellt werden...
so long,daydreamer
Julya[QUOTE][i]Original geschrieben von TheTurningPoint [/i]
[...]bezweifle ich, daß die meisten Nutzer sich der ganzen Tragweite des Problems bewußt sind. [/QUOTE]


ja, ich glaube auch, daß [b]das[/b] das problem ist.
ich hatte bis vor nem jahr nichtmal eine firewall (ich glaub zwar nicht, daß die sonderlich viel bringt, aber vielleicht ein bißchen)

sehr viele pc-benutzer haben einfach keine ahnung von dem ding....
jahbalso als erstes möcht ich mal sagen das mein plan sein wird nen Linux-Pc ans inet zu klemmen und das erste was ich dann mache ist den kernel umzuschreiben das der den bzw. die chips deaktiviert! Andererseits würd ich mir da nicht so einen Kopf drum machen da lustige computerfachmänner die nicht so viel von legalitäten halten als erstes mal irgendwas machen bzw. schreiben werden das den Zugriff mal so eben verhindert
PopeCerealEin gewisser elfboi *grinsel* schreibt auch immer auf Indymedia über die Aktivitäten der TCPA bzw. TCG:
[url]http://de.indymedia.org/2003/04/48943.shtml[/url]
SeelenfeindMy PC is my castle oder so ähnlich... *g*

darauf kann man sich a echt freuen ... naja es gibt mehr tüftelnde chipheads da draussen als die industrie jemals kaufen kann... also kauf ich mir doch so nen teil und lass mal gucken was sich da alles rumpfuschen lässt... irgendwie wird das schon gehen garantiert. Wenn eins sicher ist, so ist es die tatsache das jedes system unsicher ist *g*
ChaotarchTCPA/TCG/Palladium wird einfach als neues Feature, als must-to-have vermarktet und schon braucht das nach kurzer Zeit jeder.

Trusted PC's werden sich zuerst in Firmen durchsetzen (wo sie auch hin gehören) und von da aus dann nach und nach die Haushalte erobern.
Für mich als Sys-Admin sind die Kisten ein Traum, als Privatmensch allerdings ein Alptraum, da man in seinen Freiheiten sehr stark eingeschränkt wird.
Und wem verdanken wir das alles, ganz einfach, der achso tollen und achso Tauschbörsen Geschädigten Unterhaltungsindustrie (Musik und Filme sind eigentlich Kunst, deshalb finde ich Unterhaltungsindustrie an sich für diesen Bereich schon ein Unwort). DMCA und Co machen es möglich und wer denkt, das passiert nur in den USA, ein DMCA ähnliches Gesetz liegt im Moment im Bundestag vor und wartet nur auf seine Verabschiedung, ade liebe Sicherheitskopie, ade liebe Kopie für den Privatgebrauch. All das ist dann strafbar :(

Und so lange 99,99% der Deutschen Bevölkerung mit Scheuklappen auf den Augen durch die Welt laufen, so lange werden unsere Rechte als Bürger immer mehr eingeschränkt werden, zum Nutzen der Konzerne.

Schöne neue Welt...

Papa Chao, der im Moment mal wieder sehr schwarz sieht und desen Blutdruck bei diesem Thema extrem anschwillt.

P.S.: Ich denke mal das diese TCPA Kisten früher oder später genauso gehackt werden wie im Moment die X-Boxen, dann können wir mal wieder 2-3 Jahre machen was wir wollen, bis die nächste neue Technik kommt oder uns das Verändern der Cryptoware in [b]unseren eigenen[/b] Geräten per Gesetz verboten wird und das ganze mit mindestens 2 Jahren Freiheitsstrafe geahndet wird.
MephistangeloWenn ich als quasi Unwissender schon lese, das mit PentiumIII etwas nicht stimmt, was bedeudet das dann für meinen PentiumIV?
winterhab hier nicht alles gelesen, weil ich das thema schon kenne. beim p3 is das aber kein wirklich schreckliches problem. das war mehr panikmache.

ansonsten ist mir das sowieso egal, da ich zuhause kein win habe und auch keine spy-hardware *s*

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