| Sandre | Hi, Pressemitteilung an die Bevölkerung, dachte es wäre informativ.... 01.08.2003 BGS unterstützt Frankreich beim Kampf gegen die verheerenden Waldbrände Zur Stunde starten drei Transporthubschrauber des BGS mit Wasserlöschbehältern, um die Rettungskräfte und Feuerwehren beim Kampf gegen die verheerenden Brände in Südfrankreich zu unterstützen. Frankreich hatte sich über die EU an die Mitgliedstaaten mit der Bitte um grundsätzliche Unterstützung gewandt. Bundesinnenminister Otto Schily hat dem Nachbarland daraufhin direkt deutsche Hilfe zugesagt. Heute hat Frankreich seinen Bedarf konkretisiert und drei Hubschrauber des BGS zur Unterstützung der Waldbrandbekämpfung angefordert.Die BGS-Hubschrauber starten in Freiburg. Die deutsche Unterstützung ist vorrangig im Großraum Marseille vorgesehen. Die drei Hubschrauber werden noch heute Abend das Einsatzgebiet in Südfrankreich erreichen und dann in den Löscheinsatz der französischen Katastrophenkräfte integriert. ------------------------------------------------- 07.08.2003 Feuerwehren rücken vermehrt zu Flächen- und Waldbränden aus Ganz Deutschland leidet unter der Hitze. Die Freibäder verzeichnen Besucherrekorde. Aber nach mehreren Wochen Trockenheit und Hitze sind auch die Wälder in Deutschland ausgetrocknet wie seit Jahren nicht mehr. Der Deutsche Wetterdienst veröffentlicht tagesaktuell die Waldbrandwarnlage unter [url]http://www.agrowetter.de/Agrarwetter/waldix.htm[/url] Fast im ganzen Bundesgebiet gilt mit Stufe 4 die zweithöchste Walbrandwarnstufe. In Teilen Brandenburgs wurde nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes mit Stufe 5 bereits die maximale Warnstufe erreicht. Auf Grund der Wetterprognose wird sich dies in den nächsten Tagen nicht wesentlich verändern. Unter den gegebenen Umständen kann bereits eine kleine Unbedachtheit erhebliche Folgen haben. Fahrlässiger Umgang mit Feuer ist die Hauptursache für Wald- und Flächenbrände. „Eine leichtfertig weggeworfene Zigarettenkippe, eine vergessene Glasflasche, die wie ein Brennglas wirkt, oder ein nicht sachgemäß gelöschtes Grillfeuer können bei diesen Temperaturen und der langen Trockenheit schnell verheerende Wirkung haben“ beschreibt Staatssekretär Alexander Müller vom Bundeslandwirtschaftsministerium die Situation. Die Feuerwehren fordern deshalb zu erhöhter Vorsicht auf. Das entzünden von Feuern in oder in der Nähe der ausgetrockneten Wäldern, Wiesen oder Feldern ist in der derzeitigen Situation kaum zu verantworten. Auch besteht in der Zeit von März bis Oktober aus Sicherheitsgründen in den Wäldern ein generelles Rauchverbot. Ebenso gefährlich ist das Wegwerfen von Zigarettenresten aus dem fahrenden Auto oder Zug. Wer einen Waldbrand bemerkt ist verpflichtet dies unverzüglich zu melden. Beispielsweise über die Notrufnummer 112. Wenn die Feuerwehren rechtzeitig eintreffen kann der Brand unter Umständen noch in der Entstehungsphase gelöscht und damit schlimmeres verhindert werden. Bereits im ersten Halbjahr 2003 weißt die Statistik mehr als 500 Brände in Wäldern aus. Dabei ist bereits drei Mal soviel Waldfläche betroffen, wie im gesamten Jahr 2002. Eine Gefahr geht auch von Fahrzeuge aus, die auf trockenen Wiese oder Feldern abgestellt werden. Durch den erhitzen Katalysator kann der ausgetrocknete Untergrund in Brand geraten. --------------------------------------------- 08.08.2003 Feuerwehren warnen: Jetzt wird’s brenzlig! Bundesweit 400 000 Einsatzkräfte sofort abrufbereit - Höchste Waldbrandgefahr Berlin - Angesichts der Häufung von Wald- und Flächenbränden in Deutschland bitten die Feuerwehren nachdrücklich um Wachsamkeit und Vorsicht in Wäldern, Moor und Heide, auf Feldern und Grasflächen. Insbesondere weisen sie noch einmal auf das absolute Rauchverbot in Wäldern hin. Entdeckte Brände sollten sofort über die europaweit einheitliche Notrufnummer 112 gemeldet werden. Die Feuerwehren befinden sich in höchster Alarmbereitschaft und leisten in diesen Tagen hitzebedingt überdurchschnittlich viele Einsätze in der Brandbekämpfung, im Rettungsdienst und bei anderen Hilfeleistungen. „Bundesweit sind 400 000 unserer 1,3 Millionen Feuerwehrangehörigen sofort einsatzbereit. Für überregionale Einsätze können kurzfristig bis zu 60 000 Helfer aktiviert werden. Deutschland verfügt über eines der weltweit leistungsfähigsten Systeme in der Gefahrenabwehr. Unsere Feuerwehren sind gut vorbereitet und in dieser Situation besonders wachsam", sagt Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Bereits seit Beginn der Hitzeperiode mussten die Feuerwehren zahllose Flächenbrände löschen. Häufig wurden landwirtschaftliche Geräte, zum Beispiel Mähdrescher, bei Erntearbeiten ein Raub der Flammen. Durch die anhaltende Hitze und die Häufung größerer Brände richtet sich der Fokus der Feuerwehren jetzt auf die Wälder. In mehreren Bundesländern sind die Feuerwehr-Flugdienste im ständigen Einsatz, um aus der Luft Brände schnell aufzuspüren. Feuerwehren helfen nicht nur, wenn es brennt Die im Rettungsdienst beteiligten Feuerwehren sind durch hitzebedingte Notfälle gefordert. Darüber hinaus leisten die Feuerwehren mit ihrer Löschtechnik zahlreiche Einsätze im Umweltschutz, um in sauerstoffarmen Gewässern ein Fischsterben zu verhindern und Bäume vor dem Vertrocknen zu bewahren. „Dies alles ist nur möglich, weil sich in Deutschland überdurchschnittlich viele Menschen in den Freiwilligen Feuerwehren engagieren. Allen Frauen und Männern in unserer Organisation - ob haupt- oder ehrenamtlich tätig - danke ich für die außergewöhnliche Einsatzbereitschaft in dieser andauernden Situation", betont DFV-Präsident Kröger. Die fünf wichtigsten Hinweise der Feuerwehr: o Beachten Sie das absolute Verbot für offenes Feuer in Wäldern und die behördlich erlassenen Verbote zum Betreten von Wäldern o Lassen Sie allerhöchste Vorsicht beim Grillen und bei Lagerfeuern auch außerhalb von Wäldern und Feldern walten o Benutzen Sie nur ausgewiesene Parkplätze; Grasflächen können sich durch heiße Katalysatoren entzünden o Halten Sie die Zufahrten zu Wäldern, Moor und Heide frei, beachten Sie unbedingt die erlassenen Park- und Halteverbote o Melden Sie Brände oder Rauchentwicklungen sofort unter Notruf 112; hindern Sie Entstehungsbrände durch eigene Löschversuche an der weiteren Ausbreitung, wenn Sie sich dabei nicht selbst in Gefahr bringen --------------------------------------- 11.08.2003 Brandschutz aus der Luft - Luftbeobachter der Feuerwehr überwachen bei extremer Hitze und Dürre Wälder und Flächen in Württemberg Wahrlich ein Sommer der Superlative, täglich gibt es einen neuen Wetterrekord. Während jedoch die daheimgebliebenen die tropischen Temperaturen genießen können leidet die Natur - die andauernde Hitze und extreme Trockenheit haben das Risiko für Wald- und Flächenbrände stark erhöht. Um diese Gefahr schon in der Entstehung entdecken zu können gibt es den Brandschutz aus der Luft. Teams der Luftbeobachtung der Feuerwehr waren auch am vergangenen Wochenende zu Überwachungsflügen unterwegs. Den vollständigen Bericht finden Sie unter -> [url]http://www.feuerwehr-wernau.de/aktuell/030811_luftbeobachtung.shtml[/url] Zu diesem Bericht sind fünf Bilder verfügbar. |