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  Forum: DIES und DAS
    Thema: Totale Hingabe
wirre_träneHi, ich bins, die Träne,

ich bin nun fast 2 Jahre mit meinem Schnuffel zusammen, und je fester unsere Liebe wird, um so mehr gebe ich mich ihm hin. Also nicht so das er mich "nehmen" kann wann er will, nein, aber es ist dieses Gefühl. Ich kann es kaum beschrieben, aber ich wüsste trotzdem gerne ob des soo gut ist wenn ich mich ihm so hingebe?! Oder ob ich lieber ein wenig Abstand für Notfälle bewahren sollte?!
GrauerWolfTränchen
Da kann man nur die Daumen drücken, daß "er" merkt, was er für ein hingebungsvolles Herz an seiner Seite hat und es entsprechend honoriert.
Leben ist Risiko, hinterher sind wir alle immer klüger.

Alles Gute Euch beiden!
wirre_träneIch sag nur, liebe macht blind und ich ...Du wirst ja selber gelesen haben was ich gefragt habe oder?!;)
Fenellahi!
du musst halt sehen wie weit deine hingabe geht... ich denk mal nicht, dass es allzu schlimm ist, solange du deine eigenen bedürfnisse nicht ignorierst und nur noch für ihn lebst.
solange du auch mal "nein" sagen kannst und dich nicht für ihn aufopferst, ist das schon okay und wenn er es zu schätzen weiss, dann hast du wohl echt jemand tolles gefunden, echt zu beneiden ^^ *smile*
grüsse,
Fen
scorchedAuch wenn es schon eine Retourkutsche gab, kann ich mich eigentlich nur Celtvis anschließen. Sei doch froh, daß Du so verliebt bist... außer Dir selbst kann letztlich ohnehin kaum einer wissen, was am besten ist. Und wenn dann tatsächlich mal der Fall eintritt, daß eure Beziehung zerbricht, dann bist Du bis dahin glücklich gewesen. Solange Du eine "gesunde" Portion Egoismus pflegst und Deinem Partner klar ist, daß ihr beide eure gleichberechtigten Bedürfnisse und Freiheiten braucht, ist doch alles in Ordnung.
(Ich bin ein relativ rational denkender Mensch und recht wenig emotional, von daher kannst Du auch entscheiden, meine Meinung als inkompetent zu ignorieren.)
Ansonsten ist Dein Freund echt zu beneiden, wenn er einen solchen Schatz in Armen halten kann...
wirre_träneOk, ich danke Euch. Es sollte ja auch kein angeben sein sondern eine ernstgestellte Frage ;o) naja wir haben zwar seit c.a. 1 Mon. wiederholende streitereien aber es geht. Danke, ich werd auch mein Ego achten.:)
GrauerWolfTränchen
Wenn es nicht um unüberbrückbare Dinge geht (einer will auswandern, der andere ein Haus bauen;) :

"Streit" gehört dazu, dann lernt man sich erst richtig kennen.

Paare, die sich nie streiten (im positiven Sinne) gibt es genausowenig , wie es keine Autos ohne Räder gibt.

Alles Gute
ZoGo
Glorious"Debüt", sprach er und zog das Schwert.

Freunde der Sonne - ihr nehmt mir die Worte aus dem Munde. Dafür wäre ich euch normalerweise richtig böse, wenn, ja wenn jemand wie scorched sich nicht derart selbst widersprechen und mir somit so einige andere ausgleichend in diesen legen würde. Ein ständiges Geben und Nehmen, hm?

Nun denn, lasst mich kurz zur Tat schreiten: Demnach sollte ein "relativ rationaler und wenig emotionaler" Mensch wie scorched ein kleines, labiles und unsicheres Mädchen wie wirre Träne nicht noch zusätzlich durcheinander bringen. Versuchst du ernsthaft jemanden, der seit zwei Jahren in einer Beziehung steckt, klar zu machen, dass er sich um die Zukunft nicht scheren soll? Beginnst du jede Beziehung mit dem: "Tja, ich nehme mit, was ich bekommen kann; nach mir die Sintflut."? Liegt es deinem rationalen und wenig emotionalen Geiste allzu fern, ein wenig umfassender und vernünftiger zu denken? Und hey ... das sind keine rhetorischen Fragen.

Desweiteren bleibt Celtvis Rat das Non - plus - Ultra, auch wenn es die kleine unsaglich rühmt, dass sie die Augen aufbekommt und sich der Blindheit verliebter Menschen bewusst ist.

Toni
wirre_träneWow, erst einmal: Tolelr Schreibstil *g*

Soo klein bin ich auch nicht *streck..streck*

Ja ich habe mir alles durchgelesen und meinte auch damit, dass ich MICH nicht ganz und gar vergesse. Mein Freund ich auch sensibel ohne Ende und ich denke wir packen des. Wenn wir uns nach einem streit versöhnen, sag ich immer,dass jeder Streit ein lernnprozess ist und das es besser ist als die Gefühle zu unterdrücken und immer wieder die selben Fehler zu machen.

Ich danke Euch trotzdem,

*knicks mach*-wirre Träne.:)
GrauerWolf@tränchen
Das war aber auch ganz knuffig geschrieben.
Ich stelle voller Erstaunen fest, daß ich beginne virtuelle Lebewesen gern zu haben.

Bussi

ZoGo
wirre_träneDanke, gleichfalls *g*
scorchedRechner nach langem Text abgeschmiert - mal sehen, was ich nochmal zusammenbekomme:o

an Glorious:
Frage: Versuchst du ernsthaft jemanden, der seit zwei Jahren in einer Beziehung steckt, klar zu machen, dass er sich um die Zukunft nicht scheren soll?
Antwort: Nein, das versuche ich nicht, habe mich aber möglicherweise mißverständlich oder unzureichend ausgedrückt. Ich halte lediglich die sogenannte "Zukunft" für etwas, das man nur bedingt berechnen kann. Anders gesagt: Du kannst Pläne entwickeln, soviel Du willst, es kann immer anders kommen. Von daher mache [I]ich[/I] mir nicht allzu viele Gedanken darum, vor allem nicht um Bereiche, die ich für außerhalb meines Einflußbereiches halte. Und da ich auch nur ein Mensch bin, gestehe ich mir durchaus Fehlbarkeit zu - das ist jetzt keine Invektive, sondern meine bescheidene Art Realismus.

Frage: Beginnst du jede Beziehung mit dem: "Tja, ich nehme mit, was ich bekommen kann; nach mir die Sintflut."?
Antwort: Ich habe bisher nur eine einzige Beziehung begonnen, diese besteht noch (wenn auch noch keine 2 Jahre) und kann von mir aus natürlich auch für immer bestehen bleiben. Als diese Beziehung begann, hatte ich von rein gar nichts irgendeine Ahnung. So gesehen lebte ich wirklich eine Weile entgegen meiner Selbstbeschreibung nur für den Moment. Inzwischen denke ich (wieder), bin genauso glücklich und habe eigentlich auch nie an die Sintflut gedacht. Die Unwägbarkeiten dessen, was kommen mag, bleiben allerdings bestehen.

Frage: Liegt es deinem rationalen und wenig emotionalen Geiste allzu fern, ein wenig umfassender und vernünftiger zu denken?
Antwort: Nein, ganz und gar nicht. Wie weiter oben in diesem posting bereits angemerkt, kann ich nicht alles planen. Hinzu kommt, daß aufgrund der derzeitigen Lebenssituation sowohl von mir als auch von meiner Freundin eine Planung über mehr als vielleicht ein halbes Jahr im Voraus schwierig bis unmöglich sind - das geht einfach nicht. Ich stelle mir schon eine gemeinsame Zukunft vor, ich denke auch darüber nach, wie das aussehen könnte, aber ich mag einfach keine Milchmädchenrechnungen.

Wie Du siehst, habe ich Deine Fragen keinesfalls als rhetorisch aufgefasst - der Zusatz wäre somit zumindest für mich unnötig gewesen. Außerdem scheint mir, daß wir in der Kernaussage doch ziemlich ähnlich denken, oder?
GloriousSofern du den krankhaft zwanghaften Realismus anstelle naiver Tagträumereien meinst, gewiss, allerdings nur, wenn er nicht als Alibi dient, lapidar dahinzuleben.
Missverständliche Äußerungen und fehlendes Verständnis gaben sich da wohl die Klinke in die Hand, obwohl du in deiner ersten Antwort eher wie ein Beziehungspunk geklungen hast und ich mehr als einen geistigen Hüpfer hätte machen mussen, um den tatsächlichen Rationalismus in seiner, und jetzt aufgepasst: produktiven und edlen Art, zu erkennen.

Ferner: Natürlich, ohne Palantîr sieht hier niemand in die Zukunft, wir beide schon gar nicht. Vielleicht halte ich mich planungstechnisch wie du gerade deshalb weitgehend zurück. Aber ich gebe alles, um sie entsprechend ... einzureiten. Wehe dem, der dass zweideutig interpretiert ...

"[...] Und wenn dann tatsächlich mal der Fall eintritt, daß eure Beziehung zerbricht, dann bist Du bis dahin glücklich gewesen. [...}"

Wer allerdings derart an die Zukunft herangeht, gehört geknebelt und gefesselt. Was bedeutet die Vergangenheit, wenn das, was kommt, in Trümmern vor einem liegt? (auch wenn ich jetzt weiß, dass du sprachlich - stilistisch auf der Höhe bist: Das ist eine rhetorische Frage ;O)) Aber das dürfte unter die Kategorie "Schlampig formuliert" fallen. Fehlbarkeiten einzugestehen und diese abzurechnen, ist für die Zeit nach dem Geschehenen gedacht. Ansonsten erlaubt man sich bereits im Vorfeld den einen oder anderen Fehler. Das ist der klassische Weg hin zur Mittelmäßigkeit ...

Im Endeffekt bleibt: Niemand verlangt von dir die unwissende Aufstellung irgendwelcher Milchmädchenrechnungen oder eine klare Handschrift in deiner "Was zu tun ist". Eine gewisse Zuverlässigkeit, eine gewisse Berechenbarkeit und der Wille, wenigstens die Bereitschaft schon jetzt alles im Sinne der Zukunft zu geben, haben wenigstens die dir lieben Menschen verdient.

Die Kernaussage bleibt unser beider Punkt.

Danke Toni

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