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  Forum: DIES und DAS
    Thema: Fortsetzungsgeschichte "Die Katze und der Müllsack"
MahsheedAngeleitet von einem anderen Thread in diesem Forum habe ich mir folgende Spinnerei erlaubt, natürlich ohne die Erstellerin des Nachbarthreads damit auf die Schippe nehmen zu wollen. Die Story ist einfach zu schön, um sie nicht noch einmal für so eine Fortsetzungsgeschichte aufzugreifen. Also let´s go.

~~~

Muschi war schon eine seltsame Katze. Eigentlich war sie eine Diva und Seele von stolzem Prinzessinnencharakter. Doch nur, solange Bewunderer im Hause waren. Kaum begab sich ihre menschliche Helferin und Futterbesorgerin aus dem Haus, so kompensierte sie ihr königliches Dasein, schlich schnurstracks in die Küche mit nur einem einzigen Ziel ...

Bitte weiterspinnen! :D
scorched... der Besteckschublade.
Was keiner wußte: in ihrer frühesten Jugend als kleines verspieltes Kätzchen hatte eine arg zerkratzte und genervte Besitzerin allzu laut über eine Krallenentfernung nachgedacht. Der Schock saß tief. Zwar war das schändliche Vorhaben nie in die Tat umgesetzt worden, doch seither litt Muschi an einer Profilneurose. Stundenlang verglich sie die zerstörerische Wirkung ihrer Krallen mit Gabeln, Käsemessern und Cocktailpieksern.
MahsheedEines Tages ergab es sich, dass Rudi, ein Freund des Hauses, die Wohnung betrat und in die Küche wollte, um sich dort dem Haufen Abwasch zu widmen. Denn Rudi war nicht nur Freund, sondern auch Abwascher des Hauses.

Als er sich gerade nichtsahnend und pflichtbeflissen an seine Arbeit begeben wollte, erschrak er, als einige besonders langzinkige Gabeln in hohem Bogen aus einer Küchenschublade flogen, begleitet von knurrenden Geräuschen, die er nur von Hunden kannte ...
scorchedRudis Gehirn schaltete weitgehend ab, und die Reflexe, geschult in jahrelangen Kampfeinsätzen der Fremdenlegion, übernahmen die Kontrolle.
Im Fallen ergriff er eine Kasserole mit schimmligen Tomatensoßenresten und eine Blumenvase, rollte stuhlumwerfenderweise unter den Tisch, landete in Hockstellung und stürzte den Tisch vor sich um, um sich eine halbharte Deckung zu verschaffen. Sollten nur kommen... er würde mit dem Feind in der Schublade schon fertig.
Als er ein zartes Fiepen aus der Lade hörte, ...
Mahsheed`Alles nur Taktik des Feindes´,
schoss es Rudi - geistesgegenwärtig wie er nun mal war - durch den Kopf.
´Der Typ in der Schublade macht einen auf k.o. und Aufgeben, um mich aus dem Graben zu locken.´
Und tatsächlich sah Rudi so etwas wie eine weiße Lunte in Höhe der Schulblade wedeln. Doch das Fiepsen klang so jammervoll, dass Rudis Herz zu schwellen begann und er sich zudem an seine Zeit als Sani bei der Bundeswehr erinnerte ...
NightclawLangsam schob er sich hinter seiner improvisierten Deckng hervor. Das Fiepen und krieschen wurde immer lauter und Herzzerreißender. Er schlich auf die Schublade zu. Da sah er wie wieder bewegung in den pelzigen schweif kam und ein schatten auf ihn zuflog. er ließ sich fallen und ein Messer surrte an seinem Kopf vorbei.
scorchedTschongg. Das Messer surrte nur knapp an seinem Ohr vorbei und bohrte sich in die Wand. "Noch mehr spülen", fluchte er.

Aha. Tarnen und Täuschen - das kannte man ja schon aus den Buschkriegen von Pogo Pogo. Was ihn allerdings immer noch verstörte, war die Tatsache, daß er es offenbar nicht mit einem menschlichen Gegner zu tun hatte. Was waren das für seltsame Comics, die sein kleiner Sohn immer las? Evil furry tentacles from outer space? Teil 56 oder 58? Die waren allerdings völlig lautlos gewesen. Mysteriös.
MahsheedRudi beschloss, erst einmal aus dem Haus zu flüchten und zu späterer Zeit wiederzukehren, um bis an die Zähne bewaffnet, erneut den Kampf aufzunehmen. Vorsichtig schlich er auf den Zehenspitzen davon, denn sowas hatte er in all seinen Jahren noch nicht erlebt ...

Während er das Haus verließ, routierten seine grauen Zellen, er durchblätterte jede seiner Hirnwindungen, dabei flossen wie auf eine Kette gefädelte Begriffe Perle an Perle an ihm vorbei ... van Däniken, Iluminaten, die sieben Plagen, E. T. ...

Muschis Psyche hingegen bekam einen haushohen Aufschwung. Ihr Kindheitstrauma war fast verpufft ...
scorched...sie stellte ihr Fell auf, sprang mit einem gewaltigen Satz aus der Schublade und eilte ins versehentich offengelassene Schlafzimmer. Ein Nickerchen auf Frauchens Kopfkissen war genau das, was sie jetzt brauchte - sie war schließlich auch nur eine Katze, wenn auch die wichtigste überhaupt in diesem Universum.

Nichts ahnte sie davon, was ein paar Häuser weiter in Rudis Werkstattkeller vor sich ging. Gelegentlichflackerten die Lichter in der Siedlung, wenn die Stromversorgung von Rudis "Geheimwaffe" das nahegelegene Kraftwerk alleine in Beschlag nahm. Ein siegessicheres Lächeln umspielte seinen Mund...
MahsheedGebeugt unter der Last seiner Waffe, er nannte sie nur "das Ding", schritt Rudi dem herrschaftlichem Haus entgegen ... Um den nötigen Mut zu haben, hatte Rudi seine letzten - nicht gerade bescheidenen - Wodkavorräte aufgezehrt - Notversorgung im Anbetracht des Grauens ...

Mit der Lautlosigkeit eines fallenden Staubkorns drehte er zitternder Hand den Schlüssel im Schloss der Eingangstier ...

Der nächster seiner Schritte war schon so laut wie das Fallen zweier Staubkörner, und die Koordination weiterer Schritte wurde mit zunehmender Wirkung des russischen Freundes bald zum Verhängnis ... Und so war das Plumsen über die eigenen Beine so laut wie der Fall einiger Zentnersäcke ... Zum Glück hatte Rudi an die entsprechende Tarnkleidung gedacht ...
NightclawRudi tastete sich langsam vorwärts Schritt für schritt näherte er sich der Küche. Schweiß lief ihm übers Gesicht. Als er nach rechts blickte erstarrte er kurz. Ein schwarzes Gesicht starrte ihn aus der Wand an. Langsam dämmerte ihm das es sein eigenes war schließlich hatte er sich zur Tarnung mit schwarzer Farbe eingeschmiert. Er schlich weiter und betrat die Küche alles war ruhig. Zu ruhig registrierte er in seinem vernebelten Geiste. Da irgendwo ar der Feind. Er würde ihn finden.Das Wesen würde seine Seele niemals bekommen
scorchedMit aller Vorsicht, die sein umnebeltes Bewusstsein noch aufbieten konnte, linste er um die Ecke in die Küche... und schrak zurück. Das Grauen hatte unnennbare Ausmaße angenommen. Auf der Fensterbank hatte er sie entdeckt - die Brutkolonie der Felltentakel. Grün, wie sich das für unreifen Nachwuchs gehörte, knubbelig und dick, um dem Kindchenschema zu gehorchen, und überall mit Schrecken erregenden Stacheln besetzt - sogar die Embryos dieser Spezies waren schon gefährlich.
"Das Übel an der Wurzel packen!" dachte Rudi und schaltete das DING ([B]D[/B]imensional-[B]I[/B]ntermittierender [B]N[/B]anopartikel-[B]G[/B]enerator) ein. EIn kurzes Heulen erfüllte die Luft, schwang sich in Ultraschallhöhen und verstummte für Rudi. Muschi krümmte sich vor Schmerz im Schlafzimmer - die hohen Frequenzen durchbohrten ihre Ohren. Rudi betätigte den Abzug. ...
NightclawUnd das DING begann zu vibriren. Rudis umnebelter Geist sah die Brütlinge bereits schmoren. Die vibrationen wurden immer mehr das er Mühe hatte seine Superwaffe noch zu halten. Sein militärisches Training hätte ihm sagen müssen das da etwas schiefläuft aber er war viel zu betrunken um es zu merken. Dann gab es einen Knall und Rauch quoll aus der waffe. Rudi hustete und ließ das Ding fallen. was hatte er nur falschgemacht? Lag es daran das er mehrere Schrauben vergessen hatte einzusetzen?
scorchedSelbst nach Jahren hatte er es nicht gelernt - im Eifer des Gefechts mal wieder die Vorbereitung vernachlässigt. Er schwor sich, nie wieder Bauanleitungen aus dem Internet zu verwenden - sowas klappte nur bei Physikstudenten.
Die Kakteen auf dem Fensterbrett sahen ihm interessiert zu, wie er verschiedene unförmige Metallklumpen vom Boden aufsammelte. In diesem Moment zerriß ein Geräusch die geschäftige Stille. Eintiefer Brummen oder Surren, das dunkel, geheimnisvoll, aber irgendwie nicht bedrohlich klang. Etwas Weiches berührte seine Beine...
MahsheedDieses geheimnisvolle Brummen stammte von dem batteriebetriebenen Spielzeugfurby, einem honigmelonegroßem Fellknäul mit großen glotzenden blauen Gremlinaugen. Muschi hatte sich - durch dieses ohrenbetäubende Getöse von ihrem königlichem Kissenthron vertrieben - in den Mülleimer begeben.

Dort muss der ausgediente Furby mit seinem beneidenswertem Strubbelfell ihr wohl die Show gestohlen oder Platz geraubt haben. Jedenfalls hatte sie nichts eiligeres zu tun, als ihn unauffällig zu eleminieren, und das ganze in einer Art, wie es derzeit die böse Stiefmutter nicht besser mit dem Schneewittchen hätte anstellen können.

Der Furby war durch den Aufprall noch mal richtig in die Gänge gekommen und sauste nun durch das Gemisch von Überresten des DINGs, noch immer umher gestreut liegenden Gabeln, Käsemessern, Spießchen und Rudis stämmigen Waden ...
scorched... welche sich durch äußerst sensible Nervenenden auszeichneten. Rudis Waden hielten der kombinierten Kitzelfähigkeit von Polyesterplüsch und einem vibrierenden Summen nicht lange stand. Nach etwa einer halben Sekunde ertönte ein markerschütterndes "wuaaahaa"; Rudi sprang hoch in die Luft, landete auf einem Suzuki-Auspuffkrümmer, der dem DING als Teil des Kühlsystems gedient hatte und vertrat sich den Fuß. Er fiel zu Boden und verlor das Bewußtsein, als sein Kopf gegen einen Stuhl schlug.

Vorsichtig hob Muschi den Deckel des Eimers an. Dort draußen herrschte Totenstille. Pfote für Pfote tastete sie sich heraus, umging elegant die herumliegenden Trümmer und floh aus der Küche. Es war höchste Zeit, sich den Polstermöbeln zu widmen. Doch was war das? Ein geräusch kam näher, irgendwo draußen, ein monotones Umpf-umpf-umpf-umpf...

edit: da war ich wohl zu spät, Mahsheed - machen wir weiter oder nicht?
MahsheedHi Scorched, hab meinen letzten Beitrag gelöscht. Freue mich, dass ihr noch weiterhin Lust hierauf habt. Bitte weiter so, man kann so schön laut lachen :D

~~

Muschi verschwand unter einem dicken Sofakissen.

Zum monotonen Geräusch gesellte sich diesmal nicht das ihr längst bekannte Klicken des sich im Schloss drehenden Schlüssels. Nein, dieses Umpf-Umpf-Umpf ging einfach so weiter, überwand die Schwelle des Hauseingangs und maschierte mit der Konsequenz eines Rasenmähermotors haltlos flureinwärts.

Muschi stellten sich unter ihrem Sofakissen die Haare zu Berge, und wenn das Kissen nun besonders groß erschien, dann deshalb, weil Muschi unter ihm einen riesigen Buckel machte. Dieses unbekannte Umpf-Terminator-Etwas hielt kurz vor der Abbiegung zum Wohnzimmer inne, machte eine scharfe Linkswendung und wankte monoton auf das Sofa zu, unter dessem einen Sofakissen sich Muschi ein Versteck gesucht hatte ...
scorchedEine bleiche Hand streckte sich aus. Nägel von rotschwarzen Flecken übersät, an den Rändern schartig, das Handgelenk mit spitzen silberglänzenden Dornen bewehrt. Daran eine aufgequollene käsige Extrmität, die kurz vor der Schulter in einem schwarzen Stück Stoff verschwand. Der aufgedunsene Leib raumfüllend wie ein Klumpen Bauschaum in ein hoffnungslos überfordertes Top gezwängt, die säulenartigen Beine, fast die Hose sprengend, enden in ausgelatschten Turnschuhen, mit Socken ausgepolstert. Die Klaue näherte sich dem Kissen.

Muschi schrie und fauchte, stellte ihre Haare und ihr Buckel hätte fast über die Sofalehne hinausgeragt. Keine Chance, Drohgebärden waren hier wirkungslos. Die Laute der Katze verstummten gegen das ohrenbetäubende Elektropopgewummer, das aus dem Kophörer des Teenies dröhnte, Körpersprache von Tieren überforderte das rudimentäre Gehirn. Muschi sah sich zum Äußersten getrieben ...
MahsheedMit einem flotten Satz fegte Muschi schnellend aus ihrem Versteck heraus, machte einen riesigen Satz und sauste dem Terminatorenwesen mit einem beinahe verfehltem Sprung direkt auf dessen leidlich zusammengezimmerten Iro, welcher - auf diese Attacke hin - natürlich wie ein uraltes Viadukt in sich zusammenfiel. Ein sirenenhaftes Kreischen machte sich breit; und kein Zuschauer hätte erkennen können, ob die Muschi oder doch das Terminatorenigelschnäuzchen schuld daran war.

Einen Interessanten Anblick gab dies allemal ab: Muschi saß mit ihrem zum Äußerstem aufgesträubtem Fell wie eine sibirische Fellmütze auf dem Kopf unseres Terminatorenwesens, was sich übrigens als das ältestes der zwei Kinder der Hausherrin entpuppte, und auf den Namen "Lady Akasha the tempest Darkrose" reagierte (eigentlich hieß sie Claudia), und kescherte wild fauchend mit ausgefahrenen Krallen nach den Kopfhörern des Walkmans ...

Parallelhandlung:

Rudi indess erwachte, als ihn ein zeter-und-mordio-artiges Gekreische aufweckte. Als er seine Augen öffnete, sah er gar nichts. Nur wenige Zeit später schon bemerkte er den Grund dafür, nämlich dass der Mülleimer auf seinem katerschweren Schädel steckte ... und das ziemlich fest ... Seine inneren Alarmglocken waren sowas von völlig informiert: Da war was wortwörtlich im Busche! Wie damals in Korea! Er musste handeln! Und zwar schnell!
scorchedIch mache die zwei Handlungsstränge mal bunt - Muschi bekommt [COLOR=red]rot (red)[/COLOR], und Rudi wird [COLOR=green]grün (green)[/COLOR]. Kommentare lasse ich in schnödem Weiß.

[COLOR=red] Man konnte nicht genau sagen, wer sich hektischer bewegte, Muschi im Kampf mit dem Kopfhörer oder Lady Akasha the ... im Kampf um ihren Iro. Das Terminatorenwesen hatte inzwischen eine Wendung um 180 Grad vollführt und stolperte mehr blind als sehend in Richtung der treppe eine Etage höher. "Bad", "Waschen", "Frisur richten" signalisierten in grauer Vorzeit angelegte Notfallprogramme des Gehirns. Muschi mußte mit, ob sie wollte oder nicht. Sie war ihrem Ziel ein Stück näher gekommen und hatte einen Kopfhörer abreißen können. "Noch während der Geburt erstickt!" kreischte die hochdramatische Stimme Oswald Henkes[/COLOR] [COLOR=red] "Noch während (keuch) der Geburt (keuch) er-STICKT!!!"[/COLOR]

[COLOR=green] Das war Rudis Stichwort. Die opferten Kinder hier, und das während der Geburt. Dem Feind war alles zuzutrauen. Genau wie damals. Nun, seinen Kopf würden sie nicht bekommen. Er tastete so blind wie panisch nach dem gummiumwickelten Griff des DINGs. Da! Dieses Gefühl kannte er - eine 1997er Berndes "Gourmet Line" Aluminiumdruckgußteflonpfanne. Für den Anfang reichte das. Himmel, damals hatte er die Koreaner mit bloßen Fäusten getötet, da sollte eine Pfanne gegen Felltentakel allemal reichen. Er orientierte sich kurz, peilte seinen inneren Kompaß zielsicher auf das Kreischen von der Treppe ein und robbte los.[/COLOR]
Mahsheed[:D herrlich!!]

~

[color=red]Lady Akasha the Tempest konnte es nicht fassen, noch immer ließ sich das Biest nicht abschütteln, sie wusste ja nicht mal, dass es nur eine harmlos und völlig irritierte, genervte Muschi war, und küsste daher, sich an einer dicken Knoblauchzehe, die sie immer dabei hatte, festhaltend und hechelnd einige beinahe grammatikalisch korrekten satanischen Lateinweisheiten murmelnd, ihre Pentagrammkette, während die Treppenstufen unter ihren schweren Stiefeln unheilerahnend quiekten und knirrschten.[/color]

[color=green]Rudi fühlte sich genau in diesem Moment wieder darin bestätigt, dass Außerirdisches im Spiel war, zog hastig aus einer verborgenen Geheimtasche des DINGs eine Alufolienrolle ... riss hurtig einen riesigen metallischen Fetzen ab, wurschtelte ihn zu einer Art bommellosen Pudelmütze mit Teletubbiantenne zusammen und versuchte, seine Haarpracht darunter zu verstecken ... und dann rannte er mit hochrotem Kopf die Treppe hinauf, dem Feind immer dicht auf der Spur ...[/color]
scorched[COLOR=red]Unbeholfen stampfte der übergewichtige Körper durch das kreischende Chaos, die Treppenstufen verstärkten jeden Laut, die Stille war weder abstrakt noch überhaupt vorhanden.
Noch drei Stufen, noch zwei, noch ei... RUMMS! Eine halbe Dose Haarspray, die die vorderste Zacke des Iro zusammenhielt, dämpfte den Aufprall ein wenig. "Vade retro! Vade retro!" stieß Lady Akasha the Tempest Darkrose noch hervor, dann zog sich ihr Bewußtsein ins Wochenende zurück. Der Fall nach vorne hatte Muschi vom Kopf ihrer "Trägerin" geschleudert; sie rollte verwirrt einen Meter weiter bis zur Wand und setzte sich auf. Schüttelte den Kopf und wußte, daß daß sie nun genau eines tun mußte: Fellpflege.[/COLOR]

[COLOR=green]Den dumpfen Schlag von Claudis Sturz hatte Rudi in seiner Aufregung nicht mehr gehört. Das einzige, was er am Rande registrierte, war, daß seine Alufolienteletubbieschutzantenne eine Makramee-Eule im Treppenhaus mitgerissen hatte. Er schüttelte das Ding ab und rannte weiter. Als er den Treppenabsatz umrundet hatte, bot sich ihm ein Bild des Grauens: Zwei Schuhsohlen, ein Streifen milchweißer Beine und... ein rosaroter Unterrock. Solch Grauen konnte nicht von dieser Welt sein. Und vollkommen unberührt saß das Felltentakel daneben, zuckte und hatte scheinbar gerade eine Verwandlung durchgemacht. Unter Verwendung eines irdischen Menschenkörpers hatte es die nächste Generation erreicht - das Wesen glich verblüffend einer Hauskatze.[/COLOR]
Mahsheed[ein aus der Ferne, sicherlich aus der Vogelaußenseiterzuhörerundspannerperspektive stammendes "jippy!!" ;) ]
Mahsheed[Hallo scorchi

Nachdem ich nun einige Tage abwesend war, möchte ich natürlich diese Geschichte würdigend fortsetzen ... Und meine letzte Bemerkung war als Freudeäußerung darüber gemeint, dass du mit einem lachzwinkerndem Auge wahrgenommen hattest, dass ich unruhig von einem Fuß auf den anderen trappelnd darauf hoffte (und sehr dezent ;-) darauf hinwies, dass ich sie bereits brav fortgesetzt hatte) dass du weiter fortfahren würdest ... Eine Fortsetzung folgt also auf baldigem Fuße]
Mahsheed[COLOR=green] Da schmolz Rudis Herz dahin ... Wie ein nasser Sack ließ er sich neben Muschi plumsen[/color] [wovon diese sich aber nicht abschrecken ließ].[color=green]
Da saß er nun, eingefercht in seiner dicken, schweren Kleidung; neben seinen Schuhen der gothisch frisierte Schädel der umnebelten Lady Akasha the Tempest Darkrose und kraulte hingebungsvoll Muschi, die ihn mit all ihrem Scharm, genüsslich und mit halb verschlossenen Augen verzückt anschnurrte.
Es war ganz untypisch für Rudi, dass er seine Verteidigungsposition so vernachlässigte ... Doch ihm war plötzlich alles egal und Tränen rannen aus seinen Augen, sogar sein Aluhäubchen wackelte wegen der vielen Schluchzer gefährlich.
"Gute Mutter Erde", jammerte er mit einem schwerem Klos im Hals,"soweit isses nuh jekommen. Alles umsonst, wir sind umzingelt ..." und während er Muschi behaarlich weiterkraulte mehr zu sich selbst
"Wenn de schon den Feind nicht besiejen kannst, musste dich mit ihm arrangieren." Gerade gedachte Rudi weise planend, sich auch an Ladys Iro unterwürfig kraulend zu vergreifen ...[/color]

[COLOR=red]... Das erste was Akasha Lady the Tempest namens Claudy gewahrte, als sie langsam wieder zu Bewusstsein kam, waren Rudis kampfbewährte Stiefel mit dem riesen Profil. "Cognito, Erguss summ summ." Womit sie meinte, dass sie seie, wenn sie dächte ... Dabei dachte sie noch gar nicht viel, außer, dass sie wohl in einer großen Sado-Maso-Halle gelandet sei. Die vom letzten Wochenende, wo sie Dieter-Johannes, dem BlackDominator, lakritzgetauchtes Sauerkraut von den Stiefeln geleckt hatte. Sofort kam ihr der üble Geschmack wieder in dem Sinn, und am liebsten hätte sie ja gleich gesagt, dass sie nicht besonders devot sei, um einer erneuten Prozedur zu entgehen. Aber eigentlich, so dachte sie sich dann doch, könnte das ihrem Image empfindlich schaden ... Also raus mit der Zunge; aber wenigstens zuvor noch etwas lateinisches Vokabular zum Besten geben: "Do it Ute, eß" (Akashas freie lateinische Übersetzung von: Ich gebe, damit du gibst.) Akasha spannte die Nackenmuskeln und riss mit herausgestreckter Zunge den Kopf nach oben, wie sich das für eine Sklavin gehört ...[/COLOR]

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