| DarkAngel6 | jaja,jeder liebt seine feunde.sie sind immer für einen da,haben meistens die gleichen interessen wie man selbst und verstehen einen immer.doch was tun,wenn man seine eigenen freunde nicht mehr wiedererkennt?oder sie nicht mwhr wissen.wer du eigentlich bist?in der letzten zeit geht mir das tatsächlich andauernd so.ich befinde mich ja auch grade in der wohl schwierigsten phase,des menschlichen daseins.und da beginnt sich langsam aber sicher der weg zu ebnen,den man im leben gehen möchte.und es bedrückt mich sehr,dass so gut wie jeder meiner freunde einen anderen weg gewählt hat als ich.natürlich ist das kein grund,sich von seinen freunden abzuwenden.im gegegnteil.jetzt zeigt sich,wer seine waren freunde sind,wer wirklich zu einem hält.und meiner freundin zum beispiel..der scheint das sehr schwer zu fallen.wir haben kaum noch gleiche interessen,zeige keinerlei gefallen am musik- oder männergeschmack des anderen.ich mag meine freundin so,wie sie ist.nur es bedrückt mich doch sehr,wenn ich bei ihrer entwicklung zusehe.die neuen freunde,die sie sich angelacht hat,sind keine guten freunde,das merke ich immer wieder.doch sie ist wie blind.ich erkenne sie wirklich kaum wieder.sie ist eine richtige..wie soll ich es ausdrücken..hip hop queen geworden..und sie fängt an,mich andauernd wegen meines geschmacks zu kritisieren.und wenn ich mit ihr über wichtige themen reden will,zum beispiel über den unterschied zwiscehn goths und satanisten..oder rockern und hip hoppern..dann wendet sie sich jedes mal angewidert hab,will mir nicht zuhören.nein,mit sowas will sie nichts zu tun haben.wie blind sie alle geworden sind.meine augen haben sich geöffnet,genau wie meine seele.warum ist das bei meinen freunden nicht auch so?mit der zeit geht mir die art,wie meine beste freundin sich benimmt,wirklich auf die nerven.freunde sollten viele gemeinsamkeiten haben,nicht so schrecklich viele unterschiede.ich dachte bis jetzt immer,dies sei der grund,warum wir uns so gut verstehen.doch jetzt weiß ich,dass es gerade deswegen einmal scheitern wird.um vor dem tag habe ich angst.kann einer von euch verstehen,wie ich mich fühle?[COLOR=crimson][COLOR=crimson] |
| TheTurningPoint | @ DarkAngel6: Ich kann dich verstehen. Aber wie du selbst schreibst, ist es kein Grund, dich von deinen Freunden abzuwenden, wenn sie einen anderen Weg gewählt haben als du. Was Geschmack betrifft, darüber läßt sich bekanntlich nicht streiten, und da bringt Reden wohl auch nicht viel, im Gegenteil. Wie sieht es eigentlich mit deinem Interesse für die neuen Vorlieben deiner Freundin aus? Hast du schon herausgefunden, [b]warum[/b] sie lieber Hip-Hop hört? Hast du herausgefunden, warum sie sich lieber mit den neuen Freunden abgibt als mit dir? Welche Dinge könnten [b]dich[/b] für sie wieder interessanter machen? Manchmal braucht man ein paar kleine Tricks und viel Geduld, wenn man um eine Freundschaft kämpft. :) |
| Kamuro | hmm... ich kann das ganze sehr gut verstehen... es ist mir mit einigen freunden ähnlich ergangen, und gerade im moment scheint ein weiterer dran zu sein... ob die menschen sich falsche freunde aussuchen kann man nicht sagen, denn der mensch an sich will sich ja in einem solchen freundeskreis sehen... er will sich vielleicht diesen menschen anpassen. das ist seine entscheidung. und gerade da tritt der wichtigste punkt einer freundschaft ein (der im übrigen meiner meinung anch einer der grössten unterschiede zu einer partnerschaft ist): toleranz denn in einer freundschaft ist man nicht an den freund gebunden, und man kann seine arten, eigenschaften etc. einfach tolerieren... dadurch wird eigentlich (oder eher sollte nicht) die ebene gestört werden, auf der man sich versteht... das einzige, was darunter leidet, ist die menge der zeit, die man miteinander verbringt... denn man kann ja seine nicht mehr vorhandenen gemeinsamkeiten (bzw. neuen interessen) nicht mehr miteinander verleben... dies kann dann bis zur kompletten "trennung" führen... vielleicht auch, weil etwas zwischen den leuten steht (ist mir passiert, mit nem freund, der mit der zeit ständig bekifft war... da war dann nix mehr mit gemeinsamem spaß, weil er halt breit war... und ohne kiffen ging bei ihm anscheinend gar nix mehr... also nichts gegen kiffen, aber bitte auch nur in maßen)... eigentlich sollte man sich auch weiterhin über alles unterhalten können... wenn es die aussage: "davon will ich nichts hören" oder ähnlich gibt, ist der mensch einfach zu intolerant für eine funktionierende freundschaft. man sollte mal versuchen, ein klärendes gespräch miteinander zu führen, in dem man isch über missverständnise und neuen erwartungen und gekommenen enttäuschungen unterhält... das schafft auch wieder neues vertrauen... allerdings nur, wenn beide das wirklich wollen... ich hoffe, ich konnte ein wenig helfen! und btw.: es ist auch nicht verkehrt, ab und zu neue wirklich gute, vertrauenswürdige freunde zu finden. |
| DarkAngel6 | erstmal danke für eure schnellen antworten.aber dazu muss jetzt doch noch was sagen.ich bin tolerant.und ich freu mich auch für meine süße,dass sie neue freunde gefunden hat,nur merke ich eben,dass sie sie andauernd unglücklich machen.sie gehören eben einfach zu der sorte mensch,die mir wirklich zuwider ist.und wenn ich mit ihr darüber rede,dann meint sie,sie muss ja ihren eigenen weg gehen.klar,soll sie auch.aber hinterher heult sie mir die ohren voll,wenn sie wieder ein junge verlassen hat,obwohl ich ihr gleich gesagt hab,dass er ihr das herz brechen wird.die weiß einfach nicht was sie will.erst will sie rat,dann meint sie,es soll ihr keiner reinreden.das versteh ich einfach nicht. tja,wie könnte ich für sie interessanter werden? 1.wenn ich mit ihr auf partys gehen würde (ich gehe nicht gern auf partys) 2.wenn ich hip hop mögen würde (ich mag aber kein hip hop..) 3.wenn ich mich kleiden würde,wie sie (tu ich aber auch nicht) 4.wenn wir die selben freunde hätten (sie mag meine und ich ihre freunde nicht) was also soll ich tun?sie liest nicht gerne,im gegensatz zu mir.und sie interessieren auch nicht die gleichen filme wie mich..sie hat im allgemeinen vollkommen unterschiedliche hobbys.und wenn ich mit ihr ernsthaft reden will,hört sie mir nicht zu,schaltet auf stur und ist beleidigt.warum weiß ich selbst nicht. da bleibt nur noch die zuneigung zu einander. |
| Sir C | Ups, da war wohl jemand schneller ;-) Der Artikel entstand vor 2:36! Ein wahrer Freund sollte das Wort Toleranz nicht nur schreiben können sondern auch seinen Inhalt verstehen und ausüben können. Warum fehlt es deiner Freundin plötzlich an derartiger Toleranz? Wird sie derart beeinflußt das sie ihre Toleranz ignoriert? Oder hat sie überhaupt jemals Toleranz gezeigt, als ihr noch die gleichen Interessen hattet? Wenn sich eure Wege teilen ,dann bedeutet es nicht zwangsläufig auch das sich eure Freundschaft beendet. "Wahre Freundschaft" wird zwar durch solche Belastungen auf die Probe gestellt, aber zerstören vermag es sie meist nicht. Es sei denn es war nie eine wahre und tiefe Freundschaft gewesen, dann zeigt sich gerade an diesen Punkten das wahre Gesicht. Vielleicht hattet ihr auch nur die gleichen Interessen , das verleitet dann schnell zu der voreiligen Schlußfolgerung einer wahren Freundschaft. Diese entwickelt sich aber imho erst in Jahren bzw. festigt sich in Jahrzehnten. Es ist nicht leicht einen Freund für´s Leben zu finden, der mit einem bedingungslos durch dick und dünn geht. Freundschaft basiert nicht bloß auf gleichen Interessen, sie ist ein nicht greifbarer aber doch existierender Bund oder Zustand der unabhängig von materiellen Dingen ist. Das wichtigste ist aber die fast bedingungslose Toleranz untereinander und die Kritikfähigkeit sich auch mal die Meinung geigen zu lassen und darüber nachzudenken. Aber das hat deine Freundin anscheinend leider verloren. Wenn es ihr wert wäre würde sie vielleivht darum kämpfen eure Freundschaft zu erhalten. Aber leider sind Menschen in dieser Beziehung meist ziemlich Blind und merken erst wenn es zu spät ist , das sie etwas wegwerfen was ihnen viel mehr geben kann, als sie es derzeit begreifen können. Oberflächliche Freundschaften entstehen öfter im Leben , aber eine "wahre Freundschaft" gibt es imho nur 1-2 mal in seinem ganzen Leben und wenn man sicher ist so etwas gefunden zu haben oder zu "besitzen" , dann würde ich wie ein Löwe darum kämpfen. Die Chancen sind einfach zu selten, als sie ungenutzt verstreichen zu lassen...... Vielleicht solltest du das deiner "Freundin" mal unter die Augen halten...... ABER: Auch der Mensch ist in stetiger Veränderung und Entwicklung seiner selbst. Das kann dann auch leider zur Folge haben das selbst die längste und tiefste Freundschaft zerbricht und ausgelöscht wird. Nichts währt ewig....Leider! |
| Kamuro | ich will gerade nicht den typischen hiphopper einkategorisieren, aber ich glaube, gut die hälfte aller weiblichen hiphopper ist irgendwie tussi pur... einfach schon aus dem grund, weil hiphopper immer cool sein müssen, und untereinander zum grossen teil falsch sind... das sind zumindestens meine erfahrungen... alleine genauso nett wie jeder andere mensch, aber in der gruppe einfach nur cool ^_^ das mal ganz nebenbei - OT... also wieder ontopic: es gibt in meinem freundeskreis auch ein mädel, die allen immer vorweint, wie dumm ihr freund doch ist, und wie kagge er sie behandelt... naja, ich hab mich ne zeitlang oft mit ihr drüber unterhalten, und ihr jedesmal gesagt, sie solle schluss machen... will sie aber nicht ^_^ warum auch immer... nun haben wir den "deal", dass sie mir keine storys mehr erzählt, suf die ich mit "mach schluss" antworten würde... und nun kann ich mich auch wieder mit ihr unterhalten... *g* denn schliesslci ist es auch ihre wahl, was sie mit ihrem freund macht... ich hab diese wahl für mich getroffen, und kann daher da auch nicht mehr wirklich mit ihr diskutieren... so in der art ist es natürlich für eine beste freundin nicht wirklich akzeptabel... aber wenn man immer wieder aufs gleiche (nervende) ergebnis kommt, muss man entweder einmal ernsthaft versuchen weiterzukommen, oder es meiden... und die sache mit dem interessanter werden liegt ja nicht nur an dir... sie sollte genauso versuchen, da etwas zu tun... schlag ihr etwas neues vor, was ihr zusammen machen könnt... oder sag ihr, wenn es ihr nicht gefällt, solle sie was vorschlagen...(und - es liegt ja nicht am interessant sein - das ist es ja gerade, was eine freundschaft ausmacht... man mag sich, ohne in irgendeinem konkurrenzverhalten zu anderen stehen zu müssen... denn das, was einen verbindet, hat nichts mit leistung oder interessen/können zu tun...) falls das nicht funktioniert, um einen neuen draht zwischen euch herzustellen oder euch zeit und gemeinsamkeiten zu verschaffen, würde ich es nach regel 8 (der "13 zeilen für das leben" von gabriel garcia marquez - meine leiblinge *g*) halten: verbringe die zeit nicht mit jemandem, der sie nicht mit Dir verbringen möchte. denn das macht dich nur unglücklicher... dann nimm lieber einen abschied mit guter erinnerung, oder zumindestens eine distanz mit guter erinnerung, als eine traurige und schmerzhafte trennung... das ist zumindestens meine erfahrung geblieben... aber ich wünsch Dir erstmal alles gute, schliesslich ist es ja ne gute freundin, zusammen werdet ihr da sicher nen weg finden! *daumendrück |
| Sir C | Ein wahrer Freund sollte das Wort Toleranz nicht nur schreiben können sondern auch seinen Inhalt verstehen und ausüben können. Warum fehlt es deiner Freundin plötzlich an derartiger Toleranz? Wird sie derart beeinflußt das sie ihre Toleranz ignoriert? Oder hat sie überhaupt jemals Toleranz gezeigt, als ihr noch die gleichen Interessen hattet? Wenn sich eure Wege teilen ,dann bedeutet es nicht zwangsläufig auch das sich eure Freundschaft beendet. "Wahre Freundschaft" wird zwar durch solche Belastungen auf die Probe gestellt, aber zerstören vermag es sie meist nicht. Es sei denn es war nie eine wahre und tiefe Freundschaft gewesen, dann zeigt sich gerade an diesen Punkten das wahre Gesicht. Vielleicht hattet ihr auch nur die gleichen Interessen , das verleitet dann schnell zu der voreiligen Schlußfolgerung einer wahren Freundschaft. Diese entwickelt sich aber imho erst in Jahren bzw. festigt sich in Jahrzehnten. Es ist nicht leicht einen Freund für´s Leben zu finden, der mit einem bedingungslos durch dick und dünn geht. Freundschaft basiert nicht bloß auf gleichen Interessen, sie ist ein nicht greifbarer aber doch existierender Bund oder Zustand der unabhängig von materiellen Dingen ist. Das wichtigste ist aber die fast bedingungslose Toleranz untereinander und die Kritikfähigkeit sich auch mal die Meinung geigen zu lassen und darüber nachzudenken. Aber das hat deine Freundin anscheinend leider verloren. Wenn es ihr wert wäre würde sie vielleivht darum kämpfen eure Freundschaft zu erhalten. Aber leider sind Menschen in dieser Beziehung meist ziemlich Blind und merken erst wenn es zu spät ist , das sie etwas wegwerfen was ihnen viel mehr geben kann, als sie es derzeit begreifen können. Oberflächliche Freundschaften entstehen öfter im Leben , aber eine "wahre Freundschaft" gibt es imho nur 1-2 mal in seinem ganzen Leben und wenn man sicher ist so etwas gefunden zu haben oder zu "besitzen" , dann würde ich wie ein Löwe darum kämpfen. Die Chancen sind einfach zu selten, als sie ungenutzt verstreichen zu lassen...... Vielleicht solltest du das deiner "Freundin" mal unter die Augen halten...... ABER: Auch der Mensch ist in stetiger Veränderung und Entwicklung seiner selbst. Das kann dann auch leider zur Folge haben das selbst die längste und tiefste Freundschaft zerbricht und ausgelöscht wird. Nichts währt ewig....Leider! |
| Red_Sparrow | Tja, sowas passiert. Ist mir und wohl vielen Menschen so gegangen. Du lebst DEIN Leben. Manchmal trennen sich halt Wege, manchmal kreuzen sie sich wieder. Wenn sich die Ansichten, Interessen und Vorlieben von zwei Menschen mit der Zeit so sehr unterscheiden so werden sie auch auseinanderdriften. Was bringt es sich an eine Vergangenheit zu klammern, während die Zeit sich weiter bewegt hat? |
| Clytie | Da kann ich mich nur anschließen: Ihr entwickelt euch einfach unterschiedlich, sodass ihr nicht mehr so zusammen passt wie früher. Das ist normal, tut aber leider auch weh. Deine Freunde orientiert sich in Richtung HipHop, du bist eine Schwarze. Beide Richtungen haben ihre Berechtigung, und ich denke, deine Freundin wird ebenso auf ihren Interessen beharren wie du auf deinen. Insofern wird euch nicht viel anderes übrigbleiben, als eure Freundschaft auf einem anderen Niveau laufen zu lassen - denn, wie du schreibst, auf beiden Seiten ist noch Zuneigung vorhanden. Mach ihr weiterhin deine eigenen Ansichten klar und unterstütze sie, wo du kannst, doch wenn du feststellst, dass gar keine Übereinstimmungen mehr da sind und das Ganze nur noch Kraft kostet bzw. nervt, dann ist es besser, die Freundschaft zu beenden. Ich habe dasselbe mit einer ehemals sehr guten Freundin erlebt. Wir haben mal zusammen gewohnt und studiert, doch dann hat sie ihren Abschluss versägt und nicht weitergemacht, sondern geheiratet und sich nach langem Hin und Her für ein Dasein als Hausfrau und Mutter entschieden; sie arbeitet in der Firma ihres Mannes in Teilzeit, um sich um ihr Kind kümmern und trotzdem nebenher noch einen Job haben zu können. Sie ist mit ihrem Leben nicht wirklich zufrieden und kam nicht damit klar, dass ich all das tat, was sie sich - neben dem, wofür sie sich ja auch nicht ohne Grund entschieden hat - auch gewünscht hat, und kompensiert eine Menge über Geldausgeben und Prestigepflege. Ich selber habe studiert und meinen Abschluss mit Hängen und Würgen hingekriegt und jetzt meinen ersten Job angetreten, bin liiert, aber bis auf weiteres nicht verheiratet und habe auch bis auf weiteres nicht vor, Kinder zu bekommen. Durch meinen einjährigen Englandaufenthalt habe ich festgestellt, dass es auf mehr ankommt als nur auf ein möglichst großes Einkommen, sondern dass mir Freizeit haben, Freunde und Zufriedenheit wichtiger sind (womit ich nicht sagen will, dass Geld zur Zufriedenheit beitragen kann ;) ). Vor meinem Aufenthalt in GB war ich schon mit ein paar wenigen Dingen nicht so zufrieden, was unsere Freundschaft anging, aber als ich dann wiederkam, hab ich ihr und mein Leben als Ganzes mit ganz anderen Augen gesehen. Ich hatte sie immer beneidet und ein Leben wie ihres angestrebt, wo alles sicher, geregelt und angenehm ist, ohne große Unruhen und Anstrengungen. Ich habe gemerkt, dass ich das alles nicht mehr wirklich will - ich hatte immer gedacht, dass ein erfolgreiches Leben so oder ähnlich aussehen muss. Es hat sich aber herausgestellt, dass ich mit ihrem Leben eigentlich gar nichts anfangen kann - und sie mit meinem auch nichts. Wir hatten uns plötzlich nichts mehr zu sagen. Sie zeigte mir ihr neues Haus, das alle nur denkbaren Bequemlichkeiten aufweist, mit denen man prima angeben kann (was sie dann auch tat), ihren selbst angelegten Garten, führte stolz ihre kleine Tochter vor, die sie für sehr selbstbewusst, ich für verwöhnt und nervig hielt (welche Einschätzung da richtig ist, bleibt dahingestellt - schließlich hab ich keine Kinder und kann das vielleciht auch nicht richtig beurteilen), und ich fühlte mich die ganze Zeit unwohl und irgendwie so, als sei ich in einem perfekt dekorierten Möbelhaus zu Besuch. Ich war froh, irgendwann fahren zu können, und bin nie wiedergekommen. Ein wirklich klärendes Gespräch haben wir nie geführt, was aber auch nicht wirklich nötig war, denn wir hatten uns bereits vor dem letzten Besuch ein-, zweimal heftig gezofft (das war in den 10 Jahren Freundschaft kein einziges Mal passiert), und sie wusste, worum es ging. Zu ihr habe ich auch jetzt noch Zuneigung, aber es reicht nicht mehr für eine dauerhafte wirkliche Freundschaft. Das ist sehr schade, denn ich habe nicht viele gute Freunde und hänge sehr an denen, die ich habe, aber es hat einfach überhaupt nicht mehr gepasst. Vielleicht entwickelt es sich bei euch ja auch irgendwie so, dass es einschläft - das tut dann auch nicht so richtig weh. Wichtig ist aber auf jeden Fall, dass du dir auch nebenher schon einige neue Freunde suchst - das ist leichter gesagt als getan, aber wenn dein alter Freundeskreis so wegbröckelt, ist es notwendig, dass du dir einen Ersatz suchst. Viel Glück wünscht dir Clytie. |
| Nikotinchen | Hey du Ja, das kenn ich.. Ok, wahnsinnig viele Freunde hatte ich nie - zumindest keine echten ;) - aber 2 [I]normale[/I] Freundinnen habe ich, die sind mir mehr wert als so einiges.. Als ich dann irgendwann anfing mich für so "seltsame Dinge" zu interessieren, und mein Aussehen sich immer mehr von dem der anderen unterschied, waren sie denk ich mal nicht sehr begeistert, aber haben zumindest zu mir gehalten, wofür ich ihnen auch sehr dankbar bin. Obwohl ich bei der einen irgendwie manchmal das Gefühl hab sie macht das nur weil sie sonst keine Freunde hat :rolleyes: Ok, ich schweif ab :D Es ist schon schwierig, wenn man so gar keine gemeinsamen Interessen hat.. wenn die mal Fotos von Freunden oder Konzerten sehen kommt immer nu "Gott, das wär ja ÜBERHAUPT nichts für mich! :eek: " Ok, gut, wir gehen nicht zusammen in Clubs oder auf Konzerte etc, aber hey! Ss gibt ja auch noch andere Sachen, zum Beispiel Sport, Skifahren, Tiere, zusammen zum Friseur gehen :D , tratschen, rumalbern.. Natürlich ist es schade dass man auf die Weise irgendwie langsam seine Wege trennt, aber es geht wohl nicht anders.. Es ist harte Arbeit so eine Freundschaft aufrecht zu erhalten.. |
| DarkAngel6 | [QUOTE]Vielleicht entwickelt es sich bei euch ja auch irgendwie so, dass es einschläft - das tut dann auch nicht so richtig weh. Wichtig ist aber auf jeden Fall, dass du dir auch nebenher schon einige neue Freunde suchst - das ist leichter gesagt als getan, aber wenn dein alter Freundeskreis so wegbröckelt, ist es notwendig, dass du dir einen Ersatz suchst.[/QUOTE] ja,das mein alter freundeskreis langsam aber sicher auseinanderfällt hbe ich gemerkt.ein paar sehr gute alte freunde sind früher in der selben klasse gewesen,wie ich.nun sind sie in einer anderen und der kontakt zwischen uns bricht mehr und mehr ab.dazu muss ich sagen,dass dies aber nie so richtig enge freundschaften waren;aber es ist schon sehr schade drum.man tut was man kann,damit nicht stirbt..aber man kann es trotzdem nicht aufhalten. in meiner neuen klasse(in der 9 wird alles ganz neu gemischt)kannte ich zu anfang nur 3 leute wirklich.der rest waren allen fremde für mich.mit ein paar wenigen habe ich mich angefreundet,mit anderen versteh ich mich in der schule ganz gut,d.h.wir reden ganz normal zusammen usw.wenn ichs mir recht überlege fühl ich mich aber nach den ganzen wochen in der klasse weder wohl,noch zu hause. in der 7 und 8 war es ganz anders.da haben wir alle mehr oder weniger zusammengehalten,richtige feindschaften oder streits unter gruppen gab es nie.die leute kannten mich,akzeptierten mich wie ich war,oder taten es nicht..dafür aber still und heimlich. vor einiger zeit habe ich mich dann mit meiner besten freundin gestritten,mal wieder über ein völlig belangloses thema(wie so oft-->der streit geht meistens von ihr aus).sie hat mehrere tage nicht mit mir gesprochen,wollte es nicht klären,hat mich einfach ignoriert.und das seltsame war..in dem moment hat es mir kaum was ausgemacht.irgendwie war ich soagr froh,mittags im bus mal endlich meine ruhe zu haben,oder die pause mit den leuten zu verbringen,mit denen ich es auch wirklich wollte,ohne dafür angezickt zu werden.ich hab mich richtig frei,unabhängig gefühlt.im nachhinein merke ich immer mehr,wie gut mir diese auszeit getan hat.ich habe mich mit ein paar echt netten leuten angefreundet..natürlich mag meine süße sie nicht,aber hey!ist doch egal.. und ich werd auf jeden fall weiter ausschau nach ein paar netten leutchen halten.denn falls es wirklich einmal der tag kommen sollte,falls ich meine alten freunde verlasse oder von ihnen verlassen werde..dann weiß ich: kopf hoch!du bist nicht allein |