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  Forum: DIES und DAS
    Thema: "Ich werde dich immer lieben" - Wieso belügen wir uns?
DopeShowHallo,

Ich bin gestern Abend ein wenig ins Grübeln gekommen, bezüglich Aussagen wie "Ich werde dich immer lieben" oder "Ich werde immer für dich da sein, egal was auch ist".
Ich habe schonmal mit einer Bekannten darüber geredet, und ihre These als kompletten Unsinn abgetan. Aber wenn ich länger darüber nachdenke ist es doch tatsächlich so, dass man mit solchen Sätzen sowohl sich selbst als auch den Partner/in belügt. Wie oft wurde mir ewige Liebe "geschworen"/"versprochen" und wie oft war diejenige Person schon wenige Wochen in jemand anderen verliebt.
Wie oft habe ich selber gesagt "Ich bin immer für dich da" und bin jetzt froh, mit derjenigen Person nichts mehr zu tun zu haben.

Das gibt mir echt verdammt zu denken. Wieso sagen wir sowas, obwohl wir uns eigentlich denken können, dass es nicht so ist.
Ich glaub ich versteh die Welt jeden Tag weniger :)

Wie denkt Ihr darüber?
ThanaterosWir sagen es, weil wir es so fühlen.
Wir können uns oft nicht vorstellen, dass irgendetwas passieren könnte, was all das verändern könnte.

Deshalb sagen wir es.
Ausserdem ich es ja auch sehr viel schmeichelnder als zu sagen "Ich werde dich noch ein paar Tage lieben"
TheTurningPointIch denke, Sätze wie "Ich werde dich immer lieben" oder "Ich werde immer für dich da sein, egal was auch ist" kann man sagen, ohne unaufrichtig zu sein.
Nichts anderes tut eine Mutter, die ihre Kinder liebt. Sie wird sie immer lieben, immer für sie da sein, egal was passiert, auch dann, wenn die Kinder Fehler machen, die ihnen jemand anderes nie verzeihen würde.
Wahre Liebe hat viel mit der Mutterliebe gemeinsam, sie kennt die Wahrheit, sie weiß um die Fehler und Schwächen und weiß auch um die Stärken und um die Einzigartigkeit des Anderen, ist immer für den Anderen da, wenn sie gebraucht wird.

Die Lüge beginnt mit dem Wörtchen [b]"NUR"[/b]. "Ich werde NUR dich lieben", "Ich werde NUR für dich da sein" - das sind Lügen. In dem Moment, wo Liebe Andere ausschließt, hört sie auf, Liebe zu sein.
Besser ist es, zu sagen "Laß uns ein Stück unseres Lebensweges gemeinsam gehen, und vielleicht ist es für immer, aber ich werde dich immer noch lieben, wenn sich unsere Wege auch trennen".
Den Anderen einsperren, ihn krampfhaft festhalten, ihn besitzen wollen - das ist in meinen Augen keine Liebe. Und die Selbstaufgabe, das sich zu Füßen werfen - das ist auch keine Liebe. Liebe ist das Sich-Gegenseitig-Stützen, das Sich-Gegenseitig-Emporheben, das An-Einander-Wachsen.
Nekatorhmja... die meisten sind einfach zu schwach, wankelmütig etc um solche Versprechen einzuhalten... wobei wenn ich denke habe ich soetwas noch nie abgegeben... wobei ichs mir bei Liebe schon vorstellen kann.. war halt nur noch keine wert bisher..
TheTurningPointLiebe ist kein Zustand. Liebe ist eine Tätigkeit - [URL=http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3453199294]eine Kunst ![/URL]
Anaximander[quote]Die Lüge beginnt mit dem Wörtchen "NUR". "Ich werde NUR dich lieben", "Ich werde NUR für dich da sein" - das sind Lügen. In dem Moment, wo Liebe Andere ausschließt, hört sie auf, Liebe zu sein.
Besser ist es, zu sagen "Laß uns ein Stück unseres Lebensweges gemeinsam gehen, und vielleicht ist es für immer, aber ich werde dich immer noch lieben, wenn sich unsere Wege auch trennen".[/quote]
Naja... die Liebe die man für den Partner empfindet ist aber etwas vollkommen anderes als das Gefühl, das man - mit viel Glück - nach einer Trennung/Scheidung noch für den Anderen empfindet. Letzteres sind meist höchstens noch freundschaftliche Gefühle (und oft ja nicht mal das).

Da hilft keine Schönrederei: Die Liebe in einer Beziehung ist etwas ganz anderes als die familiäre Liebe. Und diese Liebe, die eine Beziehung ja erst ausmacht, kann eben sehr wohl mit der Zeit verschwinden. Das was dann noch in den besten Fällen übrig bleibt, ist damit nicht zu vergleichen.

Darum halte ich Versprechen wie "Ich werde dich ewig lieben" auch für Heuchelei. Man kann eben keine Aussage über die Gefühle machen, die man in 30 oder 50 Jahren empfinden wird.
SternenstaubEs ist keine Lüge - eher ein von der Leidenschaft getriebener Satz - und Leidenschaft benebelt bekanntlich den Verstand.

Lieber TTP [schöne Grüsse...]
Ich finde auch dass man Mutterliebe nicht mit der Liebe, die man für den Partner empfindet, vergleichen kann. Es ist einfachein anderes Gefühl...

Aber das mit dem "Lass uns einen Teil unseres Weges gemeinsam gehen..." gefällt mir. Es klingt so nach Ruhe...Freiheit...keine auferlegte Ketten...
chrisuich versteh das sehr gut...hab bis vor wenigen wochen
noch das selbe zu meiner - jetzt ex - freundin gesagt...
jetzt muss mich mir aber eingestehen, dass das reiner
blödsinn und eine illusion war...
jetzt denk mich mir nur noch, dass es gut ist, wenn ich
sie nicht mehr sehen (muss) und mit ihr reden muss...:(
White_FangSolche Sätze werden eben inflationär gebraucht. Man kann es auch relativieren:"Ich werde dich vorrausichtlich immer lieben" oder " Unter der Bedinung dass sich unser Verhältnis zueinander nie ins negative Wandelt, werde ich alles in meiner Macht stehende tun die eine Hilfe zu sein, solltest du danach verlangen"
Oder man schließt einen Vertrag, der gewisse Prämissen mit einschließt unter denen die Liebe gelten soll.
Thanateros[QUOTE][i]Original geschrieben von McManiaC [/i]
[B]Wieso gibt es solche Wörter wie "immer" eigentlich? [/B][/QUOTE]

Weil es [B][I]immer[/I][/B] Bedarf danach gibt. ;)
Thanateros[QUOTE][i]Original geschrieben von McManiaC [/i]
[B]Wer weiß? :D [/B][/QUOTE]

Weiss doch [B][I]jeder[/B][/I].
DARKANGELgvnun ich denke man kann die "ich werde dich immer lieben" etc -sager schon fast in 3 kategorien aufteilen:

1. diese meinen es zumindest in dem moment wo sie es sagen wirklich so, sie wünschen sich in diesem moment nichts sehnlicher als bis ans ende ihrer tage mit diesem einen menschen das leben zu teilen etc pp

2. sagen es wie eine floskel (bei denen es sich wie so viele sätze in floskeln verwandelt hat zb wie gehts dir) ohne nachzudenken ..ergo nix hals heisse luft..

3. die schlimmsten, welche es aus egoismus sagen um für sich das beste zu erreichen...eine person der man die grosse liebe vorgaukelt kann man doch viel besser manipulieren und benutzen


bei 1. würde ich es nicht als lüge sehen, es ist ja in dem moment so gemeint und somit m e keine lüge...eine garantie auf liebe gibt es halt nicht

2. m e ziemlich dumm wenn es als floskel daher gesagt wird

3. finde ich einfach nur verächtlich, niederträchtig und gemein

wobei ich denke die zahl die es so wie 2. u 3. machen ist grösser als bei 1

man sollte sich also gut überlegen was man einem menschen sagt

aber das ist ja nu nix neues und die wenigsten scheinen es zu tun...

das weitaus grössere problem (was meines erachtens unlösbar ist) ist, woran erkennt man die 2. u 3.??:eek:

es nicht sagen ist auch nicht immer eine lösung bzw ein nachweis für ehrlichkeit :rolleyes:
Scheol@TTP
[quote][i]Original geschrieben von TheTurningPoint[/i]
[b]
Den Anderen einsperren, ihn krampfhaft festhalten, ihn besitzen wollen -
das ist in meinen Augen keine Liebe. Und die Selbstaufgabe, das sich zu Füßen werfen -
das ist auch keine Liebe.[/b]
[/quote]

Wie würdest du es nennen?
Was ist wenn du in deinem Leben alles aufgibst was dir einmal wichtig war?
Du Gefahr läufst am Schluss mit leeren Händen darzustehen doch dieses
Risiko ohne mit der Wimper zu zucken bewusst eingehst?
Du eine Person so dermaßen liebst das deine Angst sie zu verlieren
eine Paranoia wird und du somit auch in dieses "besitzenwollen" abdriftest?
Wenn du so stark abhängig von der einen Person bist, das dein
Herz ohne diese Person nicht mehr schlagen möchte?
Du dein komplettes Leben nur für diese eine Person aufgeben
würdest/willst/tust und sie dir jede Sekunde im Kopf rumgeistert?
Und dann noch alles auf Gegeseitigkeit beruht?

Ich habe sehr oft solche Aussagen wie deine gehört, vermutlich von allen
die ich kenne. Ich fühle mich von deiner Beschreibung angesprochen *beschämt
grins* und fragte mich immer schon was das dann ist....
Und ich muß gestehen, ich empfinde dies als viel inniger, romantischer
und schöner, manchmal auch belastender als dieses "gegenseitig Stützen".

es ist kein Angriff an dich, lediglich eine Frage ;)
auch habe ich dein "meiner Ansicht nach" nicht überlesen
so das ich dir eine Verallgemeinerung nicht vorwerfen möchte.


Zu dem Topic:

Ich sehe es auch so das man es sagt weil man indem Moment
einfach davon stark überzeug ist. Es sollte keine Lüge sein.

Warum es das Wort immer gibt?

Der Mensch neigt gerne zu Übertreibungen...ich denke
das ist auch noch ein Grund zu den anderen die hier
aufgeführt wurden...*lach*

bb
Scheol
AlienSexFiend...eben, ich denke auch nicht dass es in dem Moment unbedingt gelogen sein muss...


...mir fällt dazu gerade ein Gedicht ein, das vor etlichen Jahren mal in nem "schwarzen" Magazin stand, ich hab´s auch noch wortwörtlich hier, bin mir aber nicht sicher, ob ich es einfach so posten soll...

...jedenfalls wurde dort die Liebe mit einem reißenden Fluss verglichen, der sich irgendwann in den Weiten des Meeres verliert...aber deshalb ist er ja auch nicht weg, oder...!?
LevanderNaja..

Ich persönlich vermeide solche Sprüche - auch wenn ich von mir behaupten kann, dass ich jeden meiner damaligen Freunde (oder auch Freundinnen) immer noch in mein Herz geschlossen habe.. ja, es klingt vielleicht "kitschig", aber da hat jeder noch seinen festen Platz. Und jedem Einzelnen davon würde ich helfen, egal, was in der Zwischenzeit vorgefallen ist. Denn etwas Verbindendes war ja schon einmal da, und selbst wenn es sehr weit zurückliegt.

Allerdings musste ich auch gestern noch sehr schlucken, als mir das mein Freund sagte..

Ich kann nie wissen, wie sich meine Gefühls- oder Gedankenlage jemals ändert.. schon alleine deshalb würde ich so etwas niemals sagen..
Azurite[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]@TTP


Wie würdest du es nennen?
Was ist wenn du in deinem Leben alles aufgibst was dir einmal wichtig war?
Du Gefahr läufst am Schluss mit leeren Händen darzustehen doch dieses
Risiko ohne mit der Wimper zu zucken bewusst eingehst?
Du eine Person so dermaßen liebst das deine Angst sie zu verlieren
eine Paranoia wird und du somit auch in dieses "besitzenwollen" abdriftest?
Wenn du so stark abhängig von der einen Person bist, das dein
Herz ohne diese Person nicht mehr schlagen möchte?
Du dein komplettes Leben nur für diese eine Person aufgeben
würdest/willst/tust und sie dir jede Sekunde im Kopf rumgeistert?
Und dann noch alles auf Gegeseitigkeit beruht?

Scheol [/B][/QUOTE]

Ich würde das krankhaft nennen. Es ist schon an sich eine beängstigende Vorstellung, dass mich jemand so lieben könnte... Damit hat man ja eine große Verantwortung, ob man will oder nicht.
Ich habe nicht die geringste Lust auf so eine Verantwortung... deshalb blocke ich wahrscheinlich auch meistens alle ab, die beginnen, Symptome dieser Art zu zeigen.
Am Ende ist es so besser für alle, denn ich bin der Meinung, dass dieses "always&forever"- Geschwafel Selbstbetrug ist...

Azurite
KildareIch denke, in den meisten Fällen, in denen man so etwas sagt wie "Ich werde dich immer lieben." ist man so vernebelt von seinen eigenen Gefühlen, dass man sich nicht vorstellen kann, dass es jemals aufhört.
Aber was heisst eigentlich dich? Der Mensch, der du jetzt bist oder der Mensch, der du mal sein wirst? Es kann durchaus sein, dass man den Menschen von damals noch immer innig liebt und mit der Person, zu der er sich entwickelt hat nicht zu recht kommt.
Oder was bedeutet immer? So lange der Partner lebt? Oder über den Tod hinaus?
Ich gebe zu, dass mir Aussagen wie: "Ich werde dich immer lieben." oder "Ich werde immer für dich da sein." sehr schwer fallen, eben weil ich Angst habe, sie nicht erfüllen zu können.
Aber manchmal braucht ein geliebter Mensch eben so einen Satz wie :"Ich werde für dich da sein." Und keine Eingrenzungen, die ihm den Mut nehmen.
Was ist dann besser? Vollkommen realistisch und ehrlich zu sagen: "Ich werde für dich da sein, wenn nichts dazwischen kommt."? Oder eben "Ich werde für dich da sein?
Auch eine Lösung, wenn auch nach meinem Dafürhalten ziemlich schwammig: "Ich werde für dich da sein, wenn ich kann."
ThanaterosRelativierte Aussagen in Bezug auf die Liebe?
Wer will das denn überhaupt hören?
Wenn man fühlt, dass man IMMER für diese Person da sein will, soll man es auch so sagen.
Denke ich zumindest.
Wenn man nämlich relativiert, nimmt man doch das Ende bereits vorneweg, dann kann man ja gleich auseinandergehen oder es schon vorher sein lassen.
mondseherinAlso ich denke mit dem Satz" Ich werde dich für immer lieben" oder "Ich werde immer für dich da sein" werden in dem Moment gesagt, wo es auch noch so gemeint ist. Denn wer weiss schon wie es in der Zukunft aussieht.
Wenn man es also genau nimmt stimmt die These von am Anfang.
Es ist eine Lüge für sich selbst und diejenige Person, der man es sagt.
Liebste Grüsse
mondi
SetznerDas ist eine Aussage der Gefühle die wir zu der zeit gefühlt haben... mehr nicht.... nichts ist für immer.... selbst wir nicht.... höchstens das Ende
AsmodyrianIch hätte ehrlich erwartet einen aus meiner Sicht doch bekannteren Satz hier vor zu finden....

Liebe ist ewig so lange sie dauert....

Aus meiner Perspektive heraus beschreibt dieser Satz die Problematik einfach am treffendsten....

Im übrigen stimme ich vielen hier bereits getroffenen Aussagen zu (nicht ohne eigene Erfahrungen).
TTPs Beschreibung hat für mich eine simple Antwort.. der artiges Verhalten steht an der Schwelle zwischen positiven Gefühlen und Krankheit/Wahn/Manie.... derartiges zerstört Beziehungen nur.
Ebenso glaube ich das wie hier bereits mehr mals angesprochen es verschiedene Absichten gibt die hinter diesen Worten stehen kann. Dazu ist meine eigene Erfahrung das ich mit einem Menschen zusammen bin den ich im engen Zusammenhang gesehen nicht liebe, allerdings weiß diese Person darum, sie akzeptiert mich (vielleicht sogar gerade weil sie die Wahrheit kennt) und wenn wir glücklich dennoch einen Teil "des Weges" gehen können (was ich hoffe), dann sei dem einfach so.
BleedingMoonAlso zu diesem Thema muss ich sagen, dass ich nicht mehr an die Liebe glaube... ist zwar Hart gesagt. Aber ich habe die Hoffnung echt verloren was diesen Satz angeht. Man meint immer man kann sich in diesem Zeitpunkt auf einen Menschen verlassen. Doch in einer ernsten Lage?? Da ist kaum einer für einen da... Naja, vielleicht liegt es daran dass man öfters enttäuscht wird. Und Angst hat nochmal enttäuscht zu werden. Also ich jedenfalls habe die Hoffnung aufgeben. Und ich finde das die Liebe heut zu Tage nur noch Oberflächlich betrachtet wird :(
Asmodyrian[QUOTE][i]Original geschrieben von BleedingMoon [/i]
[B]Also zu diesem Thema muss ich sagen, dass ich nicht mehr an die Liebe glaube... ist zwar Hart gesagt. Aber ich habe die Hoffnung echt verloren was diesen Satz angeht. Man meint immer man kann sich in diesem Zeitpunkt auf einen Menschen verlassen. Doch in einer ernsten Lage?? Da ist kaum einer für einen da... Naja, vielleicht liegt es daran dass man öfters enttäuscht wird. Und Angst hat nochmal enttäuscht zu werden. Also ich jedenfalls habe die Hoffnung aufgeben. Und ich finde das die Liebe heut zu Tage nur noch Oberflächlich betrachtet wird :( [/B][/QUOTE]

Naja.. die Hoffnung direkt aufgeben.. hmm.... das ist so ne Sache, ich drücks mal so aus, ich versuche mich von der Liebe fern zu halten weil ich in diesem Hormonüberschütteten Zustand einfach zu viele Fehler gemacht habe., und auch überwiegt bei weitem das Negative... dennoch... gfür eine "richtige" liebe würde ich doch einiges opfern... ich denke also resignieren ist auch nicht das Wahre....
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Anaximander [/i]
[B]Da hilft keine Schönrederei: Die Liebe in einer Beziehung ist etwas ganz anderes als die familiäre Liebe. Und diese Liebe, die eine Beziehung ja erst ausmacht, kann eben sehr wohl mit der Zeit verschwinden. Das was dann noch in den besten Fällen übrig bleibt, ist damit nicht zu vergleichen. [/B][/QUOTE]Sicher ist in einer Liebesbeziehung am Anfang mehr heißes Verlangen, überschwengliches Gefühl und "siebenter Himmel" als in einer familiären Liebe. Aber wenn es nur ein Strohfeuer ist und danach keine Glut mehr bleibt, die wenigstens so stark ist wie eine Familie, kann man das dann überhaupt Liebe nennen, oder war es nicht nur Verliebtsein und Schwärmerei.
Und wenn die Liebe nicht groß genug ist, auch noch die durch sie selbst (oder schon vorher) geborenen Kinder aufzunehmen, was taugt sie dann? [QUOTE][B]Darum halte ich Versprechen wie "Ich werde dich ewig lieben" auch für Heuchelei. Man kann eben keine Aussage über die Gefühle machen, die man in 30 oder 50 Jahren empfinden wird. [/B][/QUOTE]Wie schon geschrieben, ist Liebe in meinen Augen kein Gefühl, sondern eine Aktivität. Wenn ich jemanden liebe, dann denke ich an ihn, bin für ihn da, setze alle meine Kräfte und Fähigkeiten und Fertigkeiten ein, um ihm Freude zu bereiten. Und wenn wir ehrlich sind, dann ist es nicht ein Gefühl, das mit der Zeit nachläßt, sondern es ist unsere Aktivität, die nachläßt, die der Trägheit und Bequemlichkeit weicht.

[b]"Einsam - gemeinsam!
Wir haben verlernt, uns neu zu suchen.
Die Gewohnheit vernebelt, die Trägheit erstickt, der Hochmut macht trunken
und die Nähe treibt zur Flucht ..."[/b]
(Lacrimosa - "Alleine zu zweit") [QUOTE][i]Original geschrieben von Sternenstaub [/i]
[B]Ich finde auch dass man Mutterliebe nicht mit der Liebe, die man für den Partner empfindet, vergleichen kann. ...
Aber das mit dem "Lass uns einen Teil unseres Weges gemeinsam gehen..." gefällt mir. Es klingt so nach Ruhe... Freiheit... keine auferlegte Ketten... [/B][/QUOTE]Geborgenheit und Freiheit - das ist das, was ich vor allem unter Liebe verstehe. Und gibt das nicht auch eine liebende Mutter ihren Kindern? Und in dieser Geborgenheit ist auch Platz für Herumtollen, Herumblödeln - und Zärtlichkeit - genau so wie man es von liebenden Pärchen kennt.
Und Mutter und Kind lernen voneinander und lernen einander immer besser zu verstehen ... [QUOTE][i]Original geschrieben von Levander [/i]
[B]Ich persönlich vermeide solche Sprüche - auch wenn ich von mir behaupten kann, dass ich jeden meiner damaligen Freunde (oder auch Freundinnen) immer noch in mein Herz geschlossen habe.. ja, es klingt vielleicht "kitschig", aber da hat jeder noch seinen festen Platz. Und jedem Einzelnen davon würde ich helfen, egal, was in der Zwischenzeit vorgefallen ist. Denn etwas Verbindendes war ja schon einmal da, und selbst wenn es sehr weit zurückliegt. [/B][/QUOTE]Die gleichen Erfahrungen habe ich gemacht, und jedesmal bin ich wieder ein Stück reicher geworden an Gefühlen, Sichtweisen, Kraft, Können ... Einige Dinge (z.B. Malen, Zeichnen, Gedichte schreiben) hätte ich wohl nie getan oder mir überhaupt zugetraut, ohne verliebt zu sein.
TheTurningPoint[QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[b]Wie würdest du es nennen?
...
Wenn du so stark abhängig von der einen Person bist, das dein
Herz ohne diese Person nicht mehr schlagen möchte?
Du dein komplettes Leben nur für diese eine Person aufgeben
würdest/willst/tust ... ? [/b][/QUOTE]Das kenne ich nur zu gut. Ich war selbst oft genug drauf und dran, große Dummheiten zu begehen ...
Ich hatte das große Glück, einer Frau mit Charakter zu begegnen, die meine bedingungslose Selbstaufgabe nicht zu egoistischen Zwecken ausgenutzt hat, sondern mir in etwa das zu verstehen gegeben hat, was du von mir zitiert hast:
[QUOTE][B]Den Anderen einsperren, ihn krampfhaft festhalten, ihn besitzen wollen -
das ist in meinen Augen keine Liebe. Und die Selbstaufgabe, das sich zu Füßen werfen -
das ist auch keine Liebe. [/B][/QUOTE]
[QUOTE][B]Und ich muß gestehen, ich empfinde dies als viel inniger, romantischer und schöner, manchmal auch belastender als dieses "gegenseitig Stützen". [/B][/QUOTE]Vielleicht sehe ich zu viele Tragödien um mich herum als abschreckende Beispiele, wo einer des anderen Sklave wurde und nach der Trennung als leeres Wrack ohne eigenes Selbst zurückblieb ...

In dem Lied [B][URL=http://www.golyr.de/Holger+Biege/songtext/357029_Sklavin.htm]"Sklavin"[/URL][/b] wird eine solche Entwicklung beschrieben (bitte von dem häßlichen Drumherum um den Text nicht abschrecken lassen).
Scheol@TTP

[QUOTE]Vielleicht sehe ich zu viele Tragödien um mich herum als abschreckende Beispiele, wo einer des anderen Sklave wurde und nach der Trennung als leeres Wrack ohne eigenes Selbst zurückblieb ...
[/QUOTE]


Ich bin mir sicher das 90% der Beziehungen die so ablaufen als Tragödie enden werden...ob die eigene dabei ist wird sich zeigen.

Deswegen kann ich deine Einstellung dazu gut nachvollziehen....das Risiko dabei ist verdammt hoch und es ist fast wie ein Lottospiel.
Aus all den Menschen gerade DEN richtigen gefunden zu haben scheint absurd, und wenn er es nicht ist verlässt nunmal immer einer als Wrack die Beziehung....das ist sehr schade.

@all

Ich höre oft das wäre krank.
Liebe so wie ihr beschreibt....das der andere für einen da ist usw. baut darauf auf das man nicht alleine sein will.
Sobald man anfängt was zu opfern ist es schon krank, wieso?
Nur weil man da mal nicht nur auf sein Leben pocht und nicht nur an sich denkt ist es doch nicht krank...ich nenne es..besessen...das ist für mich was anderes.
Schade ist nur das der gesunde Egoismus an vielen Stellen vollkommen aussetzt dafür aber an anderen Stellen auftritt wo man ihn nicht gebrauchen könnte...

Ich sehe in Liebe momentan noch mehr als eine Aktivität...das kann sich aber sehr schnell ändern....Erfahrungen bilden unweigerlich die Meinung und Einstellung und gerade bei diesem Thema ist es irgendwie heikel.

Niemand kennt die Erfahrungen zu 100% deswegen ist es schwierig hier ein "richtig" und "falsch" zusetzen...vermutlich ist irgendwie alles richtig...
Hiddn Roseman sagt es, weil man verliebt ist, denn danndenkt man über dinge ganz anders nach. klingt zwar n bissl einfach, aber es is doch so! ;)

nachtrag: ich hab noch mal nachgeguckt und rausgefunden, dass man, wenn man verliebt ist, bestimmte hormone ausschießt und die bezwecken, dass wir in so einer art "rausch" sind.

Na, das ist ja mal ne schöne droge! :p
TheTurningPoint@ Scheol:
Bitte meine "Ergüsse" nicht persönlich nehmen, es ist wohl mehr eine Art Selbstgespräch. :)
Wenn du etwas Brauchbares darin findest freut es mich, wenn nicht ist das auch OK ... [QUOTE][i]Original geschrieben von Scheol [/i]
[B]Ich bin mir sicher das 90% der Beziehungen die so ablaufen als Tragödie enden werden...
....das Risiko dabei ist verdammt hoch und es ist fast wie ein Lottospiel. Aus all den Menschen gerade DEN richtigen gefunden zu haben scheint absurd, [/B][/QUOTE]Ja, es ist ein Lottospiel, und das Verlieren ist vorprogrammiert. Das Risiko ist hoch, und dabei gibt es eigentlich gar nichts zu gewinnen (wie schon hier an einigen Antworten zu sehen ist). [QUOTE][B]und wenn er es nicht ist verlässt nunmal immer einer als Wrack die Beziehung.... [/B][/QUOTE]und selbst wenn "er es ist", wird die Beziehung früher oder später in Hass oder Monotonie enden. Ich glaube nicht so recht an die "Topf-und-Deckel-Theorie". Ich denke, die Leute, die (mit ein wenig Aktivität) miteinander harmonieren würden und sich lieben könnten, sind bei weitem nicht so selten, wie oft angenommen wird. Das Problem ist, daß beide nach den Sternen sehen und greifen und damit aneinander vorbei sehen und greifen, statt aufeinander zuzugehen und sich an den Händen zu halten. [QUOTE][B]Liebe so wie ihr beschreibt....das der andere für einen da ist usw. baut darauf auf das man nicht alleine sein will. [/B][/QUOTE]Baut Liebe nicht immer darauf, daß man nicht alleine sein will? [QUOTE][B]Sobald man anfängt was zu opfern ist es schon krank, wieso? Nur weil man da mal nicht nur auf sein Leben pocht und nicht nur an sich denkt ist es doch nicht krank...ich nenne es..besessen...das ist für mich was anderes. [/B][/QUOTE]Ich würde es nicht krank nennen, "besessen" trifft es wirklich besser. Es ist das Festhalten an einem Ideal, das "Nach-den-Sternen-Greifen". Beim Werben umeinander verstellt man sich, "erkauft" sich eine Werbe-Strategie und bringt das eigene Ich als Opfer. Wenn man "Glück" hat, geht der Andere darauf ein, stellt sich darauf ein und greift mit nach den Sternen, und opfert ebenfalls sein eigenes Ich. So handeln beide eine Zeitlang nach den Idealen, bis ihre Kraft zum Verstellen nicht mehr reicht. In der Zwischenzeit haben beide ihr eigenes Ich geopfert und finden es nicht mehr ... :( [QUOTE][B]Schade ist nur das der gesunde Egoismus an vielen Stellen vollkommen aussetzt [/B][/QUOTE]Es geht bei dem An-sich-Selbst-Denken weniger darum, was man selbst haben will, sondern darum, was man selbst an [b]Eigenem[/b] zu bieten hat, und das ist vor allem Kreativität und Aktivität. Mal so als Beispiel: Man kann nicht immer wieder neue Autos kaufen, aber man kann immer wieder neue Bilder malen. Man kann nicht immer wieder neue Bücher kaufen, aber man kann immer wieder neue Geschichten erzählen, immer wieder neue Lieder singen ...
Die materiellen Dinge sind endlich, aber die [b]eigenen[/b] Gedanken und Ausdrucksmöglichkeiten sind unendlich, und man kann davon geben soviel man will, sie werden nicht weniger. Und bei all dem kann man [b]seine eigenen[/b] Wünsche und Gefühle weitergeben, der Andere lernt einen immer besser kennen, und es ist kein Aneinander-Vorbeigehen und Auseinandergehen, sondern ein Aufeinander-zu-Gehen, ein Zusammenwachsen. [QUOTE][B]Ich sehe in Liebe momentan noch mehr als eine Aktivität [/B][/QUOTE]Was kann mehr sein als Aktivität? [QUOTE][B]Niemand kennt die Erfahrungen zu 100% deswegen ist es schwierig hier ein "richtig" und "falsch" zusetzen... vermutlich ist irgendwie alles richtig... [/B][/QUOTE]Ja, das kann nur jeder für sich selbst beurteilen, ob etwas für ihn selbst richtig oder falsch war/ist.
Scheol@TTP

[QUOTE][b]Bitte meine "Ergüsse" nicht persönlich nehmen, es ist wohl mehr eine Art Selbstgespräch.[/b] [/QUOTE]

gerade bei diesem Thema darf man sich höchsten Angesprochen fühlen, aber nichts persönlich nehmen.
Jeder hat seine Erfahrungen und die bilden die Meinung...



[QUOTE][b]und dabei gibt es eigentlich gar nichts zu gewinnen (wie schon hier an einigen Antworten zu sehen ist).[/b] [/QUOTE]

das mag sein. doch die utopie ist auch was schönes solange man sie lebt...die frage ist nur...wacht man auf? Und wenn ja, wie geht es einem danach?


[quote][b]Das Problem ist, daß beide nach den Sternen sehen und greifen und damit aneinander vorbei sehen und greifen, statt aufeinander zuzugehen und sich an den Händen zu halten. [/b][quote]

wenn man zu stark liebt hat man hohe erwartungen und übersieht das der andere sie nicht erfüllen kann....dann passiert genau das..

[QUOTE][b]Es geht bei dem An-sich-Selbst-Denken weniger darum, was man selbst haben will, sondern darum, was man selbst an Eigenem zu bieten hat, und das ist vor allem Kreativität und Aktivität. Mal so als Beispiel: Man kann nicht immer wieder neue Autos kaufen, aber man kann immer wieder neue Bilder malen. Man kann nicht immer wieder neue Bücher kaufen, aber man kann immer wieder neue Geschichten erzählen, immer wieder neue Lieder singen ...[/b]
[/QUOTE]

sehe ich eigentlich auch so...

[QUOTE][b]Baut Liebe nicht immer darauf, daß man nicht alleine sein will? [/b][/QUOTE]

eigentlich schon...doch sehe ich darin immernoch dieses kitschige Schicksal :D

[QUOTE][b]Ich würde es nicht krank nennen, "besessen" trifft es wirklich besser. Es ist das Festhalten an einem Ideal, das "Nach-den-Sternen-Greifen". Beim Werben umeinander verstellt man sich, "erkauft" sich eine Werbe-Strategie und bringt das eigene Ich als Opfer. Wenn man "Glück" hat, geht der Andere darauf ein, stellt sich darauf ein und greift mit nach den Sternen, und opfert ebenfalls sein eigenes Ich. So handeln beide eine Zeitlang nach den Idealen, bis ihre Kraft zum Verstellen nicht mehr reicht. In der Zwischenzeit haben beide ihr eigenes Ich geopfert und finden es nicht mehr ..[/b][/QUOTE]

und genau das versuche ich zu vermeiden. Ich gebe mich immer nur wie ich eigetnlich wirklich bin und versuche niemals zu Lügen.
Und das erwarte ich auch von ihr.
Selbstaufgabe würde ich weniger machen, eher das aufgeben von gewohnheiten.
Ich habe mich momentan von allen Kumpels komplett abgekapselt und mein Tag richtet sich voll nach ihr.
Das Paradoxe, ich will auch nichts anderes...

Diese Selbstaufgabe die du beschreibst ist derb, und wird zwangsläufig zum Hass, und ich denke auch Selbsthass führen...



[QUOTE][b]Was kann mehr sein als Aktivität? [/b][/QUOTE]

ui, schwer zu erklären. Vielleicht meinte ich nur diese oberflächliche, wissenschafltiche Ansicht der Aktivität...Hormonüberschuss und so.
Ich sehe darin halt mehr als das...aber doch, es bleibt eine Aktivität...

[QUOTE][b]Ja, das kann nur jeder für sich selbst beurteilen, ob etwas für ihn selbst richtig oder falsch war/ist.[/b][/QUOTE]

und da haben wir nochmal den Grund warum man bei diesem Thema nicht wirklich etwas persönlich nehmen sollte.

Jeder erlebt es anders, der eine intensiv der andere weniger, der eine glücklich der andere als Tragödie.
Es kann nichts anderes als ein individuelles Erlebnis sein.

Deswegen ist ein Richtig und Falsch irgendwie ausgeschlossen.

bb
Scheol
SchattenwesenIch bin der Meinung, dass man gerade am Anfang einer Beziehung denken können sollte, dass man den anderen immer lieben wird, dass man sich mit ihm eine Zukunft vorstellen kann.
Wenn schon von vornherein ein weiteres Leben mit dem Partner ausgeschlossen ist, wozu dann das Ganze? Aus diesem Gedanken heraus entspringen Sätze wie: "Ich werde dich immer lieben!"
Für eine Lüge halte ich dies ebenfalls nicht, denn wer lügt, tut dies aus vollster Absicht und in dem klaren Bewusstsein etwas anderes zu sagen/ zu tun, als es dem momentanen Gefühl --> den Tatsachen entspricht...
ThalmosEs ist ein Kampf mit sich selbst, sich selbst eine Welt vorzustellen, in der alles perfekt läuft und dieser Satz eine kathartische Wirkung erzielt, beim Partner sowie noch mehr bei einem selbst. Rosa-Rote-Brillen gibt es wie Sand am Meer, nur nimmt man sie doch irgendwann ab. Es ist vielleicht auch eine Art klammern, damit man häufige Enttäuschungen von vornherein in seinem Herzen ausschließen will.

Entschuldigt überhöhtes philosophisches Gelabere meinerseits, der seine Brille abgenommen hat und dem sehr weh getan wurde...
Grüße
SetznerIch glaube man sollte beiträge nicht nur auf Zitate stützen, damit ist niemanden wirklich geholfen, ich meine mein Betrag wird hier auch niemanden wirklich helfen, doch Zitate schön und gut aber nicht so viele, gell Scheol...???
Darlahich denke das wir es sagen weil wir daran glauben diese person nie zu verlieren oder es nicht wahrhaben wollen, das wir sie jemals verlieren können.

mann kann nicht sagen "ich werde dich immer lieben" denn das ist eine lüge. woher will man wissen ob es wirklich ewiglich hält?

ich träume oft von der wahren liebe die für immer hält, wenn ich zu hause im bett oder auf der erde liege und Evanescence höre. ich stelle mir die unterschiedlichsten situationen vor, wie es zum beispiel währe wenn ich jemanden sehr liebe und diese person mich verlässt oder wie glücklich ich sein könnte.


ich halte heiraten auch für schwachsinig da man sich das versprechen gibt sich immer zu lieben und zu ehren bis der tod einen scheidet.


liebe ist eigentlich mit das schmerzhafte das es gibt. immer wieder wird man enttäuscht und betrogen und gequällt.

ich liebe auch immer noch jemanden mit dem ich einmal zusammen war aber ich weiß das es nicht richtig ist ihn noch zu lieben denn es quällt mich jeden tag ein bisschen mehr.also versuche ich ihn zu vergessen. ich habe auch gesagt ich werde dich immer lieben aber ich weiß das die gefühle irgendwann weggehen und es ist ja nichtb mit ihm geworden. er hatt es auch gesag und was ist? er hat eine neue und ich bin immer noch alleine seit 1 jahr!!!!!

Grüße DARLAH
lost_soul_666vielleicht sagen wir sowas damit es uns selber besser geht zumindest für eine weile auch wenn wir wissen das es nicht so ist.
das is irgendwie das gleiche wie mit dem heiraten - bis das der tot euch scheidet-
wieviele menschen bleiben den heutzutage noch solange miteinander verheiratet??
ich denke das is sowas um sein eigenes gewissen zu beruhigen oder daran glauben zu können das immer jemand für einen da is
KemikaruIch sage sowas weil ich die Hoffnung nie aufgeben werde das es so funktioniert wie bei meinen Eltern, nach all den Jahren...

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