| Twiggy-Vieh | Ich wollte mich mal ein bisschen nach eurem Glauben erkundigen. Ich bin überhaupt nich gläubig, weder glaube ich an Gott noch an den Teufel. Allerdings weiß ich selber auch nicht wie andere Relgionen handeln oder welche Bräuche es da gibt. Zu beidem Könnt ihr mir ja mal schreiben. Danke schon mal im Vorraus! :) |
| x.Iphigenie.x | hallo, also ich habe auch keinen wirklichen "glauben", aber was ist das schon? für mich ist religion nur eine art erfindung der menschheit, um mit ihrem leben fertig zu werden, es zu beschönigen und es zu ertragen. weshalb beten die menschen eigentlich? - es verschafft ihnen nur ein besseres gefühl um mit ihrem probelm klar zu kommen. ich versteh auch (zum entsetzten einiger leute) nicht, wie ein mensch an die bibel glauben kann... dies ist für mich nur eine art geschichte.... nunja, ich glaube einfach daran, was ich nachvollziehen kann :) |
| Twiggy-Vieh | Genau... ich hab nämlich auch schon oft gehört, dass menschen glücklicher sind, wenn sie an etwas glauben.... deswegen erkundige ich mich auch, ich probiere einfach alles aus, aber ich kann nich an etwas glauben....nja, an das ich einfach nicht glaube. es ist ein bisschen kompliziert ausgedrückt, aberich hoffe ihr versteht mich.... p.s.: die bibel is echt so schwachsinn! |
| Scharlatan | das thema hat mich auch irgendwann mal beschäftigt, und das habe ich dann in diesem gedicht verarbeitet: Der falsche Glaube Erbaut durch Schweiß und Blut Von Unschuldigen Die Steine mit Schmerz gepflastert Erschaffen zum ausbeuten Von Unschuldigen Für das eigene Wohl Erdacht von einem Wahnsinnigen Der den falschen Weg ging Erlogen das Mär von Gott Um die Menschen fernzuhalten Von der Wahrheit Erdrosselt der freie Wille Vollgestopft mit Lügen Ermutigt durch große Worte Große Versprechungen Ergraut der Himmel Durch große Enttäuschungen Erloschen das Feuer Das ewig brannte Ermüdet der Mensch Der glauben wollte Erstickt der Mensch Der glauben sollte was genau ich damals damit meinte, kann ich jetzt nicht mehr so ganz nachvollziehen. denkt mal selber darüber nach :D |
| Twiggy-Vieh | ich merke man kann sich streiten darüber - man kann sich über alles streiten - aber ich möchte doch nochma eine genau antowort - so genau wie es geht - auf meine frage/n haben aber ihr seid lieb, danke! *gg*:D |
| Nichts | Für mich ist Religion-wie schon in diesem Thread von x.Iphigenie.x geschrieben-nichts anderes als eine Erfindung der Menschen,um mit ihrem Leben fertig zu werden,aufzuhören sich mit dem Leben auseinander zu setzen,und Dinge zu (v)erklären,die sie nicht verstehen. |
| Twiggy-Vieh | wer war denn schonmal "gläubig" und kann bezeugen, dass es wirklich NICHTS so ist, dass man dann glücklich er ist? das würde mich interessieren, denn soweit ich es beurteilen kann, hat nur jeder einen beitrag geleistet, der vielleicht gar nicht weiß, ob es denn nun wiriklich stimmt. es würde mich einfach sehr interessieren.... |
| x.Iphigenie.x | nun ja zu deiner frage:"macht religion/galube glücklicher?" - ich kann nur sagen, dass es in gewisser weise schon stimmt (ich sehe es an meiner mutter, welche zur zeit eine art "glaubens-trip" hat). ich merk schon, dass sie glücklicher und auch zufridener als vorher ist, als sie nicht wirklich gläubig war, obwohl es uns jetzt auch nicht besser geht als vorher... nunja, was ein simpler und manch ein debiler glaube so alles bewirken kann... :D |
| Twiggy-Vieh | gut danke... das is eine sehr befridigende antwort. wird zwar an meiner meinung gegen die kirche un den satanismus nichts änern. leider kenne ich keine anderen religionen ( könnt ja dazu auch noch mal eure meinung preisgeben... dafür auch schonmal danke :) |
| Darket | Ich hab noch nie an irgend einen Gott oder ähnliches geglaubt. In der ersten Klasse habe ich ganz naiv meine Religionslehrerin gefragt ob sie an Gott glaube, weil ich sehr viel von ihr gehalten habe und ich es nicht nachvollziehen konnte, dass ein intelligenter Mensch an so etwas glaubt. Naja, ich hoffe mal heute ein wenig aufgeklärter zu sein, ganz nachvollziehen kann ich es aber immer noch nicht. Vor einigen Wochen habe ich dann etwas erlebt, das mich vom Glauben so weit entfernt hat, dass ich mir kaum vorstellen kann jemals einen zu finden, auch wenn man bekannter Maßen niemals nie sagen sollte. Religion halte ich neben Politik und ethnischer Abstammung für den größten konfliktherd der Menschheit, wobei ich zumindest bei ersterer daran glaube, dass diese Konflikte friedlich beigelegt werden können. Die Religion selbst ist eine Erfindung der Menschheit, die alles, sogar den Glauben, der letztendlich dem freien Denken entspringt, in geordnete und vereinheitlichte Bahnen lenken möchte, was angesichts der tatsache, dass das menschliche Denken immernoch frei ist langfristig zum Scheitern verurteilt ist. |
| Twiggy-Vieh | ich finde, dass ist eine sehr passende und ausdrucksvolle aussage. mehr muss man wohl nicht sagen.... danke, damit hast du mriauch ein stück weit geholfen.... |
| Darket | )In Bezug auf den anderen Thread von Dir hier, kann ich auch nur raten Dich mit Religion ein wenig auseinanderzusetzen, egal zu welchem Schluss Du danach gelangst, wird es helfen einige Sachen besser zu verstehen. Die Bibel gehört zu den Büchern (wobei ich es nicht für "Das Buch der Bücher" halte, jedenfalls nicht solang es noch Tolkien gibt :D ), deren zumindest teilweise Kenntnis sehr viel weiterhelfen kann. |
| Loup de nuit | Glaube??? Wer kann darf versuchen mich eines besseren zu belehren, aber ich glaube nur an meine eigenen Entscheidungen und deren Konsequenzen, die ich zu tragen habe egal wie sie ausfallen... ansonsten bin ich geneigt alles was mir serviert wird meinen Möglichkeiten und Interessen entsprechend zu hinterfragen. |
| Twiggy-Vieh | *gg* danke... ich versuche eigentlich auch viel über internet zu suchen/finden, aber dann muss es wohl doch mit der "komplizierteren" methode gehen.... *gg* kleiner spass, ich denke, ich habe jetzt interesse genug und danke auch nochmal für die komments zum anderen thread |
| Nichts | Als ich jünger war wurde ich automatisch in das Christentum übergeführt indem ich mit wenigen Jahren getauft ,später dann mit der Bibel konfrontiert wurde-ich kannte also nichts anderes als "Gläubigkeit",musste mich also zwangsweise damit auseinandersetzen.Niemand ausser mir selbst hat mich vom Christentum weggebracht-ich bin keineswegs als "Christ" glücklich geworden,vielmehr wahr ich in jüngeren Jahren regelrecht depressiv für eine Weile,weil ich nicht verstehen konnte wieso ich an die christlichen Werte und Lügenpredigen glauben sollte-allein weil ich von kleinauf so erzogen wurde,tat ich es überhaupt, ich war in einem Konflikt den ich in jenem jungen Alter nicht lösen konnte!Ich kann also für meinen Teil bezeugen,dass Religion keinesfalls glücklich macht. |
| Twiggy-Vieh | Dann liegt es also doch an den personen. schließen wir das thema mal ab, in dem wir sagen, dass manche eben daran glauben und manche nicht und wir lassen jeden in seinem glauben ;) |
| Gothic_Message | Ich lehne jede Art von Religion für mich ab, d. h. aber nicht, dass ich Antichristin bin. Wenn jemand fest an seine Religion glaubt, ist das für mich selbstverständlich okay, solange er/ sie mich damit in Ruhe lässt. Ich habe auch lange den evangelischen Religionsunterricht besucht, da ich als Kind atheistischer Eltern in einer evangelischen Gemeinde aufwuchs. Durch Kindergarten, Schule und Nachbarn kam ich also zum Christentum, erkannte jedoch schon früh genug, das ich daran nicht glauben konnte. Weil ich Angst vor der Reaktion meines Umfelds hatte, "spielte" ich weiterhin Christin und besuchte auch den Religionsunterricht, ging später sogar auf eine evangelische Schule. Dann erkannte ich, dass es nichts bringt, christlich "zu spielen" wenn man davon nicht überzeugt ist. Ich sagte mich vom Glauben los, wechselte die Schule und besuchte jedoch noch bis zum Ende der 7ten Klasse den ev. Religionsunterricht. Da man dort versuchte, mich wieder zum Glauben zu bringen, verlies ich Anfang der 8ten Klasse den Religionsunterricht. Nun besuche ich den Ethikunterricht, der als Alternative angeboten wird. |
| Kaija | aus meiner sicht finde ich es schwachsinnig allgemein zu sagen,das ein gläubiger mensch automatisch glücklicher ist. es kommt auf die sichtweise des menschen an, und wenn sich einer nicht vorstellen kann,dass es das göttliche gibt ,und auch nichts davon haltet ,das auch nicht braucht,wird er in dieser beziehung nicht unglücklich sein. genau so (wie schon gesagt wurde) sind nicht gläubige automatisch glücklich. durch zwang oder angst (wie im christentum vor dem teufel). ich bin zur zeit auf der suche,ich interessiere mich sehr für die nordische mythlogie. ich glaubet bz. glaube irgentwie (noch) an gott,aber gott genügt mir irgentwie nicht mehr. und seit ich nicht mehr an den teufel glaube,fühle ich mich auch viel freier und muss nicht so viel angst haben,das der teufel für das "böse"(nur wer definiert allgemein was böse ist und was nicht?!) auf der welt verantwortlich ist. entscheiden ist für mich nur,das ich an das göttliche (ob ich mich nun doch für gott oder die götter entscheide) abgegrenzt von den idialen und regeln-gesetzen von religionen glaube. für mich zählt alleine das göttliche und nicht,dass was die menschen sagen. man sieht es deutlich an dem christentum,wie sowas schaden kann nd schnell zum missbrauch führt. sowas will ich nicht! ich möchte meinen eigenen weg zu meinen glauben finden! jeder soll an das glaube was er will,es ist doch vollkommen egal,so lange man sich gegenseitig in dieser beziehung in ruhe lässt und respektiert. aber das ist nur eine wunschvorstellung... doch vielleicht ist es irgentwann doch möglich?! wer weiß.. |
| Kemikaru | Religion ist Opium fürs Volk. Ganz klar. Aber in der Bibel steht ganz deutlich "es sind keine leeren Worte, sie sind euer Leben." Und das hab ich bei mir so deutlich gesehen das ich die Bibel für richtig halte. Es gibt nur 2 Möglichkeiten: 1. Du kritisierst die Bibel, 2. die Bibel kritisiert dich. Religion hällt gefangen, Jesus macht frei. Meine Meinung und meine Erfahrung. |