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  Forum: DIES und DAS
    Thema: Eine Feststellung in sachen Denken
MirrasharHaloo

ich trage folgenden Gedanken seit vielen Jahren mit sich und wüsste gern was andere davon halten :

Alle gängingen Erfindungen die der Mensch bereits erfunden hat - wo kommen die eigentlich her? als ich darüber nachdachte, konnt ich feststellen, daß ja natürlich jegliche technologie aufeinander basiert und wo ein Mensch etwas erfand , hat ein anderer den Gedanken früher oder später aufgegriffen und weiterverfolgt. Bloß ich kanns mir nicht vorstellen, daß die Sachen erst gibt wenn der Mensch zu gewissen schlüssen erst kommt. Wir Leben doch stets in einer Umgebung und mit relativen festen Naturgesetzten die von beginn an hier auf der Erde herrschen und wir ändern ja nichts sondern begreifen diese erst. Nun kommt die eigentliche Frage, wenn der mensch erst seine Umgebung verstehen lernt, ist es nicht so - daß eigentlich alles erfindbare schon bereits irgendwo besteht? und wir nur nach und nach mit unserem langsamen Verstand es begreifen und das Wissen (wo das immer auch herkommt) sozusagen anzapfen je nachdem wiegut man in einer Sache ist die es wert wäre weiter begriffen zu werden?

Ich weiß das mag komisch klingen, aber nichtdestotrotz ist es seltsam das der Mensch die Sachen für sich "erfindet", wo die natur es längst in sich vereint und innehat, das wir erst langejahres Studieren brauchen um bruchstücke aus unserer Umgebung zu begreifen und sich dann noch einbildet er hättes erfunden.
Bestes Beispiel : wären wir in Mittelalter, würde es heißen das es das es den z.B. Fernseher nicht gibbt, aber die Umgebung wo der Mensch lebt ist doch gleich der Gegenwart, es sind alle Baustoffe vorhanden um einen Fernseher bauen zu können, der Mensch ist nur zu dumm dazu um seine umgebung in der hinsicht zu begreifen aber die Tatsache bleibt : die Erfindung gibts es bereits und der Mensch kann sie bloß noch nicht mit seinenm Verstand erfassen?

Hmmm Ich glaube der Mensch schrabt erst nur an der oberfläche seines Leistungspotentials und seine Entwicklungsphase erst am beginn steht.
Traumlos[QUOTE][i]Original geschrieben von Mirrashar [/i]
[B]Ich weiß das mag komisch klingen, aber nichtdestotrotz ist es seltsam das der Mensch die Sachen für sich "erfindet", wo die natur es längst in sich vereint und innehat, das wir erst langejahres Studieren brauchen um bruchstücke aus unserer Umgebung zu begreifen und sich dann noch einbildet er hättes erfunden.[/B][/QUOTE]
Naja, eine Erfindung im klassischen Sinne ist ja lediglich eine (mehr oder minder) nützliche Ausnutzung der Naturgesetze ...
Mit anderen Worten, ist es durchaus eine Leistung, wenn ein kreativer Kopf auf die Idee kommt, diese Naturgesetzte richtig auszunutzen (eigentlich eher zu benutzen).

'um bruchstücke aus unserer Umgebung zu begreifen' klingt hingegen nach dem Wort 'Entdeckung'.
Wer behauptet, eine Entdeckung erfunden zu haben?
ThalmosIn der Tat ein Interessanter Gedanke. Wenn es so etwas wie einen "Plan" gab, der von was auch immer geschaffen wurde (Beispiel: In der Natur gibt es Wasser, Gerste, Malz,...und eine Lebensform schafft es dann daraus Bier zu machen), war es von Anfang an geplant, dass es so passiert? Oder ist es nur Zufall, dass man aus diesen Komponenten etwas Brauchbares machen kann? Oder: War es überhaupt jemals vorgesehen, dass es Fernseher und elektrische Brotschneidemaschinen auf der Erde gibt, nur weil es die Komponenten dafür gibt? Was ist, wenn irgendwann mal alles erfunden ist, was mit unserem Verstand zu erfinden ist? Fragen über Fragen...das kann ein langer Thread werden:D
Mirrashar@Traumlos

1.)ok kreativer Kopf hin oder her - ich finde die messlatte bloß aufs Ganze gesehn relativ gering zu dem menschlichen potential was wir leisten und was wir leisten könnten.

2.)Erfindung oder Enteckung ,drum woll ich mich nicht Streiten - es war nur ein Beispiel das wir erst das mit unserem Lahmen Hirn erfassen müssen das die Natur schon längst erschaffen hat. Das es für den Menschen bloß eine Entdeckung oder Erfindung ist, wenn man aber von der Natur als Wesen reden würden, ist alles Bereits vorhanden und wir als Menschen kriegen erst die erlaubniss "das Wissen" zu nutzen wenn wir es erst mit unsren lahmen Hirn erfassen können, quasi für unsere verhältnise deuten können. Und wenn es so ist, muß doch ein Gesetzt (Naturgesetz) existieren das es genaus auf diese Art und Weise regelt, das wir erst Erfahrung brauchen um einsicht in gewisse Dinge zu bekommen. Und wenn wir nun bei diesem Gesetz wären (so nebenbei die Frage erweiternd), gibts denn auch menschen die das Gesetz umgehen können? wobei wir dann beim Propheten ala Nostradamus wären und der Frage : Wahr oder nicht Wahr.
Traumlos[QUOTE][i]Original geschrieben von Mirrashar [/i]
[B][...] - ich finde die messlatte bloß aufs Ganze gesehn relativ gering zu dem menschlichen potential was wir leisten und was wir leisten könnten.
[/B][/QUOTE]
Verbessere mich, wenn ich dich falsch verstehe - aber falls du dem Menschen vorwirfst, sein erfinderisches Potential nicht zu nutzen, halte dir bitte vor Augen was sich seit 2000 Jahren getan hat ...! (Papyrus - Buchdruck - Hochleistungsrechner!)

[QUOTE][i]Original geschrieben von Mirrashar [/i]
[B]Und wenn es so ist, muß doch ein Gesetzt (Naturgesetz) existieren das es genaus auf diese Art und Weise regelt, das wir erst Erfahrung brauchen um einsicht in gewisse Dinge zu bekommen. Und wenn wir nun bei diesem Gesetz wären (so nebenbei die Frage erweiternd), gibts denn auch menschen die das Gesetz umgehen können? wobei wir dann beim Propheten ala Nostradamus wären und der Frage : Wahr oder nicht Wahr. [/B][/QUOTE]
Das kann gut sein - nach der Regel: Erfinden, Produzieren, Begreiffen und ... nächste Schlüße ziehen (sprich Erweitern).
neptuniazeit für die "lego-kisten"-theorie ...

ich denke auch, daß grundsätzlich alles nötige in der natur vorhanden ist ... erfindungen sind eigentlich griffe in die unendlich einfallsreiche "lego-kiste" der physik, chemie, philosophie, etc.

am anfang nimmt man als kind nur die großen legostücke und baut daraus teilweise recht schiefe, seltsame gebilde. im lauf der zeit wechselt man zu den kleinen, dann zu den speziellen. plötzlich sind es gebilde, die rollen oder hohe türme, die sogar eine zeitlang stehen bleiben. und schließlich schafft man ganze miniatur-welten ...

und das ganze kann man einfach auf die menschliche evolution übertragen, und voilà, da haben wir diese geheimnisvolle entwicklung, warum steinzeitmenschen keinen computer hatten ... einer mußte den anfang machen, und je älter die menschheit wird (sofern sie es schafft) wird sie lernen, eines tages alle legosteine der natur benutzen zu können ...

somit stimme ich mit mirrashar überein ...

[SIZE=1]und wehe, einer rüttelt an dieser theorie, ohne lego-erfahrungen vorweisen zu können! ;-)[/SIZE]
Winston_WolfAlso ich verstehe die Problematik nicht ganz(vll. ist auch zu spät und zuviel Getränke;) ) ,aber dass in der Natur die Möglichkeiten für eine Erfindung bereits gegeben sein müssen ist vom logischen Standpunkt her doch völlig klar.Eine "Erfindung" bezeichnet ja nur die "Findung" von sinnvollen mögl. Kombinationen der "Stoffe" (Legosteine,weiteres würde wohl zu weit ausschweifen ;) ) die uns zur Verfügung stehen.
D.h. Für die heutige Menschheit würde sich durch die Erde des Mittelalters nichts wirklich ändern(es gab in der kurzen Zeit ja kaum Veränderungen der Rohstoffe wie z.B. bei der Entstehung des Erdöls),da die Möglichkeit zu der Erfindung damals bereits bestand ,nicht jedoch die Erfindung selbst(!).
Die Bezeichnung Er[SIZE=3]FINDUNG[/SIZE] selbst stellt ja schon klar ,dass es "nur" um die Findung von bestehenden Möglichkeiten geht.Würde man die Möglichkeiten(Naturgesetze) dazu selbst erschaffen oder verändern wäre es eine Schöpfung, die Menschheit ja nicht wirklich mögl. ist:) .
Und ich denke schon ,dass die Menschheit in bezug auf Erfindungen große Fortschritte macht, gesellschaftliche Entwicklung ist wiederum ein anderes Thema.:rolleyes:

So ich hoffe ich hab keinen Stuss geschrieben:D
Mirrashar@Traumlos
[QUOTE]Verbessere mich, wenn ich dich falsch verstehe - aber falls du dem Menschen vorwirfst, sein erfinderisches Potential nicht zu nutzen, halte dir bitte vor Augen was sich seit 2000 Jahren getan hat ...! (Papyrus - Buchdruck - Hochleistungsrechner!)[/QUOTE]

hmm...ja und zwar : es misfällt mir der gedanke das der Mensch 2000 Jahre braucht um sich soweit entwickeln zu müssen wobei es doch NUR Gedanken(Wissen) sein sollen die uns von dem Erfundenem und dem Nichterfundenen trennen. Ok mal nen Praktisches Beispiel : ich will einen Teleporter haben, anscheind geht es wohl von Natur aus irgendwie keiner weiß es zur zeit, alles ist vorhanden für den Bau, es fehlt nur die richtige Zusammensetzung der einzelnen Elemente, so soweit so gut ABER wenn es von den einzelnen Komponenten die möglichkeit gegeben ist solch ein gerät zu bauen dann muß es wohl einen Bauplan irgendwo in der Gedankenwelt dazu schon geben und längst gegeben haben bloß der Mensch ist noch mit seinem Lahmen Hirn nicht soweit die Höhere Idee zu erfassen? Ich denke das das Wissen Zeitlos ist, ebenso der Raum wo das Wissen wohl dann existent ist aber da der Mensch an die Zeit gebunden ist braucht es deshalb so vielen Jahre um alles entwickeln zu können. Das Wissen dagegen wohl Zeiltlos ist, es kann noch Miliarden Jahre warten bis der Mensch alles vor sich her erfindet. Deshalb nenn ich die menschen Lahm = an die Zeit gebunden.

@neptunia
ja die legostein theorie gefällt mir, das zeigt das wir erst alle dinge erfahren müssen um Sie zu begreifen und wir tappen dauernd im dunkeln..wir stecken solange die bausteine aufeinander bis wir das passende finden und weiter drauf bauen können ^^ und das ärgert mich ja, warum das lange rumgepasse ob die steine dorthin oder dortlang gebaut werden müssen wenns irgendwo jemand eine anleitung besitzt wie die steine zueinander passen, vielleicht haben wir ja die baupläne dauernd vorm unseren augen bloß wir sind noch zu unterenwickelt um Sie lesen zu können, deshalb passen wir auf gut glück alles durch bis es passt. Oder aber nennt sich der Gesamtbauplan : Gott, das wir ständig versuchen zu begreifen und zu erfassen und es wäre die höhste und endliche aufgabe die der Mensch schaffen soll diesen plan zu begreifen. hmmm

@Winston_Wolf
[QUOTE]Und ich denke schon ,dass die Menschheit in bezug auf Erfindungen große Fortschritte macht, gesellschaftliche Entwicklung ist wiederum ein anderes Thema. [/QUOTE]

Ja nun , als die menschen noch in den höhlen wohnten dachten sie wohl auch das mit dem Speer Sie an der Spitze der entwicklung stehen, als Sie in mittelater waren fühlten sich die Menschen auch super auf den neusten stand als Sie mit den katapult Ihre feinde durch die gegend Befördert haben. Heute wie auch immer sonst denken wir das alles ist sowas von Rückschritlich damals gewesen und denken ja auch ebenso wie damals die Menschen das wir sowas von weit voran gekommen sind. Morgen werden die Menschen von uns sagen das wir lahm waren und das sie wiederum die Super Rasse sind, aber wer weiß vielleicht kommt ja noch irgendwann eine Lernmethode die es überflüssig macht alles erst erfinden zu müssen, sondern wir sehen uns nur den gesamten elemente-bereich an, lernen alle Eigenschaften und werden dann wissen welche errungenschaften uns klar bevorstehen - alleine aus den potential der uns zur verfügung stehenden stoffe. Ohne erst die Zeit zu verschwenden uns an vorherige erfindungen zu klamern um hierarchisch alles aufeinander aufzubauen.
Winston_Wolf1.Natürlich sieht man die Vergangenheit als veraltet an ,aber das heißt ja nicht,dass es gleich alt ist,ausgenommen das Mittelalter hatte jeder bekannte Zeitabschnitt seine deutliche Weiterentwicklung.Das nicht jede Kultur sich durchgehen für das Maximum hält beweist ja dieser Thread. :D

2.Weiterhin schreibst du ,dass das "Wissen" zeitlos ist,in meinen Augen gibt das dem Begriff Wissen eine mystifizierte Bedeutung.
Ich denke wissen ist immer an ein Lebewesen gebunden ,denn nur es kann von Etwas wissen, die Möglichkeiten (Gegebenheiten,etc.pp.) von denen es weiß können dagegen zeitlos sein.
Um jedoch einfach nur etwas zu sehen und sofort alle Möglichkeiten zu kennen ,benötigte man absolutes Wissen und jenes eine Utopie zu nennen wäre noch wohlwollend. ;)

Das der Mensch Wissen eben nicht einfach besitzt ,sondern sich erst erarbeiten bzw. es erlernen muss ist nunmal eine Tatsache.
Ob er dies nun schnell oder langsam tut ist außerdem reine Ansichtssache,denn wir haben weder Vergleiche, noch Beweise, noch sonstiges, noch können wir solche Fähigkeiten auch nur annähernd berechnen.
Genauso wie man sagt "Warum können wir nicht Teleportieren", könnte man sagen "Kaum zu glauben ,dass wir etwas wie den PC erfunden haben und an der KI arbeiten."Ist eben alles Ansichtssache.;)
Darket[QUOTE]Hmmm Ich glaube der Mensch schrabt erst nur an der oberfläche seines Leistungspotentials und seine Entwicklungsphase erst am beginn steht.[/QUOTE]
Biologisch betrachtet nutzt der Mensch im Durchschnitt 14% der Leistung, die sein gehirn im Stande ist zu erbringen aus. D.h. es ist schier unvorstellbar wozu der Mensch in der Lage wäre, wenn er die restlichen 86% zumindest ansatzweise ausschöpfen würde. In diesem Zusammenhang finde ich "übernatürliche" Phänomene wie Telepathie, Telekinese u.ä. garnicht mehr so unwahrscheinlich. Und bestimmte natürliche Gegebenheiten, die der Mensch für sich entdeckt sind natürlich in keiner Weise am Ende. Der nächste Schritt ist allerdings sehr oft schwer vorstellbar. Jeder hier hat in der Schule gelernt, dass Pythagoras diesen ganzen Kram über Dreiecke herausgefunden hat, es leuchtet (fast) allen ein und wir haben seinen Satz alle an einer grünen Tafel nachgewiesen. Dennoch muss man in der Situation erstmal darauf kommen. Wissenschaft basiert auf Vorstellungskraft.

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