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  Forum: DIES und DAS
    Thema: Wer hat hier Kinder, die gerade in die Pubertät kommen???
iluminaSeid gegrüßt,

gibt es hier bei uns evtl. Eltern, deren Kinder gerade dieses äußerst kritische Alter erreichen???

Bei meinen beiden Engelchen geht es wohl gerade los.....:eek:

Es ist einfach entsetzlich!!!

Sie werden auf einmal aufmüpfig, die ersten härteren Geschwisterkämpfe haben wir schon hinter uns, sie fangen an Lügengeschichten zu erzählen und irgendwie steh ich gerade fürchterlich auf dem Schlauch!!!!!

Ist hier irgend jemand, der auf diesem Gebiet schon Erfahrungen gesammelt hat und mir ein paar hilfreiche Tips geben könnte???

Es muß doch irgendwie einen vernünftigen Weg geben!!!

Hausarrest und Fernsehverbot ist auch keine Lösung, ferner sind meine jungen Damen von solchen Sanktionen noch nicht mal geringfügig beeindruckt......:rolleyes:
DarketHmmm ich könnte Erfahrung mit meiner jüngeren Schwester anbieten, aber was ich als älterer Bruder getan habe (nämlich konsequent ignorieren) funktioniert in Deinem Fall wohl eher nicht so.... :rolleyes:
FerrusGeh mal auf [url]www.zurwahrheit.de,[/url] lies den Text und schreib nochmal
LaChatteIch versuch mich als Lehrerin für Zwölfjährige... da hab ich natürlich den Vorteil, dass ich sie am Ende des Tages wieder abgeben kann...

ähem. in bester pädagogischer Manier würde ich mal sagen, dass sie eine Autoritätsfigur brauchen, gegen die sie sich auflehnen und ihre Grenzen lernen können... aber das ist wohl ein schwacher Trost für dich.

Und als zusätzliche Sanktion fällt mir nur noch Taschengeldsperre ein... aber wenn sie eh den ganzen Tag daheim sind im Hausarrest, können sie ihr Geld ja eh nicht ausgeben *grübel*....

nun, wenn ich daran denke, wie ich war als Teenie... da gabs für meine Eltern nur "augen zu und durch" - und so mit fünf- bis zehnjähriger Verspätung hab ich dann auch begriffen, dass sie längst nicht so doof waren, wie ich damals dachte...

hm naja, schau in erster Linie für dich, dass du trotz Stress deine Ruhe findest udn Pause und so... sonst... viel Glück!
MoonAngelAlso ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen! Strafen die bei mir ganz gut gezogen haben war, ne Woche oder ne Monat kein Taschengeld.:rolleyes:
Zusätzlich kann man aufmüpfige junge Erwachsene auch mit Haushaltspflichten ruhig stellen. z.B. Wenn sie den ganzen Tag so viel zu tun haben das sie froh sind das sie mal Zeit für sich haben. Dann werden sie einen großen Bogen um jede Konfrontation machen um noch mehr Arbeit zu vermeiden. :)
Klingt vielleicht ein bisschen drastisch, aber es hilft vielleicht und irgendwann sind sie aus dieser Phase auch wieder raus!
Schattenwesen1Das mit den Haushaltsstrafen kenne ich auch und um ehrlich zu sein ist das für die Elterrn doch auch angenehmer, wenn die Kinder Fenster putzen oder die Wäsche waschen
iluminaVielen Dank für Eure Beiträge,

ich denke, daß ich meinen obigen Text allerdings ein klein wenig besser erklären muß....

Es ist jetzt nicht unbedingt so, daß ich hier nun 2 kleine Ausgeburten der Hölle sitzen hätte - wenn ich meine Blicke über andere Kinder schweifen lasse, schneiden meine beiden immer noch unendlich super dabei - aber man merkt deutlich, daß hier irgendwas "im Busch" ist.

Ich denke, daß es hier tatsächlich darum geht, daß die Hormone so langsam zu "blubbern" anfangen - meine Große hat ihren ersten Pickel....*zwinker*

Sie wissen durchaus sich zu benehmen, sind höflich, freundlich und haben sehr gute Umgangsformen.

Aber so langsam fängt halt der "Zicken-Terror" untereinander an immer heftiger zu werden.

Sie fetzen sich untereinander, wobei meine Große der Kleinen doch um einiges überlegen ist und ich finde es unerträglich, wenn die beiden sich prügeln!

Im Haushalt wollen die beiden ja auch immer fleißig mithelfen - was allerdings noch überhaupt nicht von ihnen gefordert wird. Die einzigen Aufgaben, die meine Damen haben, sind die zügige Erledigung ihrer Hausaufgaben und das eigene Zimmer aufräumen und da sitzt halt nun mal der Schwachpunkt.

Wenn man das Hausaufgaben-Drama nicht mit Argusaugen überwacht, dann gibt das nur Chaos! Sie haben gegenüberliegende Schreibtische, da werden dann Sachen hin und her geworfen, man ärgert sich gegenseitig, lenkt sich gegenseitig ab oder man startet viel lieber eine kollektive Malstunde...:rolleyes:

Zimmer aufräumen ist auch so ein spezielles Drama!!! Papierchen, Schnippsel jeglicher Art, sonstiger Unrat wird in den Regalen und in den Bürocontainern, unter den Schreibtischen oder an sonstigen Stellen gehortet und gegebenenfalls kunstvoll getarnt.

Vor ca. 3 Wochen haben wir ihnen einen Termin gesetzt, an dem das Zimmer blizteblank hätte sein sollen - was natürlich nicht der Fall war :rolleyes: - und bei Nichteinhaltung des gesetzten Termins wollten wir dann für die beiden "aufräumen" (alles, bis auf das Nötigste, einfach wegwerfen).

Die beiden haben dann für einen kurzen Zeitraum so getan, als würden sie aufräumen und als sie sich unbeobachtet fühlten, fingen sie an zu spielen. Wenn wir sie dabei erwischten, sind sie wie die Karnickel durch ihr Zimmer gesprungen und wollten dann wieder den Eindruck erwecken, daß sie ja total am Aufräumen sind!!!:rolleyes:

Ferner waren sie wohl auch irgendwann an meinem Schminkzeugs - ich hatte gigantische Spuren von meinem lila Lidschatten im weißen Handtuch gefunden...:rolleyes:

Auf die Frage, wer von beiden an meiner Schminke war, kam von beiden: "Ich nicht, Mama!!!"

Nach mehrfachen Fragen, die immer wieder von beiden verneint wurden, fragte ich die beiden, ob sie der Meinung sind, daß mein Mann wohl mit meinem Lidschatten experimentiert haben könnte, worauf kam: "Wissen wir nicht!!!":rolleyes:

Ich finde es nicht schlimm, wenn sie an den Kram gehen - ich hatte meine ersten erfolglosen Schminkversuche auch mit der Schminke meiner Mutter durchgeführt - ich finde es aber wirklich sehr schlimm, daß sie mich wegen so einer Lapalie anlügen!!!

Wenn sie mich schon wegen etwas Schminke anlügen, wobei lügen sie dann noch???

Letztes Jahr hatten wir einen sehr unangenehmen Zwischenfall, bei dem sie behaupteten, eine Freundin hätte sie dazu angestiftet und wenn sie es nicht getan hätten, dann wollte dieses Mädchen nicht länger ihre Freundin sein (was ich überhaupt nicht schlimm gefunden hätte, da ich dieses Mädchen überhaupt nicht leiden kann).

Es gab einen riesen Aufruhr und da ich der Meinung war, meine Töchter würden mich [b]niemals[/b] anlügen, unterhielt ich mich mit der Mutter des Mädchens, sagte ihr, daß ihre Tochter meine beiden zu "krummen Sachen" angestiftet hätte und daß ich nicht möchte, daß ihre Tochter weiterhin mit meinen spielt....und hatte mich dabei voll in die Nesseln gesetzt, da die Kleine überhaupt nicht an dieser unsäglichen Geschichte beteiligt war! Meine Töchter hatten mich angelogen!

Um nochmal auf die "Strafmaßnahmen" zu sprechen zu kommen....

Hausarrest & Fernsehverbot zieht überhaupt nicht und Mithilfe im Haushalt wäre für die beiden auch keine Bestrafung, da sie viel lieber im Haushalt helfen wollen, als das verhaßte Zimmer aufzuräumen!:rolleyes:

Mit Brüllen kommt man auch nicht weiter, da man genau sieht, ab wann die Ohren auf "Durchzug" gestellt werden und meine Damen gelangweilt darauf hoffen, daß die "Strafpredigt" endlich ein Ende hat und man sich wieder "interessanteren Sachen" zuwenden kann.:rolleyes:

Was ich nun also wirklich dringend benötigen würde, wären ein paar praktische, diplomatische Tricks, um meine beiden Damen ein klein wenig zu motivieren.


Zum Thema Taschengeld:

Ööööhm....ich muß gestehen, daß die beiden überhaupt kein Taschengeld bekommen. Wenn sie irgend etwas brauchen, dann wird das beim wöchentlichen Großeinkauf einfach mitgenommen.

Allerdings kommen von beiden eigentlich so gut wie nie irgendwelche extravaganten Sonderwünsche......

Wie ist denn Eure Meinung zum Thema "Taschengeldhöhe & Alter"???

Ab wann sollte man denn wieviel Taschengeld geben???

Ich hatte auch erst im Alter von 14/15 mein erstes Taschengeld bekommen - das waren damals 5 DM pro Woche....
LaChatte[QUOTE]Wenn man das Hausaufgaben-Drama nicht mit Argusaugen überwacht, dann gibt das nur Chaos! Sie haben gegenüberliegende Schreibtische, da werden dann Sachen hin und her geworfen, man ärgert sich gegenseitig, lenkt sich gegenseitig ab oder man startet viel lieber eine kollektive Malstunde... [/QUOTE]

Hier gibts wohl nur eins: räumlich oder zeitlich trennen... dass eine anden Küchentisch sitzt, oder die eine abwäschst, während die andere ihre Hausaufgaben macht, und nachher Schichtwechsel.

[QUOTE]Zimmer aufräumen ist auch so ein spezielles Drama!!! Papierchen, Schnippsel jeglicher Art, sonstiger Unrat wird in den Regalen und in den Bürocontainern, unter den Schreibtischen oder an sonstigen Stellen gehortet und gegebenenfalls kunstvoll getarnt.[/QUOTE]

Schliesslich ist es ihr Zimmer, nicht? Diesen Freiraum würde ich ihnen zugestehen... solange es nicht zum Himmel stinkt oder sich eine Rattenkolonie in Sandwichresten ansiedelt, und solange sie ihre Sachen finden. Ich denke, es ist wichtig in dem Alter, einen Platz ganz für sich allein zu haben... und früher oder später werden sie wohl selbst darauf kommen, dass Ordnung angenehmer ist als Chaos.

[QUOTE]Auf die Frage, wer von beiden an meiner Schminke war, kam von beiden: "Ich nicht, Mama!!!"[/QUOTE]

Hier wär Taschengeld eine sinnvolle Einrichtung, da könntest du nämlich BEIDEN den gesamten Betrag für je einen neuen Lidschatten abziehen - und das tut weh;)

[QUOTE]Meine Töchter hatten mich angelogen![/QUOTE]

Wenn du merkst, dass sie lügen, müssen die Konsequenzen bei weiter bestehender Lüge natürlich immer deutlich heftiger sein, als wenn sie die Wahrheit sagen, und wenn die Wahrheit noch so unangenehm ist.

[QUOTE]Wie ist denn Eure Meinung zum Thema "Taschengeldhöhe & Alter"???[/QUOTE]

Taschengeld finde ich wichtig, damit sie lernen, mit Geld umzugehen... und es kommt darauf an, was sie sich vom Geld alles kaufen sollen. Ich würde mal ungefähr ausrechnen, was sie alles für Dinge brauchen, Kleider, Kosmetika, Kinobesuche... und zum Beispiel die Vereinbarung treffen, dass sie von nun an ihre Kleider selbst kaufen müssen, und dafür wöchentlich oder monatlich einen bestimmten Betrag zur Verfügung stellen. Und wenn sie halt die tolle teure Hose sehen und wollen, müssen sie halt sparen... sonst gibts nur die Economy-Variante. Aber da musst du wohl ungefähr ausrechnen, was sie bisher verbrauchen (vielleicht einen Monat lang die Quittungen sammeln, damit du ein korrektes Bild bekommst) und dann das Taschengeld entsprechend geben. Und eben, wenn sie Mist bauen, kannst du das Taschengeld entsprechend kürzen... das ist wohl ein wirkungsvolles Druckmittel;)

Udn je älter sie sind, desto mehr Geld bekommen sie, aber auch desto mehr Verantwortung dafür, welche Dinge sie denn nun selbst finanzieren müssen.
Astaldonovwen[quote] Wenn man das Hausaufgaben-Drama nicht mit Argusaugen überwacht, dann gibt das nur Chaos! Sie haben gegenüberliegende Schreibtische, da werden dann Sachen hin und her geworfen, man ärgert sich gegenseitig, lenkt sich gegenseitig ab oder man startet viel lieber eine kollektive Malstunde...[/quote]
Hier sehe ich es ebenso wie LaChatte. Am besten räumlich trennen. War bei mir auch immer so, wenn ich nach der Schule mit zu einer Freundin gegangen bin. Was haben wir uns gesträubt und rumgezetert, dass die eine im Wohnzimmer und die andre in der Küche hausaufgaben machen sollte.
Aber letztendlich war es besser so. jede hatte ihrer Ruhe und wurde nicht abgelenkt. Man muss dann nur aufpassen, dass sie auch wirklich an ihrem Platz bleiben und sich nicht zur anderen rüberschleichen ;)

[quote] Zimmer aufräumen ist auch so ein spezielles Drama!!! Papierchen, Schnippsel jeglicher Art, sonstiger Unrat wird in den Regalen und in den Bürocontainern, unter den Schreibtischen oder an sonstigen Stellen gehortet und gegebenenfalls kunstvoll getarnt.

Vor ca. 3 Wochen haben wir ihnen einen Termin gesetzt, an dem das Zimmer blizteblank hätte sein sollen - was natürlich nicht der Fall war - und bei Nichteinhaltung des gesetzten Termins wollten wir dann für die beiden "aufräumen" (alles, bis auf das Nötigste, einfach wegwerfen).[/quote]
Ich wäre mir nicht so sicher, dass sie irgendwann selbst merken, dass Ordnung angenehmer ist als Chaos. *zu bruder schiel* Mein Bruder ist dafür ein leuchtendes Beispiel. Wenn meine Eltern ihm nicht ab und zu mal in den Arsch treten, würde der nie und nimmer aufräumen. Dann gibt’s maximal noch einen kleinen Pfad Tür-Bett und Tür-Rechner.
Bei mir und meinen Brüdern (na ja, bis auf den kleinen, aber der ist auch n Härtefall :D) war es immer so, dass wir Samstags aufräumen mussten. Und abends haben wir dann immer einen Film geguckt und wessen Zimmer nicht sauber war, durfte halt nicht mitgucken. Da sind meine Eltern auch seeeehr stur geblieben, aber es hat gewirkt.
Ich weiß ja nicht, ob es bei euch so etwas wie einen Fernsehabend gibt. Ist eigentlich immer sehr schön gewesen.
Wäre das vielleicht ne Möglichkeit? Dass du deinen Töchtern sagst: "so, leute, wenn ihr bis-dann-und-dann euer Zimmer aufgeräumt habt, schaun wir einen Film" (oder macht sonst was schönes, nettes). Als kleine Motivation.

Dieses alles-bis-aufs-nötigste-wegwerfen hat nix gebracht?? Wow, bei mir und meinen Brüdern hat das Wunder gewirkt... Also deine Kinder scheinen ein echt dickes Fell zu haben...

[quote] Meine Töchter hatten mich angelogen![/quote]
Hast du mit ihnen darüber geredet? Also sie zu dir gehört und mal ein ernsthaftes Gespräch darüber geführt? Ihnen ein bisschen klar gemacht, dass es manchmal wirklich schlimm ausgehen kann, wenn man lügt, ect. ? Würde ich jedenfalls mal machen...

Zum Punkt Taschengeld: Ich hab schon in der Grundschule Taschengeld bekommen, aber auch nur, weil ich unbedingt auch wollte. Mein 4 Jahre älterer Bruder bekam (in der 5. Klasse oder so) ja auch Geld, also musste ich natürlich auch :rolleyes: :D Aber das waren Minibeträge. 50 Pfennig, aber ich war zufrieden ;)
Später hat sich das dann nach der Klassenstufe gerichtet. Also: 5. Klasse, 5 Mark die Woche. Und das steigerte sich dann von Jahr zu Jahr.
Generell halte ich Taschengeld für sinnvoll. Die Kinder (oh man, so viel älter bin ich doch auch noch nicht und rede so.. :D) bekommen einen bestimmten Betrag und müssen sich davon das kaufen, was sie haben möchten. Und wenn sie es zu schnell, ohne nachzudenken ausgebene und nichts mehr haben: Pech. Müssen sie auf die nächste Auszahlung warten. Ich denke, so lernen sie, ihr Geld "sinnvoll" auszugeben. Zumindest zu überlegen: "was will ich nun wirklich? Worauf kann ich noch ein bisschen warten?"
Ich wollte vor 4 Jahren unbedingt ein Mountian-bike, meine Eltern sagten, dass ich das nicht brauche, es ginge auch ein normales Rad. Wenn ich es will, soll ich es mir selbst kaufen. Also habe ich dann gespart wie blöd. 1 Jahr lang nix ausgeben, um mir dann für 900 Mark ein Rad zu kaufen :D
Ich denke, es ist klar geworden, was ich meine. Oder?
Lady Morguehm also strafen wie fernsehverbot, hausarrest und son "quatsch"(sorry ich halt da net viel von. persönliche meinung) ham bei mir und meinem bruder auch net gezogen, so das unsere eltern das auch nie weiter ausgeführt haben.
was aber immer eigentlich gut läuft is auf die eigenen bedürfnisse aufmerksam zu machen, du ihnen also direkt sagst, wie traurig du bist, dass du scheinbar angelogen wirst von wem auch immer (also nicht direkt als vorwurf). das wären dann so die methoden nach [URL=http://www.vev.ch/lit/gordon.htm]thomas gordon[/URL], dessen ansätze ich eigentlich sehr gut finde.
Nebeltaenzerinalso ihc kannnur meine eigenen Erfahrungen mitteilen wie meine Eltern das mit mir und meiner schwester gemacht haben.
meine Schwester und ich hatten uns nur in den Haaren, sie könnte wirklich lügen ohne rot zu werden.. und naja ...ich kenne niemanden der SO lügen kann.

meine mutter hat uns gegenseitig prügeln lassen, das war unser problem. generell war sie nicht für geschwister streitigkeiten zuständig.
dass wir sie angelogen haben wusste sie... bei mir hat sies immer shcnell bemerkt und bei meiner schwester.. naja eher später wnenich es ihr gesteckt hab.
sie hat uns nicht mit schimpfen bestraft, auch hausarrest hatten wir nie, auhc kein taschengeld entzug.. nichts... nur dieses strafende schweigen. sie hat uns ignoriert.. und das konsequent. und das ist die schlimmste strafe gewesen.
ich finde das hat bei uns auch gut gehoöfen.-.
sie hat uns ruhig ihre meinung egsagt.. und ihre enttäuschung gezeigt.. und dann geschwiegen.
naja klappt aber nicht bei jedem:) und ihc bin keine mutter... sollte mcih eigendlcih cniht einmischen
atra_umbrahallo!

meine sicht aus der pädagogischen ecke (lehramt):
pubertät, da muss man durch. sowohl als erzieher(in) als auch als kind/jugendlicher. ist ja für beide nicht leicht.

ich persönlich finde die erziehung nach der triple p methode sehr interessant. da gabs mal im stern eine reihe drüber. auch hier: [url]http://www.triplep.de[/url] kannst du dich mal informieren. hat aber, wie jede "angeleitete" erziehungsform auch ihre schattenseiten und fragwürdigen methoden...

viel spaß mit deinen kids!

atra_umbra
Astaldonovwen@VanillaVirginia
Meine Eltern haben das bei meinem Bruder manchmal gemacht, also aufgeräumt und vieles weggeworfen.
Natürlich, es ist eine ziemlich radikale Maßnahme, aber es ist nicht so, dass die Eltern das klammheimlich machen. Sie sagen ihren Sprösslingen ja: "Entweder du oder wir" und das Kind hat dann die Chance zu entscheiden, wie sehr es an seinem Krams hängt und ob es das Risiko eingehen will, dass Dinge verschwinden, die es gern hat.
Ich weiß nicht, was ilumina als "das Nötigste" ansieht, aber meine Eltern haben zum Beispiel keine Spielsachen weggenommen. War halt so, dass mein Bruder alles ! gebunkert hat, kaputte Spielsachen, Papier, alles mögliche, das er draußen gefunden hat und was weiß ich sonst noch alles.
Klar, wenn die Kinder einmal das Zimmer von den Eltern aufgeräumt bekommen, dann sind sie tierisch sauer und böse, aber ich glaube, sie werden das nächste Mal doch noch mal überlegen, ob sie das noch mal wollen oder ob sie selbst aufräumen.
Es ist manchmal einfach besser, die Dinge selbst zu machen, als sie andere machen zu lassen, denn dann ist die Chance höher, dass es am Ende so ist, wie man es sich wünscht ;)

Aber es gibt natürlich kein Patentrezept für Kinder in der Pubertät. Und was man letztendlich als Eltern tut, muss man mMn (oho, was für eine Alliteration :D) immer von dem Kind und seiner Mentalität abhängig machen.

Ich glaube, sich mit den Kindern mal zusammen setzen und mit ihnen über solche Dinge zu reden, ist ein guter Anfang. Reden ist immer gut und bewirkt oft schon einiges.
Jhulya[QUOTE][i]Original geschrieben von ilumina [/i]
[B]Wie ist denn Eure Meinung zum Thema "Taschengeldhöhe & Alter"???

Ab wann sollte man denn wieviel Taschengeld geben???[/B][/QUOTE]

Zum Taschengeld habe ich folgendes gefunden:

[list]
[*]Das Taschengeld ist nicht für notwendige Anschaffungen bestimmt. Verwendet das Kind Taschengeldbeträge beispielsweise für Schulanschaffungen (z.B. ein Heft, Radiergummi), so geben die Eltern den ausgelegten Betrag nach Möglichkeit wieder zurück. Kauft sich dagegen ein Jugendlicher zum Beispiel ein besonderes Hemd, obwohl er genügend Hemden hat, so ist das keine notwendige Anschaffung - er muss es sich aus dem Taschengeld bestreiten.

[*]Zu schnell ausgegebenes Taschengeld darf nicht wieder ersetzt werden. Eltern, die das tun, verleiten das Kind zu unüberlegten Ausgaben. Führen Kinder andererseits ein Ausgabenbuch, dann sollten es die Eltern nicht kontrollieren. Wenn das Kind Kontrolle erwartet, wird es dazu verleitet, nach einer umstrittenen Ausgabe ein wenig zu mogeln. Und das wollen Sie doch nicht.

[*]Was andere Kinder an Taschengeld erhalten, ist kein Maßstab für die Höhe des Taschengeldes bei den eigenen Kindern. Nicht zum Taschengeld gehören in jedem Fall Geschenke, die zum Geburtstag, für ein gutes Zeugnis oder dergleichen gegeben werden. Die Höhe des Taschengeldes richtet sich nach Ihrer persönlichen Einstellung und Ihrer finanziellen Lage.
[/list]

Es gibt dazu auch eine kleine Liste nach der man sich richten kann:

[list]
[*]ab ca. 5 Jahren --> wöchentlich ca. 1,00 Euro
[*]ab Schuleintritt bis 7 Jahre --> wöchentlich ca. 2,00 Euro
[*]8 und 9 Jahre --> wöchentlich ca. 3,00 Euro
[*]10 und 11 Jahre --> monatlich ca. 15,00 Euro
[*]12 und 13 Jahre --> monatlich ca. 17,50 Euro
[*]14 und 15 Jahre --> monatlich ca. 26,50 Euro
[*]16 und 17 Jahre --> monatlich ca. 35,00 Euro
[/list]


Zu finden auf [URL=http://www.regensburg.de/jugend/jugendschutzstelle/taschengeld.htm]dieser[/URL] Website
AstaldonovwenIch glaub, ich zeig diese Liste mal meinen Eltern :D
[quote]16 und 17 Jahre --> monatlich ca. 35,00 Euro[/quote]
Tz, und was krieg ich? 25 Euro.. Sauerei :D
BeliaIch glaube, meine Eltern hatten nie allzu große Probleme mit mir in der Pubertät, dabei bin ich eigentlich noch nicht mal ganz raus, fürchte ich. ;)

Was das Lügen angeht: Das ist eine Schutzfunktion, die man schon als kleines Kind aufbaut. Wenn z.B. ein Glas kaputt geht und Kind sagt, dass es Schuld ist, gibt's Ärger. Das merkt sich Kind und wenn das das nächste Mal passiert, sagt Kind, dass es nicht Schuld ist. Gibt keinen Ärger, Kind fühlt sich wohl. Nur mal an einem ganz einfachen Beispiel.

Taschengeld... ich habe Taschengeld bekommen, seit ich in der 1. Klasse war, jede Woche 50 Pfennig, da war ich immer stolz wie Oskar, wenn ich mir die abholen durfte. Und neidisch, dass mein 5 Jahre älterer Bruder immer sooo viel Geld bekommen hat. ;) Aber dadurch habe ich wirklich schon früh gelernt, mit Geld umzugehen, ich hatte nie Probleme damit und musste meine Eltern seltenst um mehr anbetteln, obwohl ich ungefähr das bekam/bekomme wie Gleichaltrige, dabei haben die immense Probleme mit Geldeinteilung.
Erhöhungen gab's entweder an Geburtstagen oder Schuljahresenden, aber auch nicht jedes Mal. Körperpflege, notwendige Kleidung, Schulsachen etc. zahlen meine Eltern, MakeUp, überflüssige oder in den Augen meiner Eltern hässliche Kleidung und was sie sonst noch überflüssig finden, zahle ich selber.

Strafen wie Taschengeldkürzugen, Fernsehverbot, Hausarrest hätten bei mir kaum gezogen - aber meine Eltern haben das auch nicht angewendet, da sie das unsinnig finden. Wird die Kleine halt erwachsen, so ist das, und wenn sie auf einmal nur noch 5er schreibt wird sie's schon bemerken, und wenn ihr Zimmer vermüllt, saug ich es eben nicht mehr, so in der Art muss sich meine Mutter das wohl gedacht haben.

Ich muss sagen - hat funktioniert. Ich habe nicht vor, allzuviel anders zu machen, sollte ich iiiiiirgendwann mal Kinder haben.
Tiberonkein kind erträgt es, seine mutter weinen zu sehen ^^
iluminaWow!!!! Hätte nicht gedacht, daß ich auf mein Thema so viele Antworten bekomme!!!*freu*

Nochmals vielen herzlichen Dank an Euch!!!

Hier sind echt sehr viele hilfreiche Tips zusammen gekommen - ich muß mir das allerdings alles noch mal in Ruhe durchlesen, damit sich das auch richtig setzen kann.


...mal ganz unter uns....ich hatte mir das ganze "Kinder-Thema" wesentlich einfacher vorgestellt und mußte doch schon häufiger feststellen, daß das ganze eine komplexere Angelegenheit ist....;)

O.k., ich habe jetzt seit fast genau 10 Jahren mit der "Praxis" zu kämpfen, aber es gibt doch immer wieder Sachen/Vorfälle, die neue Komponenten mit ins Spiel bringen.

Auf jeden Fall kann ich sagen, daß ich es bis jetzt noch nie bereuht habe und daß ich (trotz ein paar kleiner Zwischenfälle:rolleyes: ) sehr stolz auf meine beiden Damen bin und daß ich ihre Kindheit so angenehm wie möglich gestalten möchte. Es gehört meine Erachtens allerdings auch dazu, daß man sich - -Eltern wie auch Kinder - an gewisse Spielregeln gewöhnt und diese auch einhält.

Nochmal vielen Dank für Eure Beiträge.
AstaldonovwenJa, sicher, dieses starre Verhalten "Du hast so-und-so-viel Geld, sieh zu, wie du damit klar kommst" bringt auch nichts.
Wie eigentlich immer muss man einen Mittelweg finden.
Wenn ihc denn irgendwann mal Kinder haben sollte :D werden sie auch Taschengeld bekommen und sie sollen n bisschen lernen, nachzudenken, bevor sie es für irgendeinen Mist ausgeben, und auch mal auf etwas sparen. Aber deswegen werde ich sie da nicht komplett mit ihrem bisschen Taschengeld allein lassen. Sie würden schon was von mir bezahlt bekommen, aber ich werde ihnen nicht alles hinterherwerfen.
Machen meine Eltern ja auch so. Keine Ahnung, wie oft sie mir die Zugfahrten nach Duisburg, Dortmund, Wiesbaden ect bezahlt haben. Oder meinen Monitor haben sie auch gezahlt, den Rechner hab cih selbst gespart. Oder sie geben hier mal was dazu, spendieren da mal. Hält sich mMn schön im Gleichgewicht.
*mamaundpapamalaufschulterklopp* haben sie gut gemacht und machen sie immer noch gut :D

Taschengeld in der Höhe, dass sich die Kiddies dann auch KLamotten und Schulsachen kaufen sollen, finde ich so dolle. Kleinere Kinder gehen eh mit der Mutter oder Vater gemeinsam einkaufen, da könnens die Eltern eh selbst zahlen. Und ich denke besonders wenn die Kinder noch recht jung sind, ist es auch für das Gefühl der Kinder wichtig, dass sie was von mama und Papa bekommen und sie nicht selbst zahlen müssen.
Versteht ihr so ein bisschen, welches Gefühl ich meine? Mir fehlen grad ein wenig die richtigen Worte.
JhulyaBei uns wurde es immer so gemacht dass ich einen gewissen Betrag bekommen habe (weiss nicht mehr wieviel das genau war) und davon musste ich mir dann meine privaten Sachen kaufen. Sowas wie Klamotten oder CD's oder so'n krams. Also wenn ich nen Pullover haben wollte, obwohl ich schon 20 im Schrank hatte musste ich das selbst zahlen weils ja eigentlich nicht notwendig war. Notwendige Anschaffungen haben meine Eltern aber immernoch bezahlt. Sowas wie Schulbedarf, das musste ich nicht selbst zahlen. Ich denke meine Eltern haben das schon gut gemacht so. Man sollte immer irgendwie so nen Mittelweg finden.
Black ReaperAlso ich kann mal von mir sprechen... ich bin grade mal 16 und bekommen 30 € Taschengeld. Davon werden allerdings auch kleinere Sachen für die Schule bestritten (wie z.B. neue Stifte, Papier etc). Außerdem gibt's monatlich 50 € für Klamotten. Halte ich für ganz ok, auch wenn's etwas knapp ist. Zudem bekomme ich auch noch etwas Geld von Verwandten oder zum Zeugnis... das wird da dann nciht eingerechnet und das sorgt auch für etwas finanziellen Spielraum.
Wie viel Geld man für Klamotten braucht, sollte man halt mit den Eltern mal durchrechnen, am besten so für ein Jahr und das dann monatlich den Anteil auszahlen. So hab ich bisher zumindest recht gut eine vorausschauende Planung gelernt, falls mal ein Engpass entstehen sollte, können die Eltern immer noch einen Kredit geben...

Alles in allem bin ich ganz zufrieden, könnte halt etwas mehr Taschengeld sein, aber mit den Beigaben von Verwandten komme ich ganz gut über die Runden. Und ein wenig Sparsamkeit zu lernen ist auch nie schlecht.

Soweit,

Black Reaper
Astaldonovwen@Black Reaper
50 Euro monatlich für Klamotten? :eek: Würde ich das auch bekommen, wäre ich reich... Ich finde das nicht allzu knapp, ich mein, wenns mal etwas sein soll für mehr als 50 dann sparste halt mal 1 !! Monat dieses Geld. Taschengeld kriegste ja noch dazu..
LaChatte[QUOTE]Ja, sicher, dieses starre Verhalten "Du hast so-und-so-viel Geld, sieh zu, wie du damit klar kommst" bringt auch nichts.[/QUOTE]

Doch, ich finds eigentlich ganz gut... ich kann auch nicht zu meinem Arbeitgeber gehn und sagen "hör mal Chef, ich hab ein neues Auto gekauft, diesen Monat brauch ich 1000 Euro mehr!" - der wird mir nur ins Gesicht lagen und ein "starres Verhalten" produzieren...

Was meine Eltern aber gemacht hatten, und das fand ich tiptop: als ich so ab 15 in den Sommerferien jeweils arbeiten ging, haben sie mir meinen Verdients bis zu einem Betrag von Fr. 1000.00 pro Jahr verdoppelt...
Black Reaper[QUOTE][i]Original geschrieben von Astaldonovwen [/i]
[B]@Black Reaper
50 Euro monatlich für Klamotten? :eek: Würde ich das auch bekommen, wäre ich reich... Ich finde das nicht allzu knapp, ich mein, wenns mal etwas sein soll für mehr als 50 dann sparste halt mal 1 !! Monat dieses Geld. Taschengeld kriegste ja noch dazu.. [/B][/QUOTE]

So viel ist das nicht... Rechne mal aus, was du alles so brauchst im Jahr... Aufgrund meiner ziemlich anspruchsvollen Füße (ich hab seit 3 Jahren Nagelbettentzündung, daher sollten die Schuhe sehr gut ausgewählt sein; zudem sind meine Füße auch dermaßen unförmig, so dass viele recht kostengünstige schuhe ausscheiden) gehen dafür schon mehr als 100 € drauf. Und wenn du alles miteinberechnest (denk mal an den Kleinkram wie Unterwäsche, SOcken etc.), kommst du da nicht viel drunter weg. Jacken und Mäntel halten ebenfalls keine Ewigkeit und wenn du dafür vorausplanen und Geld zurücklegen musst, so ist das ganze nicht mehr üppig. Für meinen Mantel habe ich beispielsweise 130 € (und das nur wegen einer äußerst freundlichen Verkäuferin) bezahlt und sonstige Jacken sind auch nicht viel drunter, wenn sie noch einigermaßen aussehen und halten sollen. Rechne mal aus, was du mit allem drum und dran im Jahr brauchst, kommst du da nicht so viel drunter weg. Oder rechne besser mal mit 2 oder 3 Jahren...

Das "etwas knapp" bezog sich auch eher auf das eigentliche Taschengeld.
AstaldonovwenWie oft kaufst du denn Schuhe und Mäntel?
Naja, wahrscheinlich wären für mich 50 Euro in Monat nur für Klamotten viel, weil ich seeehr selten Klamotten kaufe. Zum Beispiel liegen zwischen meiner zuletzt gekauften Hose und der davor etwa 4 Jahre :D

Naja, jeder wie er kann... ich bin sowieso recht sparsam, deswegen ists nicht so schlimm, dass cih eigentlich recht wenig Geld zur Verfügung habe.
Black ReaperOK, ich geb's ja zu, meine Eltern waren der Meinung, dass 'ne Hose durchschnittlich 50 € kostet und dass 2 neue pro Jahr sein sollten. Die BW-Hosen sind für 30 Ecken zu haben. Nur als Beispiel.
Schuhe halten bei mir normalerweise nicht viel länger als 2 Jahre, auch bei ständiger Pflege, und da meine Mutter der Meinung ist, dass man mehr als ein Paar haben sollte (von wegen Geruchsbelastung etc. ;)) kommt da ein paar Schuhe im Jahr raus. Und dafür waren dann glaube ich 125 € gesetzt.

Also der Versuch einer Auflistung:
Hosen: 100 €
Hemden/T-shirts: 70 €
Sweatshirts/Pullover etc.: 100 €
Jacken/Mäntel: 130 €
Schuhe: 125 €
Unterwäsche, socken, sonstiger Kleinkram: 70 € (Socken sind bei meinen Füßen auch immer sehr schnell kaputt, das nur zur Erläuterung)

Macht in der Summe 595 € im Jahr, also etwa 50 € im Monat. Mag mancheiner als zu hoch empfinden, die Vorschläge kamen von meinen Eltern und über zu viel Geld hat sich glaube ich noch niemand beklagt, ich halte aber die Kalkuation auch für recht realistisch. Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass auch mal was feineres davon gekauft werden muss für irgendwelche festlichen Anlässe, da wollte ich vielleicht nicht mit BW-Jeans hin. Und da gibt's nur in Notfällen Zuschuss von meinen Eltern, z.B. Anzüge können von dem Etat dann auch bei vorausschauender Planung nicht voll beglichen werden...

Soweit,

Black Reaper
Strunki[QUOTE][i]Und als zusätzliche Sanktion fällt mir nur noch Taschengeldsperre ein... aber wenn sie eh den ganzen Tag daheim sind im Hausarrest, können sie ihr Geld ja eh nicht ausgeben *grübel*....
[/B][/QUOTE]

Des ist nachgewiesen, das Jugendliche den Ihr Taschengeld gestrichen wird anfangen zu klauen.
VIelleicht keine so gute Idee.
Black ReaperNaja, dann mach mal 'nen Vorschlag, wie man denn die lieben kleinen noch zur Ordnung "zwingen" kann... Das Mittel Taschengeldentzug darf natürlich nicht inflationär bei jedem kleinen Fehltritt eingesetzt werden,aber beispielsweise auch als Druckmittel, mal im haushalt mitzuhelfen. Es sollte schon einen Bezug haben. Mit steigendem Alter könnte man so den Kindern klar machen, dass man mit der Zeit auch etwas für's Geld tun muss. Das halte ich auch für ganz natürlich. Ich würde meinen Kindern, so ich welche hätte, auch kein oder nur sehr wenig Taschengeld geben, wenn sie sich beispielsweise weigern würden, mal beim Tischdecken zu helfen, abzuspülen, wenn sie älter sind, evtl. den Rasen zu mähen.

Das Taschengeld zu entziehen, weil man mal zu spät zuhause war, halte ich dagegen für unsinnig, da in dem Fall kein Zusammenhang feststellbar ist.
Das deckt sich dann auch mit den Empfehlungen von der HP der Jugendhilfe oder was auch immer aus Regensburg (glaub ich), die ich grundsätzlich unterstütze...

Soweit,

Black Reaper
Astaldonovwen@VanillaVirginia
[quote] Und ein Paar Schuhe im Jahr? Das ist ja schom extrem sparsam :)[/quote]
Naja.. meine letzten Schuhe hab ich mir vor gut 2 Jahren gekauft *pfeif* :D
(okay, jetzt sind sie auhc kaputt und ich brauch neue.)
Frost_GeistAlso ich habe zwar eslbst noch keine Kinder, aber ich habe bei meiner Familie schon sehr früh mitanfangen müssen mich und Cousins, Cousinen etc zu kümmern.

Und da mein Onkel momentan 3 Bälger hat erziehe ich irgendwo die Kinder mit. (vor allem der Sohn, Tim 666 (3 Jahre alt). ER ST DER TEUFEL ICH MEINS ERNST :O)
Vor allem die älteste findets ganz toll dem großen Cousin die langen Haare zu kämmen und ihm irgendwelche lustigen Frisuren zu machen.

Aber die 3 waren ja nicht die einzigen. Mittlerweile gibts auch Freunde der Familie und Nachwüchsler die das Alter von 12- 14 erreicht haben.


Das mit dem Schminkzeug fand ich total lustig. :-)
Kam bei mir auch schonmal vor. In einem Gespräch habe ich dann aber glaube ich auch verstanden, warum man Mama dann anlügt.
Bei ihr war es so, dass sie es noch gewohnt war von Mama dann zu hören :"Mach das nicht bla." Also sie hatte einfach Angst davor Anschiss zu kassieren.
Und sie wollte nichts böses tun. Sie wusste ja noch nicht wie man es dann auch wieder entfernt etc. Wie man es richtig macht, aber sie wollte es ausprobieren, weil sie es überall sieht und weil ihre Freundinnen das auch machen. (das übliche halt)
Ich hab das ihrer Mutter erklärt und ihrer Tochter gesagt, dass sie das am besten mit ihrer Mutter machen soll.

Ich merke es ja bei mir mit meinem jungen 18 Jahren noch, dass es da noch viel zu lernen gibt. Aber aus dem was ich bereits gelernt habe ist eines in meinen Augen sehr wichtig.

Die Kinder (oder werdende Erwachsene) tun viel Mist, weil sie wiegesagt ihre Grenzen kennenlernen wollen, oder weil sie es nicht besser gekonnt haben.

Man muss glaube ich versuchen, demjenigen das Gefühl zu geben, dass die Eltern jetzt keine "Verbieter" sondern "Begleiter" werden.
Wäre bei den Schminksachen wohl gewesen, dass deine Tochter dich gefragt hätte, ob du ihr das mal zeigen kannst.

Das ist natürlich leicht gesagt, aber ich denke, einfach zu versuchen ein "Begleiter" zu sein reicht schon aus.
Vor allem geht das besser wenn man nicht zu alt ist und kein extremer Altersunterschied besteht. (die Eltern müssen ja auch aktuell sein, nicht wahr? ;) )

Ich bin aber recht zuversichtlich, dass du das in deinen Augen richtige tun wirst. Sonst wärst du nicht so weit gekommen wie du jetzt schon bist.

Und mit Verlaub.......so alt seien ihre mütterliche Hoheit Ilumina noch nicht.


Viel Glück
Frosti
MissPangehen deine töchter schon aus (disco, jugendclub... was weiß ich)?
bei mir hat es damals wunder gewirkt, als meine mutter mich just dann zum aufräumen verdonnerte, wenn meine freunde vor der tür standen und mit mir weggehen wollten.

und wenn der schrank wieder einmal chaotisch aussah, wurden alle sachen weggeschlossen, die nicht ordentlich eingeräumt waren - das waren dann meist meine lieblingsklamotten. :rolleyes:

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