| arsena | naamaaste, wenn ich so den muskelkater in meine beinen spüre und an die letzten tage zurückdenke frage ich mich folgendes: gibt es hier eigentlich noch andere denen es spaß macht bei -20 grad celsius in einem zelt zu schlafen, die gern trekken,bergsteigen oder klettern (ich behaupte nicht ,dass ich klettern kann.zumindest nicht gut)oder gern auf bootstouren gehen (ich meine keine spreewaldgondel sonder kajaks,rafts etc.)und was es da sonst noch so gibt.die möglichkeiten sind da ja zum glück fast unbegrenzt ich wollte nur mal wissen ob sich evtl. ein paar nichtpauschalurlauber finden die keine angst haben sich einen fingernagel abzubrechen.oder vielleicht auch das krasse gegenteil :menschen die nie im leben freiwillig auf fließend wasser und zentralheizung verzichten würden.was macht ihr so? ich für meinen teil gehe gern klettersteige so wie ich meine fähigkeiten einschätze bedarf es gewiss noch ein paar DAV kursen bis ich fähig bin selber zu sichern.ich hab vorige woche ne schöne tour gemacht.war zwar nicht schwierig aber allein die aussicht war es wert.im wilden kaiser die steinerne rinne. so ich hoffe ,dass sich ein paar leute finden.vom yukon bis zum shisha pangma gibt es schließlich reichlich gesprächsstoff raamro saangaa jannus |
| ange gardien | Sei gegrüst arsena! Nicht oft, aber doch ab und zu folge auch ich dem Ruf der Natur. Trekking - 30 km am Tag querfeldein mit 25 kg Rucksack auf dem Rücken, feststellen das Autan höchstens eine Stunde wirkt, die Tütensuppe in den Mund schütten und mit Wasser aus der Feldflasche runterspülen weil man im strömenden Regen das sch... Feuer nicht ankriegt, Nix Zelt - zwischen zwei Bäumen Windfang aus Regenponcho oder einer Zeltbahn bauen, ja das hat schon was. Ich brauch das nicht in jedem Urlaub, aber wer sich abends am Lagerfeuer noch nie die Blasen an den Füssen aufgestochen hat der hat nicht gelebt ;) |
| Seneca | Ich war früher in der Hinsicht sehr aktiv, Kletterschule im Kleinwalsertal, Fahrten als "deckhand" auf der Thor Heyerdahl nach Skandinavien, oder unsere "berühmten" Bewinger der Rhön-Biwak-Touren im Winter...! Heute belasse ich es bei Tagesleistungen unter 20 Km mit Gepäck, da ich nach einer längeren Strecke für Tage nicht mehr laufen könnte (die Knie...man wird alt) Früher habe ich auch mit Begeisterung sportliche Orientierungsläufe organisiert, oder daran teilgenommen. Ich habe aber erst das vergangen Wochenden wieder mal nach Kurzwanderungen im Mittelgebirge (8 Km) in meiner Hangermatte unter einem ABC- Poncho verbracht. PS: Blasen lasse ich schön zu...dicke Socken an...und weiter, außerdem ergeben sich kaum Blasen, wenn man die richtige Schuh/Socken Kombination wählt. |
| Sanna I.S.P. | jaja, so querfeldeinwanderungen sind schon was schönes - ok, die blasen nicht unbedingt, aber es ist doch immer wieder recht amüsant, wenn der ärger, den man auf die verflucht regelmäßig angepflanzten baumreihen eines tannenforstes entwickelt, die man in einer bückstellung zu durchqueren hat, weil man in 1,3m höhe mit dem körper nicht mehr durch die astsperren kommt, ohne sich, oder dem baum dabei schaden zuzufügen, und man sich die beine im halbmeterhohen dornengestrüpp aufreißt, schön langsam in beißende selbstironie entwickelt, nur um ne halbe stunde später in noch übleres terrain zu kommen ... |
| cauchemar | oja ich liebe wandern, aber in schweden wars bisher am schönsten in den wäldern oder in trier. lustig wird, wenn man sich verläuft :) ich war auch mal rafting (wirds so geschrieben?)...da hat ich etzwas angst und kanu fahren ist auch toll, vor allem, wenn man mitten in einer stromschnelle umkippt.:D ....klettern war ich leider noch nie! |
| ange gardien | Was tut ihr eigentlich um Blasen vorzubeugen? Gute, eingelaufene Schuhe sind wichtig, das ist klar. Aber sonst? Ich nehme eher dünne Socken, die ich zwischendurch öfter wechsel. Dazu Fusspuder. Trotzdem bekomme ich ab und zu welche. Gibt es da noch irgendwelche Geheimtricks? |
| asamandra | Gegen Blasen? Keine frisch gewaschene Socken anziehen sondern schon getragene. |
| Tiberon | Ich vertraue da eher auf dicke Socken. Habe mit meiner Kombination aus BW-Stiefeln und BW-Socken noch niemals eine Blase gehabt. |
| Seneca | Es gibt spezielle Trekking Socken aus Mischgewebe das die Feuchtigkeit abführt. Die gepolsteren Partien an Ferse und Zehen verhindern zusäztlich Blasenbildung. Ein Paar kosten um die 10 Euro.... |
| ange gardien | @ Seneca Das hört sich interessant an mit den Socken. @ Tiberon Die dicken Socken machen in den BW Stiefeln schon Sinn. Aber wer zieht die Dinger freiwillig zum Wandern an? Wie fast alles was ein "normaler" Schütze Ar... dienstlich geliefert kriegt sind die Teile doch ziemlich suboptimal. Ich war immer neidisch auf die Vertikalkrabbler. Die hatten einigermaßen vernünftige Schuhe und durften auch oft privat beschafftes Schuwerk tragen ( inoffiziell ). Aber allgemein sind die richtigen Socken schon wichtig. Eine Falte an der falschen Stelle kann einem die ganze Tour zur Hölle machen. |
| Tiberon | [QUOTE]Aber wer zieht die Dinger freiwillig zum Wandern an?[/QUOTE]öhm also hätte ich einen schuhschrank muessten darin genau 2 paar bundeswehr-stiefel platz finden ... ;) |
| Seneca | @ Tiberon Der Kampfstiefel gehört nun aber wirklich nicht zu den besten Vertretern der Kategorie Outdoorschuh...! Ich war auch jahrelang ein Anhänger dieses Stiefels, weil er mich nichts gekostet hatt...hab ihn sogar einmal tauschen lassen, als das erste Paar ausgelatscht war... Später hab ich dan in den sauren Apfel gebissen, und mal 125€ für neue Stiefel in Gore-Tex investiert... Da liegen einfach Welten dazwischen...! |
| BlackDragon | [QUOTE]Der Kampfstiefel gehört nun aber wirklich nicht zu den besten Vertretern der Kategorie Outdoorschuh...![/QUOTE] Bei den BW-Stiefeln geb ich dir recht,aber die alten NVA-Stiefel eignen sich eigentlich recht gut. (Das dumme ist nur, dass der Nachschub an selbigen merklich nachlässt ;) ) |
| arsena | ich für meinen teil hab 45 € trekking schuhe aus der metro.hab mir letztens im elbsandsteingebirge blasen gerieben(und mit der pflasterschere aufgeschnitten um 5 min später zu merken,dass wir nadeln mithatten) was wahrscheinlich auch an den saublöden socken gelegen hatt aber ansonsten noch nie,für den preis kann ich über die latschen wirklich nicht klagen. ich war aber vor kurzem mal wieder am verzweifeln in sachen klamotten.die suche nach ner anständigen trekkinghose kann einen wahnsinnig machen.ich bin 1,78 groß ich hab ne hose in der XL gefunden die ist so weit,dass ich zweimal reinpasse und trotzdem noch zu kurz. was kleine und große unannehmlichkeiten angeht is mir auch schon so einiges wiederfahren (mal davon abgesehen das es grundsätzlich regnet wenn ich das haus verlasse)als ich aufm watzmann war konnte ich danach 3 tage fast nicht laufen so taten mir die knie weh naja und wenn dann das blut aus der nase läuft und die luft weg ist isses auch nicht mehr lustig. ich hab da noch ne nette anekdote vo unserer männertagstour dieses jahr.wir waren auf der eger.3 boote: 2 zweier und ein vierer mit 3 mann in dem fast das ganze gepäck war und was dementsprechend schwer gewesen ist. man hatte schon gewaltig einen im tee da kamen wir an ein wehr. laut flußkarte hääte man umtragen müssen aber die ersten beiden sind trotzdem ohne probleme gefahren.wir sind auf nummer sicher gegangen und ahben unsern zweier umgetragen.das dickschiff (also die drei im vierer) wollten auch unbedingt fahren.gesagt getan. nur leider war das boot für den niedrigen wasserstand doch etwas schwer und saß mitten auf dem wehr auf.leider handelte es sich um ein rafting boot,das hinter komplett offen war.und dann hatten sie den salat und wir was zu lachen.die standen mitten im fluß hinten lief das wasser rein vorne wieder raus und alles war klitschnass (immerhin eine gelegenheit die geldscheine stilecht überm feuer zu trocken*g*) aber wir hamms ohne einbuße überstanden.sogar die bierpallete schwamm-gutes staropramen*g* mal noch ne frage:kennt ihr rüdiger nehberg? raamro saangaa jannus |
| Seneca | Rüdiger Nehberg Der ist an allem schuld. Anfang der 90er hatte unser Internatsdirektor uns den Herrn für einem Diavortrag geholt, mit anschließendem Survival Kurs für Interessierte. Außerdem noch Arved Fuchs und Bruno Baumann, mit Expeditionsberichten vom Polar, bzw. der Taklamakan Wüste... Die einzig wirklich guten und langen Trekking-Hosen kommen aus Schweden, und sind von Fjäll Räven, allerdings auch nicht billig. |
| ange gardien | Ja, Rüdiger Nehberg. Allein das Lesen seiner Bücher ist schon ein Abenteuer für sich. Heute hab ich es mir mal wieder gegeben. 25km über die Schwäbische Alb. Kennt ihr die Gegend? Für mich hat die Landschaft fast schon ein wenig was von den Highlands. Hochflächen mit Heide und Feldern, dazwischen immer wieder kleinere Waldstücke. Manchmal geht es 8 oder 10 km topfeben durch ein Tal und dann kommt wieder ein Anstieg der es in sich hat. Ist man dann oben angekommen sieht man bis zum Horizont nur Wald und Felder, phantastisch. Heute war es allerdings etwas heiss, was meinen Füssen nicht gerade gut getan hat. Momentan komm ich noch daher wie Quasimodo, aber das gibt sich hoffentlich bald. Ich bin auch wieder um ein paar Erfahrungen reicher. Das A und O bei der Hitze sind neben ausreichend Wasser genug Socken zum wechseln und Fusspuder. Ich hatte zwei Paar Schuhe dabei. Einmal meine Trekking Stiefel von Ecco ( angeblich Goretex, nur merken tu ich davon nicht viel ) und Trekkingsandalen. Die sind ganz ok solange man auf Wegen läuft. Nur habe ich festgestellt das das Laufen in denen bei mir brutal in die Waden geht. Keine Ahnungworan das liegt, vielleicht weil die Sohle ziemlich hart ist und sich nicht richtig durchbiegt? |
| rainraven | Aus dem Alter, wo man sich freiwillig in Zelt und naßkalte Natur begibt, bin ich inzwischen raus...:) Ich kenne das Zelten -auch im Herbst und bei niedrigen Temperaturen-als nötiges Übel, wenn man auf Festivals fährt und es fühlt sich dann zwar die paar Tage irgendwie cool an, aber ich bin doch auch heilfroh, wenn ich weider heimkomme zu ordentlichem Bett, Klo und Dusche. Zelturlaub haben wir in Griechenland (im Frühjahr, da wird man unter Umständen auch mal von heftigen Regenschauern überrascht und wacht in einer Pfütze auf) und in Schottland (Herbst) gemacht. Das war mir aber schon zu heftig, ich wurde da voll depressiv in der ganzen klammen Einöde. Wenn es nach meinem Freund ginge, könnte kein Winter zu hart, kein Berg zu hoch und kein Wind zu hart sein. Seine Favoriten sind Island und Skandinavien, am liebsten mit Fahrrad und Zelt, und ich, die warme Strände, Swimmingpools, Meer und Sonne liebt, lange mir da ans Hirn. Der Mann muß einen ander Waffel haben! :) Grundsätzlich verstehe ich nicht, warum man sich im Scheißwetter draußen plagen und quälen muß, wenn es doch Komfort wie geheize Wohnungen und Betten gibt und man um Berge herumgehen kann und nicht zu Fuß obendrüber muß. :D Nein, ab und zu wünschte ich, ich wäre nicht inzwischen so abhängig von sanitären Anlagen, sauberer Umgebung zwecks meiner harten Kontaklinsen und deren Pflege (Brille aufsetzen? ---Vergiß es!!!) oder von bequemen Betten wegen meines kaputten Rückens. Ich hasse es auch, daß ich beim Zelten grundsätzlich dreckig und verschwitzt bin, also daß man immer graue Fingernägel hat und sich klamm und feucht und abgestanden fühlt und alles fliegt rum und nichts ist irgendwo zu finden. Meine fast meterlangen Haare kann ich danach auch nur mit der Drahtbürste entwirren und Tannenzapfen, Insekten und andere Fremdkörper daraus entfernen. Außerdem kenne ich nur die Enge eines Eineinhalbmann-Igluzeltes für zwei Personen, also von Jurten oder so Familenzelten, wo man drin stehen kann oder so, kann ich nur träumen. Nee, Trekking ist nicht mehr für mich. Obwohl ich schon neidisch werde, wenn ich z.B. so Expeditionen sehe, so mit einem Camper oder Ausrüstungswagen durch die Steppe oder Neuseeland oder so, das würde mir schon gefallen. Es muß nur die Zivilisation in der Nähe sein... T.R. |
| arsena | @rainraven:eine aus der fraktion: geisel der zivilisation,oder?:D (is nich böse gemeint)also mir reicht ne tasse wasser zum waschen wenns sein muss und wenn im winter die zahnpasta einfriert dann werden die zähne eben mal nicht geputzt:D @seneca:ein bekannter von mir ist mit ner neuen fjäll räven einmal gestürzt und hatte spontan ein loch.aber naja das kann einem mit jeder hose passieren wenn der stein nur spitz genug ist.ich schwöre auf OCK.meine letzte hat ewig gehalten und war mit damals 150 mark auch noch bezahlbar leider scheints das modell nicht mehr zu geben. nichts gegen leute denen das keinen spaß macht.es kann ja jeder tun was er will aber ich hab grad erst ne bergtour mit jemandem durch,der es geschafft hat, sich geschlagene drei tage nur darüber aufzuregen,dass es auf einer hütte keine einzelzimmer gibt.das war hart rüdiger nehberg(ich sage nur:aas ist nützlich,aas hat keine sorgen mehr)-wer sich mit mitte sechzig(?) noch im brasilianischen dschungel aussetzen lässt um in die zivilisation zurück zu laufen ist schon beeindruckend.hab den mann das letzte mal zum globetrottertreffen erlebt und ich muss sagen ich bin jedes mal aufs neue beeindruckt. |
| rainraven | [quote] @rainraven:eine aus der fraktion: geisel der zivilisation,oder? (is nich böse gemeint)also mir reicht ne tasse wasser zum waschen wenns sein muss und wenn im winter die zahnpasta einfriert dann werden die zähne eben mal nicht geputzt [/quote] ja, da hast Du leider recht...:( :) ich war auch mal in einer Phase, da hab ich meine Linsen einfach über Nacht in zwei Schnapsgläser voll mit Wasser geschmissen, hab im Pferdestall übernachtet und bin am nächsten Morgen in denselben Klamotten zur Uni, oder wir waren im Winter zu 20 Mann/Frau in einer Forst-Betriebshütte (also kein Gastbetrieb oder Alm) mitten im tiefsten Wald, deren Tür nicht schloß und wo das Plumpsklo mit Kerzenlicht zu finden war...aber das lag auch an dem Freund, den ich damals hatte...da passierten eine Menge unüblicher Sachen, von denen ich mich heute noch wundere, daß ich da mit dabei war und mich frage, ob es lustig oder idiotisch war ...;) T.R. |
| arsena | @rainraven:hauptsache jeder kann machen was er will und ist zufrieden damit:) |
| atra_umbra | hallo ihr outdoorfreaks ;-) zum thema socken möchte ich euch auch noch nen tip geben: thorlos (amerikanische marke). sind eigentlich laufsocken, aber auch zum wandern / trekking genial. an den zehen und an den fersen sind sie extra gepolstert plus es gibt sie in winter- und sommerversion. ich für meinen teil bin von orientierungsläufen begeistert. hab aber leider erst zwei mitgemacht. wintersport sowieso! canyoning kann ich auch nur wärmstens empfehlen. es ist so ein erhabenes gefühl mitten in der natur zu sein... sich unter einem wasserfall abzuseilen,... da macht allerdings mein freund leider nicht mit, weil er schon zu viel schlechtes (unfälle, schlechte organisation,...) darüber gehört hat. ich denke allerdings, dass man mit einem guten bergführer genauso sicher ist, wie es nun mal in den bergen ist... klar, ein restrisiko bleibt immer. mountainbiken ist auch so ganz nach meinem geschmack. gerne in der gardaseeregion (wenn ichs mir mal wieder leisten könnte), aber auch in den alpen gibt es tolle strecken. tja, dann bleibt fit und verletzt euch nicht! atra_umbra |
| arsena | ja das mit dem risiko ist so ne sache.letztendlich kann einem auch vor der eigenen haustür was zustoßen aber ein gewissermaßen etwas größeres risiko ist ja oft dabei.ich denk nur an steinschlag,gewitter oder man muss nur mal abrutschen und mit dem kopf irgendwo aufschlagen.aber ich mein, damit muss man rechnen.nun begibt man sich ja bei ner kleinen rad oder trekkingtour nich zwangsläufig in lebensgefahr aber um mal in etwas höhere regionen zu schauen.ich weiß nicht ob ihrs in den nachrichten gehört habt,dass vor ein paar wochen ein thüringischer bergsteiger am nanga parbat tödlich verunglückt ist.der mann war 65 jahre alt und alle meinten er wär lebensmüde weil er in dem alter noch so einen berg besteigen wollte.aber laut arzt war er topfit und mit dem risiko muss man rechnen egal ob 65 oder 25. raamro saangaa jannus |