| Pluna_X | Habe gestern im TV gesehen, dass jetzt schon aus Holz Diesel gewonnen werden kann (aus Getreide geht auch, oder aus Raps...)... Das Problem ist bloß die Menge, die man bräuchte. Um Dt ca. ein Jahr mit Kraftstoff zu versorgen, bräuchte man eine Waldfläche von fast ganz Brandenburg.... Da ich denke, daß das Zukunft hat (bzw. unsre ist), frage ich euch, wie wir das Problem des Rostoffmangels hinbekommen werden? Bauen wir riesige Türme, wo in jeder Etage eine riesige Waldfläche steht? Bauen wir in Zukunft in die Erde anstatt in die Breite? Oder auf dem Wasser... um so mehr Platz für Wälder und Felder zu haben? Wie werden wir es lösen??? Achja wenns falches Forum ist bitte verschieben ^^. gruß Kamui Gewissen orthographischen Korrekturen unterzogen und nach D&D verschoben. Menedemos. |
| Gr. Gaulichter | man kann natürlich auch auf dem meer große windparks bauen. einziges problem sind flauten. aber wenn man in der wüste zusätzlich solarparks anbringt, dürfte sich einiges an strom gewinnen lassen. nebenbei: eine solarzelle rentiert sich nach etwa zwei bis sechs jahren. kein grund also zu sagen, ihre herstellung sei teurer, als ihr nutzen. mehrstöckige wälder halte ich für unsinn. das beispiel dinosaurier zeigt sehr gut, dass wenn man hoch und schwer baut, auch die unterkonstruktion immer schwerer und platzraubender ist. und wie sollten die bäume in den unteren etagen licht bekommen, um zu lebben? das wurzelwerk der oberen wäre darüber hinaus so dicht verzweigt, dass solch ein "gebäude" mehrere hundert meter hoch sein muss. ich denke, diesel aus holz zu gewinnen ist nicht der richtige weg. aus holz wird schon papier gemacht und es wird für allerlei zeug gebraucht (z.b. europalletten tss). die wissenschaftler könnten sich ja mal mit der frage beschäftigen, ob man zumindest das ressourcenproblem betreffs holzmöbel usw. auch derart lösen kann, dass man wüstensand verwendet und irgendwie zusammenpresst. oder eben meeressand. gg |
| Tiberon | Zukunft? Du vergißt irgendwie die CO²-Geschichte, kann das sein? Ausserdem, wovon soll der Wald denn wachsen? Wenn alles verbrannt und zu Diesel gemacht wird, entsteht kein ökologischer Kreislauf. Meine Wertung für diese Idee: Um Himmels willen! [size=1]ps: hab ich mal wieder den filosofischen Ansatz uebersehen?[/size] |
| Pluna_X | Das ist net meine Idde das ist schon möglich... das Zeug(Diesel) können sie ja auch wie gesagt aus getreide und co gewinnen.... Was denkt ihr wie es mit denn Wasserstoffautos weitergeht? |
| Urmel | [QUOTE][i]Original geschrieben von Gr. Gaulichter [/i] [B]aber wenn man in der wüste zusätzlich solarparks anbringt, dürfte sich einiges an strom gewinnen lassen. nebenbei: eine solarzelle rentiert sich nach etwa zwei bis sechs jahren. kein grund also zu sagen, ihre herstellung sei teurer, als ihr nutzen. [/B][/QUOTE] find ich auch. die sahara könnte man wunderbar für solarenergie nutzen. was anderes ist damit doch eh kaum "anzufangen". |
| Bunbury | [QUOTE][i]Original geschrieben von Tiberon [/i] [B]Zukunft? Du vergißt irgendwie die CO²-Geschichte, kann das sein? [/B][/QUOTE] [COLOR=orange] Die CO²-Geschichte? Das ist doch genau wie das Waldsterben ein alter Hut, ein Thema aus den 80er Jahren. Da hat doch die Regierung längst irgendwas unternommen und jetzt ist das wieder gut. [/COLOR] [QUOTE][i]Original geschrieben von Tiberon [/i] ps: hab ich mal wieder den filosofischen Ansatz uebersehen?[/QUOTE] [COLOR=orange]Neue Rechtschreibung hin oder her, ich bin auch bei bestem Willen nicht penibel, aber so weit sind wir zum Glück noch nicht gekommen... MfG Bunbury .[/COLOR] |
| ange gardien | [QUOTE][i]Original geschrieben von Bunbury [/i] [B][COLOR=orange] Die CO²-Geschichte? Das ist doch genau wie das Waldsterben ein alter Hut, ein Thema aus den 80er Jahren. Da hat doch die Regierung längst irgendwas unternommen und jetzt ist das wieder gut. [/COLOR] .[/COLOR] [/B][/QUOTE] Ich bin mir jetzt nicht sicher ob Du das ernst meinst oder ob ich einfach die Ironie in dem Beitrag überlesen habe. Zum Thread: Treibstoffe für Verbrennungsmotoren aus Biomasse zu gewinnen ist meiner Meinung nach der falsche Weg. So viel Raps, Getreide, Bäume usw. kann man gar nicht anbauen um den kompletten Bedarf zu decken. Ich denke die Zukunft liegt beim Wasserstoff. Der Strom der für die Herstellung benötigt wird kommt von der Sonne ( wobei hierfür die Photovoltaikanlagen noch verbessert werden müssen ) und aus Wind- und Wasserkraft. Atomkraft ist zu gefährlich und zeitlich auch begrenzt, da es das benötigte Uran auch nicht mehr ewig geben wird. |
| Pluna_X | Ich denke aber das die meisten die Zukunft in Treibstoffen aus Biomassen sehen als energie aus Sonne Wind und co. Und die Kosten sind für Saubere Energie noch zu teuer nict das sie sich nicht rentieren würden aber nich jeder hat das geld um die Anschafungskosten aufzbringen... |
| Cthugha | [QUOTE][i]Original geschrieben von ange gardien [/i] [B] Ich denke die Zukunft liegt beim Wasserstoff. Der Strom der für die Herstellung benötigt wird kommt von der Sonne ( wobei hierfür die Photovoltaikanlagen noch verbessert werden müssen ) und aus Wind- und Wasserkraft. Atomkraft ist zu gefährlich und zeitlich auch begrenzt, da es das benötigte Uran auch nicht mehr ewig geben wird. [/B][/QUOTE] Stimmt. Das Uran wird uns wahrscheinlich sogar noch vor dem Erdöl ausgehen. Da wird unsere Energie in Zukunft wohl kaum herkommen. Wenn da nicht etwas sehr Gravierendes in der Halbleiterforschung gefunden wird, werden auch Solarzellen nicht die benötigte Energie bereitstellen können. Ihre Herstellung kostet recht viel Energie (hier in Deutschland würde es etwa 15-20 Jahre dauern bis sie die Herstellungsenergie wieder "zurückgegeben haben". In Äquatornähe bei 24 Stunden Sonneneinstrahlung pro Tag wären es immer noch mindestens besagte 6 Jahre, vielleicht mehr.) und mit dem System, nach dem Solarzellen derzeit arbeiten, läßt sich auch nur noch ein geringfügig größerer Wirkungsgrad erzielen, auch mit der nächsten Generation nicht (die kann dafür vielleicht energiesparender hergestellt werden). Meiner Meinung nach steckt in solarthermischen Anlagen sehr viel mehr Potenzial als in photovoltaischen Anlagen. Erstere lassen sich zur Not auch weiterbetreiben, wenn die Sonne einmal längere Zeit nicht scheinen sollte. Das Problem, dass der Betrieb auch hier nur in Äquatornähe sinnvoll ist, bleibt zwar, aber um den Energiehandel mit den sonnigeren Regionen der Welt werden wir in der Zukunft wohl ohnehin nicht aus dem Weg gehen können. |
| Gr. Gaulichter | zurück in die steinzeit :D . nee, das ist auch nix. aber man sollte auch bei seinen eigenen gewohnheiten ansetzen und z.b. den röhrenmonitor ausschalten, anstatt bunte bildschirmschoner laufen zu lassen. oder zu fuß gehen, anstatt 250 meter mit dem auto zu fahren. sich in die sonne setzen, anstatt ins bräunungsstudio (na gut, trifft híer auf'm board eh nicht zu ;) ). tee trinken anstatt cola. sinnvoll heizen, wasser sparen (denn da wird ja gepumpt und dafür braucht man? na? richtig.). eine "keine werbung"-schild an seinen briefkasten nageln. soll ich weitermachen? gg |
| more | Das mit der Windenergie hat auch seine Schattenseiten, ich habe mich in einem Spiegel-Bericht mal darüber informiert. Es ist sehr schwierig Windkraft oder auch Sonnenenergie so koordiniert zu gewinnen, wie in Kohle- oder Kernkraftwerken. Bei zu wenig Wind/Sonne ist zuwenig Strom da, und bei zuviel müssen Anlagen ausgeschaltet werden, weil sich sonst die Leitungen durchbiegen. Auch kann Wind/Sonne nicht so gut darauf reagieren wenn verstärkter Bedarf da ist, bzw. geringerer. Meist müssen dann doch Kraftwerke zugeschaltet werden. Ausserdem die Leute, die dort wohnen fühlen sich belästigt, durch den Schattenwurf, die Geräusche und die optische Verschmutzung und der Verbauung ganzer Landstriche. Wenn Sonnenkollektoren in der Sahara oder auf dem Meer gebaut werden, stellt sich wieder das Problem den Strom dann über so weite Strecken zu transportieren. Ausserdem gehört die Sahara ja auch einem anderem Land... Ganz so einfach ist es ja leider nicht. Aber ich finde, wenn wir verschiedene Möglichkeiten mischen, und das Problem der überlastung vieler Überlandleitungen in den Griff zu kriegen ist, dann haben wir gute Chancen längerfristig Saft zu haben *g* Ach ja, übrigens, wusstet ihr schon, dass Leute, die eine Windkraftanlage bauen wollen, von der Regierung die Genemigung bekommen, die Ländereien der dortigen Bauern einfach zu enteignen???? Denn alternative Energien gehen vor! Dass kanns dann doch auch nicht sein, oder? |
| Trinity Goth | Ich fürchte Benzin ist bald Geschichte, auch wenn aus Raps oder sonstwas gewonnen. Die Brennstoffzelle wär eine Lösung für die Autos und Strom aus Atomenergie, zwar nicht ganz ungefährlich und umweltfreundlich, aber vermutlich die einzig wirkliche Lösung. [QUOTE][i]Original geschrieben von Bunbury [/i] [B][COLOR=orange] Die CO²-Geschichte? Das ist doch genau wie das Waldsterben ein alter Hut, ein Thema aus den 80er Jahren. Da hat doch die Regierung längst irgendwas unternommen und jetzt ist das wieder gut. [/COLOR] [/B][/QUOTE] Das ist hoffentlich ironisch gemeint, oder? Bitte nett miteinander umgehen. Gruß Trin |
| Bunbury | [QUOTE][i]Original geschrieben von Trinity Goth [/i] [B]Das ist hoffentlich ironisch gemeint, oder? [/B][/QUOTE] [QUOTE][i]Original geschrieben von ange gardien [/i] [B]Ich bin mir jetzt nicht sicher ob Du das ernst meinst oder ob ich einfach die Ironie in dem Beitrag überlesen habe. [/B][/QUOTE] [COLOR=orange]Tja, ich wüßte selbst gern ob das Ironie war - jedenfalls scheint das ein sehr verbreiteter Standpunkt in der Bevölkerung zu sein. Heute wird sogar vom "kleinen Mann" - statt einmal im Jahr für 3 Wochen Urlaub auf dem Campingplatz zu machen - lieber 3mal irgendwohin zum Kurzurlaub geflogen, weil die Flieger ja so schön billig geworden sind. Wäre das mit dem CO² noch ein Problem, sollte der Mensch - definitionsgemäß als vernunftbegabtes Lebewesen - ja evtl. anders handeln, wenn das noch ein Problem wäre. Und wenn das eine ernste Bedrohung wäre würden ja auch die USA die CO²-Abkommen wohl unterschreiben. Jetzt, nachdem "the day after tomorrow" ein Kassensschlager war ist ja wohl bei jedem Amerikaner das Umweltbewußtsein geweckt - noch mehr als durch das umfassende und humanistische Bildungssystem in den Staaten ohnehin schon geschehen. Außerdem ist ja auch in Europa - mit vielen grünen Regierungsbeteiligungen - schon fast alles getan, um den CO²-Austoss zu verringern. Immerhin kann man sich ja als z.B. als chemischer Konzern mittlerweile CO² - Gutscheine kaufen um seinen Ausstoss nicht mehr verringern zu müssen. Und die Firmen, die einem die Gutscheine verkaufen sorgen dann ja wohl dafür, daß das mit dem CO² geklärt wird. Das ist alles in proffessionellen Händen - da muß man sich als Privatperson wirklich keinen Kopf mehr machen. MfG Bunbury .[/COLOR] |
| ange gardien | Das Problem ist das Du davon ausgehst das der Mensch grundsätzlich rationell handelt, was er aber definitiv nicht tut. Im Gegensatz zu fast allen anderen Lebewesen auf der Erde sind wir eine Spezies die trotz besseren Wissens ihre eigene Lebensgrundlage zerstört. Ein gutes Beispiel ist das mit dem Fliegen. Wir wissen das es schlecht für die Umwelt ist und tun es trotzdem. Seit man für 30€ in Europa rumjetten kann umso lieber, weil Geiz ist geil. Und eben weil "alles in profesionellen Händen" ist mache ich mir als Privatperson einen ziemlichen Kopf darüber. |