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  Forum: DIES und DAS
    Thema: Abstoßend?
littlelilith136Wieso sind die meisten Menschen, die mich umgeben, so verabscheuungswürdig (in meinen Augen) und wieso merk ich es erst so spät. Ich meine ich hatte mit einigen schon lange keinen Kontakt mehr und als ich wieder mit ihnen rede, merke ich das sie eigentlich schon lange so waren.

Fast so als würde das alte Bild entgültig zerbröckeln und darunter noch etwas viel abstossenderes preisgeben. Wieso sind so viele Menschen rechtsradikal? Egoistisch? Gefühlslos?
Nun gut ich geb ja zu, ich hatte mir im Laufe der Zeit eine rosarote Traumwelt aufgebaut und aber auch wieder niedergerissen, aber selbst die Realität beginnt zu bröckeln und langsam komme ich zu dem Schluss, man kann niemanden vertrauen.

Ist wirklich die ganze Welt schwarz?

Was findet ihr eigentlich abstoßend an anderen?
OceanGypsyIch finde es abstoßend, wenn mir jemand ins Gesicht lügt, extrem egoistisch ist oder Ausländerfeindlich:mad:
moreIch versuche viel lieber zu ergründen, was es liebenswertes an Menschen gibt, als sie zu verurteilen. Jeder hat in sich etwas liebenswertes. Und komm ich garnicht mit jemanden klar, so geh ich ihm aus dem Weg, das ist für mich kein Grund gleich die ganze Welt anzuklagen.
Bird of prey@more

ja das kenne ich. Ich schau auch erst mal ob mein Gegenüber liebenswerte Züge hat. Manchmal bin ich aber auch einfach zu naiv um zu sehen das da rein garnichts liebenswertes ist.

Ich glaube das es einfacher ist, die schelchten Dinge der Menschen zu sehen, anstatt sich die "Mühe" zu machen und etwas tiefer zu blicken.

lillith, ich glaube du hast einfach nur "falsche" Menschen in deinem bisherigen Leben getroffen.
Fallen Star [y][QUOTE][i]Original geschrieben von littlelilith136 [/i]
[B]Gefühlslos?
[/B][/QUOTE]


Man hat nicht den dummen Konflikt mit Gefühlen.

Letztens habe ich gelesen, dass, glaube ich, jeder dritte Mensch beim Anblick von Kriegsbildern nichts empfindet.

Wenn wir uns jede Kleinigkeit zu Herzen nehmen würden, wären wir in dieser Welt ja nur noch am heulen und vor Kummer in therapeutischer Behandlung.


Ist eben einfacher so.
Seena@littlelilith
und das fällt dir alles erst jetzt auf?
war immer so, wird immer so sein.
ende.
sich darüber gedanken zu machen, versuchen es zu verstehen, ist sinnlos.
habe mich längst damit abgefunden, dass es nur eine ganz geringe anzahl von menschen gibt, die es wert sind, sich mit ihnen abzugeben.
klingt hart, ist aber so.
naja, wahrscheinlich bin ich nicht anders. wahrscheinlich sind wir alle nicht anders.
SchattenwesenIch verabscheue Menschen, die keine Tiere mögen. Zudem Lügen, Respektlosigkeit, Oberflächlichkeit und Gewalt...

[QUOTE]habe mich längst damit abgefunden, dass es nur eine ganz geringe anzahl von menschen gibt, die es wert sind, sich mit ihnen abzugeben.[/QUOTE]

Es tut mir immer wieder leid, soetwas zu lesen- diese Gedanken kenne ich selbst, allerdings habe ich sie zum Glück nicht immer... ich bin hin- und hergerissen zwischen "man muss jedem eine Chance geben" und dem oben zitierten...
Miau@littelilith666

Welcher Art sind denn die Verabscheuungswürdigkeiten, die Du hier anprangern möchtest?

Vielleicht, möglicherweise, ganz eventuell hat das auch ein winziges bißchen damit zu tun, wie Du andere siehst und auf sie zugehst?

(Wie man in den Wald hineinruft....)

Keine Unterstellung, nur ein Denkanstoß!

[COLOR=firebrick]MIAU ![/COLOR]
bucksnortIch hasse Ignoranz, Scheinheiligkeit, Moral, Konformität.

Ich hasse "Menschen".

Ausnahmen bestätigen die Regel.

Es gibt noch welche, und ich denke es wird immer welche geben.

Menschlichkeit flackert in jedem, bei vielen tief begraben.

[QUOTE]Ich glaube das es einfacher ist, die schelchten Dinge der Menschen zu sehen, anstatt sich die "Mühe" zu machen und etwas tiefer zu blicken.[/QUOTE]

Je tiefer man blicken und graben müsste, umso weniger lohnt sich die Mühe. Die Kraft muss ausreichend sein, für sich selbst, und die, die man liebt.

[QUOTE]habe mich längst damit abgefunden, dass es nur eine ganz geringe anzahl von menschen gibt, die es wert sind, sich mit ihnen abzugeben.[/QUOTE]

Und je weniger man den allgemeinen Erwartungen entspricht, umso geringer auch die Anzahl, denn die eigene Kraft ist es nicht wert, um sie zur Anpassung, dem Sich-Verstellen, oder dem Offen-sein gegenüber allgegenwärtiger Dumpfwichse zu verschwenden.

Trotzdem kann man gleichzeitig jedem seine Chance(n) lassen. Es gibt kein "muss", solange man offen und aufmerksam ist, oder allgemeine Moral nicht als Wichsvorlage braucht.

Man sollte nichts erwarten, aber mit allem rechnen.

Menschen sind auch nur Tiere, Kultur und Zivilisation erniedrigen viele auf eine noch tiefere Stufe des Daseins.
Wertlosigkeit ist ein schönes Wort, in diesem Zusammenhang, so schön unmoralisch und böse und aufrichtig misanthrop.
SolPretoEs ist der große Ekel.

Der Ekel vor der Überflüssigkeit der Menschen, vor ihrem traurigen Dasein, obwohl der Sinn nur einen halben Schritt von ihnen Entfernt ist.

Und das Ekeligste ist man selbst, der trotz der Erkenntnis und trotz des Halben Schrittes noch immer so Unwichtig erscheint.
^Darkhell^was mich an meinen mitmenschen am meißten aufregt, sind vorurteile,.....
moreEs ist wirklich traurig zu sehen, wie junge Menschen nur so verbittert sein können! Und wie oberfächlich ihr andere Menschen aburteilt! Darf ich mal wissen, was euch schlimmes angetan wurde? Wie viel Lebenserfahrung habt ihr denn gesammelt um euch solche endgültigen Urteile zu erschaffen???

Mal ein kleiner Lebenslauf von mir:
ich war ein Jahr alt, als sich meine Mutter scheiden lies, sie musste meine Schwester entführen um das Sorgerecht für sie zu bekommen, weil die Stiefmutter gesoffen hat, danach hat sie einen Alkoholiker geheiratet, der mit ihr einen Sohn zeugte. danach war ich nur noch der Fussabtreter, wurde geschlagen, gehasst, verprügelt! Und das mit 5! Jahren!!!!! So, danach Scheidung- 5 Jahre einigermasen Frieden. Gut wir waren arm, aber das kann man noch verkraften. Danach, der nächste Alki- Psychoterror, Schläge- vom Stiefopa sexuell genötigt. Als ich 18 war, endlich die Trennung!!! Mit 16 habe ich eine Lehre begonnen, bin ausgenommen und ausgenutzt worden. Musste mit Lungenentzündung 14 Stunden malochen. Die einzige schöne Zeit in meiner Kindheit/Jugend war mein Studium. Ich habe gelernt mich auf die Hinterfüsse zu stellen! Habe meinen Abschluss nachgemacht! Ich habe mich nicht von schlechten Menschen unterkriegen lassen! Obwohl ich in meiner ersten Arbeitstelle von meiner Chefin so gemoppt wurde, dass ich in ärztliche Behandlung musste Ich habe nie resigniert! Und ich habe bisher immer an das Gute im Menschen geglaubt! Ich bin jetzt 23 Jahre alt und manches Mal denke ich ich habe schon soviel mitgemacht, ich könnte 50 sein. Ich hätte allen Grund den Kopf hängen zu lassen und die Menschen als Monster darzustellen... Ich habe gelernt, dass niemand perfekt ist und dass hinter der vermuteten Bösartigkeit oft viel mehr dahinter steckt. Die Welt ist weder rosa noch ganz schwarz. Aber Jammern und Klagen bringt euch nicht weiter! Auch steht euch nicht das Recht zu so über Menschen zu urteilen!
drain100%tig more zustimmt. Da kann man nicht mehr zu sagen.

Liebe Grüße,
d.
OceanGypsy[QUOTE][i]Original geschrieben von more [/i]
[B]Es ist wirklich traurig zu sehen, wie junge Menschen nur so verbittert sein können! Und wie oberfächlich ihr andere Menschen aburteilt! Darf ich mal wissen, was euch schlimmes angetan wurde? Wie viel Lebenserfahrung habt ihr denn gesammelt um euch solche endgültigen Urteile zu erschaffen???

Mal ein kleiner Lebenslauf von mir:
ich war ein Jahr alt, als sich meine Mutter scheiden lies, sie musste meine Schwester entführen um das Sorgerecht für sie zu bekommen, weil die Stiefmutter gesoffen hat, danach hat sie einen Alkoholiker geheiratet, der mit ihr einen Sohn zeugte. danach war ich nur noch der Fussabtreter, wurde geschlagen, gehasst, verprügelt! Und das mit 5! Jahren!!!!! So, danach Scheidung- 5 Jahre einigermasen Frieden. Gut wir waren arm, aber das kann man noch verkraften. Danach, der nächste Alki- Psychoterror, Schläge- vom Stiefopa sexuell genötigt. Als ich 18 war, endlich die Trennung!!! Mit 16 habe ich eine Lehre begonnen, bin ausgenommen und ausgenutzt worden. Musste mit Lungenentzündung 14 Stunden malochen. Die einzige schöne Zeit in meiner Kindheit/Jugend war mein Studium. Ich habe gelernt mich auf die Hinterfüsse zu stellen! Habe meinen Abschluss nachgemacht! Ich habe mich nicht von schlechten Menschen unterkriegen lassen! Obwohl ich in meiner ersten Arbeitstelle von meiner Chefin so gemoppt wurde, dass ich in ärztliche Behandlung musste Ich habe nie resigniert! Und ich habe bisher immer an das Gute im Menschen geglaubt! Ich bin jetzt 23 Jahre alt und manches Mal denke ich ich habe schon soviel mitgemacht, ich könnte 50 sein. Ich hätte allen Grund den Kopf hängen zu lassen und die Menschen als Monster darzustellen... Ich habe gelernt, dass niemand perfekt ist und dass hinter der vermuteten Bösartigkeit oft viel mehr dahinter steckt. Die Welt ist weder rosa noch ganz schwarz. Aber Jammern und Klagen bringt euch nicht weiter! Auch steht euch nicht das Recht zu so über Menschen zu urteilen! [/B][/QUOTE]

Dem ist absolut nichts mehr hinzuzufügen!
Fallen Star [y]@ more:

Ich stell mich mal dazu.

Trotzdem versuche ich lieber, Gefühle zu unterdrücken. Es ist angenehmer.

Was allerdings nicht heißt, dass ich ignorant bin.
In BlueIch bin da auch eurer Meinung. Es gibt merkwürdige Menschen. Rassistische. Tierquäler. Menschen mit Vorurteilen. Aber"böse/schlechte" Menschen??? Mensch, Leute, die tun das doch nicht grundlos! Vielleicht ist ihnen ihr Leben lang eingebläut worden, dass das so richtig ist. Oder es wurde ihr ganzes Leben lang nur auf ihnen rumgetrampelt. Wenn einem alle immer nur sagen, wie schlecht man ist, entwickelt man manchmal auch Agressionen. Solche Menschen sind viel eher bemitleidenswert. Denkt euch nur, ihr würdet jemanden beispielsweise so hassen, dass ihr ihn umbringt. Ohne nachzudenken. Wie es aussieht, haben hier alle Menschen, die sie nicht besonders mögen. Stellt euch das 100x schlimmer vor. Dann ist da auf Einmal ein toter Mensch. Ihr rennt weg. Was dann? Das könnt ihr nicht mehr ungeschehen machen. Obwohl ihr es wollt. Ihr plagt euch euer Leben lang mit Schuldgefühlen. Trotzdem seid ihr dann euer Leben lang als "böse" abgestempelt. Aber seid ihr das dann? Oder wenn ihr etwas Bestimmtes sagt, was dann für gemein gehalten wird. Dabei war das nicht so gemeint! Es tut euch Leid. Aber das zählt ja nicht. Ihr seid gemeine Menschen.
Ich will damit nicht etwa sagen, dass es richtig ist, jemanden einfach umzubringen oder gemein oder rassistisch zu sein. Ich finde es auch in Ordnung, wenn ihr meine Meinung nicht teilt. Aber es ist auch nicht richtig, Menschen immer einfach so zu beurteilen. Ihr wisst ja nicht, was in ihnen vorgeht.
more[QUOTE]Trotzdem versuche ich lieber, Gefühle zu unterdrücken. Es ist angenehmer.[/QUOTE]

Dass heißt ja nicht gleich auf jeden zuzurennen um ihm um den Hals zu fallen. Aber mit etwas vorsichtiger Annäherung, anstelle sofortiger Ablehnung ist doch schon einiges gewonnen.
Fallen Star [y][QUOTE][i]Original geschrieben von more [/i]
[B]Dass heißt ja nicht gleich auf jeden zuzurennen um ihm um den Hals zu fallen. Aber mit etwas vorsichtiger Annäherung, anstelle sofortiger Ablehnung ist doch schon einiges gewonnen. [/B][/QUOTE]


Ich meinte auch nicht Ablehnung, sondern eher Desinteresse, bzw. Gleichgültigkeit. Gefühle herunter zu fahren beinhaltet ja nicht nur Freude und Glück, sondern auch die "negativeren" Empfindungen.
moreIch denke mit Desinteresse verschließt man sich einiger guter Erfahrungen und lehrreicher Kontakte.
Trinity GothManche Menschen machen es einem schwer sie nicht abstoßend zu finden. Jeder hat irgentwo einen Vorurteil gegen einen anderen und dessen Aussehen oder Ansichten.
Eine andere Sache ist es allerdings einen regelrechten Hass daraus entstehen zu lassen und den nicht ins Bild passenden Menschen zu quälen. Dieser Hass macht diese Welt zu dem beschissen Ort, der sie manchmal ist.

Gruß
Trin
bucksnort[QUOTE]Aber mit etwas vorsichtiger Annäherung, anstelle sofortiger Ablehnung ist doch schon einiges gewonnen.[/QUOTE]
Hm, hätte ich mich dem gehirnamputierten Kanacken freundlich, nein vorsichtig angenähert, hätte ich vielleicht noch ein paar Ohrfeigen mehr bekommen - ich bin sicher das wäre eine(r) dieser "guten Erfahrungen und lehrreichen Kontakte" gewesen.

Hoffentlich kommt jetzt kein Krautfresser, der mich des Rassismus beschuldigt. :D

Hätte ich auch ein positives Beispiel einer (mit)menschlichen Erfahrung meinerseits finden können? Klar, aber erstens mag ich Polemik, und zweitens hab ich einen zu starken antagonistischen Trieb, und drittens geht es um abstoßende Menschen, wie der Topic-Titel bereits verrät.

Offenheit ja, aber nur jenen gegenüber die sich dieser auch würdig erweisen. Pathetisch formuliert.

Die eigenen Gefühle im Zaum zu halten, auf Standby zu schalten kann gut und nützlich sein, besonders im Alltag. Man schützt sich selbst damit, vor all dem Schwulst, der auf uns einprasselt, vor Verletzung, vor der allgegenwärtigen Manipulation - es gibt nicht nur eine geistig-kulturelle Oberflächlichkeit und Verschwulstung, sondern auch eine emotional-moralische.

Gut ist, wenn man weiß, bei wem und in welcher Situation man sich wie weit öffnen kann. Das sollte man lernen. Sicherlich lernt man sein Leben lang nicht aus.

Hass kann die Unfähigkeit vieler Menschen offenbaren, sich dem Unbekannten zu stellen, und darüber zu reflektieren. Die Angst vor dem, was der Mensch nicht versteht, dem seit seiner Geburt Wahrheit in Norm-förmig verpackten oder medial aufbereiteten, leicht und schnell verdaulichen Häppchen und Häufchen ins Hirn geträufelt und gekackt wird. Diese Angst muss kanalisiert werden, entweder, indem man sich ihr stellt, sie hinterfragt - dieser Weg erfordert Mut und Stärke. Oder indem man sie bekämpft, mit Ignoranz und/oder jenem irrationalen Hass, dem keine Vernunft und keine Emotionalität beikommt, und letztlich mit physischer wie psychischer Gewalt - der Weg der Feiglinge, der Schwächlinge, der Bequemen - eines der Fundamente des reichhaltigen, gut gepflasterten Pfades der Konformität.
littlelilith136Nunja, wie ich merke, gibt es hier noch mehr mit einer schlechten Kindheit. Würde lügen, wenn ich sagen würd, ich hab das selbe erlebt, aber wenigstens in einigen Punkten weiß ich wovon du sprichst, more...

Ich sage nicht, es gibt keine Menschen, die es wert sind, sich mit ihnen abzugeben. Ich sage, das ich hier (wo ich wohne) in einem Umfeld lebe, das ich verabscheue und das mich verabscheut und ich kann hier einfach nicht weg. Ich hab lange versucht, das Gute in Menschen zu sehen, hab es auch, und hab daran festgehalten und mir nicht die Mühe gemacht weiterzugraben. Und nun... brauch ich nicht weitergraben... Bei einigen Menschen kann ich über Kleinigkeiten hinwegsehen, weil sie einfach liebenswürdig sind, aber nicht bei allen...
Miau@littlelilith666

Der einzige praktikable Rat, den Du sofort in die Tat umsetzen kannst, ist das "Gute" in Dir selbst zu suchen.

Wo auch immer Dein Problem liegen mag, es geht uns nichts an, aber Du mußt es ergründen und an Dir arbeiten.

Wenn Du Dich selbst änderst, wirst Du auch adäquate Menschen kennenlernen und die Umwelt mit anderen Augen sehen.

Ich hoffe, daß Du mir die deutlichen Worte verzeihst, aber das ist Deine einzige Chance.

Kannst Du eigentlich zuhören, fragen, auf andere zugehen?

Kennst Du die Menschen wirklich, die Dich umgeben und von denen Du etwas forderst (gibst Du auch etwas)?

[COLOR=firebrick]MIAU ![/COLOR]
oskadisIch setze einfach keine hohen Erwartungen an meine Mitmenschen und lasse mich dann überraschen.

Früher habe ich immer nur das Positive gesehen und bin dann krass aufgewacht, als das Negative dann so offensichtlich wurde, daß ich es nicht mehr ignorieren konnte.

Eine niedrige Erwartungshaltung finde ich z.Z. das Beste - und ich versuche zu verstehen warum jemand so ist wie er/sie ist. Das hilft mir mit meinen Mitmenschen klarzukommen, denn manchmal kann man nicht ausweichen - auch wenn man die Leute um sich herum nicht mag.

Gruß

~ Oskadis ~
more[QUOTE]Hm, hätte ich mich dem gehirnamputierten Kanacken freundlich, nein vorsichtig angenähert, hätte ich vielleicht noch ein paar Ohrfeigen mehr bekommen - ich bin sicher das wäre eine(r) dieser "guten Erfahrungen und lehrreichen Kontakte" gewesen.[/QUOTE]

hab ja nie behauptet, wie in der Bibel- halte dazu noch die anderer Wange hin. Ein bissl gesunden Menschenverstand muss man schon besitzen. Ich laufe ja nicht auf jeden zu und drück ihn. Ich spreche ja von Menschen, denen wir nicht aus dem Weg gehen können- Arbeitskollegen beispielsweise. Einem Fremden auf der Strasse gehe ich natürlich aus dem weg... Aber man kann ja alles passend auslegen... :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:
Seena@more
Ja, du hast recht, mit dem was du schreibst - das beweist aber nur wieder mal, dass es absolut verabscheuungswürdige Menschen gibt.
Ich hatte auch keine einfache Kindheit (mein Vater hat auch gesoffen, aber das würde jetzt hier zu weit führen......) und kann trotzdem zur Zeit auf einen Bekannten-/Freundeskreis blicken, in dem ich mich absolut wohl fühle und die mich genauso akzeptieren, wie ich sie.
Um die Leute kennenzulernen, die ich kenne, musste ich auch "über mich selbst hinwegsehen".
Wahrscheinlich liegt es einfach daran, dass ich eine natürliche Abneigung, gegen alles "neue" habe.....so auch gegen Menschen, die ich neu kennenlerne.
Ich habe so eine Art von Anfang an immer das Schlechteste anzunehmen - dann bin ich am Ende nicht enttäuscht, denn dann kann es nur mehr besser werden. Mag sein, dass ich mir so viele möglicherweise nette Bekanntschaften selbst verdorben habe....aber ich bin eben so und wenn mich jemand wirklich mag, dann bemüht er sich weiter, bis ich auch anfange mich zu bemühen.
Übrigens: ich glaube kaum, dass du, more, nach deinen Erfahrungen noch besonders freundlich auf die Menschen zugehst?!
Ich kann's verstehen....
Und wieso sollten wir nicht das Recht haben über andere zu urteilen?! Jeder andere tut das auch mit uns. Wenn ich einen Menschen "verurteile", dann tue ich das nicht grundlos oder aus Willkür - es gibt auch so etwas wie ein "inneres Gespür", dass mir sagt, ob ich näher mit diesem Menschen zu tun haben will oder nicht.
Die meisten Menschen urteilen jedoch einfach aus Willkür heraus - betreffend das Aussehen, Sprache, Hautfarbe......da ist doch alles vertreten.
Also denke ich, haben wir genauso das Recht dazu.

Nagut, das war's auch schon wieder von mir....

Seena
rosenkind[QUOTE][i]Original geschrieben von littlelilith136 [/i]
[B]und langsam komme ich zu dem Schluss, man kann niemanden vertrauen.
[/B][/QUOTE]

Jupp! Man kann auch niemandem trauen, zumindest nicht 100%, nicht mal sich selbst kann man zu 100% trauen. Manche werden mich für die Aussage wohl als hoffnungslosen Fall von Pesimissmus und Schwarzmalerei abtun, ich allerdings halte es für realistisch.

Sicher, es gibt Menschen, denen man in vielen Dingen trauen kann, besonderen Menschen vielleicht sogar in den meisten Sachen, aber 100% - niemals!

Nichtmal sich selbst!

Zu groß ist unser menschlicher Hang zum Selbstbetrug und es hat auch jeder seine dunkle Seite.
Fallen Star [y][QUOTE][i]Original geschrieben von more [/i]
[B]Ich denke mit Desinteresse verschließt man sich einiger guter Erfahrungen und lehrreicher Kontakte. [/B][/QUOTE]



Na ja, wenn ich einfach nebenan sitze und der Mensch sich mir offentbart und sich als ganz interessant erweist, gut, ok. Aber ich will nicht auf Menschen zugehen( zumindest nicht auf die meisten) oder sagen "erzähl mir was über dich"(allerdings auch nicht bei jedem).

Und selbst wenn ich was verpasse... Da war dann noch die Sache mit der Gleichgültigkeit ;)
EiskristallEs ist ein Kreislauf. Menschen tun anderen Menschen weh, weil ihnen weh getan wurde.
Ist man anderen Menschen gegenueber offen und ehrlich ist man schon fast naiv. Man faellt ein paar Mal auf die Schnauze bis man anderen nicht mehr vertraut, verschliesst sich, wird vielleicht gleichgueltig oder empfindet sogar Abneigung anderen Menschen gegenueber. Doch der Mensch ist ein Herdentier und so fuehrt es darauf hinaus, dass man zwangslaeufig immer wieder mit Menschen in Kontakt kommt. Wie arrangiert man sich also? Egoismus als Selbstschutz? Jeder baut sich seine eigene Strategie.
more[QUOTE]Übrigens: ich glaube kaum, dass du, more, nach deinen Erfahrungen noch besonders freundlich auf die Menschen zugehst?![/QUOTE]
Sagen wirs so- ich bin vielleicht introvertiert und gebe mich gern als stiller Beobachter jedoch bin ich offen und neuen Kontakten gegenüber immer aufgeschlossen. Vielleicht bin ich sogar etwas sehr vertrauensseelig, vielleicht habe ich einen unbändigen Drang danach, nach all meinen bösen Erfahrungen, diese Lügen zu strafen. Ich denke, ich hab aus all diesen Zeiten das Positivste für mich herausgezogen, und das hat mich stark gemacht- so stark, dass ich nun wieder Vertrauen zu anderen Menschen finden kann.
UngewollterAbstoßend?
Ja das bin ich, würde ich mal sagen.
Beste Beispiel ist der letzte Monat. Da kam ich auf eine neue Schule.
Alle in der Klasse merkten sofort, dass ich anders bin, was ja auch
schlecht zu verbergen ist :rolleyes:
Also wurde man gleich mal von Anfang an ausgeschlossen.
In den Pausen, wo alle jedesmal die Lehrräumen verlassen müssen, setze
ich mich an einen Tisch. Kurze Zeit später kommen andere aus meiner Klasse,
setzen sich an den Nachbartisch und drehen mir den Rücken zu.
Also verbringe ich jede Pause in dem engen, ständig überfüllten Aufenthaltsraum der Schule völlig allein unter Menschen.
Ist doch das beste Beispiel wie abstoßend ich bin. :p

Zu der Sache mit den Gefühlen...
Ist schon manchmal ganz nützlich, seine Gefühle unterdrücken zu können, aber auf Dauer ist das nichts. Außerdem wäre es mir dann nicht so gut gegangen, als ich diese und letzte Woche lieben Besuch bekommen hatte. Es gibt schon irgendwie Kraft, einen geliebten Menschen die ganze Zeit auf dem Schoß sitzen zu haben und sie in den Armen zu halten. :)

So long....
Neithan[QUOTE][i]Original geschrieben von Eiskristall [/i]
[B]Es ist ein Kreislauf. Menschen tun anderen Menschen weh, weil ihnen weh getan wurde.[/B][/QUOTE]
Da bin ich im zarten alter von zwei Jahren auf eine wirklich geniale Idee gekommen mit der ich bis heute wirklich ausgesprochen gut gefahren bin: Einfach nicht zurückschlagen!
Man braucht dafür sicher schon eine gewisse Menge Selbstvertrauen aber es geht wirklich erstaunlich gut: Jemand kommt mir dumm, ich denke mir "Was für ein blöder Idiot."; mache eine Mine, dass ich nun wirklich nicht beeindruckt bin und gehe weiter meiner Wege.
Man mag das eigentlich gar nicht glauben aber bisher ist da noch niemand dann hinter mir her gekommen und so wie ich das sehe bin ich damit 18 Jahre aus wirklich [b]jedem[/b] Konflikt als Sieger hervor gegangen. Ich bin nun wirklich nicht pazifistisch oder sowas aber in fast allen Fällen ist es wirklich nicht die Mühe wert sich auf eine Rauferei, körperlich oder oder verbal, einzulassen...
rosenkindmanche seelischen Grausamkeiten kann man auch auf diese Weise nicht bewältigen.
aaraen[QUOTE][i]Original geschrieben von littlelilith136 [/i]
[B]Wieso sind die meisten Menschen, die mich umgeben, so verabscheuungswürdig [/B][/QUOTE]

Wie man in den Wald reinruft, so schallt es heraus!
Telecaster@Ungewollter
Jetzt möchte ich es gerne wissen:

Woran lag es denn, daß Dich die Anderen sofort mieden, es läuft doch niemand mit einem Kainsmal auf der Stirn herum?
more[QUOTE]Also wurde man gleich mal von Anfang an ausgeschlossen.[/QUOTE]

@Ungewollter, man kann nicht verlangen, dass, wenn man wo neu ist, alle gleich mit Blümchen auf einen einstürmen und willkommenheisen- das klappt vielleicht in Teeniekomödien, aber nicht im realen Leben!
littlelilith136Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus?

Was kann ich dafür, wenn andere Ä***** in den Wald hineinrufen? Muss man es dann immer an mir auslassen? Ich weiß, dass ich nicht perfekt bin, aber man kann keine anderen Menschen kennenlernen, wenn man sich nicht in ein anderes Umfeld begibt...
OceanGypsy[QUOTE][i]Original geschrieben von Ungewollter [/i]
[B]
In den Pausen, wo alle jedesmal die Lehrräumen verlassen müssen, setze
ich mich an einen Tisch. Kurze Zeit später kommen andere aus meiner Klasse,
setzen sich an den Nachbartisch und drehen mir den Rücken zu.
Also verbringe ich jede Pause in dem engen, ständig überfüllten Aufenthaltsraum der Schule völlig allein unter Menschen.
[/B][/QUOTE]

Natürlich setzen sich die anderen zusammen, die kennen sich ja schon...denkst du nicht, du solltest vielleicht mal versuchen, auf die anderen zuzugehen, anstatt zu erwarten, dass sie alle zu dir gerannt kommen? Das hat nichts mit abstoßend zu tun...
Telecaster@littlelilith

Aber wie kannst Du wissen, ob Du nicht in einem anderen Umfeld dieselben Erfahrungen machen wirst?
Du schreibst hier nicht, worin denn Dein "Anderssein" besteht.
Wenn es jedoch etwas sein sollte, was Du ostentativ zur Schau trägst (ich weiß es nicht), dann wird es Dir woanders nicht besser ergehen.
Der Ansatz zur Veränderung liegt nur in uns selbst.
TunridaAbstoßend finde ich, soetwas was man 'beste' freundin nennt, die einen aller 5 minuten daran erinnert, das man ihr noch geld schuldet, weil sie sich zu faul ist, es sich abzuholen :rolleyes: :o
Telecaster@Tunrida
Ich dachte immer, daß Geldschulden eine Bring- und keine Holpflicht wären.

Du vermittelst aber interessante Sichtweisen, frei nach dem Motto, was ist sie auch so dämlich, Dir Geld zu leihen...?:eek:
morewenn man Opfer von Mobbing ist, wird man es überall sein, denn man trägt es wie ein Kainsmahl auf der Stirn: "Ich bin schwach, mich kann man quälen" aus dieser Situation kann man sich nur selbst befreien, das weiss ich aus leidlicher Erfahrung.
letzteSehnsuchtund wie will man das machen?
ich mein wenn die anderen ein eingespieltes team sind dann hat man als einziger meistens keine chance,vor allem nich wenn man wirklich nich grad der stärkste is und
@OceanGypsy wenn du extrem zu spüren bekommst wie sehr dich andere nich abhaben können überlegst du es dir zwei mal ob du auf die anderen zugehen willst.vor allem wenn diese situation schon mehr als einen monat anhält...
das weiß ich aus eigener erfahrung,
aber eins ist wahr. meistens wissen diese menschen nicht wie man wirklich ist...
sind halt immer diese vorurteile...
da kann man wirklich nur auf diese leute zugehn
die beste gelegenheit ist immer dann wenn sie mal einzeln unterwegs sind.
meistens sind sie dann ganz andere menschen...
UngewollterIch geh halt meist normal in schwarz in die Schule. Vielleicht stören sich da schon die meisten dran, dann bin ich auch nicht unbedingt aus der Gegend, sprich man hört das am Dialekt doch heftig.

Komisch das sich die anderen gleich auf Anhieb verstanden haben.
Ist ja nicht so, dass ich als Einziger in eine bestehende Klasse gekommen bin. Die Klasse gab es vorher ja noch nicht.
Da kannten sich nur die, die in der selben Firma ausgebildet werden.
OceanGypsy@letzteSehnsucht
Ich weiß auch, wie sowas ist...und das über 6 Jahre lang. War ja auch gar nicht böse gemeint, ich meinte nur, dass man es am Anfang ja mal versuchen kann, auf die anderen zuzugehen...denn dann können sie einen ja noch gar nicht kennen und am Anfang hat man noch eine reelle Chance, Anschluss zu bekommen!
Wenn man aber die Rolle des Mobbing- Opfers annimmt (wie ich es ja selbst auch getan hat), wird man nie etwas ändern können...
littlelilith136Ich trage die Sachen, die andere an mir meistens stören auch nicht nach aussen. Die wenigsten stört meine Kleidung, falls das jemand denkt. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich mich in einem neuen Umfeld eigentlich recht schnell einlebe. Es liegt am Umfeld. Wenn man andere Leute um sich haben will, dann muss man sich ein anderes Umfeld suchen. Ich bin in einem Umfeld, in dem ich von vielen nicht erwünscht bin, aber nicht weg kann.

Es sind aber in den wenigsten Sachen Dinge die mich persönlich betreffen. Ich finde das Verhalten meines Umfelds abstoßend. Wie sie sich untereinander verhalten, vorallem. Schlimmer als sich ein Tier verhalten könnte... Ich finde einige Charaktereigenschaften abstoßend.

Veränderung liegt in einem selbst. Doch was hilft es wenn man sich verändert hat, aber die Leute um einen herum die selben sind? Eine Freundin sagte einst: Die Freunde sind der Spiegel einerselbst. Das sind sie zum Teil auch. Aber nicht ganz.
aaraen[QUOTE][i]Original geschrieben von littlelilith136 [/i]
[B]Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus?

Was kann ich dafür, wenn andere Ä***** in den Wald hineinrufen? Muss man es dann immer an mir auslassen? Ich weiß, dass ich nicht perfekt bin, aber man kann keine anderen Menschen kennenlernen, wenn man sich nicht in ein anderes Umfeld begibt... [/B][/QUOTE]

Vielleicht kennst Du das Sprichwort nicht. Ich wersuch es mit einem anderen, sinngleicher Bedeutung:

Wie man sich bettet, so liegt man.

Und das bedeutet, wenn Du mit dieser Einstellung, die in Deinem Eingangstext steht, auf andere zugehst, brauchst Du Dich nicht wundern, wenn die Leute mies zu Dir sind. Die merken doch deine Abneigung. Jemand, der alle Menschen, also auch mich, pauschal schlecht findet, der könnte mir gestohlen bleiben. Und das ist das, was die meisten Dir gegenüber offenbar empfinden. Selber schuld!
littlelilith136Ich gehe davon aus, dass jeder um keinen Deut besser ist als ich. Dies bedeutet, ich gehe auf Menschen so zu, wie ich auf mich selbst auch zugehen würde. Das Problem ist nicht das Kennenlernen, sondern das weiterbestehen. Denn umsolänger ich eine Person kene, umso mehr merke ich (falls es der Fall ist), wie abstoßend sie ist.
bucksnortManche Leute sind so clever, dass ihnen ihr Schwarz-Weiß-Denken gar nicht auffällt.

Aber hauptsache man macht sich's leicht.

Und dann sieht man vielleicht vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr.


[QUOTE]Ich finde das Verhalten meines Umfelds abstoßend. Wie sie sich untereinander verhalten, vorallem. Schlimmer als sich ein Tier verhalten könnte... Ich finde einige Charaktereigenschaften abstoßend.[/QUOTE]

Dito.


[QUOTE]Veränderung liegt in einem selbst. Doch was hilft es wenn man sich verändert hat, aber die Leute um einen herum die selben sind? Eine Freundin sagte einst: Die Freunde sind der Spiegel einerselbst. Das sind sie zum Teil auch. Aber nicht ganz.[/QUOTE]

Alle Menschen können Spiegel sein. Aber jegliches Spiegeln ist subjektiv. Und manchmal ist das Spiegeln selbst wieder ein Spiegel für den Spiegelnden, und dabei auch, wenn man aufmerksam ist, eine kleine unfreiwillige Offenbarung des Spiegelnden für den Gespiegelten.


[QUOTE]Ich gehe davon aus, dass jeder um keinen Deut besser ist als ich.[/QUOTE]
Geh ruhig davon aus, dass du besser bist als so manch anderer. Eine gewisse Selbstachtung sollte man nicht aufgeben, nur weil sie politisch unkorrekt sein kann. Schlimmer ist ihre manchmal fast schon systematische Zerstörung durch die Ignoranz und die Charakterlosigkeit anderer.
Frost_GeistMenschen sind Menschen. Innerlich folgen sie alle dem gleichen Ziel. Einen Kopf zum denken haben auch alle.
Viele denken, dass nachdenken schon genügt. Der Geist soll aber auch das im Zaum halten, was menschlicher Trieb ist.
Die meisten vergessen das oder tun es einfach nicht.

So sind Menschen Egoistisch, Gierig etc. Es liegt in ihrer Natur alles zu raffen was sie können.
Indem man sich Aufgrund von eingeredeten Errungehscfaten über andere stellt schafft man unnötige Konflikte.

Was ich abstoßend an anderen finde ?
Das wir uns alle soviel auf uns selbst einbilden. Jeder sieht sein Individuum als so wichtig an, dass es rein von authoritärem Erscheinungsbild, geschweige denn vom Wert der eigene Person, über andere gestellt wird.

Ich hasse es, wenn Menschen auf sich selbst und ihr gesprochenes Wort so bestehen, dass andere sich minderwertig fühlen.

Ich hasse es, dass Menschen (ganz gleich ob schwarz oder bunt) mich ständig von meinem Weg abbringen und mir sagen, er sei nicht richtig, nur weil er diverse Themen behandelt, in die man sich von jetzt auf sofort nicht einfinden kann.

Und ich hasse es, dass die Menschen sich so über ihre Umwelt und andere Lebewesen stellen, dass sie sich erdreisten sie einfach zu zerstören.

Und was noch ? Das sie immer alles schönreden um nicht über diese graue Welt nachzudenken
Telecaster@Frostgeist

[QUOTE]...daß sie immer alles schönreden, anstatt über diese graue Welt nachzudenken...[/QUOTE]

Ich kann mir keine buntere Welt vorstellen , als diese, in der ich liebe. Natürlich gibt es auch eine Menge häßlicher Flecken, aber wenn man sein Augenmerk nur darauf richtet, sieht man nichts anderes mehr.

Ich halte es eher für das größere Problem, daß so viele Leute nur jammern und meckern, anstatt sich das Leben lebenswert zu gestalten.

Andere tun es mit Sicherheit nicht für Dich.
Frost_Geist@ Telecaster
Ich weiss. Das habe ich schnell gelernt, dass andere mein Leben nicht gestalten. Daher gestalte ich es weitgehend alleine.

Aber diese schwarzen Flecken die du meintest, wenn man sich damit nicht befasst, werden sie immer größer.
Und Gejammer und Gemeckere kommt erst dann wenns zu spät ist.

Es gibt ebenso bunte Flecken, die mir jedes mal das Herz aufspringen lassen zu leben. Es gibt kein Schatten ohne Licht und kein Licht ohne Schatten.
Wir sollten nur aufpassen, dass der Schatten nicht zum Licht wird und das Licht nicht zum Schatten.

Das war das, was ich mit Schönreden meinte. Das Bewusstsein darüber zu haben, aber es mit belanglosigkeit behandeln, oder mit vorgespieltem Entsetzen.


Mit freundlichstem gruß

Frosti
Telecaster@Frosti
Jaja, die Sorgen und Ängste der Jugend.
Vielen Dank für den freundlichsten Gruß, das wünscht einem ja nicht jeder, stimmt schon.
(Hätte jetzt gerne ein "GibtKüßchenSmilie").
Bemerke eben, daß mir oben ein witziger Tippfehler unterlaufen ist, wollte schreiben
"die Welt , in der ich lebe..."
herauskam:
"die Welt, in der ich liebe..."
Ach, weshalb soll ich meine rosa Brille eigentlich absetzen.
Ich verrate Dir mal was, die wirklich schlimmen Dinge, wie Kriege, Erdbeben oder Dieter Bohlen können wir kleinen Leute doch nicht beeinflussen.
Da wollen wir lieber lustig sein.:cool:
NeithanBravo! Ich dachte schon ich wäre allein auf der Welt... :)

Den Leuten, denen es richtig schlecht geht können wir kaum helfen, aber denen in unserer direkten Umgebung, denen es ein wenig schlecht geht können wir das Leben wirklich verbessern. Das ist mindestens genau so viel wert, wenn nicht sogar noch mahr... :)
Telecaster@Neithan
Sehe ich ebenso und das fällt wie Licht im Spiegel auch gleich positiv auf uns zurück.
SilentAbstoßend? Für mich gibt es da viele tatsachen.

Der Zwang immer anderst als der Trend sein zu müssen.[COLOR=purple]!ABSTOßEND![/COLOR]

...

Jedes nach Trend gekleidete Mädchen auf der Straße als Teeny-Schlampe abzustempeln.[COLOR=purple]!ABSTOßEND![/COLOR]

...

Die zunehmende Ignorantz[COLOR=purple]!ABSTOßEND![/COLOR]

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Nach dem Discoabend damit zu Pralen das man einen der Vorzeigegothics kennen gelernt hat. [COLOR=purple]!ABSTOßEND![/COLOR]

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Zwanghaft versuchen jede andere Musik (z.B. Trance, R'n'B, Classic) als non-gothiclike abzustempeln [COLOR=purple]!ABSTOßEND![/COLOR]

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dreißte lügen (nichts gegen eine notlüge) [COLOR=purple]!ABSTOßEND![/COLOR]

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Frauen als objekte sehen [COLOR=purple]!ABSTOßEND![/COLOR]

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Drogen [COLOR=purple]!ABSTOßEND![/COLOR]

...

Der Zwanghafte versuch immer das schlechte zu sehen! [COLOR=purple]!ABSTOßEND![/COLOR]

...

Mit vorgeteuschtem Ritzen und selbstmordversuchen auf sich aufmerksam machen (verflucht das ist nicht cool auch wenn viele sich dadurch achso hart und gothiclike vorkommen)[COLOR=purple]!ABSTOßEND![/COLOR] [COLOR=purple]!ABSTOßEND![/COLOR]

Edit:

...

Viel reden und nichts sagen. [COLOR=purple]!ABSTOßEND![/COLOR]

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Sich hinter sprüchen und gedichten anderer verstecken. [COLOR=purple]!ABSTOßEND![/COLOR]
littlelilith136Ja, das find ich auch abstoßend...
letzteSehnsuchtganz meine meinung...

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