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  Forum: DIES und DAS
    Thema: Endzieht den Amis ihr Wahlrecht...
Weltenbummler... sie wissen eh nichts damit anzufangen.

Das ergebniss der heutigen Wahl eines neuen Presidenten der USA hat mich zutiefst traurig gestimmt... also bitte...

früher habe ich die leute noch böse angeschaut und "vorurteile sind scheiße" gemeckert wenn einer über ein anderes volk,ehtnische gruppe... irgendwas negatives,nicht bewiesenes gesagt hat... ab heute könnte ich mir selber in die augen schauen und sagen..."bei den amis ist irgendwas schief gelaufen, die sind größtenteils echt dumm..." und ich würde mir noch zunicken und "jaja, traurig... " sagen.

arme amis. merken sie denn selber nicht das sie auf dem besten, dem allerbesten wege sind vorm rest der welt ihr gesicht zu verlieren?!

Bushland-Amerika.

schade.
Darket1. etwas mehr als 50% aller WÄHLER (!!!) Haben Bush gewählt

2.das amerikanische Wahlsystem ist ein Witz
psychochickenamerika ist einfach zu groß.
Pluna_XDie wahl beteiligung lag glaube auch bei ca 60%...

Find das wahl system da drüben eh ein bisl komich...
NeroxNicht nur deren Wahlsystem ist ein Witz!

Scheinbar vergessen die vor lauter "Geographie" ihr Wahl- und Justizsytem und noch etliche andere innenpolitische Dinge!
MirrorOfPain...und wenn bush doch verlieren sollte verschwinden kurz vor der abstimmung mal wieder ein paar wahlzettel...

...oder er geht vor gericht..

was solls , solchen menschen kann man nicht helfen.
andererseits , woher weiß man , ob kerry vll nicht noch schlimmer ist?

mirror
ange gardienMillionen Amerikaner haben Bush gewählt, das ist Fakt. Da fallen die paar tausend verschwundenen Wahlzettel kaum ins Gewicht.

Jede Demokratie hat die Regierung die sie verdient.
Nopewas interessiert mich amerika :D


------------achtung ironie--------------
ApexAlso das ist jetzt wirklich übertrieben. Die Leute haben halt nach bestem Gewissen abgestimmt, fertig. Sie werden ihre Gründe gehabt haben und sicher kann man sagen das diese Entscheidung der Wähler auf das antiquierte Wahlsystem oder die rechtsgepolten Medien zurückzuführen sind aber im Endeffekt kann und wird man nichts dran ändern. Ich persönlich hoffe ja das im Jahr 2008 eine Hillary Clinton 1. Präsidentin der USA wird. Aber mal sehen...

Übrigens, ich hätte bei dieser Wahl auch nicht für Kerry gestimmt sondern für Nader weil mir seine Vorstellungen doch am ehesten zusagen.
LordUngolIch wäre auch gerne "objektiver" eingestellt - wirklich! Aber Amiland hat eine faire Behandlung einfach nicht mehr verdient.

Die treten die Bemühungen und Bedürfnisse der restlichen WELT mit Füßen - ob's die Umweltpolitik ist (immer aufe Fresse - macht doch was ihr wollt - der American Way of Life ist vieeeeeel wichtiger), die Auslandspolitik (Wir sind das Gute, einzig Wahre - wir, die vom Weihnachtsmann - öhm lieben Gott Auserwählten haben zu absolut allem das Recht, denn Gott will es so), oder die Sozialpolitik im eigenen Lande (soziale Absicherung - gleiche Chancen für alle - what the fuck...? Scheiß Verlierer - sollen doch schauen, wo sie bleiben - mein Daddy ist ja reich - und weiß).

Es tut mir leid, wenn ich ausfallend werde - aber irgendwann geht auch bei mir die Jalousie zu. Wenn mich jemand herablassend behandelt, sollte er nicht erwarten, daß ich noch Respekt vor ihm habe. So einfach ist das.

Die Republikaner sind seltsamerweise vor allem im Heartland - also mehr oder weniger der US-Provinz im Landesinneren eine Macht. Und da sind die Schotten leider absolut dicht für Einflüsse von aussen - sorry, dafür gibt's leider etliche traurige Beispiele. Ironischerweise geht's den meisten Leuten dort alles andere als gut. Aber immerhin ist man Weltmacht - sagen die in der Regierung jedenfalls. Und daß Fernsehen lügt nie! Daß gibt einem doch gleich ein besseres Gefühl. Hey, man frisst zwar bald den Kitt aus den Fenstern, aber man ist immer noch besser als die anderen.

Ich habe Amerika wirklich einmal gemocht, war total begeistert davon. Aber dass geht einfach nicht mehr. Dazu machen die einfach zu viel kaputt - vorsetzlich, arrogant und nicht begreifend, was sie da in Gang setzen.

Also: Man darf sich freuen auf weitere 4 Jahre Kaltschäuzigkeit, Allmachtsgehabe, massivstes killen der Erdatmosphäre, Ignoranz, Heuchelei, immer perverseren Terror und Gegenterror und Kriegserklärungen an Länder, deren Name man nicht aussprechen kann. Cheers! :q :q :q :q :q
PerceptorIch kann Bush jetzt vielleicht nicht sooo beurteilen, weil ich hab keine Ahnung von seiner Innenpolitik. Laut Fahrenheit 9/11 ist die ja unter aller Sau, aber da der Film sicher auch nicht objektiv ist lass ich den mal nicht als Kriterium gelten. Ich krieg von dem netten Herrn Bush nur mit, was bei uns in den Medien über den berichtet wird, und das is nunmal in meinen Augen nich gerade positiv. Darum war ich bei der Wahl auch gegen ihn.

Aber wenn die Amis mit dem Kerl glücklich sind? Jedem das seine!

Aber wenn die eben wegen dem mal ordentlich auf die Schnauze fallen, dann sind se selber schuld :P
Und dann werde ich sicherlich kein Mitleid haben !
sternblume20% aller amis gehören dieser komisch-christlichen sekte an, der auch bush angehört, von diesen 20% haben ca.80% bush gewählt.
das problem an der wiederwahl is, dass sich der hr.bush jetzt sehr bestätigt fühlt und da man ja weiß, dass der mann eh ein bisschen bis sehr größenwahnsinnig is, denk ich, dass er das noch mehr wird, wenn er weiß, dass das was er tut den amis gefällt.
siroanchristen sind ohnehin nie ganz so schlau und ja dauer geblendet von ihrem herrn :rolleyes:
das land ist wahnsinn doch die politik ist kindergarten, ist ja schön das das hunderte jahre tradition hat und früher war es wahrscheinlich auch egal, wer jetzt wo irgendwelche indianer niederstreckt aber heutzutage geht da irgendwie die demokratie unter bei diesem wahlmänner spielchen :confused:
roddyMehr als die Hälfte der amerikanischen Wähler, haben einem Präsidenten das Vertrauen ausgesprochen der auf dem Fundament einer Lüge einen Krieg vom Zaun gebrochen hat, in dem tausende Unschuldige sterben mussten. Dass sovielen Millionen Menschen die Leben anderer egal sind, macht mich traurig.
StrapsenKindbestes beispiel für das pervertierte amerikanische wertesystem:

NATIONALAUFSTAND und VERTRAUENSFRAGE, als Bill Clinton sich einen hat blasen lassen...
ein paar läppische demos nachdem ihr neuer präsident ein land OHNE absegnung der UN angegriffen hat, auf eine gefälschte und erlogene argumentation aufgebaut....
bush befiehlt, das land folgt.

i´m afraid of americans


das wahlsystem ist in der tat mittlerweile mehr als überholt. überlegt mal zu welchem zeitpunkt das ganze eingeführt wurde! damals war die sache mit den wahlmännern auf grund von kommunikationsproblemen usw. das einzig umsetzbare system. heutzutage ist es mehr als unfair, zumal ein gro der bundesstaaten das "winner-takes-all"-system einsetzt, das alle gegenstimmen total entwertet.
ein repräsentatives system, wenn man denn unbedingt am electoral college festhalten muss, das meistens leider nur von vergleichbar kleinen bundesstaaten mit ca. 3 presidential electors eingesetzt wird, wäre zumindest ein wenig zeitgemäßer....
doch wozu überhaupt der aufwand? steuergelder verschwendung, überflüssige verzögerung des politischen alltagsgeschäfts usw.
eine direkte präsidentschaftswahl kombiniert mit anderen themen wäre viel einfach umzusetzen und das ganze wäre nicht mehr DERMASSEN manipulierbar und lädt nicht wie z.b. in florida zum bescheißen ein.

auch die amerikanische wahlmentalität, die genau der leute die sich der "greates democracy of all" zugehörig fühlen, ist mehr als bedrückend: "I vote for Bush because he´s a Christian"... na lecker....
Lunar Light[QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i]
[B]2.das amerikanische Wahlsystem ist ein Witz [/B][/QUOTE]

und dazu hatte ein amerikanischer politiker den kommentar bereit: 'und was ist mit eurer 5%-hürde? uns kritisieren, wo bei euch so viele stimmen unter den tisch fallen...'

dieses wahlsystem wurde vor über 200 jahren eingeführt. man muss sich nur mal überlegen wie viele unterschiedliche staatsformen wir in der zeit hatten. und da drüben sind sie nicht mal mehr in der lage, ein völlig antiquiertes wahlsystem kritisch zu überdenken. dass es sich bei unserer 5%-hürde lediglich um ein kriterium handelt, das erfüllt werden muss, und dabei keine 'stimmen unter den tisch fallen', übersehen sie. wie viele stimmen fallen bitte unter den tisch, wenn ein bundesstaat, der 49% aller stimmen für kerry und 51% für bush hat, letzterem 100% aller wahlmänner gibt?

never change a running system...
Dunkle GräfinSchon wieder der Bush...traurig, traurig...was hat der Mann gutes geleistet ? NIX ! Wer Fahrenheit 9/11 gesehen hat, weiss was ich meine. Selbst wenn Michael Moore das eine oder andere mit einem Augenzwinkern gemacht hat so wird mir doch bei Sachen wie das Gesetzesvorlagen nicht einmal gelesen werden echt übel. Die USA weigern sich ja auch das Kyoto-Protokoll zu unterschreiben....man man, das ist echt finster....:mad:
Weltenbummler@ Lord Ungol,
Danke für diesen klasse beitrag!
Schwarzer HaseMan sollte den Amis nicht das Wahlrecht entziehen, sondern den Fernseher. Die Medien haben doch die ganze Wahl mit beeinflußt.
roddyZum Thema Wahlsystem:

Dieses mal ist es doch so (oder habe ich was falsch mitbekommen?), dass Bush eine "echte" Mehrhheit hat. Was solls also wie gewählt wird?
drkFermentationIst schon Witzig dass ich nur noch "scheiss USA bzw. Bush" zu hören bekomme und das von Personen welche die Kürzung der Bildungsausgaben und die kapitalistische Marktwirtschaft befürworten... :rolleyes:
narciss[QUOTE]Jede Demokratie hat die Regierung die sie verdient.[/QUOTE]
Das trifft es auf den Punkt. Was für ein Recht besitzen wir, uns in die inneren Angelegenheiten eines anderen Landes einzumischen? Amis sind auch Menschen, die grundsätzlich keinerlei Bevormundung bedürfen. Dass wir die außenpolitischen Entscheidungen eines anderen Landes nicht einfach so hinnehmen müssen, ja dürfen, steht auf einem ganz anderen Blatt, hat aber mit der Wahl erstmal nix zu tun.
[QUOTE]Man sollte den Amis nicht das Wahlrecht entziehen, sondern den Fernseher. Die Medien haben doch die ganze Wahl mit beeinflußt.[/QUOTE] Jedem steht es frei, fern zu sehen oder nicht. Und wenn er doch nicht in der Lage ist, gänzlich ohne auszukommen, so kann er zumindest mit der Wahl des Programmes dasselbige beeinflussen. Es lebe die Quote.
StrapsenKind"Das trifft es auf den Punkt. Was für ein Recht besitzen wir, uns in die inneren Angelegenheiten eines anderen Landes einzumischen? Amis sind auch Menschen, die grundsätzlich keinerlei Bevormundung bedürfen. Dass wir die außenpolitischen Entscheidungen eines anderen Landes nicht einfach so hinnehmen müssen, ja dürfen, steht auf einem ganz anderen Blatt, hat aber mit der Wahl erstmal nix zu tun."

hmm, also die amerikaner besitzen das recht in die politik anderer länder einzugreifen - mit waffengewalt... und man selbst darf sie dann nicht kritisieren? hmmm... strange
die Aversion[QUOTE] Die treten die Bemühungen und Bedürfnisse der restlichen WELT mit Füßen - ob's die Umweltpolitik ist (immer aufe Fresse - macht doch was ihr wollt - der American Way of Life ist vieeeeeel wichtiger), die Auslandspolitik (Wir sind das Gute, einzig Wahre - wir, die vom Weihnachtsmann - öhm lieben Gott Auserwählten haben zu absolut allem das Recht, denn Gott will es so), oder die Sozialpolitik im eigenen Lande (soziale Absicherung - gleiche Chancen für alle - what the fuck...? Scheiß Verlierer - sollen doch schauen, wo sie bleiben - mein Daddy ist ja reich - und weiß).[/QUOTE]

Ich möchte einfach mal grundsätzlich in Zweifel ziehen, dass diese Vorwürfe ausschließlich auf die USA zu beschränken sind, sondern ohne weiteres auf die gesamte so genannte Erste Welt bezogen werden können. Wessen Bedürfnisse werden denn mit Füßen getreten wenn Markenkleidungsartikel gekauft werden, wenn nicht die Bedürfnisse derjenigen, die sie für Billiglöhne in Südostasien produzieren? Das gleiche gilt für Kakaoprodukte aus Südamerika.
Bei der Umweltpolitik sieht es ähnlich aus, wenn man etwa betrachtet, wie mit dem öffentlichen Nahverkehr umgesprungen wird/wurde - dieser befindet sich seit Jahren in privater Hand, was sich nicht wirklich als positiv herausgestellt hat.
Was das eigene moralische Selbstverständnis betrifft, ist man selbst doch ohnehin immer der "Gute", ganz unabhängig davon, wie man sein eigenes Handeln nun legitimiert. Und dass "die Amerikaner" den Krieg befürworten, ist genauso wahr wie die Aussage, dass "die Deutschen" gegen ihn waren oder Schröder gewählt haben.
Zu guter letzt wäre dann da noch das nicht vorhandene soziale Netz - eben jenes Netz, dass auch in Deutschland von fast allen Parteien mit dem Argument vermeintlicher Sachzwänge aufzuknüpfen versucht wird... Prinzipiell schlagen Schröder wie Stoiber, Merkel oder auch Westerwelle das vor, was in den USA seit eh und je Gang und Gäbe ist, und sogar die PDS trägt in den Ländern, in denen sie an der Regierung beteiligt ist, den Sozialabbau mit, was vielmehr eine Aussage über die Partei trifft und weniger ein Indikator für die Unumgänglichkeit solcher Maßnahmen ist.

[QUOTE]Man sollte den Amis nicht das Wahlrecht entziehen, sondern den Fernseher. Die Medien haben doch die ganze Wahl mit beeinflußt.[/QUOTE]

Aber mal Hand aufs Herz: Wer kann guten Gewissens behaupten, dass das in irgendeinem Land der Ersten Welt anders läuft? Wo ist der Ort, an dem sich mündige Wähler intensiv mit den Partei- und wahlprogrammen auseinandersetzen? Ich habe ihn noch nicht gefunden...

Und ehrlich gesagt verstehe ich auch nicht, wieso so viel Aufhabens um Bushs Sieg gemacht wird - Kerry war schlicht das geringere Übel, aber in keiner Weise wirklich besser. Außenpolitisch unterschied er sich lediglich marginal von seinem Kontrahenten, auch wenn er innenpolitisch einen leidlich liberaleren Kurs gefahren wäre. Hätte man eine [I]wirklich[/I] andere Poltik haben wollen, hätte man, wie Apex bereits schrieb, Nader wählen müssen.

Gruß,
Eure Aversion
Darket[QUOTE]Was für ein Recht besitzen wir, uns in die inneren Angelegenheiten eines anderen Landes einzumischen?[/QUOTE]
Ähm, es mag anmaßend erscheinen, aber ICH nehme mir das Recht über politische Entscheidungen auch in anderen Ländern zu urteilen, die mein eigenes Leben massiv beeinflussen können und das ist bei der Wahl eines US-Präsidenten nunmal der Fall.

Generell muss ich sagen, dass ich nach dieser Wahl das parteipolitische Hickhack in Deutschland echt toll finde, Bush hätte als deutscher Staatschef schon mehrfach das Handtuch werfen müssen, die jeweilige Opposition und auch die Medien hätten ihm das Regieren zur Hölle gemacht.
Allerdings haben sich dahingehend in den USA Werte verschoben. Richard Nixon musste wegen Watergate zurücktreten, weil er sonst wohl sogar des Amtes enthoben worden wäre. Watergate war ein Riesenskandal, in den mit beispielsweise Frank Sturgis sogar internationale Terroristen verwickelt waren, aber seien wir mal ehrlich: Was ist Watergate gegen das, was Georgie-Boy schon getan hat? Er wurde, wenn auch nicht juristisch, des Wahlbetruges überführt, er hat hunderte von Amerikanern und tausende Iraker geopfert, mit einer Begründung, die nachweislich und zugegebener Weise erfunden waren, er hat es zugelassen, dass am 11. September 3000 Amerikaner getötet wurden, obwohl es genug darauf hindeutende Informationen gab (Pearl Harbour lässt grüßen).
Watergate war garnichts dagegen, der einzige Unterschied liegt darin, dass die einzige, potentielle Opposition bei Watergate nunmal direkt betroffen war...
Die Welt ist schlecht
LordUngol@Die Aversion:

Hands aufs Herz - in Europa läuft daß halt wirklich noch etwas anders. Während speziell hier in Deutschland monatelange Grabenkämpfe über das Für und Wieder einer so lächerlichen Angelegenheit wie Dosenpfand ausgetragen werden (bescheuert zwar, aber doch auch urdemokratisch), gerät das amerikanische System zumnehmens ausser Kontrolle.

Das beste Beispiel für diese unheimliche Entwicklung hat Darket gerade genannt: Clinton und sogar Richard "Das Böse" Nixon hätte und hatte man für weit weniger aus dem Amt gejagt. Was verdammt noch mal ist passiert mit diesem Land??? Dabbliu lügt und betrügt, hetzt, manipuliert, bekämpft die Demokratie und damit sein eigenes Volk. Und aus lauter Dankbarkeit wird er wiedergewählt.

Ich kann mir nicht helfen - meinen Horizont übersteigt das...
Bürgermeister[QUOTE][i]Original geschrieben von LordUngol [/i]
[B]
Das beste Beispiel für diese unheimliche Entwicklung hat Darket gerade genannt: Clinton und sogar Richard "Das Böse" Nixon hätte und hatte man für weit weniger aus dem Amt gejagt. Was verdammt noch mal ist passiert mit diesem Land??? Dabbliu lügt und betrügt, hetzt, manipuliert, bekämpft die Demokratie und damit sein eigenes Volk. Und aus lauter Dankbarkeit wird er wiedergewählt.

Ich kann mir nicht helfen - meinen Horizont übersteigt das... [/B][/QUOTE]

Die neuchristlichen Strömungen (ich weiß jetzt nicht genau wie die sich nennen), zu der auch Bush zählt, machen 20% der Wähler aus. Bush hat es geschafft, diese religiösen Fanatiker mit seinen moralischen und ethischen Ansichten (keine Abtreibungen und keine staatlich unterstützte Stammzellenforschung) auf seine Seite zu ziehen. Denen ist es egal, das 250000 Arbeitsplätze weggefallen sind. Hauptsache die moralischen und ethischen Werte des Kandidaten stimmen. Die Reichen hat er mit Steuersenkungen für Wohlhabende gelockt. Den Ängstlichen hat er klar gemacht, das er die bessere Anti-Terrorpolitik macht. Den Rest hat ihm Osama Bin Laden mit seinem neuen Video in die Arme getrieben. Das sind nur einige Gründe für Bushs Sieg.
Mir wäre Kerry auch lieber gewesen.
Ich hoffe, das Bush in seiner zweiten Amtszeit ein besserer, umsichtigerer Präsident sein wird.
die AversionHallo LordUngol,

ich weiß nicht, ob die Dosenpfanddebatte ein günstiges Beispiel für die Demokratiefähigkeit der Deutschen ist, da sie, wie ich sie mitbekommen habe, doch recht polemische geführt worden ist (was jedoch eine Eigenheit der meisten politischen Diskussionen zu sein scheint). Allerdings möchte ich and dieser Stelle nur mal auf den Jugoslawienkrieg verweisen, der auch mit deutscher Beteiligung geführt worden ist und während dessen Verlauf in einem solchen Maße "Volksaufklärung" (sprich: "Propaganda") betrieben worden ist, dass dies nichts mehr mit Relativierung oder Beschönigung (was schon schlimm genug gewesen wäre) zu tun hatte, sondern schlicht und ergreifend mit Lügen, wenn ich da an Scharpings "Hufeisenplan" oder ähnlichen Schund denke, mit dem die Bevölkerung in der Tat ANGELOGEN worden ist - spätestens zu diesem Zeitpunkt hätte Schröder den Rücktritt (seinen eigenen und daraus resultierend den des gesamten Kabinetts) einreichen müssen.

Und noch einen Nachtrag zu anmaßender Außenpolitik: Als ein Reporter einen ranghohen Politiker (der Name ist mir entfallen) vor Jahren einmal fragte, was denn die deutschen Soldaten in Somalia sollten, antwortete dieser, sie seien dort stationiert, die deutschen Interessen in Somalia zu verteidigen. Was das genau für Interessen waren, vermochte er jedoch nicht genauer auszuführen.

Gruß,
Deine Aversion
LordUngolIch behaupte ja gar nicht, daß die Europäer das Nonplusultra an Moral und Verantwortungsbewußtsein sind. Dazu ist Europas Geschichte dann doch etwas zu gruselig. Aber zumindest hält man sich (offiziell zumindest) noch an die Spielregeln.

Die Amis machen langsam wirklich den Eindruck einer unberechenbaren christlich-fundamentalistischen Sekte, die in ihren Ansichten nicht minder verblendet ist als die Islamisten, die sie bekämpft. Und daß verschafft mir zunehmend Bauchschmerzen. Wer kann schon sagen, wohin sich das noch entwickelt und wieviele Feindbilder noch aufgestellt werden.

Ich will es nicht beschreien, aber ich befürchte eher, daß Dabbliu - nachdem er jetzt die Bestätigung von seinem Volk eingefahren hat - endgültig vom Größenwahn gepackt wird...
TiberonNa wie super, daß man sich offiziell an die Regeln hält .. :rolleyes:

Ich weiß nicht, wie man auf die Idee kommt, einem anderen Volk das Wahlrecht abzusprechen. Das können wir bei uns machen, wenn Stoiber Kanzler wird.. wenn ichs mir recht überlege, auch wenns Schröder wird, oder Merkel, oder ...
Sollen die doch machen was sie wollen.
Bürgermeister[QUOTE][i]Original geschrieben von Nix [/i]
[B]So ist es. Und ich kann beileibe nichts Anmaßendes daran erblicken. I'm afraid of americans... [/B][/QUOTE]
Wenn man vor den Amerikanern Angst hat, dann sollte man auch vor den Deutschen Angst haben. In unseren Landtagen sitzen DVU und NPD. Ich denke mal nicht, das die besser sind als Bush und sein Gefolge.
VikingPräsident schreibt man mit Ä !
Zumindest war das vor der Rechtschreibreform so, die nach einer Umfrage, die NACH dieser durchgeführt wurde, 92% der befragten gar nicht haben wollten.
Soviel zu deutscher Demokratie
roddyWenn jeder Beschluss per Volksentschied gefasst würde, wäre Deutschland nicht regierbar...
Viking@ Bürgermeister
das klingt vielleicht etwas seltsam, doch ich denke, daß es gut ist, daß die Nazis im sächsischen Landtag sitzen- ich verstehe das als Anreiz für die Mehrheitsparteien duch bessere Arbeit auch solche zu bleiben, auch wenn ich den rechten Abgeordneteten nicht viel Kompetenz beimesse.
Ist für diesen Fall nicht die beste Metapher, aber wo Licht ist, fällt Schatten...
Xaeroich hab heute mal den link hier geschickt bekommen:

[url]http://www.netzeitung.de/spezial/uswahlen2004/312327.html[/url]

weiss ned, was denkt ihr?

wahr oder falsch

ich mein Bush trau ich es auf jeden fall zu...
der würde sogar das gesetz ändern um ne 3 amtszeit zu bekommen
(in USA darf der präsident nut 1x wieder gewählt werden)
DownfallTja, das hat er geschickt gemacht!
Durch die troubles in Ohio hat er von der Fälschung in Florida abgelenkt, so einfach ist das...

Glaubt ihr wirklich das die Großkonzerne ihren wichtigsten "Mitarbeiter" verlieren wollen?? Die werden mit allen Mitteln (und HEY, die haben viel Geld) verhindern wollen das Bush verliert....?


Smoke em out!!
Tiberon[QUOTE][i]Original geschrieben von roddy [/i]
[B]Wenn jeder Beschluss per Volksentschied gefasst würde, wäre Deutschland nicht regierbar... [/B][/QUOTE]nein, man könnte dem volk nur nicht jeden scheiss aufdrücken

ich will den volksentscheid!
Xaeroin der Schweiz klappt sie ja auch,
gut in der Schweiz klappt ja auch die LKW-Maut.
luqIch finde der amerikanische Präsident sollte von mehr als nur von seinem eigenem Land gewählt werden. Denn bei so einer aussenpolitischen Einstellung und Macht betreffen die Entscheidungen nicht nur sein eigenes Land sondern haben auch Auswirkungen auf den Rest der Welt und das ist nicht wirklich gerecht oder?
die AversionHallo luq,

ehrlich gesagt vermag ich es nicht wirklich, Deine Argumentation nachzuvollziehen. Ein jeder Präsident macht auch Außenpolitik, weshalb er auch Einfluss auf den Rest der Welt nimmt - dieser Umstand ist doch schlicht völlig normal und ausnahmslos in jedem souveränen Staat anzutreffen. Konsequent diesen Gedanken bis zu seinem Ende gesponnen, bedeutete das, dass beispielsweise Nepalesen ein Stimmrecht zugesprochen werden müsste, wenn der deutsche Bundestag gewählt werden würde.

Gruß,
Deine Aversion
littlelunaticHm... dieser Thread hier ist doch wieder einmal das beste Beispiel dafür, wie es um Menschen und ihre politische Meinung bzw. die Beeinflussung derselben bestellt ist.
Rein rechtlich gesehen hat nunmal eben jeder (erwachsene) Bürger eines Staates das Recht, sich eine politische Meinung zu bilden und diese dann öffentlich zu machen oder einfach nur in einer Wahl auszudrücken. Natürlich ist es so, dass einige (wohl eher die meisten) sich wenig für Politik interessieren und dementsprechend nicht viel Ahnung haben. Aber sowas gibt man ja nicht gerne zu und deswegen schustert man sich so aus allem was man so hört, seine Meinung zusammen und kommt somit zu einem Urteil. Dann wählt man eben bei einer Landtagswahl die NPD oder möchte einem riesigen Land, das offensichtlich nur vom intellektuellen Abschaum der westlichen Welt bewohnt wird das Wahlrecht absprechen.
Hier wird den USA (wohl gemerkt immer der gesamten amerikanischen Bevölkerung) vorgeworfen, Feindbilder, Bedrohungen, Helden und andere von der bösen Regierung aufgestellten Mythen unkritisch gegenüber zu stehen.
Aber "I'm afraid of Americans" klingt für mich ehrlich gesagt nicht viel besser. Und auf die Tatsache Bush = böse folgt bei vielen offensichtlich auch automatisch der Schluss Kerry = gut. [ An dieser Stelle ein Marilyn Manson Zitat (man kann ja über ihn sagen, was man will, aber das hier trifft es meiner Meinung nach so ziemlich): "I don't think Bush and Kerry do different things. They just do the same things in a different way." Oder so. Ich weiß nicht mehr, wo ich das gelesen hab, sonst könnte ich es wörtlich zitieren.] Amerikanische Werte sind nunmal anders als deutsche. Oder japanische. Oder iranische.
Und Christen haben sowieso alle einen an der Klatsche.

Zitat von siroan:
christen sind ohnehin nie ganz so schlau und ja dauer geblendet von ihrem herrn

Ich erinnere mich noch an die Zeit vor 3 Jahren, kurz nach 9/11... jaja, alle hatten Freunde in Amerika, vor allem in NYC und überall klebten WTC-Poster an den Wänden und prangten amerikanische Flaggen auf den T-shirts. Die Medien predigten "Solidarität mit unseren amerikanischen Freunden". Und jeder, der östlich von Italien geboren wurde, war ein Terrorist. Und überhaupt, diese Terroristen mit ihrer Religion. Moslems haben ja sowieso alle einen an der Klatsche.
Die Welt ist nunmal eben nicht schwarz/weiß. Bush ist bestimmt kein bösartiger Mensch, er handelt eben nur nach seinem Wertesystem, das zugegebenermaßen nicht mit meinem übereinstimmt, aber wer bin ich denn, dass ich mir ein Urteil erlaube, welches nun besser ist? Bin ich besser als Bush, der sagt, Amerika soll Freiheit und Demokratie über die Welt bringen, wenn ich sage, dass meine Weltanschauung die einzig wahre ist?
Es ist schön, wenn man eine Meinung hat, man sollte nur ab und zu den Schritt wagen, diese Meinung mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Die Welt ist größer und differenzierter, als dass sie ein einziger Mensch in all ihren Facetten begreifen und überschauen kann, also kann sich auch keiner eine universell richtige Meinung bilden. Wir liegen also wohl alle mehr oder weniger gleich falsch...

P.S.: Wer Fehler findet, darf sie behalten, ich fühle mcih gerade zu ignorant zum Korrekturlesen :rolleyes:
roddyAuf die Gefahr hin, dass das jetzt sehr offtopic wird...

Dass es andere Weltanaschauungen gibt und ich nicht entscheiden kann, welche weniger falsch ist, ist mir schon klar. Nur denke ich, sollte man irgendwo die Grenze ziehen, sollte man an irgendeinem Punkt sagen: "Andere Weltanschauung und Toleranz hin und her - das geht zu weit, das akzeptiere ich nicht". Sonst sagt jeder: "Okay, der hat jetzt ne Frau vergewaltigt und danach umgebracht. Liegt halt daran, dass er n anderes Wertesystem hat - ich darf nicht drüber urteilen, ob mein Wertesystem jetzt besser ist." oder aber: "Okay, wär jetzt nicht mein Ding tausende von Menschen für Geld über die Klinge springen zu lassen, aber gut - da gbts halt n anderes Wertesystem... Wer kann schon sagen, welches besser ist?"
Scheolmal ein weniger produktiver beitrag meinerseits:

die amis interessieren sich nicht für politik sondern für die fasade.
es spielt mehr die rolle wer sich am besten präsentiert und nicht wer am besten politik machen kann....hollywood ist ja auch amerikanisch und alle fahren darauf ab.
littlelunaticIch sage nur, dass es ebenso gefährlich ist, die eigenen Ansichten als absolut zu betrachten und sich auf Grund von irgendwelchen Informationen und dem allgemeinen Bild der USA, wie es derzeit in den Medien präsentiert wird, zu drastischen Maßnahmen wie der Absprache jeglichen Urteilsvermögens und somit dem Entzug des Wahlrechts hinreißen zu lassen. Zum Glück sind wir noch nicht soweit, dass jeder, der sich irgendeine Meinung gebildet hat, genug Macht bekommt, sie durchzusetzen. Sowas passiert nur in Ausnahmefällen. Wobei wir wieder bei Bush wären :D
Seena[QUOTE]Jede Demokratie hat die Regierung die sie verdient.[/QUOTE]

:D Jep, absolut.
Alles, was ich dazu zu sagen habe.
BlackDawnSo,
wieviele Amerikaner leben wohl in richtigen Städten? So ungefähr 40 %. Und wieviele auf dem Land? 60 %.
Diese 60% leben meist nur in und FÜR ihre Gemeinde. Dir Möglichkeiten der Informationen sind sehr gering und werden zudem in den meisten Fällen nicht ausgenutzt, weil sie sozusagen uninteressant sind.
Es gibt viele Bush-Wähler, die sich einfach mit der Atttitüde christlich abspeisen lassen, so wie es viele ältere Leute hier in Deutschland mit der CDU gleichtun.
Dann gibt es Leute ungefähr 40 % der Bushwähler die den ISG-Bericht nicht kennen und denken, dass 1. Sadam Hussein Vebindungen zur Al Qaida pflegte; 2. es Massenvernichtungswaffen im Irak gab.
Das Land ist zudem auch noch ziemlich patriotisch und George Bush kann man sich auf einer Rechts-Links Skala ungefähr 1 meile rechts der CSU vorstellen.

Völlig berechtigt ist die Frage ob die USA nun zu einem fundamentalistisch-christlichen Staat werden, da wie wir ja wissen
a) der Präsident ein republikanischer ist
b) das Parlament noch mehr republikanische Mehrheit hat
c) die Surpreme Court (die sind ja nun mal wieder an der Reihe abzutreten...) garantiert auch republikanisch ausgerichtet besetzt wird und die halten sich dann schon son Weilchen

Wir haben also alle drei Gewalten in einer Hand.

Heute ist die Zeit rausgekommen, da steht was sehr interessantes über Bush-Wähler, z.B. welche Bücher bevorzugt werden, etc.
Lohnt sich, wer interessiert ist.

Achja: Ich bin immer so überheblich und neunmalklug.

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