| Angelus Ater | Hab mir gedacht es könnte doch interessant sein mal Träume, die man hat / immer wieder hat /oder hatte hier zu posten und von anderen deuten zu lassen. Da man manchmal nicht weiß was man von seinen Träumen halten soll, ist das bestimmt für den ein oder anderen Wanderer in diesen Gefilden hilfreich. Wer von euch möchte beginnen? |
| Fallen Star [y] | [url]www.deutung.com[/url] |
| Angelus Ater | Danke für den link, aber ich hatte mir das etwas anders gedacht. ;) Mal sehen ob doch noch einer etwas Interessantes loszuwerden hat.:D |
| XBurningTearsX | *lach* angelus ater, sei gegrüßt *verbeug* Also...dann will ich mal beginnen *räusper* Ein Traum, den ich hatte, als ich noch sehr klein war, vielleicht so 6 Jahre alt, und der mich seitdem täglich verfolgt und den ich immer noch so lebhaft vor mir sehe, ihn aber nie mehr wieder geträumt habe... Es ist dunkel und regnet in strömen, man sieht von der Seite eine Straße, die steil nach untern führt. Der Regen fließt ziemlich schnell hinab, man könnte mit fortgerissen werden, wenn man nicht aufpasst. Im Hintergrund ist ein Wald, aber man sieht nur die schwarzen Schatten. Ich renne nackt die Straße hinunter, neben und hinter mir ganz viele Tiere, wir flüchten alle vor irgendetwas. Ich kann mich sehr genau an ein Wildschein erinnern, was mich überholt hat und eine ganze weile neben mir hergerannt ist. Ich habe nur einen roten Hut mit einem gelben Holzbären zum anstecken an (diesen Hut gab es wirklich mal, und ich habe ihn geliebt, allerdings zog ich ihn nie mehr an, seitdem dieser bescheurte gelbe bär da dran war). Jetzt taucht am unteren Bildrand ein Haus auf, es ist seltsam, groß, ganz weiß, mit vielen Fenstern, die aber weder Glas noch Vorhänge haben, es sind einfach schwarze, viereckige Löcher, dahinter sieht man nichts. Und das Haus hatte keine Tür, das weiß ich noch sehr genau. Alle Tiere rennen nach rechts von der Straße in das Haus, man sieht nicht, wie sei reinkommen, weil man ab diesem Punkt jetzt alles aus meiner Perspektive sieht. Ich will auch in das Haus rennen, doch mein Hut fällt mir runter und wird mit dem Regen die Straße runtergespült. Man sieht die Straße nur noch undeutlich, vor mir ist nur Schwärze. Ich renne hinter dem Hut her, bekomme ihn dann endlich auch zu fassen, drehe um und will zum haus rennen, wo jetzt schon alle Tiere drin verschwunden sind. Jetzt erkennt man, wovor wir geflüchtet sind. Ganz oben an der Straße sehe ich ein anderes, viel größeres Wildschwein, es rennt auf mich zu. In letzter Sekunde springe ich durch die Wand in das Haus. Ab jetzt sieht man wieder alles in der Betrachterperspektive. Man sieht mich im Raum stehen, der ganz weiß und ohne Möbel ist, IN den Wänden stehen die Tiere und schauen mich ängstlich an, das Wildschwein rennt außen am haus vorbei, das sieht man von innen, also der Betrachter steht im Raum. Ich weiß im Traum, dass nur ich die Tiere in der Wand sehen kann. Nur ich weiß, dass man sich übrhaupt in die Wände stellen kann, und stelle mich dazu. Abwartend blicken die Tiere und ich uns um, man sieht wieder alles aus meinem Blickwinkel. Plötzlich kommt das große Wildschwein rein und steht direkt neben mir. Ich kann seinen Atem auf der Haut spüren, aber es sieht mich nicht, weil ich in der Wand stehe. Das letzte ist, dass ich sehe wie mich das kleinere Wildschwein, was mir gegenüber in der Wand steht, lange nachdenklich ansieht. Dann wache ich auf. Das ist mein Lieblingstraum, obwohl er ein so ungutes Gefühl bei mir weckt, wenn ich an ihn denke, aber trotzdem....es ist glaub ich der erste Traum, an den ich mich erinnern kann..Und gleichzeitig auch der, den ich von allen Träumen noch am genausten weiß (und ich vergesse meine Träume eigentlich so gut wie nie). mache mir oft gedanken darüber, speziell über diesen :) Und bin gespannt, was von eurer Seite kommt! LG Tear |
| Lilliths-Erbin | oh goth......wenn ichma nach dem link gehe habe ich den tot meiner mutter, und den familien konflikt mit mir schon vorher geträumt....:eek: wie gut das ich an sowas nicht wirklich glaube....*kopfchüttelt* wie krass...... |
| Angelus Ater | @XBurningTearsX Sei ebenfalls gegrüßt *verneig* Ein interessanter Traum! Ist ne Menge drin, was man deuten kann denke ich. Vor allem diese Dinge: weglaufen vor etwas, nackt sein (verwundbar sein), sich verstecken wollen, etwas verlieren und mit letzter Kraft wieder bekommen (der Hut), das Bild der Gefahr im Nacken (Atem auf der Haut), fehlende Klarheit (schwarze Fenster), keine Türe (fehlender Ausweg) und natürlich der Regen bzw. der Strom der einen wegreißen könnte (Gefahr). Ich würde den Traum als Kompensation von Ängsten deuten, die man aber letztendlich überwindet. (Das vieh erwischt dich ja nicht im Traum. Ist aber bedrohlich nah.) @all mal sehen wer noch was ergänzen möchte oder meine Deutung in der Luft zerreißen will. :D |
| XBurningTearsX | hey angelus... Ja, genau so denke ich das auch. Ist bei diesem Traum auch nicht so schwierig...manche träume machens einem leicht, zum beispiel der von heute nacht: Ich saß in nem Klassenzimmer, was immer kleiner wurde, und musste ne lateinarbeit nachschreiben. neben mir stand meine Lehrerin, übergroß, mit ner Stoppuhr in der Hand und hat mich gedrängt, dass ich fertig werden soll.. Tjaja, in anbetracht der Tatsache, dass ich heute Latein geschrieben hab, und ich immer panik bekomm, dass die Zeit nicht reicht is der Traum doch wirklich vorbildlich, oder ? richtig schön geordnet.. Ist aber eher ne ausnahme bei mir. Erzähl doch mal was über deine Träume!!! *liebgugg* LG Tear |