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  Forum: DIES und DAS
    Thema: Pfade und Kreuzungen des Lebens
Daimon[I]Ich weiß nicht recht womit ich beginnen soll. Es handelt sich hierbei um
Gedankenspiele gepaart mit Erfahrungen und Enttäuschungen - sozusagen
angewandte Philosophie (?).[/I]

Sehen wir das Leben eines jeden Lebewesen als Weg an - mal klein,
oder groß - mal breit, oder schmal - mit Steigungen und Senken.

Zeitweise überlappen sich diese Pfade oder verschmelzen gar zu
einem breiteren Fußweg oder gar einer Straße. Dann wieder trennen
sie sich und treffen irgendwann auf andere Wege - oder auch nicht ...
und enden irgendwann.

Die Pfade werden geschaffen von der Umwelt des Lebewesens
und - sofern vorhanden - vom Willen des Lebewesens.

[I]Soweit die Gedanken - es folgt die Praxis:[/I]

Als Mensch kommt man zwangsläufig mit anderen Menschen in Kontakt.
Es knüpfen sich mehr oder weniger enge Freundschaften und hie und da
halten diese lange Zeit. Dann wieder brechen diese Freundschaften
auseinander - dazu braucht es nicht einmal einen wirklichen Grund:
Es läuft sich einfach tot - beiderseitig oder einseitig.

Und irgendwann fragt man sich ... "Wozu das Ganze?",
"Ist es das wert?", "Was war mein Fehler?", "War es mein Fehler?",
"Ist es mir egal?"

[B]Worauf will ich hinaus? Ich weiß es nicht, sagt Ihr es mir ...[/B]
Gr. Gaulichter[QUOTE]Worauf will ich hinaus? Ich weiß es nicht, sagt Ihr es mir ...[/QUOTE]ich in in versuchung zu sagen "gehe in dich."...

aber so ein rätsel am morgen ist doch mal eine abwechslung. vielleicht willst du ja in einer akutellen krise in deinem freundeskreis emotionale streicheleinheiten und die beteuerung, dass du oder ein dir nahestehender mensch nicht schuld daran bis/ist, dass momentan eine freundschaft verebbt. und dann bittest du indirekt darum, dass wir dir eine lösung suchen.

ehrlich gesagt, sind mir hier zu viele "vielleicht"s und "wenn"s darinnen. dennn -> vielleicht geht es dir ja auch nur darum, deine recht blumig-bildhafte metaphernsprache derart zu verändern, dass es nicht mehr acht absätze bedarf, der hiesigen gemeinde zu offenbaren, was man auch in einem satz sagen könnte: "ich weiß nicht, wo mein problem liegt."

-> vielleicht solltest du uns mitteilen, wer "man" ist.

gg.grüße
DaimonNein, es geht nicht um mich - obwohl der Gedankenanstoss sicherlich durch meine Erfahrungen ausgelöst wurde. Weder suche ich absolution, noch erwarte ich eine Lösung.

Es interessiert mich vielmehr ob auch andere diese Gedanken nachempfinden können und diese Erfahrungen teilen.

Es tut mir auch Leid, das meine 'blumig-bildhafte Metaphernsprache' (ich fühle mich durch den Pleonasmus geschmeichelt) nach einem Verlangen meine Aussagen zu relativieren, revidieren oder (achtung( einfach zu simplizieren klingen mag.

Vielleicht fühle ich mich zutiefst gelangweilt und freue mich über jedwede Antwort ... ;)
LaChatte[COLOR=deeppink]der Weg ist das Ziel[/COLOR]

;)
RhapsyWozu das Ganze?

Warum stellst du dir denn diese Fragen, was willst du damit erreichen? Oder warum geht man diese Wege, wenn man sie sich ausgesucht hat?
Nicht alle wollen sie gehen, oder kommen überhaupt auf den Gedanken, dass es noch andere Dinge gibt, außer das "Vor - Sich - Hin - Leben".
Also was glaubst du, warum du diese Wege beschreitest? Ich stellte mir vor einiger Zeit genau die selben Fragen; warum das Ganze. Eigentlich kennt man die Antwort auch, aber sie ist einem vielleicht nicht immer so sehr bewusst, zumindest war dies bei mir der Fall. Als ich dann darüber nachdachte, erschien es mir logisch. Die Menschen, die ihre Wege, so auf diese Art und Weise beschreiten, suchen nach ihrem Glück. Sie trachten nach dem Glücklichsein.
Jedes Erlebnis bringt Erfahrungen mit sich und man kann aus diesen lernen, was noch einen Grund darstellt. Dies kann jedoch auch wieder auf das Glücklichsein zurück geführt werden, denn warum möchte man Erfahrungen erleben? - Um zu lernen, um zu wissen, um heraus finden zu können, was einen selbst zufrieden stellt/ erfreut/ beglückt oder um zum Glücklichsein gelangen zu können.

Das persönliche Glück, der persönliche, eigene Weg: "Der Weg ist das Ziel", wie LaChatte so schön sagte.

Dies stellt einen Teil meiner Gedanken dar, welche mir dazu in den Sinn kamen.
neptuniaes gibt ein bild von paul klee, das heißt "nebenwege - hauptwege" ... es sind linien, die sich teilweise berühren, mal die linie auf der rechten seite, dann rüber zur linken seite ... ich glaube nicht, daß es so sehr darauf ankommt, möglichst viele pfade und wege zu kreuzen. abgesehen davon: man kann die wege nur entlang gehen, sie sind ja vorgegeben. und deshalb ist auch die schuldfrage müßig. wenn sich die wege wieder trennen, dann ist es einfach so. und es war gut so, wie es war.
RhapsyMan kann zwischen ihnen wählen, das stimmt, auch kommt es nicht darauf an, möglichst viele Wege zu kreuzen. Nur seine, die für einen gut sind...
Alchemistinenttäuschungen...freundschaften...
man lebt sich auseinander...
das sind alles kreunzungen des lebens
manchmal hat man dann echt das gefühl
vor einer riesenkreuzung zu stehen und einfach nicht mehr weiter zu wissen
aber iregndwann hat sich auch da der knoten gelöst und es geht weiter
also so sehe ich das

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