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  Forum: DIES und DAS
    Thema: Organ / Blutspenden?
Weltenbummlerguten abend.

es würde mich interessieren wie ihr zu diesem thema steht,
und ob ihr das schonmal gemacht habt, in erwägung ziehen könntet zu machen..

ich reite nebenberuflich junge millitary und springpferde ein, nicht ganz ungefährlich, und darum habe ich mir gedacht, wenn ich irgendwann von meim pferd zermatscht werde, warum sollte man sich nicht die guten stücke noch raussuchen und jemandem zur verfügung stellen der sie gebrauchen kann?

mich würde jetzt interessieren, wie und wo, und ab welchem alter bekommen ich einen orgenspenderausweis?

meinetwegen belabert auch das für und wieder, wobei ich nicht im geringsten daran glaube das die ätzte jemanden sterbenlassen, nur weil derjenige einen ogs ausweis hat, und sie damit viel geld machen könnten, demjenigen einfach sterben und sich selbst zu überlassen. sehr abstrakt und absurd, wenn ich das mal so sagen darf.

alles liebe, Bummler
Molesoweit ich weiss, kannste dir ab 18 bei nem arzt nen organspenderausweis machen lassen, in welchem du auch explizit angeben kannst was nicht gespendete werden darf. ich halts für ne gute sache..mist wieso hab ich dann noch keinen...muss ich noch nachholen^^

naja blutspenden, werd wohl am freitag hingehen, auch wenn es bei mir nicht ganz locker ist, etwas niedriger blutdruck und knapp unter 1,90 also wenn ich danach zusammenklappe muss mich wer fangen^^

im übrigen ist des nicht selten dass leute nachm blutspenden zusammenklappen.

aber ich halte beides für ne gute sache, wieos nicht anderen mit seinen organ bzw, blut das reten?
Rising Sunhab einen solchen Ausweis, wo dort
NEIN
angekreuzt ist.

Alles in meinem Körper gehört nur mir, und es bleibt auch da drin.
Ich spende nicht mal Cents an Fremde, warum dann meine Körperteile?

Anders sähe es aus im engsten Familien- und Freundeskreis, falls da wirklich Not an Innereien seien würden, und ich in Frage käme.

Doch sollte dieser Fall nicht auftreten, so soll vor und nach meinem Tod alles in mir bleiben.

Und Blut spend ich sowieso nicht (viel eher kann man mir was spenden ;) )
Die machen Millionen mit u.a. meinem Blut, ne, muss nicht sein.
Ansonsten gilt auch hier obiges...
BlackDragonOrganspenderausweise gibts in fast jeder Praxis, bei diversen Ämtern und Beratungsstellen. In jeder Broschüre gibts so ein Ding zum raustrennen und ausdrucken kann man sichs auch einfach.

Ich hab meinen immer bei mir - wenns soweit ist, kann ich meine Organe eh nicht mehr gebrauchen...
AstaldonovwenÜber Organspende haben wir letztens in Bio geredet. Ich bin nun seit ein paar Wochen 18 und will mir auch so einen holen.
Wenn ich tot bin, bin ich tot, was nützen mir da meine Organe noch? Ich rauche nicht, ich trinke nicht, ich lebe allgemein recht gesund; ich denke, irgendwas von meinen Organen wird noch zu gebrauchen sein ;)
Vielleicht brauche ich auch irgendwann mal eine Organspende und dann bin ich froh, wenn ich nicht lange warten muss. Wenn ich jemandem das Leben durch meine Organe verlängern/erleichtern kann, wenn ich tot bin, dann mache ich das.

Sicher, der Gedanke, da am Ende mehr oder weniger "leer" zu sein, ist nicht soo schön, aber ich sehe es nicht mehr (;)) und die Ärzte nähen ja auch alles wieder zu. Und meine Familie wird das, denke ich, akzeptieren, dass ich das so wollte.

Blut spenden würde ich auch. Bin mir aber nicht sicher, ob ihc darf, weil cih unregelmäßig Tabletten nehme. Muss michi da mal erkundigen. Gleiches wie oben schon: Andre brauchen es wirklich, und ich sterbe ja nicht, weil cih ein bisschen Blut lasse ;)
TrashgothAlso Blut spenden tue ich auch und ich bin noch nie zusammen geklappt.Es ist zwar nervig das man da dann noch rumliegen muss aber das hat ja seine Gründe.Und ich mache das nicht weil es dort was zu essen und trinken für umsonst gibt,sondern weil ich Menschen helfen möchte die das Blut nach einem Unfall oder einer/während einer Operation benötigen werden.Meinetwegen müßte es nix geben,ich würde es trotzdem machen,auch wenn es nix geben würde.

Und über einen Organspendeausweiß habe ich auch schon mal nachgedacht,aber habe mich da jetzt noch nicht weiter informiert.
asamandra[QUOTE][i]Original geschrieben von BlackDragon [/i]
[B]Organspenderausweise gibts in fast jeder Praxis, bei diversen Ämtern und Beratungsstellen. In jeder Broschüre gibts so ein Ding zum raustrennen und ausdrucken kann man sichs auch einfach.

Ich hab meinen immer bei mir - wenns soweit ist, kann ich meine Organe eh nicht mehr gebrauchen... [/B][/QUOTE]

So'n Ding hab ich auch immer dabei. Und ich seh das wie BlackDragon. Was soll ich mit dem Zeugs wenn ich hinüber bin? Wenn's jemandem hilft soll er/sie/es es haben. Ich kann dann nix mehr damit anfangen...
DemonessIch hab nen ausgefüllten Organspendeausweis im Portemonnaie. Die sollen halt nehmen, was sie gebrauchen können ...

Blut spende ich derzeit nicht, mein letztes Bißchen Eisen brauch ich für mich ;)
Garfield1984Also einen Organspendeausweis muss ich mir auch noch besorgen. Blut spende ich schon. Tut ja nicht weh. :) Und wenn die Leute vom DRK damit Geld scheffeln, soll es mir egal sein, es beruhigt mein Gewissen, was Gutes getan zu haben.

@Astaldonovwen: Ich mein das geht, wenn du mindestens die letzten 10 Tage keine Tabletten zu dir genommen hast. (Also auch kein Aspirin und so)

@Trashgoth: Das Essen und Trinken gibts nur deswegen danach, damit der Körper das Blut schneller wieder aufbauen kann. Du darfst ja auch nicht nüchtern spenden. :)
Bird of preyIch finde sowas ne gute Sache, werde mir auch diese Woche noch nen Organspenderausweis zulegen. In der Knochenmarkspender Datei bin ich schon registriert.
Was soll ich denn noch mit dem Quatsch wenn ich hinüber bin? Würde ansonsten eh nur vergammeln und anderen kann es helfen. Und wenn ich irgendwann mal, möglicherweise einer Familie helfen kann einen geliebten Menschen noch ein Weilchen zu behalten ist das ne ganz phantastische Sache.
DownfallSobald ich 18 bin werd ich wie jeder in meiner Familie Blutspenden gehen, übers Organspenden müsst ich mich noch informieren...

Aber grundsätzlich will ich nach meinem Tod verbrannt werden, mit ein paar Nieren mehr oder weniger ist mir eigentlich egal...
FrightenerAuch wenn ich der Meinung bin, das jeder Tag hier auf Erden ein wahrscheinlich schönerer im Tode sein wird... ich spende ebenfalls regelmäßig mein Blut. Hatte damit auch noch nie Probleme, von wegen zusammen klappen oder sowas. Irgendwann gewöhnt sich der Körper dran, relativ schnell wieder Blut zu produzieren. Außerdem tut's nicht weh und das Gewissen beruhigt's auch, jemandem geholfen zu haben, der unbedingt am leben bleiben will.
Einen Organspenderausweis besitz ich schon seit ich ein kleines Kind war. Hat meine Mum damals austellen lassen. Irgendwann kann man sich dann entscheiden, ob man ihn weiter behalten will oder nicht... und da ich sowieso verbrannt werden will, wenn ich sterbe, können sie mich auch gerne vorher noch komplett ausschlachten.
Irgendeiner freut sich sicher auf eine zweite Leber oder so *g* :p
aaraen[QUOTE][i]Original geschrieben von Mole [/i]
[B]im übrigen ist des nicht selten dass leute nachm blutspenden zusammenklappen.[/B][/QUOTE]

Stimmt nicht. Wenn wir (DRK) Blutspenden machen kommt das so gut wie nie vor. Das letzte Mal, wo jemand zusammengeklappt ist, war ich das selber, weil ich direkt nach der Spende weiter Dienst gemacht habe und nix getrunken hab. Das war doof und das ist oft die Ursache, wenn sowas vorkommt. Aber nicht umsonst fragen die Ärzte vorher ob genug getrunken wurde, messen Blutdruck und Gewicht. Allerdings machen mache falsche Angaben und wundern sich dann, wenn se umfallen.
aaraen[QUOTE][i]Original geschrieben von Garfield1984 [/i]
[B]...Und wenn die Leute vom DRK damit Geld scheffeln...[/B][/QUOTE]

Och wenn's so wäre hatten wir schon längst den neuen RTW.
Das sind Ausreden. Mit Blutspenden lässt sich nix verdienen. Ist Schon allein die Tests kosten nen Haufen Geld. Geht sich 0 zu 0 aus.
Andere Organisationen, können deshalb Geld bezahlen, weil das Blut oder Plasma für Forschungszwecke oder Medikamentenherstellung verkauft wird.
Asherah[QUOTE]Benötigen Minderjährige die Zustimmung der Erziehungsberechtigten zur Organspende?

Bei entsprechender Einsichtsfähigkeit können auch Minderjährige eine Entscheidung zur Organspende treffen. Die Einwilligung und die Übertragung der Entscheidung können vom vollendeten sechzehnten, der Widerspruch kann vom vollendeten vierzehnten Lebensjahr an erklärt werden. Über den Entschluss sollten immer die Angehörigen informiert sein. Im Falle des Todes werden diese benachrichtigt und vom Arzt über eine anstehende Organentnahme unterrichtet.
[/QUOTE]

[url]www.akos.de[/url]
Garfield1984[QUOTE][i]Original geschrieben von aaraen [/i]
[QUOTE][i]Original geschrieben von Garfield1984 [/i]
[B] Und wenn die Leute vom DRK damit Geld scheffeln[/B][/QUOTE]
[B]Och wenn's so wäre hatten wir schon längst den neuen RTW.
Das sind Ausreden. Mit Blutspenden lässt sich nix verdienen. Ist Schon allein die Tests kosten nen Haufen Geld. Geht sich 0 zu 0 aus.
Andere Organisationen, können deshalb Geld bezahlen, weil das Blut oder Plasma für Forschungszwecke oder Medikamentenherstellung verkauft wird. [/B][/QUOTE]

Hm tut mir leid, ich hab mich wohl falsch ausgedrückt. Das gehört noch ein "sollte" hin. Ich hab von dem Gerücht gehört, glaube jedoch nicht dran und mir wäre es egal. Wenn ich mich recht entsinne hat mir das jemand erzählt der sogar mal beim DRK war und nun bei den Johannitern ist. Aber von dem hab ich noch so einige andere Dinge übers DRK gehört.... Ach egal... ;) :p

Leute spendet einfach Blut, das rettet diejenigen die das Leben hier auf der Erde noch weiter ertragen wollen. :D
KildareOrganspendeausweis...sollte ich eigentlich schon längst haben. Obwohl die Vorstellung, dass die netten Herren und Damen in Weiss den Leichnahm des wohlmeinenden Verblichenen mit Respekt behandeln und dann liebevoll wieder zunähen in der Praxis leider ganz anders aussehen kann. Das reicht von gebrochenen Rippen -um schneller ans Herz zu kommen - bis hin zu gegen den Willen der Verfügungsberechtigten entnommenen Augen.
Deshalb würde meine Mutter meine Organe nicht frei geben.
Meiner Meinung nach ein Fehler. Wie schon von vielen gesagt - mir nützen sie dann nichts mehr. Und diejenigen, die auf der Warteliste stehen und deren Leben davon abhängt, sind darauf angewiesen.

Was das Blutspenden angeht - Spendet, was das Zeug hält. Meine Großtante hat eine goldene Anstecknadel vom roten Kreuz als fleißige Spenderin und ist mit 87 Jahren immer noch reichlich fit, fähst Rad, lebt noch in ihrer eigenen Wohnung, versorgt sich selbst etc.
BlackDragon[QUOTE]bis hin zu gegen den Willen der Verfügungsberechtigten entnommenen Augen.[/QUOTE]
Was wollen die denn damit? Sag bloß man kann heute auch schon Augen transplantieren? :eek:
nobody1[QUOTE][i]Original geschrieben von BlackDragon [/i]
[B]Was wollen die denn damit? Sag bloß man kann heute auch schon Augen transplantieren? :eek: [/B][/QUOTE]

...nein, ganze Augen (noch) nicht, aber die Hornhäute kann man transplantieren.

Liebe Grüße,
nobody,
...der einen Organspendeausweis hat
SonnyBlack...ich nehme nichts und ich gebe nichts...punkt...(außer familienintern)...

...ich gehe auch nicht davon aus, dass jemand mutierte blutplättchen will...ich darf eh kein blut spenden...
NanyaBlut- (oder Plasma-) spenden werde ich gehen, wenn ich 18 bin. Das hab ich mir fest vorgenommen.
Einen Organspendeausweis hab ich schon seit 2 Jahren. Momentan trag ich ihn allerdings nicht mehr mit mir rum, weil ich mir erst über ein paar Dinge klar werden will. Prinzipiell finde ich das aber auf jeden Fall sinnvoll.

Grüße,
Nanya
KildareDer Satz "Ich will nichts haben und geb' nichts außerhalb der Familie." ist natürlich legitim. Jeder kann mit seinen Innereien machen, was er möchte.
Leider passen auch familienintern nicht immer alle Organe zusammen.
Manche Organe kann nur ein Toter spenden. Meiner Meinung nach wird es da mit der Ausschließlichkeitsklausel problematisch.
LG
Kildare
Katobin egoist aus leidenschaft
meine organe gehören mir,die kriegt kein anderer.

mein blut können sie haben
H.e.a.d.[QUOTE][i]Original geschrieben von aaraen [/i]
[B]Och wenn's so wäre hatten wir schon längst den neuen RTW.
Das sind Ausreden. Mit Blutspenden lässt sich nix verdienen. Ist Schon allein die Tests kosten nen Haufen Geld. Geht sich 0 zu 0 aus.
Andere Organisationen, können deshalb Geld bezahlen, weil das Blut oder Plasma für Forschungszwecke oder Medikamentenherstellung verkauft wird. [/B][/QUOTE]

Hi, also ich bin auch beim DRK und ich kann dir erzählen das mit der Überproduktion von den gebräuchlicheren Blutgruppen beim Weiterverkaufen für die Plasmagewinnung ein Schweinegeld verdient wird. Somit würde ich nur Blut spenden gehn wenn ich ne seltene Blutgruppe hätte und wüsste der Saftladen bereichert sich damit nicht (während wir auch keinen neuen RTW bekommen) sondern jemand brauchts wirklich.
Da das aber nicht der Fall ist geh ich alle 1-2 Wochen zum Plasmaspenden kann gemütlich was lesen, bekomm noch a bisserl moos was ich immer mal gebrauchen kann und weiss was mit dem zeug passiert.

PS: und ich weiss ja nicht was du bist aber gerade so ein test wird relativ günstig wenn man mal gehälter und den ganzen klumbatsch abzieht der ja meistens auf Ehrenheimer-Kappe geht.
SkeptikerHmm Blut finde ich, kann man problemlos spenden davon haben die meisten mehr als genug.

Organe? Konnte ich mich bisher nciht zu durchringen, mag daran liegen das meine Mutter im Krankenhaus arbeitet und mir da schon so einige makabere Dinge erzählt hat. Aber nie im leben würde ich die an meine Augen lassen (mal davon ab, das die bei meinem Knick in der Pupille wohl eh keiner will). Weiß nicht warum aber da stellen sich bei mir die Nackenhaare auf. Bin beim Thema Augen total empfindelich und habe schon ein Problem wenn sie getropft werden sollen...dann der Gedanke das die mir die Netzhaut da runterschneiden (egal ob tot oder nicht) neee danke!

In der Familie oder Freunde versteht es sich für mich von selbst zu spenden was man kann.
Dunkle GräfinHab schon lange einen Organspendeausweis und nicht nur, weil ich Motorrad fahre...;)

Ich denke wenn ich tot bin ist es einfach schade, wenn alles vergammelt wenn ich damit noch einem anderen Menschen helfen kann und wenn es "nur" die Hornhaut der Augen ist damit andere wie sehen oder besser sehen können oder meine Niere damit ein anderes nicht immer ein paarmal in der Woche diese unsägliche Dialyse über sich ergehen lassen muss...finde das ne gute Sache und mein Verlobter weiss das auch und kann alles veranlassen wenn es mal auf das Ende zukommen sollte.

Blut würde ich auch gerne nur leider gehe ich jedes Mal hopps wenn sie mich anzapfen. Da hätte ich sonst auch kein Problem mit...
PaladinAlso ich habe seit 8 Jahren einen Organspendeausweis immer dabei.

Blutspende kann ich wegen Spritzenphobie nicht.

MfG Arne
PaladinAnsonsten gibt es die Ausweise auch bei jedem Arzt und jeder Apotheke.

MfG Arne
SonnyBlack...nun, ich wurde bereits gefragt, ob ich auch blutkonserven nehmen würde (da lag ich mit einer schweren blutvergiftung im krankenhaus), aber ich habe abgelehnt...hab`s auch so überlebt...mein körper hatte sich entschlossen kein blut mehr zu produzieren...wenn ich sterben muß, dann ist es eben so...ich kleb nicht so am leben, dass ich alles dafür machen würde...abgesehen davon glaube ich, dass alles einen grund hat...schicksal...ich stelle mich dem nicht entgegen...außer, dass ich nur der familie spenden würde - darf ich es auch gar nicht...meine blutplättchen sind einfach kleiner als bei normalen leuten, ich habe zu wenig leukozythen (bin darum immer krank) u. auch so ist mein blut für andere nicht unbedingt verwertbar...ich bin ein mutant :D
CenobytheHeute gehe ich zu meiner 203. Spende u. seit rund 5 Jahren trage ich einen Organspendeausweis bei mir - mehr brauche ich zu dem Thema nicht zu sagen ... :)
coraHallo zusammen

zu dem Thema hätte ich einiges zu sagen.

Kurz zu mir......ich arbeite seit 8 Jahren in der Transfusionszentrale wir nehmen nicht nur das Blut ab sondern
kümmern uns auch um die Transplantationen.


Blutspenden an sich ist unspektakulär. Es kommt hin und wieder mal vor das eine Spenderin oder ein Spender kollabiert ist aber eher die Seltenheit.
Das sich mit einer Blutbank kein Geld verdienen läßt ist auch nicht richtig.
Im ganzen Universitätklinikum sind wir die einzigen die eine Menge schwarze Zahlen schreiben........und wir treiben kein Verkauf so wie das DRK.......die machen richtig Geld.
Im gegensatz dazu bekommt jeder Spender von uns auch eine Aufwandsentschädigung von 27 Euro.

Das mit der Organspende ist so eine Sache.....
Ich wünsche mir auch nicht das Ärzte jemanden sterben lassen weil er bereit ist sein Organ zu Spenden, mein persönliches Gefühl ist da anders.

Wenn die Chancen für dich nur noch sagen wir mal 20 % sind dann bin ich mir nicht sicher was die Doktoren daraus machen.



Salut
Deep SoulIch trage seit ich 16 bin immer einen Organspendeausweis bei mir. Denn wie viele andere hier denke ich, dass mir meine Organe, wenn ich tot bin, auch nicht mehr helfen und wenn damit ein anderes Menschenleben gerettet werden kann, warum nicht? Muss doch ein gutes Gefühl sein, zu wissen, dass man Jemand anderes hilft, doch noch sein Leben leben zu können! Trotzdem habe ich angegeben, dass ich mein Herz nicht spende. Den genauen Grund kenne ich selber nicht, aber das ist irgendwie das, was mich am Leben hält und ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass das, auch wenn ich tot bin, fehlt. Vielleicht ändere ich meine Meinung dazu noch, mal gucken...
Cenobythe[QUOTE][i]Original geschrieben von Deep Soul [/i]
[B]Ich trage seit ich 16 bin immer einen Organspendeausweis bei mir. [/B][/QUOTE]

Kann man dies schon als Minderjähriger festlegen?
Deep SoulWir haben damals in der Schule darüber geredet. Ich glaube man darf das aber nur wenn das auch die Eltern wissen. Ich habe mit meiner Mutter darüber gesprochen. Wäre es in den 2 Jahren zu einer Organspende gekommen und ich hätte mit meiner Mutter nicht über meine Einwilligung gesprochen, so hätte sie die Spende wohl ablehnen können. da sie aber selbst einen Organspendeausweis bei sich trägt, wäre es dazu sicherlich nicht gekommen.
Tiianen organspendeausweiß hab ich auch und das mit dem blutspenden mach ich recht unregelmäßig. was ich daran aber auch ganz gut finde das man informiert wird wenn ihrgentwas mit den werten nicht stimmt und somit hat man immer ne kleine kontrolle und tut auch noch was gutes :)
Lady ArmitageHab zwar noch keinen Organspendeausweis, aber ihc denke, das werd ich bald nachholen, spätestens, wenn ich 18 bin. Was soll ich denn, wenn ich mal tot bin, mit den ganzen Organen machen? Entweder ich ernähre die Würmer unter der Erde damit, oder, wenn ich Glück hab, dann kann das kleine Kinde von gegenüber mit meinem Herz oder Nieren oder was weiß ich, sogar mal in den Kindergarten gehen. So sehe ich das. Dann solls das Mädchen eben besser machen als ich.

LA
NanyaWie ich ja bereits erwähnt hatte, bin ich eigendlich ein Befürworter von Organspendeausweisen, aber als ich heute die Nachrichten las, kamen mir doch wieder Zweifel:
[url]http://www.n-tv.de/5494215.html[/url]
Ich denke, so etwas sollte eigendlich nicht passieren. Wenn die Kontrollen da wirklich so locker sind, das so etwas passieren kann, frag ich mich schon, ob ich ein Organ haben möchte bzw. eines abgeben will. Vielleicht hab ich ja irgendwelche Krankheiten von denen ich nichts weiß.

nachdenkliche Grüße,
Nanya
darkchanhallo erstmal. ich stehe eigentlich ziemlich positiv zum thema organspende. ich trage seit ich 16 bin einen ausweis bei mir, den ich fast jährlich erneuere. ich denke falls ich wirklich sterbe, was machts schon, ob meine organe mitverbrennen oder besser menschen helfen. praktisch finde ich auch bei organspendeausweise, dass man eine im notfall benachrichtigte person eintragen kann.
von blutspende halte ich nicht viel, oder besser gesagt mein körper, der ist glatt mal umgekippt. kann leider keine nadel sehen und dass lass ich dann lieber.:D
chuckysbrautMir kommt es vor, als wäre Organ- und Blutspende schon länger ein Thema bei vielen von euch. Doch seit dem Tollwut-Fall bekam das ganze eine gewisse Brisants.
Ich kann nur für mich selber sprechen und möchte niemanden beeinflussen, denn es handelt sich hier um eine sehr persönliche Angelegenheit.
Ich spende regelmäßig Blut (nicht für Geld, sondern einfach weil ich denke es ist eine wichtige Sache und wenn mir mal was passieren sollte, möchte ich schließlich auch mit Blut versorgt werden können.) einen Organspenderausweis besitze ich im Übrigen auch, ich kann nur hoffen das Ärtzte das nicht ausnutzen doch wenn ich kein Vertrauen haben kann in dieser Sicht in die Medizin, wo sollte mein Vertrauen dann schon aufhören?!
Lady ArmitageIch habe es jetzt endlich geschafft mir einen Organspendeausweis zu besorgen, und es war verdammt schwierig, von wegen in jeder Arztpraxis oder im Krankenhaus...
Als ich im Krankenhaus nach einem Organspendeausweis fragte, sagte mir eine nette Dame, dass diese aufgrund der sich im Haus befindenen Bauarbeiter momentan nicht erreichbar wären, ich solle bei meinem Hausarzt fragen, oder in zwei Tagen wiederkommen.
Als ich dann am nächsten Tag meine Hausärztin besuchte, sah mich die Sekretärin verdattern an und meinte: "Organspendeausweiß??... so was gibts bei uns nicht, da müssen Sie mal im Krankenhaus fragen."
Erneut im Krankenhaus fragte ich einen Mann der anstelle der Frau anwesend war und dieser meinte, so was hätte es noch nie hier gegeben. Er hat mioch in die Notaufnahme geschickt, und die konnten mit dem Wort Organspendeausweis nicht mal was anfangen, den musste ich erst noch erklären was das ist... Dann haben sie mich zum Gesundheitsamt geschickt... *drop*
Nur zum Spaß war ich dann im roten Kreuz, und endlich, endlich konnte man mir einen Organdspendeausweis aushändigen, den ich jetzt stolz mit mir trage, schiließlich war er verdammt schwierig zu bekommen *g*
Josef K.Auch ich habe einen Organspenderausweis. Einzelne Vorkommnisse wie die erwähnte Ansteckung mit der Tollwut geschehen vielleicht alle zwanzig Jahre mal. Die Wahrscheinlichkeit, von einem herabfallenden Dachziegel erschlagen zu werden oder im Straßenverkehr tödlich zu verunglücken, ist da schon weitaus größer.

Sollte ich den erwähnten Verkehsunfall jedoch überleben und ein Spenderorgan benötigen, würde ich nicht nein sagen. Und es wäre höchst egoistisch, wenn ich umgekehrt im Fall der Fälle nicht selbst mit meinen Organen zur Verfügung stehen würde.

Ferner habe ich eine Weile Plasma gespendet (ich gebe zu, daß der finanzielle Aspekt ausschlagebend war. 17 Euro für ein bißschen Herumliegen sind ein angemessener Stundensatz). Naja. Im Gegensatz zur Vollblutspende kann man da auch jede Woche hingehen.


[QUOTE][i]Original geschrieben von Lady Armitage [/i]
Ich habe es jetzt endlich geschafft mir einen Organspendeausweis zu besorgen, und es war verdammt schwierig, von wegen in jeder Arztpraxis oder im Krankenhaus...[/QUOTE]

Da es solche Ausweise in jeder Zeitschrift zum Ausschneiden gibt, hat man das im Krankenhaus vermutlich für einen Treppenwitz gehalten. Meinen ersten "Ausweis" habe ich mir selbst gebastelt. Es müssen ja lediglich die persönlichen Daten enthalten sein. Und natürlich die Festlegung, ob und was man spenden will bzw. wer nach dem Ableben die Entscheidung treffen soll. Das ganze dann unterschreiben - fertig.
Lady Armitage@josef

also bei uns hab ich son ding noch nie in der zeitung gesehen... liegt vielleicht daran, dass ich eher selten in zeitungen blätter...
egal, jetzt hab ich ihn und egal was du denkst, ich bin stolz auf mich.

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