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  Forum: DIES und DAS
    Thema: Finanzierung Zweitstudium
aurora borealisFür einen Freund von mir ist sein Wunsch-Studium geplatzt, jedoch hat er die Möglichkeit, auf BWL zu wechseln.
Er hat bis jetzt (elternabhängiges) Bafög bekommen und würde jetzt ein Zweitstudium anfangen. Wie bereits bekannt sein dürfte, kostet ein Zweitstudium hübsch Geld an Gebühren.

Kennt sich jemand mit Finanzierungsmöglichkeiten aus? Inwiefern ändert sich jetzt das mit dem Bafög?
SmeaGollum1Was genau meinst du mit elternabhängiges Bafög? Seine Eltern haben ihm das Studium komplett finanziert? Vielleicht könnte er tatsächlich Bafög beantragen, dessen Höhe aber vom Einkommen der Eltern abhängt.
Wenn die aber in der Lage waren, ihm das Erststudium zu finazieren, sieht es eher schlecht aus.

Falls er schon einmal Bafög bekommen hat, ist es glaube ich so:
Soviel ich weiß, gibts Bafög nur für das Erststudium, es sei denn man bricht selbiges spätestens nach dem zweiten Semester ab. Dieses Jahr wird dann als eine Art Orientierungsphase angesehen.
Ausnahme: Die Leistungen aus dem Erststudium können zu einem großen Teil auf das Zweitstudium angerechnet werden.

Weitere Ausnahmen gibt es nur in Extremfällen:

Z.B.: Jemand hat bisher Sport studiert, kann sein Studium auf Grund einer Behinderung aber nicht mehr fortsetzen.

ABER: Alle Angaben ohne Gewähr!

Vielleicht findest du hier mehr:

[URL]http://www.bafoeg.bmbf.de/[/URL]
GenocideMachineauf den wechsel der bundesregierung im herbst warten und nen studienkredit aufnehmen...
BlackDragonHat er denn überhaupt schon ein Studium abgeschlossen?
Die Gebühren für ein Zweitstudium fallen erst an, nachdem bzw. sobald man im Erststudium auch den Abschluss erlangt hat.
surveyorVor dem Problem stehe ich auch. Ich war nur so blöd und habe mein Erststudium abgeschlossen. Hat da jemand Ahnung, wie man um die teuren Versicherungen (Kranken-, Arbeitslosen-, Renten- und Pflegeversicherung) irgendwie drumrumkommt, wenn man sich nicht mehr familienversichern kann?
DemonessWie es bei euch in Bayern aussieht weiß ich nicht genau. Aber am besten fragt man einfach beim BAföG-Amt nach, das findet sich an jeder Universität. Die wissen .... ähm, korrigiere, sollten !!;) ganz genau wissen wieviel Geld einem zusteht. Dazu muss er aber auch das Einkommen seiner Eltern etc. angeben können.

@ SmeaGollum1
Elternabhängiges BAföG bedeutet, dass der BAföG-Satz nach dem Einkommen der Eltern berechnet wird.
Stonehenge[QUOTE][i]Original geschrieben von aurora borealis [/i]
[B]Für einen Freund von mir ist sein Wunsch-Studium geplatzt, jedoch hat er die Möglichkeit, auf BWL zu wechseln.
Er hat bis jetzt (elternabhängiges) Bafög bekommen und würde jetzt ein Zweitstudium anfangen. Wie bereits bekannt sein dürfte, kostet ein Zweitstudium hübsch Geld an Gebühren.
[/B][/QUOTE]
Jaja, die Kommerzialisierung hält mit schnellen Schritten auch in die Universitäten Einzug. Wohl dem, der wenigstens noch sein Erststudium gebührenfrei abschließen kann.

Bildungskredit gibt es nach meinem Kenntnisstand auch jetzt schon, aber nur wenn er noch nicht 12 Semester studiert hat. Eine andere Möglichkeit im Studium etwas Geld zu verdienen sind Hiwi-Jobs. Bei BWL dürfte er da aber eher schlechte Karten haben, im Gegensatz zu z.B. Mathematik.

[QUOTE][i]Original geschrieben von surveyor [/i]
[B]
Vor dem Problem stehe ich auch. Ich war nur so blöd und habe mein Erststudium abgeschlossen. Hat da jemand Ahnung, wie man um die teuren Versicherungen (Kranken-, Arbeitslosen-, Renten- und Pflegeversicherung) irgendwie drumrumkommt, wenn man sich nicht mehr familienversichern kann?
[/B][/QUOTE]
Es gibt eine Menge Leute, die würden sich freuen wenn sie es geschafft hätten ihr Erststudium abzuschließen...
Aber Hand aufs Herz, Renten- und Arbeitslosenversicherung brauchst Du als Student überhaupt nicht (es sei denn Du arbeitest nebenher deutlich über der Geringfügigkeitsgrenze). Bei der Krankenversicherung gibts einen Studententarif von rund 55(?) Euro, wenn ich richtig informiert bin allerdings nur wenn Du noch nicht älter als 31 Jahre bist. Letztere Begrenzung ist übrigens eine ziemliche Keule, sogenannten ewigen Studenten Beine zu machen. Pflegeversicherung dürfte sich monatlich im einstelligen €-Bereich abspielen, die macht das Kraut dann wirklich nicht mehr fett.

Na jedenfalls allen viel Erfolg beim studilieren...
Stone
surveyor@Stonehenge: Danke. Kranken- und Pflegeversicherung biete die Taunus BKK zum Studententarif für 50 € an. Wenn ich den Typen vom Arbeitsamt richtig verstanden habe, brauche ich die anderen Versicherungen aber doch. Na ich werde mich auf jeden Fall weiter erkundigen.

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