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  Forum: DIES und DAS
    Thema: Kein Geld ohne Studium ?
AzaJau, der Gedanke geht mir langsam immer öfter im Kopf herum...
In der heutigen Zeit ist doch ein Studium /Dualstudium von nöten, um später gutes Geld zu verdienen, oder vertu ich mich ?
[gutes Geld entstpricht 2500 netto aufwärts]

Allerdings stört es mich, dass ein normales Studium 5-7 Jahre dauert, ich also bis ende 20 so gut wie nix verdiene (es sei denn, man macht ein dual-studium)

wie denkt ihr darüber ?
habt ihr besondere Tips o.ä. ?

grüßeee
Tsafriedähhh. bafög??
330 euro, zumindest bei meinem bruder:rolleyes:
ange gardienHm, also 2500 € netto entspricht einem Bruttogehalt von ca. 4000 € ( das waren mal 8000 DM... ). Als Anfangsgehalt ist das schon ne Menge Holz.
Natürlich kann man als Studienabgänger da drüber kommen ( hängt auch sehr davon ab was man studiert hat und in welcher Branche man dann arbeitet ) wenn man Glück hat.
Aber ich kenne auch viele Studienabgänger die krebsen ( trotz sehr guter Abschlüsse ) als Praktikanten oder Trainees schon seit Jahren knapp über Hartz IV Niveau rum.... ein Studium ist heute keine Garantie mehr für ein hohes Gehalt. Und man darf nicht den Fehler machen und die Einstiegsgehälter heute mit denen von vor ein paar Jahren vergleichen - da hat sich seither einiges geändert ( zum Nachteil der Arbeitnehmer ).

Im technischen Bereich kann man auch ohne Studium sehr gut verdienen. Kommt aber wie gesagt auf die Firma und die Branche an. Man muss nur mal die Tarifverträge aus der Metall- u. chemischen Industrie z. B. mit der Textilbranche vergleichen .
Da sind die Gehaltsunterschiede für ein und denselben Lehrberuf teilweise gigantisch.

Früher waren gute Zeugnisse und ein gutes Studium mal so etwas wie eine sichere Jobgarantie. Die Zeiten sind leider vorbei.

Und selbst wenn man in der Größenordnung was kriegt sollte man sich schon darüber klar sein das Jahresgehälter > 50.000 € in der Regel mit einem 12 Stunden-Arbeitstag und dem ersten Magengeschwür ab Mitte 30 verbunden sind...
Montrose[QUOTE]In der heutigen Zeit ist doch ein Studium /Dualstudium von nöten, um später gutes Geld zu verdienen, oder vertu ich mich ?
[gutes Geld entstpricht 2500 netto aufwärts][/QUOTE]

Nein, da bist Du falsch informiert. Soviel verdient nicht mal ein (lediger) Krankenhausarzt.

Die Studierten sind in der Regel oft ärmer als die anderen, weil sie erst später anfangen zu arbeiten respektive Geld verdienen, für's Studium sogar manchmal Schulden machen, spät sich kapital wie Aktien aufbauen können usw.

Wenn ein Studierter anfängt zu arbeiten und dabei bei Null startet, hat der sofort Beruftstätige oft bereits Haus (auch wenn noch eine Hypotheke drauf ist), Auto, Famlie usw.

Vom Studieren aus materiellen Gründen würde ich dringend abraten. Man studiert aus einer Art "Berufung" oder "Selbsverwirklichung" heraus, weil einem irgendein Thema wichtig ist oder interessiert.

Und dafür bezahlt man. Aber man verdient nicht dabei.

Wenn Du viel Geld verdienen willst, mach Dich mit einer guten Idee selbständig. Dort liegt der Kies.

[QUOTE]Allerdings stört es mich, dass ein normales Studium 5-7 Jahre dauert[/QUOTE]Laß es bleiben. Du hast nicht die Einstellung zum Studieren.
AzaIch streb ein Dualstudium an, dass ist für mich das einzig sinnvolle.

Den Einwurf mit der Berufung halt ich allerdings für blödsinning...
Nur weil ich später mehr Geld verdienen möchte, heisst das noch lange nicht, dass ich nicht die Einstellung dazu habe O_o

Beispiel:

Gehalt beim Bund netto, mit studium: (ca. 28 jahre) 3000 netto
GEhalt beim Bund nett, ohne Studium (ca. 28 jahre) 2000 euro

beides ca. Angaben..

Ich hab mich mit ner Menge Leuten unterhalten (studierte, wie auch ARbeiter) und beide raten mir zu nem STudium.
*hm*
Aber es soll jetzt keine Diskussion auf persönlicher Ebene werden^^

edit: Ich weiss, dass man Bund-verdienst nicht mit zivilem Verdienst gleichsetzen kann, aber die UNterschiede sind doch beachtlich... Ansonsten vergleiche Man kfz-Meister mit automobil-ingenieur

edit 2: Selbstständig machen wär klasse, aber nur als 2tes Standbein... Hab leider zuviele Leute auf die Nase fallen gesehen :-/
Goat93beachte dabei aber noch die Studiengebühren die irgendwann
dann doch mal eingeführt werden.

Insgesamt sind das ca. 20-30.000 € zusätzlich, die du
aufbringen mußt oder per Kredit aufnehmen mußt.
Montrose[QUOTE]Gehalt beim Bund netto, mit studium: (ca. 28 jahre) 3000 netto[/QUOTE]

Also mit BAT-Tarifen kommst Du nie und nimmer auf 3000 netto. Das kann so nicht stimmen.

Vielleicht als Beamter (A13 aufwärts), denn da sind die Abzüge gering. Wenn Du also studieren und Kohle machen willst bei wenig Arbeit, ist der Lehrerberuf sehr empfehlenswert !

Jura ist auch gut, BWL sowieso. Die ganzen Verwaltungsberufe sind gut bezahlt, aber damit mußt Du nicht zum Bund, sondern in die Industrie. Als Jurist Richter werden (sehr hohe Bezahlung !!!) schaffen nur die wenigsten. Man muß da auch ein bißchen realistisch bleiben, daß man unter Umständen nicht zu den Besten gehört.

[QUOTE]Insgesamt sind das ca. 20-30.000 € zusätzlich, die du
aufbringen mußt oder per Kredit aufnehmen mußt.[/QUOTE]Das ist pillepalle. Wenn Du einen guten Job hast, ist das nach drei/vier Jahren abbezahlt.

Übrigens auch ein Grund, warum ich für Studiengebühren bin. Es würde die Ausstattung und die Autonomie der Universitäten verbessern, Arbeitsplätze an der Uni schaffen, und sagen wir mal 10.000 Euro für ein Studium wäre wirklich nicht der Rede wert. Das ist billiger als ein neuer Golf .... und mal ehrlich, Ihr fahrt doch alle Auto. Wie kann es sein, daß Autos was kosten, aber Ausbildung nichts. Ist denn ein Auto mehr wert?
Azadie rede ist von 500 € pro semester .
afaik
Feste Beträge gibt es ja nicht

und 1000 euro im Jahr kann jeder student bezahlen, ohne Probleme...
besonders in den Semesterferien =)

edit: mir ist klar, dass ich nicht direkt 3000000 euro verdiene, aberich möchte mir "nach oben hin" alle Wege offen halten...
Beförderungen kommen ja auchmit dem Alter, und ohne Studium ist dann ja irgendwann schlus :p
Goat93[QUOTE]Das ist pillepalle. Wenn Du einen guten Job hast, ist das nach drei/vier Jahren abbezahlt.[/QUOTE]

:eek:

das ich nicht lache -,-
Durch das Massive Überangebot müßen viele sogar noch eine
längere Arbeitlosigkeit mit einplanen...
Schau dir mal an, wieviele Lehrer, Mediziner oder Jurastudenten
stempel gehen -,-

[QUOTE] und mal ehrlich, Ihr fahrt doch alle Auto. Wie kann es sein, daß Autos was kosten, aber Ausbildung nichts. Ist denn ein Auto mehr wert?[/QUOTE]

Du hast Vorstellungen vom Studium...
Die meisten bekommen den Wagen, wenn sie einen fahren
durch Nebenjobverdienste oder von Mami und Papi, die sich
das Geld aus den Rippen leiern müßen...

Und wer hat schon einen NEUEN Golf?
Montrose[QUOTE]Beförderungen kommen ja auchmit dem Alter, und ohne Studium ist dann ja irgendwann schlus[/QUOTE]

Das ist richtig!

[QUOTE]Schau dir mal an, wieviele Lehrer, Mediziner oder Jurastudenten
stempel gehen -,-[/QUOTE]Ich kenne keinen einzigen.

[QUOTE] wenn sie einen fahren
durch Nebenjobverdienste oder von Mami und Papi, die sich
das Geld aus den Rippen leiern müßen...[/QUOTE]Das ist halt der Preis für den Aufstieg in eine höhere soziale Klasse. Papa war noch Monteur und Mama Hausfrau oder Putzfrau.... und auf einmal ist das Töchterchen oder der Sohn Arzt oder Rechtsanwalt oder Professor und geht abends in die Oper.

Solche Wechsel der sozialen Schicht sind noch niemals vom Himmel gefallen. Alles hat seinen Preis.
ange gardien[QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i]

edit: Ich weiss, dass man Bund-verdienst nicht mit zivilem Verdienst gleichsetzen kann, aber die UNterschiede sind doch beachtlich[/QUOTE]

Der Sold eines Soldaten beinhaltet das Risiko in einem Kampfeinsatz getötet oder verkrüppelt zu werden, in Gefangenschaft zu geraten und ( vielleicht ) irgendwann mit einem Dachschaden wieder heim zu kommen usw.

Von häufigen Standortwechseln und damit verbundenen Umzügen einmal abgesehen ( geht mit der Zeit auch ins Geld ).

Die BW ist eine Möglichkeit zu studieren und dabei noch Geld zu verdienen. Ich möchte aber bei keinem, der sich für diesen Schritt entscheidet, auch nur einen Augenblick der Zögerns sehen, wenn es heisst morgen geht es nach Afghanistan, in den Sudan oder sonstwohin auf der Welt.

Die Bundeswehr wird momentan zu einer Interventionsarmee umstrukturiert und erlebt damit den größten Umbruch in ihrer Geschichte.
Vor 20 Jahren konnte man noch relativ fest damit rechnen als Berufs- oder Zeitsoldat irgendwann unversehrt seine Pension zu erleben.
Das ist jetzt vorbei.
Es mag durchaus Gründe geben sich für diesen Beruf zu entscheiden.
"Geld verdienen" ist sicher der schlechteste davon...
Goat93[QUOTE]Schau dir mal an, wieviele Lehrer, Mediziner oder Jurastudenten
stempel gehen -,-
--------------------------------------------------------------------------------

Ich kenne keinen einzigen.
[/QUOTE]

kenne persönlich 4

[QUOTE]Das ist halt der Preis für den Aufstieg in eine höhere soziale Klasse. Papa war noch Monteur und Mama Hausfrau oder Putzfrau.... und auf einmal ist das Töchterchen oder der Sohn Arzt oder Rechtsanwalt oder Professor und geht abends in die Oper.

Solche Wechsel der sozialen Schicht sind noch niemals vom Himmel gefallen. Alles hat seinen Preis..[/QUOTE]

Darum geht es nicht, sondern um die Vorstellung, das jeder
Student nur im geld schwimmt -,-
Azaanne gardien:

Zum Glück ist das was du sagst, nur teilweise richtig ;)
Bis zum Jahre 2007 gibt es in der BW nur noch zivile Berufe zu erlernen...
D.h. für den Kampfeinsatz ungeeignete Menschen..

Und nein, die Gefahrenzulage ist nicht drin, die beläuft sich auf lockere 100€ Netto pro tag *g*

Allerdings glaube ich, dass das BW Studium äußerst hart ist, bei 40% Durchfallquote
Goat93[QUOTE]Allerdings glaube ich, dass das BW Studium äußerst hart ist, bei 40% Durchfallquote[/QUOTE]

Nö, andere Studienbereiche haben weit Höhere
Durchfallquote.

Maschinenbau bis zu 60%
AzaNaja, ich versuche nur für mich festzulegen, was hart ist..
60% ist allerdings pervers^^

Da ich mich aber nicht zur Elite zähle, und lediglich ein mittleres 2er abi (oder schlechter) schaffe, werd ich mich an solche Studiengänge garnicht erst heranwagen^^
Zombie[QUOTE]Jura ist auch gut, BWL sowieso. Die ganzen Verwaltungsberufe sind gut bezahlt, aber damit mußt Du nicht zum Bund, sondern in die Industrie. [/QUOTE]

Wie bitte, BWL ist gut? Also Monti, da hast du dich aber mal wirklich vertan. Klar, wenn du einen Job hast, wirst du gut bezahlt, aber das ist ja der Haken, man kriegt keinen Job.
Jeder D*** will BWL studieren, weil man da angeblich gute Chancen hat. Die realität sieht aber anders aus. Es gibt einfach zuviele davon.

[QUOTE]Naja, ich versuche nur für mich festzulegen, was hart ist..
60% ist allerdings pervers^^

Da ich mich aber nicht zur Elite zähle, und lediglich ein mittleres 2er abi (oder schlechter) schaffe, werd ich mich an solche Studiengänge garnicht erst heranwagen^^ [/QUOTE]

Mit der Einstellung kommst du sowieso nicht weit. Ich kann dir sagen warum die Durchfallquoten in Technischen Studiengängen so hoch sind. Weil so viele damit anfangen, die vom Gymi mit Leistungskurs Englisch und BK (o.ä. will hier aber niemandem auf die Füsse treten!) kommen. Kein wunder fallen die durch.
Und dein Abi-Schnitt hat in der Hinsicht nicht viel zu sagen. Ich hab mein Abi mit 2,3 oder 2,6 abgeschlossen, weiss nicht mehr genau, und bin gerade kurz vor meiner Diplomarbeit (Elektrotechnik / Informationstechnik)
Was zählt ist die Einstellung.
Und was noch viel wichtiger ist, Interesse am Studiengang.
AzaVielleicht hätte ich erwähnen sollen, dass meine LKs Pädagogik und Deutsch sind!!
Ein Technisches Fach zu studieren liegt mir deshalb fern :rolleyes:
Auch so entstehen Missverständnisse ;)
ZombieWar ja auch kein Angriff, es ist halt leider realität... Interesse für den Studiengang das ist aber in jeder Fachrichtung nötig, und wahrscheinlich auch am wichtigsten
Azajaa schon klar das Interese vorhanden sein muss.. sonst brauch ich ja garnicht erst anfangen ;)
Nur langsam steh ich wie der "ochs vorm berg"
Ich mach mich imo über Dual-studiums-gänge schlau, und ein Großteil der Firmen setzt ein 2.0 Abi oder besser vorraus O_o *angst*
Goat93Nur zur Info:

Lehrerstudiengänge und Pädagogiggänge führen sehr
oft auch in die Arbeitslosigkeit
Azaschon klar, wenns nich so wäre würd ichs ja studieren.
meine auflistung der lks diente nur dazu auszudrücken, dass ich keinen plan von naturwissenschaften habe, und mein tätigkeitenfeld dadurch sehr eingeschränkt wird.
oskadisWie wäre es mit etwas im kaufmännischen Bereich? Dann hast du erstmal was gemacht und kannst dich währenddessen weiter umsehen.

Als ich mein Abi in der Tasche hatte saß ich auch so wie du wie "Ochs vorm Berg". Hätte ich damals was handfestes gelernt anstelle gleich irgendwie zur Uni zu gehen wäre mein Leben etwas weniger chaotisch geworden ;)
Azajo hab mir gedanken über den Industriekaufmann gemacht... mit anschliessendem/parallelem Studium zum Dipl.
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i]
[B]jo hab mir gedanken über den Industriekaufmann gemacht... mit anschliessendem/parallelem Studium zum Dipl. [/B][/QUOTE]

Dann mach Dir schon mal Gedaknen über das Phänomen der überqualifizierten Mc Donalds Mitarbeiter...!
Du wärest erstaunt, wie viele Industriekaufleute, Bankkaufleute und BWLer heute Taxi fahren, bei Mc Donalds oder in der "Sicherheitsbranche" arbeiten, oder bestenfalls als Subunternehmer Versicherungen verscherbeln...!
oskadisSeneca, mach ihn doch nicht von vornherein fertig ... Heute sind doch alle Sparten von der Arbeitslosigkeit betroffen. Es kommt doch darauf an was man aus dem Studium/Ausbildung macht und was für Zusatzqualifikationen man noch hat ...

Es ist schwer heute. Aber du hast Recht - man sollte sich vorher gründlich informieren.
SenecaGerade hab ich wieder so eine Geschichte erfahren....!

Eine der Damen die hier im Hotel nachts den Abwasch machen, ist eigentlich gelernte Schneiderin...!
Goat93Ich frage mich aber jetzt Ernsthaft, wie Montrose diese
Vorurteile und den Irrglauben eines sofortigen Jobs herhat :eek:

Er ist ja mit dem Denken nicht allein, sowas begegne ich immer wieder :(
Aza*grübel*

Ich werd ne Ausbildung beim Bund machen und dann ganz reich
danach mach ich mich selbstständig 0)
Montrose[QUOTE]Ich frage mich aber jetzt Ernsthaft, wie Montrose diese
Vorurteile und den Irrglauben eines sofortigen Jobs herhat [/QUOTE]

Das ist kein Vorurteil, sondern einfach das, was ich hier im Umfeld erlebe.

Einer ist Lehrer, einer macht sich als Anwalt selbständig, einer hat eine Firma und macht irgendwelche Auswertungen, Mediziner sind ohnehin alle untergekommen in meinem Bekanntenkreis. Einer gutbezahlter Physiker in einem Institut. Ein BWLer erst als Trainee und jetzt Management.


Sorry sorry sorry, aber es ist nun mal so, daß in meinem Umfeld alle was bekommen haben. Auch Germanisten. Gut, bei Orchideenfächer wie Indologie oder Philosophie ist das vielleicht etwas schwieriger.

Möglicherweise ist die Situation in Süddeutschland besser als wo Ihr herkommt.

Vielleicht sind da ja auch bestimmte Irrtümer, zum Beispiel "sofort" einen Job. Das ist Quatsch, weil man sich nach dem Studium erst mal orientieren sollte, welche Spezialisierung im jeweiligen Fach einem Spaß macht, mit welchen Arbeitgebern man gut auskommt usw. Wieso "sofort"? Ihr solltet wirklich ein bißchen weniger an die Kohle als an Inhalte denken. Das zahlt sich in jeder Hinsicht ...langfristig auch im Geldbeutel.... aus.

Und ein zweiter Irrtum ist, daß die Herren und Damen Studierten gleich mit völlig idiotischen Gehaltsforderungen und natürlich ganz weit oben gleich als Chef anfangen wollen. Das klappt selbstverständlich nicht, denn nach dem Studium ist man Berufsanfänger.
Wenn man das zunächst mal akzeptiert, lassen sich die "hochgestochenen" Ziele durchaus erreichen. Man braucht halt etwas Geduld und Eigeninitiative, bis man sich einen Namen gemacht hat.



Aber von Vorurteilen und Irrglauben kann nicht die Rede sein. Dieses Lamentieren, daß man als Akademiker keinen Job bekommt, ist quatsch.

[QUOTE]Dann mach Dir schon mal Gedaknen über das Phänomen der überqualifizierten Mc Donalds Mitarbeiter...!
Du wärest erstaunt, wie viele Industriekaufleute, Bankkaufleute und BWLer heute Taxi fahren, bei Mc Donalds oder in der "Sicherheitsbranche" arbeiten, oder bestenfalls als Subunternehmer Versicherungen verscherbeln...![/QUOTE]Das sind so die Sprüche, die ich hier von Arbeitern, Punks und Asozialen höre: guck mal, der hat studiert und ist genauso scheiße dran wie wir, die wir nix gemacht haben.

Meine Antwort: das hättet ihr wohl gerne! :D

Aber ein bißchen Gerechtigkeit im Sinne Leistungsgesellschaft gibt es in Deutschland schon noch. ;)
Goat93Das mag dann eventuell wirklich daran liegen, das in deinem
Umfeld die Arbeistmarktlage besser aussieht.

Es bekommen die meisten, sagen wir mal 70%, auch
Arbeit, aber die anderen 30% stehen trotzdem beim
Arbeitsamt zum Stempeln.

Und gerade Gänge wie Pädagoge oder BWL haben sehr
hohe Arbeitslosenquoten...
SenecaMeine Beispiele stammen ebebfalls aus meinen Beobachtungen....nur das es sich hier um den raum Süd- Nordhessen handelt...wir haben hier Arbeitslose aus allen Fach- und Berufsbereichen...!

Wie gesagt... die meisten BWLer kenne ich noch aus der Zeit beim Sicherheitsdienst....einige ehem. Handwerksmeister , und sogar zwei dipl. Soziologe arbeiten derzeit mit mir hier im Hotelfach...!

Ich kenne auch eine handvoll arbeitsloser Ingenieure, Industriekaufleute und IT-Fachleute, die noch nicht über 40 sind...!

Wenn man hier (Kassel) einen einfachen Verkäufer trifft, der früher im mittleren Management einer Bankfiliale war, ist das auch keine Seltenheit.

Auf der anderen Seite kenne ich einige Leute, die auch ohne hochqualifizierte Ausbildung sehr viel Kohle machen....einfach mit Talent... im Bereich Kunst...!

Nur mal nebenbei:

Ich kenne die Berufsrealität einer Ingenieurs in der freien Wirtschaft sehr gut...meine Familie beschäftig deutschlandweit ein halbes dutzend...

Das Große Geld ist selbst mit eine Abschluss als Maschbau Ing. nicht mehr zu holen... auser man schafft es zu BMW, DaimlerChrysler, VW oder KMW, denn ein "einfacher" Schweissfachmann in einer Firma für Spezielkühler verdient genausoviel wie ein Ingenieur ausserhalb der grossen Firmen.... und das im Schnitt nun mal 8 jahre früher...!
Zudem findet man bei den genannten Firmen immer häufiger Ingenieure aus dem europäischen Ausland.

Man muss hierbei nämlich mal bedenken...dass es auch "Hochqualifikation" ausserhalb einer Uni gibt...!

Wenn man heutzutage als geprüfter Schweisser nach Norwegen fährt, kann es passieren, das die eine nicht mehr weglassen wollen *g*
DaimoniaIch weiß ja noch nicht mal,ob ich mein Studium überhaupt schaffen werde:D ...
Und mit Geld verdienen,das is ne gute Frage...Werd wohl in einer drittklassigen Anwaltskanzlei absumpfen(falls ich überhaupt nen Job bekomme) und grad mal knapp überleben können,denn Jura oder BWL sind in KEINSTER WEISE ein Garantieschein für einen gesicherten,guten Verdienst später...
Man beachte auch das äußerst große Konkurrenzverhalten bei gerade diesen Studiengängen.:mad:

Allerdings hat man heutzutage bei egal welchem Studiengang
nie sichere Zukunftsperspektiven...
Alles übrigens nur meine persönlichen Ansichten,die ich hier genannt habe,keine Pauschalisierungen.
AzaAza bekam die Erleuchtung ;p

Ich werd ne Ausbildung (falls dual nicht klappt) machen (verwaltungswirt o.ä.) und nach der Ausbildung nen Abendstudium machen *tada* Viel arbeit, aber man ist auf der sicheren Seite, hat berufserfahrung und später ein Diplom *juhu*
SenecaWas ich mit meinen Beispielen eigentlich sagen wollte:

Es macht keineswegs Sinn, nur deshalb zu studieren, weil man sich davon einen Besseren Vernduienst erhofft...den kann man in allen Berufsberichen erlagen...es bedarf nur genügender Motivation...und...man muss auch für dem Beruf "geschaffen" sein...!

Manche Leute werden nämlich hinter ihrem Schreibtisch wirklich depressiv, weil sie für eine Bürojob nicht die nötige Mentalität haben....!

Oder wie sagte mal ein mir bekannter Zahnarzt und Jagdgenosse:

"Ich bin eigentlich nur Zahnarzt geworden, weil ich gerne bastle, und was mit Mezidin machen wollte, reich wird man davon heute nicht mehr....!"

Natürlich ist eine vernünftiger Qualifikation wichtig, man sollte dabei nur nicht immer auf ein klassiches Studium schielen....denn dort drängt sich derzeit alles zusammen....!

Wichtiger ist, das man einen Beruf lernt, für dem man ein echtes Interesse hegt, dann kan man darin auch gut sein, zum Erfolg ist es dann nicht mehr weit.
SchwarzePest[QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i]
[B]Aza bekam die Erleuchtung ;p

[/B][/QUOTE]

Das glaub ich weniger...

Wenn du viel Geld verdienen willst bedeutet das viel Arbeit.
Minimum 50 Stunden in der Woche. Egal ob Dipl., Doc. Dann noch ca. 10 Stunden für den Weg zur Arbeit und zurück. Dann noch Essen, Schlafen und sonstiges. Bleiben vielleicht 20 Stunden Freizeit in der Woche. Wenn du eine Arbeit hast die dir nicht liegt, werden dich die paar 100 Euro auch nicht zu einem zufriedenen Menschen machen.

Außerdem wenn du viel Verdienst bedeutet es auch mehr Kosten für dich:
- Du hast keine Zeit Angebote zu vergleichen.
- Auf bestimmte Kleidung wird geachtet ( Anzug => Reinigung)

Warum willst du Überhaupt zu den Spitzenverdiener gehöhren?
AzaWas heisst Spitzenverdiener O_o ??
Ich bin nicht so geldgeil, wie es ewt. auf den ersten Blick scheint.
Ich möchte mir nur nicht in der Jugend den Weg für später verbauen! Das heisst, ich möchte mir den Weg nach oben hin offenhalten und das halte ich persönlich für sehr vernünftig.

An meinem Vater z.b. seh ich, dass er mit nicht einmal 50 Jahren das Ende seiner beruflichen Karriere erreicht hat, er hat kein Studium/Abitur und ist nun an der letzten Stufe des mittleren Dienstes (Beamter) angelangt.

Versteht mich nicht falsch, ich möchte niemanden aufgrund seiner vermeintlich (!) geringeren Bildung diskriminieren, es gibt genug Leute die kein Abi haben und auch nicht Studiert haben und trotzdem ein imens großes Wissen besitzen.

Was ich damit sagen möchte, ein höchst möglicher Ausbildungs/Bildungsstand kann nicht schaden. Was ich einmal mein Wissen nenne, kann mir niemand mehr nehmen und das ist schon ne ganze Menge wert *find*

btw.: Zu den Spitzenverdienern werde ich vermutlich nie zählen, ich bin bescheiden ;)

edit: Zur Kleidung... Mitlerweile werden in fast allen Berufen bestimmte Kleidungsstile verlangt.
1. sind Anzüge (das worauf du wohl anspielst) keineswegs teuer
und
2. heisst Anzug nicht = viel Geld =)
SchwarzePest[QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i]
[B]Was heisst Spitzenverdiener O_o ??
Ich bin nicht so geldgeil, wie es ewt. auf den ersten Blick scheint.
[/B][/QUOTE]

Ich geh mal nicht davon aus, das du zum Ende deines Studiums schon eingeplant hast, das du Veheiratet bist und drei Kinder ernähren must.
Wenn man als Berufsanfänger ( Lohnsteuerklasse I ) mit Gehaltvorstellungen von 5000 Euro Brutto ( 2542 Euro Netto) im Monat um die Ecke kommt, frag ich mich schon ob das an einem gesunden Selbstbewußsein liegt oder andere Gründe hat.

Und wenn du meinst das Anzüge nicht teuer wären, mach doch einfach einen kleinen Test. Kauf die vier Stück, trage sie TÄGLICH und bring zwei davon jede Woche zur Reinigung.
vleermuisdas ich nicht lache!!!!!!
1) zum studieren braucht man geld, von 300€ bafög kann man grade so leben, wenn man gezwungener maßen nicht mehr zu hause lebt. wenn man nicht viel ausgibt und sich bücher bitte nicht kauft sondern immer brav zur bücherrei rennt und hofft das das buch da ist und man die maximale zeit ausnutzen kann (hier 3 monate wenn kein andere das buch will, was so gut wie nie vorkommt). aber wie 500€pro semester ansparen? das wären 84€ pro monat... hier kostet ein zimmer in der stuwo 150€ (und das ist ganz schön günstig). dann hat man noch 66€ dann gehen wir mal davon aus das man, wie so viele im laufe ihres studiums, 25 o. älter sind, dann hat man noch mal weniger rund 50€ weniger...hm...aber ich glaub das gibts dann wieder vom bafögamt oberndrauf, also bleibts bei 66 €.. erzählst du mir mal bitte wie man da von leben soll????

und jetzt komme mir bitte keiner damit das man ja arbeiten kann: klar, dann verlängert sich in fast allen fällen das studium, oder man bringt nicht die leistungen die man bringen kann wenn man sch nur auf das studium konzentriert. in beiden fällen darf man sich beim zukünftigen arbeitgeber rechtfertigen.
und semesterferien? hmm... ich glaub es gibt viele die keine ahnung haben das es semesterferien im eigentlichen sinn kaum noch gibt (kenne kaum noch leute die klassiche semesterferien haben). es heist nicht ohne grund "vorlesungsfreie zeit" denn in dieser zeit werden die klausuren geschrieben. da ist nix mit arbeiten!

2) ich kenne mehrere landkreise in den eine sogennant "arztspeere" herscht. heißt im endefeckt das sich keine ärzte mehr ansiedeln dürfen.
und wenn ich mir angucke wire viele lehrerstellen z.b in meckpom abgebaut werden sollen, wird mir schlecht!
und wer sich mal die tollen arbeitslosenkarten in farbabstuffungen von grün bis rot anguckt. weis das es im süden nicht so schlimm ist mit der arbeitslosigkeit (ausnahmen bestätigen die regel)
auch ich kenne viele studierte die keine arbeit haben. bzw die von einem praktikumsplatz zum anderen wandern immer mit der hoffnung eingestellt zu werden, und immer vergebends....

3) auf jedenfall kann man überqualifiziert sein! mein dad ist DAS beispiel. war beim bund fluggerätmechanikermeister, musste dann aber gehen, hat seinen techniker in einer glanzzeit und glanzleistung gemacht. aber er hat nirgends einen job bekommen. begründung: sie bleiben nur solange bis sie etwas besseres haben. nach jahren arbetislosigkeit hat er über einen bekannten einen stelle als dreher (!) bekommen. aber immer wenns mau steht wir ihm gekündigt, weil er "zu teuer ist".... toll!
gottsei dank wird er immer wieder eingestellt sobalds wieder besser aussieht.....

4) in der firma in der ich gearbeitet habe gabs ingenieure mit 30jahren die weniger geld verdienten als bürokauffrauen im alter von 30. (klar das relativiert sich irgendwann wieder)...
und wärend die bürokauffrau im schnitt 5jahre mehr in die rentenkasse eingezahlt hat muss der ing das nachholen.

5) aufstiegsmöglichkeiten? nun das hängt doch immer von dem beruf ab. es gibt jobs (auch akademische) bei denen die einzige aufstiegsmöglichkeit ist, sich selbstständig zu machen. und andere, da gehts halt viele stuffe hoch.
aber mal ganz ehrlich. irgendwann ist die grenze des aufstiegs erreicht. sieh dir doch mal die lehrer an.. zugegeben, ich kenne mich da nicht soo gut aus. aber im endefekt gibts da den "normalen" lehrer, den konrektor, die direktor, den studienrat und den dezernenten. und jetzt überleg mal bitte wie viele lehrer du kennen gelernt hast und wieviele davon die möglichkeit haben mehr als "normaler" lehrer zu werden.
und mit 50 ist in fast jedem job schicht mit aufstieg. und wenn nicht, nun ich würde behaupten, dann gibts entweder gaaaanz viele niedriege stufen oder es dauert einfach sehr lange bis man die nächste stuffe erreichen kann.
Zombie[QUOTE]und jetzt komme mir bitte keiner damit das man ja arbeiten kann: klar, dann verlängert sich in fast allen fällen das studium, oder man bringt nicht die leistungen die man bringen kann wenn man sch nur auf das studium konzentriert. in beiden fällen darf man sich beim zukünftigen arbeitgeber rechtfertigen.
und semesterferien? hmm... ich glaub es gibt viele die keine ahnung haben das es semesterferien im eigentlichen sinn kaum noch gibt (kenne kaum noch leute die klassiche semesterferien haben). es heist nicht ohne grund "vorlesungsfreie zeit" denn in dieser zeit werden die klausuren geschrieben. da ist nix mit arbeiten!
[/QUOTE]

Also ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen (ich sitze gerade in der Arbeit). Ich arbeite neben meinem Studium auch auf 400€ Basis und hab keine Probleme damit. Im Gegenteil, meine Noten haben sich gebessert, weil ich das Glück hatte einen Job in meinem Fachgebiet zu finden. Und mein Studium schliesse ich auch in der Regelstudienzeit ab.
Ich bin aber sicher dass es an den Unis auch Jobs als Hiwi (z.B. in Rechenzentren oder als Gehilfe der Profs) gibt, wo man neben der Arbeit auch gleich Praktische Erfahrung sammelt.
Und dass die Klausuren in den Semesterferien geschrieben werden ist auch nur an den Unis der Fall. An den FHs (zumindest in Baden - Württemberg) werden die Klausuren am Ende des Semesters geschrieben. Dafür sind unsere Semesterferien wesentlich kürzer.

Das man nach einem Studium überqualifiziert sein kann, ist allerdings leider möglich, da hast du recht.
vleermuishmm...
ich kenne keinen der nen job in seiner richtung bekommen hat. von daher beneid ich dich um deine glück und deine leistungen.

und alle die ich kenne und neben dem studium arbeiten sind halt am schimpfen das sie keinerlei freizeit mehr haben (vielleicht find ichs grad nur so extrem weil die klausurenphase ist/kommt)
ich habe versucht einen vernünftigen job zu bekommen. aber ich habe festgestellt das da einfach das studium drunter leiden würde. jetzt arbeite ich wieder da wo ich schon als schüler gearbeitet habe. da ich da die möglichkeit habe jederzeit abzusagen ohne das der job auf wackeligen beinen steht. dafür ist das geld was ich da verdiene auch eher ein taschengeld. aber als student muss man halt mal einfach etwas sparsammer leben und sich einschränken wenn die eltern einen nix geben können. :)
und darüber sollte man sich vor beginn eines studiums einfach mal klar sein, oder?
also ich studiere an einer fh, hier gibt es semesterferien im eigentlichen sinn, nur das hier die nachholklausuren gegen ende der semesterferien liegen. aber sicher haben fh-ftudenten mehr möglichkeiten einen job zu bekommen

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