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  Forum: DIES und DAS
    Thema: Es ist wieder soweit...Rentenkassen pleite
SenecaDie Rentenkassen haben im September erstmals seit 1985 nicht genügend eigene Mittel, um die laufenden Renten auszahlen zu können.
Wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf den Verband deutscher Rentenversicherungsträger berichtet, ist ein Zuschuss von Seiten des Bundes nötig, um den Verpflichtungen nachzukommen...!

Dies ist erst der Anfang, denn Rentenexperten errechneten, das ca. 540 Millionen Euro aus dem im Oktober Fälligen Bundesbeitrag vorab abgefordert werden müssen...!

Zudem werde die Wahrscheinlichkeit immer größer, dass die Kassen zum Jahresende einen Kredit beim Bund aufnehmen müssen.

Der Grund sind die unzureichenden Einnahmen als Folge der Arbeitsmarktlage, aussedem lägen die Schwankungsreserven schon jetzt mit nur noch 890 Millionen unter dem gesetzlichen Mindestwert von 3,2 Milliarden Euro...!

Aber die Rente ist sicher...!?
Tiberon... und den Sozialismus in seinem Lauf, ...

Ich würde mir wünschen, die Politik täte endlich mal Klartext reden und nicht irgendwelche Ausreden und Beschwichtigungen vorbringen.
Aber was kümmerts uns?
Die Rente ist sicher!
AscaronDas würde ich mir auch wünschen. Aber gerade jetzt? Vor der Wahl? Im Leben nicht!

Ich bin mal gespannt, wieviel ich dann mit 67 oder 70 Jahren ausgezahlt bekomme, wenn überhaupt noch etwas ausgezahlt werden kann.
Jedenfalls bin ich immer wieder froh, wenn ich sowas lese, daß ich zwei private Rentenversicherungen abgeschlossen habe.
Black Reaper[QUOTE][i]Original geschrieben von Ascaron [/i]
[B]Ich bin mal gespannt, wieviel ich dann mit 67 oder 70 Jahren ausgezahlt bekomme, wenn überhaupt noch etwas ausgezahlt werden kann.[/B][/QUOTE]

Das möchtest du wissen? Ich schon nicht mehr, wenn ich's mir recht überlege...

Aber vor der Wahl wird eh niemand Klartext reden und danach... *hust* auch nicht... abgesehen davon, dass mir das Ergebnis wohl nicht gefallen wird...

Nun ja, rufen wir doch die Anarchie aus... Wenn selbst die Rentenkassen gesetzliche Bestimmungen verletzen... So langsam versteh ich ja manchen Bürger, der sein bisschen erspartes auf irgendwelche Konten in der Schweiz bringt... :rolleyes:

Ich frage mich, ob eigentlich erst die Rentner mangels Rentenauszahlung auf der Straße stehen müssen, damit sich mal was bewegt... Anscheinend schon... Leider...
Gr. Gaulichter@Ascaron
irgendwann sind wir soweit, dass jeder einzahlt und niemand etwas herauskriegt - auch die rentner nicht. vielleicht wirst du als rentner auch einzahlen...

spätestens dann muss das dingens abgeschafft werden.

gg.grüße
NnordyJaja, die Ära Kohl und ihre Versprechen... Ich erinnere mich da noch sehr genau dran...
Wenn ich überlege, daß ich jetzt seit mehr als 10 Jahren schon in die Rentenkasse einzahle und meine Kohle nie mehr wiedersehe, dann frustriert das schon ein wenig. Bis ich mal in Rente gehe, gibts wahrscheinlich ohnehin eine Einheitsrente. Aber wenigstens haben wir genug Zeit, uns drauf vorzubereiten - sofern wir überhaupt so alt werden. Angesichts der derzeitigen Lage bzw. des Geschreis von Seiten der ARbeitgeber werden wir wohl ohnehin in zukünftig wieder alle 50-60 Wochenstunden arbeiten müssen - zum Lohn von 38,5 h, versteht sich. Damit wird dann auch die Lebenserwartung wieder sinken, sowie die Zahl der Betriebs- und Wegunfälle steigen, was sich ja ebenfalls positiv (im Sinne von: mehr Todesfälle) auf die Lebenserwartung auswirkt. Dann gibts weniger Rentner und alle sind glücklich.

Was mir allerdings sauer aufstößt, ist die Tatsache daß Leute wie mein Opa, die über 40 Jahre lang geknechtet haben, heute mit der Rente kaum noch überleben können, während ehemalige Minister bzw. Bundespolitiker in großen Villen leben. Ein normaler Arbeiter müßte für eine Rente wie sie ein Bundespolitiker nach 4 oder 8 Jahren bekommt 185 Jahre arbeiten, das sagt schon alles...
Black Reaper[QUOTE][i]Original geschrieben von Nnordy [/i]
[B]Was mir allerdings sauer aufstößt, ist die Tatsache daß Leute wie mein Opa, die über 40 Jahre lang geknechtet haben, heute mit der Rente kaum noch überleben können, während ehemalige Minister bzw. Bundespolitiker in großen Villen leben. Ein normaler Arbeiter müßte für eine Rente wie sie ein Bundespolitiker nach 4 oder 8 Jahren bekommt 185 Jahre arbeiten, das sagt schon alles... [/B][/QUOTE]

Richtig... Ich bin zwar der Meinung, dass Politiker durchaus besser bezahlt werden sollten, als der einfache Arbeiter, denn der muss nicht das halbe Jahr 16 Stunden pro Tag ackern... wohlgemerkt kommen dazu noch die "normalen" Arbeitstage im Wahlkreis... So siehts zumindest bei den Bundespolitikern aus... Wenn ich beispielsweise den Bundes-SPD-Kandidaten (D. Wiefelspütz) sehe aus meinem Wahlkreis... Der bekommt monatlich 7009 ? an Lohn und das sehe ich angesichts des Arbeitspensums nicht als zu viel an... Problematisch sehe ich aber die Renten... Denn wenn Herr Eichel mit 60 Jahren in Pension geht, bekäme er soweit ich weiß, ca. 10500 ? pro Monat... Und das halte ich als Rente wohlgemerkt deutlich überdimensioniert... Nur um Nnordy's Position mal mit konkreten Zahlen deutlich zu machen...

Die Entkopplung der Renten von den Gehältern ist wohl das größte Übel hier, welches die Politik unglaubwürdig macht... Aber da ist im Prinzip der Bock auch Gärtner...
Ascaron[QUOTE][i]Original geschrieben von Gr. Gaulichter [/i]
[B]@Ascaron
irgendwann sind wir soweit, dass jeder einzahlt und niemand etwas herauskriegt - auch die rentner nicht. vielleicht wirst du als rentner auch einzahlen...

spätestens dann muss das dingens abgeschafft werden.
[/B][/QUOTE]Ich denke oder besser: hoffe, daß es so sein wird, daß zumindest eine kleine Summe ausbezahlt wird.
roddy[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i]
[B]Der Grund sind die unzureichenden Einnahmen als Folge der Arbeitsmarktlage, ...[/B][/QUOTE]

Könnte man nicht auch sagen: "Der Grund ist, dass die durchschnittliche Lebenserwartung jedes Deutschen jedes Jahr steigt und die Deutschen zu wenig Kinder haben" ?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i][B]
Aber die Rente ist sicher...!? [/B][/QUOTE]

Wer hat das eigentlich zuletzt behauptet?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Nnordy [/i][B]
Angesichts der derzeitigen Lage bzw. des Geschreis von Seiten der ARbeitgeber werden wir wohl ohnehin in zukünftig wieder alle 50-60 Wochenstunden arbeiten müssen[/B][/QUOTE]

Halte ich für ziemlich übertrieben. Kennst du ein Land, in dem die Arbeitsbedingungen momentan besser sind als in Deutschland?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Nnordy [/i][B]
Ein normaler Arbeiter müßte für eine Rente wie sie ein Bundespolitiker nach 4 oder 8 Jahren bekommt 185 Jahre arbeiten, das sagt schon alles...[/B][/QUOTE]

Ich möchte jetzt nicht deinem Opa zu Nahe treten, ich kenne dort die genauen Umstände nicht. Ich habe nur die genauen Umstände im Tagesablauf eines MdB einmal auszugsweise mitbekommen. Dafür, dass MdBs eine 70-Stunden-Woche (eher tief- als hochgestapelt) haben, sie für ihren Job in Kauf nehmen müssen, in der Öffentlichkeit zu stehen (damit ein Haufen Anungsloser über sie abkotzen kann und das dann am besten noch in die AS-Medien druckt... Nicht beneidenswert) und noch dazu (zumindest die meisten von ihnen) mit ihrer Ausstrahlung und Intelligenz in der freien Wirtschaft ein Vielfaches verdienen könnten, sind sie unterbezahlt. Es ist mehr als gerechtfertigt, dass Herr Eichel sich eine zurückgezogene Villa leisten. Es wäre nicht zumutbar, dass er - als Dank dafür, dass er sich Jahrelang den Arsch für das Wohl des Volkes den Arsch aufgerissen hat - seinen Ruhestand inmitten von normalen Arbeitern die einfach nicht verstehen, was er für sie getan hat und ihm das Leben zur Hölle machen würden, verbringen muss. Es geht mir hierbei nicht um politische Inhalte, den Namen Eichel kannst du wegen mir beliebig gegen den eines anderen MdB ersetzen.

Ich hoffe nur, dass keiner von euch an das Märchen vom bösen Politiker, der nur für den eigenen Vorteil in die ach so gut bezahlte Politik geht. Im Bundestag sitzt man nicht aus Geldgründen, sondern weil man für die Menschen etwas zum Positiven verändern will und dabei eigene Belange zurücksteckt.

Ob dein Opa nicht die Möglichkeiten oder nicht den Willen dazu hatte, es auch so zu machen, weiss ich nicht. Es ändert nichts daran, dass er wohl wie du sagst, nicht allzu gut dasteht, das möchte ich auch gar nicht beschönigen. Mich kotzt nur dieser Vergleich mit den ach so egoistischen Politikern an.
Black Reaper@roddy: Es muss zwischen dem Gehalt eines Politikers und seinen Rentenansprüchen unterschieden werden... Denn diese sind meines Wissens entkoppelt voneinander, so dass die Gehälter in der Tat nicht überbemessen sind, angesichts der von uns beiden ja angesprochenen 70-oder mehr Stundenwoche... Die Rentenansprüche, allen voran das Beispiel von Herrn Eichel, halte ich dennoch für überzogen... Denn auch wer den beschissensten Job im Kabinett, nämlich die Finanzen gekriegt hat, braucht keine gut 10000 ? Rente...(Meine Meinung...)
roddyOh, ich hatte das fürn Tippfehler gehalten. Woher hast du die Zahl, dass ein Politiker 10000€ Rente bekommt? Wie begründet sich, dass er mehr Rente als Lohn bekommt?

Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass diese Zahlen so stimmen...
NnordyZur Info: Die Rente ist sicher hat, wenn ich mich recht erinnere, zuletzt Norbert Blüm behauptet - anno 1996, so um den Dreh.

Daß mein Opa kein Politiker geworden ist, liegt zum einen daran, daß er aus Oberschlesien kommt, nur einen Hauptschulabschluß hat und nach dem Krieg zunächst in Köln gestrandet ist. Er hatte keine Papiere mehr, alle Familienpapiere sind weggekommen, sein Geburtsort liegt heute in Polen. Aufgrund seiner beschränkten Bildung und mangelnden sozialen Fähigkeiten (er ist eher ein Eigenbrötler als ein "Teamworker") kam eine Karriere als Politiker für ihn nicht in Frage. - Dies nur zur Info, weil Du das ja angesprochen hattest, roddy.

Was MICH ankotzt, ist, daß es hier in Deutschland einen Haufen Leute gibt - Beispiel: Kranken- und Altenpflege, aber auch Bergbau, Chemie - die sich den Buckel krummschaffen, sich die Gesundheit kaputt machen und z.T. auch ihre FAmilie für einen Job, der einen Hungerlohn abwirft. Jeder noch so verhaßte Politiker ist besser angesehen als ein Altenpfleger. Eine Frau Merkel geht auf die Bayreuther Festspiele, während ich meinen Mann (Krankenpfleger) zum Teil eine Woche lang nur abends für 2h sehe (und er bekommt - mit LstK 3 - gerade mal 1300 Euro raus). Ich bestreite nicht, daß Politiker einen harten Job haben - aber wenn sie den 4 oder 8 Jahre machen, dann brauchen die nie wieder arbeiten. Nie mehr. Ich finde, trotz allem, das ist ein Schlag ins Gesicht für Leute, die sich 40 Jahre lang krumm schaffen und nun durch die Arbeit eine Staublunge, einen kaputten Rücken, mehrere Herzinfarkte etc. haben und bei denen das Geld kaum zum Bezahlen von Miete und Essen reicht.

Bis wir alt sind, gibt es entweder die Einheitsrente (500 Euro für jeden) oder aber gar keine Rente mehr... Das zumindest halte ich für sehr sicher...
roddy[QUOTE][i]Original geschrieben von Nnordy [/i]
[B]Was MICH ankotzt, ist, daß es hier in Deutschland einen Haufen Leute gibt - Beispiel: Kranken- und Altenpflege, aber auch Bergbau, Chemie - die sich den Buckel krummschaffen, sich die Gesundheit kaputt machen und z.T. auch ihre FAmilie für einen Job, der einen Hungerlohn abwirft.[/B][/QUOTE]

Das ist ein Nebeneffekt der freien Marktwirtschaft. Jeder bekommt als Lohn das maximal das heraus, was er für seinen Arbeitgeber an Mehrwert schafft. Ich persönlich halte die Arbeit (zum Beispiel) eines Altenpflegers für DEUTLICH wertvoller als die Arbeit (zum Beispiel) eines Topmanagers, der den Gewinn seiner Firma steigert, indem er Arbeitsplätze abbaut. Dass es dennoch in einer freien Marktwirtschaft nur logisch sein kann, dass der Topmanager mehr verdient ist zwar schade, aber nicht zu ändern. Der einzige Punkt, an dem man dort etwas ändern kann ist: Steuern hoch, soziale Absicherungen hoch. Soweit ich informiert bin, gibt es kein Land in dem dies so konsequent getan wird, wie in Deutschland - und die Tatsache, dass wir im Herbst Neuwahlen und sehr wahrscheinlich auch einen Regierungswechsel haben werden zeigt mir, dass ich mit dieser Meinung in Deutschland einer Minderheit angehöre.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Nnordy [/i]
[B]Jeder noch so verhaßte Politiker ist besser angesehen als ein Altenpfleger.[/B][/QUOTE]

Das wage ich zu bezweifeln. Macht aber keinen Sinn da groß rumzudiskutieren, da weder du noch ich eine der Thesen belegen kann.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Nnordy [/i]
[B]Eine Frau Merkel geht auf die Bayreuther Festspiele, während ich meinen Mann (Krankenpfleger) zum Teil eine Woche lang nur abends für 2h sehe[/B][/QUOTE]

Willst du damit sagen, dass dein Mann mehr Zeit mit der Arbeit zubringt als Frau Merkel?

[QUOTE][i]Original geschrieben von Nnordy [/i]
[B]Ich finde, trotz allem, das ist ein Schlag ins Gesicht für Leute, die sich 40 Jahre lang krumm schaffen und nun durch die Arbeit eine Staublunge, einen kaputten Rücken, mehrere Herzinfarkte etc. haben und bei denen das Geld kaum zum Bezahlen von Miete und Essen reicht. [/B][/QUOTE]

Man erhält in einer freien Marktwirtschaft dann viel Geld, wenn man etwas kann, das nicht jeder kann. Natürlich verdienen z.B. Bergarbeiter mehr als sie erhalten. Aber da sie extrem austauschbar sind (als Arbeitskraft - ich rede hier nicht von dem Wert eines Menschen o.ä., das steht für mich auf einem vollkommen anderen Blatt) ist es in sich logisch, dass sie nicht mehr Geld bekommen. Es ist nicht gerecht, es ist nicht gut, ich finde es auch nicht besonders toll. Aber es gibt kein funktionierendes Gegenkonzept dazu.


Ob eine Rente überhaupt noch finanzierbar sein wird, bis wir in das entsprechende Alter kommen, kann ich schlecht abschätzen, bis dahin kann sich viel ändern. Aber wenn ich die Diskussion bis hierhin betrachte (sorry an den Threadstarter, ist etwas alles offtopic geworden), scheint mir die angesprochene Einheitsrente das beste zu sein, was möglich ist. Das übergeordnete Problem ist meiner Meinung nach, dass die Menschheit seit Jahrzenten direkt darauf hinarbeitet, menschliche Arbeitskraft durch billigere Maschinen zu ersetzen. Das ist ökonomisch und effizient, aber führt (logischerweise) dazu, dass eine Vollbeschäftigung bald unmöglich sein wird (wenn sie das nicht schon ist). Insofern müsste man eigentlich die Rente durch eine Besteurung auf Maschinen finanzieren, das hätte aber zur Folge, dass die großen Firmen weiter aus Deutschland auswandern in Länder, wo weniger Geld für Soziales ausgegeben wird...
decay73Und Herr Rürup hat auch schon eine passende Antwort: [URL=http://www.n-tv.de/560207.html]Mehr Geld für alle![/URL]

Also, geht doch... ;)
Nnordy@decay: Das hab ich auch heute Morgen schon gelesen - und herzlich gelacht... ;)

@roddy: Ich hätte vielleicht dazu sagen sollen, daß ich einige meiner Formulierungen bewußt überspitze, um deutlicher herauszustellen, worauf es mir ankommt. Natürlich habe ich keine Ahnung, wie viele Stunden Frau Merkel arbeitet (wenn ich mir angucke, daß sie nach den Anschlägen in London sofort auch eine Ansprache gehalten hat... - ich denk mir meinen Teil), da ich sie nicht persönlich kenne, worauf ich hinauswollte war, daß die Scheidungsquote bei Alten- und Krankenpflegern wesentlich höher ist als bei Politikern (egal wie gut oder schlecht sie subjektiv empfunden sind). Ich finde, daß dieser soziale FAktor immer sehr unterbewertet wird. Theo Waigel war auch eine Zeitlang sehr unbeliebt, es ist mir aber nicht bekannt, daß das heute noch ein Problem für ihn ist, während ein 46-jähriger Krankenpfleger, den seine Frau mit den beiden Kindern verläßt, da wohl doch schon einiges mehr zu schlucken hat als ein paar Haßbriefe und Buhrufe auf der Straße...

Egal. Die Einheitsrente wird kommen. Das heißt also entweder doppelt und dreifach absichern oder aber frühzeitig abtreten... *zyn*
roddyNnordy: Das mit der Scheidungsrate war mir so nicht bewusst - bzw. hätte ich auch nicht erwartet. Aber das könnte etwas mit dem Ansehen und v.a. auch des Einkommens von Altenpflegern im Vergleich zu Politikern zu tun haben. Was letzteres angeht: Ich find es ja selbst nicht gut, dass es so ist. Ich wüsste nur nicht, wie man es ändern könnte in der momentanen Situation.

@Rürup: Soweit ich weiss berechnen sich die Sozialabgaben prozentual zum Lohn insofern scheint es ja nur logisch, dass höhere Löhne mehr Geld für die Rentenkasse bedeuten würden. Schade, dass in dem n-tv Artikel nicht drauf eingegangen wird, wie das finanziert werden soll. Ich bin erst am Anfang meines Wirtschaftsstudiums, vielleicht erlaube ich mir in ein paar Jahren (wenn ich dann hoffentlich ansatzweise verstehe, worum es geht, welche Ursachen und Folgen solche Konzepte haben usw.) mal ein Urteil über die Aussagen eines hoch angesehenen Wirtschaftsprofessors.
NnordyDie Sozialabgaben (Krankenkasse, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung) teilen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber zur Hälfte. D.h. bei einem angenommen KK-Beitragssatz von 14% zahlt der Arbeitnehmer aus eigener TAsche (Lohn) 7%, bei der RV - 19% - 9,5%, bei der AL - 6,5% - 3,25%. Ausgenommen ist die Unfallversicherung, die der Arbeitgeber allein tragen muß.

Das mit der Scheidungsrate erklärt sich m.E. vor allem daher, daß durch die Schichtarbeit und die teilweise 12-stündigen Dienste (bei Ärzten auch 24h) die soziale Interaktion etwas auf der Strecke bleibt. In den ersten Jahren unserer Beziehung hätten wir uns auch einmal fast deswegen getrennt, weil ich nicht damit umgehen konnte, ihn so selten zu sehen. Auch gesellschaftliche Aktivitäten (Parties, Konzerte, Treffen mit Freunden) leiden darunter, denn wenn jemand Frühschicht hat (d.h. um 4.30 oder 5.00 Uhr aufsteht), ist mit Partymachen abends nichts mehr.
Ich unterstelle jetzt einfach mal, daß wir uns doch alle unsere Partner noch nach dem einfachen Grund "Liebe" aussuchen, und nicht etwa "gesellschaftlicher Status"...
GiftzwergWir schreiben da Jahr 2035. Räuber und Wegelagerer im Rentenalter rotten sich überall im Bundesgebiet zusammen und überfallen Die Kühltransporter der grossen Handelsketten. Bewafnete Eskorten werden nötig.
roddyNnordy: Die Gründe sind nachvollziehbar und ich denke auch, dass man sich seine Partner v.a. nach Gefühlen aussucht. Ob es alleine Gefühle sind, die dafür sorgen, dass man ihnen treu bleibt weiss ich nicht (ich bin weder eine Frau, noch seit 10 Jahren verheiratet *g*). Aber was du angegeben hast ist bei Politikern - zumindest bei MdBs - eher noch extremer ausgeprägt. In meiner Klasse war eine Tochter eines MdB, die sah ihren Vater wenns hoch kam alle zwei Wochen mal einen Tag am Wochenende - zwischen Wahlkampfveranstaltungen. Da ist dann halt auch nicht mehr viel mit sozialer Interaktion. Deswegen denke ich nicht, dass das was du genannt hast den Unterschied zwischen der Scheidungsrate von Politikern und Altenpflegern begründet.
Black ReaperDie gut 10000 ? bezogen sich auf die Pensionsansprüche von Herrn Eichel... und der war auch Minister, bekommt vor allem daher höhere Pensionsansprüche... (Sein Gehalt wird wahrscheinlich nicht so astronomisch hoch sein, aber ich hab's noch nicht herausgefunden...) Herr Wiefelspütz bekommt "nur so wenig" weil der mit seinem Posten als "Innenpolitischer Sprecher" halt eine relativ niedrigen Posten hat... Wobei seine Rentenansprüche wohl auch astronomisch sein werden und in Relation zu seinem (für meine Begriffe gerechtfertigen) Gehalt völlig überzogen und unverdient...

EDIT: Ich hab mal die Diäten bzw. Abgeordnetenentschädigungen (wie es jetzt korrekt heißt) nachgeschaut... Brutto bekommt jeder Abgeordnete 7009 ?, für die Netto-Rechnung müssen aber noch viele Faktoren berücksichtigt werden, wie Kostenpauschale (ca. 3600 ? pro Jahr, für Wohnsitz, Büro etc.), Kranken- und Pflegeversicherung, Übergangsgeld, Überbrückungsgeld (Sterbegeld) und diverse weitere Einkünfte bzw. Ausgaben...

Wichtig sind die Posten, auf denen man gesessen hat wohl nur für die Pensionsansprüche... und hier sieht man wohl die Diskrepanz zwischen Gehalt und Pension am deutlichsten... Eine gewöhnliche Relation ist schlichtweg nicht mehr gegeben...


Sollte ich hier etwas falsch verstanden haben, so möge mich ein/e wirklich Fachkundige/r korrigieren...


Gruß,

Black Reaper
Lästerndes ElendsgemächtStellt euch nicht so beschissen an.

Wenn ihr wirklich mal alt werden wollt, legt jeden nur möglichen Cent in Land und Waffen an.
Land, um Kartoffeln anzubauen, Waffen, um die Kartoffeln vor hungrigen Alten schützen zu können.

Des weiteren wird sich der Umstand spätestens dann von selbst regeln, wenn aufgebrachte junge Arbeitnehmer die ganzen Alten die Kellertreppen hinunterschubsen, weil sie ihren Lohn (bis auf ein Existenzminimum) in die "Rentenkassen" einzahlen müssen.

Hey, wahrscheinlich wird keiner von euch in den nächsten 5 Jahren Rentner werden. Also warum sich jetzt schon über ungelegte Eier aufregen, wenn die Zukunft in 30 - 40 Jahren vielleicht schon wieder ganz anders aussieht?

Und daß sich die Politiker endlos lange die Taschen vollstopfen wird spätestens dann aufhören, wenn ihnen klar wird, daß 5 Millionen Arbeitslose und noch mehr ausgebeutete Arbeiter eine recht schlagkräftige Armee sein könnten. Selbst wenn sie nur mit Knüppeln und gerechtem Zorn bewaffnet wären. Es muß nur mal jemand mit Charisma kommen, der sie auf eine Linie bringt und ihnen den Weg nach Berlin zeigt.
Trinity GothTja, Staat wenn du nicht so kinderfeindlich wärst und die Wiedervereinigung aus der Rentenkasse gezahlt hättest, dann hättest du vielleicht noch Geld.

Also ich sehe mich schon Geld bei der Sparkasse mit vorgehaltener Schusswaffe abheben. Wir brauchen künfig größere Gefängnisse, fürchte ich.

Optimismus in Bezug auf Rente ist momentan unrealistisch.

Gruß
Trin
roddy[QUOTE][i]Original geschrieben von Lästerndes Elendsgemächt [/i]
[B]Selbst wenn sie nur mit Knüppeln und gerechtem Zorn bewaffnet wären. Es muß nur mal jemand mit Charisma kommen, der sie auf eine Linie bringt und ihnen den Weg nach Berlin zeigt. [/B][/QUOTE]

Da dein Beitrag eigentlich nur aus Zynismus und Polemik besteht und nichts sinnvolles enthält, kann ich schwer einschätzen, ob du das was du da schreibst wirklich meinst. Dennoch schockiert es mich, da es bei mir so ankommt, als würdest du einen Putsch in Deutschland befürworten oder erhoffen. Weisst du, wer der letzte war, der mit einem Putschversuch in Deutschland die Demokratie stürzen wollte? Hast du einmal drüber nachgedacht, was passieren würde (v.a. wie unsere Nachbarländer reagieren würden), wenn Deutschland die Demokratie abschafft?

Mir wäre es lieber, wenn man die verfassungsfeindlichen Parolen der NPD oder DVU überlässt...
Lästerndes Elendsgemächt[QUOTE]Dennoch schockiert es mich, da es bei mir so ankommt, als würdest du einen Putsch in Deutschland befürworten oder erhoffen.[/QUOTE]
Verfassungsfeindlich... so so. Was du da herauslesen willst, kann mir eigentlich herzlich egal sein. Im Zweifel würde ich aber zum nachfragen raten, bevor du hirnrissige Verdächtigungen aussprichst.

Ich rufe nicht dazu auf die Demokratie abzuschaffen, sondern denke nur mal laut darüber nach was passieren könnte, wenn die Leute in unserem Land mal ernsthaft die Schnauze voll haben und zu dem Schluß kommen, daß sich die Selbstbedienerpolitiker nicht fortwählen lassen, sondern durch Wahlen immer nur ausgetauscht werden. Bei meinem alten Arbeitgeber habe ich von den Kollegen immer mal wieder die Aussage gehört: "Warum soll ich zur Wahl gehen. Ich kann doch eh nur dazwischen wählen, wer mich ausnimmt."
Ohnmacht kann zu Resignation oder rasendem Zorn führen.
Die Gefahr, daß wieder mal ein Verführer auftaucht und Erfolg hat, ist in unserer Zeit nun mal wieder besonders groß.
Das sollten die Politiker vielleicht mal in ihren Kopf bekommen, bevor sie sich nach den nächsten Wahlen sicherlich wieder die Diäten erhöhen und im Gegenzug dem Arbeiter tiefer in die Tasche langen werden.

Es hatte sich mal jemand die Mühe gemacht und nachgeforscht, wie viele ehemalige Arbeiter ein hohes Amt in der Politik inne haben. Das waren die wenigsten. Wir werden von Leuten regiert, die niemals wußten was sparen wirklich bedeutet und was eine Hausfrau heute noch für 10 Euro bekommt.

[QUOTE]Mir wäre es lieber, wenn man die verfassungsfeindlichen Parolen der NPD oder DVU überlässt...[/QUOTE]
Und mir wäre es lieber, wenn nicht mehr jeder Hampel als Totschlagargument den ollen Adolf aus der Schublade ziehen würde, nur um auch wirklich dem letzten Deppen zu beweisen, daß er auch ja nicht im geringsten Rechts ist.

Ich habe mit damals nichts zu schaffen und werde mich für Taten die ich nicht begangen habe ganz sicher nicht schämen. Wer mir etwas anderes einreden will, kann da höchstens mit Unwillen rechnen.
Ich lasse mich nicht in diese Schublade stecken und bin einzig und alleine meinem eigenen Gewissen verpflichtet.

Des weiteren wäre es dir anzuraten, meinen Text mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Ist der Hinweis auf die weit entfernt liegende Rentenzukunft wirklich so sinnfrei? Oder hast du das wegen deiner selbstherrlichen Rechtschaffenheit vielleicht nicht verstanden?
roddyIch hatte gedacht, meine Formulierung lässt darauf schließen, dass ich mir nicht sicher bin, den Text so verstanden zu haben, wie du ihn gemeint hast. Ich habe deswegen im Konjunktiv geschrieben (was du ja auch zitiert hast), da es mir darum ging, wie ich verstehe, was dort steht (nochmal: Das muss nicht heissen, dass du mit dem was du geschrieben hast auch genau das meinst). Das war meinerseits somit indirekt als Nachfrage gemeint, wenn auch nicht explizit so geschrieben, ich nehm mir mal vor, mich da in Zukunft deutlicher auszudrücken.

Dass du meinen Text mit persönlichen Beleidigungen ("hirnrissig", "Hampel", "selbstherrlich") beantwortest finde ich schade, habe ich mir aber glaube ich dank den Worte "nichts sinnvolles" selbst zuzuschreiben. Ich wollte damit sagen, dass ein Text der zu extrem hohen Anteilen Polemik und Zynismus enthält keinen Sinn zu mir transportieren kann, weil ich dann nicht mehr verstehen kann was davon ernst gemeint sein könnte. Somit transportiert dein Text nichts sinnvolles zu mir.

Ich schäme mich auch nicht dafür, was andere Menschen vor langer Zeit getan haben. Ich halte die Nazi-Diktatur nur für ein gutes (weil allseits bekanntes) Beispiel dafür, dass die Demokratie (meiner Meinung nach) momentan die bestmögliche Staatsform ist.

Meinst du mit Hinweis auf die weit entfernte Rentenzukunft das folgende?

[quote]Wenn ihr wirklich mal alt werden wollt, legt jeden nur möglichen Cent in Land und Waffen an.
Land, um Kartoffeln anzubauen, Waffen, um die Kartoffeln vor hungrigen Alten schützen zu können.

Des weiteren wird sich der Umstand spätestens dann von selbst regeln, wenn aufgebrachte junge Arbeitnehmer die ganzen Alten die Kellertreppen hinunterschubsen, weil sie ihren Lohn (bis auf ein Existenzminimum) in die "Rentenkassen" einzahlen müssen.[/quote]

Wenn du das gemeint haben solltest, so würde ich das für bis zum polemischen übertrieben halten, weswegen ich dies dann wirklich für sinnfrei (im oben erklärten Sinn) halten würde.

Das ich es vielleicht nicht verstanden habe, habe ich nun des öfteren angedeutet. Ob das an selbstherrlicher Rechtschaffenheit liegt kann ich nicht beurteilen. Wie eine Rechtschaffenheit selbstherrlich sein kann, könntest du mir bei Gelegenheit auch noch erklären.

Um noch etwas zum Thema beizutragen: Die Erhöhung der Diäten denke ich liegt in einem finanziellen Rahmen der keine deutliche Steuererhöhung zur Finanzierung benötigt. Deswegen denke ich nicht, dass die Tatsache, dass den Arbeitern in die Tasche gegriffen wird, mit der Erhöhung von Diäten erklärt werden kann. Und ich bin nicht überzeugt davon, dass die nächsten Politiker, die in den Bundestag gewählt werden "sicherlich wieder die Diäten erhöhen".
Lästerndes Elendsgemächt[QUOTE]Das war meinerseits somit indirekt als Nachfrage gemeint, wenn auch nicht explizit so geschrieben, ich nehm mir mal vor, mich da in Zukunft deutlicher auszudrücken. [/QUOTE]
Tja, hatte schon eine umfangreiche Antwort geschrieben, bis ich merkte, daß der selbe Fehler zweimal gemacht wurde und weiteren Streit fast überflüssig macht.

Ich hätte die "Ernsthaftigkeit" meiner Aussagen deutlicher herausstellen müssen, und Du hättest deine "Nachfrage" deutlicher herausstellen müssen.

Schade, daß in diesen Zeiten die feinen Untertöne nicht mehr erkannt werden.

[QUOTE]Dass du meinen Text mit persönlichen Beleidigungen ("hirnrissig", "Hampel", "selbstherrlich") beantwortest finde ich schade, habe ich mir aber glaube ich dank den Worte "nichts sinnvolles" selbst zuzuschreiben. [/QUOTE]
Kraftausdrücke finden wie von selbst Eingang in meine Ausdrucksweise, wenn mir jemand einen Stempel aufdrücken will, der nicht dort hingehört.
Mit "Verfassungsfeindliche Parolen der NPD und DVU überlassen..." hast du meine Aussagen (und damit indirekt mich) voreilig in die Rechte Ecke gestellt.
Ich hasse es, wenn man (Politiker, Ausländer, Forennutzer) mich mit Nazis in Verbindung bringen will.

[QUOTE]Meinst du mit Hinweis auf die weit entfernte Rentenzukunft das folgende? [/QUOTE]
Nein, ich meinte eher das:
"Hey, wahrscheinlich wird keiner von euch in den nächsten 5 Jahren Rentner werden. Also warum sich jetzt schon über ungelegte Eier aufregen, wenn die Zukunft in 30 - 40 Jahren vielleicht schon wieder ganz anders aussieht?"

Daß es in Deutschland nicht mehr so weitergehen kann, ist wohl vielen Leuten klar. Und bis die Ersten, die sich hier aufregen, in Rente gehen, wird es schon zwangsweise zu einer Lösung gekommen sein.

[QUOTE]Wie eine Rechtschaffenheit selbstherrlich sein kann, könntest du mir bei Gelegenheit auch noch erklären.[/QUOTE]
Rechtschaffen ist man, oder ist es nicht. Ein rechtschaffener Mensch hat es nicht nötig, damit hausieren zu gehen. Es hingegen jedem vorzuhalten ist selbstherrlich.
Dein Beitrag klang, um es mal anders auszudrücken, wie ein klugscheissender Gutmensch.

[QUOTE]Um noch etwas zum Thema beizutragen: Die Erhöhung der Diäten denke ich liegt in einem finanziellen Rahmen der keine deutliche Steuererhöhung zur Finanzierung benötigt.[/QUOTE]
Es geht um "Zeichen setzen".

Einerseits wollen sie den Leuten verkaufen, daß sie den Gürtel enger schnallen und verzichten müssen, andererseits gönnen sich die Leute mehr Geld, die ohnehin schon reichlich davon bekommen.

Was soll das denn bitteschön vermitteln?
Trinity GothWürdet ihr bitte aufhören euch gegenseitig zu beleidigen und weiter sachlich diskutieren, sonst muß ich den Thread leider schliessen.

Trin
roddy[QUOTE][i]Original geschrieben von Lästerndes Elendsgemächt [/i]
[B]Nein, ich meinte eher das:
"Hey, wahrscheinlich wird keiner von euch in den nächsten 5 Jahren Rentner werden. Also warum sich jetzt schon über ungelegte Eier aufregen, wenn die Zukunft in 30 - 40 Jahren vielleicht schon wieder ganz anders aussieht?"[/B][/QUOTE]

Da ist allerdings was dran. Das hatte ich nur ebenfalls für ironisch gehalten, naja ist ja egal jetzt...
Azageht Arbeiten und sichert euch privat ab... Dann ist das Problem doch gelöst!
Rummaulen bringt nix, es sei denn, man kriegt der Arsch hoch und geht selber in die Politik.... *tz*

Worte statt Taten!
Oder tut "ihr" nur nichts, weil ihr selber nicht wüsstet, wie man was ändern könnte, dann seid ihr ja genauso wie die bösen, Politiker^^
Lästerndes Elendsgemächt[QUOTE]geht Arbeiten und sichert euch privat ab... Dann ist das Problem doch gelöst![/QUOTE]
Du bist genial! Es kann so einfach sein!

Warum machen die ganzen über 50-jährigen Arbeitslosen es nicht einfach [I]genau so[/I] ?

Die müssen alle unwillig oder blöd sein...
Black Reaper[QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i]
[B]Worte statt Taten!
Oder tut "ihr" nur nichts, weil ihr selber nicht wüsstet, wie man was ändern könnte, dann seid ihr ja genauso wie die bösen, Politiker^^ [/B][/QUOTE]

Die Politiker haben sich ihren Beruf selbst ausgesucht, halten sich demnach für einigermaßen fähig... Darüber hinaus werden sie dafür bezahlt, also kann man durchaus eine positive Entwicklung oder zumindest das Bemühen in dieser Richtung erwarten...

Und du hast Recht... Ich halte mich momentan nicht für fähig, Politik zu machen (Alter und andere äußere Umstände seien mal ausgeklammert), ich hätte keine allzu plausiblen Konzepte parat (abgesehen davon, dass ich mich damit auch nicht in dem Maße beschäftigt habe... oder wer entwirft beispielsweise mal eben im Alleingang ein alternatives Schul-, Steuer- oder sonstiges System?); ergo: Ich überlasse es den Leuten, die meinen es zu können und gehe meinen Weg, um die Schule zu beenden, zu studieren und später arbeiten zu gehen und so den Staat mit meinen Steuern oder sonstwie zu unterstützen... Genauso wie in jedem Beruf Leistung verlangt wird und eine positive Entwicklung, die daraus folgt, wird das auch in der Politik getan... Und genau das tun wir...


Mit deinem Beitrag hast du dich quasi selbst disqualifiziert. Dein Beitrag zeugt von absolutem Unwissen über die gegebene Situation und Konzepte scheinst du genauso wenig wie ich oder andere hier parat zu haben... Also bitte...

Gruß

Black Reaper

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