| AngelSanctuary | Einen schönen guten Morgen!^^ Ich bzw. mein Freund hat ein Problem: Er ist nun seit 2 Wochen beim Bund und will da um jeden Preis wieder raus. Das kommt daher, dass er Probleme mit seinem Knie hat. Schon am ersten Tag tratten die Schmerzen auf und er konnte das Knie die nächsten 4 - 5 Tage nciht merh belasten. Natürlich ist er um Bundarzt gegangen. Der hat ihn aber nur als Simulanten abgestempelt. Auch das er eine Allgerie gegen die Seidenspinnerraube hat lässt ihn völlig kalt. (Bei dieser Allgerieg kommt es zum Ausschlag auf dem ganzen Körper kombiníert mit extremen Juckreiz.) Alles Dinge die, die Dame bei der Musterung hätt berücksichtigen sollen...*grml* Nun hat er Unterlagen von seinem Hausarzt angefordert um zu beweisen, dass die Knieprobleme nicht das Erste Mal auftreten und sie wirklich existieren. Ausserdem noch ne Bestätigung für die Allergie, dass auch diese existiert. Auch hat er einen Kriegsdienstverweigerungsantrag gestellt, welcher aber so an die 8 Wochen brauch bis er druch ist, oder auch nicht durch ist.... Da 8Wochen aber ne lang Zeit ist (vorallem wenn man aus der Grundausbildung nciht heraus kommt, weil man die Märsche nciht mitlaufen kann) wollte ich euch einmal fragen, ob ihre eine Idee habt oder eine Möglichkeit kennt, um aus diesem "Verein" schnell wieder herauszukommen! Liebe Grüße Angel |
| Kato | sich krank schreiben lassen und sich dann die 2 monate durchmogeln btw: exIstieren |
| Gnom1218 | Also, ich hatte beim Bund ein ähnliches Problem. Sag Deinem freund, er soll zum Stabsarzt gehen, sich dort auf die Liege legen und das Knie entspannen. Dann soll der Stabsarzt die Kniescheibe des schmerzenden Knies etwas hochschieben, woraufhin Dein freund das Knie anspannt. Der Effekt ist zwar etwas unangenehm, aber deutlich hörbar, wenn er das hat, was ich auch hatte. Hinterher hat der Stabsarzt gar keine andere Wahl als Deinen Freund krank zu schreiben und eventuell wird er sogar ausgemustert. Wenn alles nichts hilft: Stur jeden Tag in den Sanbereich renne. Auch wenn die Offiziere und Unteroffiziere meckern und Druck machen, es ist sein Recht, das kann man ihm nicht nehmen. Irgendwann wird es denen zu bunt und er wird KZH bis DZE oder ausgemustert. Problematisch könnte allerdings sein, daß er nen Antrag auf Wehrdienstverweigerung gestellt hat. Dann wird er eventuell nur im Tauglichkeitsgrad zurückgestuft, damit er auf jeden Fall Ziwi machen muß. |
| Scarecrow | Kann ich nur zustimmen. Einfach so lange in den Sanbereich rennen, bis es den Leuten zu blöd wird. Und von wegen nicht aus der Grundausbildung rauskommen wegen den Märschen, das ist ein Gerücht. Wir hatten bei uns einen dabei, der war von 6 Wochen Grundausbildung 5 1/2 krank, der musste auch nix wiederholen. |
| Lestat1748 | ich war auch beim bund.... habe diverse anträge gestellt, die aber alle abgelehnt wurden, bis ich mich dann schließlich doch dazu entschlossen habe den bundeswehrpsychologen aufzusuchen. innerhalb kürzester zeit war ich kzh bis dze. naja, das ist ein weg da schnell rauszukommen. |
| ange gardien | [QUOTE][i]Original geschrieben von Gnom1218 [/i] Wenn alles nichts hilft: Stur jeden Tag in den Sanbereich renne. Auch wenn die Offiziere und Unteroffiziere meckern und Druck machen, es ist sein Recht, das kann man ihm nicht nehmen. Irgendwann wird es denen zu bunt und er wird KZH bis DZE oder ausgemustert. [/QUOTE] Genau. Er soll sich außerdem von dem tollen Arzt und den Vorgesetzten schriftlich geben lassen das sie ihn für uneingeschränkt dienstfähig halten, mit dem Hinweis das er bei eventuellen Folgeschäden bzw. einer Verschlechterung des Krankheitsbildes rechtliche Schritte einleiten wird. Er sollte sich außerdem beim Wehrbeauftragten beschweren. |
| Tiberon | Wieso nur muß ich jetzt an eben jenen 'Kameraden' denken, der immer dann krank wurde, wenn's raus ins Feld ging? |
| ange gardien | Natürlich gehen wir alle davon aus das das hier nicht der Fall ist und die Knieprobleme wirklich so bestehen ;) |
| Ianus | mal bei nem anwalt nachfragen, ob man zur not eine klage einreichen kann, bis zu deren ausgang der kerl nicht laufen muss. rechtlich ist da sicher was drin (vor allem bezüglich möglicher folgeschäden). |
| AngelSanctuary | Erst einmal vielen dank für die Antworten. ICh werd mich jetzt mal von oben nach unten durcharbeiten. @Kato Uns ist es wichtig , dass es schnell geht, weil ihc noch Ferein hab und wir die Zeit gemeinsam nutzen könnten (führen zur Zeit noch eine Fernbeziehung) Ich wusste doch, dass da was falsch war, es kam mir doch sehr seltsam vor:D @Gnom Obs genau das selbe ist wie du es hattest weiß ich nicht, aber ich werds ihm auf jedenfall sagen. Auch dass er da ncht locker lassen darf und immer wieder hin muss, bis sie nachgeben. (hat mir mein Vater eben übrings auch gesagt.) Zivildienst wäre nicht so schlimm. @Scarecrow Obs nur ein Märchen ist, oder nicht.... kann ich nicht sagen, bin nur ene Frau:D @Lestat1748 Auch das werde ich an ihn weiterleiten, vielleicht klappts ja mit dem bundeswehrpsychologen. *hoff* was bedeuten die abkürzungen kzh und dze? @Ianus Hmmm...bei einem anwalt hab ich das gefühl, dass es jetzt noch zu viel aufwand wäre und auch das es nicht schnell genug geht;) @gardien bis sschon richtig davon ausgegangen, dass die Schmerzen echt sind:) Die Probleme sind ja auch schon vorher aufgetreten, aber das hat die Dame bei der Musterung halt auch gar nicht interessiert. |
| Bunbury | [COLOR=orange]. Wenn Dein Freund die Entscheidungen von Stabsärzten und Vorgesetzten diskutiert hat er sowieso nichts bei der Bundeswehr zu suchen. Bundeswehrärzte haben gerade mit Problemen der Gelenke und Muskulatur täglich zu tun und wenn da gleich am ersten Tag jemand kommt... Das spricht Bände! Ich halte das "Simulant" nicht für ein Abstempeln, sondern für eine Diagnose. Selbst wenn er tatsächlich was hat kannst Du Dich ja nichtmal trauen in auf die Sturmbahn zu schicken... Was soll man denn mit solchen Kandidaten, wenn es mal zu einem Ernstfall kommt? AlKaida rückt an, die Kameraden verlassen sich auf ihn und er hat Bauchweh? Oder eine Seidenspinnerraupe versperrt ihm den Weg? Wie kommt er überhaupt auf die Idee zum Bund zu gehen? Es ist heute so kinderleicht zu verweigern, im Altersheim als Zivi hätten die sicher eher was mit Deinem Freund anfangen können, die sind sowas sicherlich gewöhnt und da hätte es sicher auch weniger Probleme gegeben sich ein paar Wochen krank schreiben zu lassen. Das hätte er sich eher überlegen können. MfG Bunbury .[/COLOR] |
| AngelSanctuary | @bunbury Ich gebe dir recht, dass es doch sehr auffällig ist, wenn eine solche Verletzung am aller ersten Tag auftritt. Ich sage ja auch nicht, dass der Zweifel des Arztes unangebracht ist, nur sollte er auch soweit denken, dass es wirklich Fälle gibt, bei denen es nun einmal so ist. Aber was sollen seine Kamaraden, im Notfall, mit jemanden der ihnen ein Klotz am Bein ist, weil er verletzt ist und nicht vorwärts kommt und/ oder an der Allergie leidet und ausfällt. Da denke ich, ist es sinnvoller, einen Mann weniger im Ernstfall zu haben, anstatt jemanden der, der gesamten Truppe zur Last fällt. Das er sich das ganze hätte früher überlegen können hab ich ihm auch gesagt, aber was solls, Männer hören selten auf ihre Frau;) . Da aber der Zivildienst nicht grade das ist was er unbedingt machen will, hat er sich für den Bund entschieden, eins von beidem muss ja gemacht werden.... |
| Bunbury | [COLOR=orange]. Aaaah, ja - Du hast mich überrascht - ich hätte mit einer verärgerten Gegenreaktion gerechnet - schön so![/COLOR] [QUOTE][i]Original geschrieben von AngelSanctuary [/i] Aber was sollen seine Kamaraden, im Notfall, mit jemanden der ihnen ein Klotz am Bein ist ... und/ oder an der Allergie leidet und ausfällt. Da denke ich, ist es sinnvoller, einen Mann weniger im Ernstfall zu haben, [/QUOTE] [COLOR=orange] Da bin ich ganz Deiner Meinung. Solche Leute haben beim Bund nichts zu suchen. Ich glaube auch nicht, daß ein Irakischer, Afghanischer oder was auch immer Guerillakämpfer Rücksicht auf Hautrötungen und Juckreiz nimmt. Die gehen durch eine andere Schule! [/COLOR] [QUOTE][i]Original geschrieben von AngelSanctuary [/i] aber was solls, Männer hören selten auf ihre Frau;) [/QUOTE] [COLOR=orange] Da kannst Du nicht pauschalieren - meine Frau hat mich z.B. ganz gut im Griff.[/COLOR] [QUOTE][i]Original geschrieben von AngelSanctuary [/i] Da aber der Zivildienst nicht grade das ist was er unbedingt machen will, hat er sich für den Bund entschieden[/QUOTE] [COLOR=orange] Ja, genau das ist der Knackpunkt. "Zivildienst ist nicht gerade das was er machen will..." - oh je! Die Bundeswehr ist keine Spielerei. Wenn Dir im Ernstfall jemand befiehlt ein Messer zwischen die Zähne zu nehmen und auf 10 gegenerische Soldaten loszurennen, dann hast Du das zu tun und da wird auch nicht diskutiert, oder erstmal die Hautrötung eingecremt! Er leistet einen Eid - er hat sein Leben einzusetzen und Befehle zu befolgen, auch wenn die ihm unsinnig erscheinen mögen. Er wird interniert und wenn er Ausgangssperre kriegt ist Ausgangssperre! Befehle von jedem der einen Streifen/Stern mehr auf der Schulter hat als er sind auszuführen. Gegen mitunter etwas heftige Atacken der Kammeraden muß man sich zu behaupten wissen und und und! Das Leute, die nicht gerade hart im Nehmen sind früher trotzdem zum Bund gegangen sind war ja noch verständlich - als der Zivildienst ein halbes oder ganzes Jahr länger war als der Wehrdienst. Heute ist das kein Thema mehr und wenn ihm Altersheim nicht gefällt hätte er sich bei einer Gemeindeverwaltung melden können. Ich kenne einen, der hatte eine Zivistelle im Strandbad! Jetzt hat er den Salat. Wenn Du Glück hast, kommt er mit der "ich will nicht mehr"- Nummer nicht durch und muß die Pflichtzeit durchziehen. Für Ihn mag das ärgerlich erscheinen, aber vielleicht wird durch etwas Schliff und nicht ganz so gewohnt verzährtelte Tätschlei etwas mehr in Richtung "richtiger Kerl" aus ihm. Wenn nicht die Vorgesetzten, dann helfen da evtl. die Kammeraden etwas nach. Was nicht tötet härtet ab! * MfG Bunbury * gilt nicht für: Krebs, AIDS und Morbus Alzheimer, [/COLOR] |
| Seneca | Er kann sich auch freiwillig als SAZ bewerben, fällt dort bei der Eingangsprüfung und dem Gesundheitscheck durch, und ist draussen...! Die Eignungsprüfung für SAZ geht über drei Tage, und bedeutet beinhaltet eine totelen physischen check...nicht so ein einfaches Begutachten wie bei der Musterung für W9er...! |
| Bunbury | [COLOR=orange]. Wie bitte? Echt??? D.h. - man wird zu Gefängnis verurteilt, sagt dem Richter, daß man lieber harte Zwangsarbeit machen möchte, wird geprüft, ist für Arbeitslager physisch ungeeignet und - [b]wird freigesprochen????[/b] Kaum zu glauben... MfG Bunbury .[/COLOR] |
| darksonofdevil | [QUOTE][i]Original geschrieben von Bunbury [/i] [B][COLOR=orange]. Für Ihn mag das ärgerlich erscheinen, aber vielleicht wird durch etwas Schliff und nicht ganz so gewohnt verzährtelte Tätschlei etwas mehr in Richtung "richtiger Kerl" aus ihm. [/COLOR] [/B][/QUOTE] vielleicht möchte er das ja gar nicht... :rolleyes: und die aussage "wem der bund zu hart is soll halt zivi machen" geht ja wohl voll am zweck des ersatzdienstes vorbei... oder mein gewissen tickt da anders LG Pascal (ausgemustert) |
| Bunbury | [COLOR=orange]. Ja, aber praktisch verweigert doch kaum einer tatsächlich, weil er irgendwas nicht mit seinem Gewissen vereinbaren könnte. Tagsüber Zivildienst leisten und nach Feierabend an den Rechner und bei Unreal Turnament möglichst viele Gegner platt machen - das ist wohl der Normalfall. Und die anderen, die zum Bund gehen, stellen relativ schnell fest, daß das was anderes ist, als den ganzen Tag vor der Playstation zu hocken und abends bei McDonalds vorbei zu fahren. Aber der Bund, wie er im momentanen Zustand ist hat sowieso kaum noch Sinn, wenn man den ganzen Tag sein Handy in der Tasche hat um sich per SMS jederzeit nach Feierabend mit seinen Extacy-Kumpels in der Disco zu verabreden. In der DDR wurden Kinder (Jungs) das erste mal mit 14 interniert und wurden 2 Wochen in Kaserenen unter das Kommando von Offiziersschülern gestellt. 2 ganze Wochen keine Mama, kein Telephon, sondern Märsche im Schutzanzug ab Sonnenaufgang. Da sind reichlich Tränen gerollt - das, was Dein Freund jetzt mitmacht. Das Ganze war übrigens später noch 1-2mal mit Monatslänge im GST-Lager fällig, wenn man eine Berufsausbildung gemacht hat - wohlgemerkt, bevor man ins Alter kam um zur Armee zu gehen. Da wußten die Kids rechtzeitig, was sie erwartet. Allerdings konnte sich der NVA dann auch keiner entziehen und das war kein Spaßverein, wo man 18 Uhr Feierabend hat und nach 10 Monaten komplett raus ist. Und was das: "vielleicht will er das ja garnicht" angeht - na sicher will er das nicht, wahrscheinlich prinzipiell nicht und schon garnicht, wenn es mit Einschränkungen seines gewohnten Lebensstiles verbunden ist. Ich habe beruflich mit Azubis und Praktikanten zu tun und glaube, die ganze Generation will das nicht. Regelmäßig früh morgens aufzustehen und dann 8 Stunden an der Maschine stehen statt Playstation spielen... das hält kaum noch einer durch. Die brechen dann nach 2 Wochen ab und überlegen sich lieber Systemadministrator oder IT-Kaufmann zu lernen. Wenn man da um 9 zur Arbeit erscheint gibts erstmal Kaffepause und dann kann man sich an den Computer setzen. Nun gut - großartig anders läuft mein Tag auch nicht ab. ;) Aber ich finde, Jugendliche sollten es zumindestens mal anders gelernt haben um festzustellen, wozu man sich alles zwingen kann, wenn es mal nötig ist. Wenn man von einer Walldorfschule direkt ins Studium wechselt und danach in einem schicken Startup-Unternehmen anheuert muß man sich nicht wundern, wenn die Leute völlig hilflos sind, wenn es mal zu Konflikten kommt oder man arbeitslos wird und die von einem verlangen, daß man mal richtig arbeiten geht. Da kann der Bund als kleine Zwangslehrzeit bei manchem eine Menge bewirken. MfG Bunbury .[/COLOR] |
| Lestat1748 | @bunbury: es ist übrigens nicht immer so einfach zu verweigern, wie du das hier schilderst. bei mir sind 5 !!! Anträge abgelehnt worden, obwohl ich diese mit den passenden stellen formuliert habe (zentralstelle für kriegsdienstverweigerung etc.) und das, obwohl ich nicht einmal besonders gut gemustert wurde (T3). ich habe den jungs dort von vornherein gesagt, dass ich eigentlich nicht zum bund will, habe mich der "schmach" ausgesetzt, keine waffe zu tragen - kameraden reagieren da eher mit unverständnis drauf - und habe aus meiner abneigung der bundeswehr gegenüber auch keinen hehl gemacht. naja, gott sei dank hat man mich schlussendlich doch noch untauglich geschrieben - 8 monate nach ende meiner regulären dienstzeit. kzh = krank zu hause dze = dienstzeitende |
| Bunbury | [COLOR=orange]. Also: Lestat1748, Lord_Fallerton und darksonofdevil Auf der Seite des Threads bin ich einstweilen der Einzige, der nicht ausgemustert worden ist - seiner Zeit war man als Panzerfutter auchnoch geeignet, wenn man keine Arme hatte, hauptsache die Beine sind komplett, daß man marschieren kann. Also die Probleme beim Verweigern kannte ich nicht. Kann aber sein, daß die auf pauschale Ablehnung von Militär/Bundeswehr eher angepisst reagieren. Das ist ja auch im Gesetz nicht vorgesehen - daß man verweigern kann weil man einfach die Armee nicht mag z.B. ob der vielen Vollidioten die da rumrennen. Alle die ich kenne (auch später gemusterte) haben einen auf schwer religiös gemacht - ich selbst auch - und sind allesamt durchgekommen. Da ist es natürlich hilfreich, wenn man einen passenden Vermerk auf der Lohnsteuerkarte hat. Übrigens: (absolute Frechheit!) In meinem Jahrgang ist einer von 15 Jungs aus meiner Klasse ausgemustert worden - alle anderen waren dienstfähig. Weil das gerade zur Wendezeit war ist kaum jemand sofort gezogen worden, sondern erst so 91-92. Ein Teil hat rechtzeitig verweigern können (ca. einen Monat vor meinem 18ten Geburtstag wurde das zulässig) alle anderen wurden dann eben später eingezogen - bis auf 3 und jetzt ratet mal, was die beruflich gemacht haben: Beamtenlaufbahn! Jeder andere der nicht verweigert hatte und tauglich war mußte hin - 100% derer, auf die das auch zutrifft, die aber beim Finanzamt eingestellt waren mußten nicht. Und das wohlgemerkt ohne, daß das Amt denen eine Unabkömmlichkeitsbescheinigung o.ä. ausgestellt hätte - die wurden einfach bis zu Ihrem 26ten Geburtstag nicht eingezogen und kamen so völlig drum rum. Nochmal: Frechheit! MfG Bunbury .[/COLOR] |
| Jensemann | Hm, dann will ich mich mal unbeliebt machen. Meinereiner war seinerseits Feldjäger und ich rate deinem Freund dringends ab vom Weg der Wahrheit abzuweichen. Auch wenn beim Bund viele Menschen einen eher inkompetenten Eindruck machen sollte er sie nicht unterschätzen. Kommt heraus das er geflunkert hat, kann es sehr unangenehme Folgen haben. Mein Rat wäre das er, wenn der Arzt ihn nicht für voll nimmt, sich in ein anderes BWK überweisen lässt. Sehr gute Erfahrungen habe ich in Hannover gemacht, die sind ihr Geld wert. Sollte alles nichts bringen, Augen zu und durch. Nach den ersten 2 Monaten kann er sich als Wehrpflichtiger normalerweise ein drittes Eis wachsen lassen vor verfügbarer Zeit. VG |
| AngelSanctuary | [QUOTE][i]Original geschrieben von Bunbury [/i] [B][COLOR=orange]. Aaaah, ja - Du hast mich überrascht - ich hätte mit einer verärgerten Gegenreaktion gerechnet - schön so![/COLOR] [/B][/QUOTE] Ich muss zu geben, in ersten Moment war ich schon verärgert, weil es natürlich nicht das war, was ich hören wollte, aber ich kann mich ja nicht darüber ärgern, dass du hier deine Meinung preis gibst, was unteranderem der Sinn und Zwecke eines Forums ist. [QUOTE][i]Original geschrieben von Bunbury [/i] [B][COLOR=orange]Die Bundeswehr ist keine Spielerei. Wenn Dir im Ernstfall jemand befiehlt ein Messer zwischen die Zähne zu nehmen und auf 10 gegenerische Soldaten loszurennen, dann hast Du das zu tun und da wird auch nicht diskutiert, oder erstmal die Hautrötung eingecremt!![/COLOR] [/B][/QUOTE] Das sie ihn nur auf Grund dieser Allergie ausmustern, war auch gar nciht so gedacht. Aber es ist etwas was hinzu kommt. Ich kenne einige die wegen mehreren Kleinigkeiten ausgemustert wurden, deswegen ist es etwas, was mich ärgert. Er kann nicht gehen (wir haben eben kurz telefoniert, er kann nciht mal mehr ne halbe stunde gehen ohne schweißausbrüche und starke schmerzen zu bekommen) muss da aber hin, das ergibt für mich kein Sinn. [QUOTE][i]Original geschrieben von Bunbury [/i] [B][COLOR=orange]Jetzt hat er den Salat. Wenn Du Glück hast, kommt er mit der "ich will nicht mehr"- Nummer nicht durch und muß die Pflichtzeit durchziehen. Für Ihn mag das ärgerlich erscheinen, aber vielleicht wird durch etwas Schliff und nicht ganz so gewohnt verzährtelte Tätschlei etwas mehr in Richtung "richtiger Kerl" aus ihm. Wenn nicht die Vorgesetzten, dann helfen da evtl. die Kammeraden etwas nach. [/COLOR] [/B][/QUOTE] Ob ich Glück hab, wenn er damit durch kommt, ist glaub ich Ansichtsache. Für mich wäre es Glück wenn er da entlich wieder raus ist. Hmmm...."richtiger Kerl".....Ich würde ihn nicht in die Stufe Waschlappen stellen, da er schon einiges verträgt....und eigentlich möchte ich ihn gerne so behalten wie er ist, meinetwegen auch ohne den "letzten Schliff". Ach ja, wo du schon den Vorgesetzten erwähnst. Der ist ebenfalls der Meinung, dass er ausgemustert werden soll, so wie viele andere auch. Nur der Arzt stellt sich da quer. |
| AngelSanctuary | [QUOTE][i]Original geschrieben von Bunbury [/i] [B][COLOR=orange] Und die anderen, die zum Bund gehen, stellen relativ schnell fest, daß das was anderes ist, als den ganzen Tag vor der Playstation zu hocken und abends bei McDonalds vorbei zu fahren.[/COLOR] [/B][/QUOTE] Das sollte doch eigentlich vorher klar sein, dass es beim Bund nicht zu geht, wie bei Mama zu hause. [QUOTE][i]Original geschrieben von Bunbury [/i] [B][COLOR=orange]Aber der Bund, wie er im momentanen Zustand ist hat sowieso kaum noch Sinn, wenn man den ganzen Tag sein Handy in der Tasche hat um sich per SMS jederzeit nach Feierabend mit seinen Extacy-Kumpels in der Disco zu verabreden. ..... .... .. Da wußten die Kids rechtzeitig, was sie erwartet. Allerdings konnte sich der NVA dann auch keiner entziehen und das war kein Spaßverein, wo man 18 Uhr Feierabend hat und nach 10 Monaten komplett raus ist..[/COLOR] [/B][/QUOTE] Also ganz so paradisisch ist es nun auch wieder nicht. Es wird immer noch um 6 Uhr aufgestanden und dann besteht der Tag nicht nur aus 8 Arbeitsstunden und man hat um 18Uhr Feierabend und Ausgang. 19 Stunden (mit kleinen Pasuen) sind sie am Arbeiten und kommen erst um 1 Uhr morgens ins Bett und Ausgang hatten sie bis jetzt auch keinen in 2 Wochen...wozu auch...nach 19 Stunden kann sich auch kaum noch einer bewegen. [QUOTE][i]Original geschrieben von Bunbury [/i] [B][COLOR=orange]Ich habe beruflich mit Azubis und Praktikanten zu tun und glaube, die ganze Generation will das nicht. Regelmäßig früh morgens aufzustehen und dann 8 Stunden an der Maschine stehen statt Playstation spielen... das hält kaum noch einer durch. Die brechen dann nach 2 Wochen ab und überlegen sich lieber Systemadministrator oder IT-Kaufmann zu lernen. Wenn man da um 9 zur Arbeit erscheint gibts erstmal Kaffepause und dann kann man sich an den Computer setzen. [/COLOR] [/B][/QUOTE] Das kannst aber auch nciht verallgemeinern, das diese (meine) Generation komplett so ist. 8 Stunden an einer Maschine stehen, oder ähnliches....ist doch eigentlich nichts schweres, soweit ich das richtig auffassen kann. Ich mache die Ausbildung zur Sozilapädagogischen Assistentin und mach es gerne. Mir macht es nichts aus, morgens um 6.30 Uhr aufzustehen um, um 7.30Uhr im Kindergarten zu sein. Ich sitz zwar auch gerne am Rechner, aber das ist doch langweilig im Gegensatz zur Arbeit. Und die Arbeit mit Kindern ist auch nciht grade das Zuckerschlecken. das sind zwar, so denke ich, ich keine Berufe die man miteinander vergleichen kann, aber ich wollte damit nur deutlich machen, dass nicht die gesamte Jugend zu faul ist um arbeiten zu können. |
| AngelSanctuary | @Jensemann Es ist ja nicht so, dass er sich dort einen zurecht lügt. Sondern dieses Problem ja wirklich existiert, und auch nicht erst seit 2 wochen sondern schon länger, viel länger. Nur war es mitlerweile so gut behandelt worden, dass es kaum noch auftrat. Da aber zuviel Belastung aufeinmal da war, am ersten BundTag, ist dieses Problem wieder aufgetaucht und hat isch bis jetzt nur verschlimmert. es ist ja auch so, dass seine Vorgesetzten sagen, dass er ausgemustert werden soll....selbst der Priester, den sie da haben, hat da heute zu gestimmt. Aber der Arzt will es nicht.....obwohl es mitlerweile eine 80 bis 90 prozentige chance gibt, dass er nächste Woche ausgemustert wird wegendem Knie, weils immer schlimmer wird. Also für mich doch recht gute Nachrichten:) |
| Desengano | naja.. dass heute nicht mehr jeder zum bund geschickt wird, der zwei arme und zwei beine hat, liegt einfach daran, dass insgesamt heute viel weniger gezogen werden wegen geld etc.. mit T3 muss man schon nicht mehr hin. *g* ich muss ehrlich sagen, dass ich mehr sinn darin sehe, zivildienst zu machen, als zur bundeswehr zu gehen, weil soziale pflege etc. heute einfach viel wichtiger ist, als im schlamm rumzurobben. 9 monate im altersheim, finde ich wesentlich mehr charakterbildend als 9 monate an der waffe und im wald.. aber das ist meine meinung.. sieht wohl jeder anders. :) wie auch immer. wenn dein freund schon am ersten tag ne knieverletzung hat.. oO .. hätte er wohl echt zivi machen sollen. wenn man sich rechtzeitig drum kümmert, muss man auch keine bettpfannen wechseln sondern kann auch essen ausfahren oder sowas. |
| Bunbury | [COLOR=orange]. Ganz Deiner Meinung, Desengano! Zivildienst ist sehr viel sinnvoller als sich von kurzgeschorenen Typen mit Hauptschulabschluss auf Knien durch die Pampas scheuchen zu lassen. Und es gibt auch Leute die freiwillg Bettpfannen wechseln - das als Ihre Berufung sehen - so daß man kein schlechtes Gewissen haben muß, wenn man schon Zivi macht und sich vor sowas scheut. Es gibt viele schöne Alternativen - ich habe geistig behinderte Kinder betreut, Kumpels haben Wälder von Müll entrümpelt etc. - alles sinnvoller als die Grundausbildung bei einer Armee. Meine Überzeugung ist aber, wer diese Erkenntnis nicht selbst hat, nichts schlimm daran findet, daß Hundertschaften seinesgleichen in irgendwelche fremden Länder gekarrt werden um da ihre Waffen mal praktisch auszuprobieren, der hat es auch verdient monatelang geschliffen zu werden. Wer aus Leichtfälligkeit, ohne vorher mal das Hirn einzuschalten sagt: "Naja - dann geh' ich eben zum Bund, Zivildienst ist nich so mein Ding" und damit sein Leben per Eid Militaristen anvertraut, der soll auch die Konsequenzen tragen. Rausmogeln, drücken o.ä. zählt da nicht - er wollte zu den "harten Jungs" und dann soll er wenigstens nicht kneifen dürfen, wenn er bemerkt daß es ihm garnicht so Spaß macht wie er das gedacht hätte. Nochmal: das ist eine ernste Entscheidung, von der Leben und Tod abhängen kann und vorallem nicht nur das eigene. Wer da, so lari fari irgendeine Entscheidung trifft und nich aus fester Überzeugung kategorisch ablehnt ist auch nicht besser, als die Kurzgeschorenen, die da hinrennen um endlich mal Krieg spielen zu dürfen. Und bei der Musterung: Wenn ich da Arzt wäre und da steht einer vor mir, der eben nicht verweigert, sondern dann ja offensichtlich zum Bund will, dann soll er mir nicht mit Juckreiz und Seidenspinnerraupen daherkommen. Wenn ich die Rekruten ausbilden würde, kämen Kandidaten, die am ersten Tag schon jammern - wegen was auch immer - ab in die erste Reihe. @AngelSanctuary Ich bezweifle ja garnicht, daß Dein Freund tatsächlich was hat. Wenn er sich aber schon keine Mühe gibt zu verweigern, grundsätzlich keine Überzeugung wider den Armeedienst hat - dann soll er bitte nicht jammern oder versuchen irgendwie rauszukommen, wenn er merkt, daß das nichts für ihn ist. Mit dem "letzten Schliff" und "richtiger Kerl" meinte ich keinen Ausbildungsdrill, sondern zu lernen wie ein Mann konsequent zu seinen eigenen Entscheidungen zu stehen und nicht mal so, mal so und zwischenzeitlich jammern. MfG Bunbury . [/COLOR] |
| Lestat1748 | @bunbury: ich habe auch meinen dienst 5 monate lang geleistet und artig auf eine nachricht des wehrdienstausschusses gewartet. habe die grundausbildung des heeres genossen (kleine einschränkung: ich habe nie dienst an der waffe getan) und aus meiner meinung und meinen ansichten zur sinnlosigkeit der bundeswehr keinen hehl gemacht. letztendlich war es so, dass ich eigentlich meine psychische situation, die ich eigentlich nicht unbedingt publik machen wollte doch herangezogen habe, weil ich es als total sinnfrei angesehen habe als W9er acht stunden pro tag die eier zu schaukeln, wenn ich in dieser zeit etwas sinnvolleres tun könnte und mir gleichzeitig die psychische belastung zu groß geworden ist. ich habe auch nicht versucht zu verweigern, weil mir die armee nicht gefällt, sondern weil ich mit den ideologischen zielen eines solchen vereins mich nicht identifizieren kann und es im grunde genommen eine gewissensentscheidung war. ich muss aber dennoch meine vorgesetzten beeindruckt haben, denn sie haben mehrfach versucht mich dazu zu bewegen, einen antrag auf einstellung als SAZ zu stellen und die offizierslaufbahn einzuschlagen. waren ein wenig enttäuscht, dass ich immer wieder abgelehnt habe. zu der unabkömmlichkeitsbescheinigung: auch diese hat bei mir nichts geholfen. mein arbeitgeber hat damals drei anträge gestellt und alle wurden abgelehnt, obwohl es schwer ist jemanden mit meinen spezifikationen als ersatz zu finden. in diesem sinne |
| Skeptiker | Mal eine Frage die nicht ganz zum Thema gehört: Bis wann können die mich ziehen und wieviel Monate vorher kriege ich Bescheid? Bin T2 gemustert habe aber seit 3 Jahren ncihts mehr von denen gehört? |
| Kampfsau | [QUOTE]Ich bezweifle ja garnicht, daß Dein Freund tatsächlich was hat. Wenn er sich aber schon keine Mühe gibt zu verweigern, grundsätzlich keine Überzeugung wider den Armeedienst hat - dann soll er bitte nicht jammern oder versuchen irgendwie rauszukommen, wenn er merkt, daß das nichts für ihn ist.[/QUOTE] Habe ich da was missverstanden?Er will die Ausbildung abbrechen weil er dazu körperlich einfach nicht im Stande ist.Was soll ein Mann in der Bundeswehr der nicht richtig gehen kann?Warum sollte er weitermachen?Selbst gesunden Leuten tuen nach diesen langen Märschen oft die Beine weh.Sollen die ihn da noch durch die Gegend tragen?Soll er gehen bis er dauerhafte Schäden davon trägt?Ein schönes Andenken in Erfüllung seiner Pflicht ist besser als ein Austrittsgesuch?Sonst waren die unangenehmen Dinge der Bundeswehr eben ein notwendiges Übel.Mit einem gesunden Bein hätte er das wohl durchgezogen. Ich persönlich sehe das mit der Bundeswehr bzw. Zivi so.Für mich macht beides irgendwie ein wenig Sinn.Zivis helfen den Menschen in unserer Gesellschaft hier und jetzt.Sie sind ein wichtiger Bestandteil des Sozialwesens.Allerdings bin ich auch der Meinung es wäre falsch zu glauben,wir müssten uns nie mehr in unserem Leben Kriegen und Konflikten aussetzen.Über 60 Jahre Frieden ist eine lange Zeit.Doch wird es immer so sein?Ist unsere verweichlichte Gesellschaft überhaupt vorbereitet?Oder sind wir nur ein Volk von Opfern wenn es mal dazu kommt die Waffe in die Hand zu nehmen.Ein einmarschierender Gegner nutzt diese Schwäche doch schamlos aus. Also ich hoffe nie das es mal so weit kommen wird.Doch vorbereiten tue ich mich ein wenig,damit ich im Falle aller Fälle nicht völlig hilflos bin.Im Krieg ist keiner mit seiner Rolle glücklich.Doch Zivilisten sind nur ausgeliefert und Soldaten haben zumindest teilweise das Gefühl irgendwas tuen zu können. Obwohl sie im Grunde auch nur Schachfiguren sind.Geniale Köpfe setzen viel Energie in das Ziel,dich wie Ungeziefer auszulöschen.Dich schnell,günstig und mit möglichst wenig Aufwand zu beseitigen. Ich überlege ja zum Bund zu gehen.Ein wenig Kämpfen und militärische Dinge lernen und viel körperliche Ertüchtigung zu betreiben fände ich nicht schlecht.Ausserdem finde ich das Leid das Zivis teilweise miterleben auch nicht so angenehm,dass ich damit meine Zeit verbringen will,obwohl es da auch auf die Stelle ankommt.Anderseits gefällt es mir nicht,mein Gehirn vorne in der Garderobe abzugeben und alles zu machen,was irgendjemand von mir will.Das mochte ich schon bei meinen Eltern nicht und dann muss man vielleicht sogar auf jemanden hören,der dümmer ist als ich,irgendwas kompensieren will oder mich einfach zur Sau machen will.Und dann muss man ja auch noch die ganzen anderen Matschoprolets ertragen. Doch ich will mich auch gerne schinden und meinen Körper stählen und ansonsten müsste ich mich mit Alten oder Verletzten rumschlagen,denen ich dann auch hinterherräumen müsste.Doch ich könnte vielleicht öfter nach Hause. Ich weiß nicht was ich tuen soll. |
| ange gardien | [QUOTE][i]Original geschrieben von Kampfsau [/i] Ich weiß nicht was ich tuen soll. [/QUOTE] Mittlerweile wird doch eh kaum noch jemand eingezogen. Bist Du schon gemustert? Alles unterhalb von T2 wird praktisch nicht mehr eingezogen, und selbst dann ist die Chance recht groß das man "vergessen" wird. Zivil- und Wehrdienst hat beides Vor- und Nachteile. Hängt auch stark damit zusammen wo man hin kommt. |
| Darket | [QUOTE]Bin T2 gemustert habe aber seit 3 Jahren ncihts mehr von denen gehört?[/QUOTE] indiskrete Frage: Wie alt bist Du jetzt? Meines Wissens nach dürfen sie niemanden mehr einziehen, der älter als 23 ist. |
| Kampfsau | [QUOTE]Mittlerweile wird doch eh kaum noch jemand eingezogen. Bist Du schon gemustert? Alles unterhalb von T2 wird praktisch nicht mehr eingezogen, und selbst dann ist die Chance recht groß das man "vergessen" wird.[/QUOTE] Also ich bin noch nicht gemustert.Aber ich bin eigentlich sehr sportlich und robust.Ausserdem habe ich eigentlich keine Allergien oder sonstigen Wehwehchen und habe auch gute Augen und Ohren. Ein Freund von mir hat T2 gekriegt ,mit Brille und angeschlagenem Knie. Aber wenn man "vergessen" wird.Dann wäre das auch ganz gut. Immerhin geht da ja ein Jahr verloren indem man studieren oder eine Ausbildung machen könnte.Obwohl ich wie gesagt die Idee die hinter dem Wehrdienst steckt für ganz sinnvoll halte.Nur die Ausführung ist nicht unbedingt die Beste. |
| Darket | [QUOTE]Zivis helfen den Menschen in unserer Gesellschaft hier und jetzt.Sie sind ein wichtiger Bestandteil des Sozialwesens[/QUOTE] Stimmt und stimmt nicht. "Wir" (meine aktive Zeit ist vorbei) helfen Menschen, eine Tatsache, auf die ich in meiner gesamten Dienstzeit stolz war und worauf ich immernoch stolz bin, ich habe es gern getan und tue es weiterhin gern. Wichtiger Bestandteil des Sozialwesens ist auf Grund mangelnder Wehrgerechtigkeit, 1-Euro Jobbern (wobei die Betriebe bald merken werden, dass es sinnlos ist), und allgemein zu wenigen, die noch T2 gemustert werden, ist so nicht mehr korrekt. Ich habe in einer Behindetrenwerkstatt mit über 200 behinderten Mitarbeitern gearbeitet, bis vor einigen Jahren waren zeitgleich immer 8 Zivis im Haus, wir waren für zwei oder drei Moante noch 4, jetzt ist keiner mehr da (ok, 2 kommen noch). Will heißen: Zivis werden an der einen Stelle immer unwichtiger, während sie an anderer umso mehr werden, nämlich dort, wo so drastisch eingespart wird, dass der Betrieb ohne sie nicht mehr aufrecht zu erhalten wäre. Mir sind Betriebe bekannt, in der Zivis und FSJler völlig eigenständig gearbeitet haben, was im Falle von Behindertenarbeit völlig untragbar und verantwortungslos ist (ich persönlich hätte mich geweigert diese rein moralische Verantwortung zu übernehmen). Mit dem Leid, dass man miterlebt ist es so eine Sache. Nicht jeder Zivi geht ins Pflegeheim, wo einem die Leute täglich wegsterben können. Ich kann aus meiner Erfahrung im Behindertenbereich sagen, dass man weit mehr Lebensfreude als Leid miterlebt. Ich persönlich glaube fest daran, dass diese Gesellschaft die Zivis braucht, um sich ein Bild darüber zu machen, wie die schwächsten Mitglieder dieser Geselschaft leben und was man für sie tun kann, tun sollte und tun muss. Das ist ähnlich wie mit der Wehrpflicht, deren Hauptzweck in einer Demokratie die Kontrolle der Armee durch die Gesellschaft ist. Der Vorteil des Zivildienstes, den ich gesehen habe und noch sehe, ist, dass Du nach 9 Monaten nicht das Gefühl hast Zeit vergeudet zu haben. Und bevor jemand schreit: Muss bei der BW auch nicht so sein, halte ich aber für wahrscheinlicher. Beim Zivi weißt Du hinterher was Du getan hast und wofür, um mal pathetisch zu werden: Du kannst die Welt ein klitzekleines Stück besser machen, das macht wahrscheinlich mein positives Fazit für meine eigene Dienstzeit aus. Grüßle Darket |
| Skeptiker | [QUOTE]indiskrete Frage: Wie alt bist Du jetzt? Meines Wissens nach dürfen sie niemanden mehr einziehen, der älter als 23 ist.[/QUOTE] Ich bin jetzt 22 Jahre und werde in 8 Monaten 23. Hmm könnte ich ja wirklich Glück haben...! :D |
| Tiberon | Ich dachte, es ginge bis zum 27. Geburtstag. Für alle, die einfach nicht drumrum kommen - wobei das heutzutage doch wirklich nicht so schwer sein dürfte - eine Frau und zwei Kinder machen einen für den Bund so teuer, das sie einen in tausend Jahren nicht einziehen. |
| ange gardien | Es geht bis zum 27. Geburtstag. Nur wir das in der Praxis eigentlich nie gemacht, das jemand in dem Alter noch eingezogen wird. |
| Tiberon | In unserer Batterie waren zwei 26jährige Wehrpflichtige ... |
| ange gardien | hm... hatten die irgend einen Beruf gelernt der für die BW interessant war? Bei manchen Berufen/Vorkenntnissen ist es tatsächlich so das man keine Chance hat "vergessen" zu werden. Oder sie hatten einfach Pech. Oder sie gehörten zu der unverbesserlichen Minderheit die unbedingt zum Bund wollten ( wobei diese Gruppe mit zunehmendem Alter sehr schrumpft... ) |
| Tiberon | [QUOTE][B]Oder sie hatten einfach Pech.[/B][/QUOTE]Mitunter sagt sich der Bund einfach "I want YOU" ... so ist das Leben |
| Bloody Angel | Warum so kompliziert? Einfach das Problem direkt mit dem Arzt ansprechen und sagen das man damit einfach nicht zurecht kommt. Noch paar Argumente bringen wie "Schlaflosikeit, Aggressivität oder sogar soweit gehen und sagen das man sogar schon mal Selbstmordgedanken hatte". Jeder normale Stabsarzt wird einen dann KZH schreiben, man wird einmal zur NuP (Neurologie u. Psychiatrie) geschickt, die erstellen nen gutachten, das wars. Ich war jetzt nen 3/4 Jahr Arztschreiber beim Bund und das hat immer geklappt. Mit Krankheiten simulieren bringt oft wenig (z.B Knieprobleme) da man dann meist in ein Bundeswehrkrankenhaus eingewiesen wird und die Orthopäden dort echt Profis sind die sich damit auskennen (haben das ja täglich 1000 mal) Uns in der Aga wurde sogar von den Ausbildern angeboten das jeder der ein Problem mit dem Bund hat zu ihnen kommen soll, sie würden dann eine Lösung finden. Ein Stubenkamerad in der Aga hat dies dann auch gemacht weil er die Entfernung zu seiner Freundin nicht ausgehalten hat. Noch am selben Abend durfte er KZH für 3-4 Wochen nachhause, danach war der antrag durch und er war raus. So unmenschlich ist die Bundeswehr nicht, ich kenne nun viele Ausbilder (als Sani hat man nen super Draht zu jedem :D ) und die meinten auch das es ihnen ja auch nichts bringt wenn ein Querdenker drin ist, da dieser die Moral der Truppe nur runterzieht und das berüchtigte "brechen" der Moral ja nicht mehr erlaubt ist. |
| WerwolfHN | mal so als tip am rande. man sollte sich merken das alles was man beim bund angibt nacher auch in der persönlichen akte drin steht. das heißt wenn man sich körperliche oder geistige krankheiten ausdenkt ist man dieses von dem tag an auch. das selbe gilt dafür,wenn man bei der musterung dinge angibt wie: "ich würde gerne zur waffen ss auf dem balkan partisanen jagen" von dem tag an gilt man in der akte als rechtsradikal,ganz unerheblich davon ob man später behauptet das man sich auf die art nur drücken wollte. |
| AsheCorven | Hi Jungs kann euch die seite empfehlen [url]http://www.zickenrott.de/[/url] dannklappt das auch mit dem ausmustern ... oder geh zur fremden Legion *g* Hat ein kollege gemacht so ... |
| Aza | Bundeswehr is eigentlich nich schlecht.. sicher, man verliert scho ein Jahr.. Allerdings gibts genug Leute (mich eingeschlossen) denen ein paar monate Wehrdienst durchaus gut tun würden... hab bisher niemanden getroffen, dem es geschadet hätte *g* Aber mitlerweile wird nur noch jeder zweite T1er gezogen.. also eigentlich muss man sich kaum sorgen macen zum Bund zu müssen... Ergo auch kein zivi^^ sry, das passte nu glaub ich ganich zum Thema.. aber is mir so im Kopf rumgeschwirrt *g* |