German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 
  Forum: DIES und DAS
    Thema: Tipps für einen ausführlichen lebenslauf
gloryousHallo!

Ich muss einen ausführlichen Lebenslauf für die Bewerbung bei einer Studienstiftung schreiben.

Ich habe mir zwar ein paar von diesen tollen Berwerbungsbücher ausgeliehen, aber da geht es halt immer um Ausbildungsplatz-Bewerbungen.
In der Schule hab ich nix dazu gelernt (nur tabellarische Lebensläufe)

Besonders was die chronologische Abfolge betrifft hab ich Fragen. Vieles überschneidet sich ja und zudem ist es manchmal unlogisch inhaltliche Zusammenhänge auseinander zureißen, nur um der zeitlichen Richtigkeit wegen. Oder sehe ich das falsch?

Wäre für Tipps aller Art dankbar!

grüße, gloryous
vleermuisausführlich ist gut... aber nicht zu lang.. .faustregel ist (laut meiner ehemaligen personalchefin) bis 25 bitte nicht länger als 2 seiten!
gloryousüber 2seiten komm ich sowieso nicht,

aber wie ist das nun mit der zeitlichen richtigkeit????


lg, gloryous
Gnom1218Wegen der Chronologischen Abfolge (sofern ich da jetzt nicht was falsch verstehe) machst Du das am besten folgender Maßen:

Sagen wir, Du bist 1990 eingeschult worden, hast dann 1994 auf's Gymnasium gewechselt. Zwischendrin bist Du von 1992 bis 1999 beim Turnverein und von 1995 bis 2002 bei den Pfandfindern gewesen. Dann würde sich Dein Lebenslauf so lesen:

1990-1994 Besuch der Grundschule XYZ

1992 - 1999 Mitglied beim TSV blabla

1994 - 2003 Besuch des ABC Gymnasiums

1995 - 2002 Mitglied beim Fähnlein Fieselschweif

2003 Erlangung der allgemeinen Hochschulreife.
gloryous@gnom

schonmal danke für die antwort.

hier ein konkretes beispiel aus meinem lebenslauf:

während meiner schulzeit bin ich umgezogen. ich hab erst alle praktika und so aus der schulzeit aufgeschrieben
und nach dem "block" schule geschrieben das ich zwischenzeitlich umgezogen bin.
ist das ok so????

grob skizziert so :

schulzeit 1996-2005
...
...
2000 pratikum
2003 praktikum nr.2
...

und dann erst

2000 umzug


grüße, gloryous
Gnom1218Also chronologisch ist besser, weil es sonst unübersichtlich und verwirrend wirkt.

Und einen Umzug mußt Du eigentlich nicht in den Lebenslauf mit hineinschreiben. Das interessiert die von der Studienstiftung wohl kaum.

Aber ansonsten ist Dein Lebenslauf so schon o.k.

Gruß,
gnom1218
gloryousgut, dann sag ich mal danke!

lg, gloryous
vleermuises gibt viele verschieden arten von lebenslauf. einerseits ist chronologisch gut weil übersichtlich. andererseits ist es oft so das es den menschen aus der personalabteilung herzlich wenig intressiert wann du wo auf der schule warst sondern nur: welcher abschluss, welche praktika. und da ist es schon wieder schlecht wenn man das chronologisch hat. denn wenn da jetzt erst jedes einzelne praktika raus gesucht werden muss kann das ganz schön nerven (wie gut wenn man mit auswählen darf wer sich neuer azubi schimpft). also nach meiner erfahrung ist es ganz gut wenn du den lebenslauf gliederst:
Familie:......
schulzeit/werdegang:.....
praktika:....
hobbys:....
und wo mir das grade einfällt: bei hobbys ist es wichtig nicht zu viel rein zuschreiben, aber auch nicht etwas was man sich aus den fingern saugt. ausserdem sollte man da auch n soziales hobby (z.b. verein) erwähnen.... es sei den du willst pathologe werden :D
aber es ist richtig, ein umzug sollte nicht erwähnt werden
LaChatteIch würde es so machen, wie vleermuis es vorschlägt.

Wichtig kann auch noch sein, bei den einzelnen Punkten kurz zu beschreiben, worin die wichtigsten Aufgaben bestanden, und/oder was du an diesem Ort gelernt hast.

Zum Beispiel

"Praktikum

3 Monate Bürohilfskraft in der Firma XY in Z

Telefondienst, Posteingang, Ablage, selbständige Korrespondenz.

In dieser hektischen Phase habe ich gelernt, konzentriert zu arbeiten und auch bei grosser Hektik sinnvolle Prioritäten zu setzen, einen Arbeitsplan zu gestalten und zu erfüllen."

Natürlich ist es sinnvoll, jene Punkte zu betonen, die für dein Studium wichtig sein könnten, und jene, die bedeutungslos sind, wegzulassen.
Tapio BearkingIch hab für die Diplombewerbungen mich bei [url]www.praktika.de[/url] angemeldet und mir dort "live" einen Lebenslauf zusammenstellen lassen, den es dann anschließend als .pdf zum Download gab. Der Lebenslauf enthält alle wichtigen Dinge und schaut auch professionell aus...
GazelleFür den Lebenslauf höchstens eine Seite (wobei solche Dinge wie Umzüge nur erwähnt werden sollten, wenn Sie bewerbungsrelevant sind), höchstens eine Seite für das Anschreiben.
Aus dem Anschreiben sollte vor allem hervorgehen, weshalb man sich gerade hier und jetzt bewirbt und was Dich dazu motiviert.

Lies alles anschließend mit den Augen eines Fremden und frage Dich einfach, ob Du nun einen vollständigen Überblick über den Lebenslauf hättest und ob Du diese Person gerne kennenlernen würdest.
nobody1[QUOTE][i]Original geschrieben von vleermuis [/i]
[B]
hobbys:....
und wo mir das grade einfällt: bei hobbys ist es wichtig nicht zu viel rein zuschreiben, aber auch nicht etwas was man sich aus den fingern saugt. ausserdem sollte man da auch n soziales hobby (z.b. verein) erwähnen.... es sei den du willst pathologe werden :D
[/B]
[/QUOTE]

Hobbies sind vor allem dann sinnvoll, wenn sie irgendwelchen Softskills förderlich sind, die im Job gebraucht werden UND wenn du auf Nachfrage wirklich etwas dazu erzählen kannst.
Mannschaftssportart --> Teamfähigkeit......es gibt auf Bewerbungsseiten dutzende Beispiele.
Wichtig ist, dass du im Falle eines Falles beim Bewerbungsgespräch etwas zu deinem Hobby erzählen kannst, es sollte keinesfalls der Eindruck entstehen, das Hobby steht nur da, um einen gewissen Eindruck zu machen, eben um solche nicht direkt nachweisbaren Softskills vorzutäuschen.
Es ist echt für beide Beteiligten keine schöne Situation, wenn einer als Hobby Lesen angibt, und beim Bewerbungsgespräch auf die Frage "Welches Buch haben sie zuletzt gelesen" nur mit einem stammelnden "...ahhh....ich... ahhh..." antwortet.

@ vleermuis
....es sei den du willst pathologe werden :D
Ich kenn ein paar Pathologen (meine Patnerin ist zum Beispiel eine), die alle miteinander durchaus interessante Hobbies haben, ein reges Sozialleben führen, und in ihrem Job jede Menge kommunikative Fähigkeiten brauchen.

Liebe Grüße,
nobody
gloryoushallo!

erstmal danke für eure hilfe. ich hab gar nicht mit so vielen antworten gerechnet!

wie gesagt, geht es nicht um eine bewerbung für nen job, sondern für ein stipendium.
naja, den umzug werd ich dann wohl rausnehmen, ist ja wirklich nicht so wichtig.

lg, gloryous
Gazelle@nobody

Was ist "Softskill", lautloses Töten?
Pellinore[I]Lautloses Töten[/I] als nicht direct nachweisbarer Softskill? Unbedingt! Genau darauf warte ich noch in der nächsten Irrsinns-Stellenausschreibung, die bei mir auf dem Schreibtisch landet...

Und Pathologen, die miteinander ein reges Sozialleben führen? Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich zu einer Pathologen-Party eingeladen werden möchte... Doch eigentlich schon! Unbedingt!

Gloryous, Tapios Tip mit der Praktika-Seite sieht gut aus!
nobody1[QUOTE][i]Original geschrieben von Gazelle [/i]
[B]@nobody

Was ist "Softskill", lautloses Töten? [/B][/QUOTE]


... soft-skills hat mit mit lautlosem - oder auch lautstarkem - Töten wenig zu tun, obwohl: aus diesem "Talent" liese sich eventuell ein starkes Durchsetzungsvermögen ableiten.... :)

Softskills ist das, was man unter sozialer Kompetenz versteht, das sind vor allem Eigenschaften und Fertigkeiten, die üblicherweise NICHT messbar sind, über die es keine Zeugnisse, Zertifikate oder sonstige Nachweise gibt, die auch eher nicht aus deinen Schulzeugnissen ableitbar sind.
Die im Lebenslauf angegeben Hobbies legen bei Bewerbungen manchmal Rückschlüsse auf das Vorhandensein oder das Fehlen solcher Eigenschaften nahe, sind halt ein Puzzlestein im Gesamtbild, das eine Bewerbung vom Bewerber hinterlässt (und dabei ist es ganz egal, ob du dich mit dem Bewerbungsschreiben um einen Job, ein Stipendium, oder sonstwas bewirbst). Wähle also die Hobbies, die du hier angibst, mit Bedacht.

[URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Softskill]http://de.wikipedia.org/wiki/Softskill[/URL]:

Soziale Kompetenzen
Allgemein zählen zur Sozialen Kompetenz folgende Kenntnisse und Fähigkeiten:

Im Umgang mit anderen:

Empathie (Mitgefühl)
Menschenkenntnis
Kritikfähigkeit
Wahrnehmung
Selbstdisziplin
Toleranz
Sprachkompetenz

Im Bezug auf Zusammenarbeit:

Teamfähigkeit
Kooperation
Kommunikationsfähigkeit

Führungsqualitäten:

Verantwortung
Durchsetzungsvermögen
Flexibilität
Konsequenz
Vorbildfunktion

Im Allgemeinen:

Emotionale Intelligenz
Selbstbewusstsein
Engagement
Musische Fähigkeiten


@ Pellinore

[QUOTE]Und Pathologen, die miteinander ein reges Sozialleben führen? Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich zu einer Pathologen-Party eingeladen werden möchte... Doch eigentlich schon! Unbedingt![/QUOTE]

....glaub mir, Parties von Pathologen sind nicht sooooo arg anderst als andere Parties, vor allem haben Pathologen auch ein Sozialleben, das durchaus Nicht-Pathologen mit einschließt, und die Arbeit selbst find ich relativ langweilig.
Aber die Geschichten, die Rechtsmediziner so aus ihrem Job erzählen, das ist ECHT was besonderes, und ich freu mich schon sehr auf die Geburtstagsparty einer Rechtsmedizinerin, zu der ich am Wochenende eingeladen bin. Wenn du wirklich lautloses töten oder den perfekten Mord oder sowas lernen willst sind Rechtsmediziner die richtige Adresse :D

Liebe Grüße,
nobody

German Gothic Board
 
Boardansicht: Klick HIER und betrachte das Thema mit allen Funktionen direkt im Board.

 

German Gothic Board

Startseite Chat Grüße SchwarzKultur