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  Forum: DIES und DAS
    Thema: Hund oder Kind?
In BlueManchmal denke ich fast, es wäre einfacher ein Kleines Kind zu beherbergen als einen Hund. Ja, echt! Denn zumindest wäre man damit schon mal in der Gesellschaft höher angesehen. Auch wenn das ja eigentlich kein ausreichender Grund ist. Oder?
Heute bin ich mitsamt Hund einkaufen gegangen. Kaum betreten wir den Parkplatz von Aldi, entdeckt das kleine Biest eien Artgenossen. Jede Menge wildes Gejapse und an -der-Leine-zerren. Missgünstige Blicke einer Mutter, deren Kind gerade eingeschlafen war. Jede Menge geflüster: "Also, dass die sich sowas traut..."-
"Das arme Kind!" Ein anderes Kind, dem die Mutter nichts Süßes erlaubt hat, fängt an zu kreischen, der Hund hat sicherlich ziemliche Ohrenschmerzen. Da sagt natürlich keiner was! Ich weiß schon, dass da niemand etwas dran ändern kann, aber kann ich was dran ändern, dass mein Hund rumquengelt??? Okay, ich könnte den Hund zu dem anderen Hund rennen lassen. Aber(ganz davon abgesehen, dass der andere Hundebesitzer nicht gerade entzückt wäre), die Frau könnte doch ihrem Kind die Süßigkeit geben, oder?! Ich binde meinen Hund am Fahrradständer an. Kaum bin ich drinnen, fängt er an einen hohen, andauernden Kreischton von sich zu geben. Ich, mit gehetztem Ausdruck im Gesicht, renne nach draußen, um ihn zu beruhigen. Im Eingang begegne ich einer älteren Dame:"Also wirklich, junge Frau! Das arme Tier!!!" Draußen eine junge Frau mit Kleinkind. Es weint schon, als sie sich ein paar Meter entfernt, sie geht zurück zu ihrem Fahrrad und haut ihm kurzentschlossen eine runter! Ich werfe ihr einen strafenden Blick zu. Sie beachtet mich nicht und geht rein. Das Kind gibt einen noch höheren, noch längeren Kreischton von sich als der Hund (man, es hat wirklich Puste! Und es kann später mal Tierstimmen imitieren!!:D ). Ich gucke, ob die Frau auch jemand zurechtweist. Aber nein, SIE erntet nur mitleidige Blicke! Als sie wieder rauskommt, bekommt das Kind noch mal eine richtige Abreibung, und ich greife ein:"Entschuldigen Sie, denken Sie nicht..." Spitzer Gesichtsausdruck: "Ich wüsste nicht, was SIE das angeht!" Dummerweise kommt auch noch die alte Frau wieder:" Wer sich nicht mal die Mühe macht selbst ein Kind in die Welt zu setzen....!" Ich überlege, einen entsprechenden Kommentar abzugeben, aber der Hund fängt aus Langeweile auch wieder an zu heulen, und das Kind ist schon ganz rot im Gesicht vom vielen Weinen, also verlasse ich das Geschehen mit enormen Kopfschmerzen.
PhönixWenn Du den richtigen Hund hast, traut sich keiner mehr....:D

Ich persönlich will lieber Hunde als Kinder. Ich kann besser mit ihnen umgehen, halte sie für leichter erziehbar, sie wollen keine Taschengelderhöhungen, sind blöd und leicht durchschaubar usw.

Ob mich andere schief anschauen, weil ich 'nen Hund besser behandel wie ein Kind wär mir persönlich wurscht.

(Aber dem Kind hätt' ich am liebsten auch eine gebatscht, und den Hund gestreichelt. Vielleicht liegt's daran, dass ich Kinder eigentlich nicht mag. Hätt es aber nicht wirklich getan. Andere zu schlagen ist nicht richtig.)

Hab aber auch schon die Erfahrung gemacht, dass Menschen in der Öffentlichkeit mit Kindern nachsichtiger sind als mit "Kötern" und "Flohteppichen".
InpwetDas Phänomen ,, Lieber Hund als Kind " scheint sich schnell zu verbreiten. Immer wieder treffe ich auf der Straße auf Menschen, die sich einen Hund als Kinderersatz angeschafft haben. Ein wirklich perverses Bild, wenn sie dann mit ihrem Wauziputzi zum Eisstand gehen und ihm erstmal ein Eis kaufen, dann in die Bücherei um das 5 Buch über ,, wie rede ich mit meinem Hund" zu besorgen und hinterher die alte Frau in der Straßenbahn von dem letzten Sitzplatz vertreiben, weil der ja schon von Wauzi besetzt ist und der doch nicht auf dem Boden sitzen kann. Da bekommt er ja eine Erkältung.
Besonders beliebt sind da kleine Rassen, die man bei der Erziehung nicht fürchten braucht und die man am besten überall mit hinnnehmen kann.
PhönixNaja, also einen Hund seh ich dann doch nicht als Kinderersatz an, das wäre dann doch zu prall.
Aber stimmt schon, Idioten die's übertreiben gibt's leider zu oft.

(Und die kleinen überzüchteten Inzesthunde mag ich noch weniger wie Kinder. Da sind mir die Großen, denen man noch ansieht, dass sie vom Wolf abstammen lieber.)
InpwetVielleicht können einbem die Frauen, die sich einen Hund als Kind anschaffen auch echt leid tun. Vielleicht wünschen sie sich ein Kind und der Mann machst nicht mit oder sie kriegen keinen.
Bei einer Frau, die bei uns im Cafe sitzt ist das so. Ihr Mann ist geschäftlich mit der Sekretärin unterwegs und will keine Kinder, weil er schwer beschäftigt ist. Da hat sie natürlich nen Knacks weg.
Knacks ist also da aber nicht so sehr zu verübeln....

Was bewegt wohl die Leute noch zu so einem Verhalten?
Trinity GothMal ehrlich gesagt, ich würde weder meinen Hund noch mein Kind zum Einkaufen mitnehmen, wenn es sich vermeinden lässt. Mich nervt beides: Nach Süßigkeiten kreischende Kinder und vorm Supermarkt jaulende Hunde.

@Inpwet: Die Klischees die du da über Hundebesitzer verbreitest gelten wirklich nur für einen kleinen Teil, die es wirklich übertreiben. Mal abgesehen ist der Beitrag ein wenig Off Topic hier.

Gruß
Trin
Gr. Gaulichterhunde sind leichter zu erziehen, als katzen. kinder liegen, meiner meinung nach, genau in der mitte.

ok, also die frau hat sich scheiße benommen, als sie ihr kind geschlagen hat. süßes muss nicht immer sein. und wenn muttern sagt, dass es nix gibt, dann hat das so zu sein. na gut, bei kindern gibt's ja auch diese nette trotzphase :) .

die alte frau - ohne worte.

du und dein hundchen: ihr müsst eure bindung festigen. also dass hundchen sich sicher ist, dass du ihm nie was böses willst und auch immer zurück kommst. dann wird das mit ihm weniger kompliziert. heißt also, dass du ihm mal klarmachen musst, wie die rangfolge ist: erst du, dann er. danach braucht er die gewissheit, dass er sich auf dich verlassen kann. arbeite mit ihm mit hilfe von lob und leckerlies. bestrafen eher nicht. schreien bringt auch nix, es sei denn, die würdest es mit strafen verknüpfen. aber das wollen wir ja nicht. du packst das, ist nicht schwer. versuch das mal bei katzen :D

viele frauen, ob ihr mann ihnen kein kind schenken will, sie keines kriegen können oder schwer am arbeiten sind, holen sich auch gern mal eine oder zwei katzen, weil die nicht gassi gehen wollen.

gg.grüße
SintraPersönlich, schaffe ich mir lieber 3 Hunde an als 1 Kind. Aber das liegt an der Abneigung die ich gegen über Kindern habe. Egal welchen Alters oder Geschlecht.

Bei Hunden ist es alles nur eine Frage der Erziehung ob sie wie oben genannt auf einen Anderen "Spielgenossen" so reagieren oder nicht. Komischer weise kann ich mit einem mir unbekannten Hund rausgehen ohne das etwas passiert. Ich denke Hunde merken wenn man eine eigene Autorität besitzt oder nicht. Der Hund muß einfach merken das nicht alles durchgeht, nur weil er es will.

Da muß man aber schon sehr früh mit anfangen, ansonsten hat man immer damit ein problem.
aaraenSchlechterzogene Hunde sind genauso lästig wie schlechterzogene Kinder.
Wer das nicht kann, solls lieber gleich lassen. Jaulen, nicht hören, und an der Leine ziehen finde ich nur bei jungen Hunden noch ok, weil die es eben noch lernen müssen. Bei Kindern ist es das selbe. Was mich nervt, ist wenn sich Kinder oder Hunde total daneben benehmen und Herrchen, Frauchen, Mama oder Papa überhaupt nichts dagegen tun.
PhönixIch kenn jedenfalls mehr gut erzogene Hunde als Kinder....
beylaMah, das tut gut! Endlich mal andere Menschen, die wirklich zugeben dass sie keine Kinder mögen! Könnt ihr euch vorstellen, wie man in der Öffentlichkeit an den Pranger gestellt wird, wenn man auch nur das kleinste negative Kommentar über Kinder loslässt?
Also ich gehöre mit Leib und Seele zu den Leuten, die lieber 3 Hunde als ein Kind haben. Ich mag diese nervigen kleinen Fratzen einfach nicht, die die ganze Zeit nur dumm herumkreischen, ich mag sie einfach nicht. (klingt jetzt etwas hart, aber genau so empfinde ich es).
Kennt ihr die Situation, wenn ihr in einem Bus sitzt, neben euch ein kleines Kind das plötzlich zum kreischen anfängt? Es dauert keine halbe Minute, bis jedes weibliche Wesen im Umfeld das typisch mütterliche freundliche Lächeln im Gesicht hat und versucht, dem Kind Blicke zuzuwerfen. In so einer Situation denk ich mir höhstens: Ma, halt doch endlich den Mund!
Ich hab mich sogar eine zeitlang dazu gezwungen, nicht negativ zu denken wenn ich ein Kind neben mir habe, weil ich immer der Meinung war, dass man Kinder doch mögen muss. Aber das klappt einfach nicht, vielleicht fehlt mir ja einfach nur das mütterliche Gen.
Was mich noch so oft ärgert ist, dass sich viele Leute von Hunden belästigt fühlen. Wenn ich mit meinem Hund im Kaffee sitz (eh selten der Fall, kommt aber trotzdem mal vor) und der Hund nach gewisser Zeit unruhig wird, und damit mein ich nur, dass er unter dem Tisch hin und herläuft, ich meine kein Heulen oder dergleichen, dann dauert es nicht lange, bis man missfallende Blicke erntet.
Aber niemanden kommt in den Sinn, dass es auch Menschen gibt (mich zB.!!) die sich von Kindern richtig belästigt fühlen. Nehmen wir wieder das Restaurant. Ich sitze gemütlich bei meiner Pizza, neben mir rennt ständig ein Kind kreischend auf und ab, das nervt einfach! Und was machen die Eltern? Ja natürlich nichts, eh klar, weil ein Kind ist ein Kind und muss sich austoben können, ob jetzt nun im Restaurant oder am Spielplatz ist dann auch egal. Wieso können die ihre Kinder nicht zur Oma geben oder sonst wohin wenn sie am Abend ausgehen???

Aber trotz meiner Liebe zu Hunden (wobei bei mir ein Hund auch eine bestimmte Grösse haben muss, um als Hund zu gelten) möchte ich noch sagen,dass ich es auch total lächerlich und fehl am Platz finde, wenn Hunde die Rolle eines Kindes einnehmen, denn trotz aller Liebe soll man immer noch beachten, dass ein Hund ein Hund ist, deshalb auch eine gewisse Erziehung braucht und bei weitem nicht alles tun darf was er will. Und Verhätschelungen (ein Bissen fürs Frauchen, ein Bissen für den Hund, ein Bissen fürs Frauchen, einer fürn Hund, natürlich vom selben Teller mitn selben Besteck, igitt.....) sind bei der Erziehung genauso fehl am Platz wie übertriebene Härte oder gar Schläge.

ich danke euch für diesen Thread, meiner Abneigung gegenüber Kindern freien Lauf zu lassen hat jetzt wirklich gut getan :D

lg, beyla
Phönix@ beyla:
HEIRATE MICH!:D
beyla@Phönix
wann und wo? :D
aaraenIch mag die meissten Kinder nicht. ich mag nur mein eigenes ;-)
Und Hunde mag ich gar nicht.
Wenn sie nicht nerven, kann ich allerdings beides tolerieren.
DarkangelGecko macht weniger Arbeit und is Kultig
fraeulein grauweder noch. beides unnötiger, lärmender schwachsinn- machen nur dreck& sind moralisch nicht zu verantworten.
hunde gehören nicht in die stadt. kinder gehören nicht auf die welt. (lasst uns doch alle friedlich aussterben, der letzte macht's licht aus.)
In BlueTut mir Leid, euch zu enttäuschen aber ich mag Kinder. Ich könnte mir auch gut vorstellen, mal eigene zu haben, aber nur wenn ich mir da wirklich sicher bin und mein Freund mal diese anti-Kinder-Haltung aufgibt. Ansonsten nervt es mich auch, wenn Kinder oder Hunde ständig rumkreischen und so, aber besonders schlimm finde ich, wenn die Eltern zwar eingreifen, aber ihre Kinder nur noch mehr zum Heulen bringen. Ich bin übrigens schändlicherweise auch eine von den Tussis mit dem mütterlichen Blick. Nur das die lieben Kleinen irgendwie meistens anfangen zu heulen, wenn sie mich sehen. Wie das nur kommt? ;)
@Sintra: mein Hund kam aus dem Tierheim, und schon da hatte er bezüglich Artgenossen irgendwie eine Schraube locker. Jetzt kann man da echt nichts mehr dran ändern. Wir haben schon alles Mögliche versucht, aber nichts hilft. Also gebt nicht immer nur den Hundebesitzern die Schuld.
@Gr.Graulichter:Ich bin empört! Mein kleiner Schnucki und ich, wir haben eine sehr(/zu?) feste Bindung! !!!;) Aber mal ehrlich, was soll ich den machen, wenn er plötzlich loskreischt? Ich bin schon mal wo rausgeschmissen worden, weil er einfach nicht aufgehört hat zu weinen. Das liegt aber(natürlich) auch nicht an mir. Ich glaube er hat immer Angst, weil er halt als winziger Welpe von der Mutter wegkam und im Karton ausgesetzt wurde. Ich habe ihn aber auch erst ein Jahr und hoffe, das ändert sich irgendwann wenn er älter wird und länger bei mir war.
Ich gebe auch gerne zu, er ist ein bisschen verwöhnt und hysterisch, aber als Kindersatz habe ich ihn nicht.
Sintra@ In Blue: Im endeffekt ist der Hundebesitzer schon schuld. Nicht du jetzt in diesem Fall. Aber der Vorbesitzer. Ein Hund ist nicht von Natur aus Böse. Er wird es gemacht. Sicher gibt es Hunde die haben die nötigen ausprägungen, doch das heißt noch nichts.
In BlueDa hast du sicherlich Recht, aber bei manchen Hunden lässt sich da einfach nichts machen. Ich habe meinen Hund schon im Tierheim gesehen, als er erst 5 Wochen alt war, und schon da hatte er einfach eine Tendenz zum Jaulen und wild sein. Hunde haben genauso eine eigene Persönlichkeit wie Menschen auch.
InpwetIch will keine Klischee verbreiten sondern habe nur eingeworfen, dass es so etwas gibt.
Außerdem verstehe ich nicht, warum anonyme Beispiele zu einem Thema nicht angebracht sind, wenn ich nicht selbst aus dem Nähkästchen plaudern kann, was das von mir eingeworfene Thema angeht.
Sintra@In Blue: das sollte auch kein Angriff sein, aber es gibt auch Menschen die Ihre Tiere extrem falsch behandeln und sich dann später wundern das etwas passiert und sowas finde ich nicht richtig, das es dann auf die Tiere zurückgeschoben wird. Sicher hat ein Tier ein eigenes Wesen, aber man muß es erziehen damit es gut aufgeht.
pilgrimZwei Hunde und kein Kind ! Habe nichts gegen Kinder sie sind unsere Zukunft- oder unser Untergang mal sehen, aber ich habe eine interessante Sendung gesehen. Ein Mann geht mit seinem Kind über die Strasse, das KInd will nicht, schreit, quängelt. Der Mann flippt aus haut und schlägt nach dem Kind. Die Leute drumherum schauen weg, und von 10 sagen weniger als die Hälfte etwas oder schreiten ein. Als der Hund nicht über die Strasse will und die Besitzerin den Hund an der Leine hoch hinter sich herzieht sagen 7-8 Leute was ... natürlich gestellte Szene weder dem Kind noch dem Hund ist was passiert.
die Verantwortung für ein Hund und ein Kind liegen weit auseinander,was vielen Meschen den Gedanken aufzwängt das Kind ist wertvoller oder höher anzusehen.
MiauInteressante Ansichten, die hier zu lesen sind; Hunde versus Kinder, was für ein saftiger Vergleich.

Schade, daß Hunde nicht sprechen können, wäre interessant zu hören, was die zu der Alternative "Welpen versus Kinder" zu sagen hätten.

Dafür können meine Kinder sprechen, die ich vorhin liebevoll zugebettet habe.
Ich werde sie beim Frühstück befragen, ob ich mir statt ihrer hätte Hunde anschaffen sollen und die Antwort dann hier reinschreiben (wobei ich mir die Frage verkneifen werde, was sie von Menschen halten, die solche Alternativen überhaupt aufwerfen, obwohl sie dazu bestimmt etwas zu sagen hätten).

Und laßt uns ruhig schlafen und unseren kranken Nachbarn auch.
(Matthias Claudius). Gute Nacht!

[COLOR=firebrick]MIAU ![/COLOR]
SeenaHunde oder Kinder?

Ist doch irgendwie ein unsinniger Vergleich, oder?
Ich habe keine (eigenen) Kinder, dafür habe ich meine jüngeren Geschwister praktisch "mit aufgezogen".
Und ich habe auch einen Hund.

Zum Thema Kinder: Ich verstehe Leute, die keine Kinder mögen, ich finde das weder verwerflich, noch moralisch falsch - nein, ich kann's sogar nachempfinden.
Ich bin auch froh, wenn "meine zwei" endlich im Bett sind und ich meine Ruhe habe. Oder, wenn ich sie irgendwo abgeben kann. Da brauch ich es dann auch nicht unbedingt, dass im Kaffeehaus die kreischenden Fratzen herumrennen, oder in der U-Bahn ein Kind heult.
Aber wie bei Hunden: wenn Kinder etwas anstellen, schreien, was auch immer, dann sind oft die Eltern dafür der Grund.
Genauso wie es beim Hund die Schuld des Besitzers ist.

Hunde: Mein Wuffi ist erst sieben Monate alt und auch dementsprechend wild und leider auch noch unfolgsam - die einzige, der er HALBWEGS gehorcht, bin ich und dass auch nur, wenn ich einen "schärferen Ton" anschlage. Kann ganz schön anstrengend sein, deswegen habe ich es ganz aufgegeben, ihn z.b. zum einkaufen oder ins Café mitzunehmen. Das ist ihm einfach noch zuviel aufregung, da wird er immer wild.
Erschwerend kommt noch hinzu dass der blöde Hund vor absolut nichts angst zu haben scheint! Er wurde immer gut behandelt, wir haben ihn schon mit zehn wochen bekommen, davor war er bei der lieben mami im warmen nest, an der prallen zitze.....das heißt, er hat vor nichts und niemandem angst! An sich wäre das nichts schlechtes, aber er hat eben auch keine furcht vor straßen, Autos, ect....was bei mir manchmal schon Schweißausbrüche und Schreikrämpfe ausgelöst hat...... :(

Ich denke, es ist beides hart - Hund, wie Kind. Aber einen Hund kann man wenigstens so erziehen wie man möchte. Sicher hat er einen eigenen Charakter, aber ein Hund, der ein gutes Zuhause, liebende Besitzer und eine starke Bezugsperson hat, pariert, wenn man es will.
Ein Kind ist ein eigenständiger Mensch.....das kannst du nur nach deinem Willen formen, entwickeln tut es sich dann von selbst, da kannst du nichts machen.
Schwerschwer.

Ich würde weder meine geschwister, noch meinen Hund missen wollen....liebe sie einfach zu sehr. egal wie sie sich in der U-Bahn, im Café oder beim Einkaufen benehmen - es sind meine Baby's.

Lg
Seena

:D....eigentlich eine geile Diskussion.....*sicheinenablach*
KampfsauIch mag beides,Hund und Kinder und beide können mir auch auf den Sack gehen.Aber man hat sie trotzdem lieb.

Und natürlich ist ein Hund leichter zu erziehen.Aber ein Hund hat auch ein leichteres Gemüt.Ein Hund ist im Grunde mit Fressen,Schlafen,Spielen ganz grob gesagt recht zufrieden.Ein bischen seinen Instinkten folgen und das wärs.Aber ein normaler Mensch hat eben kompliziertere Bedürfnisse und hat generell ein komplexeres Bewusstsein.Dafür gibt es ihm Umgang mit menschlichen Kindern auch ganz andere Aspekte die man so gar nicht mit einem Hund durchmachen kann.Die Leute hier die selber Eltern sind oder gern mit Kindern zusammen sind,werden dass sicher verstehen können.
Telecaster@Kampfsau


[QUOTE]...mit menschlichen Kindern ganz andere Aspekte... als mit einem Hund.[/QUOTE]

Stimt, versuch' mal einem Hund das Klavierspiel beizubringen, da punkten Kinder doch erheblich.
NihilxHund.
Telecaster@Nihilx
An Deiner Stelle würde ich mich auch für ein Hunderl entscheiden, in Belgien kann man ja kein Kind allein auf die Straße lassen....
Schwarzer HaseHabe 2 Kinder und 2 Katzen, sind alle 4 recht aufmüpfig und schwer zu erziehen. Ist halt jeden Tag wieder eine Herausforderung. Bin ganz zufrieden so wie es ist. Hunde find ich eh bloß cool wenn sie richtig groß sind, eben aussehen wie ein Hund und nicht wie ein Zwergkaninchen. Ha, dann kann man richtig mit Ihnen toben und kämpfen. Selber möchte ich aber keinen, weil ich keinen Garten habe, und auch nicht die Zeit mit Ihm mehrmals täglich (so ein grosser Hund braucht viel Auslauf) Gassi zu gehen. Außerdem stinken Hunde (vor allem wenn sie nass sind), wogegen Babys (wenn sie nicht wieder grade die Windel voll haben) und Katzen einfach gut riechen.
Telecaster@Schwarzer Hase

Mit Kindern werde ich auch gut fertig, vor allem mit den eigenen :) , aber wie erzieht man denn Katzen?
Bislang haben die immer mich erzogen.
Was Hunde angeht, teile ich Deine Ansicht, habe nie verstanden, weshalb sich jemand eine Fußhupe zulegt - da kann man sich gleich ein Meerschweinchen anschaffen.
KildareEigentlich habe ich nichts gegen Kinder....Aber ich beginne Eltern zu hassen.
Während Hundehalter mittlerweile zumindest in meinem engeren Umkreis zu einem übervorsichtigen Verhalten neigen, wenn ihre Wuffis auch nur in meine Richtung schnüffeln, haben viele Eltern keinerlei Hemmungen:
mir mit der Kinderkarre den Weg abzuschneiden, egal wie schwer bepackt ich bin oder wie sehr sie dafür rennen müssen.
"Kinder sind nun mal so." auch dann als Entschuldigung zu verwenden, wenn ihre Kleinen mit Eis oder ähnlichen Substanzen gefährlich nah an meine Klamotten kommen, mir in die Ohren kreischen, was ihnen erst durch erhöte Position auf dem Einkaufswagen ermöglicht wird oder sich an allen möglichen Kassen etc. vorzudrängeln.
sich als Märtyrer darzustellen, weil sie ja ein Kind groß ziehen, was ja in der heutigen Gesellschaft so schrecklich schwer ist.
(Ja, es ist schwer, vieles ist schwer, aber sie wollten dieses Kind und jetzt haben sie eins. Macht sie hoffentlich an einigen Punkten auch glücklich.)
oder, dreist bis zur Platzengrenze, mir ihre Blagen aufzuhalsen, wenn sie mich auch nur flüchtig kennen.
Also im Zweifelsfall würde ich zu einem Hund raten. Leider sind die Leute, die sich Gedanken darüber machen, ob sie in der Lage sind, einen Hund oder ein Kind zu betreuen, oft zu beidem fähig.
In BlueMissverständnis!:) Ich entscheide nicht zwischen beidem, wollte das nur mal los werden und hören, was euch dazu so einfällt. Oder war mit den Ratschlägen Hund/ Kind nicht ich speziell gemeint? Tut mir Leid, aber ich bin immer ein bisschen begriffsstutzig. :rolleyes:
beyla[QUOTE][i]Original geschrieben von Schwarzer Hase [/i]
[B]Außerdem stinken Hunde (vor allem wenn sie nass sind), wogegen Babys (wenn sie nicht wieder grade die Windel voll haben) und Katzen einfach gut riechen. [/B][/QUOTE]

passt jetzt zwar nicht ganz zum Thema, aber nicht alle Hunde stinken, vor allem nicht die kurzhaarigen. Mein Hund riecht total gut, und ich liebe es, meine Nase in seinem Fell zu vergraben.
Und zum Thema Katzen sag ich mal lieber nichts....:rolleyes:
Schwarzer Hase[QUOTE][i]Original geschrieben von Telecaster [/i]
[B]@Schwarzer Hase

Mit Kindern werde ich auch gut fertig, vor allem mit den eigenen :) , aber wie erzieht man denn Katzen?
Bislang haben die immer mich erzogen.[/B][/QUOTE]

Katzen erzieht man nicht. Man wird von Ihnen nur in Ihrem Revier geduldet. Du kannst Ihnen zwar beibringen sie sollen dies und das nicht machen wenn du aber nicht da bist machen sie's trozdem. Ich mag gerade an Katzen den eigenen Willen, hätte ich was unterwürfiges gesucht, hätte ich mir einen Hund angeschaft, oder eine Frau, die diese Eigenschaft besitzt.
AlterSchwede@Vanilla
Wie klug Du tatsächlich bist, wird sich erst später zeigen.
Dein Körper welkt auch ohne Kind mal dahin und wenn sich dann keiner um Dich kümmert und Deine Karriere auch ohne lästige Blagen geknickt wurde, dann reden wir noch mal.
MondsilbertaufeWas soll denn dieses ständige Rumgehacke auf kleine Hunde?!
:mad:
LaChatteIch habe bisher praktisch nur oberdoofe Hunde kennen gelernt. Super lieb ja, aber eben auch super doof:D

Kinder sind nett, solange ich sie wieder abgeben darf, nach maximal drei bis fünf Tagen...

Katzen sind ideal: von der Grösse & Knuddligkeit wie Babys, aber sie gehen ganz allein auf die Toilette und haben Sinn für Sauberkeit. Und das Opfer, das ich für meine Katze bringe, sind meine beiden Sofas, total zerkratzt... naja, das ist es mir wert.
Atha[QUOTE][i]Original geschrieben von VanillaVirginia [/i]
[B]
Allerdings denke ich, dass es Ansichtssache ist ob man Kind oder Hund will. Jeder stellt sich sein Leben eben anders vor. Ein Hund ist z.B. kein Hindernis Karriere zu machen, er kostet nicht so viel und seine Lebenserwartung ist auch geringer (was meiner Meinung nach aber eher schade ist). Ein Kind ist eine Anschaffung für's Leben, es wird dich immer fordern, es wird dich eine Menge Geld kosten nach der Schwangerschaft deinen Körper wieder schön zu operieren, es wird für den Rest deines Lebens in deinem Leben bleiben, deine Karriere wird immer eingeschränkt sein,... also ich will wirklich kein Kind, ich bin ja nicht dumm. :p [/B][/QUOTE]

Erstmal sind weder Kind noch Hund "Anschaffungen". Ein Auto oder ein Fernseher sind eine Anschaffung, nicht aber ein Tier oder ein Mensch.
Und deiner Aussage nach, sind alle Menschen, die ein Kind haben dumm. Die Leute mit mehreren Kindern sind dann wahrscheinlich total verblödet, was?
Schon allein "Kind ODER Hund" ist ein Brechmittel vom allerfeinsten, denn was bitte ist das denn für eine Frage? Vielleicht ist die Wortwahl im Topic etwas missglückt, und es war so gar nicht Absicht des Verfassers/ der Verfasserin, aber was Andere meinen, hier ihren Senf dazugeben zu müssen, ist ja wohl komplett lächerlich.
Es ist jedem überlassen, ob er/ sie ein Kind haben möchte oder nicht, aber hier klingt es, als seien Kinder Monster.
Klar nerven kreischende Kinder, aber ab und zu hören sie auch mal auf zu kreischen. Hunde können auch nerven, vor allem, wenn sie mitten in der Nacht plötzlich Gassi gehen müssen. Katzen können auch nerven, wenn sie dem Sessel den Krieg angesagt haben. Aber immernoch sind alle Lebewesen. Ich setze mich sicherlich nicht mit einer Strichliste hin und entscheide so über Kind oder Hund oder was weiß ich.

Und wer ernsthaft gegen Kinder ist, weil dadurch eventuell der Körper etwas an Form verliert, der sollte wirklich besser keine Kinder bekommen.

Gute Nacht! :(
rainravenUm es vorab zu sagen: ich mag keine Kinder.:q

Und ich stehe dazu, daß mir offensichtlich das Mutterhormon fehlt und ich Kinder als Ruin meines eigenen Lebens und meiner mühsam gehaltenen Figur ansehe. Yepp!!
Ich schreibe niemandem vor, ob er Kinder haben soll oder nicht, aber ich persönlich kann mir nicht vorstellen, mein Leben mit jemandem zu teilen, den ich nicht selber dafür ausgesucht habe. Und das tut man ja nicht. Man kauft ja gewissermaßen die Katze im Sack und weiß nicht, wie das Kind mal sein wird. Und schon alleine der Gedanke, ein fremdes intelligentes Lebewesen in meinem Körper zu haben, würde mich wahnsinnig machen.

Ich kann diese Panzen nicht ab, zumindest nicht, bis sie in dem Alter sind, wo sie sich schon verständlich artikulieren und selbständig aufs Klo gehen können. Aber so eine sich vollsabbernde Heulboje, die die ganze U-Bahn nervt, ist echt das Letzte, was ich noch gebrauchen könnte.
Ich habe mich auch für einen Schwarm Vögel entschieden anstatt für ein Kind, denn ich würde immer Tiere Kindern vorziehen.
Ich empfinde auch keine Muttergefühle gegenüber menschlichen Kindern. Bei Tieren ist das ganz anders.

Nun, ein Hund muß es deswegen auch nicht unbedingt sein, da ich sicher nicht bei jedem Wetter schon frühmorgens und dann noch ein paarmal mit ihm Gassi gehen möchte und für mich sowieso nur große, langhaarige Hunde in Frage kommen, was in einer Hochhauswohnung nicht so optimal ist...

Aber das im ersten Beitrag geschilderte Verhalten der Leute finde ich in beiden Fällen überzogen. Hunde müssen nun mal draußen vor dem Lebensmitteladen bleiben. Und Kinder müssen lernen, daß sie nicht alles haben können. Andererseits ist ein Hund auch ein Lebewesen mit seinem eigenen Kopf und wird ebenso wie das Kleinkind, Laut geben, wann ER Lust hat und nicht immer auf das Frauchen/Herrchen hören.
Ich fühle mich durch Lärm jeglicher Quelle gestört (außer in der Disco), aber den von Tieren kann ich wesentlich eher ertragen als den von Menschen.
Dirtydevil1981Ich hätte gerne beides einen Hund (nen schwarzen Labrador) und Kinder, so drei wären ganz nett und mit vier könnte ich auch leben.
SoulraptorBoah wie ich Hunde hasse.
Strunzdumme Wesen, werden aber trotzdem von jedem geliebt. Also ich mag lieber kreischende Kinder (obwohl ich davon nicht viele finde) als bellende Köter.
Außerdem können Hunde beißen. Und wer jetzt kommt mit "der will doch nur spielen" dem sei gesagt, das ein Hund, der Angst erkennt ganz und gar nicht mehr spielen will. Und ich bekomm nunmal Angst, wenn nen Hund anfängt zu bellen (außer bei so kleinen). Also erwartet bloß nicht, das jeder eure Töle mag.
Es gibt auch nen paar Hunde die ich mag (meistens die kleinen), darunter ist aber einer dabei, der mich je nach Laune anbellt oder mich in frieden lässt.
Um ein leicht abgewandeltes Zitat zu benutzen: Katzen haen Charakter, Hunde nicht.
So genug über Hunde.

Kinder mag ich eigentlich auch nicht. Wenn die mit 6 Jahren auf die Welt kommen würden dann gerne, aber sabbernde Heulbojen kann ich nicht ab. Naja irgendwann werd ich wohl anders darüber denken.
Kampfsau[QUOTE]Ein Kind ist eine Anschaffung für's Leben, es wird dich immer fordern, es wird dich eine Menge Geld kosten nach der Schwangerschaft deinen Körper wieder schön zu operieren, es wird für den Rest deines Lebens in deinem Leben bleiben, deine Karriere wird immer eingeschränkt sein,... also ich will wirklich kein Kind, ich bin ja nicht dumm.[/QUOTE]

Naja,dass es für den Rest deines Lebens in deinem Leben sein wird,ist ja vielleicht gerade das tolle.Für mich persönlich würde ein Familienloses Leben irgendwann in einer Sackgasse enden.

Aber wenn ich die Tradition meiner Väter folge,dann werde ich erst mit Ende 30 ,Anfang 40Kinder kriegen.Dafür ist unser genetisches Verfallsdatum scheinbar 10-20 Jahre nach hinten verschoben.Ich habe auch erstmal Lust,noch selber Abenteuer zu erleben,meine Freiheiten auszuleuchten usw.Aber Irgendwann ist es bestimmt so weit für mich.

[QUOTE]Ich kann diese Panzen nicht ab, zumindest nicht, bis sie in dem Alter sind, wo sie sich schon verständlich artikulieren und selbständig aufs Klo gehen können. Aber so eine sich vollsabbernde Heulboje, die die ganze U-Bahn nervt, ist echt das Letzte, was ich noch gebrauchen könnte. Ich habe mich auch für einen Schwarm Vögel entschieden anstatt für ein Kind, denn ich würde immer Tiere Kindern vorziehen.[/QUOTE]

So reden viele Frauen und Männer wenn sie noch jünger sind.Mit so 30 bis 40 ändert sich das meistens.Und bei jenen,denen sich das sich nicht geändert hat,die bereuen das meistens,wenn sie zu alt zum Kinder kriegen geworden sind.Die haben zwar meist ziemlich viel Geld auf der hohen Kante aber ihre Existenz ist tortzdem leer.

Mich nerven Kinder ja auch oft.Sie kreischen,stellen nervige Fragen,haben oft schlechtes Benehmen.Aber sie haben doch nicht nur diese eine Seite.Es gibt auch liebe,nette Kinder,Kinder die einen mit ihrer Phantasie beeindrucken oder einen zum Lachen bringen.

Und diese erste Phase,wo sie angeblich nur
sabbernde Heulbojen sind.Nun,dass ist wirklich nervig und stresst ohne Ende.Mein Vater hat das auch genervt,der war auch nie ein Kinder oder Tierfreund.Soviel kannst du mit einem Neugeborenen auch nicht machen.

Aber wenn man sieht wie die Kleinen sich entwickeln,von Tag zu Tag mehr lernen,Sprechen und Laufen lernen.Dann erfüllt das einen auch mit Stolz.Wenn man sein Kind zu einem anständigem,selbstständigem Lebewesen erziehen konnte,dann darf man auf diese harte Arbeit auch stolz sein.

Also für mich stehen Hund und Kind nicht in Konkurrenz.Das eine stellt für das andere keine Alternative da.

Ein Tier als Kinderersatz ist nicht die richtige Motivation um sich um ein Tier zu kümmern.Kinder als Haustierersatz ist genauso falsch.
Dirtydevil1981Warum sind hier so viele Kinder - Hasser, so würde ich es schon fast nennen. Gut es jedem seine Entscheidung ob er Kinder will oder nicht. Aber es doch das schönste der Welt etwas aufwachsen zu sehen was du zur Welt gebracht hast. Klar sind Kinder mal laut und vielleicht nerven sie auch mal, aber sie geben auch so viel. Sie geben dir Liebe, du bekommst ein Gefühl des Gebraucht werdens, sie werden immer dein Kind bzw. deine Kinder bleiben. Und das beste ist doch, dass du deine eigene kleine Familie hast. Also ich bin jetzt 23 und für mich steht fest, dass ich mir ein Leben ohne Kinder nicht vorstellen kann. Ich bin zwar noch nicht Mutter aber möchte es gerne in den nächsten Jahren werden. Und ich bin mir auch sicher, dass wenn das eigene Kind am Weinen ist, dass die eigene Mutter bzw. Vater nicht so stört, wie andere personen. Und das ein Baby mal nüllert oder spuckt ist normal. Werdet mal 80 oder 90 Jahre und habt keine Zähne mehr. Mal schaun ob ihr dann auch nüllert. :D
Seena[QUOTE]Um ein leicht abgewandeltes Zitat zu benutzen: Katzen haben Charakter, Hunde nicht[/QUOTE]

Daran merkt man, dass du noch nie einen Hund hattest - es stimmt einfach nicht.

Jeder Hund hat einen eigenen Charakter, nur lassen sich Hunde eben vom Menschen leichter "formen" als Katzen.
Man kann eine Katze hundertmal vom Tisch runterschubsen, sie wird immer wieder raufspringen.
Ein Hund merkt sich sowas eher.
Ich mag auch die eher "arrogante Ich-mach-was-ich-will" Mentalität der Katzen, aber ein Hund ist auch was Schönes.
Hunde sind seelisch viel abhängiger von dir und brauchen mehr Zeit und Kraft. Man bekommt von einem Hund auch gefühlsmäßig mehr zurück als von einer Katze.
Mir ist noch nie ein Hund davongelaufen. Katzen schon etliche.
Katzen und Hunde haben beide Vor- und Nachteile. Eine Katze die aus Protest irgendwohin macht, wird sich das so schnell nicht abgewöhnen. Ein Hund schon.
*schulterzuck*
Wie gesagt, verschiedene Vor- und Nachteile, aber ich würde Hunde deswegen nicht gleich so als "vollkommen dumm" abtun. Das sind sie nicht. Zumindest die meisten......:rolleyes: (Abgesehen davon kenn ich auch genug gestörte Katzen, die ich um kein Geld der Welt haben wollte.)

Grüße
Skeptiker[QUOTE]Gecko macht weniger Arbeit und is Kultig[/QUOTE]

Ganz genau und die lernen nie die Worte "Nein" und "Aber". :D
Winnowill[QUOTE]...Ich gucke, ob die Frau auch jemand zurechtweist. Aber nein, SIE erntet nur mitleidige Blicke! Als sie wieder rauskommt, bekommt das Kind noch mal eine richtige Abreibung[/QUOTE] Also DAS würd sich hier aber anders abspielen! Ich hab schon sehr oft mitbekommen, dass "solche" Mütter sehr wohl böse Kommentare ernten. Und quietschende Kinder, die ständig rumnölen und schlecht erzogen sind, bekommen auch keine bemittleidende Blicke.. weder das Kind, noch die Mutter. Im Gegenteil. So verhält es sich aber auch mit Hunden: sind sie schlecht erzogen, bekommen die Besitzer natürlich dementsprechende Blicke zugeworfen.

[QUOTE]...kommt auch noch die alte Frau wieder:" Wer sich nicht mal die Mühe macht selbst ein Kind in die Welt zu setzen....!"[/QUOTE] Das ist natürlich eine Unverschämtheit! :eek:

Also ich mag sowohl Hunde (Tiere im allgemeinen) UND Kinder. Wenn die Zeit da ist, hätt ich auch gegen beide nichts einzuwenden. Allerdings würd ich meinem Wauzi was erzählen, wenn er wie blöd an der Leine zerrt und andere Hundis anbellt (sowas kann man auch abgewöhnen ;)). Und Kinder plärren wegen "ich will ne Süßigkeit haben" meist eh nur, wenn sie so schonmal Erfolg hatten... man muss halt konsequent sein ;)
AlienSexFiend...wenn ich mich wirklich zwischen Hund und Kind entscheiden müsste, dann doch eindeutig lieber noch ein zweites Kind auch wenn ich´s mit einem jetzt eigentlich "perfekt" finde schon...der Welpe von meinem Ex war sooo anstrengend, dass ich mir damals geschworen hatte mir nie einen Hund zuzulegen...davon mal angesehen könnte ich einem Hund platz- und zeitmäßig auch nichts bieten...wenn dann würde ich einen größeren Hund haben wollen und die brauchen nun mal Platz und Zeit zum Laufen...

...das schöne aber ist, dass eine Freundin von mir angefangen hat Collies zu züchten...also wenn mir wirklich mal nach Hund zumute sein sollte, kann ich mir da jede Menge "Fellknäul" "ausleihen"...;)
Daydreamerich hasse weder kinder noch hunde.dennoch könnte ich mir ein eigenes kind nicht vorstellen. auch bei mir im freundeskreis greift es um sich...viele sind momentan von dem wunsch erfüllt, ein kind zu bekommen...
ich weiß nicht...ich mag ein kind nicht auf den arm nehmen...nicht weil es schreit oder ähnliches, sondern weil ich angst habe, es kaputt zu machen...klingt seltsam, aber ich fürchte, ich mache etwas falsch, lasse es fallen oder so...
zudem wüßte ich nicht, wie man ein kind richtig erzieht. klar, gibt da unmengen an büchern zu, aber kann man sowas aus büchern lernen? durch mein letztes praktikum an einer schule habe ich viel erlebt, was ich an meinem kind einfach nicht erleben möchte...
und daher stelle ich es mir wirklich sehr schwer vor, das kind zu einem höflichen, eigenständig denkenden, selbstbewußten menschen zu erziehen, der in der welt seinen platz findet...

gut, ich bin och jung...vielleicht ändert es sich irgendwann...aber ich denke, ein kind in die welt zu setzen erfordert einiges an reife und auch ein gefestigtes selbst.
eine freundin von mir ist 18 und möchte unbedingt JETZT ein kind...wenn ich mich daran erinnere, wie ich mit 18 war...damals hätte ich es nicht gekonnt, es mir selbst nicht zugetraut...und so geht es mir auch jetzt noch...es sollte gut überlegt sein also...

was einen hund angeht...na ja, was ich bisher erlebt habe, ist ganz beruhigend: selbst wenn man einen hund am anfang nicht wirklich erzogen hat, so kann man auch nach einiger zeit noch etwas daran ändern und dem hund sehr wohl zeigen, dass nicht er der herr im haus ist sondern man selbst...
aber wie bringe ich nach jahren einem kind noch etwas bei, wenn es selbst zu denken begonnen hat und sein eigenes wertesystem aufzustellen begonnen hat?
AlienSexFiend[QUOTE][i]Original geschrieben von Daydreamer [/i]
[B]
ich weiß nicht...ich mag ein kind nicht auf den arm nehmen...nicht weil es schreit oder ähnliches, sondern weil ich angst habe, es kaputt zu machen...klingt seltsam, aber ich fürchte, ich mache etwas falsch, lasse es fallen oder so...
[/B][/QUOTE]

...das mit dem Angst vor dem "kaputt gehen" geht mir auch heute noch so bei fremden Kindern, aber bei seinem eigenen gewöhnt man sich zum Glück schnell daran es ganz normal ohne Angst anzufassen...;)
Dirtydevil1981[QUOTE][i]Original geschrieben von AlienSexFiend [/i]
[B]...das mit dem Angst vor dem "kaputt gehen" geht mir auch heute noch so bei fremden Kindern, aber bei seinem eigenen gewöhnt man sich zum Glück schnell daran es ganz normal ohne Angst anzufassen...;) [/B][/QUOTE]

Ich weiß jetzt nicht ob du ein Mann oder eine Frau bist AlienSexFriend, aber häufig erlebt man das bei Männern das sie angst haben Kinder bzw. Säuglinge auf den Arm zu nehmen. Aber keine Angst so schnell gehen die nicht kaputt.

@ Daydreamer: Ich denke viele Leute erziehen ihr Kinder so wie sie erzogen wurden, natürlich abgeschwächt, denn die Zeiten werden ja immer moderner. Und wieder andere erziehen ihre Kinder ganz anders als sie erzogen wurden, weil sie wahrscheinlich die Hölle auf Erden hatten.

Wenn ich für mich spreche dann werde ich schon viel von der erziehung die ich genießen durfte weitergeben. Wurde zwar irgendwie streng (kann man eigentlich so nicht sagen aber mir fällt kein besseres Wort ein) aber auch total frei und selbständig erzogen.
AlienSexFiend[QUOTE][i]Original geschrieben von Dirtydevil1981 [/i]
[B]Ich weiß jetzt nicht ob du ein Mann oder eine Frau bist AlienSexFriend, aber häufig erlebt man das bei Männern das sie angst haben Kinder bzw. Säuglinge auf den Arm zu nehmen. Aber keine Angst so schnell gehen die nicht kaputt.
[/B][/QUOTE]

...naja, "Angst" ist wohl nicht das richtige Wort gewesen, ich nehme schon andere Kinder auf den Arm, aber es ist eben was ganz anderes als bei dem eigenen...sicher mag zum einen die Einbildung eine große Rolle spielen, die Einbildung, dass man bei fremden Kindern eben besonders aufpassen muss, aber zum anderen fühlen sich fremde Kinder eben auch anders an, klingt doof, aber vielleicht versteht jemand, was ich meine...;)
LosingEmotion[QUOTE][i]Original geschrieben von Soulraptor [/i]
[B]Boah wie ich Hunde hasse.
Strunzdumme Wesen, werden aber trotzdem von jedem geliebt. [/B][/QUOTE]

soll ich nun nach dieser äußerung auf deine intelligenz schließen? :rolleyes:
wieso sollten hunde dumm sein? wenn du mal einen welpen erzogen hast wirst du erkennen, wie viel so ein hund lernen kann, und auch muss, damit er "gesellschaftsfähig" ist. klar lernt er manche dinge schneller, für andere braucht es mehr übung, aber, dass hunde dumm sind möcht ich nicht auf mir, und [URL=http://schattenkind.g4.gs/moseszug.jpg]meinem wuschigen anhang[/URL] sitzen lassen.

und zum thema:
ich kann mir ein leben ohne hund gar nicht mehr vorstellen, ich liebe diese tiere. ein leben ohne kinder allerdings schon...naja reden wir in ca 5-10 jahren nochmal drüber ;)
es kommt doch sowohl bei hund, als auch bei kindern darauf an, wie sie erzogen sind. ein kläffender fiffi kann genauso nerven, wie ein plärrender nervzwerg.
rainraven@ Kampfsau:
Ich bin bereits über 30 und meine negative Einstellung zu (eigenen) Kindern hat sich mitnichten geändert. Eher im Gegenteil. Ich hänge umso verbissener an den letzten Resten Freiheit, die ich in meinem Leben noch habe. Und ich habe eine geradezu panische Angst davor, schwanger zu werden. Sollte mir das passieren (obwohl ich gewissenhaft verhüte) und man würde mir die Abtreibung verweigern, würde ich mir vermutlich was antun, weil es mich wahnsinnig machen würde, wenn in mir etwas heranwächst und mir mein Leben versaut.
In meinem/unserem Lebesstil und in unserer Wohnung ist auch kein Platz für sowas. Ich trachte höchstens mal nach einer Vierzimmerwohnung mit gekacheltem Vogelzimmer, das den Kleinen ganz alleine gehört, ohne, daß unsereins da seinen Fernseher, Kleiderschrank und Krempel drinstehen hat..;)

(aber finanziell ist das alles nicht machbar, da bin ich schon froh, daß wir mit drei Zimmern in einem Hochhaus einigermaßen leben können...)
Darket[QUOTE]es kommt doch sowohl bei hund, als auch bei kindern darauf an, wie sie erzogen sind. ein kläffender fiffi kann genauso nerven, wie ein plärrender nervzwerg.[/QUOTE]
*Klugscheißmodus ON* Wobei der Nervenzwerg nicht zwingend schlecht erzogen ist, wenn er plärrt. Ich könnte jetzt hier mal ein seitenlanges Pamphlet über die frühkindliche Psyche hinzaubern, hab allerdings wenig Lust dazu, da ich mich morgen ab 8 Uhr früh wieder mit ebenjener beschäftigen muss. ;) *Klugscheißmodus OFF*
Kampfsau[QUOTE]Ich bin bereits über 30 und meine negative Einstellung zu (eigenen) Kindern hat sich mitnichten geändert. Eher im Gegenteil. Ich hänge umso verbissener an den letzten Resten Freiheit, die ich in meinem Leben noch habe.[/QUOTE]

Wie gesagt,dass kann schon sein.Das ist deine Entscheidung,mal sehen ob du in 20 -40 Jahren noch denkst,dass es die richtige Entscheidung war.

Vielleicht kann es ja sein dass du die Entscheidung nicht bereust.Nur diese alten,grauen Frauen die Vögel füttern oder anstatt von Kindern lieber zig Katzen in der Wohnung haben sind doch eher unheimlich oder bemitleidenswert.

[QUOTE] Und ich habe eine geradezu panische Angst davor, schwanger zu werden. Sollte mir das passieren (obwohl ich gewissenhaft verhüte) und man würde mir die Abtreibung verweigern, würde ich mir vermutlich was antun, weil es mich wahnsinnig machen würde, wenn in mir etwas heranwächst und mir mein Leben versaut.[/QUOTE]

Wieso würde dich das wahnsinnig machen?Das haben doch schon milliarden Frauen vor dir durch gemacht.Und die meisten bereuen es auch nicht.Das Leben wird sicher auch nicht versaut,es kriegt vielleicht ein paar persönliche Einschränkungen mehr und andere Prioritäten als bisher.

Die meisten Eltern würden dir sagen,dass sie ihre Kinder für kein Geld der Welt hergeben würden.Wenn ich in der Rolle meiner Eltern wäre,auch mit diesem großen Haus.Irgendwie wäre mir mein Leben auch viel zu still und langweilig.

Mal abgesehen von den Finanzen und den anderen Anforderungen kriegt man doch rein sozial und mental viel zurück.

Besonders das Gefühl geliebt und gebraucht zu werden.Okay,wenn man das so hört,dann beeindruckt einen dass einen nicht so sehr,wie einen die plärrende Mistbrut mancher Leute einen abschreckt.Man muss es erleben.

Und wenn man es aus einer rein egoistischen und auch wirtschaftlichen Sicht betrachtet.Die kümmern sich ja auch um einen wenn man alt geworden ist,sie vertreiben ein Stück der Einsamkeit,die im hohen Jahren auch mit den Tot von Freunden etc immer mehr zunimmt.Oder sie haben selber Familien um die sie sich kümmern müssen oder man lebt sich einfach auseinander.

Ich fände den Gedanken,dass ich meine Kinder oder meine Kinder mich mit ihren Enkeln besuchen gut.Es ist doch lustig wenn so ein kleiner Wirbelwind durch deine 4 Wände flitzt und irgendwelche lustigen Spiele spielt.Wenn eine große Familie mit mir am Tisch sitzt und z.B. meinen Geburtstag feiert.

Wenn du ein gutes Verhältnis in deiner Familie hast,dann merkst du wirklich,dass Blut deutlich dicker als Wasser ist.Meine Eltern oder meine Geschwister würden wenn es mal wirklich Ärger gibt,fest hinter mir stehen.Und da kann ich mir sicher sein.Ich hoffe aber weiß nicht ob meine Freunde genauso handeln würden.

Freundschaft und Familie sind für mich die wichtigsten Dinge im Leben.

Für mich wäre es eher panischer Horror,wenn ich mir vorstelle,dass ich immer älter werde und einsam bin.Dass meine Freunde langsam alle sterben,ich immer schwächer werde.Dass mich nie jemanden besuchen wird,ich mich tagtäglich selber durch mein Leben schlage,was immer schlechter möglich ist.Wenn ich dann nachts alleine in meiner Wohnung sitze.

Und irgendwann werde ich dann in irgendein Altenheim verfrachtet und kein Verwandter passt auf,dass ich gut behandelt werde .

Irgendwann sterbe ich dann unter Fremden oder ich sterbe ganz allein,vergessen in irgendeinem Zimmer.

Mein Großvater würde nicht so lange und glücklich leben können,wenn seine Söhne nicht so auf ihn aufpassen würden.
LosingEmotion[QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i]
[B]*Klugscheißmodus ON* Wobei der Nervenzwerg nicht zwingend schlecht erzogen ist, wenn er plärrt. [...] [/B][/QUOTE]

hm, ja ok seh ich ein. beschränken wir uns auf reif-für-die-supernanny-nervkröten ;) ihr wisst schon, was ich meine, so richtig bösartige fratzen. oder gibts dafür auch ne psychologische erklärung?...hm ok die wirds sicher geben, aber ich glaub kaum, dass es nur am kindsein liegt, da is schon bissl charakter und erziehung dabei.
Sternenwolf:rolleyes: :D
So was lustiges hab ich schon lang nimmer gelesen *lach*.
Ich mag beides. hunde und kinder. wobei man sagen muss, dass ich zu ersteren einen besseren bezug habe. Kann aber daran liegen dass ich:
1. noch keine eigenen kinder haben will einen hund aber schon
2. ich von haufenweisen, unerzogenen kleinen nervtötenden kindern umgeben bin, die eine mangelhafte erziehung seitens der eltern genießen, da man das in der schule ja eh alles richten wird...
3. ich lieber mal mit kindern von anderen übe ;)

ich hab manchmal antikinderäußerungen, aber das is nicht so gemeint.
manchmal nerven sie mich manchmal nicht. bei hunden ist das auch so.
was mir sorgen macht ist wirklich die erziehung bzw. dass sie auf schulen "ausgelagert" werden.....kinder sind unsere zukünftige zukunft. (noch bin ich als jugendliche die zukunft :D )

@rainraven: öhm.....du würdest deine kinder demnach am liebsten nicht haben ? muss als kind auch beruhigend sein, soetwas zu wissen...

zu charakter: jedes lebewesen hat seinen charakter. für alle die meinen hunde wären immer folgsam und dumm: meine ausleihhündin ist ein vieh sondergleichen. Sie soetwas von intelligent, aufmerksam und stur...fast eine katze in hundegestallt. ich habe auch katzen. man kann sie übrigens sehr wohl erziehen, ob sie dir immer folgen ist die andere frage. meine wissen genau was sie dürfen und was nicht. genau das gleiche bei den rattten. wissen tun sies ob sies befolgen ist was andere.
Darket[QUOTE]beschränken wir uns auf reif-für-die-supernanny-nervkröten [/QUOTE]
Mein Grundwissen zu diesem Thema beschränkt sich darauf, dass es sich dabei um eine Fernsehserie handelt, in welcher eine angebliche Dipl. Sozialpädagogin versucht Problemkinder innerhalb eines kurzen Zeitraumes zu erziehen und dies nach meinem Kenntnisstand immer mit den gleichen Methoden tut, was jedem Pädagogen, ob abgeschlossen oder noch in der Ausbildung (wie ich) die Lachtränen in die Augen treibt.
Wenn wir allerdings ernsthaft diskutieren wollen, sollte man die Erwähnung solcher Sendekonzepte besser unterlassen, auch dann, wenn sich die Erwähnung nur auf Beispiele bezieht, denn solcherlei Formate leben vom Schockeffekt und davon, dass sich leidgeplagte Eltern vor den Fernseher setzen und denken können: "Gott sei Dank ist meine(r) nicht so schlimm. Völlig klar, dass in derartigen Konzepten keine Kinder gezeigt werden, bei denen sich das erziehrische Versagen der Eltern auf einem durchschnittlichen Niveau bewegt.
rainraven@ Strenenwolf: isch ' abe gar keine Kinder... "Kinder" nenne (und empfinde) ich meine vier Vögel, die ich abgöttisch liebe.

Aber besser, sich bewußt dagegen zu entscheiden, Kinder zu haben, als ungewollt welche zu kriegen, die das ihr ganzes Leben lang spüren müssen. Ich habe wohl einfach zu wenige weibliche/mütterliche Hormone mitbekommen, als daß bei mir der "Mutterinstinkt" wach wird, wenn ich ein Kindchenschema sehe.

@ Kampfsau:

ich kenne mich gut genug und habe nun immer darauf gewartet, ob sich meine Einstellung vielleicht mal ändert, aber in den letzten zehn Jahren hat sich das nicht getan.
Ich stamme keineswegs aus einer Familie, die uns Kinder nicht liebt. Mein Bruder und ich sind beides Wunschkinder aus einer nahezu harmonischen Familie mit liebevollen Verhältnissen. Aber es ist halt nicht jeder zur Mutter geboren, und selbst, wenn man Kinder hat, heißt das noch lange nicht, daß die dann im Alter für einen da sind, wie leider viele Menschen dann feststellen müssen. Ins Heim abgeschoben weden oder schon vorher große Probleme und Schmerzen wegen der Kinder zu haben, kann einem leider immer passieren. Und auch ich habe nicht zu allen familiären Verwandten automatisch eine enge Bindung, und der Verlust meiner Großtante durch Krebs war für mich weniger tragisch als das Verunglücken zweier gleichaltriger Freunde von mir.
Natürlich hoffe ich, daß ich im Alter nicht alleine bin, aber ich würde dann auch gerne meine Freunde um mich haben (bzw. wer sagt, daß man später keine neuen Freunde kennenlernt?). Außerdem macht mir das Alter(n) sowieso eine Heidenangst (bin ja eh schon alt mit 31) und wenn es nach mir ginge, würde ich mein Greisentum am liebsten gar nicht mehr erleben...

Und zu guter Letzt kann ich immer noch sehen, wie ich in zehn Jahren darüber denke, aber ich kenne auch Paare ohne Kinder, die später noch glücklich sind. Aber genauso wenig wie ich derzeit eine Heirat plane, obwohl ich schon lange in festen Händen bin, plane ich auch Kinder.
Allerdings auch keine Hunde...
Nur noch mehr und größere Vögel- wenn ich den Platz und die Geduld dazu hätte...:D
Panic KingNaja Keins von beiden wäre auch gut dann kann man selbst mit dummen komments um sich werfen:D
Kampfsau[QUOTE]Aber es ist halt nicht jeder zur Mutter geboren, und selbst, wenn man Kinder hat, heißt das noch lange nicht, daß die dann im Alter für einen da sind, wie leider viele Menschen dann feststellen müssen. Ins Heim abgeschoben weden oder schon vorher große Probleme und Schmerzen wegen der Kinder zu haben, kann einem leider immer passieren.[/QUOTE]

Wer nicht in der Lage ist,Kinder anständig aufzuziehen,der sollte es wirklich besser bleiben lassen.Aber in der Regel,wenn man seiner Verantwortung liebevoll und mit Einsatz nachkommt,dann kriegt man das auch irgendwann von seinen Kindern zurück.Ich würde meine Eltern auch nicht so einfach abschieben.

Dafür sind aber leider höhere Charakterwerte von Nöten.Wenn ich mein Kind zu einen egoistischen Bastard großgezogen habe,dann habe ich es verdient z.B. abgeschoben zu werden.Obwohl das ohne Kinder ja genauso passieren würde.

Ich plane Kinder ja nicht als Altersvorsorge,so wie ich in eine Rentenversicherung Geld einzahle.Die meisten Eltern wollen ihren Kindern so wenig wie nur möglich zur Last fallen.Ich persönlich würde eher früher sterben als meinen Kindern so eine große Belastung zu sein.

[QUOTE]Und auch ich habe nicht zu allen familiären Verwandten automatisch eine enge Bindung, und der Verlust meiner Großtante durch Krebs war für mich weniger tragisch als das Verunglücken zweier gleichaltriger Freunde von mir.[/QUOTE]

Nun,würdest du z.B. die Beziehung zu deinen Freunden,über die deiner Eltern stellen.Immerhin waren und sind sie dir immer gute Eltern gewesen.

[QUOTE]bzw. wer sagt, daß man später keine neuen Freunde kennenlernt?). Außerdem macht mir das Alter(n) sowieso eine Heidenangst (bin ja eh schon alt mit 31) und wenn es nach mir ginge, würde ich mein Greisentum am liebsten gar nicht mehr erleben...[/QUOTE]

Ich persönlich will auch nur solange leben,wie ich selbstständig sein kann.Aber zu der Sache mit den Freunden.Kleinkinder sind unglaublich offen und ehrlich.Wenn man sich im Kindergarten kennen lernt,dann ist man oft unglaublich offen und unbeschwert.

Meine aller besten Freunde habe ich im Kindergarten oder schon in der Grundschule kennen gelernt.Meine anderen Freundschaften die ich auch als sehr eng bezeichnen würde,die machte ich vor mindestens 5 Jahren.Leute mit denen ich erst seit diesem Jahr befreundet bin,
die sind mir nicht wirklich nahe.Man hat eben nicht soviele gemeinsame Erfahrungen.Aber wenn ich jetzt jemanden kennen lerne,dann ist das viel distanzierter.Einem 40 Jährigem fällt sowas
sicher um einiges schwerer.Ja,Kumpels und Kollegen findet man sicher noch aber das meinte ich ja gar nicht.

Man wird halt einfach immer starrköpfiger und fährt sich in gewisse Bahnen fest.Ich denke kaum,dass ich mit 60 noch echte Freunde fürs leben finde.Es kann natürlich sein aber bei den meisten Leuten ist es nicht so,wenn jetzt nichts wirklich abgefahrenes passiert.Ausnahmen gibt es immer.

[QUOTE] aber ich kenne auch Paare ohne Kinder, die später noch glücklich sind.[/QUOTE]

Die haben ja immer noch sich gegenseitig.Doch hast du sie schonmal gefragt,ob sie nicht doch gerne Kinder gehabt hätten?

Die meisten Frauen die Spaß in ihrem Leben haben möchten,die kriegen alsbald Torschlusspanik.Die merken halz in ihren 30ern oder 40ern,dass Romanzen alleine nicht erfüllend sind.Besonders wenn man eben merkt,dass man langsam halt nicht mehr so frisch und knackig aussieht.

Die suchen dann eine Ehe oder eine feste Bindung.Besonders wenn Sie merken,dass ihre Freundinnen langsam alle Ehen und Familien gründen und dann auch nicht mehr soviel Zeit haben,um zusammen was zu unternehmen.

Natürlich trifft das auf viele auch nicht zu.Oder es ist schon fast zu spät,wenn Sie merken dass Sie doch einen anderen Weg einschlagen wollen.Oder denen ist dass dann auch egal.
rainraven@ Kampfsau:
Leider ist es auch oft so, daß man gute Eltern sein kann und trotzdem ein, "Arschlochkind" bekommt, daß buchstäblich auf seine Eltern sch***, sich nur bedienen und hofieren läßt und die Eltern später im Stich läßt. Dafür gibt es leider gar keine Garantie.

Ich würde meine Freunde und Eltern nicht miteinander vergleichen. Das sind zwei verschiedene Dinge. Und anders als zu älteren Verwandten, habe ich zu meinen Eltern auch ein sehr enges Verhältnis. Ich hätte panische Angst, meine Eltern zu verlieren. Mein Opa z.B. steht mir halt nicht so nah.

Ich habe meinen (nicht sehr großen, wirklich engen und wichtigen) Freundeskreis teils in der 5. Klasse kennengelernt, teils an der Uni und teils jetzt danach erst vor drei, vier Jahren in der schwarzen Szene. Es kommt auch auf die Leute an, ich kann nicht so pauschalisieren, daß man nur in einer bestimmten Phase seines Lebens enge Freunde gewinnt. Die dicken Freunde aus der Grundschule/Kindergarten haben sich inzwischen plötzlich leider einfach so mit Partner-oder Standortwechsel nach all den Jahren aus meinem Leben geschlichen. :(

Natürlich habe ich Angst, meine Freunde zu verlieren, weil sie plötzlich nur noch Heirat und Kinderkriegen im Kopf haben. Ich finde das befremdlich, drückebergerisch, verräterisch an unserer Freundschaft und kann das nicht nachvollziehen. Mir fehlt wirklich jegliche Ambition, Mutter zu werden.

Und: ich bin bereits in einer langen, festen Beziehung (war ich eigentlich immer) und bin bereits "nicht mehr frisch und knackig" (wenn ich das überhaupt jemals war, denn in jungen Jahren war ich fett und häßlich und heute trage ich halt noch die irreversiblen Spuren davon) und kann nicht wirklich auf ein aufrißreiches Leben zurückblicken. Natürlich gibt es mir einen Kick, wenn mich wer toll findet und mich mag, aber ich hab nie behauptet, daß mein Leben aus Affären besteht. Aber ich lasse mir meinen Tagesablauf in der Freizeit nicht gerne einschränken, bin ein Partytier und Nachtmensch, brauche aber auch meinen Schlaf, wann ICH ihn will, und mein Partner und ich unternehmen auch vieles alleine und spontan, da würde ein Kind nur stören. Ich trage ja schon ganz alleine die Verantwortung und Fürsorge für meine Vögel, den Verantwortung für Kinder oder Tiere würde mein Partner nicht übernehmen, der läßt sich auch nicht gerne einsperren oder -spannen und handelt nach seinem eigenen Kopf. Und ich wüßte, er würde mir auch ganz alleine die "Drecksarbeit" mit einem Kind überlassen.

Wie dem auch sei, soll jeder Panzen werfen, der meint, er muß das tun, ich fresse sie auch nicht auf und komme im allgemeinen mit ihnen aus (ich hab sogar mal vierwöchiges Praktikum im Kindergarten gemacht, und sie hingen an mir :) ), aber mein Ding wäre das nicht.
Black RatHund oder Kind?

Wie wäre es denn mal mit Hund [U]und[/U] Kind?! ;) Lebe persönlich sehr gern mit Tieren zusammen und möchte auch Kinder haben.

Soll ja sehr förderlich sein für Kinder, mit Hunden oder allgemein mit Tieren aufzuwachsen. Den Fehler den dabei viele machen ist, ihre Hunde zu vermenschlichen.

Letzendlich muss es doch jeder selbst entscheiden und ich find man kann es keinem vorwerfen, wenn er kinderlos ist oder sich kein Haustier hällt.
DarkangelIch bin ja für weder Kind noch Hund, da ich voralln 2tes über alles hasse hät ich auch nix gegen eine Endlösung diesbezüglich die diese stinkenden, verlausten Kackmaschien ein für alle von der Welt verschwinden läst.

Gleich nach Hunden komm Kinder im alter von 0-5o6 jahren ihr wisst die immer rumkutschiert werden und nur plären könn. Solang se still alles schön gut aber wenn se anfang krieg ich immer so jucken in den Händen. :D
Selbst eins ham könnt ich mir auch nicht so recht vorstelln, schon allein wenn ich dran Denke die immer Winkeln zu müssen und so dreht sich mir der Magen um. Am besten man könnte die schon fertig irgendwo kaufen im ein Alter wo se schon allein aufs Klo gehn könn und nicht mehr rumschrein und man sich mit den auch schon unterhalten kann.


Klingt bestimmt etwas extrem aber so bin ich nunmal ;)
Beowulf[QUOTE][i]Original geschrieben von Darkangel [/i]
Selbst eins ham könnt ich mir auch nicht so recht vorstelln, schon allein wenn ich dran Denke die immer Winkeln zu müssen und so dreht sich mir der Magen um.[/QUOTE]

Etwas dass ich absolut nachempfinden kann. Wer sich schonmal um Kinder kümmert weiß, wie eigenwillig die in dieser Beziehung sein können. Man faltet das Kind erstmal schön orthogonal damit es platzsparend in die Schublade passt, und schon bewegt sich die Rotzmaschine wieder, und ehe man sich versieht hat man einen stumpfen Winkel vor sich. Furchtbar.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Darkangel [/i]
Klingt bestimmt etwas extrem aber so bin ich nunmal ;)[/QUOTE]

"Extrem" ist nicht gerade das Adjektiv welches mir als Erstes einfällt.
AlienSexFiend[QUOTE][i]Original geschrieben von Beowulf [/i]
[B] Man faltet das Kind erstmal schön orthogonal damit es platzsparend in die Schublade passt, und schon bewegt sich die Rotzmaschine wieder, und ehe man sich versieht hat man einen stumpfen Winkel vor sich. Furchtbar.

[/B][/QUOTE]

...klasse...:D

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