| angelusater | An was glaubt ihr eigentlich? Mich würde es persönlich mal interessieren. Ich glaube an transzendente Energien, Spiritualität, höhere Mächte. Dies ergibt sich einfach aus dem Blick auf das Universum und die Perfektion in allem- eine Perfektion, die letztlich allein dem Menschen fehlt, der es somit schafft, aus der Welt eine Welt voller Probleme zu machen. Aber ich glaube, im Gegensatz zu den Weltreligionen, daß der Mensch diese Perfektion, quasi eine Transzendierung seiner selbst, erreichen kann, wenn er das nur wöllte und sich darauf einlässt, sein Leben und auch das Leben anderer als ein Geschenk zu betrachten, das nicht verletzt werden darf |
| Falcon666 | -_- nichts |
| Trauerwesen | Bin eher der agnostische Pantheist mit leichter Tendenz zum Atheismus. Ist so eine Mischung, aber Pantheist überragt dann doch ein wenig ;) |
| Darket | Meine Standardantwort auf diese Frage: Ich bin gläubiger(!) Atheist. |
| Wasserlilie | (Meine subjektive Interpretation von) Gott (Tendenz christlich):D |
| decay73 | ...an die vollkommene unwissenheit derer die meinen zu wissen. ;) |
| Jahwe | [QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i] [B]Meine Standardantwort auf diese Frage: Ich bin gläubiger(!) Atheist. [/B][/QUOTE] Ist die Definition von Atheismus nicht "Gott verneinend"? Oder hab ich, wiedermal, dran vorbeigedacht? ;> |
| Beowulf | [QUOTE][i]Original geschrieben von angelusater [/i] An was glaubt ihr eigentlich?[/QUOTE] An so wenig wie möglich. [QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i] Meine Standardantwort auf diese Frage: Ich bin gläubiger(!) Atheist.[/QUOTE] Anmerk: Es gibt keine ungläubigen Atheisten. [QUOTE][i]Original geschrieben von Trauerwesen [/i] Bin eher der agnostische Pantheist mit leichter Tendenz zum Atheismus. Ist so eine Mischung, aber Pantheist überragt dann doch ein wenig[/QUOTE] Man könnte es auch mit "unentschlossen" umschreiben. (Aber ich finde es eh viel wichtiger zu wissen woran man nicht glaubt, als zu wissen woran man glaubt.) |
| Baobhan Sith | [QUOTE][i]Original geschrieben von angelusater[/i] [B] An was glaubt ihr eigentlich?[/B][/QUOTE] Ich glaube an mich. [QUOTE][i]Original geschrieben von Beowulf [/i] [B](Aber ich finde es eh viel wichtiger zu wissen woran man nicht glaubt, als zu wissen woran man glaubt.) [/B][/QUOTE] Wichtiger vielleicht, aber nicht einfacher. |
| Darket | [QUOTE]Anmerk: Es gibt keine ungläubigen Atheisten.[/QUOTE] Richtig, die meisten vergessen es allerdings. |
| IrishAngel | tja ,nun ,wie würde ichs definieren? ich bin celtic catholic ,is ne richtung die entstanden is als in irland druiden und mönche sich den weg kreuzten ,es entstand ne sehr interessante richtung ,nur gabs da nen spielverderber ,wir nennen ihn jetzt mal papst ,der uns die briten auffen hals gehetzt hat . is halt ne quasi kombination von christentum mit der keltischen natureligion ,wobei wir uns sicher sind das es irgendwo einen schöpfergott gibt ,aber wie der exakt aussieht kann ich euch auch nicht sagen,wir denken aber auch dass es andere geister usw gibt,die sich aber nicht in kontrast mit dem höchsten wesen stellen. also könnte man sagen ,ich bin christ ich bin vlt kein hardcore vertreter meiner art ^^aber bins halt ,aber ich mach das nicht an kirchenzugehörigkeit aus . |
| lioba | Ich glaub dadran, dass morgen die Sonne wieder aufgeht . :) |
| Angel of Mercy | [QUOTE][i]Original geschrieben von angelusater [/i] An was glaubt ihr eigentlich?[/QUOTE] An eine uebergeordnete Macht, die sich inzwischen vom Schoepferwesen zum Zuschauer gewandelt hat; Spiritualitaet und ebenso an das wirken einer chaotischen Macht bzw einer allgegenwaertigen Kraft - wer Star Wars kennt mag sich dort eine Erklaerung suchen... [QUOTE][i]Original geschrieben von Jahwe [/i] Ist die Definition von Atheismus nicht "Gott verneinend"? Oder hab ich, wiedermal, dran vorbeigedacht? ;>[/QUOTE] Theist = Gottglaeubiger -> Atheist = Nicht-Gottglaeubiger, ob man das bis zur Verneinung fuehren darf [IMG]http://www.clicksmilies.com/s0105/fragend/confused-smiley-016.gif[/IMG] [QUOTE][i]Original geschrieben von lioba[/i] Ich glaub dadran, dass morgen die Sonne wieder aufgeht . [/QUOTE] [b]DAS[/b] glaube ich erst, wenn's soweit ist [IMG]http://www.clicksmilies.com/s0105/sprachlos/speechless-smiley-034.gif[/IMG] Gruß |
| Beowulf | [QUOTE][i]Original geschrieben von Angel of Mercy [/i] Theist = Gottglaeubiger -> Atheist = Nicht-Gottglaeubiger, ob man das bis zur Verneinung fuehren darf[/QUOTE] NIcht jeder der nicht Gottgläubig ist, ist auch ein Atheist. [QUOTE][i]Original geschrieben von lioba [/i] [B]Ich glaub dadran, dass morgen die Sonne wieder aufgeht . :) [/B][/QUOTE] Und dank meines heliozentrischem Weltbildes glaube ich daran, dass die Sonne weder auf noch untergeht. |
| Streunerin | Ich glaub an Engel, Schutzengel. |
| Tapio Bearking | Ich glaube an eine dem Menschen überlegene Macht und das was landläufig als Gott bezeichnet wird ist nur eine unzureichende Interpretation dieser Macht. Wir Menschen sind, nennen es wir mal freundlich, einfach nur Laborratten für diese Macht... |
| Premutos | hmm ich glaube an den zufall und an die evolution. die macht der wissenschaft und die unmacht von religion dem menschen im dasein weiterzubring. glaube an einen gott ist für mich was für einfache menschen und einfach wollte ich nie sein. |
| Lurking Shadow | Ich persönlich glaube an Karma, bzw. aus theoretisch wissenschaftlicher sicht an die Karmatronische Mechanik, wo jede entscheidung und Handlung bewusst und unbewusst einfluss auf unser zukünftiges und bisher vergangenes aktulle Leben hat (ich warte auf den Tag wo ich ausversehen auf dem roten knopf sitze) ausserdem daran das Geist, Charakter und Wesen eines Menschen mit seinem endgültigen Tod woanders wiederersteht um dort ebenfalls bis zum Ende einfach nur zu leben und zu existieren. |
| Apex | Ich machs mir nicht so kompliziert, ich bin einfach Agnostiker...diese Philosophie entspricht genau meinem Wissensstand und meiner Überzeugung. |
| Sonnenfürst | Die (Willens)Kraft des Menschen, die jeder Mensch für sich alleine aktivieren könnte, sei es durch vermeintlich magische Rituale oder göttlicher Arschkriecherei. Keinesfalls an irgendwelche besonderen kosmischen oder transzendenten Mächte. |
| Loki | ich glaube an logik, rationalität, natur und menschlichen sadismus. ansonsten ziehe ich es vor, zu wissen, statt zu glauben ;) gruß, Loki |
| Wolkenmeer | [QUOTE][i]Original geschrieben von Premutos [/i] [B]glaube an einen gott ist für mich was für einfache menschen und einfach wollte ich nie sein. [/B][/QUOTE] Meiner Ansicht nach ist der Glaube an etwas, dass wir Menschen nicht sehen und in seiner Ganzheit erfassen können um einiges komplexer (also "weniger einfach") als wissenschaftlich belegte Tatsachen. *mein Müll* |
| Montrose | [QUOTE] Ich glaube an transzendente Energien, Spiritualität, höhere Mächte. [/QUOTE]Das ist aber reichlich vage. Bedeuten diese Worte irgendetwas? [QUOTE]Dies ergibt sich einfach aus dem Blick auf das Universum[/QUOTE]Was verstehst Du unter "Universum"? Bedeutet dieses Wort irgendwas konkretes? [QUOTE]daß der Mensch diese Perfektion, quasi eine Transzendierung seiner selbst, erreichen kann[/QUOTE]Worin sollten Menschen denn perfekt sein? Und wozu sollte diese Perfektion gut sein? Statt sich Perfektion zu wünschen ist es besser, das Erreichbare und Notwendige zu tun und möglichst keinen Scheiß zu bauen. |
| Angel of Mercy | [QUOTE][i]Original geschrieben von Beowulf [/i] NIcht jeder der nicht Gottgläubig ist, ist auch ein Atheist. [/QUOTE] Dies' hatt' ich auch nicht behaupten wollen; es war eine Übersetzung der beiden Worte (soweit ich des Lateinischen mächtig bin ;) ) [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i] Worin sollten Menschen denn perfekt sein? Und wozu sollte diese Perfektion gut sein?[/QUOTE] Da wäre zunächst die Hinterfragung nötig, was mit Perfektion gemeint sei. Gruß |
| Darket | Öhm, Latein??? :eek: :D |
| Seneca | Ich glaube an den Agnostizismus...*g* |
| Beowulf | [QUOTE][i]Original geschrieben von Angel of Mercy [/i] Da wäre zunächst die Hinterfragung nötig, was mit Perfektion gemeint sei.[/QUOTE] Ich würde Perfektion als die absolute Überseinstimmung mit meiner Person definieren. Aber ist nur ein Vorschlag. |
| BlackDragon | Ich halte diese Frage - oder besser deren Beantwortung - immer für unglaublich schwierig. Vor allem, da ich mich so langsam weigere überhaupt eine Antwort zu geben, so lange ich nicht weiß, dass mein Gegenüber nicht jedes meiner Worte auf die Goldwaage legt. Glaube ist für mich bzw. in meinem Falle eine Idee, ein Gefühl, ein schrittweises Erkennen. Es ist einfach da und es wird stärker, umfassender, fast schon deutlich wie ein Bild - manchmal. Der Glaube an die Seele, die mit allen anderen verbunden ist und gleichzeitig wieder Teil eines größeren. Man könnte es mit Wassertropfen aus einem Ozean vergleichen. Oder mit dem Ausdruck, dass wir alle Teil Gottes sind. Der Körper und die Materie, die Manifestation und "verlängerter Arm" der Seelenwelt sind. Viel mehr noch, wozu aber aufzuschreiben mir die Zeit fehlt. Und ich merke gerade mal wieder, dass es schwer fällt solche Bilder und Gedanken in die engen Schranken unserer Sprache zu verweisen. |
| Montrose | [QUOTE]Ich würde Perfektion als die absolute Überseinstimmung mit meiner Person definieren. Aber ist nur ein Vorschlag.[/QUOTE] Eine Welt, in der ich glaube, daß ich der Beste, Größte, Perfekteste bin, bringt mehrere Probleme mit sich: 1. Wie kann man sich weiterentwickeln, wenn man glaubt, man hätte sein Maximum schon erreicht? 2. Wie geht man mit Schwächen von sich und anderen um? Lügt man die einfach weg? 3. Was haben andere davon, wenn ich mich für Gott halte, aber jeder andere doch sehen kann, daß ich bei vielen Aufgaben Fehler beginge und andere schade. Wenn zum Beispiel einer behauptet, er sei Arzt, aber er hat überhaupt keine Ausbildung dafür. Oder wenn einer behauptet, er sei als Führer von Menschen geeignet, aber in Wirklichkeit hat er keine Ahnung, wie Gesellschaft funktioniert. [QUOTE]Man könnte es mit Wassertropfen aus einem Ozean vergleichen. Oder mit dem Ausdruck, dass wir alle Teil Gottes sind.[/QUOTE]So ausgedrückt müßte das sogar für einen Atheisten verständlich sein. Es ist ja so, daß keiner von uns die Welt geschaffen hätte. Die Position ist ja von vornherein so, daß keiner von uns alles, sondern nur Teil des Ganzen ist. |
| Trinity Goth | Perfektion in Bezug auf menschliche Wesen möchte ich mal komplett ausschliessen. Mindestens einen Fehler hat jeder nur die geistig eingeschränkten glauben perfekt zu sein :D Wie sagte doch ein gewisser Philosoph ( ich glaube Sokrates wars, man möge mich korregieren) so schön: 'Ich weiß das ich nichts weiß!' Ich für meinen Teil glaube an eine Energie, die alles Lebenden durchdringt und die dieses Universum und auch alle anderen lenkt. Bevor blöde Anmerkung kommen, ja es klingt nach der Macht aus Star Wars, aber nein ich glaube nicht das man diese schönen Fähigkeiten entwickeln kann beim jetzigen Stand unserer Evolution. Darüber hinaus glaube ich an Wiedergeburt. Gruß Trin |
| Trauerwesen | [QUOTE][i]Original geschrieben von Trinity Goth [/i] [B] Ich für meinen Teil glaube an eine Energie, die alles Lebenden durchdringt und die dieses Universum und auch alle anderen lenkt. Bevor blöde Anmerkung kommen, ja es klingt nach der Macht aus Star Wars, aber nein ich glaube nicht das man diese schönen Fähigkeiten entwickeln kann beim jetzigen Stand unserer Evolution. Darüber hinaus glaube ich an Wiedergeburt. [/B][/QUOTE] Das hat was von meinem pantheistischen Weltbild. Juhu, Trinitiy Goth hat einen Namen gefunden für ihren Glauben ;) Ich gehe da nämlich in etwa in dieselbe Richtung. Direkte Wiedergeburt da allerdings weniger, mehr eine indirekte, da ja alles in gewisser Weise einen Nutzen hat, auch wenn ich von Würmern gefressen werde und dann ein Vogel den Wurm frisst....etwas kompliziert, bin mir da noch nicht so einig ;) |
| Trinity Goth | Es mag Anklänge an Pantheismus haben,aber das ist auch alles. Die Grundveraussetzung war aber ursprünglich eher: Animismus -http://de.wikipedia.org/wiki/Animismus Angefangen habe ich meinen Weg nämlich als Heidin. |
| Lacerta | In meiner Kindheit war ich ein Christ, anschließend ein Atheist und heute ein Agnost. Ich muss aber zugeben, dass das Leben als gläubiger Christ schon seine Vorteile hatte! Agnostiker zu sein ist aber auch toll :) ...Dies vereinfacht das Leben um einiges denn man braucht sich nicht soviele (sinnlose!?) Gedanken darüber zu machen, ob es einen Gott gibt oder nicht. |
| MagnusCaudar(Bw | Ich glaube an die Stärke des Menschen , das jeder Mensch mit der nötigen führung in der Lage ist die gleiche Macht über unsere Welt zu erlangen wie sie in manchen Göttersagen beschrieben wird . Den Kampf gegen jede Form von sozialer Stagnation und an die Wissentschaften ... "So ausgedrückt müßte das sogar für einen Atheisten verständlich sein. Es ist ja so, daß keiner von uns die Welt geschaffen hätte. Die Position ist ja von vornherein so, daß keiner von uns alles, sondern nur Teil des Ganzen ist." Vielleicht nicht geschaffen , deswegen nimmt aber nicht unser Einfluss auf sie ab . Der Mensch ist jederzeit in der Lage seine Welt neu zu definieren ( natürlich nur auf die Menschliche Zivi. bezogen . "Eine Welt, in der ich glaube, daß ich der Beste, Größte, Perfekteste bin, bringt mehrere Probleme mit sich: 1. Wie kann man sich weiterentwickeln, wenn man glaubt, man hätte sein Maximum schon erreicht? 2. Wie geht man mit Schwächen von sich und anderen um? Lügt man die einfach weg? 3. Was haben andere davon, wenn ich mich für Gott halte, aber jeder andere doch sehen kann, daß ich bei vielen Aufgaben Fehler beginge und andere schade." Anderen schaden muß kein Fehler sein , aber einerlei ... Sag doch einfach das jeder der sein Bild in Stein schlägt der stagnation zum Opfer fällt ... |
| Darket | [QUOTE]Dies vereinfacht das Leben um einiges denn man braucht sich nicht soviele (sinnlose!?) Gedanken darüber zu machen, ob es einen Gott gibt oder nicht.[/QUOTE] Ein Agnostiker, der sich die entsprechenden Gedanken nicht macht, ist eigentlich nur ein ignoranter Atheist. |
| rosenkind | [QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i] [B]Richtig, die meisten vergessen es allerdings. [/B][/QUOTE] inwiefern meinst du das, Darket? ich glaube an vieles, was sich stetig neu strukturiert, und wie bei meisten Menschen heuzutage ist es Glaubensvermischung, hauptsächlich (aber nicht allein) beeinflusst durch das Christentum. Weiter mag ich es nicht ausführen. |
| Montrose | [QUOTE]ber unsere Welt zu erlangen wie sie in manchen Göttersagen beschrieben wird .[/QUOTE]Deine "Götter" sind gestorben. Wofür also könnten sie Vorbild sein? Die Moral und der Glaube, denn man heute als "Fortschritt" überwinden will, wurde für die Leute unten ---also Du und ich --- geschaffen. Die Mächtigen brauchen keine Moral und keinen Glauben, ja sie freuen sich darüber, wenn sie keine Regeln mehr beachten brauchen. Wenn niemand mehr Regeln beachtet, muß der Schwächere leiden. Der Irrtum besteht darin, daß die meisten Menschen heute denken, sie seien mächtig und eben nicht schwach. 99 % aller Menschen hier sind aber nichts weiter als Unterfuzzis, kleine Angestellte, mächtig nur in Computerspielen und in ihrer Phantasie ---aber nicht in der wirklichen Welt--- und in Sachen Gefühle verletzlich. Wenn diese Menschen die Moral und den Glauben aufgeben, dann schaden sie sich selbst, denn es ist das, was sie schützt, was ihre Würde ausmacht, was sie davor bewahrt, wie Tiere gesehen und behandelt zu werden. [QUOTE]In meiner Kindheit war ich ein Christ, anschließend ein Atheist und heute ein Agnost.[/QUOTE]Du warst und bist weder Christ noch Atheist noch "Agnost". Wer diese Dinge ernst nimmt, hat mehr im Blick als nur seine augenblickliche Happiness. [QUOTE]und wie bei meisten Menschen heuzutage ist es Glaubensvermischung[/QUOTE]Das bezweifle ich. Die meisten Menschen glauben nicht, sondern sind nur abergläubisch. Das erste hat einen Sinn und ein Ziel und erkennt die Gesamtheit der Menschen, das andere sind nur private Machtspielchen mit okkulten Mitteln oder Teddybären für die Seele. |
| MagnusCaudar(Bw | "Deine "Götter" sind gestorben. Wofür also könnten sie Vorbild sein?" Tot ist erst wo der Einfuss ins Leben versiegt ... Allerdings finde ich die Wortwahl sehr interessant ... Deine "Götter" ... Das lässt viele Möglichkeiten offen ; sind es meine Götter oder nur ein Vergleichsmodell des bestrebten Ziels , was betrachtest du als meine Götter , wieso sind sie tot wenn soviel über sie ungeklärt bleibt und wie kommst du darauf etwas "göttliches" könnte mir als Vorbild dienen , außer vielleicht in dem Sinne das jenem Gedanken eine Freiheit von Vorbildern zugesprochen wird ... "Die Moral und der Glaube, denn man heute als "Fortschritt" überwinden will, wurde für die Leute unten ---also Du und ich --- geschaffen. Die Mächtigen brauchen keine Moral und keinen Glauben, ja sie freuen sich darüber, wenn sie keine Regeln mehr beachten brauchen. " Nun ... Dann musst du mich wohl aus deiner unteren kleinen Gruppe rauswerfen , ich bin eher Nihilistisch angehaucht ... Aber ja , ich gebe dir Recht , Macht ist jene Korrumption welche die geistige Unabhängigkeit von jeglicher Moral fördert . Angst ist das Instrument , Moral sein Rhytmus , so muss Angst geschaffen werden um den Geist in sturer Blindheit die instinktive Vernunft zu eigen werden zu lassen "Wenn niemand mehr Regeln beachtet, muß der Schwächere leiden." Und der Starke leidet nicht unter der Bürde seines Wissens , den seeleschen Verlusten welche die Konfrontation mitsich brachte ... Jede Macht fordert die Opfer , Opfer welche Lücken entstehen lassen ... Narben aus unserer Vergangenheit ... So lückenreicher das Konstrukt der Seele wird um so "kälter" wird der Mensch ... Eine Beowachtung die oft durch Verwirrung verfälscht wird ... "Der Irrtum besteht darin, daß die meisten Menschen heute denken, sie seien mächtig und eben nicht schwach. 99 % aller Menschen hier sind aber nichts weiter als Unterfuzzis, kleine Angestellte, mächtig nur in Computerspielen und in ihrer Phantasie ---aber nicht in der wirklichen Welt--- und in Sachen Gefühle verletzlich. " Macht ist nichtnur der Status im System , eher ist sie jenes was darüber heinaus geht . Aber was erwartest du , keine Rasse könnte bestand haben wenn der Konkurenzkampf zwischen allen herrscht und keiner mehr folgt ... "Wenn diese Menschen die Moral und den Glauben aufgeben, dann schaden sie sich selbst, denn es ist das, was sie schützt, was ihre Würde ausmacht, was sie davor bewahrt, wie Tiere gesehen und behandelt zu werden." Doch genauso ist sie auch jene Kraft die großes Potenzial ohne Führung im Keim erstickt ... |
| Lacerta | [QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i] Ein Agnostiker, der sich die entsprechenden Gedanken [B]nicht[/B] macht, ist eigentlich nur ein ignoranter Atheist.[/QUOTE] Bin ganz deiner Meinung! Meine Gedanken zum Thema "Glauben" hab ich mir in meiner Selbstfindungsphase gemacht. Nur weil ich nun als Agnostiker nicht mehr soviele Gedanken mache, heißt es nicht, dass ich mein Denken völlig ausgeschaltet habe. Ich bin immer noch für jede andere Meinung offen und kritisch zugleich. [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i] Du warst und bist weder Christ noch Atheist noch "Agnost". Wer diese Dinge ernst nimmt, hat mehr im Blick als nur seine augenblickliche Happiness.[/QUOTE] Jeder Mensch ist bewusst und unbewusst auf der Suche nach Glück und Zufriedenheit. Was ist denn daran falsch? Sei doch nicht gleich so negativ :rolleyes: |
| MagnusCaudar(Bw | "Jeder Mensch ist bewusst und unbewusst auf der Suche nach Glück und Zufriedenheit. Was ist denn daran falsch? Sei doch nicht gleich so negativ " Ziemlich unglaubwürdig , nach Erfolg , sogar nach Macht vielleicht , aber Glück ist keine Universelle ... |
| magica | an mich,an magie und eine höhere macht die auf keinsten was mit dem zeug das in der bibel oder ähnlichen schriften der gehirnwäsche steht. |
| Trauerwesen | [QUOTE][i]Original geschrieben von magica [/i] [B]an mich,an magie und eine höhere macht die auf keinsten was mit dem zeug das in der bibel oder ähnlichen schriften der gehirnwäsche steht. [/B][/QUOTE] Was hat die Bibel denn mit gehirnwäsche zu tun? ich glaube nicht an sie, aber ich habe mich auch studienbedingt mal gerne damit befasst, und für mich ist es nicht Gehirnwäsche. Der, der es zu einer Gehirnwäsche kommen lässt, ist wohl selbst daran Schuld und nicht der leser, mein Gehirn wurde schliesslich auch nicht dadurch gewaschen. Ich denke, es gibt auch massig reflektierende Christen, die auch die Bibel teils ablehnen, da kommt es wohl eher darauf an, einen menschen zu verurteilen (ich verurteile selbst keine Religionen, nur extreme religiöse, egal, welcher Richtung), als das, worauf man sich stützt? |
| overdose | Ich glaube an mich, den Weg, den ich beschreite und die Menschen, die mich auf diesem Weg begleiten. Alle anderen verdienen meinen Glauben nicht bzw. interessieren mich nicht. |
| Gnom1218 | Ich glaube an den Großen Cthulhu! :D ;) Ansonsten bin ich von der Evolution überzeugt. |
| Jester | Ich frage mich immer warum ich mir überhaupt darüber den Kopf zerbrechen sollte woran ich glaube,... Glauben heisst doch einfach nur an einer Überzeugung festzuhalten der man sich ausserstande zeigt sie zu beweisen, und wenn ich von diesem Standpunkt aus an die Sache herangehe, dann glaube ich an so vieles, das es bei weitem die Datenbänke sprengen würde die diesem Board zugänglich sind. "An etwas glauben" ist für mich nicht mit dem religiösen (odeer ähnlichem) Aspekt gekoppelt. Ich hafte nicht irgend einer Religion, oder einer Überzeugung merklich stark an, beschäftige mich aber gerne mit ihnen. Letztendlich sind es die Taoistischen Lehren die am nächsten an mich herandrangen, was mich noch lange nicht zu einem Anhänger dieser Glaubensrichtung macht. Ich bin bereit jeden einzelnen Tag meine Überzeugungen neu zu definieren, sei es der Fall das ich etwas neues lerne oder mir etwas neues begegnet. Mein Wissen und meien Erfahrungen können sich täglich neu über den Haufen werfen, im kleinen wie im großen. "Ich glaube, das ich glaube, das alle glauben, das sie glauben das sie was glauben!" :D Warum solltem man auch alles versuchen zu "Verwissenschaftlichen"? Glaube ist genau so frei wie die Gedanken, oder zumindest sollte er das sein! |
| Montrose | [QUOTE]an mich,an magie und eine höhere macht die auf keinsten was mit dem zeug das in der bibel oder ähnlichen schriften der gehirnwäsche steht.[/quote] Wenn Du an Dich glaubst, was ist denn an Dir so besonderes? Was kannst Du denn? Wie sieht denn "Magie" und "eine höhere Macht" aus? Deine Worte bedeuten doch gar nichts. Und was weißt Du schon darüber, was in der Bibel und den heiligen Schriften steht? Sorry, aber Unwissenheit finde ich nicht besonders cool. [QUOTE]Ich glaube an mich, den Weg, den ich beschreite und die Menschen, die mich auf diesem Weg begleiten. Alle anderen verdienen meinen Glauben nicht bzw. interessieren mich nicht.[/QUOTE]Warum sollte man sich dann für Dich interessieren, wenn Du Dich nicht für andere interessierst? Abgesehen davon, ist es nicht auf die Dauer langweilig, sich nur mit sich selbst zu beschäftigen? |
| Jo'ogn | Das Schöne an dem "an sich selbst glauben" ist, das Aufhören auf Andere zu gucken. Das "Besondere" in sich zu erkennen und es weder zu verleugnen, noch zu verachten - in Selbstverachtung sind, glaub ich, recht viele ziemlich gut (mich nicht ausgeschlossen). Aber das sind alles "nur" Wahlmöglichkeiten... und von denen gibt's durchaus ne ganze Menge. Es kommt darauf an welches Weltbild in Betracht gezogen wird. Das von der sogenannten "objektiven Realität", oder das von der "individuellen Wahrnehmung". Die sind nämliche beide genau entgegengesetzt. Ich sehe mich in Letzterer. Darum ist es egal ob sich andere interessieren, oder nicht - denn ich erschaffe die Anderen in meiner Wahrnehmung durch meine Glaubenssätze. D.h. die (scheinbaren) Anderen reflektieren meine Erwartungen - eine Art von subjektiver Projektions-Welt. |
| overdose | [QUOTE]Warum sollte man sich dann für Dich interessieren, wenn Du Dich nicht für andere interessierst? Abgesehen davon, ist es nicht auf die Dauer langweilig, sich nur mit sich selbst zu beschäftigen? [/QUOTE] Ich erwarte von niemandem Interesse oder Beachtung, wer sie mir von sich aus gibt, weiß, was er an mir hat und mit dem Rest kann/möchte ich nichts anfangen. Langweilig ist das Ganze kein bisschen, es ist immer wieder eine neue Erfahrung, wie sich das Leben in bzw. gegen meinen Sinn entwickeln kann. Wäre ja schlimm, wenn alles immer so läuft, wie ich es erwarte. |
| Montrose | Vielleicht habt Ihr ja recht. Wenn man nicht an sich selbst glaubt, kommt man auch zu nichts, hat keine Freude und wird verbittert. Die Grenze zwischen Selbstvertrauen und Selbstherrlichkeit oder allzu große Selbtszufriedenheit ist ziemlich schwer zu bestimmen. Vielleicht tut man manchen Menschen unrecht, wenn man ihr Selbstsein in Zweifel zieht. Die höheren Kulturgüter wie Religion und Staat abzulehnen, halte ich allerdings dennoch für kurzsichtig. Weil aus ihnen eine Verstärkung und zusätzliche Rechtfertigung der eigenen Person resultiert. Faktisch ist es halt nicht so, daß jeder sein Leben selbst in der Hand hat. Sondern ohne einen gewissen Schutz geht er unter. Man denke doch an die vielen Staaten der Welt, in der einfach einer umgebracht oder gefoltert werden kann. Und Religion ist für mich auch die Grundlage der Menschenrechte. Die Forderung, die Welt solle gerecht sein und jeder Mensch hätte ein recht zu leben, muß ja irgendwie begründet werden. Und das geht m.E. nur von einer überpersönlichen Warte aus. Hierarchie und Ordnungen hängen davon ab, wieweit die Leute selbst sich den Rahmen ihrer Rechte schaffen oder sie an andere --Politiker oder Pfarrer usw. --- abgeben: die anderen den Rahmen ihres Lebens abstecken lassen. Und, so meine ich, daß man die höheren Kulturgüter nicht ablehnen kann ---weil man ja nur durch sie existiert --- sondern umgekehrt sich nicht als Souverän aufspielen kann, wenn man sich nicht an den höheren Kulturgütern beteiligt. |
| Jo'ogn | [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i] [B]Wenn man nicht an sich selbst glaubt, kommt man auch zu nichts, hat keine Freude und wird verbittert. [/B][/QUOTE] Halt ich nicht für zwangsläufig, nur ist das Ganze für mich ein wenig komplexer als das [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i] [B]Die Grenze zwischen Selbstvertrauen und Selbstherrlichkeit oder allzu große Selbtszufriedenheit ist ziemlich schwer zu bestimmen. Vielleicht tut man manchen Menschen unrecht, wenn man ihr Selbstsein in Zweifel zieht.[/B][/QUOTE] hehe - Selbstherrlichkeit ist völlig in Ordnung. Ich hab jetzt nicht das ganze Thema auswendiggelernt, aber hatte nicht Irgendjmd schon gesagt, daß "wer ein Problem mit Anderen und deren Art hat, eher ein Problem mit sich selbst hätte"? Das trifft es ziemlich gut. Wenn jmd als "selbstherrlich" gesehen wird, mag dies in uns Neid "triggern", oder eben die Abwertung, das sich jmd toller findet als wir vieleicht uns selbst. [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i] [B]Faktisch ist es halt nicht so, daß jeder sein Leben selbst in der Hand hat. Sondern ohne einen gewissen Schutz geht er unter.[/B][/QUOTE] Oder so scheint es. Versuch das mal nachzufühlen, wie relevant "Staatsschutz" ~wirklich~ für das Individuum ist. [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i] [B]Man denke doch an die vielen Staaten der Welt, in der einfach einer umgebracht oder gefoltert werden kann.[/B][/QUOTE] Mal wieder zurück zum Fokussieren auf sich selbst und nicht das ständige von 3. reden: wie real sind diese vermeintlichen Vorfälle dort irgendwo draußen für Dich? [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i] [B]so meine ich, daß man die höheren Kulturgüter nicht ablehnen kann ---weil man ja nur durch sie existiert --- sondern umgekehrt sich nicht als Souverän aufspielen kann, wenn man sich nicht an den höheren Kulturgütern beteiligt. [/B][/QUOTE] Oh, ich kann! Und wie. D.h. nicht das die allesamt "schlecht" wären. Aber es heißt auch nicht das sie allesamt reel mein Leben beeinflussen würden, oder das sie in irgendeiner Art "essentiell" wären. Es ist eben ein Teil des Einordnen in dieser "Hirachie". Diese ist aber nicht absolut, und dafür gibt es zu genüge "Beweise", zB eine ältere deutsche Frau(!) die schon seit 9 Jahren ohne Geld IN Deutschland leben soll. Sie ist weder in einer Krankenkasse, noch ist sie obdachlos. Es geht... Sie hatte sich einfach mal dazu entschlossen und ihre Arzt-Praxis und alles drumherum "aufgegeben". Sie dahcte, das würde sie ein Jahr machen, jetzt sind es bereits 9. |
| MagnusCaudar(Bw | "Man denke doch an die vielen Staaten der Welt, in der einfach einer umgebracht oder gefoltert werden kann. Und Religion ist für mich auch die Grundlage der Menschenrechte. Die Forderung, die Welt solle gerecht sein und jeder Mensch hätte ein recht zu leben, muß ja irgendwie begründet werden. Und das geht m.E. nur von einer überpersönlichen Warte aus. " Ok ... Du setzt gerade viele der Philosophischen Erkenntnisse unserer ganzen Art auf ein Übernatürliches Fundament . Doch dieses verliert schon da seine Gültigkeit wo ein nichtglauben existiert ... Die Kirche oder Religion an sich hatte wahrleich keine Lehren der Menschenrechte , sie lehrte Ungleichheit , sie lehrte Demut , sie lehrte Hass und Rache auf jene die ihrer Ignoranz nicht Herr wurden ... Und letzten Endes machte der Glaube was er schon immer tat um zu überleben , er passte sich den Worten des Menschen an ... Solche Rückschlüsse sind also eine warghalsige mutmaßung sondergleichen |
| Montrose | Vermutlich bin ich in diesem thread einfach überfordert. :D Hier schrieb jemand: "Ich habe meine Freunde, mit denen geht's mir gut." Nun, wenn ich dagegen ankämpfe, dann mach ich ja genau das kaputt, was auch mir wichtig ist. Nun denn, dann sei dies mal akzeptiert. Allerdings schließt das eine das andere nicht aus. Jesus und seine Freunde tranken Wein, aßen, spazierten durch die Landschaft ... und hatten dennoch auch noch mehr im Blick. Zum Beispiel, diese Freundschaft bewahren zu wollen. Es ist ja oft so, daß nach ein paar Jahren alles sich verläuft: der eine wechselt den Studienort, der andere hat plötzlich Familie und kommt nicht mehr zum Treffen, manchmal versteht man sich nicht mehr so gut. Und da geht es mir zumindest manchmal so, daß ich diese "bessere Vergangenheit" irgendwie bewahrt möchte. Daß eben nicht alles vergangen und umsonst war. Und ich glaube, darum geht es im Glauben: nicht um ein Verbot, sondern um eine Bewahrung der schönen Dinge. Daß man sich sagen kann: ein Band verknüpft uns immer noch, auch wenn alles anders zu sein scheint. Glaube hat immer auch etwas mit Ewigkeit zu tun. Hier schrieb jemand: "Ich glaube an mich" Wenn ich dagegen ankämpfe, wie ich es gemacht habe ("Was kannst Du?"), dann mache ich ebenfalls die Grundidee kaputt: daß er Mensch wertvoll ist auch ohne Nobelpreis oder Villa oder sonstigen Abzeichen von irgendeiner Hochleistung. Der Mensch hat aus sich selbst heraus Würde. Wenn also jemand an diesem Punkt steht und sich damit wohlfühlt, warum es dann nicht so belassen? Andererseits: ein Staat wie der unsere ---mit Zentralheizung, jeder hat Essen und Kleidung, das läßt sich nicht aufrechterhalten, wenn keiner mehr etwas tut. Das Beispiel mit der Frau zieht da nicht. [QUOTE]und dafür gibt es zu genüge "Beweise", zB eine ältere deutsche Frau(!) die schon seit 9 Jahren ohne Geld IN Deutschland leben soll. Sie ist weder in einer Krankenkasse, noch ist sie obdachlos. Es geht... Sie hatte sich einfach mal dazu entschlossen und ihre Arzt-Praxis und alles drumherum "aufgegeben". Sie dachte, das würde sie ein Jahr machen, jetzt sind es bereits 9.[/QUOTE] Von "genügend Beweise" kann nicht die Rede sein. Es handelt sich um eine Person. Glaubst Du, das würde funktionieren, wenn jeder so lebt? Die Frau kann nicht willentlich steuern, ob sie nicht doch schwer krank wird. Wer bezahlt dann ihre Behandlung? Hat die Frau Kinder? Ich meine, als Einzelperson kann man ja jeden Scheiß machen, von mir aus auch im Wald nackt hausen. Aber wie sieht das mit Familie, Pflege von Säuglingen usw. aus? Die Frau hat ihre Arzt-Praxis aufgegeben.... wozu? Was ist denn daran lobenswert, daß eine Ärztin nicht mehr heilt, daß sie nichts mehr für andere tut? ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ [QUOTE]Ok ... Du setzt gerade viele der Philosophischen Erkenntnisse unserer ganzen Art auf ein Übernatürliches Fundament .[/QUOTE] Anders geht das überhaupt nicht, weil menschliche Dinge nicht natürlich sind. Auch ein Atheist wird zugeben müssen, daß bestimmte Vorstellungen wie Gerechtigkeit erst durch das menschliche Bewußtsein und Geist in die Welt gekommen sind. Von daher sehe ich es als nahezu zwingend an, daß die Grundlagen menschlichen Lebens übernatürlich und eben nicht natürlich sind. Selbst das Geld, das alles "regiert" ist in Wirklichkeit eine Fiktion. Unsere Geldscheine sind in Wirklichkeit buntbedruckte Lappen, die gewiß keine 20, 50 oder gar 100 Euro Wert sind und die Münzen sind billiges Metall. Auf Deinem Konto finden sich nicht mal mehr Lappen, sondern nur noch Zahlen. [QUOTE]Doch dieses verliert schon da seine Gültigkeit wo ein nichtglauben existiert ... [/QUOTE]Nein. Wenn Du an eine Sache, die existiert, nicht glaubst, dann existiert sie trotzdem. Wenn Du nicht glaubst, daß es Pottwale gibt, dann gibt es sie trotzdem. Dasselbe gilt auch für geistige Dinge. Wenn Du behauptest, Du seist kein Deutscher, dann bist Du dennoch angefangen von der Krankenkasse als Deutscher registriert, verständigst Dich deutsch und lebst nach deutschen Gesetzen. Schau Dir die ältere Generation an: die GRÜNEN. Sie haben geglaubt, sie seien anders, naturverbunden, bräuchten die industrielle Gesellschaft nicht .... und die meisten von ihnen fuhren doch Autos. Sorry, was die Leute glauben oder nicht glauben, darauf gebe ich einen nassen Furz. Die Welt ist auf eine ganz bestimmte Weise, die auch Übernatürliches einschließt, ganz egal was die Leute glauben. [QUOTE]Die Kirche oder Religion an sich hatte wahrleich keine Lehren der Menschenrechte[/QUOTE]Die zehn Gebote war die erste Formulierung von Menschenrechten. Die Beschäftigung mit dem frühen deutschen Mittelalter ist recht aufschlußreich zu diesem Punkt. Man findet dort nämlich beides: - daß die Kirchen Gerechtigkeit und Ordnung gegen die weltlichen Mächte durchgesetzt haben. So haben sie mitgeholfen, das Fehderecht und die Blutrache in Detuschland abzuschaffen. - daß die Kirchen selbst Machthaber waren und bisweilen auch Unterdrücker. Allerdings, und das ist der grundsätzliche Irrtum der Leute, bedeutet Macht nicht zwangsläufig Ausbeutung. Macht ist auch notwendig, wenn man Gutes tun will. So war es Alkuin, der Karl den Großen beschwor, endlich mit den Massakern an den Sachsen aufzuhören, weil solche Massaker halt alles andere als christlich sind. Was mich an den jungen Leute heute stört, ist, daß sie sich allzu leicht mit einer Froschperspektive zufrieden geben: "Ich bin das arme Würstchen, und die Kirche beutet mich aus". Diese "Opferrolle" ist auch nur eine bequeme Lebenslüge. Erstens sind wir keine Opfer, sondern viele von uns haben in Schule und Beruf etlichen Erfolg, tragen Verantwortung, die jungen Menschen werden eines der reichsten Länder der Erde erben und demnach einiges bewegen können. Und zweitens, auch ohne Kirche und Glauben wären die Menschen damit konfrontiert, ob das, was sie tun, richtig ist oder Menschen unglücklich macht. |
| Jo'ogn | [COLOR=orangered]Von "genügend Beweise" kann nicht die Rede sein. Es handelt sich um eine Person. Glaubst Du, das würde funktionieren, wenn jeder so lebt? [/COLOR] Ein "Beweiß" reicht aus um ein "Absolut" zum Fallen zu bringen. Und ja, ich glaube daran das jeder so leben kann. Du selbst sagst ja, das der Wert von Geld fiktiv ist. [COLOR=orangered]Die Frau kann nicht willentlich steuern, ob sie nicht doch schwer krank wird. Wer bezahlt dann ihre Behandlung?[/COLOR] Spekulation ist irrelevant. Erst ~wenn~ sie in dieser Situtation kommt, macht es Sinn darüber zu philosphieren. [COLOR=orangered]Hat die Frau Kinder?[/COLOR] Ja, aber bereits "aus dem Haus" [COLOR=orangered]Was ist denn daran lobenswert, daß eine Ärztin nicht mehr heilt, daß sie nichts mehr für andere tut?[/COLOR] 1. ist es ihre Entscheidung, was sie tut und nicht die irgendeiner Allgemeinheit und deren Ethik, oder Moral. 2. Bietet sie noch ihre Dienste im Tausch an, sie lebt vom Dienstleistungs-Tausch [COLOR=orangered]Wenn Du an eine Sache, die existiert, nicht glaubst, dann existiert sie trotzdem. [/COLOR] Jetzt wird's kompliziert. Sie existiert real, aber nicht (mehr) in der Wahrnehmung der Person, die nicht daran glaubt. Das unterstreichst Du ja auch mit deinem Furz... Auch ich bin der Auffassung das die Religionen in der Vergangenheit durchaus sinnreich zur gesellschaftlichen Regulierung beitrugen. zB verstehe ich das beim Islam mit dem Schweinefleisch als einen ~damaligen~ gesundheitlichen Faktor. Es heißt Männer durften mehere Frauen haben, um zB verwaiste Mädchen von den Straße zu holen. Es war veboten für verliehenes Geld Zinsen zu nehmen... So blöd waren die damals offensichtlich gar nicht. Vieles von jenden Dingen ist jedoch heutzutage nicht mehr relevant und somit total verzerrt und aus dem eigentlichen Kontext gehoben - zB das mit dem Fleisch. Und was wir an den Zinsen haben sehen wir bei den Banken... |
| MagnusCaudar(Bw | "Anders geht das überhaupt nicht, weil menschliche Dinge nicht natürlich sind. Auch ein Atheist wird zugeben müssen, daß bestimmte Vorstellungen wie Gerechtigkeit erst durch das menschliche Bewußtsein und Geist in die Welt gekommen sind. Von daher sehe ich es als nahezu zwingend an, daß die Grundlagen menschlichen Lebens übernatürlich und eben nicht natürlich sind." Alles was dem Geist des Menschen zuzuschreiben ist kann nicht ins transzendente übertragen werden ... Das solltest du wissen ... Das fehlende Verständnis ist eine andere Sache , sie liegt der menschlichen Ungleichheit zugrunde . " Selbst das Geld, das alles "regiert" ist in Wirklichkeit eine Fiktion. Unsere Geldscheine sind in Wirklichkeit buntbedruckte Lappen, die gewiß keine 20, 50 oder gar 100 Euro Wert sind und die Münzen sind billiges Metall. Auf Deinem Konto finden sich nicht mal mehr Lappen, sondern nur noch Zahlen." Ahh ... So glaubt man die Dinge also zu betrachten ... Du selbst hast dich schon wiederlegt , danke , das Spart zeit . "Wenn Du an eine Sache, die existiert, nicht glaubst, dann existiert sie trotzdem." Alles was geschaffen wird existiert , doch ja , den Wert sprechen wir zu ... Doch so ist das wenn nichts mit Wert existiert , es wird ein Wert erschaffen und genau das macht ihn existent ... "Nein. Wenn Du an eine Sache, die existiert, nicht glaubst, dann existiert sie trotzdem. Wenn Du nicht glaubst, daß es Pottwale gibt, dann gibt es sie trotzdem. Dasselbe gilt auch für geistige Dinge. Wenn Du behauptest, Du seist kein Deutscher, dann bist Du dennoch angefangen von der Krankenkasse als Deutscher registriert, verständigst Dich deutsch und lebst nach deutschen Gesetzen." Nö , dem würde die Voraussetzung zugrunde liegen das man die Existens eines Gottes oder etwas Übernatürlichen überhaupt in betracht zieht , wenn dem nicht so ist könnte ich genausogut sagen nur weil du an fliegende Schweine glaubst fliegen sie nicht am Himmel ... "Sorry, was die Leute glauben oder nicht glauben, darauf gebe ich einen nassen Furz. Die Welt ist auf eine ganz bestimmte Weise, die auch Übernatürliches einschließt, ganz egal was die Leute glauben. " Ist dem so , das grenzt ja schon fast an eine Dogmatische Lebensphilosophie ... Vor einigen Jahrhunderten währe man stolz auf dich gewesen ... Doch heute fehlt die Basis um sich der Interaktion zu verschließen . "Die zehn Gebote war die erste Formulierung von Menschenrechten." Nein , sie nahmen den Menschen das Recht auf sich selbst , sie nahmen ihn das Recht auf den Willen ... "Die Beschäftigung mit dem frühen deutschen Mittelalter ist recht aufschlußreich zu diesem Punkt. Man findet dort nämlich beides: - daß die Kirchen Gerechtigkeit und Ordnung gegen die weltlichen Mächte durchgesetzt haben. So haben sie mitgeholfen, das Fehderecht und die Blutrache in Detuschland abzuschaffen." Du schreibst das hier so als wäre das etwas nützliches . "- daß die Kirchen selbst Machthaber waren und bisweilen auch Unterdrücker. " Da gegen habe ich auch nichts , aber wenn ich mich recht entsinne hatten wir so etwas ähnliches schon Disskutiert . "Allerdings, und das ist der grundsätzliche Irrtum der Leute, bedeutet Macht nicht zwangsläufig Ausbeutung. Macht ist auch notwendig, wenn man Gutes tun will. So war es Alkuin, der Karl den Großen beschwor, endlich mit den Massakern an den Sachsen aufzuhören, weil solche Massaker halt alles andere als christlich sind." Und genau da ist die Freiheit gestorben , als man dem Menschen sagte was er tun solle und das Gute definierte "Und zweitens, auch ohne Kirche und Glauben wären die Menschen damit konfrontiert, ob das, was sie tun, richtig ist oder Menschen unglücklich macht." Du tust ja fast so als wäre Das mit diesem "Guten" identisch |
| Ifurita | ich glaub an mich :rolleyes: |
| Montrose | [QUOTE]Und ja, ich glaube daran das jeder so leben kann. [/QUOTE]Wenn jeder so lebt, bricht alles zusammen. Keine Ärzte, keine Straßen, keine Lebensmittelläden. Okay, diesen Traum hatten schon die Ökos, obwohl fast keiner von denen Bauer wurde, sondern 90% landeten im öffentlichen Dienst (Lehrer usw.) und ließen sich vom Steuerzahler unterhalten. Soviel zum Unterschied von Theorie und Praxis. Die Frage ist: wozu sollte solch ein Leben gut sein? Viel Mühe für nichts. [QUOTE]Du selbst sagst ja, das der Wert von Geld fiktiv ist.[/QUOTE]Nein, ich sage, daß Fiktionen wie Geld Realität schaffen. [QUOTE]Erst ~wenn~ sie in dieser Situtation kommt, macht es Sinn darüber zu philosphieren.[/QUOTE]Nein. Wenn es soweit ist, ist es zu spät. Dann kann man keine vorsorglichen Maßnahmen mehr treffen. [QUOTE]Ja, aber bereits "aus dem Haus"[/QUOTE]Eben. [QUOTE]ist es ihre Entscheidung, was sie tut und nicht die irgendeiner Allgemeinheit und deren Ethik, oder Moral.[/QUOTE]Wozu soll das gut sein? Immerhin kann Allgemeinheit doch größeres schaffenals ein einzelner. Ein einzelner kann ja nicht einmal ein Haus bauen. Auch in den "primitiven" Kulturen arbeiten die Menschen miteinander. "Allgemeinheit" ist etwas zutiefst menschliches. Was hat die Frau dagegen? [QUOTE]2. Bietet sie noch ihre Dienste im Tausch an, sie lebt vom Dienstleistungs-Tausch[/QUOTE]Was macht jemand, der statt mit Dienstleistung mit Waren bezahlen will? Muß der dann einen Karton Töpferwaren durch die Stadt schleppen, um sich ein Hemd zu kaufen? Das wäre doch umständlich. Deine abschließenden Ausführungen sehe ich ähnlich. --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- [QUOTE]Alles was dem Geist des Menschen zuzuschreiben ist kann nicht ins transzendente übertragen werden ... Das solltest du wissen ..[/QUOTE]Warum nicht? Der Mensch ist mehr als er von sich weiß. [QUOTE]Ahh ... So glaubt man die Dinge also zu betrachten ... Du selbst hast dich schon wiederlegt , danke , das Spart zeit .[/QUOTE]Wie aber erklärst Du Dir, daß Fiktive Dinge reale Wirkung zeigen? Natürlich ist ein 100 Euro-Schein nur ein wertloser Lappen....dennoch kann ich mir davon eine wertvolle Hose kaufen. Wenn die Fiktion real ist, dann ist das vielleicht ein logischer Widerspruch, aber es ist dennoch möglich. Das Leben funktioniert anscheinend nicht nur gemäß Logik. [QUOTE]Nö , dem würde die Voraussetzung zugrunde liegen das man die Existens eines Gottes oder etwas Übernatürlichen überhaupt in betracht zieht ,[/QUOTE]Das tue ich ja auch. [QUOTE]So haben sie mitgeholfen, das Fehderecht und die Blutrache in Detuschland abzuschaffen." Du schreibst das hier so als wäre das etwas nützliches .[/QUOTE]Worin siehst Du denn Vorteil von Fehderecht und Blutrache? Solche Regeln bedeuten ja nicht nur, daß Du zuschlagen kannst, sondern umgekehrt , daß jeder andere Dich auch fertigmachen darf. Nachtrag: da fällt mir egrade wieder was ein. Das germanische Fehderecht war ja kein individuelles Recht, sondern es wurde von der Sippe ausgeführt. Etwa so, wie wenn bei Türken der große Bruder kommt. Dieses System garantierte keine Freiheit, weil du als Sippenmitglied möglicherweise zu Kämpfen herangezogen wurdest, mit denen du persönlich gar nichts zu tun hattest. [QUOTE]Nein , sie nahmen den Menschen das Recht auf sich selbst , sie nahmen ihn das Recht auf den Willen ...[/QUOTE]Was ist mit dem Recht derjenigen, die unter dem Willen leiden müssen. Wille ist nichts anderes als das Recht des Stärkeren. Selbstverständlich muß der Stärkere sein Recht nicht nur behautpen, sondern auch durchsetzen .... denn sonst könnte ja jeder daherkommen. Wenn Du dicke Muskeln hast (Kraftsport) und eine gute Ausbildung bei der Bundeswehr und gerne schlägerst, mag Deine Sichtweise verlockend sein. Wenn man aber seinen Frieden haben will, um anderen Tätigkeiten nachzugehen, dann kann man einer Kriegsgesellschaft wenig abgewinnen. [QUOTE]Und genau da ist die Freiheit gestorben , als man dem Menschen sagte was er tun solle und das Gute definierte [/QUOTE]Die Freiheit zu was eigentlich? Was wollen die Leute denn mit ihrer freiheit anfangen, wenn sie nur noch auf den Bäumen hocken und Bananen essen. Die absolute Freiheit kann sich nur eine Jäger-Gesellschaft wie in der Steinzeit leisten. Daß es dabei nicht geblieben ist, zeigt doch, daß "die Freiheit" auch ihre Nachteile hatte. Der Bauer mußte zwar regelmäßig seine Tiere hüten und sie melken und schlachten -----also Ende der Freiheit, selbst moderne Bauern können kaum Urlaub nehmen ---, aber dafür bekam er einen vollen Kochtopf und ein warmes Zimmer statt einer Bärenhöhle. Vielleicht meintest Du auch eher die soziale Freiheit. Der Bauer, der dann auch gegenüber anderen als Unabhängiger auftrat. Ein sehr schöner Gedanke. Nur dann kamen die Typen, die unbedingt "ihren freien Willen" haben wollten und die Bauern mit dem Schwert unterjochten. Gegenfrage: Widersprichst Du Dir nicht selbst? -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- [QUOTE]ich glaub an mich[/QUOTE]Was bedeutet dieser Satz? Irgendwann steigt jeder in eine Kiste und wird von den Würmern gefressen .... was gibt es denn da noch zu glauben? Und in den Jahren bis dorthin wirst Du einige schöne und einige häßliche Tage haben ...und das meiste hast Du überhaupt nicht im Griff. Du weißt nicht, wen Du im Laufe des Lebens noch treffen wirst und was sonst noch alles passiert. Deine Kräfte können groß sein....oder viel zu schwach, wenn Dein Umfeld eben stärker ist. Die großen Leute, angefangen von Mose bis Caesar bis zu Karl dem Großen haben nicht an sich gegalubt, sondern an die Welt. Das war ihre Stärke. Nur wer nach außen guckt, kann etwas bewegen. Wer hingegen nur nach innen guckt, macht sich zum Sklaven seiner selbst. |
| Ifurita | -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Was bedeutet dieser Satz? ------------------------------------------------------------- Soll ich lieber der beknackten Gesellschaft glauben???? Denke mal nicht! ------------------------------------------------------------------------------------------------------ Die großen Leute, angefangen von Mose bis Caesar bis zu Karl dem Großen haben nicht an sich gegalubt, sondern an die Welt. Das war ihre Stärke. Nur wer nach außen guckt, kann etwas bewegen. Wer hingegen nur nach innen guckt, macht sich zum Sklaven seiner selbst. ---------------------------------------------------------------------------------------------------- Und deswegen sind die auch alle gescheitert |
| Darket | [QUOTE]Und deswegen sind die auch alle gescheitert[/QUOTE] Wie definierst Du gescheitert? Caesar hat den Grundstein für das mächtigste Reich der Menschheitsgeschichte gelegt. Auf Moses berufen sich einige (ich nicht) Menschen bis heute. Alle drei Namen sind jedem Schulkind ein Begriff. Gescheitert würde ich anders definieren. |
| MagnusCaudar(Bw | Amüsant , was für eine dienliche Einstellung du hast ... "Warum nicht? Der Mensch ist mehr als er von sich weiß" Weil alle diese Lehren fassbar sind ( wenn auch in subjektiver Art ) , somit geht es nicht in jene Sphären die unsere Wahrnemung überschreiten , wenn es sie überhaupt gibt . "Wie aber erklärst Du Dir, daß Fiktive Dinge reale Wirkung zeigen? Natürlich ist ein 100 Euro-Schein nur ein wertloser Lappen....dennoch kann ich mir davon eine wertvolle Hose kaufen. Wenn die Fiktion real ist, dann ist das vielleicht ein logischer Widerspruch, aber es ist dennoch möglich. Das Leben funktioniert anscheinend nicht nur gemäß Logik." Was für eine einfache Frage ... Fiktion besteht nur in jenem Bildnis welches Bild bleibt , sobald der Wert festgelegt wurde wendet sich die Fiktion zum Produkt ... Ein Utopia ist aus bekannten Gründen eine fiktive Vorstellung , doch wenn sie realisiert würde hätte sie den Wert etwas seienden . "Das tue ich ja auch. " Bingo ... Du tust es , nur aus diesem Grund hatte dein Argument seine Gültigkeit , genauso verliert es seine gültigkeit wenn es auf einen Kontrast stoßt .... "Worin siehst Du denn Vorteil von Fehderecht und Blutrache? Solche Regeln bedeuten ja nicht nur, daß Du zuschlagen kannst, sondern umgekehrt , daß jeder andere Dich auch fertigmachen darf. " Ja , genau ... Das nennt sich Freiheit ... Freiheit und Konflikt , nur so endet Stagnation ... "Nachtrag: da fällt mir egrade wieder was ein. Das germanische Fehderecht war ja kein individuelles Recht, sondern es wurde von der Sippe ausgeführt. Etwa so, wie wenn bei Türken der große Bruder kommt. Dieses System garantierte keine Freiheit, weil du als Sippenmitglied möglicherweise zu Kämpfen herangezogen wurdest, mit denen du persönlich gar nichts zu tun hattest." Sagtest du nicht das Freiheit dem Ziel der Gruppe rückhalt gewähren müsste ... "Was ist mit dem Recht derjenigen, die unter dem Willen leiden müssen. " Macht ist Freiheit , Freiheit ist Konflikt , bestehe mit Stärke , List , Kraft und erbringe die Opfer jener deren Willen nicht stark genug ist ... Auch wenn ich andere Wege gehe ... "Wille ist nichts anderes als das Recht des Stärkeren. Selbstverständlich muß der Stärkere sein Recht nicht nur behautpen, sondern auch durchsetzen .... denn sonst könnte ja jeder daherkommen. Wenn Du dicke Muskeln hast (Kraftsport) und eine gute Ausbildung bei der Bundeswehr und gerne schlägerst, mag Deine Sichtweise verlockend sein. Wenn man aber seinen Frieden haben will, um anderen Tätigkeiten nachzugehen, dann kann man einer Kriegsgesellschaft wenig abgewinnen." Im Moment leiden die Stärkeren unter der Unterdrückung ihres Willens , jede Macht fordert irgendwo Unterdrückung ... Und Machthaber kommen und gehen , es bleibt im Wandel da nichts Stagnierendes Bestand haben kann ... "Widersprichst Du Dir nicht selbst? " Nö , ich habe nie gesagt das alle ihre Freiheit erarbeiten können ... Es geht nicht um die Stärke einer Gruppe , es geht um die Stärke einiger besonderer Individuen ... Es müssen immer gläubige bestehen , ohne sie besteht keine Stabilität , es dürfen allerdings nicht alle Glauben , sonst gibt es keine Prüfung mehr ... Man könnte sagen Freiheit ist ein kostbares Privileg ... Mache dir bewust das es Unterdrückung geben muss , und es muss immer wieder auch Befreiung geben die wieder Unterdrückung wird und so weiter ... Alles muss hinterfregt und herausgefordert werden , ansonsten vergeht es in Stagnation |
| Montrose | Mir soll's recht sein. Gnade Dir Wotan, wenn sich mal herausstellen sollte, daß Du mein Angestellter bist. |
| Dark Religion | Hallo, ich glaube das die dunkle Seite den Kampf zwischen gut und böse auf dieser Welt gewinnen wird, auch wenn es in Filmen und Bücher etc. meist anders dargestellt wird was ich für eine falsche Hoffnung halte. Edit: Und ich glaube das ich Subway to sally verfallen bin. Die laufen bei mir rund um die Uhr :eek: |
| MagnusCaudar(Bw | "Mir soll's recht sein. Gnade Dir Wotan, wenn sich mal herausstellen sollte, daß Du mein Angestellter bist." Wenn du mich meinst Danke ... Und wenn nicht ist es schon seltsam das du auch noch lobst ... Allerdings vom Argumentativen Standpunkt aus eher dürftig |
| Trinity Goth | [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i] [B]Mir soll's recht sein. Gnade Dir Wotan, wenn sich mal herausstellen sollte, daß Du mein Angestellter bist. [/B][/QUOTE] Was bedeutet denn Wotan für dich? Hast du eigendlich schon einmal konkret etwas über deinen Glauben geschrieben oder beschränkst du dich nur auf die Kritik an den anderen?? Gruß Trin |
| Angel of Mercy | [QUOTE][i]Original geschrieben von Dark Religion [/i] Hallo, ich glaube das die dunkle Seite den Kampf zwischen gut und böse auf dieser Welt gewinnen wird, auch wenn es in Filmen und Bücher etc. meist anders dargestellt wird was ich für eine falsche Hoffnung halte. [/QUOTE] Gut und Boese - Schwarz und Weiß - Liebe und Hass Wie willst Du das eine ohne das andere erkennen? Die Romantik, welche vom Sieg des Boesen ueber das Gute ausgeht, ist verlockend; doch letzten Endes genauso unwahrscheinlich wie der umgekehrte Fall. Das Universum befindet sich im steten Gleichgewicht, nichts 'verschwindet' einfach: Verbrennt ein Stern in einer Supernova, wird diese zum schwarzen Loch; verschluckt selbiges Materie, wird diese auf kleinstem Raum komprimiert und naehrt die Anomalie... Stirbt ein Mensch, zerfaellt sein koerper nach und nach, aber seine Materie bleibt erhalten. Dem Sieg der Dunkelheit ueber das Licht stimme ich gern zu - nicht nur aus sentimentalen Gruenden ;) [QUOTE][i]Original geschrieben von Dark Religion [/i] Edit: Und ich glaube das ich Subway to sally verfallen bin. Die laufen bei mir rund um die Uhr :eek: [/QUOTE] :D [QUOTE][i]Original geschrieben von MagnusCaudar(Bw [/i] Macht ist Freiheit , Freiheit ist Konflikt , bestehe mit Stärke , List , Kraft und erbringe die Opfer jener deren Willen nicht stark genug ist ... Auch wenn ich andere Wege gehe ... Alles muss hinterfregt und herausgefordert werden , ansonsten vergeht es in Stagnation[/QUOTE] Gegen Hinterfragung ist an sich nichts einzuwenden, jedoch das, was Du propagierst ist, Anarchie: Auslese des [U]physisch[/U] Staerksten [und ich bestehe auf dieser Einschraenkung, denn Wille ist nicht gleichzusetzen mit Staerke] Was geschieht aber nun, wenn die Starken alle Wissenschaftler (weil physisch schwach) ausgerottet haben, vom gegenseitigen Kampf ermuedet sind und von einem Monstervirus bedroht werden ? Schicksal? Gueldene Arschkarte? Der Kampf mag zwar der Vater aller Dinge sein, die Loesung aller Probleme ist er jedoch nicht. [QUOTE][i]Original geschrieben von Gnom1218(Bw [/i] Ansonsten bin ich von der Evolution überzeugt.[/QUOTE] Du weißt, dass Dich nur zwei(!) Prozent vom Schimpansen unterscheiden? Welch interessante Wandlungskraft der Evolution :q :D Wobei ich noch mit die Frage aufwerchen moecht': Wieveile von Euch glauben an die Seele? Gruß |
| MagnusCaudar(Bw | "Gegen Hinterfragung ist an sich nichts einzuwenden, jedoch das, was Du propagierst ist, Anarchie: Auslese des physisch Staerksten [und ich bestehe auf dieser Einschraenkung, denn Wille ist nicht gleichzusetzen mit Staerke]" Falsch , Wille ist Stärke ... Hinter jedem Willen steckt der Drank etwas zu schaffen , alles geaschaffen wird muss Hindernisse / Konflikte bestehen , jeder Konflikt fordert die Stärke ( in welcher Form auch immer , ob nun durch den direckten Kampf ( was ich nicht wirklich für langfristig effektiv erachte ) oder List , intirgen , Manipulation ... Welche Macht ist beständiger als jene die Menschen im GLauben an Freiheit unterdrückt , die alle ihre Handlungen Kategorisiert und es ihnen in den Schädel hämmert ) "Was geschieht aber nun, wenn die Starken alle Wissenschaftler (weil physisch schwach) ausgerottet haben, vom gegenseitigen Kampf ermuedet sind und von einem Monstervirus bedroht werden ? Schicksal? Gueldene Arschkarte? Der Kampf mag zwar der Vater aller Dinge sein, die Loesung aller Probleme ist er jedoch nicht." Doch das Obenstehende scheitern deine Aussage am Verstand ... |
| Montrose | EDIT: Dickes Sorry von mir leider hab ich mal wieder auf das falsche Icon geklickt und versehendlich deinen Beitrag gelöscht! Keine Absicht! Trin |
| hagzissa13 | Ich glaube an eine höhere Macht, jedoch bin ich mir nicht sicher, ob die sich mit dem vereinbaren läßt, was die etablierten Kirchen mir an zu bieten haben. Meiner Meinung nach sind die Wurzeln der meisten Religionen die gleichen und nur die Auslegung und Ausschmückung eine andere. Ich weiß es nicht, ich bin mir nicht sicher, ich suche noch nach der für mich richtigen Antwort.... |
| AlienSexFiend | [QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i] [B]Ich glaube an eine höhere Macht, jedoch bin ich mir nicht sicher, ob die sich mit dem vereinbaren läßt, was die etablierten Kirchen mir an zu bieten haben. Meiner Meinung nach sind die Wurzeln der meisten Religionen die gleichen und nur die Auslegung und Ausschmückung eine andere. Ich weiß es nicht, ich bin mir nicht sicher, ich suche noch nach der für mich richtigen Antwort.... [/B][/QUOTE] ...das kann ich für mich direkt so unterschreiben... |
| Trinity Goth | [QUOTE] Hi Trin.... den Einwand hatte ich erwartet.... daß er von Dir kommt, erstaunt mich -- durchaus positiv. Wenn mir einer andeutet, er findet Fehderecht und Blutrache gut, dann erübrigt sich doch jede Diskussion. Ich wollte nicht "Gnade Dir Gott" schreiben, weil ich dazu gar nicht befugt bin, mit dem Echten zu drohen. Wotan hingegen ist für mich ein Götze, der dereinst als Kriegsgott galt. Wenn MagnusCaudar nach den Gesetzen des Krieges leben will, dann wird er die Früchte des Krieges ernten. [/QUOTE] Montrose, also wirklich. Es ist gut das du an Gott glaubst und niemand soll dir dies nehmen, aber eine Wortwahl 'der Echte' läßt immer so den Schluß zu das alle anderen außer denjenigen die an Gott glauben im Unrecht sind. Deswegen empfele ich dir sehr den Weg der Toleranz zu gehen, weil du sonst im Forum immer wieder aneckst...gleichwohl legst du es wahrscheinlich darauf an...muß ja Spaß machen sich über anderer Leute Glauben lustig zu machen. Wotan - Odin existiert noch als Gott in einer Religion die existiert, deswegen würde ich mich mit Ausdrücken wie Götze mal schwer zurück halten. Beschäftige dich mit der Religion der Asatru und vielleicht entwickelt sich daraus eine interessante Diskussion. Du bist also Christ? Konfessionell oder eigene Variante? Gruß Trin |
| Montrose | [QUOTE]EDIT: Dickes Sorry von mir leider hab ich mal wieder auf das falsche Icon geklickt und versehendlich deinen Beitrag gelöscht! Keine Absicht!Trin[/QUOTE] [QUOTE]Ich glaube an eine höhere Macht[/QUOTE]Ich auch, und die heißt Moderator. :rolleyes: :D Wenn das mit diesen dämonischen Löschungen so weitergeht (gib's zu, Du konntest nicht anders, Du wurdest von "etwas" dazu gezwungen :D), dann schmeiß ich Dir mal ein Weihrauchfaß hinterher. [QUOTE]aber eine Wortwahl 'der Echte' läßt immer so den Schluß zu das alle anderen außer denjenigen die an Gott glauben im Unrecht sind.[/QUOTE]Diese Wortwahl bezieht sich nicht auf Menschen und kann demnach im Rahmen der Toleranzdebatte nicht diskutiert werden. [QUOTE]Wotan - Odin existiert noch als Gott in einer Religion die existiert,[/QUOTE]Karl der Große hat die Irmisul plattgemacht. ((Benedict (von dem der jetzige Papst den Namen trägt) hat einen Heidenbaum umgesägt.)) [COLOR=yellow]ACHTUNG: DIESE AUSSAGE IN KLAMMERN IST FALSCH.[/COLOR] Richtig ist, daß Bonifazius die Donareiche umgesägt hat. [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Winfried_Bonifatius[/url] Und trotzdem: Also da ist nix mehr übrig. Asatru ist laut Wikepedia Neuheidentum. Hat also mit dem ursprünglichen germanischen Glauben nur wenig zu tun. Um die Diskussion interessanter zu gestalten, könnten mal einige Paganisten erklären, was an ihrem Glauben so toll dran ist. So am Rande bin ich vielleicht einem "Zauberer" schon über den Weg gelaufen, aber mir schien es, daß es dabei nicht um "Seelenheil" ging, sondern darum, daß im Leben der eine oder andere Wunsch in Erfüllung geht. Völlig offtopic: die alten Römer hatten schon Schwarze Magie in Form von bleiernen Fluchtäfelchen. Das Rückwartsschreiben gab es da auch schon, als Schutz davor, daß einen der Fluch selbst triffft. Nun ist das ja so ein bißchen wie mit dem Teufelchen: man bekommt was, aber das hat ja auch seinen Preis, wenn man seine Seele verkauft. Das ist beim Echten vielleicht auch nicht anders, aber aufgrund der Schriften usw. weiß man bei Jenem, auf was für einen "Vertragspartner" man sich einläßt. Was aber wissen die Neuheiden über ihren "Vertragspartner"? Was will der von ihnen und was gibt er ihnen? [QUOTE]Konfessionell oder eigene Variante?[/QUOTE]Teils teils. Meine Überzeugungen sind schon in Einklang mit der evangelischen Theologie und Amtskirche. Allerdings nehme ich selten an Gottesdiensten teil. Ich meine, daß was man selbst erlebt und aus dem Glauben macht, von Gepflogenheiten unabhängig ist, sondern eher im privaten Rahmen Ausdruck findet.. Es wäre ja ein komischer Gott, wenn der nur in Kirchen und nirgendwo sonst zugegen wäre. Zudem könnte man manch Paradoxes anführen. Nehmen wir mal die Gut-Böse-Debatte. Könnte man sagen, ist eh relativ. Könnte man auch sagen, ist nicht relativ, sondern irgendwo vorgeschrieben inklusive Konsequenzen. Könnte man aber auch noch was drittes sagen: daß Gut-Böse existiert, aber es was anderes ist als was Menschen oft denken, weshalb es übergeordnet ist. Die biblischen Geschichten sind ja voller Ungerechtigkeiten, zumindest nach menschlichem Maßstab. Fazit: es existiert, aber es ist unter Umständen ein Kampf mehreren Gutens um das echte Gute. Und daraus scheint dasselbe zu resultieren bei den Gläubigen und Ungläubigen: ein totaler "Relativismus" (sagen wir mal besser: keiner weiß was genaues. "Relativ" ist übrigens ein blöder Ausdruck weil in der Relativitätstheorie, dem Urzeugen moderner Beliebigkeit, etliche Konstanten vorkommen; maximale Lichtgeschwindigkeit z.B.) Daß es in etwa wirklich so ist, könnte man daran sehen, daß Gläubige auch gewaltig irren können. Was bleibt dann? Und da glaube ich, kommt halt was anderes rein, was eher mit Segen und (((Verdammnis?)) zu tun hat, welches die üblichen "vernünftigen" Kategorien zertrümmert, aber dennoch nicht Beliebigkeit hinterläßt. Und dieses etwas ist eine persönliche Bindung an etwas Übergeordnetes --- wir sind wieder beim Thema Seelenverkauf ;). Glaube ist in meinen Augen in seinem Ursprung zwangsläufig "okkult" und übermenschlich. Das ist vielleicht der gemeinsame Nenner, den ich mit den "Zauberern" habe. |
| Trinity Goth | [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i] [B]Ich auch, und die heißt Moderator. :rolleyes: :D Wenn das mit diesen dämonischen Löschungen so weitergeht (gib's zu, Du konntest nicht anders, Du wurdest von "etwas" dazu gezwungen :D), dann schmeiß ich Dir mal ein Weihrauchfaß hinterher. [/B][/QUOTE] Der 'dämonischer' Zufall war begünstigt von meiner Schläfrigkeit. [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i] [B] Diese Wortwahl bezieht sich nicht auf Menschen und kann demnach im Rahmen der Toleranzdebatte nicht diskutiert werden. [/B][/QUOTE] Ich beziehe das eher auf religiöse Toleranz. Und die Anhänger der Buchreligionen meinen immer ihr Gott ist der einzige. Für ich ist es das was alle religiösen Streitereinen begünstigt. [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i] [B] Karl der Große hat die Irmisul plattgemacht. ((Benedict (von dem der jetzige Papst den Namen trägt) hat einen Heidenbaum umgesägt.)) [COLOR=yellow]ACHTUNG: DIESE AUSSAGE IN KLAMMERN IST FALSCH.[/COLOR] Richtig ist, daß Bonifazius die Donareiche umgesägt hat. [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Winfried_Bonifatius[/url] [/B][/QUOTE] Die arme Eiche - blöder Missionar. Was hätte er gemacht wenn sie die Kreuze in seiner Kirche umgehauen hätten. Da hätte der Heide doch genau so sagen können: 'Es passiert nix!' [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i] [B] Und trotzdem: Also da ist nix mehr übrig. [/B][/QUOTE] Es gibt noch genug heilige Eichen ;) Meine alte Eiche lebt noch, wenn die jemand schafft ist das die Klimaveränderung. [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i] [B] Asatru ist laut Wikepedia Neuheidentum. Hat also mit dem ursprünglichen germanischen Glauben nur wenig zu tun. [/B][/QUOTE] Es wurzelt in dem alten Glauben, das ist schon viel wie finde. [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i] [B] Um die Diskussion interessanter zu gestalten, könnten mal einige Paganisten erklären, was an ihrem Glauben so toll dran ist. [/B][/QUOTE] Da könntest du dich aber umgekehrt fragen lassen: Was ist am Christentum so toll? [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i] [B] Nun ist das ja so ein bißchen wie mit dem Teufelchen: man bekommt was, aber das hat ja auch seinen Preis, wenn man seine Seele verkauft. Das ist beim Echten vielleicht auch nicht anders, aber aufgrund der Schriften usw. weiß man bei Jenem, auf was für einen "Vertragspartner" man sich einläßt. Was aber wissen die Neuheiden über ihren "Vertragspartner"? Was will der von ihnen und was gibt er ihnen? [/B][/QUOTE] Also was meine früheren Glauben angeht, kann ich dir eine Sache sagen die mich damals dazu bewogen hat mich vom Christentum zu entfernen, das war die Naturnähe der paganen Religionen, die fehlte mir im Christentum schmerzlich und natürlich die Stellung der Frau im Christentum ist mehr als bescheiden trotz feministischer Theologie. [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i] [B] Teils teils. Meine Überzeugungen sind schon in Einklang mit der evangelischen Theologie und Amtskirche. Allerdings nehme ich selten an Gottesdiensten teil. Ich meine, daß was man selbst erlebt und aus dem Glauben macht, von Gepflogenheiten unabhängig ist, sondern eher im privaten Rahmen Ausdruck findet.. Es wäre ja ein komischer Gott, wenn der nur in Kirchen und nirgendwo sonst zugegen wäre. [/B][/QUOTE] Das machen auch die Christen die ich so kenne so ähnlich, die meisten sind allerdings offiziell katholisch. Ich denke niemand will seinen Gott nur an ein Gebäude binden. [QUOTE][i]Original geschrieben von Montrose [/i] [B] Zudem könnte man manch Paradoxes anführen. Nehmen wir mal die Gut-Böse-Debatte. Könnte man sagen, ist eh relativ. Könnte man auch sagen, ist nicht relativ, sondern irgendwo vorgeschrieben inklusive Konsequenzen. Könnte man aber auch noch was drittes sagen: daß Gut-Böse existiert, aber es was anderes ist als was Menschen oft denken, weshalb es übergeordnet ist. Die biblischen Geschichten sind ja voller Ungerechtigkeiten, zumindest nach menschlichem Maßstab. Fazit: es existiert, aber es ist unter Umständen ein Kampf mehreren Gutens um das echte Gute. Und daraus scheint dasselbe zu resultieren bei den Gläubigen und Ungläubigen: ein totaler "Relativismus" (sagen wir mal besser: keiner weiß was genaues. "Relativ" ist übrigens ein blöder Ausdruck weil in der Relativitätstheorie, dem Urzeugen moderner Beliebigkeit, etliche Konstanten vorkommen; maximale Lichtgeschwindigkeit z.B.) Daß es in etwa wirklich so ist, könnte man daran sehen, daß Gläubige auch gewaltig irren können. [/B][/QUOTE] Die 'Gut und Böse' Debatte ist eine Sache die mich auch vom Christentum abgebracht hat. Einfach weil ich überzeugt bin das man die beiden Begrifffe nicht trennen kann, weil jeder gut und böse und es nur Tendenzen gibt im Verhalten in eine oder andere Richtung. Wie steht's bei dir mit Himmel und Hölle? BTW die Frag geht auch an andere Christen hier. Gruß Trin |