| trostlos | ja - die offene beziehung. wie steht ihr dazu? koenntet ihr euch das vorstellen? eigene erfahrungen? wie wuerdet ihr reagieren, wenn euer partner euere beziehung in eine offene "umfunktionieren" moechte? .... |
| gottlos | sag niemals nie....wobei ich persönlich den standpunkt vertrete dass ich eine andere person mir nicht nahe lassen kommen könnte...sprich also da nur andere möglichkeiten in betracht zu ziehen sind |
| trostlos | wie meinst du das - also gar keine beziehung...? |
| gottlos | so war das nicht gemeint! ich meinte nur wenn man sich in einer festen beziehung befindet sollte da schon auch Liebe im spiel sein! und ich persönlich könnte in einer solchen situation mir keine andere person sehr nahe kommen lassen! wenn es gleich von anfang an auf eine offene beziehung hinauslaufen würde bin ich damit im moment vollkommen überfragt wie ich reagieren würde! |
| Fenella | ich persönlich bin wohl zu besitzergreifend um eine offene beziehung führen zu können... ich bin sehr wählerisch und wenn mir einer gefällt, dann will ich auch eine beziehung mit ihm haben und nicht nur für eine nacht ein wenig spass. ausserdem würde ich meinen freund lieber "ganz für mich haben". im allgemeinen bin ich absolut nicht gegen offene beziehungen. ich denke, es ist eine gute sache, wenn beide damit einverstanden sind und es auch nutzen. ein freund von mir hat auch eine offene beziehung, allerdings nur, weil das mädchen es unbedingt wollte. er ist da nicht besonders für, weil er ein sehr treuer typ ist und wenn er verliebt ist will er niemand anderen. allerdings ist er auch sehr eifersüchtig und würde am liebsten den männern mit denen seine freundin mal spass hatte am liebsten an die kehle springen. aber er toleriert es, um sie nicht zu verlieren. :rolleyes: ich weiss nicht, ob ich das auch so machen würde, wenn derjenige unbedingt ne offene beziehung haben wollen würde... es kommt wohl auch auf die einstellung zum sex allgemein an. ob man es nur als vergnügung ansieht oder als eine art liebesbeweis und als so intim, dass man es nicht mit "jedem" machen sollte. |
| rainraven | Ich könnte es nicht, denn ich bin auch der Typ, der den Partner ganz für sich haben möchte. Ich hatte nur feste, lange Beziehungen und die Kerle meinten es auch ernst mit mir. Ironischerweise kann ich mir zwar inzwischen vorstellen, mit einem anderen Mann als meinem Partner "etwas" zu haben, aber bei ihm würde ich das nicht tolerieren, weil ich Angst hätte, er findet eine andere Frau toller und läßt mich wegen ihr alleine. Ich würde auch meinen Partner nicht verlassen, denn schließlich weiß ich, warum wir schon so lange zusamemn sind. Und in der Realität würde ich auch wohl mit einem anderen nichts anfangen, denn mein Gewissen, meine Vernunft und die Angst vor den Folgen überwiegen. Außerdem ist in unserem Alter die Gelegenheit nicht mehr so groß, einen Seitensprung zu erhaschen, denn alle, die ich kenne, sind in festen Beziehungen oder tragen sich schon mit Familienplanungsgedanken. Da ist keiner dabei, der sich auf sowas" einlassen würde. Möglich wäre ein "flotter Dreier" mit einem anderen Mann und dem Partner, wenn der Partner diesen auch mag und kennt. Aber eine andere Frau-das könnte ich glaub ich nicht, schon, weil ich (Frau)sexuell nicht auf Frauen stehe. Freunde von mir haben eine offene Beziehung, aber die wurde auch nur eingegangen, weil die Frau das so wollte und der Mann sagte, es ist die Frau fürs Leben, er will sie behalten, und wenn er sie nicht ganz haben kann, dann wenigstens so, dafür hat er auch gewisse Freiheiten, die er aber nicht mehr in dem (sexuellen) Maß ausnützt. Doch in der Praxis funktioniert es leider nicht so gut, es gibt immer mal wieder Streit wegen Eifersuchts- oder Vernachlässigungsvorwürfen. Ich sage, okay, wer damit glücklich wird, soll es machen, aber ich könnte es mir nicht vorstellen. Offene Beziehungen sind meiner Meinung nach entweder Kompromisse in Beziehungen, wo ein Partner sehr stark liebt und der andere einen großen Freiheitsdrang hat, oder für Leute, die niemanden wirklich lieben (oder zumindest nicht mehr als sich selbst) oder die so ein starkes Selbstvertrauen haben, daß sie nicht von der Zuneigung und der Wertschätzung des Partners abhängig sind. Wenn ein Partner zu mir kommt und zuerst mit mir zusammen ist und sich dann plötzlich entschließt, eine offene Beziehug haben zu wollen, dann muß ich davon ausgehen, daß wir nicht zusammen passen und er nur zu feige ist, "ganz" Schluß zu machen, weil er noch irgendeinen Vorteil aus der "Beziehung" haben will oder daß er einfach noch zu unreif für eine feste Beziehung ist. T.R. |
| Silberträne | Eine "offene Beziehung" ist die einzige Form einer Beziehung die für mich in Frage kommt! Auch wenn ich meinen Partner/meine Partnerin liebe, verabscheue ich jegliche Einschränkungen. Liebe ist nicht Sex, und Sex muss mit Liebe absolut nichts zu tun haben! Grade offene Beziehungen basieren meiner Meinung nach auf mehr Vertrauen als Beziehungen, in denen jemand anderen küssen sogar schon fremdgehen ist... Außerdem kenne ich mich selbst gut genug um zu wissen, dass ich das bei einer Beziehung von vornherein klarstellen muss, ich brauche Abwechslung, und möchte da niemanden mit anderen Treuevorstellungen verletzen. |
| morgan667 | nein, sowas könnte ich nie im leben! dafür habe ich viel zu große verlustängste... |
| Tanith | Ich könnte mir eine offene Beziehung für mich nicht vorstellen... hätte viel zu große Angst, dass er eine andere findet und auch dass ich jemand anderes finden würde. Hätte dazu auch keine Lust, da ich an Sex mehr Spaß hab, wenn er innerhalb einer Beziehung stattfindet und ich den Mann auch ganz gut kenne. Um so etwas in einer offenen Beziehung zu haben, mh, da müsste ich ja schon eine richtige Zweitbeziehung führen (und das wäre meiner Meinung nach einfach Schwachsinn!). Gehöre auch zu den Leuten, die Liebe und Sex nur bedingt trennen können. Wenn ich Single bin, ist das was anderes, aber in einer Beziehung... Ich seh meinen Freund sehr selten, aber ich könnts trotzdem nicht über´s Herz bringen, mir nebenbei jemand anderes zu suchen (selbst wenn er damit einverstanden wär, was er nicht ist), weil dann meine Beziehung eigentlich auch sinnlos wär (in meinen Augen...). |
| cloudZero | Ich war im letzten Jahr in einer offenen Beziehung. Obwohl es in dieser Phase uns beiden gut getan hat (binden wollten wir uns beide nicht), ist es emotional sehr anstregend. Bei uns hat es immerhin neun Monate einigermassen funktioniert, weil beide Seiten von der Freiheit gebrauch gemacht haben. Ansonsten wäre viel früher Schluss gewesen. Mein Fazit: Entweder eine reine Bumsbeziehung, bei der klar ist, dass beide nur auf Sex aus sind oder aber gleich Nägel mit Köpfen machen. Obwohl ich die Monogamie für beide Geschlechter auf die Dauer für sehr belastend halte, tendiere ich im Moment eher zu einer "klassischen" Beziehung. Wichtig ist dann allerdings, dass man seine Wünsche nicht beladen mit Schuldgefühlen für sich behält sondern sie rechtzeitig ausspricht. |
| meus | Eine offene Beziehung finde ich ok. In eine Beziehung gehören für mich Offenheit und Ehrlichkeit, und wenn Beide so eine Beziehung führen wollen ist das kein Problem. Schlimmer ist es wenn man jemanden seine Treue schwört und ihn dann betrügt. Ich kann niemanden meine Treue versprechen, da das meiner Meinung nach etwas egoistisch ist. Soll nicht heißen daß ich automatisch davon ausgehe, daß ich fremdgehe (bin kein Fremdgänger) aber ich will niemanden wehtun wenns doch passiert. Für mich gehören Sex und Liebe nicht unbedingt zusammen. Wenn ich jemanden liebe bin ich aber meistens zu besitzergreifend um ihn zu teilen. Da will ich alles von ihm haben. War zumindest bei meinen früheren Beziehungen so. Wie ich reagieren würde wenn mein Partner die Beziehung umfunktioniere möchte weiss ich nicht, kommt auf die Beziehung und wie mein Verhältniss zu meinem Partner ist an. Welche Beziehung ich bevorzuge kommt immer auf meine momentane Situation an. Bei mir sind das im Moment eher etwas längere Affären, da ich niemanden so nah an mich heranlasse daß es irgend eine Art von Beziehung werden könnte. meus |
| rainraven | Ich dachte früher, ich kann Liebe und Sex nicht trennen. Heute weiß ich, daß das möglich ist, aber ich muß die Person zumindest sehr gern haben, also es muß ein Freund von mir sein oder jemand, den ich kenne und mag. Kein Fremder. Trotzdem kann ich nicht mehr alleine sein, seit ich mein erste Beziehung gehabt habe, da mir etwas fehlen würde. Und ich brauche Vertrauen und Vertrautes, es ist für mich sehr schmerzhaft, etwas Liebgewonnenes zu verlieren. Ich will etwas Besonderes sein für denjenigen, der mich liebt, und er ist etwas Besonderes für mich. Das kann er nicht mehreren Frauen geben oder mit mehreren genauso verfahren, da würde ich mich abgewertet fühlen. Ich habe durchaus Fantasien von Sex mit anderen Männern, aber sie sind in der Realität sozusagen "not available", denn sie sind meine Freunde und ich würde ihre Beziehungen zerstören oder sie würden sich nicht darauf einlassen, da sie selber treu sind (...oder mich vermutlich nicht so einschätzen, als ob ich zum Gruppensex oder Partnertausch neigen könnte). Und letztendlich mag ich sie nicht wegen ihrer Anziehungskraft, sondern weil sie liebe Menschen sind. Abgesehen davon müßte ich meinem Partner ja dann dieselben Freiräume eingestehen, und das ertrage ich nicht. T.R. |
| Mystera | offene bezeihungen würden für mich NIE in frage kommen...ich frage mich immer warum man eine beziehung eingeht,wenn man eh immer mit anderen sex hat...dann sollte man den freund/die freundin doch auch einfach nur als "betthäschen" "nutzen"...oder? also ich weiß nich...für mich wäre es auf jeden fall ein trennungsgrund,wenn mein partner mit dem thema um die ecke kommen würde...mir reicht allein die vorstellung,dass er so was gerne möchte und dass ich ihm nich reiche... mal ganz abgesehen davon: bei mir fängt fremdgehen auch schon beim ersten kuss an... (denke ich etwa altmodisch?) |
| trostlos | [QUOTE][i]Original geschrieben von Mystera [/i] [B]offene bezeihungen würden für mich NIE in frage kommen...ich frage mich immer warum man eine beziehung eingeht,wenn man eh immer mit anderen sex hat...dann sollte man den freund/die freundin doch auch einfach nur als "betthäschen" "nutzen"...oder? also ich weiß nich...für mich wäre es auf jeden fall ein trennungsgrund,wenn mein partner mit dem thema um die ecke kommen würde...mir reicht allein die vorstellung,dass er so was gerne möchte und dass ich ihm nich reiche... mal ganz abgesehen davon: bei mir fängt fremdgehen auch schon beim ersten kuss an... (denke ich etwa altmodisch?) [/B][/QUOTE] hm, ich weiss nciht ob du da altmodisch denkst.. es ist einfach eine andere art von beziehung. zum beispiel, wnen ein oder beide partner bi sind. und das auch leben wollen. so koennen sie trotzdem ihren partner lieben. und dennoch sich auch zum anderen geschlecht hingezogen fuehlen. in offenen beziehngen ist es ja gerade so, dass es kein fremdgehen gibt. grenzen gibt es erst genau da, wenn einer von beiden mehr fuer einen "seitensprung" fuehlt. . |
| Azurite | Hm, ihr scheint "offene Beziehung" ja nur so zu verstehen, dass zwei Leute zusammen sind, die sich lieben, sich aber gegenseitig erlauben, sexuelle Abenteuer mit anderen zu haben. Eine gute Freundin von mir ist in einer Beziehung mit einer anderen Frau, die ihrerseits zwei weitere Liebesbeziehungen mit einem Mann und einer weiteren Frau hat. Keine der Beziehungen ist rein sexuell, es ist überall Liebe im Spiel. Die meisten Leute glauben offenbar jedoch, dass es nicht möglich ist, mehrere Leute zu lieben, oder dass sich die Liebe zu einer Person dadurch verringert, dass man auch noch eine andere liebt. Nach dem gleichen Prinzip könnte man aber dann wohl sagen: Wenn du ein zweites Kind bekommst und dieses liebst, dann liebst du das erste deshalb weniger." Klingt für mich genauso schwachsinnig. Deshalb... Wenn für mich irgendwann in der Zukunft jemals eine Beziehung in Frage kommen sollte, dann wäre es eine dieser Art. Bei jeglicher Andeutung von einem Besitzanspruch auf mich sträuben sich mir schon die Haare... ich habe zu viele schlechte Erfahrungen mit Eifersucht gemacht um das noch tolerieren zu können. Wenigstens kann ich von mir reinen Gewissens behaupten, selbst absolut nicht eifersüchtig zu sein. (Und das als Skorpion ^___^;) Azurite |
| Kitty-Jay | [URL=http://home.t-online.de/home/M.S.Salomon/sexpol.htm]Michael Schmidt-Salomon über Monogamie/Polygamie[/URL] Ein sehr interessanter Aufsatz, der viele meiner Gedanken zum Thema sexuelle "Treue" gut auf den Punkt zu bringen vermag. Das "Intimnetzwerk" sehe ich als Idealform an, halte es grundsätzlich auch für praktikabel. Allerdings würde es wohl etliche Generationen dauern, bis sich so etwas auch nur ansatzweise durchsetzen könnte. Wir sind kulturell so stark durch und auf monogame Beziehungsstrukturen geprägt, dass ich da für die nächsten 100 Jahre schonmal schwarz sehe... Für die offene Beziehung ist vor allem eins wichtig: Absolute Ehrlichkeit und viel Vertrauen. Außerdem sollte [B]genau[/B] abgeklärt sein, was geht und was nicht. Menschen sagen oft das gleiche und meinen dabei doch nicht selten etwas ganz anderes. Wem nicht bewusst ist, ab wann er seinen Partner möglicherweise verletzt, wird genau dies mit ziemlicher Sicherheit irgendwann tun. Weiterhin muss man gerade in offenen Beziehungen darauf achten, wie es um die Beziehung jeweils bestellt ist. Wenn es kriselt (oder auch nur einer von beiden [B]irgend[/B]welche Sorgen hat, die zur Zeit an seinem Selbstbewusstsein kratzen), kann uU schon eine harmlose Knutscherei, bei der man im Normalfall vllt sogar liebend gerne zugeschaut hätte, zu nicht unerheblichen Eifersüchtelein führen... Offene Beziehungen erfordern auf beiden Seiten jedenfalls ein gesundes Selbstvertrauen. Ist dies nicht gegeben, wird einer immer unter Verlustängsten leiden... und dies verkehrt diese Art der Beziehung dann ins Gegenteil: Wer seinem Partner die Freiheiten lässt (mglw. auch noch ohne ihm die eigenen Ängste mitzuteilen), wird trotzdem nicht frei von Eifersucht. Und gerade die wird ja durch die idealtypische offene Ehe vermieden. |
| Sirikith | Erfahrung damit: ja, in zwei von vier fällen beim ersten mal, meiner ersten liebe/beziehung überhaupt, hat er recht deutlich klargemacht, dass er nicht treu sein kann und will (die ge´nauen hintergründe zu erklären, wäre hier zuviel) nachdem mir treue nicht wichtig ist, ich mehr wert auf ehrlichkeit lege und das ganze ja von vornheirein auch so geklärt war, ging das in ordnung....bis im zwei andere in einer woche eine liebeserklärung gemacht haben und er deshalb, völlig durch den wind, unser nächstes teffen (war be fernbeziehung) abgesagt hat und ich das als schlussstrich sehen musste...das ganze ging ann mit pausen, unterbrechungen und, zumindest auf meiner seite, einer anderen bezihung, immerhin insgesamt über fast zwei jahre das zweite mal war ich mit jemandem zusammen, in den ich "nur verliebt" war, der mich aber nie nah genug rangeklassen hat, dass daraus echte liebe hätte werden können. wir unterhielten uns mal über das thema treue, und ich machte klar, dass ich darauf kaum wert lege, solange ich von ihm erfahre, dass er fremdgegangen ist, und auch keine weiteren emotionen im spiel sind. wir einigten uns auf gegenseiteige freiheit, er hatte in der zeit zwei seitensprünge (ich wusst es zuvor bzw unmittelbar danach) und ich hatte in der zeit nochmal kurz eine festivalaffäre mit meinem ex. da ich im allgemeinen sex und liebe gut trenen kann, bin ich auch nicht allzu eifersüchtig, wenn mein frund mit anderen sex hat, vorrausgesetzt, ehrlichkeit und vertrauen bleiben gewahrt. ich selbt bin selber nur bedingt treu, jedoch steh ich nicht grade auf den schnellen fick. wenn ich untreu werde, oder one nicht stands habe, muss schon ein gewisser bezug zum jeweilign partner da sein (kennen und mögen) oder eine erfahrung auf mich warten, die ich schon immer mal machen wollte. eifersüchtig werde ich nur, wenn ich wegen jemand ander vernachlässigt werde oder er vor mwinen augen flirtet. und solange fremdgehen auf one night stands beschränkt sind, hab ich auch keine angst, verlassen zu werden. im allgemeinen geht es mir aber auch so, dass ich, wenn ich jemanden wirklich liebe, normalerweise auch keinen anderen will. allerdings hatte ich noch nie sehr lange beziehungen (die längste geht jetzt 8 monate) jedoch könnte ich mir schon vorstellen, dass es mir mal so geht, dass ich meinenn partner zwar immer noch liebe, trotzdem aber mal gerne etwas abwechslung im bett hätte. |
| Sirikith | [QUOTE][i]Original geschrieben von Azurite [/i] Keine der Beziehungen ist rein sexuell, es ist überall Liebe im Spiel. Die meisten Leute glauben offenbar jedoch, dass es nicht möglich ist, mehrere Leute zu lieben, oder dass sich die Liebe zu einer Person dadurch verringert, dass man auch noch eine andere liebt. [/QUOTE] das mag ja schön und gut sein, trotzdem besteht, zu recht , die angst, dass die gfühle für jemand anders stärker werden als die für einen selbst, oder dass die tatsache, mehrere personen aus unterschiedlichen gründen zu lieben, eine beziehung zerbrechen lässt. das muss jetzt mit besitzdenken nichts zu tun haben, sondern eben mit verlustangst. ich (auch skorpion ;) ) kann von mir auch behaupten, so gut wie übehaupt nicht eifersüchtig zu sein, aber wenn mein freund jetzt ankäme mit, er hat sich in eine andere verliebt, ginge mir sozusagen "der arsch auf grundeis" damit eine mehrerbeziehung klappt, muss eben schon von allen seiten ein gigantisches ausmasss an vertrauen und gefühl da sein. ich könnte das nicht, dazu hab ich schon zu negative erfahrungen gemacht. |
| rainraven | Wie es aussehen würde, wenn mein Partner bi wäre und ich ihn mit einem anderen Mann teilen müßte, darüber habe ich mir aus nicht vorhandenem Anlaß noch keine Gedanken gemacht. Ich würde eine männliche Konkurrenz seltsamerweise nicht mit denselben Augen betrachten wie eine andere Frau, da ich mich nicht mit einem Mann vergleichen kann und nicht denken würde "was hat er, was ich nicht habe" (gut, das eine dürfte klar sein...). Trotzdem wäre ich vermutlich eifersüchtig, wenn der andere Mann meinem Freund wichtiger wäre als ich. Wenn er mir gefällt, könnte ich aber durchaus auch daran denken, mit ihm und meinem Freund etwas zu dritt zu haben (vorausgesetzt, er ist nicht schwul). Das ist jedoch reine Spekulation. Es IST möglich, mehrere Leute (gleichzeitig) zu lieben oder sehr starke Gefühle für mehrere zu besitzen, aber man liebt sie auf eine unterschiedliche Art. Und bei mir ist es so, daß Sex nicht besonders vorrangig ist und meine feste Beziehung mir auch finanzielle, emotionale und soziale Sicherheit gibt, was für mich sehr wichtig ist. Ich bin ein konservativer, wenig flexibler Mensch, der am liebsten geordnete Verhältnisse und wenig Veränderung hat, wenn eine Situation so, wie sie ist, gut ist. Deswegen setze ich das nicht wegen eines "Abenteuers" und den möglicherweise resultierenden Folgen wie Trennung, Umorientierung, Eifersucht, Streit, Neuanfang, unklare Verhältnisse, etc. aufs Spiel. Natürlich geistern sowohl mir als möglicherweise auch meinem Partner ab und zu auch Fantasien mit anderen Sexualpartnern durch den Kopf (ich will ja nicht hoffen, daß es sich bei ihm um Freunde handelt, aber es gibt ja z.B. auch Pornos), doch er hat schon einmal schlechte Erfahrungen mit einer "offenen" Beziehung gemacht und festgestellt, daß er das nicht tolerieren kann, weil seine Partnerin dann für beide oder mehrere Männer viel empfand, und dann wurde mein Freund letztendlich zum "Nebenmann" und schließlich ging es ganz in die Brüche, und das Mädchen war auch nicht immer frei von Eifersucht, wenn er einer anderen näherkam, obwohl sie die "Vielmännerei" für sich in Anspruch nahm . Für uns beide ist sicherlich die monogame Beziehung die beste Form des Zusammenlebens. Meinen langharigen, schwarzhaarigen, hünenhaften, bedingungslos treuen, grünäugigen Märchenprinzen, der mich in einem großen Haus in der Natur mit meinen Freunden und vielen Tieren durchfüttern kann, werde ich sowieso niemals bekommen, deswegen muß ich das, was ich habe, so gut wie möglich nützen und schätzen... T.R. |
| Broken Wings | *g* Ich bin grundsätzlich dafür ^^ Mir fällt da ein schöner Satz ein: Eine offene Beziehung hat man, oder nicht, sobald man anfängt, darüber zu reden, hat man sie nicht mehr. Broken |
| Kitty-Jay | [QUOTE][i]Original geschrieben von Broken Wings [/i] [B]Mir fällt da ein schöner Satz ein: Eine offene Beziehung hat man, oder nicht, sobald man anfängt, darüber zu reden, hat man sie nicht mehr. [/B][/QUOTE] Ich fürchte, dieser Sager ist völlig an der Wirklichkeit vorbei... |
| Trauerwesen | Ich kann es nicht trennen, der gedanke, jemanden zu teilen, nein. Ihn könnte ich nicht teilen, bion sowieso krankhaft eifersüchtig, und naja, ich selbst könnte es aber eher tun (also fremdgehen) als ich ihn lassen würde. Hab eine ähnliche erfahrung gemacht und gemerkt es geht bei mir absolut nicht, bin zu emotional für sowas |
| Alterkelte | Es ist die Frage, aus welchem Grund man eine "Zweitbeziehung" eingeht. Geht es um (jede erdenkliche) Form von Freundschaft oder geht es "nur" um Sex? Für mich ist Sex ohne ein Mindestmass an Freundschaft, Zuneigung und Symphatie ohnehin nicht vorstellbar. Dass es bei 6Mrd. Menschen mehr als einen Menschen gibt, der einen fasziniert und dessen Charakter einen Anspricht, liegt im Rahmen des Wahrscheinlichen.... |
| Larmedesuicide | Ich könnte das nicht *denk* Erstens bin ich ein unheimlich eifersüchtiger mensch, und die Vorstellung dasser noch ne andere im Arm halten könnte würd mich glaub ich wahnsinnig machen. Und ich selber will gar niemanden anders. Für mich ist Sex und Liebe nicht (mehr) trennbar. |
| Allanon | [QUOTE][i]Original geschrieben von trostlos [/i] [B]ja - die offene beziehung. wie steht ihr dazu? koenntet ihr euch das vorstellen? eigene erfahrungen? wie wuerdet ihr reagieren, wenn euer partner euere beziehung in eine offene "umfunktionieren" moechte? .... [/B][/QUOTE] Zu früheren Zeiten hätte ich dem unter Umständen zugestimmt. Jetzt verheiratet und mit Kind, null chance. |
| Mystera | ich meine ja auch,dass ich jedem das gönne was er mag,aber für mich wäre eine offene beziehung nichts. aber wer das ausleben möchte,der soll das tun. ich wäre aber einfach zu eifersüchtig dafür und ich möchte ganz gerne immer meinen partner "für mich" haben...das heißt jetzt nicht,dass er ohne mich gar nichts unternehmen darf,sondern einfach nur,dass er beziehungstechnisch und in sachen sex zu mir gehören sollte. ich kann mir nicht vorstellen 2 menschen zu lieben und ich kann auch keinen sex ohne liebe haben...das geht bei mir nich...ich hab es (als ich noch solo war) ja nichmal auf die reihe bekommen einen one-night-stand zu haben...er war zwar ein guter freund von mir und wir haben auch sex gehabt,aber es war nich so das wahre,weil ich meinen kopf nicht frei bekommen habe...soviel also zum thema,dass man einen menschen besser kennen "muss" um sex mit ihm haben zu können... außerdem ist ja auch das beispiel mit den kindern gefallen,also wenn man 2 kinder hat,kann man das erste ja nich mehr so doll lieben und so... das finde ich nicht,denn ich bin der meinung,dass man familie bzw. kinder anders liebt als seinen partner... nicht schlagen,das hier is mein standpunkt und ich abe nicht vor,dass auf alle menschen zu beziehen...wie gesagt,jeder soll das machen was er für richtig hält. ich wollte nur meinen standpunkt deutlich vertreten ;) |
| Vampirgirl85 | Eine offene Beziehung käme für mich ehrlich gesagt nicht in Frage. Ich bin ein sehr treuer Mensch und liebe meinen Freund über alles. Ich könnte mir niemals vorstellen, ihn mit jemandem anderem zu teilen. Das würde mir das Herz brechen. Ich bin auch ab und zu ziemlich eifersüchtig aber ich kann einfach nicht anders, da ich immer Angst hab ihn zu verlieren. Wenn beide Partner für eine offene Beziehung sind, find ich das okay, jeder soll schließlich seine Partnerschaft so führen wie er es sich vorstellt. Aber dass ein Partner gegen eine offene Beziehung ist und es trotzdem duldet, das find ich ehrlich gesagt nicht so toll. Denn bei noch so großer Toleranz ist doch denk ich mal immer der Schmerz da, da man den anderen ja gar nicht teilen möchte. Ob das auf die Dauer gutgeht kommt denke ich mal auch wieder auf die einzelnen Personen an. |
| Hieronymus | von offenen beziehungen halte ich eigentlich so gut wie gar nichts... es sei denn, beide partner lieben einander wirklich. von außen sieht das meistens nicht so aus... |
| Dark Circle 666 | Nun, meiner Meinung nach könnt ich so etwas nicht! Bin nicht der Typ dafür! Ich beurteile auch keinen der ne "offene Beziehung" führt! Wenn der jenige meint, ihm gefällt es, warum nicht!? Jedem ist selbst überlassen was er macht und was er tut! Viel dazu :) Dark Circle :) |
| Kitty-Jay | [QUOTE][i]Original geschrieben von Hieronymus [/i] [B]von offenen beziehungen halte ich eigentlich so gut wie gar nichts... es sei denn, beide partner lieben einander wirklich. von außen sieht das meistens nicht so aus... [/B][/QUOTE] Wie ist denn das gemeint? |
| greeed | [QUOTE][i]Original geschrieben von trostlos [/i] [B]ja - die offene beziehung. wie steht ihr dazu? koenntet ihr euch das vorstellen? eigene erfahrungen? wie wuerdet ihr reagieren, wenn euer partner euere beziehung in eine offene "umfunktionieren" moechte? .... [/B][/QUOTE] Ich persönlich könnte mir in Zukunft für mich nur noch offene Beziehungen vorstellen. Das traditionelle Beziehungsmodell basiert doch nur auf Besitzdenken und ist kulturell 'konditioniert'. Man muss nur von folgendem Gedanken ausgehen: Man selbst entwickelt doch nun wirklich den Wunsch, mit jemandem anders zu schlafen, als nur mit dem eigentlichen Partner, spätestens, wenn die Beziehung schon einige Monate alt ist. Dazu ist auch keine Liebe nötig, nur eine gewisse Sympathie zu dem oder der Betreffenden. Wenn man also selbst solche Wünsche hat, ist es unfair, dieselben Wünsche seinem Parter/seiner Partnerin abzusprechen. Letztenendes ist doch eine offene Beziehung nur ein zeichen von echter Liebe zum Partner: nämlich der Wunsch, dass es ihm gut geht und er seinen Spass hat. Eine gute Analogie wäre vielleicht: man hat eventuell ein Lieblingsessen, aber das heißt ja nicht, dass man nicht auch mal Lust auf was anderes hätte ... ;) |
| greeed | [QUOTE][i]Original geschrieben von Kitty-Jay [/i] [B][URL=http://home.t-online.de/home/M.S.Salomon/sexpol.htm]Michael Schmidt-Salomon über Monogamie/Polygamie[/URL] Ein sehr interessanter Aufsatz, der viele meiner Gedanken zum Thema sexuelle "Treue" gut auf den Punkt zu bringen vermag.[/B][/QUOTE] Ein großartiger Aufsatz, ja. :) |
| Broken Wings | [QUOTE][i]Original geschrieben von Kitty-Jay [/i] [B]Ich fürchte, dieser Sager ist völlig an der Wirklichkeit vorbei... [/B][/QUOTE] Dann muss meine Wirklichkeit ja haarsträubend sein ^^ Er bezog sich nicht darauf, was die Partner zueinander sagen, sondern wie man die Beziehung herumerzählt ^^ Broken |
| Steffken | Also für mich wär ne offene Beziehung gar nix...da wär ich viel zu eifersüchtig für! Ich glaub, wenn ich wüßte, mein Partner geht auf Fete und verläßt sie evtl. nicht alleine, würd ich rasend werden! Ne, da bin ich lieber Single dann, dann hab ich auch keine Sorgen! Grüße Steffi |
| Kitty-Jay | [QUOTE][i]Original geschrieben von Broken Wings [/i] [B]Dann muss meine Wirklichkeit ja haarsträubend sein ^^ Er bezog sich nicht darauf, was die Partner zueinander sagen, sondern wie man die Beziehung herumerzählt ^^ Broken [/B][/QUOTE] Achso, achso.... :o Allerdings fällt's schon auf, wenn die Beziehung offen ist. Geredet wird da noch mehr als bei anderen... Neigst du dann nicht auch dazu, es erklären zu wollen? |
| BloodyPleasures | also ich könnte mich sicherlich niemals auf eine offene beziehung einlassen... in diesem punkt lebe ich dann doch lieber monoton... und wenn mein partner mir sowas vorschlagen würde.... dann würde ich ihn zur hölle schicken ... *fg* |
| Broken Wings | [QUOTE][i]Original geschrieben von Kitty-Jay [/i] [B]Achso, achso.... :o Allerdings fällt's schon auf, wenn die Beziehung offen ist. Geredet wird da noch mehr als bei anderen... Neigst du dann nicht auch dazu, es erklären zu wollen? [/B][/QUOTE] ich? Meine Beziehung? Nun, nein, sie ist mein Ding. ^^ und es ist mir grundsätzlich egal. Mein jetziger Freund hält nichts von offenen Beziehungen *mh* ob das hält... Dabei lieb ich doch einen anderen :( Ob das gut geht? Broken |
| Larmedesuicide | Äh, wie jetz? Hallo? Du hastn Freund, der will keine offene Beziehung, und du liebst nen anderen? *kopfschüttel* Dann wird dir wohl nix anderes übrig beliebn als mit deinem Freund Schluss zu machen oder dir den anderen aus dem Kpf zu schlagen... du kannst doch keinen zu einer offenen Beziehung zwingen? So verletzt du nur deinen Freund. |
| Patchoulia | ich führe seit ca. einem jahr eine "offene" beziehung, weil sie eigentlich noch nicht beendet wurde. für mich bedeutet "offene" beziehung gar nichts. ist wie in einer freundschaft. |
| Necromancer | Ich könnte niemals eine offene Beziehung führen. Für mich war immer klar, wenn ich eine Beziehung eingehe, muss für mich Liebe und Vertrauen dabei sein. Da ich ein ziemlich emotionaler Mensch bin, könnte ich es mit mir nicht vereinbaren, wenn ich mich nebenbei mit anderen Frauen oder meine Freundin mit anderen Männern treffen würde. Eine Beziehung ist für mich da, dass die jeweiligen Partner zueinander stehen, sich am wichtigsten sind und nicht mit jemanden nebenbei irgendwelche Flirtabenteuer ausleben... |
| Gem of the seas | Das Wort "offene Beziehung" widerspricht sich doch schon... Wie wäre es denn mit "geschlossenes Fremdgehen", würde das nicht besser passen ...??? Wenn ich mir die ganzen Antworten hier durchlese, scheint es immer nur der Wunschgedanke EINER PARTNERSEITE (Frauen überwiegen?) zu sein. Ganz ehrlich : Es ist nichts anderes, als nur das Offenhalten einer Hintertür um dann reinen Gewissens fremdgehen (geistig & körperlich) zu können. Alles andere ist nur Gelaber ! Naja, wers mag ... Man kann ja davon profitieren, wenn man jemanden in die Kiste bekommen möchte, der eigentlich schon vergeben ist OHNE ein schlechtes Gewissen haben zu müssen ! :rolleyes: . |
| Azurite | @ Gem of the Seas: > Ganz ehrlich : Es ist nichts anderes, als nur das Offenhalten einer Hintertür um dann reinen Gewissens fremdgehen (geistig & körperlich) zu können. Alles andere ist nur Gelaber ! Nun, wenn du das darunter verstehst... Ich finde es nur etwas engstirnig, dass du alles andere als Gelaber abtust, ohne eigentlich eine wirkliche Ahnung zu haben. @Necromancer: > Für mich war immer klar, wenn ich eine Beziehung eingehe, muss für mich Liebe und Vertrauen dabei sein. Das widerspricht sich ja nicht. Auch in einer offenen Beziehung geht es um Liebe und Vertrauen. Ehrlichkeit ist gerade in so einer Beziehung besonders wichtig. Das Besitzdenken der normalen Beziehung ist nicht vorhanden, alles weitere ist gar nicht SO unterschiedlich. Azurite |
| Broken Wings | [QUOTE][i]Original geschrieben von Larmedesuicide [/i] [B]Äh, wie jetz? Hallo? Du hastn Freund, der will keine offene Beziehung, und du liebst nen anderen? *kopfschüttel* Dann wird dir wohl nix anderes übrig beliebn als mit deinem Freund Schluss zu machen oder dir den anderen aus dem Kpf zu schlagen... du kannst doch keinen zu einer offenen Beziehung zwingen? So verletzt du nur deinen Freund. [/B][/QUOTE] Mein Freund hat mich gefragt, ob ich mit ihm zusammensein will *schulterzuck* Er hat mich nicht einmal nach meinen Gefühlen gefragt, also versteh ich nicht, was du hast. Ich denke auch nicht, dass er es auf eine Liebesbeziehung abgesehen hat, er kenntm ich ja gar nicht. Und ja, ich liebe jemand anderen *mh* Aber das ist egal... Broken |
| neardark | Huhu, eine freundin von mir ist seit einiger zeit mit einer frau zusammen und sie führen auch eine "offene" beziehung.allerdings ist meine freundin super eifersüchtig, wenn ihre freundin nen anderen kerl hat.... sie meint zwar, solange da emotional nichts läuft, ist es für sie ok (das nehme ich ihr aber nicht ab, dafür kenne ich sie zu gut). warum das so läuft, weiß wer will... wenn sie es irgendwie hinbekommen, bitte. also ich könnte auch keine offene beziehung aus schon genannten gründen führen (verlustängste, bin sehr besitzergreifend und eifersüchtig). allerdings (und dafür liebe ich meinen freund ja :D) akzeptiert er es, wenn ich was mit frauen habe. ich fühle mich eben doch zu weiblichen wesen hingezogen, ich kann es nicht verleugnen. wie das allerdings wäre, wenn es um sex ginge, weiß ich nicht (denn soweit ist es bisher nicht gegangen ..hab ich auch bissel angst vor :rolleyes: ) aber ich denke, auch dann würde er es akzeptieren können bzw. mir sagen können, dass er es nicht akzeptieren kann und das würde ich dann selbstverständlich respektieren. liebe Grüße Kathy |
| Gem of the seas | [QUOTE][i]Original geschrieben von Azurite [/i] [B]@ Gem of the Seas: > Ganz ehrlich : Es ist nichts anderes, als nur das Offenhalten einer Hintertür um dann reinen Gewissens fremdgehen (geistig & körperlich) zu können. Alles andere ist nur Gelaber ! Nun, wenn du das darunter verstehst... Ich finde es nur etwas engstirnig, dass du alles andere als Gelaber abtust, ohne eigentlich eine wirkliche Ahnung zu haben. Azurite [/B][/QUOTE] Lies dir doch noch mal alle antworten hier durch: es läuft eben immer nur auf das eine hinaus: sex mit jemand anderem zu haben mit der absicherung, dass man von dem anderen nicht verlassen wird deswegen. warum ist das so schwierig, es in so einfacher form auszudrücken? angst, dass es sich zu negativ anhören könnte? danke übrigens für die belehrung, dass ich keine ahnung habe... in dem fall würde ich mir auch nicht mehr als eine "offene beziehung" wünschen. . |
| Ewig | wiso hat der Thread hier geendet? |
| Ewig | Ich sehe das ganze so: Wahre Liebe sollte jede Freiheit zugestehen und man in voller Offenheit und Ehrlichkeit kommunizieren. Das konservative Beziehungsmodell ist meiner Meinung nach auch teils auf Egoismus und Besitzergreifen aufgebaut. Ein neues Modell wäre längst für viele angebracht in unserer Kultur. Das sollte aber jedes Paar selbst definieren und dabei mit der Meinung gleich liegen! Probleme gibts nur wenn jemand die offene Form brauch, der andere das aber ablehnt und nur aus Verlustängsten mitspielt. Oder wenn einer sich Freiheit nimmt, sie dem anderen aber nicht zugesteht. Das ist für mich leider keine gute Vorraussetzung für Glück. Glücklich lebt mann nur dann wenn beide absolut für ein und die selbt Form sind. Für mich gilt: Ich bin kein Alleweltsmensch der zu jedem schnell was aufbauen kann (was viele ja anscheinend können - Schluss und nach Woche schon der Nächste) Somit ist es eine Seltenheit wenn ich sehr viel Sympathei zu jemand aufbauen kann. Meine Traumfrau habe ich nach Jahren noch nicht gefunden, doch sollte ich das, wird es etwas so besonderes sein, das Verlustängste einfach nicht nötig sind und zwar von beiden Seiten aus, da diese Einmaligkeit wenn es richtige Liebe ist von beiden Seiten gleich empfunden wird. Und das minimale Restrisiko sie durch die offene Beziehung an jemand anderen zu verlieren ist vernachlässigbar. Für mich ist die offene Beziehung auch ein Zeichen grosser Liebe und vorbildlichem Vertrauens sowie Ehrlickeit und Offenheit. Doch gibt es Menschen die so verliebt sind das sie keinen Anspruch mehr haben nach etwas anderem. Doch auch das ist wieder eine Sache des Anspruchs oder der Ehrlichkeit zu sich selbst. Meine Ansprüche sind hoch und weit gefächert. Wem das so geht der wird nie jemanden finden der alle seiner Bedürfnissebenen in jeder Art und Weise befriedigen kann. Das können spezielle sexuelle Praktiken sein die der Partner nicht mag oder philosophische Gespräche oder auch starke Gefühlesbeziehungen. (jede gefühlsmässige Bindung zu einem Menschen ist auf ihre Weise einmalig und unersetzlich durch andere also ausser Konkurrenz) Kein Partner kann den anderen vollstens erfüllen. Dann bräuchte man nichts und niemenden mehr als seinen Partner auf einer einsamen Insel. Man kann sich in dieser Welt nur den suchen der einen am meissten erfüllt. Reste werden da immer bleiben, die von anderen gedeckt werden müssen. Ich denke dass viele heute mit einer offenen Beziehung besser klarkämen (Ich bevorzuge auch diese Form). Das Problem ist grösstenteils die konservative Prägung und die Moral sowie eine nicht stattfindende Aufklärung, das es eben kein Verbrechen ist das zu leben. Auch in den Beiträgen hier haben sich viele für eine offene Beziehung ausgesprochen. Trotzdem scheinen es viele in der Szene immernoch nicht ehrlich so zu leben. Und das in einer individuellen Szene, in der jeder seinen eigenen Weg gehen sollte und darauf scheissen sollte was andere von Ihm denken. Ein wahrer Freund ist nur der der mich so akzeptiert und auch braucht wie ich bin. Alles andere brauch ich nicht und ist auch nicht meine Szene. Hat also die gesellschaftlich geprägte Moral doch noch so viel Macht in dieser Szene? Oder liegt es an den vielen Neuen die eigentlich garnicht so richtig reingehören weil sie nicht wirklich ehrlich zu sich selbst sind und wenig Selbstbewusstsein haben? |
| hagzissa13 | Ich glaube, hier her könnten auch wirklich die letzten Seiten aus dem Thread "mögen Frauen keine netten Männer" rüberkopiert werden, denn dort wurde genau über dieses Thema zum Schluß heftigst diskuttiert! :D |
| Brixa | Offene Beziehung: Hab ich mal probiert, ging mächtig in die Hose. Ich bin zwar nicht krankhaft eifersüchtig, aber doch etwas altmodisch und möchte einen Menschen dann doch lieber für mich und nicht mit anderen Menschen teilen... ;) Und wenn ich wirklich verliebt bin, hab ich auch nicht das Bedürfnis, mit anderen nebenher noch was starten zu müssen. Oder gar zusammen in den Swinger-Club gehen zu müssen oder sowas. Nee, nicht mein Ding. |
| Mrs. Doe | Hm, ich finde nur komisch, dass anscheinend davon ausgegangen wird, dass in einer offenen Beziehung dann auch zwangsläufig am laufenden Band fremdgevögelt wird. Ich erlebe es eigentlich eher andersrum, gerade weil ich keine Verbote auferlegt bekomme und selbst auferlege, ist das Interesse am Fremdgehen verschwindend gering. Ich weiß ja, dass ich jederzeit könnte, und habe so auch nicht das Gefühl, irgendetwas zu verpassen. Und somit ist das tatsächliche Ausleben so gut wie nicht vorhanden. |
| Violent Beauty | [QUOTE][i]Original geschrieben von neardark [/i] [B]also ich könnte auch keine offene beziehung aus schon genannten gründen führen (verlustängste, bin sehr besitzergreifend und eifersüchtig). allerdings (und dafür liebe ich meinen freund ja :D) akzeptiert er es, wenn ich was mit frauen habe. ich fühle mich eben doch zu weiblichen wesen hingezogen, ich kann es nicht verleugnen. wie das allerdings wäre, wenn es um sex ginge, weiß ich nicht (denn soweit ist es bisher nicht gegangen ..hab ich auch bissel angst vor :rolleyes: ) aber ich denke, auch dann würde er es akzeptieren können bzw. mir sagen können, dass er es nicht akzeptieren kann und das würde ich dann selbstverständlich respektieren.[/B][/QUOTE] Die Aussage könnte ich so wie sie hier steht unterschreiben ;) Ich könnte auch keine offene Beziehung führen, aus oben genannten Gründen (Ja, ich bin Skorpion :D ). Allerdings wäre ich einem "Dreier" nicht abgeneigt und mein Freund findet es (wie alle Männer (?) ) eigentlich auch ganz scharf sich mich mit einer anderen Frau vorzustellen, wobei es so weit noch nicht gekommen ist, irgendwo steckt da noch die Angst, aber das ist ein anderes Thema :rolleyes: Allerdings würde mir kein zweiter Mann ins Bett kommt ... wieso? .... keine Ahnung :D |
| Dark Religion | Seid gegrüsst, kann ja jeder machen wie er will, aber für meine Frau und mich ist es nix darüber sind wir uns einig. Seltersamerweise benötigen wir niemand drittes um unser S**leben als erfüllt zu betrachten. Wir reden allerdings auch offen über unserer Wünsche und passen zusammen wie das berühmte Deckelchen und das Töpfchen. Wir sind schon immer zusammen (also von klein auf) und haben noch nie jemals den Wunsch verspürt irgend jemand an unserem S**leben teilhaben zu lassen. Wenn man den fühlt das einem in seinem S**leben etwas fehlt in seiner Beziehung hat man wahrscheinlich den falschen Partner erwischt. Wenn man den wirklich idealen Partner gefunden hat fehlt es einem an nichts. Meine Frau und ich sind da das beste Beispiel. Wir sind jetzt 30 Jahre alt und seit Kindesbeinen an nahtlos ein Paar. S** zu dritt oder offen Beziehung ? NIEMALS !!! |
| Ianus | ich hab jetzt seit 3 monaten ne finnische freundin. sie spricht kein deutsch, ich kein finnisch aber wir verstehen uns auf englisch hervorragend. leider fliege ich in 3 tagen für ein halbes jahr nach amerika, sie bleibt hier. davon wusste sie von anfang an und wirhatten zuerst gesagt, wir würden dann eine pause machen um zu sehen, was passiert und danach könnten wir ja wieder aufeinander zukommen. die gefühle haben sich dann im laufe der zeit auf beiden seiten verstärk, die worte "i love you" sind aber nie gefallen. sie möchte mich nicht emotional an sich binden und umgekehrt. ich frage mich jetzt eher: bin ich in einer offenen beziehung? sind offene beziehungen gerade für fernbeziehungen besonders oder besonders schlecht geeignet? |
| David v. Weber | Ich glaube ich könnte keine "richtige" offene beziehung führen. zwar ist treue für mich eine sache, die man vorher absprechen muss, aber ich habe so überhaupt kein bedürnis danach, irgendwelche freiheiten dann auszunutzen. das is dann aber ne schlechte basis für ne offene beziehung, wenn eh nur einer das in anspruch nimmt. und auch wenns irgendie egoistisch klingt... ich könnte auch nicht nur die "zweite geige spielen". da wäre ich dann wohl irgendwann dafür, die beziehung vorher aufzulösen und als "freundschaft mit ab und an miteinander schlafen" anzusehen. in meiner (distanz-)beziehung haben wir das so geklärt, dass dinge mit dem gleichen geschlecht prinzipiell drin wären, solange es um neugierde stillen geht, und auch dinge wie "fremdkuscheln" noch drin sind. aber nur, solange das dann auf einer freundschaftlich-zuneigungsvollen ebene bleibt. ich bin nur am mit mir selber diskutieren, ob ich sowas dann wissen will oder nicht. und in der zeit in der wir uns dann sehen sollte sowas dann auch tabu sein. zumindest hab ich festgestellt, dass mich der anblick von zwei küssenden frauen überhaupt nicht anmacht, besonders nicht wenn die eine ne bekannte ist und die andere meine freundin, die ich nach nem monat zum ersten mal wiedersehe :rolleyes: |
| AlienSexFiend | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ianus [/i] [B] sind offene beziehungen gerade für fernbeziehungen besonders oder besonders schlecht geeignet? [/B][/QUOTE] ...ich denke nicht, dass man das an der Distanz festmachen kann, ob es "geeignet" ist, letztendlich kommt es doch auf die Menschen "dahinter" an... ...für mich wäre das keine Lösung, wenn da wirklich Liebe im "Spiel" wäre, ganz egal, ob mein Partner nebenan oder hunderte Kilometer von mir entfernt leben würde... |
| Wind | [QUOTE][i]Original geschrieben von AlienSexFiend [/i] [B]...ich denke nicht, dass man das an der Distanz festmachen kann, ob es "geeignet" ist, letztendlich kommt es doch auf die Menschen "dahinter" an... ...für mich wäre das keine Lösung, wenn da wirklich Liebe im "Spiel" wäre, ganz egal, ob mein Partner nebenan oder hunderte Kilometer von mir entfernt leben würde... [/B][/QUOTE] sehe ich ganz genauso! Ich kenne allerdings ein Paar, die führen eine offene Beziehung und sind trotzdem seit 2 Jahren glücklich miteinander.. Für mich persönlich käme das aber auf keinen Fall in Frage, da dann einfach die erwähnten Punkte wie Sicherheit, Geborgenheit etc fehlen würden. Wenn man eine Beziehung führt, dann aber auch eine richtige und nicht sowas halbes.. Sonst sollte man auf die Bezeichnung "Beziehung" oder "Zusammen-sein" etc vielleicht verzichten und gänzlich offen sein. Aber da sind die Bedürfnisse der Leute einfach zu unterschiedlich, und an meinem oben genannten Beispiel kann man ja auch erkennen, dass es auch anders geht ;) |
| Sternenfängerin | Ich führe momentan eine Art offene Beziehung,...bzw. derjenige mit dem ich abundzu schlafe, hat eine Fernbeziehung. Allerdings glaube ich nicht, dass seine Freundin weiß, das er mit mir schläft. Also geht er ja eher fremd, oder? Ich war mit ihm mal zusammen, allerdings nicht sehr lange. Wir empfinden beide nichts mehr füreinander, der Sex ist allerdings ok. Doch ich überlege, ob ich diese ganze Geschichte beende, da ich mich neu verliebt habe und wenn es was werden sollte, könnte ich keine offene Beziehung führen. Gehen diejenigen die hier eine offene Beziehung haben, auch ''offen'' damit um,...also steht ihr dazu, wenn jemand euch fragt, dass ihr euren Partner zwar liebt, aber trotzdem mit anderen schlaft? Gruß *** Sternenfängerin *** |
| Jo'ogn | @Ianus - Juhu ( : Bei mir war's irgendwie immer anders herum: Als Berliner "Freundin" bei Stuttgart, dann Homburg, dann - Wau! - nur bis Frankfurt/Oder... Dann... Milano o_0 und nun... Indiana/USA >_< D.h. war ich jemals in einer "geschlossenen Beziehung"? o_o; |
| Ewig | Nicht falsch verstehen, es geht hier nicht nur um sex, noch eher sogar um Gefühlsbeziehungen zu mehreren, die durchaus vorkommen können und die man nicht unterdrücken sollte. Und was ist Sicherheit? Welchen Sinn hat es jemand festzuhalten der sich zu jemand anderen nun mehr hingezogen fühlt? Mit dem festhalten hat man doch schon verloren. Ich denke eine wahre Verbindung braucht kein Festhalten, die Sicherheit ergibt sich aus der Einmaligkeit des Verhältnisses. Ich denke man kann wenn man das optimale noch nicht gefunden hat sehr gut mehrere Gefühlsbindungen haben. Ich definiere das auch garnicht auf einer skala von Sympatie bis Liebe. Weder das Gefühl noch das Verhältniss definiere ich. Ich und eine Freundin wir wissen was wir uns bedeuten, das ist für beide gleich und braucht weder Definition noch offizielle Bestätigung :-) alles Quatsch. Und es reguliert sich von alleine, wenn wir uns auseinanderleben dann bitte. Jetzt brauchen wir uns beide, ergänzen uns, sie hat bunte Elemente, ich Schwarze. Die offene Beziehung erwäge ich auch, da aufgrund der Erziehung heute die meissten garnicht mehr fähig sind Abstriche zu machen und Kompromise einzugehen. Sie sind nicht mehr fähig für die klassische Beziehungsform. ...... Wenn ich jemand liebe, und sie braucht jemand anderes irgendwann mehr als mich ... was soll ich denn tun als Ihrem Wunsch nachzugeben der ja letztendlich auch mein Grösster ist... Wir können niemanden besitzen und wahre Liebe ist kein Egoismus und kein Besitzergreifen sondern Schenken Und wenn wir alle so denken würden, gäbe es auch wieder Sicherheit, denn wer mehrere Gefühlsverhältnisse hat ist niemals allein. Wenn ich um mich und meinen Partner einen Zaun ziehe, muss ich auch angst haben wieder alleine zu sein, denn alle anderen haben ja auch den Zaun um sich, den Zaun der Isolation aus Angst gebaut. |
| overdose | Mh, bin da von der Meinung her zweigeteilt. Einerseits möchte ich niemanden beschränken, andererseits mache ich mir Gedanken, ob der Partnerin nicht etwas in der Beziehung fehlt, wenn sie so etwas wünscht. Falls dem so ist, kann man ja darüber reden, man ist ja nicht inkonsequent ...:p |
| Jo'ogn | Ich glaube nicht, das ich ~alle~ Bedürfnisse (m)einer Partnerin abdecken könnte. Hab ich auch gar nicht den Drang danach. Früher hab ich ein gutes halbes Dutzend an Spielkameraden gehabt. Jeder hatte andere Interessen und Vorzüge. Mit dem einen konnt ich gut Fußball spielen, mit dem Anderen über Mädchen oder Gott & die Welt reden usw. Warum ist da die Tendenz sich irgendwann "im Alter" auf einmal fast nur noch ausschließlich auf einen Menschen so besitzergreifend zu beschränken? Kann mir erzählen was er/sie will, aber ich glaube weiterhin fest daran, das sehr sehr viele Verlußtangst und Stolz mit dem großen Wort "Liebe" - durchaus völlig unbemerkt vor sich selbst - (selbstgerecht) tarnen. Aber das ist so gesehen völlig schnuppe - Meinungen Anderer sollten für den Jenigen, oder die Jenige, die etwas bestimmtes wollen kein Maßstab für ihre Entscheidungen sein. |
| overdose | Natürlich gibt es immer Verlustangst. Ist ja schließlich nicht angenehm, einen Menschen zu verlieren, in den man viel Zeit, Aufwand und Energie steckt und der das Gleiche für mich tut. |
| Jo'ogn | Ah, hoffentlich ( ; ... interessanter Punkt - ganz vergessen: der "ROI" Aspekt! [I]*erinnert sich* Junge, Junge... waren das Zeiten.[/I] |
| Erbin der Asche | für mich kommt eine offene Beziehung auch nciht in Frage. ich beziehe das jetzt mal ganz speziel auf die sexuelle Basis, was natürlich nciht bedeuten soll das Sex eine Grundelage für Beziehung ist...abe rzum Thema ich fidne ncihts schöneres als mit einem Partner zu schalfen den ich gut kenne, bei dem ich weiß wie und wo ich ihn verwöhnen kann und auch umgekehrt. e sist eifnach das uberschreiblich schönes gefühl von zweisamkeit und sicherheit das ich so hoch schätze und nciht missen möchte. außederdem glaube ich nciht, dass offene Beziehungen unserer Gesellschaft gut tun würden, also im verstärkten Maße. eben, diese Unfägikeit zur Bindung und Standhaftigkeit und kein Vernatortungsgefühl rüttet doch extrem heutzutage. Liebe bedeutet auch auf den Partner eingehen, mit ihm zu kommunizieren. bei einer offenen Beziehung hat man doch eigentlich nciht diese Problematik, oder nciht? wenn man Parter dieses oder jendes Bedürfnis nciht stillen kann.. dann suche ich mir eben einen anderen....so ist es doch.... damit will ich ncihts generalisieren, ich kenne selber ein Pärchen, dass nur offene Beziehungen führt und trotzdem glücklic sind. und ich glaube auch nciht daran, dass liebe allein alles retten lönnt *schmunzel* nur kleine impressionen meiner seits... |
| hagzissa13 | Von mir aus kann das jede/r halten, wie er/sie will. Für mich wäre das nichts, denn für mich ist das Sexualleben mit meinem Mann etwas ganz besonderes. |
| Ewig | [QUOTE][i]Original geschrieben von Erbin der Asche [/i] [B] es ist eifnach das uberschreiblich schönes gefühl von zweisamkeit und sicherheit das ich so hoch schätze und nciht missen möchte. [/B][/QUOTE] Ich sage nochmals Sicherheit ist nicht Regeln aufzustellen und einen Zaun um sich und den Partner zu ziehen. Sicherheit entsteht allein aus der Stärke und Einmaligkeit des Verhälntnisses. Aus der Seelenverwandschaft, der gegenseitigen Ergänzung, der Unkompliziertkeit des Verhältnisses ... Alles andere ist erzwungene Sicherheit und Zeichen von Egoismus. Ausserdem je besser man sich versteht umso weniger Abstriche und Kompromisse muss man machen. Welche Angst brauche ich haben wenn ich einen Menschen gefunden habe der für mich eine einmalig besondere Stellung in meinem Leben angenommen hat und ich auch für ihn ? Festhalten muss man nur den, den man nicht richtig ausgesucht hat. Und nur dadurch entstehen auch die vielen Unstimmigkeiten die im Laufe der Zeit ans Licht kommen und nicht selten zum bitteren Ende führen. Viele haben Angst alleine zu sein, wollen besagte vermeintliche (oft erzwungene) "Sicherheit", suchen sich jemand bei dem sie ein par Eigenschaften faszinieren, verlieben sich in diese Eigenschaften und merken erst später das dieser Mensch doch garnicht so zu ihnen passt. Ich finde, der Grossteil aller Partnerschaften ist zu schnell und zu oberfächlich entstanden. Wiso sonst gehen so viele in die Brüche? Was ist daran wenns eben 30 Jahre dauert das richtig zu finden? Alles andere ist oberflächlich und braucht diese vermeintliche aufgezwungene Sicherheit um etwas zu halten was garnicht halten kann. Ein wahres tiefes Verhältniss braucht keine Sicherheit. Es ist die Sicherheit selbst. |
| Jo'ogn | @ewig, du hast geschrieben während ich am Schreiben war, ich hab da ähnliche Ansichten - besonders was das sich selber kennen und akzeptieren betrifft. Sex ist für mich ein Teil einer Beziehung aber nicht unbedingt der Wichtigste. Damit rückt Freundschaft für mich in den Vordergrund. Bsp: Ich liebe Textrollenspiele. Was nun, wenn das meiner Partnerin gar nicht zusagt, oder sie dazu komplett unfähig ist. Selbst mit guten Spielern wird's mir nach Monaten eher langweilig und ich begrüße die Abwechslung als Erfrischung und Inspiration. Was nicht heißt, das es nur ENTWEDER/ODER gäbe... Für mich gibt es eben Abwechslung. Vielleicht ist da meine Seele eher zu neugierig, oder unersättlich, oder egoistisch. Manche sind ja einfach und dauerhaft zu befriedigen - ich eben nicht. Und ich rede hierbei nicht einmal vom andauernden "(Sex-)Partnertausch", das wär mir selbst viel zu lästig. Mal etwas mit spitzer Zunge (als "religionsloser"): wozu hat "Gott" über sechs Milliarden Menschen geschaffen, damit sich daraus jeweilig nur 2er-Paare isolieren?! Vetrsteh ich nicht. @Erbin der Asche - Wie so üblich läßt sich Alles auch von der anderen Seite der Medaille betrachten: Anstatt "Unfähigkeit zur Bindung und Verantwortung" stelle ich mal dem gegenüber "Unfähigkeit zur Offenheit und Selbstständigkeit", oder gar einen Sinn für sich im Leben zu finden, außerhalb einer Beziehung. Einen monopolisierten Menschen, der einen "komplett und glücklich" machen soll aufgrund der Unfähigkeit mit sich selbst glücklich zu sein. [I](Ich hab mich eine Zeit lang mit einer Person beschäftigt, die nahezu manisch auf Beziehungssuche war, oder einer Anderen, die nach 16 Jahren immer noch nicht von ihrer italienischen Jugendliebe wegkommt und dieser hinterträumt...)[/I] Liebe bedeutet für mich Offen sein und Vertrauen haben - in mich selbst und nicht nur EINER weiteren Person auf der Welt, sondern zu vielen liebenswerten Menschen - nicht das dies einfach wäre... Beziehungen als solches und der oft mißverstandene Begriff der Liebe wird meiner Meinung nach zu überbewertet, weil sich ebenso viele hinter dem Begriff der "Verantwortung" verstecken und in einer "einfachen Beziehung" eher nur eine Pause eingehen - bis es diese Beziehung nicht mehr tut, alle Liebe negiert wird und die berühmte Suche nach dem, oder der "Richtigen" weitergeht... Ich empfinde dies als Heuchelei. Denn wie viele finden ihre einzig wahre Liebe im süßen Jugendalter und bleiben mit ihr bis an's Lebensende glücklich? Ob Partner sequentiell, exklusiv ausgetauscht werden, oder Liebende sich zur gleichen Zeit finden... so groß sind da due Unterschiede dann eigentlich auch nicht mehr... Eine Ex von mir hatte das für sich immer so gelöst: sie entschied, wann wir (temporär) nicht mehr zusammen waren und dann "dürfte" sie auch "legal" mit Anderen... (Womit sich für mich der Kreis hier schließt!) |
| Lemming | *überleg* Gut, wie ist es dann wenn es nicht Sicherheit sondern vielleicht eher Geborgenheit heisst? Ich kann mir nicht vorstellen nachträglich eine Beziehung von einer Seite auf OFFEN umzustellen - d.h. wenn ein Partner das gerne möchte, weil es ja bedeuten würde, dass der Abstand zu gering war in der letzten Zeit und man wieder mehr Distanz möchte - da wäre es ja wesentlich wünschenswerter die andere Richtung 'lang... Grundsätzlich denk ich aber liegt es einfach an den Menschen, wenn sie nichts dagegen haben ihren Partner mit andern zu teilen, ist wohl eine offene Beziehung garant für eine glückliche Zeit - für eher zur Monogamie tendierende Leute ist's wohl ein gewisser Dolch zwischen den Schulterblättern, wenn man 'den einen' (ob's der richtige ist oder nicht) teilen soll. Letztlich ist jede beziehung doch etwas offen, wenn man Freiheiten hat - und ich schätze zwar Freiheit sehr, aber das wissen man würde mit einer anderen dürfen brauche ich für mein Ego dann doch wieder nicht :(. |
| Ewig | [QUOTE][i]Original geschrieben von Lemming [/i] [B]*überleg* Gut, wie ist es dann wenn es nicht Sicherheit sondern vielleicht eher Geborgenheit heisst? [/B][/QUOTE] Geborgenheit bekomme ich da wo ich mich wohlfühle, ohne Stress, wo ich sein kann wie ich will und eine tiefe Verbindung besteht - die nimmt mir keiner weg. [QUOTE][i]Original geschrieben von Lemming [/i] [B] das wissen man würde mit einer anderen dürfen brauche ich für mein Ego dann doch wieder nicht :(. [/B][/QUOTE] Es geht nicht ums Ego, es geht um Liebe und Vertrauen. Um Geben statt nehmen. Ich dehne hier den Begriff Liebe etwas weiter aus als es unsere Gesellschaft seit Generationen (und nicht mit Recht) gemacht hat. Wer Angst vor einem offenen verhältniss hat hat wenig Selbstbewusstsein und Vertrauen in sich selbst. Das merke ich schon an denen die dauernd meine Sympathie bestätigt haben wollen und nicht vertrauen in das was WIR fühlen. Und für die die Liebe und Sex nicht trennen können: Wenn sie mit einem Typen mal f..... will mit der Begründung weil er einen geileren Hintern hat als ich, würd ich mich sogar darüber freuen. Ich hätte auch beim Zusehen keine Probleme. Und wenn sie soeine wäre die dann wegen dem geileren Hintern bei Ihm bleibt brauche ich sie sowiso nicht. Sex kann rein körperlich sein und auch, was besser ist, körperlich-geistig. Eine Freundin ist mir sehr wichtig. Wir machen uns keine Gedanken und definieren unser Verhälniss nicht. Für was? Das hält nur davon ab es intensiv zu leben. - Sind wir zusammen, befreundet, dürfen wir sex haben, fremdgehen - diese Fragen existieren für uns nicht - wir leben. Wir können uns jetzt viel geben und verstehen uns super. Und wenn wir uns mal auseinander leben wird es geschehen. Alles ist ein fliessen und ständige Veränderung. So ist das Universum wie die Bziehungen. Nur die Menschen machen sich immer wieder Probleme indem sie alles festhalten, definieren, Kategorisieren wollen und sich Gedanken über Recht und Unrecht, Moral und Ansehen in der Gesellschaft machen. Einfach leben Man kann ein offenes, aufrichtiges Verhälsniss nur schaffen, wenn man sich selbst gefunden hat, sich treu ist und sich selbst liebt. Wenn da was falsch ist versucht man diese Fehler durch seinen Partner zu korrigieren. Ich glaube, dass die meissten garnicht wissen was Leben und wahre Liebe ist. :-) |
| AlienSexFiend | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ewig [/i] [B]Wer Angst vor einem offenen verhältniss hat hat wenig Selbstbewusstsein und Vertrauen in sich selbst. [/B][/QUOTE] ...oder einfach keine Lust sich irgendwelche Geschlechtskrankheiten einzufangen bloß weil Herr/Frau Partner/in sich durch sämtliche Betten vögelt... ...entschuldigt meiner direkte Wortwahl, aber genau so und nicht anders ging es mir gerade durch den Kopf, ich spreche damit ganz allgemein und keinen hier persönlich an... ...und nur weil keiner [i]Lust[/i] auf ne offene Beziehung hat, heißt es doch nicht zwangsläufig, dass er/sie Angst davor hat, oder...? ...ich finde, du (Ewig) verallgemeinerst da ein bißchen viel...;) |
| Jo'ogn | @AlienSexFiend - genau diese Antwort kam in dem anderen Thema dann auch irgendwann mal auf. Es interessant, das Jene die sich mit "Offenheit" befassen, ganz offensichtlich einen - ich nenn es mal - spirtuelleren Ansatz haben die Welt zu sehen. ("Ewig" wäre da schon der 3. in dieser Hinsicht) Und ich bin mir ziemlich sicher das sich das recht gut verallgemeinern läßt - Präferenzen natürlich nie ausgeschlossen - Doch ich will den/die sehen, der/die da wirklich ganz ohne jeglicher Form von Angst rangeht. Geschlechtskrankheiten sind genausowenig "zwangsläufig" und auch hier wird in's Extrem gegangen - niemand hat bei einer "offenen Beziehung" von "permanenter Viel-Fickerei mit maximaler Fleischauswechlung" gesprochen - zumindest ich nicht =D Für mich geht das nämlich viel tiefer, das ich an Sex mit Mädchen, die ich nicht kenne und kein Verhältins zu habe nicht wirklich interessiert bin. Das kommt für mich erst, wenn ich einen gewissen Respekt und eine energetische Gleichgesinntheit beginne wahrzunehmen. Und dann hab ich auf einmal mehr aus eine Freundin/Partnerin? |
| rainraven | "Fremdkuscheln" mit bestimmten Personen (Umarmen oder Streicheln im angezogenen Zustand oder mal einen Kuß auf den Mund) oder liebevolle Gefühle für meine Freunde/Innen halte ich nicht für Zeichen einer "offenen Beziehung", sondern das ist für mich ganz normal. Sie wären nicht meine Freunde, wenn ich nicht intensive Gefühle für sie hätte und ihnen eine große Zuneigung entgegenbringen würde und mich wiederum bei ihnen geborgen fühlen würde. Das hat aber mit meiner Liebe und Treue zu meinem Partner, der für mich auch ein Zuhause ist, nichts zu tun. Genausowenig könnte man einer Mutter verbieten, den Partner und gleichzeitig ihre Kinder zu lieben und liebevoll zu berühren. Oder mir zu verbieten, Liebe zu meinen Tieren, meinen Eltern...etc. zu empfinden. Von Sex außerhalb (m)einer Beziehung rede ich nicht, den habe ich nicht nötig und suche ihn nicht. Und was nur in meiner Fantasie mit "Traummännern" oder anderen Personen passiert, das ist meine Sache, und das muß ich nicht unbedingt mit meinem Partner teilen...Ich will auch nicht wissen, woran er so manchmal denkt. Aber das ist meiner meinung nach auch in einer nicht offenen Beziehung normal, daß man auch andere Menschen als den Partner lieb, nett oder attraktiv findet. Deswegen muß man ja den Partner noch lange nicht vernachlässigen oder automatisch untreu sein. |
| DarkG0th | Offene beziehung heißt doch,das meine freundin jetzt z.B mit anderen männern ausgehen draf (flirten) und mit anderen in die kisten steigen kann? Oder? So wurd mir das erklärt! Wenn das die frage ist ,dann bin ich zu 100% gegen offene beziehungen ,weil meine freundin nur mir gehört!! *lol* |
| Trauerwesen | rainraven: Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wie man mit anderen Menschen Zärtlichkeiten austauschen kann. Soll kein Angriff sein, aber ich kann das nicht nachvollziehen. Sicherlich sind mir meine Freunde wichtig, aber eben sowas unterscheidet ja auch meinen Partner von meinen Freunden, dieses innigere, dieses intimere, weswegen ich eben nicht mit Freunden kuschel, da das das Privileg meines Partners ist. Dieser unterscheidet sich ja nicht nur durch sexuelle Aktivitäten von meinen sonstigen Freunden....? Oder sehe ich das falsch? Emotional steht er ja schon irgendwo anders, weswegen ich sowas beispielsweise nur mit ihm machen möchte. Ich sehe das, was Du tust, auch nicht als offene Beziehung an, aber ich kann es einfach nicht nachvollziehen. Zum Thema: Nein. Dann kann ich mir auf ONS suchen, wenn mir mein partner nicht so wichtig ist, dass nicht nur ich und nicht nur er privilegiert ist. |
| Ewig | [QUOTE][i]Original geschrieben von Jo'ogn [/i] [B Es interessant, das Jene die sich mit "Offenheit" befassen, ganz offensichtlich einen - ich nenn es mal - spirtuelleren Ansatz haben die Welt zu sehen. ("Ewig" wäre da schon der 3. in dieser Hinsicht) Und ich bin mir ziemlich sicher das sich das recht gut verallgemeinern läßt. [/B][/QUOTE] Wahre Liebe wird von allen gleich empfunden. Nur bei den "Philosophen" fällt der Besitzfaktor weg und damit die Zugestehung aller Freiheiten, da sie erkennen das sie nichts besitzen können weil sie sowiso schon alles haben. :-) [QUOTE][i]Original geschrieben von Jo'ogn [/i] [B das ich an Sex mit Mädchen, die ich nicht kenne und kein Verhältins zu habe nicht wirklich interessiert bin. Das kommt für mich erst, wenn ich einen gewissen Respekt und eine energetische Gleichgesinntheit beginne wahrzunehmen. Und dann hab ich auf einmal mehr aus eine Freundin/Partnerin? [/B][/QUOTE] Sehe ich ähnlich. So bist du Jo`gon auch ein recht philosophischer Mensch. :-) |
| Trauerwesen | Ewig: Was haben Philosophen denn mit einer nicht einnehmenden Besitzposition zu tun? Kapiere ich nicht. Ich kenne massig philosophische Leute, die vielleicht nicht unbedingt besitzergreifend sind, aber auch keine offenen Beziehungen befürworten. |
| rainraven | @ Trauerwesen: Es war, als hätte ich etwas lange Vermißtes gefunden, als es plötzlich ab einem gewissen Alter ganz normal wurde, von Freunden oder erst recht Freundinnen mit Küßchen und Umarmung begrüßt zu werden oder auch mal in den Arm genommen zu werden. Mir kam es so vor, als ob jahrelange Verklemmtheit von mir abfiel. Daß man auf Parties oder Treffen von Freunden mit bestimmten lieben Leuten einfach auf dem Bett oder Sofa fläzen kann und sich gedankenverloren streichelt oder daß ich auch mit anderer Leute langen Haaren spielen kann...Daß ich im Gespräch oder bei Unternehmungen meine Freunde berühren, ihnen die Hand auf die Schulter legen, sie umarmen oder an der Hand nehmen, herumwirbeln, sie knuffen kann... Mein bester Freund bekommt von mir heute noch ab und zu einen Kuß auf den Mund oder wir liegen unter einer Decke auf dem Sofa, gucken Video und halten Händchen. Dabei ist da zwischen uns nichts weiter (war mal vor 9 Jahren was). Und ich bin ein sehr herzlicher, gefühlsbetonter Mensch, der sehr viel Aufmerksamkeit, Bestätigung und Zuneigung braucht und von allen geliebt und gemocht werden möchte. Ich habe auch für meine richtig guten Freunde/innen sehr innige Gefühle, die sich natürlich auch noch von der Liebe zu meinem Partner unterscheiden. Früher war ich krankhaft eifersüchtig und hätte nicht mit einem Mann zusammen sein können, der auch nur einen wohlwollenden Blick auf eine andere Frau wirft oder meine oder seine weiblichen Freunde auch nur anfaßt, geschweige denn sich mit ihnen gut unterhält oder gar etwas unternehmen möchte. Und ich bin ehrlich froh, daß ich diesen Zug abgelegt habe und selbst lockerer geworden bin, denn meiner Meinung nach hätte eher die Eifersucht meine Beziehungen zerstört als eine etwas offenere Sicht, die aber keineswegs mit Untreue zu tun hat. Wenn mein Partner eine andere Frau küssen würde, wäre mir das nicht bei jeder recht, aber wenn es eine Freundin von mir ist und ich sie auch mag und weiß, daß sie ihn nicht rumkriegen will und er sie auch nicht, dann kann er das tun. Anders bei einer supertollen Fremden, die er erst kurz kennen würde. Ich weiß nicht, ob man das versteht, aber ich will nur ausdrücken, wie ich darüber denke. Es ist nicht automatisch alles erlaubt, und Kuß ist nicht gleich Kuß, Berührung ist nicht gleich Berührung, aber das Wichtigste ist das Vertrauen, das Vertraute in der Beziehung, und daß man sich auf einander verlassen kann. |
| Trauerwesen | rainraven: ich verstehe es nicht wirklich, danke Dir trotzdem für Deine Sicht der Dinge, ich werde mir das mal durch den Kopf gehen lassen.... ich selber mag Körperkontakt nicht so, solche Dinge sind bei mir mehr dem Partner vorbehalten und würde er andere küssen usw würde ich an die Decke gehen oder tschüss sagen. Dennoch interessiert mich diese Sichtweise.... |
| Ewig | @rainraven Du bist ja schon weiter gekommen. Das ist gut. Und wenn Du weitergehst kannst Du auch noch den Rest ablegen. Denn Du hast immernoch viel Angst und Verlustängste. Kontakt mit anderen stellt eine Beziehung auf die Probe. Was ist wenn Deine Freundin ihn rumkriegen will? Wäre es nicht schöner zu wissen er tut nichts weil er DICH will, auch wenn alle es versuchen würden, als er tut nur nichts weil DU ihn festhälst? Darüber kann man reden. Wie wichtig sind mir andere und was würde ich gern mit ihnen tun und wie würde sich das auf unser Verhältniss auswirken. Gute Freundschaften sind viel wert. Man kann über alles reden. Mann geht seinen Weg aber immer in der Nähe des anderen. Für mich sind Beziehungen deswegen nicht mehr als beste Freundschaften, in denen man auch über die Gefühle zu anderen reden kann. Denn was hilft es, etwas zu verschweigen? In Beziehungen wird so viel verschwiegen, sowas ist für mich verlogen und das will ich nicht als Beziehung haben. Einer Freundin hilfst Du auch, einen Typen zu bekommen. Und das tust Du weil Du sie liebst, nicht weil Du sie besitzen willst. Und hast Du sie dadurch verloren? Nur dann wenn sie selbst so eine klammernde ist und dann durch ihren Freund kaum noch Zeit für Dich hat. Ansonsten nicht. Die Verbindung zu einem Menschen tut einer anderen Verbindung nichts ab, das verstehen viele nicht. So ist es auch in einer "Beziehung". Wenn wir alle nicht so Besitzergreifend wären, wären wir nie alleine. Wir würden Verhältnisse zu mehreren sympatischen Menschen haben. Ob Sympathie oder Liebe ist doch Wurscht, es ist einfach ein Gefühl der Verbindung das unterschiedlich stark sein kann. Und das kann durchaus zu mehreren Menschen existieren (sei ehrlich zu Dir selbst) Irgedwann in all der Offenheit und Freiheit würde sich dann die stärkste Verbindung als für dich die wichtigste herauskristallisieren, eine die den vielen anderen schon lange überlegen ist, und Du bräuchtest sie wegen ihrer Überlegenheit kein bisschen festhalten oder gar definieren. Und fühlt dieser Mensch trotzdem irgendwann mal eine noch stärker werdende Verbindung zu jemand anderem, wird er das vielleicht auch mehr zum Ausdruck bringen, zu Dir aber dennoch eine ähnlich starke und vor allem auf ihre Weise einmalige Verbindung haben. Und dass ihm in der jetzigen Lebensphase ein anderen Mensch (bedingt durch individuelle Entwicklung zb) etwas mehr und anderes geben kann als Du solltest Du akzeptieren, denn auch deine Verbindung zu diesem Menschen variert und verändert sich im Laufe der Zeit, sie reguliert sich quasi selbst, Eingriffe jeder Art sind hier sinnlos. Verbindungen entstehen und verändern sich, und nur wenn man sie alle zulässt ist man rundum glücklich denn jede Verbindung ist auf Ihre Weise einmalig und erfüllt ganz bestimmte Bedürfnisse in einem Menschen. Und keine Verbindung, egal wie stark kann alles erfüllen. Und in solch einem Netz aus Verbindungen, hat man eine grosse Sicherheit, die viel stärker ist als die die ich aufbaue wenn ich versuche einen Partner festzunageln. Denn nimmt in diesem Netz eine starke Verbindung ab, wird sie von anderen kompensiert. Das ist mehr Sicherheit als in den monogamen Beziehungen. Denn reisst hier die einzige Partnerbindung doch mal auf weil sie nicht mehr zu halten ist, ist man wirklich alleine, so wie alle anderen "Paare" auch sie sind nämlich alleine zu zweit. Und Du bist alleine allein. Unterbewusst leben wir das ja alle irgendwie ähnlich. Reist eine Beziehung suchen wir Kompensation bei Freunden, die uns dann aber oft aber nur wenig geben können. Warum? Weil wir uns auf einen Partner versteift haben, total geblendet sind im Glauben er könne uns alles erfüllen. Häten wir das getäuscht zu starke Gefühl zum Partner etwas auf real runtergefahren und das Gefühl zu den Freunden etwas mehr zugelassen und zum Ausdruck gebracht, wäre die "Katastrophe" jetzt nichtmal mehr halbsoschlimm. @Trauerwesen je mehr wir Mensch sind umso mehr halten wir an Dingen fest , Gegenstände wie Menschen und sind von Gefühlen eingenommen. Jemehr wir aber Abstand nehmen von der primitiven Menschlichen Sichtweise dass man getrennt ist von allem umso mehr merkt man dass man eingentlich garnichts braucht um glücklich zu sein. Besitzen können wir nichts, da wir alles schon haben, somit können wir auch nichts verlieren. |
| rainraven | Ich bin eigentlich sehr besitzergreifend. In materiellen Dingen, in der Liebe und Freundschaft, in Gefühlen. Ich will alles, was schön oder angenehm ist, behalten. Deswegen besitze ich auch viel Erinnerungen, Bilder, materielle Dinge, an denen ich hänge und festhalten kann. Doch gerade auch die Liebe zu (meinen) Vögeln hat mich gelehrt, daß man nichts auf Dauer festhalten kann. Vögel sind so wunderschön. Sie sind alles für mich. Doch sie sind so unbeständig. So freiheitsliebend und selbständig und sie lassen sich meist nicht gerne anfassen oder halten, und wenn sie nicht mehr wollen, sind sie weg. Man muß auch den richtigen Partner haben, mit dem man über alles reden kann und der einen versteht. Ich habe zum Glück einen sehr toleranten, der aber auch seinen eigenen Kopf hat, auch eigene Interessen ohne Rücksicht auf Verluste durchsetzt und andererseits mich auch nicht einsperren würde. Und gerade, weil ich dieses Vertrauen genieße und auch sehr gerecht und mit einem Gewissen erzogen wurde, nütze ich das Vertrauen nicht aus. "Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu", heißt es doch. Es besteht zwar immer noch eine Diskrepanz zwischen dem, was ich für mich in Anspruch nehme und was ich meinem Partner an Freiheiten zubilligen würde, aber zum Glück sind es andere Prioritäten und Interessen, denen er nachgeht, und er sucht nicht so die Nähe und Zuneigung anderer Menschen wie ich. Dafür unternimmt er Dinge, bei denen ich nicht mithalten kann oder von denen ich nichts verstehe, -was mich auch oft nicht glücklich und mir die Angst macht, er fände eine tollere Frau, die dies alles mit ihm macht UND gleichtzeitig noch leidenschaftlich, jünger hübscher und attraktiver als ich ist. Denn insgeheim hätte er schon gerne, daß ich auch so sportlich und an dem interessiert wäre, was er mag. Bin ich aber nicht. Manchmal ist er auch nicht einverstanden mit dem, was ich mache, und es liegt an mir, ob ich es trotzdem tue (aber mit einem bitteren Gefühl auf der Zunge) oder ob ich ihm zuliebe drauf verzichte (aber auch das würde mich nicht glücklich machen). Das sind halt die Momente, wo man Kompromisse eingehen muß. Doch diese Sichtweisen und Gefühle mögen grundsätzlich verschieden sein, wenn jemand so anlehungsbedürftig ist wie ich oder Körperkontakt generell scheut wie Du, Trauerwesen. Meinen letzten Freund habe ich z.B. abgöttisch geliebt, so sehr, daß mir die Tränen kamen, und ich hätte jede Frau erschlagen, die ihn auch nur anspricht. Ich erhob den Anspruch, alles für ihn zu sein, seine Welt, sein Leben, seine Rettung. Ich hätte nicht mal seine Freunde (Drogenmilieu) in seiner Nähe geduldet. Und auch das kann nicht die richtige Voraussetzung für eine gutgehende Beziehung sein... |
| Trauerwesen | rainraven: Hm, nicht falsch verstehen. Bei mir ist das eher so: WEnn ich weiss, dass ich alles habe, also ich bin eigentlich schon anspruchslos, aber wenn ich ein wenig bekomme, dann fordere ich kaum und umso weniger ich bekomme, umso mehr Druck übe ich aus und umso mehr fordere ich auch. Da würde ich am liebsten auch mal die Ketten rausholen, eben weil ich die Angst habe, die Kontrolle zu verlieren. Wenn ich mir sicher bin und das wenige, was ich einfach erwarte, bekomme, dann brauche ich auch keine Ketten. |
| Ewig | wie man wieder sieht können nicht alle mit meinem Geblubber was anfangen. Aber vielleicht finden sich ja noch welche hier die die Vorteile der offenen Beziehung auch sehen bzw. sich nicht so verrückt machen :-) |