| schlafundtod | Ein bekannter der in psych. behandlung ist,und auch medikamentiert ist, erzählte mir heute, ein ernährungsberater hätte ihm gesagt, weizen könne als schizophrenieauslösend eine wichtige rolle haben. Er solle sich also weizenfrei ernähren um die krankheit in den griff zu bekommen !? Da ich davon noch nie hörte, würde mich interessieren, ob einer von euch dazu etwas sagen kann. Thanks 4 that ! |
| Frostwyrm | Hab ich auch noch nie gehört, aber vielleicht hängt das bei ihm mit den Medikamenten oder einer Allergie zusammen... |
| Gr. Gaulichter | "Prost Mahlzeit! Krank durch gesunde Ernährung. Von U. Pollmer, A. Fock, U. Gonder, K. Haug. Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, Köln 2001." - da mag sowas drinstehen (auch Deutschland radio [URL=http://www.dradio.de/dlr/sendungen/mahlzeit/152965/]berichtete[/URL]) [URL=http://www.greatplainslaboratory.com/german/glutencasein.html]erster treffer[/URL] bei einer großen suchmaschine. gg.grüße |
| koumori | Na, dann Burger (Döner, Kuchen....) ade! .... oder wollte der Arzt deinen Kumpel vielleicht auf Diät setzen?? Das mit den Exoprphinen klang ganz schön kompliziert und unlogisch... |
| fragment | Klingt in der Theorie alles sehr logisch...da die Symptome/Auswirkungen ganz offensichtlich nicht jeden treffen muß jetzt nur noch geklärt werden, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, das diese Gliadorphine tatsächlich zu klinischen Symptomen führen. Über diese Gliadorphine scheint man noch nicht viel zu wissen... Möglicherweise gibts Mechanismen, die es abbauen/ binden /inaktivieren bevor es wirken kann. Da kann es von Mensch zu Mensch bzw. Region zu Region große Unterschiede geben. Die Menge der Opiatrezeptoren scheint auch eine Rolle zu spielen... Nichts genaues weiß man nicht...allerdings stehen Brot bzw. Getreideprodukte schon etwas länger in der Kritik... Wen es interessiert...ein paar Anregungen: [URL=http://www.optipage.de/print/ernaehrungskonzepte.html]Konzepte[/URL] [URL=http://science.orf.at/science/news/122837]moderne Ernährung und alte Verdauungsmechanismen[/URL] |
| Aza | Wenn man die Bildzeitungs falsch herum hält, bekommt man Augenkrebs... Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen... O_o Möglich ists, aber halte ich für nicht sonderlich sinnvoll. |
| more | Unausgewogene Ernährung führt mit Sicherheit auch zu seelischen Verstimmungen und muss sich nicht nur zwangsläufig darin äussern, dass wir an Körperoberfläche hinzugewinnen. Sicherlich ist da aber der Weizen nicht daran schuld, sondern einfach die Tatsache, dass etwas am kompletten Ernährungskonzept nicht stimmt. Eine Erkältung hat ja auch nicht nur den Ursprung darin, dass wir beim Winter-Spatziergang keinen Schal trugen, sondern wohl auch darin, dass das Wetter umschlägt, wir mit vielen Infizierten im Büro in stickiger Luft sitzen und uns dazu noch sehr vitamin-arm ernähren. Ein Körper ist ein Gesamtkomplex und um einer Krankheit Herr zu werden, müssen wir uns allen Faktoren widmen, um sie in den Griff zu bekommen. Sicherlich täte es deinem Freund gut sich ausgewogen zu ernähren, dies hätte noch den Nebeneffekt, dass das Wohlbefinden steigt, und er sich mehr mit sich beschäftigt, sich was gutes zu tun. Nur auf Weizen zu verzichten wird die Ursache nicht aus der Welt schaffen. |
| fragment | @Aza und more Habt ihr die Links von Gaulichter überhaupt gelesen...es gibt da ganz konkrete physiologische Hinweise auf den Zusammenhang von weizeneigenem Gluten und den daraus im Körper entstehenden Peptiden und der Stimulierung von bestimmten Rezeptoren in Gehirn, die auch bei Drogenkonsum stimuliert werden... So abwegig ist das alles überhaupt gar nicht. Google spuckt mit den entsprechenden Suchwörtern noch jede Menge andere Seiten aus, die das gleiche melden. Der Glaube, dass psychische Krankheiten nur psychische Ursachen haben ist schon lange veraltet. Unsere Ernährung hat nicht zuletzt durch die Industrialisierung der Nährungsproduktion immer mehr Einfluß auf unser Befinden und Regulationsprozesse im Gehirn. Pestizide,die hormonähnliche Wirkungen entfalten, gesundheitsgefährdende Lebensmittelaustauschstoffe etc etc wirken nicht zuletzt auf unser Nervensystem und somit auch auf unser Gehirn. Sicher können bei Krankheiten mehrere Faktoren eine Rolle spielen...aber solchen (vermuteten) Zusammenhängen muß man doch nachgehen. Das der Körper ein Gesamtkomplex ist bedeutet doch nicht automatisch, dass einzelne Faktoren ihm nichts anhaben können. |
| more | Natürlich habe ich die Links gelesen, aber es gibt fast jede Woche neue Meldungen welcher Inhaltsstoff von welchem Lebensmittel wieder irgendwelche neuen Krankheiten oder Schäden im Körper hervorrufen. Ich hatte sechs Jahre lang Ernährungslehre studiert, und ich gebe nunmal nichts auf derlei Meldungen. Es ist Fakt, Ernährung macht krank, aber nicht ein einzelnes Lebensmittel, sondern meist die ganze Ernährung. Dass die Weißmehl-Produkte wie Toast oder die Burger-Buns sicherlich nicht gesund sind, wenn man sie tagtäglich isst, sollte jeder wissen! Sie machen dick und träge. Weißmehl hat keinerlei besondere Nährstoffe ausser Zucker und der angesprochene Klebereiweis. Sicherlich kann das Gluten, welches auch häufig Allergien auslöst, solche Krankheiten und Symptome auslösen, das habe ich ja nicht verneint, jedoch muss man berücksichtigen, dass diese Lebensmittel in einer gesunden Ernährung eine Randgruppe darstellen sollten! Der Schwerpunkt liegt auf sollten, weil, jeder isst gerne Toast, ist ja auch schon geschnitten, beim Aldi zu bekommen, wer geht denn noch zum Bäcker und holt sich dort ein 4-Saat-Brot oder einen Pumpernickel??? Darum meine ich, es wird da nicht wesentlich geholfen, wenn man nur das Weissmehl weglässt, und bumm ist wieder alles in Ordnung! Ich möchte ja nur darauf hinweisen, dass jetzt die Buh-Gluten-ist-böse-Welle losgetreten wird, ohne mal darauf hinzuweisen, dass ja Weissmehl sowieso nicht das Gelbe vom Ei ist, und dass es da noch sehr viele Alternativen gibt. Ein Ernährungsexperte, der rät: Na, junger Mann, lassen sie mal das Gluten weg (ohne konkreten Allergiefall) und der sonst keine Tipps oder Umstellungsratschläge gibt, der ist m.E. nicht sehr kompetent. Und das sage ich nicht nur, weil ich das studiert habe, das fände ich in jedem anderen Bereich genauso schwerwiegend. |