| filia-angelina | Eine kleine Geschichte... 15 war sie, in einer tiefen Phase ihres Lebens,als sie in die Buchhandlung ging und sich das Buch "Shit" kaufte.Sie las es mit Eifer durch und merkte das sie durch dieses Buch eine andere Sichtweisebekam.Sie erkannte,dass es in fast jeder Familie Drogen gab und die meisten Eltern garnichts davon wussten,oder es zu spät bemerkten....das machte ihr Sorgen. Da ging sie in den Chat und suchte nach Eltern.Dort traf sue einen Mann,47 Jahre alt,Vater von 2 Söhnen,der eine 14 der andre 16 Jahre,er war Alleinerziehender...Sie fing ein, für sie normales gespräch an, "wie geht´s?" der Mann ging drauf ein und sie frage ob seine Kinder Drogen nahmen, er antwortete mit nein, aber das Mädchen lies nicht locker, denn aus unerklärlichen Gründen wusste sie das seine Kinder Drogen nehmen. Sie sagte ihm, das er mal mit seinen Söhnen reden solle,er sagte das ers mal macht...Das Mädchen kam den nächsten Tag wieder in den Chat, der Mann war wieder da,diesmal wollte er aber was von dem Mädchen wissen. Da sagte das Mädchen nur,"ich bin Drogensüchtig"...(was aber nicht stimmte)...Der Mann fragte weiter "was nimmst du?","warum?","wie bekommst du das?" und und und...Sie erzählte ihm die Geschichte,er glaubte das es ihre Geschichte sei,dabei war es aber die Geschichte von dem jungen Mädchen aus dem Buch. Der Mann war erschrocken wie man solch ein Leben führen kann, hat versucht ihr klar zu machen das sie einen Entzug machen sollte. Dann blockte das Mädchen plötzlich ab,er tat ihr weh diesen Mann zu belügen, aber jetzt aufhören wollte sie nicht, denn sie wollte dem Vater helfen. Sie fragte ihn,ob er mit seinen Söhnen geredet hatte und er antwortete "ja", es stellte sich herraus das einer der Söhne Raucher war und der 16 jährige Sohn habe schonmal gekifft...Der Vater sxagte das er das nie geglaubt hätte,dann sagte das Mädchen dem Mann, das er den Söhnen das Gefühl geben solle,das die Kinder mit allen Problemen zu ihm können, er solle niemals Drogen verbieten, denn dann wär der Reiz danach noch größer...Der Mann befolgte dies, die Söhne verstanden sich,troz des schon vorhandenen gutem Verhältnix,immer besser mit dem vater. Das Mädchen merkte auch das es dem Vater immer besser ging, nach einiger Zeit kam der Mann mit einer freudigen Nachricht,er hätte eine Frau im Chat kennengelernt und hätte leider nun weniger Zeit für das Mädchen. Da erkannte das Mädchen das sie nun nichts mehr für den Mann tun kann und erklärte ihm das sie in eine Entzugsklinik geht, der Mann freute sich... Danach hat das Mädchen noch gelogen,unsinnige Lügen,die viele Menschen verletzt hat... Aber die Geschichte mit dem Vater hatte sie nie vergessen... Heute, geht es ihr super, sie hat erkannt das es besser ist die Wahrheit zu sagen... Was haltet ihr von Lügen? Und was haltet ihr von dieser Geschichte? [COLOR=green]Eure filia[/COLOR] |
| MagnusCaudar(Bw | Ich weiß nicht ob das wirklich Philosophisch ist , höhstens wenn man fragt ob Lügen um einen "guten" Willen her moralisch ist Lügen sind Notwendig , besonders in solchen Situationen ... Niemand nimmt gerne Ratschläge an von Menschen die vielleicht Recht haben , doch nicht die nötigen Qualifikationen um solche Ratschläge zu geben ... Sprich Erfahrung , Wissen über das Thema ( Halb-wissen kann eher schädlich sein ) oder konkrete Beweise ... Deshalb kann man das Lügen hier als angebracht erachten als Mittel um gewisse Hemmschwellen zu überschreiten , jedoch sollte man Edle Motivationen nicht als berechtigt für ein handeln ansehen . Sollte nur Halbwissen bestehen könnte solche "Hilfe" eher den gegenteiligen Effekt erzielen |
| Kaworu | Die Geschichte erinnert mich von der Erzählweise an eine christliche Heiligen-Story... eine kleine nette Anekdote, die die Menschen zum Nachdenken anregen soll... und zum Handeln! Ich persönlich bin bekennender Utilitarist und denke, dass Lügen manchmal durchaus angebracht und nützlich sind! Sie können einen aber auch ganz schon in die Bredouille bringen... Man muss halt abwägen ob eine Lüge in einer bestimmten Situation nützlich ist oder nicht... Utilitarismus eben! ^^ |
| filia-angelina | > Die Geschichte erinnert mich von der Erzählweise an eine christliche Heiligen-Story... eine kleine nette Anekdote, die die Menschen zum Nachdenken anregen soll... und zum Handeln!< Ist keine "christliche Heiligen-Story" ist meine Story...ich bin diese Mädchen...aber ja es soll zum Nachdenken anregen.. |
| finsteres Wesen | dass das deine geschichte ist, war irgendwar schon klar, als ich erst bei der mitte angekommen bin... ;) aber lügen sind wirklich manchmal nützlich, denn wer immer die wahrheit sagt, der bringt sich oder andere damit noch mehr in schwierigkeiten. lügen können nicht nur einen selber, sondern auch andere schützen. allerdings hat mich der schluss der geschichte zum nachdenken gebracht. "danach hat das mädchen noch gelogen, unsinnige lügen, die viele menschen verletzt haben" hast du geschrieben. ich hab mich gefragt, was das wohl für lügen sein könnten, da du ya schliesslich diesem einen mann geholfen hast; ich habe überlegt, ob du die menschen denn wirklich mit deinen lügen verletzen wolltest, oder ob das gar nicht in deiner absicht lag... ps: als ich klein war, habe ich mir lügen immer bildlich vorgestellt, ich kann nicht genau erklären, wie sie aussahen, aber sie waren jedenfalls nichts schlechtes. das hat zwar jetzt nichts mit deiner geschichte zu tun, aber ich war schon immer der meinung, dass lügen nicht immer schadet. vor allem dann nicht, wenn man sich oder anderen menschen damit helfen will. man muss nur aufpassen, dass man es nicht zu weit treibt, man sollte immer wissen, wo und wann schluss ist. lg finsteres wesen |