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  Forum: DIES und DAS
    Thema: Macht man sich darüber Gedanken?
Vampyress[I]Lied der Allmutter

Ich bin die Mutter Erde, und du bist eines meiner Kinder,
entdecke, wer du bist, und suche dein göttliches Wesen.
Felsen und Stein, Ton und Torf - alle Schichten sind ein Teil von mir,
Juwelen und Kristalle, Edelsteine und Gold sind in meinem Herzen verborgen.
Kräuter und Blumen, Bäume und Sträucher, all das grünt auf mir,
Mosse und Pilze, Flechten und Weinreben, all das sieht man auf mir.
Pferde und Rinder, Schweine und Wild, Bären und und Löwen laufen auf mir,
Schlangen und Spinnen, Ratten und Schnecken, alle Kreaturen haben ihre Heimat auf mir.
Murmelnde Bäche und stille Quellen, rauschende Flüsse fließen auf mir.
Winzige Fische, mächtige Wale, heilige Lachse springen für mich,
Tintenfische und Haie, Krill und Krabben füllen das tiefe Wasser für mich.
Zaunkönige und Lerchen, Krähen und Schwalben füllen meine Himmel mit pfeilschnellem Flug,
Falken und Adler, Fledermäuse und Eulen fangen ihre Beute bei Tag und bei Nacht.
Kriechende Würmer und fliegende Füchse, wimmelnde Ameisen erfüllen ihr Leben im Einklang mit mir,
auf dem Weg der Natur, so, wie die Honigbienen meine Bienenstöcke versorgen.
Nur Menschen berauben ihresgleiche, plündern das Land, verschmutzen das Meer,
töten aus Spaß, zerstören die Wälder, lassen vergiftete Dämpfe im Wind aufsteigen.

Ich werde leben, denn ich kann mich heilen, selbst wenn ihr Menschen sterbt,
aber du kannst lernen, wie Kinder es sollten, in Frieden unter dem Himmel zu wachsen.[/I]


vor allem die letzten sätze stimmen mich sehr nachdenklich...

wird sich die menschheit irgendwann selbst ausrotten? achtet denn heute noch irgendjemand darauf, seinen müll in den 10 meter entfernten abfallkorb zu werfen statt ihn einfach fallen zu lassen?

ich glaube in etwas 200 jahren sind wir nicht mehr da... irgendwann wird sich dir natur von diesem virus namens homo sapiens selbst befreien.
RealgeistNaja ich glaube eher, dass der Mensch die Welt selbst von sich befreien wird und eventuell befreit er die Welt gleich mit.
Damiendito
Vampyresskomische ansicht
war's das schon?
Homunculusdie ist doch ned komisch, diese ansicht! ;)
interessant ist in der tat die frage, wer wen vernichtet. wenn ich mir diese reizenden naturkatastrophen anschaue *ggg*
aber die natur wird wohl nicht alle menschen erwischen bei ihren befreiungsfeldzügen. die die es am meisten verdienen wird sie nicht treffen können, zumindest nicht tödlich.
aber die, die es verdienen werden sich wohl selbst vernichten. mit ihren hochgerüsteten tötungswerkzeugen. kein problem. ist doch alles nur eine frage der zeit.
Vampyressmanchmal denk ich nur:

hoffentlich...!
CarnisDem hoffentlich kann ich mich nur anschließen...

Die Menschheit ist wohl einfach zu arrogant und/oder zu blöd um zu kapieren,dass wir nur diese eine Welt haben.Und nur weil wir uns selbst als Krone der Schöpfung betiteln (was meiner Meinung nach überhaupt nicht stimmt) haben wir noch lange nicht das recht,solchen Raubbau an Mutter Natur und ihren vielfältigen Geschöpfen zu betreiben.
Na ja,wann sollte die Sonne verlöschen?In 2 Millionen Jahren?
Spätestens dann ist es mit "uns" vorbei,aber ich würde auf einen Zeitraum viel früher setzen(Mal sehen was aus der Bush-Hussein Sache wird)
Homunculusso sachen wie bush-hussein führen die geschichte des sterbens der menschlichen rasse fort... der anfang vom ende sozusagen, obwohl, der anfang war wohl schon etwas früher ;)
Solfarkschönes lied!

ich für mich kann sagen, ich achte da drauf!
und ich bin mir ebenso dessen bewußt dass die menschen nicht die einzigen wesen oder lebenden sind, die auf der großen mutter erde verweilen. und auch dessen dass unsere "intelligenz" uns nicht das recht gibt uns höher als alles andere zu sehen und vor allem zu stellen.
man sieht ja wohin uns das führt.
KatzenschattenManchmal kommt mir der Mensch vor wie ein Virus...

Oder besser wie ein Parasit, der die Welt ausbeutet, ohne Rücksicht, mit dem einzigen Ziel alles andere auszurotten, was ihm gefährlich werden könnte.

Im Prinzip wollen die Menschen wie Ameisen sein, nur das deren Staaten biologisch abbaubar sind...

Ich hoffe nur, dass nach dem Menschen eine friedvollere, bewussterte Art des Lebens diesen wundervollen Planeten bevölkern wird.

Die Erde ist so schön, den Menschen hat sie nicht verdient.

Vielleicht hat der Mensch noch eine Zukunft, aber nur wenn er seinen Reichtum anders definiert. Ich wünsche mir für den Menschen eine Zukunft wie es Gene Roddenberry sah... eine Gesellschaft, die sich ihrer Verantwortung bewusst ist und diese auch lebt; dass das Wegschauen endet und die eigene Tat wieder wichtig wird. Erst dann wird die Menschheit diesen Planeten verdienen. Aber ich befürchte, dass es ohne den Atomkrieg nicht zu dieser Änderung kommen wird. Solange es noch Menschen gibt, denen es gut geht, wird sich am Gesamtdenken nichts ändern.

"Oh Erde, ich danke Dir dass ich auf Dir Leben darf, Du blauer Planet im ewigen Kalt des Alls, ich bewundere Deine Schöpfung, deine verschwenderische Vielfalt und die Geduld, die Du uns entgegengebracht hast. Danke!"
Alyanderpessimismus darf sich nur erlauben, wer tatkräftig optimistisch handelt.

menschenhasser haben die welt selten weitergebracht.

ich kann es langsam nicht mehr hören - alle menschen sind schlecht, die komplette menschheit hat den tod verdient, alle menschen sind nur ein widerlicher virus und sollten besser heute auf morgen verschwinden.
sagt ihr das auch den menschen ins gesicht, die ihr liebt?
oder denen, die aktiv etwas für die umwelt und/oder ihre mitmenschen tun?
wenn ihr bei kindergarten-kindern wärt, die gerade beigebracht bekommen wie ein regenwurm lebt und wie man dafür sorgt daß er sich wohlfühlt, und die anschließend im forstwald den müll aufsammeln wollen, sagt ihr denen auch daß es eh keinen zweck hat weil wir nur abschaum sind, sowieso bald die sonne verlöscht und bush uns eh in die luft sprengt?

schafft ihr es dann immer noch, euch mit kunstvollen worten in pessimismus, negativem menschenbild und endzeitgedanken zu wälzen?

denn wie ich bereits sagte: pessimismus, wie er [i]hier[/i] gerade praktiziert wird, nämlich verallgemeinernd, hoffnung niedertretend und von der sicheren tastatur aus, mit fernseher und kühlschrank in reichweite (wenn ihr versteht was ich meine...)
den muß man sich [i]leisten[/i] können.



*grr*
alyander
ángel oculto"Und wenn die Steine fliegen
Ohne wirklich zu verändern
Wird wohl nichts mehr wachsen
Sondern UNTERGEHN"
VampyressLiebe Alyander...
ich BIN aktiv im umweltschutz tätig und zwar als leiterin einer kinderguppe im [URL=http://www.nabu.de]NABU[/URL].
und JA ich sage den menschen die ich liebe, eben dies... das es die menschheit nicht verdient hat auf diesem eigentlich wunderschönen planeten zu leben. viele stimmen mir darin übrigens zu, zum beispiel mein vater (übrigens ist er geschäftsführer des oben genannten vereins in unserer stadt).

soll ich dir was sagen?
wenn ich sehe, wie wir und andere gruppen kämpfen müssen um wenigstens ein bisschen zu verändern und die leute wachzurütteln und es der erde trotzdem immer schlechter geht... dann macht mich das traurig und wütend.

bin ich jetzt deiner meinung nach würdig zu meckern? zum glück darf immer noch jeder selber entscheiden, was er von der menschheit hält...
Alyanderdann bist du eine der wenigen ausnahmen, vielleicht gar die einzige, die so pessimistisch redet und dabei aber was positives tut. bisher habe ich in solchen diskussionen leider das gegenteil erfahren müssen.

ich kann verstehen, daß dich deine (wie es oft scheint) vergebliche arbeit und die ignoranz deiner mitmenschen frustriert und wütend macht.

dennoch: wie könnte man etwas verändern wollen ohne einen letzten funken hoffnung?

ich halte es nach wie vor für unglaublich, daß man der kompletten menschheit ihr lebensrecht abspricht, und habe auch etwas dagegen, wenn all die positiven anstrengungen der menschen völlig ignoriert werden. die haltung "alles ist so schlimm und nichts nützt" gibt es schon häufig genug. zwar gehörst du dieser gattung nicht an, aber das war aus deinem posting auch nicht zu ersehen.

wenn ich lese daß jemand einfach den satz in den raum stellt "am besten wäre es, wenn es keine menschen mehr gäbe!", dann halte ich meist entgegen, daß er diesen gedanken dann eigentlich konsequent umsetzen und sich umbringen müßte, denn nach seinem gedankenkonstrukt gelte ja [i]alle menschen weg = alles gut[/i].
die meisten plappern diesen pessimismus nach, weil er nicht aus realismus entsteht und zum handeln führt, sondern aus bequemlichkeit und endzeitstimmung - um es ganz böse auszudrücken: aus schlechter laune.

aber gerade deswegen bringen mich solche threads/äußerungen auf die palme.

die menschheit hat schon viel gelernt und wird noch weiter lernen müssen, aber sie ist - in meinen augen - weder per sé ein haufen engelein noch ein haufen sch***e.

vielleicht können einige auch meine reaktion (die mit sicherheit nicht pflegeleicht ist, aber das war/ist mir bewußt) somit besser einordnen.

m.f.G.
alyander
Vampyressich kann deine meinung nachvollziehen, glaub mir.
ich sage auch nicht, dass ausnahmslos ALLE menschen sterbenswert sind... geht auch gar nicht, dort wo ich arbeite.

ich wollte dir bloß zeigen, dass auch unter umweltaktivisten oft und viel pessimismus herrscht.
natürlich ist es schön, wenn mir eins meiner kiddies erzählt, dass ihr vater fast eine kröte überfahren hätte, dann aber angehalten und sie auf die andere straßenseite gesetzt hat. (ist vielleicht ein blödes beispiel, aber ich könnte dabei vor freude auf nen baum hüpfen).

die menschen sind eben oft ignorant gegenüber problemen, die nicht direkt ihr eigenes leben anzugehen scheinen. aber die natur ist eben auch wichtig... denn ohne sie wäre das eigene leben gar nicht möglich.
und mich kotzt es eben an, dass die mehrzahl der menschheit das nicht kapiert.
SolfarkDer Punkt ist ja nicht die ganze Menschheit loszuwerden, weil das an sich nichts ändern würde, außerdem ist es eh falsch zu verallgemeinern, und bloß weil es viele Idioten gibt, trifft das ja lang noch nicht auf alle zu.
Es wär bloß einfach schön wenn die Menschen vereinzelt etwas mehr Bewußtsein für das Leben an sich und um sie herum entwickeln würden.

Zum Glück gibt es derer (immer noch) welche, sogar gar nicht so wenig.
Alyanderwas mir gestern noch dazu in den sinn gekommen ist... war die frage, WARUM es vielen menschen aber schon bei [i]kleinen[/i] dingen so schwer fällt, umwelt- bzw. verantwortungsbewußt zu handeln...

kleine dinge, das heißt z.B. für mich - eier von freilaufenden hühnern kaufen auch wenn sie paar cent teurer als die aus der legebatterie sind. oder den müll nicht draußen auf die straße oder ins gebüsch werfen. oder nichts aus pelz, bzw. nur kunst-leder tragen. oder kleinen kindern beibringen, daß man tiere gut behandelt - selbst auch in solchen punkten, daß man spinnen nicht sofort tottritt wenn man sie sieht. (und das versuche sogar ich als spinnen-phobiker durchzuziehen... *schauder*)

das sind doch keine dinge, wo man sagen würde, daß sie großartige opfer erfordern würden!?

ist das alles nur bequemlichkeit?
Vampyressseh ich genauso aly! ich denke wirklich das es an der bequemlichkeit liegt... vielleicht kann man es sogar faulheit nennen, in manchen fällen. und es ist auch viel unverständnis dabei!
Solfarkdas ist sicher zu einem teil bequemlichkeit, zum andern vielleicht einfach das fehlende bewußtsein drüber, dass so kleine sachen eben auch schon viel ausmachen.
ich denk viele meinen, wenn die andern ihren müll eh auf die strasse schmeissen, änderts ja nix, wenn sie es selber nicht (mehr) tun.

aber faulheit und bequemlichkeit ist glaub ich am schwierigsten zu "bekämpfen".
WintermeerEinstein sagte einmal auf die Frage mit welchen Waffen der 3. Weltkrieg geführt werde: Mit Steinschleudern!

Dem habe ich wenig hinzuzufügen. Nur: Er hat recht! So schmerzlich es auch ist!

Wintermeer
CarzinomKlar vernichtet man sich selber. Wir zeugen unkontrolliert immer mehr Nachkommen, es gibt weniger Platz, weniger Trinkwasser, daraus erfolgt krieg -> Atomwaffeneinsatz. Mehr braucht man dazu nicht wirklich sagen, das passiert auf ejden Fall. Anderes vielleicht auch aber ich denke, das wird unser Untergang. Fragt mich nicht wieso, aber irgendwie würde ich mich freuen, wenn das so in 20 Jahren passiert, dann sterbe ich als Teil der Menschheitsgeschichte und bin mit dabei, beim großen Finale... Natürlich wär's schön, vorher noch einige Vorzüge des Lebens mitmachen zu dürfen...
Schwarze Traeneirgendwann werden wir uns selber vernichten, keine frage!!
wie es passiert ist aber eine andere frage: durch krieg, verhungern oder weiß ich nicht was. aber sowas ist auch nicht sicher. es kann auch eine naturkatastrophe sein, die durch uns ja leider immer mehr werden!!
heutzutage haben aber schon mehrere leute es eingesehen die umwelt zu schonen, zwar noch nicht mal die hälfte, schätze ich, aber zumindest schon ein paar. was auch ein ortschritt ist. vllt sollte man auch einfach öfters mal was sagen, wenn die leute was verschmutzen oder halt immer mit auto fahren. ihnen erklären, dass sie auch einfach den bus benutzen können und das die umwelt nicht so belastet. vlt ändern sie ihr verhalten dann auch mal ein wenig, man weiß ja nie...
Unleashed DemonKinder Kinder,
Zuerst, WIR können die Erde überhaupt (noch) nicht vernichten.
Die wird sich nämlich immer regenerieren.
Auch wenns den 3.WK mit atomwaffen gibt, dann is die erde halt ein paar "Jährchen" (viele Jährchen) und bewohnbar.
Irgendwo wird das Leben schon überleben... und dann gibts halt neue Spezien.

Und wenn wir die Erde nun mal rein hypothetisch vernichten, meinetwegen in viele kleine Stücke sprengen.
Kümmert das irgendwen ausser uns ?
Nööööööööööö.

Dann ist die Erde halt wech, wo is dabei das Problem ?
Nun das Problem ist einfach das WIR dann weg sind und das wollen wir nicht.

Aber warum wollen wir das nicht ?
ICh denke auch dass die Menschen sich "bald" selbst vernichten.
Dann gibts halt in 100 Jahren keine Menschen mehr.
Das geht mir doch heute am Arsch vorbei.

Also liebe Leute: Müllten den Planeten doch zu. Mir is das egal.
Denn ich glaube nciht dass ich den weltuntergang noch erlebe :D
xaidanatürlich werden wir den 'weltuntergang' (wennes ihn irgendwann mal gibt) nicht mehr erleben. aber ich finde es schon wichtig, dass man sich etwas um die umwelt kümmert. ich habe eine tochter und ich will und kann nicht leben, nach der art: nach mit die sinflut! da gibt es schließlich den schönen spruch: wi haben die erde nicht von unseren eltern geerbt, sondern von unseren kindern geliehen!

man muß über seine eigene bequemlichkeit springen und im kleinen schon was für die umwelt tun!
dazu fällt mir noch n spruch ein: wir gehen mit unserer welt um, als hätten wir eine zweite im kofferraum!

in diesem sinne.... lg xaida

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