| Ifurita | Hi Leut, ich hab so langsam die Faxen dicke, das sich Menschen alles erlauben. Der "Eingewanderte" Braunbär soll einfach so abgeknallt werden, nur weil der Teddy sich was zu Futtern besorgt. Auch dann nicht, wenn er (eher unwahrscheinlich) einen Menschen futtern tut. Meine Meinung ist, last den Bären leben und gebt den Abschuß des Mannes frei, der den Bären töten lassen will. Das ist KEIN Aufruf dazu, nur meine Meinung. In Deutschland sind eh noch kaum Freilebende Tiere. Man sollte sich freuen "zuwachs" zu bekommen:) Ifurita *änderungen vorbehalten* |
| Unleashed Demon | Ich stimme dir eigentlich generel zu. Aber was ist, wenn das tier auch eine gefahr für den Menschen darstellt ? Was, wenn der 5-Jährige Bauernsohn der grad draussen spielt, plötzlich auf einen großen hungrigen Braunbären trifft ? Allerdings empfinde ich das abschießen als zu radikal. Könnte man das arme tier (welches ja auch ncih "böse" ist und nur leben will) nicht einfach betäuben und irgendwo aussetzen wo es keine gefahr darstellt ? Na gut, es liegt in seiner Natur zu wandern. Aber man könnte es ja auch (wenns nicht anders geht) in den Zoo stecken Gleich abschiessen ...? :( |
| decay73 | konsequenterweise müsste man dann auch jeden autofahrer abknallen. und sich über andere länder in solchen fragen aufregen ist dann auch vorbei... ein 5-jähriges kind gehört genausowenig völlig unbeaufsichtigt auf einen bauernhof, in den wald, wie alleine in den strassenverkehr. |
| Aza | 1. Naja erstmal besorgt sich der Bär nichts zu futtern, sondern reißt die Tiere "einfach so", fressen tut er die Kadaver nicht. 2. Kann ich doch mein Kind auf meinem Bauernhof umherlaufen lassen, warum denn nicht, wenn er mir doch gehört ? 3. Finde ich eine Tötung auch maßlos übertrieben. In der heutigen Zeit kann man doch wunderbar das Tier betäuben o.Ä.. Man sollte sich doch freuen, dass wir wieder wild lebende Bären haben ;) |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Unleashed Demon [/i] Allerdings empfinde ich das abschießen als zu radikal. [/QUOTE]Das gilt eben als die schnellste Lösung von Problemen. Und wenn es nur ein Hotelgast ist, der zufällig einem Verbrecher ähnlich sieht. :( [QUOTE]Könnte man das arme tier (welches ja auch ncih "böse" ist und nur leben will) nicht einfach betäuben und irgendwo aussetzen wo es keine gefahr darstellt ? [/QUOTE]Dazu müsste man ja nachdenken ... und das ist doch total Out. |
| decay73 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i] [B]2. Kann ich doch mein Kind auf meinem Bauernhof umherlaufen lassen, warum denn nicht, wenn er mir doch gehört ? [/B][/QUOTE] nee. eben nicht. bauernhöfe sind zu gefährlich, um einen kleinen jungen dort alleine spielen zu lassen. er könnte z.b. in eine jauchegrube fallen oder sich an geräten etc. verletzen. aussedem könnte er dann TRECKER FAHRN! :D [QUOTE]Ein Beamter kommt zum Fritzchen aufs Land und fragt ihn: "Hallo Fritzchen, sind deine Eltern zufällig zu Hause?" Fritzchen: "Vom Trecker überfahrn..." Beamter: "Wirklich? Das ist ja schrecklich! Sind vielleicht deine Geschwister zu Hause?" Fritzchen: "Vom Trecker überfahrn..." Beamter: "Oh mein Gott! Das ist ja schrecklich! Sind vielleicht deine Großeltern oder deine Onkels oder Tanten oder irgendjemand von deinen Verwandten zu Hause?" Fritzchen: "Nein! Alle vom Trecker überfahrn..." Beamter: "Was machst du denn dann den ganzen Tag?" Fritzchen: "Trecker fahrn!"[/QUOTE] |
| Odessa | Ich wünsche mir, daß das Bärli zu mir hier herfindet. Hier wartet schon ein ganzes Tierheim auf ihn, mit Tierärzten die sich typisch "obrigkeitsrenitent-oberbayerisch" einen rechten Scheissdreck kümmern um Politikeranordnungen und Panikmache, die den Brummelpelz betäuben würden und ihn dann sorgsam überwacht bei Nacht und Nebel in ein Bärenreservat verfrachten würden. Natürlich wird der Traum nicht in Erfüllung gehen, weil Garmisch ja verdammt weit weg ist (für einen Bären) von Miesbach-Hausham und weil garantiert irgendein schusswütiger "Jäger" das arme Tier (das - wenn es "aggressiv" ist, wohl Schmerzen hat) erlegt und damit dann ganz groß in die BLÖD kommt. Als "Held, der die Bestie erlegte" oder so ...:rolleyes: edit: decay :D - ich wollte den Witz auch grad posten, der fiel mir sofort ein... |
| Xenomorph | [QUOTE][i]Original geschrieben von Unleashed Demon [/i] [B]Ich stimme dir eigentlich generel zu. Aber was ist, wenn das tier auch eine gefahr für den Menschen darstellt ? [/B][/QUOTE] Und was ist, wenn in Wahrheit der Mensch eine Bedrohung für die Tiere darstellt ? Vor der sogenannten Zivilisation haben Menschen über Jahrtausende hinweg in engestem Kontakt mit Tieren gelebt...Die Menschen vernichten im Interesse der raffgierigen Wirtschaft systematisch alle Lebens- und Nahrungsgrundlagen der Tiere, und wundern sich dann auch noch, wenn die sich dann ihr Fresschen eben aus den Abfällen der menschlichen Zivilisation besorgen... Dass heute bereits ein einzelner Braunbär, der sich in die Nähe einiger Häuser verirrt hat, Panik auslöst, zeigt mir einmal mehr, wie sehr der dekadente Zivilisationsmensch bereits die Verbindung mit seinen Ursprüngen verloren hat... Aber so ist besagter Zivilisationmensch nun einmal...Was nicht ins Schema seiner sterilen, künstlichen Ordnung hineinpasst, wird abgeknallt...Wird ja nicht nur bei Tieren so gemacht... |
| Aza | Naja ich mein ungefährlich ist ein Bär sicher nicht.... Ich bin zwar kein Fachmann, aber dennoch sollte man nicht leichtfertig mit einem Bär umgehen O_o Sicherlich gehört der Bär zur Natur und der Mensch ebenso, aber muss man sich deswegen von ihm fressen lassen? Ne, da geniess ich doch lieber mein Glück zur Herrenrasse (Mensch) zu gehören, dass mir sowas erspart bleibt. Ich wünsch der Ilo, dass das Bärli zu ihr in die Hütten findet, dann hat sie wen zum knuddeln =) |
| Apex | Ich denke, dass Problem ist einfach, dass der Bär angefangen hat wahllos Tiere zu reißen ohne sie fressen zu wollen und sich schon häufiger in Ortschaften gewagt hat, also ein Verhalten zeigt, dass nicht natürlich für einen Bären ist. Damit wird der Bär unberechenbar und zum Risiko, würde er nur Nahrung reißen und sich von menschen fernhalten wie es für einen bären typisch ist, dann würde wohl auch niemand was sagen. Bären wurden in Italien und Österreich schon vor Jahren ausgewildert und haben noch nie einen Menschen verletzt, allerdings werden auch diese erschossen wenn sie tollwütig sind oder sich sonstwie unberechenbar verhalten. Ich halte die Entscheidung sicher für etwas radikal auf der anderen Seite muss man auch sehen, dass der Bär nicht einfach zu finden ist, dass heißt man kann nicht einfach zu ihm gehen und ihn betäuben. |
| Odessa | :D Aza, glaubs oder glaubs nicht - ich hab bereits sogar mit Löwen geknuddelt... und mit Bären auch schon; keines dieser Tiere tat mir dabei jemals so weh (durch unbeabsichtigte Kratzer oder Bisse) wie es Menschen allein mit Worten vermögen ;-) Wobei das keine Tiere waren wie dieser Bär, der - so scheint es ja - wirklich aggressiv ist im Sinne von: gereizt, ängstlich, übernervös und evtl. verletzt/krank. Ich wäre nie so dämlich, mich diesem Bären in den Weg zu stellen, ich lebe nämlich auch ganz gerne *g*... aber ich weiß, würde er hier gefunden werden bzw. gesichtet, wäre die ganze Tierschutz-Crew von Bad Tölz bis Holzkirchen Tag und Nacht auf den Beinen, um das Tier VOR einem Jäger zu erwischen und es dann in eine gute Umgebung, geschützt vor wildgewordenen Politikern und Schnellschuß-Schützen, zu verbringen. Api: guter Punkt, genau das ist das Problem. Sicher will niemand, daß Menschen verletzt oder getötet werden, und wenn der Bär gerade einen Menschen "am Wickel" hätte und kein Arzt oder Jäger mit Betäubungsgewehr in der Nähe ist, sondern nur normale Waffen zur Verfügung stehen, wird man den Bären natürlich erschiessen müssen, keine Frage. Das Finden, das ist das Problem, und es ist für mich ein Wettlauf mit der Zeit zwischen Tierschützern und Jägern, die zu gerne mal einen "echten Bären" schiessen würden... :( |
| Xenomorph | Hm, Bären fressen eigentlich keine Menschen, im Gegenteil, für gewöhnlich sind sie sehr scheu, und meiden den Kontakt mit ihnen...Dieser hatte möglicherweise nur Hunger (aber nicht auf Menschen :D )...Möglicherweise wurde er von Küchenabfällen angelockt, wie sie manche Dummbeutel unter den Menschen noch immer auf den Kompost werfen, denn Bären haben einen sehr guten Geruchssin, ähnlich wie Hunde... |
| Trauerwesen | Ich habe mich gestern auch gefragt, was ich denn machen würde, wenn ich wüsste, hier würde der Bär rumlaufen...aber hey, hier gibt es auch Wildschweine, die ebenso auch gefährlich sein können und auch Schaden anrichten können. Da kann man aufpassen. Wegen solcher Dinge haben wir auch keine Wölfe mehr in Deutschland, weil sie alle Angst hatten, sie zu nahe kamen...ja, weg damit. Zuerst hiess es vor einigen tagen: Juhu, seit 170 Jahren mal wieder ein Braunbär in Deutschland. Ja, seit 170 Jahren, traurig genug. Und nun heisst es: Tötet das elende Monster. Jawoll. ich finde es schade, dass der Mensch, sobald irgendwas als Bedrohung eingestuft wird, dieses sofort vernichten muss/will. Ich verstehe ja, dass es nicht prickelnd ist, wenn man in seinen Stall kommt, und da plötzlich Chaos ist, aber dem kann man theoretisch einfach Abhilfe verschaffen, besser sichern usw. Soweit ich weiss, geht es ja mehr darum, dass der Bär reisst und sich nicht "normal ernährt". Aber würde der Mensch das nicht auch tun, die einfache Art? Und hier wird es verurteilt. Es gibt sicherlich jede Menge Kompromisse, aber nein, ist ja so einfacher.... Ist das gleiche wie in Florida, wo die Alligatoren mittlerweile so wenig Lebensraum haben, dass sie in Wohngebieten durch die Gegend laufen. Aber da wird auch nicht einfach abgeknallt, sondern betäubt und wieder dahingebracht, wo sie ungestört leben können. |
| Aza | Naa es war auch nich bös gemein Ilo =) Das war eigentlich lieb gemeint... Hab heute übrigens in der Zeitung gelesen, dass auch die hier so verhassten Jäger nicht gerade begeistert von der Freigabe sind... Die Herrn Weidmänner sind nämlich auch der Meinung, man könnte den Bären betäuben oder einfangen (lebendig) Aber Spinner gibts ja leider überall... Wahrscheinlich wimmelt es in den Wäldern jetzt nur so von Bärenfallen. ;-// |
| ange gardien | Grundsätzlich bin ich auch dagegen Bären, oder andere früher hier heimische Raubtiere abzuschießen, nur weil sie sich versehentlich mal wieder über die Grenze nach Deutschland begeben ( mit welchem Recht verlangen wir z.B. von Menschen in Asien die letzten Tiger zu verschonen, wenn bei uns wegen EINES Bärs Panik ausbricht ) In diesem Fall scheint es aber doch so, dass sich der Bär abnormal verhält und daher zur Gefahr für Menschen werden könnte. Menschen die mit der Situation einem Bären gegenüber zu stehen überfordert wären und kaum eine Möglichkeit hätten sich zu schützen ( im Gegensatz zu den Bewohnern klassischer Lebensräume von Bär und Wolf ). Eventuell kann man ihn mit einer Falle lebend fangen. Ansonsten bleibt leider doch nur der Abschuss, auch wenn es schade um Meister Petz wäre. |
| Xenomorph | Wenn es solche Verhaltensänderungen bei Tieren gibt, sind sie immer auf Verschlechterungen in den natürlichen Lebensräumen zurückzuführen, und meistens ist die menschliche Zivilisation der Grund für solche Veränderungen: Zerstörung der Nahrungsgrundlage, Umweltgifte...mögliche Ursachen gibt es ja viele...Den Menschen stünde es besser zu Gesicht ,wenn ihnen endlich wieder bewusst würde, dass diese Welt nicht ausschließlich ihr Tummelplatz ist, den sie mit ihrer Zivilisation zumüllen und vergiften dürfen...oder, wie bereits die Indianer wussten: Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fisch gefangen, und der letzte Fluß vergiftet ist, werdet ihr merken, dass Geld euch nicht satt macht.. |
| Odessa | Aza, weiß ich doch, ich wollte nur drauf eingehen auf das mit den Knuddeln ;-) Wobei ich herausstellen möchte, daß ein Bär alles andere als ein Schmusetier ist, es ist und bleibt ein Raubtier. Was Trauerwesen schrieb, find ich auch sehr richtig, ich wollte Ähnliches über Australien schreiben. Ich habe dort eine Freundin, die mir öfters berichtet über die wirklich "wild life"-igen Besucher, die sie so wöchentlich, manchmal täglich, in ihrem Haus hat: von Giftschlangen bis hin zu wilden Känguruhs, die einen Menschen wohl wirklich sogar töten können, wenn sie nur kräftig und groß genug sind und mit Schmackes (und an der richtigen Stelle) zutreten, "kicken"... da ist alles dabei. Aber die Leute dort sind es gewohnt, sie wissen daß sie als Menschen den Tieren den Lebensraum streitig machen und sich nun irgendwie arrangieren müssen mit den Lebewesen, die zuerst da waren - die Tiere. Wobei es dort genauso Typen gibt, die auf alles knallen was nicht bei 2 schon hinterm Baum ist, aber der "Durchschnitts-Aussie" scheint, nach Schilderung meiner Freundin zumindest (selbst war ich dort nicht, kann es also nicht aus 1. Hand beurteilen), recht pragmatisch und verträglich mit der heimischen Tierwelt auszukommen und nur dann zur Tötung als letztes Mittel zu greifen, wenn es der akute Notwehrfall ist. Ange: Du hast Recht damit, daß von niemandem verlangt werden kann, sich lächelnd dem Bären gegenüberzustellen oder gar zuzusehen, wie der Bär vielleicht das eigene Kind reißt. Nicht um es zu fressen, sondern einfach weil er sich bedroht fühlt, egal. Ich würde den Bären noch mit einem Messer zu erstechen versuchen, hätte er MEIN Kind in den Tatzen, das erachte ich als normales Notwehrverhalten meinerseits, bei aller Bärenliebe ist mir natürlich mein Kind, jedes Kind, jeder andere Mensch, immer noch wichtiger, keine Frage. Aber solange der Bär nichts tut außer verzweifelt nach Nahrung zu suchen (Gründe: sh. Xenomorph) und sich ab und an ein Schaf zu reißen, sollte man keine schweren Geschütze auffahren. Das mit dem "natürlichen Leben" und wie Menschen daran gewöhnt sind, ist ein weiterer guter Punkt. Ich wurde daran gewöhnt, vom Bayerischen Wald/Tschechische Seite und von Urlauben in Slowenien her, daß man durchaus mit dem Besuch eines Wolfs in unmittelbarer Nähe beim Haus zu rechnen hat. Ich werde nie vergessen, wie ich als Kind mit meinen Eltern in einem urigen Steinhaus mitten in der slowenischen Pampa war, das Freunden meiner Eltern gehörte. Wir Kinder schliefen in einem kleinen Zelt draussen, während unsere Eltern drinnen im Haus zusammensassen. Das Wolfsgeheul, das ich dann irgendwann mitten in der Nacht in meiner - wie ich panisch vermutete - unmittelbaren Nähe vernahm und was meiner Freundin nur den Satz "Ach, der schon wieder, ich glaub der sucht momentan ein Weiberl, so wie der jammert" entlockte, werde ich nie vergessen.. ich habe die Nacht kein Auge zugetan, aber dank der Versicherungen sämtlich Beteiligter Dorf-Bewohner, daß die Wölfe dort noch nie was Anderes taten ausser rumheulen und sich mal ein Stück Kleinvieh zu holen, fand ich dann doch Ruhe irgendwann. Und gewöhnte mich daran, an das Geheul, das ich in den folgenden Nächten immer wieder hörte während des ganzen Urlaubs. Ich lernte in dem Urlaub und in vielen darauf folgenden, nicht allein in den Wäldern dort spazierenzugehen als Kind, sondern nur in Begleitung von Erwachsenen - die dort allerdings auch zugegebenermaßen alle ein Gewehr dabei tragen; und ich lernte, daß ich es bin, die sich still zu halten hat, damit sie als Mensch nicht auffällt und die Tiere stört. Die Tiere haben dort in ihrem Reich das Sagen, sie sind die Hüter der Erde, des Waldes... ich bin nur ein Gast dort. Wo sie mir eigentlich auch nichts tun werden, so ich ihnen ihre Heimat und ihren Lebensraum dort lasse und evtl. sogar noch eine "Gabe" von meinem Tisch (sh. Opfer unter den Viehbeständen)... |
| Nebelkrähe333 | Ich kann Xenomorph nur zustimmen. Das schicksal des bärens müsste uns darauf hinweisen, dass wir uns eigentlich wie ein virus verhalten und uns sämtlichen lebensraum zueigen machen und alles andere darin abtöten. Außerdem ist dieser bär der erste wilde seit ca 170 Jahren! das sollte doch eigentlich gefeiert werden! Wenn ich der einzige mensch in einer bärenwelt wäre würde ich mich wahrscheinlich auch aggressif und abnormal verhalten. |
| Trauerwesen | Odessa: Oh, zu den Viechern in Australien kann ich auch einiges sagen, habe da ja mal eine Zeit lang gelebt. Da hat man es wirklich so gehandhabt, dass man es raussetzte. Wir hatten ständig Kakerlaken und Spinnen im Haus, auch die giftigen, aber die wurden irgendwie nie getötet. Und da hat man wirklich Tiere in der Stadt, nicht so wie hier, in Sydney hat man alles mögliche, von papageien zu Fledermäusen und eben halt auch Spinnen und Gedöns. Trotzdem gibt es dort das Problem mit den Dingos auf Frasier Island, aber ist auch ein Touristenproblem, weil die ihren Müll da rumliegen lassen, der die Dingos anlockt und dann evtl halt dem menschen zu nahe kommt. Mit Haien wird auch nicht immer so toll umgegangen, aber gut, es geht ja um den gemeinen Aussie, und während Durchschnittsdeutscher wohl schon Motten mit der Klatsche erschlägt, werden dort giftige Tiere rausgeschickt oder das Fenster bleibt eben mal eine Nacht lang zu. Das nur nochmal kurz als Ergänzung dazu ;) und was den Rest angeht, tja, ich finde, Deine Wolfsgeschichte zeigt deutlich, dass man sich an solche Dinge gewöhnen kann und Mensch bei solchen Ausnahmen schnell überreagiert: "Oje, ein Bär, hilfe, weg damit". Das unbekannte eben... |
| deathrock1334 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i] [B]Und was ist, wenn in Wahrheit der Mensch eine Bedrohung für die Tiere darstellt ? [/B][/QUOTE] das spricht mir aus der seele |
| Aza | Naja dem gemeinen Bayern kann man aber auch keinen Vorwurf machen... Ich denke, die meisten Menschen würden sehr überspannt reagieren, wenn auf einmal, das erste Mal seit 170 Jahren wieder ein recht großes Raubtier auf der Matte stünde und die Schäfchen reißt O_o Eine Frage an die Herrschaften, die hier permanent die böse Menschheit verteufeln: Seid ihr euch im Klaren darüber, dass ihr selbst dieser böööse Virus seid, der so ungeheuer böse wütet? Oder lebt ihr nur von Luft und Liebe ? Das möchte ich sehen... Rassismus in Reinform O_o |
| Darket | Ich war kurz am Überlegen diesen Thread wegen der unmöglichen aussage im Eingangsposting wieder dichtzumachen. Da sich hier aber offensichtlich eine wirklich sachliche Diskussion zu bilden scheint, habe ich es unterlassen, dennoch an die Threaderstellerin: Persönliche Meinung hin oder her, menschenverachtende selbige wird hier nicht toleriert und sollte ich nochmal ähnliches von Dir lesen, werde ich die Konsequenzen ziehen. Ich hoffe ich habe mich deutlich ausgedrückt. Darket |
| Trauerwesen | Mal eben kurz OT, dann darf es weitergehen *g* Odessa: Ja, es hatte mir auch viel gebracht, mir persönlich, es hatte mich soviel gelehrt da unten, über das Universum, über mich vor allem und meiner Stellung in dieser Welt, und das fernab von aller Esoterik. Das Miteinander, eben, dass man sich als Teil der Natur versteht. Naturverbundenheit wird da eh sehr gross geschrieben, aber wen wundert es, wenn man sie so stark um sich herum hat? Was nochmal den Menschen angeht, um nicht ganz so OT zu sein, so denke ich auch einfach, sollte nicht der Mensch abgeschossen werden, eben das Miteinander muss vom Menschen mal gelernt werden, wie auch schon oft hier gesagt wurde. Und ich glaube auch, dass dies ein grosses Manko ist, dass aus blosser Furcht eben alles möglich gefährliche schnell weg muss. Eben, wie Odessa es auch sagt, gelernt wird, dass alles zusammengehört und Existenzberechtigung hat. Sicherlich ist dieses Miteinander gestört, wenn der Bär wirklich eine Bedrohung darstellt, aber mir kommt es wieder so vor, als würde da überreagiert werden, zumal es eben auch andere Möglichkeiten gibt als Abschuss. |
| Apex | Ich möchte nochmal daran erinnern, dass der Bär sich abnormal verhält, er sucht nicht nach Nahrung sondern er tötet wahllos Vieh ohne sich damit zu ernähren, zumindest so wie ich das mitbekommen habe. Ein sich normal verhaltender Bär würde das nicht tun, er würde auch nicht die Nähe des Menschen suchen. In der Regel bekommen die Menschen in den umliegenden Ländern wo die Bären noch heimisch sind, diese ja nichtmal zu Gesicht. Das seltsame Verhalten deutet nun einmal daraufhin, dass etwas mit ihm nicht stimmt. Vielleicht ist es nur die Nähe des Menschen aber man sollte auch sehen, dass viele Tierexperten, Tierschützer und Forscher die Abschusserlaubnis zwar bedauern aber auch beführworten... Würde er sich normal verhalten, wäre diese Abschusserlaubnis nie erteilt worden... |
| ange gardien | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] Aber solange der Bär nichts tut außer verzweifelt nach Nahrung zu suchen (Gründe: sh. Xenomorph) und sich ab und an ein Schaf zu reißen, sollte man keine schweren Geschütze auffahren. [/QUOTE] Das Problem bei diesem Bären ist, wenn es so stimmt wie die Medien es berichten, dass er Schafe reisst ohne sie zu fressen. Und wenn ein Bär so nah an menschliche Behausungen kommt wie bei dem Hühnerstall, dann eigentlich nur wenn er sonst nichts zu fressen findet und großen Hunger hat. Dagegen spricht aber das er die Schafe nicht frisst. Vielleicht kann er nicht fressen weil er verletzt oder krank ist, sowas kommt vor. Aber genau das macht ihn dann gefährlich für Menschen. [QUOTE] Das mit dem "natürlichen Leben" und wie Menschen daran gewöhnt sind, ist ein weiterer guter Punkt. [/QUOTE] Und das ist in Deutschland das Problem. Viele Menschen sind Wildtiere nicht mehr gewohnt und reagieren, wie auch in diesem Fall, entweder panisch oder verharmlosend auf das Raubtier Bär, was beides falsch ist. Ich habe auch schon Trekkingtouren durch die Hohe Tatra gemacht und nachts am Lagerfeuer Wölfe heulen gehört. Das fand ich damals ganz wundervoll, aber auch nur weil wir einen .357 er Revolver und ein Jagdgewehr dabei hatten. Sonst wär ich wohl auch nicht so cool geblieben. Ohne jemanden persönlich nahe treten zu wollen, ich glaube sowohl die "sofort abknallen" als auch die "Virus Mensch" Fraktion besteht großteils aus Städtern. Zivilisationsmenschen, die noch nie eine Kuh haben scheissen sehen. Woast Ilo, mit ons Naturbuorschen kennan's eh net mitredn :cool: :D |
| Nezumi | Als ich das gelesen hab, hab ich auch nur den Kopf schütteln können... EInerseits sollen wilde Tiere hier wieder heimisch werden, andererseits kann keiner damit umgehen. Sicher ist ein Bär ausser Kontrolle nicht so ganz ohne, aber ich frag mich auch warum die ihn nicht betäuben und woanders hinbringen. Traurig, dass Mensch und Natur sich so auseinandergelebt haben, in anderen Ländern gehen Menschen da ganz ander mit um, aber das wurde ja hier schon erwähnt. |
| Trauerwesen | Apex: Sicherlich ist das das eigentliche Problem, aber gerade auch in diesem Fall gibt es sicherlich andere Möglichkeiten, oder meinst Du nicht? Gut, die Frage dann wäre, was denn dann mit dem Bären machen... |
| demelza | [QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i] [B]Ich möchte nochmal daran erinnern, dass der Bär sich abnormal verhält, er sucht nicht nach Nahrung sondern er tötet wahllos Vieh ohne sich damit zu ernähren, zumindest so wie ich das mitbekommen habe. [/B][/QUOTE] Ich konnte mir eigentlich bisher nur einen Grund für dieses Verhalten vorstellen: er könnte die Tollwut haben, was vielleicht auch eine Erklärung für die Forderung nach Abschuß des Tieres sein könnte. Wo sind die Biologen, die sich auf diesem Gebiet besser auskennen? |
| Odessa | --- Dagegen spricht aber das er die Schafe nicht frisst. Vielleicht kann er nicht fressen weil er verletzt oder krank ist, ---- Yepp, schrieb ich ja, wie Apex auch, schon weiter oben: ich vermute, daß das Tier krank ist, Schmerzen hat, völlig verstört und verwirrt ist... ---- Und das ist in Deutschland das Problem. Viele Menschen sind Wildtiere nicht mehr gewohnt und reagieren, wie auch in diesem Fall, entweder panisch oder verharmlosend auf das Raubtier Bär, was beides falsch ist. ----- Wieder: Zustimmung. Wie gesagt - sollte ein Mensch akut bedroht sein, ist es - so traurig es gerade in diesem Fall eines endlich mal wieder "wilden" Bärens wäre - wohl unumgänglich, das Tier zu töten wenn KEIN Arzt o. ä. mit einem Betäubungsgewehr gerade vor Ort wäre. Andererseits - unsere Hirten und Bauern werden nicht um ihre Existenz bedroht dadurch, nicht durch einen Bären, der pro Herde vielleicht 2-4 Tiere reisst. Diesen Verlust verkraftet ein "Durchschnittsbauer" oder Schafhirte auf jeden Fall. Denke ich dran, wie hier allein die Füchse in den Hühnerställen wildern - das weiß aber auch jeder Bauer und das ist nichts, was man den Füchsen "nachträgt", die müssen ja auch fressen und mei, dann erwischt es halt mal eine der Gänse vom Nägelewirt (erinnerst Dich noch?) oder die Hühner vom Ehambauern. Man lebt halt damit und so ist die Natur. |
| Xenomorph | [QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i] [B]Würde er sich normal verhalten, wäre diese Abschusserlaubnis nie erteilt worden... [/B][/QUOTE] Dass es bei diesem Bären Abweichungen von dem sonst üblichen Verhalten gibt, mag ja stimmen, wir haben ja schon darüber spekuliert, wie und warum es dazu gekommen sein könnte... Die Begriffe "normal" uns "abnormal" finde ich in Bezug auf tierisches Verhalten im übrigen völlig unangebracht und lächerlich...Man gehe noch einen Schritt weiter, und ersetze "normal" vs. "abnormal" gleich durch "gut" und "böse"...Denn so werden Monster geschaffen...Durch die Furcht des Menschen vor allem, was er nicht kennt und auf Anhieb begreift...Der Furcht folgt sogleich die Moral auf dem Fuße...Das Unbekannte wird zum Bösen, die Kreatur zum Monster...Alles sehr gut nachzulesen übrigens in Mary W. Shelleys Roman "Frankenstein"... Bereits auf Menschen angewandt halte ich die Begriffe "normal" und "abnormal", "gut" und "böse" für ausgemachten Schwachsinn, da sie immer die subjektive Meinung einer konstruierten "Mehrheit" gegenüber einer "Minderheit" repräsentieren... Tiere, und natürlich auch Menschen, die ebenfalls Tiere [B]sind[/B] ,sich aber völlig unbegründet für etwas besseres halten, reagieren in ihrem Verhalten lediglich auf ihre Umwelt, und wenn sich diese in irgendeiner Weise verändert, passen sie sich in ihrem Verhalten dementsprechend diesen geänderten Rahmenbedingungen an, wäre dem nicht so, wären die meisten Tiere längst ausgestorben... |
| Demon17 | Der höhlenbär war ja in der Urzeit der Erbfreind des Menschen Jahrtausende gieß es der Bär oder wir kriegt sie Höhle, aber seitdem wir Häuser haben und der Bär nur Hühner und Schafe reißt finde ich man sollte mit dem Abschuß warten. Vielleicht läßt er Urlauber, Waldarbeiter und spielende Kinder ja in Ruhe. :cool: never surrender demon17 |
| tearnoc | den bären abschießen .. und alle anderen die wir sehen lieber auch .. sicher ist sicher. am besten wir verminen gleich alle wälder. oder wir bauen mauern drum oder machen parkplätze draus. dann haben wir menschen wenigstens unsere ruhe und können weiter atombomben bauen. tearnoc 4 president :rolleyes: |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] Andererseits - unsere Hirten und Bauern werden nicht um ihre Existenz bedroht dadurch, nicht durch einen Bären, der pro Herde vielleicht 2-4 Tiere reisst. Diesen Verlust verkraftet ein "Durchschnittsbauer" oder Schafhirte auf jeden Fall. [/QUOTE]Wenn die ganze Herde "gekeult" wird, weil eins der Tiere so verdächtig hinkt und sich also "abnormal" verhält, das ist da schon ärgerlicher ... Bisher haben es Menschen immer geschafft, größeren Schaden anzurichten, als es (andere) Tiere je fertiggebracht haben. |
| Fuck up Evil | ist eine Schande , das Ganze... aber irgendwie mal wieder typisch Bayern. |
| deathrock1334 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Aza [/i] [B]Eine Frage an die Herrschaften, die hier permanent die böse Menschheit verteufeln: Seid ihr euch im Klaren darüber, dass ihr selbst dieser böööse Virus seid, der so ungeheuer böse wütet? Oder lebt ihr nur von Luft und Liebe ? [/B][/QUOTE] zumindest ernähre ich mich nicht von leichenteilen ;) und ich versuche den tieren zu helfen wo ich kann und bin mitglied im tierschutz etc. ... |
| Ursus | Bitte jetzt keine Vegi-Diskussionen.:rolleyes: Der Bär ist ein wildes Tier das möglicherweise eine Gefahr für die Menschen darstellt die sich in seiner Nähe befinden. Wie schon geschrieben wurde sind es viele Leute garnicht mehr gewohnt mit wilden Tieren in der Umgebung zu leben weshalb oft falsche Reaktionen gezeigt werden. Weder Verniedlichung noch panische Angst sind angebracht sondern ein qualifizierter, respektvoller Umgang mit einem so seltenen Wildtier in deutschen Landen. Es gibt genug Experten für solche Fälle und die sollten die Entscheidung treffen ob der Bär vielleicht krank ist und somit potentiell aggressiver. Für solche Fälle würde ich bei einem so seltenen Fall eine medizinische Behandlung vorschlagen. Umbringen geht ja immernoch später.:rolleyes: Ich finde die Menschen in seiner Umgebung sollten sich eher seinen Bedürfnissen anpassen. Schließlich waren sie es die die Natur "gezähmt" haben und nun nicht mehr angemessen mit einem Wildtier klarkommen. Ein paar Schafe stellen kaum eine ernstzunehmende wirtschaftliche Bedrohung dar und ich bin sicher gegen sowas kann man sich auch versichern lassen oder gegebenenfalls vom Land Bayern eine Entschädigungsregelung treffen lassen. Die besten Sahneberichte zu diesem Thema kommen immernoch von der )[URL=http://www.bild.t-online.de/BTO/index.html]Bild[/URL] Kirche glaubt an ein heiliges Zeichen.. na lolchen [QUOTE]...aber irgendwie mal wieder typisch Bayern[/QUOTE] Hast du ein Glück das Odessa im Urlaub ist...:D Liebe Grüße vom Stadtbären (Bitte nicht auch noch über meinen Abschuss diskutieren |
| tithyos | [QUOTE][i]Original geschrieben von Fuck up Evil [/i] [B]ist eine Schande , das Ganze... aber irgendwie mal wieder typisch Bayern. [/B][/QUOTE] MOMENT! Als erstes ist dies eine diffarmierung der Bevölkerung - wenn ihr uns net kennt -> Klappe halten! Okay?! Zum Maister Petz: Wir haben ein Problem den Kleinen artgerecht unterzubringen. Wenn wir ihn fangen - was immer noch versucht wird - und betäuben, stellt sich die Frage: Wohin? Über die Grenze war eine erste Idee, Chip einpflanzen und schauen wo er sich so rumtreibt. Doch das geht nicht ohne weiteres. Also in Bäreninternat. Doch dazu müssten wir ihn erst mal haben - und der ist fei biestig. Denn er mag net gefangen werden. Andererseits vermuten wir das er ein Intelligenzbolzen ist - denn er könnte sich über die Grenze nach Ösiland in "Sicherheit" bringen und uns die Bärenzunge zeigen.. Zum Abschießen: Was bitte soll sonst beschlossen werden? Es müssen ja Notfallpläne existieren - und einer lautet Abschuss. Doch es gibt hier kein Wettlauf zwischen WWF und Jägern - nein, eher ein Zusammenspiel. Zuerst versuchen die ihn einfzufangen - sollte das schief gehen, wird er leider abgeschossen. Auf jeden Fall ist er in dem Teil der Alpen falsch, denn zu futtern gibt es ausser Landwirtschaft nix. Und das er dann anfängt mit den Schafen zu spielen zeigt, das er bereit ist aus Lust zu töten. Wohl dem, der Bärenringkampf kann ;-) Das Lamentieren kommt von denen, die sich mit Artenschutz, Lebensraum, Wildtieren nicht auskennen und einfach mal die Klappe aufreißen, weils grade en vouge ist. Aber wenn mal wieder ein paar Polizisten mit Steinen beworfen werden, wird aus dem Pazifisten und Tierschützer ein Hooligan. Aber ist ja wurscht! Also wenn jemand ein Bärchen haben will UND den auch füttern, pflegen und ab und an knuddeln kann, PN an mich. Ansonten kommt er ins Internat. Wenn wir ihn fangen.. [url]http://www.sueddeutsche.de/,spom1/panorama/artikel/556/76480/[/url] tithyos p.s. nicht ich als Person. ich bin zu alt und unsportlich, sondern die Spezl's vom WWF machen dat, gelle :) |
| Seneca | Wenn mir mal der Einwurf gestattet ist... Mir ist die Anwesenheit von Wölfen und Bären nicht fremd, diese sind in Europa nämlich durchaus noch präsent, in Spanien, Frankreich, Italien und den meisten Osteuropäischen Staaten. Wölfe gelten in Deutscland seit Jahren wieder als heimisch, wenn sich inbre Population derzeit auch nur auf das Land Brandenburg beschränkt, wo es Aufgrund der niedrigen Besiedelung kein Problem darstellt. Allerdings, wie Ange gardeien schon anmerkte, führen viele leute in diesen Länden auch Schusswaffen mit sich, wenn sie in entlegene Gebiete gehen....so wie ich es auch aus Kanada kenne. Zwar ist der europ. Braunbär die wohl am wenigsten agressivste Art des Bären, dennoch handel es sich hier um einen 2m Großen 200 kg schweren Kerl, der aktuell schon 13 Schafe gerissen hat...binnen weniger Tage...! Die heimischen Wölfe würden in diesem Fall auch zum Abschuß freigegeben...denn Deutschland ist nun mal eine Kulturlandschaft...und nicht die Pyrenäen oder die Rominter Heide an der polnisch- russischen Grenze. Zitat: [i][b]„Der Bär ist offensichtlich außer Rand und Band geraten“[/b], sagte der bayerische Umweltminister Werner Schnappauf. Er könne jetzt jeden Moment mit Menschen zusammenstoßen. „Die Jäger sind aufgerufen, den Bären zu erlegen.“ Minister Schnappauf folgt damit dem Rat von Bärenforschern. Der Bärenexperte des Umweltverbandes WWF in Österreich, Georg Rauer, warnt:[b] „Das Risiko steigt jeden Tag. Ich rate, den Bären aus dem Verkehr zu ziehen.“[/b] Die Bärenforscherin Petra Kaczensky von der Universität Freiburg sagt, [b]dieser Bär sei gefährlich, „weil er die Nähe zum Menschen nicht meidet“, sondern sich sein Futter immer mehr bei menschlichen Siedlungen suche. „Dieses Verhalten ist ihm nicht mehr abzugewöhnen“[/b][/i] Das Tier agiert sehr unvorhersehbar. Normalerweise ernähre sich ein Bär von Gräsern, Kastanien, Eicheln oder verendetem Wild, nur gelegentlich reiße er auch mal ein Schaf auf einer Alm. Ungewöhnlich ist auch, daß der jetzt bei Garmisch umherstreifende Bär Tiere töte und dann sofort über größere Strecken weiterziehe. Diese Fakten sprechen wohl für sich...! |
| decay73 | vielleicht ist aber auch der bär nur genervt und verunsichert, weil er nicht da genug nahrung findet, wo er sie finden müsste. oder vielleicht ist er ja auch nur auf der suche nach einer bärin, wie wwf-artenschutzexperten volker homes vermutet. zu sagen, dass der bär sie nicht alle hat, weil er sich wie ein bär in einer notsituation benimmt, scheint mir doch etwas verfrüht. [url]http://www.zeit.de/2006/22/FiS-B-r_xml[/url] und eine glosse: [url]http://www.zeit.de/online/2006/22/Baer-Suedtirol[/url] |
| Odessa | --- ist eine Schande , das Ganze... aber irgendwie mal wieder typisch Bayern. ---- Ich glaube kaum daß diese Sache anders entschieden worden wäre, wenn es ein hessischer oder niedersächsischer Umweltminister gewesen wäre;-). Und wie Du, hättest Du alles gelesen was man hier schrieb, auch hättest feststellen können, haben sich v. a. die BAYERN selbst GEGEN den Abschuss des Bären ausgesprochen und es versuchen jetzt BAYERISCHE Menschen, dieses Tier zu finden, zu betäuben und sich dann darum zu kümmern. Und daß ein Herr Schnappauf so handelt, wie es hier im thread auch NICHT-Bayern für richtig befinden bzw. es nachvollziehen können, sollte eigentlich auch Jedem klar zeigen, daß das NICHTS mit irgendeinem Bundesland zu tun hat. Servus, mei liabs ollagoidigst Herzerl, Baba und habedieEhre, Ilo, proudly bavarian :D |
| tearnoc | [QUOTE][i]Original geschrieben von tithyos [/i] [B]MOMENT! Als erstes ist dies eine diffarmierung der Bevölkerung - wenn ihr uns net kennt -> Klappe halten! Okay?![/B][/QUOTE] die schlagzeile der TAZ (glaube ich) zu dem thema war folgende: "Willkommen in Bayern" vielleicht ist ja doch ein wenig dran, mit den bayern und so .. aber ich hege da keine abneigungen gegen selbige, nur um das nochmal festzuhalten. also geht wieder eure weisswurscht fressen und lasst den bären in ruhe! (nur spass ;)) |
| Seneca | Geht es hier um einen Bären, oder um Bayern...? |
| tithyos | Bayrischen Bären. Die Allgemeinheit meint, dies wären alle Bayern. kruzifix'n saupreiß' tithyos |
| Odessa | Oh Sachsenkönig der Wahlbayer ist *g*: ---- Andererseits vermuten wir das er ein Intelligenzbolzen ist - denn er könnte sich über die Grenze nach Ösiland in "Sicherheit" bringen und uns die Bärenzunge zeigen.. ----- Daß er intelligent ist, zeigte er doch bereits indem er nach BAYERN einwanderte ;-). Selbst Du bist doch hier hängengeblieben :-p... Ich weiss nicht was die Ösis machen werden/würden, ich denke es wäre nicht viel anders: der Bär würde zum Abschuss freigegeben werden, wie hier. Wie gesagt, reine Vermutung - die Gesetze dürften sich hierin nicht groß unterscheiden;-).... ----- Zum Abschießen: Was bitte soll sonst beschlossen werden? Es müssen ja Notfallpläne existieren - und einer lautet Abschuss. ------- Richtig, NOTFALLplan - aber nicht Mittel der ersten Wahl, und so fass(t)en es wohl Einige übereifrige Jäger auf, die sich bereits - liest man sich durch so einige Blätter und Internetseiten - "der Bestie" Aug in Aug gegenübersehen und diese zur Strecke bringen wollen.... ---- Doch es gibt hier kein Wettlauf zwischen WWF und Jägern - nein, eher ein Zusammenspiel. Zuerst versuchen die ihn einfzufangen - sollte das schief gehen, wird er leider abgeschossen. ----- Wenn es das ist, tithyos, ist es ja das womit jeder, denk ich, leben (welch Zynismus - bis auf den Bären dann) kann.... es sollte nur wirklich klar sein DASS alles versucht wird, um den Bären LEBENDIG zu bekommen und sich um ihn kümmern zu können :-) --- Auf jeden Fall ist er in dem Teil der Alpen falsch, denn zu futtern gibt es ausser Landwirtschaft nix. Und das er dann anfängt mit den Schafen zu spielen zeigt, das er bereit ist aus Lust zu töten. ---- Nein, ich werde nicht das Philosophieren anfangen darüber, ob ein Tier "Lust" empfindet beim Töten oder gar "geplant, berechnet" tötet - halte ich für ausgeschlossen. Aus Lust töten nur wir Menschen, und dann müßten wir aber schleunigst Teile der Weltbevölkerung "betäuben" und in Internate entsorgen... ---- Das Lamentieren kommt von denen, die sich mit Artenschutz, Lebensraum, Wildtieren nicht auskennen und einfach mal die Klappe aufreißen, ------ Einspruch Euer Ehren! Ich kenne mich "schon ein bisserl" aus, wie gesagt: Jahrzehnte im Tierschutz, Wiedereingliederungsprojekte-Mithilfe usw. - so ganz deppert sind die Tierschützer auch ned;-) ---- Minister Schnappauf folgt damit dem Rat von Bärenforschern. Der Bärenexperte des Umweltverbandes WWF in Österreich, Georg Rauer, warnt: „Das Risiko steigt jeden Tag. Ich rate, den Bären aus dem Verkehr zu ziehen.“ ------ Werter Seneca, mit "aus dem Verkehr" ziehen kann ich aber auch meinen, ihn nicht zu töten sondern einzufangen. Die Meldungen und Ereignisse überschlagen sich aktuell und es gibt auch sehr differierende Meinungen innerhalb der Tierschützerfraktion. Ich denke nach wie vor, daß dieser Bär KEIN größeres Problem darstellt als all die wildgewordenen menschlichen Wesen, die tier-mordend (Jäger, Freizeit-Safari-Touristen etc.) durch die Lande ziehen und dabei aus Lust und "Prestigegründen" töten.... ---- sondern sich sein Futter immer mehr bei menschlichen Siedlungen suche. „Dieses Verhalten ist ihm nicht mehr abzugewöhnen“ ----- Es gibt ausgebildete Bären-"Therapeuten", die das zumindest versuchen könnten. Natürlich müßte der Petz dazu in ein geschlossenes Reservat, es würde Jahre dauern, auch keine Frage.... Die Frage ist: was ist ein Leben wert? Dieses eine Leben, das jetzt gerade "im Mittelpunkt" steht, während leider zigtausend andere Leben (sh. gekeulte Hühner und Gänse, traurig genug...) nicht in den Schlagzeilen stehen... Ich möchte einfach nicht, daß man den einfachsten Weg wählt. Für den Bären ist es nämlich das EINZIGE Leben das er hat. Seneca: na hör er mal, wenn wir Bayern hier ständig angegriffen werden, werden wir uns wohl noch zur Wehr setzen dürfen :D . Außerdem ist es UNSER Bär, solange er sich auf bajuwarischem Gebiet aufhält, das lässt sich also irgendwie nicht trennen aktuell :D |
| ange gardien | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]Geht es hier um einen Bären, oder um Bayern...? [/B][/QUOTE] Seit rasieren so in Mode ist, sieht man in Bayern kaum noch Bären [SIZE=1] ( Ich bitte diesen Beitrag zu entschuldigen, aber aufgrund meines infantilen Gemüts konnte ich nicht anders. Von mir aus kann das auch von einem Mod wieder gelöscht werden )[/SIZE] |
| nikki | hey leute also, mich regt das auch total auf! diese beschissenen wichser, die sich sowas immer ausdenken.. ist es nicht so, das der letzte bär hier zuletzt 1835 oder so gesichtet wurde? sind die nicht alle eh schon kurz vorm aussterben? kaum geht der bär seinen naturinstinkten nach, soll er erschossen werden. wie viele schafe werden jedes jahr vom menschen geschlachtet? ich bin so wütend, klar ist der bär eventuell gefährlich für die menschen, aber wie teuer wäre es, den bären zu betäuben, in einen bulli zu packen (jetzt mal primitiv formuliert) und in einen wildpark (ich meine diese riesigen waldflächen mit einem zaun drumherum) auszusetzen??? aber anscheinend scheint das ein problem zu sein. ich finds jedenfalls die größte scheisse,den bären zu erschiessen,das ist das blödeste was ich seit langem gehört habe. ich empfinde jedenfalls mitleid für den bären. liebe grüße, die wütende nikki |
| tithyos | Oh arabische Oberbayerin :-) ist MB net schon Niederbayern *duck und Helm aufsetz* aber es ist nun mal so, das das Bärchen eine Gefahr darstellt - wir sollten nicht zu blauäugig herangehen. Was das mit den "Zugroasten" auf sich hat, woast a: Oaner kimmt und 10ne blom fiere - Oder so :-) Jäger: Liebenswürdige, die Jäger dürfen nur Schießen wenn sie eine gültige Lizenz zum Schießen von Großwild ham und Petzi sich justament in deren Revier rumtreibt. Wird er auf freier Wildbahn erschosseen, ist das zum einen ein Illegaler Einsatz von Schusswaffen und zum anderen Wilderei. Und selbst wenn der Weidmann Petzi sauber erlegt, hat der Jäger a nix vom Bärchen - der gehört dem Freistaat und wird dann exhumiert. Oder so. Also wollen die den gar nicht so richtig schießen - denn eines fehlt unseren Weidmännern neben dem Herz dazu - die Erfahrung beim Schießen von Bärlis - wird Petzi net g'scheit getroffen mag ich nicht der Schütze sein, denn der ist sich dann der vollen Aufmerksamkeit von 200 KG Kraft, Geschmeidigkeit und kalter, blinder Wut sicher. Dat wird ein Weltrekord im 10 km - Ausdauertraben. Ösis: Dort kommt er ja her und dort leben ja auch ein paar seiner Kumpels. Reißen: Ein wildes Tier reißt aus Hunger, um zu fressen. Der hier reißt weil es ihm a Spässle macht. Das ist Lust am Töten - und nicht auch die zweibeinige Rasse umsetzen, da kommen wir net mehr weiter heuer. wirklich liebe Grüße nach MB und Weiß-Blau Schwenk |
| Odessa | ui ui nikki..so sehr ich deine wut verstehe, aber ich glaube den letzten satz solltest du doch noch mal überdenken und evtl. editieren.. sonst schimpft der apex und der darket oder gar die manley (die sind hier nämlich die oberbärlis äh mods) und dann gibts wieder haue und drum...büdde, lösch das mit dem erschiessen raus. wie gesagt, ich selber DENKE sowas durchaus auch mal öfters in spontaner wut, aber das darf man einfach nicht öffentlich niederschreiben, das gibt ärger für die leute, die das forum hier am laufen halten, von wegen "aufruf/glorifizierung von gewalttaten" und so. ... und das willst du doch sicher ned... ganz lieben bärigen gruss, ilo :) ange: ich finds schön, wenn diskussionen hier auch mal mit ein bisserl humor und friedlich ablaufen mit ein paar "rand-gags";-)... |
| tithyos | [QUOTE][i]Original geschrieben von ange gardien [/i] [B]Seit rasieren so in Mode ist, sieht man in Bayern kaum noch Bären [/B][/QUOTE] Ich hab Tränen in den Augen - danke! Danke! Was hab ich gelacht! tithyos :-D |
| lacrimae_bx | [QUOTE]Was, wenn der 5-Jährige Bauernsohn der grad draussen spielt, plötzlich auf einen großen hungrigen Braunbären trifft ?[/QUOTE] dann nennt man das natur oder einfach blos pech. ich mein was wenn ein flugzeug plötzlich genau auf dein haus kracht ^^? ich schätze die beiden warscheinlichkeiten in etwa gleich hoch :rolleyes: |
| nikki | @odessa okay habs jetzt rausgelöscht, war vielmehr aus wut finds halt relativ primitiv, so vorzugehen. wenns um tierrechte geht, werde ich halt öfter wütend und damit auch ausfallend. hast ja recht, aber scheiße ist er trotzdem :-) liebe grüße |
| tithyos | Aber Hochwerteste, MB und Niederbayern war net allzu ernst zu nehmen, passt scho :) Die Verwandschaft war auch nicht allzu ernst zu nehmen, es sei denn er erzählt seinen Spezl's weiter. Naja, das die GAP'er einen an der Waffe'l ham und das militanteste sind, was Bayern zu bieten hat - was die auch wegen der Nähe zu den Ösis sein müssen - wissen wir alle. Und ne Büchs'n hoat fast a jeder. Doch ehrlicherweise haben die Schiß vor dem Bärli, selbst die harten Boys, die schon mit bloßen Händen 10-Ender gewürgt haben gehen nur im Rudel raus auf die Pirsch. Und wenn Bärli net auch noch einen Gehörschaden hat, dann wird das dann eh nix. Naja - wie gesagt mit dem Schießen is des so eine Sach' - triffstn g'scheit und alleine, musst schon ein Bär von Mann sein. Sinds mehrere - wegen absichern - wird essig mit Geheimnis. Und glaub mir, eine Sau zu schießen ist wie eine Sandburg bauen gegen einen Bären schießen. Der hat ein dickes Fell und mit Schrot kommst da net weit ... Das er einen Schaden hat macht ihn mir sympathisch, aber das hat nix weiter zu sagen :-) nu gugge ma druff :-) *Knuff* |
| Odessa | :) Nikki, as said: niemand der Dich besser versteht als ich ;-).... tithyos, weiss ich doch wie es gemeint war ;-). Ich bin wirklich gespannt, wie das weitergeht. Ich hoffe, daß ich das auch in Kroatien weiterverfolgen kann, was passiert mit dem Bären. Vielleicht erledigt sich das Ganze auch dadurch, daß er wirklich nicht fressen kann (Zahn-Kiefer-Problem/Verletzung?) und verhungert :( ... fällt mir nur gerade so ein, weil z. B. die meisten Wildkatzen - wenn sie an Krankheiten sterben - dann daran sterben, daß sie nicht mehr fressen können aufgrund eitriger Entzündungen oder Verletzungen im Zahnbereich. Hab ich mal von einer unserer Tierheim-Ärztinnen gehört. Ich mag mir das gar nicht vorstellen, wie der arme Petz da über Tage, Wochen, vor sich hin leidet und letztendlich verhungert und dabei dann noch jede Menge Schafe mitsterben (müssen), nur weil man das Tier nicht einfangen und mediz. versorgen kann :confused: |
| Nnordy | [QUOTE]Liebenswürdige, die Jäger dürfen nur Schießen wenn sie eine gültige Lizenz zum Schießen von Großwild ham und Petzi sich justament in deren Revier rumtreibt. Wird er auf freier Wildbahn erschosseen, ist das zum einen ein Illegaler Einsatz von Schusswaffen und zum anderen Wilderei. [/QUOTE] Ändert für den Bären aber gerade mal gar nix - in beiden Fällen ist er tot. Ich finde, das was da gerade passiert ist nicht typisch bayerisch, sondern typisch menschlich: Erst jubeln alle 'Juchhu, ein Tier das wir erfolgreich hier ausgerottet haben kommt wieder, bringt Tiertourismus und einen Hauch 'wilder' Natur' - und kaum geht die Natur dann ihren Lauf in Form von gerissenen Schafen und Hühnern, wird geschrien daß diese wilde Natur ja gefährlich ist und garantiert gleich nix besseres zu tun hat als Familien mit Kindern anzufallen und aufzufressen und deshalb muß es schnellstmöglich unschädlich (= tot) gemacht werden. Diese Heuchelei finde ich zum Kotzen. Irgendwie hat man es ja auch früher miteinander ausgehalten, und selbst wenn der Bär hochaggressiv ist - wir sprechen hier trotz allem immer noch von einem Braunbären, nicht von einem Grizzly!!!!! - glaube ich kaum, daß der jetzt nix Besseres zu tun hat als ahnungslose Wanderer umzubringen. Wenn man rechtzeitig auf sich aufmerksam macht, wird der Bär kaum bleiben und dem lustigen Musikanten auflauern. Sowas setzt, genau wie Odessa auch sagte, gewisse fortentwickelte Bewußtseinsvorgänge voraus, die der Bär kaum besitzen dürfte. Zudem sind Menschen so zäh. Dann doch lieber Honig oder so ein zartes Schäfchen... Ehrlich, diese Hysterie ist m.E. absolut übertrieben. Und ungerecht ist es dazu. Man könnte gerade meinen, es sei ein Rudel Predators eingewandert... Klar kann der 'zivilisierte' Mensch anscheinend mit sowas nicht mehr umgehen, weil man sich so schön daran gewöhnt hat, daß wilde Tiere nur noch hinter Käfiggittern zu sehen sind und nicht im Wald nebenan, aber so lange man ein paar Vorsichtsmaßnahmen beachtet besteht für Menschen eigentlich keine große Gefahr. Und welcher Idiot läßt seine Kinder allein in den WAld rennen? Genauso, wie man Kinder davor warnt, bei Fremden ins Auto einzusteigen, kann man sie auch vor einem Bären warnen. Oder man trifft halt ein paar Sicherheitsvorkehrungen. Den Bären aber von vornherein zum potentiellen 'Menschenmörder' abzustempeln ist nicht nur ungerecht, sondern auch hochgradig dämlich. Ich befürworte ebenfalls die Betäubungsmethode. Klar, die kostet natürlich Geld, aber wäre für das Image Bayerns in dem FAll wirklich besser als ein abgeschossener Braunbär, der eher wirkt wie 'kaum kommt einer über die Grenze antworten wir mit Waffengewalt' - mal überspitzt formuliert. Wie gesagt, ich denke, ähnliches würde wahrscheinlich in jedem deutschen Bundesland passieren - sind wir überfordert, muß es weg... |
| Apex | [QUOTE]Und selbst wenn der Weidmann Petzi sauber erlegt, hat der Jäger a nix vom Bärchen - der gehört dem Freistaat und wird dann exhumiert.[/QUOTE] Ja wie? Kein Bärenschinken? Och mennooooooo... *Flinte wieder wegpack* |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von tithyos [/i] [B]Naja - wie gesagt mit dem Schießen is des so eine Sach' - triffstn g'scheit und alleine, musst schon ein Bär von Mann sein. Sinds mehrere - wegen absichern - wird essig mit Geheimnis. Und glaub mir, eine Sau zu schießen ist wie eine Sandburg bauen gegen einen Bären schießen. Der hat ein dickes Fell und mit Schrot kommst da net weit ... [/B][/QUOTE] Zudem ist der Schuß mit Schrot nur auf Niederwild, mit Außnahme von Rehen erlaubt. Mit der Flinte käme höchsten noch das Brennecke-Flintenlaufgeschoß in Frage... aber dafür muss man zu nah ran... Unter .308 Win oder 8x75 IS mit Teilmantel wurde ich erst garnicht auf einen Bären anlegen. |
| Odessa | *dem Api eine Tüte Gummibärli schenk* ;) ---- Mit der Flinte käme höchsten noch das Brennecke-Flintenlaufgeschoß in frage...aber dafür muss man zu nah ran... Unter .308 Win oder 8x75 IS mit Teilmantel wurde ich erst gar nicht auf einen Bären anlegen. ----- Mein Bester, Du legst hier auf überhaupt gar nie nix an, weder mit BrenneckeLaufgeschoß-Flinten noch mit 308.Win(dows?), Excel, powerpoint, mozilla oder Explorer 6.0, damit das klar ist ;-). Es kann doch wirklich nicht so schwer sein, statt ihn zu erschiessen ihn mit BetäubungsGewehren zu "erlegen". Wir finden Ameisenarten in einem Regenwald, aber finden keinen Braunbären in den Garmischer Alpen-Wäldern, hmpf.... |
| tithyos | @Seneca Ja - und somit sollte die Chance des Erlegens gen < 10 sinken tithyos |
| Fuck up Evil | @Odessa & Rest Im Grunde können wir hier ewig blöd herumtratschen... wir wissen doch alle wie das kurze Gastspiel enden wird, oder !? |
| Seneca | Laut Bildzeitung ist er ja schon nach "Ösiland" geflüchtet...*g* Dort droht ihm aber auch der Abschuß...! Heute war demnach der ertse Tag ohne Bären Sichtung...! Wie erklären wir dem Tier nur, das es sich besser in ein Rot/Grün regiertes Bundesland absetzen soll...? @ Odessa Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, das "Schützenbrüder" für den Bären keine Gefahr darstellen...deren Waffen haben in der Regel für einen Bären ein viel zu schwaches Kaliber...! Damit kann man höchsten Rehe, Hasen und Füchse schießen, um sie zu Wolpetingern zu verarbeiten...! |
| BlackElvenTear | ich kann nicht verstehen, warum man den bären [I]erschießen[/I] muss - es gibt "betäubungsmunition" und das könnte man ja da auch anwenden und dann ab in den zoo oder in ein wildgehege...wenn er schon so zu gefährlich ist (und er verhält sich ja wirklich gestört, nicht artgemäß)... |
| Seneca | Gut...dann erkläre ich es mal "Betäubungmunition" gibt es eigentlich nicht...es gibt nur Betäubungspfeile, die aus einem Injektor und einem Leitsatz bestehen...solche Projektile werden ais speziellen Waffen oder Blassrohren mit Druckluft oder CO² abgeschossen, haben eine niedrige Mündungsgeschwindikeit, aufgrund der Ballistik eine Schlechte Präsision, udn zu allem Überfluss auch noch eine kurze Reichweite von 15-25m...zu wenig gegen ein so großes und wehrhaftes Raubtier...da das Betäubungsmittel ja nicht sofort wirkt...wenn überhaupt, falls man keine Gefäße trifft. Ein einfacher Abschuß mit einem Jagdgewehr ist dagegen problemlos noch auf 100 m möglich, im Idealfall sogar auf 200m. |
| Demon17 | Jagdgewehre? Das sind doch alles Memmen! Der Bär sollte nach alter Väter Sitte mit dem Speer erlegt werden. Nur im Angesicht mit der tobenden Kreatur kann sich der Mann noch als Mann beweisen und hat die Trophäe wirklich verdient. ;) |
| Seneca | Äh...Ja...! Natürlich...! |
| Demon17 | [Center][COLOR=crimson][SIZE=3][FONT=century gothic]Have you ever hunted with your hands?[/FONT] [/SIZE] [/COLOR] [/Center] [COLOR=darkblue][FONT=century gothic][SIZE=6]Big Black[/SIZE] [/FONT] [/COLOR] |
| tearnoc | vielleicht kann mans wie bei ner demo machen. den bären erstmal mit nem wasserwerfer zurückhalten, oder gummigeschosse einsetzen ... hmmm .. |
| Demon17 | [URL=http://channel1.aolsvc.de/index.jsp?cid=1771785808&sg=News_Panorama]Er hat mich angebrüllt[/URL] :D |
| so-rot | Ich muss sagen, dass ich auch absolut dagegen bin den Bär abschießen zu lassen. Ich versteh die Leute nicht ganz.. da wird drüber geredet, dass dies und jenes Tier ja seit soundso vielen Jahren ausgestorben ist in Deutschland.. dann reden alle drüber, dass es ja so schlimm ist, wenn bestimmte Tiere auf anderen Kontinenten/in anderen Ländern vom Aussterben bedroht sind und dass man sie auf jeden Fall schützen muss... und dann kommt einmal ein Bär hier nach Deutschland und alle sind gleich für abschießen.. Auf der anderen Seite kann ich auch verstehen, dass man Angst hat, dass der Bär die Scheu vor den Menschen verloren hat und irgendwann einem Menschen was antun könnte. Allerdings bin ich letztendlich trotzdem der Meinung, dass man der Bär einfangen sollte und nicht gleich umbringen muss! |
| Seena | [QUOTE]Laut Bildzeitung ist er ja schon nach "Ösiland" geflüchtet...*g*[/QUOTE] Jup, das stimmt. Jetzt wird bei uns aber genauso hin - und her debatiert, ob sie den Bären nun abschießen oder nicht. Der "Kleine" scheint aber ziemlich intelligent, da sie ihn bisher noch nichtmal gefunden haben, nur Spuren. Und er hat auch schon ein paar Schafe gerissen.....und wagt sich gefährlich nah an von Menschen besiedeltes Gebiet heran. Man hat halt einfach Angst, dass er vielleicht mal Menschen angreifen könnte. Keine Ahnung, wie das hier ausgehen wird. Ich finds halt schon faszinierend: Alle beklagen sich, dass es soooo wenige Bären gibt und es wird sogar versucht, Braunbären bei uns wieder einzubürgern und wenn dann mal einer auftaucht und ein paar Schafe reißt - somit der Wirtschaft schadet - schreien die, die ihn zuerst einbürgern wollten am lautesten: ABKNALLEN! Schlimm sowas. Ich finde es nicht notwendig ein Tier zu erschießen, weil es versucht zu überleben. Sollte das Kerlchen jedoch mal einen Menschen anfallen, verändert sich die Sachlage verständlicherweise. Wobei man dann auch noch klären müsste, ob der Bär provoziert wurde, oder nicht. Einfach ich Ruhe lassen, denke ich mir. Schön, wenn er bleibt. Auch okay, wenn er geht. |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ifurita [/i] [B]Der "Eingewanderte" Braunbär soll einfach so abgeknallt werden, nur weil der Teddy sich was zu Futtern besorgt. Auch dann nicht, wenn er (eher unwahrscheinlich) einen Menschen futtern tut. [/B][/QUOTE] Meister JJ-Petz soll ja auch nicht mehr "abgeknallt" werden, sondern betäubt und in ein für ihn konstruiertes Gehege verfrachtet werden. Wenn er Menschen anfallen würde, fänd' ich das allerdings nicht so witzig, auch wenn er in Deinen Augen ja "nur" Hunger hat, denn der würde nicht nur das 5-jährige Rotkäppchen, das allein im Wald unterwegs ist anfallen, sondern notfall auch Dich oder mich, wenn es ihm danach gelüstet. Keine besonders nette Vorstellung, plötzlich Meister JJ gegenüber zu stehen und auf dessen Speiseplan zu stehen. |
| decay73 | hmm, ich glaube es würde mehr menschenleben retten, wenn man das autofahren verbieten würde... ;) |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i] [B]hmm, ich glaube es würde mehr menschenleben retten, wenn man das autofahren verbieten würde... ;) [/B][/QUOTE] Du bist so herrlich sarkastisch... ;). Also, ich schaffe mein Auto deshalb aber jetzt nicht ab. |
| decay73 | jo, ich schaffe meins auch (noch) nicht ab, aber vielleicht sollte man bei bedarf die bevölkerung über eventuelle vorsichtsmaßnahmen informieren (analog zu: 'ampel nur bei grün überqueren'), bevor man einen angestammten bewohner des waldes abknallt (was man dann ja zum glück dann doch nicht mehr vorhatte). :) |
| Menedemos | Wie sich immer alles fügt... der Bär war in Ösiland abgetaucht, die Ilo im Urlaub, die anderen Grufties brav am WGT... und jetzt sind wir alle wieder da! Habt ihr gehört, daß das Bärli ein Halbstarker ist und eine schwere Kindheit hatte? Die Mutter früh verstorben... der Vater vermutlich ein Alkoholiker? (zugegeben, das letztere hat Menedemos dazugedichtet ;) ) Ich nehme an, er ist nicht verrückt, er übt einfach noch ein wenig. Wenn er einmal genau weiß, wie man Schafe reißt, wird er seine Energie nicht mehr damit verschwenden, Tiere zu töten, ohne sie zu fressen. Mit Lust am Töten hat das vermutlich wenig zu tun. Ich denke, Tiere tun selten etwas aus Hedonismus, Vögel fliegen auch nicht aus reiner Lust am Fliegen (zumindest eher selten). Ich bin im Gegensatz zu manch anderen hier eher zwiegespalten und gebe zu, keine einfache Lösung zu kennen. Es ist ziemlich billig, in Hannover oder was weiß ich wo zu sitzen und zu schimpfen, daß die Bayern das Erschießen des Bären erwägen, ohne die Sorgen und Ängste der Anwohner in die eigenen Erwägungen einzubeziehen. Odessa mit ihrem Gleichmut dagegen und mit ihrer zumeist offenen Stalltür und ihrer Teddybärensammlung in demselben, die auf den Petz sicher magisch anziehend wirkt, flößt mir Respekt ein! Trotz Senecas jagdtechnischen Ausführungen ist es mir aber nicht ganz verständlich, warum es so schwierig sein soll, den Bären zu betäuben. In Reservaten in Afrika gelingt es doch auch, wilde Tiere, die teilweise noch viel gefährlicher sind als ein halbwüchsiger Braunbär, zu betäuben und einzufangen oder zu untersuchen. |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Menedemos [/i] [B]Trotz Senecas jagdtechnischen Ausführungen ist es mir aber nicht ganz verständlich, warum es so schwierig sein soll, den Bären zu betäuben. In Reservaten in Afrika gelingt es doch auch, wilde Tiere, die teilweise noch viel gefährlicher sind als ein halbwüchsiger Braunbär, zu betäuben und einzufangen oder zu untersuchen. [/B][/QUOTE] In der Savanne wird die Geschoßbahn auch nicht vom Unterholz behindert... Und auch dort ist das Betäuben eines Elefantenbullen, Löwen oder Nashorns kein Zuckerschlecken...! Erschwerend hinzu kommt, daß schlicht die Erfahrung fehlt...daher hat man ja nun aus Finnland karelische Jäger samt ihrer "Bärenhunde" angeheuert. |
| hagzissa13 | Außerdem mußt Du ja hier in unseren beengten Gefilden (im Gegensatz zu Afrika) dauernd Schiß haben, einen Passanten zu treffen. Klar, das ist bei jeder Jagd so, aber da schießt man normal zu "unchristlichen" Zeiten, währed man hier die Gunst der Stunde, wann immer sie ist, nutzen muß, denn wenn man das Vieh gefunden hat, muß es ja schnell gehen - egal, wo man gerade ist (was ja das nächste Problem ist). |
| WillyWonka | Ein bekannter von mir ( er ist schon was älter) hat seine Kindheit auf einem Hof verbracht, auf dem es unter anderem einen Bären gab. Meine mich zu erinnern, dass es dort auch nen jungen Löwen gab...bin aber nimmer sicher. Als die Mutter von meinem Bekannten starb, hat der Bär seine Bezugsperson verloren und wurde, wie das bei Tieren ja häufig so ist; sehr aggressiv. Damals war es, dass kein Zoo...kein Tierpark oder sonst irgendein Heim einen so alten, aggressiven Bären haben wollte. Er musste schließlich eingeschläfert werden Ich könnte mir vorstellen, dass es bei dem Bären, der aktuell durch die Medien geistert ähnlich ist. Niemand wird wissen wo man damit hin soll.:( |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von WillyWonka [/i] [B] Niemand wird wissen wo man damit hin soll.:( [/B][/QUOTE] Aber für JJ wurde doch schon eigens ein Gehege gebaut, in das er kommen soll, nach der Gefangennahme. |
| WillyWonka | ohh...ok...ging wohl an mir vorüber:) Dann hoffen wir mal das beste für den Bären, auch wenn er in meinen Augen nen Schaden hat. Man sollte ihn in ne Psychiatrie einweisen <--Dissoziale Persönlichkeitsstörung Vielleicht auch nur ein weiteres Indiz dafür, dass es auch im Tierreich eine Art "Lustgewinn am Jagen/ Töten" gibt^^ |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von WillyWonka [/i] [B]Vielleicht auch nur ein weiteres Indiz dafür, dass es auch im Tierreich eine Art "Lustgewinn am Jagen/ Töten" gibt^^ [/B][/QUOTE] so wie bei gelangweilten Hauskatzen...? |
| WillyWonka | Jaaaaa*auf meine total zerkratzten Arme blick":p |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von WillyWonka [/i] [B]ohh...ok...ging wohl an mir vorüber:) [/b][/quote] Kein Problem, wofür gibt es denn hier klugscheißende Mitschreiblinge? ;) :D [quote][b]Dann hoffen wir mal das beste für den Bären, auch wenn er in meinen Augen nen Schaden hat.[/b][/quote] Damit decken sich Deine Überzeugungen mit denen der Experten! - Hey! Du entwickelst Dich zum Experten! :cool: [b][quote]Man sollte ihn in ne Psychiatrie einweisen <--Dissoziale Persönlichkeitsstörung[/b][/quote] Ich befürchte, es könnte zu kommunikativen Mißverständnissen zwischen ihm und dem Psychiater kommen...! :D |
| WillyWonka | naja...hab mal gehört, dass die Stadt in der ich lebe ne ähnliche Psychiaterdichte / qkm hat wie New York... glaube ich nicht ganz, aber 3 Psychiatrien und eine große psychosomatische Abteilung bei etwas über 50000 Einwohnern ist schon enorm viel... Hier wäre er also richtig, hier kann er ruhig den einen oder anderen Psychiater verspeisen...gibt genug...und irgendwann sprechen die dann auch die selbe Sprache:q |
| Odessa | Also ich finds ja schon seltsam, daß der Bär in dem Moment nach Thiersee/Tirol kam (was keine 35 km von mir weg ist), als ich gerade nach Kroatien fuhr. Der Bär hat wohl doch versucht, hierher zu uns zu kommen, aber es wohl nicht geschafft. Menedemos *g*.... gleichmütig ist das nicht, sondern einfach "das Leben mit dem Risiko". Ich kann ja auch täglich von einem Auto überfahren oder von einem tollwütigen Dackel gebissen werden und sterben daran.... that s life. Es endet meistens tödlich, und der Bär hier ist da nur ein verschwindend kleiner Risikofaktor ;-)... Deine Frage mit dem Betäuben hat sich ja durch tithyos wohl jetzt endgültig geklärt *g*...Gut, neben Seneca noch einen Waffenexperten hier zu haben, für den Fall daß wir uns unserer Haut erwehren müssen ;-) |
| Demon17 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]In der Savanne wird die Geschoßbahn auch nicht vom Unterholz behindert... Und auch dort ist das Betäuben eines Elefantenbullen, Löwen oder Nashorns kein Zuckerschlecken...! Erschwerend hinzu kommt, daß schlicht die Erfahrung fehlt...daher hat man ja nun aus Finnland karelische Jäger samt ihrer "Bärenhunde" angeheuert. [/B][/QUOTE] Also laut AOL werden die karelischen Jäger von einem Tierarzt mit Narkosegewehr begleitet. [URL=http://channel1.aolsvc.de/index.jsp?cid=1771785808&sg=News_Panorama]Neues von Bruno[/URL] |
| Menedemos | Ich dachte im übrigen, mit Wärmebildkameras vom Hubschrauber aus kann man heutzutage jeden armen Menschenflüchtling aufspüren... Ist ja eigentlich beruhigend, daß das doch nicht so gut funktioniert. |
| Demon17 | Ach wenn die Amerikaner erst einmal Ihre Aufklärungssatelliten einsetzen hat der Problembär bald verspielt. Erst das Ziel lokalisieren, dann die Pershing programmieren und zack der Bär ist hin. |
| Odessa | Ich habe gestern nacht in den Spätnachrichten auf - ich glaube - dem WDR gesehen, daß das Bärli in... trärää... BAD TÖLZ gesichtet wurde! Das ist keine 25 km weg von mir hier :) . Ich sags ja, der Bär möchte zu mir *g*... jetzt muß er nur noch von Bad Tölz aus einfach Richtung Miesbach-Hausham laufen, sich dann in den Stall setzen und nicht auffällig werden. Ralf witzelt schon jedesmal, von wegen: "Ich werds dann ja merken, wenn unter all den über 50 Stoffbären einer dabei ist, der irgendwie so ganz ohne Batterie Geräusche von sich gibt oder dem ein Kälberschenkel aus dem Goscherl hängt" ;-) Ach ja, die Wirtin von der Gaststube, wo man in Tölz das Bärli zuletzt sah - eine bodenständige beseelte Bayerin halt mal wieder - meinte auf die sensationsgeilen "und, wie war die Bestie?"-Nachfragen nur ganz mitleidig: "ja mei, der sass da so auf der Straße, und ich hab dann halt ein bisserl so wie ein Hund gebellt und geknurrt, und dann ist er sofort weggelaufen, der hatte so Angst anscheinend". Das arme Bärli. Ich hab ihn übrigens General genannt. Ich mein, so von wegen in Anlehnung an den Bundeswehr-Witz: "...sie trugen seltsame Gewänder, benahmen sich komisch und irrten ziellos umher..." |
| Demon17 | Lass ihn mir Odessa, ich muß mein neues Taschenmesser ausprobieren:) |
| Menedemos | Was wir brauchen ist einfach ein BÄRENSCHUTZANZUG! Ich habe irgendwo mal gelesen, daß ein Ami so was konstruiert hat. Um iseine geniale und äußerst nützliche Erfindung zu testen, stieg er in das Bärengehege des örtlichen Zoos - und mußte mit dem Krankenwagen abtransportiert werden! Daraufhin hat er vom Zoo HAusverbot erteilt bekommen. Was ihn jedoch nicht hinderte, sein Modell zu "verbessern" und noch zweimal in das Gehege einzusteigen - leider jedesmal mit demselben Ergebnis. :D Wenn ich mir übrigens die Orte anschaue, an denen der Bär aufgetaucht ist und auf einer Landkarte mit Nadeln abstecke, erhebt sich bei mir der starke Verdacht, der Bär LEBT BEREITS IN ODESSAS Stall - und benutzt diesen als Ausgangsbasis. Mich beeidruckt, wie es Ilona gelungen ist, ihn so zu dressieren, daß er sich bei meinem Besuch neulich ganz still unter die anderen Teddys gemischt hat und keinen Mucks getan hat. Allmählich wird mir einiges klar. Bei meinem Besuch hat sie mir stolz einen NEUEN, BESONDERS GROSSEN Teddy vorgestellt!!! :eek: Euer kleiner Schadbär (O-Ton decay) :) |
| Demon17 | Vielleicht sollten wir eine Schafherde anschaffen, damit der Bär nicht immer wildern gehen muß. Du versuchst doch nicht etwa das arme Tier ausschließlich auf Pflanzenbasis zu ernähren, Odessa?:rolleyes: lg aus dem sicheren Westfalen demon17 |
| Menedemos | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]aus dem sicheren Westfalen [/B][/QUOTE] Das kannst du laut sagen. Wir haben hier ja noch einen weiteren Problembär, der fahrlässig frei durch die Großstadt München streift - der berüchtigte Stoi-Bär! :D |
| Demon17 | Nicht das wir euch evakuieren müssen...;) |
| Menedemos | Ich übe schon mal mit dem Betäubungsblasrohr, zur Selbstverteidigung: [url]www.brunoderbaer.de[/url] Voll süß. :) |
| TheTurningPoint | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] Ralf witzelt schon jedesmal, von wegen: "Ich werds dann ja merken, wenn unter all den über 50 Stoffbären einer dabei ist, der irgendwie so ganz ohne Batterie Geräusche von sich gibt [/QUOTE]Das erinnert mich an die Szene aus "E.T. - der Außerirdische", wo im Kinderzimmer des kleinen Mädchens zwischen all den Plüschtieren ein Kopf mit großen Augen hervorlugt. |
| Odessa | Demon, nix da mit Taschenmesser ausprobieren.. und wenn schon, dann nur wenn Du mir beim Kartoffelschälen hilfst ;-). Menedemos, jetzt soll General Bruno-JJ in Kochel sein. DAS wäre ja wiederum eher die Richtung dann von tithyos ... so Starnberger-See, von der Autobahn her, oder? Und der Bär den ich Dir neulich zeigte war wirklich nicht echt ;-). Das ist nur so ein Programm in seinem Bauch, das die Brummgeräusche machte, und daß er sich umdrehte und sich den Bauch kraulen ließ, war auch nur eine simple technisch gesteuerte Spiel-Variante! TTP: das ist ein total goldiges Bild, daß ich jetzt vor Augen habe... Du bist auch so eine "Ewig ein Kind bleib"-Bärenmarke :) ErdBärigen Gruß ausm Bärenstall, hoffend daß der Bär sich weiterhin so clever verhält und den Menschen ausm Weg geht.... |
| hagzissa13 | Meine Fresse.... das kann doch nicht so schwer sein, einen Bär zu finden! Ist ja nicht so, als sei er mit bloßem Auge zu erkennen. |
| Demon17 | Am besten man bindet vor jedem Hochsitz kleine süße Lämmchen an und setzt einen Jäger mit einem großkalibrigem Gewehr drauf. Dann ist es nur noch eine Frage der Zeit bis die Bestie erlegt ist. :) |
| ange gardien | Man darf nur nicht vergessen das Lämmchen mit Honig einzureiben. Das erhöht die Erfolgsaussichten :) Man könnte auch überall Eimer mit Met aufstellen. Und wenn der besoffene Bär dann wieder mal gegen ein Auto rennt, haben wir ihn! |
| Odessa | Und auch wenn es unglaublich klingt... "Dschännäräl Bruno-JJ" ist jetzt am Tegernsee! Wildbad Kreuth... noch am Samstag war ich mit meiner Schwägerin und ihrer Frau dort, und wenige Tage zuvor ganz in der Nähe (Gut Kaltenbrunn am Tegernsee) mit Menedemos und tithyos. Und wir waren abends am Rumblödeln, als die Schafherde vom Gut sich plötzlich geschlossen "zusammenzog" zu einem Kreis und in den Wald starrte, ob nicht vielleicht der Bär da wäre. Knapp eine Woche später ist er keine 15 km von der Stelle weg gesehen worden. Ich sags Euch - er kommt wirklich zu mir. Der liest hier mit auf seinem Laptop, denkt sich "da ist echt so ne bescheuerte Tussi, die sich auch noch freuen würde wenn ich bei ihr auftauche, na gut, dann tu ich ihr halt den Gefallen", und es kann sich eigentlich nur noch um Stunden handeln bis er hier eintrudelt. Ich räum dann schon mal die Bambusfackeln und die Rosenstöcke weg, nicht daß er mir da noch drübertrampelt :D |
| Menedemos | Habt ihr jetzt endlich mal "Bruno der Bär" gespielt?? Dieses Spiel wird jeden Tag cooler! Mittlerweile muß man auch auf fotografierende Touristen und dumme Polizisten aufpassen, das war gestern noch nicht! :D [url]www.brunoderbaer.de[/url] |
| Demon17 | [QUOTE][i]Original geschrieben von ange gardien [/i] [B]Man darf nur nicht vergessen das Lämmchen mit Honig einzureiben. Das erhöht die Erfolgsaussichten :) Man könnte auch überall Eimer mit Met aufstellen. Und wenn der besoffene Bär dann wieder mal gegen ein Auto rennt, haben wir ihn! [/B][/QUOTE] Die zweite Idee find ich gut, die erste funktioniert nicht weil das arme Lämmchen dann von tausenden hungriger kleiner Ameisen aufgefressen wird. |
| ange gardien | [QUOTE][i]Original geschrieben von Menedemos [/i] [B]Habt ihr jetzt endlich mal "Bruno der Bär" gespielt?? Dieses Spiel wird jeden Tag cooler! Mittlerweile muß man auch auf fotografierende Touristen und dumme Polizisten aufpassen, das war gestern noch nicht! :D [url]www.brunoderbaer.de[/url] [/B][/QUOTE] Habt ihr mal auf die Touristen und Polizisten geschossen? Und auf die Schafe? Ist viel lustiger als auf den Bären :D [SIZE=1]Liebe Kinder, bitte macht das zuhause nicht nach! Man darf nicht mit Betäubungspfeilen oder sonst irgendwas auf Touristen und Polizisten schießen! Das hier ist nur ein Computerspiel, und nicht mal da darf man das! Ich habe das nur zu Testzwecken gemacht.[/SIZE] |
| Demon17 | also ich treff den Bär nicht...:( |
| Menedemos | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]also ich treff den Bär nicht...:( [/B][/QUOTE] Weil du aus Westfalen kommst! Wir in Bayern dagegen haben so was im Blut, weil wir richtige Naturburschen sind!!! :p Ich warte bloß noch darauf, daß im Spiel irgendwo die Odessa auftaucht. Dann werde ich sie mit einem Birnenlikörpfeil in sanfte Träume schießen (den mag sie nämlich). :) |
| Kinwin | Ich finde es auch übertrieben den armen Braunbär einfach so abzuschießen. Wenn man das bei jedem Autofahrer machen würde der ein Unfall verursacht, dann würden sich wahrscheinlich ziemlich viele aufregen, aber der Bär würde sie nicht interessieren. Ich bin auf jeden Fall deiner Meinung. Lasst den Bären leben. |
| Demon17 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Menedemos [/i] [B]Weil du aus Westfalen kommst! Wir in Bayern dagegen haben so was im Blut, weil wir richtige Naturburschen sind!!! :p Ich warte bloß noch darauf, daß im Spiel irgendwo die Odessa auftaucht. Dann werde ich sie mit einem Birnenlikörpfeil in sanfte Träume schießen (den mag sie nämlich). :) [/B][/QUOTE] Das glaube ich nicht Mene, dann wär der Bär doch längst erlegt. Nein statt dessen gehen karelische Bärenjäger auf die Jagd. In Westfalen ist der Einsatz von Blasrohren halt unüblich... also das ihr das wie die Indiander vom Amazonas macht, hätt ich jetzt nicht gedacht... und sei vorsichtig mit Odessa so etwas kann ins Auge gehen.:D |
| Menedemos | Apropos Odessa... ich habe hier schon seit Tagen nichts mehr von ihr gelesen. Es wird doch nicht der Bär ... o mein Gott, die arme Ilona!!! :eek: |
| Seneca | [url=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&postid=1332154#post1332154]eindeutig Nein...![/url] |
| Demon17 | Hmm, nett von Dir das Du mich auf Odessas devote Seite Aufmerksam machst.:) ([SIZE=1]Ein Schelm wer Arges dabei denkt![/SIZE]) |
| Manley | wandert nach d&d. manley |
| funktion | ICh weiß nich obs schon geschreiben wurd aber mir fiel als ich das gelsene hab das der erschossen werden soll spontan eine Simpsons Folge ein: Leute zeihen durch die Gegend schlachten Büffel ohne Ende. Es kommt wies kommen muss irgendwann sind sie ausgerottet. Homer:" Ich habe alle Büffel getötet!" Lisa:"Nein, warte da sind noch zwei!" Homer schnappt sich das gewehr schießt zweimal, Büffel fallen um Homer:" OH nein ich habe alle Büffel getötet!" seit über 100 Jahren der erste Bär ind Deutschland. ERSCHIEßT IHN! Deutschland is fürn Arsch... Wie gehen nur länder damit um die IMMER Bären bei sich haben? |
| Seneca | ...Ich glaube wir hatten schon herausgearbeitet was an diesem speziellen Bär hier anders ist...nämlich sein abnormes Verhalten dass ihn zu einem unkalkulierbaren Risiko macht. Im übrigen ist der Abschuss nur für den Notfall gedacht...wir werden es in den nächsten Stunden ohnehin erfahren...der Bär ist ausgemacht und umzingelt. Wenn er auf den Tierarzt mit dem Batäbungsgewehr losgeht, der seiner Aussage nach auf 15 Meter ran muss, ist er tot. Zudem wirkt die Betäubung auch erst nach 2 Minuten. Angesichts der Kosten und Mühen die hier getätigt wurden, kann man eine solche Aussage wie die obige nur als "Hauptsache dagegen...alles doof" abtun. |
| ange gardien | [QUOTE][i]Original geschrieben von funktion [/i] Wie gehen nur länder damit um die IMMER Bären bei sich haben?[/QUOTE] Die haben Erfahrung mit Bären, erkennen das dieser spezielle Bär durchgeknallt ist, und schießen ihn einfach ab. Ohne großes Tam Tam. [QUOTE] Deutschland is fürn Arsch...[/QUOTE] Das sag ich schon lange :D Allerdings aus anderen Gründen. |
| Odessa | Hm, aber eines haben wir doch auch schon rausgearbeitet, mein verehrter Gatte *g* Seneca: daß es schon seltsam ist, weshalb überhaupt so ein Gedöns gemacht wird weil sich ein Raubtier mal nicht "konform" verhält - sprich so, wie wir es gerne hätten daß es sich "bilderbuchmässig" zu verhalten hat: schön weit weg von uns und friedlich-freundlich, aber dabei am besten doch so nah, daß wir es fotografieren können und unsere Großstadt-das-Fleisch-kommt-vom-Supermarkt-und-Strom-aus-der-Steckdose-Kiddies direkt vors Gehegegitter stellen können... wo das Raubtier dann hinter Gittern vegetiert aber immer noch schön "gefährlich" aussieht, fürs Familienfoto. Ja, dieser Bär wagt sich tatsächlich in Dörfer und auf Straßen. Wie Nnordy (und noch wer?) bereits schrieben, liegt das vermutlich zu Teilen auch daran, daß wir Menschen die ganze Erde bereits mit unseren Dörfern und Straßen zugebaut haben. Es ist schon ziemlich arrogant von uns Menschen zu verlangen, daß sich alle anderen Bewohner dieses Planeten von unseren "Gefilden" zurückzuhalten haben, nur weil wir in unserer menschlichen "Allmachtsphantasie" beschlossen haben daß das so zu sein hat und sich alle "uns untergeordneten" Lebenwesen daran zu halten haben. In anderen Ländern schießt man Raubtiere auch nicht "immer und generell" einfach ab, sondern ist es durchaus gewohnt, daß sie durch die Dörfer streifen bzw. in unmittelbarer Nähe von menschlichen Siedlungen. Und man schießt erst dann auf sie, wenn sie einem Menschen gefährlich werden sprich wenn das Raubtier direkt angreift. Da hat auch hier niemand ein Problem damit DASS man das tut; ich schrieb bereits selbst, daß ich natürlich mein Leben (reiner Selbsterhaltungstrieb wie ihn jedes Lebewesen hat) schützen und verteidigen würde. Vermutlich würde ich den Kürzeren dabei ziehen, denn mein Salatmesser und meine "ich kann gucken wie Alf"-Grimassen sind jetzt nicht wirklich eine Waffe *g*. Aber - und dazu stehe ich und stand ich auch jetzt, als der Bär in unmittelbarer Nähe am Tegernsee war - dann IST ES HALT so. Dann ziehe ich, Angehöriger der Gattung "Raubtier Mensch", den Kürzeren und bin das Opfer eines stärkeren Tieres geworden. Das wäre doch dann aber eigentlich nur in letzter und ehrlicher Konsequenz das, was viele Zivilisationsmenschen sonst immer gerne propagieren: der Lauf von Mutter Natur. Und der "läuft" dann in dem Fall gegen mich und ich verliere mein Leben. Aber: Niemand hat mir doch jemals garantiert, daß dieses mein Leben ohne Risiko ist und daß ich ein "Recht" darauf habe, von jeglicher Gefahr verschont zu bleiben. Wir Wohlstandsmenschen sollten uns vielleicht - ganz allgemein jetzt - (wieder) klarmachen, daß wir keine staatliche "Rundum-no-risc-Versicherung" auf unser Leben haben. Es kann durch einen simplen Mückenstich enden, wenns ganz blöd läuft. Töten wir deswegen jetzt alle Mücken? Dieses Risiko des "ein Tier kann uns töten/gesundheitlich schädigen"-Lebens tragen Tausende Menschen auf diesem Planeten immer noch täglich, sei es in Afrika oder in Dschungelregionen oder auch nur in Kroatien, wo es eine Menge von Skorpionen gibt, deren Gift bei kleinen Kindern oder alten/kranken Menschen durchaus gefährlich sein kann. Ich habe während meines Urlaubs dort trotzdem keinerlei Maßnahmen zum "Einfangen und Töten aller Skorpione" erlebt, sondern die Leute leben damit und sagen einem Fremden nur "Da mußt Du aufpassen, hier gibt es Skorpione und in der Bucht ab und an Haie, geh also nicht schwimmen wenn Du Dich beim Rasieren geschnitten hast" - und gut ists. Und man paßt also auf. Und schwimmt nicht weit raus. Achtet auf alles was sich bewegt. Schlüpft nie in Schuhe, ohne sie vorher ausgeschüttelt zu haben. Verschließt die Fenster und Türen und achtet darauf, wohin man - barfuß - steigt. Eine Erfahrung, die ich nur positiv werten kann: Eigenverantwortung (für das eigene Leben) und "Aufpassen" erhöht ungemein das selbständige Denken und die Wachsamkeit. Aber in einem Land wie Kroatien, wo man sogar auf über 30 Meter hohen Dorfruinen auf nur 35 cm schmalen Pfaden einfach so frei rumklettern kann und wo 130 meter tiefe Felsschluchten keine 2 meter neben dem Gartentor des letzten Hauses im Dorf und direkt vor einem Kinderspielplatz sind und das ohne jegliche Absperrgitter, Warnschilder oder Zäune - da sind augenscheinlich sogar schon Kinder von Anfang an darauf getrimmt, achtsam zu sein. Von Ruinen kann man runterfallen, von Schluchten stürzt man in die Tiefe und in den Tod, und von Haien oder eben auch Bären kann man getötet werden - das scheinen die Menschen dort schon von klein auf zu lernen. Offene Augen und vorsichtige Füße sind immer noch der beste Schutz, und sicherer als jede staatliche Anordnung, Verbotstafel oder prophylaktische Beseitigung jeglicher Gefahrenquelle... Somit ist für mich dieser Bär hier, der sich von Menschenstimmen schon ängstlichst verjagen lässt, auch wirklich kein Grund, in Panik zu verfallen, kein Grund, diesem Wesen sein Leben oder seine Freiheit zu nehmen, aber ein Grund, sich täglich Gedanken darüber zu machen wohin man seinen Fuß setzt, was sich hier in meinem Wald gleich hinter der Küche verbergen könnte und ein Grund, nachts die Stalltür jetzt zuzumachen, während ich schlafe. Achtsamkeit und das Respektieren eines anderen Lebewesens, das stärker ist als ich und mir gefährlich werden könnte. Ich ändere meine Meinung - gerade nach diesem Urlaub in einem Land, wo die Menschen noch wirklich MIT der Natur und all ihren Gefahren leben - noch dahingehend, daß Bruno völlig FREI bleiben sollte und nicht in ein kleines Gehege eingesperrt werden soll, wo Tausende von dann anreisenden Touristen sich geifernd die Nasen plattdrücken am Zaun "der Bestie", während er, wie in meinem Lieblingsgedicht "Der Panther", unglücklich und eingesperrt hinter den Zäunen auf und ab "hospitaliert".... *End of pathetisch Plädoyer für ein Raubtier - vom Rednerpult hüpf* |
| Tapio Bearking | *standing ovations* [img]http://cosgan.de/smiliegenerator/ablage/242/247.png[/img] |
| Odessa | Och, da hätten die Vegetarier sicher was dagegen ;-). Mir geht es einfach darum, daß wir Menschen uns wieder "bescheiden" sollten und anerkennten sollten, daß wir nicht die alleinigen Wesen sind, die auf diesem Planeten "rauben, morden, plündern" - denn genau das wirft man Bruno ja vor. Daß er das tut, was wir Menschen ganz selbstverständlich täglich machen, wir nennen es halt nur "Kollateralschäden", "Ressouren-Nutzung" oder "Gewinnoptimierung".... |
| funktion | Es wurde aber bereits als der Bär aufgetaucht ist gesagt das er erschossen werden soll. SOFORT und ich bin mir sicher das dieses arme Tier inzwischen schon tot wär wenn es keine Tierschützer gäbe... Es gibt noch mehr Gründe warum Deutschland fürn arsch is aber das gehört woanders hin... |
| Thyra | Erinnert ihr euch noch an die Wölfin die vor einigen Jahren durch die Wälder aus Polen nach Sachsen kam und dort umhergezogen ist? Es war doch genau das gleiche. Eine riesen Sensation! Ein wildes Tier läuft frei in Deutschland herum! Damals sollte die Wölfin auch lebend gefangen werden, allerdings hat das nicht geklappt, sie wurde gefunden, erschossen, obduziert (ich frag mich immer noch warum) Danach noch einmal riesen Schlagzeilen in den Zeitungen um die Leute bei Laune zu halten. Und jetzt? Redet eh keiner mehr darüber. Ich glaube dem Bären wird es auch nicht anders ergehen. Glaubt ihr denn wirklich das Tier wird (insofern es denn lebend gefangen wird) in einer einsameren Gegend ausgesetzt? Nachdem schon so viel darüber in den Medien berichtet wurde und der Bär so bekannt ist, kann ich mir sehr gut vorstellen das der ein oder andere Zoo sich schon jetzt ein Gehege frei hält. Und ich frage mich was dem Bären lieber wäre? Den Rest seines jämmerlichen Lebens im Käfig zu verbringen oder gleich erschossen zu werden. |
| Demon17 | Ich weiß nicht irgendwie geht es mir wie diesem Wolf. |
| Seneca | Die Population von freilebenden Wölfen in Schsen und Brandenburg ist zwar klein, dafür aber seit Jahren stabil, und bewegt sich im Bereich mehrere Dutzend. Allerdings hat man ihnen auch ein "Reservat" zugewiesen, das sich in einem Korridor entlang der gesamten polnischen Grenze erstreckt. In diesem Schutzplan sind auch Ausgleichszahlungen für Schäden in Nutzierbeständen vorgesehen...auch hier wird aber bei Problemfällen geschossen. Allerdings reißen ganze Rudeln im Jahr nicht so viele Tiere wie dieser Bär in wenigen Wochen...vor allem fressen sie ihren Beute auch, und lassen sie nicht einfach liegen. |
| Demon17 | Gibt es noch ein zwei Rudel für den Teutoburger Wald und das Wiehengebirge? Was ich noch zu Bruno sagen wollte, wenigsten knabbert er keine Zündkabel an wie diese beknackten Marder. |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Gibt es noch ein zwei Rudel für den Teutoburger Wald und das Wiehengebirge? Was ich noch zu Bruno sagen wollte, wenigsten knabbert er keine Zündkabel an wie diese beknackten Marder. [/B][/QUOTE] Buno knabbert dafür evtl. Stoßfänger, Kotflügel und Radaufhängungen an...*g* |
| Demon17 | Ich denk der steht auf Schafe? Außerdem sind Bären langweilig, Wölfe heulen so schön in der Nacht. |
| Odessa | :D Seneca, wer the f* ist Carl Gustav? Ich kenn da nur irgendso einen popeligen König in einem laaaangweiligen Land mit noch laaangweiligeren Möbelhäusern, ich glaub hat was mit Abba zu tun (kann mich aber irren *g*)... den kann man auch einschiessen? *verwirrt guck* Demon, Wölfe sind klasse, ich mag das Geheul auch. Irgendwie ist mir alles sympathischer als die meisten Menschen mit ihrem Gewinsel, Dauergejammer und/oder ihren Rudelauftritten, wo sie lärmend und grölend und hupend durch die Gegend ziehen. Ich glaub ich bin ein .. na, wie heisst das nochmal.... Philosoph. Ne Demoskop. Ne Horoskop. Ach, ne, Misanthrop *g*.... |
| Ursus | Ich glaube Carl Gustav ist ein aufmersamer Zuhörer und alter Jugendfreund aus Senecas Internatszeiten...:D [QUOTE]Ich hab mir zu Internatszeiten einfach ein Gewehr besorgt, und fortan mit dem gesprochen...er ist noch heute einer meiner besten Freunde, der alte Carl Gustav...![/QUOTE] [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=52557]Carl Gustav[/URL] Im übrigen soll Bruno jetzt mit einer Bärendame geködert werden. Na ob das klappt? Liebe Grüße vom Stadtbären (Der Begegnungen mit Carl Gustav lieber vermeiden würde) |
| Demon17 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B] Demon, Wölfe sind klasse, ich mag das Geheul auch. Irgendwie ist mir alles sympathischer als die meisten Menschen mit ihrem Gewinsel, Dauergejammer und/oder ihren Rudelauftritten, wo sie lärmend und grölend und hupend durch die Gegend ziehen. Ich glaub ich bin ein .. na, wie heisst das nochmal.... Philosoph. Ne Demoskop. Ne Horoskop. Ach, ne, Misanthrop *g*.... [/B][/QUOTE] ja Odessa, irgendwie war ich Dienstag auch genervt als ich nach der Arbeit im Autokorso steckenblieb.:mad: |
| Aza | Carl Gustav.. Ich muss weinen vor lachen *schnüff* Einmalig ! |
| Odessa | Huch, danke für die Erklärung, Ursus. Das hab ich ganz übersehen, ich les doch so selten in dem verlinkten Subforum (und wenn, dann hab ichs schon wieder verdrängt oder vergessen, verzeih Deinem senilen Weib, Seneca *g*)... Demon, ich schlage vor, wir gründen eine Wölfe-Bären-und-andere-Unkonforme-Kommune. Schlage weiters vor: in Kanada, da ist Platz genug und "eh kaana da" ;-). Wir nehmen Bruno mit, dressieren ihn dahingehend daß er jeden Menschen, der lärmend durch die Gegend zieht, mal kurz in die Höhe lupft, so zum ein bisserl Angst einjagen, und wir leben davon, daß wir in unregelmäßigen Abständen Fotos an die BLÖD verkaufen, z. B. "Bärenbestie plündert jetzt schon Szene-Trachtenläden" (Bild von Bruno mit einem typischen Gothic-SM-Outfit an) oder "Bär wird immer wahlloser in seiner Futtersuche" (Bild von Bruno, wie er einen Mc-Donalds-Pappkarton in der Pranke hält).... |
| Odessa | *Schmacht*...have i mentioned, daß es so einen leicht erotischen Touch von Gefahr hat, wenn Männer über Waffen reden? (Und solange sie dabei NICHT auf Mensch und Tier schiessen?) - Baujahr 42? Soll das eine Anspielung auf mein Alter sein?;) Das mit dem Weibchen als Köder, ich weiß nicht... ich hoffe doch sehr, daß Bruno mit seinen zwei Jahren noch nicht geschlechtsreif ist, somit dürfte er der Hormonfalle dann nämlich entgehen ;-)... Außerdem erachte ich es als sexistisch, anti-feministisch und nahezu schon pornographisch-entwürdigend, daß da eine anständige Bärendame benutzt werden soll, um mit ihren unzweifellos vorhandenen Reizen einem jungfräulichen Bärenjungen den Kopf zu verdrehen. Welch schändlich Begehr! ;) |
| Seneca | ...von welcher Damen reden wie hier noch gleich...? |
| Demon17 | Steck Du die Walther weg und lass Odessa erst mal wieder abkühlen. Nicht das sie im Bärenfell auf Bruno geht oder Seneca? |
| Odessa | My adored beloved oneS (frei nach Lakaien), Ihr Herrenrunde hier - ich rede von dem, was Ursus schrieb und was ich auch vor Tagen schon hörte: daß man dem Bruno mit einer Bärendame auf den Pelz rücken will. In der Hoffnung, er reagiert dann so triebhaft (ob nun vulgär oder romantisch *g* grunzend dabei, wäre nebensächlich) wie es Männer tun und vergisst Heimatland und Hollerstauden beim Anblick der rassigen Braunbärschönheit und läßt sich fangen ;) Demon, Du Schelm - der werte Schmiedemeister ist doch schon längst mit mir verheiratet, da hat man keinen Sex. (PS: ja nicht ernst nehmen. Es ist nur ein interner Rollenspiel-Gag...) pps: Braunbärschönheit sieht geschrieben echt komisch aus. Fast so komisch wie Kürbissüppchen. |
| ange gardien | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] *Schmacht*...have i mentioned, daß es so einen leicht erotischen Touch von Gefahr hat, wenn Männer über Waffen reden? [/QUOTE] @ Seneca ich bin mir nicht ganz sicher ob ein Schwedenmauser zur Bärenjagd wirklich das richtige ist ( natürlich nur rein theoretisch - nicht das wir je daran denken würden wirklich auf die Jagd zu gehen ). Ich würde da unten in Bayern lieber einen Unterhebler in .444 Marlin oder .45-70 nehmen. Schnelle Büchsenkaliber sind eher was für die Tundra mit sehr weiten Schussentfernungen. Bei den kürzeren Entfernungen in Waldgebieten stoppen die dicken Pillen sicherer und mit dem Unterhebelrepetierer kann ich schneller einen zweiten Schuss setzen. Auf das Ding kommt noch ein Aimpoint drauf. Ist bei einer Winchester oder Marlin zwar eigentlich ein Unding, aber wir sind hier ja nicht auf nem Schönheitswettbewerb. Die GSP würde ich stecken lassen, die reicht nicht mal aus um Bruno sexuell zu stimulieren. Bei Kurzwaffen läuft da unter .44 Mag. gar nichts. Vielleicht geht noch eine hart geladene 10mm Auto. @ Bärendame Also ich weiss nicht. Irgendwie ist das der Bärin gegenüber nicht ganz fair. Wenn die Polizei einen Serienkiller sucht, dann bindet sie ja auch nicht gleich eine vollbusige Blondine an den nächsten Laternenmast. Vielleicht kann Ilo ihr Plüschufo reaktivieren um nach Bruno zu suchen. Beim Ausspionieren meiner Vanillesaucenvorräte hat diese Technik ja auch fast funktioniert ( ich konnte damals schlimmeres verhindern, weil ich geeignete Abwehrmaßnahmen ergriffen habe ). |
| Thyra | Ich muss euch enttäuschen. Aber die Bärendame hat Glück gehabt. Sie ist mit ihren 13 Jahren (leider?) schon zu alt, als das noch ein Bär auf sie aufmerksam wird. Und dieser Bruno mit seinen 2 Jahren noch gar nicht geschlechtsreif. Zumindest stand das so in der Zeitung. Es wird doch behauptet das sich der Bär abnormal verhält, da er die Schafe und Ziegen nicht immer aufisst, sondern manchmal tötet und dann liegen lässt. Ich kenn mich mit Bären jetzt nicht so aus aber vielleicht will der einfach nur ....."spielen"? |
| Demon17 | Bruno hat einfach nur Stress. Er wird doch dauernd gestört und muss sich verstecken. Wahrscheinlich ist er zu vorsichtig um zweimal am Ort des Geschehens aufzutauchen. |
| AlienSexFiend | ...Schweine...:mad: |
| Lemuria | Back to topic: Gutheißen kann ich das auf keinen Fall. In den medien wurde immerzu davon gesprochen, dass der Bär in "unseren" Lebensraum "einbricht". Allein das ist ein trauriges Bidl, wie ich finde. In Kanada und Alaska leben Bär und Mensch auch meist friedlich nebeneinander (ich habe da mal ein tolles Buch drüber gelesen...Titel und Autor habe ich aber natürlich vergessen:rolleyes: ), warum also nicht in Deutschland? Da kommt (endlich) mal wieder ein frei lebendes und äußerst seltenes Tier über unsere Grenze, und wir haben nichts anderes zu tun, als es abzuschießen. Super. Und das Bären Menschen gegenüber angreifen, ist sehr unwahrscheinlich (es passiert, aber in den seltensten Fällen). Sie sind halt immer auf der Suche nach Nahrung (wie so mancher Mensch auch:D ), und da Einige gerne mal Müll rumliegen lassen, ist es nicht verwunderlich, dass sich Bären ab und an auch in von Menschen besiedelte Gebiete verirren. Ich finde, wir könnten auch Tieren gegenüber ruhig ein bisschen aufgeschlossener werden, und nicht immer gleich ausrasten, als würde ein Krieg losbrechen. (Anm.: Ich bin kein Öko;) ) |
| Emporial | 1. in Kanada und in den USA wird ein Bär auch neutralisiert, wenn er Nutztiere reisst. 2. Man muss sich die Frage stellen, warum die Pro-Bear Fraktion den Bär die ganzen Wochen nicht in der Lage war, den "JJ1" einzufangen. Natürlich, die Jägerschaft ist dadurch das ihre Anhänger zum Teil finanziell hochpoetent sind, zum Teil besser ausgerüstet als das KSK. Aber das die Pro-Bear Fraktion so unbeholfen angestellt hat, kann ich nicht glauben. Daher wäre eine lückenlose Aufklärung, welche Lobbiesten dort bei der Erlegung des Bären ihre Finger mit drin anhatten, zweckmäßig. |
| Odessa | Danke, Menedemos, von wegen des fälligen Hinweises auf: "Keine Beleidigungen u. ä. gegen Volksgruppen, Minderheiten, Religionen". Jaja, fuck up evil, Du hast ja Recht: "die Bayern" sind alle scheisse weil sie ALLE nur auf einen Bären geschossen haben und sie tragen übrigens tatsächlich alle Lederhosen (also, zumindest die Gothics unter ihnen) und "die Ostfriesen" sind alle zu blöd um eine Glühbirne einzuschrauben und sitzen nur vor ihren Leuchttürmen rum und "die Ruhrpottler" sind alle Jogginganzug-tragende Proleten mit FlaschBier in der Hand und "die Kölner" und "die Mainzer" sind alle Faschingsjecken und dauerbesoffen und "die Düsseldorfer" sind alle arrogante Schickimicki-Mode-Tussen und "die Hamburger" sind alle stocksteif, arrogant oder "eh alle im Rotlichtmilieu" und "die Hessen" sind alle Äbblwoi-Bembel-schwenkende Handkäsesser und "die Polen" klauen alle Autos oder schicken ihre Hooligans zur WM und nicht zu vergessen, daß "die CSU" die einzige Partei ist die "Scheisse" macht und alle anderen deutschen Politiker/Parteien sind nur voll kompetente Sozial-Gutmenschen, treffen nur geniale Entscheidungen die von allen 80 Mio. Deutschländern stets klatschend befürwortet werden und sind ohnehin allein schon dadurch absolut perfekt weil sie Arier äh Nichtbayern sind*.... *Kopf schüttel und sich denkt: es leben die "Feindbilder" und der latente Rassismus*...*zyn, muß ich es noch anfügen?* Und nur zur Info und das zum wiederholten Male für die Leute, die anscheinend nicht fähig sind zu LESEN was man schreibt bzw. die nicht in der Lage waren, mal das Bayerische Fernsehen und Radiosender einzuschalten um zu sehen und hören WIE "die Bayern" denn so "volks-technisch gesehen" zum Bären stehen: [b] in Bayern haben sich fast alle Leute GEGEN den Abschuss ausgesprochen,[/b] das "Volk" hatte überhaupt kein Problem mit Bruno und noch am Wochenende haben sich zigTausende von Menschen solidarisiert mit unseren Tierschutz- und Umweltschutz-Gruppen, die sagten, sie würden in Bärenfellen verkleidet jetzt umherstreifen, auf daß die Jäger dann nicht mehr schiessen können, weil sie sonst ja einen Menschen dabei treffen könnten; mal schauen, ob sich ggf. in Hamburg, Hessen und Niedersachsen AUCH so viele Leute FÜR ein Raubtier stark machen, wenn bei "denen" dann mal ein Bär vor der Tür steht oder Hai-Rudel an den Küsten auftauchen oder oder oder... Also bittschön, vor dem Diffamieren und Beleidigen von Bayern - erst mal nachdenken, wie die Gesetzlage im eigenen Land wäre, und dann evtl. feststellen: sie wäre ganz genauso gefallen! Und wie schon bemerkt wurde: in vielen anderen Ländern hätte man sich überhaupt gar nicht die Mühe gemacht, wochenlang zu versuchen den Bären einzufangen, sondern hätte gleich "drauflosballern" lassen, wäre nämlich definitiv billiger gekommen! @ Bär: ich bin total geschockt, denn ich habe - wie ich hier auch endlos oft schrieb - diese politische Entscheidung NICHT mitgetragen und war dagegen, den Bären abzuschiessen bzw. am Ende auch, ihn überhaupt einzufangen und in ein Reservat zu stecken. Und es ist für mich einfach nicht zu fassen, daß wochenlang niemand fähig war, das Tier zu betäuben - aber kaum ist es heute zum Abschuss freigegeben, wird es auch prompt gefunden und erlegt, und dann auch noch hier bei mir, in der Nähe von Miesbach, wenn ich den Infos glauben darf die ich eben telefonisch erhielt. Widerlich, echt wahr. Mir tut das Ganze so leid, der arme Bär. Ja, typisch MENSCH ist das, das aber völlig unabhängig von Nationalität - oder wer nochmal geht auf Jagd nach Walen, Robben, Löwen, Tigern, Nashörnern und Elefanten - die Bayern etwa? |
| Apex | [QUOTE]"die Hessen" sind alle Äbblwoi-Bembel-schwenkende Handkäsesser[/QUOTE] Yap, sind wir...is ja auch net so, dass das was schlechtes wäre :p |
| ange gardien | Ja, die Idee hatten schon andere. Der bayerische Jagdverband wird den Namen des Jägers geheim halten. Der "Mörder" hat bereits zahlreiche Morddrohungen erhalten, von aufrechten Tierfreunden... |
| Odessa | :rolleyes: Schon komisch, daß sich Leute aufregen darüber, wenn man ihnen das Gleiche antäte wie das, was sie einem Tier antun. Bruno wurde erschossen weil er Schafe tötete. Aber hallo, dann erschießen wir uns jetzt alle mal brav gegenseitig, denn wir Menschen - und wohl auch dieser schiessgeile Jäger der wohl sicher keinen Grund hatte, Bruno zu töten, oder wurde er von ihm real bedroht? - töten täglich zigtausende von Tieren um sie zu essen oder um ihren Pelz zu tragen oder oder oder...Wie verlogen es also ist, sich als Mensch darüber aufzuregen daß ein Tier nur das Gleiche tat, will ich nicht noch zum 100. Mal hier wiederholen. Und wenn ich sage eine "Nachricht", dann meine ich damit auch eine Nachricht. Einen Brief, oder einen Anruf. Wer Mord mit Morddrohungen vergeltet, ist weder ein "Tierfreund" noch ein "Menschenfreund", er ist ganz einfach nur ein Depp. Du solltest eigentlich meine Einstellung hierzu auch kennen. Ich würde diesem Jäger gerne die Meinung geigen, aber niemals doch unter Androhung irgendwelcher Körperverletzungen etc. - dann wäre ich doch kein Stück besser als dieser Typ. |
| ange gardien | Ich kenne Deine Einstellung Ilo, und ich weiss auch das Du dem Schützen keine Morddrohung zukommen lassen würdest. Ich respektiere auch die Aufregung um den Abschuss. Ernst nehmen kann ich sie aber nur von Leuten die - Vegetarier sind. - keine Autos und Straßen benutzen, weil damit durchschneiden wir die Lebensräume von in D ehemals lebenden Raubtieren. -Kein Problem damit hätten das sie oder Angehörige eines Tages Opfer eines Bären werden. -Keine Elektrogeräte (also auch keinen PC ) benutzen, weil hierfür benötigte ( schwermetallbelastete ) Komponenten aus China kommen, wo man lebenden Bären den Gallensaft absaugt ( als Potenzmittel ). usw. Wer all das erfüllt ( also quasi in einer Blockhütte in den Rocky Mountains lebt und sich von Ackerbau und Beerensammeln ernährt ), dem spreche ich zu sich über den Abschuss von Bruno aufzuregen. Alle anderen machen sich selbst was vor. Der Begriff "Wohlstandsbetroffenheit" fällt mir dazu ein. Ich persönlich hätte nichts gegen Bären und Wölfe in deutschen Wäldern. Mir ist aber auch klar, dass es für diese Raubtiere in unserem völlig zersiedelten Land keine zusammenhängenden Lebensräume mehr gibt. Wenn ich dann irgendwo lese, dass das mit den Bären in Alaska und Kanada dann auch klappt, dann fällt mir irgendwo gar nichts mehr ein. Manche Leute sollten bei aller Bärenmarke- Bruno- Haribo Goldbäridylle vielleicht doch mal die Emotionen etwas zurück fahren und dafür das Gehirn einschalten. Übrigens gibt es in besagten Ländern durchaus genug Zwischenfälle mit Bären. Im Internet gibt es ein Foto das das Opfer eines Braunbären zeigt. Ein Mann der sogar bewaffnte war und offensichtlich vergeblich versucht hat sich zu verteidigen. Da ich das Foto hier aus Gründen des Jugendschutzes nicht einstellen darf ( und auch nicht will ) eine kurze Beschreibung: Die Leiche liegt halb entkleidet ( Bekleidung wurde weggefetzt ) im Gras. Ein Bein ist angewinkelt. Der Tote trägt noch seine Schuhe. Der linke Unterschenkel ist bis auf ein größeres Loch noch intakt. Der Oberschenkel vom Knie bis zur Hüfte wurde bis auf den Oberschenkelknochen abgenagt. Der Schoß ist unvesehrt, die Bauchhöhle scheint offen zu sein ( kann man auf dem Bild nicht richtig erkennen ) Den Kopf sieht man nur schemenhaft, er scheint zerschmettert zu sein. Ein Auge hängt in etwa auf Wangenhöhe. Das war ein Braunbär. So ein niedlicher Wonneproppen wie Bruno, der sich bisher darauf beschränkte Schafe zu reissen und liegen zu lassen ( warum er sie nicht gefressen hat ist unklar, ich persönlich tippe auf eine Kieferverletzung ). Und Bruno wäre sicher nicht abgeschossen worden, wenn er Schafe gerissen hätte um sie zu fressen. Über das Verhalten des Tiers und auch über die ( sehr eingeschränkten ) Möglichkeiten das Tier zu betäuben, wurde hier ja schon zu genüge diskutiert. Ich möchte nicht wissen was los wäre, wenn sich Bruno statt der Schafe noch leichtere Opfer ausgesucht hätte - Menschen z.B. ( wobei die natürlich mediengerechte Opfer sein müssen. Opfer sein alleine reicht heute ja nicht mehr, man muss schon gewisse Kriterien erfüllen um die Betroffenheitsmaschinerie in Gang zu setzen ) Die meisten die sich hier über den Abschuss aufregen, haben sich selbst von der Natur soweit entfremdet, dass ich ihnen keine Woche gebe, wenn man sie mal irgendwo im Wald aussetzt. Situationsbetroffenheit, mehr ist das nicht was wir hier gerade erleben ( die Menschen die ich vorhin beschrieb und deren Tierliebe ich wirklich ernst nehmen kann ausgenommen ) Genau in diesem Moment, in dem ich diese Zeilen hier schreibe, wird lebendes Schlachtvieh über tausende Kilometer transportiert um in "Fleichschfabriken" ( was für ein perverses Wort ) zu billigen Aldi-Steaks verarbeitet zu werden. In Indien vergiften sich gerade jetzt Kindeer irreparabel an unserem Computerschrott, den sie einschmelzen um die Edelmetalle zu recyceln. Und in der Zeitung steht heute ( weit unter den Bruno-Schlagzeilen ), dass die Regierung des Sudan die UNO aus Darfur rausgeschmissen hat, damit die islamischen Reitermilizen ihren Völkermord an den Schwarzafrikanern ungestört fortsetzen können, sozusagen bis zur Endlösung. Aber ihr habt recht, regt euch nur weiter über den Tod des armen Bruno auf und lasst euch in eurer edlen Gesinnung von so Realistenär***en wie mir nicht stören. |
| Menedemos | Die "Kontroverse" zwischen ange gardien, fuck up evil und mir habe ich abgespalten und in T&S gestellt. Wer meint, es noch ausdiskutieren zu müssen, kann es [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&postid=1334750#post1334750]hier[/URL] tun. Aber in diesem Thread soll es um Bruno gehen. Kein Streit am Grab! |
| decay73 | nunja, gute Presse für Deutschland und Bayern ist das ja nun auch nicht gerade...: [QUOTE][B]"Bruno" ist tot. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Nachricht. Internationale Medien wie BBC und CNN berichteten online über den Abschuss. Bei einem eilends im Internet eingerichteten Kondolenzbuch brach unter dem Ansturm zeitweise der Server zusammen, gegen den -unbekannten -Schützen gingen Morddrohungen ein. Mit seinen Eskapaden hatte "Bruno" alle Sympathien auf sich gezogen, Wetten wurden auf ihn abgeschlossen und Solidaritäts-T-Shirts angeboten. "Bruno" war der Medienstar des Sommers. Am Montagmorgen wurde er von Jägern im oberbayerischen Spitzingseegebiet erschossen. Fünf Wochen lang hatte der junge Bär aus dem italienischen Trentino die Behörden in Bayern und Tirol auf Trab gehalten, die dabei oft keine sehr glückliche Figur machten.[/B] (Quelle: n-tv.de)[/QUOTE] peinlich, peinlich... |
| Demon17 | Ja besonders wenn man bedenkt, das das Sommerloch immer noch andauert und die deutsche Nationalmannschaft erst Freitag wieder spielt. Der Jäger hat einen Millionenschaden angerichtet. Die Zeitungen werden es an den Auflagen merken. Die Radioreporter müssen wieder dumme Witze reißen. Der bayrische Fremdenverkehr wird Verluste erleiden und letztendlich werden Stoiber der Bruno zum Abchuss freigab den Denkzettel der Tierfreunde bekommen. Armes Bayern. |
| Trauerwesen | Ich kann mich den meisten Punkten Odessa anschliessen, um es mal kurz zu machen, aber mal eine Sache, die die Tötung des Bären mE einen noch übleren Nachgeschmack verleiht: Der Bär soll nun ausgestopft und ausgestellt werden. Soso. Man freut sich also im nachhinein darüber, dass die Medien die Umgebung dort beachteten, und nun kann man also schön profit machen, so nach dem Motto: Dies ist der erste Bär seit 170 Jahren in Deutschland, dann töteten wir ihn, weil wir feststellten, dass es ein Raubtier ist, aber wir freuen uns dennoch, ihn seit 170 Jahren hier gehabt zu haben, dass wir ihn hier nun ausstellen, nachdem wir ihn selbst beseitigten. Finde ich ein wenig....nunja, mir fehlen die Worte. |
| BlackDragon | [QUOTE]Der Bär soll nun ausgestopft und ausgestellt werden.[/QUOTE] Und das in einer Ausstellung mit dem Titel "Mensch und Natur"...sehr passend. :rolleyes: |
| InfernalMajesty | das zeigt doch ma wieder wie niveaulos und dumm die menschen im bezug auf natur/tiere doch sind... :rolleyes: :( |
| Demon17 | Mal im Ernst, möchte hier irgendjemand, das ein Bär den Schulweg kreuzt?:rolleyes: |
| Tapio Bearking | Was sollte denn passieren, wenn er das tut?! |
| Lemuria | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Mal im Ernst, möchte hier irgendjemand, das ein Bär den Schulweg kreuzt? [/B][/QUOTE] Das würde ich in Kauf nehmen, und wenn du Odessas Posts gelesen hast, wirst du erkennen, dass auch sie bereit wäre, sich von einem Bären (oder einem anderen Raubtier) "zerfleischen" zu lassen. Ich glaube, dass selbst heute in unserer "modernen" Welt Mensch und Tier neben- und miteinander leben könn(t)en, wenn wir mal für einen Moment den Irrglauben, wir wären "Überwesen" und müssten vor "wilden Tieren" geschützt werden, ablegen würden. Klar ist es nicht unbedingt toll, wenn auf einmal ein Bär vor die steht, der doppelt so groß ist wie du, aber so ist (wäre) es nunmal. Das ist der normale Lauf des Lebens, zerfleischen und zerfleischt werden. Aber ich denke, die werte Odessa hat das Ganze ein wenig galanter formuliert, also: Lesen!:) |
| Trauerwesen | Ich will auch keinen Wildschweinen begegnen, und das bin ich auch noch nicht, obwohl sie in unseren Wäldern "recht" zahlreich vertreten sind. Ich finde es schade, dass der Mensch so schnell Angst vor allem bekommt. Oje, eine mögliche Bedrohung, los, töten! Und so war der Mensch nicht nur auf Tiere bezogen....:rolleyes: Sicherlich stellt der Bär irgendwie eine Bedrohung dar, aber Wildschweine sind auch nicht ohne, und ich bin noch keinem begegnet. |
| decay73 | bekannte sind wildschweinen begegnet, waren nicht schnell genug auf den bäumen und wurden (wirklich!) umgerannt und waren verletzt...! abknallen? |
| Calamita | Ich hätte große Lust den zuständigen "Problempolitikern" mal einen gehörigen Brief zu schreiben. Wenn man den Bären innerhalb von ein paar STunden abknallen kann, dann hätte man ihm auch innerhalb von 5 Wochen eine Betäubungsspritze geben können - wenn man es gewollt hätte. Am schlimmsten finde ich noch die Aussage "Es werden keine Bilder von dem totn Bären veröffentlich um die Würde des Tieres zu bewahren".. Ähhmm.. Und indem sie ihn ausstopfen und ausstellen bewahren sie seine Würde, oder wie? :rolleyes: Dann jetzt noch der Streit, wo er ausgestellt werden soll - darüber kann ich nur den Kopf schütteln. Es wurde auch gesagt, dass Bruno Tiere "aus Spaß" Tiere getötet hätte. Nur jeder, der auch nur etwas Tiererfahrung hat weiß, dass Tiere nicht, wie die Menschen, aus Spaß töten, sondern nur, wenn es nötig ist. Daher hätte Bruno mit Sicherheit keine Menschen angegriffen, weil die ihm nicht schmecken und solang keiner mit einem Messer wie ein irrer auf ihn zurennt, fühlt er sich auch nicht bedroht, sonst wären schon mehrere Menschen umgekommen. |
| Trauerwesen | [QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i] [B]bekannte sind wildschweinen begegnet, waren nicht schnell genug auf den bäumen und wurden (wirklich!) umgerannt und waren verletzt...! abknallen? [/B][/QUOTE] Klar, aber alle, die hier leben. Füchse dann bitte auch noch hinterher, die übertragen Tollwut, ganz gefährlich. Und Rehe auch, das könnte mal üble Crashs geben, wenn die vors Auto hüpfen...:rolleyes: Komischerweise sind sicherlich mehr Vorkomnisse mit Wildschweinen passiert als mit dem bären (bzgl Menschen, der hatte ja nur ein paar Schafe gerissen), aber da gibt es keinerlei Geschrei. Ich glaube, das liegt daran, dass sie wissen, dass es Wildschweine gibt und man weiss, dass sie auch nicht ganz ohne sind. Nur wenn dann was neues kommt, ist Mensch wieder ganz schnell überfordert mit einem neuen Umstand. Sonst frage ich mich auch, was das Ausstopfen mit Würde zu tun hat (ausser, dass es eine Attraktion darstellen wird und die Kassen klingeln) und wieso es nun plötzlich so schnell ging. ich glaube dem auch irgendwie nicht so recht, dass tatsächlich Lebendfallen aufgestellt wurden, vielleicht war das nur, um die Tierschützer zu beruhigen. |
| Move over Kate | Hm, ich erinnere mich daran, dass hier im Tiergehege mal vor ein paar Jahren ein paar Wölfe ausgebüchst sind. Die sind ne zeitlang rumgestreunt und irgendwann wollte einer in sein Gehege zurück, weil die Jagd draussen doch zu anstrengend war. Warum soll man jagen, wenn man jemanden hat, der einen täglich füttert? Vor dem Loch im Gehege lag ein Jäger auf der Lauer. Dreimal dürft ihr raten, was der mit dem gefährlichen Biest gemacht hat. :rolleyes: |
| archon | mussten die idioten den denn wirklich erschiessen? wir haben 2006.... herzen werden verpflanzt, menschen ins koma gelegt, zum mars geflogen und diese penner sind nicht fähig notfalls mit 10.000 mann einen bären zu betäuben, den in eine kiste zu verfrachten und dort hinzubringen wo er ungestört leben kann! da kriegt man die krise! vermutlich war es ihnen das nicht wert, denn ein leben auszulöschen dauert nur den bruchteil einer sekunde und man ist ja heutzutage bequem.... wie immer. war ihnen das zuviel aufwand, oder waren sie einfach zu "überqualifiziert"? oder gar zu blöd? wahrscheinlich beides! ;) mir gehts hier weniger darum, dass so ein bär nicht auch gefährlich wäre... mir gehts hier ums prinzip, dass man möglichkeiten hat und die einfachste, das töten wählt! die menschheit verblödet echt zunehmend und ich finds garnicht mal so dumm, dass sich da jemand morddrohungen anhören muss - vielleicht ists ja so ein sesselpubser, der eh noch nie im leben für irgendwas verantwortung hatte, und den alles um sich rum einen dreck kümmert, hauptsache er schiebt seine kohle ein.... auf solche leute kann man in der gesellschaft auch gut verzichten, zumal sie auch nicht unbedingt auf die leute drumrum hören und ich glaub dass bei einer befragung die hälfte nicht dafür gewesen wäre das tier einfach niederzumetzeln. sicher könnte man sagen "dann importieren wir halt wieder einen bären" *lach* aber das ist käse... denn es geht hier nur ums prinzip ! denn wenn jeder so denken würde, dann können sie morgen auch gleich atombomben zur terroristenbekämpfung einsetzen! |
| Ursus | [QUOTE]bekannte sind wildschweinen begegnet, waren nicht schnell genug auf den bäumen und wurden (wirklich!) umgerannt und waren verletzt...! abknallen?[/QUOTE] Nö. Der Bär war im Gegensatz zu den hier lebenden und als gefährlich eingestuften Wildtieren ein anderer Fall. Die Tatsache das der Bär ein abnormales Verhalten gezeigt hat, machte ihn anscheinend zu unberechenbar für die lieben Beamten. Wildschweine hingegen (und auch Füchse ect.) sind in ländlichen Gegenden und auch zunehmend in Stadtnähe allgegenwärtig. Hier wird ein Verhalten, wie z.B. das plündern von Mülltonen oder das verwüsten von Vorgärten auf der Suche nach Nahrung auch nicht geduldet. Die Methoden mit denen gegen sie vorgegangen wird laufen zwar auch oft auf Tötung hinaus aber eben auch auf Prävention, eben weil es hier zum Alltag gehört. Der Spezialfall "Problembär" hätte wie ich finde nicht durch Tötung gelöst werden müssen. Ihn zu betäuben, einzufangen und eventuell in den Zoo zu schaffen, oder besser wieder an geeigneter Stelle( Ausland mit Bärenerfahrung?) auszusetzen war wohl ein zu großer Aufwand bei großer Gefahr für die anwohner. Man hat sich für den leichteren und billigeren Weg entschieden. Eventuell wird man mit der Zeit feststellen, dass Tourismus, Nturfreunde und nicht zuletzt die öffentliche Meinung denm Land Bayern teurer zu stehen kommen als es der Bär jemals konnte. Schlagzeile heute: Bär tod, Mensch warum?:( Alternativschlagzeile: Bayern schiebt illegalen Einwanderer ab.;) Liebe Grüße vom Stadtbären |
| Odessa | Meine liebe Lemuria, danke für die Worte, aber ich muss jetzt auch eines mal zurückfragen, worauf demon andeutungsweise in seinem Beitrag zu Recht hinaus wollte: Wer von Euch lebt denn hier wirklich auch selbst so wie ich, auf einem Einödhof inmitten der Natur? Wer hier lebt überhaupt in Bayerns oder Tirols Bergland, wo Bruno jetzt die "Bedrohung" war, für Einige? Und wer setzt sein eigenes Leben somit auch konsequent der Gefahr "in dieser Natur" aus, wenn er - wie ich es tat - fordert, daß Raubtiere frei zu sein haben? Und wer von Euch geht denn regelmässig oder auch nur zwei mal im Jahr raus aus seiner raubtierfreien sicheren Großstadt mit den raubtierfreien Hochhäusern und geht dann in seiner Freizeit in den Bergen tagelang "naturnah" wandern oder hat seine Kinder in Bergbauernschulen, die man nur durch 1-4 km Fussmarsch durch einsame Wälder und Talschluchten erreichen kann? Wer jetzt denkt, ich widerspreche mir zu meinen Vorbeiträgen - nein. Ganz im Gegenteil. Aber ich habe mich in langen Gesprächen mit meinem Mann gestern und auch mit einem Mitglied des WWF "zur Lage der Nation" darüber unterhalten und habe dabei feststellen müssen, daß es sehr engstirnig, intolerant und auch selbstherrlich anmaßend ist von mir, meine Meinung und mein Lebensmodell für ALLE (Bayern und Tiroler in dem Fall) "zur Pflicht" machen zu wollen. Und ich kann meine Fehler einsehen und meine Meinungen erweitern, um die Sichtweise der Menschen, die hinter meinem eigenen Tellerrand sind, sozusagen. Nach wie vor stehe ich zu meiner Meinung dahingehend, daß ich Bruno hätte am Leben lassen und ich vertrete für mein Leben die hier im thread geäußerte Meinung weiterhin, daß ich mit dem "Risiko Raubtier" leben könnte und ich aber dann auch natürlich NICHT nach "dem Staat und seinem Schutz für mich Bürger" schreien würde, so denn dann mein Leben tatsächlich mal gefährdet wäre durch ein Raubtier. Aber ich muss auch gerecht gegenüber meinen Mitmenschen sein und sehen, daß eben nicht jeder andere Mensch hierzulande auch so selbstlos bereit sein muß, für die Freiheit eines Bären sein eigenes Leben oder das seiner Angehörigen aufs Spiel zu setzen. Jeder dieser anderen Menschen hat SEIN Recht auf SEIN Leben und dessen Unversehrtheit, und wenn jemand dieses durch einen freilaufenden Bären gefährdet sieht, dann habe ich das ernstzunehmen und nicht selbstherrlich zu verurteilen. Und ich bitte Euch daher, das für Euch auch mal zu überdenken, die Ihr Brunos Abschuss auch nicht gut findet und Euch meiner Meinung anschloß... seit dann auch so ehrlich und fragt Euch: Würdet IHR selbst denn hier leben und würdet IHR selbst Euer Leben konsequent riskieren und das Eurer Kinder? Bzw. was genau macht IHR denn in Eurem realen Leben, um mit der Natur zu leben, um das hier gepredigte Ideal auch für sich selbst umzusetzen, statt dies nur bei Anderen zu kritisieren und zu fordern? Die Journalisten, die jetzt in TV und Presse über die "Fehler" der bayer. Regierung urteilen (selber aber bessere Ideen oder gar eigenes Engagement nicht eingebracht haben) und das, während sie selbst schon von einer Mücke im Schlafzimmer genervt sind und diese erbarmungslos erschlagen, sind übrigens meist auch genau die gleichen Menschen, die sich in grossen Buchstaben in der BLÖD dann darüber aufregen, wenn mal ein Kampfhund keinen Maulkorb hat, weil er ja so zur Gefahr werden könnte für die Bürger, oder wenn ein Schäferhund einem Kind das Gesicht zerbeißt. Und was wäre passiert WENN der süsse Bruno sich irgendwann einen Menschen geschnappt hätte - wer von uns hier hätte die Klagen, die Vorwürfe, die Schuldzuweisungen ("Versagende Regierung, unfähige Politiker blablabla") denn dann ausgebadet, wer hätte sich dafür verantwortlich gezeigt und wer hätte - in Hamburg, Frankfurt oder Dresden sitzend - denn dann der Mutter in Bayrischzell oder dem Vater im tirolerischen Kufstein erklären mögen, daß ihr Kind deswegen sterben mußte, weil Tierschützer wie ich sich selbstherrlich zum "Richter" ernannten darüber, welche Gefahr für welche Menschen zuzumuten sei? Das alles habe ich gestern erst so wirklich überdacht und habe gesehen, daß eben alles, wie immer, zwei Seiten hat, und daß auch hier der Fall - so traurig er ist - nicht so zu lösen war, daß man für alle, Bruno inklusive, ein SICHERES Überleben hätte gewährleisten können. Man konnte ihn nicht lebendig einfangen, man hat es über Wochen versucht und dabei wirklich alles getan, Kosten und Mühe nicht gescheut, aber es war halt vergebens. Es ist bitter, ich fühle mich hilflos und traurig und hätte Bruno nach wie vor gerne am Leben, aber ganz ehrlich muss ich sagen: Ich möchte NICHT die Verantwortung übernehmen müssen, hätte Bruno ein Kind getötet oder einen Menschen verletzt, irgendwann. Wenn das deutsche Volk *rhetorische Formulierung* sich denn wirklich mal einig wäre dass ALLE kein Problem damit hätten, von einem Bären getötet zu werden, und dass man dann NICHT irgendwelche Politiker oder "unfähige Jäger" dafür haftbar macht und deren Rücktritt fordert etc., wenn was passiert - dann können wir drüber reden über die Raubtiere und ihre Freiheit hier. Solange es aber auch nur einen Menschen gibt, der sich NICHT gerne ohne Gegenwehr von einem Raubtier zerfleischen lassen will und der vom Staat verlangt, daß er seine Bürger - die in Deutschland KEINE Waffen tragen dürfen wie in anderen Staaten, wo Raubtiere frei rumlaufen - zu schützen hat, solange geht das halt einfach nicht, und das mußte ich gestern auch kapieren. @Museum und Ausstopfen: ich erachte das - ähnlich der Mumifizierung bei ägyptischen Pharaonen - nicht als Herabwürdigung, sondern auch als "letzte Ehre" irgendwie. Der Bär soll nicht vergessen werden, sein trauriges Ende wird auch nicht vergessen, und das Museum für Natur ist genau der richtige Ort, wo dieses Tier, das in der Natur hier lebte, seinen Platz finden sollte. Dort können auch die Trauerbriefe abgelegt werden von den Kids und Bruno hat somit eine Art "Grab" und das ist es was viele Kinder hier in Radio-Umfragen forderten; man kommt somit diesen Wünschen der "Kleinen" nach, die den Bären sehen wollen, ihn "da haben" wollen und einen Platz für ihre Trauer haben wollen. Aber das ist Ansichtssache, ich möchte darüber auch nicht "streiten", ich sehe es halt nur auch so und möchte Bruno tatsächlich wenigstens im Tod noch sehen können, wenn ich ihn schon lebend nicht sah. PS: Was ich gross schreibe, soll kein Schreien sein, sondern nur eine Betonung ;-) |
| deathrock1334 | sollte man im sinne der chancengleichheit nicht auch den tieren schusswaffen geben, damit sie die menschen, welche sie und ihre kinder bedrohen, auch abknallen können? |
| Move over Kate | Na ja, wenn ich alle wilden Tiere unter dem Hinweis, sie seien abstrakt gefährlich, töten darf, dann muss ich auch alle Bienen töten. Möglicherweise reagiert ja jemand auf einen Bienenstich allergisch. Ein wildgewordener Keiler ist auch gefährlich. Ein tollwütiger Fuchs auch. Und es soll sogar Giftschlangen in Deutschland geben. Wer schützt uns vor denen? |
| Odessa | ---- ihn zu betäuben, einzufangen und eventuell in den Zoo zu schaffen, oder besser wieder an geeigneter Stelle( Ausland mit Bärenerfahrung?) auszusetzen war wohl ein zu großer Aufwand bei großer Gefahr für die anwohner. Man hat sich für den leichteren und billigeren Weg entschieden. ----- Mein lieber Stadtbär, billiger und leichter war es definitiv nicht, wochenlang mit Einflug von finnischen Hundestaffeln auf Brunos Spuren zu bleiben. --- Eventuell wird man mit der Zeit feststellen, dass Tourismus, Nturfreunde und nicht zuletzt die öffentliche Meinung denm Land Bayern teurer zu stehen kommen als es der Bär jemals konnte. ----- Naturfreunde mit einem falschen Verständnis von Natur schon - die Leute, die als Touristen hierherkommen, unsere Wälder versauen mit ihrem Abfall, die von Natur labern aber bittschön bis zum Berggipfel mit Liften gefahren werden wollen und die Parkplätze wollen für ihre Zweit- und Drittautos, mit denen sie zum Skiurlaub antanzen.... diese Leute sollten NICHT darüber reden, was "wir" hier machen, wenn Anwohner sich mit Raubtieren auseinandersetzen müssen ;-). Die öffentliche Meinung geht Bayern eigentlich relativ am Ärmel vorbei. Die meisten hetzen ohnehin ständig süffisant oder dümmlich über dieses Land, ohne auch nur einmal hier gewesen zu sein oder gar hier gelebt zu haben und sie somit von unseren politischen Entscheidungen nicht ansatzweise betroffen sind. Das ist wohl diese nicht wegzukriegende typisch deutsche Oberlehrermentalität, die glaubt, sich überall einmischen zu dürfen - meist natürlich "wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist", man also hinterher immer klug daherreden kann was "man" hätte besser/anders machen können. Komisch nur, daß diese klugen Leute nie ihre klugen Worte in die Realität umsetzen und aktiv dann selbst "alles besser" machen. Es stand jedem Nicht-Bayern frei, hierher zu fahren und Bruno lebendig einzufangen. Tat aber keiner, nech? ;-) |
| Odessa | Seltsam, es scheint keiner zu lesen was ich schrieb *G*. MoK - Du hast schon mitgekriegt daß ich genau diese These vertrete, aber jetzt nur auch sehe daß ich KEIN Recht habe, von anderen Menschen zu verlangen daß sie auch ihr Leben von einem Raubtier beenden lassen? Ich zitiere mich selber: ---- Nach wie vor stehe ich zu meiner Meinung dahingehend, daß ich Bruno hätte am Leben lassen und ich vertrete für mein Leben die hier im thread geäußerte Meinung weiterhin, daß ich mit dem "Risiko Raubtier" leben könnte und ich aber dann auch natürlich NICHT nach "dem Staat und seinem Schutz für mich Bürger" schreien würde, so denn dann mein Leben tatsächlich mal gefährdet wäre durch ein Raubtier. Aber ich muss auch gerecht gegenüber meinen Mitmenschen sein und sehen, daß eben nicht jeder andere Mensch hierzulande auch so selbstlos bereit sein muß, für die Freiheit eines Bären sein eigenes Leben oder das seiner Angehörigen aufs Spiel zu setzen. ----- und ---- und was wäre passiert WENN der süsse Bruno sich irgendwann einen Menschen geschnappt hätte - wer von uns hier hätte die Klagen, die Vorwürfe, die Schuldzuweisungen ("Versagende Regierung, unfähige Politiker blablabla") denn dann ausgebadet, wer hätte sich dafür verantwortlich gezeigt und wer hätte - in Hamburg, Frankfurt oder Dresden sitzend - denn dann der Mutter in Bayrischzell oder dem Vater im tirolerischen Kufstein erklären mögen, daß ihr Kind deswegen sterben mußte, weil Tierschützer wie ich sich selbstherrlich zum "Richter" ernannten darüber, welche Gefahr für welche Menschen zuzumuten sei? ----- und das vor allem: --- Wer von Euch lebt denn hier wirklich auch selbst so wie ich, auf einem Einödhof inmitten der Natur? Wer hier lebt überhaupt in Bayerns oder Tirols Bergland, wo Bruno jetzt die "Bedrohung" war, für Einige? Und wer setzt sein eigenes Leben somit auch konsequent der Gefahr "in dieser Natur" aus, wenn er - wie ich es tat - fordert, daß Raubtiere frei zu sein haben? ---- ICH bin es nicht, death rock, die ein Gewehr braucht oder die Angst hat. Ich bin die, die hier - bisher als Einzige, mit Menedemos übrigens der auch in Bayern ist - so lebt, wie es Einige hier von "anderen" fordern, ohne es selbst konsequent umzusetzen ;-) Nochmal, abschliessend: Ich hätte Bruno niemals zum Abschuss freigegeben. Ich hätte und hatte mit ihm kein Problem. Aber ich habe eingesehen, daß ich kein Recht habe, anderer Leute Leben aufs Spiel zu setzen, die NICHT so denken wie ich und die sich bedroht sahen. Solange sich nicht alle Menschen dazu durchringen können, so zu denken bzw. so zu leben daß sie KEINEN Staat als Aufpasser brauchen für ihr Leben, solange werden Politiker für "uns" die Entscheidung treffen müssen, wenn sich eine Gefahr zeigt. In Form eines Brunos, eines tollwütigen Fuchses (der übrigens immer dann erschossen werden muss) oder in Form eines Wespennests, das von der Feuerwehr auch sofort entfernt wird, ist es an einem Wohnhaus. Es liegt doch an uns Menschen, dies zu ändern und so zu leben, wie wir es hier propagieren. Damit der nächste Bruno LEBEN darf. |
| Lemuria | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]Meine liebe Lemuria, danke für die Worte, aber ich muss jetzt auch eines mal zurückfragen, worauf demon andeutungsweise in seinem Beitrag zu Recht hinaus wollte: Wer von Euch lebt denn hier wirklich auch selbst so wie ich, auf einem Einödhof inmitten der Natur? Wer hier lebt überhaupt in Bayerns oder Tirols Bergland, wo Bruno jetzt die "Bedrohung" war, für Einige? Und wer setzt sein eigenes Leben somit auch konsequent der Gefahr "in dieser Natur" aus, wenn er - wie ich es tat - fordert, daß Raubtiere frei zu sein haben? Und wer von Euch geht denn regelmässig oder auch nur zwei mal im Jahr raus aus seiner raubtierfreien sicheren Großstadt mit den raubtierfreien Hochhäusern und geht dann in seiner Freizeit in den Bergen tagelang "naturnah" wandern oder hat seine Kinder in Bergbauernschulen, die man nur durch 1-4 km Fussmarsch durch einsame Wälder und Talschluchten erreichen kann? [/QUOTE] Gut, ganz so idyllisch wie du lebe ich (leider) nicht. Aber dennoch wohne ich auf'm Dorf, wo man Abends desöfteren Rehe herumhüpfen sieht, und auch Wildschweine ab und zu. Wenn ich wählen könnte, würde ich auch gerne woanders wohnen, aber so richtig "zurück zur Natur" werden wir's hier wohl in der heutigen Zeit nicht mehr bringen. Mit meinen Eltern fahre ich jedes jahr nach Bayern, wo wir Wandern gehen (ob das allerdings "richtige" Natur ist, wage ich zu bezweifeln...). Ich bin gerne draußen in der unberührten(!) Natur, nur findet man immer weniger davon, und daher auch wneige "wilde" Tiere. Natürlich gibt's immer zwei Seiten der Medaille, aber irgendwo finde ich, nützt es doch nichts, vor allem, was uns unbekannt ist und evtl. gefährlich werden könnte, wegzurennen. Andererseits hast du natürlich auch recht, dass es zu weiteren Kontroversen kommen würde, würden wirklich menschen "erlegt". :confused: Schwierig, schwierig.... |
| Timberwolf | So lange man nicht selbst einem Wesen, das gute zweieinhalb Meter lang werden kann und acht Centimeter lange Klauen besitzt, gegenüber steht, ist eben gut mit dem Finger auf dessen Mörder zu zeigen und sie zu verurteilen. Massenmedien sei dank: da kann man sich bequem in den Fernsehsessel setzen und sich ansehen, wie böse der Rest der Welt doch eigentlich ist - eine wahre Energiequelle für den welthassenden Durchschnittsgrufti... ohne Ironie: es ist gewiss traurig, dass der Mensch anscheinend nicht - nicht mehr; schon lange nicht mehr - imstande ist, mit der Natur zusammen zu leben. Aber sich selbst auf ein Podest zu stellen, weil andere die kulturelle Drecksarbeit erledigen, ist so herrlich einfach, nicht wahr? |
| Move over Kate | So war's doch gar nicht gemeint, liebe Ilo. Die Wahrscheinlichkeit, beim Besuch der bayrischen Alpen irgendwo abzustürzen, ist wahrscheinlich größer, als von nem Bären attackiert zu werden. Aus den Bärenreservaten in Österreich wird nix von Attacken bekannt. Na ja gut, Bruno soll verhaltensgestört gewesen sein. Aber ich glaube, dass der nächste Bär wieder als verhaltensgestört gebrandmarkt wird, um es der Öffentlichkeit recht zu machen. Was mich nervt: Die Menschen gehen jeden Tag hunderte von "kalkulierbaren" Risiken ein. Sie fahren Auto, fliegen, manche Klettern, andere machen Bungeejumping oder Canyoning. Wenn die Gefahr auf einmal nicht mehr absolut kalkulierbar wird (oder wenn es wirklich auch nur abstrakt gefährlich wird?), dann rufen sie nach dem lieben Staat, der ihnen das Bett richten und schön auf sie aufpassen soll. Das find ich grotesk. |
| Odessa | ---- was mich nervt: Die Menschen gehen jeden Tag hunderte von "kalkulierbaren" Risiken ein. Sie fahren Auto, fliegen, manche Klettern, andere machen Bungeejumping oder Canyoning. Wenn die Gefahr auf einmal nicht mehr absolut kalkulierbar wird (oder wenn es wirklich auch nur abstrakt gefährlich wird?), dann rufen sie nach dem lieben Staat, der ihnen das Bett richten und schön auf sie aufpassen soll. Das find ich grotesk. ---- ICH AUCH, mein Lieber, ich auch! Sag ich doch - diese Menschen sind es aber, die nach einem Herrn Stoiber und einem Herrn Schnappauf schreien, wenn der Bär ihre Kinder aus der Wiege reißt oder der Bär ihr Auto zerdeppert, und die Journalisten sind es dann, die große Schlagzeilen bringen über "versagende bayerische Politiker" die zu "naiv" waren, das Volk zu schützen. Und solange es solche Menschen gibt, die sich immer auf Pappi Staat berufen und die immer alles abgesichert haben wollen bei gleichzeitigem Klugdaherreden über Freiheit und Natur - solange wird man Brunos nicht frei laufen lassen können. LEIDER. Ändere Du mir mal die Menschen dahingehend - dann können wir über Bären und Wölfe in Freiheit reden :-). |
| Move over Kate | Ja, ja, die bayrische Regierung. Befürwortet Atomenergie (ein geschmolzener Atommeiler kostet wahrscheinlich zehntausende das Leben) - das Risiko ist ja menschlich geschaffen und wir haben's im Griff (meint man). Es liegt immer im Auge des Betrachters. Und irgendwann gewöhnt man sich an die Gefahr. Das wär bei Bruno mit etwas weniger Rummel vielleicht auch möglich gewesen. Unter den Bärenpopulationen der Slowakei oder Rumäniens gibt es vielleicht auch ein paar durchgeknallte Exemplare. Hört man von dort was? Nö - weil's eigentlich gar nicht spektakulär ist. Wer redet heute noch von BSE? Das interessiert keinen mehr. Und war vor Jahren der Panikreißer überhaupt. Und warscheinlich sterben immer noch Menschen in Deutschland an CJK. |
| nikki | ich bin so sauer! die verantwortlichen dafür sind einfach nur noch bescheuert. die natur wird auf bestialische art und weise ausgebeutet bis zum geht nicht mehr. so viele tierarten wurden schon vom menschen ausgerottet [tipp:([url]www.artensterben.de[/url])] , wohin soll das noch alles führen??? na dann viel spaß in der zukunft, wenn weiter ausgerottet wird.... tja schade um bruno, aber das war ja mal wieder klar, dass der früher oder später eh abgeknallt wird. war doch nur ne frage der zeit.. |
| Odessa | --- Es liegt immer im Auge des Betrachters. Und irgendwann gewöhnt man sich an die Gefahr. ---- Wieder, vollste Zustimmung und ich äußerte doch das Gleiche, lieber MoK. Sag das aber mal den Menschen, die sofort nach "dem Staat und seiner Verantwortung" schreien, wenn was passiert. --- Das wär bei Bruno mit etwas weniger Rummel vielleicht auch möglich gewesen. ---- Ja, und wer machte den Rummel? Sensationsgeile gelangweilte Großstädter - sowohl hier in Bayern als auch in Nichtbayern - auf "mentalem Naturtrip", während sie mit der Fliegenklatsche in der Hand auf ihren rundrum eingezäunten und überwachten Terrassen sassen und sich über Nachbars Dackel aufregten weil der (natür-lich) innerhalb der "Ruhezeiten" bellte und sie in ihrer Ruhe störte. Gar nicht zu schweigen von den Menschen, die "aufs Land" ziehen weil sie "natürlich" leben wollen - aber dann bei Gericht erwirken, daß der Hahn morgens nicht krähen darf weil man ja bis 10 Uhr schlafen will oder dass das Quaken der Kröten unterlassen werden muß, weil man sich dadurch auch belästigt fühlt. Denn soviel Natur - mit all ihren Geräuschen - wollte Mensch dann anscheinend doch ned ;-) ---- Unter den Bärenpopulationen der Slowakei oder Rumäniens gibt es vielleicht auch ein paar durchgeknallte Exemplare. Hört man von dort was? Nö - weil's eigentlich gar nicht spektakulär ist. ----- Und weil in Rumänien und der Slowakei die Tiere einfach abgeknallt werden? Das erfahren wir einfach halt gar nicht, wenn da jede Woche ein Bär abgeknallt wird, weil er Menschen zu nahe kam, sei mal versichert, und GERADE in Rumänien - wo man sogar streunende Hunde und Katzen zusammenfängt und vergast oder erschlägt, weil sie sonst "gefährlich" werden könnten für wen auch immer... --- Wer redet heute noch von BSE? Das interessiert keinen mehr. Und war vor Jahren der Panikreißer überhaupt ---- Richtig. Oder die Vogelgrippe. Die hier in einem Nachbarort, bei neptunia in der Nähe, ausbrach, und wo wir angehalten wurden, unsere Katzen einzusperren und die Hühner drinzubehalten blablabla. Hat fast keiner gemacht (das mit den Katzen) und wir leben alle noch. Wie gesagt - es liegt an den Menschen in diesem Land selbst, wie weit sie bereit sind, sich auf Risiken einzulassen. Politiker können nur AUSFÜHREN. Sie sind ein Spiegel der Gesellschaft. Ändere das Bewußtsein der Menschen, so wie ich es vorschlug daß man denken könne (Bruno und "damit leben"), und dann werden sich auch Politiker an den "Volkswillen" - so er denn mal EINHEITLICH wäre in der Sache - halten können :) |
| Ursus | Liebe Bärenfreundin, Da der Rechner gerade 2 Seiten gefressen hat hier noch einmal die Kurzform dessen was ich gerade verfasst hatte: [QUOTE]Mein lieber Stadtbär, billiger und leichter war es definitiv nicht, wochenlang mit Einflug von finnischen Hundestaffeln auf Brunos Spuren zu bleiben. [/QUOTE] Es ging mir darum die Folgekosten für den Tourismus und Imageschaden, gegen die Kosten für eine Betäubung, Verschiffung und Unterbringung an einem geeigneten Ort aufzurechnen. Die Kosten für das Aufspüren wurden außer Acht gelassen weil sie immer aufgetreten wären.(Einen Bären komplett unbeaufsichtigt zu lassen wäre m.E. unverantwortlich) Eine tierfreundliche Argumentation wäre bei den Entscheidern wohl auf taube Ohren gestoßen. [QUOTE]Naturfreunde mit einem falschen Verständnis von Natur schon - die Leute, die als Touristen hierherkommen, unsere Wälder versauen mit ihrem Abfall, die von Natur labern aber bittschön bis zum Berggipfel mit Liften gefahren werden wollen und die Parkplätze wollen für ihre Zweit- und Drittautos, mit denen sie zum Skiurlaub antanzen.... diese Leute sollten NICHT darüber reden, was "wir" hier machen, wenn Anwohner sich mit Raubtieren auseinandersetzen müssen [/QUOTE] Solange viele Leute in Bayern stillschweigend davon profitieren das ihre Landschaft zerstört wird und dies auch billigend in Kauf nehmen, haben diese auch nicht das Recht, sich über die Touristen aufzuregen die das tun. Geld verdienen müssen wir alle aber ob wir dies durch die Aufgabe von Prinzipien tun, bleibt uns überlassen. Pervers wird das ganze nur dadurch das die Leute die die Kohle am Ende einsacken eben nicht der urige Altbayer, sondern die aalglatten Manager sind. [QUOTE]Es stand jedem Nicht-Bayern frei, hierher zu fahren und Bruno lebendig einzufangen.[/QUOTE] Als ob dem Bayernland bei der Jagt auf Bruno noch die Unterstützung von ein paar Hobbyjäger aus Deutschland und Umgebung mit dem einen Finger am Abzug und dem anderen an der Jägermeisterflasche geholfen hätte. Bärensafaris wären wohl nicht zweckdienlich gewesen, aber es ist leider jetzt müßig darüber zu spekulieren. [QUOTE]Das ist wohl diese nicht wegzukriegende typisch deutsche Oberlehrermentalität, die glaubt, sich überall einmischen zu dürfen [/QUOTE] Hey, wenn ich das nicht darf, wer dann?:D Liebe Grüße vom Stadtbären |
| deathrock1334 | killing nature killing animals don't disturb we love our chemicals ... kam mir grad so in den sinn ... |
| Move over Kate | [QUOTE][i]Original geschrieben von deathrock1334 [/i] [B]killing nature killing animals don't disturb we love our chemicals ... kam mir grad so in den sinn ... [/B][/QUOTE] Sorry, aber den Text fand ich schon immer scheiße. Sowohl formell als auch inhaltlich. Ist irgendwie so auf "Pur"-Betroffenheitsniveau. |
| Trauerwesen | [QUOTE]Politiker können nur AUSFÜHREN. Sie sind ein Spiegel der Gesellschaft. Ändere das Bewußtsein der Menschen, so wie ich es vorschlug daß man denken könne (Bruno und "damit leben"), und dann werden sich auch Politiker an den "Volkswillen" - so er denn mal EINHEITLICH wäre in der Sache - halten können [/QUOTE] Das Problem bei den Politikern ist einfach, dass das Geschrei gross wäre, wenn bruno wirklich einen Menschen angefallen hätte. Die paar SChafe richteten sicherlich einen winzigen wirtschaftlichen schaden an, aber Recht hast Du: Anstatt dass man sein Grundstück einfach besser umzäunt (kostet ja was), wird genörgelt, der Urheber muss weg, und wenn Politiker nicht handelt, ist das Geschrei eben gross. Nun sind sie die Retter, die Gefahr ist weg, Politiker retteten die Menschen....banale Mentalität. Ist eben das Problem, dass man eher dazu tendiert zu nörgeln anstatt selber was zu tun (eben das Grundstück besser einzäunen etc). |
| Odessa | :D DU darfst Dich immer und überall einmischen, mein Stadtbär .... ich bezog mich mit der Oberlehrermentalität darauf (ach, ich vergaß: du BIST Lehrer... neeein das war nicht darauf bezogen!), daß man in Bayern schon zu Lebzeiten Brunos eingedeckt wurde mit Ratschlägen, Vorwürfen, "typisch Bayern"-Polemik und ähnlich Unproduktivem und das von Leuten, die selbst weder hier leben noch jemals einem Bären gegenüberstanden. Das ist reichlich selbstherrlich und außerdem auch unfair. Denn es waren bayerische Leute, die sich hier FÜR den Bären einsetzten, und es waren vielleicht ja sogar nicht-bayerische Leute (die hier in Bayern wohnen), die sich an unsere Regierung wandten mit der Bitte, den Bär von der Bevölkerung fernzuhalten. Und deswegen ist jegliche Polemik, Nationalitäten betreffend, fehl am Platz. --- Eine tierfreundliche Argumentation wäre bei den Entscheidern wohl auf taube Ohren gestoßen. --- Sie ist NICHT auf taube Ohren gestossen, denn seit Wochen wurde doch versucht, mit Tierschützern und Tierärzten Bruno lebendig einzufangen. Den Leuten allen wäre es auch lieber gewesen, das Bärchen hätte sich brav einfangen lassen und man hätte es gewinnbringend (?) in einem Gehege gehalten, wo man hätte Eintritt verlangen können von all den anreisenden Leuten, die Bruno hätten besichtigen wollen. Man hätte für JAHRE eine Attraktion gehabt, hätte ganze Hotelketten drumrum bauen können "Zum wilden Bären" - ein toter Bär, an dem ist nichts zu verdienen, und wie gesagt, die Morddrohungen sind garantiert NICHTS was sich Politiker gerne "auftun" oder nachsagen lassen. --- Solange viele Leute in Bayern stillschweigend davon profitieren das ihre Landschaft zerstört wird ---- Oh, wir schweigen nicht, sei versichert! Aber die Leute, die hier das Sagen haben, sitzen meist nicht mal in Bayern bzw. sie hören nicht auf das, was die kleinen Leute wie ich sagen. Oder denkst Du, daß z. B. Du in Berlin was ändern könntest, nur weil Dir nicht passen würde daß z. B. jetzt eine WM-Fanmeile vor Deinem Fenster ist? Und es hat ja niemand was gegen die Touristen - ich habe was dagegen, daß sich diese Touristen, wie man es auch aus dem Ausland kennt, als die typischen "großkotzigen besserwisserischen" Ekelpakete aufführen, die laut schreiend, dauermotzend und meckernd "über die doofen Seppls" bei genau diesen Seppls hocken an jedem verlängerten Wochenende und dann auch noch rücksichtslos ohne Ende (sh. Abfall wegwerfen etc.) unsere Natur versauen :-) Trauerwesen: :) |
| Odessa | ---- Das Problem bei den Politikern ist einfach, dass das Geschrei gross wäre, wenn bruno wirklich einen Menschen angefallen hätte. Die paar SChafe richteten sicherlich einen winzigen wirtschaftlichen schaden an, aber Recht hast Du: Anstatt dass man sein Grundstück einfach besser umzäunt (kostet ja was), wird genörgelt, der Urheber muss weg, und wenn Politiker nicht handelt, ist das Geschrei eben gross. ----- Trauerwesen, genau das meinte ich und nur um diesen Punkt habe ich meine Meinung ergänzt. Danke daß Du es verstehst... :) Ich wünschte wirklich, Bruno wäre noch am Leben und daß der Jäger ihn nicht hätte töten "müssen" (sh. "Befehl von oben"). Ich wünschte, die Menschen würden ALLE wieder lernen, daß das Leben keine "Hollywoodschaukel" ist und daß es Risiken gibt und Gefahren, mit denen man leben muss und auch leben kann. Dann haben die nächsten Brunos eine reelle Chance. Es liegt wirklich nur an uns allen, wenn wir endlich anfangen, unsere Ideale auch real zu leben und sie nicht nur immer "dem jeweils Anderen" - sprich die Verantwortung dafür: den Politikern - aufs Auge drücken :) |
| Calamita | [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]Und was wäre passiert WENN der süsse Bruno sich irgendwann einen Menschen geschnappt hätte [/B][/QUOTE] Wieso sollte er sich einen Menschen schnappen? Menschen gehören nicht zu der Lieblingsspeise eines Bären und vorallem: Wieso sollte er sich einen Menschen aussuchen, wenn er Schafe haben kann, die viel fauler sind und mit denen er weniger Probleme hätte? Hätte er Lust auf Mensch gehabt - Nunja, er hatte genügend Gelegenheiten dazu gehabt. [QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i] [B]Würdet IHR selbst denn hier leben und würdet IHR selbst Euer Leben konsequent riskieren und das Eurer Kinder? Bzw. was genau macht IHR denn in Eurem realen Leben, um mit der Natur zu leben, um das hier gepredigte Ideal auch für sich selbst umzusetzen, statt dies nur bei Anderen zu kritisieren und zu fordern? [/B][/QUOTE] Ich wäre dafür gewesen, dass der Bär irgendwohin käme, wo er ungestört leben dürfte, aber nicht tot. Mir kann keiner erzählen, dass sie ihn innerhalb von ein paar Stunden haben töten können, aber innerhalb von 5 Wochen nicht fähig waren, diesen Bären zu betäuben und irgendwo hinzuverfrachten. Das kann ich nicht akzeptieren. Ich kann die Menschen zwar verstehen, dass sie den Bären nicht unbedingt in ihrer Nähe haben wollten, aber ich denke, dass es auch eine andere und bessere Lösung gegeben hätte. |
| archon | [QUOTE]Mein lieber Stadtbär, billiger und leichter war es definitiv nicht, wochenlang mit Einflug von finnischen Hundestaffeln auf Brunos Spuren zu bleiben. [/QUOTE] also ich muss meinem vorredner hier absolut recht geben! für wie blöd halten einen denn die leute da oben?!? man hört seit WOCHEN jede stunde im radio, dass sie dem bär auf der fährte sind... ihn aber nicht erwischen, dass spezialtrupp aus finnland angefordert wird... und kaum ist der bär zum abschuss freigegeben, so wir er in kürzester zeit (hats ne stunde gedauert?) erlegt ! für wie blöd hält man die leute? !!! so schlau wie die sind manch andere schon lang... wird ja ned jeder als depp geboren! und diese ganzen "was wäre passiert wenn der bär jemanden angefallen hätte" situationen kann man bei so einer denkweise auch getrost vernachlässigen, denn wenn spezialtrupps angeblich den bär nicht aufspüren konnten, wie hätte den dann jemals einer zu gesicht bekommen! ;) diese idioten da oben widersprechen sich ja selbst ! wahrscheinlich waren schon ein paar ganz geil drauf ihre wumme mal richtig durchzupusten. lauter feiglinge, die einfach kein respekt haben und nur funktionieren, wenn ein anderer für sie denkt! alleingelassen hätten sie den IQ eines wurms ! ;) |
| deathrock1334 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Move over Kate [/i] [B]Sorry, aber den Text fand ich schon immer scheiße. Sowohl formell als auch inhaltlich. Ist irgendwie so auf "Pur"-Betroffenheitsniveau. [/B][/QUOTE] sehe den text eher als zutreffende gesellschaftskritik |
| Move over Kate | @ Deathrock Ja, die Frage ist aber, ob man wissenschaftlichen Fortschritt (zum Beispiel in der Chemie) nur deshalb ablehnen sollte, weil er vielleicht zulasten von Tieren oder der Natur geht. Oder andersrum: Etwas mehr Differenzierung wär net schlecht. Differenzierte Ansichten kann man aber nicht so schön plakativ auf T-Shirts drucken. ;) |
| Calamita | Was manche Menschen vom Stapel lassen ist teilweise echt unglaublich.. Hier mal ein Satz, den ich gerade irgendwo gelesen hab: [I]Sowas ghört einfach ned in die Wildniss[/I] Ähm.. Sorry, aber WO gehört ein BÄR sonst hin? :rolleyes: |
| Trauerwesen | [QUOTE][i]Original geschrieben von Calamita [/i] [B] Ähm.. Sorry, aber WO gehört ein BÄR sonst hin? :rolleyes: [/B][/QUOTE] In den Zoo :D Da können Menschen kucken, die "Natur geniessen" und ihr so "nahe sein", und soviel über Tiere lernen... |
| archon | [QUOTE]Ähm.. Sorry, aber WO gehört ein BÄR sonst hin? [/QUOTE] ins jagdmuseum :mad: hoffentlich hatte der bär wenigstens einen schnellen tod - womöglich haben sie ihn noch irgendwo angeschossen und er musste noch minuten lang qualvoll leiden... in seinem brauen, von kugeln durchsiebten, zotteligen pelz... hätten sie mir bescheid gesagt hätte ich ihn mit'm fischnetz eingefangen, ihn dann in eine zündholzschachtel gezwängt und den politikern als "brüllwürfel" aufn tisch gelegt... :D - aber nu isses ja zu spät... statt dessen mussten sie ihn ja mit 'ner zimmerflak umballern, diese halbaffen! das nervt mich jetzt echt! der bauer dessen schafe gerissen wurden und der für den abschuss war, machte auch einen eindruck wie wenn sie ihn mit der banane ausm wald gelockt hätten. hätt' er halt seine schafe abends mit ins bett genommen und gezählt, dann wär ihnen nix passiert ! :D die viecher wären mit sicherheit eh geschlachtet worden... Bruno wollte ihm nur helfen, damit er sich nicht noch überarbeitet! :D hoffentlich bleibt er auf seinem schaf-schaden sitzen - weil bären gibts jetzt ja keine mehr... das war der letzte! ;) |
| Demon17 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Calamita [/i] [B]Was manche Menschen vom Stapel lassen ist teilweise echt unglaublich.. Hier mal ein Satz, den ich gerade irgendwo gelesen hab: [I]Sowas ghört einfach ned in die Wildniss[/I] Ähm.. Sorry, aber WO gehört ein BÄR sonst hin? :rolleyes: [/B][/QUOTE] Die Deutsche Wildnis hat ihre Ordnung, sie entspricht einer Postgartenidylle mit Almwiesen und hohen Bergen und kristallklaren Seen ohne Algen. Der Wald wird regelmäßig aufgeräumt, der Förster entscheidet nach forstwirtschaftlichen Gesichtspunkten wo welcher Baum wachsen darf und welcher nicht. Es gibt höchstens mal ein bisschen Verbiss, weil der Jagdpächter mal wieder zuviel Rehwild angefüttert hat, das dann waidgerecht erlegt wird. Wenn dann die Strecke in Reih und Glied liegt bekommt das tote Reh noch einen Bruch in den Mund und es wird auf dem Jagdhorn geblasen. Dazu einen Schnapps und das war dann das intensivste Naturerlebnis seit langem. Danach gehts im Geländewagen nach Hause, wo die treusorgende Gattin das Wildbret zubereitet. Ein Bär bringt doch nur Unordnung hinein. never surrender demon17 |
| Move over Kate | [QUOTE][i]Original geschrieben von Demon17 [/i] [B]Die Deutsche Wildnis hat ihre Ordnung, sie entspricht einer Postgartenidylle mit Almwiesen und hohen Bergen und kristallklaren Seen ohne Algen. Der Wald wird regelmäßig aufgeräumt, der Förster entscheidet nach forstwirtschaftlichen Gesichtspunkten wo welcher Baum wachsen darf und welcher nicht. Es gibt höchstens mal ein bisschen Verbiss, weil der Jagdpächter mal wieder zuviel Rehwild angefüttert hat, das dann waidgerecht erlegt wird. Wenn dann die Strecke in Reih und Glied liegt bekommt das tote Reh noch einen Bruch in den Mund und es wird auf dem Jagdhorn geblasen. Dazu einen Schnapps und das war dann das intensivste Naturerlebnis seit langem. Danach gehts im Geländewagen nach Hause, wo die treusorgende Gattin das Wildbret zubereitet. Ein Bär bringt doch nur Unordnung hinein.[/B][/QUOTE] Klingt sehr gut - wo kann ich buchen? Bitte in der Nebensaison! :D |
| Fuck up Evil | Es ist schade um den Bären, aber was geschieht mit dem nächsten Bären, der Hunger auf ein paar Schafe hat !?!? Nach diesen negativen Reaktionen sollte man sich etwas anderes überlegen. |
| Tapio Bearking | Ich glaub nicht, das man sich da was anderes kommt, warum auch? Ging doch schnell und war recht kostengünstig. Und bis zum nächsten Bruno ist dieser hier wieder vergessen. Leider. |
| Fuck up Evil | [QUOTE][i]Original geschrieben von Tapio Bearking [/i] [B]Ich glaub nicht, das man sich da was anderes kommt, warum auch? Ging doch schnell und war recht kostengünstig. Und bis zum nächsten Bruno ist dieser hier wieder vergessen. Leider. [/B][/QUOTE] Wirst wohl leider Recht haben, ich kann mir sogar vorstellen, dass wir von dem nächsten Braunbären gar nichts mehr erfahren und er still und heimlich abgeschossen wird, das wäre für viele sicher die bequemste Lösung. :( |
| archon | [QUOTE]Es ist schade um den Bären, aber was geschieht mit dem nächsten Bären, der Hunger auf ein paar Schafe hat !?!?[/QUOTE] na, da finden die da oben schon eine lösung... vermutlich fällt irgend einem ein, dass sie im wald ja schilder aufstellen könnten, mit "ich liebe es" drunter, :D ....die ihn zum nächsten McDonalds lotsen.... der frisst sicher auch burger... :D ;) |
| decay73 | naja. italien macht mit seinen bären einen jährlichen umsatz von mehr als 150 millionen euro. dafür werden dann auch ein paar obstbbäume gepflanzt und ein maisfeld bereitgestellt, wo sich die bären sattessen können. "Die Italiener sind stinksauer. So sauer, dass sie jetzt den "Fall Bruno" in Brüssel aufs Tapet bringen wollen. Umweltminister Alfonso Pecoraro Scanio hat bereits formal Beschwerde bei der EU eingelegt: "Eine Europäische Union, die die ganze Welt dazu auffordert, geschützte Arten zu retten und dann mit Gewehren einen Bären abknallt, ist einfach nicht glaubwürdig", ärgerte sich der Minister. Die Erschießung des aus dem italienischen Projekt "Life Ursus" stammenden Braunbären sei "inakzeptabel", hieß es - zumal Italien Deutschland immer wieder angeboten habe, das Tier zu fangen, zu narkotisieren und wieder in den Adamello-Brenta-Park in Südtirol zu bringen." [URL=http://www.n-tv.de/683165.html]Quelle n-tv.de[/URL] |
| Fuck up Evil | [QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i] [B] "...zumal Italien Deutschland immer wieder angeboten habe, das Tier zu fangen, zu narkotisieren und wieder in den Adamello-Brenta-Park in Südtirol zu bringen." [URL=http://www.n-tv.de/683165.html]Quelle n-tv.de[/URL] [/B][/QUOTE] Ich glaube, ich darf gegen die Volksgruppe, die gegen dieses Angebot der Italiener war, nichts mehr schreiben. :rolleyes: |
| Ursus | Hast du aber schon. :mad: Ob man ein Hilfsangebot als Kompetenzmangel interpretiert und damit seine Autorität untergraben sieht, oder es eben als nur als Hilfsangebot im allgemeinen Interesse deutet, hängt vom Menschen ab der dieses bekommt und nicht von ganzen Volksgruppen. Fairerweise muss ich aber auch sagen, dass es ähnliche Hilfsangebote aus Italien schon vorher zu anderen Themen(Maut)gab, bei denen die Absichten der Beteiligten aber von zweifelhafter Natur waren. Beim einfangen eines Bären wäre es egal gewesen von welcher Nationalität die Spezialisten waren, solange sie das Problem effektiv gelöst hätten und der Bär dabei unbeschadet geblieben wäre. Grüße vom Stadtbären |
| Emporial | Die Bayern haben das Talent, jeden guten Vorschlag jede intelligente Lösung welche nicht von ihnen ist, abzulehnen. Darum ist eine professionelle Zusammenarbeit nur selten möglich. Habe ich im Flugzeugforum heute gefunden. Italiens Waldpolizei tauft Hubschrauber "Orso Bruno" Rom (dpa) - Die staatliche italienische Waldpolizei will einen Hubschrauber nach dem getöteten Braunbären "Bruno" benennen. Der Helikopter, mit dem Waldbrände bekämpft werden sollen, werde auf den Namen "Orso Bruno" getauft, teilte Cfs-Chef Cesare Patrone mit. Das sei eine symbolische Geste, um des in Bayern erschossenen Bären Bruno zu gedenken, erklärte er. Patrone kritisierte zudem die Erschießung "Brunos". Der Bär gehörte zu einem gut funktionierenden Programm zur Wiedereinführung der Bären in die Alpen. |
| Lemuria | [QUOTE][i]Original geschrieben von Emporial [/i] [B]Die Bayern haben das Talent, jeden guten Vorschlag jede intelligente Lösung welche nicht von ihnen ist, abzulehnen. Darum ist eine professionelle Zusammenarbeit nur selten möglich. [/B][/QUOTE] [U]Schublade auf - Schublade zu.[/U] Kannst du dir vielleicht vorstellen, dass [I]die Bayern[/I] überhaupt keinen Einfluss darauf hatten, ob der Bär abgeschossen wird? Oder hast du etwas von einer allgemeinen bayrischen Volksabstimmung gehört? -Ich nicht! Es ist echt traurig, wie alles sofort den Bayern zugeschoben wird, natürlich mit dem K.O. Argument "Alle Bayern sind Deppen". Genauso we alle Amerikander verblödet sind.:rolleyes: Wäre der Bär in NRW oder weiß ich wo rumgelaufen, meinst du wirklich, der würde da in Ruhe gelassen werden? - Wohl kaum. Wie wäre es mit einer Prise objektiver Betrachtung? |
| ange gardien | Auch wenn es OT ist möchte ich kurz anmerken, dass die "Südstaaten" Bayern und Baden-Württemberg im Pisa-Vergleich vorne liegen und das Abitur in Bayern mit zu den schwersten gehört, man das Abi dort also nicht nachgeschmissen kriegt, wie in einigen anderen Bundesländern :p ( Das nur als Anmerkung, weil man "die Bayern" hier immer wieder gerne als depperte Hinterwäldler darstellt ) zum Thema selbst hab ich in einem anderen Forum einen Beitrag gefunden, dem ich eigentlich nichts hinzufügen kann: [QUOTE]Es geht nicht um den Bären, es geht um das kollektive schlechte Gewissen. Man könnte sagen, der arme tote Bär wird hier von den Romantikern, die sich sonst nicht für unsere Natur interessieren, als Projektionsfläche mißbraucht. So wie "gegen Bush sein" schick ist bei den Leuten, die irgendwo im Unterbewusstsein ahnen, dass täglich Menschenrechte in den EU-Ländern, in Russland, im Wirtschaftspartnerland China oder im neuen Urlaubs-Hotspot Dubai verletzt werden, und die einfach eine Projektionsfläche für ihre Empörung brauchen, damit sie sich selber für ihre Gleichgültigkeit ein ganz klein bisschen weniger hassen.[/QUOTE] Ich gebe der ganzen Bruno-Hysterie noch maximal drei Wochen, dann wird die nächste Sau durchs Dorf getrieben. ( in Italien werden Bären übrigens auch abgeschossen, wenn sie zu viele Schafe reissen - nur machen das die Bauern da selber. Bei uns nennt man das Wilderei. ) |
| Emporial | Erstmal genau lesen, bevor ihr mit eurem sozialpädagogischen bla bla kommt. "nur selten möglich" habe ich geschrieben. Natürlich habe ich auch hochprofessionell mit Bayern zusammengearbeitet, ausserdem betrachte ich die Dinge nur objektiv. Und wenn man mich fragt ob die Niedersachsen das Problem anders gelöst hätten. In jedem Fall, denn das sind lockere Leude. ;) Wegen dem Pisa bla bla Haben Bayern und Ba-Wü nix anderes mehr vorzuweisen, als sich an der dämlichen Pisa Studie aufzugeilen? Daran kann man doch sehen wie kaputt die doch da sind. |
| ange gardien | @ Emporial wie alt bist Du? |
| Emporial | [QUOTE][i]Original geschrieben von ange gardien [/i] [B]@ Emporial wie alt bist Du? [/B][/QUOTE] Warum möchtest du das Wissen? Wird das jetzt ein sozialpädagogisches Zugetexte? Ist man zu jung, wenn man eine Meinung hat, die nicht in die "Kuschelbetrachtung" passt? |
| Move over Kate | [QUOTE]Natürlich habe ich auch hochprofessionell mit Bayern zusammengearbeitet, ausserdem betrachte ich die Dinge nur objektiv.[/QUOTE] Niemand kann für sich in Anspruch nehmen, Dinge objektiv zu betrachten. Realität entsteht im Kopf - und ist damit immer ein Stück weit subjektiv und individuell. Abgesehen davon haben die Bayern - und das ist das einzige was man Ihnen nachweisen kann - in vielerlei Hinsicht strengere Gesetze als andere Bundesländer. Ob das nun das Schulrecht, das Gefahrenabwehrrecht oder das Jagdrecht betrifft. Dazu kommt, dass die bayrische Regierung seit Jahrzehnten fest in konservativer Hand ist und um ihre Mehrheit noch nie zu fürchten brauchte. Eiertänze wie in koalitionsgeführten Bundesländern, wo man bei (umweltpolitisch oder rechtspolitisch) unliebsamen Entscheidungen den Rückzug des kleinen (insbesonderen grünen) Bündnispartners fürchten muss, gibt's nicht - wegen einer ganz besonderen Art von Generalkonsens. Das ist die Faktenlage. Ob man das jetzt positiv oder negativ bewertet, ist jedem selbst überlassen - und damit auch nur subjektiv. Ich persönlich finde den Abschuss an sich auch nicht gut (siehe oben), finde die Pauschalisierungen hier aber ziemlich daneben. [QUOTE]Und wenn man mich fragt ob die Niedersachsen das Problem anders gelöst hätten. In jedem Fall, denn das lockere Leude. [/QUOTE] Welche lockeren Niedersachsen meinste jetzt? Die Ostfriesen? Die Emsländer? Die in der Lüneburger Heide? Die, die an der thüringischen Grenze im Harz leben? |
| Emporial | @Move over Kate Das ein sehr interessanter Einwurf, es ist ja fakt das die Bayern zum Teil strengere Gesetze haben und sind sehr konservativ sind. Aber ist es so intelligent ständig einen anderen Kurs einzuschlagen, egal wie unvernüftig der ist? Für mich ist es keine konservative Haltung, sondern geht mehr in Richtung Dickköpfigkeit. Ich meine es gerade mehr auf Regierungsebene, nicht das einfache bayerische Individum. Von einem Rundumschlag gegen Bayern und ggf. Ba-Wü kann keine Rede sein. Nur ich kann es aber auch nicht mehr hören, wenn es heißt, in der Pisa sind unsere Kinder ja wir alle soviel besser, in Bremen und woanders seit ihr alle so doof. Und das immer das einzige was ich höre, als Argument für die Bayern und Ba-Wü. Was die Niedersachsen angeht, natürlich meine ich die, welche besonders redlich sind. :-) |
| ange gardien | [QUOTE][i]Original geschrieben von Emporial [/i] Warum möchtest du das Wissen? [/QUOTE] Damit ich Dein verbales Geschmeiß im richtigen Kontext sehe. Mich würde einfach nur interessieren, woher Du deine Erkenntnisse über Bayern nimmst und in wiefern Du schon einmal mit Bayern zusammen gearbeitet hast. Ich meine jetzt Projekte, die über Playstation zocken oder das Tauschen von Pokemonkarten auf dem Schulhof hinaus gehen. ange ( selbst kein Bayer ) |
| Move over Kate | [QUOTE]es ist ja fakt das die Bayern zum Teil strengere Gesetze haben und sind sehr konservativ sind. Aber ist es so intelligent ständig einen anderen Kurs einzuschlagen, egal wie unvernüftig der ist?[/QUOTE] So wechselhaft war der Kurs doch gar nicht. Gut, zunächst gab es ne Abschussgenehmigung, die aber wieder zurück gezogen wurde. Dann gab es Fangversuche, als die nicht erfolgreich waren, den Abschuss. Die Rangfolge der Mittel wurde (im Rahmen der Verhältnismäßigkeit) eingehalten. Und wenn nun die Regierung meint, dass der Abschuss zur Wahrung der Sicherheit der Menschen notwendig war (was ich nicht so sehe), dann war ihr Handeln konsequent. |
| Fuck up Evil | [QUOTE][i]Original geschrieben von ange gardien [/i] [B] Ich meine jetzt Projekte, die über Playstation zocken oder das Tauschen von Pokemonkarten auf dem Schulhof hinaus gehen. [/B][/QUOTE] Naja, jetzt hast Du dich aber selbst disqualifizierst. |