| DarkMina87 | Hi! Ich bin zufällig heute beim Surfen auf dieses Forum gestoßen und finde es geil, dass es so eine Seite gibt (endlich mal Gleichgesinnte!) Ich habe seit einiger Zeit ein Problem, würde mich echt freuen, wenn ihr mal drüber schaut :) Dieses Jahr komme ich in die 13. Klasse und werde wieder jeden Dienstag 11./12. Stunde Sportunterricht haben. Allerdings ist dies das kleinste Problem...leider bin ich etwas(!) übergewichtig und kann leider gar nicht tanzen. Unser Sportkurs ist allerdings ein reiner Tanzkurs und unsere Sportlehrerin möchte ständig, dass wir Sachen allein vor der Gruppe vortanzen...am Anfang ging es ja (trotz mangelnden Talents;) immer noch, aber die Sportlehrerin hats so ziemlich auf mich abgesehen...ständig kritisiert sie mich, sagt indirekt (immer vor allen anderen!!!), dass wahrscheinlich mein Gewicht auch etwas mit meinem schlechten Tanzen zu tun hat, etc. (und das ist noch sehr harmlos ausgedrückt). Da ich Sport nicht ins Abi einbringen muss und mich nicht Woche für Woche von meiner Sportlehrerin (mal mehr mal weniger schlimm) fertig lassen machen möchte, suche ich nun nach einer Möglichkeit für ca. 4-5 Monate einen Sportattest zu bekommen. Ich weiss, dass das kein Kaverliersdelikt ist...aber so könnte ich wenigstens normal zur Schule gehen und mich aufs Abi vorbereiten...ohne immer den Sportunterricht im Kopf zu haben. Deshalb meine Frage: Weiss vielleicht von euch jemand, was man einem Arzt sagen könnte, dass er einen für einen derartigen Zeitraum vom Sportunterricht befreit? Oder kennt jemand bestimmte Krankheitsbilder, die man nicht so leicht nachweisen kann? Ich bin über jede Hilfe sehr dankbar, liebe Grüße, Minalein |
| Ascaron | Wäre es nicht sinnvoller, erstmal mit der Lehrerin und/oder einem Vertrauenslehrer/der Schulleitung ein Gespräch zu führen? |
| DarkMina87 | @Ascaron, das dachte ich auch und habe die Lehrerin einfach mal drauf angesprochen und sie meinte dann, das sie mich verstehen würde und demnächst drauf achten wolle...allerdings war dann darauf die Woche alles wie zuvor. Ich hatte auch schon daran gedacht mit der Schulleitung zu sprechen, aber leider ist die Lehrerin schon XX Jahre bei uns auf der Schule und da sagt dann keiner was :( Aber trotzdem danke für deine Antwort :) |
| more | Wenn du deinem Arzt sagst, dass deine Lehrerin dich im Sport fertig macht, wegen deinem Gewicht, und du dich daher total schlecht fühlst, und dich gemobbt fühlst, stellt der dir vielleicht ein Attest wegen Depressionen aus. Du könntest mit ihm zumindest darüber reden. Trotzdem solltest du dringend versuchen dein Gewicht zu kontrollieren. Vielleicht will dich deine Lehrerin einfach auf diese Weise anstacheln, in dem sie dir die unschöne Wahrheit ins Gesicht sagt. Ich bin und war auch übergewichtig im Sportunterricht, und habe diesen auch immer gehasst, aber es gibt immer etwas, was einem trotzdem Spass machen kann. Mittlerweile treibe ich regelmäßig Sport. Wenn du Rat brauchst, kannst du mich gerne nochmal anschreiben. |
| DR-KUBY | ...ich kann Dein problem verstehen und hätte jetzt auch nur das selbe wie ascaron zu schreiben - ganz klar ist das es weh tut vor der klasse runter gemacht zu werden, aber es ist so das man selber die sache (meistens) ernster sieht als wie die Sportkollegen. Hast Du vieleicht eine freundin in dem Sportkurs dann frag die doch mal wie sie die sache sieht. Man bekommt selber schonmal sachen in den falschen Hals - zumindestens ich |
| kleine schwarze | sorry aber gerade tanzen ist etwas was nicht zwangsläufig mit dem Gewicht zu tun hat. Meine Schwester ist total schlank und tanzt als hätte sie nen Stock im..... aber lassen wir das. Ich wäre auch dafür mit der Schulleitung bzw mit dem Vertrauenslehrer über diese Vorfälle zu sprechen. Und ich würde mich mal ein bisschen umhören ob das nur bei dir so ist, oder ob das mit besagter Lehrerin noch anderen passiert ist. Kann ja sein, das sie dich evtl. nur motivieren möchte aber das kann man auch anders alsl über beleidigungen. Hoffe ich konnte ein bisschen helfen. Alles Gute |
| myhna | also ich hab wegen einer chlor-allergie für das schwimmhalbjahr in einen anderen kurs gewechselt, vielleicht wäre das eine möglichkeit? also das du "anbietest" den kurs wechseln zu wollen, und nicht grundsätzlich nicht teilnehmen zu wollen... damit zeigst du "guten willen" (das du ja trotzdem teilnehmen "möchtest"), das es dir also wirklich um diese lehrerin geht und nicht grundsätzlich darum sport zu schwänzen, da schalten die herren und damen lehrer nämlich auf durchzug... sprich doch mal mit deinem tutor! ein attest zu bekommen ist schon etwas schwieriger, du brauchst erstmal einen arzt der dir eine krankheit bestätigt, und dann noch einen amtsarzt der das durchgehen lässt... |
| EXULTATION | eigentlich hat übergewicht mit rhythmusgefühl nichts zu tun. das sollte doch deine lehrerin wissen. ich kenne viele, die zu viel auf den rippen haben und 1A tanzen können. auch viele schlanke, die dies nicht auf die reihe kriegen. aber warum hast du denn ausgerechnet den tanzkurs gewählt? oder wird bei euch in der schule nichts anderes angeboten? ich glaub dem arzt kannst du schlecht was vortäuschen, aber wie wär's wenn du deine lehrerin zur rede stellst und zwar nicht irgendwann mal im lehrerzimmer, sondern vor allen anderen schülern direkt nach ihrer bemerkung? denn das hilft manchmal mehr, als wenn das ganze unter den vier augen abläuft. |
| Astatos | Also ich sag es mal so: Ich hätte ohne weiteres vom Sportuntericht durch ein ärztliches Attest befreit werden können... gab da auch etwas, was mächtig Probleme bereitet hat. Allerdings ging das von meiner Ärztin aus, ich habe das abgelehnt (braucht keine nachzuvollziehen). Ich bin nicht gerade Sportbegeistert, obwohl ich normalgewichtig bin, aber es hätte mein "Problem" einfach nicht lösen können, von daher wäre ein Attest eigentlich zwecklos gewesen.. Da das ganze mehrfach ziemlich akut war, hab ich mich direkt an meinen Sportlehrer gewendet und konnte das so regeln.. Gut, er ist bei uns auch gleichzeitig der Vertrauenslehrer.. [QUOTE]aber warum hast du denn ausgerechnet den tanzkurs gewählt? oder wird bei euch in der schule nichts anderes angeboten?[/QUOTE] Das frag ich mich auch... zumindest bei uns kann man in der Oberstufe wählen, welche Sportkurse man belegt. Und für gewöhnlich wählt man das, was einem auch liegt. Wär aber auch möglich, dass ihr so nen Sportkursleiter habt wie wir... dann kann es passieren, dass wenn er jemanden nicht leiden kann, derjenige in einem Kurs nach Wahl dieses Lehrers landet... ist mir selbst nicht passiert, aber anderen... Ich kann dir nur raten, dich an die Lehrer zu wenden, nur so kann man weiterem Ärger eventuell aus dem Weg gehen, Atteste für mehrere Monate zu bekommen , halte ich für nicht ganz so einfach... Astatos |
| BloodyPleasure | [QUOTE][i]Original geschrieben von EXULTATION [/i] [B]aber wie wär's wenn du deine lehrerin zur rede stellst und zwar nicht irgendwann mal im lehrerzimmer, sondern vor allen anderen schülern direkt nach ihrer bemerkung?[/B][/QUOTE] Das selbe habe ich eben auch gedacht. Versuch das mal:) |
| UnterHund | Bin zwar nicht übergewichtig - eher das Gegenteil - aber Probleme mitm Sport hatte ich auch immer. Der Lehrer hat uns immer rumgehetzt, "so jetzt lauft mal schön ne Weile im Kreis, bis ich mir mal überlegt habe was wir heute machen" - oder so ähnlich halt. Naja da mir meine Abinote auch vollkommen egal war, hab ich einfach die meiste Zeit geschwänzt, und zwar auf dreisteste Art. Am Morgen noch den Lehrer aufm Flur oder so gesehen (und er mich! War ja der einzige schwarze an der Schule.) während Sport saß ich meist im Aufenthaltsraum oder so rum (wir hatten danach noch was.) Naja wenn ich mal hinging (um keine 0 P zu kriegen) hab ich auch nicht wirklich viel gemacht. Irgendwann meinte er er gibt mir nur 1 P wenn ich so weiter mache. Hab dann gesagt das mir das reicht und damit wars zuende. Also: Wenn dir die Note wirklich egal ist - einfach nix machen. MuG UnterHund |
| ShacklesOfFear | Ich kann aus eigener Erfahrung nur davon abraten sich ein Attest ausstellen zu lassen. Punkt 1, wie schon von jemandem erwähnt - es ist nicht gerade einfach ein attest bei einem Arzt und zusätzlich beim Amtsarzt (ohne dessesn Absegnung läuft gar nichts) zu bekommen. Ich habe mich 3 Jahre vorm Sport gedrückt - berechtigterweise auf Grund einer schweren Verletzung. Und ich kann nur sagen, dass es das dümmste war, was ich je getan hab. Ich weiß, du willst jetzt keine 3 Jahre aussetzen, sondern nur noch ein halbes Jahr, aber selbst in diesem scheinbar kurzen Zeitraum verliert man schnell an Ausdauer. Ich weiß nicht, ob du anderweitig noch Sport machst, aber so ganz ohne Sport fühlt man sich auch unausgeglichen. Ich kann mich eigentlich den anderen nur anschließen. Rede mit einem Vertrauenslehrer (deinen Schulleiter kenne ich nun nicht, aber ich hab schlechte Erfahrungen mit dieser Art Mensch und meist haben sie auch nicht viel Zeit für sowas, von daher würd ich abraten mit ihm/ihr zu reden). Und dass ein Tanzkurs der einizge Kurs sein sollte, der im Sport angeboten wird, bezweifle ich irgendwie... Schon allein aus dem Grund - was machen denn dann bitte die Jungs? Tanzen die twa mit?? (Allein die Vorstellung ist schon lustig ;) ) Also versuchs lieber erstmal mit reden. Ich drück dir die Daumen |
| darkmav | @ DarkMina87: Sport an sich fand ich schon ok. - war begeisterter Mountain-Bike-Fahrer und habe oft in der Disse getanzt. Tischtennis mochte ich auch - was vom Sportlehrer allerdings als Kinderei abgetan wurde. Etwas rumkicken, und rumjoggen (und aus so etwas sollte der Schulsport eigentlich bestehen, und nicht aus völlig sinnlosen Sachen, wie Barren oder Reck oder so'n Schmonsens) waren auch in Ordnung... Allerdings hatte ich das Gefühl, der Lehrer wollte sein Fach als richtiges Leistungsfach etablieren - mit richtigen Noten usw. Darauf hatte ich absolut keine Lust, vor allem weil es so etwas von irrelevant ist, ob man jetzt irgendeine Hochsprung- oder Volleyballtechnik beherrscht oder nicht. Habe das dann umgangen, indem ich mir jedesmal etwas zusammenphantasiert habe, von wegen Erkältung oder so.... Einmal bin ich noch zum Hochsprung gekommen, so daß ich im Zeugnis einen Punkt (von 15 möglichen) hatte. War stolz drauf, und in die Gesamtnote ging das eh nicht ein. Hoffentlich gerate ich an keinen Arbeitgeber, der das Schulzeugnis durchliest, und der Meinung ist, Sport hätte etwas mit Leistungsfähigkeit zu tun... Mein weiterer Werdegang wird ihn aber leicht vom Gegenteil überzeugen, schätze ich. Vielleicht ist es für Dich eine ganz gute Möglichkeit, ebenso pragmatisch zu verfahren... Der Lehrer kann da eh nichts machen... Wenn Dir ein Punkt reicht ;-) Tja, Asatos, wählen konnte ich zwar auch. Aber nur zwischen Erhängen und Erschießen. Volleyball, Basketball, Handball, Fußball, Leichtathletik, Geräteturnen, Schwimmen... Wenn man diese Sportarten mit Notendruck betreiben muß, sind diese alle gleich beschissen. Schwimmen wäre beispielsweise eine echte Bereicherung gewesen (vor allem wegen der Gesundheit), aber wenn man da nicht mal die Aussicht hat, überhaupt einen Punkt zu kriegen, und man nur noch durch das Becken gescheucht wird, macht das keinen Spaß mehr. Schulsport sollte zu einer (von mir aus auch Pflicht-) AG umfunktioniert werden, wo man ein paar gesunde Sachen macht (Schwimmen und Joggen lernt), und etwas Fun hat (Rumkicken, Tischfußball, Billard usw.). Wäre viel effektiver, da auch ich dann hingegangen wäre. Noten haben hier nichts zu suchen. |
| Waldkauz | Ich kann ein wenig nachvollziehen, wie es dir geht. Ich bin auch von Grund auf unsportlich und hab auch nicht die Lust, daran unter Notenzwang etwas zu verändern. Ich mache für mich privat Sport genug, wie Radfahren, Inlineskaten, Schwimmen. Mir persönlich ist die Sportnote total schnupsi, ich mach in diesem fach schon meine gesamte Schullaufbahn nur das Nötigste. Und gehe auch oft genug nicht hin. Ich hoffe, dass der Sportkurs nächstes Jahr mal etwas lockerer und spaßiger wird. Bezweifle dies aber stark. Also, einfach Augen zu und durch, mit dem Gedanken, dass dir das dämliche Geschwätz deiner Lehrerin und deine Note hinten links vorbeigehen kann. |
| Kampfsau | Ich war früher auch zu fett,habe die letzten Jahre aber zuviel Sport gemacht und ziemlich abgespeckt. Aber damals hatten meine Lehrer mir nie wirklich schlechte Noten gegeben.Ich habe immer soviel Einsatz gezeigt und bin immer 110% aus mir rausgegangen. Ich hatte meine Grenzen,obwohl ich auch damals schon nicht die absolute Flachpfeife war. Das schlechteste war eine 3.Heute würde ich mich nicht mehr mit einer 3 zufrieden geben. Die Lehrer haben das einfach gesehen,wenn man vorneweg nicht dazu bereit ist,ins Schwitzen zu kommen,kann man es gleich vergessen. |
| darkmav | In 12/1 habe ich mich angestrengt. Basketball. 5 Punkte. Für so ein Butterbrot strenge ich mich nicht an, dann gibt's halt Leistungsverweigerung. Ob ich jetzt einen oder zehn Punkte in Sport bekommen habe, war mir so was von egal. Anrechnen lassen hab ich's eh nicht. Lohnte sich einfach nicht. Hätten dann schon 13 Punkte sein müssen. Für mehr als zehn Punkte mußte man schon Mitglied in 'nem Verein sein. Für so einen Basketballspieler ist der Sportunterricht nur lockeres Training, für mich ist es an-die-Grenzen-gehen, und damit Horror (vorausgesetzt, ich gehe hin :D). Wer kriegt die bessere Note? Der Basketballspieler. Ist das gerecht? Wahrscheinlich war der Sportlehrer früher - während der Schule und auf der Uni - auch so einer, der außer beim Rumrennen nix gerissen hat, und will sich jetzt an den Schülern stellvertretend für diejenigen die ihn in früheren Jahren gepeinigt haben, dafür rächen. |
| Ascaron | [QUOTE][i]Original geschrieben von EXULTATION [/i] [B]aber wie wär's wenn du deine lehrerin zur rede stellst und zwar nicht irgendwann mal im lehrerzimmer, sondern vor allen anderen schülern direkt nach ihrer bemerkung? denn das hilft manchmal mehr, als wenn das ganze unter den vier augen abläuft. [/B][/QUOTE]...und evtl. ergreifen einer oder mehrere Deiner Mitschüler Partei für Dich. [QUOTE][i]Original geschrieben von darkmav [/i] [B][...]Handball[...] Wenn man diese Sportarten mit Notendruck betreiben muß, sind diese alle gleich beschissen. [/B][/QUOTE]Nanana! ;) |
| Kampfsau | [QUOTE]Für so ein Butterbrot strenge ich mich nicht an, dann gibt's halt Leistungsverweigerung. Ob ich jetzt einen oder zehn Punkte in Sport bekommen habe, war mir so was von egal. Anrechnen lassen hab ich's eh nicht. Lohnte sich einfach nicht. Hätten dann schon 13 Punkte sein müssen.[/QUOTE] Was für eine Einstellung,so wird das natürlich nie etwas. [QUOTE]Für mehr als zehn Punkte mußte man schon Mitglied in 'nem Verein sein. Für so einen Basketballspieler ist der Sportunterricht nur lockeres Training, für mich ist es an-die-Grenzen-gehen, und damit Horror (vorausgesetzt, ich gehe hin ). Wer kriegt die bessere Note? Der Basketballspieler. Ist das gerecht?[/QUOTE] Ich Schrammel doch auch nicht auf einer Gitarre herum und hoffe ähnlich gut zu spielen,wie jemand der schon mit 6 fleißig übt. In der Oberstufe sollte man einen halbwegs entwickelten Körper besitzen.Man sollte schon wissen wie man sich bewegt oder auch mal privat Fussball,Basketball oder anderes gespielt haben.Wenn man damals in der Hinsicht etwas versäumt hat,dann hat das halt auch negative Auswirkungen.Man muss dann etwas mehr an sich arbeiten.Ist ja auch nicht anders,als wenn man in anderen Fächern früheren Stoff verpasst hat.Und dann heißt das auch,man muss sich auch mal mehr anstrengen als Leute,die sich in der Hinsicht schon immer betätigt haben. Wenn man da gleich verzweifelt,dann wird man niemals besser. Einen Unterkurs sollte man schon zu vermeiden versuchen. Insgesamt,und ich finde das auch,ist die Note hinterher nicht wirklich das Entscheidene.Es geht um den eigenen Körper.Man sollte ein bischen dafür tun,immerhin ist man seinen Lebtag an ihn gebunden.Ohne Schulsport würden manche Menschen sich gar nicht mehr bewegen.Diese Menschen wissen gar nicht,was Sie sich damit auf die Dauer antun. Außerdem tut man damit auch etwas für den Geist.Es heißt nicht umsonst,in einem gesunden Körper lebt ein gesunder Geist.Bei so einem schnellen,mannschaftsbasiertem Basketballspiel muss man auch viel Gehirnleistung freisetzen.Das Hirn steuert alle Bewegungen und man will doch auch nicht zu einem Bewegungsidioten verkommen,der total ungeschickt ist,keine Reflexe,keine Hand-Augenkoordination und kein gar nix hat. |
| darkmav | Ich glaube, man sollte bei Zusammenstellung des Schulstoffs vor allem darauf achten, was einem später von Nutzen sein könnte. Und ich glaube nur einem ganz kleinen Promille-Bruchteil der Leute wird später von nutzen sein, zu wissen wie man richtig Basketball spielt, oder irgendeine superspezielle Hochsprung-Technik zu beherrschen [außer beim Fernsehgucken vielleicht *lach*]. Bei Mathe, Physik oder Geschichte ist das anders: Da werden die in der Schule erlernten Fähigkeiten tatsächlich später im Beruf oder in der Gesellschaft benötigt. [In Mathe lernt man in der Schule eigentlich zu wenig, wie ich aufgrund meiner Erfahrung als Student und als Hochschuldozent weiß]. Insofern halte ich den Anspruch des Sportunterrichts (so war's zumindest bei mir) für total verkehrt, ein Volleyball-Ersatztraining sein zu wollen,. Wenn man die richtige Technik erlernen will, kann man ja immer noch in den Verein gehen. Sport soll Spaß machen, und keine Tortur sein, die obendrein noch mit Noten bewertet wird. Erst dann wende ich den Sport auch in der Freizeit und in der Zeit nach der Schule an. Wenn ich jedesmal, wenn ich mir die Joggingschuhe anziehe, eine dunkle Erinnerung an den Schulsport hochkommt, dann hat der Shculsport mehr kaputt gemacht, als er gebracht hat. Gegen Sport als Pflicht-AG, wo man lernt, wie man richtig joggt, Rückenschwimmen lernt (hat mir nie jemand in 13 Jahren Schule beigebracht, und wäre mir jetzt von großem Nutzen - dafür kann ich so 'nen Korbleger-Schwachsinn), richtig sitzen lernt aber auch wo man sich etwas austoben kann, wie Fußball zu spielen, oder von mir aus auch Volleyball, hätte ich nichts einzuwenden gehabt. Aber: Ohne Regeln und ohne Technik in den Mannschaftsspielen! Darauf kommt's eh nicht an... Kann man ja immer noch im Verein lernen, wenn man will. So einen Sportunterricht hätte ich mir gewünscht :-) Mein Oberstufenunterricht hätte mir (auch wenn ich immer hingegangen wäre) auch nix für die Kondition gebracht, weil wir meistens Technik geübt haben. Wäre somit auch kein Gewinn für die Gesundheit gewesen. Spazieren-gehen ist mindestens genauso gesund, als sich irgendwie in unnatürlichen Körperhaltungen zu verrenken. Der Grund für unseren absolut nutzlosen Sportunterricht war wohl der Ehrgeiz des Lehrers, Sport ein richtiges Fach mit Noten werden zu lassen; vielleicht ist da auch etwas Minderwertigkeitsgefühl gegenüber Lehrern mit anderen, richtigen, Fächern. Wenn der Lehrer das ganze nicht so ernst gesehen hätte... d. h. den Unterricht nach vorletztem Absatz gestaltet hätte, und jedem, der sich einigermaßen angestrengt hat, aber unabhängig von seinen Leistungen, 10 Punkte gegeben hätte - dann wäre ich auch hingegangen |
| myhna | [QUOTE][i]Original geschrieben von darkmav [/i] [B]Bei Mathe, Physik oder Geschichte ist das anders: Da werden die in der Schule erlernten Fähigkeiten tatsächlich später im Beruf oder in der Gesellschaft benötigt. [In Mathe lernt man in der Schule eigentlich zu wenig, wie ich aufgrund meiner Erfahrung als Student und als Hochschuldozent weiß]. [/B][/QUOTE] so, das glaubst du also... im "normalen" berufsleben, also nicht an uni oder als dozent, braucht man nur ein bruchteil von dem was man in mathe und physik lernt. mathe wird schon sehr speziell... warum also nicht sport? |
| darkmav | Ich weiß nur, daß (mal von Sportwissenschaften abgesehen) Sport in keinem Studienfach benötig wird, aber daß schätzungsweise 60\% der Studenten Mathematikkentnisse benötigen, die über das an der Schule gelernte hinausgehen: bei Psychologie, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften angefangen bis hin zu den Ingenieur und Naturwissenschaften. Sogar als Sportwissenschaftler sollte man wissen, wie ein Schwerpunkt definiert ist, und was Dreh- und Trägheitsmoment sind; ansonsten sieht man beim heutigen Kugelstoßen alt aus :D. Und ich glaube auch, daß die Dinge, die man an der Uni lernt, schon ihre Daseinsberechtigung haben; ansonsten könnte man das Studium ja gleich vergessen. Nur komisch, daß Sport nicht mehr Teil des Studiums ist? Ich kenne niemanden, absolut niemanden, dem es beruflich etwas gebracht hat, zu wissen, wie man einen Korbleger macht; kenne aber einige, die mit höherer Mathematik auch in ihrem Beruf zu tun haben. [Kenne keine Sportlehrer, und die Grundschullehrerin, die ich kenne, läßt sich regelmäßig von ihren Schülern die Regeln beim Fußballspiel erklären ;-)] |
| LaChatte | [QUOTE]Bei Mathe, Physik oder Geschichte ist das anders: Da werden die in der Schule erlernten Fähigkeiten tatsächlich später im Beruf oder in der Gesellschaft benötigt. [In Mathe lernt man in der Schule eigentlich zu wenig, wie ich aufgrund meiner Erfahrung als Student und als Hochschuldozent weiß].[/QUOTE] In Mathe brauchte ich in meinem beruflichen Alltag nie mehr als die vier Grundrechenarten, die ich schon seit der Grundschule ausserordentlich gut beherrsche. ;) Manchmal vielleicht noch ein bisschen Prozentrechnen oder Dreisatz, und das wars dann auch schon. Physik brauchte ich bisher nie, Geschichte ebenfalls nicht, danach hat noch nie ein Arbeitgeber gefragt. Sprachkenntnisse hingegen sind nützlich. Sport ist sehr wichtig, wenn es im Sportunterricht gelingt, Bewegungsfreude und ein gutes Körpergefühl zu vermitteln, und dafür sollte der allgemeine Sportunterricht in der Schule ein breites Spektrum anbieten und den Fokus auf die Freude legen, und nicht auf die Konkurrenz. |
| archon | ich frage mich obs nicht besser wäre wenn du die 4-5 monate einfach noch durchziehst - die lehrerin kann dir doch mit so bemerkungen echt den buckel runterrutschen - was? ich finde nicht, dass sich das bei 4-5 monaten überhaupt rentiert mit attest - da kommen noch ferien dazu und dann bleibt eh nix mehr übrig. das ist die sucherei und rennerei zum arzt doch garnicht wert - meine meinung. |
| darkmav | LaChatte, Du hast einen Beruf ergriffen, in dem man mathematisch-naturwissenschaftliche Kenntnisse nicht braucht. Soll's ja auch geben... In vielen anderen Berufen braucht man diese (angefangen bei der Kundenberatung bei der Bank, als Arzt, als Ingenieur sowieso, in der Softwareentwicklung usw.) Außerdem ist eine gute mathematisch-naturwissenschaftliche Ausbildung auch dann von Nutzen, wenn man versuchen will, die Welt zu verstehen. Um zu wissen, daß es sich bei Astrologie um Hokospokus handelt beispielsweise... Um Statistiken richtig interpretieren zu können. Um gegen das Geschreibsel in der Bild-Zeitung opponieren zu können usw. Bei uns war's halt die Konkurrenz, auf die der Fokus gelegt wurde. Den Leuten, die schneller laufen als denken konnten, war das natürlich recht. So hatten auch die mal ein Erfolgserlebnis. |
| Cold Rain | Ich bin Attest-befreit und das seit andert-halb Jahren und werde es auch das letzte Jahr bleiben. Nicht, weil ich Sport schwänzen will (naja, schlecht find ich es nicht *g*), das hat schon seine Gründe. Aber was habt ihr alle mit eurem Amtsarzt und dass das so schwierig ist??? Ich hab nur ein Attest vom Facharzt abgegeben und das wars. OK, vorher hatte ich immer wieder welche vom Hausarzt, das machte es vllt glaubhafter. Aber es hat nie wieder jemand nachgefragt, ob sich was geändert hat oder etwas vom Amtsarzt gesagt. Tip für alle Verweigerer: Bei uns zieht immer wieder das Thema Knieproblem. Und die Knie werden ja bei fast allem belastet, so dass man leider kaum am Unterricht teilnehmen kann. Und manche Ärzte scheinen ganz gerne Atteste auszustellen, vorallem, wenn man dranbleibt. öfter mal vorbeikommt und ihnen nichts einfällt. Dann stellen sie eins aus, damit man nicht mehr kommt. (Probleme werden so nicht gelöst.) |
| TheSiren | Also, immer wenn ich eins Atthest wollte bin ich zu einem Arzt gegangen der keine dummen Fragen stellt. Wir haben mehrere Ärzte die so sind. Da geht man einfach hin und sagt,dass man für so und so lange ein Sportatthest braucht und dann bekommt man das auch. Da muss man sich eben umhören oder einfach ausprobieren, welcher Arzt das macht. Oder du musst simulieren. Also wenn bei uns Hochsprung dran kam, hab ich oft so getan als wäre ich umgeknickt nd bin dann nur noch gehumpelt. Klappt super :D Ich würde allerdings im Falle einer Krankheit nicht zu besagten Ärzten gehen, dann lieber zum Doc der nachfragt ;) |
| Kampfsau | [QUOTE]Und ich glaube nur einem ganz kleinen Promille-Bruchteil der Leute wird später von nutzen sein, zu wissen wie man richtig Basketball spielt, oder irgendeine superspezielle Hochsprung-Technik zu beherrschen [außer beim Fernsehgucken vielleicht *lach*].[/QUOTE] Du kriegst eine Aufgabe,z.B. mache nur soviele Schritte,spring mit dem richtigen Bein ab,werf den Ball an den richtigen Punkt und lass ihn im Korb landen. Das an sich ist nicht unbedingt auf den ersten Blick bedeutend,aber man sieht halt,wie gut der jeweilige Schüler in der Lage ist,seinen Körper zu kontrollieren oder Bewegungsläufe zu erlernen oder wie lange er braucht,diese zu verinnerlichen. Man muss sich nur die Gesundheit der Leute ansehen.Es gibt junge Männer,die haben die Leiden von Männern im mittleren Alter.Haltungsschäden,Bewegungsstörungen. [QUOTE]Insofern halte ich den Anspruch des Sportunterrichts (so war's zumindest bei mir) für total verkehrt, ein Volleyball-Ersatztraining sein zu wollen,. Wenn man die richtige Technik erlernen will, kann man ja immer noch in den Verein gehen.[/QUOTE] Man will doch nachher im Spiel nicht so ein totales rumgestokel haben,indem keiner wirklich was zustande bringt. [QUOTE]Sport soll Spaß machen, und keine Tortur sein, die obendrein noch mit Noten bewertet wird. Erst dann wende ich den Sport auch in der Freizeit und in der Zeit nach der Schule an. Wenn ich jedesmal, wenn ich mir die Joggingschuhe anziehe, eine dunkle Erinnerung an den Schulsport hochkommt, dann hat der Shculsport mehr kaputt gemacht, als er gebracht hat.[/QUOTE] Wenn ich in einem Basketballkurs bin,dann habe ich den selber gewählt.Das ist deswegen so,weil ich gerne Basketball spiele und nicht wirklich schlecht bin. Und da hätte ich keine Lust,wenn man immer nur so eine Kinderkacke spielt,die einen überhaupt nicht fordert,nur weil ja immer alle Spaß haben sollen und sich ja bloß nicht anstrengen wollen. Ich lege wenn ich Spiele auch Herz und Leidenschaft darein.Dann macht es mir auch Spaß,dann ist es fordernd.Ich bin jetzt auch nicht der absolute King der einen Korb nach dem anderen landet,ich kann auch akzeptieren wenn andere schlechter sind.Doch ich hasse es,wenn andere nur halbherzig spielen. [QUOTE] Ohne Regeln und ohne Technik in den Mannschaftsspielen! Darauf kommt's eh nicht an... [/QUOTE] Das ist wieder so eine Sache,gegen die Regeln kann ich nichts sagen,die Technik mach mir auch manchmal Probleme.Doch dann arbeite ich halt Privat daran.Dann nehme ich mir am Wochenende mal ein bischen Zeit oder auch mal in der Woche und übe ein bischen an den Würfen oder Schritten.Im Mehrkampfkurs,denn ich mal gewählt habe,gab es auch so Hammerlisten,die echt große Anforderungen stellten.Die waren halt an junge Männer auf dem Zenit ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit ausgelegt.Da habe ich privat jeden Abend vermehrt mein Lauftraining intensiviert. Und ich denke ich habe es dann auch verdient,mehr als 10 Punkte zu bekommen. [QUOTE]Der Grund für unseren absolut nutzlosen Sportunterricht war wohl der Ehrgeiz des Lehrers, Sport ein richtiges Fach mit Noten werden zu lassen; vielleicht ist da auch etwas Minderwertigkeitsgefühl gegenüber Lehrern mit anderen, richtigen, Fächern.[/QUOTE] Dei Lehrer hat sicher keine Minderwertigkeitskomplexe,immerhin haben zumindest die an Oberstufen in den aller meisten Fällen,auch andere Fächer die Sie lehren. Manchmal ist es ein auch oft 2 Fächer. Also bei mir ist Sport auch ein richtiges Fach mit Noten.Da wird halt Leistung verlangt. [QUOTE] Wenn der Lehrer das ganze nicht so ernst gesehen hätte... d. h. den Unterricht nach vorletztem Absatz gestaltet hätte, und jedem, der sich einigermaßen angestrengt hat, aber unabhängig von seinen Leistungen, 10 Punkte gegeben hätte - dann wäre ich auch hingegangen[/QUOTE] Ich kenne das selbe von anderen Leuten.Ein Freund von mir hasst Naturwissenschaften,er macht auch vor seinem Lehrer nicht wirklich ein Geheimnis daraus.Sie sind ihm egal und er nimmt auch die Unterkurse in Kauf.Er sagt nicht,"sehen Sie,ich bin da und ich höre mir auch mal ab und zu an,was Sie da sagen,also warum zur Hölle kriege ich keine 10 Punkte?Immerhin tauche ich hier in dem Fach auf,was für meinen späteren Werdegang überhaupt keine Bedeutung hat." Deine allgemeine Einstellung zu dem Fach lässt sich doch erkennen.Warum sollte man etwas gut bewerten,was nunmal nicht im Entferntesten wirklich gut ist? 5 Punkte kann eigentlich jeder erreichen,wenn er sich anstrengt.Das heißt ja auch "Ausreichend". [QUOTE]Ich kenne niemanden, absolut niemanden, dem es beruflich etwas gebracht hat, zu wissen, wie man einen Korbleger macht; kenne aber einige, die mit höherer Mathematik auch in ihrem Beruf zu tun haben.[/QUOTE] Ich kenne aber einige Berufe,in denen körperliche Fitness und Belastbarkeit sehr wichtig sind. Und dass sind auch nicht immer die am schlechtesten bezahlten oder Handlangerberufe.Sicher,wenn man verdienen will,dann braucht man Kopfarbeit. z.B. in der Feuerwehr oder Lebensrettungsgesellschaften,wenn man als Einsatzleiter auch mal vor Ort ist.Es kann immer sein,dass man selber auchmal anfassen muss.Bei der Polizei,in der Armee,während der Offizierslaufbahn,bei Sicherheitsdiensten. Oder bei der Instandhaltung von größeren Anlagen.Bei Arbeiten,die gute Reaktion verlangen oder komplexere motorische Herausforderungen,z.B. beim Bedienen von komplexen Maschinen oder Fahrzeugen. Nicht jeder sieht es als die Erfüllung,immer nur am Schreibtisch oder vorm PC zu sitzen. Und abgesehen von dem eigenem Beruf,es gibt viele andere Situationen,wo einem das hilfreich sein könnte,fit zu sein.Meist im Kontakt mit anderen Leuten und man kann ja nicht vorher wissen,dass man niemals einen Finger krumm machen muss.Wie oft hätte ich z.B. wichtige Termine oder Treffen verpasst oder wäre zu spät in der Schule gewesen,wenn ich nicht die Ausdauer gehabt hätte,mich schnell fortzubewegen [QUOTE][Kenne keine Sportlehrer, und die Grundschullehrerin, die ich kenne, läßt sich regelmäßig von ihren Schülern die Regeln beim Fußballspiel erklären ;-)][/QUOTE] Ich kenne schon einige Sportlehrer,alleine an der Schule. Und ich kannte auch eine Mathelehrerin,der ihre Schüler viele Dinge erklären mussten;). [QUOTE]Den Leuten, die schneller laufen als denken konnten, war das natürlich recht. So hatten auch die mal ein Erfolgserlebnis.[/QUOTE] Also dass man als begeisterter Sportler automatisch dumm ist,dass ist doch Unsinn.Vonwegen überall 5 Punkte,knapp durchgekommen aber in Sport 15 Punkte. Ich glaube,manche sind nur frustriert,dass Sie fett und hässlich sind,schlechte Karten beim anderen Geschlecht haben(oder beim selben). Das ist der Vorteil an regelmäßigen Sport.Ich habe lieber einen flachen Bauch und ein paar Muckis am Körper,als einen dicken Bauch und will auch nicht nach jeder Treppe die ich hochsteige zu schwitzen und zu keuchen anfangen. Das ist eben auch einer der entscheidenen Vorteile,man hat ein ansprechenderes Äußeres.Sicher ist Ausstrahlung und das was man sagt noch das Entscheidene. Doch in vielen Berufen hat man auch representative Aufgaben.Da muss man sehr auf seine Erscheinung achten.Man muss regelmäßig zum Friseur,sich immer rasieren,ordentliche und saubere Kleidung(Anzüge) tragen,einfach weil man den Kundenkontakt hat.Ich denke genauso kann es z.B. nötig sein, etwas auf seine Ernährung zu achten und z.B. 3-mal die Woche joggen zu gehen. Die Menschen sind halt oberflächlich. Das wurde doch schon sehr oft getestet.Ein schlanker Mann mit,straffen,sportlichen Körper sieht doch schon im Anzug viel ansprechender aus,als ein Kerl mit Titten und Schwabbelkörper. Andere Dinge sind sicher wichtiger,doch ich denke nicht,dass der andere Mensch,was seinen Verstand betrifft,soviel hinter einem her hängen muss,nur weil er halt sportlich aktiv ist.Und dann kann es halt auch sein,dass aus diesem Grund,jemand anderes bevorzugt wird. Unser Lebensstil hat sich geändert,wie brauchen unseren Körper immer weniger.Doch dass ist eine Veränderung,die erst seit dem letzten oder vorletzten Jahrhundert immer weiter voranschritt.Davor standen ein paar millionen Jahre der Evolution,in der Fitness essentiell für den Alltag oder das Überleben war. Ich habe das immer noch in mir,dass ich mich bewegen muss,dass ich mich fordern muss und bis an die Grenzen gehe.Dass muss mir nicht erst ein Sportlehrer vorschreiben. Wenn ich keinen Sport mehr machen dürfte und immer nur rumsitze und fernsehen würde,dann könnte ich mich nicht wirklich lebendig fühlen,immer wenn ich das ein paar Tage mache,habe ich so ein widerliches Körpergefühl.Irgendwie als würde mein Körper an meinem Kopf hängen und irgendwie unnütz sein und mich eigentlich nur stören,bei dem was ich mache. Ich muss meine Glieder dehnen,mich strecken und mich selber herausfordern.Wenn ich dann dass Blut in mir pochen fühle,ich anfange heftig zu atmen und auch schwitze,dann fühle ich mich lebendig,wenn man danach eine heiße Dusche nimmt,ist man erstmal richtig erfrischt und hat auch ein gutes Gewissen. Früher hat man irgendwelche Tiere gejagt oder ist durch den Wald gejoggt,heute muss halt Sport als Lückenfüller her. |
| darkmav | Hab ja nichts gegen Sport an sich... Letztes Jahr war ich beispielsweise auch regelmäßig Joggen. Dieses Jahr fehlt mir einfach die Zeit dazu (bin kurz vor der Abgabe der Diss). Nur dieses Schulsport-Ding, das halte ich für völlig realitätsfern. Wozu braucht ein Polizist beispielsweise wissen, wie man einen Korbleger legt, oder sonst irgendwelche hochspezialisierten technische Kenntnisse? Eine Grundkondition sollte schon da sein, und die anderen Sachen bekommt er in der Fachausbildung beigebracht. >> Ich lege wenn ich Spiele auch Herz und Leidenschaft darein.Dann macht es mir auch Spaß,dann ist es fordernd.Ich bin jetzt auch nicht der absolute King der einen Korb nach dem anderen landet,ich kann auch akzeptieren wenn andere schlechter sind.Doch ich hasse es,wenn andere nur halbherzig spielen. Nö - am meisten Spaß macht ein Fußball-Kick ohne Regeln und ohne Verstand, dafür mit ner Flasche Bier in der Hand! :cool: >> Wenn ich in einem Basketballkurs bin,dann habe ich den selber gewählt.Das ist deswegen so,weil ich gerne Basketball spiele und nicht wirklich schlecht bin. Bin in einen Basketballkurs gegangen, weil mir das als das kleinste Übel erschien. Blöderweise waren auch die Jungs aus der Oberliga drin. Der Lehrer hat sich natürlich von denen begeistern lassen, und alle anderen mit schlechten Noten abgestraft, und ansonsten links liegen lassen. Dann habe ich noch Fußball und Leichtathletik genommen. Im Fußball hatten die anderen fast alle auch schon weitergehende Kenntnisse. Konnte ich auch nicht gegen anstinken. In Leichtathletik haben wir die Hälfte der Zeit nur Hochsprung geübt. Langstrecke (was mal gut für die Kondition gewesen wäre) haben wir so gut wie gar nicht gemacht. Es gab halt nichts besseres: Volleyball, Handball - alles Schmonsens. Geräteturnen - urghhh!!! Schwimmen - im Prinzip nicht schlecht, aber dort wurden irgendwelche Fabelzeiten verlangt, um in die Punkte zu kommen. Gelernt hat man da auch nix mehr. Hätte noch gerne "Rhythmische Sportgymnasitk" genommen - ging aber leider nur für Frauen! :cool: |
| freudenkind | Hey hey! Ich würde mich da ein paar meiner Vorrednern anschließen. Bin selbst nicht wirklich schlank, nie gewesen. Der Kurs mit Tanzen war der einzige, bei dem man nicht schwimmen musste (Badeanzug wäre noch peinlicher gewesen), also das. Irgendwann waren mir die Leute dann egal, ich hab versucht, Spaß zu haben, wenn ich denn schon die Zeit da rumbringen muss, letztendlich hat sie mich dann auch in Ruhe gelassen. Eine andere aus unserem Kurs hat immer Atteste gebracht und sich auf ihre Knieschmerzen berufen, das hatte genau zwei Wirkungen: 1. Den Kommentar: Ist klar, dass deine Knie dich nicht aushält, speck ab! und 2. musste sie alle sechs Wochen ein Referat halten über Ernährung oder Sporttheorie, das war viel zeitaufwändiger als der Unterricht. Würde ich mir also nochmal überlegen an deiner Stelle... |
| myhna | [QUOTE][i]Original geschrieben von darkmav [/i] [B] Nur dieses Schulsport-Ding, das halte ich für völlig realitätsfern. Wozu braucht ein Polizist beispielsweise wissen, wie man einen Korbleger legt, oder sonst irgendwelche hochspezialisierten technische Kenntnisse? Eine Grundkondition sollte schon da sein, und die anderen Sachen bekommt er in der Fachausbildung beigebracht.[/B][/QUOTE] ...genau das selbe ding mit mathe... das was (sehr) spezifisch ist lernt man/sollte man lernen wenn man einen beruf/ein studium ergreift, oder etwa nicht? nur um nochmal kurz auf deinen obigen post zu kommen... :rolleyes: aber das im schulsport grundsätzlich was falsch läuft und nahezu alle sportlehrer einen vogel haben - da sind wir uns einig. ich hab da schon viel, viel, viel zu viel mitmachen müssen. |
| darkmav | @ myhna: Die Matheausbildung an der Schule halte ich eigentlich für recht elementar. Habe Physik studiert (also mit viel Mathe), und eigentlich alles gebrauchen können, bis hin zu den affinen Transformationen, bei denen ich während der Schule dachte, was soll den der Scheiß? Jetzt schreibe ich eine Veröffentlichung über die Anwendung von affinen Trafos in der Bildverarbeitung :cool: Hat mir also sehr geholfen! Einfache Kurvendiskussionen (mit Differential- und Integralrechnung), so wie man sie in der Schule lernt, Gleichungssysteme auflösen, geometrisches Vorstellungsvermögen, und etwas Stochastik sind in vielen Studienfächern von nutzen - von den Inegnieurwissenschaften bis hin zur Psychologie. So richtig abgefahrene Sachen (wie bspw. Topologie oder Zahlentheorie) macht man ja im Schulunterricht nicht. Wer's braucht (also Mathematiker), lernt das noch im Studium. |
| Kampfsau | [QUOTE]Wozu braucht ein Polizist beispielsweise wissen, wie man einen Korbleger legt, oder sonst irgendwelche hochspezialisierten technische Kenntnisse? Eine Grundkondition sollte schon da sein, und die anderen Sachen bekommt er in der Fachausbildung beigebracht.[/QUOTE] Was braucht man alles,um gut Basketball spielen zu können.Man muss die Regeln kennen,man muss wissen wie man sich bewegt.Dann braucht man auch Geschick,gute Reflexe,Wendigkeit,Schnelligkeit usw. Diese Grundeigenschaften sind es,die bei einem Basketballspiel trainiert werden. Wenn man diese Eigenschaften in der Jugend nicht irgendwie schult,dann verkommen Sie kurzerhand.Wann fängt man die Ausbildung denn an?Mit 19-20 Jahren,da muss das eigentlich schon vorhanden sein.Da reicht es nicht nur Ausdauer zu haben. Ich hatte bei einem Korbleger noch nie Probleme,2/3 oder mehr der Versuche sollten schon Treffer sein und Schrittfehler sollten selten sein. Wenn man an sowas schon verzweifelt.Die Leute die Jui-Jutsu machen,das ist Pflicht bei der Polizei,wissen dass diese ganzen Kampftechniken 10-mal komplizierter sind. Das kriegt man nicht hin,wenn man ein ungeschickter Bewegungsidiot ist. Ich bin froh,dass im Falle,dass mich jemand mal körperlich herausfordert,ich nicht immer vollkommen hilflos bin. Egal ob ich jemanden jage oder weg laufe oder ein Kräftemessen mache oder Geschick brauche. [QUOTE]Nö - am meisten Spaß macht ein Fußball-Kick ohne Regeln und ohne Verstand, dafür mit ner Flasche Bier in der Hand![/QUOTE] Das macht schon Spaß,nur auf die Dauer ist das auch nicht befriedigend.Wenn ich auf einem Klavier rumklimper macht das auch ein paar Minuten Spaß,dann wirds aber langweilig,wenn man nicht richtig lernt und sich reinhängt [QUOTE]Es gab halt nichts besseres: Volleyball, Handball - alles Schmonsens. Geräteturnen - urghhh!!! Schwimmen - im Prinzip nicht schlecht, aber dort wurden irgendwelche Fabelzeiten verlangt, um in die Punkte zu kommen. Gelernt hat man da auch nix mehr.[/QUOTE] Ich habe damals Geräteturnen angefangen und noch 10 Punkte bekommen,obwohl ich keinerlei Vorerfahrung hatte in Form von Turnvereinen,AGs etc. Und das liegt daran,dass ich nicht vollkommen ungelenkig war und ein bischen Kraft im Körper hatte. Wenn ich mir da andere angesehen habe,die hatten überhaupt kein Körpergefühl,geschweige denn Körperbeherrschung.Das sah alles eingeklemmt und abgehackt aus.Das sind alles die Leute,die immer nur vorm Fernseher sitzen und Chips fressen und sich niemals anständig bewegt haben in der Kindheit. Diese ganzen Defizite werden die wohl niemals ausgleichen können. Also wenn ich Kinder habe,dann werde ich schon darauf achten,dass Sie ein Mindestmaß an Bewegung bekommen und nicht zu fett werden.Damit werde ich ihnen echt eine Wohltat tun.Ich hoffe ich muss sie dann nicht wirklich zwingen und Sie haben eine natürliche Freude an der Bewegung und spielen z.B. draussen Fangen oder Ähnliches. [QUOTE]So richtig abgefahrene Sachen (wie bspw. Topologie oder Zahlentheorie) macht man ja im Schulunterricht nicht. Wer's braucht (also Mathematiker), lernt das noch im Studium.[/QUOTE] Wenn man Physik,Ingenieurswissenschaften oder andere Naturwissenschaften studiert,dann braucht man alle möglichen Berechnungsverfahren. Das ist halt die Sprache der Naturwissenschaften.Die Physik stellt oft ganz neue Anforderungen an die Mathematik. Aber ich wundere mich auch nicht über verlangte Fremdsprachenkenntnisse,wenn ich internationalen Handel betreibe. |
| myhna | [QUOTE][i]Original geschrieben von darkmav [/i] [B]@ myhna: Die Matheausbildung an der Schule halte ich eigentlich für recht elementar. Habe Physik studiert (also mit viel Mathe), und eigentlich alles gebrauchen können, bis hin zu den affinen Transformationen, bei denen ich während der Schule dachte, was soll den der Scheiß? Jetzt schreibe ich eine Veröffentlichung über die Anwendung von affinen Trafos in der Bildverarbeitung :cool: Hat mir also sehr geholfen! [/B][/QUOTE] jau, du hast es gebrauchen können, aber physik ist ja schon recht speziell, findest du nicht? ich habe schon eine recht spezielle ausbildung, trotzdem brauchte ich wenig mehr als dreisatz, selbst bei rechnungen die für otto normal nach ":eek: bitte was :eek:" klingen... von kurvendiskussionen mal ganz zu schweigen... (das klingt jetzt fast so als würde ich mathe nicht mögen aber sport... dabei ist es eher umgekehrt... :rolleyes: =) |