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  Forum: DIES und DAS
    Thema: Auto leihen - Leihgebühr
vengeanceHi!

Was ist ein angemessener Preis, wenn ich meinem Bruder mein Auto leihen will? Auf monatlicher Basis ? Er fährt schon ordentlich damit, ca 2000 km im Monat, aber klar, Benzin und Versicherung wird er auch dann zahlen ..

Will ihn halt net übers Ohr hauen, aber auch net zu wenig Geld bekommen für den Wert des Autos. Achso, es is kein Supernobelschlitten, aber auch nicht die letzte Klapperkiste ;) Golf-3 Region.

danke
vengeance
Frater NephilimServus Vengeance,

würde hier als Grundlage vielleicht die geschätzte Monatslaufleistung mal 0,65 cent / km nehmen. Das ist so im Schnitt die Kilometerpauschale, allerdings kannst Du im Ergebnis natürlich noch runtergehen, da es ja Dein Bruder ist.

Und das BEnzin wird er ja auch selbst zahlen.

Aber den Wertverlust durch wachsenden Kilometerstand würde ich schon berücksichtigen.
TiberonDeinem Bruder??

Hmm ... "Danke"?
fragmentKann mich da Tiberon nur anschließen...er ist dein Bruder, er bezahl den Sprit selbst und die Versicherung.
Alles andere sollte in einer Familie kein Thema sein.

Kommst du aus Baden Württemberg?
deathrock1334autos verleihen, gerade im familienkreis, ist so ne sache .... das kann schnell böses blut geben wenn der wagen verschrammt, unfallschäden kommen, die inneneinrichtung versaut wird etc. .... wenn du den wagen selbst nicht brauchst, kannst du ihn deinem bruder nicht, eventuell auf raten und trotz oder gerade auch wegen des verwandschaftsverhältnisses vertraglich abgesichert, verkaufen?
vengeanceHi!

Ne verkaufen is nicht weil ich ihn wieder will ;)

Was spricht gegen Danke ? Versteh den Post nicht von Tiberon. :(

Egal..

"Alles andere sollte in einer Familie kein Thema sein."

Meinst du damit, dass Der Wagen dann ohne weitere "Leihgebühr" innerhalb der Familie vergeben werden können sollte?


Ciao
vengeance
TiberonIch komm da nicht drüber weg.
Warum willst du deinen Bruder abzocken?
Sags ihm doch einfach ins Gesicht, wenn du ihn nicht leiden kannst.

Das mit dem Sprit ist ja klar und wenn es um einen längeren Zeitraum geht, sollte man auch erwarten, daß er die Steuern/Versicherung übernimmt, aber eine Kilometerpauschale ... eine [b]Kilometerpauschale[/b] ... wo bin ich hier gelandet??

Nimmst du auch Eintritt, wenn er dich besucht?
vengeanceÄh - nein. Wieso abzocken? (ganz oben steht doch: Ich will ihn [i]nicht[/i] übers Ohr hauen)

Ich verlange ja auch keine Kilometerpauschale.

Aber das Auto nutzt sich ab, ganz klar, und bei 2000 km im Monat net wenig, oder? Ausserdem gibt es ein gewisses Risiko was Unfall etc betrifft.

Ich finde, sowas sollte gereglt sein, andersrum würde ich das auch wollen. Ich dachte halt ehr an einen festen Betrag im Monat.

vengeance
vengeance[QUOTE][i]Original geschrieben von fragment [/i]
[B]Kann mich da Tiberon nur anschließen...er ist dein Bruder, er bezahl den Sprit selbst und die Versicherung.
Alles andere sollte in einer Familie kein Thema sein.

Kommst du aus Baden Württemberg? [/B][/QUOTE]

Nein aus Hessen, wieso?
Frater Nephilim@tiberon

man könnte ja auch die kilometerpauschale mal dazu ansetzen, um zu sehen, in welchem umfang überhaupt kosten entstehen, oder?

ob man das geld überhaupt verlangt, sei eine andere gschicht. da vengeance von etwa 2000 km/ monat geschrieben hat ist es hier ja ncht nur ein eben "mal kurz" ausleihen, sondern das auto altert dadurch schon ein stück.

wollte nur die überlegung anregen, was bei einem halben jahr ausleihen (und etwa 2000 km /monat = etwa 12000 km mehr auf dem tacho) auf das auto zukommt. man denke nur an den wiederverkaufswert...

aber man kann natürlich auch eine diskussion anfangen, ob abzocke und familie und überhaupt. da vengeance nach einer wertmäßigen einordnung gefragt hat, brachte ich diesen vorschlag, da hier berücksichtig, ob sein bruder nur hin und wieder zhum bäcker fährt oder jedes zweite wochenende nach italien jettet.

davon unabhängig: wie es in vengeances familie mit gegenseitigen gefallen gehandhabt wird, kann ich nicht wissen. eine ähnliche sache wäre, seinem bruder in der wohnung / im haus unterschlupf zu gewären. ab welcher woche ist es ok, hier einen beitrag zum lebensunterhalt (wasser, strom, nahrungsmittel) zu verlangen? nach der ersten oder nach einem jahr?

also bitte, man muss doch vorher relativieren, um welchen umfang und welchen zeitraum es geht, bevor man seine pauschalisierte meinung hinaustrompetet und alle gleich als abzocker bezeichnet (was meiner meinung nach eine bezeichnung für andere-leute-betrüger ist) die sich gedanken machen, ob man sich eine leistung nicht entschädigen lassen soll.

im freundeskreis / familie rechne ich auch nicht ab, denn übers jahr verteilt kommt man irgendwie schon wieder auf null raus. es gibt aber davon sicherlich auch ausnahmen...
Tiberon[QUOTE][B]... nach der ersten oder nach einem jahr?[/B][/QUOTE]Nie?
Aber egal, es gibt 1000 Wege zum Glück - wer es dort findet, wo man eine Sesselabnutzungsgebühr erhebt, soll von mir aus eine solche verlangen. Ich halte es da eher bei dem, was mir meine Mutter beibrachte - [i]In der Familie wird nichts verkauft[/i]
fragment[QUOTE][i]Original geschrieben von vengeance [/i]
[B]
"Alles andere sollte in einer Familie kein Thema sein."

Meinst du damit, dass Der Wagen dann ohne weitere "Leihgebühr" innerhalb der Familie vergeben werden können sollte?
[/B][/QUOTE]

Ja das meinte ich damit. Dein Bruder wird es dir danken...und sich bei Gelegenheit revanchieren.
Du könntest meine Schwester sein. Sie ist ne tolle Schwester, aber um solche Sachen bittet man sie besser nicht.

Für mich ist das eine Sache des Miteinanders. Wenn jemand aus meiner Familie Hilfe braucht und ich sie ihm geben kann, mache ich das und erwarte keine Gegenleistung. Wenn das bedeutet, dass mir dadurch ein paar € verloren gehen, oder anderweitige "Opportunitätskosten" entstehen, spielt das auch keine Rolle, denn es ist die Familie. Da tut man nämlich sowas...man hilft sich und verzichtet dafür mal auf etwas...weil einem der andere etwas bedeutet und man will, dass er zurecht kommt.
Das scheint eins der vielen Dinge zu sein, die nach und nach verloren gehen...
deathrock1334nichts desto trotz würde ich mich dahingehend absichern das du den wagen in einem ähnlichen zustand wiederbekommst wie du ihn verliehen hast, also ohne deutliche neue mängel, ansonsten ists schnell aus mit familienbanden und so ....
Frater NephilimWie schön, dass mein Beitrag in seiner Ganzheitlichkeit verstanden wurde und man sich nicht an einzelnen ...äh... Fragmenten aufhängt.

Ich wollte natürlich in keinster Weise la familia beleidigen, noch einer südwestdeutschen Volksgruppe angehören und auch auch nicht befürworten, dass man aus der Not Profit schlägt.

Ich wollte eher der grundlegenden Frage des Threaderstellers nachgehen, wie man denn einen Preis für das Ausleihen bemessen könne und nicht OB es denn angebracht wäre.

Natürlich sollte auch in der Familie alles gratis sein. In der Theorie...
Für die Praxis kenne ich aber zu viele Beispiele, in denen die Eltern einen kleinen symbolischen finanziellen Beitrag ihrer Schützlinge zur Haushaltskasse verlangen, sobald diese berufstätig sind und immer noch zu Hause wohnen. Aber das ist ja bestimmt etwas gannz anderes.

Beste Grüße aus dem Land weit weg des Pauschalisierens

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