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  Forum: DIES und DAS
    Thema: Paradox
RedqueenHallo ...

Kennt ihr das auch ?

Wenn Ich allein bin suche Ich die Gesellschaft und wenn Leute in meiner nähe sind suche Ich abstand oder sogar meide ich denn Kontakt denn Menschen in meiner nähe.

Das ist doch irgendwie Paradox oder ?
black pearl...man will ja bekanntlich immer das was man gard nicht hat!
ExedoKenne ich nur zu gut. Irgentwann findet man sich damit ab, lieber allein zu sein. Dann tut man Menschen, die man lieb gewonnen hat, auch nicht als weh. Auch wenn das nicht so ganz das Gelbe vom Ei ist...
dabihIch glaub, du sprichst von mir. ;)

In dem Paradoxium leb ich schon ne ganze Weile. Dann tut man keinem anderen weh und ich mir selber auch nicht. Es ist wie ein Teufelskreis. Man möchte raus und kann doch nicht.
Hieronymusich kenne das auch. bei mir spielen im moment meine emotionale zerrissenheit und meine moralischen bedenken auch eine rolle dabei.

ich denke, ich möchte allein sein, sehne mich aber gerade in diesem moment sehr nach einem anderen menschen, dem ich nah sein kann.
und wenn ich denke, gesellschaft wäre doch jetzt genau das richtige, braucht es nicht lange, dass ich wieder allein sein will und mich zurückziehe.

trotz allem wünsche ich mir manchmal nix sehnlicher, jemanden in der nähe zu haben, egal wen.
ich weiß eben selbst nicht, was ich will...
Zeratul[QUOTE][i]Original geschrieben von dabih [/i]
[B]Ich glaub, du sprichst von mir. ;)

In dem Paradoxium leb ich schon ne ganze Weile. Dann tut man keinem anderen weh und ich mir selber auch nicht. Es ist wie ein Teufelskreis. Man möchte raus und kann doch nicht. [/B][/QUOTE]

Es heißt Paradoxon!
dabih[QUOTE][i]Original geschrieben von Zeratul [/i]
[B]Es heißt Paradoxon! [/B][/QUOTE]

upps... da ist mir wohl das wort entfallen ... :eek:
LadyDunkelbuntMir geht´s irgendwie genauso...
Ewig sitz ich alleine rum und beschließ in selbsthergestellter Gute-Laune endlich mal wieder rauszugehen und ganz normal -ganz normale Leute kennenzulernen oder wiederzutreffen oder sich halt ganz normal mal wieder am "Leben" zu beteiligen...
Dann geht man frohentschlossen los und irgendwie stimmt schon wieder was nicht und die gute Laune fängt zu sinken an..
Man beginnt sich unwohl zu fühlen weil alle andern meistens anders sind und man irgendwie nicht reinpaßt..die Gespräche,wenn sie denn zustande kommen nicht eindringen,das Denken im Kopf losgeht..man lieber den Gesprächspartner analysiert statt ihm zu antworten und man gleichzeitig immer im Blick hat ob es irgendwem im Raum schon auffallen könnte,daß man anders ist!!! Nichts wie ab nach Hause...wieder normal sein und erstmal verdauen...bis zur nächsten Sehnsucht nach Menschen...!!!
Klingt vielleicht seltsam...aber so ist es bei mir..
Hab da allerdings viel drüber nachgedacht...weil eigentlich liegt es an den Leuten..wenn man unter Leuten ist,denen es genauso geht,fühlt man sich schon gleich viel wohler..und das Zusammensein spielt sich auf ganz anderer Wellenlänge ab...man hat nicht mehr den Wunsch zu flüchten sondern fühlt sich sogar wohl und belebter!
Ich hoffe mal ich bin nicht vom Thema abgewichen...war wohl grad ne art schreibflash..puuuh.. ;)
Hieronymusich weiß nicht, aber geht es nicht jedem menschen so?
die angst, anderen gegenüber nicht gerecht zu werden und auch sich selbst zu behaupten, plagt irgendwie jeden. bei manchen ist es nur ausgeprägter.

ich lebe tagtäglich mit dieser angst, versuche aber nicht daran zu denken. doch in kleinen momenten der schwäche kann es passieren, dass ich da sitze und versuche, mein nervenkostüm wieder zu flicken, damit andere nicht sehen, dass ich da löcher drin habe.
NightingaleDu kennst eindeutig die falschen Leute, oder Du manifestierst Dich in einem bekloppten Klischee...... :p
archon[QUOTE][i]Original geschrieben von Hieronymus [/i]
[B]ich weiß nicht, aber geht es nicht jedem menschen so?

also ich glaube nicht, dass es jedem so geht - ich bin auch jemand, der nach 10 minuten mit leuten drumrum schon wieder das bedürfnis hat zu verschwinden, weil irgendwie so ein "genervt" feeling hochkommt. ich finde aber, dass es wie oben schon mal von jemandem gesagt wurde, einfach an der wellenlänge liegt!

es gibt eben leute, die ständig von anderen umgeben sein können/wollen und da auch kein problem damit haben... meist passt dann halt die wellenlänge. ich finde das beispiel mit dem "stammkneipentisch" immer ganz passend... wenn da unter allen ein niveau da ist, dann fühlen die leute sich halt wohl... und wenn sich jemand wie ich an so einen tisch setzt, dann ist man oft einfach nur genervt und fragt sich was man da tut...
Hieronymus[QUOTE][i]Original geschrieben von Nightingale [/i]
[B]Du kennst eindeutig die falschen Leute, oder Du manifestierst Dich in einem bekloppten Klischee...... :p [/B][/QUOTE]

vielleicht gerate ich immer wieder an die falschen leute, vielleicht bin ich einfach nur irgendwie gestört?
Nightingale@Hiero

Naja,

das kannst wohl nur Du selbst fuer Dich entscheiden. Ich habe zumidest immer ein gutes Gefuehl wenn ich mich mit FREUNDEN treffe. Und wenn ich mies drauf bin, haben diese auch Verstaendnis dafuer. Wenn es mir so sehr schlecht geht und ich damit rechnen kann, dass ich andere mit meiner Laune annerve, dann bleibe ich halt allein. So einfach ist das....
Hieronymusfür mich ist das nunmal kein klischee.
in meinem streben, dem alltag gerecht zu werden, stoß ich immer wieder auf dieses paradoxon, leute, denen ich sehr nahe bin, auf einmal zu hassen, und umgekehrt.
NightingaleLiebe und Hass liegen nah beieinander......
Hieronymusoh ja, da ist was wahres dran.
manchmal fällt es mir sogar schwer, das zu unterscheiden bzw. festzustellen, welches im moment überwiegt.
PhylissAber ich wette wenn ihr alle euch, die ihr alle das gleiche Problem habt, treffen würdet, dann hättet ihr trotzdem kein Verständnis füreinander. Einige würden sich gut unterhalten und die anderen sich abgestoßen fühlen und denken: Oh, da pass ich aber auch nicht rein.

Obwohl ihr ja eigentlich alle dann zumindest ähnlich fühlen müsstet, denn bei den "Normalen" passt ihr angeblich alle nicht rein, die verstehen euch nicht, ihr könnt keine Gesprächsthemen finden, blabla.

Dann trefft euch mal mit einem kleinen Grüppchen anderen Außenseitern, von denen ihr glaubt, sie seien wie ihr.
Da werdet ihr feststellen, dass die auch nur ein bisschen übertrieben haben und in Wirklichkeit vollkommen normale Menschen sind.
Und auch da werdet ihr entsetzt das Weite suchen. Oder einen lustigen Abend verbringen. Je nachdem, wie ihr das sonst so haltet.

Die meisten derer, die sich immer als armes, unverstandenes Individuum fühlen, sind in Wirklichkeit lustige Leute und häufig sogar recht bekannt. Die werden sicher nicht mit euch eine Einheit bilden oder gar Verständnis zeigen. Und der Rest, die, die wirklich arm dran sind, die werden mit gar keinem warm, weil das Problem bei ihnen selbst liegt und es vollkommen wurscht ist, mit wem sie nun zu tun haben.
Hieronymuswenn wir alle dasselbe problem haben, dann kann es eigentlich nie gut gehen, sich unter leute zu mischen oder sich miteinander zu treffen.

vielleicht sind wir alle dazu verdammt, ein leben als einzelgänger zu führen? ich hoffe doch nicht...
windprinzessin@ redqueen

Ich kann aber auch die Reaktion von den Leuten verstehen, die sich dann abwenden. Wenn man eine zeitlang nur Einzelgänger war und sich nicht für andere interessiert hat, darf man auch nicht erwarten, dass sie, wenn man sich dazu entschlossen hat, aus seinem Schneckenhaus herauszukriechen, auf einen zugerannt kommen und toll und interessant finden...

Allerdings ist es auch verständlich aus der Gesellschaft auf Distanz zu gehen. Ich selbst bin auch mal ganz gerne allein, aber man kann diese Toleranz von anderen nicht erwarten, es sei denn, dass sie einen selbst auch gut kennen.
DokuroEs erscheint zuerst paradox, aber es muss keins sein.

Zitat(gesang): " Es zieeht uns zur Sonneeee, doch wir fürrrrrrrchteeeeeeen daaaaas Liiiiiicht!"
Aus Tanz der Vampiere (ich glaub neuere Version).

Wie bei den Vampieren halte ich das ganze für einen Schutzmechanismus der Psyche.
Faktor 1.
Die meisten Goths kommen ja wegen ihrer eher düsteren Attitüde in die Szene. Diese verdanken sie(so denke ich) irgendeinem Negativen Erebniss(Traumata) das in die richtung Tod, verlust, Schmerz, Unterdrückung, abweisung etc. geht.

Es sind halt grundsätzlich Schmerzen die alle irgendwie auf das konto eines oder mehrer Menschen gehen.
(sollte das jetzt irgendwen gestört haben: sorry, war nicht meine Absicht)

Faktor 2. Menschen haben von Natur aus ein grundverlangen nach Menschlicher wärme, die es nur bei anderen Menschen gibt.(wurde mehrfach bewiesen)

Ergebniss: Man will unter Menschen, begegnet man ihnen dann erinnert sich die psyche an das Trauma, man will wieder weg.
Gedankengang: Mensch: allein, instinkt: gehe zu Menschen.... komme zu Menschen> Verknüpfung: Mensch=Trauma=Schmerz,> folgerung: flucht

Oder so in der richtung glaub ich, is meine Meinung
elle!ich denke auch dass man da unterscheiden muß vor welchen Menschen man " flieht" ; ich zum Beispiel fühle mich in Menschenmengen unwohl, sogar wenn ich nicht "auffalle" ,damit hat es an sich nichts zu tun .....

flieht man also vor der Allgemeinheit, weil man sich beispielsweise unverstanden fühlt ?

Bricht man zwischenmenschl. Beziehungen ab,sobald sie tiefer werden, weil man Angst vor menschl. Nähe hat?

Oder sucht man und flieht anschließend Menschen die man eigentlich liebt? Vielleicht weil man schlechtes gewissen hat , ihnen *mal salopp* die laune zu verderben?

All dies sit ja hier zusammengefasst, hat aber völlig unterschiedliche Hintergrüde und Ursachen

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