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  Forum: DIES und DAS
    Thema: Einschränkung der Qualmerei
decay73Nun hat sich die große Koalition wohl einigermaßen auf einen Gesetzentwurf geeinigt, um Nichtraucher vor den gesundheitlichen Folgen des Passivrauchens zu schützen (und sicher auch, um Raucher zum Aufhören zu animieren).

In einer aktuellen Online-Umfrage waren knapp zwei Drittel der Teilnehmer bei tagesschau.de der Meinung, daß das Vorhaben noch nicht weit genug geht.

Zum Beispiel ist es ja schon komisch, warum sagen wir mal eine schwangere Thekenschlampe in einer Kneipe sich zwischen Job oder gesundem Kind entscheiden muß, eine Kellnerin in eine Restaurant aber nicht, weil da das Rauchen generell verboten werden soll.

Also nun auch hier die Frage, zumal das Gesetz ja noch nicht verrabschiedet ist, und es bekannt ist, daß die Zigarettenlobby eine der größten und einflußreichsten ist:

[b][i]“Das geht zu weit!”[/i] oder (wie es heute immer so schön heißt) [i]“Ein Schritt in die richtige Richtung!”[/i] oder [i]“Sollen die Nichtraucher doch zuhause bleiben!”[/i][/b]

PS.: Von der Disko nach Hause zurück kommen und nicht nach Qualm stinken ist auch eine wirklich schöne Vorstellung...in Diskos soll das Rauche nämlich auch verboten werden...oder man muß in ein Rauherzimmer ausweichen... :)

PPS.: Ich bin wirklich froh, mit dem Scheiß aufgehört zu haben und kann es nur jedem empfehlen...die Lebensqualität steigt dramatisch (und dem Geldbeutel gehts auch wieder gut)! ;)
ApexAls jemand, der im Rauchen durchaus ein Kulturgut sieht, finde ich die Regelung ganz in Ordnung, zumal ich so oder so den Eindruck habe, dass Raucher prozentual mehr Rücksicht auf Nichtraucher nehmen als Umgekehrt. Für mich gehört Rauch zu einer Kneipe nun mal dazu, eine Richtige Kneipe oder Bar muss in meinen Augen verraucht sein. Ich kanns mir irgendwie nicht anders vorstellen, gut ich kann schon, als ich in Irland war, hatte das Rauchverbot da gerade gegriffen und ich fand es irgendwie nicht sehr schön :(

Wie gesagt, ich sehe im Tabak vor allem ein kulturelles Gut, ich gehe gerne in Kneipen wo ich zur Whiskey-Karte auch gleich eine Zigarren-Karte dazu bekomme.

Ich wäre nach wie vor für eine freiwillige Regelung, ein Gaststättenbetreiber sollte sein Lokal kennzeichnen, entweder als Raucher- oder Nichtraucher-Lokal. Ich denke für beides würde sich genug Kundschaft finden. Arbeitsrechtlich sollte es einfach in den Vertrag mit aufgenommen werden, dass sich der Angestellte freiwillig dazu entscheidet in einem Raucher-Lokal zu arbeiten und sich über die möglichen Folgen bewusst ist.

Hm, sollten sie es in den Diskos wirklich umsetzen nehm ich mir halt Kautabak mit, mal sehn ob das besser gefällt *spuck* ;)
TsafriedMir als aktiver Passivraucher ist es herzlich egal, wenn in meiner Nähe geraucht wird - Für mich müsste niemand das Rauchen einschränken, insofern ... Raucher sind mir lieber als neurotische Anti-Raucher, die bei jedem Qualmwölkchen fast durchdrehen ...
Foreverbleedingeine kneipe ohne rauchen finde ich auch nicht besonders toll.aber was mich vor allem ärgert:
ab dem 01.07.07 soll das rauchen erst ab 18 erlaubt sein.mein problem ist:ich werde im märz 2007 erst 17.ich darf jetzt seit märz diesen jahres offiziell rauchen und das mache ich auch.ab dem nächsten jahr nicht mehr?das finde ich schwachsinnig.bis dies durchgesetzt ist (oben genanntes datum) darf ich offiziell schon über ein jahr lang rauchen.und dann für ca. ein 3/4 jahr nicht.bis ich 18 werde.das sehe ich irgendwie nicht ein.ich werde trotzdem weiterhin in der öffentlichkeit rauchen.da wo es nicht erlaubt ist natürlich nicht.aber ich lasse es mir nicht verbieten.das dumme ist:ich kann mir dann immer zigaretten/tabak von meiner mum mitbringen lassen,da ich sie/ihn nicht mehr bekomme.:mad:
Maruna[QUOTE][i]Original geschrieben von Foreverbleeding [/i]
[B]eine kneipe ohne rauchen finde ich auch nicht besonders toll.aber was mich vor allem ärgert:
ab dem 01.07.07 soll das rauchen erst ab 18 erlaubt sein.mein problem ist:ich werde im märz 2007 erst 17.ich darf jetzt seit märz diesen jahres offiziell rauchen und das mache ich auch.ab dem nächsten jahr nicht mehr?das finde ich schwachsinnig.bis dies durchgesetzt ist (oben genanntes datum) darf ich offiziell schon über ein jahr lang rauchen.und dann für ca. ein 3/4 jahr nicht.bis ich 18 werde.das sehe ich irgendwie nicht ein.ich werde trotzdem weiterhin in der öffentlichkeit rauchen.da wo es nicht erlaubt ist natürlich nicht.aber ich lasse es mir nicht verbieten.das dumme ist:ich kann mir dann immer zigaretten/tabak von meiner mum mitbringen lassen,da ich sie/ihn nicht mehr bekomme.:mad: [/B][/QUOTE]

naja, es gibt momentan ja auch schon läden, die zigaretten an 13jährige vekaufen ;)
LaChatteWarum hier nicht den freien Markt spielen lassen? Wenn ein Bedürfnis nach rauchfreien Kneipen, Discos und Restaurants besteht, wird sich bestimmt ein Publikum dafür finden lassen, ohne dass es wieder viele Gesetze dafür braucht. Und wenn ein Angebot supertoll ist, werde ich mir auch als Raucherin das rauchen mal verkneifen können - kein Problem. ich gehe schliesslich auch immer wieder an rauchfreie Orte, wie zum Beispiel Museen.

Ich find die ganze Situation im Moment ein bisschen hysterisch.
VardaAlso ich mag es rauchfrei lieber. Ich rauche selbst nicht und mag vor allem den Geruch nicht. Wenn man abends weggeht, stinken beim Heimkommen Haare und Klamotten dermaßen, dass ich eigentlich immer sofort dusche, denn mit den verqualmten Haaren in meinem sauberen, gut duftenden Bett zu liegen - das kann ich gar nicht leiden.
Aber ich gehöre wirklich nicht zu diesen hysterischen Leuten, die auf andere zulaufen und ihnen sagen, dass sie stören würden, sowas finde ich quatsch.
Vor einer Zeit habe ich mal in einem Konzertbüro gejobbt.Das war ein winziger Raum, Schreibtisch an Schreibtisch und der Chef war Kettenraucher. Das war dann für mich mit ein Grund zum Kündigen, denn dort war es schlimmer als in jeder Kneipe.

Was ich allerdings bedenklich finde: Kleinere Gaststätten, die ihre Stammgäste haben, köntne diese vielleicht durch ein Rauchverbot verlieren. In unserer Stammkneipe sitzen immer rauchende Schafkopf-Spieler, die sind jedesmal da, gehen da wohl täglich hin. Wenn sie nun nicht mehr rauchen dürfen weiß ich nicht, ob sie dann ihre Treffen lieber in den heimischen Keller verlagern.

Einen Raucher- und Ncihtraucherbereich in abgetrennten Räumen finde ich da sinnvoller.

@Foreverbleeding: Das finde ich irgendwie lustig (nicht böse dir gegenüber gemeint). Denn von der Perspektive er habe ich das noch nie gesehen. Zumindest im Laden wirst du deine Kippen aber wohl noch kaufen können, nur am Automat nicht mehr wegen Geldkarte.
DR-KUBYähm :



Mich würde mal interessieren warum man mit dem rauchen angefangen hat ?




Ich (nichtraucher) habe mal in der 5 klasse zwei tage rumgequalmt weil die anderen auch ....und deren älteren Schwestern auch....aber seitdem eigentllich nicht und das ist 20 Jahre her


Zum Thema: Ich brauch keinen Dunst und finde es nicht schlecht das man da was ändern will.
Top ist, das die Automaten umgestellt werden das man erst ab 16 jahren daraus was bekommen kann.
Für die Gastronomie sieht es da schon eher bescheiden aus
Sternenstaub[QUOTE]
PPS.: Ich bin wirklich froh, mit dem Scheiß aufgehört zu haben und kann es nur jedem empfehlen...die Lebensqualität steigt dramatisch (und dem Geldbeutel gehts auch wieder gut)! [/QUOTE]

Ich fänds mal gut, wenn es überall Verbot gäbe. Ich hasse nach rauch stinkende Kleider. By the way würd mich dann auch keiner verleiten, denn ich bin im Aufhörversuch nr 4 und langsam nervt es.
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i]
[B]Zum Beispiel ist es ja schon komisch, warum sagen wir mal eine schwangere Thekenschlampe in einer Kneipe sich zwischen Job oder gesundem Kind entscheiden muß, eine Kellnerin in eine Restaurant aber nicht, weil da das Rauchen generell verboten werden soll.
[/B][/QUOTE]

Die Thekenschlampe kann sich nicht entsdcheiden, da sich ihr Chef strafbar macht, wenn er sie nach der 12. Woche weiterbeschäftigt, zumindest war das in dem Fall so, an dem ich "beteiligt" war...die Rede ist hier von einer Diskothek.

Zum Rest...Ich finde es langsam zum Kotzen. Sollen doch diese Nichtrauchenden Tagesfahrlichtfahrer sonstwohin auswandern, anstatt freiheitsliebenden Bürgern auf den Geiste zu gehen...Wie Wäre Kanada, da dürfen sie dann auch keine Glühwein mehr auf der Straße trinken, werden sie also auch noch vor dem Saufen bewahrt...Ich war schon gegen die Gurtplichtm, obwohl mich immer anschnalle...ich war schlicht gegen die PFLICHT...!

Dabei rauche ich nicht mal, fahre nicht mal viel Auto, oder fröhne dem unüberdachtem Zechen. Ich hasse nur eine Administration der Nichts weiter einfällt als Persönlichkeitsrecht einzuschränkem, und kleinliche Spießbüger die solche Gängelei als Naturgesetz ansehen...Was wird als nächts reguliert...Kinderkriegen erst ab 40.000 Euro Jahresnetto und Gen-check...?...?
Foreverbleeding[QUOTE][i]Original geschrieben von Varda [/i]
[B]
@Foreverbleeding: Das finde ich irgendwie lustig (nicht böse dir gegenüber gemeint). Denn von der Perspektive er habe ich das noch nie gesehen. Zumindest im Laden wirst du deine Kippen aber wohl noch kaufen können, nur am Automat nicht mehr wegen Geldkarte. [/B][/QUOTE]

naja...ich finds nicht so lustig.
als ich das ganze heute meiner mutter erzählt und erklärt habe was für mich dann das problem ist hat sie nur noch gelacht.ich solle ganz lieb zu ihr sein,dann würde sie mir wohl alles mitbringen...klar,dass sie das wieder ausnutzen muss...
LaChatte[QUOTE]Was wird als nächts reguliert...Kinderkriegen erst ab 40.000 Euro Jahresnetto und Gen-check...?...?[/QUOTE]

Gute Idee, dann werden sich eine Menge Probleme in den nächsten hundert Jahren von selbst erledigen: keine Raucher, keine Asozialen, keine Arbeitslosen, keine Depressiven, keine Alkis.... keine Menschen. :cool:
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Warum hier nicht den freien Markt spielen lassen? Wenn ein Bedürfnis nach rauchfreien Kneipen, Discos und Restaurants besteht, wird sich bestimmt ein Publikum dafür finden lassen, ohne dass es wieder viele Gesetze dafür braucht. Und wenn ein Angebot supertoll ist, werde ich mir auch als Raucherin das rauchen mal verkneifen können - kein Problem. ich gehe schliesslich auch immer wieder an rauchfreie Orte, wie zum Beispiel Museen.

Ich find die ganze Situation im Moment ein bisschen hysterisch. [/B][/QUOTE]

Nunja, ich denke, daß bei Fragen von Sucht der freie Markt nicht wirklich so funktioniert, wie es sinnvoll wäre. dann müßte man ja auch alle anderen drogen freigeben und hoffen, daß der markt es reguliert.

naja, in gewissem sinne tut er es ja, denn diese leute sterben früher...

@seneca:
dein etwas kurzsichtiger und auch (für meine begriffe) etwas zu aggressiv vertretener "freiheits"gedanke wundert mich dann doch etwas...freiheit bedeutet für mich NICHT, anderen schaden zu dürfen. die frage nach anschnallpflicht o.ä. ist da natürlich was anderes, weil das nur denjenigen selbst betrifft. daß aber gerade passivrauchen mindestens so schädlich wie das rauchen selbst ist, dürfte sich mittlerweile eigentlich rumgesprochen haben. es geht hier also nicht um freiheit, sondern eigentlich um körperverletzung.

[QUOTE][i]Original geschrieben von Sternenstaub [/i]
[B]Ich fänds mal gut, wenn es überall Verbot gäbe. Ich hasse nach rauch stinkende Kleider. By the way würd mich dann auch keiner verleiten, denn ich bin im Aufhörversuch nr 4 und langsam nervt es. [/B][/QUOTE]
ich drück dir die daumen...alle vier! ;)


edith sagt: nachtrag, damit man mal weiß, worum es beim passivrauchen geht:

[quote]Laut Studie gliedern sich die betroffenen Nichtraucher in folgende Gruppen auf: 35 Millionen Erwachsene, die am Arbeitsplatz (8,5 Millionen) oder in ihrer Freizeit den Schadstoffen von Tabakrauch ausgesetzt. Etwa acht Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren leben in einem Haushalt mit mindestens einem Raucher. 170.000 Säuglinge werden bereits als Föten im Mutterleib mit Passivrauch kontaminiert.

In Folge versterben jährlich etwa 3300 Nichtraucher an den gesundheitlichen Folgen des passiven Rauchens. [b]Dies übertrifft die Summe der Todesfälle durch Asbest und illegale Drogen[/b]. Die Todesursachen teilen sich im Wesentlichen auf in:

2140 Tote an einer koronaren Herzkrankheit
770 an Schlaganfall
260 an Lungenkrebs
60 an Nikotin-Vergiftung
Letzteres erleiden darüber hinaus Neugeborene, die in ihrem häuslichen Umfeld dauerhaft Tabakrauch ausgesetzt sind oder deren Mutter während der Schwangerschaft rauchte.
[URL=http://de.wikipedia.org/wiki/Passivrauchen]link[/URL] [/quote]
OdessaStimme da decay und Sterni voll zu! Und lass mich gern als militanten Nichtraucher dafür beschimpfen, aber ich habe die Nase, die Lunge und die Augen ziemlich voll davon, daß ich mich wie die meisten Nichtraucher aus dem öffentlichen sozialen Leben teilweise völlig zurückziehen muß/te, nur weil einige anmaßende, bornierte und selbstgefällige Raucher denken, es stünde ihnen zu, ihre Mitmenschen mit ihrer Sucht gesundheitlich zu schädigen. Es ist in einigen Ländern auch Kulturgut, daß sich jeder 18jhr. eine Waffe zulegen und sie auch benutzen darf. Trotzdem würde es keiner in Deutschland toll finden, wenn man in jeder Disco oder Kneipe einer Hundertschaft von bis an die Zähnen bewaffneten Freaks gegenübersitzt ;-).

Tsafried, Menschen als "neurotisch" zu bezeichnen die wie z. B. mein Mann unter Asthma leiden oder wie ich nur noch die halbe Lunge "drin haben" und deswegen auf Rauch sehr wohl mit gesundheitlichen Problemen reagieren ab einer gewissen "Menge und Konzentration", ist ein bisserl heftig. Vielleicht solltest Du Dir mal in einem Krankenhaus ansehen, wie die Lunge eines PASSIVrauchers mit 30 Jahren aussieht oder wie die Bronchien eines Kindes aussehen, dessen Eltern es in der Wohnung rücksichtslos über Jahre zuqualmen. Das ist Körperverletzung.

---
Ich fänds mal gut, wenn es überall Verbot gäbe.
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Ich auch. Wer rauchen will, soll das mit seiner Sucht so halten wie es jeder Heroinjunkie auch tut/tun muß: daheim in den eigenen vier Wänden, wo er niemand Anderem schadet damit. Und nur darum geht es, wie decay schon schrieb: "Andere damit schaden". Soll sich jeder die Birne wegfixen oder sich mit 5 Flaschen Wodka am Tag die Kante geben, ist sein persönliches Recht und seine Freiheit - aber davon wird weder meine Lunge betroffen noch röten sich meine Augen davon. Ein Nikotinsüchtiger aber, der sich in Lokalen und Discos sein Suchtmittel "gibt", schädigt mich sehr wohl und ich verbitte mir diese Körperverletzung die man mir ungefragt und ungewollt antut.

Mein Freundeskreis/Familie besteht zu allergrößten Teilen aus [b]Rauchern.[/b] Aber das sind so vernünftige Menschen, daß sie nicht rauchen oder zumindest nur in sehr sehr kleinen dosierten Mengen und nach "Rückfrage", wo sie in der Öffentlichkeit in einem geschlossenen Raum sind, also einem Lokal oder einer Disco. Und wenn diese Leute bei mir zu Hause sind, fragen sie vorher ob sie rauchen dürfen und in 99% der Fälle sage ich da gerne "JA" - weil ich weiß, daß es da nicht überhand nimmt und der Rauch von 1 oder 2 Personen an einem Abend in Monaten, bei dann auch noch geöffneten Fenstern und mit grad mal 2 oder 3 Zigaretten pro Stunde für mich noch ohne Probleme erträglich ist. Sobald aber v. a. mein Mann seine Asthma-Anfälle bekommt oder es ihm schlecht wird (der ist da noch empfindlicher als ich), ist Schluß mit der Qualmerei und das hat auch bisher klaglos jeder unserer Raucher-Freunde akzeptiert.

Lieber Seneca, mit welchem Recht muß ich als Nichtraucher das Land verlassen? Hab ich etwa kein Recht darauf, zum Essen zu gehen? Sorry, aber da fehlt mir das Verständnis - Freiheit ist für mich immer da zu Ende, wo ich einem Mitmenschen mit der Auslebung meiner Freiheit Schaden zufüge :)


edit: ganz lustig find ich ja, daß in Deutschland immer zigtausend Leute auf die Straße rennen sobald ein Castortransport angesagt ist oder sobald die Smog-Höchstwerte um 0,0005% überschritten sind, von wegen "unsere Gesundheit, wir werden gefährdet, der böse Staat schützt uns nicht sondern vergiftet uns" usw. - aber die gleichen Leute es sind, die dabei eine Zigarette nach der anderen im Mundwinkel haben und diese dann achtlos in die Wiese werfen, neben ihrem Demonstrationszug.... das nur so als kleines "Verwunderlich-find"-Sätzchen hinterher;-)
decay73[QUOTE][I]Original geschrieben von Odessa[/I]
[B]Ich würde das Rauchen überall verbieten wo sich mehrere Menschen aufhalten in einem geschlossenen Raum, denn jeder hat das Recht sich in der Öffentlichkeit ohne Angriffe auf seine Gesundheit aufhalten zu dürfen[/B][/QUOTE]
ja, so ähnlich sehe ich das auch.
also ich finde, man sollte schon einmal die realitäten betrachten.

zum einen geht es hier um eine sucht. und üblicherweise ist es bei süchtigen nicht mit verboten getan, aber man muß ihnen natürlich auch grenzen aufzeigen, und zwar zum einen dort, wo die freiheit des süchtigen anfängt, die freiheit (und dazu zähle ich das recht auf körperliche unversehrtheit) der anderen zu beschneiden. sonst müßte im übrigen man auch fixern gestatten überall ihr geschäft zu verrichten oder erlauben, daß überall joints geraucht werden dürften. und natürlich sollte den süchtigen auch geholfen werden, von ihrer sucht loszukommen. das ist nicht so einfach, wie sterni sicher bestätigen kann, und gerade beim rauchen zeigt sich (aus eigener leidvoller erfahrung), daß der menschliche geist unheimlich geschickt darin sein kann, sich einzureden, daß man das braucht, auch wenn es wirklich nicht so ist.
als ich aufgehört habe zu rauchen, war das tatsächlich ein gefühl der freiheit, die ich dazugewonnen habe. raucher zu erlauben, überall zu rauchen hat mit freiheit nichts zu tun, sondern damit, unfreiheit einfach hinzunehmen.

der zweite punkt ist, daß rauchen eben nicht nur die gesundheit des rauchers schädigt, sondern die eines jeden, der den rauch einatmet. von daher wundert es mich ein wenig, daß es dem staat, der sich ja eigentlich den menschen schützen soll (weshalb sonst gibt es die vielen -sicher auch manchmal sinnlosen- gesetze), so schwer damit tut, das rauchen in der öffentlichkeit zu regeln.

ich würde vorschlagen und hätte es begrüßt, wenn es grundsätzlich in geschlossenen öffentlichen gebäuden verboten wäre zu rauchen, es sei denn, man würde dort ebenso geschlossene raucherbereiche einführen.
was die raucher dann draußen machen, ohne die gesundheit anderer zu schädigen, wäre mir dann einigermaßen egal (auch wenn es besser wäre, sie würden damit aufhören).

klar sollte aber sein, daß es hier um nichtraucherschutz geht, also dem schutz von menschen. warum sonst hat man z.b. asbest verboten? das ist ein toller werkstoff, der einiges leichter gemacht hat. aber man hat erkannt, daß es ein sehr gefährlicher werkstoff ist, der zum tode führen kann. natürlich gibt es auch heute noch leute, die meinen, so schlimm wäre das nicht. aber das sagen sie i.d.r., weil einem beim einatmen von asbest nicht sofort ein arm abfällt. die auswirkungen kommen erst sehr viel später. asbest ist ja schon lagne jahre verboten, aber der höhepunkt der (meist tödlich verlaufenden) erkrankungen ist [i]jetzt[/i], viele jahre später (fragt mal die berufsgenossenschaften).

also im sinne des vorbeugenden gesundheitsschutzes ist es in meinen augen richtig, nichtraucher vor den möglichen erkrankungen zu schützen (wie oben bereits gepostet sterben mittlerweile mehr menschen am passivrauchen als an den folgen von asbest).
Tsafried[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B]Tsafried, Menschen als "neurotisch" zu bezeichnen die wie z. B. mein Mann unter Asthma leiden oder wie ich nur noch die halbe Lunge "drin haben" und deswegen auf Rauch sehr wohl mit gesundheitlichen Problemen reagieren ab einer gewissen "Menge und Konzentration", ist ein bisserl heftig. Vielleicht solltest Du Dir mal bei einem Praktikum in einem Krankenhaus ansehen, wie die Lunge eines PASSIVrauchers mit 30 Jahren aussieht oder wie die Bronchien eines Kindes aussehen, dessen Eltern es in der Wohnung rücksichtslos über Jahre zuqualmen. Das ist Körperverletzung, und sogar noch vorsätzliche, und sowas würde ich unter Strafe stellen.
[/B][/QUOTE]

ich kenne da einen Herren, bei dem jeder zehnte Satz gegen Raucher geht, der sich eine Viertelstunde lang immer und immer wieder über egal wo rauchende Menschen aufregen kann, da reicht es mir. Nichts gegen jemanden, den Rauchen stört, überhaupt nicht, aber irgendwo ist für mich die Grenze überschritten. Neurotisch ist vielleicht der falsche Begriff - "normal" ist das aber auch nicht.
Ich habe selbstverständlich auch nichts gegen Asthmatiker, nur besagter Herr ist kerngesund.
Und ein Krankenhaus werde ich so schnell nicht mehr betreten, schon lange nicht freiwillig.
LaChatte[QUOTE]Nunja, ich denke, daß bei Fragen von Sucht der freie Markt nicht wirklich so funktioniert, wie es sinnvoll wäre. dann müßte man ja auch alle anderen drogen freigeben und hoffen, daß der markt es reguliert.[/QUOTE]

Hi Odessa

Ich bin grundsätzlich für eine regulierte (!) Freigabe aller Drogen. Suchtprobleme wurden noch nie dadurch gelöst, dass man gewisse Substanzen verbietet

[QUOTE]Wer rauchen will, soll das mit seiner Sucht so halten wie es jeder Heroinjunkie auch tut/tun muß: daheim in den eigenen vier Wänden, wo er niemand Anderem schadet damit.[/QUOTE]

Hierzulande gibts für Junkies Gassenzimmer, von der öffentlichen Hand eingerichtet und bezahlt, wo der Konsum toleriert ist und auch saubere Spritzen abgegeben werden. Heisst das, dass analog "Raucherzimmer" eingerichtet werden sollen?:cool:

[QUOTE] Ein Nikotinsüchtiger aber, der sich in Lokalen und Discos sein Suchtmittel "gibt", schädigt mich sehr wohl und ich verbitte mir als "freier Bürger dieses Landes" diese Körperverletzung die man mir ungefragt und ungewollt antut, basta und punktum![/QUOTE]

Eine Trennung von Raucher- und Nichtraucherlokalen sehe ich immer noch als beste Lösung. Schliesslich wurde noch nie jemand gezwungen, sich in ein Lokal zu begeben... Und wenn es genügend Orte für Nichtraucher gibt (gäbe), können wohl auch alle damit leben, dass es auch Orte für Raucher gibt?

[QUOTE]nur weil sich eine rauchende Minderheit anmaßt, sich hier als Herr aufzuspielen über das Land?[/QUOTE]

Tun das die Raucher? nicht das ich wüsste... alle akzeptieren ganz selbstverständlich, dass in Bussen, Tram, Zügen, Museen, Ämtern, Theatern, Kinosälen, Läden und Schulen nicht geraucht wird. "sich als Herr aufspielen" kann ich das beim besten Willen nicht nennen.
OdessaLa Chatte: wir sprechen ja hier von Deutschland und Du bist in der Schweiz, da mag es anders sein im Verhalten, weiß ich nicht :-).

Aber hier maßt sich die Raucherlobby tatsächlich an, über Lokale etc. zu "bestimmen" (und darum geht es jetzt ja, nicht um das Rauchen in Bahnhöfen oder Schulen) - was sich daran zeigt daß die nichtrauchende Mehrheit es bisher dulden mußte, mit Sprüchen wie "dann bleibt halt daheim" oder "wer den Rauch nicht verträgt, muß halt draußenbleiben" (wurde Ralf und mir wortwörtlich mal in Viernheim in einem Lokal gesagt) abgekanzelt zu werden, nur weil man sich auch gern mal für ein Stündchen in eine Weinstube gesetzt hätte. Und wie "Schuldige" gingen wir dann kleinlaut nach Hause, nur weil es in diesem Lokal keine Nichtraucher-Abteilung gab. Gibt es in den seltensten Lokalen wie Weinstuben oder kleinen gemütlichen Gasthöfen. Und das finde ich schon armselig für ein "zivilisiertes" Land - dass man in Situationen kommt, wo man sich dafür daß man NICHT SÜCHTIG ist, des Lokals verweisen lassen muß :(


edit: wegen der Freigabe ALLER Drogen - da schwanke ich. Ich verstehe Deine Argumentation dahingehend und kann ihr auch folgen (auf alte Diskussionen bezogen diesbezüglich). Aber manchmal frage ich mich, ob nicht ein generelles Verbot ALLER Drogen besser wäre. Ich weiß es, ehrlich gesagt, nicht, da schwankt meine Meinung immer wieder mal, je nachdem welche Erfahrungswerte aus verschiedenen Ländern ich hierzu dann lese/höre.
TsafriedNun, eigentlich habe ich es auch so erlebt, dass Raucher die Verbote eigentlich ernst nehmen, und dort nicht rauchen. In Gaststätten/Kneipen schon - nun, da wäre vielleicht eine Trennung von Raucher/Nichtraucherlokalen sinnvoll.

Mit meiner persönlichen Einstellung halte ich es einfach. Es ist mir schlichtweg zu dämlich, mich dauernd über meine Gesundheit und deren jedwede mögliche Schädigung zu unterhalten, gleich, ob es ums Essen, Rauchern oder sonst etwas geht. Wer daran Spaß hat, bitte, ich für meinen Teil verschwinde dann. Messe ich meiner Gesundheit zuwenig Bedeutung zu? Vielleicht. Nunja ... mein gutes Recht ...
HenourGenerell wird es die mehrheit nicht stören wenn in einem Restaurant hin und wieder jemand eine Zigarette raucht. Wirklich störend wird das ganze allerdings sobald man in Abständen von weniger als 5 Minuten den Rauch der Mitmenschen genießen darf, das geht dann doch etwas zu weit. Und da es anscheinend nicht möglich ist das manche Leute von sich aus ein Mindestmaß an an Rücksicht zeigen hätte so ein Verbot schon seine Vorteile.
LaChatteBleibt nur zu hoffen, dass die Wirte die Zeichen der Zeit erkennen und für die grosse Zielgruppe der Nichtrauchenden endlich ein Angebot schaffen.... wie es hier tatsächlich immer mehr geschieht.

Allerdings kann ich auch verstehen, dass Raucher betupft reagieren, wenn sie in ihrem Reservat, der Kneipe, einer der letzten Orte, wo ausdrücklich geraucht werden darf, noch angegriffen werden.

Dass es keine rauchfreie Alternative gab, ist natürlich schade (wo sind sie denn, die geschäftstüchtigen Wirte, die das Riesensegment der Nichtraucher bedienen und viel Geld dabei verdienen wollen?), doch dass es Lokale gibt, die ausdrücklich zum Konsum von Drogen ausgerichtet sind - eben eine WEINstube - ist ein Zeichen von Zivilisation. Und nicht eins von Unzivilisiertheit.

[QUOTE]edit: wegen der Freigabe ALLER Drogen - da schwanke ich. Ich verstehe Deine Argumentation dahingehend und kann ihr auch folgen (auf alte Diskussionen bezogen diesbezüglich). Aber manchmal frage ich mich, ob nicht ein generelles Verbot ALLER Drogen besser wäre. Ich weiß es, ehrlich gesagt, nicht, da schwankt meine Meinung immer wieder mal, je nachdem welche Erfahrungswerte aus verschiedenen Ländern ich hierzu dann lese/höre.[/QUOTE]

Alle Drogen zu verbieten, funktioniert nicht. Wo es versucht wird, schiesst sofort eine illegale Produktion ins Kraut, mit den entsprechenden gesellschaftlichen Schäden - Gewalt, mafiöse Strukturen, gesundheitliche Schäden durch mindere Qualität, Schulhofdealer... Und was machen wir mit Kaffee, der Droge der Nüchternheit? Und mit den Medikamenten, die unterdessen auch eine grosse Gruppe von Medisüchtigen erzeugt haben? Und was ist mit den nichtstofflichen Süchten, die ebenso schädlich sind? Soll man Arbeit verbieten, weil es Arbeitssüchtige gibt, oder soll man Läden verbieten, weil es Kaufsüchtige gibt?

Ausserdem ist es dem begabten Chemiker ein Leichtes, in seiner Privatküche ziemlich heftiges Zeug herzustellen, und dem Botaniker, in einem Waldspaziergang ziemlich potente Kräuter zu finden, die nette erotische Träume und Halluzinationen verschaffen. Ein paar alte Rezepte für Hexensalben lassen sich wohl auch noch auftreiben... und sonst kann man ja im Supermarkt sich Pfeffer kaufen und mit seinem Sud Kokain simulieren, und Muskatnuss ist auch nicht ohne in grossen Mengen.

Also: lieber leben und leben lassen, kontrollierte Qualität und kontrollierter Konsum. :)
ange gardien[QUOTE][i]Original geschrieben von Foreverbleeding [/i]
was mich vor allem ärgert:
ab dem 01.07.07 soll das rauchen erst ab 18 erlaubt sein.mein problem ist:ich werde im märz 2007 erst 17.ich darf jetzt seit märz diesen jahres offiziell rauchen und das mache ich auch.ab dem nächsten jahr nicht mehr?das finde ich schwachsinnig.bis dies durchgesetzt ist (oben genanntes datum) darf ich offiziell schon über ein jahr lang rauchen.und dann für ca. ein 3/4 jahr nicht.bis ich 18 werde.das sehe ich irgendwie nicht ein.[/QUOTE]

Übergangszeiten haben es immer an sich, ein wenig komisch und für die, die es direkt betrifft auch unlogisch oder "schwachsinnig" zu sein. Hier soll aber erreicht werden, dass Jugendliche möglichst nicht anfangen zu Rauchen. Deshalb auch das EU-Werbeverbot für Tabak.
Die meisten Raucher fangen halt im Jugendalter damit an und die Leute sollen vor einem vorzeitigen und nicht selten sehr qualvollem Tod bewahrt werden.
An sich vernünftig.


@ Odessa

[QUOTE]edit: ganz lustig find ich ja, daß in Deutschland immer zigtausend Leute auf die Straße rennen sobald ein Castortransport angesagt ist oder sobald die Smog-Höchstwerte um 0,0005% überschritten sind, von wegen "unsere Gesundheit, wir werden gefährdet, der böse Staat schützt uns nicht sondern vergiftet uns" usw. - aber die gleichen Leute es sind, die dabei eine Zigarette nach der anderen im Mundwinkel haben und diese dann achtlos in die Wiese werfen, neben ihrem Demonstrationszug.... das nur so als kleines "Verwunderlich-find"-Sätzchen hinterher;-)[/QUOTE]

... oder nur im Bioladen einkaufen und sich von linksdrehenden Joghurtkulturen ernähren, aber zwei Schachteln am Tag rauchen, solche Leute kenn ich auch :D
rainravenJa, man kann drüber streiten, ob sich meine Gesundheit wirklich so sehr zum Positiven ändern würde, wenn ich als Nichtraucher (und ich seh wirklich keinen Sinn darin, etwas Verbranntes einzuatmen, denn die Natur hat unsere Lungen nicht dafür erschaffen) nicht mehr dem Rauch meiner Mitmenschen ausgesetzt wäre, denn da gibt es immer noch Autos, Maschinen und Schornsteine etc. pp., die rauchen und das muß ich immer noch täglich einatmen.
Im Labor, wo ich nun mal arbeite, bin ich vielleicht auch viel schädlicheren Dämpfen ausgesetzt und letzendlich ernähre ich mich nicht immer gesund und trinke (oh Schreck, ein Suchtmittel!) ab und zu auch Alkohol.
Aber ich muß sagen, mir setzt der geballte Zigaretten-(und was auch immer noch Schlimmeres da geraucht wird) Rauch von Discotheken und Kneipen schon sehr zu, ich merke ihn in meinen Augen, die dann trocken, brennend und rot sind und in meinen empfindlichen Atemwegen, das heißt, ich muß husten und bekomme Halsschmerzen, wenn es zu extrem ist.

Aber ich kann mir auch nicht wegen der Raucher einfach die Discobesuche verbieten, weil ich als Nichtraucher und somit "Weichei" vielleicht zu empfindlich bin. Ich fände es schon klasse, wenn mir nicht von meinen Mitbürgern aufgezwungen würde, daß ich unter ihren schädlichen Ausdünstungen zu leiden habe.

Viele Raucher empfinden ihr Tun ja nicht als Sucht, unter der sie leiden und die sie gerne ablegen würden, sondern es ist für viele cool, gemütlich, schmeckt gut, was weiß ich...Deswegen sehen sie auch keinen Grund, das aufzuhören und empfinden es als Frechheit, wenn ihnen das vorgeschrieben wird. Aber ich sehe es eben auch so, daß meine Freiheit und Selbstentfaltung da aufhört, wo ein anderer oder gar viele ernsthaft belästigt oder geschädigt werden, und ich finde, das sollten die Raucher auch so sehen, denn ich habe doch ein Recht auf körperliche Unversehrtheit und muß mir nicht meine Gesundheit noch mehr schädigen lassen, als ich selbst dazu bereit bin.

Ich verstehe es z.B. auch nicht, warum rauchende Menschen so einen Dreck hinterlassen müssen, überall Kippen auf dem Boden, auf der Straße, in U-Bahn-Gleisanlagen, (wo sie auch noch Brände auslösen können, wenn Zeitungspapier draufgeweht wird) und in Discotheken, obwohl es zumindest da Aschenbecher gibt.
Ich weiß nicht, schmeißen die dann zuhause auch alles auf den Boden und nicht in den Aschenbecher? Ich verstehs nicht, echt.
Wenn man in der Disco rauchen will, würde ich mich zumindest gemütlich an einen Tisch oder die Theke stellen, wo es dann auch die Aschenbecher hat, und nicht planlos mit der brennenden Kippe überall rumlaufen oder gar tanzen.
Lackhosen, andere entflammbare Stoffe, Haarteile und nackte Unterarme/Handrücken danken es, wenn sie nicht mit Brandlöchern nach Hause kommen müssen...:mad:
ApexNun, wenn man sagt, dass Nichtraucher am gesellschaftlichen Leben nicht mehr teilnehmen können, muss man eben auch sehen, dass durch Verbote mit Rauchern genau das Selbe passieren wird. Viele Gaststätten können einfach aufgrund der Räumlichkeiten keine Nichtraucherzonen einrichten und für die wird dieses Verbot kritisch werden, da man ihnen so einen Großteil der Kundschaft raubt, denn die werden nicht essen gehen wenn sie für ne Zigarette nach dem Essen extra raus in den Regen müssen.

Mein subjektiver Eindruck ist der, dass viele Raucher schon heute Rücksicht auf Nichtraucher nehmen, da wird höflich am Nebentisch gefragt, ob man sich eine anstecken darf und in geschlossenen Räumen mit Rauchverbot, dem Rechtspositivismus der Deutschen sei dank, hab ich auch noch nie jemand rauchen sehn. Ich persönlich habe bis heute nicht verstehen können, warum man an einem wenig genutzten Bahnsteig unter freiestem Himmel eine Raucherzone einrichten muss...naja...

Ich persönlich frage mich sowieso wie das alles kontrolliert werden soll und woher das Geld kommen soll ein solches Verbot durchzusetzen.
AlienSexFiend[QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i]
[B]Nun, wenn man sagt, dass Nichtraucher am gesellschaftlichen Leben nicht mehr teilnehmen können, muss man eben auch sehen, dass durch Verbote mit Rauchern genau das Selbe passieren wird. [/B][/QUOTE]

...und trotzdem macht es einen großen Unterschied, ob ich die Gesundheit von jemand anderem aktiv gefährde oder passiv gefährdet bekomme...

...wir Raucher sind einfach nicht in der Position, in der wir noch Rücksicht verlangen können von Nichtrauchern...
UrsusIch kann mir ein Grinsen angesichts dieser ewig wiederkehrenden Raucher/Nichtraucherdebatte nicht verkneifen. Glaubt ihr denn wirklich, dass ein Rauchverbot in der Disco durchgesetzt werden kann?
Raucherfloors? Ebenfalls lustig, vor allem die Frage welche Musik dann dort gespielt werden soll. Raucherecken oder Herrenzimmer wie schon beschrieben hören sich zwar sehr nett an aber werden kaum der Massen Herr werden.

Sollte wirklich ein komplettes Rauchverbot für diverse Etablissements durchkommen, so wird das wahrscheinlich darauf hinauslaufen das die Raucher vor die Tür gehen und die Nichtraucher bei beim Betreten und Verlassen des Gebäudes durch eine Nebelwand schreiten. Selbstverständlich würde das auch das Ende für viele kleine Kneipen bedeuten.

Ansonsten habe ich die Erfahrung gemach, dass viele Raucher (nicht alle) durchaus so vernünftig sind und erst fragen ob man hier rauchen darf oder ob es stört. Die Leute die sich wirklich fanatisch für ein Rauchverbot einsetzen sind meist selbst ehemalige Raucher.
Ich frage mich, ob es wirklich gerecht ist das diese Leute, die wahrscheinlich nur Angst um ihre Selbstkontrolle haben sich nun als Moralapostel aufspielen.

Gruß Ursus
LaChatte[QUOTE]Warum sollten Raucher also bitte nicht in der Lage sein, darüber noch so sehr Herr zu sein, dass sie ihre Zigarette auf einen späteren Zeitpunkt verschieben???[/QUOTE]

Die meisten Raucher tun das die ganze Zeit. Wenn ich zu Gast bin bei Nichtrauchern, rauche ich selbstverständlich nicht - oder gehe hin und wieder vor die Tür. Wenn Nichtraucher bei mir zu Gast sind, schränke ich das Rauchen auch sehr ein... in die Küche, mit gründlichem Lüften. Kein Problem.

Ein Problem hab ich allerdings mit Nichtrauchern, die sich in ein Raucherlokal begeben, womöglich mit einem Kind, und dann den Anspruch haben, man solle nicht rauchen. Wer mit Kindern ins Restaurant will, soll sich ein Nichtraucherrestaurant wählen (zB McDonalds, das lieben eh die meisten Kinder), und wenns ein Notfall ist, was hin und wieder vorkommen kann - sorry, von einer halben Stunde Aufenthalt in einem verrauchten Raum im Ausnahmefall stirbt niemand. Da ist ein halbstündiger Spaziergang längs einer vielbefahrenen Strasse ebenso schädlich und kommt vermutlich öfters mal vor.
Odessa----
Ich kann mir ein Grinsen angesichts dieser ewig wiederkehrenden Raucher/Nichtraucherdebatte nicht verkneifen. Glaubt ihr denn wirklich, dass ein Rauchverbot in der Disco durchgesetzt werden kann?
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Mir ist das Grinsen schon lange vergangen angesichts der Dreistigkeit von Rauchern, die der Meinung sind daß ich als Nichtraucher "zu Hause zu bleiben habe" oder mein soziales Leben auf meine eigenen vier Wände zu beschränken habe nur weil ich es wage, mir nicht ihren Qualm reinziehen zu wollen.

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Raucherfloors? Ebenfalls lustig, vor allem die Frage welche Musik dann dort gespielt werden soll. Raucherecken oder Herrenzimmer wie schon beschrieben hören sich zwar sehr nett an aber werden kaum der Massen Herr werden.
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Tja, ganz einfache Lösung wie in den USA und Irland und anderen Ländern praktiziert: Es WIRD NICHT MEHR GERAUCHT und der Süchtige, der Raucher, ist es, der dann halt daheim bleiben muss. Wie wärs also zur Abwechslung mal mit dieser furchtbar einfachen und logischen Konsequenz - der UMKEHRUNG des Systems das wir Nichtraucher seit Jahrzehnten erduldeten? Wieso ist das Geschrei so groß, wenn von Rauchern das verlangt wird was von Nichtrauchern seit Jahrzehnten - und überwiegend duldend/schweigend- praktiziert wurde? Und nochmal: das Verursacher-Schädiger-Prinzip: es ist nicht der Nichtraucher, der einen anderen Menschen schädigt, also mit welchem Recht soll sich der Geschädigte ständig in die Flucht jagen lassen oder muß sich als Hysteriker, Fanatiker etc. bezeichnen lassen, wenn er nur das konsequent für sich fordert, was der Täter/Schädiger für sich selbst als "Recht" in Anspruch nimmt?

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Selbstverständlich würde das auch das Ende für viele kleine Kneipen bedeuten.
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Selbstverständlich leben in den USA, Norwegen, Irland etc. die Kneipen und Lokale weiter trotz Rauchverbotes. Meine freie MarktwirtschaftsLiebe geht nicht soweit, daß ich für die finanziellen Interessen eines Discobetreibers das Grundgesetz außer Kraft treten lasse, die Menschenrechte (sh. die auch von decay zitierte Unversehrtheit meines Lebens/Gesundheit) gleich dazu und das alles nur, weil ein paar Raucher es nicht gebacken kriegen, sich bei einem Abendbesuch in der Disco für 2 Stunden von ihrem Glimmstengel zu trennen ODER - noch einfacher- [b]für den Genuß dieser Sucht einfach für 5 Minuten vor die Tür der Disco zu gehen;-)[/b]

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Ansonsten habe ich die Erfahrung gemach, dass viele Raucher (nicht alle) durchaus so vernünftig sind und erst fragen ob man hier rauchen darf oder ob es stört.
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Ja, meine Freunde tun das auch und mit solchen Leuten gibt es auch kein Problem. Trotzdem kann man das in einer Disco oder einem Lokal eben nicht so umsetzen, und da gehört - sh. wieder "Grundgesetz" und eigentlich auch der normale menschliche Verstand von wegen "Verursacher und Geschädigter" - dann halt ein Verbot her.

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Da ist ein halbstündiger Spaziergang längs einer vielbefahrenen Strasse ebenso schädlich und kommt vermutlich öfters mal vor.
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Mit dem feinen Unterschied, daß unsere Autos alle schadstoff-überprüft sind, die Luft in den Städten in ihren Abgaswerten strengstens überwacht wird und Autos nicht fahren dürfen, sobald ein gewisser Belastungswert erreicht ist.
Ursus[QUOTE]Mir ist das Grinsen schon lange vergangen angesichts der Dreistigkeit von Rauchern, die der Meinung sind daß ich als Nichtraucher "zu Hause zu bleiben habe" oder mein soziales Leben auf meine eigenen vier Wände zu beschränken habe nur weil ich es wage, mir nicht ihren Qualm reinziehen zu wollen.[/QUOTE]

[QUOTE]Tja, ganz einfache Lösung wie in den USA und Irland und anderen Ländern praktiziert: Es WIRD NICHT MEHR GERAUCHT und der Süchtige, der Raucher, ist es, der dann halt daheim bleiben muss.[/QUOTE]

Das scheint mir eher ein Fall von Empörung mit der Extraportion Naistdochwahr zu sein als ein praktikabler Vorschlag der umgesetzt werden könnte. Einer Seite die Daseinsberechtigung zu verbieten klappt nicht.

[QUOTE]Selbstverständlich leben in den USA und Irland alle Kneipen und Lokale bisher weiter, trotz Rauchverbotes. Hm. [/QUOTE]

Weil die Lokale unter Anderem Möglichkeiten gefunden haben um das Verbot zu umgehen? Oder weil es unter den Besuchern schlichtweg niemanden gibt der auch mal aufs Rauchen verzichten will?
Wo kein Kläger ist ist auch kein Richter.
Das sie trotzdem Umsatzeinbußen haben, die sich viele auf die Dauer nicht mehr leisten können werden ist ein Fakt.

Das mit dem Moralapostel bezog sich auf ehemalige Raucher.
Wer schon immer Nichtraucher war hat durchaus das Recht sich zu beschweren. Trotzdem verlange ich, das man auch versucht sich in die andere Partei hineinzuversetzen. Ich mache schließlich auch( bin Raucher) und gerade den ehemaligen Rauchern sollte das nicht so schwer fallen. Statt dessen muss ich mir wirklichkeitsfremde Gutmenschensprüchen anhören. Das klappt so nicht.

Ursus
AlienSexFiend[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Ein Problem hab ich allerdings mit Nichtrauchern, die sich in ein Raucherlokal begeben, womöglich mit einem Kind, und dann den Anspruch haben, man solle nicht rauchen. Wer mit Kindern ins Restaurant will, soll sich ein Nichtraucherrestaurant wählen (zB McDonalds, das lieben eh die meisten Kinder), und wenns ein Notfall ist, was hin und wieder vorkommen kann - sorry, von einer halben Stunde Aufenthalt in einem verrauchten Raum im Ausnahmefall stirbt niemand. Da ist ein halbstündiger Spaziergang längs einer vielbefahrenen Strasse ebenso schädlich und kommt vermutlich öfters mal vor. [/B][/QUOTE]

...das sind mal wieder die Forderungen, die ich selbst als Raucher einfach nur dreist finde...warum da mal wieder auf dich Rücksicht genommen werden soll, wo du als Raucher der Schädigende bist und nicht umgekehrt...mal ganz davon abgesehn, dass MCDonalds kein Nichtraucherrestaurant ist, bloß weil man in der Hälfte des Raumes rauchen darf und in in der anderen Hälfte des gleichen Raumes plötzlich nicht mehr (erklär das einer bitte mal den Rauchschwaden)...
AlienSexFiend[QUOTE][i]Original geschrieben von Ursus [/i]
[B]Das scheint mir eher ein Fall von Empörung mit der Extraportion Naistdochwahr zu sein als ein praktikabler Vorschlag der umgesetzt werden könnte. Einer Seite die Daseinsberechtigung zu verbieten klappt nicht.
[/B][/QUOTE]

...so ein Blödsinn, warum soll das nicht umgesetzt werden können...? ...glaubst du, das Rauchverbot in Norwegen zum Beispiel (oder all den anderen Ländern) war schon immer da...? ...das wurde natürlich auch irgendwann mal eingeführt nachdem sie es dreimal getestet haben (einmal unter der Woche, einmal am Wochenende, wo mehr los war als unter der Woche und einmal im Winter, als es draußen recht kalt war)...
OdessaUrsus, es wird doch niemand die Daseinsberechtigung abgesprochen - Raucher können doch nach wie vor in die Discos und Lokale gehen. Es gibt keine Schilder, auf denen steht "Raucher dürfen nicht rein". Es gibt nur ein Verbot der AUSÜBUNG ihrer Sucht, so wie ein jeder Jointraucher auch akzeptieren muß daß er seine Tütchen nicht im Wienerwald oder Discoschuppen in aller Öffentlichkeit raucht. Dabei hätte ich damit kein Problem, denn im Gegensatz zu Nikotin beeinträchtigt mich der Haschgeruch gesundheitlich als Passivraucher in keinster Weise ;).

Die Raucher dürfen doch nach wie vor überall hin - sie können draussen rauchen im Freien, können also nach wie vor in jedem Biergarten sitzen mit Nichtrauchern zusammen und dort qualmen so lange sie wollen, sie können in jedem Lokal sitzen und einfach rausgehen, wenn sie rauchen wollen, oder große Lokale können getrennte Bereiche einrichten für Raucher und Nichtraucher. Eine Trennwand aus Rigips, eine 150-Euro Verbindungstür dazwischen, und schon ist das Problem gelöst. Wo das nicht geht - Pech gehabt. Was glaubst Du wieviele Kneipen schon daran scheiterten, daß eine Umsetzung der "Toiletten müssen getrennt sein nach M und F"-Regelung nicht möglich war aus baulichen Gründen oder weil der Platz nicht ausreichte für die vorgeschriebene Anzahl von Handwaschbecken, und wie viele Boutiquenbesitzer Umsatzeinbußen haben weil ihnen das Gesetz verbietet, mehr als xx-Zentimeter mit ihren Reklametafeln in den Luftraum zu ragen und sie somit "überlesen" werden von Laufkundschaft usw.

Gutmenschensprüche hat im Übrigen hier keiner losgelassen, aber es ist typisch daß diese Schiene der Nikotin-Lobbyisten (sh. auch "Fanatiker, Hysteriker" blablabla) immer kommt, wenn Nichtraucher es wagen, für ihre Position einzutreten oder einfach nur die "Frechheit" besitzen, für sich Grundrechte in Anspruch zu nehmen die sich andere Bürger einfach selbst nehmen. Und wenn ein Nicht-Mehr-Raucher hier eine Position bezieht die die Nichtraucher schützt, hat das nix mit Gutmenschentum zu tun sondern damit, daß er fähig ist, über seinen (ehemaligen) Horizont hinauszublicken.

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Trotzdem verlange ich, das man auch versucht sich in die andere Partei hineinzuversetzen.
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Ein drittes Mal: genau das taten die Nichtraucher seit Jahrzehnten. Sie haben ständig verzichtet, haben in Kauf genommen in jedem Lokal in Deutschland zugequalmt zu werden, haben in Kauf genommen als "Hypochonder" und "Querulanten" bezeichnet zu werden nur wenn sie schüchtern darauf hinwiesen, daß Passivrauchen bei ihnen gesundheitliche Probleme verursacht - also mehr "reinversetzen" darf wohl niemand mehr verlangen. Und "reinversetzen" heißt dann aber immer noch nicht, daß ich zu akzeptieren habe daß mich ein egoistischer selbstgefälliger Zeitgenosse, der mir zufällig bei meiner Essensaufnahme in einem Lokal gegenübersitzt, mit seinen hochtoxischen Nikotin-Abfallprodukten in der Luft vergiftet. Wie gesagt: umgekehrt zeigen diese Raucher die sich so verhalten ja auch keinerlei Einfühlungsvermögen in die Nichtraucher im Lokal - sonst würden sie ja nicht rauchen;-).

edit: Alien, wenn alle Raucher so wären wie Du, bräuchten wir solche Gesetze gar nicht. Ich bin so froh, in meinem privaten Umfeld nur Raucher von Deiner Sorte zu haben, das erleichtert das Zusammenleben ungemein :)
ApexAlso ich persönlich kenne genug Leute die sagen, dass sie keine Kneipen mehr besuchen würden wenn dort nicht geraucht werden dürfte. Denen ist es einfach zu doof sich bei Wind und Wetter vor die Tür zu stellen und ihre Kippe zu rauchen und am Ende noch ihren Sitzplatz zu verlieren, mal abgesehen davon, dass viele sagen, sie würden nirgends hingehen wo sie nicht erwünscht sind.

Die Wirte nehmen diese Aussagen im Übrigen genau zur Kenntnis. Am Freitag hat mir schon ein Kneipenwirt erzählt wie er das Rauchverbot umgehen wollte: Wenn sich einer darüber beschwert, dass geraucht wird, wird der Wirt dem Raucher laut und deutlich sagen, dass er dies zu unterlassen habe, demjenigen der sich beschwert hat würde er dann offiziell das Hausverbot erklären. Sollte es zu einer Anzeige des Beschwerenden kommen, weil in dem Lokal geraucht würde, dann würde der Wirt annehmen müssen, dass der sich Beschwerende trotz des Hausverbots in seinen Räumen aufgehalten hat, was dann wiederum zu einer Klage wegen Hausfriedensbruchs führen würde.
Umsetzbar wäre dies rechtlich wohl nicht, obwohl sich viele davon sicher einschüchtern lassen, doch zeigt es in meinen Augen, dass viele Wirte dieses Verbot wohl nicht so umsetzen wollen und bei der Umgehung dann auch einiges an Fantasie spielen lassen werden. Aber gut, dass ist alles eh noch reine Zukunftsmusik, in Kneipen darf man ja noch.

In Diskos ist ein solches Verbot natürlich nicht umsetzbar, ich kanns mir zumindest nur schwer vorstellen. Wahrscheinlich wird es genauso umgesetzt wie das Verbot des kiffens, also gar nicht, zumindest in den Diskos in denen ich verkehre riecht mans ja doch immer wieder.

@Ilo

Wie kommst du eigentlich darauf, dass passiv kiffen nicht so schädlich ist wie passiv rauchen? Wir haben unser Piece eigentlich immer mit Tabak gemischt, von daher wird hier genauso normaler Zigaretten-Tabak verbrannt, nur halt mit Zusatz ;)
LaChatte[QUOTE]Mit welchem Recht muß ich als NICHT-Drogensüchtige mich aus Lokalen fernhalten (in Deutschland sind immer noch die ALLERMEISTEN Lokale Raucherlokale) oder auf McDonalds ausweichen, nur weil Raucher denken, sie hätten einen Anspruch auf die freie Ausübung ihrer Sucht in meiner Gegenwart?[/QUOTE]

Wenn an einem bestimmten Ort das Rauchen ausdrücklich erlaubt ist - ersichtlich zum Beispiel an der Tatsache, dass Aschenbecher auf den Tischen stehen - dann sehe ich tatsächlich nicht ein, warum ich an diesem Ort nicht auch rauchen soll.

[QUOTE]Was wäre, wenn sich die Nichtraucher geschlossen dagegen verweigern würden, dort essen zu gehen, wo zugelassen wird, dass dort geraucht wird?[/QUOTE]

ich frag mich schon länger, warum Nichtraucher dies nicht längst tun? Zum Beispiel beim Tisch-Reservieren für den gepflegten Ausgang ausdrücklich eine rauchfreie Zone fordern, und wenn der Wirt dies nicht erfüllen kann, woanders hingehen? Der kann dann ja auch ausrechnen, wie viel Umsatz ihm dadurch verloren geht...

[QUOTE]..mal ganz davon abgesehn, dass MCDonalds kein Nichtraucherrestaurant ist, bloß weil man in der Hälfte des Raumes rauchen darf und in in der anderen Hälfte des gleichen Raumes plötzlich nicht mehr (erklär das einer bitte mal den Rauchschwaden)...[/QUOTE]

die beiden McDonalds in Basel, die ich so alle drei Monate mal frequentiere, sind beide vollkommen rauchfrei... dafür darf man den Geruch von Fritieröl unbelästigt geniessen. :D

@Dys:
mit Kindern in Restaurants essen zu gehen, ist nach meinem Verständnis besonderen Tagen vorbehalten, zum Beispiel Geburtstagen - und viermal im Jahr McDonalds schadet da überhaupt nichts, wenn die Ernährung sonst in Ordnung ist. Und ich verstehe sowieso nicht, dass es in der Schweiz funktioniert, aber in Deutschland nicht: nämlich, dass immer mehr Wirte freiwillig rauchfreie Zeiten und/oder Räume anbieten.

[QUOTE]..das sind mal wieder die Forderungen, die ich selbst als Raucher einfach nur dreist finde...warum da mal wieder auf dich Rücksicht genommen werden soll, wo du als Raucher der Schädigende bist und nicht umgekehrt...[/QUOTE]

Da ich in 80% meiner Zeit Rücksicht nehme auf Nichtraucher, finde ich es auch vollkommen OK, wenn ich in den verbleibenden 20% der Zeit eine paffen kann, ohne ständig irgendwelchen Vorwürfen ausgesetzt zu sein. Und ja, auch in Restaurants, bei denen allen Beteiligten klar und bewusst ist, dass es Raucherräume sind. Und ebenso selbstverständlich rauche ich in rauchfreien Zonen NICHT, ohne dass mich jemand darauf hinweisen muss. Und wenn ich im Zweifel bin, rauche ich auch nicht. Das hiesige rauchfreie Vegi-Restaurant würde vermutlich auch des öftern besuchen, wenn nur die Küche etwas besser wäre...:rolleyes:
AlienSexFiend[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Wenn an einem bestimmten Ort das Rauchen ausdrücklich erlaubt ist - ersichtlich zum Beispiel an der Tatsache, dass Aschenbecher auf den Tischen stehen - dann sehe ich tatsächlich nicht ein, warum ich an diesem Ort nicht auch rauchen soll. [/B][/QUOTE]

...na dann dürfte es ja kein Problem sein das Rauchen einfach sein zu lassen, falls demnächst wirklich keine Aschenbecher mehr da stehen sollten...;)


[quote][b]die beiden McDonalds in Basel, die ich so alle drei Monate mal frequentiere, sind beide vollkommen rauchfrei... dafür darf man den Geruch von Fritieröl unbelästigt geniessen. :D [/B][/QUOTE]

...jedenfalls sinnvoller als mitten im Raum eine Grenze zu ziehen...:rolleyes:
PlastePuppeRaucht soviel ihr wollt, liebe Raucher, aber bitte unter euch..

19 Mil von 81 Mil Deutschen Rauchen. Das sind nur 23%
Wenn Du in die Gaststätte oder in eine Bar abends gehts, Rauchen 60-70% der Gäste.
Warum dieser Unterschied??
WEIL DIE NICHTRAUCHER SCHON GAR NICHT MEHR IN DIE BAR ODER DIE DISCO GEHEN

Ich weiß nicht, ob ein generelles Rauchverbot bei uns hier durchkommen würde, aber trotz allem fände ich es nicht schlecht. die persönliche freiheit wird dadurch ja wohl kaum eingeschränkt, man kann ja immernoch den ganzen tag rauchen, nur eben nicht da, wo wahrscheinlich gerade sehr viele leute sind, die sich dadurch beeinträchtigt sehen.

Und nen lustigen Nebeneffekt hat das Ganze auch... denn es versammeln sich dann die Raucher immer vor der Tuer vom Pub, bilden ne richtige kleine Menschentraube, und so lernt man jede Menge neuer Leute kennen! Sozialer Aspekt und so! ward ihr schonmal in irland? da klappt das wunderbar

Ich finde Rauchen ekelhaft und fühle mich durch Zigarettenrauch belästigt und in meiner Gesundheit angegriffen. Wo ist da meine Freiheit, dass ich nichtmal in ein Restaurant gehen kann und am Nachbartisch zündet sich jemand eine Kippe an, noch während ich esse?

meiner minung nach, solltn auch die raucher mehr krankenkassenbeiträge bezahlen.

ursprünglih war es mal ein genussmittel aber mir erscheint es ehr so, als wnn die meisten nur aus langeweile rauchen. warum raucht man überhaupt? bei anderen drogen kann man das vielleicht nachvollziehen. mit alkohol und anderem kann man sich ein ilden dass seine welt schöner ist (schönsaufen), bei anderen drogen wird man high! aber was gibt einen rauchen?

dann noch das hier:
[url]http://www.welt.de/data/2006/06/22/928193.html[/url]


ganz schlimm sind auch raucher bei konzerten. ich erinnere mich noch dunkel an ein apocalyptica konzert in DD, bei dem die dame hinter mir eine nach der anderen geraucht hat und dann auch noch meinen wollpulli entflammt hat.zum glück stand ich in der ersten reihe bei der security. tja, der pulli liegt jetz mit nem tennisball-großem loch im müll. das schlimme war ja, dass die sich nichtmal entschuldigt hat und einfach weiter geraucht hat. in clubs ist das auch schlimm, hab schon mehrere narben, die rücksichtslose raucher verursacht haben.

würde auch nie mit nem raucher zusammensein können. dadurch haben schon viele nen korb von mir bekommen.
LaChatte[QUOTE]...na dann dürfte es ja kein Problem sein das Rauchen einfach sein zu lassen, falls demnächst wirklich keine Aschenbecher mehr da stehen sollten...[/QUOTE]

Stimmt. Dass die SBB vor einem Jahr die Züge rauchfrei gemacht hat, hab ich auch ohne bleibende Schäden überstanden. Dafür wird jetzt auf dem Bahnsteig mehr geraucht.

Ich hab nichts dagegen, dass es mehr rauchfreie Kneipen, Restaurants, Discos und was-auch-immer geben soll. Wenn die Qualität stimmt, werde ich solche Angebote auch nutzen. Doch im Moment werde ich ein mittelmässiges Restaurant, wo geraucht werden darf, einem mittelmässigen Nichtraucherrestaurant vorziehen.

[QUOTE]Ich finde Rauchen ekelhaft und fühle mich durch Zigarettenrauch belästigt und in meiner Gesundheit angegriffen. [/QUOTE]

Weisst du was? Ich empfinde das Gleiche bei andern Düften, zum Beispiel Parfums - zum Glück hab ich keine Allergie gegen dieses Zeugs, sondern finde es einfach "nur" ekelhaft, besonders am morgen früh im Tram, wo die Ausweichmöglichkeiten oft beschränkt sind. Und der Geruch von reifen Bananen erzeugt mir Brechreiz... dennoch hat mich noch kaum jemand gefragt, ob der stark riechende Bananenkonsum in meiner Nähe OK sei. Das hat mich auch schon dazu veranlasst, im Zug in einen andern, bananenfreien Wagen zu flüchten.

@Dys

ich gehe davon aus, dass sich die Sache sehr schnell ändern würde, wenn die Nichtraucher endlich mal den Wirten klar machen, was sie wollen... und wie viel Geld da drin steckt. ;-)

Bei fast 80% Nichtrauchern erstaunt es mich doch sehr, dass dieses Potenzial so wenig genutzt wird?
Apex[QUOTE]Apex, ich sehe einen Unterschied zwischen einer Kneipe und einem Restaurant.[/QUOTE]

Problem hier ist, dass viele Lokale diese strikte Trennung nicht mehr haben, in vielen Kneipen werden inzwischen gut zubereitete Speisen serviert. Diese "Misch"-Betriebe aus Restaurant und Kneipe sind ja mittlerweile die Regel, zumindest wenn ich so an Mainz und die ganzen Studi-Kneipen denke. Und da haben viele Inhaber Angst als Restaurant eingestuft zu werden.
decay73hätte ich das geahnt, hätte ich es wohl besser in den kaiser gestellt. ;)

und weil mein modem da kaum noch mitkommt (wie wäre es mit einem verbot von flatrates? modemnutzer werden hier sicher benachteiligt und ausgegrenzt... :D), noch ein abschließendes statement, bevor ich gelyncht werde...:


naja, ein wenig tun die raucher mir schon leid, befinden sie sich doch in einer ungünstigen position, denn letztlich sind es die raucher, die andere schädigen. da wäre eigentlich etwas mehr demut durchaus angebracht. ;)
also wenn ich anderen schaden zufüge, hab ich mindestens ein schlechtes gewissen, aber davon ist hier leider nicht viel zu spüren. und es sind in diesem fall nunmal die raucher, die andere schaden. sollen doch die raucher ihre raucherlädden aufmachen, die es aber aufgrund der tatsächlichen zahlen schwer gegen die nichtraucherläden haben werden. ;)
also wäre es sicher sinnvoll, einen weg zu finden, der beide gruppen zufrieden stellen würde. dazu ist es aber unabdingbar notwendig, daß nichtraucher vor den gesundheitlichen folgen des passivrauchens geschützt werden. wie wäre es z.b. mit einer gesunden zigarette? heute ist doch alles möglich, wie z.b. auch laktosefreie milch. ;)
zumindes eine räumliche trennung innerhalb eines etblissements scheint mir da unumgänglich. man muß ja nicht gleich die eine gruppe vor die tür bitten...und immerhin gibt es ja auch toilletten für männer und welche für frauen. immer schön getrennt, aber beides im selben laden. und einen raucherraum einrichten, in dem man unbehelligt von gesundheitsbewußten nichtrauchern seiner sucht fröhnen kann, dürfte so schwer nicht sein und wäre doch schon mal ein guter anfang.
aber quasi aus mitleid (und sicher durch die lobbyarbeit der zigarettenindustrie) soll ja das rauchen in kneipen erlaubt bleiben.... und das halte ich nunmal nicht für logisch und auch nicht für konsequent. also entweder will man nichtraucher vor dem qualm schützen, oder die gesundheit der anderen geht einem am allerwertesten vorbei.
so ehrlich sollte man dann schon sein...
Odessa---
@Ilo

Wie kommst du eigentlich darauf, dass passiv kiffen nicht so schädlich ist wie passiv rauchen? Wir haben unser Piece eigentlich immer mit Tabak gemischt, von daher wird hier genauso normaler Zigaretten-Tabak verbrannt, nur halt mit Zusatz
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Api, weil ich bisher nur mit ganz wenigen Leuten zu tun hatte die sich in meiner Gegenwart einen Joint erlaubten, und diese Leute sich dann dabei - bei diesen ca. 5 mal in meinen 42 Lebensjahren - auch mit diesem einem Joint zufriedengaben, der Raum gelüftet war und ich den süsslichen Geruch zwar wahrnahm, aber nicht die Begleiterscheinungen hatte wie wenn ich ca. 50 Kettenrauchern in einer größeren Lokal gegenüberstehe. Du hast aber Recht, ich habe das dahingehend falsch formuliert - und ich betrachte Drogen generell, also auch Hasch, natürlich als schädlich (verweise mal wieder auf 3 Jahre Psychiatriearbeit mit "Haschies" auf Entzug) und wollte damit keinesfalls dem Drogenkonsum irgendeiner Art das Wort reden :-)

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und weil mein modem da kaum noch mitkommt (wie wäre es mit einem verbot von flatrates? modemnutzer werden hier sicher benachteiligt
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decay, jetzt wo ich nach Jahren endlich auch flatrate hab, gönn mir den Spass :D. Ich bring mich hier nur noch alle paar Wochen/Monate in eine Diskussion ein, dass dann aber mit vollem Herzen und Berufstippsen-Fingern;-). Aber ich hab alles gesagt zum Thema, stimme Dir zu und bin somit wieder raus hier; ich habe mir selber ein Limit gesetzt, nicht mehr als - zusammengezählt - 30 Minuten am Tag vor dem Rechner zu verbringen, und diese Zeit ist mit den Beiträgen hier schon um 10 Minuten überschritten ;) (seit wann hast Du denn kein dsl mehr, oder erinnere ich mich jetzt falsch?)
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von Odessa [/i]
[B](seit wann hast Du denn kein dsl mehr, oder erinnere ich mich jetzt falsch?) [/B][/QUOTE]
bin gerade am downsizen um mich zu etwas mehr sinnvollerer betätigung zu zwingen. alles andere ging mir zunehmend auf den senkel...und meine tägliche energie ist zunehmend begrenzt, was im weiteren sinne, was ich hier aber nicht weiter vertiefen möchte, sicher auch im zusammenhang mit dem rauchen zu sehen wäre. ;)
ange gardien[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]

Weisst du was? Ich empfinde das Gleiche bei andern Düften, zum Beispiel Parfums - zum Glück hab ich keine Allergie gegen dieses Zeugs, sondern finde es einfach "nur" ekelhaft, besonders am morgen früh im Tram, wo die Ausweichmöglichkeiten oft beschränkt sind. Und der Geruch von reifen Bananen erzeugt mir Brechreiz... dennoch hat mich noch kaum jemand gefragt, ob der stark riechende Bananenkonsum in meiner Nähe OK sei. Das hat mich auch schon dazu veranlasst, im Zug in einen andern, bananenfreien Wagen zu flüchten.
[/QUOTE]

Also langsam fängt es an kindisch zu werden. Auch wenn es Rauchern schwer fällt ( da spielen psychische Schutzreflexe, einhergehend mit dem bei vielen Rauchern anzutreffenden Hang zum Selbstbetrug eine große Rolle ) sollten sie sich hin und wieder zu Gemüte führen, vovon hier eigentlich die Rede ist, wenn es um den Schutz von Nichtrauchern geht:

[QUOTE]Ist Passivrauchen ebenfalls gefährlich?


Tabakrauch in Innenräumen ist keine Belästigung, sondern eine Gesundheitsgefährdung mit Todesfolgen. Zu diesem Ergebnis kommt das Deutsche Krebsforschungszentrum in einer im Dezember 2005 erschienenen Publikation ("Rote Reihe: Passivrauchen - ein unterschätztes Gesundheitsrisiko", online unter [url]www.tabakkontrolle.de/pdf/passivrauchen_Band_5.pdf[/url]).
Forscher des Zentrums und ihre Kooperationspartner gehen von

etwa 2.140 Nichtrauchern aus, die jährlich wegen des Mitrauchens an Herzerkrankungen sterben,
von 770 Nichtrauchern, die einen Schlaganfall nicht überleben,
260 Passivraucher sterben an Lungenkrebs,
50 an anderen Lungenerkrankungen, und
etwa 60 Säuglinge sterben pro Jahr, weil sie zu Hause Zigarettenrauch ausgesetzt sind oder ihre Mutter während der Schwangerschaft rauchte.
Durch diese Untersuchungsergebnisse werden auch die Anstrengungen vieler Länder verständlich, das Rauchen zumindest an öffentlichen Orten zu verbieten.

Die Senatskommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe hat das Passivrauchen am Arbeitsplatz bereits 1985 in die Schrift "Maximale Arbeitsplatzkonzentrationen und Arbeitsstofftoleranzwerte" (die so genannte MAK-Liste) aufgenommen. Heute wird Passivrauchen in dieser grundlegenden Liste zur Beurteilung einer möglichen Gefährdung im Beruf als eindeutig krebserregend bezeichnet.[/QUOTE]

Quelle: Deutscher Krebsinformationsdienst
UrsusDer Qualm eines Joints in der Diskothek ist auch kein Vergleich mit der Menge des Rauchs der normalen Tabakraucher und führt z.B. in Holland auch sehr schnell zum Hausverbot weil es dort halt absolut unüblich ist in der Disco zu kiffen (hat mir ein Bekannter erzählt der dort lebt.)

Dieses Bewusstsein fehlt halt noch in Deutschland. Wie Apex schon schrieb: Viele Wirte wollen halt kein Rauchverbot. Logisch wenn man bedenkt das sich Raucher vor den Kopf gestoßen fühlen wenn sie nach draußen gebeten werden oder mitunter teure Umbaumaßnahmen anstehen. Hier gehört halt noch bei Vielen eine gute Zigarette zu den kleinen Freuden des Ausgehens. Ich selbst rauche auch nur mäßig, außer wenn ich abends mal unterwegs bin. Dann will ich mir das auch gönnen dürfen.

Für andere ist es jedoch wichtig nicht in eine verräuchte Höhle zu kommen und das ist ihr gutes Recht. Wo also den Kompromiss finden wenn beide Seiten partout auf ihren Positionen bestehen?

Mein Vorschlag wäre das das jedes Etablissement für sich regelt. Da ja auch die Kundschaft nicht einheitlich ist und es immer eine Mehrzahl für eine Seite gibt (unabhängig von den Grenzen der Bundesländer da ja auch im Gespräch war das das Ländersache wäre)). Darüber hinaus sollte man einfach versuchen auf die Gegenseitigen Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen. Sollte es doch zu Streit kommen hat der Betreiber das letzte Wort.

Gruß Ursus
LaChatte[QUOTE]Also langsam fängt es an kindisch zu werden. Auch wenn es Rauchern schwer fällt ( da spielen psychische Schutzreflexe, einhergehend mit dem bei vielen Rauchern anzutreffenden Hang zum Selbstbetrug eine große Rolle ) sollten sie sich hin und wieder zu Gemüte führen, vovon hier eigentlich die Rede ist, wenn es um den Schutz von Nichtrauchern geht:[/QUOTE]

Natürlich ist mir klar, dass Rauchen nicht gesund ist. Natürlich ist mir klar, dass ein regelmässiger und andauernder Aufenthalt in verrauchten Räumen auch für Nichtraucher nicht gesund ist.

Dennoch ist Hysterie alles andere als angebracht.

- Beruflich wird mit wenigen Ausnahmen niemand dazu gezwungen, sich in verrauchten Räumen aufzuhalten - Ausnahme ist das Personal von Gastrobetrieben, und hier muss eine Lösung her - gesetzlich verankerter Lohnzuschlag, Freiwilligkeitserklärung, whatever.

- Ausserhalb des Berufs wird kein Mensch dazu gezwungen, sich in verrauchten Räumen aufzuhalten. Dass es im Moment noch fast keine Nichtraucherlokale gibt, ist zwar ein Missstand, doch wo eine Nachfrage ist, wird früher oder später auch das Angebot kommen. Ich sehe keinen Grund, warum die Marktwirtschaft hier nicht funktionieren sollte.

- Wer sich als gesunder Nichtraucher mal ausnahmsweise in einer Situation befindet, mitrauchen zu müssen, ist noch längst nicht in Lebensgefahr - es ist höchstens lästig. Auf Kranke, die sehr empfindlich auf Rauch reagieren, Rücksicht zu nehmen, ist selbstverständlich - aber ich gehe davon aus, dass solche Menschen auch nicht freiwillig in einen verrauchten Ort gehen.

- das Ekel-Argument empfinde ich als wenig stichhaltig; es gibt auch diverse Dinge, die mich ekeln, doch von diesen Dingen halte ich mich einfach fern.

- ein Thema wär noch der Kinderschutz, aber um den gehts hier nicht, das das Rauchen in den eigenen vier Wänden nicht verboten werden soll, und Bars und Kneipen sowieso nicht geeignete Orte für Kinder sind.
Apex[QUOTE]Mein Vorschlag wäre das das jedes Etablissement für sich regelt[/QUOTE]

Eben das wäre auch meine Idee, eine Kennzeichnungspflicht, allerdings kann der Betreiber frei entscheiden ob sein Lokal nun ein Raucher- oder Nichtraucherlokal ist.

[QUOTE]Ausnahme ist das Personal von Gastrobetrieben[/QUOTE]

Das übrigens, mit der neuen Regelung, auch so seine Probleme bekommt, wenn es denn aktiv rauchendes Personal ist...
LaChatte[QUOTE]LaChatte, du magst dich vielleicht im Recht fühlen, aber ich fühle mich auch im Recht, ein gutes Essen in einem guten Restaurant genießen zu dürfen. Und das, ohne mich tausend mal umsetzen zu müssen. Und da ist es mir piepegal, ob es penetrante Parfums, Körpergeruch oder Tabakrauch ist, diese Dinge verleiden mir das Essen und sind eine Belästigung.[/QUOTE]

Dann setze dich für rauchfreie Restaurants ein. Ich verbiete niemandem, ein solches zu eröffnen und zu betreiben - im Gegenteil, ich finds eine gute Sache. Wer rauchfrei essen will, soll das auch tun können. Ich bin keinesfalls dafür, Restaurants mit Rauch obligatorisch zu machen.

Ich finde es nur keine ideale Kommunikationsstrategie, sich als Nichtraucher in ein bestehendes Raucherlokal zu begeben und sich dann darüber zu beklagen, dass dort geraucht wird.
LaChatteEin Lokal, in dem heute geraucht werden darf. Und zusätzlich gegessen, getrunken, getanzt oder irgend etwas anderes.
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
- Wer sich als gesunder Nichtraucher mal ausnahmsweise in einer Situation befindet, mitrauchen zu müssen, ist noch längst nicht in Lebensgefahr - es ist höchstens lästig. Auf Kranke, die sehr empfindlich auf Rauch reagieren, Rücksicht zu nehmen, ist selbstverständlich - aber ich gehe davon aus, dass solche Menschen auch nicht freiwillig in einen verrauchten Ort gehen.[/b][/quote]
Ja, so langsam gewöhne ich mich auch an das Alleine- und nicht mehr in Gesellschaft sein.
Und sehr treffend hat es einst wohl mal wieder Rainer Maria Rilke in einem Brief an Reinhold von Walter beschrieben:
[quote][b] Vielleicht noch den Rat, die Einsamkeit ernst zu nehmen und, wenn immer sie kommt, als Gutes zu empfinden. Daß andere sie nicht erleichtern, liegt weniger an ihrer Teilnahmslosigkeit und Verschlossenheit als vielmehr daran: daß wir wirklich unendlich allein sind, jeder, und unerreichbar bis auf sehr seltene Ausnmahmen. Damit muß man sich einrichten. [/b][/quote]
Es ist zwar gelegentlich etwas schmerzhaft, aber wohl dem, der loslassen kann...
decay73nunja, heute ist es halt ein abend mit sibylle berg...auch keine schlechte gesellschaft ;)
LaChatteIronie des Schicksals...? dass ich als Raucherin einen Bekanntenkreis habe, der zum grössten Teil aus NichtraucherInnen besteht, und ich daher einen grossen Teil meiner geselligen Stunden nichtrauchend verbringe? ;-)
Skinny HädieAls nichtraucher bin ich dagegen dass an öffentlichen orten geraucht wird.


Diese drogensüchtigen machen nichts ausser die leute um sich herum zu vergiften.

Vielleicht sollte man so ein gesetz einführen welches erlauben würde raucher zu töten?

Wenn sie schon andere menschen um sich herum vergiften dann wärs doch gerecht wenn man es mit ihnen auch tut. Was meint ihr?

Wenn es leute gibt die dafür sind dann könnten wir sogar nen "tod den rauchern" club gründen?
ApexMit Verlaub...du bist ein Idiot :rolleyes:
Skinny Hädie"Wer nicht für uns, ist gegen uns!" - Die Bibel
Ursus"Uns"

Sag bloß es gibt noch mehr mit so tollen Ansichten.:D
Skinny HädieIch hab mal von so nem verrückten gehört der gift in irgendwelche lebensmittel im supermarkt mit ner spritze injiziert hat und dann versucht hat die herstellerfirma zu erpressen.....


Das wär doch ne idee...


In ein paar packungen zigaretten gift reintun und dann es publik machen. Die warnhinweise auf den zigarettenpackungen wirken nicht. Rauchen ist suizidales verhalten. Nur ist suizidales verhalten nicht das selbe wie suizid, und wenn jemand weiss dass er an der nächsten zigarette sterben kann, dann überlegt er es sich zweimal..



und nach einer zeit inden sich bestimmt nachahmungstäter...




Was meint ihr ist es nen versuch wert?
TrauerwesenWas ein Schwachsinn, es ist ein Unterschied, ob ich mich dazu entscheide, etwas zu tun, das mich töten [I]kann[/I] bzw Folgeschäden haben kann, oder ob ich umgebracht werde, also vergiftet. Im übrigen, Fett ist auch ungesund, weiterhin wird Sahne gegessen und bei McDonalds gefressen, und da wissen wir, der Laden wird keineswegs vom Gesundheitsamt gefördert, sowas hat auch was mit Eigenverantwortung zu tun, und sofern ich vergiftet werde, bleibt die aussen vor.

edit: geht es hier nun um das Rauchverbot oder um eine Kindergartendebatte, dass Rauchen ja so böse ist?
Skinny Hädie[QUOTE][i]Original geschrieben von Trauerwesen [/i]
[B]Was ein Schwachsinn, es ist ein Unterschied, ob ich mich dazu entscheide, etwas zu tun, das mich töten [I]kann[/I] bzw Folgeschäden haben kann, oder ob ich umgebracht werde, also vergiftet. [/B][/QUOTE]

Mir scheint du hast nicht kapiert was ich meinte...


Es spielt keine rolle ob es dich töten kann oder nicht kann..


Ausschlaggebend ist dass du mit deiner qualmerei nachweislich und vorsätzlich anderen menschen physischen und psychischen schaden zufügst.
rainravenMit Zigaretten u.ä. vergiftet man sich sowieso schon, egal, ob jemand da Gift reintut. :rolleyes:

Ich bin nicht so militant, daß ich jemandem deswegen den Tod wünsche, aber Verständnis habe ich nicht wirklich für Raucher. Ich würde es auch in meiner Beziehung nicht tolerieren, ebenso wie ich andere Drogen nicht ab kann. Dabei stört mich das Rauchen aber nicht, weil es meiner Ansicht nach nicht wie andere Drogen das Bewußtsein meines Gegenübers verändert und ihn zu einem anderen Menschen macht, den ich nicht liebe oder mag, sondern es stört mich, schlicht und einfach, weil ich mich da körperlich und gesundheitlich beeinträchtigt fühle und den Rauch nicht ab kann. Es ist die eine Sache, was ein anderer Mensch mit seinem Körper, seiner Psyche oder seiner Gesundheit macht, aber die andere, was er mir damit antut.

Und ich fühle mich in der Disco wie schon angesprochen auch gefährdet durch Verbrennungen meiner Haut und Klamotten. Ich darf gar nicht dran denken, was passiert, wenn meine Haarteile mal Feuer fangen sollten (und ich bestehe zu ca. 50% aus Haarteilen, wenn ich "schwarz" ausgehe)...


Aber es wäre mal eine geile Erfahrung, eine rauchfreie Disco zu erleben, denn dann würde ich vielleicht auch mal am Sonntag nicht mit verschleimtem Hals, verstopfter Nase und verquollenen Augen aufwachen...
:rolleyes:
Apex[QUOTE]Ausschlaggebend ist dass du mit deiner qualmerei nachweislich und vorsätzlich anderen menschen physischen und psychischen schaden zufügst.[/QUOTE]

Das machst du auch, wenn du Auto fährst, mit nem Flugzeug fliegst oder bei H&M Klamotten kaufst. Kein Argument.
Skinny Hädie[QUOTE][i]Original geschrieben von rainraven [/i]
[B]Mit Zigaretten u.ä. vergiftet man sich sowieso schon, egal, ob jemand da Gift reintut. :rolleyes:
[/B][/QUOTE]

Wenn man weiss das man nach ner zigarette SOFORT sterben kann macht es sehr wohl einen unterschied.
Skinny Hädie[QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i]
[B]Das machst du auch, wenn du Auto fährst, mit nem Flugzeug fliegst oder bei H&M Klamotten kaufst. Kein Argument. [/B][/QUOTE]

Sowieso. Da geb ich dir recht. Diese leute machen sich genauso schuldig.

Nur ist der schaden durch zigarettenrauch m.e. viel grösser und spürbarer als bei den anderen dingen die du genannt hast.
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von Skinny Hädie [/i]
[B]Mir scheint du hast nicht kapiert was ich meinte...


Es spielt keine rolle ob es dich töten kann oder nicht kann..


Ausschlaggebend ist dass du mit deiner qualmerei nachweislich und vorsätzlich anderen menschen physischen und psychischen schaden zufügst. [/B][/QUOTE]

Dass es nicht gesund ist, ist schon klar, aber wie war das mit Antibiotika und Chemie im Essen, dass Erdbeerjoghurt aus Holzspänen gemacht wird (gut, nicht so gesund), aber dann noch die ganze andere Pappe...oder wie war das mit dem Fett und der Pommes? Da wurden dann einige Monate Pommes gemieden, nun brutzelt jeder wieder seine Würstchen in der Pfanne und isst seine Pommes beim Macces. Gift wäre ja nicht schlimm, wäre es nicht schädlich, aber so gesehen ist irgendwie doch vieles schädlich, krebserregende Kosmetika, wie wäre es mit Autoabgasen, dann wären auch noch die anderen dran schuld, oder Lärm, macht auch krank, nachweislich. Über sowas regt sich keiner auf. Und über solche Gesundheitsrisiken regt sich auch keiner auf. Mit dem Unterschied, dass ich nicht den Tod von Kindern, die in der Nachbarschaft rumkreischen und mich wahnsinnig machen, nicht wünsche. Aber ne, wir haben es ja: Rauchen ist böse, Alkohol ist toll und cool (egal, ob man von solchen Leuten angepöbelt und belästigt wird), und alles andere ist auch unwichtig.
Es macht auf mich einfach einen ziemlichen geheuchelten Eindruck (nicht qauf Dich nun bezogen, sondern allgemein), dass die Leute gesund leben wollen und ab sofort eine rauchfreie Kneipe fordern, damit sie sich die Leber mit dem Alkohol auf gesunde Art und Weise kaputtmachen können (mal ein wenig überspitzt formuliert).

So, wie das Verbot derzeit bzgl Essensausgabe usw ist, finde ich es ok.


rainraven:
Alkohol betrachtest Du aber auch als Droge, oder?
Skinny Hädie[QUOTE][i]Original geschrieben von Trauerwesen [/i]
[B]Dass es nicht gesund ist, ist schon klar, aber wie war das mit Antibiotika und Chemie im Essen, dass Erdbeerjoghurt aus Holzspänen gemacht wird (gut, nicht so gesund), aber dann noch die ganze andere Pappe...oder wie war das mit dem Fett und der Pommes? Da wurden dann einige Monate Pommes gemieden, nun brutzelt jeder wieder seine Würstchen in der Pfanne und isst seine Pommes beim Macces. Gift wäre ja nicht schlimm, wäre es nicht schädlich, aber so gesehen ist irgendwie doch vieles schädlich, krebserregende Kosmetika, wie wäre es mit Autoabgasen, dann wären auch noch die anderen dran schuld, oder Lärm, macht auch krank, nachweislich. Über sowas regt sich keiner auf. Und über solche Gesundheitsrisiken regt sich auch keiner auf. [/B][/QUOTE]

Du verstehst offenbar immer noch nicht dass es nen unterschied macht ob jemand nur sich selbst (mit pommes, kosmetika, alc. usw.) vergiftet, oder ob er auch andern in der umgebung schadet!

Denk doch mal darüber nach, denn mir ist schnurz egal was du dir selbst antust, ich will nur nicht in einem öffentlichen gebeude giftigen qualm schnuppern.

Nebenbei es gibt sehrwohl menschen die sich auch über lärm, abgase, tierversuche usw. aufregen nur ist das hier nicht das thema.
TrauerwesenIch glaube Du verstehst mich nicht, denn es kommt mir in der Tat geheuchelt vor und da ist es sehr wohl wichtig, ob man Abgasen ausgesetzt ist und Lärm, oder ob man sich selbst die leber kaputt macht, sich aber im gleichen Zug über Qualm aufregt, aber das schrieb ich alles bereits und werde dies an dieser Stelle nun auch nicht nochmal wiederholen.
Skinny HädieSieh es einfach so dass es nicht nur ungesund ist, sondern auch einfach unerträglich stinkt. Besonders unerträglich für jemanden der aufgehört hat.
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von Skinny Hädie [/i]
[B]Sieh es einfach so dass es nicht nur ungesund ist, sondern auch einfach unerträglich stinkt. Besonders unerträglich für jemanden der aufgehört hat. [/B][/QUOTE]

Ganz ehrlich, ich finde rauchen selber kacke, aber wenn sich die Politiker mal um die Gesundheit sorgen...:rolleyes:

Und was stinken angeht: letzte Woche erst im Kino erlebt, dass jemand soviel Parfum trug, dass ich den verklagen wollte *g*, das war um einiges ekeliger als Zigarettenqualm *nurmalsoreinwerf*. Mal ernsthaft, hätte ich mich beschwert, hätte es gehiessen: Stell Dich nicht so an. Aber bei Rauchen ist sowas wieder was ganz anderes. Alkoholfahnen finde ich übrigens auch ganz schrecklich.
Hm, LaChatte hatte sowas ähnliches mal hier angesprochen.

Und was den Rest angeht, ich denke, die Kneipen werden bevormundet (müssen ja nun keine Debatte hier führen ob Rauchen ungesund oder gesund ist), sollen sie selbst entscheiden, wobei, soweit ich das mitbekommen habe, Kneipen, bei denen kein Essen ausgegeben wird, kein Verbot wirksam werden soll. Doch denke ich, sollen Kneipen dennoch entscheiden, Restaurants ebenso, und dann kann man eben wählen. Im übrigen, ich meide auch Kneipen, eben weil dort scheissmusik gespielt wird, und es macht mir auch keine Probleme, ich habe gewählt, will das nicht und gut ist.
TrauerwesenDyspenthes:

Schon, aber nun ging es ja nur um den Geruch alleine, und da greift der Parfumvergleich ja dann doch ;).
DyspenthesJa, ich habe dich schon verstanden, deshalb meinte ich ja auch, dass Rauchen dort, wo Luft außen herum ist, zwar stinken mag, aber relativ unbedenklich für die Gesundheit ist ;)
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von Dyspenthes [/i]
[B]Ja, ich habe dich schon verstanden, deshalb meinte ich ja auch, dass Rauchen dort, wo Luft außen herum ist, zwar stinken mag, aber relativ unbedenklich für die Gesundheit ist ;) [/B][/QUOTE]

Ich rauche übrigens auch nicht im Haus (rauche generell sehr wenig), weil ich hier drin schlafe usw, dennoch macht es mir nichts aus, wenn meine Kleidung usw nach einem Diskobesuch oder Kneipenbesuch (naja^^) nach Qualm riecht.

Von dem Parfüm bekam ich aber trotzdem Kopfschmerzen ;).
koumoriIch finde die Sache mit dem Rauchverbot gut, allerdings sollte es auch nicht übertrieben werden... In einer Kneipe gehört es dazu, fürchte ich und ich hatte auch schon das Pech, eingepfercht von 4 rauchenden Freundinnen auf beiden Seiten absolut zugequalmt worden zu sein bis mir die Augen tränten, was ich aber über mich ergehen ließ da ich ihre Gesellschaft nicht missen wollte...

Rauchen in Restaurants sollte möglichst abgeschafft werden - wo Speisen auf den Tisch kommen haben Glimmstengel nichts verloren...

Rauchverbot in Discotheken finde ich mehr als nur wünschenswert - es ist wirklich nervig darauf achten zu müssen dass die Tussi auf der Tanzfläche einem nicht ankokelt, nur weil sie tanzenderweise eine Zigarette verbrennen muss, an der sie ohnehin nur gelegentlich zieht...
die Idee mit den Raucherlogen hat was ganz nettes, altmodisches so dass ich wohl auch gelegentlich mitkommen würde, allerdings mit der Gewissheit, da schnell wieder raus kommen zu können.


Mal eine ganz abstruse Idee:
Wenn man das Rauchen in der Öffentlichkeit (und somit auch auf der Straße) bei Tageslicht verbieten würde, meint ihr es könnte künftige Generationen positiv beeinflussen (Rauchen wird nicht mehr als "cool" aufgefasst, da zumindest Kinder es nurnoch selten sehen würden) oder eben das Gegenteil bewirken?
Dyspentheszu letztem Punkt: Laut Tagesschau empfinden es heute die wenigsten Jugendlichen noch als cool, mit dem Rauchen anzufangen.
[URL=http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5861082_TYP6_THE5855918_NAV_REF_BAB,00.html]hier der Link[/URL]
decay73[quote][i]Original geschrieben von Apex[/i][b]
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Zitat:
Ausschlaggebend ist dass du mit deiner qualmerei nachweislich und vorsätzlich anderen menschen physischen und psychischen schaden zufügst.
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Das machst du auch, wenn du Auto fährst, mit nem Flugzeug fliegst oder bei H&M Klamotten kaufst. Kein Argument.[/b][/quote]
Auf so einen ausgesprochenen Blödsinn hab ich ja nur gewartet. Dann schaffe doch einfach gleich alle Gesetze ab und freu dich, wenn ich der erste bin, der dir mit ner Dacklatte eine nuckt.

Also ehrlich, mit dem Argument kannst du jeden gesellschaftlichen Fortschritt gleich bleiben lassen. Fehlt nur noch zu sagen "aber in Afrika sterben die Menschen auch wie die Fliegen..." :rolleyes:


@Skinny Hädie
Nunja, ich hab auch schon mal überlegt, ob man Raucher, die ganz bewußt in der Umgebung von Nichtrauchern und in geschlossenen Räumen "potetielle Mörder" nennen darf, aber ich glaube, das geht dann doch etwas zu weit...denn so einfach und so schnell kann man damit niemanden um die Ecke bringen. :)
HellscreamBitte, dann werde ich mein Geld eben anders wo ausgeben müssen. Wenn ich in eine Discothek gehe will ich auch trinken und dann will ich auch Rauchen können. Wie ich diese Republik in letzter Zeit ankotzt, das ist echt schlimm, auf alles wird mit Verboten, Gesetzen und der forderung nach noch mehr Kontrolle reagiert.

Verbietet das Rauchen doch ganz.........
Beim Kiffen hat das Gesetz auch noch niemanden abgehalten und in denn USA erinnere ich mich noch an die Prohibition gegen Alkohol. :)

Ab imo pectore Hellscream Midgard Der Moloch
Apex[QUOTE]Auf so einen ausgesprochenen Blödsinn hab ich ja nur gewartet.[/QUOTE]

Sorry, aber wenn man jedem Raucher per se vorwirft er würde quasi absichtlich andere Menschen durch passives mitrauchen vergiften wollen, kann ich das auch jedem Autofahrer vorwerfen, der seinen Diesel spazieren fährt. Auf der Ebene braucht man sich doch gar nicht weiter unterhalten...
surveyorAls konsequenter Nichtraucher bin ich natürlich auch für ein möglichst weitgehendes Rauchverbot. Und ich habe keinerlei Verständnis für die armen Raucher, die jetzt nicht mehr überall ihrer Lust fröhnen dürfen. Ihr raucht nur, weil Ihr es Euch so angewöhnt habt. Ihr werdet eines Tages kein Problem mehr damit haben, an diesen Orten nicht mehr zu rauchen. Euer einziges Problem ist, dass Ihr Eure Gewohnheiten ändern muss. Aber das ist mit jeder gesellschaftlichen Veränderung so. Bei allem, was einen selbst betrifft, ist man erstmal dagegen, weil man es als Eingriff in die persönliche Freiheit oder was auch immer sieht und ist zu faul, sich mal Gedanken darüber zu machen, wie die Welt denn nach der Veränderung aussähe. In den allermeisten Fällen ist es nämlich so, dass diese Änderungen im Nachhinein plötzlich als positiv empfunden werden, wenn sie erstmal in Kraft sind. Warum? Weil man sich dann (gezwungenermaßen) umgewöhnt hat und man keine Lust hat, seine Gewohnheiten erneut zu ändern.

Diese Unterscheidung zwischen Kneipe, Restaurant und Disko finde ich übrigens höchst bedenklich. Ich könnte mir vorstellen, dass einige kleine Kneipen, die jetzt noch eine Tanzfläche haben, diese abschaffen werden, nur damit in ihnen weiter geraucht werden darf. Daher ist diese Regelung in höchstem Maße inkonsequent und nicht gut.
SeenaHey ihrs....

Ich fände absolutes Rauchverbot in Lokalen mit der Begründung, den Leuten klarzumachen, dass Rauchen schlecht ist, einfach nur lächerlich.
Wir sind alle (oder zumindest die meisten von uns) erwachsene Menschen und ich finde es nicht in Ordnung, mit Gewalt einem erwachsenen Menschen das Rauchen verbieten zu wollen.
Und was jetzt diese ganze Diskussion angeht vonwegen: Man schädigt sich ja nicht nur selbst....das ist richtig, aber das bleibt jedem Raucher selbst überlassen, wie rücksichtsvoll oder nicht er ist.

Mit Rauchfreien Zonen, ect. finde ich es voll okay. Ich bin selbst Raucherin und mag beim Essen auch nicht in einem verrauchten Raum sitzen - habe auch kein Problem damit, in einer ruachfreien Zone zu sein.
In Irland in den Lokalen, besonders in den Pubs fehlt das Rauchen schon ein bisschen, aber ich finds okay - dann geht man eben raus.

Ich rauche gerne und viel, habe aber kein Problem damit, wenn mich jemand bittet, nicht in seiner Nähe zu rauchen, ich rauche niemanden direkt an, achte immer darauf, dass keiner meinen Rauch ins Gesicht bekommt und bei Babies und kleinen Kindern wird sowieso nicht geraucht.
Ich halte mich doch für eine rücksichtsvolle Qualmerin - ich will damit niemanden belästigen und auch niemanden schädigen, denn schließlich ist es mein Gift.

In Diskotheken würde mich das Rauchverbot schon mehr stören, obwohl es, wenn es wirklich "Rauch-Logen" gäbe, es auch wieder in Ordnung wäre.

Also ich finde alles mit Maß und Ziel. Generelles Rauchverbot immer und in allen Lokalen absolut fände ich nicht besonders toll, aber mit getrennten Zonen, warum nicht.

Grüße


Edit: Achja und was die neuen Automaten angeht, wo man sich zuerst ausweisen muss, bevor man Zigaretten bekommt: Das finde ich eine sehr tolle Erfindung.
Weil ich es furchtbar finde, wenn Kinder (wirkliche Kinder) rauchen - so können sie zumindest am Automat selbst keine mehr kaufen.
LemuriaIch find's gut:D
Ich bin geborene Nichtraucherin, und kriege - wenn ich in einem Raum bin, in dem geraucht wird - Kopf- und Halsschmerzen und meine Augen fangen an zu tränen.
Außerdem stinkt man, als hätte man sich in einen Aschenbecher gesetzt, da würde auch ein Raucher/Nichtraucher Bereich vor bewahren.
Klar gibt's Leute, die Rücksicht auf Nichtraucher nehmen, aber desöfteren ist das auch nicht der Fall.
Entweder man gewöhnt sich das Rauchen ab (da Rauchen meiner Meinung nach eh das Unsinnigste ist, was man tun kann), oder man geht halt mal nach draußen, da bricht sich auch keiner ein Bein von.
AsheCorven[QUOTE][i]Original geschrieben von Seena [/i]
[B]

Edit: Achja und was die neuen Automaten angeht, wo man sich zuerst ausweisen muss, bevor man Zigaretten bekommt: Das finde ich eine sehr tolle Erfindung.
Weil ich es furchtbar finde, wenn Kinder (wirkliche Kinder) rauchen - so können sie zumindest am Automat selbst keine mehr kaufen. [/B][/QUOTE]


mir fällt es immer schwerer zwischen "kindern" und den "jungen Erwachsenen" zu unterscheiden ....
AlienSexFiend[QUOTE][i]Original geschrieben von Seena [/i]
[B]Hey ihrs....

Ich fände absolutes Rauchverbot in Lokalen mit der Begründung, den Leuten klarzumachen, dass Rauchen schlecht ist, einfach nur lächerlich.
Wir sind alle (oder zumindest die meisten von uns) erwachsene Menschen und ich finde es nicht in Ordnung, mit Gewalt einem erwachsenen Menschen das Rauchen verbieten zu wollen.
[/B][/QUOTE]

...mal darauf gekommen, dass es nicht um das Verbieten ansich geht sondern um den (Nichtraucher)[i][b]Schutz[/b][/i]...?
Pseudo-Gruftiiiich bin der selben meinung wie trauerwesen, sie hat es bisher am besten ausgedrückt. andere leute dürfen nicht in der öffentlichkeit rauchen, da es ja sooo ungesund für weitere ist, aber im selben zug saufen sich diese angeblichen antiraucher zu und belästigen mich auf eine ganz andere art und weise......aber das ist ja okay ne?
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von Pseudo-Gruftiii [/i]
[B]aber im selben zug saufen sich diese angeblichen antiraucher zu und belästigen mich auf eine ganz andere art und weise......aber das ist ja okay ne? [/B][/QUOTE]
ich verbitte mir soche unterstellungen! :D

also wenn eins scheiße ist, heißt das nicht, daß man das andere durchgehen lassen muß, oder?

abgesehen davon: ich rauche nicht mehr, trinke nicht, ernähre mich gesund, scheiße niemanden zusammen oder belästige andere und fahre kaum noch auto (außer zum wasserkästenkaufen). darf ich nun in deinen augen fordern, daß man mich mit mit dem ungesunden und ekelhaften gequalme in öffentlichen bereichen nicht mehr belästigt, weil es das potential hat, mich [i]qualvoll umzubringen?[/i] :q :p
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i]
[B]Sorry, aber wenn man jedem Raucher per se vorwirft er würde quasi absichtlich andere Menschen durch passives mitrauchen vergiften wollen, kann ich das auch jedem Autofahrer vorwerfen, der seinen Diesel spazieren fährt. Auf der Ebene braucht man sich doch gar nicht weiter unterhalten... [/B][/QUOTE]

eben drum sag ich ja, daß die argumentation blödsinn ist. natürlich fände ich auch gewisse regelungen im bereich verkehr auch gut...keine frage...aber alles zu seiner zeit, nech? und jetzt sind halt gerade die raucher dran... ;)
Dyspenthes[QUOTE][i]Original geschrieben von decay73 [/i]
[B]abgesehen davon: ich rauche nicht mehr, trinke nicht, ernähre mich gesund, scheiße niemanden zusammen oder belästige andere und fahre kaum noch auto (außer zum wasserkästenkaufen)[/B][/QUOTE]

löblich ;). Kann mich dem aber auch anschließen, warum sollen alle Menschen, die nicht rauchen, andere Menschen auf andere Weise qualvoll vergiften? Ich bin in meinem Leben bisher seltenst Auto gefahren und nur, wenn es absolut notwendig war, habe noch nie geraucht, trinke wenig, ernähre mich ebenso weitestgehend gesund, versuche, mich in der Öffentlichkeit einigermaßen so zu benehmen, dass niemand Schaden durch mich erleidet, also mehr oder weniger so, wie decay es von sich schreibt. Und solche Menschen wie uns gibt es doch einige. Der Umkehrschluss von Rauchern, dass jeder Mensch andere Menschen irgendwie belästigt, stimmt einfach nicht. Ich versuche sogar, weitestgehend umweltschonend und stromsparend zu leben, indem mein Computer nicht 24 Stunden am Tag läuft, die Heizung, wenn möglich, aus bleibt und auch das Licht nur dann angeschaltet ist, wenn es tatsächlich notwendig ist und auch nur so viele Lampen, wie tatsächlich notwendig sind. Wenn ich mich nun so umsehe, machen aber einige Menschen genau das, was ich jetzt gerade beschrieben habe. Allein in dem Dorf, in dem ich ein paar Jahre gelebt habe, kenne ich einige Familien, die das alles so handhaben - ob es nun ein großer oder ein kleiner Teil der Menschen ist, kann ich nicht beurteilen. Aber ich weiß, dass es einige sind, und uns allen vorzuwerfen, auf unsere Weise trotzdem bei der Belastung der Umwelt maßgeblich beteiligt zu sein, finde ich persönlich irgendwie selbstgerecht.
Mein Gott, die Lösung, die zur Zeit besteht, ist doch völlig OK. Selbst ein Laden wie das AtG, mit winziger Tanzfläche unten und Essensausgabe oben, wird nicht daran zugrunde gehen, dass rein formal nicht mehr dort geraucht werden soll. Dann wird eben noch eine Ecke zum Rauchen geschaffen oder die Leute gehen raus, warum sollte man ein Problem aus etwas machen, was nach meinen Beobachtungen eh nur einen Teil der Leute betrifft? Und wenn ihr doch alle ach so tolerant seid und so mitmenschlich und doch alle auch für eure Mitmenschen eure Zigaretten ausmacht, sollten euch auch kleinere Gesetze nicht kümmern, weil ihr macht das doch alles schon, und aus der Pubertät sollten die meisten dann doch hier draußen sein, und damit weitestgehend ein Verständnis für die Notwendigkeit mancher Gesetze vorhanden sein, oder???
decay73...wobei die raucher einen eindeutigen vorteil haben: sollten sie dran krepieren, oder aber erkranken, können sie sagen, daß wie bei litvinenko der russische geheimdienst schuld ist...wie ich gerade las enthält zigarettenrauch polonium-210, welches dann im körper zu extrem erhöhten (und natürlich karzinogenen) werten führt... ;)
Apex[QUOTE]Und wenn ihr doch alle ach so tolerant seid und so mitmenschlich und doch alle auch für eure Mitmenschen eure Zigaretten ausmacht, sollten euch auch kleinere Gesetze nicht kümmern, weil ihr macht das doch alles schon, und aus der Pubertät sollten die meisten dann doch hier draußen sein, und damit weitestgehend ein Verständnis für die Notwendigkeit mancher Gesetze vorhanden sein, oder???[/QUOTE]

Für manche Gesetze ja, für dieses Gesetz eigentlich nicht. Ich sehe in diesem Gesetz das, was man im neoliberalen Sprachgebrauch "Überregulierung" nennt. Im Grunde finde ich, dass es sich hier um eine neue, große Steuerverschwendung handelt, die zu Lasten des Steuerzahlers geht.

[QUOTE]eh nur einen Teil der Leute betrifft? [/QUOTE]

Och, da hängt durchaus noch ein bisschen was dran. Man denke nur an die Stellen in der Tabakindustrie, die verloren gehen könnten. Vielleicht ein etwas profaner Grund gegen das Rauchverbot zu sein, aber ich sehe schon betriebsbedingte Kündigungen voraus. Sicher wird jetzt die Frage kommen, ob ich denn nicht auch mit den armen Arbeitnehmern in der Gastro-Branche solidarisch bin...klar bin ich...ich weiß nur noch nicht genau mit welchen...den rauchenden oder den nichtrauchenden.
DyspenthesApi, wärest du bitte so lieb, meine Absätze als ganzes zu nehmen und nicht Teile daraus so aus dem Zusammenhang zu reißen, dass ein völlig anderer Kontext daraus entsteht *liebguck*? Ich sprach vom AtG und meiner Beobachtung bei den wenigen Malen, die ich da war, dass die Minderheit der dort anwesenden Gäste, zumindest an den Abenden, als ich da war, geraucht hat, zumindest unten, was mich zu der Schlussfolgerung geführt hat, dass diese paar Menschen auch kurz den Raum hätten verlassen können. Da du, wenn ich mich richtig erinnere, mit der Lokalität doch etwas vertrauter bist, als ich es bin, hast du vielleicht dort andere Bebachtungen gemacht, das weiß ich nicht. Aber meine Beobachtungen im AtG, die zB von denen im Quartier Mayence ziemlich abweichen, haben mich zu dieser Schlussfolgerung geführt, dass nur ein kleiner Teil der Menschen dort rauchen. Für das Quartier Mayence, wo ich allerdings auch nicht so regelmäßig bin, würde ich im Gegenteil behaupten, dass dort nicht nur ein kleiner Teil der Gäste raucht, sondern ein recht beachtlicher Teil, was wiederum auch damit zusammenhängen könnte, an welchen Tagen ich dort war und wie das Publikum zusammengesetzt war.
Wie viele Raucher werden nun mit dem Rauchen wegen eines Gesetzes aufhören? Ich glaube, die wenigsten. Werden weniger Leute anfangen? Glaube es eigentlich auch nicht. Insofern braucht dieses Gesetz die Tabakindustrie kein bisschen zu stören, das Gesetz mit dem "ab 18 rauchen" dann vielleicht doch ein kleines bisschen mehr, aber mein Gott, zur Zeit kriegen Vierzehnjährige im Kiosk auch ihre Zigaretten, es ist, denke ich, völlig unrealistisch zu glauben, dass sich daran auch nur irgendwas ändern sollte ;)

Zu der "Überregulierung": Warum empfindest du es so? Vielleicht, weil du selbst von der Einschränkung betroffen bist? Was wäre, wenn du Asthmatiker wärest und dir nicht gestattet wäre, in ein Restaurant zu gehen, weil du dort nach spätestens einer halben Stunde keine Luft mehr bekommen würdest? Wäre es dann immer noch "Überregulierung"? Ich glaube nicht.
Apex[QUOTE]Vielleicht, weil du selbst von der Einschränkung betroffen bist?[/QUOTE]

Nö, bin ich nicht.

[QUOTE]Warum empfindest du es so?[/QUOTE]

Weil es für mich ein nicht erstrebenswerter Eingriff in das Hausrecht des Wirtes ist, ihm vorzuschreiben ob in seinen Räumen geraucht werden darf oder nicht. In meinen Augen ist das ganz allein die Sache des Betreibers und bedarf keiner so weitreichenden Regulierung.
Eine Kennzeichnungspflicht mit freier Wahl des Wirtes wie er sein Lokal kennzeichnet würde hier, wie schon gesagt, vollkommen langen.

[QUOTE]Insofern braucht dieses Gesetz die Tabakindustrie kein bisschen zu stören[/QUOTE]

Oh tut es aber, auch wenn man sichtlich erleichtert ist, dass es nicht so hart geworden ist, wie befürchtet.

[QUOTE]Noch im September hatte der Tabakkonzern Reemtsma in Briefen an politische Entscheidungsträger vor den negativen ökonomischen Folgen eines generellen Rauchverbots in der Gastronomie gewarnt. Dadurch käme es zu Umsatzverlusten und dem Abbau von Arbeitsplätzen.[/QUOTE]

[URL=http://www.ftd.de/politik/deutschland/137405.html]Quelle[/URL]
NnordyLustig. Die Preise für Zigaretten steigen immer weiter, und jetzt soll noch überall das Rauchen verboten werden. Peer Steinbrück wird sich sicherlich freuen, wenn ihm die Einnahmen wegbrechen, weil alle Raucher den Hardcore-Entzug machen müssen, weil demnächst auch die Straße zum alleinigen Besitz von Nichtrauchern erklärt wird und folglich auch dort nicht mehr geraucht werden darf.
Entschuldigung, aber: ES KOTZT MICH AN!!!!!!!
Ich - selbst Raucherin - rauche in einem Restaurant nicht, wenn Kinder in der Nähe sind. Ich rauche nicht, wenn am Nachbartisch Leute ihr Essen bekommen. Und ich rauche auch nicht in einem Raum, in dem nur Nichtraucher sind. Ich kenne genug andere Raucher, die ähnlich rücksichtsvoll sind. Ich habe kein Problem damit, in einem Flughafen in den Raucherbereich zu gehen - oder am Bahnsteig. Aber daß ich jetzt - in öffentlichen Gebäuden, Restaurants, Disotheken usw. vor die Tür gehen soll - wie schön im Winter oder bei strömendem Regen, Überdachungen wird uns wohl keiner hinstellen - um eine rauchen zu dürfen - Entschuldigung, ich bin kein Asozialer, sondern Raucher. Ich bin kein Junkie, ich rauche Zigaretten. Klar ist das auch eine Sucht. Klar schädige ich meine Gesundheit damit, und die anderer, wenn ich ihnen direkt ins Gesicht puste. ABER: Man kann auch in einem Gebäude mittels Luftzirkulation in bestimmten Bereichen Raucherzonen einrichten. Ja, dafür würde ich sogar dahin laufen. Wie schön für die Gaststättenbetreiber, die dann erhöhte Kosten für Müllbeseitigung dank überquellender, neu anzuschaffender Standaschenbecher bzw. Kippenbergen auf der Straße zahlen dürfen. Wie schön, wenn die Stammkundschaft ausbleibt, weil sie nicht mehr rauchen darf. Wie schön, wenn der Raucher am Nachbartisch auf Turky kommt und seine Frau zusammenscheißt - schöne neue rauchfreie Welt.
Was mich ankotzt, ist die Verteufelung von Rauchern als das ultimativ Böse, die allen anderen braven Nichtrauchern ja bloß das Leben verkürzen und ihre Lebensqualität ruinieren wollen - und die Politik entmündigt nun auch noch Etablissementbesitzer einmal mehr und schreibt einfach ein Vollverbot vor. Da kann ich mich ja jetzt schon auf meine Prüfungen im nächsten Jahr freuen, wenn ich weit und breit keine Kippe rauchen darf. Aber trotzdem sollen wir brav weiterrauchen, damit der Finanzminister genug Steuergelder hat. Irgendwo ist das alles ganz schön schizophren. Wie gesagt: Abgetrennte Raucherbereiche von mir aus. Aber hier in D-Land hat man als RAucher offensichtlich jedes Anrecht auf eigene Lebensqualität außerhalb der eigenen 4 Wände verspielt. Erst wird man süchtig gemacht, und dann abgestraft.
Zur Info: Mein derzeitiger Zigarettenkonsum liegt bei 5 Zigaretten am Tag. Warum ich nicht ganz aufhöre? Ganz einfach: Weil ich es nicht MÖCHTE. Weil ich weder zunehmen noch auf die orale Befriedigung verzichten möchte, genußvoll an einer Zigarette zu saugen. Und ich werde auch nicht aufhören, wenn das Verbot kommt. Denn ich habe so etwas wie eine persönliche Freiheit, und, wie oben beschrieben, nehme ich dabei durchaus auch weitreichende Rücksicht auf meine Umwelt. Der nächste missionarische Nichtraucher, der mir begegnet, tut dies nicht...
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i]
[B]Für manche Gesetze ja, für dieses Gesetz eigentlich nicht. Ich sehe in diesem Gesetz das, was man im neoliberalen Sprachgebrauch "Überregulierung" nennt. Im Grunde finde ich, dass es sich hier um eine neue, große Steuerverschwendung handelt, die zu Lasten des Steuerzahlers geht.[/b][/quote]
Zu Lasten des Steuer- und Betragszahlers gehen die Folgen der Raucherei.

[b][quote]Och, da hängt durchaus noch ein bisschen was dran. Man denke nur an die Stellen in der Tabakindustrie, die verloren gehen könnten. Vielleicht ein etwas profaner Grund gegen das Rauchverbot zu sein, aber ich sehe schon betriebsbedingte Kündigungen voraus. Sicher wird jetzt die Frage kommen, ob ich denn nicht auch mit den armen Arbeitnehmern in der Gastro-Branche solidarisch bin...klar bin ich...ich weiß nur noch nicht genau mit welchen...den rauchenden oder den nichtrauchenden. [/B][/QUOTE]
Ja, der Grund ist etwas daneben, und das Problem etwas grundsätzlicher. Ich halte es für sehr bedenklich, wenn alles auf Kosten der Gesundheit anderer gehen soll. Diese Abwägung, was nun besser ist -Gesundheit oder Arbeitslosigkeit- ist nun wirklich eine unschöne Diskussion, aber anschheinend notwendige Folge unseres Wirtschafssystems, welches solche Fragestellungen schon immer mehr oder weniger ausblendete. Hauptsache die Wirtschaft brummt.
Es sollte ja auch Hauptzweck von Ärzten sein, irgendwann arbeitslos zu werden. Dann hätten sie ihr Ziel erreicht...genauso wie es gut wäre, würde ich arbeitslos werden, weil sich jeder Mitarbeiter selbst um Arbeitsschutz kümmern würde und es keine Arbeitsunfälle mehr gäbe.
Ich bin der EU wirklich dankbar, daß sie sich nun ein wenig um die Gesundheit der Bevölkerung kümmert, v.a. dann, wenn es um so alberne und nicht zwangsläufig notwenige Dinge wie das Rauchen geht.
Also Gewerkschaftsfunktionär hat man natürlich auch nur seine Klientel zu bedienen.

Aber wenn ich es mir genau überlege, ob mir meine Gesundheit oder mein Job wichtiger ist, fällt die Antwort für mich eindeutig aus. Und man bekommt durch das Rauchen ja nicht nur einen leichten Husten.
Und es besteht durchaus die nicht ganz abwegige Möglichkeit, daß ich noch gesund wäre, hätte ich seinerzeit nicht angefangen zu rauchen; nicht nur zeitlich besteht da ein augenfälliger Zusammenhang. Nun, jetzt ist es eh zu spät, aber man muß es ja nicht schlimmer machen, als es schon ist, nicht wahr?

Also sollte ich hier dem ein oder anderen ein wenig auf die Füße treten, dann geschieht das natürlich nur in bester Absicht! :)
Die Folgen des Rauches sind oft wirklich unschön, und sich dann selbst in den Arsch zu beißen ist schwierig und bringt dann auch nichts mehr.

Wie auch immer, ich fände es wirklich schön und zuvorkommend, würden die Raucher als Verursacher vieler Probleme ein wenig Zurückhaltung üben und das Rauchen in Gegenwart anderer zumindest in öffentlichen Räumen sein lassen. Ist das zu viel verlangt, und müssen die Nichtraucher deutlicher werden?
Wer sich selbst schädigen möchte, kann das weiterhin tun, aber bitte nicht auf Kosten anderer...

...und etwas mehr Konsequenz im Handeln, ohne gleich übertreiben und Fundamentalist werden zu müssen, hat noch niemandem geschadet. :)
DyspenthesZu dem Hausrecht: Soweit ich weiß, ist das Hausrecht eines Wirtes auch dem Grundgesetz unterworfen, richtig? Das Grundgesetz sagt, dass kein Mensch in seinem Recht auf Gesundheit eingeschränkt werden darf - genau das passiert aber. Hat also der Gesetzgeber kein Recht darauf, dieses Gesetz nun durch weitere Gesetze so zu untermauern, dass sich endlich in diesem Land an dieses Gesetz gehalten wird?

Dass die Tabakindustrie mit Arbeitsplatzkürzung droht, war eigentlich abzusehen, oder? Hab jetzt leider keine Zeit, mir den Link durchzusehen, weil ich jetzt an die Uni muss, kann natürlich sein, dass sie klare Fakten haben, aber ich habe auch schon die Seite von der Tagesschau verlinkt, dass es unter 12-19-jährigen zur Zeit anscheinend uncool geworden ist, zu rauchen, was sich wiederum auch negativ auf die Zahlen auswirkt...


Edit:
@Nnordy:
Gäbe es denn einen Grund, die Straße rauchfrei zu machen? Der Rauch steigt in die Athmosphäre und man kann ja, wenn man extrem gesundheitsbewusst ist, auch mal für einen Moment die Luft anhalten, wenn man direkt durch eine Rauchschwade durchgehen muss, da sehe ich kein Problem bei. Und ich wäre absolut gegen ein allgemeines Rauchverbot, weil das wiederum andere Menschen einschränkt. Aber für öffentliche Räume finde ich es dann doch recht gut. Bei uns an der Uni ist das kurz, bevor ich angefangen habe, dort zu studieren, eingeführt worden. Vorher durfte auf bestimmten Fluren geraucht werden, jetzt nur noch draußen. Klar zieht auch ein wenig Rauch in die Flure, wenn jemand dort in der Tür steht und raucht, aber das ist so wenig, dass man es vernachlässigen kann, im Gegensatz dazu, wenn in einem dieser Flure so viel früher geraucht wurde, dass dort ständig Rauchschwaden waren und man wohl nicht mehr durch die Flure gehen konnte, ohne Reizhusten zu bekommen.
Apex[QUOTE]Hat also der Gesetzgeber kein Recht darauf, dieses Gesetz nun durch weitere Gesetze so zu untermauern, dass sich endlich in diesem Land an dieses Gesetz gehalten wird?[/QUOTE]

Meine Gesundheit wird auch durch Dinger beeinträchtigt, die in 300 Metern Höhe Nachts um 3 ihre Abgase in die Luft blasen. Gesetzlich reguliert wird da kaum was, was auch sicher nicht unbedingt richtig wäre, mir langt hier die bestehende Regelung.

[QUOTE]Das Grundgesetz sagt, dass kein Mensch in seinem Recht auf Gesundheit eingeschränkt werden darf[/QUOTE]

Passiert ja auch nicht, es wird ja niemand gezwungen eine Kneipe zu betreten.
decay73[QUOTE][i]Original geschrieben von Apex [/i]
[B]Passiert ja auch nicht, es wird ja niemand gezwungen eine Kneipe zu betreten. [/B][/QUOTE]

jaja...ich schlage vor, daß die raucher besser zuhause bleiben...die sind eh in der unterzahl *kopfschüttel*
OdessaDecay: *ich auch*. Man reiche mir meine Herztabletten *g*. Aber bevor ich an meinem Blutdruck von 200/180 und akutem Vorhofflimmern sterben werde, muß ich natürlich nochmal meine Nichtraucherklappe aufmachen.

Alsooo Api, jetzt hau ich Dir auch auf die Finger, das ist ja jetzt nur noch albern - daß Du immer dann mit diesen "Arbeitsplatz-Argumenten" kommst wenn es Dir in den Kram paßt und Du sonst keinerlei Argumente hast - denn ich lese nicht daß Du Dir um Arbeitsplätze für Neonazis Sorgen machst wenn man die NPD verbietet oder um Arbeitsplätze von Bauern besorgt bist, die hierzulande ihre Höfe (und somit oftmals auch ihre Heimat/Zuhause) verlieren aufgrund bescheuerter Landwirtschaftspolitik oder daß Du um Manager besorgt bist, die arbeitslos werden würden wenn man das böse Kapitalismussystem ausradieren würde oder daß Dich die Arbeitsplätze von BILD-Redakteuren interessieren würden die verloren gehen wenn keiner mehr die BILD liest usw. usw.

Aber die arme Tabakgroßkonzern-Mafia, wovon evtl. unter Umständen möglicherweise einige Angestellte ihren Arbeitsplatz verlieren könnten und das, weil in Deutschlands Lokalen - wie in vielen anderen Ländern schon längst üblich - nicht mehr geraucht werden darf, die machen Dir schon jetzt Sorgen? Und da glaubst Du den konzerneigenen Propaganda-Sprüchen und Einschüchterungsversuchen der Lobbyisten plötzlich und ziehst sie sogar noch als "Argument" heran?

Mensch Apex, merkst Du noch was? Da sind Dir "kapitalistische Großkonzerne" und ihre durchsichtigen Presse-Mitteilungen nicht zu dämlich, solange sie nur das vertreten was Du auch willst - umgekehrt würdest Du jeden Anderen der "Medienverdummung" und "Propagandagläubigkeit" bezichtigen, der so argumentieren würde zur Untermauerung seiner "Thesen".

Und selbst wenn aus Gründen immer weniger geraucht wird und dadurch einige Zighersteller Leute entlassen müßten - dann ist das eigentlich immer noch besser als auf KOSTEN DER GESUNDHEIT von Menschen diese Arbeitsplätze zu erhalten. Wieso kommt keine Argumentation von Dir, daß durch - falls es dazu käme - weniger Raucher die Kranken-Kassen um Milliardenbeträge (für die gesundheitlichen Schäden die Raucher haben) ENTlastet werden würden, was ja zur Wiedereinstellung von viel mehr Personal führen könnte weil die Kassen dann wieder mehr Geld hätten, um ihre Kundencenter optimal zu besetzen und das würde aber mal gleich ein paar Tausend Arbeitslose weniger bedeuten und da würde man die 10 arbeitslos gewordenen Tabakindustrie-Leute sicher gut unterbringen können *überspitzt zynisch formuliert*

Oder, anders formuliert: mit Deiner Argumentation hier müßtest Du auch den Konsum von Kokain und Heroin fördern, weil hey, sonst werden ja ein paar Drogenkartell-Angehörige und deren Schutzleute, Privatmilizen, Hausmädchen in den kolumbianischen Villen etc. arbeitslos. Was für eine absolut alberne, unreife und unausgegorene Logik wäre das denn?

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Im Grunde finde ich, dass es sich hier um eine neue, große Steuerverschwendung handelt, die zu Lasten des Steuerzahlers geht.
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Wo genau kostet es sinnlos meine Steuergelder (übrigens zahlen auch NICHTraucher Steuern und haben ein Recht darauf, daß diese Steuergelder auch für sie eingesetzt werden) wenn Raucher in Discos nicht mehr rauchen dürfen? Ich halte so ein Gesetz für längst überfällig und mit mir anscheinend 2/3 der deutschen Bevölkerung, und dann kann von Steuerverschwendung wohl keine Rede sein wenn - wohl ziemlich einmalig hierzulande - ein Gesetz mit einer so derart breiten Zustimmung der Bevölkerung endlich beschlossen wird/werden würde.

Wie Dyspenthes schon sagte: es bräuchte kein Gesetz, wenn sich die Raucher von ganz allein einfach dran halten würden daß sie NICHT rauchen in Discos, Kneipen oder sonstigen Lokalitäten, sondern einfach vor die Tür gehen würden für die paar Minuten, in denen sie ihrer Sucht frönen müssen. Und genau weil die Raucher das aber NICHT tun, braucht es anscheinend Verbote und nochmal: 2/3 der Bevölkerung sind da dafür. Demokratie at its best, wo ist das Problem?

Was Nnordy schrieb, verstehe ich ehrlich gesagt auch nicht - liebe Nnordy, Du darfst doch weiterhin rauchen so viel Du willst. Aber es steht doch wohl hoffentlich Deiner Umgebung zu, daß diese davon verschont wird, und mit welchem Recht muß ich als Nichtraucher mich "daheim" zurückziehen, nur weil die Raucher selbstherrlich und selbstgerecht sich vor Jahrzehnten hierzulande anmaßten, die Discos und Lokale als "ihre" Zone zu erklären? Wenn ich in eine Disco gehen möchte, muß ich also akzeptieren daß ich zugeraucht und somit geschädigt werde - nur weil der Raucher mit den ewig gleichen hanebüchenen Argumenten kommt von wg. "Freiheit" und "ich werde eingeschränkt" - werde ich als Nichtraucher denn nicht eingeschränkt von der Sucht der Raucher?

Sorry, da fehlt mir wirklich jedes Verständnis. Und die Nichtraucher können NICHTS dafür, daß Raucher "abhängig" wurden , und auch Politiker nicht, denn JEDER hat doch wohl selbst entschieden zur Zigarette zu greifen, und wir sind sonst doch auch immer so Verfechter der Eigenverantwortung und "freien Willensentscheidung". Niemand, sicher auch nicht Du, wurde von bösen Politikern oder Reemtsma-Managern gezwungen, das Rauchen anzufangen und mit dem Satz geködert "Du darfst in jeder Disco rauchen und Deine Mitmenschen damit auch vergiften".

Niemand verbietet den Rauchern das Rauchen. Es wird aber hoffentlich verboten, daß Suchtkranke (hier: Raucher) ihre Sucht ANDEREN Menschen aufzwängen wenn diese Menschen tanzen oder essen gehen wollen und die dabei diesen Rauch und die darin enthaltenen Gifte eben nicht einatmen wollen, ganz egal ob sie ansonsten in ihrer Freizeit 10 kg Schweinsbraten am Tag essen, 5 Tafeln Schokolade pro Stunde oder ob sie Alkohol trinken in Zügen oder auf Dreirädern. Es ist dies nämlich alles nichts, was andere Leute zu Krebspatienten macht und ist ferner nichts, was diese Leute sich nicht selbst freiwillig raussuchen würden und um diese freiwillige eigene Entscheidung geht es - ich weiß nicht wie oft es hier Leute schon schrieben, aber es scheint echt nicht anzukommen in den Hirnen einiger...

Ich möchte nicht daß mich Leute zurauchen ohne daß ich dazu explizit meine Erlaubnis gebe (sh. privater Rahmen, Freunde und "Grenzen"). Ich habe ein grundgesetzlich verankertes Recht auf diese Unversehrtheit meiner Person (Körper, Gesundheit, Leben). Ich habe KEIN Gesetz entdeckt indem Rauchern ein verbrieftes Grundrecht auf "Rauchen in der Öffentlichkeit von Discos und Kneipen" zugestanden wird und auch der Genfer Menschenrechtskommission ist sowas nicht vorliegend. Und ich frage mich daher mit welcher bornierten Dreistigkeit sich Raucher anmaßen, auf ihrem sich selbst einfach frech genommenem "Recht" zu beharren, in jeder Disco rauchen zu dürfen egal ob es andere Menschen stört, schädigt oder einfach nur gewaltig annervt.


Hausrecht - Das Hausrecht bricht NICHT das Grundgesetz! Es ist auch verboten, Alkohol an Leute unter 18 auszuschenken und da interessiert das Hausrecht auch nicht, und es ist verboten Heroin zu fixen in der Öffentlichkeit von Lokalen und da interessiert das Hausrecht des Wirtes auch nicht. Es ist auch nicht Hausrecht, daß ein Wirt "Neger raus" auf ein Schild schreibt. Das alles könnte man, Api, DeinerLogik folgend dann aber getrost "zulassen", weil es ja das Hausrecht des Wirtes ist, Gesetze zu brechen oder zu umgehen wie es ihm gerade beliebt. Aber die Wirte die Du zu kennen scheinst, nehme ich eh nicht als Maßstab für sachliche vernünftige Diskussionen, denn ein Wirt der, wie von Dir geschildert, Leuten ein Hausverbot ausspricht wenn sie auf Gesetzesverstösse aufmerksam machen, und dann sogar noch androht diese Leute wegen Hausfriedensbruch zu verklagen obwohl jeder Depp weiß, daß das Hausverbot zu dem Moment der Beschwerde ja noch gar nicht galt und somit nicht rechtsrelevant wirksam werden kann, ist für mich kein Geschäftsmann, sondern ein reichlich unfähiger Gastronom.

Denn, nur mal so am Rande - wie blöd muß der Wirt sein, daß er sich 2/3 der Kundschaft (die NIchtraucher und Gesetzesbefürworter) vergrault, um sich 1/3 (Raucher, und nicht mal davon alle, sh. Leute wie Alien oder Dys) "hält"?

Schon mal ansatzweise darüber nachgedacht wie viel Milliarden Umsatzeinbußen die Gastronomie erlitt bisher, weil sich Millionen von Nichtrauchern NICHT in Discos und Kneipen begeben weil sie dort den Qualm nicht ertragen können? Für jedes "Argument" eines Rauchverbotsgegners bringe ich eines, das genau dieses Argument, sogar noch auf der gleichen Basis, widerlegt. Mich kotzt es so langsam wirklich nur noch an, daß in Deutschland so ein Gedöns ist über Dinge, die in anderen Ländern selbstverständlich sind, weil sich dort eine Rauchermafia eben NICHT zum Herr über die Gesetzgebung aufschwingen durfte und die Menschen dort anscheinend noch ein Gerechtigkeitsempfinden haben, das nicht vom Qualm vernebelt ist.

Wer schädigt, hat dies zu unterlassen, es ist das f* simple Prinzip jeder halbwegs rechtsstaatlichen Demokratie-Ordnung, und somit gilt das auch für Raucher, und da rück ich kein Jota davon ab! Die Nichtraucher haben sich lange genug schweigend wie die Schafe in ihre "4 Wände" zurückgezogen, von der anmaßenden Borniertheit und Selbstsüchtigkeit der Raucher dazu verurteilt. Es reicht. Es reicht mir gewaltig.


edit: Pseudo, hast Du schon mitgekriegt daß z. B. randalierende Alkoholiker von der Polizei sofort aus dem Verkehr gezogen werden sobald sich jemand belästigt fühlt, Du also völlig zu Recht erwarten darfst daß Dich KEIN Alkoholiker belästigt, anpöbelt oder gar Deine Gesundheit schädigt? Wo also ist der Zusammenhang mit Nichtrauchern, die sich nicht von Rauchern schädigen lassen wollen? Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
NnordyOk, halten wir fest: Die knapp 30% Raucher in Deutschland bleiben also ab demnächst zu Hause oder dürfen nur noch in die Kneipe, und essen gehen - wenn sie denn nicht auf den Glimmstengel verzichten können - ist dann ganz gestorben. Wie gesagt: Erklären wir doch am besten auch die offene Straße zur rauchfreien Zone, weil auch dort Nichtraucher durch Rauch gefährdet werden können!
Liebe Ilo, Deine Meinung in Ehren: Aber geh Du doch mal auf die Straße wenn Du bspw. Dir Deine TAbletten einwerfen mußt, weil - als lahmes hinkendes Vergleichsbeispiel - ab morgen in öffentlichen Gebäuden, Gaststätten und Discotheken die öffentliche Tabletteneinnahme nicht mehr gestattet ist. Ist ja nicht schlimm, oder? Im Winter bei Minusgraden oder bei strömendem Regen. Kein Problem? Ich wiederhole: Was mich ankotzt, ist, daß die Leute mit der Sucht allein gelassen werden. Statt aktiv zu helfen, schröpft die Politik weiter, und werden Raucher jetzt noch weiter stigmatisiert indem an der Gaststättentüre steht 'Wir (Raucher) müssen leider draußen bleiben' - natürlich wird de fakto nur das Rauchen an sich verboten, ganz klar, aber jeder Hardcoreraucher wird damit de fakto 'ausgesperrt'. Aber da Raucher ohnehin eine asoziale Minderheit sind ist das ja in Ordnung? Und sind rücksichtsvolle Raucher, wie ich, dann liebere und nicht ganz so böse Raucher und fallen trotzdem in den gleichen Topf? Ehrlich: Ich krepiere früher oder später eh an Brustkrebs. Besser oder schlechter als Lungen- oder Mundkrebs, den ich mir durch exzessives RAuchen - das ich nicht betreibe - hole, ist das auch nicht. Und das ist nicht mal mehr ein schlechter Scherz, sondern das sind meine ganz realistischen gesundheitlichen Aussichten.
ich bin auch dafür, daß Raucher mehr Rücksicht nehmen sollen und müssen. Für viele ist das auch selbstverständlich, zumindest in meinem Bekanntenkreis. Mir geht es um die Stigmatisierung, um die Einschränkung persönlicher Freiheit, und um die Verteufelung aller rauchenden Menschen durch diese weitreichenden Verbote. Denn fest steht eines: R. und ich werden wesentlich weniger essen gehen - zum einen kann man es sich ja eh kaum noch leisten, zum anderen sind wir dort nicht mehr erwünscht. Denn ja, wir möchten gern eine Zigarette nach dem Essen rauchen - gern in einem Raucherraum, inmitten anderenr qualmender Gesellen. aber nicht draußen vor der Tür, wie ein getretener unartiger Hund. Entschuldigung, aber das geht zu weit.

Im übrigen: Was sagt Peer Steinbrück, wenn ihm die vielen Milliarden Euro Steuereinnahmen, die wir Raucher ihm verschaffen, wegfallen würden? Wie wäre es mit einer Nichtrauchersteuer für alle neuen rauchfreien Bereiche, die geschaffen werden? Im ERnst, Wikipedia sagt sogar:

"Mit Einnahmen von rund 14 Mrd. Euro im Jahr 2003 (1970 waren es 6,5 Mrd. Euro) ist die Tabaksteuer nach der Mineralölsteuer die ertragreichste besondere Verbrauchsteuer."

Was macht der arme Finanzminister, wenn ihm das wegbricht? Welche neue Steuer muß erfunden werden, damit der Verlust dort kompensiert werden kann? Und daß es weitere Einbußen geben wird ist klar. Denn, wie gesagt, mehr als ein Viertel der deutschen Bevölkerung über 15 Jahren raucht und ist somit potentieller 'Draußenbleiber' an Orten, an denen traditionsgemäß viel geraucht wird, gerade in Discotheken. Die Gesundheit des Einzelnen ist dem Finanzminister doch völlig schnuppe. Wie lang dauert es, bis ich von allen Seiten beschimpft werde, wenn ich mir an einer Bushaltestelle eine Zigarette anzünde? Natürlich ist das überspitzt, aber hier gehts mal wieder darum, wo man anfängt und wo man aufhört mit der ganzen Chose. Und wenn man die Raucher schon verteufelt, dann doch bitte gleich richtig.

Egal. Wenn ALLE etwas mehr Rücksicht aufeinander nähmen (wobei hier die RAucher mehr gefordert wären als umgekehrt) könnte man möglicherweise auch ohne gesetzliche Verbotskeulen auskommen - wenn sich dann jeder ein bißchen erwachsen verhält...
Skinny HädieIch bin immer noch für anarchie...

Wer anderen die luft zum atmen nimmt soll qualvoll sterben.

ganz ohne gesetze, freiheit für alle
ange gardienKann vielleicht mal jemand den Troll hier rausschmeissen?
Apex@Ilo

Ich habe schlicht und einfach etwas dagegen, dass man die Angestellten der Tabakindustrie einfach so ausblendet, als ob diese Leute kein Recht auf ihren Arbeitsplatz hätten. Und ich kann mir durchaus vorstellen, dass nach Tabaksteuererhöhung und dem dadurch bedingten Wegfall vieler Kunden die Tabakindustrie nicht riskieren möchte noch mehr Kunden zu verlieren, indem man sie, wie Nnordy schon richtig bemerkte, stigmatisiert. Für mich ist das vollkommen nachvollziehbar, als Geschäftsführer würde ich auch nicht anders handeln, wenn der Umsatz ausbleibt können Entlassungen nur durch Subventionen verhindert werden und ich wäre der Letzte, der aus der Tabakindustrie eine zweite Steinkohle-Industrie machen will.

Es gab letztens mal eine Rechnung (ich glaube vom statistischen Bundesamt), nach der der Bundeshaushalt durch Raucher nicht belastet wird. Bzw. sie dem Staat nicht zur Last fallen, sondern im Gegenteil, nach Abzug der Gesundheitskosten man immer noch im Plus ist.

[QUOTE]Ich habe ein grundgesetzlich verankertes Recht auf diese Unversehrtheit meiner Person (Körper, Gesundheit, Leben).[/QUOTE]

Das wird auch nicht angetastet, es würde erst dann angetastet wenn du gezwungen wärst eine Kneipe oder eine Disko zu betreten, aber das wirst du nicht. Es steht dir frei dich in eine Raucher-Kneipe zu begeben oder dir lieber eine Nichtraucher-Kneipe zu suchen. Zugegebenermaßen sieht es mit Nichtraucher-Lokalitäten eher mau aus, aber zumindest hier in der Gegend nehme ich bei Restaurants zunehmend einen Trend zum Rauchverbot war.

[QUOTE]Hausrecht - Das Hausrecht bricht NICHT das Grundgesetz! Es ist auch verboten, Alkohol an Leute unter 18 auszuschenken und da interessiert das Hausrecht auch nicht, und es ist verboten Heroin zu fixen in der Öffentlichkeit von Lokalen und da interessiert das Hausrecht des Wirtes auch nicht. Es ist auch nicht Hausrecht, daß ein Wirt "Neger raus" auf ein Schild schreibt.[/QUOTE]

Es ist verboten Alkohol und Tabak an Leute unter 16 auszugeben auszugeben und es ist verboten Heroin zu kaufen. Aber es ist nicht verboten Tabak zu kaufen und zu konsumieren. Das Grundgesetz wird nicht gebrochen wenn jemand in einer Kneipe neben dir raucht, denn du hast dich freiwillig dazu entschlossen dich in diese Kneipe zu begeben, in dem Wissen das da drin geraucht wird.
Wie gesagt, würdest du gezwungen diese Kneipe zu betreten wäre das anders. Deswegen habe ich auch nichts gegen das Rauchverbot in Rathäusern oder Gerichten da dort jeder Mensch mal hin MUSS. Eine Kneipe zu betreten gehört dagegen keineswegs zur Einwohnerpflicht.
ange gardien[QUOTE][i]Original geschrieben von Nnordy [/i]

Im übrigen: Was sagt Peer Steinbrück, wenn ihm die vielen Milliarden Euro Steuereinnahmen, die wir Raucher ihm verschaffen, wegfallen würden? Wie wäre es mit einer Nichtrauchersteuer für alle neuen rauchfreien Bereiche, die geschaffen werden? Im ERnst, Wikipedia sagt sogar:

"Mit Einnahmen von rund 14 Mrd. Euro im Jahr 2003 (1970 waren es 6,5 Mrd. Euro) ist die Tabaksteuer nach der Mineralölsteuer die ertragreichste besondere Verbrauchsteuer."

Was macht der arme Finanzminister, wenn ihm das wegbricht? Welche neue Steuer muß erfunden werden, damit der Verlust dort kompensiert werden kann?[/QUOTE]

Er muss keine Steuer neu erfinden. Den 14 Mrd. € Einnahmen durch die Tabaksteuer ( ich muss mal nachschauen ob es überhaupt wirklich so viel ist ) stehen lt. Bundesdrogenbericht 2006 17 Mrd. € an gesundheitlichen Folgekosten gegenüber.
Nach Adam Riese würde das ein + von 3 Mrd. ausmachen. Fairer Weise muss man noch die Beschäftigten der Tabakindustrie sehen, denen aber erhebliches Menschliches Leid von Suchtkranken und deren Angehörigen gegenüber steht - wenn man schon am gegenseitigen Aufrechnen ist.

Die Behauptung, der Staat könne sich sinkenden Tabakkonsum nicht leisten, ist eine oft angeführte Milchmädchenrechnung.
Profitieren tut der Staat lediglich dadurch, dass den Großteil der Folgekosten nicht er, sondern die Krankenkassen schultern müssen . Das ist aber ein Verteilungsproblem und ändert nichts daran, dass eine nicht oder wenig rauchende Gesellschaft unterm Strich finanziell billiger ist.
Von der gesteigerten Lebensqualität mal ganz abgesehen.
ange gardien@Apex

Wenn Du mit Arbeitsplätzen argumentierst, darfst Du auch nicht die Kernkraftwerkbetreiber, Pelztierindustrie und die notleidende Landminenindustrie vergessen.

Wie viele Beschäftigte arbeiten in der Tabakindustrie, wie sehen diese Beschäftigungsverhältnisse aus ( sozialversicherungspflichtige Vollzeit, Teilzeit, Lebensgrundlage für Familien oder doch eher Teilzeithungerlohn? ) und um wieviel % würde die Arbeitslosigkeit in Deutschland steigen, wenn die Tabakindustrie wegfällt?
SolsticeIch kenne viele Leute, die allein deswegen nicht in Kneipen gehen, weil ihnen dort zu viel geraucht wird.
Ich will gar nicht versuchen, das Argument, das Apex gebracht hat (und das hier schon oft gebracht wurde), dass ja die Nichtraucher nicht gezwungen werden, in Kneipen zu gehen, argumentativ anzugreifen (dazu tippe ich zu langsam und das machen andere ja schon zu genüge). Ich finde es einfach doof... und bin anderer Meinung.

Mein früherer Oberarzt hat mal gesagt, dass er der Überzeugung ist, dass sich in ferner Zukunft mal die Geschichtskundler fragen werden, was um alles in der Welt jahrhundertelang Generationen von Rauchern geritten hat, sich ihre Gesundheit, die ihrer Mitmenschen und ihr Gesundheitssystem systematisch zu ruinieren...:rolleyes: Fand ich gut formuliert.
Angesichts des Elends von Patienten mit Lungen- Magen- Mundboden- Speiseröhren- Bauchspeicheldrüsen- und Kehlkopfkrebs, angesichts des langsamen Verreckens von COPD-Patienten, der Angina pectoris-Anfälle von Infarktpatienten und der in Salamitaktik amputierten Gliedmaßen der pAVK-Patienten ("Raucherbein") frage ich mich allerdings, immer wieder, wie groß der Verdrängungsmechanismus im Menschen sein muss, um bewußt auf so etwas hinzuarbeiten...

Besonders nett fand ich dann allerdings die etwas esoterisch angehauchte junge Dame bei uns in der Notaufnahme, die sich über ein gewisses Unwohlsein beklagte und dafür den sicher wegen einer (!) Amalgamplombe erhöhten Quecksilberspiegel im Blut verantwortlich machte. Angesichts des an den Fingern (buäääh-ekelhaft!) und der Rauchfahne erkennbaren Dauer-Nikotinkonsums fand ich diesen Verdacht dann doch eher... etwas zweitrangig in der persönlichen Sorge um die Gesundheit.
Odessa---
Ok, halten wir fest: Die knapp 30% Raucher in Deutschland bleiben also ab demnächst zu Hause oder dürfen nur noch in die Kneipe, und essen gehen - wenn sie denn nicht auf den Glimmstengel verzichten können - ist dann ganz gestorben.
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Liebe Nnordy, siehst Du, das ist doch genau der Punkt um den es mir geht: Viele Raucher verlangen das aber von NICHTrauchern seit Jahren! Daß wir "halt zuhause bleiben sollen", wenn wir den Rauch nicht ertragen können. Da wird dreist und reichlich zynisch von Hardcorerauchern wie meinem Herrn Vater lakonisch gefordert "wenns Euch nicht paßt, bleibt daheim".

Mit welchem Recht, Angie, müssen sich Nichtraucher das seit Jahren gefallen lassen, und wo bleiben da die "Freiheit/ich bin ein freier Bürger"-Rufe? Und wieso ist es so schwer für moderate und wirklich "Genuß-Raucher" wie Du auch einer bist, die ja nicht so süchtig sind daß sie alle 10 Minuten eine rauchen müssen, für 2-3 Stunden dann auf einen Glimmstengel zu verzichten wenn man abends mal weggeht und WENN dieses Verbot so durchkäme, also auch für Discos und Kneipen? - edit: ich habe Dich mit einer einzigen Zigarette gesehen in zwei Tagen, sowas rücksichtsvolles wie Dich und Rüdi habe ich selten erlebt - Ihr seit doch eigentlich die perfekten Raucher, Ihr stört andere nicht, Ihr nehmt Rücksicht, Ihr fragt vorher... mit Leuten wie Euch oder auch Alien gibt es doch für keinen NIchtraucher ein Problem :-)

Das, Nnordy, ist es was ich nicht verstehe: es wird erklärt daß man ja durchaus "Rücksicht" nehmen könne und auch mal verzichten könne auf die Zigs, aber man hat ein Problem damit daß man es dann wirklich mal - und WIE OFT geht man denn weg, als normaler arbeitender Mensch? Wirklich jeden Tag und jede Nacht? - für wenige Stunden tun müßte. Daß DU es kannst, habe ich ja gesehen als Du hier warst, ich habe Dich nicht mit einer Zigarette erlebt und Deinem Mann habe ich es explizit erlaubt, ihn sogar gedrängt NICHT rauszugehen in die Kälte... aber, Angie, das ist genau der Unterschied: Ihr seit anständig, rücksichtsvoll und fragt vorher, und bei Freunden kann ich Grenzen ziehen und Bescheid sagen wenns zuviel wird. In einer Disco mit 200 oder 2000 Leuten, wovon vielleicht "nur" 500 ständig rauchen - da kann es niemand mehr, und da funktioniert das eben nicht mit der "Rücksichtnahme" und Freiwilligkeit.

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Wie gesagt: Erklären wir doch am besten auch die offene Straße zur rauchfreien Zone, weil auch dort Nichtraucher durch Rauch gefährdet werden können!
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Meine liebe Angie, aber genau das tu ich z. B. nicht - ich schrieb explizit daß ich das Verbot für alle Lokale (die geschlossen sind, also keine Biergärten unter freiem Himmel z. B.) möchte UND gleichzeitig daß ich DAFÜR wäre, daß Raucher weiterhin in IHREN geschlossenen Raucherabteilen/-lokalen rauchen dürfen sollen!

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Liebe Ilo, Deine Meinung in Ehren: Aber geh Du doch mal auf die Straße wenn Du bspw. Dir Deine TAbletten einwerfen mußt, weil - als lahmes hinkendes Vergleichsbeispiel - ab morgen in öffentlichen Gebäuden, Gaststätten und Discotheken die öffentliche Tabletteneinnahme nicht mehr gestattet ist.
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Hinkt tatsächlich sehr, weil meine Tabletteneinnahme NICHT bei anderen Leuten Krebs auslöst, Hustenattacken, tränende Augen oder sonstiges und niemand einen triftigen rechtlichen oder medizinischen Grund sagen kann, weshalb es einem Menschen verboten sein sollte, seine Tablette in einem Lokal einzunehmen ;)

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Ist ja nicht schlimm, oder? Im Winter bei Minusgraden oder bei strömendem Regen. Kein Problem? Ich wiederhole: Was mich ankotzt, ist, daß die Leute mit der Sucht allein gelassen werden.
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Liebe Nnordy, aber seien wir doch mal ehrlich: kümmert es Dich, wenn ein Junkie sich seine Heroinnadel NICHT neben Dir in der Disse setzen darf? Gehst Du dann zum Lokalbesitzer und sagst "bitte lassen Sie diesen Junkie sich sein Rauschgift setzen, weil er es jetzt und hier braucht?" Wenn jemand nikotinsüchtig ist, ist das nicht meine Schuld, ich habe mir abgewöhnt, mich verantwortlich zu fühlen für die Defizite anderer Leute. Ich habe bisher noch jedem geholfen dem ich helfen konnte, das weißt Du auch... aber ich fühle mich nicht soweit für Raucher oder Junkies oder Alkoholiker oder schokoladesüchtige Workaholics verantwortlich, daß ich mir deswegen meine "Bürgerrechte" nehmen lassen würde oder fordern würde, daß sich jeder für die Sucht der einzelnen Menschen müsse "zuständig" fühlen.

Ich mache mir Sorgen um die unschuldigen Opfer von Straftaten, die in diesem Land - sh. Amokläufer - allein gelassen werden mit ihren Verletzungen und Spätschäden während man die Täter glorifiziert und sich um ihr Seelenheil noch posthum mehr Gedanken macht als um die Schußverletzungsfolgen beim Opfer. Ich mache mir Sorgen um die Opfer von Suchtkranken, wie z. b. Babies die schon rauschgiftsüchtig geboren werden weil ihre Eltern drogenkrank sind. Und Du weißt wie kein zweiter hier, wie sehr ich noch heute eine bestimmte Person liebe und vermisse, die wegen diesem Drecksheroinzeug, Alkohol, Nikotin und Tabletten (es war ja "alles" bei ihm) so elendiglich starb - aber, Angie, "er" hat niemals Andere dafür verantwortlich gemacht und war immer der Meinung, daß jeder, der so "frei" ist sich einer Sucht hinzugeben, auch nur selbst so "frei" sein kann da wieder rauszuwollen.

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Statt aktiv zu helfen, schröpft die Politik weiter, und werden Raucher jetzt noch weiter stigmatisiert indem an der Gaststättentüre steht 'Wir (Raucher) müssen leider draußen bleiben' -
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Ich gebe Dir völlig Recht , daß DAS eine Frechheit ist! Der Staat kassiert an den Rauchern, das dürfte nicht sein, aber - die logische Konsequenz wäre eigentlich nur, daß man dann das Nikotin und auch den Alk ähnlich wie Heroin verbieten müßte. Und das will keiner, und auch das ist ja nichts, was Nichtraucher zu verantworten hätten.

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natürlich wird de fakto nur das Rauchen an sich verboten, ganz klar, aber jeder Hardcoreraucher wird damit de fakto 'ausgesperrt'.
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Nee Angie, so wie ich das meine eben nicht! Ein Hardcore-Raucher kann wie gesagt doch auch dann die von mir vorgeschlagenen Raucherlokale besuchen. Es wird doch niemand verboten, Raucherlokale zu gründen, sondern es wird Rauchern verboten, daß sie NICHTraucher in GEMEINSAMEN Lokalen weiter schädigen. Und dagegen kann wohl wirklich niemand etwas haben, der auch nur ansatzweise ein Gerechtigkeitsempfinden sein eigen nennt, denn es wird dann keine Partei "ausgesperrt" und zum "daheimbleiben" verdammt wie es bisher die Nichtraucher hierzulande waren.

Und nochmal - die Nichtraucher sind bisher die "asoziale ausgesperrte" Mehrheit gewesen und kein Schwein hat sich darüber Gedanken gemacht. Kaum werden mal die Raucher mit den gleichen Forderungen konfrontiert die sie an Nichtraucher stellen, muß man sich die wirklich hanebüchensten (nicht von Dir, aber von anderen auch in diesem thread) Sprüche reinziehen, die bar jeglicher Gerechtigkeit, Logik und vor allem auch Mitmenschlichkeit sind.

(Und Du stirbst nicht an Krebs, das verbiete ich Dir ganz einfach, ich bin die Ältere und ich liebe Dich, da wird nicht einfach so gestorben ;-) )
decay73das thema [URL=http://www.raucherportal.de/kosten/kost6.htm]rauchen und die kosten[/URL] ist wohl nicht so einfach zu beantworten, aber wohl auch zweitrangig. erst sinken die kosten, später steigen sie? welche kosten sind mit einbezogen, welche nicht (z.B. wohnungsbrände? :D)

nunja.
Odessa----
Wie gesagt, würdest du gezwungen diese Kneipe zu betreten wäre das anders. Deswegen habe ich auch nichts gegen das Rauchverbot in Rathäusern oder Gerichten da dort jeder Mensch mal hin MUSS. Eine Kneipe zu betreten gehört dagegen keineswegs zur Einwohnerpflicht.
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Apilein, so leid es mir tut, meine Antwort ist wieder DEIN eigenes Argument: DU als Raucher wirst doch aber auch nicht gezwungen, eine Kneipe zu betreten um dortdrin zu rauchen.

Es steht Dir völlig frei - wie jedem Nichtraucher- einfach daheimzubleiben und dort zu rauchen.

;) Wieso können wir uns nicht darauf einigen, daß wir - noch dazu untereinander als Raucher und Nichtraucher befreundet - einfach akzeptieren, daß der Raucher in dem Fall der "Schädiger" ist und seine Sucht zurücknehmen muß, und daß er seiner Sucht aber doch gerne frönen darf wenn er dabei andere Menschen nicht schädigt? Daß wir untereinander kein Problem haben (sh. die zahlreichen Besuche von Rauchern mit/bei Nichtrauchern), ist klar. Daß es im "Großen" und in der Masse anonymer Discobesucher NICHT so geht, ist auch klar, und da müssen halt leider die auch mir üblicherweise verhassten "staatlichen Eingriffe" her weil es ohne sie anscheinend nicht geht.

Ich wiederhole nochmal, daß ich mit Raucherabteilen, Rauchersalons und Raucherdiscos natürlich absolut kein Problem habe :-)
LaChatteWo sind sie denn, die Wirte, die sich eine lukrative und total modische In-Nische suchen und endlich rauchfreie Kneipen, Discos und Restaurants eröffnen?

[QUOTE]Liebe Nnordy, siehst Du, das ist doch genau der Punkt um den es mir geht: Ihr Raucher verlangt das aber von NICHTrauchern seit Jahren! Daß wir "halt zuhause bleiben sollen", wenn wir den Rauch nicht ertragen können.[/QUOTE]

Ich verlange von Nichtrauchern gar nichts - ausser, dass sie endlich rauchfreie Betriebe eröffnen, sodass Raucher gemütlich unter sich eins paffen dürfen und niemanden stören. Und die Nichtraucher nebenan ebenso gemütlich essen, trinken, tanzen und spielen können. Unter den ungefähr 50'000'000 nichtrauchenden Deutschen wirds doch sicher den einen oder andern geben, der einen solchen Betrieb öffnen und führen könnte?

Ich kenne keinen einzigen Raucher, der fordert, dass in allen Gastrobetrieben geraucht werden MUSS.

[QUOTE]Und wieso ist es so schwer für Raucher wie Dich, die ja nicht so süchtig sind daß sie alle 10 Minuten eine rauchen müssen, für 2-3 Stunden dann auf einen Glimmstengel zu verzichten wenn man abends mal weggeht? [/QUOTE]

Ich verzichte regelmässig für mehrere Stunden auf die Zigi, wenn ich mit meinen nichtrauchenden Bekannten unterwegs bin. Kein Problem. Aber hin und wieder hab ich auch Lust auf einen verrauchten Abend in einem verrauchten Lokal mit rauchenden Freunden, Essen, Trinken, sich unterhalten. Und ich will garantiert keinen Nichtraucher zwingen, zu einem solchen Anlass mitzukommen.

Das letzte Mal, als ich in einer Disko war, wars eine rauchfreie Disko - die aber die Musik hat, die mir wirklich gefällt. Da standen halt die Raucher draussen herum... Wenn die Umstände entsprechend sind, nehmen Raucher gerne Rücksicht - erlebe ich immer wieder. Aber eine Raucherhöhle darf eine Raucherhöhle bleiben.
SolsticeNa ja, es müssen von zehn Rauchern ja nur zwei dabei sein, die keine Rücksicht nehmen, und die Luft ist verpestet... das ist ja das Problem.
Lemuria[QUOTE][i]Original geschrieben von Nnordy [/i]
[B]Entschuldigung, ich bin kein Asozialer, sondern Raucher. Ich bin kein Junkie, ich rauche Zigaretten. Klar ist das auch eine Sucht. Klar schädige ich meine Gesundheit damit, und die anderer, wenn ich ihnen direkt ins Gesicht puste. ABER: Man kann auch in einem Gebäude mittels Luftzirkulation in bestimmten Bereichen Raucherzonen einrichten. Ja, dafür würde ich sogar dahin laufen. Wie schön für die Gaststättenbetreiber, die dann erhöhte Kosten für Müllbeseitigung dank überquellender, neu anzuschaffender Standaschenbecher bzw. Kippenbergen auf der Straße zahlen dürfen. Wie schön, wenn die Stammkundschaft ausbleibt, weil sie nicht mehr rauchen darf. Wie schön, wenn der Raucher am Nachbartisch auf Turky kommt und seine Frau zusammenscheißt - schöne neue rauchfreie Welt.
[/B][/QUOTE]

Da spricht das Lokal aber nicht für sich, wenn die Stammkundschaft ausbleibt, weil nicht mehr geraucht werden darf. Und selbst die beste Klimaanlage kriegt nach einiger Zeit den Rauch nicht mehr weg.
Und Viel mehr Müll wird wohl nicht entstehen - Ansonsten würden die Kippen aj auch im Aschnebecher un im Müll landen.
Niemand will dir deine genusszigarette wegnehmen, aber du kannst sie ja Zuhause zu dir nehmen.
Ich find's auch toll, wie einem zu Geburtstagen etc. von eingen rauchern quasi die Pistole auf die Brust gesetzt wird: "Entweder ich darf bei dir rauchen, oder ich komme nicht.":eek:
In einer Diskothek sollte die Musik wichtiger sein als Zigaretten, in einem Restaurant sollte das Essen wichtiger sein als Zigaretten, in einer Kneipe sollte saufen wichtiger sein als Zigaretten:D . Nein, im Ernst: Ich rauche nicht und trinke nicht, und ich kann nicht verstehen, wie sich der gesamte Kosmos eines Menschen darum drehen kann, dass er in einem Lokal nicht mehr rauchen darf.
Wie gesagt - Ich merke körperliche Auswirkungen, wenn in meiner Umgebung geraucht wird, und das sehe ich als Einschränkung meiner Lebensqualität an.
Niemand wird zum rauchen gezwungen, zum Mitrauchen durch rücksichtslose Raucher aber schon. (ist nicht auf alle raucher bezogen, sollte klar sein."
Ursus@Odessa

Also für mich klingt das ziemlich nach Siegerjustiz wenn du meinst das Raucher, weil sie ja schon immer Vorteile gehabt hätten, bei der neuen Gesetzeslage zurückstecken müssen. Ist das wirklich "Demokratie at its best" wenn ein Drittel sich auf die Lobbyarbeit von den durchaus mafiaähnlichen Konzernen verlassen muss um überhaupt ein Gnadenbrot zu kriegen?

Getrennte Abteile? Kann ich sehr gut mit leben. Komplette Raucher und Nichtraucherlokale finde ich noch besser. Aber was mich stört ist zum einen die Tatsache, dass die raucher wie Norrdy schon schrieb stigmatisiert und als Assoziale behandelt werden denen anscheinend auch beim Gesetzgeber nur noch die Möglichkeit des Lobbyeinflusses bleibt.
Zum anderen stört mich, dass wenn das Gesetz greift eben nicht alle die Möglichkeiten haben werden um für beide Parteien einen akzeptablen Standart zu schaffen, seien es finanzielle Belastungen (Umbau) oder aber gesetzliche.

Auch wenn sie für dich erwünscht (oder besser geduldet) sind:
Discos werden auch zukünftig das Etikett "Raucher nicht mehr erwünscht" tragen denn sie werden Zwecks zweifelhaftem Jugentschutz zu raucherfreien Zonen erklärt(wenn der Raucher nicht vor die tür gehen will :rolleyes:).
Raucherdiscos würden das Gesetz also ad absurdum führen und währen somit zumindest gegen dessen Geist, was das "Die können ja einfach einen neuen Club aufmachen." fast unmöglich macht.



[QUOTE]Wie gesagt: Erklären wir doch am besten auch die offene Straße zur rauchfreien Zone, weil auch dort Nichtraucher durch Rauch gefährdet werden können!
---

Meine liebe Angie, aber genau das tu ich z. B. nicht...[/QUOTE]

Du nicht, aber es ist der nächste logische Schritt der Nichtrauerlobby und wenn die Mehrheitsverhältnisse so bleiben und der erste Schock überwunden ist, sicher nur eine Frage der Zeit. Begründung dafür: siehe Terrordatei, Videoüberwachung usw. usw.

Gruß Ursus
Apex[QUOTE]Apilein, so leid es mir tut, meine Antwort ist wieder DEIN eigenes Argument: DU als Raucher wirst doch aber auch nicht gezwungen, eine Kneipe zu betreten um dortdrin zu rauchen. [/QUOTE]

Quark, du hast gesagt, dein Grundrecht auf eine unversehrte Gesundheit wird angegriffen und ich habe einfach nur dargelegt warum dem nicht so ist. Weil du dich ja der Gesundheitsgefahr freiwillig aussetzt, quasi "Betreten auf eigene Gefahr".

[QUOTE]Ich verlange von Nichtrauchern gar nichts - ausser, dass sie endlich rauchfreie Betriebe eröffnen[/QUOTE]

Eben das ist was ich nicht verstehe, warum eröffnen 70% der Bevölkerung nicht ihre eigenen Kneipen? Kundschaft müsste es ja genug geben und es steht ja heute schon jedem frei in seinem Lokal ein Rauchverbot zu verhängen.

[QUOTE]Wenn die Umstände entsprechend sind, nehmen Raucher gerne Rücksicht - erlebe ich immer wieder. Aber eine Raucherhöhle darf eine Raucherhöhle bleiben.[/QUOTE]

Janz jenau.

[QUOTE]In einer Diskothek sollte die Musik wichtiger sein als Zigaretten,[...], in einer Kneipe sollte saufen wichtiger sein als Zigaretten[/QUOTE]

Nein in beiden Fällen gehört für mich beides Zusammen und in einen Raum. Siehe "Zigarrenkarte zur Whiskeykarte". Bei ner Disko könnte ich es allerdings noch eher verschmerzen, da man da eh rausgeht ob mit Zigaretten oder ohne...die Luft ist nach ner Weile eh nicht lange zu ertragen. Allerdings dürfte es da auch noch am wenigsten umsetzbar sein, weil wie gesagt, wer will das kontrollieren, welcher Besitzer will das umsetzen?
Nnordy@Ilo: Laß uns das morgen mal am Telefon klären, ok? :)

@Lemuria: Man merkt ganz klar daß Du entweder keine rücksichtsvollen Raucher kennst oder einfach nicht verstehst wie es ist, eine Sucht zu haben. Nach einem guten Essen gehört für mich eine Zigarette einfach dazu. Mein Mann BRAUCHT eine Zigarette danach. Kriegt er sie nicht, kommen nach einer Weile Entzugserscheinungen - und die sind nicht schön. Klar, für jemanden, der noch nie einen Süchtigen erlebt hat, für den mag das nicht vorstellbar sein. Und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß mir da Raucher noch lieber sind als Alkoholiker, aber darum geht es ja hier nicht. Natürlich geht man in ein Lokal wegen dem Essen. Aber wenn ich danach keine Zigarette rauchen darf, versaut mir das ganz gewaltig das Essen. Es nimmt mir die Lust, mich wohin zu bequemen, wo ich als Raucher ohnehin nicht erwünscht bin.
In Amiland - das weiß ich von einer Freundin, die dort war - sind bspw. Discos auch rauchfrei. Am nächsten Morgen ist die Straße komplett vermüllt, denn die vorhandenen Standascher reichen für den Abend nicht aus, d.h. die Kippen werden in den Streifen, der dafür vorgesehen ist - vor der Disco - 'entsorgt'. Wenn sich da ein paar Hundert Kippenstummel pro Nacht ansammeln, kann man sich ungefähr vorstellen, wie das aussieht. Und das wird in hiesigen Discotheken nicht anders sein. Wenn in den Gaststätten geraucht wird, landen die Stummel im Aschenbecher und werden danach in Mülltüten entsorgt. So landen die Filter einfach auf der Gasse.
Wenn ich nach dem Essen eine rauchen möchte, kann ich die nicht zuhausse zu mir nehmen, denn ich bin ja nicht zu Hause. Ergo: Vor die Tür, und ein Schwätzchen mit dem dort angebundenen Hund halten? Danke für das Gespräch. DARUM geht es. Ich habe weder eine ansteckende Krankheit, noch stelle ich mich vor meinen Nächsten und puste ihm den Zigarettenrauch ins Gesicht. Ich will bloß einen abgetrennten Bereich für RAucher, in dem ich rauchen darf, in dem ruhigen Gewissen, bloß meine eigene Gesundheit zu gefährden und nicht die anderer. Ist das verachtenswert?
Wie gesagt, Lemuria: Man muß nicht selber süchtig sein, aber man könnte zumindest versuchen, ein bißchen Verständnis - nur Verständnis, nicht mehr - für die aufzubringen, die es sind, und die trotzdem so weit wie möglich versuchen, andere nicht deswegen drunter leiden zu lassen.

Und Ilo, Ursus hat es nochmal auf den Punkt gebracht: Es ist nur der nächste logische Schritt. Irgendwie - ganz überspitzt - wie 1984 - wer zieht die Grenze? Wo hört es auf? Und wird demnächst jeder Raucher, der in der näheren Umgebung eines Nichtrauchers raucht, wegen versuchter oder tatsächlicher Körperverletzung eingesperrt, was nur folgerichtig wäre? Darum geht es mir. Wenn man gesetzlich 'durchgreift', ist der Weg offen für ein nächstes Gesetz. Und ein nächstes. Und noch eines. Und irgendwann ist, wer raucht und sich und andere damit mutwillig schädigt, ein Krimineller und wird auch so behandelt. ?

Solstice: Ehrlich - mir ist es schnuppe, an welchem Krebs ich eingehe. Mein Opa ist 82, raucht seit er 18 ist und hat bis heute weder ein RAucherbein, nur eine Staublunge, und die kommt von der Arbeit bei seiner alten Firma. Er hat immer nur mäßig geraucht, ähnlich wie ich. Wie gesagt - mein Brustkrebsrisiko ist auch ohne das Rauchen so hoch, daß die Wahrscheinlichkeit, daß ich daran erkranke, wesentlich höher ist als die, an Lungenkrebs zu erkranken.
Und was mich mal interessieren würde, wo es um Nichtraucherschutz geht - ab wie viel Zigaretten / welcher Konzentration ist das Passivrauchen gesundheitsschädlich bzw. wie lang muß man permanent der Qualmerei ausgesetzt sein um nachweisbar zu erkranken? ERnstgemeinte Frage.

@ange: Die Zahlen sind von Wikipedia, von einem pro Nichtraucher, wie man merkt, wenn man das liest. Sind von 2003, ich glaube nicht, daß die sich groß verändert haben. Also keine Angst - ich hab die nicht von der Tabaklobby entlehnt, das habe ich auch nicht nötig.
Dyspenthes@Nnordy:
Mir sagte mal ein Raucher vor einigen Jahren, jeder Mensch habe irgendeine Sucht. Bei manchen Menschen ist sie sichtbar, wie eben das Rauchen, bei anderen ist es nicht so gleich sichtbar, weil es nicht als Sucht in dem Sinn gilt - aber es gibt Menschen, die ihre Schokolade [i]brauchen[/i], die, wenn sie keine haben, merken, dass sie ohne nervös werden und Entzugserscheinungen auftreten. Wenn ich morgens keine Tasse Kakao oder zumindest Kaba trinken kann, bin ich den ganzen Tag übel gelaunt und man läuft mir besser nicht über den Weg, anderen geht das so mit Kaffee. Und Lemuria, wenn du dir das vor Augen führst, wird dir irgendwann bewusst, dass es dir genauso geht. Ich war damals 17, als mir das gesagt wurde, und ich hab es auch nicht im ersten Moment glauben wollen, aber es ist tatsächlich so.
Wie ich relativ am Anfang schrieb, würde ich es für das beste erachten, wenn es wieder mehr solche Rauchsalons gäbe, wie es früher üblich war. In gewissen Cafés empfände ich es auch als passend, ebenso in diversen Kneipen. So, dass jemand, der gerade in einem Restaurant gegessen hat, für seine Zigarette nach dem Essen in den Rauchsalon gehen kann, wo man noch bei irgendeinem Getränk und einer Zigarette zusammensitzt, oder so - wenn ich mit rauchenden Freunden weggehen würde, wäre es für mich ebenso eine Selbstverständlichkeit, mit ihnen dahin zu gehen, wie es heute schon eine Selbstverständlichkeit für mich ist, mit rauchenden Bekannten an der Uni vor die Tür zu gehen.
Es stört mich halt nur beim Essen, wenn jemand mit einer Zigarette tanzt (am Rand einer Disco, wo man auch mal rausgehen kann, stört es mich ehrlich gesagt nicht so, auch wenn ich der Ansicht bin, dass man zumindest im Sommer rausgehen könnte) und in sehr verrauchte Kneipen gehe ich wie gesagt nicht mehr, dort kann meinetwegen weiter geraucht werden, das stört nicht.
Ich hatte einen extrem rücksichtslosen Raucher als Fahrlehrer, habe seit meiner Kindheit immer wieder rücksichtslose Raucher erlebt und kenne nur wenige Ausnahmen, war mit 16 extrem überrascht, als ich solche zum ersten Mal traf, bis dahin habe ich tatsächlich an einen Zusammenhang zwischen Rauchen und extrem rücksichtslosem Verhalten geglaubt, kein Witz! Nnordy, ich weiß, dass ihr beide zu den rücksichtsvollen gehört, dass ihr nicht zu denen gehört, die in einer Disco rauchend tanzen, die kettenrauchend neben einem Tisch sitzen, an dem drei Kinder sitzen, und sich einen Scheiß drum kümmern, die in einem Auto rauchen und sich weigern, das Fenster zu öffnen, obwohl man als Fahrschüler eh schon erkältet ist, etc. Ich weiß, dass ihr nicht zu denen gehört, aber diese gibt es nunmal, und in meinem Erleben doch relativ viele. Und dafür braucht es leider Gesetze. Nicht, um Menschen wie euch auszugrenzen, sondern um andere Menschen vor dem extrem rücksichtslosen Verhalten anderer Menschen zumindest ein kleines bisschen zu schützen, auch wenn man das niemals tatsächlich ganz machen kann.
Trauerwesen[QUOTE][i]Original geschrieben von Pseudo-Gruftiii [/i]
[B]ich bin der selben meinung wie trauerwesen, sie hat es bisher am besten ausgedrückt. andere leute dürfen nicht in der öffentlichkeit rauchen, da es ja sooo ungesund für weitere ist, aber im selben zug saufen sich diese angeblichen antiraucher zu und belästigen mich auf eine ganz andere art und weise......aber das ist ja okay ne? [/B][/QUOTE]

Oh danke, aber vielleicht kommt Alkohol ja als nächstes, aber ne, slange sich Politiker auf Oktoberfesten noch stolz mit ihrem halben Lieter Bier geben, wohl eher nicht.

Mir fiel übrigens noch was ein, an meiner uni ist seit 2 oder 3 Jahren die Uni raucherfrei, niemand hat ein Problem damit, nun auch draussen vor der Tür zu rauchen. Nur, asbestverseucht ist der Bau trotzdem *g*. Das ist in etwa genauso paradox wie "wir wollen unserer Leber in gesunder Luft" schaden.

Achja, zur Sucht möchte ich auch nochmal was sagen. Die Leute wissen, dass es schädlich ist, die Leute wissen, dass es eine Sucht ist, aber so gesehen wird sie nicht als eine solche deklariert, fange ich nun an, zu saufen und Alkoholiker zu werden, wird mir geholfen und die Krankenkasse zahlt es. Will ich mit dem Rauchen aufhören, darf ich meine Nikotinpflaster selber zahlen, statt dessen kommen Verbote, damit die Gesundheit geschont bleibt...klingt für mich auch etwas unlogisch.
NnordyJa, Dys, und wir werden eben genau wie alle anderen Raucher in einen Topf mit den rücksichtslosen Gesellen geworfen und dürfen dann auch mitausgegrenzt werden... So ist das halt, hat man ein Merkmal mit anderen gemeinsam, ist dann alles gleich... Aber wie ich das neue Gesetz verstanden habe sind individuelle Insellösungen nicht vorgesehen - wie sagte es mein Süßer heute so passend: 'Dann gehen wir halt nur noch in Nachtclubs...' :D
Und danke für den Beitrag zum Thema 'Sucht' - man muß ja nicht unbedingt Mitleid mit Süchtigen haben, zumindest nicht im Falle Rauchen, aber wenigstens ein bißchen Verständnis fände ich auch in einer solchen Diskussion angebracht.
Ich hasse es, wenn Leute missionarisch draufkommen - ich versuche auch nicht, nur weil ich seit über 14 Jahren vegetarisch lebe, meinen Mann zu 'bekehren', und ebenso verbitte ich mir das von anderen Menschen bei anderen Dingen. Wir sind alle irgendwo halbwegs erwachsen, und das bringt einen gewissen Respekt auch vor der Entscheidungsfähigkeit des jeweils Anderen mit sich.

Und noch was zum Troll Skinny irgendwas: Keine Sorge, Dein Wunsch wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zumindest bei mir in ERfüllung gehen. 'Wer von Euch ohne Schuld ist, der werfe den 1. Stein' - Du mußt ja ein Musterbeispiel an Tugend sein, daß Du Dich so weit aus dem Fenster lehnst mit Deiner Verurteilung anderer Leute...
Odessa:) Nnordy, gerne. Ich weiß ja, das wir uns auch hier trotz unterschiedlicher Ansichten einig sind in den Grundgedanken und -zügen;-). Und das mit der Sucht - ja, Verständnis haben ist okay, hab ich auch. Aber es darf nicht soweit gehen daß der Süchtige seine Sucht dem Nichtsüchtigen aufdrängt aber genau das tust DU ja NICHT und somit akzeptierst Du auch genau das, was das Gesetz jetzt vorschlägt :-)

Dito Ursus und Apex - ich kann das alles gar nicht tippen, was ich Euch momentan zärtlichst in die Gehörgänge flüstern möchte *g* denn damit würde ich mich in meiner aktuellen "arabischen Flugpantoffel"- Temperamentslage definitiv um meinen account schreiben; und das heb ich mir dann doch für einen der zahllosen threads mit dem Thema "der böse Kapitalismus/die Gesellschaft hat Schuld an allem was mir nicht gelingt aber trotzdem leb ich hier ganz gerne und nicht in China/auf Kuba" auf, ich muß Montrose doch würdig vertreten *g*, aber nur noch das: Raucht solange ihr wollt und wie oft ihr wollt - aber nicht da, wo es NICHTraucher stört, und nur darum geht es mir, wie wohl den restlichen 2/3 der Bevölkerung. Ich möchte nur das Recht gewahrt wissen, daß AUCH NICHTRAUCHER in Kneipen und Discos gehen können ohne von der "Gnade" von Rauchern abhängig zu sein und ohne sich Krebsgefahr und ähnlichem aussetzen zu müssen dabei:-)


Trauerwesen: ja, so absurd wie es auch ist, daß sich Raucher aufregen über Feinstaub in der Luft oder über LKW-Abgase, nech? ;). Es ist MEINE Entscheidung, wenn ich mich zusaufe oder zu Tode fresse, und damit schädige ich KEINEN Anderen. Es ist erstaunlich, daß dieser Punkt anscheinend immer noch nicht von Einigen gesehen wird. Ein Raucher schädigt aber ANDERE, die von ihm nicht geschädigt werden wollen, und da spielt es keine Rolle ob sich diese Leute dann aber trotzdem einen Liter Bier am Tag zuführen oder Autoabgase inhalieren... denn das tun sie, so sie es tun, ja FREIWILLIG und in eigenverantwortlich gefällter Entscheidung für ihr Leben. Passiv rauchen ist, wie der Name schon sagt, aber KEINE eigene Entscheidung und somit eigentlich eine verdammt diktatorische, un-freie, un-demokratische und absolut un-sozial/istische Tat, die ich mir nicht bieten lassen muß.
SenecaIch bleibe dabei, das der Staat sich auch in solchen Angelegenheiten mit staatlich sanktionierten Verboten zurückzuhalten hat...Ich als bisher lebenslanger Nichraucher hatte mit der bisherigen Regelung noch kaum wirkliche Probleme. Zugegeben, es gibt Lokalitäten sie ich schlicht nicht mehr aufsuche, aber die sind es dann offensichtlich auch nicht wert.

Ja, Liberalität geht für mich vor, da wir hierzulande schon derart freiheitlich kastriert sind, dass man eigentlich keinerlei weitere Restriktion von Staatswegen mehr zulassen darf, auch wenn diese für eine guten Teil der Bevölkerung sinnvoll erscheinen...
Eine Feiheit wiederzuerlangen hat sich hierzulande nämlich immer als recht schwierig herausgestellt...daher hält sich meine Begeisterung immer sehr in Grenzen, wenn mal wieder eine bisher der Eigenverantwortung überlassene Angelegenheit der staatlichen Regelungswut anheimfällt.

Warum greift der Staat nicht so strikt bei der Verbreitung von krebserregenden perfluorierten Tensiden (PFT), die heute schon ÜBERALL im Trinkwasser, und kürzlich mit 30 facher Grenzwertüberschreitung in Kartoffeln auftauchten und nicht abbaubar sind, ein.

Gegen den Willen der Chemielobby haben sogar die USA schon ein Verbot durchgesetzt...die Amis produzieren das Zeug nun einfach bei Euro- Tochterunternehmen weiter...!
Solstice@Dys: ich merk noch nix, Du hast also mindestens noch zwanzig Jahre Zeit!

@Nnordy: ich kann Dir da keine Zahlen nennen, da es letztlich eine reine Wahrscheinlichkeitsrechnung ist. Jeder Mensch bildet ständig Krebszellen in sich, die vom Immunsystem eliminiert werden. Diese Bildung nimmt mit jeder Noxe zu, die als Krebserzeugend gilt, z.B. Strahlung, Benzol, Asbest, Teer ect. (Nikotin übrigens nicht!). Es ist also eine reine Frage von Risikoabschätzung, ab einem wie hohen Einfluss mal eine mutierte Zelle weiterwachsen kann. Daher kennt ja jeder einen alten Menschen, der immer viel geraucht hat.... der hat dann eben Glück gehabt, während zehn weitere mit dem gleichen Lebenstil schon längst tot sind. 9 von 10 Lungenkrebspatienten sind oder waren Raucher. Das entspricht nicht der Raucherquote in der Bevölkerung...;)
Odessa----
Ja, Liberalität geht für mich vor, da wir hierzulande schon derart freiheitlich kastriert sind, dass man eigentlich keinerlei weitere Restriktion von Staatswegen mehr zulassen darf, auch wenn diese für eine guten Teil der Bevölkerung sinnvoll erscheinen...
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Seneca, aber warum hat es denn nicht geklappt mit der Eigenverantwortlichkeit und Freiheit? Weil eine große Anzahl von Rauchern eben nicht so sozial-verträglich dachte und lebte, daß sie auf die Bedürfnisse der Nichtraucher in der "gemeinsam geteilten" Öffentlichkeit/in Lokalen Rücksicht nahm.

Wie ich schon schrieb - allein wir hier in diesem thread würden es alle gebacken kriegen, uns zu treffen und dabei zu rauchen oder nicht zu rauchen. Das weiß ich, ich habe es mit einigen hier ja schon selbst erlebt. Aber wir sind nicht Deutschland, und die meisten Menschen in einer Disco kennen sich nicht und fühlen sich daher nicht verpflichtet, auf die Bedürfnisse des jeweils Anderen Rücksicht zu nehmen. Das ist schade, aber wie außer mit Gesetzen und in dem Fall Verboten kann man dann sicherstellen, daß Nichtraucher ihre Rechte wahrnehmen dürfen und geschützt sind?

Begeistert bin ich nicht, daß es solche Gesetze braucht, weiß Gott nicht. Ich bin übrigens wie Du ein Gegner der Gurtpflicht und gurte mich bis heute nicht an, weil ich 1. einen Unfall nur dadurch überlebte daß ich NICHT angegurtet war und aus dem Auto rauskam rechtzeitig, und ich 2. denke, daß es ja nur MEIN Leben ist das ich gefährde, und niemand anderer durch mein Nichtangurten zu Schaden kommt.

Ich breche also nahezu täglich das Gesetz im Falle "Gurtpflicht", weil ich für mein eigenes Leben dahingehend selbstbestimmt agiere. Es betrifft aber auch nur mein Leben, bei der Gurtpflicht. Würde ich andere schädigen können dadurch daß ich nicht angegurtet bin - ich schwöre, ich gurte mich sofort an.
NnordyDanke Doc! :)

Ilo: Doch, auch ein Alkoholiker schadet seiner Umgebung. Mein Vater z.B. hat der kompletten Familie mit seiner Sucht sehr geschadet - inkl. mir. Es gibt auch sowas wie passiven Alkoholismus, was dann allerdings eher unter Sachen wie Co-Abhängigkeit fällt - oder eben, im Fall von Kindern, bloßem Ausgeliefertsein. Und da kann ich nur sagen, daß das nicht wirklich schön gewesen ist. Nebenbei hat mein Vater bis zu meinem 7. Lebensjahr auch zwei Päckchen am Tag weggequalmt, auf dem Balkon oder im Wohnzimmer... Naja, wurscht.

Was mir noch einfiel: In Discotheken laufen ständig Nebelmaschinen. Auch in dieser Sorte Rauch ist doch garantiert das ein oder andere schädigende Element enthalten, oder nicht? Werden dann auch Nebelmaschinen verboten? Wie toll: Eine Disco ohne UV-Licht und Nebelmaschine... ;) - dafür aber gesund, vorausgesetzt, die Musik wird in gedämpfter Lautstärke abgespielt, denn anders könnte es Schädigungen des Gehörs verursachen - VORSICHT! SARKASMUS!

Letztlich drehen wir uns hier doch nur im Kreis. Natürlich ist Nichtraucherschutz vorzuziehen - andererseits werden WIR ALLE - egal ob Raucher oder Nichtraucher - doch jeden Tag durch 1000 andere Dinge in der Luft belastet, die genau die gleichen Erkrankungen hervorrufen können - wenn ich allein an die Feinstaubbelastung hier denke, die in DA glaub ich deutschlandweit die höchste überhaupt ist... soviel Zigis rauche ich pro Tag gar nicht, wie mich einmal quer durch DA laufen kostet... Zimtsterne sind für Kinder ab mehr als 3 Stück pro Tag gesundheitsschädlich. Gammelfleisch. BSE. MKS. Verstrahltes Gemüse. Genreis. Mensch, es gibt heute so viele gesundheitsschädliche Sachen, daß die individuelle Krebswahrscheinlichkeit heute wohl schon x-mal so hoch ist wie noch vor 50 Jahren - wird die durch einen Discobesuch in einer Disco, in der geraucht wird, so signifikant gesteigert? oder überhaupt? Ich will hier nix schönreden - aber andererseits dürfen wir alle heute schon fast nix mehr essen, trinken, oder überhaupt vor die Tür gehen. Individuelle Risikoeinschätzung, also. Wenn man die Leute mal mehr zu gegenseitiger Rücksichtnahme bringen könnte, wären Verbote wohl nicht nötig... *seufz*
Darket[QUOTE]wenn ich allein an die Feinstaubbelastung hier denke, die in DA glaub ich deutschlandweit die höchste überhaupt ist[/QUOTE]
Bestimmte Ecken in dieser Stadt können Euch das Wasser reichen, glaub mir ;)
LaChattemir scheint unterdessen, dass sich allzu viele Nichtraucher zu sehr auf "gegen die Raucher!" fokussieren, anstatt zu handeln und endlich etwas "für die Nichtraucher!" zu tun...
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von Nnordy [/i]
[B] Wie toll: Eine Disco ohne UV-Licht und Nebelmaschine... ;) - dafür aber gesund, vorausgesetzt, die Musik wird in gedämpfter Lautstärke abgespielt, denn anders könnte es Schädigungen des Gehörs verursachen - VORSICHT! SARKASMUS!
[/B][/QUOTE]

Eine weiter verschärfte EU- Regelung dazu ist bereits in der Pipeline...!
Derzeit sind noch 90 Dezibel erlaubt, die aber fast überall überschritten werden.
90 Dezibel erreichen übrigens schon manche Rasenmäher...!
LaChatteHy Dys

und ich werde mich weiterhin wiederholen, bis mal ein paar nichtrauchende Wirte sich aufraffen und ein Schild "dieses Lokal ist rauchfrei, für Ihre und unsere Lebensqualität" aufhängen. Dann brauchts auch kein zusätzliches Gesetz...

[QUOTE] Es gibt keine Raucherspezifischen Kneipen, wir sind hier nicht in Amsterdam, wo man Coffee Shops für gewisse Drogen hat.[/QUOTE]

nee, es gibt nur Weinstuben und Biergärten und Kaffeehäuser für gewisse andere Drogen. :D

Und eine Cigarreria für Apex wär doch auch noch eine nette Nische?
Seneca[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]Hy Dys

und ich werde mich weiterhin wiederholen, bis mal ein paar nichtrauchende Wirte sich aufraffen und ein Schild "dieses Lokal ist rauchfrei, für Ihre und unsere Lebensqualität" aufhängen. Dann brauchts auch kein zusätzliches Gesetz...
[/B][/QUOTE]

Haben wir hier mal versucht...der erste der androhte in Zukunft nicht mehr zu kommen war ein Stammgast aus der Schweiz, der zweite aus den USA...!
Beide (Zigarrenraucher) hielten es für eine Unverschämtheit, und eine Eingriff in ihre persönliche Freiheit.
SolsticeDer Nebel von Nebelmaschinen ist übrigens nicht gesundheitsschädlich (außer in "The Fog"), das wäre industriell nicht zu vermarkten und ein solches Zeug hätte auch keine Zulassung bekommen (also Vorsicht vor Billignebel aus China...:D).
Anders wäre das natürlich, wenn auch auf Nebelmaschinen Tabaksteuer entfallen würde, dann würde es der Gesetzgeber vielleicht nicht so eng sehen... ;)

Übrigens könnte man zur Schaffung einer schummrigen "Räucheratmosphäre" in Kneipen ja in Zukunft Nebelmaschinen einsetzen, damit wäre den "Life-Stylisten" vielleicht etwas geholfen. Immerhin gibt´s den Rauch dann in Vanille- oder Erdbeer-Aroma...:D
LaChattenun, hier gibts immer mehr Nichtraucherzonen... vermutlich auch darum, weil die Wirte kein neues Gesetz wollen und lieber selbst das Bedürfnis vieler Nichtraucher erfüllen.

[QUOTE] Ich bin für die Kultivierung statt für die Abschaffung, ich weiß nicht, ob ich das hier schon schrieb oder ob ich das gestern jemandem am Telefon sagte: Ein guter Wein wird in einem Lokal oder zu Hause aus einem bestimmten Glas genossen, ein guter Whiskey ebenso, ein Bier auch. Warum kann Rauchen, was ja von vielen als Kulturgut angesehen wird, nicht auch als solches behandelt werden und in einem gewissen Rahmen stattfinden?[/QUOTE]

Korrekt. Und ein solcher Rahmen ist für mich eben, im Restaurant nach dem Essen zum Kaffee eine Zigarette zu rauchen. Und vielleicht noch viele Zigaretten und ein paar Digestifs zu tollen Gesprächen. Und das, ohne in einen anderen Raum zu gehen.

Wenn das Restaurant nebenan völlig rauchfrei ist und das vis-à-vis eine Lösung mit Rauchsalon anbietet, wunderbar - so können sich alle das aussuchen, was ihnen am besten gefällt. Aber eben... (ich könnte mich jetzt wieder wiederholen. Nein, ich tus nicht. Du weisst, was ich jetzt sagen will)
Apex[QUOTE]Haben wir hier mal versucht...der erste der androhte in Zukunft nicht mehr zu kommen war ein Stammgast aus der Schweiz, der zweite aus den USA...![/QUOTE]

Ich denke bei schon länger bestehenden Lokalitäten ist das auch eher schwierig umzusetzen, da man wohl damit rechnen muss Kundschaft zu verlieren.
Ich denke da auch eher an neue Läden oder noch nicht lange bestehende Läden...es spricht ja nichts dagegen sich im Baumarkt für 2,50€ sich n Rauchverbots-Schild zu kaufen.

[QUOTE]WARUM möchtest du im gleichen Raum bleiben?[/QUOTE]

Naja, der Gründe gibts viele...wenn man zum Beispiel mit jemand essen geht und man den- oder diejenigen nicht unbedingt alleine rumsitzen lassen will.
LaChatte[QUOTE]WARUM möchtest du im gleichen Raum bleiben? [/QUOTE]

Weil es nostalische Erinnerungen weckt.
Weil es eine lieb gewordene Gewohnheit ist.
Weil die andern am Tisch auch sitzen bleiben.
Weil ich nach dem Essen gerade keine Lust zum Aufstehen habe.

Und vor allem, weil ich die Wahl haben möchte, in welcher Form ich Essen und Rauchen kombiniere oder nicht kombiniere.
Odessa---
Haben wir hier mal versucht...der erste der androhte in Zukunft nicht mehr zu kommen war ein Stammgast aus der Schweiz, der zweite aus den USA...!
Beide (Zigarrenraucher) hielten es für eine Unverschämtheit, und eine Eingriff in ihre persönliche Freiheit.
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Seneca, na dann sollen die Herrschaften doch in IHREM Land dafür sorgen, daß sie - sh. USA - überall rauchen dürfen. Ich finds eigentlich eher unverschämt, in einem Land wo ich zu Gast bin die dortigen Sitten als "Unverschämtheit" zu titulieren. Wehe, ein Deutscher würde sowas in der Schweiz oder den Staaten tun, ui ui...

LaChatte: es scheint unterzugehen was Dys mehrmals schrieb. "Kultiviertes" Rauchen heisst eben nicht, täglich stündlich oder noch öfter zu qualmen. Es heißt das, was Nnordy macht: maximal 5 Zigaretten pro Tag zu rauchen. Und rechne ich das auf 24 Stunden um, kann ich da LOCKER einen Abend in der Disco OHNE Rauch aushalten. Mir ist unklar, weshalb Du und Apex das Rauchen auf Kosten anderer Menschen ausleben wollt. Da wird so getan als ob Rauchen "nötig" wäre für eine "kultivierte" Unterhaltung und als ob man nur durch Rauchen und Alkohol ein wertvolles "ganzheitliches" Freizeitvergnügen erleben kann. Da bemühen sich Kassen und Schulen seit Jahren, Kindern klarzumachen daß es OHNE Drogen geht und man Spass haben kann ohne solchen Dreck wie Alk, Nikotin oder Hasch - und hier sorgen dann Leute dafür, daß dem Drogenkonsum auch noch kräftig die Stange gehalten wird weil es ja als Kulturgut stilisiert wird :rolleyes:


edit: Nnordy, es gibt sehr wohl Schutzbestimmungen gegen Lärm, zu laute und taubmachende Musik in Discos/bei Konzerten und gegen gefährliche Stoffe in der Luft und in Lebensmitteln. Schutzgesetze sind genug da gegen Feinstaub, Smog (da gibts das schon erwähnte Fahrverbot) und ähnliches, und genauso gibts jetzt dann halt ein Schutzgesetz gegen zu viel Nikotin. Ist eigentlich nur logisch und konsequent :-).
SenecaKultiviertes Rauchen hat nichts mit Zigaretten zu tun, wurde ich erst kürzlich belehrt...*g*
TrauerwesenJa aber es ist ja schon so, dass die Zigarette danach genüsslich zelebriert wird, von vielen... sofern die Mitesser (huch^^) aufgegessen haben.

So, wie es bei anderen ein Gläschen Ouzo nach dem Essen oder so geschieht.

Ja, ich weiss, das belästigt die anderen aber nicht, ich wollte aber nur sagen, dass es durchaus ein Unterschied ist, ob man dann vor die Tür geht oder das Essen dabei sacken lässt. Weswegen eine Trennung durchaus sinnvoller wäre, oder möchten die Schnapstrinker auch mal eben darauf verzichten ;)?
SenecaBist du nicht, aber bei mir hat sich die Ernüchterung breit gemacht, dass sich so etwas nie außerhalb extrem beschränkter Kreise duchsetzt.
OdessaAch was waren das für Zeiten, als sich die Herren in ihre Salons zurückzogen, um dort eine edle Havanna anzuzünden und die Betonung liegt bei EINER an EINEM Abend in Monaten und bei "im Salon", während die Damen sich bei Earl Grey-Tee und Oscar Wilde-Lesungen amüsierten. Was waren das für Zeiten, als Musik noch leise war und man dabei gepflegte Konversation betreiben konnte. Was waren das für Zeiten, als man unter einem Nachtereignis eine Kutschfahrt im Vollmond verstand (ganz ohne Disco-Lightshow-Nebel-Rauch-Blitz-Gezucke) oder einen schönen Ballabend mit rauschenden Kleidern, italienischen Hoftänzen und französischen Delikatessen. Manchmal denke ich, ich bin einige Jahrhunderte zu spät auf die Welt gekommen, aber andererseits - mit meinem breiten Becken wäre ich niemals in diese schmalen Klamotten gekommen;-)

Ich bin heute aggressiv, leicht reizbar und zynisch, man vergebe mir. Ich rede mich mit der aktuellen Börsenlage, meiner orientalischen Mentalität, dem Mangel an biologisch abbaubaren Schokobananen und der generellen Gesamtsituation des deutschen Kaiserpinguins heraus :D.
LaChatte[QUOTE]irgendwie empfinde ich es gerade als merkwürdig, dass ich hier, neben Odessa vielleicht, die einzige zu sein scheine, die sich manchmal solche etwas altmodischeren Sitten und Traditionen aus früheren Jahrhunderten zurückwünscht bzw. gerne auch in der heutigen Zeit realisieren würde.[/QUOTE]

Dieses Bedürfnis hab ich überhaupt nicht. Ich schätze es, beim Essen Messer und Gabel zu benützen, finde es auch bequem, nicht ständig von Hunden um Knochen angebettelt zu werden, und Wein trinke ich gern mal in der so vielfach gelobten kultivierten Umgebung, aber nicht als Alltags-Dauergetränk, womöglich noch mir halluzinogenen Pflanzen versetzt. Obwohl, in Anbetracht der Lebensumstände früherer Jahrhunderte hätte ich wohl ein paar süsse Träume bitter nötig. Dass funktionierende Rauchabzüge für das Küchenfeuer ein absolutes Luxusgut waren, brauch ich wohl nicht zu erwähnen.

[QUOTE] Mir ist unklar, weshalb Du oder Apex Euer vermeintliches Kulturgut Rauchen auf Kosten anderer Menschen ausleben müßt [/QUOTE]

Odessa, ich glaube, ich habe nun mehr als genug erwähnt, dass ich absolut für ein angemessenes Angebot für Nichtraucher bin, sodass kein Mensch gezwungen ist, wider Willen ein verrauchtes Lokal aufzusuchen. Ich hab auch schon mehrfach erwähnt, dass ich in Anwesenheit von Nichtrauchern selbst nicht rauche. ABER hin und wieder gehe ich gern mit Rauchern in eine Raucherhöhle - und die Nichtraucher bleiben draussen. Wo, bitte schön, wird da irgendwer zu irgendwas gezwungen?

Was kratzt es einen Nichtraucher, der in seinem Nichtraucherrestaurant einen Abend nach seinen Vorstellungen geniesst, dass fünfzig Meter weiter in einem andern Restaurant geraucht wird?

[QUOTE]Kurz, weil du deine eigenen Bedürfnisse erheblich über die von anderen Menschen stellst [/QUOTE]

Ich glaub, ich muss mich noch ein paar Mal wiederholen, denn offenbar liest du nicht, was ich schreibe.

Wenn ich mit andern Rauchern gemeinsam in einem Restaurant essen gehe wo geraucht wird - wo soll da das Problem sein?
OdessaLa Chatte - in dem Fall hab ich Deinen vorletzten Beitrag falsch interpretiert. Ich dachte, er bezog sich darauf, auch in NICHTraucherlokalen rauchen zu wollen.

Natürlich ist es völlig legitim und das, was ich auch hier mehrfach unterstützte bzw. forderte, in einem Raucherlokal soviel zu rauchen wie Du willst.

Verzeihung für meine Mißinterpretation.
LaChatte*uff*
*schweissabwisch*

ich dachte ja schon... nein, selbstverständlich rauche ich nicht an rauchfreien Orten. (ausser, ich gestehe, einmal im Zug hab ich mich auf der Toilette versteckt und geraucht. Nachher fand ich es selbst peinlich:D )
rosenkinddie Regelung mit getrennten Räumlichkeiten halte ichfür das Vernünftigste. Es ist nicht okay,dass man als Nichtraucher beispielsweise keine Diskothek besuchen kann, ohne den Qualm abzubekommen und ohne eigenen Willen seine Gesundheit dadurch zu schädigen. Die Aussage "pff, dann bleibt doch von den Parties weg" finde ich diesbezüglich ziemlich diskriminierend.

Ebenso wenig okay finde ich es aber, das Rauchen generell aus der Öffentlichkeit verbannen zu wollen (oder gar selbst zu verbieten O.o). Das ist in meinen Augen eine Sache, über die jeder erwachsene Mensch selbst entscheiden sollte. (den wirtschaftlichen Aspekt mal außer Acht gelassen). An meiner ehemaligen Schule waren einige Lehrer (ich vermute ja besonders eine Person, die sich einmal maßlos darüber aufregte, als unsere Klasse ein Banner mit dem Spruch "Vibratoren spendieren keine Drinks" aufhängte, denn das sei eine katholische Kirche) auf die "geniale" Idee, wenn irgendeine von uns (alle 16 oder älter) auf dem Schul[B]weg[/B] (also [B]außerhalb[/B] des Schulgeländes, quasi bis vor die Haustüre der Leute) beim Rauchen erwischt werden sollte, gäbe es einen Verweis. ich dachte mir nur: hallo?!? und ich habe selbst nie geraucht, mich dennoch mehrdrüber aufgeregt als mancher Raucher in der Klasse. Die setzten das dann auch noch tatsächlich um und wie das Shicksales so wollte: eine wurde erwischt. Dann liefen die Eltern Sturm und keiner sprach mehr über diese Regelung. Es wurden natürlich auch noch mehr erwischt, aber so mancher Lehrer hatte eine Sehnschwäche,die seltsamerweise nur dann auftrate, wenn er rauchende Schülerinnen über 16 auf ihrem Schulweg vor den Augen hatte ;). Aber echt, da greift man sich doch an den Kopf!

Was die Sache ab 18 betrifft, das finde ich wiederum wieder okay. Denn Rauchen hat in jungen Jahren noch schlimmere Folgen als in späteren. Und in dem Alter spielt auch mehr als bei Erwachsenen Gruppendruck noch eine entscheidendere Rolle. Allerdings sollte eine Übergangsfrist erfolgen. Den jetzigen 16(oder 17)- Jährigen, die grade erst Rauchen dürfen, dieses Recht plötzlich nehmen, finde ich unfair. Wieviel diese Regelung aber letztendlich bringt, bleibt fragwürdig... denn zu viele Verbote bewirken eigentlich nur das Gegenteil.
Apex[QUOTE]Mir ist unklar, weshalb Du oder Apex Euer vermeintliches Kulturgut Rauchen auf Kosten anderer Menschen ausleben müßt[/QUOTE]

Muss ich gar nicht, ich finde es nur nicht richtig, Besitzern eines Lokals vorzuschreiben welche legalen Tätigkeiten in seinen Räumen stattfinden dürfen und welche nicht. Ich finde es einfach so dermaßen überreguliert und unnötig hier so ein Tohuwabohu drumrum zu machen. Wie gesagt, wenn es so viele Nichtraucher gibt, die es stört und die deswegen nicht mehr am öffentlichen Leben teilnehmen können, verstehe ich nicht, warum niemand für 2,50€ in diese lukrative Marktlücke vorstößt? Ich wäre der erste der ein Nichtraucher-Lokal eröffnet, damit könnte man anscheinend ein Vermögen machen, aber mir fehlt leider das Kapital dazu, außerdem machen die momentanen Pläne diese Idee unrentabel.

@Gute alte Zeit

Naja, ich könnte mir vorstellen das die breite Mehrheit der Leute die sich hier eine schöne romantische Vergangenheit vorstellen, in dieser Vergangenheit wahrscheinlich froh gewesen wären wenn sie noch genug Zahnstummel gehabt hätten um Tabakreste zu kauen...

...nee ist schon klar...Träumen darf man ja und da romantisiert man lieber geht mir ja auch so...lieber Milde Sorte rauchen weil das Leben ist ja hart genug, nich? ;)
OdessaSei versichert, ich wäre noch vor Dir bei der Eröffnung *g*. Ich habe bereits vor über vier Jahren - im Rahmen meiner damals schon immer wieder mal auftretenden "ich mach mich mit was auch immer selbständig"-Pläne - über ein Nichtraucherlokal hier nachgedacht und eines, wo alkoholfreie Getränke billiger als alkoholhaltige angeboten werden. "Feldforschung" im Umkreis meines damaligen Wohnortes: Positiv, 82% der Befragten (an 3 Tagen jeweils 100 Leute vor Gasthöfen, Schulen, Supermärkten) waren schon damals dafür, übrigens mehr Männer wie Frauen, das fand ich ganz erstaunlich. Bankergebnis: mindestens 200.000 Euro Eigenkapital (davon 1/3 mit Eigenmitteln aufzubringen). No way.

edit alte Zeit: richtig, ich möchte niemals mehr ohne moderne Krankenhäuser, meine Dusche und PC leben ;).
UrsusIch denke vielen Rauchern von heute fehlt einfach das Bewusstsein um soetwas zu genießen, anstatt nur zu konsumieren. Was glaubst du wieso ich meine Zigaretten im ausgesuchten Etui und nicht in der Kippenschachtel mit mir rumtrage? Wieso ich mir für 30 € (als Student!) ein Zippo geleistet habe was regelmäßig betankt und gereinigt werden will statt mir für 1 € ein billiges Gasfeuerzeug von Aldi zu holen? Wieso ich mir immernoch die Zigaretten selbst stopfe statt mir eine fertige Packung zu kaufen (bis auf Ausnahmen)?
Wieso ich mir die Zeit nehme, statt beim arbeiten zu rauchen?

Ich schätze es. Es ist ein Genussmittel und keine Hausmannskost.
Wenn man auf soetwas wert legt raucht man automatisch nicht soviel, und wenn dann möchte ich mir das trotz Rücksichnahme gönnen dürfen, ohne in Sturm und Regen vor die Tür geschickt zu werden.

Ich weiß nicht ob man das als Nichtraucher überhaupt nachvollziehen kann, aber wie Dyspenthes schrieb haben wir alle unsere kleinen Süchte. Vielleicht kann man es sich daran verdeutlichen.

Gute Nacht - Ursus
OdessaUrsus - Deinen Stil "dabei" hatte ich ja schon bewundert;-). Und solange Du diesen Stil pflegst in einer Raucherumgebung oder bei Nichtrauchern wie mir, die sich von einer oder auch drei Zigaretten am Abend nicht gestört fühlen, darfst Du das ja auch weiterhin tun ;) .

[size=1]Vergiß nicht, ich bin die Irre, die rauchige Männerstimmen total erotisch findet und deren Gott auch zur Raucherfraktion gehört. Ich schnitte mich ja ins eigene Fleisch, würde ich Rauchen total verbieten wollen. Wo es doch so herrliche Stimmen bei Männern macht. *Dieser Beitrag ist politisch nicht korrekt, widerspricht meinem vorigen Beitrag über Suchtverherrlichung total und mir ist völlig bewußt, daß mir das einige Leute, vor allem Darket *g*, bei jeder sich bietenden Gelegenheit aufs Brot schmieren werden aber ich habe auch nie behauptet, nicht zu meinen Widersprüchlichkeiten zu stehen*[/size] :D
rosenkind[QUOTE]Wenn man auf soetwas wert legt raucht man automatisch nicht soviel, und wenn dann möchte ich mir das [b]trotz Rücksichnahme[/b] gönnen dürfen, ohne in Sturm und Regen vor die Tür geschickt zu werden.[/QUOTE]

das ist eben genau der Punkt: Nichtraucher beschweren sich, den Qualm abzubekommen ohne ihn zu wollen und Raucher keinen Platz zum Rauchen zu haben. Beide Interessen müssen unter einen Hut gebracht zu werden. Und es geht in meinen Augen einfach nicht an, dass man als Nichtraucher eben beispielsweise keine Party oder Disco mehr besuchen kann, ohne den Qualm ertragen zu müssen.(noch schlimmer am Arbeitsplatz, Praktikum bei Kettenrauchern, 6 Stunden lang zugequalmt, danke...) Deswegen bin ich auch für die Raucherräume.
UrsusIch habe auch schon geschriebem, dass ich getrennte Raucher und Nichtraucherlokale bevorzuge. Und in die Düsterdizze gehe ich ganz bestimmt nicht wegen der Musik oder der tollen Party. Gute Musik gibts vom MP3-player und feiern tue ich am liebsten mit meinen Freunden anstatt mit Fremden.

Was mich wider besseren Wissens immer wieder dorthin zieht ist die Atmossphäre:p , na besser gesagt das gepflegte oder rockige oder punkige Ambiente. Da gehört für mich nun mal eine Zigarillo oder selbstgestopfte Zigarette dazu. Ich wiederhole an dieser Stelle nochmals das ich ein rücksichtsvoller Raucher bin, es aber nicht leiden kann wenn mir mein Genuss aus Prinzip verboten wird.

Ursus - entgültige Nachtruhe

[QUOTE]Vergiß nicht, ich bin die Irre, die rauchige Männerstimmen total erotisch findet und deren Gott auch zur Raucherfraktion gehört. Ich schnitte mich ja ins eigene Fleisch, würde ich Rauchen total verbieten wollen. Wo es doch so herrliche Stimmen bei Männern macht.[/QUOTE]

Ich wollte es schon ansprechen...;)
Praktizierte Doppelmoral oder einfach nur aus der Distanz schön?
rosenkind[QUOTE]Was mich wider besseren Wissens immer wieder dorthin zieht ist die Atmossphäre , na besser gesagt das gepflegte oder rockige oder punkige Ambiente. Da gehört für mich nun mal eine Zigarillo oder selbstgestopfte Zigarette dazu. [/QUOTE]

aber das ist eben nicht unbedingt der Grund für die anwesenden Nichtraucher und ich denke, der Wunsch, seine Gesundheit zu schonen sollte höher gewertet werden als athmosphärisches empfinden.

Eine totale Trennung [B]aller[/B] Lokalitäten und Veranstaltungen halte ich allerdings auch nicht für sinnvoll. Das schränkt auf beiden Seiten die Wahlmöglichkeiten doch schon sehr ein. macht ein Club z.B. alle 2 Wochen Samstags eine Raucherparty, sind die Nichtraucher wieder im Zwispalt, entweder den Qualm ertragen oder zuhause bleiben, ähnlich umgekehrt an den Tagen, an denen die Nichtraucherpartys stattfinden (von der sozialen Trennung mal abgesehen ;) ). Das Rauchersepare halte ich dann doch noch für die beste Lösung, was natürlich nicht ausschließt, dass ab und an mal Raucher- oder Nichtraucherpartys gemacht werden.

Was ich in diesem Zusammenhang aber total schwachsinnig finde,sind die Raucherecken im Gaststätten, wo nebem dem Rauchertisch nur durch eine halbzimmerhohe Wand getrennt, der Nichtrauchertisch steht. Das dient lediglich der Optik, der Qualm zieht trotzdem rüber.
UrsusAber der Punkt ist das die Nichtraucher wissen das dort geraucht wird. Wie Apex schon schrieb: Betreten auf eigene Gefahr.
Sicher ist auch Passivrauchen schädlich aber kann man das nicht mal für einen Abend ertragen wenn man es weiß und trotzdem hingeht? In Deutschland betrachte ich das Rauchen als kulturellen Bestandteil des Nachtlebens, den es meiner Meinung nach auch zu pflegen gilt um der Verwahrlosung, die mit dem uneingeschränkten Konsum einher geht, Einhalt zu gebieten.

[QUOTE]Was ich in diesem Zusammenhang aber total schwachsinnig finde, sind die Raucherecken im Gaststätten, wo neben dem Rauchertisch nur durch eine halbzimmerhohe Wand getrennt, der Nichtrauchertisch steht. Das dient lediglich der Optik, der Qualm zieht trotzdem rüber.[/QUOTE]

Das ist so eine halbherzige Krücke mit der man versucht, es allen Recht zu machen und genau das Gegenteil erreicht. Nichtraucher beschweren sich bei den Raucher oder der Geschäftsleitung über den Qualm, was wiederum dazu führt das die Raucher unwillkommen sind und nicht ungestört ihrer Sucht frönen können. Rauchersepares sind mit kostspieligen Umbauten verbunden die sich viele Betreiber nicht leisten können oder wollen. Nichtmal eine ausreichende Anzahl an Aschenbechern vor der Tür scheint die Regel zu sein. Deshalb bin ich für die Trennung. Separes oder spezielle Räume sind natürlich das Ideal aber kaum umsetzbar.
Raucher können natürlich auch auf Nichtraucherparties gehen, wenn sie sich die Zigarette verkneifen können und umgekehrt.

Und deine Idee abwechselnd Raucher und Nichtraucherparties zu veranstalten klappt nicht weil alle Discos aus Jugentschutzgründen rauchfrei werden sollen. Vielleicht würde eine ab 18 oder von mir aus auch ab 21- Party die Ausnahme sein was wiederum oft nicht genug Leute anlocken würde...

Gruß - Ursus
Skinny HädieIst doch so sinnlos das lange gerede. Wisst ihr
warum menschen immer weiter an zigaretten verrecken werden?

Weil keiner es den tabakkonzernen verbieten kann da gift reinzumischen.

Und weil die leute sich jeden billigen dreck reinziehen den man ihnen anbietet.
LaChatteich rauche Zigaretten, die nach Angaben des herstellers aus 100% Tabak und sonst nichts bestehen. ;-)
AsheCorvendie waren schon vorher schädlich

heute behandelt man den tabak nur mit Aceton um die Nikotinabhängigkeit zu verstärken


[QUOTE][i]Original geschrieben von Skinny Hädie [/i]
[B]Ist doch so sinnlos das lange gerede. Wisst ihr
warum menschen immer weiter an zigaretten verrecken werden?

Weil keiner es den tabakkonzernen verbieten kann da gift reinzumischen.

Und weil die leute sich jeden billigen dreck reinziehen den man ihnen anbietet. [/B][/QUOTE]
Skinny Hädie[QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i]
[B]ich rauche Zigaretten, die nach Angaben des herstellers aus 100% Tabak und sonst nichts bestehen. ;-) [/B][/QUOTE]

Weisst du eigentlich dass tabak ursprünglich nicht inhaliert wurde?

Die zigarette wurde erfunden um die abhängigkeit mittels inhalation zu erhöhen, dabei ist sie das minderwertigste tabakerzeugniss was es gibt.
LaChattenein, wusste ich nicht. Und es ändert mein Leben jetzt auch nicht, wo ich es weiss. :cool:
Skinny HädieSehr schade!
rosenkind[QUOTE]Aber der Punkt ist das die Nichtraucher wissen das dort geraucht wird. Wie Apex schon schrieb: Betreten auf eigene Gefahr. Sicher ist auch Passivrauchen schädlich aber kann man das nicht mal für [b]einen[/b] Abend ertragen wenn man es weiß und trotzdem hingeht?[/QUOTE]

es geht doch nicht um den einen Abend, es geht darum, dass man derzeit [B]keine[/B] Disko/Party/wahtever betreten kann, ohne den blauen Dunst abzubekommen.

[QUOTE]Separes oder spezielle Räume sind natürlich das Ideal aber kaum umsetzbar.[/QUOTE]
es gibt genügend Restaurants/Kneipen/Bistros ect. pp, die über mehr als einen (Groß)raum verfügen, derfür die Gäste da ist. Dass die kleinen Betreiber natürlich Schwierigkeiten bekommen, ist ein Argument. Vielleicht sollte man da noch weiter differenzieren. Generell finde ich aber steht die Gesundheit über der Athmosphäre.

[QUOTE]Raucher können natürlich auch auf Nichtraucherparties gehen, wenn sie sich die Zigarette verkneifen können und umgekehrt.

Und deine Idee abwechselnd Raucher und Nichtraucherparties zu veranstalten klappt nicht weil alle Discos aus Jugentschutzgründen rauchfrei werden sollen[/QUOTE]

das war nicht meine Idee, sondern [b]deine[/b], die ich lediglich auf die Parties übertragen habe (bei Gaststätten spielt das Jugendschutzrecht ebenso eine Rolle)
Demon17Also das gesetz wird glaube ich so nicht verabschiedet. Es ist ja typisch, bei den Älteren in der Kneipe darf gepafft werden bei den U30 wird herumerzogen. Das spricht Bände über die Einstellung mancher Politiker und wird sich nicht bewähren. Eine gute Dizze hat auch einen guten Luftaustausch. Das läßt sich technisch Problemlos regeln, das mit der Luftqualität. Aber ich glaube nicht das es darum geht....
UrsusRosenkind:

Ich glaube da liegt ein Missverständnis vor. Meine Idee waren reine Nichtraucher und Raucherdiscos, wobei letzter dann nur mit einem Altersnachweis (21?) betreten werden dürfen. Dies würde den Jugentschutzaspekt umgehen (und nebenbei auch für andere Musik sorgen). Das Discos und Gaststätten Raucher- und Nichtraucherabende abieten sollten war glaube ich deine Interpretation davon. Korrigiere mich wenn ich dabei falsch liege.

Keine Party?
Was ist mit Outdoorpartys oder welche mit guten Belüftungsanlagen wie Demon schrieb? Geraucht wird da sicher auch aber die Belastung ist sicher geringer als in einer reinen Räucherhöhle.

Gruß Ursus
OdessaUrsus, ich antworte jetzt nur noch einmal und weil Du explizit eine Frage an mich stelltest: Nein, es ist keine Doppelmoral, daß ich Raucherstimmen schön finden kann, meine wenigen Freunde durch die Bank fast alle Raucher sind und ich trotzdem DAGEGEN bin, daß Raucher in "allgemeingehaltenen" Lokalen mir ungefragt und dreist-unverschämt ihren Rauch in die Lunge blasen. So wie Du ja auch "doppelmoralisch" Deine PC-Spiele spielen darfst und dabei Leute abknallst oder Mohrhühner und trotzdem behaupten darfst, Pazifist und/oder Tierschützer zu sein. So wie die Leute, die sich jetzt "doppelmoralisch" gegen ein Rauchverbot in Lokalen wehren, sich trotzdem für ein Verbot von Atomkraft stark machen dürfen obwohl sie selbst gerne jede Woche in eine Disco gehen, deren Stromverbrauch an einem Abend allein ein ganzes afrikanisches Dorf für ein Jahr würde mit Elektrizität versorgen. Und so wie Leute "doppelmoralisch" für die Freigabe von weichen Drogen sein können und trotzdem selber noch niemals einen Joint geraucht haben. So wie Menschen "doppelmoralisch" dafür sein können, daß jeder Mensch nackt rumlaufen darf aber sie selbst trotzdem lieber angezogen bleiben. So wie ich "doppelmoralisch" dafür bin, daß Schwule heiraten dürfen, ohne selbst lesbisch sein zu müssen. So wie ich "doppelmoralisch" Tattoos oftmals schön finde an Anderen, aber selber trotzdem keins haben möchte. So wie ich "doppelmoralisch" meinen Freunden gerne ein Bier oder eine Flasche Wein zugestehe, ohne selbst Bier oder Wein zu trinken.

Weil man an allen diesen Dingen etwas Gutes oder auch Schlechtes sehen kann und darf und trotzdem dann eine Pro oder Contra-Meinung "im Ganzen" dazu haben kann/darf. Es geht NICHT darum, Rauchern ihre Sucht zu verbieten. Sondern es geht darum, die bisherig ungehindert ausgelebte Unverschämtheit einiger Raucher auch hierzulande (dem Vorbild skandinavischer, sonst immer gerne zum Vorbild erhobenen Ländern dabei folgend) gesetzlich verankert zum Unrecht an ihren Mitmenschen zu erklären. Kein auch nur halbwegs rechtsstaatlich, gerecht und "human"-sozial denkender Mensch kann mit einem Gesetz, welches das "Gewohnheitsrecht" einer Gruppe von "Tätern" verbietet und welches von einer überwältigenden Mehrheit des "(Wir sind das) Volk-es" sogar noch strenger ausgelegt GEFORDERT wird, doch eigentlich ein Problem haben. Wie war das nochmal mit der Demokratie? Siegerjustiz zu sagen dazu, daß mal tatsächlich dem Willen der Mehrheit des Volkes entsprochen wird, halte ich für so daneben, daß ich darauf gar nicht weiters eingehen werde.
Solstice*bei Ilo mal Blutdruck und Puls misst und die Stirn abtupft* :D
UrsusDanke Solstice. Wenn die Dame jetzt auch noch das Skalpell wegpackt fühle ich mich gleich viel besser.:D

Auch von mir an dieser Stelle noch eine abschließend Zusammenfassung meines Standpunktes:

- Ich habe kein Problem damit nur dort zu rauchen wo es der Gesetzgeber vorschreibt. Natürlich würde ich es vorziehen, wenn ich dies auch weiterhin in den Discos und Co tun dürfte.

- Unverschämte Raucher kann ich auch nicht ausstehen. Ich kann es z. B. auf den Tod nicht ausstehen wenn vor Kindern oder beim Essen geraucht wird.
Das es für solche Fälle eine Regelung geben sollte finde ich auch, bin aber der Meinung das ein Gesetz dazu fehl am Platze ist weil damit auch in viel zu großem Umfang die Rechte von anständigen Rauchern eingeschränkt werden und ich die Gesetzgebung für den Anfang von weiteren Einschränkungen halte. Deswegen ziehe ich die Lösung von der Entscheidungsfreiheit des Betreibers vor. Das ist dann auch keine freiwillige Basis für die Raucher sondern des Betreibers!

- Demokratie und Siegerjustiz:
Durch die Art der Formulierung des Gesetzes ist für mich klar, dass es GEGEN die Raucher und nicht FÜR die Nichtraucher gedacht ist. 2/3 sind dafür 1/3 ist dagegen. Wir machen das was die Mehrheit sagt. Mehrheitsdemokratie par excellence. Wir haben aber in Deutschland keine reine Mehrheitsdemokratie und das ist auch gut so damit die Minderheit das Recht hat entsprechend ihrer Anzahl AUCH Einfluss auf die Gesetzgebung zu nehmen. In diesem Fall konnten nur Ausnahmen durch außerpalermentarischen Lobbyeinfluss umgestzt werden. Ist das die Demokratie wie sie sein sollte und du sie dir vorstellst? Hätte man bei der Ausarbeitung von Anfang an (und es war absehbar das nicht alle für das Gesetz sein werden) auch versucht die Raucherinteressen gemäß ihrer Anzahl miteinzubeziehen wäre die Sache auch in meinen Augen gerechter abgelaufen. In diesem Fall wurde aber nur auf günstige Mehrheitsverhältnisse gewartet um das Gesetz durchzudrücken.
Deswegen Siegerjustiz.

- Ich habe auch kein Problem mit dem Autofahren (so ich es denn dürfte...) und erst recht nicht umweltschonend zu fahren (siehe rücksichtsvolle Raucher). Von einem kompletten Fahrverbot in allen Deutschen Innenstädten ist auch nicht die Rede (um die Sache mal an den Geist des Antirauchergesetzes anzupassen) weil es übertrieben (aber sicher gesünder) wäre. Autofahren ist hierzulande notwendig, Rauchen nicht zwangsläufig insofern hinkt das Beispiel.

- Ich denke nicht, dass ich und Apex mit unserer Meinung so alleine dastehen. Beispielsweise kann ich allem was Nnordy geschrieben hat zustimmen und habe das wenn du so willst nur um einen anderen Ansatz als zur Lösung (nämlich vor Ort-Regelung durch den Betreiber) des Problems erweitert.

-Noch ein allerletzes mal: Ich habe KEIN Problem nur dort zu rauchen wo ich das darf. Bisher durfte ich das in allen Discos, Bars ect. wenn es nicht anders ausgeschildert war und habe das auch getan. Ich finde nur das man den Nichtraucherschutz ZUSAMMEN mit den Raucherinteressen angehen sollte und das ganze nicht so einseitig abhakt. ICH BETRACHTE NICHT JEDEN ORT ALS MEINE RAUCHERZONE.

Diskussionshamster und Sockenbomben folgen nur auf ausdrücklichen Wunsch...

Over and Out
Odessa:D Solstice, keine Sorge - ich bin völlig mittig, mein Blutdruck ist bei phänomenalen 135/82 und mit meinem Bärchen hier werd ich auf meine Art fertig, notfalls füttere ich ihn mit Salzburger Nockerln so lange bis keine Zig mehr reinpaßt;-)

Ursus, im Prinzip sind wir uns doch - was wir auch schon feststellten- ja eigentlich untereinander und im privaten einig, nehmen aufeinander Rücksicht und bräuchten keine Verbote. Belassen wir es dabei und gehen wir jetzt zusammen eine Schokozigarette rauchen ;)

edit:
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sogar die Raucher wie LaChatte, Alien und Nnordy teilen diese Ansicht, daß es nicht angeht, daß Raucher bisher JEDES Lokal automatisch als "ihre" Raucherzone betrachteten
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Ich betonte daß Nnordy DIESE Ansicht - die Anmaßung der Raucher, jedes Lokal als "Raucherzone" zu benutzen - auch teilt, weil wir gestern darüber sprachen und ich sie darin hoffentlich richtig verstand/zitiere.

Und vergiß nicht: ich habe auch NICHTS dagegen daß Raucher weiterhin in Raucherlokalen, Raucherzügen, Raucherabteilen etc. rauchen dürfen soviel sie wollen.
UrsusDyspenthes:

Ich denke, dass sich schon etwas ändert. Das Raucher conta Nichtraucherproblem wäre gelöst wenn jeder Club einwandfrei als Raucher oder eben Nichtraucherclub ausgewiesen wäre. Zum finanziellen Aspekt: Die Gäste die reine Raucherclubs verlassen würden, würden wahrscheinlich auf Nichtraucherclubs (wenn es sie in der Nähe geben würde) umsteigen und umgekehrt. Ich glaube die Personenzusammensetzung der Clubs würde sich ändern, nicht die Gesammtzahl der Clubbesucher.
Sicher wäre ein Hau-drauf Gesetz einfacher, aber nicht so gerecht.

Und wie in Zukunft dann die praktische Umsetzung erfolgt steht noch in den Sternen. Sicher wird es weitere Ausnahmen geben und die Raucher werden auch bestimmt einen Weg finden, dass Gesetz zu umgehen.
Ich habe auch schon angemerkt das Raucherclubs und Partys nur mit Altersfreigabe besucht werden dürften. Auch hier werden sich sicher Leute durchmogeln aber ich halte es trotzdem für die bessere wenn auch nicht perfekte Lösung. Die hieße rücksichtsvoller Umgang aller Raucher mit den Nichtrauchern UND auch umgekehrt.



[QUOTE]Ursus, im Prinzip sind wir uns doch - was wir auch schon feststellten- ja eigentlich untereinander und im privaten einig, nehmen aufeinander Rücksicht und bräuchten keine Verbote. Belassen wir es dabei und gehen wir jetzt zusammen eine Schokozigarette rauchen[/QUOTE]

OK *händeschüttel und ab*

Gruß Ursus

Mein Edit nach deinem Edit:

Wenn bisher ein Rauchverbot in Clubs geherrscht hätte, hätte ich mich auch dran gehalten. Gab es aber nicht überall was mir durchaus zugute kam. Das das für die anwesenden Nichtraucher nicht so toll war kann ich durchaus nachvollziehen. Ich war ja auch mal einer. Das es dafür eine Lösung geben sollte befürwortete ich auch aber wie die aussehen sollte um alle Eventualitäten einzuschließen wusste ich damals nicht. Das ich die Gesetzeslösung nicht für den Stein der Weisen halte ist, denke ich, auch klar geworden und eine Alternative habe ich auch angeboten und verteidigt.
So what?
Apex[QUOTE]dann steht der Besitzer in dem Dilemma, eventuell rauchende Gäste zu verlieren und trotzdem keine nichtrauchenden Gäste hinzuzubekommen[/QUOTE]

Aber es sind doch 70% der Bevölkerung Nichtraucher...also ein riesiger, unerschlossener Kundenkreis, wenn den Besitzern das klar gemacht wird, werden sies auch probieren. Andere Besitzer werden den vertriebenen Rauchern mit Freuden Asyl bieten.

[QUOTE]Durch das Gesetz kann jeder Betreiber einen Raucherraum schaffen, wenn er möchte[/QUOTE]

"Wenn er kann", wäre besser ausgedrückt...die die es nicht können dürfen das rauchen nicht mehr zulassen und die rauchenden Stammgäste wandern in die Lokale ab, in denen Raucherräume zur Verfügung stehen, gleichzeitig kommen aber keine neuen Gäste nach weil ja alle Lokale Nichtraucherlokale sind...also, die dies nicht können gehen pleite. Das hat man in vielen anderen Ländern auch so mitbekommen, die Raucher gingen in die Lokale, die das Rauchverbot umgehen konnten, die Bahnhofsklitschen und kleinen Eckkneipen etc. gingen kaputt. Durfte ich mir selbst von einem Dubliner Wirt so anhören.

@Odessa

Ursus hats ja schon gesagt, da muss ich net alles wiederholen. Auch wenn ich den Vergleich von Arbeitgebern und Arbeitnehmern mit Gastgebern und Gästen so passend finde, wie den von Äppeln und Birnen.
CarzinomWer andere mit Rauch vollpustet, dem kann ich auch geringe Mengen Cyankali doer Rattengift ins Getränk mischen. Ganz einfach Beides ist Körperverletzung und hat somit nichts mit irgendwelchen Einschränkungen der Raucher zu tun, wenn man's ihnen verbietet.
NeyaIch lass mich auch gern als nervenden Nichtraucher bezeichnen, denn ich sehe Rauchen ebenfalls als Körperverletzung.
Wenn es verboten wird, muss der Raucher weichen. Jetzt, da es noch nicht verboten ist, muss ich weichen - und wer hat nun das Recht darauf?
Ich denke beide - aber es ist nun mal so, dass ich als Nichtraucher nicht durchs Rauchen andere gefährde, sondern gefährdet werde.
Gut, im Normalfall hätte ich nichts dagegen. Aber ich kann nicht in Kneipen gehen, was mich schon sehr stört. Denn bei Rauch ab einer bestimmten Menge bekomme ich Hustenanfälle, Schwindelgefühl, ziemlich schlimme Müdigkeit etc. Ich weiß nicht genau was es ist, aber ich habe seid der frühen Kindheit Probleme mit dem Atmen (zb. Atme ich auch durch den Mund - durch die Nase bekomm ich irgendwie nach ner Zeit nicht genug Luft...). Dafür kann ich nichts, dafür können andere nichts.
Aber:
Wenn alle Freunde von mir sich mal wieder irgendwo treffen - kann ich nicht mit. Kneipe, Disco etc.
Von daher fände ich ein (teilweise) Verbot doch sehr erleichternd für mich.
UrsusSoll ich mal die Sarkasmuskeule auspacken?

Wie kommen diese asozialen Schnorrer von Nichtrauchern überhaupt dazu umsonst den Qualm zu konsumieren der für mich und meinesgleichen unter Einsatz unsere Gesundheit im Lokal unserer Wahl verteilt wird? Sollen die doch dafür einen Teil unserer Eintrittskosten übernehmen. Wer sich den Luxus nicht leisten kann fliegt raus. Im Übrigen finanzieren wir mit unserer Tabaksteuer eure Sicherheit, beziehen nicht so lange Rente und schaffen Arbeitsplätze im medizinischen Bereich. Von den abertausenden Arbeitsplätzen die für die Tabak- und Zigarettenherstellung nötig sind mal ganz zu schweigen. Ihr Kulturverräter bezichtig uns euch zu vergiften und an all euren Wehwehchen schuld zu sein?
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Ich könnte noch eine Weile so weitermachen wenn nicht die Gefahr bestünde, dass es Leute gibt die das ernst nehmen. Wer das ganze etwas verzuckert serviert bekommen möchte kann sich ja mal die Argument der Tabaklobby anhören. Ich bin übrigens immernoch sauer das die Raucher auf Leute von denen solche Sprüche kommen angewiesen sind, um vom Rechtsstaat überhaupt berücksichtigt zu werden.

Ursus

*edit*

Sorry Neya, aber das ging keinesfalls gegen dich.:)
Skinny Hädie[QUOTE][i]Original geschrieben von Ursus [/i]
[B]
Wie kommen diese asozialen Schnorrer von Nichtrauchern überhaupt dazu umsonst den Qualm zu konsumieren der für mich und meinesgleichen unter Einsatz unsere Gesundheit im Lokal unserer Wahl verteilt wird? [/B][/QUOTE]


Stimmt das ist ungerecht.
Und damit nichts von dem kostbaren rauch durch verteilung in der umgebung verlorengeht, bin ich für die zwangsweise einführung von Nikotinpflastern, -sprays, -zäpfchen u. -lutschtabletten.

So lässt es sich vermeiden dass andere die kostbaren giftstoffe auf kosten der raucher konsumieren.

Dazu sollte man diese leute auch dementsprechend umbenennen, in : "Lutscher", "Kleber", "Sprayer" und sonstige.
archonalso ich bin auch leidenschaftlicher nichtraucher *lach* und finde es okay, wenn man für raucher extra zonen schaffen will, oder es eben teils untersagen will.

naja, wie war das immer mit den raucher-abteilen im zug?
immer wenn man einen platz im zug suchte musste man durch die raucherabteile in den nächsten wagon... manchmal wurde fast nicht geraucht, ein andermal ist man auf den 10 metern echt fast erstickt... und wenn jetzt einer sagt, dass zigarillos nicht stinken, dann hau ich ihm eine auf die bratzen! :D

insofern find ich es ganz okay, wenn man als nichtraucher das nicht mehr durchmachen muss...
beim essen im restaurant kann ich es auch nicht haben, wenn meine geschmacksknospen durch irgendjemands qualmerei von gegenüber voll irritiert werden... und mein lecker rindersteak plötzlich wie räucheraal schmeckt ! LOL

mich nervts schon wenn man in münchen mal ne lange rolltreppe hochfährt... mitten in der menge steckt sich einer seine lunte an und dampft dir den ganzen qualm mitten ins gesicht. in diesem falle ist das wort "freiheit" fast eine "frechheit" ... *lach*
mir machts ja im prinzip auch nix aus, wenn leute rauchen, aber eben nur wenn ich mich nicht unmittelbar durch den qualm belästigt fühle.

nur weil jemand die freiheit hat sich mit alk zuzuschütten, sich was zu spritzen oder sonstiges, aus dem grund um eine gewisse sucht zu stillen, die ein anderer einfach nicht hat find ich es noch lange nicht in ordnung wenn man andere damit belästigt! zu hause in den eigenen 4 wänden ist mir das wurst was jemand macht... mir ist es auch wurst wenn er beim essen nicht unmittlebar mir gegenüber sitzt und mich zuqualmt.

und es gibt tatsächlich immer noch leute, denen leiht man mal für 2 stunden das auto und sie bringens zurück und hatten nix besseres zu tun als in diesem zu rauchen, obwohl sie genau wissen, dass man selbst nichtraucher ist ! also da kommt mir dann der kaffe hoch! in so einem fall bin ich dann auch mal strickt dafür, dass rauchen GENERELL verboten wird ! :D LOL
EulchenAlso ich bin ebenfalls Raucherin und mich würde ein Verbot nicht großartig stören. Und wer weiß - vielleicht hilft es ja wirklich aufzuhören. Denn insgeheim wissen wir Raucher ja alle, dass es uns sicherlich nicht gut tut ;)
vengeanceIch bin für ein generelles Rauchverbot an allen öffentlichen Orten und allen Passagen, wo man als Nichtrauer gezwungen wird, durchzugehen. (z.b. Raucherabteil im Zug)

Es könnte von mir aus Raucherzimmer in Kneipen geben wo alle zum Qualmen hingehen können und sich den Halsverdrecken wollen. Müsste aber durch Abluftanlagen gewährleistet sein, dass der qualm nicht in den allgemeinen Raum zieht.

Rauchen ist einfach eine der unsozialsten und dennoch akzeptierten gesellschaftlichen Angewohnheiten. Ein typsicher Fall,wo die Freiheit des einen eingeschränlt wird durch eine handlung des anderen - und hier sind sogar viele eingechränkt durch eventuell nur einen. Zudem Rauchen reiner Luxus ist und von daher an sich total unnötig.

Daher: Rauchen: Nein !

Von mir aus kann es gern Tabakbars geben, so wie es Shishabars gibt .. da kann ja jeder gerne rauchen

vengeance
Apex[URL=http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6170070_REF2,00.html]http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6170070_REF2,00.html[/URL]
archon[QUOTE][i]Original geschrieben von Dyspenthes [/i]
[B]@vegeance:
Mit dem Verbot von Raucherabteilen im Zug bewirkt man, dass Raucher in den Nichtraucherabteilen rauchen, wie ich selbst schon erlebt habe (es gibt Züge ohne Raucherabteile). Vernünftiger wäre wohl, diese entweder ganz vorne oder ganz hinten im Zug zu positionieren. [/B][/QUOTE]

also wenn dann ganz hinten, vorausgesetzt die lok zieht die wagone! :D
oft werden die ja auch geschoben und dann muss der wagon natürlich ganz an die lok ran! :D

es ist wirklich so, dass durch den fahrtwind der qualm vom raucherabteil ins nichtraucherabteil gedrückt wird ! besonders wenn man direkt an der tür sitzt!
das ist schon ekelhaft. da wäre es mir auch lieber sie hätten 1 PUREN raucherwagon und der wird jeweils ganz ans ende (bezogen auf die fahrtrichtung verfrachtet) :D

und zu dem letzten posting da von der Tagesschau - ich finde es auch etwas überstürzt die ganze aktion! ich meine... es gibt restaurants die klein sind usw. ...wo sollen die denn plötzlich nichtraucher-räume hernehmen usw.
man versetzte sich mal in die lage.... das wäre ja wie wenn die regierung beschliessen würde, dass man in der eigenen wohnung ab nächsten monat ein zimmer für flüchtlinge einrichten müsste... :D
ich meine... es wird seit jahrzehnten geraucht, da muss man jetzt nicht von einem auf den anderen tag so überstürzt was unternehmen... alles braucht bissl zeit....
rainravenIch möchte mich nicht mit militanten Rauchern rumstreiten, denn so wie ich das hier lese, hat es eh keinen Sinn, die Diskussion dreht sich immer im Kreis.
Fakt ist, ich bin Nichtraucher mit empfindlicher Gesundheit (Augen, Atemwege) und sitze somit am kürzeren Hebel, denn ich bin auf jeden Fall der Geschädigte:

-entweder, ich verbiete mir das Ausgehen und sitze frustriert zuhause, denn es gibt keine Nichtrauchergothicdisco bei uns (es gibt ja bald nicht mal mehr eine vernünftige Gothicdisco überhaupt:( )

-oder ich gehe aus und muß mir meine Augen und Lunge kaputtmachen lassen.

Und ein "süchtiger" Raucher wird immer jammern, wie sehr er seine Ziggen braucht und daß "wir" (Nichtraucher) das nicht verstehen. Aber dennoch HAT (in den meisten Fällen) IHN NIEMALS JEMAND DAZU GEZWUNGEN, damit überhaupt anzufangen, also kann er niemandem außer sich selbst vorwerfen, daß er das tun muß und muß selber damit leben, daß man ihn deswegen womöglich diskriminuiert.
So wie ein Gothic damit leben muß, daß er evtl. blöde Kommentare von den Normalos bekommt, aber er hat sich ja selbst dafür entschieden, aufzufallen und anders zu sein, also muß er damit leben oder damit aufhören, wenn er die Konsequenzen nicht erträgt.

Und das Argument "ich brauche jetzt aber eine Zigarette, weil sie gut schmeckt/ich süchtig bin und sonst unleidlich werde etc." könnte ich für mich auch so auslegen, daß ich sage "ich habe aber jetzt das Bedürfnis, einem x-beliebigen eine reinzuhauen, weil mir das gut tun und ich unbedingt Aggressionen loswerden muß etc.
Das ist auch etwas, was einem Anderen schadet, in der Gesellschaft nicht toleriert wird, mir aber vielleicht Befriedigung bringt. Dennoch darf ich es nicht tun. Wie so vieles anderes auch nicht, wonach mir gerade ist. Ich muß mir auch einen Dummy oder Punchingball suchen zum Reinschlagen oder was anderes tun.

Doch wie gesagt, ich streite mich nicht rum, da es eh uferlos ist, wie will man z.B. eine Konzerthalle rauchfrei bekommen (da ist es ohnehin meist verboten, aber keinen stört es), eine Disco, eine Kneipe...Ich hab mich halt damit abgefunden, wenn es mir zuviel wird, gehe ich heim, weil gucken und mich amüsieren kann ich dann ohnhin nicht mehr mit meinem kratzigen Augen, und wenn mich einer direkt anraucht, fange ich halt an, um Luft zu wedeln, was den Raucher dann entweder pikiert oder entschuldigend seine Kippe weghalten läßt. Aber es hat lange gedauert, bis ich wußte, ich muß mir mein Recht aufs Leben nicht nehmen lassen und darf meine Meinung auch zur Geltung bringen. Auch wenn sie andere vor den Kopf stößt.
Andere nehmen auch nicht soviel Rücksicht auf mich.


Und wer auch immer es war, der mich gefragt hat, ob ich Alkohol für eine Droge halte:
Ja, tue ich, wenn er exzessiv eingesetzt wird, und ich heiße das auch nicht gut, verliere meine Achtung vor betrunkenen Menschen und wenn Freunde das tun, tut es mir weh, sie so zu sehen. Und wenn mein Partner beschwipste Frauen peinlich oder anderweitig nicht akzeptabel fände, würde ich mich auch weiterhin an Cola halten. :)
decay73So, jetzt ist das Chaos fast perfekt. Was soll man anderes auch von einer großen Koalition erwarten.

Frau Künast sagte treffend: “Das Wort ‘Murks’ ist noch steigerbar”.

Jetzt haben sich die hohen Damen und Herren nach ewig-und-drei-Tage-dauernden Verhandlungen auf einen Kompromiß geeinigt, der mal wieder alles nur kompliziert macht, aber immerhin, da kommen jetzt einige mit der Idee aus dem Keller, daß nach der Föderalsimusreform der Bund gar nicht zuständig ist, sondern die Länder.
Die Tabacklobby freut sich und reibt sich die Hände, denn mit Länderchefs fertig zu werden, dürfte nicht schwer sein. Zumindes in den Ländern, in denen es Tabackanbau und Tabackfabriken gibt.

(Es sei denn, man einigt sich darauf, den Arbeitsschutz zu nutzen, oder die Folgen des Rauchens als gemeingefährliche Krankheiten anzusehen. Dann ist wieder der Bund zuständig.)


Wie auch immer, ich habe folgenden Murks-Vorschlag zu machen:

- jeder darf rauchen wo und wieviel er will
- da rauchen bzw. passivrauchen potentiell tödlich ist, hat der Nichtraucher das Recht, dem Raucher, der in seiner Nähe raucht, eins mit der Dacklatte überzubraten (Raucher sind sozusagen als potentielle Mörder anzusehen, denn sie könnten ja aufhören (die meisten Raucher sagen von sich ja, daß das kein Problem wäre) und müssen ja nicht in der Öffentlichkeit rauchen)
- beeinträchtigte Nichtraucher können sich dann auf den Tatbestand der “Notwehr” berufen und werden nicht verurteilt
- Raucher zahlen einen Extrasolibeitrag in die Krankenkasse ein
- Raucher und Nichtraucher entwickeln gemeinsam eine neue Föderalismusreform, an denen Ende ein Verbot von großen Koalitionen steht.

ALSO WENN MURKS, DANN BITTE RICHTIG!! :p
Demon17Ich weiß gar nicht was Du willst? Wir leben im Föderalismus, ich finde es übrigens viel efektiver eine Zimmersmogverordnung einzuführen. wenn die Rauchhöchstgrenze überschritten wird tritt die Sprinkleranlage in Kraft und alles ist in Butter.;)

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