| rosenkind | ... scheint weit verbreitet zu sein! nette Männer beschweren sich, dass Frauen immer nur Arschlöcher wollen. nette Frauen sind enttäuscht, weil die Männer auf Frauen hereinfallen, die nur mit ihnen spielen. Tatsächlich beobachte ich es immer wieder, dass Menschen, egal welchen Geschlechts auf Menschen des eigenen oder anderen Geschlechts hereinfallen, die nur ein böses Spiel mit ihnen spielen. Und es erstaunt mich, in welcher Häufigkeit das passiert! Sicher, vor einem Fehlgriff sind wir alle nicht sicher, jeder kann sich in einem Menschen mal irren. Aber bei einigen Fällen passiert das dauernd und ehrlich gesagt, verwundert mich das schon ziemlich. So gab es in einer Gruppe,die ich nicht näher erwähnen möchte an dieser Stelle, einmal eine junge Dame, die sich kurz gesagt an alles heranmachte, was y-Chromosome hatte und hatte bei vielen damit auch Erfolg. Einmal gab es eine männliche Person, die sich in sie verliebte und obwohl dieser jemand ihr Verhalten in der Gruppe beobachtet hatte und sicher auch von einigen Geschichten gehört hatte, ließ er sich auf sie ein und wurde ebenfalls wie die meisten zuvor von ihr ausgenutzt. Das ist nur eine Geschichte von vielen, die ich in meinem Umfeld mitbekomme. Da braucht der Mädchenschwarm nur ein paar nette Worte zu sprechen und Frau lässt sich auf ihn ein und ist hinterher wieder enttäuscht, dass sie mal wieder an "so jemanden" geraten ist. Ich denke, jedem in diesem Forum sind derartige Geschichten bekannt oder sogar am eigenen Leibe erfahren worden. Aber was lässt Menschen immer wieder auf solche Menschen hereinfallen oder warum haben so viele Menschen damit so einen Erfolg? Ist es die Blindheit des Gegenübers? oder die Herausforderung "aber bei mir läuft es sicher anders, ich krieg ihn/sie dazu, dass er/sie es bei mir ernst meint". Oder ist es das Schmeicheln der schönen Illusion, die Blender aufbauen, das "es ist alles perfelt"-Gefühl, das Menschen dazu verführt, sich darauf einzulassen? mich würden eure Einschätzungen interessieren! Denn ich selber kann es nicht nachvollziehen, da ich bisher die Blender, die es bei mir versuchten schnell enttarnte. |
| Tapio Bearking | Ach... das ist doch ein alter Hut. Das wusste anno dazumal schon Percy Sledge ([url=http://www.stlyrics.com/lyrics/thebigchill/whenamanlovesawoman.htm]Klick[/url]) Man(n) kann auch einfach sagen - Liebe macht blind. Wenn man sich Hals über Kopf in jemanden verknallt, dann verzeih man auch den einen oder anderen Fehler, selbst wenn Freunde den Kopf schütteln... |
| rosenkind | [QUOTE]Wenn man sich Hals über Kopf in jemanden verknallt,[/QUOTE] warum verknallt man sich Hals überKopf, wenn man es bereits vorher weiß? (wie es bei der Gruppe z.B. der Fall war). Gefühle wachsen i.d.R. noch relativ zart und frisch kann eine gehörige Portion Skepsis das ganze schon eindämmen. |
| fragment | Ich glaube, dass liegt daran, dass hübsche Menschen wissen, dass sie Erfolg bei dem anderen Geschlecht haben und sich selbst das immer wieder bestätigen müssen. Leute, die mit anderen spielen sind oft gutaussehend und daher beliebt. Die Behauptung stelle ich einfach mal auf, weil sie meiner Erfahrung entspricht. Ich habe oft die Beobachtung gemacht, dass gutaussehende Männer und Frauen zwar einerseits sehr selbstbewußt auftreten und ziemlich genau wissen, dass sie die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, dies aber wiederrum immer wieder brauchen um sich das selbst zu bestätigen. Außerdem macht ständiger Partnerwechsel (besonders in jungen jahren) Spaß...=>Gelegenheit macht Diebe. Ich vermute da die Gründe dafür, dass man mit Menschen spielt. Dazu kommt noch, dass man nicht lernt Freundschaft und Treue zu schätzen, wenn man ständig von anderen umworben wird. Warum so viele darauf reinfallen? Ich denke da sind wir Opfer unserer Instinkte. Attriktivität ist anziehend und man glaubt recht schnell verliebt zu sein (oder ist es vielleicht sogar). In dem Moment hat man einfach das Verlangen und der Rest wird ausgeblendet. Und wenn man aufwacht sagt man: Ich wußte es ja eigentlich. Bis die Nächste vorbeiläuft ;) |
| Ursus | [QUOTE]warum verknallt man sich Hals überKopf, wenn man es bereits vorher weiß?[/QUOTE] Vielleicht weil die Thematik in einen Bereich fällt, wo die Ratio eine eher zweitrangige Rolle spielt? Vernunft ist nichts, Gefühl ist alles um mal einen mäßig begabten Musiker zu zitieren. Ich wünschte, ich könnte sagen das sich das rauswächst aber nur bis zu einem gewissen Punkt. In jungen Jahren geschieht das zwangsläufig öfter. Vernunft und Erfahrung können bei der Problemvermeidung helfen aber ganz Herr werden sie nie und das ist auch gut so. Wäre schade um die Liebe auf den ersten Blick... |
| Azurite | So schade find ich's nicht um die... dieses Chemie-Verknallen bringt meiner Meinung nach auf lange Zeit und im Hinblick auf die Masse mehr Probleme und Gejammer mit sich als Vorteile und Glück. Vielleicht auch deshalb, weil nicht jeder sofort Schluss macht, wenn die Verliebtheit abgeklungen ist und leider keine sonstigen Gefühle da sind, sondern viele Beziehungen sich danach auch noch hinschleppen bis einer von beiden mal den Mut hat zuzugeben dass er sich vielleicht doch geirrt hat. So war's zumindest bei meiner ersten Beziehung, und ich glaube, dass viele Menschen erstmal zu feige sind, sich solche Dinge einzugestehen. |
| Arimahn | Liebe ist immer der Sieg der Gene über den Verstand. Die GENE wollen einfach nur den besten (=stärksten) Partner am Platz. Selbstbewusstes Auftreten + gutes Aussehen = Stark Der eigentliche Charakter tritt dabei in den Hintergrund. |
| Odessa | Das Thema paßt mir heute wie die Faust aufs Auge, nachdem ich mir mal wieder die Augen ausheule wegen so eines gutmütigen Mannes, der von so einer "Arschlochkind"-Frau verlassen wurde *zyn*. Dieser Mann kommt also dann zu mir, heult sich aus bei mir, erzählt mir wie mies ihn die Frau doch behandeln würde und daß sie ständig mit Anderen rumflirten oder gar fremdgehen würde, sich nicht um die Kinder kümmern würde, nicht um den Haushalt/Job oder sonstiges .. aber aus Gründen immer bleibt er natürlich bei ihr denn hey, die sieht sehr gut aus und "Mann" kann damit angeben. Zu mir, der hässlichen aber dafür "verständnisvollen Seele", kommt man/n dann aber immer gerne zum Auskotzen und zum Jammern. Ende vom Lied heute ist, daß der Mann die ihn verlassen habende Frau mit Handkuß zurücknehmen würde so sie nur käme, und er mir dankt für meinen "seelischen Beistand". Du bist "so eine liebe Freundin". Hat was von "wie ein treuer alter Dackel". Danke auch. |
| rosenkind | @Ursus und Arimahn aber es gibt einen Unterschiedzwischen verlieben und sich auf etwas einlassen. Sich verlieben muss nicht zwangsläufig im sich-einlassen gipfeln. In anderer Hinsicht habe ich das ja selbst erlebt. Verliebt, erfahren, dass das Gegenüber vergeben ist. Und nun? macht mich meine Verliebtheit so willenlos, dass ich an diesem Punkt nicht mehr anders kann, als um die Gunst zu werben? Ich habe jedesmal auf den Grundsatz "vergeben ist tabu" gehört und - schweren Herzens - dann keine weiteren Versuche unternommen, die Person auf mich aufmerksam zu machen. Man hat vielleicht keine Entscheidungsgewalt über Gefühle, wohl aber über sein Verhalten. Nur habe ich -ganz allgemein, nicht nur auf dieses Thema bezogen, das Gefühl, dass viele sich viel zu sehr von den Gefühlen leiten lassen und sich und andere ins Unglück stürzen. |
| Nebelwanderer | Manchmal ist so ein Spiel aber auch interessanter als das ewige Warten, musste ich auch schon feststellen. Da ist sicher Selbstdiziplin gefragt, die einige nicht haben. Andererseits weiß man natürlich nie wie es endet, da jede Konstellation ein wenig anders ist. Und ich kenne auch Blender, die wegen solcher Phasen und den folgenen Klatsch extreme Probleme haben überhaupt noch jemanden zu finden. Und die Benutzten glauben bzw. glaubten doch meist, das sie ,besser als die Anderen, die Blender zähmen könnten. Aber hat halt nicht geklappt und das sollte man auch akzeptieren. Man macht nun mal Fehler gerade in der Liebe. Monatelanges Hinterhergiften stellt auch keinen in ein besseres Licht. :rolleyes: |
| rosenkind | @ Odessa natürlich gibt es auch die andere Seite der Medaillie, nämlich [B]zu sehr[/B] auf die Vernunft oder Moral zu hören. Beides sollte sich die Waage halten. Wenn derjenige bereits etwas von mir will, ist das eine andere Sache. wovon ich sprach waren Fälle, in denen das aber nicht der Fall war, ich also noch darum hätte kämpfen müssen, das Herz des anderen zu erobern. Mal abgesehen davon, dass das von wenig Erfolg gekrönt gewesen wäre in den meisten Fällen, so wäre ich mir bei einem solchen Verhalten ziemlich unfair vorgekommen. Ich bin nach wie vor der Ansicht, man sollte sich nicht absichtlich in eine Beziehung hineindrängen, jedenfalls nicht auf der Ebene. Genauso wenig, wie ich etwas mit der Person, die bereits etwas von mir will, etwas anfangen möchte, solange sie noch in der Beziehung steckt. Denn Betrügen finde ich ziemlich daneben. Und was du nicht willst, das man dir tu.... natürlich gibts da auch Ausnahmen. Wenn der Partner/die Partnerin meines Gegenübers ihn/sie auch ständig betrügt oder solche Sachen oder im Nezug auf das ranmachen,wenn ich genau weiß, wie in dem fall in der Gruppe, dass das Objekt meiner Begierde in Händen eines Menschen ist, der ein böses Spiel spielt. Aber ich bin ansosnten nun mal für fair play und stelle dafür auch manchmal meine Gefühle hinten an, weil es mir wichtiger ist. |
| Odessa | Ja, das versteh ich, sehe ich auch heute noch, wenn ich ehrlich bin, eigentlich genauso - obwohl mir der Satz des Freundes zu denken gab, von wegen "ist doch seine Sache wenn er fremdgeht, solange Du ungebunden bist hats Dich nicht zu interessieren". Das ist genau die Crux in der ich mich befinde, daß ich eigentlich nämlich nichts mit jemand anfangen will, der so feige ist daß er sich nicht trennt von einer unglücklichen Beziehung, ich andererseits aber in dem geschilderten Fall (es war mir zu persönlich, drum löschte ich den Beitrag wieder, aber Du hast ihn ja noch gelesen :) ) weiß, daß dieser Mann kein Schuft ist und schon gar kein "Spieler". Er ist sehr konservativ und in seinen eigenen hohen Moral- und Wertvorstellungen gefangen. Eine Beziehung möchte ich heute nicht mehr mit ihm, weil ich mich selbst gut genug kenne um zu wissen, daß ich es ihm vermutlich immer vorhalten würde DASS er - so er sich nicht trennt von "ihr" - sich nicht entscheiden kann und wenn er sich trennen würde, ich Angst hätte daß er mir dann vielleicht später mal auch nicht sagt, daß er mich nicht mehr liebt, sondern nur noch aus Pflichtgefühl, Moral und Anstand bei mir ist. Das mit den eigenen Gefühlen hintenanstellen ist auch so eine Sache - man leidet ungemein, über die Jahre... ist der stille (sh. 1. Beitrag) Freund, der immer tröstet, ist die "starke Schulter" zum Anlehnen, und selbst weint man sich die Augen aus wenn man sieht, wie Derjenige in seiner unglücklichen Beziehung leidet und verarscht wird. Manchmal wünscht ich mir eine wesentlich dickere Haut und ein kaltes Herz, es lebt sich augenscheinlich entschieden leichter damit :( |
| rosenkind | tja...das Leben ist manchmal höllisch kompliziert und Ausnahmen von der Regel gibt es immer. Aber ich sprach hier auch nur von der Regel. Ich denke, ich bin auch schlichtweg noch zu jung und unerfahren, um über eine Sache zu urteilen, die sich über so viele Jahre zieht. Bisher habe ich die Wunden, die dieses hinten anstellen zurückließen immer verdaut und die Gefühle schliefen ein. wobei ich glaube, ich gebe manchmal zu schnell auf. ich habe einmal einer Blenderin freiwillig das Feld überlassen, weil ich glaubte, keine Chance zu haben gegen diese Konkurrenz. ohnehin neige ich dazu, sehr schnell die Flinte ins Korn zu werfen oder besser gesagt, ich starte oftmals erst gar keinen Versuch und rechtfertige das vor mir mit ihrendwelchen Ausreden Bei meiner Passivität bezüglich dieser Sache wundert es mich ehrlich gesagt manchmal, dass sich tatsächlich einmal eine Person, in die ich schon lange verliebt war, sich auch in mich verliebte. Aber das hatte ich ehrdem Zufall zu verdanken. |
| Ursus | [QUOTE]Man hat vielleicht keine Entscheidungsgewalt über Gefühle, wohl aber über sein Verhalten. [/QUOTE] Und die Gefühle beeinflussen nicht das Verhalten? Vielleicht hast du auch nicht Verhalten, sondern moralische Grundsätze gemeint. Wenn sie mit diesem kollidieren war meine Entscheidung auch immer für die Moral. Und wenn das nicht der Fall war? Wenn einfach nur die Erfahrung fehlte? Mal ein Beispiel von mir: Vor einigen Jahren hab ich mich mal über beide Ohren in eine junge Frau auf einem Festival verliebt und ihr ging es auch so. Wir hatten 2 tolle Tage und Nächte und so beschlossen wir, da wir in unterschiedlichen Städten lebten eine Fernbeziehung zu führen. Das das nicht so einfach werden würde und das eine Fernbeziehung allgemein eine schlechte Idee ist war mir damals noch nicht klar. Das lief etwa ein Jahr so bis wir beide einsahen, dass das nicht das wahre ist und uns in Freundschaft trennten. Heute bin ich um ein Erfahrung reicher, bereue es nicht und habe gelernt rechtzeitig die Bremse zu ziehen. Leicht ist das ganz bestimmt nicht gewesen und die Umsetzung dieser Erfahrung auch nicht :( Was ich damit sagen will: Selbst wenn keine moralischen Bedenken bestehen und beide Seiten es wollen muss das noch lange nicht gut enden. Gruß Ursus |
| rosenkind | [QUOTE]Und die Gefühle beeinflussen nicht das Verhalten? [/QUOTE] beeinflussen ungleich gänzlich führen ;). Unser Verhalten wird immer von Emotionen und Vernunft/Moral, whatever beeinflusst. Das hat schon der alte Freud gewusst ;). Trotzdem wird es nicht durch die Gefühle alleine gänzlich gesteuert. [QUOTE]Selbst wenn keine moralischen Bedenken bestehen und beide Seiten es wollen muss das noch lange nicht gut enden.[/QUOTE] das habe ich auch nie behauptet, trotzdem sehe ich in meinem Umfeld auch vieles, was kaputt geht, weil die Leute hre Gefühle oder Triebe nicht steuern. |
| Ursus | [QUOTE]Trotzdem wird es nicht durch die Gefühle alleine gänzlich gesteuert. [/QUOTE] Das hab wiederum ich nie behauptet.:p Ich finde nur, dass es auch Situationen geben muss wo man sich seinen Gefühlen hingeben kann. Darüberhinaus sollte man auch mal den Mut haben etwas zu riskieren. Das "etwas riskieren" nicht das alltägliche Verhalten sein darf ist klar. Kernpunkt scheint mir daher die Frage wie weit man seine Gefühle seine Handlungen beeinflussen lassen darf. Ist die Moral die Grenze? Wenn ja, ist es die eigene Moral oder die von Anderen? |
| rosenkind | na dann sind wir uns ja eigentlich einig. wo die Grenze ist? man sollte nichts tun, was man hinterher bereuen könnte. ausführlicher morgen, wenn ich jetzt nämlich nicht gleich im Bett liege, werdeich das 100% bereuen ^^ |
| Pseudo-Gruftiii | einer muss nach dem beziehungsende ja das arschloch sein damit der andere besser über ihn wegkommt. klar, sich den expartner schlecht machen damit es nicht mehr so weh tut ist ja auch leichter wie sich vor die augen zu führen was man an ihm toll fand und somit heute vermisst. fazit ist: es sind weitaus weniger expartner/innen echte arschlöcher gewesen wie darüber geredet wird. allein weil es niemals so viele "richtig" fiese arschlöcher gibt (fehler hat jeder, richtig gravierend sind sie ziemlich selten und wenn sie es sind dann schreit das schon aus der person ziemlich raus, sodass man es gar nicht übersehen kann) bin ich der meinung dass man schon besonders blöd sein muss um auf solche leute reinzufallen. solche leute sind irgendwie selber schuld, also bei denen wo es sogar aussenstehende merken. die praxis beweist es. es sind ja doch immer wieder die selben bei denen es gehäuft vorkommt. |
| Any Body | Das Thema Blender sei hiermit noch einmal aufgenommen. Welche Blender ich nicht mag sind diese überheblichen Selbstdarsteller, die sich gern mit fremden Federn schmücken und auch noch keck reagieren, wenn man sie in die Schranken verweist. Und bezüglich er Attraktivität von Mitmenschen und auf welche Signale Männer wie auch Frauen beim anderen Geschlecht gern achten, spielt die Schönheit und der [URL=http://www.schoenheitsformel.de/Boothroyd_Perrett_2006.htm]Gesichtsausdruck[/URL] wie auch der Anteil an Testosteron-Hormonen eine wichtige Rolle. Siehe hier [URL=http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/265086.html]--> [/URL] :rolleyes: |
| noli | ich denke man kann nicht allgemein von "blendern" sprechen- wie definiert sich das? jemand der fremdgeht muss noch lange keine gefühle vorspielen, gibt ja auch genug menschen, die einfach körperliche und gefühlsmäßige dinge unterscheiden können ich finde, dass das thema zu einseitig betrachtet wird.. na ja, meine meinung dazu lg noli |
| Any Body | Hallo noli, Deinen Beitrag sehe ich irgendwie nicht als Bezug zu meinem letzten an. Scheint mir, dass Du Dich hauptsächlich auf das sexuelle Verhalten und deren Attraktivität beziehst, oder? Herzliche Grüße Any B. |
| Trauerwesen | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ursus [/i] [B] Ich finde nur, dass es auch Situationen geben muss wo man sich seinen Gefühlen hingeben kann. Darüberhinaus sollte man auch mal den Mut haben etwas zu riskieren. Das "etwas riskieren" nicht das alltägliche Verhalten sein darf ist klar. Kernpunkt scheint mir daher die Frage wie weit man seine Gefühle seine Handlungen beeinflussen lassen darf. Ist die Moral die Grenze? Wenn ja, ist es die eigene Moral oder die von Anderen? [/B][/QUOTE] Das Problem hierbei ist sicherlich, dass es jeder anders definieren würde. Riskieren ist für mich aber auch, dass man den Mund aufmachen darf ohne Angst haben zu müssen, dass die Welt danach untergeht. Generell denke ich ist die Grenze, dass man - egal was irgendwie passiert - den anderen möglichst nicht verletzen sollte. Natürlich tut man sich in Beziehungen weh, aber solange man nicht vernünftig reden kann und der Respekt schnell flöten geht, ist da was verkehrt. Sonst kann es wohl nicht verkehrt sein, seinen Gefühlen Lauf zu lassen, denn sich selber belügen ist wohl das schlimmste... Und das ist auch in etwa das, was Any Body sagte. Unverschämt werden, weil man die Meinung bzw Kritik von seinem Partner bekommt, ist das dümmste, was man tun kann. Aber vielleicht zeigen solche Situationen ja ganz gut, wie weit es mit dem Respekt und der Liebe beim anderen wirklich ausschaut. DRaufkloppen, wenn der andere schon am Boden liegt, ist das feigste und assozialste, was es geben kann. |
| Stonehenge | [QUOTE][i]Original geschrieben von rosenkind [/i] [B]... scheint weit verbreitet zu sein! nette Männer beschweren sich, dass Frauen immer nur Arschlöcher wollen. nette Frauen sind enttäuscht, weil die Männer auf Frauen hereinfallen, die nur mit ihnen spielen. [...] Das ist nur eine Geschichte von vielen, die ich in meinem Umfeld mitbekomme. Da braucht der Mädchenschwarm nur ein paar nette Worte zu sprechen und Frau lässt sich auf ihn ein und ist hinterher wieder enttäuscht, dass sie mal wieder an "so jemanden" geraten ist. Ich denke, jedem in diesem Forum sind derartige Geschichten bekannt oder sogar am eigenen Leibe erfahren worden. Aber was lässt Menschen immer wieder auf solche Menschen hereinfallen oder warum haben so viele Menschen damit so einen Erfolg? Ist es die Blindheit des Gegenübers? oder die Herausforderung "aber bei mir läuft es sicher anders, ich krieg ihn/sie dazu, dass er/sie es bei mir ernst meint". Oder ist es das Schmeicheln der schönen Illusion, die Blender aufbauen, das "es ist alles perfelt"-Gefühl, das Menschen dazu verführt, sich darauf einzulassen? [/B][/QUOTE] Ich denke das liegt an unserer Gesellschaft(-sform), in der Angeber mit dicken Autos und viel Geld in der Tasche als cool gelten. Nur möglichst den erfolgreichen Macker markieren der immer schön geschniegelt ist und wie aus der Werbung aussieht, schon fallen die Mädels drauf herein (umgekehrt die Jungs fast genauso). Kann nicht genau sagen woran es liegt, aber ich denke ein Großteil trägt Fernsehen (vor allem privates, speziell die Werbung), die Hochstilisierung von Geld und Erfolg zum Götzen, sowie verbreitete Interessenverarmung an wirklich wertvollen Dingen wie z.B. Natur. Für diejenigen Leute die sich beschweren immer auf Blender hereinzufallen habe ich eine ziemliche Masche: sich einfach vieeeeeel Zeit nehmen wenn man auf eine Partnerschaft zusteuert. Diejenigen dies hauptsächlich aufs Bett abgesehen haben laufen meistens schnell davon, wenn ihnen deutlich wird daß da in den ersten paar Monaten oder Jahren nix zu holen ist. Schattengrüße, Stonehenge |
| Ursus | @Trauerwesen [QUOTE]Riskieren ist für mich aber auch, dass man den Mund aufmachen darf ohne Angst haben zu müssen, dass die Welt danach untergeht. [/QUOTE] Mein "riskieren" bezog sich darauf auch den Mut zu haben eine Beziehung zu beginnen obwohl es dabei immer gewisse Schwierigkeiten gibt. Davor nicht zurückzuschrecken. Wie du schon geschrieben hast, ist Kommunikation und der respektvolle Umgang miteinander lebenswichtig für eine Beziehung. Besonders am gegenseitigen Respekt und der Mühe die sich die Betroffenen miteinander geben kann man sehen wie ernst sie um die Beziehung bemüht sind... [QUOTE]ausführlicher morgen, wenn ich jetzt nämlich nicht gleich im Bett liege, werdeich das 100% bereuen ^^[/QUOTE] Ich warte noch immer auf die anderthalb Seiten "Moraltheorie im Kontext der Beziehungspflege"...:p :D Gruß Ursus |
| Trauerwesen | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ursus [/i] [B]@Trauerwesen Mein "riskieren" bezog sich darauf auch den Mut zu haben eine Beziehung zu beginnen obwohl dabei immer gewisse Schwierigkeiten gibt. Davor nicht zurückzuschrecken. Wie du schon geschrieben hast, ist Kommunikation und der respektvolle Umgang miteinander lebenswichtig für eine Beziehung. Besonders am gegenseitigen Respekt und der Mühe die sich die Betroffenen miteinander geben kann man sehen wie ernst sie um die Beziehung bemüht sind... [/B][/QUOTE] Ja, das mit dem Risiko, eine beziehung einzugehen, stimmt natürlich auch, stimme Dir da 100% zu. Hatte es selber mal gehabt, dass ich keine wollte, weil ich Angst vor dem möglichen Stress hatte. Nunja, erst ging auch alles gut. Dann nicht mehr, mittlerweile aber will ich es neu versuchen, und eben auch die Probleme, die es gab, in den Griff bekommen (nur leider gehören da 2 zu). Und da habe ich auch keine Angst vor weiteren Verletzungen, wenn man weiss, was das Problem ist, kann man dran arbeiten. Aber das wird hier nun doch zu sehr auf mein Problem fixiert ;). |
| Ursus | [COLOR=teal]'Tis better to have loved and lost than never to have loved at all.[/COLOR] - Alfred Lord Tennyson :( ;) :) |
| rosenkind | [QUOTE]Ich warte noch immer auf die anderthalb Seiten "Moraltheorie im Kontext der Beziehungspflege".[/QUOTE] frag nochmal nach dem 27. März - zur Zeit spukt im meinem Kopf nur optimale Bestellmenge, die in der Epoche der Romantik den American Dream träumte. in 3 Wochen sind Abiprüfungen.... die Zeit verinnt und ich hab den Stoff immernoch nicht gänzlich wieder drauf... |
| Ursus | Ist notiert. Erfahrungsgemäß reichen auch anderthalb Wochen zur Vorbereitung. Wenn ich da an die Zwischenprüfungen denke...2 Stunden lang einem Professor Rede und Antwort stehen...Abitur, das waren noch Zeiten...:cool: |
| Stonehenge | [QUOTE][i]Original geschrieben von Ursus [/i] [B][Abiprüfung] Erfahrungsgemäß reichen auch anderthalb Wochen zur Vorbereitung. [/B][/QUOTE] Kommt stark darauf an welches Fach man gewählt hat. Bei Mathematik habe ich überhaupt nicht gelernt, bei Physik vielleicht 2 Stunden. Wirtschaft/Recht und Musik warens schon einige Tage und die Noten waren trotzdem schlechter, um "echte Lernfächer" wie Deutsch, Geschichte, Englisch... habe ich von Anfang an einen großen Bogen gemacht. (Dem Kurssystem seis gedankt...) Im Studium war Rekord mal knapp 4 Wochen (mit kleineren Unterbrechungen) für eine Fachprüfung, ansonsten durchschnittlich immer so 3 Tage pro Prüfung. Schattengrüße, Stonehenge |
| Trauerwesen | [QUOTE][i]Original geschrieben von rosenkind [/i] [B] in 3 Wochen sind Abiprüfungen.... die Zeit verinnt und ich hab den Stoff immernoch nicht gänzlich wieder drauf... [/B][/QUOTE] Was, so früh? Bei mir war es Anfang Mai, sofern ich mich noch erinnern kann ;). Nunja, gutes Gelingen, nicht verrückt machen, soviel besonders sind diese Prüfungen nicht, musste ich feststellen. Hatte auch nur für Mathe gelernt, also wie ich was anwende, Erdkunde, Theorien halt und das wars dann. Nen bissl Literaturtheorie für Deutsch dann noch, Englisch gar nichts. Achja, etwas OT hier auch *schäm* Ursus: Das Zitat mag stimmen, das Risiko des Verlustes gibt es immer. Vielleicht muss man das auch haben, wie heisst es so schön, man weiss erst, was man hatte, wenn man es verloren hat? Andernfalls merkt man sicherlich auch wenig, wie schön etwas sein kann, das gleiche wie mit dem Geld. Umso mehr man hat, umso weniger reicht es, oder so ähnlich. |