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  Forum: DIES und DAS
    Thema: Studium: Management im Sozial- und Gesundheitswesen
askingAngelHallo,

ich hoffe mal, das passt hier rein und entspricht den Kriterien :)

Ich war heute bei der Studienberatung der Bundesagentur für Arbeit und naja... viel rausgekommen ist dabei nicht und auch Goggle hat mich nicht ganz so schlau gemacht, wie ich es mir erhofft hatte..
Ich interessiere mich für den Studiengang Management im Sozial- und Gesundheitswesen.
Daher wollt ich euch mal fragen, ob das jemand von euch studiert/studiert hat und was eure Erfahrungen sind.
Habt ihrs euch so vorgestellt? Wisst ihr wies mit Arbeitsplätzen nach dem Studium aussieht etc.?

Mich würd einfach mal die Meinung interessiern, von Leuten, die da drinstecken bzw. vielleicht ein bisschen mehr Ahnung haben als der nette Herr vom Arbeitsamt :D

Liebe Grüße, Asking Angel
curupiraAlso wirklich studiert habe ich es nicht, allerdings war es ein Unterbereich an unserer FH, so dass ich dir nur berichten kann was ich von den Dozenten diesbezüglich mitbekommen habe.
Das Problem beim Sozialmanagement ist wohl das es mit den Stellen später wohl sehr schlecht aussieht, da Universitätsstudenten mit dem Abschluss Sozialpädagogik vorgezogen werden.
Es lohnt sich also nur wenn du bereits in dem Bereich arbeitest und dies sozusagen als Fortbildung nutzt.
askingAngelJa, ich lerne gerade Erzieherin. Bin im Sommer dann fertig.
Vielen Dank für deine Antwort curupira. Hab mir auch überlegt Soziale Arbeit zu studieren, aber Sozialmanagement hat sich dann doch besser angehört.
Aber in dem Fall werd ich mich wohl doch erst mal an die Soziale Arbeit heranwagen.
Hab mittlerweile auch herausgefunden, dass man in BaWü erst ein Grundstudium haben muss, um überhaupt Sozialmanagement studieren zu können, im Gegensatz zu Hessen. Aber so wie dus jetzt beschreibst ists wohl sinnvoller mit Sozialmanagement zu warten und ich kann den Gedanken "Hessen" gaaanz weit wegschieben. :)
Aber Sozialpädagogik sieht ja auch nicht gerade so rosig aus mit den Stellen... Was studierst du denn?

Liebe Grüße Asking Angel
curupiraIch habe Sozialwesen (Sozialpädagogik/Soziale Arbeit) studiert.
Das stimmt schon der Arbeitsmarkt hat sich sehr gewandelt was diesen Berufszweig angeht. Er ist mittlerweile ebenfalls überlaufen. Trotzdem stehen die Chancen nicht unbedingt so schlecht.
Aber häufig ist es auch so das du dich im Studium schon auf eine Richtung spezialisieren kannst, und jedenfalls bei uns gehörte Sozialmanagement mit dazu. Ich habe übrigends in Lüneburg studiert. Informier dich einfach mal, in wieweit das möglich ist das während des Studiums mit zu integrieren also sprich wie viele Vorlesungen gibt es dazu oder ähnliches.
Und wenn du dann noch eine Arbeitsstelle bzw. Praktikumsstelle findest die in diese Richtung geht, müsste das was werden.
askingAngelVielen Dank! Dann mach ich mich da mal auf die (Informations-) Suche. :)
Belgarionich studiere gesundheitsÖKONOMIE an der uni köln. das hat aber wenig bis gar nix mit sozialem im sinne von "erziehungswissenschaft" zu tun, nur mit sozialpolitik allgemein und dabei dann schwerpunktbeispiele, zB dt. gesundheitssystem => kosten, finanzierung, welche auswirkungen hat der arbeitsmarkt darauf? welche auswirkung hat die alterspyramide und zunehmende "flexibiltitäts"-anforderung an arbeitnehmer => immer mehr alte, einsame menschen, da die kinder/enkel oft nicht mehr in der nähe wohnen. wie sehr beschränkt ein gesundheitssystem einen arzt => muss ja auch auf kosten achten usw usw

ansonsten ist es aber zum großteil BWL mit medizinischen+ethischen aspekten, also zB die ALLERbeste medizin für ALLE ist unbezahlbar - was also ist wirtschaftlich UND menschlich vertretbar? dazu noch grundlagen für statistik usw., damit man vor allem klinische studien auch fachgerecht bewerten kann und nicht auf die tricks von statistikern reinfällt (50% der studien kannst du durch geschicktes weglassen von ein paar daten vom ergebnis her ins gegenteil umkehren).

tätigkeitsfelder sind krankhausmanagement, berater/entscheider für die politik, wirtschaftliches betreuen von klimischen studien usw.

berufsaussichten sind gut, da mehr und mehr einsehen, dass ein reiner BWLer in solchen berufen zu rein gewinnmaximierend ist und zu wenig wissen über den charakter der medzinischen berufe hat, ein mediziner, der nen managrlehrgang macht, ist aber wiederum oft zu stark mit seinen kollegen verbunden und handelt im zweifel unwirtschaftlich. und der studiengang ist noch rel. neu, d.h. es gibt kein überangebot an absolventen.

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