| Tally | [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Kopernikusschule_Freigericht[/url] ^das ist mein schule... das häslichste gebilde das ich jeh gesehn habe und ablagerstelle für gestörte aller art. an unsrer schule gibt es ind en pausen gewalt ohne ende, lehrer die leider kaffee trinken udn alles ignorieren und hopper.... hopper wie sand am mehr. Unsre lehrer sind aus dem letzten jahundert (zumindest ein teil) und waren hauptberuflich vollterspezialisten (eine deutsch und reli lehrerein war sicher früher inquisitor ) der Physiklehrer hat ncihteinmal vor der schulleitung respekt und schnautzt schüler und kologen an. er benutzt am leibsten dei notengebung als druckmittel oder bittet schüler einzel nin räume um sie einzuschüchter. Eine englischlehrerin befummelt sich im untericht immer (die frau ist nciht jugendfrei ich würde mein kind auf eine andere schule schicken wenn es bei ihr untericht hätte) und ist der meinung: alle gothics ritzen sich, alle die sich ritzen sind oder werden satanisten und opfern menscehn... eigendlcih wollte ich sie anzeigen als sie meinen arm packte,meinen ärmel hochzog und nachsah ob ich narben hätte òó (ich öffne ihr doch acuh nciht dem schädel um nach zu sehn ob sie ein gehirn besitzt oder? -ich weiß ein seltsames beispiel ) Und eine lehrerin vonder ich keine ahnung habe was sie unterichtet stolziert eitel wie sie ist durch die gänge und verscuht mcih zu provozieren |
| Cold Rain | Entschuldige, aber das klingt wie an jeder Schule und es gibt überall Psychos, unter den Lehrern und unter den Mitschülern. Geh zur Schülerselbstverwaltung oder wie das bei euch heißt oder zum Vertrauens/Kontaktlehrer oder, wenn ihr habt, zum Schulpsychologen. Aber vielleicht solltest du nicht mit der Beschwerde über die unbekannte Lehrerin anfangen, deren Vergehen darin besteht, eitel durch die Gänge zu stolzieren und gerade dich zu provozieren. Und das deine Lehrer aus dem letzten Jahrhundert stammen, halte ich sogar für wahrscheinlich. Auch du stammst aus diesem Jahrhundert, es sei denn, du bist knappe sieben Jahre alt. |
| belladonna | Willkommen im Leben:D Es gibt nur wenige die ihre Schule nicht ätzend finden oder fanden und die leben alle noch. Du wirst in diesem Leben weder in der Schule noch anderswo mit Samthandschuhen angefaßt. So isses nunmal. Ich habe auch Mobbing und Prügel ohne Ende einstecken müssen (und da war ich noch nich mal Gruftie), die Lehrer waren fies oder Alkoholiker - ja und: Schau was aus mir geworden ist:D |
| rosenkind | [QUOTE]Ich habe auch Mobbing und Prügel ohne Ende einstecken müssen[/QUOTE] ja, beimir warns auch 11 Jahre, von Körperlicher Gewalt blieb ich aber bis auf Anfang der 5. für 2 Monate verschont. Und das war auch noch ne christliche Schule :D |
| Ursus | [QUOTE]Unsre lehrer sind aus dem letzten jahundert (zumindest ein teil) und waren hauptberuflich vollterspezialisten (eine deutsch und reli lehrerein war sicher früher inquisitor )[/QUOTE] Mmmmm.....Die könnten mir vielleicht noch den einen oder anderen Trick beibringen. [QUOTE]der Physiklehrer hat ncihteinmal vor der schulleitung respekt und schnautzt schüler und kologen an.[/QUOTE] Ich meckere auch wenn mir etwas nicht passt. [QUOTE]er benutzt am leibsten dei notengebung als druckmittel oder bittet schüler einzel nin räume um sie einzuschüchter.[/QUOTE] Das bleibt auch noch an der Uni so. [QUOTE]und ist der meinung: alle gothics ritzen sich, alle die sich ritzen sind oder werden satanisten und opfern menscehn...[/QUOTE] Da wäre mir doch beinahe mein Kinderbrötchen aus der Hand gefallen als ich das gelesen habe. :D Den Rest lasse ich mal unkommentiert wegen mangelhafter Rechtschreibung, verweise darauf das eine schlimme Kindheit obertrue ist. Ursus - hat heute keinen Bock auf Mister Nice Guy |
| Trauerwesen | Ich kann meine vielen Schulen auch nicht alle ehren. Habe selber das Gymnasium 2 Mal gewechselt, der zweite Wechsel war nicht wegenes eines Umzugs, sondern weil die Leute alle versnobbt waren. Und danach die Schule hatte aber dafür umso mehr Assis. Man kann nicht alles haben, und irgendwann geht es vorbei, dann kommt man auf eine Uni oder in eine Ausbildung, wo nur bekloppte rumrennen (wobei die Anonymität einer uni auch durchaus angenehm sein kann) :D. edit: [QUOTE]und ist der meinung: alle gothics ritzen sich, alle die sich ritzen sind oder werden satanisten und opfern menscehn...[/QUOTE] Was ist das denn für eine Logik? Achso, wenn man sich selbst verletzt, verletzt man auch andere oder wie?? |
| never4get | ich war auch ma auf so einer schule wo s drunter un drüber zuging... da gings eben zu wie auf jeder anderen... aber meine eltern haben mich dann auf so n internat geschickt,da is irgendwie alles gaaaanz anders...worüber ich auch irgendwie froh bin^^ ok jeder denkt sich jetz "pfui internat,alles spieser..." aber nee,eigentlich is des net so...ok es laufen scho paar bonzen rum,aber wo is das net so... |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Tally [/i] [B]... ablagerstelle für gestörte aller art.[/b][/quote] Diesen Eindruck gewinnt man häufig an solchen Schulen [b][quote]an unsrer schule gibt es ind en pausen gewalt ohne ende[/b][/quote] Auch das ist nichts außergewöhnliches [b][quote]lehrer die leider kaffee trinken[/b][/quote] Auch das ist nichts ungewöhnliches (irgendwas muß schließlich jeder Mensch über Tag trinken) [b][quote]hopper.... hopper wie sand am mehr.[/b][/quote] Du meinst ws Sand am Me[b]e[/b]r? Und was sind "Hopper"? Grasshopper? Hiphopper? [b][quote]Unsre lehrer sind aus dem letzten jahundert (zumindest ein teil)[/b][/quote] Das will ich doch schwer hoffen! Wer will schon 7-jährige als Klassenlehrer?!? [b][quote]und waren hauptberuflich vollterspezialisten[/b][/quote] "[b]VOLL[/b]terspezialisten? Sowas wie "Voll-die-Spezialisten", oder wie? *GRÜBEL* [b][quote]der Physiklehrer hat ncihteinmal vor der schulleitung respekt und schnautzt schüler und kologen an.[/b][/quote] Was für "ologen" schnauzt er an? Psychologen? Gynäkologen? Proktologen? [b][quote]er benutzt am leibsten dei notengebung als druckmittel oder bittet schüler einzel nin räume um sie einzuschüchter.[/b][/quote] "leibsten" "dei" "einzel" "nin" einzuschüchter" - ja, sei mir bitte nicht böse, aber irgendwas scheint an eurer Schule WIRKLICH arg schief zu laufen... [b][quote]Eine englischlehrerin befummelt sich im untericht immer[/b][/quote] Packt sie sich in den Schritt oder unter die Bluse, stöhnt sie, oder wie sieht das aus? [b][quote]eigendlcih wollte ich sie anzeigen als sie meinen arm packte,meinen ärmel hochzog und nachsah ob ich narben hätte[/b][/quote] Gab es irgendeinen Anlaß, dies zu tun? [b][quote]Und eine lehrerin [...] stolziert eitel wie sie ist durch die gänge und verscuht mcih zu provozieren [/B][/QUOTE] Und wie sieht diese Provokation aus? Irgendwie alles ein bissel ... [i]wirr[/i] |
| x-xcva | [size=1]Ich finde Hag nicht phöhöse, ich liege hier gerade kichernd am Boden und das ist toll! :D[/size] |
| x-xcva | [QUOTE][i]Original geschrieben von Celtvis [/i] [B]Was hagzissa geschrieben hat, ist nicht komisch. [/B][/QUOTE] Das möchte ich für die Nachwelt zitieren. Aber hey, ich find's schon sehr lustig. Es hilft, dass man nicht das Heulen kriegt, denn würde man das alles ernst nehmen, dann aber Holla die Waldfee. ;) [SIZE=1]Und Du findest das wirklich nicht komisch, nicht so ein klitzekleines Bisschen? Dann bist Du ab jetzt für mich der Trueste von Allen! [/SIZE] :D Grüßlie |
| hagzissa13 | Richtig: Das ist NICHT witzig! Nein! Nein! Nein! Nichtmal ein klitzeklitzeklitzekleines bißchen! Und ja, ich bin SAUpöhse! Wer mich kennt, der sucht das Tageslicht! Und ja - ich kann [i]kologen[/i] nicht richtig schreiben, denn so viele gibt es neben dem Gynä[i]k[/i]ologen nicht, es sei denn, Tally klärt uns auf - was aufgrund des üblen, beschriebenen Zustandes der Schule in einem "pr[b]e[/b]gnanten" Desaster enden könnte! Schwanger - nein Danke! :D |
| x-xcva | [QUOTE][i]Original geschrieben von Celtvis:[/i] ....das posting etwas auseinanderzupflücken und bin gespannt, was hier noch folgt. [/QUOTE] Dann sind wir ja schon Zwei. Btw. mir war klar dass das mit Augenzwinkern gemeint war, ebenso wie meine Replik. [size=1](Mir wird gerade ganz anders, wie komisch ist es, so man sich gegenseitig erklären muss, dass man gewitzelt hat?)[/size] Sieh es mir nach, war nur ein bisschen lästerliches Geflachse und sollte Dich nicht zu einem Statement nötigen. ;) **** Nein Hag, das ist total seriös, schon klar. Wie war das? Die Geschichte der Schulen und der Satanisten, ist eine Geschichte voller Missverständnisse... :p Grüßlies |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von x-xcva [/i] [B]Nein Hag, das ist total seriös, schon klar. Wie war das? Die Geschichte der Schulen und der Satanisten, ist eine Geschichte voller Missverständnisse... :p [/B][/QUOTE] ... fehlt nur noch das blaue Bändchen, an dem man den Stöpsel rausziehen kann, um alles den Klo runter zu spülen ... |
| LaChatte | ups Tally, jetzt hast du aber wirklich Pech gehabt, an lauter Erwachsene aus dem letzten Jahrhundert zu geraten, denen ein Minimum an Rechtschreibung wichtig ist... aber keine Angst, noch fünfzehn Jahre, und du wirst selbst so sein. :cool: |
| x-xcva | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte: [/i] ...hast du aber wirklich Pech gehabt, an lauter Erwachsene aus dem letzten Jahrhundert zu geraten, ....[/QUOTE] [I]Hell on earth[/I] - wir sind wie seine sich selbst befriemelnden Lehrer. Gott steh uns bei! :D **** Hag, ich wage zu orakeln, der gute Celtvis spendiert hier alsbald eine Liveklospülung. :p |
| more | Ach, ihr habts doch gut! Mein Rektor ist die reinste Hölle, er ist machtbesessen, kontrollsüchtig und ein fachidiot. Meine Mentorin in Nahrungszubereitung und meine Mentorin in Werken stecken unter einer Decke und kriechen meinem Rektor in den Arsch. Nur meine Textverarbeitungslehrerin steht zu mir. Ich werde von irgendwelchen alten, dicken Quallen aus dem Unterricht geholt damit sie mir sagen können, was der Schulleiter von mir hält! Die einzigen normalen an dieser Schule sind - die Schüler! Ja meine Damen und Herren, so gehts uns armen - Lehrern!!!!- So, das musste mal raus! Wir habens auch nicht leicht! *heul* |
| Neya | [QUOTE][i]Original geschrieben von hagzissa13 [/i] Zitat:an unsrer schule gibt es ind en pausen gewalt ohne ende Auch das ist nichts außergewöhnliches [/QUOTE] Mh, also an meiner Schule nehmen ich in den Pausen keine ernsthafte Gewalt wahr. :eek: Wir sind unnormal - mich freuts. Ich hab trotzdem eine schlimme Kindheit und bin TRUE! :cool: @ Tally sag mal...neben dem, was du da erzählst, scheint wirklich eines wahr zu sein: Ihr braucht anständige Deutschlehrer. Anscheinend machen eure nicht genug Druck um jeden Schüler zu angemessener Rechtschreibung anzutreiben. Tut mir leid, ich bin wohl auch aus dem letzten Jahrhundert...ich fühl mich schon richtig alt...wo ist meine Rheumadecke? :D |
| Mondsilbertaufe | Der jüngste Sohn einer Freundin erzählte unlängst zu Hause, dass der Direktor seiner Grundschule genauso rieche wie seine Mama wenn sie von einer Party nach Hause kommt. Meine Freundin startete einen unangemeldeten Besuch in der Schule und stelle fest, der Direktor roch streng nach Alkohol. Ein befreundeter Elektriker arbeitet gegenüber einer anderen Grundschule und erläuterte neulich, wieviele Grundschüler vor der Schule rauchen. Und weil das kein Geheimnis ist, fuhr meine Freundin in der Hofpause zur Schule ihres Sohnes, um festzustellen, ob er auch schon jene Gewohnheit besaß. Glücklicherweise tat er es nicht. Glücklicherweise gab es einen (!) Lehrer, der alle Grundschüler in der Hofpause betreute. Wie dieser Lehrer dann übersehen konnte, dass in einer Ecke des Schulhofes plötzlich eine Mülltonne zu brennen begann, ist rätselhaft. Seit ich meine Freundin kenne, bin ich mir sicher, dass meine Kinder eine Waldorfschule besuchen werden. |
| Ursus | [QUOTE]Der jüngste Sohn einer Freundin erzählte unlängst zu Hause, dass der Direktor seiner Grundschule genauso rieche wie seine Mama wenn sie von einer Party nach Hause kommt.[/QUOTE] Wenn Mammi Probleme mit dem Trinken hat, sollte sie die entsprechenden Einrichtungen um Hilfe bitten. [QUOTE]Meine Freundin startete einen unangemeldeten Besuch in der Schule und stelle fest, der Direktor roch streng nach Alkohol.[/QUOTE] Also unser Direktor war gleichzeitig noch Chemielehrer. Wir wären froh gewesen wenn er nur nach Alkohol und nicht nach Buttersäure gerochen hätte. [QUOTE]Und weil das kein Geheimnis ist, fuhr meine Freundin in der Hofpause zur Schule ihres Sohnes, um festzustellen, ob er auch schon jene Gewohnheit besaß. [/QUOTE] Genau. Vorsicht ist besser als Nachsicht. Der Chemiebaukasten ist oft nur die Einstiegsdroge zum Lehramtsstudium. Weiß der Himmel was aus dem Jungen hätte werden können.:eek: [QUOTE]Glücklicherweise tat er es nicht. Glücklicherweise gab es einen (!) Lehrer, der alle Grundschüler in der Hofpause betreute.[/QUOTE] In einer Hofpause werden die Schüler auch nicht betreut sondern beaufsichtigt. [QUOTE]Wie dieser Lehrer dann übersehen konnte, dass in einer Ecke des Schulhofes plötzlich eine Mülltonne zu brennen begann, ist rätselhaft.[/QUOTE] Nicht nur rätselhaft sondern schon eine ausgewachsene X-Akte wert. [QUOTE]Seit ich meine Freundin kenne, bin ich mir sicher, dass meine Kinder eine Waldorfschule besuchen werden.[/QUOTE] Arbeiterbewegung sei Dank wurde die Kinderarbeit abgeschafft. Bis auf die kleinen Inseln der Folter und Unterdrückung wo immernoch Körbe geflochten werden. Traurig Traurig...:( |
| Neya | @ Ursus Also ich mein ja wirklich nicht, dass Korbflechten toll ist... (danach stinken die Hände immer nach so säuerlichen Weidenruten:rolleyes: ) Aber wir hatten das auch nur 3 Wochen lang 2 mal die Woche...und ansonsten muss ich sagen, gefällt mir die Waldorfschule ganz gut...ich werde nicht unterdrückt (auch wenn ich nicht wirklich mit irgendwelchem Gesellschaftsblabla konform gehe und so rumlauf wie ich mag...), nicht gefoltert (Ausnahme: Geschichtsanalysen) und auch nicht zur Arbeit herangezogen...(aber gut, ich bin auch kein Kind mehr...und...jaaaa ab und zu mach ich die Fenster auf und putze die Tafel wenn mich der Lehrer drum "bittet"). Und ich bin Waldi :D (auch wenn ich mit 6 Jahren nicht selbst entscheiden konnte - ich habe es nicht bereut!) |
| Tally | [QUOTE][i]Original geschrieben von LaChatte [/i] [B]ups Tally, jetzt hast du aber wirklich Pech gehabt, an lauter Erwachsene aus dem letzten Jahrhundert zu geraten, denen ein Minimum an Rechtschreibung wichtig ist... aber keine Angst, noch fünfzehn Jahre, und du wirst selbst so sein. :cool: [/B][/QUOTE] bevor ich so werde wie du begeh cih leiber selbstmord und du bist ja SOOOO perfekt hast keine fehler und schwächen zählst warscheinlcih sogar zum interligentesten wesen auf erden wie? |
| Tsafried | [QUOTE][i]Original geschrieben von Tally [/i] [B]bevor ich so werde wie du begeh cih leiber selbstmord und du bist ja SOOOO perfekt hast keine fehler und schwächen zählst warscheinlcih sogar zum interligentesten wesen auf erden wie? [/B][/QUOTE] Du jedenfalls offensichtlich nicht. |
| Ursus | Waldorfpädagogik widerspricht in großen Teilen meinen Erziehungsansichten, weswegen ich zum Stilmittel des Sarkasmus gegriffen habe um dies zu verdeutlichen. Das ist offenbar misslungen. Tally: Deine Schlechtschreibung macht deine Aussagen teilweise unverständlich und ich bin nicht hier um Ratespiele zu spielen. Ist übrigens auch im Unterricht so. Was nicht erkennbar ist, wird nicht bewertet. |
| x-xcva | [QUOTE][i]Original geschrieben von Tally [/i] [B]bevor ich so werde wie du begeh cih leiber selbstmord und du bist ja SOOOO perfekt hast keine fehler und schwächen zählst warscheinlcih sogar zum interligentesten wesen auf erden wie? [/B][/QUOTE] Hallo Tally, sorry für meine Lästerlichkeit, ich meine es nicht persönlich, schließlich kennen wir uns nicht. Aber darf ich einmal fragen, und das ganz ernsthaft und ohne Dir irgendetwas Böses zu wollen, wie Du Dich denn selbst empfindest/wahrnimmst? Grüßlie |
| more | sweet *kicher* Och dafür liebe ich meine Schüler auch immer, für diese unglaublich kindischen Übertreibungen... |
| Seneca | Ich finde das [b]sooo[/b] gemein wie ihr hier alle gemeintschaftlich auf Tally einprügelt. Ich verkrafte das nicht mehr... Ich gehe jetzt weinen und mir mein Brötchen aufschneiden. PS: @ Tally...genieße die Schulzeit, es wird danach noch schlimmer kommen. |
| LaChatte | [QUOTE]Ich finde das sooo gemein wie ihr hier alle gemeintschaftlich auf Tally einprügelt.[/QUOTE] Ja, find ich auch gemein. Vor allem, weil Tally ein so angenehmer, freundlicher und rücksichtsvoller Mensch ist, der auch ganz bestimmt nichts dafür kann, dass sich alle auf ihn stürzen. ;) |
| x-xcva | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca: [/i] [B]Ich finde das [b]sooo[/b] gemein wie ihr hier alle gemeintschaftlich auf Tally einprügelt. Ich verkrafte das nicht mehr... Ich gehe jetzt weinen und mir mein Brötchen aufschneiden. PS: @ Tally...genieße die Schulzeit, es wird danach noch schlimmer kommen. [/B][/QUOTE] Manchmal denke ich an Dich, so wie ich Dich kannte, und ich frage mich, ob Du schon immer so warst? Ich meine, nein. Es steht Dir nicht. Ende der Durchsage. **** Zum Thema: Ich kann mir durchaus vorstellen, dass man sich als Schüler bisweilen ausgeliefert und hilflos sieht. Das Problem ist das Sondieren. (Siehe Ursus Sarkasmuseinlage.) Grüße |
| rosenkind | [QUOTE]Zum Thema: Ich kann mir durchaus vorstellen, dass man sich als Schüler bisweilen ausgeliefert und hilflos sieht.[/QUOTE] es gibt auch einige Sachen, über die tally sich zurecht beschwert: das Anfassen und Gewalt auf dem Pausenhof sind wohl kaum in Ordnung und da wird wohl jeder zustimmen. Aber man kanns auch übertreiben. Lehrer,die einen zu Einzelgesprächen in Räume bitten z.B.... nein,wie schrecklich, sowas darf nicht sein!. Das ist fürmich ehrlich gesagt nur mal wieder eine Bestätigung der Jammerkultur vieler Jugendlicher. Wo keine Probleme sind, schaffen wir uns welche und stellen ein legitimes Verhalten an den Pranger. Es soll mir mal einer eine Schule zeigen, wo Schüler nicht zu Einzelgesprächen gebeten werden! Fehlt eigentlich nur noch, dass sich jemand darüber aufregt, dass in Schulen Klausuren geschrieben werden. :rolleyes: |
| Mondsilbertaufe | [QUOTE]Wenn Mammi Probleme mit dem Trinken hat, sollte sie die entsprechenden Einrichtungen um Hilfe bitten.[/QUOTE] Mami ist kein Alkoholiker wie der Direktor, sondern besitzt die Frechheit am Wochenende Parties zu besuchen, obwohl sie Kinder hat. In deinem Weltbild ist das offensichtlich verboten. [QUOTE]Wir wären froh gewesen wenn er nur nach Alkohol und nicht nach Buttersäure gerochen hätte.[/QUOTE] Komische Ansichten hast du. Lieber einen Spritti als einen Walddorf-Lehrer? Und das für 6-10jährige Kinder? [QUOTE]Der Chemiebaukasten ist oft nur die Einstiegsdroge zum Lehramtsstudium. Weiß der Himmel was aus dem Jungen hätte werden können. [/QUOTE] Wenn Kinder mit 9 Jahren zur Kippe greifen, fällt es mir schwer, das als "chemisches Experiment" zu betrachten. [QUOTE]In einer Hofpause werden die Schüler auch nicht betreut sondern beaufsichtigt.[/QUOTE] Da lässt sich fast eine Grundsatzdiskussion zusammenbasteln: Der Lehrer darf sich gern mit seinen Schülern beschäftigen. Aufsicht ist das Minimum, was es zu leisten gilt - Beschäftigung und Zusammenarbeit sind aber in der Schule nicht verboten. Schon mal Schulen in skandinavischen Ländern kennengelernt? Und wie soll Aufsicht möglich sein, wenn ein Lehrer 4 Stufen a 3-4 Klassen im Alter zwischen 6 und 11 Jahren im Auge behalten soll? In der Kindergartengruppe meiner Tochter (15 Kinder) sind 3 Erzieherinnen permanent zugegen. Und mit 6 Jahren lässt man sie auf dem Schulhof allein und meint, man hätte Aufsicht darüber, während der Direktor sich die Hucke zusäuft, Klassenkameraden zum Rauchen ins Gebüsch verschwinden und Kinder einfach so verkloppt werden...? Nö, das ist nix für meine Kinder. [QUOTE]Das ist offenbar misslungen.[/QUOTE] Allerdings. |
| Tally | [QUOTE][i]Original geschrieben von rosenkind [/i] [B]Aber man kanns auch übertreiben. Lehrer,die einen zu Einzelgesprächen in Räume bitten z.B.... nein,wie schrecklich, sowas darf nicht sein!. :rolleyes: [/B][/QUOTE] Also ich fand es nciht richtig das er die schülerinnen zu unrecht in dem raum so unter druck gesetzt hat das sie heulend wieder raus kahmen! Auserdem ist der selbe lehrer angeblcih einer schülerin handgreiflich geworden (zerrte eine schülerin aus der Kafiteria, die nebenbei für alle ist und man muss deswegen auch nciht gleich grob werden) |
| Darket | [QUOTE]Waldorfpädagogik widerspricht in großen Teilen meinen Erziehungsansichten, weswegen ich zum Stilmittel des Sarkasmus gegriffen habe um dies zu verdeutlichen.[/QUOTE] Danke ursus, jetzt weiß ich endlich was das Gegenteil von Waldorfpädagogik ist und es gefällt mir :D Ok, ich stolpere mal als der nächste Pädagoge in diesen Thread...naja....eventuell auch als der erste, je nachdem als was man Lehrer betrachtet ;) Die Oberschule ist schon ne fiese Zeit im Leben, in der Oberstufe gehts ja langsam aber sicher wieder, aber vorher... Ich habe mein Gymnasium auch gehasst und die Tatsache, dass ich da vor fast sieben jahren weg bin, hinterlässt in mir nicht unbedingt versöhnlichere Gefühle. Das bedeutet allerdings nicht unbedingt, dass da alles falsch gelaufen ist, da ein durchschnittlicher Schüler meist mit recht bitteren Gefühlen an seine Bildungsanstalt denkt. Die Kehrseite ist dann aber die, dass die Schule bestimmte Aufgaben wahrzunehmen hat, die für pubertierende oder post-pubertäre Jugendliche nicht unbedingt nachvollziehbar oder mit ihren eigenen Ansichten in Vereinbarung zu bringen sind. Wenn Du hier schreibst, dass Lehrer Notengebung als Druckmittel benutzen, stellt sich mi die Frage wie genau das von statten geht, denn grundsätzlich ist die Fähigkeit zur Notengebung die einzige Autorität, die ein Lehrer (jedenfalls an Oberschulen) grundsätzlich immer hat. Es gibt Menschen, die genug natürliche Autorität ausstrahlen oder menschlich einfach gut mit ihren Schülern auskommen, aber das ist für Lehrer definitiv kein Einstellungskriterium, so dass sie von Amts wegen schon eine gewisse Autorität brauchen. Was also ist so furchtbar verwerflich daran? |
| rosenkind | [QUOTE]Also ich fand es nciht richtig das er die schülerinnen zu unrecht in dem raum so unter druck gesetzt hat das sie heulend wieder raus kahmen! Auserdem ist der selbe lehrer angeblcih einer schülerin handgreiflich geworden (zerrte eine schülerin aus der Kafiteria, die nebenbei für alle ist und man muss deswegen auch nciht gleich grob werden)[/QUOTE] schön. stand davon irgendwas in deinem Eingangspost? nein. Davon mal abgesehen habe ich auch schon Lehrer erlebt, die heulend Klassenzimmer verließen und ganze Klassen, die die Menschen, die beauftragt waren, ihnen was beizubringen mobbten ohne Ende. Bevor man sich über die blöden Lehrer beschwert, sollte man sich mal an die eigene Nase fassen! Schüler sind auch keine Engel, meist ehr sogardas Gegenteil. Und es ist schlimm, egal von welcher Seite aus es kommt. |
| Tally | [QUOTE][i]Original geschrieben von rosenkind [/i] [B]Bevor man sich über die blöden Lehrer beschwert, sollte man sich mal an die eigene Nase fassen! Schüler sind auch keine Engel, meist ehr sogardas Gegenteil. Und es ist schlimm, egal von welcher Seite aus es kommt. [/B][/QUOTE] ich kann mcih ncht erinnern jemals geschreiben zu haben "alle lehrer sind blöd" oder derartiges. Natürlich weiß cih das es als lehrer nicht immer leicht ist und das es viele "bekloppte" klassen gibt und an unsrer schule sidn die schüler meistens genauso bekloppt wie die lehrer und selbst unsere klasse ist nciht die einfachste wobei die lehrer zu uns immer gerne kommen. Aber trotzdem haben sie kein recht ihren beruf auszunutzen um leuten die sich nicht mögen eins reinzuwürgen. |
| Darket | Nein, haben sie nicht. Die Frage ist inwieweit man da in manchen Fällen selbst mehr sieht als da wirklich ist. versteh das nicht falsch, ist überhaupt nicht böse gemeint, ich hab das nur selbst erlebt. Ich weiß, dass es da dann schon nicht mehr leicht ist zu reflektieren und manchmal hat man auch überhaupt keinen Bock das zu tun, aber es ist ganz hilfreich. Übrigens möchte ich am Rande etwas ansprechen, was mir immer auf den Geist geht: Wer als Grufti nicht damit klarkommt, dass sein Umfeld auf die zur Schau getragene Provokation, die die Existenz als ebensolcher mit sich bringt, reagiert, der sollte sich wieder bunte Klamotten zulegen. |
| rosenkind | [QUOTE]Aber trotzdem haben sie kein recht ihren beruf auszunutzen um leuten die sich nicht mögen eins reinzuwürgen.[/QUOTE] anhand deiner Ausdrucksweise im Eingangspost, glaube ich kaum, dass du darauf einen objektiven Blick hast. Ich erleb(t)e es früher oft, dass strengen Lehrern unterstellt wird, sie hätten einen nur auf dem Kieker und wollten einem was reinwürgen. Aus heutiger Sicht muss ich sagen, dass ich selber etwas weniger Kuschelpädagogik gebraucht hätte, weil ich mir den Abischnitt gehörig versaut habe. Aber schlauer ist man sowieso nur hinterher. Sicher gibt es auch Lehrer, die es übertreiben, wir hatten an der Schule eine Deutschlehrerin, die es aufs Beste verstand, falsche Antworten der Schüler so zu zerreißen, dass am Ende die mündliche Mitarbeit sich auf eine Schülerin beschränkte, während der Rest aus Angst schwieg. Das ist dann wirklich kontraproduktiv. Imo weiß ein wirklich guter Lehrer zwischen Zuckerbrot und Peitsche die Waage zu halten. zu vielStrenge demotiviert, zu wenig aber ebenso. Aber nachdem was man von dir so liest, zweifel ich ehrlich gesagt daran, ob die Darstellung deiner Lehrer hier wirklich objektiv ist. [QUOTE]Wer als Grufti nicht damit klarkommt, dass sein Umfeld auf die zur Schau getragene Provokation, die die Existenz als ebensolcher mit sich bringt, reagiert, der sollte sich wieder bunte Klamotten zulegen.[/QUOTE] naja, ich denke, da muss man differenzieren. Wenns nur darum geht, darüber zu jammern, dass die anderen einen nicht grade positiv beurteilen: absolute Zustimmung. Allerdings beschwert man sich zurecht, wenn man aufgrund dessen seelische oder körperliche Gewalt erfährt. Da ist noch ein Unterschied,wobei die meisten Klagen aber wirklichin die Richtung "keiner hat mich lieb" gehen und nicht in "ich verlange, dass man mich trotzdem resepktvoll behandelt". Ich erwarte von meiner Umwelt nicht mehr als dass sie mich menschlich behandelt und die Chance, auch beweisen zu dürfen, wie ich wirklich bin - selbiges bringeichnatürlich auch meinen Gegenüber entgegen, aber da haperts bei vielen auch wieder. die meisten "keiner hat mich lieb"-Meckerer haben kein Problem damit genauso böse über "Mainstreamtussis" abzulästern... |
| swanheart | "Davon mal abgesehen habe ich auch schon Lehrer erlebt, die heulend Klassenzimmer verließen und ganze Klassen, die die Menschen, die beauftragt waren, ihnen was beizubringen mobbten ohne Ende." (rosenkind) Tally, genau deshalb sind Einzelgespräche auch verdammt sinnvoll. "Im Rudel sind wir stark", aber was ist denn, wenn der Lehrer mit einem Einzelnen reden möchte? Dann seht ihr das als widerwertiges Druckmittel um euch armen Schüler "fertigzumachen"? Wohl eher um auch nur den Hauch einer Chance zu haben, ein sachliches Gespräch zu führen. |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Tally [/i] [B]bevor ich so werde wie du begeh cih leiber selbstmord und du bist ja SOOOO perfekt hast keine fehler und schwächen zählst warscheinlcih sogar zum interligentesten wesen auf erden wie? [/B][/QUOTE] Wenn Deine Fähigkeiten bezüglich des Suizids ähnlich ausgeprägt sind, wie die Deiner Rechtschreibung, müssen wir uns um Dich überhaupt keine Sorgen machen! |
| Darket | Was aber in einem gewissen Alter völlig normal ist. In der Grundschule hat der Erwachsene da vorn quasi alle Macht, jednfalls in den Augen der Schüler. Während ihrer Pubertät stellen sie dann fest, dass der da vorne zwar immernoch viel Macht hat, aber dass man sich wehren kann, wenn man zusammen hält. In dem Alter ist der Mensch am Lehrerpult in erster Linie ein potentieller Feind und das ist auch völlig normal. Ich habe verdammt lange gebraucht (find irgendwann ende der 10. Klasse an) festzustellen, dass ich mich auch allein behaupten kann. Und irgendwann (so 12. 13. Klasse) stellt man dann fest, dass Lehrer kein Synonym für "feind" mehr sein muss. |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von x-xcva [/i] [B]Manchmal denke ich an Dich, so wie ich Dich kannte, und ich frage mich, ob Du schon immer so warst? Ich meine, nein. Es steht Dir nicht. Ende der Durchsage. [/B][/QUOTE] Ja ich muss leider zugeben dass ich mich in den vergangen 5 Jahren nicht zum Besserem entwickelt habe. Das kann durchaus eine schleichende Nebenwirkung von falsch ausgewählter Gesellschaft sein. |
| rosenkind | ich muss im Übrigen anmerken, dass ich die Diskussionskultur in diesem Thread zum k... finde. man kann auch anders kritisieren. |
| more | [QUOTE]Ok, ich stolpere mal als der nächste Pädagoge in diesen Thread...naja....eventuell auch als der erste, je nachdem als was man Lehrer betrachtet [/QUOTE] Darket, soll ich das jetzt persönlich nehmen? Zum Thema Einzelgespräch. Es ist öfter so, dass, wenn ein Schüler von einem Lehrer mal zurechtgewiesen wird, die Tränen fließen. Besonders bei Mädchen um das Teenageralter kommt das oft vor. Und egal wie sanft man die Mädels anpackt (rhetorisch gemeint) die Tränen kommen. Das hat weniger mit Druck als wie mit Scham oder einer Verlegenheitsreaktion zu tun. Jungs reagieren da eher mit Trotz. Bei mir kam das Gott sei Dank noch nie vor. Aber es ist schon so, da sitzt eine in der Klasse, die permanent provoziert. Und wenn ich dann mal sage, ob sie mit mir vor die Türe kommen will, um mir unter vier Augen mal zu sagen, was sie eigentlich für Probleme mit dem Unterricht oder mit mir hat, dann ist ihr plötzlich ganz weinerlich ums Herz. Klar habe ich als Lehrer die Macht. Es wäre verlogen zu behaupten ich hätte kein Druckmittel. Aber um ehrlich zu sein, ich will es niemals einsetzen müssen. Ich bin noch nicht lange in diesem Beruf, aber gerade desshalb kann ich mich gut an die eigene Schulzeit erinnern. Noten als Druckmittel, oder Amtsautorität als Druckmittel ist immer ein Zeichen fehlender Autorität. Trotzdem darf sich ein Schüler nicht alles herausnehmen, und wenn man schon so fair ist, ein Einzelgespräch zu führen, sollte man die Chance auch nutzen und zeigen, dass man als Schüler ein bisschen Hirn im Kopf hat, und mal sagen, Ok, mein Fehler ich benehm mich in Zukunft nicht wie ein Hirsch, sondern wie ein Mensch. Und dieses am-Arm-schleifen. Nimmt man den Schüler an der Hand, wird das natürlich immer als schlimmste Gewalt betrachtet, das ist ja klar. Also ich wünsch dir für die Zukunft nicht nur weniger Rechtschreibfehler sondern auch die Gabe dich selbst differenzierter zu reflektieren, und du erkennst vielleicht, dass dein Verhalten das Verhalten der Anderen beeinflusst, zum positiven, wie auch zum negativen... P.S. @Darket, ich hab zwar keine dutzend Semester auf der Uni studiert, aber vielleicht darf ich trotzdem mitreden... Ich weiß Bescheid über die Differenzen zwischen wissenschaftlichen Lehreren und technischen Lehrern... |
| Seneca | In diesem Thread existierte seit dem Startbeitrag keine Diskussionskultur. Irgendwann kann man es aber auch einfach nicht mehr "hören". Ich plädiere auf Schließung. Zum anderen würde ich Tally empfehlen, sofern der Bedarf sich mittzuteilen noch besteht, die Sachlage noch mal schlüssig und prägnant in den Auswegen darzustellen. Aufgrund der Forenregeln wird es dort nicht zu einem solchen Verlauf kommen. |
| Darket | @more Nein, auf keinen Fall! Das ist so eine ewige Debatte. Sind Lehrer eigentlich Pädagogen? Das war von meiner Seite keinesfalls ganz ernst gemeint. Die Debatte rührt daher, dass Lehrer angeblich (kann ich niht beurteilen, ich bin keiner) im Studium zu wenig von Pädagogik mitbekommen. Aber um ein guter Lehrer zu sein, muss man zwangsläufig auch ein guter Pädagoge sein, von daher maße ich mir sicherlich kein Urteil an. |
| rosenkind | oder wenns ums subjektive rummeckern geht, empfiehlt sich auch der [URL=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=8526]Schreiraum[/URL] |
| hagzissa13 | [QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i] [B]@more Die Debatte rührt daher, dass Lehrer angeblich (kann ich niht beurteilen, ich bin keiner) im Studium zu wenig von Pädagogik mitbekommen. [/B][/QUOTE] Stimmt. Bei Gymnasiallehrern geht das gegen Null, aber selbst das, was Hauptschullehrer mitbekommen, reicht meines Erachtens nicht aus. |
| Darket | Wobei das dann nur das betrifft was zwangsläufig stattfindet. will heißen man kann Lehrer werden ohne Ahnung von Pädagogik zu haben. Kann, muss aber nicht. Denn nur weil man in der Uni kaum etwas machen muss, heißt das nicht, dass ein werdender Lehrer sich keine Gedanken um sowas macht und es heißt auch nicht, dass ein Lehrer in seinem Berufsleben dahingehend nicht dazulernt. Die beste Pädagogin, die ich in meinem Leben getroffen habe, war eine Kollegin während meines Zivildienstes. Die Frau war gelernte Schaufensterdekorateurin, die vor 20 Jahren mal einen Pädagogik-Crashkurs gemacht hatte. Da hat die theoretische Qualifikation null Aussage hinsichtlich der fachlichen Qualifikation gehabt, die Frau war großartig in ihrem Beruf. Das Beispiel zeigt sehr deutlich, dass es da eigentlich immer um persönliche Erfahrungen und den Schlüssen, die man daraus zieht geht. Von daher kann man nach meiner Ansicht nach auch nicht verallgemeinernd sagen, dass Lehrer keine oder schlechte Pädagogen seien. |
| more | Stimmt, ich kann da allen Recht geben. Wir bekommen zu wenig Pädagogik und Psychologie. Mir scheint es eher so, dass wir einfach alle (ich spreche von meiner Abteilung) tolle Muttis und Vatis sein sollen, damit wir das irgendwie hinbiegen. Ich unterrichte hauptsächlich im BVJ (Berufsvorbreitungsjahr an der Berufsschule), diese Schüler haben große Probleme, nicht nur im schulischen Bereich. Tja, ich habe am Seminar zwei Stunden Pädagogik die Woche. Wenn ich mehr will, darf ich (wenn ich es genehmigt bekomme) nach der Abschlußprüfung eine Sonderpädagoische Ausbildung machen, die aber natürlich nicht in den normalen Unterricht fallen darf UND neben der normalen Unterrichtsvorbereitung laufen muss. Tolles Schulsystem! |
| rosenkind | Erinnert mich irgendwie an John Wilmot: Bevor ich heiratete, hatte ich sechs Theorien über Kindererziehung. Jetzt habe ich sechs Kinder und keine Theorie. :D edit: more: ja, es stimmt leider, dass man Lehrern zusehends erwartet, Alleskönner zu sein. Verdammt viele Schulen bräuchten noch mindestens eine zusätzliche Person, die sich umdie sozialen Probleme kümmert. Stattdessen sollen Lehrer unterrichten und gleichzeitig der Sozialarbeiter für mehrere Klassen sein. Man nörgelt immer, manchmal auch zweifelsohne zurecht, darüber, dass Lehrer zu wenig qualifiziert seien, bedenkt im Gegenzug aber nicht, was für Arbeit man ihnen aufbürdet. Und leider treten immer mehr Eltern ihre Erziehungspflicht auch noch an die Schule ab ala "Hier haben Sie meinen Bengel, machen sie was anständiges aus ihm, ich kriegs nicht hin...". Traurig, aber wahr... |
| Ursus | [QUOTE]Mami ist kein Alkoholiker wie der Direktor, sondern besitzt die Frechheit am Wochenende Parties zu besuchen, obwohl sie Kinder hat. In deinem Weltbild ist das offensichtlich verboten. [/QUOTE] Mein Weltbild schließt die Möglichkeit ein das jemand der nach Alkohol riecht nicht zwangsläufig Alkoholiker ist. Ein ölverschmierter Mechaniker ist auch nicht automatisch ein Gleitmittelbefürworter. Im Übrigen ist die Unterstellung einer Krankheit die die berufliche Karriere gefährdet üble Nachrede und strafbar. [QUOTE]Komische Ansichten hast du. Lieber einen Spritti als einen Walddorf-Lehrer? Und das für 6-10jährige Kinder?[/QUOTE] Stimmt. Bis die Schuld bewiesen ist gilt die Unschuldsvermutung. Wenn du das als komisch betrachtest lebst du wohl in einem anderen Land besser. Am liebsten weder Spritti noch Waldorflehrer. "Die armen Kinder. Kann denn nicht mal weigstens einer mal an die Kinder denken" Zitat aus den Simpsons...mehr sag ich dazu nicht. [QUOTE]Wenn Kinder mit 9 Jahren zur Kippe greifen, fällt es mir schwer, das als "chemisches Experiment" zu betrachten. [/QUOTE] Wie kommst du denn auf die Idee das das ein Experiment sei? [QUOTE]Schon mal Schulen in skandinavischen Ländern kennengelernt? [/QUOTE] Allerdings. Schon mal was von Bildungsmentalität gehört? [QUOTE]Und wie soll Aufsicht möglich sein, wenn ein Lehrer 4 Stufen a 3-4 Klassen im Alter zwischen 6 und 11 Jahren im Auge behalten soll?[/QUOTE] Ein Lehrer ist nicht die Regel für eine normale Hofaufsicht. [QUOTE]In der Kindergartengruppe meiner Tochter (15 Kinder) sind 3 Erzieherinnen permanent zugegen.[/QUOTE] Na hoffentlich passen sie auf. Kennst du den Unterschied zwischen einer Schule und einem Kindergarten, sowie Lehrern und Erziehern? [QUOTE]Allerdings.[/QUOTE] Meine Erleuterungen galten Neya, die sich vergleichsweise sinnvoll einbrachte. [QUOTE]Wenn Deine Fähigkeiten bezüglich des Suizids ähnlich ausgeprägt sind, wie die Deiner Rechtschreibung, müssen wir uns um Dich überhaupt keine Sorgen machen![/QUOTE] Haggi, das war wirklich böse.:rolleyes: Jemand der mit sowas droht gehört ernstgenommen, egal wie kindisch der Rest war. Du solltest es eigentlich besser wissen oder ist das der Zynismus der Mediziner? |
| Darket | @more Gut, Berufsschule kann ich jetzt garnicht nachvollziehen, aber ich erfahre von Lehramtstudenten regelmäßig, dass die zwar mit dem Fachwissen in ihren Gebieten vollgestopft werden, aber dass Didaktik und Pädagogik arg kurz kommen. Ich vertrete ja sowieso die Ansicht, dass man die Lehrerausbildung zumindest z.T. gut auf die Fachhochschulen verlagern könnte, einfach weil die Ausbildung da näher dran stattfinden könnte und Möglichkeiten hat, die die normale Hochschule nicht bieten kann. |
| ange gardien | [QUOTE][i]Original geschrieben von Mondsilbertaufe [/i] Seit ich meine Freundin kenne, bin ich mir sicher, dass meine Kinder eine Waldorfschule besuchen werden. [/QUOTE] Ich habe jahrelang eine Waldorfschule besucht und habe, wenn ich mir meinen bisherigen"Bildungsweg" ( Waldorschule, Wirtschaftschule,Berufsschule, BK FH, Studium ) so anschaue, mit Abstand die schlimmsten Erinnerungen an die Waldorfschule. Diese Zeit ist bei mir jetzt über 15 Jahre her, aber ich kann mich nicht erinnern, an staatlichen Schulen jemals einem derart autoritärem System ausgeliefert gewesen zu sein, wie es an der Waldorfschule der Fall war. Der Großteil der Lehrer hatte von Pädagogik absolut null Ahnung, schon in der Unterstufe ( 1 bis 4 Klasse ) wurde man regelmäßig angebrüllt wenn man nicht artig war ( 7 bis 10 jährige Kinder anbrüllen... ), [B]ich wurde GEZWUNGEN, Blockflöte zu spielen[/B] , unser Musiklehrer war ein waschechter Psychopath, die Englischlehrerin hätte unsere Großmutter sein können und war ständig überfordert, einige ansonsten gute Ansätze der Waldorfpädagogik wurden von einer großteils unfähigen Lehrerschaft zunichte gemacht. Mich wundert heute noch das der Konsum von Cola, Weissbrot, der "Bravo" und Fernsehen nicht mit exorzistischen Ritualen geahndet wurde. Kurzum: Der Wechsel auf eine staatliche Schule war eine echte Befreiung für mich. Und wenn man sieht was bei mir heraus gekommen ist: Statt einem alternativen Öko mit Berufswunsch Sozialdingsbums oder Biobauer wurde aus mir ein Militarist, der sich ungesund ernährt, Heavy Metal hörte, PC Spiele zockt und BWL studierte. Das klassische Umschlagen ins gegenteilige Extrem. |
| Darket | Sämtliche gute Ansätze, die die Waldorfpädagogik zweifelsfrei hat, werden durch die totale Ideologisierung wieder völlig zunichte gemacht. |
| rosenkind | [QUOTE]Mein Weltbild schließt die Möglichkeit ein das jemand der nach Alkohol riecht nicht zwangsläufig Alkoholiker ist.[/QUOTE] ich darf dazu vielleicht eine Anekdote aus meiner alten Schule erzählen: wir hatten einen supernetten Musiklehrer! Es war ein ziemlich ruhiger, besonnener Mann, wurde selten laut (was ihn leider manchmal zum Opfer machte...) und bemühte sich wirklich darum, dass jeder gute Noten bekam. wie gut er als Lehrer war, magich nicht beurteilen, ich befürchte, er war zu oft leider zu nachsichtig, aber menschlich war er super Kerl. Imo als Mensch überhaupt der netteste Lehrer an der Schule, leider zu wenig durchsetzungsfähig und vermutlich sehr sensibel Wir dachten uns alle nichts dabei,wenn er mit uns Lieder wie "Am Tag als Conny Kramer starb"durchnahm oder "Hotel California" und uns bei jeder Gelegenheit vor dem Alkohol warnte, insbesondere vor den bunten Fruchtweinen und natürlich auch anderen Genussmitteln. Tja, wir dachten uns nichts böses dabei, bis... ja, bis wir, inzwischen 10.Klässler von seiner Alkoholabhängigkeit erfuhren. Was ein ziemlicher Schock für uns war. Aber nichtsdestotrotz war es einer der sympathischsten Menschen, den ich in meiner Schullaufbahn als Lehrer je kennengelernt habe. Thema Waldorf: es ist interessant,wenn man die Erfahrungen mal vergleicht. Mir kommt es oft so vor als lägen Waldorf und Waldorf Welten... was vermutlich auch so ist! |
| Ursus | [QUOTE]aber ich erfahre von Lehramtstudenten regelmäßig, dass die zwar mit dem Fachwissen in ihren Gebieten vollgestopft werden, aber dass Didaktik und Pädagogik arg kurz kommen.[/QUOTE] Ich biete mich an dieser Stelle mal als seriöse Quelle dazu an.;) Ange, bleib mir in Zukunft fern. Mit sojemandem spreche ich nie wieder ein Wort.:D Ansonsten bleibt mir noch zu sagen, dass viele Eltern Lehrer immernoch als die alten Feind ansehen und gegen statt mit ihnen arbeiten. Von Vorurteilen und Bildzeitungsniveau der Angiftungen will ich garnicht erst anfangen. Stattdessen werden Negativbeispiele als die Regel postuliert und viele der armen Schweine die sich redlich abmühen wird die Unterstützung versagt. Insofern kann ein Kind bei dem die Aussage Lehrer gegen Schüler steht viel zu oft auf falsche Mitleid der Eltern hoffen. Etwas weniger Kuschelpädagogik war meiner Schulzeit nicht abträglich und ich halte es nach wie vor für ein angebrachtes 'Mittel, sofern es im gesetzlichen Rahmen bleibt. |
| rosenkind | [QUOTE]Etwas weniger Kuschelpädagogik war meiner Schulzeit nicht abträglich und ich halte es nach wie vor für ein angebrachtes 'Mittel, sofern es im gesetzlichen Rahmen bleibt.[/QUOTE] naja, aber so wie meine ehemalige Deutschlehrerin es machte, das war auch nicht sonderlich förderlich, obwohl es im gesetzlichen Rahmen war. |
| Darket | Naja, ich glaube Ursus meinte auch nicht, dass alles was im gesetzlichen rahmen bleibt auch legitim ist. Die meisten Pädagogen (ja, inklusive Lehrern) sind zu unfelxibel um mehr als eins von beidem leisten zu können. Kuschelpädagogik an sich ist auch nicht schlecht, blöd wirds nur, wenn man nichts anderes mehr kann. Ebenso verhält es sich mit einer relativ strikten Linie. |
| more | [QUOTE]Ich vertrete ja sowieso die Ansicht, dass man die Lehrerausbildung zumindest z.T. gut auf die Fachhochschulen verlagern könnte, einfach weil die Ausbildung da näher dran stattfinden könnte und Möglichkeiten hat, die die normale Hochschule nicht bieten kann.[/QUOTE] Darket du wirst lachen, das findet (zumindest in Bayern und BaWü) teilweise schon statt. Und zwar als Vorbildung für die technischen Lehrer wird verlangt, dass diese zwei Jahre das BK (Berufskolleg) besucht haben. Das ist einfach lachhaft! Soll ich dir was sagen? Meine Ausbildung zur technischen Lehrerin dauert genau 1 Jahr, wohlgemerkt, ein Schuljahr! In diesem Jahr muss ich alles können. Ich muss fachlich perfekt werden (in 4! Fächern) Ich muss die Obermami sein. Methodisch-didaktisch fundiert einen Unterricht planen. Alle Methoden aus dem FF beherrschen. Eine ordentliche Lehrerpersönlichkeit samt dem dazu gehörigen Äußeren abgeben (wie das aussieht entscheidet die Prüfungskommision nach gutdünken) Noten gerecht machen. Alle Erziehungsmaßnahmen aus dem §90 Schulgesetz auswändig aufsagen. Ein vorbildlicher Beamter sein. Ich sag dir, das ist viel zu hart um sich auch noch psychologisch/pädagogisch so voll ausbilden zu lassen, um wirklich sagen zu können ich würde pädagogisch alles richtig machen. Ich bezeichne mich mal als warmherzige Person den Schülern gegenüber. Ich habe keine Probleme egal welche Klasse. Aber ich kenne andere, die keinen Rat wissen und die völlig alleine da vorne stehen weil niemand Zeit hat richtig zu beraten. |
| Ursus | Rosie, jeder Schüler lernt anders und es gibt eine Lehrerpersönlichkeit die für alle da sein muss. Ich weiß ja nicht was deine Deutschlehrerin gemacht hat, aber besonders in den Klassenstufen 7-9 ist jemand der Autörität ausstrahlt nicht fehl am Platze. Wenn sich die Pubertät etwas gelegt hat schränkt ein solcher Lehrer aber auch eher ein. Unser Deutsch und Physikkurs lief in den Jahren 13/13 größtenteils selbstorganisiert ab und es lief super. Dank meinem strengen Englisch und Französischlehrer beherrsche ich beide Sprachen auch Jahre nach der Schule noch fließend und kann, wenn ich es will, auch meine natürliche Faulheit überwinden.:D Da hat etwas Druck geholfen. |
| rosenkind | [QUOTE]Kuschelpädagogik an sich ist auch nicht schlecht, blöd wirds nur, wenn man nichts anderes mehr kann. Ebenso verhält es sich mit einer relativ strikten Linie.[/QUOTE] meine Rede, wie gesagt, die Waage zwischen Zuckerbrot und Peitsche. Ein Vorbild in Schülermotivation war im Übrigen mein alter Geschi- und Deutschlehrer. Man hat den Mann nie auf dem Stuhl sitzen sehen, er stand und gestikulierte,während er dem Unterricht das Flair einer Qiuzshow verlieh. Aber das kann man nicht beschreiben, das muss man erlebt haben! Die Schüler waren von seiner Aktivität gepackt und der Unterricht war spanndend, selbst wenn es nur darum ging irgendwelche trockenen Daten herauszufinden :D (und nach meiner alten Lehrerin hatte ich in Deutsch dann plötzlich eine 2+, weil man sich wieder traute, zu reden ^^) [QUOTE]Ich weiß ja nicht was deine Deutschlehrerin gemacht hat, aber besonders in den Klassenstufen 7-9 ist jemand der Autörität ausstrahlt nicht fehl am Platze. [/QUOTE] wenn sich die Autorität aber so auswirkt, dass sich bis auf eine Person wirklich eine komplette Klasse nicht mehr traut, sich zu melden, weil alle Angst davor haben, zerissen und bloßgestellt zu werden, wenn sie was falsches sagen, läuft definitiv irgendwas falsch! |
| Neya | [QUOTE][i]Original geschrieben von rosenkind [/i] Mir kommt es oft so vor als lägen Waldorf und Waldorf Welten... was vermutlich auch so ist! [/B][/QUOTE] Es IST so! Ich höre viel schlechtes und viel gutes. Ich denke, es kommt immer auf die Schule an. Da Waldorfschulen ja ein Kollegium haben, das sich nur mäßig mit anderen/irgendwelchen übergeordneten Organisationen austauscht, ist praktisch jede Schule anders. Es gibt keine bis iins Detail gedachten Regeln - die Schule ist sehr frei. Meine Schule zum Beispiel...Wir haben wenig Fächerauswahl, da wir eine sehr junge und kleine Schule sind. Allerdings haben wir sehr gute, auch junge und Kompetente Lehrer (Ausnahmen bestätigen die Regel :rolleyes: ). Also ich kann mich nun wirklich nicht über fehlende Pädagogik beschweren^^Ich hab den besten Deutschlehrer der Welt und einen sehr engagierten Biolehrer (meine LKs)...und ansonsten kann ich mich auch nicht beklagen (ich bin in der 12. Klasse, ich hoffe im Übrigen, mit dieser Rechtschreibung durchs Abi zu kommen...). Meine Geschichtslehrerin zum Beispiel...eine sehr junge, nette Frau, die im Übrigen furchtbar gern mit mir zum Mera Luna gefahren wäre, wenn sie da nicht Fortbildung gehabt hätte (Sie findet Ministry ganz toll...und so Mittelalter etc.). Mit meinen Lehrern habe ich mich eigentlich schon durchweg privat unterhalten und sie sind auch nicht-beruflich recht nette Menschen. Zum Thema "Ich wurde GEZWUNGEN Blockflöte zu spielen" ...ich meine...stell dir vor wie viele Schüler dazu GEZWUNGEN werden, Rechtschreibung zu lernen ....unfassbar, oder? Nunja...Ich habe ein positives Bild von der Waldorfschule....kann mir aber auch ganz sicher denken, dass es schlechtere gibt! Ganz genau so, wie es auch bessere und schlechtere Staatsschulen gibt!!! |
| Darket | [QUOTE] Darket du wirst lachen, das findet (zumindest in Bayern und BaWü) teilweise schon statt. Und zwar als Vorbildung für die technischen Lehrer wird verlangt, dass diese zwei Jahre das BK (Berufskolleg) besucht haben.[/QUOTE] Ich meine da grundsätzlich ersteinmal die Grund-und Oberschullehrer. was die Grundschullehrer angeht, hatte die von uns gegangene DDR ohnehin das bessere Konzept. Die haben Grundschullehrer und Erzieher parallel ausgebildet und zwar sozusagen semi-akademisch. Will heißen beide hatten die gleiche Grundqualifikation und konnten sich dann quasi aussuchen was von beiden sie machen wollten (eine Tatsache, durch die viele Erzieher aus der DDR bei der Wende voll auf die Schnauze gefallen sind). Die Ausbildung war ungemein praxisbezogen, ich habe kürzlich mit solchen Leuten zusammengearbeitet, war außerordentlich erfrischend. Zu Berufsschullehrern kann ich wenig sagen, ich hab einfach kaum welche erleben können, aber Oberschullehrern, gerade den Jüngeren, fehlt oft ein gewisser Realitätssinn, den die Uni ihnen nicht mitgeben konnte. |
| Ursus | [QUOTE]wenn sich die Autorität aber so auswirkt, dass sich bis auf eine Person wirklich eine komplette Klasse nicht mehr traut, sich zu melden, weil alle Angst davor haben, zerissen und bloßgestellt zu werden, wenn sie was falsches sagen, läuft definitiv irgendwas falsch![/QUOTE] Autorität kann verschiedene Ausprägungen und Rechtfertigungen haben. Am besten ist in diesem Fall eine, die durch das Vertrauen der Schüler legitimiert wird und nicht durch Furcht und Drohungen. Letzteres ist in der Schule fehl am Platze. |
| Mondsilbertaufe | [QUOTE] Bis die Schuld bewiesen ist gilt die Unschuldsvermutung.[/QUOTE] Ahja. Würdest du dich von einem Chirurgen mit Schnapsfahne operieren lassen? :rolleyes: Es besteht immerhin die Möglichkeit, dass er Alkohol nur als Desinfektionsmittel für seine Mundflora benutzt und morgens lediglich damit gurgelt. Würdest du andere Patienten von besagtem Arzt operieren lassen oder würdest du dagegen agieren? Würdest du deine Kinder von so einem unterrichten lassen? Nein, da kannst du den Alkoholiker noch so in Schutz nehmen - jemand, der mit Schnapsfahne vor einer Klasse unterrichtet gehört nicht toleriert. Ich habe meiner Freundin geraten, sich mit anderen Eltern an das Schulamt zu wenden. @ange gardien Ich bin in der DDR zur Schule gegangen. Da gabs Pionieruniformen, Frühsport, Morgenapelle und Wachleute vor der Schule, die alle abgefangen haben, die zu spät gekommen sind. Dann musste man Rechenschaft ablegen, warum man zu spät kam und wurde dem Direx gemeldet. Samstage hatte man in der Schule zu verbringen, sowie Pioniernachmittage innerhalb der Woche. Man musste Parolen und militärische Lieder auswendig lernen. Man musste regelmäßig Unkraut jäten und den Schulhof säubern, Sobotnik hieß das. Eltern waren auch dazu verpflichtet. Einmal im Jahr hatte man auf den Straßen zu marschieren und seine Arbeiterfahnen aus dem Fenster zu hängen. In Ferienlagern wurde man auf eine militärische Laufbahn vorbereitet. Mit Uniform, Appellplatz, Schmugglertraining, Ralleys durchs Gelände, Mutproben wie alleine nachts durch den Wald laufen und nur so einen Scheiß... Ich fands saugeil! Es tut mir leid für dich, dass du Flöte spielen musstest. In staatlichen Schulen hat man da mehr Ruhe vor den Lehrern. Die machen nur das Nötigste. Ich kenne 2 Lehrer, die in dem jetzigen System mit Herzblut dabei waren. 2 Stück! Und meine Geschwister haben 4-5 mal die Schule gewechselt. |
| Darket | [QUOTE]In staatlichen Schulen hat man da mehr Ruhe vor den Lehrern. Die machen nur das Nötigste. [/QUOTE] Das ist eine glatte Lüge und eine unverschämte Verallgemeinerung gegenüber einem Haufen hochengagierter und hervorragender Lehrer in diesem Land! Boah, wenn ich so eine Scheiße lese, habe ich das Bedürfnis durch den Monitor zu greifen! |
| x-xcva | [QUOTE][i]Original geschrieben von Darket: [/i] Das ist eine glatte Lüge und eine unverschämte Verallgemeinerung gegenüber einem Haufen hochengagierter und hervorragender Lehrer in diesem Land! Boah, wenn ich so eine Scheiße lese, habe ich das Bedürfnis durch den Monitor zu greifen![/QUOTE] Würde das denn etwas ändern? Ich meine, wenn Du durch den Monitor greifen und Mondsilbertaufe schütteln könntest o. ä. Meinst Du, das ändert ihre Sicht der Dinge, oder Deine? In ihrer Welt ist das so, das ist ihre Erfahrung, Deine sind wiederrum anders. Muss man sich, nur weil man nicht assimiliert ist, an die Gurgel gehen, und sei es virtuell? :rolleyes: **** Mondsilbertaufe, ich verstehe nicht ganz, woran Du diese Aussage fest machst, besser gesagt, was Du darunter verstehst: [QUOTE]Ich kenne 2 Lehrer, die in dem jetzigen System mit Herzblut dabei waren. 2 Stück! Und meine Geschwister haben 4-5 mal die Schule gewechselt.[/QUOTE] Woran machst Du das 'Herzblut' konkret fest? Vielleicht ergibt sich daraus dann von allein ein besseres Verständnis, warum Du der Meinung bist, dass Lehrer an öffentlichen Schulen, nur das Nötigste tun. ;) Grüßlie |
| Darket | [QUOTE]In ihrer Welt ist das so, das ist ihre Erfahrung, Deine sind wiederrum anders. Muss man sich, nur weil man nicht assimiliert ist, an die Gurgel gehen, und sei es virtuell?[/QUOTE] Was ist das? Die Forderung nach der totalen Toleranz? Das hat nichts mit Assimilation zu tun, aber wenn ich so einen verallgemeinerten Scheißdreck lese, kommt mir mein Frühstück wieder hoch. Ich bin der letzte, der behauptet Lehrer wären allesamt gute Menschen und würden ihren Beruf vernünftig ausüben. Ich behaupte auch, dass man sich den Lehrerberuff unglaublich leicht machen kann, wenn man möchte. Aber die Misere an staatlichen schulen generell auf angebliche UNfähigkeit und mangelhaftes Engagement bei den Lehrern zu schieben, ist denen gegenüber einfach ne Frechheit. |
| x-xcva | [QUOTE][i]Original geschrieben von Darket: [/i] Was ist das? Die Forderung nach der totalen Toleranz? [/QUOTE] Nun, ich schrieb das was Du zitiertest, und worauf Du Dich hier beziehst, nämlich eine Frage. Eine Forderung sehe ich darin nicht formuliert. Du siehst, die Sichtweisen auf die gleiche Sache, sind nun einmal unterschiedlich. Wo ist das Problem? Müsste ich Dich jetzt auch anfahren? Würde das etwas nützen? |
| more | Ich kann mich Darket nur anschließen. Und nicht nur weil ich Lehrerin bin. Sondern weil das einfach mal wieder das typische Sündenbock-Gewäsch ist. Irgendjemand muss ja Schuld sein, und der Lehrer ist das beste Opfer. Ich kann von meiner Mentorin in Textverarbeitung erzählen. Das ist für die Schüler ein trockenes, langweiliges Fach. Vor allem weil da der PC mal zum Arbeiten und nicht zum Chatten verwendet wird. Sie hängt sich rein, um es den Schülern so angenehm wie möglich zu gestalten. Hat Ideen, ist kreativ, plant stundenlang Spiele zur Lernzielkontrolle, wendet Methoden an. Ich bewundere diese Frau. Sie hängt sich so rein. Und was ist der Dank? Die Schüler motzen trotzdem. Keiner hat eine Ahnung was hinter den Kulissen abgeht. Keiner weiß, dass eine durchschnittliche Unterrichtsplanung auch mal gute 18 Stunden für grade mal 45 Minuten dauern kann. Keiner kann es nachvollziehen wie es ist, wenn man Schüler hat die einen Rucksack voll Probleme rumschleppen und man in vielen Fällen einfach nicht helfen kann. Niemand weiß wie das ist, wenn man forne steht und die Hälfte der Klasse nur am rumnölen ist und man trotzdem lächelt und versucht die Bande zu motivieren, keiner kann nachvollziehen wie man sich fühlt wenn man täglich nach Schwachstellen abgesucht wird. Es heißt immer nur der Lehrer wäre schuld, nicht engagiert, faul usw. Ich glaube nur Chirurgen sind in ihrem Beruf ähnlich starken psychischen Belastungen ausgesetzt, aber die werden wenigstens für ihre Arbeit anerkannt. |
| x-xcva | [QUOTE][i]Original geschrieben von more: [/i] Keiner hat eine Ahnung was hinter den Kulissen abgeht. Keiner weiß, dass eine durchschnittliche Unterrichtsplanung auch mal gute 18 Stunden für grade mal 45 Minuten dauern kann. Keiner kann es nachvollziehen wie es ist, wenn man Schüler hat die einen Rucksack voll Probleme rumschleppen und man in vielen Fällen einfach nicht helfen kann. Niemand weiß wie das ist, wenn man forne steht und die Hälfte der Klasse nur am rumnölen ist und man trotzdem lächelt und versucht die Bande zu motivieren, keiner kann nachvollziehen wie man sich fühlt wenn man täglich nach Schwachstellen abgesucht wird. [/QUOTE] Nun ja, dadurch dass Du es hier nun erzählst, wird es nachvollziehbar und man bekommt eine Ahnung. Ich denke, man kann nur eine Ahnung von etwas bekommmen, wenn die Beteiligten das schildern was sie wahrnehmen und das dann vergleicht. Das führt womöglich zu Verständnis und Annäherung. Daher bat ich Mondsilbertaufe ja, doch bitte einmal etwas konkreter die Umstände zu schildern, aus der sich ihre Sicht gestaltet. Dann könnte man ja mal abgleichen, zwischen dem was Du schreibst und dem was sie wahrnimmt. ;) Grüßlie |
| Darket | Dass Schüler motzen ist völlig normal, das mache ich auch in meiner Ausbildungsschule noch, ist oftmals etwas irrational, aber normal, die stehen ja auch mittendrin. Ich nehme an Lehrer motzen auch mal über Schüler, ohne dass es objektiv nachvollziehba ist. Problematisch wirds da wo Eltern oder gänzlich Außenstehende immer alles besser wissen. Jemand, der den schulalltag nicht mitbekommt, hat in aller Regel nur einen sehr subjektiven Eindruck von dem, was da passiert. Ich würd mich hier auch weniger aufregen, hätte ich nicht die letzten Monate an einer staatlichen Grundschule mit ganz hervorragenden Lehrern zusammengearbeitet, würde ich mich mehr zurückhalten. Aber da ich einen Eindruck in den Arbeitsalltag dieser Leute (und diesmal auf der anderen Seite des Lehrerpults, nicht mehr als Schüler) bekommen und gesehen habe womit die sich so herumschlagen müssen und trotzdem ihr Engagement und ihre Begeisterung für ihren Beruf nicht nachlässt, auch wenn einige jenseits der 50 waren und diesen Job seit 30 Jahren machen (übrigens fast alle noch zu DDR-Zeiten ausgebildet), geht mir die utschnur hoch, wenn ich immernoch irgendwo hören muss, dass Lehrer an staatlichen Schulen alle nicht engagiert und grundsätzlich unfähig werden. Klar, nicht jeder hat so engen Kontakt, aber dann kann man auch mal die Schnauze halten, wenn mans offensichtlich nicht besser weiß. |
| x-xcva | Darket,- erstmal, es ist doch toll dass Du eine solche Erfahrung machen konntest! Aber was ist mit den Leuten, die diese nicht haben? Du schreibst: [QUOTE]Problematisch wirds da wo Eltern oder gänzlich Außenstehende immer alles besser wissen. Jemand, der den schulalltag nicht mitbekommt, hat in aller Regel nur einen sehr subjektiven Eindruck von dem, was da passiert.[/QUOTE] Der Eindruck ist wohl immer subjektiv. So könnten sich beide Seiten Vorhaltungen machen ohne Ende. Die Lehrer könnten sagen, die Eltern haben keine Ahnung was hier tatsächlich abläuft, da sie nicht unmittelbar involviert sind (was Du ja auch proklamierst, so ich Dich jetzt richtig verstanden habe); und die Eltern könnten anmerken, dass man von außen oft einen objektiveren Bilck hat und die Lehrer nur den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen. ME kommt man so allerdings nicht weiter. Ich persönlich machte die Erfahrung, dass es sehr oft zu Missverständnissen und erbitterten Fronten kommt, so beide Parteien (im aktuellen Fall sind es ja sogar drei), sich in ihren jeweiligen Leistungen, Kommunikationsversuchen und Bedürfnissen/Anliegen, nicht gewürdigt, übergangen oder gar hilflos fühlen. Da hilft es nichts, dem Gegenüber zu sagen, er habe nun kein Recht sich so zu fühlen, erst einmal ist es so. Und wenn nun jeder darauf beharrt, dass der Andere eh keine Ahnung hat, wird sich das bis zum Sankt Nimmerleinstag nicht mehr ändern. Grüßlie Mischa |
| swanheart | [QUOTE][i]Original geschrieben von x-xcva [/i] [B] Der Eindruck ist wohl immer subjektiv. So könnten sich beide Seiten Vorhaltungen machen ohne Ende. Die Lehrer könnten sagen, die Eltern haben keine Ahnung was hier tatsächlich abläuft, da sie nicht unmittelbar involviert sind (was Du ja auch proklamierst, so ich Dich jetzt richtig verstanden habe); und die Eltern könnten anmerken, dass man von außen oft einen objektiveren Bilck hat und die Lehrer nur den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen. ME kommt man so allerdings nicht weiter. [/B][/QUOTE] Was ich mich frage ist, wie man etwas kritisieren kann, was man in seiner gegenwärtigen Form gar nicht kennt. Die Erfahrungen aus der Eigenen Schulzeit können ja gar nicht zutreffen (mein Vater war auf einem Klosterinternat. Das kann man kaum mit dem städtischen Gymnasium vergleichen, welches ich besuche). Woher wissen die Eltern, die sich über inkompetente, unmotivierte Lehrer beschweren, dass die wirklich so sind? Von ihren (evtl pubertierenden) Kindern, die, wie schonmal geschrieben wurde, in einem Lehrer einen Feind sehen oder vielleicht auch aus Zeitungsberichten, die sich ein Urteil erlauben. Dazu kann man nur sagen, dass ich noch nie erlebt habe, dass ein "Außenstehender" sich einfach mal in eine Klasse oder einen Kurs gesetzt hat, um sich eine eigene Meinung bilden zu können. |
| blue_darkness | [QUOTE][i]Original geschrieben von swanheart [/i] [B]Dazu kann man nur sagen, dass ich noch nie erlebt habe, dass ein "Außenstehender" sich einfach mal in eine Klasse oder einen Kurs gesetzt hat, um sich eine eigene Meinung bilden zu können. [/B][/QUOTE] hat meine mutter damals in der grundschule mal gemacht. und - es kam wie es kommen musste, die lehrerin war auf einmal zuckersüß. objektiv ist das dann auch nichtmehr... |
| more | Sobald ein Beobachter in einem Klassenraum ist, wird die Situation verfälscht. Also bringt das wenig. Man geht mittlerweile dazu über die Klassenräume offen stehen zu lassen. Ich mache das vor allem in praktischen Fächern wie Werken, da die Schüler öfter an die Schränke in anderen Räumen müssen. Jeder Lehrer der an diesen Werkräumen vorbei geht sieht was ich mache. Diese Situation ist wesentlich natürlicher. Wenn auch nicht 100 % natürlich. @Darket, dass Schüler motzen ist selbstverständlich klar, ich bewundere nur, dass das Engagement meiner Mentorin seit sovielen Jahren nicht nachgelassen hat. |
| Mondsilbertaufe | [QUOTE]Mondsilbertaufe, ich verstehe nicht ganz, woran Du diese Aussage fest machst, besser gesagt, was Du darunter verstehst:[/QUOTE] Ich habe selbst Lehrer in der Verwandschaft und im Freundeskreis. Für die ist ein Elternabend schon Stress. Und ich habe Bekannte beim Gesundheitsamt, die sich mit den Tiefschlägen rumärgern müssen. Da sind hochintelligente Kinder, die aufgrund von "Verhaltensabnormalitäten" in Sonderschulen verfrachtet werden und schließlich in psychiatrischen Kliniken landen, wo Psychologen die richtige Diagnose stellen und sie in monatelanger Arbeit wieder schulfähig zu bekommen versuchen... Asperger-Autismus z.B. Klar können Lehrer keine Ahnung von derart besonderen Schülerprofilen haben (woher auch?) aber hinter vorgehaltener Hand habe ich auch manchmal Worte wie "kaputtgespielt" in diesem Zusammenhang gehört. Ich wohne in direkter Nachbarschaft zu einer Schule und freue mich, dass die Lehrer gegen Mittag die heißbegehrten Parkplätze frei machen. Eine Überlastung, die fehlende Qualität rechtfertigen könnte, sehe ich nicht. Meine Geschwister habe ich schon erwähnt. Mein Bruder ist ein krasser Fall. Als er 3 Jahre alt wurde, hat ihm der Kinderarzt überdurchschnittliche intellektuelle Fähigkeiten bescheinigt. Sein Wortschatz war größer als normal und er konnte um einiges besser zeichnen als andere Kinder, ganz zu schweigen von seinen feinmotorischen Fähigkeiten... Als er schließlich in die Schule kam, ging er seiner Lehrerin mit seinem "altklugen Kommentaren" wohl auf den Keks und sie beförderte ihn ins direkte Abseits. Nachdem er täglich von seinen Schulkollegen verprügelt wurde, legte uns die Lehrerin nahe, ihn in eine Sonderschule zu stecken, er besäße keine Sozialkompetenz. Da stand der erste Schulwechsel an... Meiner Schwester wollten sie den "Geistig-behindert-Stempel" aufdrücken, aber auch sie wurde falsch eingeschätzt. Ich persönlich denke auch heute noch, 8 Jahre nach dem Abi, dass das was ich damals in der Penne machen musste zum Teil großer Käse war. Das wusste ich damals schon, aber heute ist die nüchterne Gewissheit da. Die Fehlbarkeit der Lehrer kann man erst später einschätzen. Ich denke auch, dass die Lehrerausbildung unzureichend ist in Anbetracht der Verantwortung, die Lehrer tragen. Dass da was schief läuft, stellen komischerweise selten die Lehrer selbst fest. Sie fangen nur an zu mauern, Selbstkritik habe ich noch nie vernommen. |
| lioba | Ich fall jetzt mal aus der Reihe... ich mochte Schule eigentlich immer. Man muss nicht daheim sein, hat Menschen, die mit einem reden,denen man zuhören kann... Ausserdem: Wissen ist Macht. Das fand ich auch sehr reizvoll ^^ Wollt ich nur mal so einwerfen, nachdem ich die ersten paar Postings gelesen hatte. Lioba |
| more | @líoba, willst du meine Schülerin sein? Ich geb steck dir dann auch heimlich immer einen Keks zu! Versprochen! Ausserdem darfst du deinen Namen im Klassenbuch ausradieren wenn du mal zu spät kommst! Wissen ist Macht - völliger Quatsch! Handy und Mp3-Player ist macht! Wissen? Wozu? Schminken kann ich mich auch ohne! Ich sagte mal zu meinen Schülern: Das Wort Bütte leitet sich ab vom Wort Bottich. Schüler: Was ist ein Bottich? |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von more [/i] [B] Schüler: Was ist ein Bottich? [/B][/QUOTE] Ein Behälter aus Holz, gefüllt mit einer Wasser/Öl Emulsion in der man Stahl zwecks Härtung abschreckt indem man das Material soweit erhitzt das sich ein austenitischesn Gefüge bildet das düch plötzliche Abkühlung in ein martensitisches Gefüge übergeht, sofern der Stahl genug gelösten Kohlenstoff enthält. |
| Ursus | Kekse sind altmodisch...Aber ich bin so wenigstens meine alten Bandshirts losgeworden und war auf Anhieb der Liebling der Metaller.:D PS Wer dreimal zu spät kommt, bringt das nächste mal einen Kuchen mit. |
| lioba | [QUOTE]@líoba, willst du meine Schülerin sein? Ich geb steck dir dann auch heimlich immer einen Keks zu! Versprochen! Ausserdem darfst du deinen Namen im Klassenbuch ausradieren wenn du mal zu spät kommst![/QUOTE] ich bin immer zu spät gekommen und hab eigentlich auch sehr viel geschlafen:D bis auf die wichtigen 5min^^ Trotzdem Abschluss mit 1,7 *lächelt* *angeb*^^ |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nigthmare [/i] [B]Bevor dieser Thread der Sense des hießigen Moderators zum Opfer fällt muss ich unbedint hinzufügen wie geschockt ich vom Verlauf der ersten Seiten dieses Threads war. Macht es (angeblich) Erwachsenen wirklich solchen Spaß sich derartig über einen Teenager zu profilieren? Whatever..., Nigthmare [/B][/QUOTE] Diesen Zynismus kann man nur nachvollziehen wenn man plötzlich Ende 20 ist und von Alltagsprobleme wie Änderungskündigung, Steuersonderfprüfung, mangelnde Schadensdeckung, geplatzen Krediten, Studiengebühren und Mietrückstand sowie Unterhaltsforderungen verfolgt wird. |
| blue_darkness | das ist nun aber nicht sehr weit gedacht seneca... ein todkranker, der an seinem leben hängt, würde sofort mit dir tauschen,wenn er könnte. und sie schrieb auch nicht, dass es ihr größtes problem ist, nur,dass es ein problem ist.... und die frage "wer hat die größten probleme und darf deswegen über alle herziehen" wurde auch nicht gestellt... |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von blue_darkness [/i] [B]und die frage "wer hat die größten probleme und darf deswegen über alle herziehen" wurde auch nicht gestellt... [/B][/QUOTE] Mit meiner Person hat das nichts zu tun. Es würde nur nach Gründen gefragt und ich habe welche geliefert. Das war kein Versuch der Rechtfertigung. |
| Mondsilbertaufe | [QUOTE]Diesen Zynismus kann man nur nachvollziehen wenn man plötzlich Ende 20 ist und von Alltagsprobleme wie Änderungskündigung, Steuersonderfprüfung, mangelnde Schadensdeckung, geplatzen Krediten, Studiengebühren und Mietrückstand sowie Unterhaltsforderungen verfolgt wird.[/QUOTE] Ganz schön arrogant gedacht. Existenzängste können sich auch in der Schule breit machen. Diese Masche hatten meine Lehrer und viele meiner Verwandten auch drauf: "Du bist ja erst in der Schule. Wart mal ab, wenn du arbeiten musst. Da wirst du dich umkucken. Da ist nichts mehr mit bla bla bla..." Ich muss sagen, Existenzängste hatte ich nie in der Schule. Die anderen Schüler konnten mich sogar immer gut leiden. Allerdings werde ich die unzähligen Male nicht vergessen, in denen ich mich übergangen, unverstanden, falsch bewertet, erniedrigt und bloßgestellt gefühlt habe. Ein Erwachsener kann sein Leben selbst ändern. Ein Schüler steht immer unter dem Scheffel von Eltern und Lehrern. Da muss man einiges einstecken und kann wenig austeilen. Das kann ein Wahnsinnsdruck sein, wenn man die Erwartungen von so vielen Personen erfüllen muss und manchmal nicht kann. Abgesehen davon, hat jeder Schüler das Recht, Arbeitsbedingungen zu kritisieren. Jeder Erwachsene macht das. Manche streiken sogar. Wenn ein Schüler daher kommt, wird er ausgelacht. Nett. Alltagsprobleme der Erwachsenen sind oftmals selbst gemacht. Auch wenn es härter ist - man hat es sich genauso ausgesucht. Das kann man von der Penne nicht behaupten. In Anbetracht von verzweifelten Teenagern, die irgendwann dekompensieren, kann ich diesen Zynismus so gar nicht nachvollziehen. |
| more | Aber ich muss ihm trotzdem in vielen Punkten Recht geben. Die Probleme die man in der Schule hatte werden plötzlich ganz nichtig im Vergleich zu den Problemen die man als Erwachsener hat. Aber in dem Moment wo man da drin steckt hilft einem das natürlich weniger. Aber man muss die Bitterkeit derer, die das hinter sich haben, und die sich jetzt mit wirklich existenzbedrohenden Dingen rumschlagen müssen auch verstehen. |