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  Forum: DIES und DAS
    Thema: Pech - Schicksal
delivererFserioHi, dunkle Grüße !
Und zwar meine Fragen sind folgende. Was halltet ihr von dem Schicksal? Und gibt es wirklich „Pech“ bzw. „Pechvögel“?

Meiner Meinung nach beides nein! Um meinen Standpunkt schon mal fest zu machen.
Denn man kann richtige Entscheidungen treffen oder falsche. Und die die man als „Pechvögel“ bezeichnet sind einfach Menschen die einfach viele oder einen großen Fehler gemacht haben bzw. sich falsch entschieden haben. Oder jemand Anders ist mit einer Entscheidung dafür verantwortlich das der jenige „Pechvogel“ z.b. leidet.
Ich kenne jemanden der wirklich (so glaubt man) nur Pech hatte. Er hat 3 Lehren gemacht die alle durch irgendwelche Zwischenfällen unbrauchbar wurden. Um ein Beispiel zu nennen, Elektriker - bekam einen Peacemaker (Herzschrittmachern). Auserdem ist seine große Liebe gestorben wie auch die Schwester von ihr. Er steckt grad in einer Scheidung, hat eine Klage am Hals,…..

Aber alles fing an mit nur einer falschen Entscheidung!

Und zwar hatte er es immer weiter raus geschoben seine Oma zu besuchen (klingt komisch, ich weis^^, is aber so). Und irgendwann konnte er sie net mehr besuchen weil sie starb. Er hatte deswegen große Schuldgefühle und das nagte an seiner Gesundheit. Als es ihm besser ging fand er seine große Liebe. Alles schien perfekt zu sein. Auser das sie mal zusammen von jugendlichen überfallen wurden. Doch als er sie überredete doch mal ihren Opa zu besuchen da es ihm nicht so gut ging. Und es ihr net so ergehen sollte wie ihm. Gab sie irgendwann nach und fuhr hin, worauf ein betrunkener Mercedes Fahrer in die Beifahrerseite fuhr und seine „große Liebe“ tötete. Und der Vater, der die „große Liebe“ fuhr ,überlebte. Der Mercedes – Fahrer wurde freigesprochen, wegen Unzurechnungsfähigkeit. Daraufhin kam er der Schwester der „großen Liebe“ näher. Bald auch kam der Prozess gegen die Jugendlichen die natürlich auch freigesprochen wurden. Aber wie unsere tolle Gesellschaft ist, wird ja die Adresse bei einem Gerichtsverfahren erwähnt. Da zu erwarten war das die Jugendlichen ihm auflauern würden, hat er sich eine Schreckschusspistole besorgt. Die er auch mehr mals dann nutzte, so oft das die Netzhaut des einen verletzt wurde. Und mehrer Schüsse sind keine Notwehr mehr. So wurde er angezeigt. Aber das war net das schlimmste. Die Schwester der „großen Liebe“ begann Selbstmord. Da sie es nicht mehr aushielt bei den Vater zu leben der durch den Tot der Schwester durchdrehte und ihr die Schuld gab. Darauf hin ging es ihm immer schlechter und er musste in eine Klinik. Wo er seine jetzige Exfrau fand. Die mit seinem Schwager schlief…….um jetzt ein teil seines Lebens zu erzählen. Aber wenn er seine Oma besucht hätte wäre Alles wahrscheinlich net passiert. Bzw. hätte er nicht solche Schuldgefühle bekommen wegen seiner großen Liebe und sein Herz wäre vlt. gesund geblieben. Denn es gibt keine organische Ursache, sondern nur eine psychosomatische.

Und Schicksal …..ähm, ist erstmal genug geschrieben glaube ich…^^.
Warte erstmal auf Antworten…..is glaube besser.


Also dann….

Tschau und schon mal danke für eure Geduld !
Xenomorph[QUOTE][i]Original geschrieben von delivererFserio [/i]
[B]Hi, dunkle Grüße !
Und zwar meine Fragen sind folgende. Was halltet ihr von dem Schicksal? Und gibt es wirklich „Pech“ bzw. „Pechvögel“?[/quote]

Um es gleich vornwegzusagen...die geborenen "Pechvögel", die "gebrannten Kinder", die immer vom Pech verfolgt sind, immer an die falschen Menschen geraten, etc., die gibt es wirklich...ich kann es aus eigener langjähriger Erfahrung bestätigen, nur soviel möchte ich dazu für den Moment sagen, ohne ins Detail gehen zu wollen...

[quote]Meiner Meinung nach beides nein! Um meinen Standpunkt schon mal fest zu machen.
Denn man kann richtige Entscheidungen treffen oder falsche. Und die die man als „Pechvögel“ bezeichnet sind einfach Menschen die einfach viele oder einen großen Fehler gemacht haben bzw. sich falsch entschieden haben. Oder jemand Anders ist mit einer Entscheidung dafür verantwortlich das der jenige „Pechvogel“ z.b. leidet. [/quote]

Ganz so einfach ist es nicht...selbst wenn es so etwas wie eine "freie Entscheidung" tatsächlich gäbe...ob sie in der jeweiligen Situation "richtig" oder "falsch" war, weisst du immer erst hinterher...wenn es für Korrekturen meist schon zu spät ist und du dich bereits auf der Verliererstrasse befindest...ein Fehler stellt sich ja meist immer erst hinterher als solcher heraus...zu dem Zeitpunkt, wo du ihn begehst, erscheint dir die Handlungsweise, die sich nachträglich als grosser Fehler erweist, als absolut logisch und wohlbegründet...sonst wäre es ja kein Fehler, wenn du ihn im Moment des Begehens bereits als solchen entlarven könntest...wie passt das jetzt nun mit der vielgelobten "freien Entscheidung" zusammen...? Überhaupt nicht, denn um wirklich "frei" zu sein, müsste diese "Entscheidung" 1. alle für das Problem überhaupt relevanten Faktoren mit einbeziehen, d.h., du müsstest wirklich sicher sein können, dass die von dir gewählte Vorgehensweise tatsächlich auch zu dem von dir gewünschten, positiven Ergebnis führt, was bedeutet, dass du quasi allwissend sein müsstest...2. müsste diese Entscheidung dann auch noch unabhängig, quasi losgelöst von dir selbst zustandekommen, unabhängig von deiner ganzen Persönlichkeit, die ansonsten dabei mit ins Gewicht fällt...denn sonst stehst du dir dabei buchstäblich selbst im Weg, weil es nämlich neben dem Mangel an Wissen und Informationen deine Persönlichkeit ist, die deine Handlungsweise in extremer Weise determiniert, ja letztendlich auf eine einzige Möglichkeit reduziert...was zu der paradoxen Situation führt, dass eine von dir getroffene "freie Entscheidung" zunächchst einmal "frei von dir selbst" sein müsste...also überhaupt nicht mehr deine eigene sein dürfte...und selbst wenn dir das gelingen würde - was aber unmöglich ist - dann wäre es vielleicht eine "freie Entscheidung" -aber eben nicht mehr deine eigene, was bedeutet, dass du in jedem Falle unfähig bist, eine "freie Entscheidung" zu treffen...Ergo: das Märchen von der "Entscheidungsfreiheit" - nenn es meinetwegen auch "freier Wille", wie es die morallastigen, religiös verblendeten Narren tun - ist nicht mehr als ebendas: Ein Märchen...
delivererFserioHi!!
Und danke fürs antworten. Ich freue mich sehr das jemand geantwortet hat der eine andere Meinung hat.

Wenn du sagst es gibt keine "freie Entscheidung", glaubst du dann das Alles vorbestimmt ist!? Wohl ja. Was mich interresiert, weil ich es net [B] hundertprozentig[/B] raushören kann, " Bist du christlich?". Mir ist klar das man erst hinterher weis das es falsch war oder nicht . Wie sagt man so schön "Danach ist man immer schlauer! ".Es kann jetzt sein das ich dich irgendwie falsch verstehe, aber da ich Heute Spätdienst habe bin ich gerade erst aufgestanden...... Aber, klar muss man alle relevanten Faktoren beachten. Wir sind aber nun mal nicht allwissend also können wir nur mit dem arbeiten was wir haben. Ich verstehe net was du mir sagen willst, wenn du sagst "Das man allwissend sein muss um eine Entscheidung zu treffen!"?! Punkt eins u. zwei von dir klingt eher nach einem Rezept um nie einen Fehler zu machen. Und darum ging es mir net! Ich meinte nicht eine vollkommen uneingenommene Entscheidung zu treffen, sondern die aus eigenen Gedanken geformte Entscheidung. Logisch ist unsere Persönlichkeit verantwortlich für unsere Entscheidung. Aber meiner Meinung nach entsteht die Persönlichkeit weil man z.b. aus Fehlern lernt! Und wenn wir wirklich so gepolt wären das wir wirklich nur "einer Schiene folgten", was würde passieren wenn jemand entgleist??? Um jetzt mal vollkommen science -fiction -mäßig zu denken. Was würde passieren wenn es wirklich eine Möglichkeit des Zeitsprunges gäbe? Würden denn nicht viele "entgleisen"? Mir fällt gerade leider kein besseres Beispiel ein, sorry. Und noch was, jeder hat doch schon mal erlebt, das er vollkommen gegen seiner Überzeugung was gemacht hat!? Oder nicht? Wenn er in einer bremslichen Situation von jemand anderen gesagt bekommt was er tun soll,…… um jetzt ein Bsp. zu nennen.

Und wenn du meinst das wir Alle "einer Schiene" folgen. Müsste es denn nicht dann auch mal eine Endstation gäben??? Einen Masterplan?? Warum sollen Alle genau diese eine Strecke fahren?? Warum sollte alles schon geplant sein?? Wäre es nicht langweilig wenn es so wäre wie du es erzählst. Das wir ankommen egal was passiert?! Wäre es nicht sehr zurück werfend, wenn für einen bestimmt ist "Reinigungskraft" zu werden? Wenn alle so denken würden das sie eh ankommen würden egal was sie machen, gäbe es glaube viele Erfindungen net oder Erkenntnisse ect.

Ok…..bin auf deine Antwort oder auf Andere gespannt ^^!
Xenomorph[QUOTE][i]Original geschrieben von delivererFserio [/i]
[B]Hi!!
Und danke fürs antworten. Ich freue mich sehr das jemand geantwortet hat der eine andere Meinung hat.

Wenn du sagst es gibt keine "freie Entscheidung", glaubst du dann das Alles vorbestimmt ist!? Wohl ja. Was mich interresiert, weil ich es net [B] hundertprozentig[/B] raushören kann, " Bist du christlich?". Mir ist klar das man erst hinterher weis das es falsch war oder nicht . Wie sagt man so schön "Danach ist man immer schlauer! ".Es kann jetzt sein das ich dich irgendwie falsch verstehe, aber da ich Heute Spätdienst habe bin ich gerade erst aufgestanden...... Aber, klar muss man alle relevanten Faktoren beachten. Wir sind aber nun mal nicht allwissend also können wir nur mit dem arbeiten was wir haben. Ich verstehe net was du mir sagen willst, wenn du sagst "Das man allwissend sein muss um eine Entscheidung zu treffen!"?! Punkt eins u. zwei von dir klingt eher nach einem Rezept um nie einen Fehler zu machen. Und darum ging es mir net! Ich meinte nicht eine vollkommen uneingenommene Entscheidung zu treffen, sondern die aus eigenen Gedanken geformte Entscheidung. Logisch ist unsere Persönlichkeit verantwortlich für unsere Entscheidung. Aber meiner Meinung nach entsteht die Persönlichkeit weil man z.b. aus Fehlern lernt! Und wenn wir wirklich so gepolt wären das wir wirklich nur "einer Schiene folgten", was würde passieren wenn jemand entgleist??? Um jetzt mal vollkommen science -fiction -mäßig zu denken. Was würde passieren wenn es wirklich eine Möglichkeit des Zeitsprunges gäbe? Würden denn nicht viele "entgleisen"? Mir fällt gerade leider kein besseres Beispiel ein, sorry. Und noch was, jeder hat doch schon mal erlebt, das er vollkommen gegen seiner Überzeugung was gemacht hat!? Oder nicht? Wenn er in einer bremslichen Situation von jemand anderen gesagt bekommt was er tun soll,…… um jetzt ein Bsp. zu nennen. [/quote]

Interessante Antwort und zugleich viele neue Fragen, die dadurch aufgeworfen werden...ich werde versuchen, so viele davon zu beantworten wie mir möglich ist...der Einfachheit halber beginnen wir wieder mal ganz oben, bei deiner ersten Frage...eigentlich waren es ja zwei: Glaube ich an die Vorherbestimmung...?: eindeutig Ja. Glaube ich an Gott...? Nein. Früher war das mal anders...ich glaubte einst an Gott, obwohl ich eigentlich nie im christlichen Sinne gläubig war...aber der Gottglaube, zumindest der, dem die Christen aufsitzen - ist eine Sackgasse...ein Spiel, bei dem eines der Teile nicht bewegt werden kann und dem jeweils anderen ständig im Wege steht, und welches demnach auch zum Scheitern verurteilt ist, denn: Auf der einen Seite hockt dort ein allmächtiger Gott, der alles weiss, der alle Fäden in der Hand hält...auf der anderen Seite der Mensch, dem dieser Gott aber überhaupt nichts nützt, da er "dank" des "freien Willens"- von dem der Christ fest überzeugt ist, dass jeder Mensch ihn hat - ein auf sich selbst zurückgeworfenes armes Würstchen ist, das die Fehler seiner Entscheidungen ohnehin alle selbst ausbaden muss - wie du es weiter oben sagtest - ohne, dass ihm dieser "allmächtige Gott" diese Entscheidungen, die zu Fehlern führen abnimmt oder sie korrigiert, was er zweifelsohne könnte - wenn es ihn denn gäbe...wozu brauche ich einen solchen Gott, der mich am Ende ja doch immer wieder vor die Wand rennen lässt, mich wie Sysiphos den Stein immer wieder von neuem nach oben rollen lässt, nur damit er stets wieder nach unten fällt, der mich immer wieder von neuem an die falschen Menschen verrät, die mich doch nur wieder hintergehen und ausnutzen...?
Und würde dieser allwissende Gott nicht ohnehin alle Ergebnisse all meiner "Entscheidungen" im vorraus kennen...? Dem muss zwangsläufig so sein, woraus folgt, dass das Konzept des "freien Willens" an sich schon einen logischen Widerspruch zu dem des allmächtigen und allwissenden Gottes der Christen enthält...

Eben. Ich brauche daher einen solchen "allmächtigen Gott" ebenso nötig, wie ich ein zweites Arschloch neben meinem bereits vorhandenen brauche: Gar nicht. Gott ist tot...aber der "freie Wille" ist es damit auch...nun, den Zeitsprung in die Vergangenheit hat sich der eine oder andere sicher auch schon gewünscht...in die Vergangenheit zurückkehren, um zu verhindern, dass meine Eltern sich kennenlernen...das habe ich mir z.B. schon öfters gewünscht...aber es würde auch nicht funktionieren...denn wenn sich meine Eltern nicht kennengelernt hätten, dann gäbe es mich zwar nicht (was ja auch der Sinn des ganzen Unterfangens wäre)...aber dadurch fehlt mir gleichzeitig auch jede Möglichkeit, überhaupt in die Vergangenheit zu reisen um in die Zeitlinie einzugreifen, den Kontakt meiner Eltern dadurch zu verhindern...so dass es mich im Endeffekt doch gibt, und der Erfolg wieder zunichte gemacht ist...also auch hier wieder Determinismus statt "freiem Willen": meine Existenz ist ein seit Anbeginn des Universums im "Weltenplan" vorgesehenes, unabänderliches Ereignis, denn "Zeit" gibt es von einem übergeorneten Standpunkt aus betrachtet gar nicht...der ganze Komplex des christlichen Gottglaubens erweist sich somit lediglich als fauler Trick, als von Menschen erdachtes Falschspiel mit gezinkten Karten, das einem ganz irdischen Zweck dient: Den Menschen ein als sozial erwünscht geltendes Verhalten zu oktroyieren, indem ihnen im Falle des Versagens der "schwarze Peter" zugeschoben werden kann...damit der "Verlierer" am Ende immer als "der Dumme" , der "Arsch vom Dienst" gebrandmarkt ist, der an seinem Elend selber schuld ist...denn er hätte es ja schliesslich einfach nur "besser", bzw. "richtig" zu machen brauchen...der christliche Gottglaube und das Märchen vom "freien Willen" existieren nur aus dem einen Grund, weil der Mensch immer neue Sündenböcke benötigt...und nichts versorgt ihn so verlässlich mit "Nachschub" wie der christlich/kapitalistische Moralismus, mit seiner Lüge vom "freien Willen"...denn auf diesem Wege werden die "Verlierer" gesallschaftlich konstruiert, die diese hinterfotzige Gesellschaft so dringend nötig hat, damit die "Gewinner" derselben, die, die einfach nur mehr Glück gehabt haben als andere - wie etwa das Glück, gesund zu sein, oder eben das Glück, tatsächlich keine Fehler gemacht zu haben... oder was auch immer - als moralisch überlegene Siegertypen posieren und voller Verachtung auf die "Versager" herabblicken können...

Ich denke daher nicht, dass solche "Fehler" irgendeinen Nutzen für die Persönlichkeit haben...sie wird dadurch mit der Zeit immer weiter ausgehöhlt wie das Hirn einer BSE - Kuh...den Nutzen daraus ziehen nur die anderen, die "besser weggekommenen", denn es sind ja schliesslich jene Siegertypen, die alles besser wissen und die dann von ihren Podest herab entscheiden, was als solcher "Fehler" anzusehen ist und was nicht, und wer fortan das Prädikat "Sündenbock" zu tragen hat...
delivererFserio[QUOTE]Interessante Antwort und zugleich viele neue Fragen[/QUOTE]


Hi!!!
Also das fasse ich einfach mal als Kompliment auf ^^.

Hm...... du glaubst an die Vorbestimmung......aber net an Gott... Interessant! Und wer macht sich dann die Arbeit den "Masterplan", deiner Meinung nach, zu "schreiben"? Ich weis.....fange schon wieder mit einer Fragen am Anfang an :D !
Ok, um dir gleich mal ein "Bild" von mir zu machen. Ich habe noch nie an Gott geglaubt, ich bin net mal getauft! Reimt sich sogar *fg*. Sorry, bin etwas albern.......bin vollkommen erschöpft von der Arbeit....aber das lass ich mir net nehmen, dir zu antworten^^!
Und mit dem Zeitsprung.....also es gibt ja mehrere Theorien wie, wenn es möglich wäre, es ablaufen würde.... Und z.b. gibt’s die Theorie das es mehrer „Universen“ gibt...also ein Multiversum! Und das würde bedeuten das du schon es schaffen würdest dich in einem von den Multiversen auszuradieren! Aber ich glaube das ist jetzt wieder ein anderes Thema^^!

[QUOTE]meine Existenz ist ein seit Anbeginn des Universums im "Weltenplan" vorgesehenes, unabänderliches Ereignis[/QUOTE]

Also für diese Aussage beneide ich dich! Wenn ich daran glauben könnte.....wäre schön! Aber leider ist es in "meiner" Welt anders....Muß sagen, ich beneide manchmal Christen! Denn sie glauben das nach dem Tod noch was kommt. Ich hingegen....


Hm....interessanter Gedanke : " freier Wille = ausrede für die Fehler von Gott"!? Oder hab ich das falsch verstanden? Denn den Gedanken habe ich bekommen als ich das gelesen hab ! Vlt tu ich jetzt was falsch reininterpretieren ..aber....So könnte man es, nach deinem Geschriebenen; auch sehen! Denke mal du fragst dich jetzt " Hä? Was brabbelt der denn jetzt?". Oder^^!?

Ok…..bin jetzt erstmal auf ne Antwort gespannt!

Also dann Tschau!

>>redeyes<<
Belgarionan vorbestimmung eines individuums glaube ich nicht, jedenfalls nicht auf einer ebene des freien denkens - man kann schließlich im rahmen seiner möglichkeiten entscheidungen selber treffen.

man könnte natürlich sagen "alle nur chemische vorgänge im hirn" und dann rein theoretisch - wenn man die rechnerischen kapazitäten und formeln hätte - berechnen, wer wann was denkt und druch wechselwirkungsformeln mit der denke anderer menschen, geografie, meteorologie usw. dann ausrechnen, wem was wann passiert... aber schon da hört es wieder auf: wenn man ausrechnen könnte, dass zB frau merkel von george bush bei nem jagdausflug erschossen wird, dann würden die beiden nie auf diesen ausflug gehen... :rolleyes:

und pech... klar gibt es leute, die pech haben. aber es gibt mehrere arten von pech. man kann durch seine entscheidung ein risiko eingehen, und die entscheidung entpuppt sich als falsch. man kann aber auch völlig ohne eigenes zutun pech haben. aber so ganz aus dem nichts kommt pech auch nicht, also reiner zufall ist es meistens nicht. es ist zB kein zufall, dass es zu einem unfall kommt, wenn einer besoffen mit 100km/h tagsüber durch ne stadt fährt. aber es ist pech, wenn man ausgerechnet in den 1/10sekunden, in denen der wagen einen zebrastreifen passiert, man dort steht, nur weil man zuvor von einer anderen person nach der uhrzeit gefragt wurde und daher 5 sekunden später als "geplant" die straße überquert... kann man natürlich auch "schiksal" nennen, ich nenn es pech. schiksal wäre für mich eher, wenn es jemand drauf anlegt, also zB wenn man nie schaut beim straße überqueren, dann erleidet mit hoher wahrschinlichkeit irgendwann das schiksal, ange/überfahren zu werden...
delivererFserio[QUOTE]man kann schließlich im rahmen seiner möglichkeiten entscheidungen selber treffen. [/QUOTE]


Hi!
Jup, der Meinung bin ich auch.....ich hoffe man kanns aus meinen Texten lesen^^!?

[QUOTE]klar gibt es leute, die pech haben. aber es gibt mehrere arten von pech. man kann durch seine entscheidung ein risiko eingehen, und die entscheidung entpuppt sich als falsch. man kann aber auch völlig ohne eigenes zutun pech haben. aber so ganz aus dem nichts kommt pech auch nicht, also reiner zufall ist es meistens nicht[/QUOTE]


Ja und danke das du eigentlich Alles noch mal zusammen fast und anders ausdrückst !:D Neenee, is halt so wenn zwei gleiche Meinungen aufeinander treffen…..

[QUOTE]Und die die man als „Pechvögel“ bezeichnet sind einfach Menschen die einfach viele oder einen großen Fehler gemacht haben bzw. sich falsch entschieden haben. Oder jemand Anders ist mit einer Entscheidung dafür verantwortlich das der jenige „Pechvogel“ z.b. leidet.[/QUOTE]







[QUOTE]...wahrschinlichkeit irgendwann das schiksal, ange/überfahren zu werden...[/QUOTE]

Naja, das sehe ich net als "Schicksal", das ist für mich eher eine logische Folge davon!

Erstmal danke fürs Antworten.....aber du hast leider nur deine Meinung hingeschrieben.......nix wo man groß diskutieren könnte. Weil deine Meinung recht ähnlich mit meiner ist. Also wäre nett wenn DU noch irgendetwas hättest was du zu diesem Thema fragen willst, oder in den Raum „stellen“ willst^^! Is nämlich noch ganz schön leer :rolleyes: !

Also dann Tschau…
matheaIch denke, dass es so Etwas wie Schicksal auf jeden Fall gibt. Und außerdem ebenso sog. Glückskinder und Pechvögel.

Glückskinder fallen mir immer dann auf, wenn man sieht, dass sie eigentlich tun und lassen können was sie wollen, ihnen geht es immer gut, sie müssen sich nicht sorgen, sie haben alles, müssen sich nicht abrackern, kurz, es scheint als würde ihnen einfach alles nur so zufliegen.

Meine Schwägerin ist so jemand. Hat ihr Abitur aufrgund eigener Faulheit verpasst (Zuviele Defitzite in einem mündlichen Nebenfach!!!:rolleyes: ). Jeder Andere sähe jetzt ziemlich alt aus, nicht aber sie. Ihr Papa (Industrieller) ruft bei einem guten Freund an, prompt bekommt sie eine Ausbildung für die ich ein Jahr vorher 40 Bewerbungen schreiben musste um sie in der Firma zu bekommen (kein Witz). Dann möchte sie studieren, mit einem NC von 4,9 eher schlecht. Jeder Andere hätte wohl 20 Jahre warten müssen. Aber ihr Papa hat ja Geld, prompt geht sie auf eine Privatuni für 6000€ im Semester. Nach dem Diplom findet sie trotz 7 (!!!!:rolleyes: ) Bewerbungen keine Stelle. Jeder Andere würde 100 Bewerbungen schreiben müssen. Sie nicht, arbeitet nämlich jetzt in Papas Firma, "verwaltet" seine Immobilien und wartet darauf, dass mein Schwager sie ehelicht und finanziell aushält.

Nebenbei bemerkt bekam sie während ihrer Ausbildung und des Studiums immer ordentlich Taschengeld, konnte ihre Ausbildungsvergütung sparen, fuhr ein Auto aus dem Firmanfuhrpark vom Papa mit eigener Tankkarte und erhielt zum Diplom mal eben einen schicken BMW.

Was ich sagen will, die hat echt alles falsch gemacht bzw. alles getan um sich als normaler Mensch gründlich das Leben zu verbauen. Aber sie hat ein Mordsglück ohne etwas dafür zu können.

Wenn diese Dame kein Glückspilz ist weiß ich es auch nicht. Diese Frau ist für mich das personifizierte Schicksal. Und ich im Übrigen auch.

Habe nach der Realschule ein gutes Abi gemacht (die Meisten aus meiner familie haben nicht einmal einen Hauptschulabschluss), musste während des Abis aber arbeiten und daheim Miete abdrücken. Bin zum Dank nach dem Abi daheim rausgeflogen, habe mein Geld in eine teure, feuchte Wohnung verballert, Studium kann ich mangels Geld vergessen und um mir irgendwann einmal einen eigenen Wagen leisten zu können muss ich erst einmal die Schulden anderer Leute bezahlen, weil ich so ein grundgutdämlicher Mensch bin.

Lange Rede kurzer Sinn: Den seinen gibt´s der liebe Gott scheinbar im Schlaf. Das ist Schicksal und ich könnte echt k*tzen deswegen.
blue_darknessnaja.. wobei, wenn ein so reicher vater kinder bekommt und er gutmütig und ein wenig naiv ist, ist es ja fast vorprogrammiert, dass die kinder nichts tun brauchen... das ist dann kein schicksalsschlag, als wenn etwas unverhofftes passieren würde...
matheaWieso sind denn Schicksalsschläge durchweg negativ zu sehen?

Ist es nicht Schicksal dass Glück reicher Eltern zu haben?

Ich denke schon.
delivererFserio[QUOTE]Ist es nicht Schicksal dass Glück reicher Eltern zu haben?[/QUOTE]

Hi!!!
Hm.....naja. Eigentlich ist es doch nur [B]ein[/B] großes Glück, womit viele kleine, positive Konsequenzen verbunden sind!

Und "Schicksal" ist es ja wohl net reich zu sein!!! Irgendeiner in der Familie musste doch schon irgendwie erstmal das Geld verdienen, oder net!?
Du hast gesagt "Papi" hat ne Firma! Naja, irgendeiner muss sie ja aufgebaut haben......und ne Firma auf zu bauen ist ja eigentlich net so einfach! Behaupt ich einfach mal! Und nur weil die gute, faule Tochter nun sehr begünstigt dadurch ist.....kann man doch net vom "Schicksal" reden!

Außerdem würde ich es net als Glück empfinden wenn ich nie was alleine geschafft hätte! Wenn ich nie mir was hart verdient hätte! Was kann man den am Ende seines Lebens dann sagen? "Ich habe so doll meinen "Papi" auf der Tasche gelegen, nie etwas aus mir gemacht oder etwas geschafft!"

Also ich habe 4 Jahre lang Zeitung ausgetragen und auch so immer mein Geld selbst verdient! Ich finde so respektiert man auch mehr was man hat! Habe mir früher hart mein Geld fürs Handy gespart und habe es jetzt schon über 2 Jahre, obwohl ich mir jetzt locker einfach mal so eins holen könnte. Aber ich weis wie viel Zeitung ich bei Wind und Wetter austragen musste um es zu bekommen!

Was also ist wenn du alles bekommst was du willst? Du langweilst dich, weil es normal ist das du Alles hast! Aber was ist denn schöner als manchmal die Vorfreude auf etwas was man sich leisten will!?

Ich vermisse die Zeit, wo ich noch ewig auf etwas sparen musste! Natürlich versteh ich das man net immer ewig auf alles warten will, aber…denk mal drüber nach!

Auch das was du nun alles durchmachen musstest, hat deinen Charakter geformt. Und was gibt es wertvolleres als die Erinnerung „Das hab ich geschafft!“ oder „ Das hab ich durchgehalten!“. Das wird „SIE“ nie sagen können!






Also dann Tschau !!!



>>redeyes<<
matheaEs ist schicksalhaft reiche Eltern zu haben, weil man dann (vorausgesetzt sie unterstützen einen) wirklich ungezwungen ist Entscheidungen zu treffen, es sei denn man steht sich selbst im Weg.

Klar, irgendwer muss die Firma aufgebaut haben. Davon rede ich aber nicht. Ich spreche von der Tochter, der alles in den Schoß fällt obwohl sie eigentlich "nichts dafür kann".

Und warum sollte sie nicht stolz auf sich sein? Schließlich hat sie ja Geld und davon genug um sich verwirklichen zu können. Und glaube nicht, dass Leute die Geld haben automatisch unglücklich sind. Wer das erzählt hat entweder keine Ahnung, ist neidisch oder beides. Wer Geld hat und unglücklich ist, ist dies nicht oft wegen des Geldes sondern wegen irgendeiner anderen Sache.

Und, entschuldige, ich komme mir gerade so vor als wenn man mich läutern wollte. Ich bin immer auf andere angewiesen um irgendwohin zu kommen, musste für mein Instrument einen Kredit aufnehmen und kann mich trotz festem Job grade so über Wasser halten. Ich habe immer versucht aus allem das Beste zu machen, anderen zu gefallen und mich anzupassen, das wurde mir nicht anerkannt. Ich habe nie Luxus erlebt, bin von meinen Eltern bewusst "kurz gehalten" worden. Ich muss also nicht lange nachdenken um zu wissen, dass dieser Zustand absolut unbefriedigend ist. Ich rackere mich ab und habe nichts davon.

Und auf die Erfahrungen und das "Charakterformen" wie du es beschreibst hätte ich auch gern verzichtet, das kannst du mir glauben. Und ich glaube, die von mir beschriebene Dame wird keine Sekunde um die Erfahrungen, die ich ihr "voraus" bin, weinen weil sie sich nicht machen "durfte".

Entschuldige bitte meinen Ton wenn er nicht angemessen ist. Aber was du schreibst bestärkt mich in meiner Meinung. Und Schicksal ist es dennoch, sie hat eben ein unverschämtes Glück, schon seit jeher. Jeder andere Vater hätte ihr in den Hintern getreten, aber sie bekommt dafür umso mehr hinein geschoben. Wenn das nicht Schicksal ist, dann weiß ich es auch nicht.
Xenomorph[QUOTE][i]Original geschrieben von mathea [/i]
Es ist schicksalhaft reiche Eltern zu haben, weil man dann (vorausgesetzt sie unterstützen einen) wirklich ungezwungen ist Entscheidungen zu treffen, es sei denn man steht sich selbst im Weg.[/quote]

In der Tat. Nur mit viel Geld im Rücken kann man sich wirklich frei entfalten und bewegen, und sich überhaupt noch irgendwelche "Fehler" leisten, denn Mammon bügelt sie (fast) alle wieder glatt...Geld - sicher macht es allein noch nicht automatisch glücklich - aber es versetzt denjenigen, der genug davon hat, in die Lage, es zu werden, weil er nicht die meiste Zeit seines Lebens an dessen Beschaffung mittels Lohnsklaverei vergeuden und dabei obendrein ständig befürchten muss, diese verhasste Fron auch noch zu verlieren...er kann sich stattdessen gleich den Dingen des Lebens zuwenden, die ihm gefallen und die er wirklich tun will...der Mammon öffnet wirklich alle Türen und Tore, die dem "Normalsterblichen" verschlossen bleiben...

[quote]Klar, irgendwer muss die Firma aufgebaut haben. Davon rede ich aber nicht. Ich spreche von der Tochter, der alles in den Schoß fällt obwohl sie eigentlich "nichts dafür kann"[/quote]

[quote]Und warum sollte sie nicht stolz auf sich sein? Schließlich hat sie ja Geld und davon genug um sich verwirklichen zu können. Und glaube nicht, dass Leute die Geld haben automatisch unglücklich sind. Wer das erzählt hat entweder keine Ahnung, ist neidisch oder beides. Wer Geld hat und unglücklich ist, ist dies nicht oft wegen des Geldes sondern wegen irgendeiner anderen Sache.[/quote]

Wenn ich von meinem Elternhause her die Gelegenheit dazu gehabt hätte, mich ins gemachte Nest zu setzen, dann hätte ich es auch getan. Wer würde das denn auch nicht ..?
Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, oder...? Man schwingt sich einfach in den Sattel und reitet davon, und denkt nicht weiter darüber nach, wer das Pferd einst grossgezogen und gefüttert hat...Menschen, denen der Reichtum in die Wiege gelegt ist, haben einfach einen unschätzbaren - wenngleich letztendlich unfairen - Vorteil...
delivererFserio[QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i]
[B]....haben einfach einen unschätzbaren - wenngleich letztendlich unfairen - Vorteil... [/B][/QUOTE]






Hi !!!

Ihr könnt mir doch net Alle erzählen das ihr es als das "perfekte" Leben haltet, wenn man reich ist!?

Klar ihr schreibt net das es "vollkommen" perfekt is, aber....
Ihr klingt so als würdet ihr jeder Zeit tauschen!?

Ich wünsche es mir net! Denn woher soll man den dann zb. wissen wer Freund und wer einfach nur "geldnotgeil" is!? Außerdem will ICH was schaffen! Habt ihr denn net den Wunsch selbst da für verantwortlich zu sein das ihr etwas seid, das ihr was geschafft habt!? Ich kann das net nachvollziehen! Habt ihr den net den Ehrgeiz, den Elan es selbst zu schaffen? Wollt ihr wirklich einfach den Reichtum erben? Sorry,…..aber …. Was ist das den für ne Einstellung? Ich bin doch verantwortlich was aus mir wird! Also kann ich net dem nachheulen was ich net habe! Wenn ich was erreichen will muss ich mich anstrengen und alles Mögliche versuchen um es zu schaffen. Und wenn es net funktioniert muss ich mir was anderes ausdenken. Und wenns nie funktioniert muss ich mir kleinere Ziele machen. Aber es ist doch keine Einstellung ewig neidisch zu sein weil es irgend Einer besser geht. Weil irgend Einer es leichter hatte.

Von denn Wenigsten ist das Leben ein „Kinderspiel“. Aber man muss sich halt durch Dinge durchkämpfen! Und kann dann wieder Dinge genießen!


Naja, is meine Meinung,…….bin mir sicher das ich mir jetzt wieder was anhören kann…aber, so denke ich halt!




Also dann, Tschau!!!






>>redeyes<<
Xenomorph[QUOTE][i]Original geschrieben von delivererFserio [/i]
[B]Hi !!!

Ihr könnt mir doch net Alle erzählen das ihr es als das "perfekte" Leben haltet, wenn man reich ist!?[/quote]

Hab ich auch nicht behauptet, sondern lediglich, dass ein von materieller Existenznot freies - und damit wirklich freies Leben, frei zu den Dingen, die man wirklich will - in der bürgerlich/kapitalistischen Gesellschaft nur mit viel Geld zu erreichen ist...


[quote]Ich wünsche es mir net! Denn woher soll man den dann zb. wissen wer Freund und wer einfach nur "geldnotgeil" is!? [/quote]

Das ist tatsächlich ein Vorteil, den nur das Armsein bietet: Dass "falsche Freunde" , die sich nur des Geldes wegen - weil sie sich dadurch Vorteile erhoffen - anbiedern und einschleimen wollen viel leichter zu entlarven sind, bzw. sich gar nicht erst einstellen. Und es hat den Vorteil, dass man nichts mehr zu verlieren hat, wenn man bereits alles verloren hat, oder nie etwas hatte...in gewisser Weise gleichen sich der ganz reiche Schnösel, dessen materielle Existenz völlig abgesichert ist, und der Habenichts in einem Punkte doch, wenngleich aus völlig gegensätzlichen Gründen heraus...beide sind ihre Sorgen los: Der Reiche, weil seine Existenz nicht in Gefahr geraten kann...und der Habenichts, weil er keine mehr hat, um deren Verlust er sich noch Gedanken machen müsste...

[quote]Außerdem will ICH was schaffen! Habt ihr denn net den Wunsch selbst da für verantwortlich zu sein das ihr etwas seid, das ihr was geschafft habt!?Ich kann das net nachvollziehen! Habt ihr den net den Ehrgeiz, den Elan es selbst zu schaffen? [/quote]

Nein, den habe ich nicht...ich bin was ich bin und möchte einfach nur so leben wie es mir passt...und wenn das mit geringerem Aufwand als bisher möglich wäre, würde ich es tun...das Leben ist nur dazu da, um aufgebraucht und verzehrt zu werden, wie eine Kippe, die du rauchst und dann einfach wegwirfst, wenn sie dir nicht mehr schmeckt...ganz einfach...letztendlich ist dein Leben und alles was du damit tust oder nicht tust ohnehin bedeutungslos, d.h. für alle anderen ausser dir selbst...auf deinem Grabstein wird später nicht stehen, dass du stinkreich geworden bist, weil du "es selbst geschafft" hast, oder nur von ererbten Reichtümern gezehrt hast, oder aber, dass du zeitlebens ein armer Schlucker gewesen bist, weil du keinerlei Ehrgeiz und Motivation in dieser Richtung entwickelt hast...es ist ganz einfach unbedeutend, nicht mehr von Belang für die Nachwelt...


[quote] Wollt ihr wirklich einfach den Reichtum erben? Sorry,…..aber …. Was ist das den für ne Einstellung? Ich bin doch verantwortlich was aus mir wird! Also kann ich net dem nachheulen was ich net habe! Wenn ich was erreichen will muss ich mich anstrengen und alles Mögliche versuchen um es zu schaffen. Und wenn es net funktioniert muss ich mir was anderes ausdenken. Und wenns nie funktioniert muss ich mir kleinere Ziele machen. Aber es ist doch keine Einstellung ewig neidisch zu sein weil es irgend Einer besser geht. Weil irgend Einer es leichter hatte.[/quote]

Wozu muss man überhaupt etwas erreichen...? Wozu eigentlich, ausser zum eigenen, zum Selbstzweck...? Wozu brauchst du solche Ziele...? Das Einzige wirklich lohnende Ziel besteht doch darin, keine Ziele mehr zu haben, sie überhaupt nicht mehr nötig zu haben...womöglich ist der Weg dahin selber schon das Ziel...

[quote]Von denn Wenigsten ist das Leben ein „Kinderspiel“. Aber man muss sich halt durch Dinge durchkämpfen! Und kann dann wieder Dinge genießen! [/quote]

Was geniesst Sysiphos mehr...? Den Stein nach oben zu rollen, oder jedesmal zu beobachten, wie er den Berg wieder hinabrollt...?
matheaIch kann Xenomorph nur zustimmen.

Klar, es ist irgendwie erbauend etwas selbst geschafft zu haben. Aber wenn es eine Möglichkeit geben würde, dies ein bisschen leichter zu schaffen, wer würde diese nicht nutzen? Der Mensch nutzt immer den leichtesten Weg, niemand quält sich selbst gern anstatt den leichteren Weg zu wählen.

Und niemand hat gesagt, dass Reichsein glücklich macht. Aber es erleichtert einiges. Und wie Xenomorph auch wie ich schon sagten, wenn die Sorge um die Beschaffung des lieben Geldes schon einmal wegfällt geht es einem schon wesentlich angenehmer und man nimmt alle Hürden wesewntlich gelassener.

Insofern ist es durchaus schicksalbestimmend und schicksalhaft reiche Eltern zu haben oder sonstwei Reichtum zu erlangen.
delivererFserio[QUOTE][i]Original geschrieben von mathea [/i]
[B]Ich kann Xenomorph nur zustimmen.

Klar, es ist irgendwie erbauend etwas selbst geschafft zu haben. Aber wenn es eine Möglichkeit geben würde, dies ein bisschen leichter zu schaffen, wer würde diese nicht nutzen? Der Mensch nutzt immer den leichtesten Weg, niemand quält sich selbst gern anstatt den leichteren Weg zu wählen.

Und niemand hat gesagt, dass Reichsein glücklich macht. Aber es erleichtert einiges. Und wie Xenomorph auch wie ich schon sagten, wenn die Sorge um die Beschaffung des lieben Geldes schon einmal wegfällt geht es einem schon wesentlich angenehmer und man nimmt alle Hürden wesewntlich gelassener.

Insofern ist es durchaus schicksalbestimmend und schicksalhaft reiche Eltern zu haben oder sonstwei Reichtum zu erlangen. [/B][/QUOTE]



Ach, Goth(t) …..
Da kann ich dir nur widersprechen!
Ich, so behaupte ich mal, habe und werde mich weiterhin "quälen" wenn es das Wert ist. Und man kann leider nicht immer den leichtesten Weg nehmen! Sorry, aber ich glaub da bin ich etwas empfindlich! Weil genau deswegen habe ich meine Freundin verloren, weil sie den leichteren Weg genommen hat.

Außerdem ist es doch so, wenn es leichter ginge wäre es doch nix besonderes mehr! Würde doch keiner mehr würdigen wenn jeder einfach so reich werden könnte. Die Dinge die man am schwersten bekommt würdigt man auch viel mehr! Siehe weiter oben die Story, mit dem Handy oder um anderes Beispiel zu nennen : „ Was würdest du mehr würdigen? Ein Mädel was sofort mit dir in die Kiste springt oder eins wo du auch wirklich merkst das du sie erobern musst?

Außerdem, wann ist man den reich? Ich würde sagen wenn man am glücklichsten ist….dann ist man wirklich reich! Und das schaffe ich net nur mit Geld! Sondern vlt mit einem zwischen Ding, das kann einen glücklich machen. Aber vollkommener Reichtum…….kann ich mir net vorstellen! Du würdest es viel zu schnell net mehr würdigen, das du dir Alles leisten kannst! Aber das muss jeder selbst wissen! Mich bereichert es eher wenn ich Jemanden helfen kann, aber das ist ja wohl ein anderes Thema!



Also dann, Tschau !!!




>>redeyes<<
delivererFserio[QUOTE][i]Original geschrieben von Xenomorph [/i]
[B]Hab ich auch nicht behauptet [/B][/QUOTE]



Ok, ...ähm. Wie ich scho schrieb :

[QUOTE]Ihr könnt mir doch net Alle erzählen das ihr es als das "perfekte" Leben haltet, wenn man reich ist!?

Klar ihr schreibt net das es "vollkommen" perfekt is, aber....
Ihr klingt so als würdet ihr jeder Zeit tauschen!?
[/QUOTE]

Ich drücke mich anscheint falsch aus, die Frage war „ Ob ihr wirklich so gerne tauschen würdet?“! Hab doch geschrieben, as ihr es net als “vollkommen“ beschreibt.

Also, das nur das arm sein anbietet "richtige" Freunde zu finden, bezweifle ich aufs massivste! Und ich kann die Einstellung patu net nachvollziehen. " Blos nix haben, das man nix verlieren kann!"




Tscha, vlt liegt es ja daran das ich nicht Raucher bin. Aber das sehe ich ganz und garnet so! Eher, ….“wie ein „Buffet“ man nimmt sich so viel mit wie nur geht und wenn man dann doch net Alles schafft den isst man wenigstens das was noch möglich ist! „.




Ahja, „Das Ziel, keine Ziele mehr zu haben.“ ist für mich genauso wie „" Blos nix haben, das man nix verlieren kann!".

Ja, ich mache das zum Eigenzweck! Und? Was ist falsch dran, das ich irgendwann zurück schauen will und sagen will „ Das habe ich in meinem Leben erreicht!“. Auserdem will ich mal ne Familie gründen und da für brauch man das Eine oder Andere. Ich will mir halt ein glückliches Leben erarbeiten! Was ist dran Falsch oder verwerflich?



Naja, wenn der große Felsen richtig schnell runter rast…… Du wider holst anscheint gerne die Story mit „Sysiphos“ aber wie schon gesagt ich bin vollkommen ohne glauben aufgewachsen. Und habe nur Beiläufig was über „Sysiphos“ gehört. Deswegen wäre es nett wenn du mir die „Story“ erläutern würdest! Da sie ja anscheint für dich ne große Bedeutung hat!?



Also dann, Tschau!



>>redeyes<<
matheaJedem seine Meinung, ganz klar. Ich für meinen Teil wäre froh, wenn ich mich nicht den lieben lange Tag abrackern müsste für Nichts.

Mit ein bisschen mehr Geld würde ich ohne zu zögern endlich studieren. Aber so werde ich wohl mein Leben lang jammern eben weil ich es nicht konnte und mir nur wegen dem bisschen Geld einen Beruf ausübe den ich hasse.

Aber leider verfehlen wir mit der Diskussion "lieber arm als reich?" den Inhalt des oben genannten Themas.
delivererFserio[QUOTE][i]Original geschrieben von mathea [/i]
[B]Jedem seine Meinung, ganz klar. Ich für meinen Teil wäre froh, wenn ich mich nicht den lieben lange Tag abrackern müsste für Nichts.

Mit ein bisschen mehr Geld würde ich ohne zu zögern endlich studieren. Aber so werde ich wohl mein Leben lang jammern eben weil ich es nicht konnte und mir nur wegen dem bisschen Geld einen Beruf ausübe den ich hasse.

Aber leider verfehlen wir mit der Diskussion "lieber arm als reich?" den Inhalt des oben genannten Themas. [/B][/QUOTE]



Hm.... ich gebe dir recht das wir das Thema verfehlen....aber vlt sollte man so ein Thread eröffnen.

Aber ich muss sagen ich versteh schon etwas deine Lage, behaupt ich mal. Is ja net so das mir die Sonne ausm Arsch scheint!

Aber ich kannte auch Jemanden.....der hatte immer gute Zensuren und dann nach dem Abi, konnte er nicht das studieren was er wollte und is jetzt schon....hm.....einpaar Jahre arbeitslos.

Er wollt unbedingt "Das" machen und hatte eigentlich nur das Ziel. Ihm wurde halt der Boden unter den Füßen weggezogen, sein Traum zerstört. Und wenn du auch unbedingt studieren willst, ist es klar das du angepisst bist wenn du was ganz anderes machen musst und auch nicht die Chance siehst das sich was ändert.

Was machst du den eigentlich Beruflich, wenn ich fragen darf!?



Also dann, Tschau!!





>>redeyes<<
delivererFserioSo, habe einen neuen Thread erstellt um das Thema "reich vs. arm" fortzusetzen! Hoffe das die die eine andere Meinung als ich haben erst recht dort rein schreiben! Damit es eine schöne Diskussionsrunde werden kann^^!


Der Thread trägt den Namen,
>>> "reich vs. arm oder doch lieber ein Mittelmaß"<<<


Also dann, würde ich mich freuen wenn wir das dort fortsetzen könnten:D!


Tschau, dann!!!



>>redeyes<<
matheaBin von Beruf technische Einkäuferin, habe Industriekauffrau gelernt, im Personalbereich weiter gearbeitet (Controlling :rolleyes: ) und kaufe jetzt Rohstoffe (also Stahl, Coils, Platinen...) und Kaufteile (Schrauben, Muttern, Bolzen, Nieten, Nägel...) ein.

Ein ätzender Beruf um den mich jeder beneidet.

Klar, die Situation deines Kollegen kann ich gut nachvollziehen. Man hat es nicht leicht. Aber es gibt Dinge, die einem das Leben wesentlich erleichtern und dazu gehört Glück und vor allem Geld.

Die Idee mit dem anderen Thread finde ich gut.
delivererFserio[QUOTE][i]Original geschrieben von mathea [/i]
[B]Die Idee mit dem anderen Thread finde ich gut. [/B][/QUOTE]


Danke, für das Kompliment^^. Is aber Heute fast das Einzigste was ich im Forum bekommen habe.....was is Heute nur los??!

Irgendwie wollen mir Heute fast Alle dumm kommen……Ist net mein Tag.
Wäre ich ja lieber arbeiten gegangen ^^. Sorry, aber ich bin recht zufrieden mit meinem Job. Aber sorry, dein Job klingt wirklich spannend . Du Arme *tätschel*…..

Najut, streit ich mich mal weiter mit den Anderen! Und wünsche dir viel glück bei deiner „Studier – Sache“ !



Also dann, Tschau!!!




>>redeyes<<



P.s.: wenn de die Idee so gut findest……dann schreib auch ja viel rein :D!
Xenomorph[QUOTE][i]Original geschrieben von delivererFserio [/i]
Naja, wenn der große Felsen richtig schnell runter rast…… Du wider holst anscheint gerne die Story mit „Sysiphos“ aber wie schon gesagt ich bin vollkommen ohne glauben aufgewachsen. Und habe nur Beiläufig was über „Sysiphos“ gehört. Deswegen wäre es nett wenn du mir die „Story“ erläutern würdest! Da sie ja anscheint für dich ne große Bedeutung hat[/B][/QUOTE]

Sysiphos, bzw. Sisyphos, ist ein Held aus der griechischen Mythologie, der versucht hatte, den Tod zu besiegen und die Menschen unsterblich zu machen...zur Strafe wurde er von Thanatos ins Totenreich entführt, wo er auf ewig dazu verdammt war, einen schweren Felsbrocken einen Berg hinaufzuschieben...doch jedesmal, wenn er kurz vor dem Ziel stand, den Stein oben auf dem Gipfel abzulegen, rollte er wieder nach unten...diese Figur wurde seither zu einem Sinnbild und Symbol für die Sinnlosigkeit und Nichtigkeit aller menschlichen Aktivitäten, der nihilistische (Anti-)Held schlechthin...du kannst ähnliche Motive und Figuren auch in der Literatur der Neuzeit finden, beispielsweise bei Franz Kafka, in Erzählungen wie "Eine Kaiserliche Botschaft"...

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