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  Forum: DIES und DAS
    Thema: Freundin aus dem i-net = oft nervliches Frack?
delivererFserioHi!!!

Ich habe es irgendwo in einem anderen Thema als "Nebenbeisatz" gesehen. Aber da mir so was passiert ist, würde ich gerne ähnliche Erlebnisse bzw. Gedanken drüber hören wollen!

Es war bei mir so dass ich im i-net Jemanden kennen gelernt hatte. Wobei wir sehr schnell mit telen anfingen. Und ich irgendwann nach 10 Monaten in ihre Nähe zog. Da ich meine Lehre beendet hatte und nun "freie" Auswahl hatte wo hin ich gehe. Auch wenn ich auf gar keinen Fall die Zeit ungeschehen machen möchte, so muss ich doch zugeben das es net einfach mit ihr war! Da sie früh in unsrer Beziehung mit Ritzen, Anorexie nervosa und fast mit Bulimie anfing. Und Dinge wie "Borderline" und "SSV" zum Thema wurden.

Also ist meine Frage, "[B]Sind viele Personen im i-net "instabile" Leute?[/B]".

Bzw. warum findet man eher "instabile" Leute im I-net als im real Leben? Liegt es daran das man im real sie schneller erkennt? Bei mir war es jedenfalls net so! Es fing erst nach 2 bis 3 Monaten an und da hatten wir schon einiges im realen Leben unternommen.
Oder trauen sie sich mehr drüber zu reden im i-net, da sie anonym sind? Und deswegen sich oft "instabile" Leute dort tummeln?

Naja, also freu mich auf eure Erlebnisse bzw. Gedanken und Meinungen!



Also dann Tschau !!!





>>redeyes<<
rosenkind[QUOTE]Bei mir war es jedenfalls net so! Es fing erst nach 2 bis 3 Monaten an und da hatten wir schon einiges im realen Leben unternommen.[/QUOTE]

Das war [B]ein[/B] Mensch, ein einziger ist kaum repräsentativ für eine größere Menge, geschweige denn für die Allgemeinheit.

Dass man im Internet auf [b]mehr[/b] labile Gestalten trifft als außerhalb würde ich so nicht unterschreiben, dass man [b]ehr[/b] auf solche trifft als außerhalb schon ehr.

Was ich damit meine ist folgendes:
Entgegen des realen Lebens, in dem man in großen Teilen des alltäglichen zwischenmenschlichen Zusammenseins mehr zufällig auf andere Menschen trifft, sei es am Arbeitsplatz oder in der S-Bahn, im Supermarkt oder auf dem Sportplatz, findet im Netz eine ziemliche Selektierung statt. Man ist nicht daran gebunden, mit den Menschen zu kommunizieren, die halt zufällig mit einem den Arbeitsplatz oder die S-bahn oder aber auch den Verein oder den Musikclub teilen, sondern wählt relativ frei, in welchen Foren oder Chats, kurzum welchen Plattformen zur Interaktion man sich einbringt. gut, man wählt auch frei, auf welche Party man am nächsten Wochenende geht, dennoch ist das kaum vergleichbar, denn entgegen der Party am Wochenende steht das Internet jedem offen, es kann quasi jeder auf jede Website gelangen, es kann aber nicht jeder, der in Hamburg wohnt zur Party am nächsten WE nach München fahren...
Diese Möglichkeiten führen dazu, dass sich viel stärker als im realen Leben gewisse Grüppchen bilden, die sich weniger über äußere Faktoren wie Wohnort, Alter oder Zeit, die man zur Verfügunghat, zusammensetzten, denn viel mehr über Interessen, Probleme, Charaktereigenschaften,.... Das bedeutet, dass sich bei bestimmten Themen viel mehr Menschen, die ein markantes Merkmal haben, zusammenballen, als sonst im realen Leben, das viel stärker an äußereFaktoren gebunden ist.
Beispielsweise könnte man anhand eines Threads über SVV in dem sich 500 Leute beteiligen, die Probleme damit haben, meinen, im Netz gäbe es viel mehr Leute, die damit Probleme haben als außerhalb. Bei dieser Betrachtung übersieht man aber, dass sich das ganze wieder relativiert, denn a) werden zu diesem Thema oft nur welche schreiben, die damit Probleme haben oder Freunde/Bekannte/Verwandte von Leuten sind, die Probleme haben und der Rest der viel größeren Zahl der Internetnutzer schweigt und b) ballen sich in diesem Thread dann Leute, die quer über Deutschland verteilt leben. kurzum: das ist alles andere als repräsentativ. Und was in so offensichtlichen Threads passieren kann, passiert auch bei Dingen, die viel weniger offensichtlich sind...

das ist die eine Sache, zum anderen bietet das Netz durch seine Distanz die Möglichkeit, viel offener zu sein, als man im realen Leben wäre. Die Annonymität verleitet dazu, sich viel weiter zu öffnen, wildfremde Menschen reden im Netz viel schneller über private Dinge als im RL. Um nur mal ein Beispiel zu nennen: es gibt viele, die in Foren einen Thread starten ala *ich habe Probleme in meiner Beziehung, was kann ich tun*, da diese Threads öffentlich sind, stellt man diesen Aspekt seines Privatlebens quasi wildfremden Menschen vor... im realen Leben wäre das nahezu undenkbar, wer stellt sich denn auf einer Party schon einem wildfremden Menschen vor mit den Worten "ich heiße Anne und leide an Bulimie". Im realen Leben geht alles viel langsamer und vorallem: es erfährt nicht jeder...

diese beiden Aspekte denke ich, tragen einiges dazu bei, das Bild etwas zu verzerren...
Belgarionalso, logischerweise benutzen sicher unheimlich viele "schwerige" leute das internet, um such dort auszusprechen und/oder zu informieren. man ist halt - wenn man will - absolut anonym, man ist viel offener, da man einem nicht "in die augen blicken" muss, und zwar auch seitens der leute, die einem helfen. d.h. die kontakt/hemmschwelle ist auch allgemein im internet viel niedriger, das siehst du an myspace und konsorten, wo die leute alles mögliche von sich weltweit offenlegen (das ist ja analog im grunde so, als du steckbriefe von dir mit fotos an bushaltstellen usw. kleben würdest...).

du darfst auch vor allem eines nicht vergessen: viele leute, die anonym ihre ganzen probleme besprechen, wirken im realen leben völlig "normal" du weißt dann gar nicht, dass die extreme probleme haben.


aber dass jemand, den du online kennenlernst, automatisch probleme hat, das ist natürlich nicht so. gut, bei den "älteren" gehen nicht so viele online, schon gar nicht einfach aus spaß, d.h. unter den zB 30-40jährigen chattern&co findest du wahrscheinlich mehr hilfesuchende leute pro 100 user als bei der altersgruppe 12-18, für die chatten&co ja ein selbstverständliches tägliches kommunikationsmittel ist. :D die älteren, die "normal" sind, gehen halt kaum chatten oder so.


ich seh das ein bisschen wie bei den bewertungen für produkte/shops im internet oder auch telekom usw.: man hört oft nur schlechtes! nur: wer postet denn in einem forum seine produktmeinung? das sind natürlicherweise viel eher die unzufriedenen, denn die zufriedenen nutzen ihr produkt einfach, erwarten die halt, und das war's dann. die machen dann keinen thread auf "produkt X funktioniert einwandfrei, nur damit ihr es wißt!" ;)

aber allgemein: mal angenommen, dass 5% der leute in D gestört sind, und die gehen dann 10 mal häufiger online als die "normalen", dann ist die chance, dass du nen "gestörten" triffst, knapp über 50% ;)


wo hast du die denn kennengelernt, also auf welchen genauen wege? war es gezielt ne partnerbörse, oder sogar gezielt gothic-kennenlernen?
Paranoid.
koumori@ Belgarion: Das mit den unzufriedenen Käufern kann ich so nicht unterschreiben. Ich google gelegentlich Produkte bevor ich sie mir kaufe und stoße dabei öfters auf bewertungsportale wie ciao, etc.. Die Testberichte dort sind durchaus auch sehr positiv geschrieben und helfen mir bei meiner Kaufentscheidung.
Irgendwann sollte ich mich da mal anmelden und selber was schreiben um mich zu revanchieren...

Was das Thema angeht: Ja, ich glaube schon dass man im Internet sehr viel mehr "kaputten" Leuten begegnet als auf der Straße...
Auf der Straße ist es nur ein Augenblick, man geht man einfach an ihnen vorbei, bzw. sie verkriechen sich schnell wieder in ihre eigenen vier Wände.
Dafür sind sie im Internet oft umso länger präsent.
Ich merke gerade, dass mein Internetkonsum wieder mal ungesunde Maße angenommen hat. Auf der einen Seite braucht man das Internet ja für Studium, Arbeit, etc., aber auf der anderen Seite verführt es auch dazu, länger als nötig vorm Computer rumzugammlen.
Internetsucht ist auch eine Krankheit; die "gesunden" Leute leben draußen, treffen sich mit Freunden oder lesen ein gutes Buch.
Menschen die mit sich unzufrieden sind oder sich nicht dazu aufraffen können etwas sinnvolles zu tun sitzen dem ganzen Tag im Netz, chatten und hängen in Foren rum wo sie die Ganze Zeit den "Refresh"-Button drücken um zu kucken ob ihnen jemand geantwortet hat weil sie sich nach Kommunikation sehnen.
Ich möchte niemanden beleidigen oder so, ich schreibe nur über meine persönlichen Erfahrungen und wenn ich gerade sehr negativ klinge liegt das daran, dass ich mir mal wieder gewaltig selber auf den Geist gehe...

Naja, am WE gehts erst mal weg und ein paar Computerlose Tage bringen mich hoffentlich wieder auf ein gesundes Level zurück...

Liebe Grüße und schöne Pfingsten,
koumori
idisi[QUOTE]das ist die eine Sache, zum anderen bietet das Netz durch seine Distanz die Möglichkeit, viel offener zu sein, als man im realen Leben wäre. Die Annonymität verleitet dazu, sich viel weiter zu öffnen, wildfremde Menschen reden im Netz viel schneller über private Dinge als im RL. Um nur mal ein Beispiel zu nennen: es gibt viele, die in Foren einen Thread starten ala *ich habe Probleme in meiner Beziehung, was kann ich tun*, da diese Threads öffentlich sind, stellt man diesen Aspekt seines Privatlebens quasi wildfremden Menschen vor... [/QUOTE]

sehe ich genau so.
Dazu kommt vielleicht auch, dass man oft, speziell in chats, mit einer Einzelperson in Kontakt tritt. Unterhält man sich dann über ICQ mit ihr, herrscht völlige Zweisamkeit, es gibt niemanden der mithören kann, niemanden, dem der andere davon erzählen kann, weil es keinen gemeinsamen Freundeskreis gibt, sondern oft nur diese 2 Personen, die dem jeweils anderen großes Vertrauen gegenüberbringen. Eine Gefahr sehe ich (auch aus reichlicher Erfahrung), dass der eine den anderen als Ventil benutzen könnte, quasi als Tagebuch, das auch antwortet. Derjenige gewöhnt es sich immer mehr an, dem andern von seinen Sorgen und Problemen zu erzählen, will den anderen für sich einnehmen und macht sich irgendwann in gewissem Maße von dem andern abhängig.


[QUOTE]die älteren, die "normal" sind, gehen halt kaum chatten oder so.[/QUOTE]

Verzeihung, was willst du denn bitte damit sagen? Glaubst du etwa, das Menschen über 30, die oft online kommunizieren in der Regel psychisch labil sind? ....Glaube ich nicht.
Belgarion[QUOTE][i]Original geschrieben von koumori [/i]
[B]@ Belgarion: Das mit den unzufriedenen Käufern kann ich so nicht unterschreiben. Ich google gelegentlich Produkte bevor ich sie mir kaufe und stoße dabei öfters auf bewertungsportale wie ciao, etc.. Die Testberichte dort sind durchaus auch sehr positiv geschrieben und helfen mir bei meiner Kaufentscheidung.
Irgendwann sollte ich mich da mal anmelden und selber was schreiben um mich zu revanchieren... [/B][/QUOTE] a) ich meinte auch eher foren als bewertungsportale. kaum jemand eröffnet in nem forum einen thread "media markt: konnte problemlos artikel umtauschen - super!" ;)

b) auch bei den bewertungsportalen wirst du RELATIV gesehen "zu viele" unzufriedene kunden sehen. wenn zB 10% der meinungen bei amazon für nen artikel XY negativ sind, dann entspricht das vermutlich - würde man ALLE kunden befragen - nicht mal 1% der käufer...


@idisi: nein, natürlich nicht alle Ü30. ich bin ja selbst über 30 und behaupte von mir, nicht psychisch labil zu sein oder so. ich meine nur, dass viele leute zB über 30 allgemein eher selten in foren&co gehen. diejenigen, die aber probleme haben, nutzen das internet intensiv. bei den jüngeren aber gehen so oder so quasi alle aus der altersklasse oft online, d.h. unter 100 usern von 12-18 findest du vermutlich genausoviele gestörte" wie auch bei einer stichprobe von 100 schülern einer schule oder so. aber bei Ü30 ist die "chance" höher, einen "gestörten" zu finden, da viele Ü30, die keine probleme haben, nicht oder selten in chats&foren gehen. meine c.a. 10-12 engeren bekannten Ü30 gehen alle nur für emails oder zwecks websitebesuchen online. die leute 18-26/27 aber, die ich kenne (das sind auch so 20 leute), für die ist icq&co völlig selbstverständlicher alltag.
Neya@Belgarion, die Telekom ist halt einfach nur schlecht...Uns haben sie jetzt den Vertrag gekündigt, nachdem wir eine Faltrate bestellt hatten, die auch funzt, sie uns dann 2000 Euro pro Monat für Internetgebühren abgezogen haben (als hätten wir keine Flat), wir die nicht bezahlt haben, 10 mal mit denen Telefoniert haben "ja wir regeln das und stellen das um" etc. etc. -.- Nun haben sie einfach unser Telefon abgeschaltet. Was für uns beruflich ne reine Katastrophe ist. Naja...Gut Ding will Weile haben, oder so.

on topic: ich denk einfach, das ist relativ...kommt darauf an, wo man surft, welche Leute man kennen lernt...hab hier schon viele kennen gelernt, die total okay sind ;)
OnissaAlso mein Ex-Freund würde dir Recht geben.

wobei... er ist 22 und sein geistiges Alter beträgt etwa 16.....

er kann die Realität und ein Spiel nicht unterscheiden.

Hat keine Ahnung vom Leben, von Liebe oder Sex.

Ich war mehr Mutti die mit nem verzogenen, trotzigen Gör geredet hat als wie mit einem Jung-Erwachsenen...


Von daher... Männer sind mindestens genauso oft verhaltensgestört wie Frauen, wenn sie sich im Internet rumtreiben.


Carpe Diem
Onissa
delivererFserio[QUOTE][i]Original geschrieben von Onissa [/i]
[B]Also mein Ex-Freund würde dir Recht geben.

wobei... er ist 22 und sein geistiges Alter beträgt etwa 16.....

er kann die Realität und ein Spiel nicht unterscheiden.

Hat keine Ahnung vom Leben, von Liebe oder Sex.

Ich war mehr Mutti die mit nem verzogenen, trotzigen Gör geredet hat als wie mit einem Jung-Erwachsenen...


Von daher... Männer sind mindestens genauso oft verhaltensgestört wie Frauen, wenn sie sich im Internet rumtreiben.


Carpe Diem
Onissa [/B][/QUOTE]



Hi !!!
Ok,....stimmt! Ich habe meine Frage falsch ausgedrückt! Aber wahrscheinlich nur weil ich die Situation mit ner weiblichen Person hatte! Ich wollte keines Falls sexistisch sein^^!

Aber ich weis was du meinst mit "Mutti", ich fühlte mich manchmal wie ihr persönlicher Therapeut der schon irgendwie alles richten wird!

Aber wie dus beschreibst.....klingts wie der Neue meiner Ex! Aber was heißt Neuer......sie ist sich über ihrer Gefühle net im klaren. Sie hat oft den Gedanken zu mir zurück zu kommen. Aber da für hat sie mir zu viel in der letzten Zeit angetan!

Aber das ist ein anderes Thema^^.


Also dann Tschau !



>>redeyes<<
Darket[QUOTE]Sind viele Personen im i-net "instabile" Leute?[/QUOTE]
Diese Frage auf diesem Board zu stellen ist irgendwie zynisch... :D
delivererFserio[QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i]
[B]Diese Frage auf diesem Board zu stellen ist irgendwie zynisch... :D [/B][/QUOTE]


Tschaaaa,.....habe auch net gesagt das ich nicht zynisch bin :p !!!
Aber, es ist doch nun net so das alle die von der Gesellschaft als "Goth" abgestempelt werden psychisch instabil sind !? Aber wenn mans so nimmt hat doch Jeder irgendeine Macke! Der eine mehr der Andere weniger. Die eine offensichtlicher, die andere versteckter!



Also, ein hoch auf unsere defizite :D!!!




Na dann, Tschau !!!!



>>redeyes<<
Darket[QUOTE]Aber, es ist doch nun net so das alle die von der Gesellschaft als "Goth" abgestempelt werden psychisch instabil sind !?[/QUOTE]
Wer redet denn von abgestempelt? Ich bewege mich jetzt nen paar Jährchen in der Szene und hier auf Nachtwelten und es ist ein Fakt, dass psychisch gesunde Menschen hier eher rar sind. Ich fühle mich persönlich auch nicht "als Goth abgestempelt". Hölle entweder ist man eben einer oder nicht, ist doch nicht so kompliziert.
delivererFserio[QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i]
[B]Wer redet denn von abgestempelt? Ich bewege mich jetzt nen paar Jährchen in der Szene und hier auf Nachtwelten und es ist ein Fakt, dass psychisch gesunde Menschen hier eher rar sind. Ich fühle mich persönlich auch nicht "als Goth abgestempelt". Hölle entweder ist man eben einer oder nicht, ist doch nicht so kompliziert. [/B][/QUOTE]




Aaahja...willst du mir jetzt erklären das man kognitive Defizite haben muss, um in das Gesellschaftliche "Goth - Bild" zu passen, oder was!? Verwechselst du das jetzt net mit "EMO´s" ? Auch wenn ich die eigentlich zum Thema machen will!

Klar, gibt es oft einen psychomatischen Grund um sich schwarz zu kleiden…aber, man kanns auch übertreiben. Willst du jetzt wie viele Andere, Alle in einen Topf/ eine Schublade werfen/stecken!?
Also, eigentlich sollte man von einen Gleichgesinnten was anderes erwarten. So dacht ich jedenfalls….


Und versuch mal aus deinen Komments etwas die Arroganz zu nehmen!




Tschau!!!




>>redeyes<<
Darket[QUOTE]Aaahja...willst du mir jetzt erklären das man kognitive Defizite haben muss, um in das Gesellschaftliche "Goth - Bild" zu passen, oder was!? Verwechselst du das jetzt net mit "EMO´s" ? Auch wenn ich die eigentlich zum Thema machen will![/QUOTE]
Ich kann mich nicht erinnern von kognitiven Defiziten gesprochen zu haben und ich verwechsle auch niemanden mit Emos. Kognitive Defizite sind hier auch recht häufig anzutreffen, keine Frage und es gibt Leute, die sich Tag für Tag große Mühe geben das zu belegen, aber von denen ist hier nicht die Rede.

[QUOTE]Klar, gibt es oft einen psychomatischen Grund um sich schwarz zu kleiden…aber, man kanns auch übertreiben. Willst du jetzt wie viele Andere, Alle in einen Topf/ eine Schublade werfen/stecken!? [/QUOTE]
Kannst Du schon lesen?

[QUOTE]Also, eigentlich sollte man von einen Gleichgesinnten was anderes erwarten. So dacht ich jedenfalls….[/QUOTE]
Ich bin mit Sicherheit nicht dein Gleichgesinnter.

[QUOTE]Und versuch mal aus deinen Komments etwas die Arroganz zu nehmen![/QUOTE]
nein
CagliostroMan lernt die Leute (näher) kennen, die man verdient hat.

Alle Menschen sind ab einem gewissen Grad instabil.
rosenkindzum Thema kognitive Defizite kann ich Darket nur beipflichten! Hier ging es bisher nicht um kognitive Defizite, sondern um psychische Probleme. Diese können auch Leute mit gut ausgeprägten kognitiven Fähigkeiten haben. Ehr finde ich es sogar eine ziemlich dreiste Unterstellung von psychischen Problemen auf kognitive Defizite zu schließen. Die meisten Menschen, die ich bisher kennenlernte, die psychisch instabil waren gehörten sogar ehr zu denjenigen, deren kognitive Fähigkeiten stärker ausgeprägt waren als die des Durchschnitts, was aber natürlich nicht repräsentativ ist, da ich mich selten freiwillig mit Leuten umgebe, deren kognitive Fähigkeiten nicht auf einem Niveau liegen, das für mich ansprechend ist.
Dass man Leute mit kognitiven Defiziten auch häufig trifft und sichviele Mühegeben diesen Anschein zu erwecken, stimmt allerdings auch ;).
Emos kognitiv Defizite zu unterstellen ist im übrigen auch nicht grade politisch korrekt, wobei ich das bei den Gestalten, die mir unter diesem Begriff bisher begegnet bin sogar nachvollziehen kann :D

psychomatische Gründe schwarz zu tragen? Da es dasWort psychomatisch nicht gibt, vermute ich, du meist psycho[i]so[/i]matisch. Welche Gründe das allerdings sein sollen ist mir schleierhaft. ich sehe keinen Zusammenhang zwischen Psychosomatik und schwarzer Kleidung. Mir fällt ehrlich gesagt kein psychosomatisches Phänomen ein, dem schwarze Kleidung entgegenwirken könnte. Und dass schwarze Kleidung eine direkte Folge psychosomatischer Störungen sein könnte, scheint mir noch abwegiger. Braune Unterhosen sind vielleicht das Ergebnis von psychosomatischen Prozessen, wenn man sich vor Angst in die Hose macht ;). Aber bei schwarzer Kleidung fällt mir wirklich nichts ein, was mit psychosomatischen Reaktionen zu tun haben könnte.

Im übrigen: wo bitte schön hat Darket pauschalisiert und alle in einen Topf geworfen? Was er beschreibt ist nur die Wirklichkeit. mach mal deine Augen auf und sieh dich um: wirklich ein Großteil der Leute in der Subkultur hat psychische Probleme oder hatte sie zumindest irgendwann mal! Das heißt nun aber noch lange nicht, dass man diese Probleme haben muss. Diese These hast [B]du[/B] geschlossen, nicht er behauptet. Mal ganz abgesehen davon, dass eine Subkultur aus Leuten besteht, die sich dieser Subkultur zurechnen und nicht aus Leuten, die von Außenstehenden abgestempelt werden. Wenn es danach ginge, wäre ich italische Türkenspanierin, weil ich aufgrund meiner Haar- und Augenfarbe schon öfter diesen nationen zugeordnet wurde. Leider sind alle meine Vorfahren Deutsche gewesen...
Cagliostro"wäre ich italische Türkenspanierin, weil ich aufgrund meiner Haar- und Augenfarbe schon öfter diesen nationen zugeordnet wurde. Leider sind alle meine Vorfahren Deutsche gewesen..."


Warum sich nach wie vor sehr zäh die Germanenlüge so dauerhaft hält ist mir schleierhaft.
Kelten sind i.d.Regel dunkelhaarig. An Donau und Rhein waren die Römer, und nicht nur die aus Italia...
Die Germanen sind eins von vier Völkern, das unserem Mischmasch zuzuordnen ist (Kelten, Romanen, Slawen u.Germanen). Es ist die Sprache, die uns zu Deutschen macht, nicht irgendwelche abstrusen Gene.
Das nur hierzu.


Zum Thema:
Die Psychosomatik als Wissenschaft wird überbewertet.
Manchmal hat man halt wirklich "nur" eine Magenverstimmung oder einfach zuviel gegessen.
In jedes Bauchdrücken etwas hineinzugeheimnissen ist geradezu hirnrissig.
x-xcva[QUOTE][i]Original geschrieben von Darket [/i]
[B]Diese Frage auf diesem Board zu stellen ist irgendwie zynisch... :D [/B][/QUOTE]

Das was gemeinhin unter 'stabil' definiert wird, würde ich nicht sein wollen. Denn für mich sind 'reibungslose, konforme und damit unauffällige Funktion' und 'innere Festigkeit/Stabilitität, sprich tatsächliches sich selbst Bewusstsein', zwei völlig verschiedene Welten. Ersteres bekommt man hin, so man nicht zuviel nachdenkt (bis sich vielleicht etwas Bahn bricht oder auch nicht), letzteres erfordert Nachdenken und noch vieles mehr, - aber danach kann man endlich leben und ist wirklich stabil darin. Instabil ist ein Teil des Weges. Nicht umsonst werden diese Persönlichkeiten als die Interessantesten empfunden, auch und gerade, von den 'Funktionierenden'.... :rolleyes:

Die Dichte interessanter, sich ausformender Charaktere, auf diesem Board, ist mE in der Tat bemerkenswert.

Grüßlie
Mischa
rosenkind[QUOTE]Es ist die Sprache, die uns zu Deutschen macht, nicht irgendwelche abstrusen Gene.[/QUOTE]

was nichts daran ändert, dass weder meine Eltern noch Großeltern noch Urgroßeltern Spanier, Italiener oder Türken waren, womit ich nach landläufiger Definition weder Halb, Viertel Dreiviertel noch Voll Spanierin, Italienerin noch Türkin bin.
man kann den simplen Post zur Veranschaulichung des Unterschieds zwischen "von außen abgestempelt" und selbstdefiniert auch etwas überinterpretieren. Im Prinzip gibt es auch keine Amerikanerund würde ich nach Amerika auswandern, wäre ich dort trotzdem Nicht-Amerikanerin, weil sich die Einwohner Amerikas eben doch als Amerikaner fühlen.
Und eigentlich gibts sowieso keine verschiedenen Nationen, weil wir ohnehin alle auf die Urzeitmenschen zurückgehen... wirklich man kanns auch übertreiben!
x-xcva[size=1]...und tut man es, da man sich zu Tode rechtfertigt (womit man eine erneute themenferne Antwort provoziert), ist das Thema ratz fatz abgedriftet. ;)[/size]
rosenkindrecht hast du, also back to topic
x-xcvaOkay :)

Dann zitiere ich mich mal selbst aus einem anderen Thread:

[QUOTE]Anders ausgedrückt, um sich im Internet zu therapieren, muss man abhängig werden, da nur so der Abstand fällt, der die wirklich intensiven Lernerfahrungen verhindert. Je tiefer man sich einlässt auf das was man da tut, auf das Geschriebene und die Menschen die einem in dieser Situation begegnen, umso furchtbarer, frustrierender aber auch intensiver, schöner und verletzender, wird man es u. U. empfinden, aber man lernt so am allermeisten über sich, soviel, dass man am Ende vielleicht endlich den Sinn in alledem erkennen kann und damit den Sinn all seines bisherigen Lebens und Handelns, so erging es mir. [/QUOTE]

[url=http://www.nachtwelten.de/vB/showthread.php?s=&threadid=19304]Quelle[/url]


Ich denke, man kann im Internet und über die Interaktion mit anderen Menschen, eine Menge über sich selbst lernen. Man kann die Sucht als solches, konstruktiv als auch destruktiv nutzen. Man kann das Virtuelle, durch Kontakte etc. ins Reale ziehen oder man kann das Ganze als Selbstflucht betreiben, über Spiele und Betäubung in rasend schneller, oberflächlicher Kommunikation. Alles ist machbar, es ist das gewaltigste Spielfeld, was die Menschheit je hatte. Ich finde es großartig....

Grüßlie
Mischa

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