| Seneca | Wer hätte das in unserem tollen 21. Jahrhundert gedacht, in dem man Pfand auf Plastikflaschen zahlt, Glasflaschen abschafft, Stahlschrott plötzlich richtig was wert ist und Atomstrom gelb ist. Der Gute alte atlantische Blauflossen Thunfisch steht nun kurz vor der Ausrottung, trotz aller schon vor 50 Jahren auferlegter Fangquoten...die wurden schlicht nie beachtet...auf dem Japanichen Fischmarkt ist es auch relativ egal, dem Fisch sieht man es nicht an ob er illegal gefischt wurde. Ein einziges Exemplar bringt heute dort locker 50.000€. Nein hier geht es nicht um die süßen Flippers die oft als Beifang im Netz enden...der große Thun selbst ist bald vom Angesicht der Erde getilgt. Die Wissenschaftler sehen für den Blauflossen Thun im Atlantik keine Überlebenschance mehr. Im Mittelmeeer sieht es nicht viel besser aus. Der Kosument muss sich aber keine Sorgen machen, die Industrie kann danach ja noch die kleineren pazifischen Sorten ausrotten. Und wieder einmal liegt die Schuld nur beim Konsumenten, denn der will es ja so. Dieser Beitrag soll mehr eine Information als ein Aufruf zu irgendwelchen Reaktionen sein. Um entrüstet zu sein habe ich schon zu viele Thunfischpizzen vertilgt.Ich tröste mich jetzt aber nicht damit dass in den Dosen nur der billigere pazifische Thunfisch landet. Der große Blauflossen Thun war ja eher was für Feinschmecker und Sushi-Freunde. |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von serene_fall [/i] [B]Schon mal Lachs aus Chile gegessen? [/B][/QUOTE] Wie könnte man das mit absoluter Sicherheit verneinen, selbst wenn auf der Verpackung was von "norwegischer Aquakultur" (Käfighaltung?) steht. |
| Seneca | Die gesamte Deklarationsplicht ist heute genau genommen ein Witz, nicht nur bei Industrieprodukten. Ich kenne den Junior einer mittelständischen Werkzeugfirma der mir mal das Geheimniss der sagenhaften Gewinnschöpfung mittels Containerfrachter erklärt hat...kurz gesagt...der Chinese fertig das Werkzeug für 0,60€/h... Es handelt sich also schon um einen überdurchsnittlich gut bezalten chinesische Facharbeiter...dann werden die Teile hier in Deutschland nachgeprüft und bekommen den letzten Schliff...und gehen weg als "Made in Germany"... ich finde es sogar irgendwie witzig, da die Firma hauptsächlich die Großindustrie beliefert. *g* |
| Schwarzer Prinz | Made IN Germany ist tot.. Und das mit der Ausrottung von vielen Tierarten ist darin bedingt, dass der Menschheit Geld,Konsum und Macht wichtiger ist, als seine Umwelt, unser Planet und die Mitlebewesen (Tiere + Pflanzen). Traurig, aber wahr :mad: |
| Seneca | Willst Du uns mit diesem Ausbruch an typisch deutscher Betroffenheit etwa sagen dass du daran völlig unbeteiligt bist...? Da sind mir die einfachen US-Amerikaner langsam immer sympathischer...Die geben zumindest umunwunden zu dass sie eine Menge Bockmist machen, aber nicht aufhören weil es nun eben ihre Art ist. (way of life) Braucht jemand handgemachte 1,5m hohe Kandelaber *made in germany* aus tchechischem Stahl...? Ich habe noch welche auf Lager. |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von serene_fall [/i] [B]Das Schwinden einer Ressource fördert den Schutz meistens nicht, eher die gezielte und rücksichtslose Ausbeutung. [/B][/QUOTE] Sieht man ja am Blauflossen-Thunfisch...der brachte kürzlich schon den Rekordpreis von 173600$ auf dem japanischen Markt für ein einziges Exemplar. |
| Mrs. Spookiness | Nun ja, Ausrottung sämtlicher Flora und Fauna aufgrund des rücksichtslosen und egozentrischen Verhaltens des Tieres "Mensch" ist für mich keine Sache mehr. Tagtäglich sterben mehrere tausend Arten an Tieren und Pflanzen, von denen wir noch keine Ahnung hatten; alles nur, da der Mensch immer mehr haben will, als ihm eigentlich zusteht. Aber hei, wen kümmert`s? In geraumer Zeit wird der Mensch daran (HOFFENTLICH) ebenso elendig zugrunde gehen, wie all seine lebendigen Erdenmitbewohner. Und ja, der Konsument ist Schuld. Gott sei gedankt für den Kostenanstieg bei Milch und Co. - wenn man sich mal ansieht, wie die armen [B]Milch[/B]kühe getrimmt und gequält werden, eine Schande. Jaja, der Mensch beutet die Erde aus, und ich hoffe wirklich, dass ihm dafür bald die gerechte Strafe ins Haus steht - Armageddon wäre ganz witzig, oder aber auch einfach nur eine Fusion von BSE, Influenza Virus A/H5N1 und der Rattenpest. Rache der Tiere, wie schön. Ich würde es ihnen gönnen. |
| menwhoisoutside | ...jaja... ...wenn der letzte Fisch gefangen, der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss vergiftet und das letzte Wild erlegt werdet ihr merken das man Geld net essen kann... ...mmmh wie so ein 20 € Schein wohl schmeckt...++kurzer Blick auf den Geldbeutel++ |
| Nigthmare | [QUOTE][i]Original von Mrs. Spookiness[/i][b] Nun ja, Ausrottung sämtlicher Flora und Fauna aufgrund des rücksichtslosen und egozentrischen Verhaltens des Tieres "Mensch" ist für mich keine Sache mehr. Tagtäglich sterben mehrere tausend Arten an Tieren und Pflanzen, von denen wir noch keine Ahnung hatten; alles nur, da der Mensch immer mehr haben will, als ihm eigentlich zusteht.[/QUOTE] [/b] Optional könnte man sich Fragen, inwiefern dies die ihm zugeteilte Rolle von Mutter Natur ist. Ohne solche Extremas im Laufe der Zeit wäre das Antlitz der Welt schon seit Jahrmillionen ein und dasselbe geblieben. Wozu sich aufregen nur, weil es jetzt mit einem Bewusstsein wieder da ist? MfG Nigthmare |
| Mrs. Spookiness | [QUOTE][i]Original geschrieben von menwhoisoutside [/i] [B]...wenn der letzte Fisch gefangen, der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss vergiftet und das letzte Wild erlegt werdet ihr merken das man Geld net essen kann.[/B][/QUOTE] Schön gesagt. So wenig wie möglich zahlen, so viel wie möglich bekommen? Die Leute, die den Supermarkt vor der Tür haben und Geld in der Hosentasche, können doch Lebensmittel nicht mehr wertschätzen. Ich würde sagen RAUF mit den Preisen oder alle Macht den Bioläden. |
| Mrs. Spookiness | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nigthmare [/i] [B][/b]Wozu sich aufregen nur, weil es jetzt mit einem Bewusstsein wieder da ist? [/B][/QUOTE] Bewusstsein ist das falsche Wort. Hemmungslose Willkür trifft es besser. Der Mensch hat sich längst aller Verbindung von "Mutter Erde" entmächtigt. Du denkst also, es ist Sinn und Zweck, dass der Mensch sich selbst richtet? Gar kein so schlechter Gedanke... Und selbst wenn das Antlitz der Welt das ein und selbe geblieben wäre, wen hätte das gestört? Mir auf jeden Fall sind weite Wälder lieber, als 10 stinkende und hässliche Industriefabriken. |
| menwhoisoutside | ...hey is ne verdammt gute Idee... aber da würden sich alle beschweren und dann hätten wir hier wieder feinstes Chaos, die Leute beschweren sich doch jetzt schon wegen dieser Milchpreiserhöhung... weil die Asiaten so nen Boom drauf haben und dabei liegt da der leichte Geruch für Spreisabsprache in der Luft... ...man was waren das noch für Zeiten als Lebensmittel noch geachtet wurden... ...aber wir sind immer mehr zu ner wegwerf Gesellschaft verkommen... man ich glaube ich ewrd jetzt in Zukunft mehr auf passen... |
| Nigthmare | @Mrs. Spookiness: Du verstehst mich falsch (you wondering, Boy?). Was ich damit zu verstehen geben wollte ist, dass ich dem Menschen in seiner Rolle der Natur den gleichen Stellenwert gebe wie den die Dinosaurier ausgerottet habenden Meteor oder die die Antarktis zu einem Eiskontinent erstarren lassende Klimaabkühlung. Der Mensch kommt, er ändert seine Natur nachhaltig zu seinem Nachteil, er räumt sich selbst auf und bereitet so die Welt für nachkommende auf. Diesen kaum zu beeinflussenden Umtrieb des Menschen, seine Umwelt zu schädigen, ist derart konstant dass ich von etwas anderem als einer Naturgewalt kaum sprechen mag. MfG Nigthmare |
| menwhoisoutside | ...das heißt was andere wie den Dinosaurier durch eine Naturkatastrophe passiert ist, also Pech, wird uns auch passieren wiel wir die möglichkeiten haben was besseres draus zu machen sie aber nicht nutzen weil wir einfach zu dämlich sind die möglichkeiten zu erkennen ^^.... ...hab ich das so richtig verstanden... |
| Mrs. Spookiness | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nigthmare [/i] [B]@Mrs. Spookiness: Du verstehst mich falsch (you wondering, Boy?). Was ich damit zu verstehen geben wollte ist, dass ich dem Menschen in seiner Rolle der Natur den gleichen Stellenwert gebe wie den die Dinosaurier ausgerottet habenden Meteor oder die die Antarktis zu einem Eiskontinent erstarren lassende Klimaabkühlung. Der Mensch kommt, er ändert seine Natur nachhaltig zu seinem Nachteil, er räumt sich selbst auf und bereitet so die Welt für nachkommende auf. Diesen kaum zu beeinflussenden Umtrieb des Menschen, seine Umwelt zu schädigen, ist derart konstant dass ich von etwas anderem als einer Naturgewalt kaum sprechen mag. MfG Nigthmare [/B][/QUOTE] Ich habe dich schon richtig verstanden. Doch der Mensch agiert außerhalb der Reichweite von "Mutter Natur" und seines Zuständigkeitsbereiches. Das ist das Problem. |
| Nigthmare | [QUOTE]...das heißt was andere wie den Dinosaurier durch eine Naturkatastrophe passiert ist, also Pech, wird uns auch passieren wiel wir die möglichkeiten haben was besseres draus zu machen sie aber nicht nutzen weil wir einfach zu dämlich sind die möglichkeiten zu erkennen ^^....[/QUOTE] Es geht gar nicht um Möglichkeiten. Die Möglichkeit einer humaneren, rücksichtsvolleren Lebensweise bedeutet zugleich einen finanziellen Drücker für jene die das aus Geldgeilheit und nicht aufgrund mangelnder Alternativen weitertreiben. Es gibt da diesen Witz zweier Planeten, die sich unterhalten und sich fragen, wie es ihnen geht: "Tach, wie gehts?" "Ganz gut, und dir?" "Ach, nicht so. Ich hab Homo Sapiens". Und als so konstant wie eine Krankheit schätze ich die Zerstörungsaffinität des Menschen ein. Wie einem Virus ist es ihm nicht danach seinen Wirt töten zu wollen, erkauft sich aber dennoch mit dessen Gesundheit ihm angenehmere Lebensbedingungen bzw. die Konstanz der jetzigen. MfG Nigthmare [b]Edit:[/b] [QUOTE]Ich habe dich schon richtig verstanden. Doch der Mensch agiert außerhalb der Reichweite von "Mutter Natur" und seines Zuständigkeitsbereiches. Das ist das Problem.[/QUOTE] Genau das wollte ich ja angreifen. "Die Natur" hat keine "natürliche" Neigung sich auf Dauer selbst zu halten. Oder anders gesagt, die Natur nimmt es einfach so, wie es kommt. Wenn der Mensch sich und die Umwelt zerstört müsste man das als mindestens so natürlich ansehen können wie ein Bakterium, dass einen Körper tötet. Es lässt sich aus beiden im Nachhinein noch was machen. Die (für uns) zerstörte Natur von Morgen ist Lebensgrundlage für die dominanten Lebewesen der kommenden Zeiten. |
| Mrs. Spookiness | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nigthmare [/i] [B] Genau das wollte ich ja angreifen. "Die Natur" hat keine "natürliche" Neigung sich auf Dauer selbst zu halten. [/B][/QUOTE] ? Jeder Organismus hat den Drang zur Selbsterhaltung, "Mutter Natur" ist ein einziger Zyklus von und mit Organismen jeder Art - und hat somit keine Selbsterhaltung!? [QUOTE][B]Oder anders gesagt, die Natur nimmt es einfach so, wie es kommt. Wenn der Mensch sich und die Umwelt zerstört müsste man das als mindestens so natürlich ansehen können wie ein Bakterium, dass einen Körper tötet. Es lässt sich aus beiden im Nachhinein noch was machen. Die (für uns) zerstörte Natur von Morgen ist Lebensgrundlage für die dominanten Lebewesen der kommenden Zeiten. [/B][/QUOTE] Mhm, an und für sich kannst du mit dieser Theorie ja sogar Recht haben, stellt sich jetzt nur noch die Frage, ob man diese Zerstörung als Gesamtbild sehen will (der Mensch zerstört nur "Mutter Natur") oder aber anprangert, wie er es macht. Das Leiden der Tiere, was wirklich verhindert werden kann, sollte man sich mal richtig einen Ruck geben, oder die Zerstörung eines wunderbaren Kunstwerkes, in und mit dem wir tagtäglich leben dürfen. Was ich allerdings sagen wollte: wir wissen nicht, wie weit wir gehen können. Deshalb haben wir schon Grenzen überschritten, die vor uns noch kein Lebewesen zur "Vernichtung" übergehen konnte. Der Mensch hat Bewusstsein. Was man von Bakterien nicht behaupten kann. Bei den primitiven Organismen geht es nur darum, sich durch die augenscheinliche Zerstörung eines anderen Organismus selbst am Leben zu erhalten. Der Mensch jedoch agiert nicht mehr in dem Umfeld, welches eigentlich für ihn gedacht wurde. Und unkontrollierte Zerstörung kann ebenso zur Vernichtung jedwegen Lebens führen - die "domninaten Lebewesen der kommenden Zeit" wird es unter Umständen garnicht mehr geben. |
| Nigthmare | [QUOTE][i]Original von Mrs. Spookiness[/i][b] ? Jeder Organismus hat den Drang zur Selbsterhaltung, "Mutter Natur" ist ein einziger Zyklus von und mit Organismen jeder Art - und hat somit keine Selbsterhaltung!?[/QUOTE] [/b] Und genau das wollte ich in Frage stellen. Ich denke, der Mensch hat durch die in der Natur überwiegend vorkommende Selbsterhaltung einen getrübten Blick bekommen, alles natürliche ebendieser Selbsterhaltung zuzuschreiben. Dabei liegt es viel näher den Mensch als rein natürliche Katastrophe einzustufen, denn der Mensch entsprang letztendlich der Natur. Einen Vulkanausbruch schreibt man auch der Natur zu, gleich ob dieser Wälder zerstört und Flüße vergiftet. Rein natürlich sind allein schon durch die Evolution mehr Arten ausgestorben als der Mensch durch seine Hand bisher überhaupt Möglichkeit dazu gehabt hat. Ich sehe in der Natur keine dauerhafte Erhaltung ihrerselbst, sondern eine beständige Andersentwicklung, auch wenn diese sich über einen für ein simples Menschenleben viel zu langen Zeitraum erstrecken, damit diese Menschen diese Entwicklungen in ihrer beständigen Wandlung auch nur sehen könnten. Und in dieser beständigen Wandlung sehe ich den Mensch kaum mehr als die Antwort der Natur auf sich selbst, ein zerstörerischer, dekadenter Virus der auftritt, wenn die Natur zu sehr ins Gleichgewicht und damit in die Ruhe geraten ist. [QUOTE][b]Der Mensch hat Bewusstsein.[/QUOTE] [/b] Und dieses Attributt alleine hat nicht ausgereicht. Ich denke einfach, der Mensch musste Bewusstsein erlangen, um seine Umwelt ihn besser Untertan machen zu können. [QUOTE][b]Und unkontrollierte Zerstörung kann ebenso zur Vernichtung jedwegen Lebens führen - die "domninaten Lebewesen der kommenden Zeit" wird es unter Umständen garnicht mehr geben.[/QUOTE] [/b] Irgendwo hat es mal jemand geschrieben, ich geb es ungefähr wieder: "Der Glaube der Menschen, die Erde zerstören zu können, ist nur der umgedrehte Hochmut der Vorstellung, der Mensch sei die Krone der Schöpfung." Er kann willkürlich Arten ausrotten, die vom evolutionstechnischem Standpunkt prädistiniert für die "Ablöserasse" seien, stimmt schon, aber darum ging es mir eigentlich nicht. Was ich wollte ist, dass der Mensch nicht aus der Beziehung zur Natur herausgerissen wird, wie man es allzuoft durch sein "unnatürliches" Verhalten gerne macht, sondern ihn noch immer als Teil von Natur betrachtet. Ich denke dass es uns erst dann möglich sein wird, unsere Rolle im Masterplan von "Mutter Natur" verstehen zu können. Stell dir vor, du beobachtest unter einem Mikroskop ein von dir mit Leben eingehauchte Miniaturwelt. Wenn eine der Phasen Zerstörung von Flora und Faune durch Miniaturlebewesen mit Bewusstsein sind, wenn es vielleicht sogar immer die letzte Phase der Beobachtung ist, dann würdest du dies doch auch als natürlich einstufen, oder nicht? [quote][b]Das Leiden der Tiere, was wirklich verhindert werden kann, sollte man sich mal richtig einen Ruck geben, oder die Zerstörung eines wunderbaren Kunstwerkes, in und mit dem wir tagtäglich leben dürfen.[/b][/quote] Diese Betrachtung der Dinge halte ich wiederrum für einen Missbrauch an der Natur. Der Mensch verbringt ja durchaus viel Zeit damit die "schönen" Dinge der Natur in Gebiete zu bringen, wo Natur schon selbst entschied dass sie dort nichts zu Suchen haben. Die Schönheit der Natur alleine zu betrachten ist nur eine Seite der Medaille. In Wirklichkeit ist Natur boshaft, hart und für verweichlichte Menschlein wie uns spinne lebensfeindlich. MfG Nigthmare |
| Creobotra | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nigthmare [/i] Rein natürlich sind allein schon durch die Evolution mehr Arten ausgestorben als der Mensch durch seine Hand bisher überhaupt Möglichkeit dazu gehabt hat. [/QUOTE] aber nicht in der kurzen zeit. natürlich starben arten aus, weil sie nicht an umweltbedingungen angepasst waren (wenn du eben den mensch als solches sehen willst), aber zumindest hatten einige arten auch zeit, sich zu neuen arten zu entwickeln. [QUOTE]Und in dieser beständigen Wandlung sehe ich den Mensch kaum mehr als die Antwort der Natur auf sich selbst, ein zerstörerischer, dekadenter Virus der auftritt, wenn die Natur zu sehr ins Gleichgewicht und damit in die Ruhe geraten ist.[/QUOTE] die natur (bzw alle energie) ist auf den ruhezustand bestrebt. den mensch ist ja nicht eine "naturkatastrophe", sondern teil des gewachsenen und aneinander bedingenden ökosystems. das sich jäger und beute im gleichgewicht halten oder zumindest auspendelt ist ja altbekannt. [QUOTE]In Wirklichkeit ist Natur boshaft, hart und für verweichlichte Menschlein wie uns spinne lebensfeindlich. [/QUOTE] das ist nur ein menschlicher stempel. das wachsen und vergehen, fressen und gefressen werden ist ein völlig neutraler vorgang. |
| Seneca | Das Thunfischbaguette schmeckte heute morgen irgendwie nicht mehr wie gestern! |
| Creobotra | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]Das Thunfischbaguette schmeckte heute morgen irgendwie nicht mehr wie gestern! [/B][/QUOTE] mein tip: Frischhaltefolie und Kühlschrank! |
| Schwarzer Prinz | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]Willst Du uns mit diesem Ausbruch an typisch deutscher Betroffenheit etwa sagen dass du daran völlig unbeteiligt bist...? [/B][/QUOTE] Nein, will ich nicht sagen... Du etwa ? |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] [B]Das Thunfischbaguette schmeckte heute morgen irgendwie nicht mehr wie gestern! [/B][/QUOTE] |
| Schwarzer Prinz | [QUOTE][i]Original geschrieben von Creobotra [/i] [B]mein tip: Frischhaltefolie und Kühlschrank! [/B][/QUOTE] Ich nehme an, er hat diese Dinge nicht, weil er mit gutem Beispiel voran gehen will. Da muss er halt dann auch schon unangenehmes wie verdorbene Lebensmittel in Kauf nehmen. Oder er ist Konsumkomplettverweiger - arbeitet also auch nicht und hat somit kein Geld um Kühlschrank und co. zu kaufen.....Aber nen echter Gruft steckt das locker weg :p |
| Creobotra | [QUOTE][i]Original geschrieben von Schwarzer Prinz [/i] Oder er ist Konsumkomplettverweiger [/QUOTE] dann hätte er auch kein [I]thunfischbaguette[/I] [SIZE=1]ps: seneca, du machst grad auf hochgeschwindigkeitsusertitelchanging, wa?[/SIZE] |
| Seneca | Also, ich muss mir noch schnell so ein [i]Bluefin[/i] Filet holen, bevor das ganz ausstirbt...! Mir ist nämlich gerade aufgefallen das ich so was noch nie gegessen habe...kein Wunder bei den Preisen pro Pfund. |
| Schwarzer Prinz | Das wird doch bald eh alles geclont... und die Cybers auch, damit sie um so schneller alle anderen Musikszenen unterwandern können *möp* Guten Hunger trotzdem. Abgesehen davon, bin ich von typisch deutscher Betroffenheit weit entfernt. Typisch deutsch sind hier ganz andere Leute. :rolleyes: |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Schwarzer Prinz [/i] [B]Das wird doch bald eh alles geclont... und die Cybers auch, damit sie um so schneller alle anderen Musikszenen unterwandern können *möp* Guten Hunger trotzdem. Abgesehen davon, bin ich von typisch deutscher Betroffenheit weit entfernt. Typisch deutsch sind hier ganz andere Leute. :rolleyes: [/B][/QUOTE] *offtopic* |
| Schwarzer Prinz | Part 1 = OT, Part 2 = net OT, da Du selber davon angefangen hast. Aber iss mir jez auch schnuppe (typisch deutsche Gleichgültigkeit) :rolleyes: |
| Fairytale | Schon wieder eine Tierart... Das ist so ungerecht. :( :( :( So etwas sorgt immer dafür, dass ich heulen könnte. Nicht dass es was ändert, wenn ich heule, ich weiß. Aber trotzdem... |
| Nebeltaenzerin | ich hab mal ne kleine Hausarbeit über das Thema geschrieben. Vorher hats mich n scheißdreck interessiert... Seit dem ich das geschrieben habe, esse ich allerdings auch kein Thunfisch mehr. Das isses mir dann auch nicht wert, so toll schmeckt der nämlich garnicht. Auf Pizza erstrecht nicht:) Aber was kann ein einzelner t(h)un? Leider recht wenig. und wenn halb Deutschland sagen würde..."nö ess ich net mehr" würde trotzdem noch viel zu viel gefangen werden. |
| Seneca | [QUOTE][i]Original geschrieben von Nebeltaenzerin [/i] [B]Und wenn halb Deutschland sagen würde..."nö ess ich net mehr" würde trotzdem noch viel zu viel gefangen werden. [/B][/QUOTE] Bei 38.000 Tonnen jährlich für Japan, und 18.000 Tonne für die USA... alleine von der Sorte [i]bluefin[/i]...Fangmenge allerdings rapide sinkend...Kilopreise rapide steigend...Das ist bald schwimmendes Gold...und genau deshalb ist die Art rettungslos verloren. |
| Schwarzer Prinz | Naja, wollte mir eh wieder ein Aquarium zulegen, d.h. also Thunfisch statt Guppies, danke für den Tipp. :) |
| Trauerwesen | Ich mochte das eh nie und esse ja sowieso keinen Fisch. Aber ist schon erschreckend, gerade bei Thunfisch hätte man das ja so nicht wirklich erwartet, also ich nicht. Es gibt ja auch zahlreiche weitere Beispiele von Tieren, die aussterben, weil Japsen (sorry) alles fressen müssen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. |
| Nigthmare | [QUOTE][i]Original von Creobotra, Site 2[/i][b] das ist nur ein menschlicher stempel. das wachsen und vergehen, fressen und gefressen werden ist ein völlig neutraler vorgang.[/QUOTE][/b] Das ist die Betrachtung der Natur als das Schöne und damit erhaltenswerte erst recht. Ich ziehe es aber vor auch den Menschen in seiner Rolle völlig neutral zu betrachten. Jeder Mensch ist so perfekt wie er gerade sein kann, die Vorstellung eines "der Mensch könnte" ist nichts zur Realität "was der Mensch tut". Die so allumfassende Abneigung gegen Raubbau, aber die zeitgleiche Untätigkeit erachte ich als kaum mehr als tierischen Instinktvermögen. Selbst wenn man sagt, man müsse sich nur aufrappeln, wird übersehen dass jenes aufrappeln ein Hindernis ist, groß genug damit man sich trotzdem nicht vom Stuhl wegbewegt. Ich werfe dem Mensch daher nichts persönliches vor, ich kategorisiere ihn in seiner Verhaltensweise einfach ein. Dabei ziehe ich die Überlegung ein, was der Mensch gerade nicht tut, dazu ist er gerade auch nicht in der Lage. MfG Nigthmare |
| Creobotra | [QUOTE][i]Original geschrieben von Seneca [/i] Bei 38.000 Tonnen jährlich für Japan, und 18.000 Tonne für die USA... alleine von der Sorte [i]bluefin[/i]...Fangmenge allerdings rapide sinkend...Kilopreise rapide steigend...Das ist bald schwimmendes Gold...und genau deshalb ist die Art rettungslos verloren. [/QUOTE] das ist ja das Entscheidende: es gibt Schwachköpfe, die diese Preise [I]zahlen[/I], ebenso wie für Minkwale oder diverses Gehörn. [QUOTE] Ich werfe dem Mensch daher nichts persönliches vor, ich kategorisiere ihn in seiner Verhaltensweise einfach ein.[/QUOTE] ich weiss nich, die aktive ausrottung einer spezies werf ich dem menschen (mich halb mit eingeschlossen) schon persönlich vor. |